Fachplanungsleistungen Elektrotechnik für den Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern (Sozialer Wohnungsbau)

Status
Offen
Angebotsfrist
12.10.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Gemeinde Gutach im Breisgau - Bauamt
Erfüllungsregion
Baden-Württemberg, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
14.08.2026
Bekanntmachungsnummer
564856-2026
Verfahrensnummer
aa5dfdd5-139f-47ae-8e72-fb9052c06230
CPV-Codes
71000000 · Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen; 71300000 · Dienstleistungen von Ingenieurbüros

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Kurzbeschreibung

Die Gemeinde Gutach im Breisgau schreibt die Fachplanungsleistungen Elektrotechnik für den Neubau von zwei sozial geförderten Mehrfamilienhäusern aus. Die Planung umfasst die Leistungsphasen 1‑9 nach HOAI Teil 4, also von der Grundlagenermittlung bis zur Objektbetreuung. Das Projekt wird in zwei Bauabschnitten realisiert, wobei nach Fertigstellung des ersten Gebäudes die Mieter umziehen und das zweite Bestandsgebäude abgerissen wird. Die Ausschreibung erfolgt im offenen Verfahren und ist an die Erfüllung zahlreicher Eignungs‑ und Ausschlusskriterien gebunden.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

Die Gemeinde Gutach im Breisgau plant den Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit sozial gefördertem Wohnraum in der Alexanderstraße 14 und 16. Aufgrund des baulichen Zustands der bestehenden Gebäude sollen diese abgerissen und den heutigen Anforderungen hinsichtlich Grundrissqualität, Barrierefreiheit und Wohnkomfort angepasst werden. Im Vorfeld wurden durch das Büro Schlager Architekten & Ingenieure, sowie durch das Büro Stiefvater jeweils eine Machbarkeitsstudie erarbeitet. Diese Untersuchungen bildeten die Grundlage für die Entscheidung des Gemeinderats, das Projekt in der vorliegenden Form zu initiieren und weiterzuverfolgen. Gleichzeitig ist vorgesehen, die bisherigen Planungsansätze im weiteren Verfahren nicht als abschließend festgelegt zu betrachten, sondern als Ausgangsbasis für eine vertiefte Betrachtung. Im weiteren Planungsprozess ist daher im Rahmen der Leistungsphase 2 eine Variantenuntersuchung durch das Planungsteam vorgesehen. Ziel ist eine ergebnisoffene Herangehensweise zur Ermittlung der bestmöglichen Bebauung unter Berücksichtigung einer möglichst hohen und wirtschaftlich sinnvollen Ausnutzung des Grundstücks bei gleichzeitiger Sicherstellung der Anforderungen an den geförderten Wohnungsbau (Förderprogramm L-Bank: Mietwohnungsfinanzierung BW), insbesondere hinsichtlich Barrierefreiheit, Wohnungszuschnitte und Erschließungsqualität. Ergänzend sind eine Tiefgarage, Kellerräume