Handlungsempfehlungen und Datenbank zu klimaresilienten Gehölz- und Baumpflanzungen

Status
Offen
Angebotsfrist
07.10.2026, 06:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2
Erfüllungsregion
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Verfahren
Verfahrensart unbekannt
Auftragsart
Nicht angegeben
Veröffentlicht
31.08.2026
Bekanntmachungsnummer
60401295-07d8-4087-9602-8c6a141ec5af
Verfahrensnummer
d1ea3781-7600-4dc4-a753-d33a8a38526b
CPV-Codes
73000000 · Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung

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Kurzbeschreibung

Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2, beauftragt ein Forschungsprojekt zu klimaresilienten Gehölz- und Baumarten an Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften sowie bei straßenbezogenen Kompensations- und Ausgleichsmaßnahmen. Erarbeitet werden sollen praxisnahe Handlungsempfehlungen und eine Datenbank mit Informationen zu Resilienz, Standorttauglichkeit und Pflegeanforderungen, um die Auswahl geeigneter Arten und Ausnahmeentscheidungen zu unterstützen. Die Ausschreibung ist der Region DEA22 zugeordnet; die Frist endet am 7. Oktober 2026.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

Die schnell fortschreitenden Veränderungen des Klimas nehmen einen großen Einfluss auf unsere bestehenden Ökosysteme. Diese aktuelle Entwicklung hat auch einen direkten Bezug auf die Verkehrssicherheit, da Bäume am Sonderstandort Straße diesen besonders ausgesetzt sind. Gleichermaßen sind Gehölz- und Baumarten bei Kompensations- und Ausgleichsmaßnahmen (CEF-Maßnahmen) betroffen. Eine erfolgreiche Umsetzung solcher Maßnahmen hängt wesentlich von der Auswahl klimaresilienter Arten ab, die langfristig eine höhere Dauerhaftigkeit und geringeren Pflegeaufwand ermöglichen. Seit dem 2. März 2020 darf laut § 40 Bundesnaturschutzgesetz das Saat- und Pflanzgut von Gehölzen in der freien Natur nur noch innerhalb ihrer Vorkommensgebiete (gebietseigen) ausgebracht werden. Allerdings bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Anpassungsfähigkeit gebietseigener Arten an den Klimawandel. Eine Ausbringung von nicht gebietseigenen Arten kann dort nur durch eine Ausnahmegenehmigung von Genehmigungs- oder Naturschutzbehörden gemäß den Hinweisen des Bundesamtes für Naturschutz erteilt werden. Jedoch ist eine standardisierte Vorgehensweise bei der Ausnahmegenehmigung, die eine Gefährdung von Ökosystemen, Biotopen oder Arten realistisch einschätzt, derzeit nicht gegeben. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, Handlungsempfehlungen zur Ausbringung von Gehölz- und Baumarten an Straßen außerorts (freie Natur) und bei straßenbezogenen Kompensationsmaßnahmen vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Klimas zu erstellen. Eine Datenbank-Anwendung soll Informationen zur Resilienz, Standorttauglichkeit und Pflegeanforderungen erfassen. Berechtigten Nutzenden der Datenbank sollen die Inhalte ermöglichen auch bei eingeschränkter Verfügbarkeit gebietseigener Arten fundierte Entscheidungen zu treffen. Die Ergebnisse sollen zudem zur Weiterentwicklung technischer Regelwerke beitragen und landschaftspflegerische Maßnahmen im Straßenbau langfristig verbessern und sichern.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0000 · FE 02.0509/2026/LGB - „Praxisnaher Umgang mit Gehölz- und Baumpflanzungen zur Anpassung an den Klimawandel“

