Entwicklung eines bundesweit anwendbaren Verfahrens zur Bewertung von Wildunfallstrecken

Status
Offen
Angebotsfrist
27.10.2026, 06:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2
Erfüllungsregion
Nordrhein-Westfalen
Verfahren
Verfahrensart unbekannt
Auftragsart
Nicht angegeben
Veröffentlicht
16.09.2026
Bekanntmachungsnummer
851f49ba-160c-4aec-859e-5575b9a046bb
Verfahrensnummer
3dc2c518-558a-4240-acec-56342b031225
CPV-Codes
73000000 · Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung

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Kurzbeschreibung

Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2, beauftragt ein Forschungsvorhaben für Deutschland zur Entwicklung eines standardisierten Verfahrens, mit dem Wildunfalldichten, Unfallhäufungsstellen und zusammenhängende Wildunfallstrecken regelmäßig identifiziert, bewertet und priorisiert werden können. Grundlage sind Daten der Elektronischen Unfalltypensteckkarte (EUSKa); zusätzlich soll ein Unfallkostensatz für Wildunfälle zur Bewertung ihrer volkswirtschaftlichen Kosten entwickelt werden. Die Methodik soll Unfallkommissionen bei der Auswahl von Präventions- und Sicherheitsmaßnahmen unterstützen; die Frist endet am 27. Oktober 2026.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurde erstmals eine bundesweit einheitliche Analyse von Wildunfällen für den Zeitraum 2012 bis 2017 durchgeführt. Mithilfe geostatistischer Verfahren und geokodierter Unfallpunkte konnten Wildunfallhäufungsstellen in Deutschland identifiziert und visualisiert werden. Das Forschungsvorhaben baut auf diesen Ergebnissen auf und verfolgt das Ziel, ein standardisiertes, bundesländerübergreifend anwendbares Verfahren zur regelmäßigen Identifikation und Bewertung von Wildunfallstrecken zu entwickeln. Grundlage bilden die Daten der Elektronischen Unfalltypensteckkarte (EUSKa). Durch eine transparente und signifikanzbasierte Methodik sollen Wildunfalldichten, Unfallhäufungsstellen und zusammenhängende Wildunfallstrecken zuverlässig ermittelt und priorisiert werden. Darüber hinaus soll eine Grundlage zur Berechnung der volkswirtschaftlichen Kosten von Wildunfällen geschaffen werden. Hierfür wird ein Unfallkostensatz „Wildunfall“ entwickelt, der Unfallanzahl und Unfallschwere in einem Kennwert zusammenführt. Das Verfahren liefert somit eine wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlage für Wildunfallpräventionsmaßnahmen und unterstützt Unfallkommissionen bei der Bewertung und Priorisierung von Sicherheitsmaßnahmen.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0000 · FE 03.0665/2026/FRB - Verfahren zur Identifizierung von Wildunfallstrecken

    Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurde erstmals eine bundesweit einheitliche Analyse von Wildunfällen für den Zeitraum 2012 bis 2017 durchgeführt. Mithilfe geostatistischer Verfahren und geokodierter Unfallpunkte konnten Wildunfallhäufungsstellen in Deutschland identifiziert und visualisiert werden. Das Forschungsvorhaben baut auf diesen Ergebnissen auf und verfolgt das Ziel, ein standardisiertes, bundesländerübergreifend anwendbares Verfahren zur regelmäßigen Identifikation und Bewertung von Wildunfallstrecken zu entwickeln. Grundlage bilden die Daten der Elektronischen Unfalltypensteckkarte (EUSKa). Durch eine transparente und signifikanzbasierte Methodik sollen Wildunfalldichten, Unfallhäufungsstellen und zusammenhängende Wildunfallstrecken zuverlässig ermittelt und priorisiert werden. Darüber hinaus soll eine Grundlage zur Berechnung der volkswirtschaftlichen Kosten von Wildunfällen geschaffen werden. Hierfür wird ein Unfallkostensatz „Wildunfall“ entwickelt, der Unfallanzahl und Unfallschwere in einem Kennwert zusammenführt. Das Verfahren liefert somit eine wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlage für Wildunfallpräventionsmaßnahmen und unterstützt Unfallkommissionen bei der Bewertung und Priorisierung von Sicherheitsmaßnahmen.

