Qualitative und quantitative Studie zur Zukunft der Kultur- und Kreativwirtschaft bis 2037

Status
Offen
Angebotsfrist
07.10.2026, 14:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Erfüllungsregion
Berlin, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
09.09.2026
Bekanntmachungsnummer
622567-2026
Verfahrensnummer
cc67b8d7-5d79-40c8-ba47-2d911423d5de
CPV-Codes
72312100 · Datenaufbereitung; 72314000 · Datenerhebung und -zusammentragung; 73000000 · Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung; 75130000 · Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung; 79311400 · WirtschaftsforschungMehr anzeigen

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Kurzbeschreibung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin beauftragt eine qualitative und quantitative Grundlagenstudie zur Zukunftsprojektion der Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) bis 2037. Untersucht werden unter anderem strukturelle Veränderungen, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit, neue Wertschöpfungsmodelle sowie Chancen, Risiken und Trends; daraus sollen strategische Handlungsempfehlungen für politische und wirtschaftliche Steuerungsinstrumente entstehen. Die Leistung ist für die Region Berlin vorgesehen, hat eine Laufzeit von 210 Tagen und die Angebotsfrist endet am 7. Oktober 2026 um 12:00 Uhr.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

In den vergangenen fast 20 Jahren seit Gründung der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) der Bundesregierung haben sich die Rahmenbedingungen, Marktstrukturen, Wertschöpfungsketten und Herausforderungen für die KKW grundlegend verändert. Kaum eine Branche ist von den Auswirkungen durch den Wandel von Transformation, Plattformökonomie, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz so stark betroffen wie die KKW mit Auswirkungen u.a. auf kreative Produktion, Distribution und Rechteverwertung. Die kommenden Jahre werden durch weitere tiefgreifende technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Umbrüche geprägt sein. Digitalisierung (insb. Künstliche Intelligenz), Nachhaltigkeit und neue Formen der Publikumseinbindung sind zu den zentralen Treibern der Veränderung geworden. Nach fast 20 Jahren ist es daher an der Zeit einerseits Bilanz zu ziehen, und andererseits den Blick nach vorne zu richten und Grundlagen für strategische Handlungsoptionen zu schaffen. Um den weiteren Strategieprozess evidenzbasiert führen zu können soll eine qualitative und quantitative Grundlagenstudie zur Zukunftsprojektion für die KKW in Auftrag gegeben werden. Die letzte Grundlagenstudie „Gesamtwirtschaftliche Perspektiven der Kultur und Kreativwirtschaft“, ebenfalls erstellt im Auftrag des BMWE, stammt aus dem Jahr 2009. Die Studie soll eine Projektion für die kommende Dekade entwickeln, um strategische Antworten auf strukturelle Veränderungen der Branche zu geben. Es geht darum, die Zukunftsfähigkeit der KKW kritisch zu beleuchten, Risiken zu identifizieren sowie eine Prognose zu Chancen und Trends zu entwickeln. Die Studie „Kultur und Kreativwirtschaft 2037“ (Arbeitstitel) soll mit Hilfe zukunftsorientierter und prognostizierter Szenario-Analysen ein Fundament für eine langfristige strategische Ausrichtung politischer und ökonomischer Steuerungsinstrumente liefern. Für eine Zukunftsprojektion bis 2037 ist daher entscheidend, nicht allein bestehende Wachstumsverläufe fortzuschreiben, sondern strukturelle Brüche, neue Wertschöpfungslogiken und disruptive technologische Entwicklungen systematisch in die Prognose einzubeziehen. Als Grundlagen sind hier die Projektionen der Bundesregierung zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum angemessen zu berücksichtigen. Die Studie soll ein wissenschaftliches Fundament für die strategische Weiterentwicklung der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung schaffen und dabei insbesondere eine langfristige strategische Ausrichtung politischer und ökonomischer Steuerungsinstrumente liefern. Die Strategie richtet sich perspektivisch an Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung sowie an die Akteure der Kultur und Kreativwirtschaft selbst, die gemeinsam die Weichen für ein nachhaltiges, innovatives und wirtschaftlich starkes Kreativökosystem der nächsten Generation stellen wollen.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0000 · Studie Zukunftsprojektion und Entwicklungspotentiale der Kultur- und Kreativwirtschaft 2037

