Tragwerksplanung für den Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern inkl. Abriss

Status
Offen
Angebotsfrist
12.10.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Gemeinde Gutach im Breisgau - Bauamt
Erfüllungsregion
Baden-Württemberg, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
14.08.2026
Bekanntmachungsnummer
564520-2026
Verfahrensnummer
96bd12ca-3c25-4261-a6bf-0b96b13589b3
CPV-Codes
71000000 · Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen; 71300000 · Dienstleistungen von Ingenieurbüros

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Kurzbeschreibung

Die Gemeinde Gutach im Breisgau beauftragt die Tragwerksplanung für den Neubau von zwei sozial geförderten Mehrfamilienhäusern, wobei die Bestandsgebäude abgerissen werden. Die Baukosten betragen laut Kostengruppe 5,42 Mio. EUR und das Projekt wird in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Die Planung umfasst die Leistungsphasen 1‑6 nach HOAI und erfolgt im offenen Verfahren mit Angebotsfrist am 12.10.2026. Die Vergabe ist von einer Förderzusage abhängig, ein möglicher Projektunterbruch von bis zu 12 Monaten ist zu berücksichtigen.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

Die Gemeinde Gutach im Breisgau plant den Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit sozial gefördertem Wohnraum in der Alexanderstraße 14 und 16. Aufgrund des baulichen Zustands der bestehenden Gebäude sollen diese abgerissen und den heutigen Anforderungen hinsichtlich Grundrissqualität, Barrierefreiheit und Wohnkomfort angepasst werden. Im Vorfeld wurden durch das Büro Schlager Architekten & Ingenieure, sowie durch das Büro Stiefvater jeweils eine Machbarkeitsstudie erarbeitet. Diese Untersuchungen bildeten die Grundlage für die Entscheidung des Gemeinderats, das Projekt in der vorliegenden Form zu initiieren und weiterzuverfolgen. Gleichzeitig ist vorgesehen, die bisherigen Planungsansätze im weiteren Verfahren nicht als abschließend festgelegt zu betrachten, sondern als Ausgangsbasis für eine vertiefte Betrachtung. Für die Tragwerksplanung sind insbesondere die Ergebnisse der Machbarkeitsstudien hinsichtlich Gebäudekubatur, Bauweise, Gründungssituation und Wirtschaftlichkeit der Tragkonstruktion im weiteren Planungsprozess zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Im weiteren Planungsprozess ist im Rahmen der Leistungsphase 2 eine Variantenuntersuchung durch das Planungsteam vorgesehen. Ziel ist eine ergebnisoffene Herangehensweise zur Ermittlung der bestmöglichen Bebauung unter Berücksichtigung einer möglichst hohen und wirtschaftlich sinnvollen Ausnutzung des Grundstücks. Hierbei sind aus Sicht der Tragwerksplanung insbesondere unterschiedliche Tragwerks- und Konstruktionskonzepte sowie deren Einfluss auf Wirtschaftlichkeit, Ausführbarkeit und Flächeneffizienz zu untersuchen. Die in den Machbarkeitsstudien vorgesehene massive Bauweise ist dabei zu hinterfragen und hinsichtlich technischer, wirtschaftlicher und konstruktiver Aspekte zu bewerten. Ergänzend sind die Auswirkungen der geplanten Tiefgarage, der Kellergeschosse sowie der Baugrundverhältnisse auf die Tragwerksplanung zu berücksichtigen. Die Umsetzung des Projekts erfolgt voraussichtlich in zwei Bauabschnitten. Zunächst wird eines der beiden Gebäude neu errichtet. Nach dessen Fertigstellung sollen die derzeit noch im Bestand untergebrachten Mieter in den Neubau umziehen, sodass im Anschluss das zweite Bestandsgebäude zurückgebaut und der zweite Bauabschnitt realisiert werden kann. Die abschnittsweise Realisierung ist bei der Planung der Konstruktion sowie bei der Betrachtung der Bauabläufe und Bauzustände entsprechend zu berücksichtigen. Auf dieser Grundlage wurden die Projektkosten ermittelt: Kostengruppen Kosten (brutto) 100 Grundstück 0 € 200 Vorbereitende Maßnahmen 420.000 € 300 Bauwerk - Baukonstruktion inkl. Aufzug 4.100.000 € 400 Bauwerk - Techn. Anlagen 720.000 € 500 Außenanlagen und Freiflächen 180.000 € 600 Ausstattung und Kunstwerke 0 € Summe KG 100-600 5.420.000 € Basierend auf den ermittelten Projektbaukosten wurde die Honorarberechnung erstellt. Als weitere Planungsgrundlagen liegen ein Rahmenterminplan sowie ein Baugrundgutachten vor. Die Erkenntnisse des Baugrundgutachtens sind in die Entwicklung der Gründungs- und Tragwerkskonzeption einzubeziehen. Das Projekt ist maßgeblich von der Bewilligung beantragter Fördermittel abhängig. Nach Abschluss der genehmigungsfähigen Planung sowie der Leistungsphase 4 ist vorgesehen, die Unterlagen beim zuständigen Fördermittelgeber einzureichen. Bis zur Entscheidung des Fördergebers kann ein Projektunterbruch von voraussichtlich bis zu 12 Monaten eintreten. Den Bietern ist bekannt, dass die Fortführung des Projekts und die Beauftragung der weiteren Leistungsstufe von einer Förderzusage abhängig sind. Der mögliche Projektunterbruch zwischen Leistungsphase 4 und Leistungsphase 5 ist bei der Kalkulation des Angebots und des Honorars zu berücksichtigen. Aus einem solchen projektbedingten Unterbruch, der Fördermittelbeantragung bzw. dem Warten auf die Förderentscheidung können keine Ansprüche auf zusätzliche Vergütung, Mehrkosten, Entschädigungen, Anpassungen des Honorars oder sonstige finanzielle Forderungen gegen den Auftraggeber abgeleitet werden. Die Regelungen zur stufenweisen Beauftragung bleiben hiervon unberührt. Ziel der Tragwerksplanung ist die Entwicklung einer technisch und wirtschaftlich optimierten Konstruktion unter Berücksichtigung der Anforderungen des geförderten Wohnungsbaus, der vorgesehenen Bauabschnitte, der Baugrundverhältnisse sowie einer nachhaltigen und dauerhaft wirtschaftlichen Gebäudekonstruktion.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Tragwerksplanung der LP 1-6 nach Teil 4 Abschnitt 1, §§ 49 ff HOAI, stufenweise Beauftragung

