06-1_Anlage 1E _ Websitegestaltung-Leitfaden.pdf

Seminarverwaltungssoftware mit Online-Plattform und Systemservice

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 16.09.2026, 10:11 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.evergabe.sachsen.de

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Leitfaden Website-Gestaltung

Mit diesem Leitfaden bekommen Sie als Website-Autoren und Technische Redakteure eine Arbeits- und Orientierungshilfe an die Hand. Er bildet die Grundlage für einen einheitlichen, professionellen, modernen und nutzerfreundlichen Internetauftritt.

Die Webseiten repräsentieren das LfULG und sind das wichtigste Medium zur Außendar- stellung. Hier laufen alle Informationen zusammen.

Das Onlinezugangsgesetz gibt vor, dass alle Verwaltungsdienste digital zur Verfügung gestellt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Nutzer, die die von Ihnen gesuchten Informationen schnell, unkompliziert und barrierefrei finden können. Unter Nutzern werden

 Bürgerinngen und Bürger,  Schülerinnen und Schüler,  Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler,  Unternehmen oder  Vereine sowie  andere Behörden

verstanden.

Der Leitfaden gibt gestalterische Vorgaben und Anregungen für verschiedene Seitentypen. Ab Seite 15 haben wir zudem wichtige Tipps und Tricks, die das alltägliche Arbeiten mit OpenText erleichtern, zusammengestellt.

Grundlegende Überlegungen

Bei der Gestaltung von Websites hat die Nutzerfreundlichkeit oberste Priorität. Diese baut auf einer klaren Seitenstruktur, kurzen Texten und ansprechenden Bildern auf. Der erste Eindruck einer Website ist entscheidend, ob die Nutzer auf der Seite bleiben oder nicht.

Hierbei hilft es, sich in die Zielgruppe hineinzuversetzen: Wer besucht die Die Gestaltung der Websites anhand dieses Leitfadens gestattet eine optimierte Nutzung von Website? Was interessiert die Nutzer am meisten? Nach welchen Schlagworten mobilen Endgeräten aus. suchen die Nutzer? Welche Informationen werden am häufigsten nachgefragt?

Vor dem Anlegen einer Seite sollte festgelegt werden, was auf dieser kommuniziert und welche Informationen für wen aufbereitet werden sollen. Themen sollten so dargestellt werden, dass sie vom Allgemeinen zum Detail führen, sodass der Einstieg für Laien verständlich ist. Mit zunehmender Seitenlänge oder Navigationstiefe werden Fachleute angesprochen.

Dabei gilt das Motto „Weniger ist mehr“. Es sollen gezielte Informationen und LfULG- spezifische Inhalte dargelegt werden und keine Lexikon-Darstellungen oder -Definitionen.

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Generell ist zu beachten, dass die Seiten regelmäßig auf Aktualität geprüft werden. Neue Inhalte sollten ganz oben stehen und Inhalte, die älter als drei Jahre sind, nicht mehr auf den Seiten vorkommen. Ausnahme hiervon sind wissenschaftlich relevanten Inhalte. Die Web- seiten sind kein Archiv. Weniger Inhalte bedeuten gleichzeitig auch weniger Pflegeaufwand.

Die Nutzung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets nimmt immer mehr zu. Der Styleguide gewährleistet, dass sich die Seiten automatisch an das Bildschirmformat anpassen. Dadurch ergeben sich bei der Seitengestaltung folgende Neuerungen:

 Die Navigation verschwindet und wird als Menü angezeigt (Symbol mit drei Strichen = „Hamburger“-Menü). Die Navigationsleiste ist einfach und unkompliziert zu halten.

 Binnennavigation mit Teaserboxen und Linkelementen im Inhaltsbereich führen die Nutzer und kompensieren die fehlende dauerhaft sichtbare Navigation.