sowie technische Nebenflächen vorgesehen. Der energetische Standard der Gebäude ist im weiteren Planungsprozess zu untersuchen und im Rahmen der Vorplanung festzulegen. Die Umsetzung des Projekts erfolgt voraussichtlich in zwei Bauabschnitten. Zunächst wird eines der beiden Gebäude neu errichtet. Nach dessen Fertigstellung sollen die derzeit noch im Bestand untergebrachten Mieter in den Neubau umziehen, sodass im Anschluss das zweite Bestandsgebäude zurückgebaut und der zweite Bauabschnitt realisiert werden kann. Auf dieser Grundlage wurden die Projektkosten ermittelt: Kostengruppen Kosten (brutto) 100 Grundstück 0 € 200 Vorbereitende Maßnahmen 420.000 € 300 Bauwerk - Baukonstruktion inkl. Aufzug 4.100.000 € 400 Bauwerk - Techn. Anlagen 720.000 € 500 Außenanlagen und Freiflächen 180.000 € 600 Ausstattung und Kunstwerke 0 € Summe KG 100-600 5.420.000 € Basierend auf den ermittelten Projektbaukosten wurde die Honorarberechnung erstellt. Als weitere Planungsgrundlagen liegen ein Rahmenterminplan sowie ein Baugrundgutachten vor. Diese werden gemeinsam mit der Machbarkeitsstudie und der Vorplanung als Anlagen zu den vorliegenden Unterlagen zur Verfügung gestellt. Das Projekt ist maßgeblich von der Bewilligung beantragter Fördermittel abhängig. Nach Abschluss der genehmigungsfähigen Planung sowie der Leistungsphase 4 ist vorgesehen, die Unterlagen beim zuständigen Fördermittelgeber einzureichen. Bis zur Entscheidung des Fördergebers kann ein Projektunterbruch von voraussichtlich bis zu 12 Monaten eintreten. Den Bietern ist bekannt, dass die Fortführung des Projekts und die Beauftragung der weiteren Leistungsstufe von einer Förderzusage abhängig sind. Der mögliche Projektunterbruch zwischen Leistungsphase 4 und Leistungsphase 5 ist bei der Kalkulation des Angebots und des Honorars zu berücksichtigen. Aus einem solchen projektbedingten Unterbruch, der Fördermittelbeantragung bzw. dem Warten auf die Förderentscheidung können keine Ansprüche auf zusätzliche Vergütung, Mehrkosten, Entschädigungen, Anpassungen des Honorars oder sonstige finanzielle Forderungen gegen den Auftraggeber abgeleitet werden. Die Regelungen zur stufenweisen Beauftragung bleiben hiervon unberührt. Ziel des Projekts ist die nachhaltige Schaffung von bezahlbarem, barrierefreiem Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten sowie eine effiziente Nutzung der vorhandenen Flächen unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und fördertechnischer Rahmenbedingungen.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Fachplanungsleistungen Elektrotechnik der LP 1-9 nach Teil 4 Abschnitt 2, §§ 55 ff HOAI, Anlagengruppen 4 und 5, stufenweise Beauftragung

