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Stuttgarter Straßenbahnen AG Zwischenladestationen für Elektro-Busse
Vergabenummer 2026-110-2026-0005
Bewerbungsbedingungen
Der Bewerber hat zum vorläufigen Nachweis der Eignung (Leistungsfähigkeit und Fachkunde) sowie des Nichtvorliegens der nachfolgend aufgeführten Ausschlussgründe die Datei „1020 Bewerbungs- unterlagen und Nachweise“ (im Folgenden kurz „Teilnahmeantrag“) vollständig auszufüllen.
Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von jedem Mitglied der Be- werber-/Bietergemeinschaft auszufüllen.
Im Fall der Eignungsleihe ist der Teilnahmeantrag darüber hinaus auch von den Unternehmen vor- zulegen, die dem Bewerber ihre Kapazitäten (Eignung) zur Verfügung stellen.
Weiterhin muss der Bewerber im Falle der Eignungsleihe nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine ent- sprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Ein Vordruck für eine solche Er- klärung ist als Datei „1030 Verpflichtungserklärung“ beigefügt.
Im elektronischen Angebot entfällt das Unterschriftserfordernis. Der erfolgreiche Bieter hat jedoch vor der Zuschlagserteilung in jedem Fall den unterschriebenen Nachweis dem Auftraggeber vorzu- legen.
Es wird darauf hingewiesen, dass der erfolgreiche Bieter vor der Zuschlagserteilung in jedem Fall alle aktuellen Nachweise dem Auftraggeber vorzulegen hat. Nicht beglaubigte Kopien entsprechen- der Unterlagen werden als Originalnachweise akzeptiert.
1 Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen
1.1 Ausschlussgründe
| Der Auftrag wird nur an einen fachkundigen und leistungsfähigen (geeigneten) Bieter vergeben, | |
|---|---|
| sofern dieser nicht nach § 123 GWB oder § 124 GWB auszuschließen ist. | |
| Zum vorläufigen Nachweis, dass diese Ausschlussgründe nicht vorliegen, sind die Formblätter des | |
| Teilnahmeantrags (1020_Bewerbungsunterlagen_und_Nachweise) auszufüllen. | |
| Gemäß Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der | |
| Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 ist es der Vergabestelle darüber hinaus | |
| verboten, öffentliche Aufträge zu erteilen bzw. Verträge mit den Wirtschaftsteilnehmern abzu- | |
| schließen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Verordnung aufweisen. Dies stellt somit einen | |
| Ausschlussgrund für die Vergabe dar. Zum vorläufigen Nachweis, dass die Ausschlussgründe nach | |
| der o.a. Verordnung nicht vorliegen, ist Formblatt 1.10 des Teilnahmeantrags ( | 1020_Bewerbungs- |
| unterlagen_und_Nachweise |
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1.2 Eignungskriterien
Die Eignung des Bewerbers wird anhand folgender, in der Bekanntmachung und den Vergabeun- terlagen genannter Eignungskriterien überprüft. Nicht geeignete Bewerber werden vom Verfahren ausgeschlossen.
1.2.1 Befähigung zur Berufsausübung
Der Bewerber/Bieter bestätigt die Eintragung in einem Handelsregister oder einem einschlägigen Berufsregister.
Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 aufgeführt.
Zum vorläufigen Nachweis der Befähigung zur Berufsausübung ist das Formblatt 2.1 des Teilnah- meantrags auszufüllen
1.2.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Mindestanforderungen in Bezug auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sind:
1.2.2.1 Spezifischer Jahresumsatz
Eigenerklärung zu Umsatzvolumina aus dem letzte drei Geschäftsjahren, idealerweise im entspre- chenden Leistungsbereich • Angaben zu Bonität (Eigenerklärung oder Auszug). • Ausstattung für notwendige Arbeiten (z.B.Tiefbau) • Messgeräte für Inbetriebnahme • Rechtliche Zuverlässigkeit • Eigene Erklärung gemäß VOB/A
1.2.2.2 Haftpflichtversicherung
Der Auftragnehmer hat das Vorhandensein einer nach Deckungsumfang und –höhe branchenübli- chen Haftpflichtversicherung für die gesetzliche Haftung spätestens bei Auftragserteilung nachzu- weisen und dazu eine aktuelle Versicherungsbestätigung vorzulegen. Die Bestätigung hat die we- sentlichen Daten des Versicherungsvertrages (Deckungssumme, Sublimits) zu nennen. Die De- ckungssumme je Schadenereignis pauschal für Personen- Sachschäden im Rahmen der Betriebs- haftpflicht muss mindestens EUR 5.000.000 betragen. Bei Vermögenschäden muß die Versiche- rungssumme mindestens 1.000.000,00 € betragen.