 Die Inhalte der Marginalspalte werden auf Smartphone und Co am Seitenende angezeigt. Da so wichtige Informationen eventuell nicht wahrgenommen werden, soll beim Anlegen der Seite die Einteilung „Navigation, Inhalt breit“ gewählt werden. Zur Auflockerung kann abschnittsweise im Inhaltsbereich mit einem Inhaltsspaltenelement gearbeitet werden, z.B. einem Akkordeon.

 Lange Seiten, die ein „Nach-unten-Wischen“ durch Touchgesten erlauben, werden dem Aufbau von vielen Unterseiten vorgezogen. Durch wenige Klicks bleiben die Nutzer im Lesefluss.

Die Suchmaschinenoptimierung sorgt dafür, dass die Webseiten in den Ergebnissen von Suchmaschinen möglichst weit oben angezeigt werden. Entscheidende Kriterien sind hierfür:

 die Nutzerfreundlichkeit der Website (v.a. Übersichtlichkeit, Bilder, Videos)  der Einsatz von Suchworten (Schlagworten)  die Seitenbezeichnung und die Seitenbeschreibung

Mehr dazu unter: www.styleguide.sachsen.de/suchmaschinenoptimierung-4491.html

die Websites und die
darauf angebotenen Downloads barrierefrei anzulegen sind. Das heißt, dass Menschen mit
Behinderungen sie nach ihren individuellen Bedürfnissen nutzen können. Für die Webseiten
bedeutet, dass:

 Bilder und Grafiken sind mit Alternativtexten (Beschreibungen) einzustellen.  PDF-Dateien sind barrierefrei zu gestalten (Dafür stellen wir entsprechende Vorlagen zur Verfügung  Intranet).  Abkürzungen sind auszuschreiben.  Überschriften sind ihrer Hierarchie entsprechend korrekt zu verwenden (H1 – H6).

Mehr dazu im Intranet unter: http://lfulgwww.smul.sachsen.de/lfulg-intranet/58506.html

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1 Portalseiten

Die Portalseite führt in das Thema ein, gibt einen Überblick über Neuigkeiten aus dem Fachbereich und zeigt die Unterthemen.

1.1 Aktuelle Informationen im Highlight-Slider

Zentrales Element ist der Highlight-Slider. Dafür wird ein Bild oder Video mit einer kurzen Überschrift und einem Teasertext inkl. Link zu weiterführenden Infos im oberen Seitenbereich eingefügt.

Es sind maximal 5 Beiträge in den Slidern abzubilden. Bilder sind im Seitenverhältnis 16:9 anzulegen. Überschrift, Text und Link müssen der Bildhöhe entsprechen! Die einzelnen Slides sollen eine einheitliche Höhe aufweisen, um unschöne Weißräume zu vermeiden.

 Maximal einzeilige Überschriften (Falls keine Überschrift vorhanden ist, kann das Themengebiet genannt werden, z.B. Luft, Landwirtschaft, Wasser)  Maximal zweizeilige Sub-Überschrift  Maximale Länge des Teasertexts: 180 Zeichen  Maximal einzeiliger Link

Ansichtsbeispiel mit zu großen Weißräumen unter- und oberhalb des Bildes im Slider

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Die Inhalte auf den Startseiten müssen immer aktuell gehalten werden. Hierfür wird empfohlen, einen Verantwortlichen für die Startseite zu bestimmen, der die aktuellen Entwicklungen und Neuigkeiten des Fachbereichs im Blick hat und für die Einstellung aktueller Inhalte zuständig ist.

Aktuelle Informationen können sein:

 Veranstaltungshinweise und -nachlesen  Publikationen  Neuigkeiten aus Forschungsprojekten  Witterungsbedingte Nachrichten  weitere anlassbezogene Hinweise

1.2 Einleitungstext

Der Einleitungstext gibt einen kurzen, leicht verständlichen Überblick über die nachfolgenden Themen und macht deutlich, an welche Zielgruppe sich die Seiten richten. Laien müssen die Inhalte nachvollziehen können. Daher sind Fachbegriffe zu vermeiden und nur mit Erläuter- ungen zu verwenden. Ein bis zwei beschreibende Sätze genügen.

