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Bauvorhaben: Innensanierung Hauptgebäude inkl. Brandschutz, Digital- Pakt und Nutzungsänderung für die Stadtschule Bad Vilbel
Bauort: Stadtschule Bad Vilbel Frankfurter Straße 85, 61118 Bad Vilbel
Bauherr: Kreisausschuss des Wetteraukreis, Fachbereich 5 – Bildung und Gebäudewirtschaft, Europaplatz, 61169 Friedberg
Trockenbauarbeiten (Abgehängte Decken)
Allgemein
Im Rahmen der Sanierung erfolgt zunächst eine Schadstoffsanierung gemäß dem vorliegenden Schadstoffkataster. Anschließend werden Maßnahmen zur Herstellung des konstruktiven Brandschutzes an tragenden Bauteilen durchgeführt. Zudem sind der Austausch der Innentüren, der Bodenbeläge und der Fensterbänke sowie die Erneuerung der Wandoberflächen vorgesehen. In sämtlichen Räumen des Gebäudes werden neue abgehängte Decken mit einer Unterkonstruktion aus Weitspannträgern montiert. Ausgenommen sind die WCs, der Serverraum im 2.OG und die Pumi im EG und 2.OG.
Die vorhandenen Nutzungen im Gebäude bleiben überwiegend erhalten. Im EG des Hauptgebäudes werden die neue Verwaltung und die Lehrerzimmer angeordnet. Für die neue Verwaltung wird ein Klassenraum in drei separate Räume aufgeteilt. Die restlichen Räume im EG werden für Kopierer, Büro und ein Besprechungsraum umfunktioniert. Zusätzlich wird der vorhandene PuMi vergrößert.
Im ersten Obergeschoss bleiben die Klassenräume erhalten. Die ursprünglichen Räume für die Verwaltung werden zu Gruppenräumen und einem Lager für IT umfunktioniert. Ebenfalls wird dem Lager für IT ein Bereich für den PuMi zugeordnet.
Im zweiten Obergeschoss wird ein Klassenraum zu einem Gruppenraum umfunktioniert und nichttragende Wände zur Erweiterung eines der Klassenräume entfernt.
Im gesamten Gebäude werden neue Bodenbeläge verlegt. In Klassenräumen, Betreuungsräumen, Verwaltungsräumen sowie Fluren kommt ein Kautschukboden zum Einsatz, in den Treppenhäusern wird ein neuer Fliesenbelag auf die vorhandenen Bestandsfliesen aufgebracht. Alle Räume, mit Ausnahme des Keller- und Dachgeschosses, erhalten einen neuen Anstrich. Der Dachraum wird mit einer begehbaren Wärmedämmung auf der obersten Geschossdecke versehen. Eine Nutzung des Dachgeschosses ist nicht vorgesehen.
Im Zuge der Maßnahme werden alle Innentüren erneuert. Dies betrifft auch die brandschutztechnisch erforderlichen Türen, welche die Flure von den Treppenhäusern abtrennen. Die Ausführung erfolgt gemäß den geltenden Anforderungen an den baulichen Brandschutz.
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Im Rahmen der Maßnahmen zur Sicherstellung des zweiten baulichen Rettungswegs werden zwei Fensteröffnungen an der Ostfassade des Gebäudes durch den Abbruch der Brüstungen zu Türöffnungen umfunktioniert. Diese dienen als Zugang zu einer neu errichteten Stahltreppe mit Laufsteg, der auf dem Dach des Sanitärtrakts aufgelagert wird.
Die Arbeiten des Leistungsverzeichnisses beinhalten die Werkplanung, statische Berechnung sowie Montage von Weitspannträgern als Unterkonstruktion für die neue abgehängte Rasterdecke, sowie die Herstellung einer Brandschutzbekleidung für die bauseits vorhandenen Stahl- und Holzträger.
Hauptmassen “Trockenbauarbeiten (abgehängte Decken)“
Ca. 2.283 m – C 147-50-20 Weitspannträger
Ca. 363 m – C 197-40-15 Weitspannträger
Ca. 202 m – U 75-20 Weitspannträger
Ca. 68 m – UA 50-20 Weitspannträger
Ca. 851 m² - Rasterdecke, 62,5 x 62,5cm, GK-Platten, 12,5mm
Ca. 129 m² - Akustikdeckensystem, 20mm Glaswolle
Ca. 82 m – Verkofferung, Stahlträger I 360
Ausführungszeiten
Brandschutzbekleidung Stahl- und Holzträger: ab ca. 48. KW 2026
Montage Weitspannträger: ab ca. 51. KW 2026
Montage Abgehängte Decke: ab ca. 8. KW 2027