    Die schnell fortschreitenden Veränderungen des Klimas nehmen einen großen Einfluss auf unsere bestehenden Ökosysteme. Diese aktuelle Entwicklung hat auch einen direkten Bezug auf die Verkehrssicherheit, da Bäume am Sonderstandort Straße diesen besonders ausgesetzt sind. Gleichermaßen sind Gehölz- und Baumarten bei Kompensations- und Ausgleichsmaßnahmen (CEF-Maßnahmen) betroffen. Eine erfolgreiche Umsetzung solcher Maßnahmen hängt wesentlich von der Auswahl klimaresilienter Arten ab, die langfristig eine höhere Dauerhaftigkeit und geringeren Pflegeaufwand ermöglichen. Seit dem 2. März 2020 darf laut § 40 Bundesnaturschutzgesetz das Saat- und Pflanzgut von Gehölzen in der freien Natur nur noch innerhalb ihrer Vorkommensgebiete (gebietseigen) ausgebracht werden. Allerdings bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Anpassungsfähigkeit gebietseigener Arten an den Klimawandel. Eine Ausbringung von nicht gebietseigenen Arten kann dort nur durch eine Ausnahmegenehmigung von Genehmigungs- oder Naturschutzbehörden gemäß den Hinweisen des Bundesamtes für Naturschutz erteilt werden. Jedoch ist eine standardisierte Vorgehensweise bei der Ausnahmegenehmigung, die eine Gefährdung von Ökosystemen, Biotopen oder Arten realistisch einschätzt, derzeit nicht gegeben. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, Handlungsempfehlungen zur Ausbringung von Gehölz- und Baumarten an Straßen außerorts (freie Natur) und bei straßenbezogenen Kompensationsmaßnahmen vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Klimas zu erstellen. Eine Datenbank-Anwendung soll Informationen zur Resilienz, Standorttauglichkeit und Pflegeanforderungen erfassen. Berechtigten Nutzenden der Datenbank sollen die Inhalte ermöglichen auch bei eingeschränkter Verfügbarkeit gebietseigener Arten fundierte Entscheidungen zu treffen. Die Ergebnisse sollen zudem zur Weiterentwicklung technischer Regelwerke beitragen und landschaftspflegerische Maßnahmen im Straßenbau langfristig verbessern und sichern.

    Frist: 07.10.2026, 02:00 (Europe/Berlin)

Vergabeunterlagen

21 Dateien laut Portal · Stand 08.09.2026
_Hinweise von der e-Vergabe.txtSonstiges1 KB
02.0509_00_Liste_Vergabe-_und_Vertragsunterlagen.pdfVertragsbedingungen142 KB
02.0509_01_Leistungsbeschreibung.pdfLVLeistungsverzeichnis304 KB
02.0509_02_Angebotsformular.pdfFormular2,1 MB
02.0509_03_Teilnahmbedingungen_öffA.pdfSonstiges391 KB
02.0509_04_a_Referenzliste_gem._§_46_VGV.xlsxSonstiges12 KB
02.0509_04_b_Eigenerklärung_gem._§§_123,_124_GWB.pdfFormular96 KB
02.0509_04_c_Richtlinie_EEE_inkl._Anhang.pdfSonstiges753 KB
02.0509_05_Garantieerklärung_Trennungsrechnung_Aufträge.pdfFormular107 KB
02.0509_06_Erklärung_Bietergemeinschaft_neu.pdfFormular48 KB
02.0509_07_Verpflichtungserklärung_Unterauftragnehmer_EU+national_neu.pdfFormular502 KB
02.0509_07_Verzeichnis_Unterauftragnehmer_Anlage_national_neu.pdfSonstiges51 KB
02.0509_08_Formblatt-Eigenerklärung-KMU.pdfFormular189 KB
02.0509_09_a_Anlage_Anforderungen an die Erstellung von BASt-Forschungsberichten.pdfSonstiges537 KB
02.0509_09_b_Anlage_Technische_Anforderungen.pdfSonstiges60 KB
02.0509_09_c_Anlage_Checkliste-Berichte.pdfSonstiges856 KB
02.0509_09_d_Anlage_VOL-B 2003.pdfSonstiges168 KB
02.0509_09_e_AVV_Vorlage.pdfSonstiges225 KB
02.0509_09_FE Vertragsvorlage mit Anlagen.pdfVertragsbedingungen470 KB
02.0509_10_abschließende_Liste_der_einzureichenden_Vergabeunterlagen.pdfSonstiges234 KB
02.0509_11_Meilen-ZahlPlan_Beispiel.docxSonstiges27 KB

Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 31.08.2026BekanntmachungBekanntmachung 887056
Vergleichbare Verfahren0vergeben oder Frist abgelaufen
Mit erfasstem Zuschlag0 verschiedene Auftragnehmer
ZuschlagssummeMedian
Zuschlag zu Schätzwertzu wenig Vergleichswerte

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Titel
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Trend
Keine namentlich bekannten Zuschlagsempfänger im Vergleichsfeld.

Wer schreibt solche Vergaben aus?

Keine Auftraggeber im Vergleichsfeld.

Laufende Rahmenverträge

bundesweit

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2

Aktiv seit 2026 · 7 Verfahren
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Verfahren pro Jahr7Ø seit 2026
Ø Auftragswertgeschätzt, laut Bekanntmachung
VergebenVerfahren mit Zuschlag
RahmenverträgeAnteil an Verfahren
Verfahren je Woche · 7 seit 2026Spitze KW 34 · 2026 · 2

Bisherige Auftragnehmer

Zuschläge dieses Auftraggebers, alle Leistungsbereiche
Noch keine Zuschlagsmeldungen dieses Auftraggebers bekannt.

Laufende Rahmenverträge

nach voraussichtlichem Vertragsende

Keine laufenden Rahmenverträge dieses Auftraggebers bekannt.

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