1.3 Teaserboxen

Die Themen des Fachgebiets werden in Teaserboxen mit Bildern veranschaulicht und verlinkt. Es können immer drei Boxen nebeneinander dargestellt werden.

Die Inhalte können sich von der Navigationsspalte unterscheiden und Schnellzugriffe auf populäre Themen und gefragte Seiten anbieten. Beispielsweise könnten das in der Landwirtschaft u.a. Erosion und Pflanzenschutz sein.

Eine Teaserbox besteht aus:

 

Überschrift
alle Bilder/Grafiken in den Teaserboxen sollen ein einheitliches Seitenverhältnis haben
nd es sollten entweder nur Fotos oder nur Icons

eingesetzt werden  Link: Überschrift und Linkbezeichnung können unterschiedlich sein

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Ansichtsbeispiel mit unterschiedlichen Bezeichnungen von Überschrift und Link

1.4 Navigation

Die Navigation ist von den dargestellten Themen abhängig. Sie sollte maximal 7-9 Anstriche enthalten und nach Wichtigkeit für die Besucher und Aktualität sortiert werden.

Mögliche Inhalte sind:

 Veranstaltungen  Thema 1  Thema 2  Karten und (GIS)-Daten  Forschung  Publikationen

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2 Themenstartseiten

Die Themenstartseite kann verschiedene Unterthemen übersichtlich bündeln. Die Unter- themen und aktuelle Informationen sollen in Teaserboxen dargestellt werden. Sie orientiert sich vom Aufbau her an den Portalseiten.

Möglicher Aufbau:

 Überschrift  Großes Bild oder Inhaltsslider mit aktuellen Informationen (ähnlich Highlight-Slider Bild mit Text und Link)  Kurzer Einleitungstext  Teaserboxen mit Unterthemen  Ansprechpartner in Teaserboxen

Beispielansicht

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3 Themenseiten

Überschriften sollten einzeilig und schnell zu erfassen sein. In den Überschriften sollten möglichst die thematisch passenden Schlagworte verwendet werden.

Bei den Texten auf den Themenseiten ist auf Verständlichkeit zu achten. Das Wichtigste – „die Botschaft“ – steht am Beginn des Textes. Einfache und kurze Sätze kommen beim Leser besser an als schwierige und verschachtelte Textwüsten. Die Texte dürfen nicht zu lang sein, das wirkt abschreckend. Tiefergehende Informationen können in reinen Fachbeiträgen (siehe Vorlage Fachbeitrag) vermittelt werden, die als barrierefreier Download zur Verfügung gestellt werden.

Um die Webseiten nutzerfreundlich und gut lesbar zu gestalten, sollten die Texte mit:

 Absätzen  Aufzählungen/Listen  Zwischenüberschriften  Bildern und übersichtlichen Grafiken aufgelockert werden.

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3.1 Akkordeon und Sprungmarken

Seiten mit sehr viel Inhalt können mithilfe des Akkordeons unterteilt werden und sind so je nach Interesse aufklappbar. Alternativ ist die Nutzung von Sprungmarken (Styleguide: „Ankerpunkte“) möglich, wenn sich die Inhalte nicht auf mehrere Unterseiten aufteilen lassen. So lassen sich auch FAQs gut darstellen.

Ansichtsbeispiel für Akkordeon

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Ansichtsbeispiel für FAQs

Ansichtsbeispiel für Sprungmarken/Ankerpunkte

3.2 Blog Teaserübersicht Meldungen

Ebenso kann die „Teaserübersicht Meldungen“ eingesetzt werden. Diese kündigt einzelne Neuigkeiten mit kleinen Bildern und einem Satz an. Sie verweist auf die Seite, auf der die näheren Informationen stehen. Der Nutzer kann sich in den Beiträgen vor- und zurückklicken. Die Informationen werden dann auf „verborgenen“ Detailseiten angezeigt.

