Fachplanung für Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Gebäudeautomationstechnik in München

Status
Offen
Angebotsfrist
09.10.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
593.000 EUR
Lose
1
Auftraggeber
Evang.-Luth. Kirchengemeindeamt München
Erfüllungsregion
Bayern, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
09.09.2026
Bekanntmachungsnummer
619680-2026
Verfahrensnummer
9a910431-b06f-4ab6-80be-6933a04cc793
CPV-Codes
71321000 · Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen

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Kurzbeschreibung

Das Evang.-Luth. Kirchengemeindeamt München sucht Fachplanungsleistungen für die technische Gebäudeausrüstung des Lätare-Areals in München-Neuperlach. Der Auftrag umfasst die Anlagengruppen Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgung, Lufttechnische Anlagen sowie Gebäudeautomation für die Sanierung und Umnutzung von Kirche, Pfarrhaus und Gemeindehaus sowie die Erweiterung des Pfarrhauses; vorgesehen sind die Leistungsphasen 1 bis 9 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), mit einem geschätzten Auftragswert von 593.000 Euro. Die gemeinsame Planung beginnt mit den Leistungsphasen 1 bis 3, der Teilnahmeschluss ist der 9. Oktober 2026 um 10:00 Uhr deutscher Zeit.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

Der evang.-lutherische Dekanatsbezirk München beabsichtigt ein Neuordnungskonzept für den Bereich der Lätarekirche in München Neuperlach zu entwickeln. Das Ensemble aus den Jahren 1969-71 mit charakteristischen Ziegelfassaden besteht aus Kirche, Pfarrhaus, Gemeindehaus sowie dem Haus für Kinder und gruppiert sich um einen gemeinsamen Hofraum. Der Kirchenbau sowie der Großteil der Freianlagen stehen unter Denkmalschutz. Während der Raumbedarf der Kirchengemeinde deutlich zurückgeht, sollen zusätzliche Akteure für ein erweitertes soziales Programm aus den Bereichen Bildung, Kultur und Gesundheit integriert werden um ein vielfältiges, mit sozialen Nutzungen belegtes Zentrum zu schaffen. Das Haus für Kinder ist nicht Teil der umzusetzenden Maßnahme und es besteht kein Auftragsversprechen.Zur Optimierung der Planung hat die Auftraggeberin einen Realisierungswettbewerb durchgeführt. Die Gewinner des mit dem 1. Preis ausgezeichneten Büros Steimle Architekten GmbH Stuttgart zusammen mit lohrer.hochrein Landschaftsarchitekten München, wurden mit der Planungsaufgabe beauftragt. Als Information liegt der Wettbewerbsbeitrag den Vergabeunterlagen bei.Das bestehende Pfarrhaus soll, nach dem derzeitigen Kenntnisstand, zum Teil abgebrochen werden und nach Westen durch einen Neubau in Holz-Hybrid-Bauweise mit Tiefgarage erweitert werden (zukünftige Nutzung Christophorus-Zentrum). Der Bestand des Pfarrhauses soll wie auch die bestehende Kirche (zukünftige Nutzung multifunktionaler Veranstaltungsraum) und das Gemeindehaus (zukünftige Nutzung heilpädagogische Tagesstätte) saniert und für die vorgesehenen Nutzungen umstrukturiert werden. Im Zuge der Sanierung wird die Haustechnik komplett ersetzt. Die Auftraggeberin legt besonderen Wert auf die Wirtschaftlichkeit des Projekts. Ziel für den Erweiterungsbau ist eine kostenoptimierte Bauweise mit rationellen und wirtschaftlichen Grundrissen. Die Erweiterung soll durch Konstruktion und Materialwahl wirtschaftlich vertretbare Erstellungskosten erwarten lassen und langfristig insbesondere durch den Einsatz von dauerhaft wertigen und wenig pflegeintensiven Materialien geringe Unterhaltskosten sichern.Energetisch wird vom Auftraggeber ein Gesamtkonzept aus Architektur und Energieeffizienzangestrebt, welches vor dem Einsatz aktiver Maßnahmen zuerst die Ausschöpfung passiver Maßnahmen (LowTech Prinzipien) prüft. Generell wird der Einsatz lokaler, regenerativer Energien (u.a. PV-Anlage) angestrebt, die im Zusammenhang mit einer robusten Haustechnik durch einen sparsamen Energiebedarf einen geringen Bauunterhalt sichern. Die Bestandsgebäude sind an die Fernwärme angeschlossen.Nach dem derzeitigen Kenntnisstand geht der evang.-lutherische Dekanatsbezirk von Gesamterstellungskosten von ca. 21,79 Mio. € (Kostengruppe 300 + 400, netto) aus. Der Auftraggeber ist verpflichtet seine Leistungen so zu erbringen – insbesondere so zu planen –, dass das Gesamtbudget auf seine Leistungen eingehalten werden kann (Kostenobergrenze). Das Gesamtbudget sowie die für den Auftragnehmer maßgebliche Kostenobergrenze ergibt sich aus der kirchenaufsichtlich genehmigten Gesamtplanung inklusive Kostenberechnung ohne Umsatzsteuer. Die Maßnahme wird öffentlich gefördert (Erfordernis eines Verwendungsnachweises).Nach einer gemeinsamen Planungsphase (Lph 1-3) werden die Einzelobjekte an die jeweiligen Akteure (ehemalige Kirche und Gemeindehaus: evang.-lutherische Dekanatsbezirk München; ehemaliges Pfarrhaus mit Erweiterung: Christophorus Hospiz Verein e. V.) übergeben und es kommt zu einem Auftraggeberwechsel.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Neuordnungskonzept evang.-luth. Lätare-Areal mit Umnutzung und Sanierung des Bestands sowie Erweiterung Christophorus Zentrum, München- Fachplanung Technische Ausrüstung (HLS)593.000 EUR

    Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 entsprechend HOAI Teil 4, Abschnitt 2, Leistungsphasen 1-9 für den Umbau und die Sanierung sowie für die Erweiterung. Die optional mit zu beauftragenden besonderen Leistungen sind dem den Vergabeunterlagen beiliegenden Vertragsentwurf bzw. dem Formblatt Honorarangebot zu entnehmen.Die Beauftragung erfolgt nach § 55 HOAI stufenweise. Im Auftragsfall werden die Leistungsstufen 1 und 2 für die Erbringung der Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen oder weiterer Leistungen abgeleitet werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden entsprechend HOAI Anlage 15 „Objektliste Technische Ausrüstung“ die Honorarzonen für die Anlagengruppen wie folgt eingestuft: Anlagengruppe 1, 2, 3, 8 – Honorarzone II. Nach derzeitigem Kenntnisstand geht der Auftraggeber von folgenden Kostenansätzen (netto) aus: KGr 410 ca. 614.000 EUR / KGr 420 ca. 916.000 EUR / KGr 430 ca. 1.069.000 EUR / KGr 480 ca. 292.000 EUR. Der Planungsbeginn erfolgt unmittelbar nach der Auftragserteilung im Januar 2027. Mit der Durchführung der Baumaßnahme soll im 2. Quartal 2028 begonnen werden. Die Fertigstellung der Baumaßnahmen soll im Herbst 2031 erfolgen, die Inbetriebnahme erfolgt Ende 2031.

