020-26-00126_Leistungsbeschreibung Angebotsplanung.pdf

Schlüsselfertiger Neubau eines Lehr- und Laborgebäudes für Chemiedidaktik

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 15.09.2026, 10:37 (Europe/Berlin)

Herkunft: evergabe.blb.nrw.de

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  1. Zeitlicher Ablauf Die wesentlichen Meilensteine ergeben sich aus dem Rahmenterminplan (Index E) in der Anlage. Zusätzlich wird den Bietern zum Start des Vergabeverfahren noch ein separater Detailterminplan für das Vergabeverfahren zur Verfügung gestellt.

Durch den AN ist mit der Angebotsplanung ein detaillierter Terminplan mit Darstellung des Planungs- und Bauablaufs sowie der Inbetriebnahme gemäß den Vorgaben der FLB-Planung vorzulegen. Dieser muss die Abläufe und Meilensteine des Vertragsterminplans terminlich abbilden.

Nach Vorlage und Abstimmung des Terminplans des AN wird dieser jeweils einvernehmlich als aktueller Vertragsterminplan gemeinsam mit dem AG verhandelt und vereinbart.

1.1 Verhandlungsverfahren Das Verhandlungsverfahren gliedert sich in die Angebots- und eine anschließende Verhandlungsphase.

1.1.1 Allgemeines Als Grundlage der in der Angebotsphase zu erstellende Vorplanung (LPH 2 nach HOAI) werden den Bietern umfangreiche Unterlagen und Grundlagen in Form einer Funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB) zur Verfügung gestellt. Eine Auflistung aller zugehörigen Unterlagen ist der Anlagenliste zu entnehmen.

Im Rahmen der Angebotsphase sind folgende Abstimmungen mit den jeweiligen Bietern vorgesehen: • Start-Up Termin zur Durchsprache und Organisation des allg. Ablaufs des Verhandlungsverfahren • Termin zur Durchsprache von Rückfragen zu den vorliegenden Grundlagen und FLB • Termin zur Vorstellung der Planungskonzeptionen (Zwischenstand) • optional, weitere Termin / techn. Aufklärungsgespräche zur Planungskonzeption

Die Kommunikation findet im Rahmen der Angebotsphase über die Vergabeplattform NRW statt. Die Durchführung der Termine ist derzeit beim BLB NRW in Duisburg oder nach Bedarf als Videokonferenz geplant.

Nach Durchführung der Termine zum Ablauf und der Organisation des Verhandlungsverfahrens und der Durchsprache von Rückfragen zur vorliegenden Planung und FLB wird jedem Bieter die Möglichkeit geboten, eine erste Planungskonzeption dem BLB NRW und dem Nutzer in gesonderten Terminen zu präsentieren.

Anhand der Überarbeitungsempfehlung haben die Bieter die Möglichkeit, in einem festgelegten Zeitfenster ihre Planung zu überarbeiten, um dann ihre finale Angebotsplanung zum festgelegten Submissionstermin abzugeben.

Die übergebene Angebotsplanung wird dann ohne Teilnahme der Bieter hinsichtlich der vorgegebenen Kriterien geprüft und gem. Zuschlagsmatrix ausgewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Aufklärungsgespräche mit den Bietern zu führen. Im Anschluss an die Präsentationen wird das 1. Angebot auf Einhaltung aller Ausschreibungsvorgaben inklusive der Abstimmungstermine überprüft. Dabei werden Bieterangebote, die die Ausschreibungsvorgaben nicht einhalten, ausgeschlossen und zur anschließenden Verhandlungsphase nicht zugelassen.

Bieterangebote, die die Ausschreibungsvorgaben mit ihrem 1. Angebot erfüllen, werden zur anschließenden Verhandlungsphase zugelassen. Im Anschluss an das mit jedem Bieter zu führende Verhandlungsgespräch erhält jeder Bieter die Möglichkeit, ein 2., finales, Angebot zu legen. Der Auftraggeber behält sich jedoch ausdrücklich vor, schon auf das 1. Angebot ohne Durchführung einer Verhandlungsrunde den Zuschlag zu erteilen, wobei er dann bereits das 1. Angebot nach Maßgabe der

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Wertungskriterien für den Zuschlag (Kriterium Preis und Kriterium Qualität Planungskonzepte) beurteilt. Wenn er so vorgehen möchte, was sich im Verlaufe der Angebotsphase herausstellen kann, nämlich in dem Sinne, dass eine Verhandlungsrunde inhaltlich keinen weiteren Sinn mehr macht, dann teilt er dies den Bietern vor deren 1. Angebotsabgabe ausdrücklich mit. Erfolgt diese Mitteilung nicht, wird die Verhandlungsrunde durchgeführt. Ansonsten gilt das 1. Angebot als indikatives Angebot.

