Architektenleistungen für den Ersatzneubau des Heilpädagogischen Zentrums Rottal-Inn

Status
Offen
Angebotsfrist
19.10.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V.
Erfüllungsregion
Bayern, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
17.09.2026
Bekanntmachungsnummer
642491-2026
Verfahrensnummer
467a50e0-05e9-4c3c-82a0-49f877d81306
CPV-Codes
71000000 · Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen; 71200000 · Dienstleistungen von Architekturbüros; 71221000 · Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden; 71240000 · Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen; 71250000 · Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste; 71251000 · Dienstleistungen von Architekturbüros und BauabnahmeMehr anzeigen

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Kurzbeschreibung

Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. beauftragt Architektenleistungen für den vollständigen Ersatzneubau des Heilpädagogischen Zentrums Rottal-Inn in Eggenfelden. Der Leistungsumfang umfasst die Objektplanung für Gebäude und Innenräume in den Leistungsphasen 1 bis 9 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) sowie unter anderem Fördermittelbegleitung, Brandschutzkonzept, Energieeinsparnachweis, Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination und Mängelüberwachung. Optional sind Planungsleistungen für eine Interimslösung als Containerschule vorgesehen; die Teilnahmefrist endet am 19. Oktober 2026.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

Das 1983 erbaute Gebäude der KJF in Eggenfelden beherbergt das Heilpädagogische Zentrum Rottal-Inn mit den Einrichtungen der St. Ruppert Schule für Schüler mit geistiger Behinderung (Unterricht und Sportnutzung), einer heilpädagogischen Tagesstätte, einer schulvorbereitenden Einrichtung und einem integrativen Kindergarten. Das ursprüngliche Vorhaben, das bestehende Gebäude zu sanieren, wurde aufgrund einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung verworfen. Man entschloss sich zu einem kompletten (Ersatz) Neubau, der Gegenstand eines VgV Verfahrens im Jahr 2022 war. In Auftrag gegeben werden sollen die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 - 9 für die Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 Abs. 3 HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt.1. Des Weiteren sollen an Besonderen Leistungen als Pauschale vergeben werden: - Mitwirkung bei der Beantragung von Fördermitteln sowie finale Abklärung mit der Förderbehörde - Mitwirkung bei der Abrechnung von Fördermitteln (inklusive Verwendungsnachweis) - die Erstellung eines Brandschutzkonzeptes angepasst an das neue Raumprogramm - ENEV-Nachweis - Leistungen des SiGeKo - Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist - Zusätzliche Leistungen gem. Anlage 2 - "Ergänzende Vereinbarungen" zum Architektenvertrag - gegebenenfalls optional Interimslösung (Containerschule) Genehmigungsplanung (Teilleistungen der Leistungsphasen 1-4) unter Umständen weitere erforderliche Leistungen /Teilleistungen der Leistungsphasen 5-8

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · TNW_Arch_KJF der Diözese Regensburg e.V._Ersatzneubau HPZ Rottal-Inn in Eggenfelden