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Ein Teaser zum Blogbeitrag besteht aus folgenden Elementen, welche automatisch aus dem Blogbeitrag übertragen werden:

 Datum  Überschrift  Einleitungstext  Teaserbild  Link

3.3 Klassischer Teaser

Der klassische Teaser bietet sich an, um eine Auflistung mit Verlinkung auf verschiedene Websites oder Publikationen darzustellen.

Ein Teaser besteht aus:

 Überschrift  Teasertext  alle Bilder/Grafiken in den Teaserboxen sollen ein einheitliches Seitenverhältnis haben (Bsp.: Seitenverhältnis: 1:1) und müssen gut erkennbar sein, keine kleinteiligen Darstellungen verwenden  Link

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4 Nachlesen zu Veranstaltungen

Veranstaltungswebsites im Beteiligungsportal erstellt (Ankündigung), über Online-Kalender in Website eingebunden

Verschiedene Möglichkeiten:

  1. Übersicht zu zukünftigen und vergangenen Veranstaltungen als „Klassischer Teaser“ mit Links ins Beteiligungsportal zur Ankündigung und auf Webseiten mit den Veranstaltungsnachlesen
  2. Online-Kalender mit aktuellen Veranstaltungen (Widget Beteiligungsportal) und darunter Nachlesen als Blogeinträge (Teaserübersicht Meldungen)

„Archive“ und „Nachlesen“ sollten nicht länger als drei Jahre im Internet aufgehoben werden. Außergewöhnlich wichtige Themen können eigene Webseiten bekommen.

Werden sehr viele Veranstaltungen ausgerichtet, sollten diese entsprechend übersichtlich dargestellt werden, bspw. bei 10 Veranstaltungen in 2023 diese unter einem eigenen Punkt „2023“ bündeln. Über Sprungmarken lassen sich bspw. die vergangenen Jahre auswählen.

Im Beteiligungsportal kann der Link auf die Nachlese im Inhaltsbereich der Veranstaltung eingefügt werden.

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5 Projektseiten

Mehrere Forschungsprojekte sind als „Teaserübersicht Meldungen“ anzulegen. So verweist eine Liste der Forschungsprojekte auf die entsprechenden Unterseiten. Diese sind unter „Detailseite öffnen“  „SEO“1 zu verschlagworten, um sie in der LfULG-Projektsuche finden zu können. Das Schlagwort FuE_LfULG ist dabei eine Pflichtangabe. Weitere Schlagworte der Liste sollen themenspezifisch zugeordnet werden und können um weitere ergänzt werden:

Schlagwort-Auswahlliste

 Agrarökonomie  Luft  Agrarpolitik  Nachwachsende Rohstoffe  Bio- und Gentechnologie  Natur, Biologische Vielfalt  Boden, Altlasten  Ökologischer Landbau  Fischwirtschaft und Fischerei  Pflanzliche Erzeugung  Gartenbau  Strahlenschutz  Geologie  Tierische Erzeugung  Klima  Umweltinformation  Landtechnik und Bau  Umwelttechnik  Ländlicher Raum  Wasser  Lärm  Wertstoffe, Abfallwirtschaft

Vorgaben:  siehe Anleitung im Intranet http://lfulgwww.smul.sachsen.de/lfulg-intranet/11996.html  Abschlussbericht: Bild von Titelseite, Link zu Publikationsdatenbank, Linkbezeichnung = Titel der Publikation  Forschungsprojekt thematisch zuordnen und auf Fachseite einbinden oder verlinken  Boxen mit Rahmen  Verwandte Themen: Verlinkung zu verwandten Themen im LfULG (Achtung: Links aktuell halten!)  Verlinkung „Neue Suche“: http://www.lfulg.sachsen.de/projekte-4376.html

1 SEO = search engine optimization (Suchmaschinenoptimierung)

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6 Übersichtsseiten zu Fachanwendungen

Für Fachanwendungen wie interaktive Kartendienste, Datenbanken oder ähnlichen ist eine ins Thema führende Seite notwendig. Diese ist im OpenText anzulegen, so dass sie von den technischen Redakteuren bearbeitet werden kann. Von dort wird dann auf die Fachanwendung verlinkt.