Nach Vorlage des 2. Angebotes behält sich der Auftraggeber vor, einen weiteren Aufklärungstermin (optional) durchzuführen. Die 2. Angebotslegung ist final. Die Angebote werden auf Basis der Zuschlagskriterien gewertet und den Bietern im Rahmen der Vorabinformation eine Zu- bzw. Absage erteilt, § 134a GWB.

Sollte es allerdings (wider Erwarten) erforderlich sein, nach der finalen, 2. Angebotslegung das Verhandlungsverfahren für eine anschließende Verhandlungsrunde und eine erneute Angebotslegung zu öffnen, so wird der Auftraggeber dies den Bietern rechtzeitig mitteilen. Der Ablauf zum Verhandlungsverfahren ist im Rahmenterminplan (siehe Anlage) abgebildet. Hiernach ergeben sich folgende wesentlichen Abläufe.

1.1.2 Angebotsphase Einladung der Teilnehmer Die Einladung der Teilnehmer erfolgt über den Vergabemarktplatz NRW. Nicht berücksichtigte Bieter werden parallel informiert.

Versand Vertrags- und Planungsgrundlagen Der Versand der vollständigen Planungsgrundlagen und auch ergänzender Informationen erfolgt über den Vergabemarktplatz NRW. Neben der vollständigen FLB werden den Teilnehmern die Beschreibung Projektablauf sowie eine Tagesordnung zum Start-Up-Termin übermittelt.

Start-Up-Termin mit Teilnehmern + Durchsprache Organisation und Ablauf Verhandlungsverfahren Jeweils separater Termin mit mindestens 3 Teilnehmern zum Kennenlernen der Beteiligten und Durchsprache der Organisation und des Ablaufs des Verhandlungsverfahrens. Teilnehmer sind der BLB NRW, der Qualitätsmanager und die Projektsteuerung sowie jeweils die Bieter. Dauer je Teilnehmer ca. 2h, Moderation und Protokollierung durch die Projektsteuerung.

Termin zur Durchsprache von Rückfragen zu den vorliegenden Grundlagen und FLB Jeweils ein separater Termin mit den 3 Teilnehmern zur Durchsprache von inhaltlichen Fragen der Bieter zu den vorliegenden Planungsgrundlagen, Raum- und Funktionsprogramm sowie FLB inkl. deren Anlagen. Teilnehmer sind der BLB NRW, die Qualitätssicherung und die Projektsteuerung sowie jeweils die Bieter. Dauer je Teilnehmer ca. 2h bis 4h (je nach Umfang der Fragestellungen), Moderation und Protokollierung durch die Projektsteuerung. Durch die Bieter sind im Vorfeld mit einer Woche Vorlauf die Fragestellungen über den Vergabemarktplatz zu übersenden.

Termin zur Vorstellung der Planungskonzeption (Zwischenstand) Planerische Aufgabe im Zuge der Angebotsphase ist die Erstellung von Planungskonzepten im Bereich Architektur, technischen Gebäudeausrüstung der Laborbereich, technischen Anbindung des Gebäudes unter Berücksichtigung der bestehenden Infrastruktur und Leitungsführungen der Universität sowie der Baustelleneinrichtung inkl. Logistikkonzept. Dies unter Berücksichtigung der Vorgaben der FLB inkl. Anlagen und der vorgesehenen Terminschiene. Teilnehmer des Termins sind der BLB NRW, die Universität, die Qualitätssicherung und die Projektsteuerung sowie jeweils die Bieter. Dauer je Teilnehmer ca. 2h bis 4h (je nach Umfang der Fragestellungen). Die Moderation und Protokollierung erfolgt durch die Projektsteuerung. Durch die Bieter sind im Vorfeld mit einer Woche Vorlauf die Fragestellungen über den Vergabemarktplatz zu übersenden.