    Ausschreibung TWP im offenen Verfahren. Weitere Ausschreibungen zu Fachplanung HLS und ELT werden in separaten Verfahren aktuell parallel ebenf. europaweit ausgeschrieben.

    Frist: 12.10.2026, 02:00 (Europe/Berlin)

Anforderungen an deinen Betrieb

Zwingende und fakultative Ausschlussgründe ▪Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB / § 73 Abs. 3 VgV und i. S. v. § 21 Abs. 1 (AentG), § 98c (AufenthG), § 19 Abs. 1 (MiLoG), § 21 (SchwarzArbG) (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.1) Russland-Sanktionen gem. 5. EU-Sanktionspaket nach Verordnung (EU) 2022/576 v. 08.04.2022 ▪Erklärung, dass kein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift besteht (siehe Formular 2) Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz (LTMG) ▪Verpflichtungserklärung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge nach Landestariftreue- und Mindestlohngesetz – LTMG (siehe Formular 3) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (gem. §§ 44, 75 VgV) ▪Bestätigung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung über die Eintragung in das Berufs-/Handelsregister über Angabe der Berufs-/Handelsregisternummer (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.4) ▪Eigenerklärung zur Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur/in“ im Bereich Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt konstruktiver Ingenieurbau/Tragwerksplanung für mindestens eine Person im Unternehmen des Bieters (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.5) ▪Nachweis über min. 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Tragwerksplanung für den im Teilnahmeantrag benannten Projektverantwortlichen. Nachweis erfolgt als Eigenerklärung z.B. anhand des Lebenslaufes, Mitarbeiterreferenz/persönlicher Referenzliste o.Ä. (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.5) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (gem. § 45 VgV) ▪Nachweis, dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 1 500 000 EUR für Personenschäden, min. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden (pro Versicherungsfall) vorliegt bzw. dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.6) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (gem. §§ 46, 75 VgV) (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.9) ▪Referenzobjekt (gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV) mit folgenden Mindestanforderungen: ­ Tragwerksplanung für den Neubau eines Gebäudes ­ Anrechenbare Kosten der KG 300 in Höhe von mindestens 2.500.000 € brutto ­ Abgeschlossene Leistung der letzten 7 Jahre (Abschluss der Leistungsphase 6 nach dem 01.01.2019 bis zum Ablauf der Angebotsfrist) im Bereich der Tragwerksplanung gemäß § 49 Teil 4 Abschnitt 1 HOAI ­ Durch den Bieter vollständig erbrachte Leistungsphasen (mindestens Lph 2-6) ­ Ausführung der Leistung im eigenen Unternehmen Ob fehlende Angaben/Unterlagen bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 56 VgV nachgefordert werden, steht im Ermessen des Auslobers. Die Bieter/Bietergemeinschaften haben keinen Anspruch darauf, dass der Auslober von § 56 Abs. 2 bis 4 VgV Gebrauch macht und Unterlagen oder Angaben nachfordert. Ferner wird geprüft, ob Ausschlussgründe vorliegen und die genannten Mindestbedingungen erfüllt werden. Die Prüfung erfolgt primär anhand der mit dem Teilnahmeformulars abgegebenen Eigenerklärungen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, von den Bieter/Bietergemeinschaftensmitgliedern kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den Eigenerklärungen zu fordern.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Tragwerksplanung der LP 1-6 nach Teil 4 Abschnitt 1, §§ 49 ff HOAI, stufenweise Beauftragung

