Unterstützungsleistungen für den Umbau der Schleusenanlage Feudenheim

Status
Offen
Angebotsfrist
30.09.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg
Erfüllungsregion
Baden-Württemberg, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
07.09.2026
Bekanntmachungsnummer
614298-2026
Verfahrensnummer
46bf97bd-57bb-4896-ba22-dcf7c184cf23
CPV-Codes
71541000 · Projektmanagement im Bauwesen

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Kurzbeschreibung

Das Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg beschafft Unterstützungsleistungen für den Umbau der Schleusenanlage Feudenheim. Gesucht wird ein Manager für das Partnerschaftsmodell Wasserstraße (PmW), der die Initiierung, integrierte Planung und Ausführung des Projekts begleitet, unter anderem bei Projektmanagement, Kosten, Terminen, Verträgen, Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen und Abnahmen. Zunächst soll die Projektphase 0 beauftragt werden; Leistungen für die späteren Phasen 1 und 2 können stufenweise folgen. Die angegebene Dauer beträgt 540 Tage, die Angebotsfrist endet am 30. September 2026 um 08:00 Uhr.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

Bei der Schleusenanlage Feudenheim handelt es sich um die Eingangsschleuse vom frei fließenden Rhein in den staugeregelten Neckar. Sie verfügt über drei Schleusenkammern, von denen sich derzeit nur die rechte in Betrieb befindet. Das Ziel der Baumaßnahme „Umbau der Schleusenanlage Feudenheim“ liegt in der Wiederinbetriebnahme der linken Schleusenkammer. Dafür werden insbesondere der Kammerbereich ersatzneugebaut (in Fertigteilbauweise, Pilotprojekt), die denkmalgeschützten Hubtürme instandgesetzt und gesichert, die rechte Schleusenkammer statisch entkoppelt und ein neues Technikgebäude wird errichtet. Die mittlere Schleusenkammer befindet sich außer Betrieb und soll im Zuge der Baumaßnahme verfüllt werden. Bei der Durchführung des Projekts wird das Partnerschaftsmodell Wasserstraße (PmW) angewendet, was die auftraggeberseitige Begleitung eines sog. „PmW-Managers“ erfordert. Dieser soll das Projektteam im Rahmen der partnerschaftlichen Projektabwicklung unterstützen. PmW gliedert sich in drei Projektphasen: Projektphase 0 (PmW-Initiierung), Projektphase 1 (Integrierte Planung) und Projektphase 2 (Ausführung). Die Leistungen des PmW-Managers werden mit der vorliegenden Ausschreibung für alle drei Projektphasen ausgeschrieben, wohingegen stufenweise, d.h. zunächst nur die Projektbegleitung der Projektphase 0, beauftragt wird. Die auf die Projektphase 0 aufbauenden Leistungen der Projektphasen 1 und 2 können nacheinander zu einem späteren Zeitpunkt beauftragt werden und enden mit der Fertigstellung des Projektes. Zu den Aufgaben des PmW-Managers gehören: I. Leistungen der PmW-Konzeption (Erfassungs- und Analyseschritte, Projektabwicklungskonzeption) in der Projektphase 0, II. Unterstützung des PmW-Projektmanagements (vergleichbar mit den Beratungs- und Projektmanagementleistungen gemäß AHO-Heft Nr. 9 in den Handlungsbereichen A (Organisation, Information, Koordination, Dokumentation), B (Qualitäten & Quantitäten), C (Kosten und Finanzierung), D (Termine, Kapazitäten, Logistik) und E (Verträge, Versicherungen)) in den Projektphasen 0 bis 2. III. Spezifische PmW-Unterstützungsleistungen (v.a. Bewertung zu Vergütungs- und Anreizsystemen und ggf. deren Entwicklung, Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen und haushaltsrechtliche Nachweisführung, Unterstützung bei der Erstellung der Funktionalen Leistungsbeschreibung, Baupreisprüfung, Unterstützung von z.B. Inbetriebnahmen, Abnahmen, Projektabschlussdokumentationen, etc.) in den Projektphasen 0 bis 2.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0000 · PmW-Unterstützungsleistungen - Umbau Schleusenanlage Feudenheim