    In den vergangenen fast 20 Jahren seit Gründung der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) der Bundesregierung haben sich die Rahmenbedingungen, Marktstrukturen, Wertschöpfungsketten und Herausforderungen für die KKW grundlegend verändert. Kaum eine Branche ist von den Auswirkungen durch den Wandel von Transformation, Plattformökonomie, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz so stark betroffen wie die KKW mit Auswirkungen u.a. auf kreative Produktion, Distribution und Rechteverwertung. Die kommenden Jahre werden durch weitere tiefgreifende technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Umbrüche geprägt sein. Digitalisierung (insb. Künstliche Intelligenz), Nachhaltigkeit und neue Formen der Publikumseinbindung sind zu den zentralen Treibern der Veränderung geworden. Nach fast 20 Jahren ist es daher an der Zeit einerseits Bilanz zu ziehen, und andererseits den Blick nach vorne zu richten und Grundlagen für strategische Handlungsoptionen zu schaffen. Um den weiteren Strategieprozess evidenzbasiert führen zu können soll eine qualitative und quantitative Grundlagenstudie zur Zukunftsprojektion für die KKW in Auftrag gegeben werden. Die letzte Grundlagenstudie „Gesamtwirtschaftliche Perspektiven der Kultur und Kreativwirtschaft“, ebenfalls erstellt im Auftrag des BMWE, stammt aus dem Jahr 2009. Die Studie soll eine Projektion für die kommende Dekade entwickeln, um strategische Antworten auf strukturelle Veränderungen der Branche zu geben. Es geht darum, die Zukunftsfähigkeit der KKW kritisch zu beleuchten, Risiken zu identifizieren sowie eine Prognose zu Chancen und Trends zu entwickeln. Die Studie „Kultur und Kreativwirtschaft 2037“ (Arbeitstitel) soll mit Hilfe zukunftsorientierter und prognostizierter Szenario-Analysen ein Fundament für eine langfristige strategische Ausrichtung politischer und ökonomischer Steuerungsinstrumente liefern. Für eine Zukunftsprojektion bis 2037 ist daher entscheidend, nicht allein bestehende Wachstumsverläufe fortzuschreiben, sondern strukturelle Brüche, neue Wertschöpfungslogiken und disruptive technologische Entwicklungen systematisch in die Prognose einzubeziehen. Als Grundlagen sind hier die Projektionen der Bundesregierung zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum angemessen zu berücksichtigen. Die Studie soll ein wissenschaftliches Fundament für die strategische Weiterentwicklung der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung schaffen und dabei insbesondere eine langfristige strategische Ausrichtung politischer und ökonomischer Steuerungsinstrumente liefern. Die Strategie richtet sich perspektivisch an Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung sowie an die Akteure der Kultur und Kreativwirtschaft selbst, die gemeinsam die Weichen für ein nachhaltiges, innovatives und wirtschaftlich starkes Kreativökosystem der nächsten Generation stellen wollen.

    Frist: 07.10.2026, 02:00 (Europe/Berlin)

Anforderungen an deinen Betrieb

§ 123 f. GWB, Eigenerklärung (Vordruck) Nachforderung von Unterlagen gem. § 56 VgV.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0000 · Studie Zukunftsprojektion und Entwicklungspotentiale der Kultur- und Kreativwirtschaft 2037