Es werden folgende Kriterien bewertet, die genaue Bepunktung ist dem Teilnahmeantrag zu entnehmen: ▪ Auftraggeber ▪Projekt- / Planungsinhalte ▪Anrechenbare Kosten der KG 300 ▪Abschluss der Leistung Es wird max. eine Referenz gewertet. Werden mehr als eine Referenz eingereicht, wird ausschließlich die erstgenannte Referenz berücksichtigt; alle weiteren bleiben unbewertet. Das zuvor beschriebene Projekt muss im Unternehmen des Bieters erbracht worden sein.
Qualitätskriterium Die Erläuterungen zu den nachfolgenden Qualitätskriterien sind textlich und/oder bildlich als PDF- Dokument darzustellen. Für das Qualitätskriterium „Projektumsetzung“ sind maximal zwei DIN-A4-Seiten zulässig. Für das Qualitätskriterium „Projektorganisation“ sind maximal zwei DIN-A4-Seiten zulässig. Werden mehr als zwei DIN-A4-Seiten je Qualitätskriterium eingereicht, werden ausschließlich die beiden ersten Seiten berücksichtigt; alle weiteren bleiben unbewertet. Projektumsetzung Der Auslober bewertet die projektspezifische Herangehensweise des Bieters an die ausgeschriebene Tragwerksplanung. Zu diesem Zweck erläutert der Bieter anhand der zur Verfügung gestellten Projektunterlagen seine ersten Überlegungen und Planungsansätze für das Projekt. Bewertet wird insbesondere, ▪welche projektspezifischen Besonderheiten der Bieter erkennt, ▪welche Auswirkungen sich hieraus für die Tragwerksplanung ergeben, ▪welche wesentlichen Projektrisiken der Bieter identifiziert und wie er diesen begegnen möchte, ▪welche Schlussfolgerungen der Bieter aus den vorhandenen Projektunterlagen zieht, ▪sowie welche ersten Ansätze hinsichtlich Tragwerkskonzept, Konstruktion, Gründung und Wirtschaftlichkeit entwickelt werden. Der Auslober bewertet und fordert keine Entwürfe oder Vorplanungen. Je konkreter, nachvollziehbarer und projektspezifischer die Ausführungen erfolgen, desto besser wird das Angebot bewertet. Projektorganisation Der Auslober bewertet die Organisation des Projektes durch den Bieter. Bewertet wird insbesondere, ▪die Zusammensetzung des Projektteams und die Aufgabenverteilung, ▪die vorgesehene Vertretungsregelung, ▪die externe Kommunikation und die Schnittstellen zum Auftraggeber sowie zu weiteren Projektbeteiligten, ▪die interne Organisation und Abstimmung innerhalb des Planungsteams, ▪die Maßnahmen zur Sicherstellung von Qualität, Kosten und Terminen, ▪sowie die Organisation und Koordination der Tragwerksplanung innerhalb des Planungsteams. Die vorgenannten Aspekte können anhand konkreter Referenzbeispiele erläutert werden. Je nachvollziehbarer und projektspezifischer die dargestellte Projektorganisation erfolgt, desto besser wird das Angebot bewertet. Die Bepunktung ist der Information zu entnehmen.
Das Angebot erfolgt auf Grundlage des Vertragsentwurfes und beinhaltet u.a. folgende Bestandteile, die gemäß dem Vertrag vom AG vorgegeben und im Angebotspreis zu berücksichtigen sind bzw. gem. Honorarformular separat anzubieten sind: ▪Der Auftraggeber hat die Bauaufgabe objektiv bewertet und in die Honorarzone III eingeordnet ▪Grundleistungen der Leistungsphasen 1-6 gem. § 51 Teil 4 Abschnitt 1 HOAI, Tragwerksplanung ▪Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1-4 und 5-6 ▪Der Bieter hat bei seiner Kalkulation zu berücksichtigen, dass aufgrund der Fördermittelbeantragung nach Abschluss der Leistungsphase 4 bis zur Entscheidung des Fördergebers ein Projektunterbruch von voraussichtlich bis zu 12 Monaten eintreten kann. ▪Der mögliche Projektunterbruch gilt mit Angebotsabgabe als bekannt und ist mit dem angebotenen Honorar abgegolten. ▪Hieraus resultierende Aufwendungen, Vorhaltezeiten oder sonstige Mehrkosten begründen keinen Anspruch auf zusätzliche Vergütung oder Anpassung des Honorars. ▪Stundensätze Projektmitarbeiter ▪Die HOAI 2021 wird vollumfänglich vertraglich vereinbart, auf den Angebotspreis kann ein Abschlag/Aufschlag angeboten werden (keine Mindest-/Höchstsatzbindung gem. EuGH-Urteil vom 04.07.2019) Bezüglich des Kriteriums „Honorarangebot“ erhält das günstigste Angebot 5 von 5 möglichen Punkten. Ein fiktives Angebot, das 50% teurer als das günstigste Angebot ist, erhält 1 Punkt, dazwischen wird linear interpoliert. Bitte nutzen Sie zur Abgabe des Angebots das Angebotsformular. Dieses steht Ihnen über die Vergabeplattform zur Verfügung.

