Einrichtung eines Konsignationslagers für PSA und Medizinprodukte

Status
Vergeben
Angebotsfrist
Nicht angegeben
Geschätzter Auftragswert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Freistaat Bayern vertreten durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Erfüllungsregion
Bayern, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf
Auftragsart
Lieferleistung
Veröffentlicht
07.08.2026
Bekanntmachungsnummer
548514-2026
Verfahrensnummer
a73a8dc8-4082-4479-a590-57450122fbab
CPV-Codes
18143000 · Schutzkleidung; 33735100 · Arbeitsschutzbrillen; 35113200 · Schutzausrüstung (nuklear, biologisch, chemisch, radiologisch); 35113400 · Schutz- und Sicherheitskleidung; 35113450 · Schutzmäntel und -umhängeMehr anzeigen

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Kurzbeschreibung

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) plant die Einrichtung eines Konsignationslagers zur Notfallbevorratung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und Medizinprodukten. Ziel ist die Sicherstellung der Versorgung für bayerische Bedarfsträger bei Krisenszenarien über einen Zeitraum von vier Jahren. Die Waren verbleiben bis zur Entnahme im Eigentum des Auftragnehmers.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

Das LGL ist gemäß Beschluss des Ministerrats vom 21.7.2020 und Schreiben des StMGP vom 3.8.2020 mit dem Aufbau eines dauerhaften Bayerischen Logistikzentrums Gesundheitssicherheit (BLZG) als staatliche Notfallbevorratung beauftragt. Im Rahmen der Bevorratung eines strategischen Grundstocks ist ein Mindestbestand an Gütern (u.a. Persönliche Schutzausrüstung (PSA), Medizinprodukte und hierunter auch aktive Medizinprodukte) zu gewährleisten. Es ist möglichst dafür zu sorgen, dass diese Güter nicht veralten, sondern umgeschlagen und so regelmäßig durch neue Güter ersetzt werden. Basierend auf den Erfahrungen aus der Corona-Pandemie wurde ein Grundstock evaluiert, der den dreimonatigen Bedarf der oben genannten Güter sicherstellen kann. Um im Rahmen eventueller weiterer Pandemien oder anderer Krisenszenarien jederzeit mögliche Engpässe bei der Verfügbarkeit von PSA und Medizinprodukten schnell ausgleichen zu können, soll gemäß dem Schreiben des StMGP vom 24.10.2024 neben der physischen Bevorratung von PSA und Medizinprodukten im BLZG auch die Sicherung von Vorhaltekapazitäten bei Lieferanten bzw. Herstellern (nachstehend „Lagerkapazitäten“) für die in der Ministerratssitzung vom 6.12.2022 festgelegten Mengen für eine Laufzeit von 4 Jahren sichergestellt werden. Durch den Aufbau eines physischen Bestandes im BLZG in Höhe von einem Drittel des strategischen Grundstockes (GST) soll im Bedarfsfall der erste Monat eines möglichen Marktversagens für bayerische medizinische und pflegerische Bedarfsträger überbrückt werden. Die Versorgung der Monate 2 bis 3 soll durch die Sicherung von Lagerkapazitäten beim Hersteller/Lieferanten gewährleistet werden. Die Sicherung des physischen Bestandes im BLZG soll durch ein Konsignationslager erfolgen. Durch die Konsignationslagerung werden bestimmte Güter im Lager des BLZG gelagert. Diese bleiben so lange im Eigentum des AN, bis der AG die Güter benötigt und aus dem Lager entnimmt. Der Aufbau des Konsignationslagers soll somit im Bedarfsfall eine zeitnahe Versorgung der medizinischen und pflegerischen Bereiche sicherstellen, um dort eventuelle Mangelsituationen im Bedarfsfall schnell ausgleichen zu können.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Einrichtung Konsignationslager PSA/Medizinprodukte

    Das LGL ist gemäß Beschluss des Ministerrats vom 21.7.2020 und Schreiben des StMGP vom 3.8.2020 mit dem Aufbau eines dauerhaften Bayerischen Logistikzentrums Gesundheitssicherheit (BLZG) als staatliche Notfallbevorratung beauftragt. Im Rahmen der Bevorratung eines strategischen Grundstocks ist ein Mindestbestand an Gütern (u.a. Persönliche Schutzausrüstung (PSA), Medizinprodukte und hierunter auch aktive Medizinprodukte) zu gewährleisten. Es ist möglichst dafür zu sorgen, dass diese Güter nicht veralten, sondern umgeschlagen und so regelmäßig durch neue Güter ersetzt werden. Basierend auf den Erfahrungen aus der Corona-Pandemie wurde ein Grundstock evaluiert, der den dreimonatigen Bedarf der oben genannten Güter sicherstellen kann. Um im Rahmen eventueller weiterer Pandemien oder anderer Krisenszenarien jederzeit mögliche Engpässe bei der Verfügbarkeit von PSA und Medizinprodukten schnell ausgleichen zu können, soll gemäß dem Schreiben des StMGP vom 24.10.2024 neben der physischen Bevorratung von PSA und Medizinprodukten im BLZG auch die Sicherung von Vorhaltekapazitäten bei Lieferanten bzw. Herstellern (nachstehend „Lagerkapazitäten“) für die in der Ministerratssitzung vom 6.12.2022 festgelegten Mengen für eine Laufzeit von 4 Jahren sichergestellt werden. Durch den Aufbau eines physischen Bestandes im BLZG in Höhe von einem Drittel des strategischen Grundstockes (GST) soll im Bedarfsfall der erste Monat eines möglichen Marktversagens für bayerische medizinische und pflegerische Bedarfsträger überbrückt werden. Die Versorgung der Monate 2 bis 3 soll durch die Sicherung von Lagerkapazitäten beim Hersteller/Lieferanten gewährleistet werden. Die Sicherung des physischen Bestandes im BLZG soll durch ein Konsignationslager erfolgen. Durch die Konsignationslagerung werden bestimmte Güter im Lager des BLZG gelagert. Diese bleiben so lange im Eigentum des AN, bis der AG die Güter benötigt und aus dem Lager entnimmt. Der Aufbau des Konsignationslagers soll somit im Bedarfsfall eine zeitnahe Versorgung der medizinischen und pflegerischen Bereiche sicherstellen, um dort eventuelle Mangelsituationen im Bedarfsfall schnell ausgleichen zu können.

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