Falls eine Versicherung mit dieser Deckungshöhe derzeit nicht besteht, genügt für die Zwecke der Eignungsprüfung die Vorlage von einer unwiderruflichen und unbedingten Eigenerklärung des Be- werbers, dass er im Auftragsfall bereit ist, eine entsprechende Versicherung vor dem Vertragsab- schluss auf ohne Anfordern des Auftraggebers für die gesamte Vertragslaufzeit abzuschließen.
Zum vorläufigen Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit in Bezug auf die Haftpflichtversicherung ist das Formblatt 2.2.2 des Teilnahmeantrags auszufüllen.
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1.2.3 Fachliche Eignung/Referenzen sowie technische Leistungsfähigkeit
Fachliche Eignung / Referenzen
Nachweise über mindestens zwei vergleichbare Projekte aus dem Bereich • Elektroanlagenbau, • Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, • Mittelspannungs- oder Niederspannungsanlagen, • Tiefbau mit Kabelverlegung. Referenzprojekte sollten innerhalb der letzten fünf Jahre abgeschlossen oder in Betrieb genom- men worden sein. Angabe von Projektumfang, Auftraggeber, Leistungszeitraum und Ansprechpartner.
Technische Leistungsfähigkeit
Der Bieter hat seine technische Leistungsfähigkeit und personellen Ressourcen für die vertragsge- mäße Ausführung der Leistungen nachzuweisen. Hierzu sind folgende Angaben und Nachweise vorzulegen:
• Personal und Qualifikation Darstellung der für das Projekt vorgesehenen Organisation einschließlich Projektleitung, Bau- leitung und Fachverantwortlichen. Benennung eines verantwortlichen Projektleiters mit mindestens drei Jahren Erfahrung in der Umsetzung vergleichbarer Projekte der Ladeinfrastruktur oder Energieversorgung. Nachweis der Verfügbarkeit von Fachpersonal für Elektroanlagenbau, Mittel- und Niederspan- nungsanlagen sowie Tiefbauleistungen. Nachweis der Qualifikation der eingesetzten Elektrofachkräfte gemäß den einschlägigen ge- setzlichen und normativen Anforderungen.
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• Technische Ausstattung Beschreibung der verfügbaren technischen Ausrüstung, Maschinen und Geräte, die für die Aus- führung der Leistungen erforderlich sind. Nachweis ausreichender Kapazitäten für Tiefbau-, Kabelverlege- und Elektroinstallationsarbei- ten. Darstellung der Möglichkeiten zur Koordination und Steuerung mehrerer parallellaufender Ge- werke. • Erfahrung und Fachkompetenz Nachweis von Erfahrungen bei der Errichtung von Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Busse oder vergleichbare Großverbraucheranlagen. Nachweis von Erfahrungen im Umgang mit Mittelspannungsanschlüssen, Transformatorensta- tionen, Niederspannungshauptverteilungen und Lastmanagementsystemen. Nachweis von Erfahrungen bei Tiefbauarbeiten einschließlich der Herstellung von Kabeltrassen und Kabelschutzsystemen. • Qualitätssicherung Beschreibung der eingesetzten Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Darstellung der Verfahren zur Termin-, Kosten- und Qualitätskontrolle während der Projektab- wicklung. Sofern vorhanden, Nachweis eines zertifizierten Qualitätsmanagementsystems (z. B. nach DIN EN ISO 9001).
•
Zum vorläufigen Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit in Bezug auf die Re- ferenzen sind die Formblätter 2.3.1 des Teilnahmeantrags je Referenz auszufüllen.
Zum vorläufigen Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit in Bezug auf die o.g. Fähigkeiten ist das Formblätter 2.3.2 des Teilnahmeantrags auszufüllen.
2 Vorlage von Nachweisen
• Soweit sich der Bewerber auf die Eignung anderer Unternehmen beruft, sind von diesen Unter- nehmen die Erklärungen 1020 „Bewerbungsunterlagen und Nachweise“ und 1030 „Verpflich- tungserklärung“ in unterschriebener Form vorzulegen.
• Soweit der Bewerber beabsichtigt Subunternehmer in Anspruch zu nehmen, ist von diesen Un- ternehmen die Erklärungen in 1020 „Bewerbungsunterlagen und Nachweise“ unterschriebener Form vorzulegen.
• Soweit der für die Beauftragung vorgesehene Bewerber die Eigenerklärung 1020 „Bewerbungs- unterlagen und Nachweise“ für jeweilige Eignungsleiher, Unterauftragnehmer oder Lieferanten (mit jeweils mehr als 10% des Auftragswertes) vorgelegt hat, sind die rechtsverbindlich unter- schriebenen Eigenerklärungen von diesen Unternehmen vor Zuschlagserteilung vorzulegen.
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