Vergabeunterlagen

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Anforderungen

Zwingende und fakultative Ausschlussgründe ▪Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB / § 73 Abs. 3 VgV und i. S. v. § 21 Abs. 1 (AentG), § 98c (AufenthG), § 19 Abs. 1 (MiLoG), § 21 (SchwarzArbG) (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.1) Russland-Sanktionen gem. 5. EU-Sanktionspaket nach Verordnung (EU) 2022/576 v. 08.04.2022 ▪Erklärung, dass kein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift besteht (siehe Formular 2) Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz (LTMG) ▪Verpflichtungserklärung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge nach Landestariftreue- und Mindestlohngesetz – LTMG (siehe Formular 3) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (gem. §§ 44, 75 VgV) ▪Bestätigung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung über die Eintragung in das Berufs-/Handelsregister über Angabe der Berufs-/Handelsregisternummer (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.4) ▪Eigenerklärung zur Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur/in“ im Bereich Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt konstruktiver Ingenieurbau/Tragwerksplanung für mindestens eine Person im Unternehmen des Bieters (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.5) ▪Nachweis über min. 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Tragwerksplanung für den im Teilnahmeantrag benannten Projektverantwortlichen. Nachweis erfolgt als Eigenerklärung z.B. anhand des Lebenslaufes, Mitarbeiterreferenz/persönlicher Referenzliste o.Ä. (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.5) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (gem. § 45 VgV) ▪Nachweis, dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 1 500 000 EUR für Personenschäden, min. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden (pro Versicherungsfall) vorliegt bzw. dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.6) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (gem. §§ 46, 75 VgV) (siehe Teilnahmeformular Ziff. 2.9) ▪Referenzobjekt (gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV) mit folgenden Mindestanforderungen: ­ Tragwerksplanung für den Neubau eines Gebäudes ­ Anrechenbare Kosten der KG 300 in Höhe von mindestens 2.500.000 € brutto ­ Abgeschlossene Leistung der letzten 7 Jahre (Abschluss der Leistungsphase 6 nach dem 01.01.2019 bis zum Ablauf der Angebotsfrist) im Bereich der Tragwerksplanung gemäß § 49 Teil 4 Abschnitt 1 HOAI ­ Durch den Bieter vollständig erbrachte Leistungsphasen (mindestens Lph 2-6) ­ Ausführung der Leistung im eigenen Unternehmen Ob fehlende Angaben/Unterlagen bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 56 VgV nachgefordert werden, steht im Ermessen des Auslobers. Die Bieter/Bietergemeinschaften haben keinen Anspruch darauf, dass der Auslober von § 56 Abs. 2 bis 4 VgV Gebrauch macht und Unterlagen oder Angaben nachfordert. Ferner wird geprüft, ob Ausschlussgründe vorliegen und die genannten Mindestbedingungen erfüllt werden. Die Prüfung erfolgt primär anhand der mit dem Teilnahmeformulars abgegebenen Eigenerklärungen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, von den Bieter/Bietergemeinschaftensmitgliedern kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den Eigenerklärungen zu fordern.

Änderungen und Bieterfragen

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Gemeinde Gutach im Breisgau - Bauamt

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