    Ausschreibung ELT im offenen Verfahren. Weitere Ausschreibungen zu Fachplanung HLS und TWP werden in separaten Verfahren aktuell parallel ebenf. europaweit ausgeschrieben.

    Frist: 12.10.2026, 02:00 (Europe/Berlin)

Anforderungen an deinen Betrieb

Zwingende und fakultative Ausschlussgründe ▪Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB / § 73 Abs. 3 VgV und i. S. v. § 21 Abs. 1 (AentG), § 98c (AufenthG), § 19 Abs. 1 (MiLoG), § 21 (SchwarzArbG) (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.1) Russland-Sanktionen gem. 5. EU-Sanktionspaket nach Verordnung (EU) 2022/576 v. 08.04.2022 ▪Erklärung, dass kein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift besteht (siehe Formular 2) Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz (LTMG) ▪Verpflichtungserklärung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge nach Landestariftreue- und Mindestlohngesetz – LTMG (siehe Formular 3) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (gem. §§ 44, 75 VgV) ▪Bestätigung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung über die Eintragung in das Berufs-/Handelsregister über Angabe der Berufs-/Handelsregisternummer (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.4) ▪Eigenerklärung zur Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" oder "staatlich geprüfter Techniker/in" im Bereich der Elektroplanung für mindestens eine Person im Unternehmen des Bieters (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.5) ▪Nachweis über min. 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Elektrofachplanung für den im Teilnahmeantrag benannten Projektverantwortlichen. Nachweis erfolgt als Eigenerklärung z.B. anhand des Lebenslaufes, Mitarbeiterreferenz/persönlicher Referenzliste o.Ä. (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.5) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (gem. § 45 VgV) ▪Nachweis, dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 1 500 000 EUR für Personenschäden, min. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden (pro Versicherungsfall) vorliegt bzw. dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.6) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (gem. §§ 46, 75 VgV) (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.9) ▪Referenzobjekt (gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV) mit folgenden Mindestanforderungen: ­ Fachplanung Elektro (Anlagengruppen 4 und 5 gemäß § 55 Teil 4 Abschnitt 2 HOAI) für den Neubau eines Gebäudes ­ Anrechenbare Kosten der durch den Bieter geplanten Anlagengruppen 4 und 5 in Höhe von mindestens 200.000 € brutto ­ Abgeschlossene Leistung der letzten 7 Jahre (Abschluss der Leistungsphase 8 nach dem 01.01.2019 bis zum Ablauf der Angebotsfrist) im Bereich der Technischen Ausrüstung gemäß § 55 Teil 4 Abschnitt 2 HOAI ­ Durch den Bieter vollständig erbrachte Leistungsphasen (mindestens Lph 2-3 und 5-8) ­ Ausführung der Leistung im eigenen Unternehmen Ob fehlende Angaben/Unterlagen bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 56 VgV nachgefordert werden, steht im Ermessen des Auslobers. Die Bieter/Bietergemeinschaften haben keinen Anspruch darauf, dass der Auslober von § 56 Abs. 2 bis 4 VgV Gebrauch macht und Unterlagen oder Angaben nachfordert. Ferner wird geprüft, ob Ausschlussgründe vorliegen und die genannten Mindestbedingungen erfüllt werden. Die Prüfung erfolgt primär anhand der mit dem Teilnahmeformulars abgegebenen Eigenerklärungen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, von den Bieter/Bietergemeinschaftensmitgliedern kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den Eigenerklärungen zu fordern.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Fachplanungsleistungen Elektrotechnik der LP 1-9 nach Teil 4 Abschnitt 2, §§ 55 ff HOAI, Anlagengruppen 4 und 5, stufenweise Beauftragung