    Frist: 27.10.2026, 01:00 (Europe/Berlin)

Vergabeunterlagen

21 Dateien laut Portal · Stand 16.09.2026
_Hinweise von der e-Vergabe.txtSonstiges1 KB
03.0665_00_Liste_Vergabe-_und_Vertragsunterlagen_öffA.pdfVertragsbedingungen140 KB
03.0665_01_Leistungsbeschreibung.pdfLVLeistungsverzeichnis267 KB
03.0665_02_Angebotsformular_Version 03_2026.pdfFormular2,1 MB
03.0665_03_Teilnahmebedingungen_öffA.pdfAnschreiben389 KB
03.0665_04a_Referenzliste gem. § 46 VGV.xlsxSonstiges11 KB
03.0665_04b_Eigenerklärung_UVgO_gem. §§ 123, 124 GWB.pdfFormular81 KB
03.0665_04c_Richtlinie EEE inkl. Anhang.pdfSonstiges753 KB
03.0665_05_Garantieerklärung Trennungsrechnung Aufträge.pdfFormular107 KB
03.0665_06_Erklärung_Bietergemeinschaft.pdfFormular547 KB
03.0665_07_Verpflichtungserklärung_Unterauftragnehmer_EU+national.pdfFormular83 KB
03.0665_07_Verzeichnis Unterauftragnehmer_Anlage_national.pdfSonstiges47 KB
03.0665_08_Formblatt-Eigenerklaerung-KMU.pdfFormular189 KB
03.0665_09_FE Vertragsvorlage mit Anlagen_Version-1.01.pdfVertragsbedingungen470 KB
03.0665_09a_Anforderungen an die Erstellung von BASt-Forschungsberichten_04-26.pdfSonstiges537 KB
03.0665_09b_Anlage_Technische_Anforderungen_01_2026.pdfSonstiges65 KB
03.0665_09c_Checkliste-Berichte.pdfSonstiges856 KB
03.0665_09d_Anlage_VOL-B 2003.pdfSonstiges168 KB
03.0665_09e_AVV_Vorlage.docxSonstiges40 KB
03.0665_10_abschließende Liste der einzureichenden Vergabeunterlagen.pdfSonstiges270 KB
03.0665_11_Meilen-ZahlPlan_Beispiel.docxSonstiges28 KB

Änderungen und Bieterfragen

0 Einträge

Keine Änderungen zur Bekanntmachung bekannt.

Vergleichbare Verfahren1vergeben oder Frist abgelaufen
Mit erfasstem Zuschlag0 verschiedene Auftragnehmer
ZuschlagssummeMedian
Zuschlag zu Schätzwertzu wenig Vergleichswerte

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Frist in den letzten 12 Monaten abgelaufen, nach Ähnlichkeit
Titel
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Wer gewinnt solche Vergaben?

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Trend
Keine namentlich bekannten Zuschlagsempfänger im Vergleichsfeld.

Wer schreibt solche Vergaben aus?

Regionen: Nordrhein-Westfalen (1)
BFBundesanstalt für Straßen- und VerkehrswesenBergisch Gladbach102.07.2026

Laufende Rahmenverträge

bundesweit

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2

Aktiv seit 2026 · 7 Verfahren
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Ø Auftragswertgeschätzt, laut Bekanntmachung
VergebenVerfahren mit Zuschlag
RahmenverträgeAnteil an Verfahren
Verfahren je Woche · 7 seit 2026Spitze KW 34 · 2026 · 2

Bisherige Auftragnehmer

Zuschläge dieses Auftraggebers, alle Leistungsbereiche
Noch keine Zuschlagsmeldungen dieses Auftraggebers bekannt.

Laufende Rahmenverträge

nach voraussichtlichem Vertragsende

Keine laufenden Rahmenverträge dieses Auftraggebers bekannt.

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