Objektplanung für die Erweiterung und Sanierung der Anne-Frank-Schule

Status
Angebotsfrist abgelaufen
Angebotsfrist
10.07.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Stadt Offenbach am Main
Erfüllungsregion
Hessen, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
09.06.2026
Bekanntmachungsnummer
458469-2026
Verfahrensnummer
b11536c1-ab19-4732-8d83-30a4f359951e
CPV-Codes
71200000 · Dienstleistungen von Architekturbüros

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Kurzbeschreibung

Die Stadt Offenbach am Main beauftragt Planungsleistungen für Gebäude und Innenräume zur Erweiterung und Sanierung der vierzügigen Anne-Frank-Schule im Stadtteil Carl-Ulrich-Siedlung in Offenbach am Main. Der bestehende Schulkomplex umfasst etwa 5.818 Quadratmeter Bruttogeschossfläche und wird derzeit von 316 Schülerinnen und Schülern genutzt; perspektivisch soll die Kapazität auf bis zu 452 Schülerinnen und Schüler steigen und der Ganztagsanteil bis zum Schuljahr 2029/30 auf etwa 80 Prozent wachsen. Die Vertragslaufzeit beträgt 1.800 Tage, die Angebotsfrist endet am 10. Juli 2026 um 08:00 Uhr.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

Planungsleistungen Objektplanung Gebäude und Innenräume für folgenden Gebäudekomplex in Offenbach am Main, Grundstück der Anne-Frank-Schule im Stadtteil Carl-Ulrich- Siedlung: => Erweiterung und Sanierung einer 4-zügigen Grundschule

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0000 · Objektplanung Anne-Frank-Schule