Es werden folgende Kriterien bewertet, die genaue Bepunktung ist dem Teilnahmeantrag zu entnehmen: ▪Auftraggeber ▪Projekt- / Planungsinhalte ▪Kosten der AG 4-5 ▪Abschluss der Leistung Es wird max. eine Referenz gewertet. Werden mehr als eine Referenz eingereicht, wird ausschließlich die erstgenannte Referenz berücksichtigt; alle weiteren bleiben unbewertet. Das zuvor beschriebene Projekt muss im Unternehmen des Bieters erbracht worden sein.
Qualitätskriterium Die Erläuterungen zu den nachfolgenden Qualitätskriterien sind textlich und/oder bildlich als PDF- Dokument darzustellen. Für das Qualitätskriterium „Projektumsetzung“ sind maximal zwei DIN-A4-Seiten zulässig. Für das Qualitätskriterium „Projektorganisation“ sind maximal zwei DIN-A4-Seiten zulässig. Werden mehr als zwei DIN-A4-Seiten je Qualitätskriterium eingereicht, werden ausschließlich die beiden ersten Seiten berücksichtigt; alle weiteren bleiben unbewertet. Projektumsetzung Der Auslober bewertet die projektspezifische Herangehensweise des Bieters an die ausgeschriebene Fachplanung Elektro. Zu diesem Zweck erläutert der Bieter anhand der zur Verfügung gestellten Projektunterlagen seine ersten Überlegungen und Planungsansätze für das Projekt. Bewertet wird insbesondere, ▪welche projektspezifischen Besonderheiten der Bieter erkennt, ▪welche Auswirkungen sich hieraus für die Elektroplanung ergeben, ▪welche wesentlichen Projektrisiken der Bieter identifiziert und wie er diesen begegnen möchte, ▪welche Schlussfolgerungen der Bieter aus den vorhandenen Projektunterlagen für seine Planung ableitet, ▪sowie welche ersten Ansätze er für die erfolgreiche Umsetzung der Fachplanung Elektro entwickelt. Der Auslober bewertet und fordert keine Entwürfe oder Vorplanungen. Je konkreter, nachvollziehbarer und projektspezifischer die Ausführungen erfolgen, desto besser wird das Angebot bewertet. Projektorganisation Der Auslober bewertet die Organisation des Projektes durch den Bieter. Bewertet wird insbesondere, ▪die Zusammensetzung des Projektteams und die Aufgabenverteilung, ▪die vorgesehene Vertretungsregelung, ▪die externe Kommunikation und die Schnittstellen zum Auftraggeber sowie zu weiteren Projektbeteiligten, ▪die interne Organisation und Abstimmung innerhalb des Planungsteams, ▪die Maßnahmen zur Sicherstellung von Qualität, Kosten und Terminen, ▪sowie die Organisation und Koordination der elektrotechnischen Fachplanung innerhalb des Gesamtplanungsteams. Die vorgenannten Aspekte können anhand konkreter Referenzbeispiele erläutert werden. Je nachvollziehbarer und projektspezifischer die dargestellte Projektorganisation erfolgt, desto besser wird das Angebot bewertet. Die Bepunktung ist der Information zu entnehmen.
Das Angebot erfolgt auf Grundlage des Vertragsentwurfes und beinhaltet u.a. folgende Bestandteile, die gemäß dem Vertrag vom AG vorgegeben und im Angebotspreis zu berücksichtigen sind bzw. gem. Honorarformular separat anzubieten sind: ▪Der Auftraggeber hat die Bauaufgabe objektiv bewertet und in die Honorarzone II eingeordnet ▪Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 gem. § 55 Teil 4 Abschnitt 2 HOAI, Fachplanung Elektrotechnik (Anlagengruppen 4 und 5) ▪Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1-4 und 5-8 sowie 9 ▪Der Bieter hat bei seiner Kalkulation zu berücksichtigen, dass aufgrund der Fördermittelbeantragung nach Abschluss der Leistungsphase 4 bis zur Entscheidung des Fördergebers ein Projektunterbruch von voraussichtlich bis zu 12 Monaten eintreten kann. ▪Der mögliche Projektunterbruch gilt mit Angebotsabgabe als bekannt und ist mit dem angebotenen Honorar abgegolten. ▪Hieraus resultierende Aufwendungen, Vorhaltezeiten oder sonstige Mehrkosten begründen keinen Anspruch auf zusätzliche Vergütung oder Anpassung des Honorars. ▪Stundensätze Projektmitarbeiter ▪Die HOAI 2021 wird vollumfänglich vertraglich vereinbart, auf den Angebotspreis kann ein Abschlag/Aufschlag angeboten werden (keine Mindest-/Höchstsatzbindung gem. EuGH-Urteil vom 04.07.2019) Bezüglich des Kriteriums „Honorarangebot“ erhält das günstigste Angebot 5 von 5 möglichen Punkten. Ein fiktives Angebot, das 50% teurer als das günstigste Angebot ist, erhält 1 Punkt, dazwischen wird linear interpoliert. Bitte nutzen Sie zur Abgabe des Angebots das Angebotsformular. Dieses steht Ihnen über die Vergabeplattform zur Verfügung.