Die qualitativen Zuschlagskriterien untergliedern sich in: - "Personal - Kernteam" (Gewichtung 20%); Details zu Anforderungen siehe Ziff. 4.1.1 Verfahrensbeschreibung - "Arbeitsorganisation und -abläufe" (10%); Details zu Anforderungen siehe Ziff. 4.1.2 Verfahrensbeschreibung - "Umsetzungskonzept" (70%) mit Unterkriterien "Arbeitspaket 1: Projektkonzeption und Untersuchungsdesign" (20%), "Arbeitspaket 2: Datenerhebung und Analyse sowie Entwicklung von Projektionen und Zukunftsszenarien" (30%), "Arbeitspaket 3: Entwicklung evidenzbasierter Handlungsempfehlungen sowie Erstellung des Entwurfs des Abschlussberichts (20%); Details zu Anforderungen siehe Ziff. 4.1.3 Verfahrensbeschreibung.
60 %
- Zur Angabe und Wertung des Zuschlagskriteriums Preis ist das Preisblatt (Teil der veröffentlichten Vergabeunterlagen) vom Bieter vollständig auszufüllen und mit dem Angebot als dessen Bestandteil einzureichen. - Der Tagessatz beinhaltet alle Personalkosten, Sach- und ggf. Reisekosten. Sach- und ggf. Reisekosten werden damit nicht gesondert vergütet. - Der vorgegebene Ansatz zum Aufwand im Preisblatt ist dem Angebot zwingend zugrundzulegen. Über- und Unterschreitungen führen zur Nichtberücksichtigung des Angebots und zum Ausschluss vom Vergabeverfahren. - Auf Grundlage des im Preisblatt angegebenen Mengengerüsts errechnet sich ein Netto- und Bruttogesamthöchstpreis für die Gesamtlaufzeit. Die Vergütung erfolgt nach tatsächlich entstandenem Aufwand bis zur maximalen Höhe des ausgewiesenen Betrags. Ein Anspruch auf die volle Ausschöpfung des Gesamthöchstpreises besteht nicht. - Grundlage der preislichen Angebotsbewertung ist die tatsächliche finanzielle Belastung des Auftraggebers (Bewertungspreis). Berechnungsgrundlage des Bewertungspreises: - Die Bewertung erfolgt grundsätzlich auf Basis der Bruttogesamtpreise. Dies gilt auch dann, wenn Bieter aufgrund ihres steuerlichen Status (z.B. § 12 Abs. 2 Nr. 8 a UStG) unterschiedliche Umsatzsteuersätze ausweisen. - Korrektur bei Steuerschuldumkehr (Reverse-Charge) : Gibt ein Bieter einen Umsatzsteuersatz von 0 % an, für dessen Leistung der Auftraggeber jedoch gesetzlich zur Abführung der Umsatzsteuer verpflichtet ist (insb. gemäß § 13b UStG bei ausländischen Bietern), wird für die Wertung die jeweils geltende deutsche Umsatzsteuer auf den Nettoangebotspreis aufgeschlagen. Maßgeblich für das Ranking ist die Summe aus Angebotspreis und der vom Auftraggeber abzuführenden Steuer. Abweichungen vom und Anpassungen am Preisblatt sind unzulässig und führen zum Ausschluss des Angebots.
40 %

Vergabeunterlagen

13 Dateien laut Portal · Stand 09.09.2026
_Hinweise von der e-Vergabe.txtSonstiges1 KB
01_Leistungsbeschreibung_Studie KKW 2037.pdfLVLeistungsverzeichnis217 KB
02_Verfahrensbeschreibung_Studie KKW 2037_KORR_260908.pdfSonstiges310 KB
3.2_Vordruck Bietergemeinschaftserklärung.docxFormular131 KB
3.3.2_Vordruck Referenzen.docxFormular146 KB
3.3.3_Vordruck Interessenkollisionen.docxFormular130 KB
3.3.4 Vordruck Nachunternehmerverpflichtungserklärung.docxFormular129 KB
3.4 Vordruck_Nichtvorliegen Ausschlussgründe.pdfFormular724 KB
3.5_Vordruck Eigenerklärung - VO-2022-576 (Russland).pdfFormular740 KB
03_Preisblatt_Studie KKW 2037.xlsxSonstiges20 KB
04_Vertragsentwurf_Studie KKW 2037.pdfVertragsbedingungen208 KB
05_Anl. 3 Vertrag_Selbsterklärung des Dienstleisters.pdfVertragsbedingungen132 KB
99_Anlage BMWE Datenschutzhinweise.pdfSonstiges210 KB

Anforderungen

§ 123 f. GWB, Eigenerklärung (Vordruck) Nachforderung von Unterlagen gem. § 56 VgV.