    In der Anne-Frank-Schule werden derzeit 316 Schüler*innen auf einer Bruttogeschossfläche von etwa 5.818 m² BGF unterrichtet. Davon nehmen 97 Schüler*innen am Ganztagsangebot der Schule teil. Prognosen zufolge wird die Schülerzahl auf maximal 452 ansteigen. Gleichzeitig soll der Anteil der Ganztagsschüler*innen durch den Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung bis zum Schuljahr 2029/30 auf etwa 80% steigen. Die hierfür benötigten Räumlichkeiten sind im Bestand nicht in ausreichendem Umfang vorhanden und müssen im Zuge der Baumaßnahme geschaffen werden. Der Auftraggeber setzt voraus, dass der Aufwand für die Anwendung der CAD-Richtlinie der Stadt Offenbach im angebotenen Honorar enthalten ist. Es wird ein Planserver (Planfred) zur Verfügung gestellt. Es ergeben sich insgesamt zwei Planungsbereiche, die jeweils separat mit Terminen und Kosten zu verfolgen sind: A) Gesamtkonzeption für den Schulstandort mit Erweiterung und ggf. Sanierung entsprechend vorläufigem Raumprogramm B) Temporäre Containeranlage zur Auslagerung des Schulbetriebs während der Baumaßnahme A Gesamtkonzeption für den Schulstandort Neben der notwendigen baulichen Erweiterung zur Ergänzung der Räumlichkeiten für den Ganztagsbetrieb sind im Rahmen der Planung eine Neukonzeption der bestehenden Räume und der Sanierungsbedarf an den Bestandsgebäuden festzustellen. Hierbei ist insbesondere an sicherheitsrelevante Maßnahmen zu denken, bspw. das Tragwerk und den Brandschutz betreffend. Darüber hinaus sind energetische Sanierungen sowie Sanierungen der Innenräume und Haustechnik zu betrachten. Im Rahmen einer GVS wurden brandschutztechnische Mängel festgestellt, die im Rahmen des Gesamtkonzepts in der Planung zu berücksichtigen und zu beseitigen sind. So verfügt z. B. das Gebäude A aktuell nicht über einen zweiten baulichen Rettungsweg. Neben der räumlichen Qualität sind auch ein funktionierender sommerlicher Wärmeschutz sowie die Erfüllung des erforderlichen Schallschutzes bzw. der Raumakustik zu berücksichtigen. Die im Rahmen des NORAH-Programms bereits erneuerten Fenster sollen weitestgehend erhalten werden. Darüber hinaus soll das Gesamtgebäude künftig möglichst weitestgehend barrierefrei zugänglich und mit den nötigen Sanitäranlagen ausgestattet sein. Ein wichtiger Aspekt der Planung ist die Schaffung von möglichst großer, ansprechender und gut nutzbarer Schulhoffläche. Außerdem ist besonderes Augenmerk auf den Erhalt des schützenswerten Baumbestands zu legen. Gem. Stellplatzsatzung bzw. HBO erforderliche Ein- und Abstellplätze sind im Rahmen eines Stellplatznachweises im späteren Planungsverlauf zu ermitteln. Die Möglichkeit der Herstellung auf dem Grundstück ist zu prüfen. Untersuchung in zwei Alternativen: Ziel der Vorplanung ist es, verschiedene Planungsalternativen zu entwickeln, die den spezifischen Anforderungen des Auftraggebers entsprechen. Alternative 1: Es sind die im Raumprogramm benannten Flächenbedarfe zu erfüllen. Gefordert ist eine, auf den finanziellen und baulichen Aufwand bezogen, sparsame Lösung. Darüber hinaus müssen in jedem Falle die sicherheitsrelevanten Mängel im Bestand behoben werden, wie z. B. notwendige Brandschutzertüchtigungen. Alternative 2: Zusätzlich zu dem vorgenannten Flächenbedarf sind die im Bestand vorhandenen Potentiale bestmöglich zu nutzen und weiterzuentwickeln, im Sinne eines zukunftsfähigen und wirtschaftlichen Gesamtkonzepts. weitere Details siehe funktionale Leistungsbeschreibung. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Leistungsstufen sind: Leistungsstufe I: Vorentwurf Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung Leistungsphase 2: Vorentwurfsplanung Leistungsstufe II: Entwurf Leistungsphase 3: Entwurfsplanung Leistungsphase 5: Ausführungsplanung (50%) Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe (50%) Leistungsstufe III: Ausführung: Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung/Erstellen Bauanträge Leistungsphase 5: Ausführungsplanung (Rest 50%) Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe (Rest 50%) Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe Leistungsstufe IV: Objektüberwachung: Leistungsphase 8: Objektüberwachung Leistungsstufe V: Objektbetreuung Leistungsphase 9: Objektbetreuung Ab Stufe III wird die mittelbar im städtischen Eigentum stehende Offenbacher Pro-jektentwicklungsgesellschaft mbH (nachfolgend "OPG" genannt) im Namen und im Auftrag der Stadt Offenbach beauftragt (u.a. zur Durchführung von Vergabeverfahren und Beauftragung sämtlicher nach Projektbeschluss noch erforderlicher Planungs-, und Beratungsleistungen sowie aller der Bauausführung zuzurechnenden Leistungen). Die OPG ist eine 100%ige Unternehmenstochter der SOH GmbH, die direkt selbst zu 100 % im Eigentum der Stadt Offenbach am Main ist. Die Stadt Offenbach am Main hat mit der OPG einen Rahmenvertrag über die Betreuung von Baumaßnahmen in und an öffentlich genutzten Gebäuden der Stadt abgeschlossen. Der Auftragnehmer ist auf Dauer von 3 Jahren zur Annahme der Beauftragung mit weiteren Auftragsstufen auf der Grundlage dieses Vertrages verpflichtet, sobald der Auftraggeber dies schriftlich verlangt. Die Frist beginnt mit der Abnahme der jeweils letzten Auftragsstufe. Einen Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Auftragsstufen hat der Auftragnehmer nur, wenn dies gesondert vereinbart ist Mit dem Angebot (noch nicht mit dem Teilnahmeantrag) ist u.a. folgendes einzureichen: - ein kurzer Stegreifentwurf mit Lösungsansätzen für die Planungsaufgabe (Zuschlagskriterium 2.3) Hierfür wird ein Honorar i.H.v. 1.500,- € brutto vergütet

Anforderungen an deinen Betrieb

Es werden Unterlagen nachgefordert, die nach dem Gesetz nachgefordert werden dürfen.