Vergabeunterlagen

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Anforderungen

Zwingende und fakultative Ausschlussgründe ▪Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB / § 73 Abs. 3 VgV und i. S. v. § 21 Abs. 1 (AentG), § 98c (AufenthG), § 19 Abs. 1 (MiLoG), § 21 (SchwarzArbG) (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.1) Russland-Sanktionen gem. 5. EU-Sanktionspaket nach Verordnung (EU) 2022/576 v. 08.04.2022 ▪Erklärung, dass kein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift besteht (siehe Formular 2) Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz (LTMG) ▪Verpflichtungserklärung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge nach Landestariftreue- und Mindestlohngesetz – LTMG (siehe Formular 3) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (gem. §§ 44, 75 VgV) ▪Bestätigung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung über die Eintragung in das Berufs-/Handelsregister über Angabe der Berufs-/Handelsregisternummer (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.4) ▪Eigenerklärung zur Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" oder "staatlich geprüfter Techniker/in" im Bereich der Elektroplanung für mindestens eine Person im Unternehmen des Bieters (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.5) ▪Nachweis über min. 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Elektrofachplanung für den im Teilnahmeantrag benannten Projektverantwortlichen. Nachweis erfolgt als Eigenerklärung z.B. anhand des Lebenslaufes, Mitarbeiterreferenz/persönlicher Referenzliste o.Ä. (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.5) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (gem. § 45 VgV) ▪Nachweis, dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 1 500 000 EUR für Personenschäden, min. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden (pro Versicherungsfall) vorliegt bzw. dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.6) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (gem. §§ 46, 75 VgV) (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.9) ▪Referenzobjekt (gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV) mit folgenden Mindestanforderungen: ­ Fachplanung Elektro (Anlagengruppen 4 und 5 gemäß § 55 Teil 4 Abschnitt 2 HOAI) für den Neubau eines Gebäudes ­ Anrechenbare Kosten der durch den Bieter geplanten Anlagengruppen 4 und 5 in Höhe von mindestens 200.000 € brutto ­ Abgeschlossene Leistung der letzten 7 Jahre (Abschluss der Leistungsphase 8 nach dem 01.01.2019 bis zum Ablauf der Angebotsfrist) im Bereich der Technischen Ausrüstung gemäß § 55 Teil 4 Abschnitt 2 HOAI ­ Durch den Bieter vollständig erbrachte Leistungsphasen (mindestens Lph 2-3 und 5-8) ­ Ausführung der Leistung im eigenen Unternehmen Ob fehlende Angaben/Unterlagen bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 56 VgV nachgefordert werden, steht im Ermessen des Auslobers. Die Bieter/Bietergemeinschaften haben keinen Anspruch darauf, dass der Auslober von § 56 Abs. 2 bis 4 VgV Gebrauch macht und Unterlagen oder Angaben nachfordert. Ferner wird geprüft, ob Ausschlussgründe vorliegen und die genannten Mindestbedingungen erfüllt werden. Die Prüfung erfolgt primär anhand der mit dem Teilnahmeformulars abgegebenen Eigenerklärungen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, von den Bieter/Bietergemeinschaftensmitgliedern kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den Eigenerklärungen zu fordern.

Änderungen und Bieterfragen

0 Einträge

Keine Änderungen zur Bekanntmachung bekannt.

Vergleichbare Verfahren48vergeben oder Frist abgelaufen
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ZuschlagssummeMedian
Zuschlag zu SchätzwertMedian, 4 Vergaben

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bundesweit
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    1,3 Mio. €
    28.01.2025noch 16 Monate28.01.2028
    Neuausschreibung erwartet ca. Q3 2027 · Ende vsl., aus dem geplanten Zeitraum abgeleitet
  • Technische, IT- und Projektmanagement-Unterstützung für Sicherheits- und ServiceleitstellenTÜV NORD IT Secure Communications GmbH & Co. KG +5 weitereBerliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/ MaterialwirtschaftBerlin, Deutschland
    09.02.2024noch 16 Monate31.01.2028
    Neuausschreibung erwartet ca. Q3 2027 · Ende vsl., aus dem geplanten Zeitraum abgeleitet
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    27.03.2024noch 20 Monate31.05.2028
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  • Rahmenvertrag für Projektsteuerungsleistungen in vier RegionenPTB- Ingenieurbüro f.Planung,Techno - und Bauüberwachung Magdeburg GmbH +93 weitereDeutsche Bahn AG Konzernleitung (Bukr 10)Berlin, Deutschland
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    02.06.2026noch 27 Monate31.12.2028
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    Neuausschreibung erwartet ca. Q1 2030 · Ende vsl., aus dem geplanten Zeitraum abgeleitet

Gemeinde Gutach im Breisgau - Bauamt

Aktiv seit 2026 · 3 Verfahren
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Verfahren pro Jahr3Ø seit 2026
Ø Auftragswertgeschätzt, laut Bekanntmachung
VergebenVerfahren mit Zuschlag
RahmenverträgeAnteil an Verfahren
Verfahren je Woche · 3 seit 2026Spitze KW 33 · 2026 · 3

Bisherige Auftragnehmer

Zuschläge dieses Auftraggebers, alle Leistungsbereiche
Noch keine Zuschlagsmeldungen dieses Auftraggebers bekannt.

Laufende Rahmenverträge

nach voraussichtlichem Vertragsende

Keine laufenden Rahmenverträge dieses Auftraggebers bekannt.

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