CPV-Code
VergabeHero Redaktion · Stand:
Kurz erklärt
Ein CPV-Code ordnet den Gegenstand eines öffentlichen Auftrags einer europaweit einheitlichen Kategorie zu. CPV steht für Common Procurement Vocabulary, das gemeinsame Vokabular für öffentliche Aufträge.
Was bedeutet das in der Praxis?
Das Hauptvokabular verwendet achtstellige Codes mit einer zusätzlichen Prüfziffer. Die hierarchische Struktur reicht von breiten Leistungsgruppen bis zu konkreten Leistungen. Für die Suche sind mehrere passende Codes sowie ergänzende Suchbegriffe sinnvoll, weil die Klassifizierung einer Bekanntmachung nicht jeden Leistungsbestandteil abdecken muss.
Ein Beispiel
Ein Reinigungsunternehmen sucht neben einer übergeordneten Kategorie auch nach Gebäudereinigung und Glasreinigung. So wird das Suchprofil genauer als mit einem einzigen Oberbegriff.
Darauf solltest du achten
- Leistungsgegenstand in der offiziellen CPV-Systematik nachschlagen
- Codes ähnlicher Bekanntmachungen vergleichen
- Codes mit Synonymen und Leistungsort kombinieren
Quelle und Vertiefung
TED – Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge
Die rechtlichen Anforderungen richten sich nach Auftragsart, Verfahren und anwendbarem Regelwerk. Prüfe die konkrete Bekanntmachung und die Vergabeunterlagen.