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Für den Vorstellungstermin sind die folgenden Planungsunterlagen vorzulegen: • Planungskonzept • Lageplan im Maßstab 1: 500 • Grundrisse, Schnitte und Ansichten im Maßstab 1:200 oder 1:100 • Fassadenausschnitt in Grundriss, Schnitt und Ansicht mit Erläuterung des konstruktiven Konzeptes und der verwendeten Materialien • Nachweis vollständige Umsetzung Raumprogramm • Logistikkonzept (Anlieferwege / BE-Fläche) • Grundrisse und Schemata zu TGA-Konzeption für HKLS, ELT und Laborflächen • Allgemeiner Erläuterungsbericht maximal 5 Seiten DIN A4

Vorlage Finale Angebotsplanung Auf Basis der Überarbeitungsempfehlung aus den vorherigen Terminen erfolgt die Einreichung der finalen Angebotsplanung mit einer Kostenkalkulation, dem Vertragsterminplan des AN sowie dem 1. Angebot zur Auftragsleistung (Planungs- und Ausführungsleistungen) über den Vergabemarktplatz BLB NRW. Der Umfang, Form und Anzahl der Unterlage ergibt sich aus der Vorgabe in der FLB.

Der BLB NRW sichtet das gelegte 1. Angebot nebst finaler Angebotsplanung.

Aufklärungsgespräche Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Aufklärungsgespräche mit den Bietern zu führen.

Prüfung des 1. Angebotes auf Einhaltung der Ausschreibungsvorgaben Der BLB NRW prüft das 1. Angebot auf Einhaltung der Ausschreibungsvorgaben und Abstimmungen in den Präsentationsterminen. Angebote, die die Ausschreibungsvorgaben nicht einhalten, werden ausgeschlossen und nicht zur Verhandlungsrunde zugelassen. Angebote, die die Ausschreibungs- vorgaben einhalten, werden zur Verhandlungsrunde zugelassen.

Etwaige abschließende Wertung, Vorabinformation und Zuschlagserteilung Sollte der Verlauf der Angebotsphase vor der 1. Angebotslegung der Bieter ergeben, dass Verhand- lungen über die Bieterangebote voraussichtlich nicht notwendig sein werden, und teilt der BLB NRW den Bietern dies vor der 1. Angebotslegung mit, so erfolgt die Wertung der Angebote auf Basis der Wertungskriterien/ Zuschlagskriterien (Kriterium Preis und Kriterium Angebotsplanung, siehe Anlage Zuschlagsmatrix). Sodann erfolgt die Vorabinformation nach § 101a GWB und nach Ablauf der Stillhaltefrist/ Wartefrist die Zuschlagserteilung. Primär ist jedoch vorgesehen, dass die Bieter nach Durchführung einer Verhandlungsrunde ein 2., finales Angebot einreichen, welches nach Wertung auf Basis der Zuschlagskriterien bewertet wird.

1.1.3 Verhandlungsphase Verhandlungstermin Nach der Auswertung der 1. Angebote ist der Verhandlungstermin angesetzt. Es werden mit jedem Bieter jeweils an einem Tag die Termine zur Verhandlung durchgeführt. Teilnehmer BLB NRW und die Projektsteuerung sowie jeweils die Bieter. Moderation und Protokollierung erfolgen durch die Projektsteuerung. Im Rahmen des Termins wird über das 1. Angebot verhandelt. Das Verhandeln über das Angebot kann darin bestehen, die zu beauftragende Leistung ggf. inkl. Vertragstermine seitens des BLB NRW abzuändern, soweit erforderlich, oder nur Gelegenheit zu geben, ein erneutes Preisangebot legen zu können.

Aufforderung zur Abgabe eines 2. finalen Angebotes Die Ergebnisse der Verhandlungsrunden werden den Bietern mitgeteilt und diese zur Vorlage eines 2. finalen Angebotes aufgefordert. Den Bietern werden mit der Aufforderung alle vorzulegenden Unterlagen mitgeteilt.