Änderungen und Bieterfragen

0 Einträge

Keine Änderungen zur Bekanntmachung bekannt.

Vergleichbare Verfahren0vergeben oder Frist abgelaufen
Mit erfasstem Zuschlag0 verschiedene Auftragnehmer
ZuschlagssummeMedian
Zuschlag zu Schätzwertzu wenig Vergleichswerte

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Frist in den letzten 12 Monaten abgelaufen, nach Ähnlichkeit
Titel
Kein ähnliches Verfahren in den letzten 12 Monaten abgelaufen.

Wer gewinnt solche Vergaben?

Alle inhaltlich ähnlichen Verfahren im erfassten Bestand
Trend
Keine namentlich bekannten Zuschlagsempfänger im Vergleichsfeld.

Wer schreibt solche Vergaben aus?

Keine Auftraggeber im Vergleichsfeld.

Laufende Rahmenverträge

bundesweit
  • Rahmenvereinbarung für MPW-Shuttle- und Prototyping-Services in der MikroelektronikIHP Solutions GmbHIHP GmbH - Leibniz-Institut für innovative MikroelektronikFrankfurt (Oder), Deutschland
    676 Tsd. €
    21.07.2026noch 22 Monate21.07.2028
    Neuausschreibung erwartet ca. Q1 2028 · Ende vsl., aus dem geplanten Zeitraum abgeleitet

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Aktiv seit 2026 · 9 Verfahren
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Verfahren pro Jahr9Ø seit 2026
Ø Auftragswertgeschätzt, laut Bekanntmachung
VergebenVerfahren mit Zuschlag
RahmenverträgeAnteil an Verfahren
Verfahren je Woche · 9 seit 2026Spitze KW 36 · 2026 · 4

Bisherige Auftragnehmer

Zuschläge dieses Auftraggebers, alle Leistungsbereiche
VIVDI/VDE Innovation + Technik GmbH104.09.202638,8 Mio. €

Laufende Rahmenverträge

nach voraussichtlichem Vertragsende

Keine laufenden Rahmenverträge dieses Auftraggebers bekannt.

Letzte Verfahren

neueste zuerst · Zuschlagsempfänger, wo veröffentlicht
17.09.2026Wissenschaftliche Begleitung der Industrie- und Klimaschutzförderprogramme sowie CO₂-DifferenzverträgeOffen - -
11.09.2026Projektträgerschaft für angewandte nicht-nukleare EnergieforschungOffen - 171 Mio. €
09.09.2026Qualitative und quantitative Studie zur Zukunft der Kultur- und Kreativwirtschaft bis 2037Offen - -
03.09.2026Analyse und Modellierung von Energiesystemszenarien für DeutschlandOffen - -
03.09.2026Fachliche und administrative Projektträgerschaft für die Förderung industrieller BioökonomieOffen - 2,5 Mio. €
02.09.2026Studie zu internationalen Strompreisen und zur Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver BranchenOffen - -
02.09.2026Geschäftsstelle für die Initiative „FRAUEN unternehmen“ zur Förderung weiblichen UnternehmertumsOffen - 3,1 Mio. €
20.08.2026IuK-gestützte Kommunikationsdienstleistungen für BürgerdialogOffen - 600 Tsd. €
09.07.2026Projektträgerschaft für Fördermaßnahmen im Bereich MikroelektronikVergebenVIVDI/VDE Innovation + Technik GmbH38,8 Mio. €

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