Forschung zu gemeinsamen Fahrstreifen für Busse und Radverkehr an Hauptverkehrsstraßen

Status
Angebotsfrist abgelaufen
Angebotsfrist
26.08.2026, 06:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
294.117,65 EUR
Lose
Keine Losaufteilung angegeben
Auftraggeber
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen
Erfüllungsregion
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
02.07.2026
Bekanntmachungsnummer
547744-2026
Verfahrensnummer
e6069b51-0193-41ab-8fc3-5e1e8ec9093c
CPV-Codes
73000000 · Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung

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Kurzbeschreibung

Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen mit Sitz in Bergisch Gladbach vergibt ein Forschungsvorhaben zur gemeinsamen Führung von Omnibussen und Radverkehr auf Fahrstreifen an innerstädtischen Hauptverkehrsstraßen. Untersucht werden geeignete Einsatzbedingungen, Sicherheitsaspekte, verkehrsrechtliche Anforderungen und Empfehlungen für die Aufteilung des Straßenraums; der geschätzte Auftragswert beträgt 294.117,65 Euro. Die Frist endet am 26. August 2026.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

FE 77.0701/2024 - „Flächenkonkurrenz von ÖPNV und Radverkehr an Hauptverkehrsstraßen“ Auf den Hauptachsen innerstädtischer Straßennetze bündeln sich regelmäßig alle Modi des motorisierten und nicht motorisierten Verkehrs (Kfz, ÖPNV, Rad- und Fußverkehr). Um die Verkehrssicherheit, insbesondere für Radfahrende, zu gewährleisten und den Omnibusverkehr (Linien-, Schüler- und Behindertenverkehr) zu beschleunigen, haben einige Straßenverkehrsbehörden Fahrstreifen eingerichtet, die gemeinsam von Bussen und Radverkehr genutzt werden. Beide Modi stehen dabei im Streckenverlauf systematisch um die Nutzung zueinander in Konkurrenz und weisen unterschiedliche Geschwindigkeitsprofile auf. Hinsichtlich der Umsetzungsmöglichkeiten spielen neben den realisierbaren Breitenmaßen bei der Aufteilung des Straßenraums auch die verkehrsrechtlichen Verhaltensvorschriften eine wesentliche Rolle – insbesondere im Hinblick auf das Überholen des Radverkehrs durch Busse. Vor dem Hintergrund begrenzter Straßenräume ist zu klären, unter welchen Einsatzbedingungen die kombinierte Führung von Bussen und Radverkehr auf einem gemeinsamen Fahrstreifen für beide Verkehrsmodi vorteilhaft ist und welche Querschnittsaufteilungen sich hierfür eignen. Zugleich ist abzugrenzen, unter welchen Bedingungen eine gemeinsame Führung zu vermeiden ist und stattdessen separate Lösungen anzustreben sind. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Ableitung von Einsatzkriterien und Empfehlungen für die Querschnittsgestaltung gemeinsam von Bussen und Radverkehr genutzter Fahrstreifen. In Abgrenzung von separaten Anlagen für beide Modi, sollen die Querschnitte in Abhängigkeit von vorhandenen Breitenmaßen und angestrebten Nutzungsintensitäten bestimmt werden.

Vergabeunterlagen

Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Über das Ursprungsportal konnten keine weiteren Unterlagen abgerufen werden.

Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 07.08.2026Berichtigung 1Angaben ergänzt oder aktualisiert
Vergleichbare Verfahren2vergeben oder Frist abgelaufen
Mit erfasstem Zuschlag0 verschiedene Auftragnehmer
ZuschlagssummeMedian
Zuschlag zu Schätzwertzu wenig Vergleichswerte

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Laufende Rahmenverträge

bundesweit

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen

Aktiv seit 2026 · 7 Verfahren
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Ø Auftragswertgeschätzt, laut Bekanntmachung
VergebenVerfahren mit Zuschlag
RahmenverträgeAnteil an Verfahren
Verfahren je Woche · 7 seit 2026Spitze KW 31 · 2026 · 2

Bisherige Auftragnehmer

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Laufende Rahmenverträge

nach voraussichtlichem Vertragsende

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