    Bei der Schleusenanlage Feudenheim handelt es sich um die Eingangsschleuse vom frei fließenden Rhein in den staugeregelten Neckar. Sie verfügt über drei Schleusenkammern, von denen sich derzeit nur die rechte in Betrieb befindet. Das Ziel der Baumaßnahme „Umbau der Schleusenanlage Feudenheim“ liegt in der Wiederinbetriebnahme der linken Schleusenkammer. Dafür werden insbesondere der Kammerbereich ersatzneugebaut (in Fertigteilbauweise, Pilotprojekt), die denkmalgeschützten Hubtürme instandgesetzt und gesichert, die rechte Schleusenkammer statisch entkoppelt und ein neues Technikgebäude wird errichtet. Die mittlere Schleusenkammer befindet sich außer Betrieb und soll im Zuge der Baumaßnahme verfüllt werden. Bei der Durchführung des Projekts wird das Partnerschaftsmodell Wasserstraße (PmW) angewendet, was die auftraggeberseitige Begleitung eines sog. „PmW-Managers“ erfordert. Dieser soll das Projektteam im Rahmen der partnerschaftlichen Projektabwicklung unterstützen. PmW gliedert sich in drei Projektphasen: Projektphase 0 (PmW-Initiierung), Projektphase 1 (Integrierte Planung) und Projektphase 2 (Ausführung). Die Leistungen des PmW-Managers werden mit der vorliegenden Ausschreibung für alle drei Projektphasen ausgeschrieben, wohingegen stufenweise, d.h. zunächst nur die Projektbegleitung der Projektphase 0, beauftragt wird. Die auf die Projektphase 0 aufbauenden Leistungen der Projektphasen 1 und 2 können nacheinander zu einem späteren Zeitpunkt beauftragt werden und enden mit der Fertigstellung des Projektes. Zu den Aufgaben des PmW-Managers gehören: I. Leistungen der PmW-Konzeption (Erfassungs- und Analyseschritte, Projektabwicklungskonzeption) in der Projektphase 0, II. Unterstützung des PmW-Projektmanagements (vergleichbar mit den Beratungs- und Projektmanagementleistungen gemäß AHO-Heft Nr. 9 in den Handlungsbereichen A (Organisation, Information, Koordination, Dokumentation), B (Qualitäten & Quantitäten), C (Kosten und Finanzierung), D (Termine, Kapazitäten, Logistik) und E (Verträge, Versicherungen)) in den Projektphasen 0 bis 2. III. Spezifische PmW-Unterstützungsleistungen (v.a. Bewertung zu Vergütungs- und Anreizsystemen und ggf. deren Entwicklung, Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen und haushaltsrechtliche Nachweisführung, Unterstützung bei der Erstellung der Funktionalen Leistungsbeschreibung, Baupreisprüfung, Unterstützung von z.B. Inbetriebnahmen, Abnahmen, Projektabschlussdokumentationen, etc.) in den Projektphasen 0 bis 2.

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Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Siehe Formblatt 130-L/F

Vergabeunterlagen

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A1_131_L_F_Teilnahmebedingungen.pdfAnschreiben18 KBKlicken zum Anzeigen
A2_323_Informationen_zum_Datenschutz.pdfSonstiges415 KBKlicken zum Anzeigen
B1_132-L_F_Teilnahmeantrag.pdfAnschreiben53 KBKlicken zum Anzeigen
B2.1_133_333b-L_F_Eigenerklärung Eignung.pdfFormular149 KBKlicken zum Anzeigen
B2.2_Anlage Referenzen.docxSonstiges28 KBKlicken zum Anzeigen
B3_401_Erklärung Bietergemeinschaft.pdfFormular89 KBKlicken zum Anzeigen
B4_392_L_F_Leistungen_andere Unternehmer.pdfSonstiges101 KBKlicken zum Anzeigen
B5_393_L_F_Verpflichtungserklärung.pdfFormular552 KBKlicken zum Anzeigen
B6_140_Eigenerklärung_Russlandsanktionen.pdfFormular51 KBKlicken zum Anzeigen
E-A1_321_L_F_Teilnahmebedingungen.pdfAnschreiben79 KBKlicken zum Anzeigen
E-A2_313_L_F_Zuschlagskriterien.pdfSonstiges107 KBKlicken zum Anzeigen
E-A3_323_Informationen_zum_Datenschutz_WNA.pdfSonstiges516 KBKlicken zum Anzeigen
E-A4_Projektbeschreibung.pdfSonstiges743 KBKlicken zum Anzeigen
E-B1_Leistungsbild freiberufliche Leistung.pdfSonstiges418 KBKlicken zum Anzeigen
E-B2_351_F_AVF.pdfSonstiges49 KBKlicken zum Anzeigen
E-B3_Richtlinie-Datenlieferung-WSV.pdfSonstiges1,8 MBKlicken zum Anzeigen
E-B4.1_356-F Stundensätze und Pauschalen bei baubezogenen Ingenieurleistungen.pdfSonstiges27 KBKlicken zum Anzeigen
E-B4.2_356-F Hinweise zur Anwendung des Formblatts.pdfFormular11 KBKlicken zum Anzeigen
E-C1_600-F_Vertrag.pdfVertragsbedingungen1,1 MBKlicken zum Anzeigen
E-C2_601-F_Vertragsanlage.pdfVertragsbedingungen109 KBKlicken zum Anzeigen
E-D1_393-L_F_Verpflichtungserklärung.pdfFormular552 KBKlicken zum Anzeigen
E-D2_712-L_F_Erklärung Verpflichtungsgesetz.pdfFormular49 KBKlicken zum Anzeigen
E-D3_324_220711_AVV_BFDI_BMI_final_Vereinbarung Auftragsverarbeitung.pdfSonstiges251 KBKlicken zum Anzeigen

Anforderungen

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Siehe Formblatt 130-L/F

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