Diese Einführungsseite sollte folgende Inhalte zur Verfügung stellen:

 Kurzbeschreibung mit Karten-/Bildausschnitt der Anwendung  Verlinkung zu iDa oder zu entsprechender Anwendung  ggfs. Auflistung der Geodatendienste  Ansprechpartner  Bedienungsanleitung als PDF  ggfs. Basiskarten GeoSN  Geodaten, Karten und Daten anderer Fachbereiche  Kartenübersicht kann in Zukunft ggfs. weggelassen werden

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7 OpenText Tipps und Tricks

7.1 Bilder und Grafiken

Bilder und Grafiken können die Webseiten auflockern und Inhalte besser transportieren als lange Texte.

Dabei sollten Bilder und Grafiken eine hohe Qualität (schöne Motive, hohe Auflösung, mind. 1.760 Pixel breit) aufweisen und folgende Kriterien erfüllen:

Bilder und Grafiken sind möglichst im Querformat einzustellen. Außerdem sind die Vorgaben des Markenhandbuchs zu berücksichtigen:

 Schrift: Arial, gute Lesbarkeit  Farben laut Markenhandbuch  eindeutige Quelle (© LfULG/Bearbeiter bzw. Fotograf oder Foto: LfULG/ Bearbeiter bzw. Fotograf)  Legende  Stand  „sprechender“ Dateiname mit Bindestrichen (nicht: IMG_987.jpg, sondern: Hochwasser-bei-Dresden-2013.jpg)

Für die Barrierefreiheit sind zu jedem Bild oder jeder Grafik Beschreibungen (Alternativtexte) auszufüllen. Im Styleguide 2.0 werden Bilder und Grafiken ohne diese Beschreibung nicht angezeigt. Die Beschreibungen sollten folgende Informationen enthalten: Was ist auf dem Bild zu erkennen? Was sagt die Grafik aus?

Bei Fotografien ist wichtig, die Urheber-, Nutzungsrechte und den Datenschutz der abgebildeten Personen zu klären und nachweisen zu können. Es dürfen nur Fotos eingestellt werden:

  • bei denen klar ist, wer sie gemacht hat (Urheber) – immer als Quelle angeben!
  • die veröffentlicht werden dürfen (Nutzungsrechte) – Urheber hat dazu sein, Einverständnis gegeben – im Idealfall handelt es sich um Bilder von LfULG- Mitarbeitern, dann lässt sich das leichter klären,
  • auf denen Personen abgebildet sind, die der Verwendung des Bildes im Internet des LfULG zugestimmt haben (Datenschutz) und die dem auch widersprechen können.

Das heißt im Umkehrschluss: Nicht einfach Fotos aus dem Internet herunterladen und verwenden. Das kann teure Klagen wegen Urheberrechtsverletzungen nach sich ziehen, die ggf. der jeweilige Mitarbeiter dann selber verantworten muss.

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Bildgrößen

Bildelemente eines Typs auf einer Seite (Bsp. Teaserboxen, Slider) sollen alle das gleiche Seitenverhältnis haben. Bilder sollen mindestens eine Breite von 1.760 Pixeln aufweisen.