Wie wird das Angebot bewertet?

Kriterien ohne Loszuordnung

Projektorganisation mit Darstellung der projektspezifischen Kapazitäten
13.35 %
Zusammenarbeit/Abstimmung mit dem Auftraggeber, Nutzern und anderen Projektbeteiligten
6.7 %
Darstellung der Bauleitertätigkeiten/Bauüberwachung/Anwesenheiten vor Ort während der Projektausführung
8.3 %
Betriebliche Nachhaltigkeitskriterien
5 %
Maßnahmen zur Gewährleistung von Qualitätssicherheit
8.3 %
Maßnahmen zur Gewährleistung vonTerminen, Fristen und Kosten
8.3 %
Herangehensweise an die projektspezifische Problemstellung
33.35 %
Honorar
16.7 %

Vergabeunterlagen

Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Über das Ursprungsportal konnten keine weiteren Unterlagen abgerufen werden.

Anforderungen

Es werden Unterlagen nachgefordert, die nach dem Gesetz nachgefordert werden dürfen.

Änderungen und Bieterfragen

3 Einträge
  1. 03.07.2026Berichtigung 3Korrektur der Vergabeunterlagen
  2. 01.07.2026Berichtigung 2Bekanntmachung 452683-2026
  3. 26.06.2026Berichtigung 1Bekanntmachung 440142-2026
Vergleichbare Verfahren41vergeben oder Frist abgelaufen
Mit erfasstem Zuschlag18 verschiedene Auftragnehmer
ZuschlagssummeMedian
Zuschlag zu SchätzwertMedian, 2 Vergaben

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Wer gewinnt solche Vergaben?

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Trend
KGKLEUSBERG GmbH & Co. KGWissen2003.08.20268,9 Mio. €steigend
HEHochbau Engel GmbHHanau1031.08.2026 - steigend
NANAK Architekten GmbHBerlin1025.08.20262,8 Mio. €steigend
KPKH Planwerk GmbHPetersberg1025.08.202691 Tsd. €steigend
R&Ripkens & Wiesenkämper IngenieureEssen1017.08.2026 - steigend
HIHitzler Ingenieure GmbH & Co. KGMünchen1010.08.2026377 Tsd. €steigend
BHBG: H2M Architekten + Stadtplaner GmbH, H2M Architekten + Ingenieure GmbHKulmbach1020.07.2026 - steigend
EFEDO_gesellschaft für Trockenbau mbHMaintal1007.07.2026148 Tsd. €steigend
DPDie Planschmiede 2KS GmbHHamburg1016.06.2026137 Tsd. €steigend
OGOFP GmbHHankensbüttel1016.06.2026137 Tsd. €steigend

Wer schreibt solche Vergaben aus?

Regionen: Bayern (10) · Niedersachsen (7) · Hessen (6) · Nordrhein-Westfalen (4) · Baden-Württemberg (4) · Thüringen (2)

Laufende Rahmenverträge

bundesweit

Stadt Offenbach am Main

Aktiv seit 2026 · 4 Verfahren
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Ø Auftragswertgeschätzt, laut Bekanntmachung
VergebenVerfahren mit Zuschlag
RahmenverträgeAnteil an Verfahren
Verfahren je Woche · 4 seit 2026Spitze KW 37 · 2026 · 2

Bisherige Auftragnehmer

Zuschläge dieses Auftraggebers, alle Leistungsbereiche
Noch keine Zuschlagsmeldungen dieses Auftraggebers bekannt.

Laufende Rahmenverträge

nach voraussichtlichem Vertragsende

Keine laufenden Rahmenverträge dieses Auftraggebers bekannt.

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