    Das 1983 erbaute Gebäude der KJF in Eggenfelden beherbergt das Heilpädagogische Zentrum Rottal-Inn mit den Einrichtungen der St. Ruppert Schule für Schüler mit geistiger Behinderung (Unterricht und Sportnutzung), einer heilpädagogischen Tagesstätte, einer schulvorbereitenden Einrichtung und einem integrativen Kindergarten. Das ursprüngliche Vorhaben, das bestehende Gebäude zu sanieren, wurde aufgrund einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung verworfen. Man entschloss sich zu einem kompletten (Ersatz) Neubau, der Gegenstand eines VgV Verfahrens im Jahr 2022 war. Für diesen kompletten Neubau, inklusive Schwimmbad/Schwimmhalle gab es bereits eine Machbarkeitsstudie und Vorleistungen, ebenfalls ein Brandschutzkonzept auf Basis der Entwurfsplanung, welche in den Raumbedarf gemäß vorläufigem Raumprogramm für die Schule vom 26.11.2020 und für die Tagesstätte vom 21.04.2022 erfüllten. Das bestehende Gebäude sollte komplett abgebrochen und anschließend der Baugrund für den Neubau hergerichtet werden. Der Anschluss an die öffentliche Erschließung ist zu erneuern. Es gibt eine bestehende Infrastruktur, welche für den Ersatzneubau herangezogen werden kann. Zwischenzeitlich hat sich in laufender Planungsphase gezeigt, dass aufgrund stark gestiegener Schülerzahlen, das Raumprogramm, wie es Gegenstand der Machbarkeitsstudie 2022 war, nicht mehr ausreichend ist. So ist nicht nur die Anzahl der Klassenzimmer, sondern auch die der Gruppenräume und der dementsprechend benötigten Betreuungseinrichtungen stark gestiegen. Dies betrifft ebenso die Therapiebereich und die Nebennutzungsflächen. Es gibt ein neues/aktuelles von der Regierung von Niederbayern mit Datum 11. 5. 2026 genehmigtes Raumprogramm, welches es umzusetzen gilt. Aus diesem Grund (Auftragsänderung im Sinne von § 132 GWB) hat man sich entschieden, ein neues VgV Verfahren für den Neubau des HPZ Eggenfelden durchzuführen (Leistungsphasen 1-9). Der Neubau soll dem genehmigten Raumprogramm von 2026 voll umfänglich Rechnung tragen. In Absprache mit dem Bauherrn bzw. der Nutzerschaft hat man sich entschieden, die gesamte Schule während der Bauphase auszulagern und das Bauvorhaben in einem Bauabschnitt durchzuführen. Hierfür stehen Räumlichkeiten der Stadt Eggenfelden zur Verfügung. Allein für den Fall, dass - wovon nicht ausgegangen wird - dem nicht so sei, müsste die Errichtung eines Containerprovisoriums auf einem Ausweichgrundstück erfolgen. Hierfür würden dann Teilplanungsleistungen aus den Leistungsbildern Objektplanung Gebäude/Innenräume, aber auch HLS, ELT, Freianlagen - und Tragwerksplanung benötigt, um für eine zeitlich begrenzte Nutzung einen geordneten Schul - bzw. Tagesstättenbetrieb zu gewährleisten. Dieses neue Raumprogramm gilt es nunmehr im Rahmen der zu beauftragenden Leistungen (Leistungsphasen 1-9 Objektplanung Gebäude und Innenräume) umzusetzen. Mit den Planungsleistungen sollte unverzüglich begonnen werden, zumal aus brandschutzrechtlichen Gründen die jetzigen Gebäude nur bis Dezember 2028 genutzt werden können (die Option der Verlängerung besteht). Baubeginn sollte jedoch spätestens im 2./3. Quartal 2028 sein. Man geht von einer Bauzeit von 32-36 Monaten aus In Auftrag gegeben werden sollen die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 - 9 für die Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 Abs. 3 HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt.1. Des Weiteren sollen an Besonderen Leistungen als Pauschale vergeben werden: - Mitwirkung bei der Beantragung von Fördermitteln sowie finale Abklärung mit der Förderbehörde - Mitwirkung bei der Abrechnung von Fördermitteln (inklusive Verwendungsnachweis) - die Erstellung eines Brandschutzkonzeptes angepasst an das neue Raumprogramm - ENEV-Nachweis - Leistungen des SiGeKo - Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist - Zusätzliche Leistungen gem. Anlage 2 - "Ergänzende Vereinbarungen" zum Architektenvertrag - gegebenenfalls optional Interimslösung (Containerschule) Genehmigungsplanung (Teilleistungen der Leistungsphasen 1-4) unter Umständen weitere erforderliche Leistungen /Teilleistungen der Leistungsphasen 5-8

Anforderungen an deinen Betrieb

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren -gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder -gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder -gem. § 19 Mindestlohngesetz oder -gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der öffentliche Auftraggeber kann gemäß § 56 Abs. 2 S. 1 VgV den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Eine Nachforderung der Excel-Tabelle zu den Referenzangaben ("Anlage 3 Bewerbungsbogen_Projektdaten Referenzen") ist ausgeschlossen.

Vergabeunterlagen

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Anforderungen

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren -gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder -gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder -gem. § 19 Mindestlohngesetz oder -gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der öffentliche Auftraggeber kann gemäß § 56 Abs. 2 S. 1 VgV den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Eine Nachforderung der Excel-Tabelle zu den Referenzangaben ("Anlage 3 Bewerbungsbogen_Projektdaten Referenzen") ist ausgeschlossen.

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