Vorlage finales Angebot Einreichung der ggf. notwendig angepassten Vorplanung, Kostenschätzung und Vertragsterminplanung des TU sowie des 2. finalen Angebots beim Einkauf des BLB NRW Duisburg.

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Wertung auf Basis der Zuschlagskriterien siehe Anlage Zuschlagsmatrix

Absage nicht berücksichtigte Bieter Gemäß § 101a GWB.

Zuschlag Erteilung des Zuschlages nach Ablauf der Informations- und Wartefrist auf das mit der höchsten Punktbewertung nach der Zuschlagsmatrix vorgelegte Angebot.

Aufhebung des Verfahrens bei Unwirtschaftlichkeit der Angebote Sollten bei der 1. oder 2. Angebotsabfrage keine wirtschaftlichen Angebote eingehen, wird der BLB NRW das Verfahren aufheben/ beenden.

Entschädigung In der europaweiten Bekanntmachung ist darauf hingewiesen worden, dass sowohl derjenige Bieter, der den Auftrag erhalten soll, als auch diejenigen Bieter, die für den Zuschlag nicht vorgesehen sind, bei Einhaltung der Voraussetzungen des § 8 Abs. 8 Nr. 1 S. 2 i.V.m. Nr. 2 VOB/A-EG eine Entschädigung erhalten sollen. Die Voraussetzungen dafür sind gem. § 8 Abs. 8 Nr. 1 S. 3 VOB/A- EG die. rechtzeitige Einreichung eines der Ausschreibung entsprechenden Angebots mit den geforderten Unterlagen.

Im Auftragsfall ist die Entschädigungssumme aus dem Verhandlungsverfahren von der Vergütung des AN in Abzug zu bringen. In der von jedem Bieter mit seinem Angebot abzugebenden Kalkulation ist der Anteil der Planungsleistungen, d.h. die Angebotsplanung, die im Verhandlungsverfahren erstellt wird und mit 201.000,00 € entschädigt wird, als gesonderter Kalkulationsposten auszuweisen und gegenüber den anderen kalkulierten Leistungen, die nach Auftragserteilung durchgeführt werden, in der Kalkulation abzugrenzen. Zur Anforderung an die Aufstellung der Kalkulation siehe die Ausschreibungsunterlage „Besondere Vertragsbedingungen“.

Der Anspruch auf die Entschädigungssumme entsteht mit rechtzeitiger Einreichung der vollständig erstellten Angebotsplanung des Bieters gemäß der Ausschreibung.

Verpflichtungserklärung Die Verpflichtungserklärungen des BLB NRW werden dem Verfahren beigefügt. Der AN hat über seine Leistungen und die ihm bei Vertragserfüllung bekannt gewordenen Vorgänge –soweit sie vertraulich sind, Dritten gegenüber Stillschweigen zu bewahren. Dies gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses. Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz vom 02.03.1974 (BGBl. I S. 469 ff / 547). Der Bieter verpflichtet sich, mit Abgabe des Angebotes eine Verpflichtungserklärung über die gewissenhafte Erfüllung seiner Obliegenheiten nach dem Verpflichtungsgesetz abzugeben. Er hat dafür zu sorgen, dass ggf. auch seine mit den Leistungen fachlich betrauten Beschäftigten sowie seine Nachunternehmer diese Verpflichtungserklärung vor Aufnahme ihrer Tätigkeit unterzeichnen. Dies hat der Bieter zu dokumentieren und dem BLB NRW auf Verlangen umgehend vorzulegen. Der BLB NRW kann Zahlungen an den AN so lange verweigern, bis eine Verpflichtung im vorstehenden Sinne erfolgt ist.

  1. Angebotsplanung zum Verhandlungsverfahren bis hin zur Plansollvereinbarung Für die Erstellung der Angebotsplanung wird den Bietern eine Machbarkeitsstudie und ein Raumprogramm für das Projekt zur Verfügung gestellt. Die genannten Anlagen sind im Anlagenkonvolut enthalten.

Durch die Bieter sind fortlaufend die erkannten Projektrisiken zu benennen und entsprechende Gegenmaßnahmen aufzuzeigen, dies insbesondere für den Zeitraum bis zur Freigabe der Bauleistung. Dies, um sicher zu stellen, dass vor Baubeginn eine maximale Risikominimierung erfolgt ist.