ElementBildformatBemerkung
Hightlight-Slider16:9auf Texthöhe achten!
25:9
Bild/Slider im16:9
Inhaltsbereich
21:9
Teaser1:1kleinteilige Motive
vermeiden
variabel

Anleitung: Bildausschnitt im OpenText bearbeiten

  1. Bild im Media Asset Management suchen oder hochladen
  2. Bild anklicken
  3. „Ausschnitt definieren“ anklicken
  4. neuen Dateinamen erstellen
  5. Seitenverhältnis auswählen oder benutzerdefiniert angeben (Bsp.: 21:9)
  6. Enter
  7. Bildausschnitt auswählen, ggfs. mit Ecken („Anfasserpunkten“) vergrößern
  8. OK
  9. Bild auswählen und auf Website einfügen

Anleitung: Bilder im Microsoft Fotoeditor auf pixelgenaue Größe ändern

  1. Bild öffnen (Rechter Mausklick auf Bild  Öffnen mit  „Fotos“)
  2. Rechts oben Symbol mit 3 Punkten anklicken
  3. Größe ändern
  4. Benutzerdefinierte Abmessungen festlegen
  5. Haken bei Seitenverhältnis angeklickt lassen (nicht verändern)
  6. Pixelbreite angeben (Empfehlung: 1.760 Pixel)
  7. Speichern

Software-Empfehlung zur einfachen Bildbearbeitung: Für die einfache Bildbearbeitung können sich Technische Redakteure die Software „Nomacs“ über die Anwendungsbetreuung installieren lassen. Mit Nomacs sind einfache Bildbearbeitungen wir Beschnitt, Größe ändern, Schärfe/Weichzeichnen, Helligkeit und Farbe anpassen und u. ä. möglich.

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Farben

zur Anwendung bei Grafiken nach Markenhandbuch (RGB-Werte) (in Office: Fülleffekt Weitere Füllfarben Benutzerdefiniert RGB-Werte eingeben)

105/190/40 248/222/110 0/130/196 152/30/50 201/202/200

0/132/68 255/220/00 109/31/128 231/81/19 116/118/120

0/103/81 Die Farben können auch in 10%igen Abstufungen verwendet werden: Transparenz bei den RGB-Werten wie oben einstellen

7.2 Downloads wie Fachbeiträge, Vorträge usw.

  • auf Aktualität überprüfen, veraltete Daten archivieren / von der Website nehmen
  • auf Schrift (Arial oder Rotis) und Farben achten, LfULG-Logo einfügen, Vorlagen verwenden (siehe Intranet: http://lfulgwww.smul.sachsen.de/lfulg- intranet/29368.html)
  • nur PDF-Dateien einbinden (keine PowerPoint- oder Worddateien, Excel nur bei notwendigen Ausnahmen)
  • Publikationen über die Publikationsdatenbank verlinken
  • Metaangaben im Titel-Tag ausfüllen  Suchmaschinenoptimierung und Barrierefreiheit
  • „sprechender“ Dateiname mit Bindestrichen (nicht: wobe_1610.pdf, sondern: Wassersituation-Wochenbericht-20181016.pdf)
  • unbedingt beachten: falls in den Dateien Fotos oder Grafiken eingebunden sind, müssen für die Veröffentlichung im Internet die Urheberrechte geklärt sein und die Nutzungsrechte vorliegen; sonst: ggf. Klage wg. Urheberrechtsverletzung!

Anleitung: Titel-Tag in der Word- und PowerPoint-Datei eintragen

Variante 1) Variante 2) Ti tel-Tag:  Datei | Informationen | Eigenschaften Titel-Tag: Speichern unter