Anforderungen an deinen Betrieb

Es gelten grundsätzlich die Ausschlussgründe nach VgV und GWB. _____ a) Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen (in III.6 Eigenerklärung zur Eignung oder EEE). Zusätzlich hat er anzugeben, ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder gem. § 98.c des Aufenthaltsgesetz oder gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist (in III.6 Eigenerklärung zur Eignung). _____ b) Weiterhin hat der Bewerber anzugeben, ob ein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift a), b) und c) Formular III.27 (Eigenerklärung Bezug Russland) besteht. _____ c) Grundlage für die Beauftragung wird das Vertragsmuster des Auftraggebers. Die Nachforderung unternehmensbezogener Unterlagen nach § 56 Abs. 2 VgV wird vorbehalten. Die Bewerber haben keinen Rechtsanspruch auf Nachforderung. Angaben und Nachweise, die von der Vergabestelle nach Ablauf der Teilnahmefrist verlangt werden, sind zu dem von der Vergabestelle bestimmten Zeitpunkt einzureichen. Werden die Angaben und Nachweise nicht vollständig fristgerecht vorgelegt, wird die Bewerbung ausgeschlossen.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Neuordnungskonzept evang.-luth. Lätare-Areal mit Umnutzung und Sanierung des Bestands sowie Erweiterung Christophorus Zentrum, München- Fachplanung Technische Ausrüstung (HLS)

Projektteam – Qualifikation und Erfahrung, Präsenz vor Ort _____ Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Zuschlagsmatrix) aufgeführt: siehe Link https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EFormsBekVuUrl?z_param=329818
Auftragsbezogene Qualitätssicherung _____ Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Zuschlagsmatrix) aufgeführt: siehe Link https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EFormsBekVuUrl?z_param=329818 Das Verfahren ist ausgeschrieben als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb ohne Ausarbeitung eines Lösungsvorschlags. Lösungsvorschläge sind nicht verlangt und werden nicht bewertet.
Honorarangebot _____ Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Zuschlagsmatrix) aufgeführt: siehe Link https://www.staatsanzeiger-eservices.de/aJs/EFormsBekVuUrl?z_param=329818

Vergabeunterlagen

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Anforderungen

Es gelten grundsätzlich die Ausschlussgründe nach VgV und GWB. _____ a) Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen (in III.6 Eigenerklärung zur Eignung oder EEE). Zusätzlich hat er anzugeben, ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder gem. § 98.c des Aufenthaltsgesetz oder gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist (in III.6 Eigenerklärung zur Eignung). _____ b) Weiterhin hat der Bewerber anzugeben, ob ein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift a), b) und c) Formular III.27 (Eigenerklärung Bezug Russland) besteht. _____ c) Grundlage für die Beauftragung wird das Vertragsmuster des Auftraggebers. Die Nachforderung unternehmensbezogener Unterlagen nach § 56 Abs. 2 VgV wird vorbehalten. Die Bewerber haben keinen Rechtsanspruch auf Nachforderung. Angaben und Nachweise, die von der Vergabestelle nach Ablauf der Teilnahmefrist verlangt werden, sind zu dem von der Vergabestelle bestimmten Zeitpunkt einzureichen. Werden die Angaben und Nachweise nicht vollständig fristgerecht vorgelegt, wird die Bewerbung ausgeschlossen.

Änderungen und Bieterfragen

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Vergleichbare Verfahren31vergeben oder Frist abgelaufen
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ZuschlagssummeMedian
Zuschlag zu SchätzwertMedian, 2 Vergaben

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IHIngenieurbüro Helmut WeißSchwerin1004.09.2026 - steigend
LALeifels Architekten BDAVielank OT Neu Jabel1004.09.2026 - steigend
BMbharchitektengesellschaft mbHMünchen1025.08.2026961 Tsd. €steigend
SGSchottler GmbH Energie- und UmwelttechnikSalmtal1004.08.20261,1 Mio. €steigend
GMGFLK mbHStarnberg1014.07.2026439 Tsd. €steigend
INIngenieurgesellschaft Nord GmbHVarel1013.07.20261 €steigend
AVArchitekturbüro Volker SchwabVohenstrauß1022.06.2026430 Tsd. €steigend
PRPaul Ruhwinkel GmbH & Co.KGOchtrup1011.06.2026291 Tsd. €steigend
ASArchitekturbüro SchwarzEppingen1008.06.20261 €steigend

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