Leistungsbeschreibung
VergabeHero Redaktion · Stand:
Kurz erklärt
Die Leistungsbeschreibung legt fest, welche Leistung der Auftraggeber beschaffen möchte und welche Anforderungen dafür gelten. Sie bildet eine wesentliche Grundlage für Angebot, Kalkulation und spätere Ausführung.
Was bedeutet das in der Praxis?
Prüfe Mengen, Qualitätsanforderungen, Leistungsorte, Schnittstellen und die geforderten Ergebnisse. Je nach Auftrag werden Leistungen detailliert beschrieben oder funktional über das zu erreichende Ziel definiert. Unklarheiten sollten über den vorgesehenen Kommunikationsweg geklärt werden, bevor du Annahmen in die Kalkulation übernimmst.
Ein Beispiel
Bei einer IT-Leistung reicht die Zahl der Nutzer allein nicht aus. Betriebszeiten, Supportumfang, Migration und Abnahmekriterien können den tatsächlichen Aufwand wesentlich verändern.
Darauf solltest du achten
- Muss-Anforderungen und optionale Leistungen unterscheiden
- Mengen und Schnittstellen auf Widersprüche prüfen
- Unklare Anforderungen mit Fundstellen als Bieterfrage klären
Quelle und Vertiefung
§ 31 VgV – Leistungsbeschreibung
Die rechtlichen Anforderungen richten sich nach Auftragsart, Verfahren und anwendbarem Regelwerk. Prüfe die konkrete Bekanntmachung und die Vergabeunterlagen.