7.3 Formatierung im Text

  • Maßeinheiten grundsätzlich ausschreiben
  • Zahlen und Maßeinheiten nicht durch Zeilenumbruch voneinander trennen: geschütztes Leerzeichen verwenden
Hilfreiche Tastenkombinationen »… ALT+0187 «… ALT+0171 ›… ALT+0155 ‹… ALT+0139
Hilfreiche Tastenkombinationen »… ALT+0187 «… ALT+0171 ›… ALT+0155 ‹… ALT+0139

geschütztes Leerzeichen verwenden ›… ALT+0155 ‹… ALT+0139

  • Unsichtbare Trennstriche bei gewünschten langer Gedankenstrich – Alt+0150 Zeilenumbrüchen, bspw. bei zu langen Überschriften Unsichtbarer Trennstrich (für Textumbrüche)
  • französische Anführungszeichen verwenden: Alt+0173 »…« Geschütztes Leerzeichen: Strg+Shift+Leertaste
  • langen Gedankenstrich / Bis-Strich, Bsp. 14:00–17:00 Uhr

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  • In Überschriften wird ein Datum in der Form TT.MM.JJJJ angegeben
  • In Fließtexten wird das Datum ausgeschrieben, z. B. 3. November 2016
  • Zahlen von 1 bis 12 werden in Texten ausgeschrieben
  • Fettungen im Fließtext sind sparsam und nur wenn unbedingt notwendig einzusetzen
  • Bildunterschriften sollen im Präsens formuliert sein.
  • Positionsangaben sind wie folgt zu verwenden: v. l.; v. l. n. r.; M.; r. / l.
  • Bei Zahlenangaben wird nach der Tausender-Stelle ein Punkt gesetzt, z. B. 35.000 statt 35 000
  • Maßstäbe sind wie folgt darzustellen: 1 : 10.000 (mit geschützten Leerzeichen)
  • Werden im Text doch Abkürzungen, Akronyme oder fremdsprachige Begriffe benutzt, müssen diese entsprechend gekennzeichnet werden

Informationen zum Wording: https://www.styleguide.sachsen.de/writing-wording.html

7.3 Ansprechpartner/in

Ansprechpartner oder Funktionspostfach in einer Box mit Titel „Ansprechpartner“ wie folgt angeben:

 Institution  Referatsnummer und -bezeichnung  Name  Telefonnummer (Format s. Bsp.)  ggfs. Faxnummer  E-Mail-Adresse (max.mustermann@smekul.sachsen.de oder Funktionspostfach)  Website

Einstellung im OpenText: Universalbox anlegen, Rahmen setzen, Seiten-ID der Kontaktbox suchen und „bestehende Seite verknüpfen“

Tipp: Wenn die E-Mail-Adresse zu lang ist, dann mithilfe ALT+0173 unsichtbaren Trennstrich setzen

! Kontakt entfernen: Seite nicht „löschen“ (dann wird der Ansprechpartner überall gelöscht, auch wenn er auf anderen Seiten eingebunden ist), sondern „Eintrag aus Liste entfernen“

7.4 Hinweise zur Suchmaschinenoptimierung (SEO)

  • Schlagworte / Keywords und deren Synonyme für einzelne Themen recherchieren und auf der Website in Überschriften und im Text verwenden  Nach welchen Begriffen suchen die Websitebesucher?
  • Schlagworte und Seitenbeschreibung in den Meta-Seitenangaben prüfen und ausfüllen (155 Zeichen Platz im Styleguide 2.0)
  • Aussagekräftige Benennung der Dateien: PDF, Bilder, Grafiken

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z. B. 20230622_Exkursion-Tafelsilber-LfULG.pdf oder 20230804_Pflanzenbautag_Nossen.jpg

  • Die Linkbezeichnung sollte dem Titel der verlinkten Seite entsprechen; alternativ ist eine aussagekräftige Benennung, die Rückschlüsse auf den Inhalt zulässt, zu verwenden; folgende allgemeine Linktexte NICHT verwenden: „Hier klicken für mehr Infos“; „Weitere Informationen“, „Mehr Informationen“; „Mehr lesen“; „Mehr erfahren“ etc.
  • Weitere Hinweise im Styleguide:

Informationen zur Suchmaschinenoptimierung: https://www.styleguide.sachsen.de/suchmaschinenoptimierung-4491.html

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Alle Unterlagen dieser Ausschreibung