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2.1 Erläuterungsbericht Die nachfolgenden Erläuterungsberichte sind insgesamt auf maximal 30 Seiten, DIN A4, Schriftart Arial 11, zu begrenzen.

2.1.1 Allgemeiner Erläuterungsbericht In dem allgemeinen Erläuterungsbericht sind mindestens folgende Aspekte durch den Bieter zu untersuchen: • Umsetzung des geforderten Raumprogrammes mit Erläuterung eventueller Soll-Ist- Abweichungen • Hinweis auf eventuell bestehende Unklarheiten bezüglich der Erfüllung der Nutzeranforderungen • Aussage zur Umsetzung der funktionalen Anforderungen an die TGA-Planung gemäß Raumprogramm Aufzeigen von Projektrisiken – insbesondere bis zur Freigabe der Bauleistungen • Ggf. aufzeigen weiterer erforderlicher Nutzeranforderungen bzw. Planungsvorgaben für die weiteren Leistungsphasen nach Beauftragung

2.1.2 Bereich Objektplanung Erläuterung der Planungskonzeption Hochbau unter Berücksichtigung der nachfolgend aufgeführten Aspekte: • Zusammenfassende Darstellung der gewählten Architektur-Konzeption unter Berücksichtigung der Umsetzung des vorgegebenen Raumprogramms mit Darstellung bestehender Soll-Ist- Abweichungen • Planungskonzept Barrierefreiheit

2.1.3 Bereich TGA Mit Erläuterungen zur Ver- und Entsorgung der Wasser-, Gas- und Abwasseranlagen, Wärmeversorgung, Kälteversorgung und Lüftungskonzept, Energieeinsparpotentiale etc. insbesondere Aussagen zur Untersuchung zur Gebäude- und Anlagenoptimierung hinsichtlich Energieverbrauch und Schadstoffemission, Sicherheits- und Schließkonzept sowie Gebäudeautomation.

• Angaben zum Raumbedarf und Erläuterungen zu den wesentlichen fachübergreifenden Prozessen, Randbedingungen und Schnittstellen • Erläuterung der Berücksichtigung der Planungsvorgaben des AG gemäß der Raumtypenblätter

2.1.4 Bereich Labore Erläuterungsbericht Laborplanung bzw. Laborkonzeption. Die bewegliche Ausstattung der Labore, wie Tische, Unterbauten, Schränke und Regale sind durch den AN in der Planung mit zu berücksichtigen.

2.1.5 Bereich Fassade Erläuterung der gewählten Fassadenkonstruktion unter Berücksichtigung der gestalterischen, funktionalen und baubetrieblichen Anforderungen (z.B. Reinigung, Fassadenbegrünung).

2.1.6 Bereich Baustellenlogistik und -ablauf Erläuterung des vorzulegenden Baustelleneinrichtungsplanes mit Darstellung der benötigten Baustelleneinrichtungsflächen. Konzept für die Versorgung der Baustelle mit Baustrom/ Bauwasser Beschreibung des Planungs-, Bau- und Montageablaufes; ggf. Kran-Aufstellflächen zur Einhaltung der Gesamtterminschiene sowie Darstellung der Baustraße.

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2.1.7 Bereich Tragwerksplanung • Erläuterung des geplanten statischen Konzeptes zur Realisierung der erforderlichen • Verkehrslasten • Erläuterung zur Berücksichtigung der Nutzlasten haustechnischer Anlagen • Erläuterung der Realisierung erforderlicher Einbringöffnungen für haustechnische Anlagen

2.1.8 Bereich Bauphysik • Erläuterung der Anforderungen an Baukonstruktionen und Anlagentechnik • Ausweisung des geplanten Primärenergiebedarfs für das Gebäude • Berücksichtigung der Vorgaben zum EG 40 auf Basis der Berechnungsmethode nach BNB

2.1.9 Bereich Schallschutz- und Bauakustik • Erläuterung der Konzeption zur Minimierung von Schallimmissionen in die schallsensiblen Bereiche, Schallschutzeigenschaften geplanter Außenwandkonstruktionen, Fenster und Türen, Sicherstellung von Frischluftzufuhr ohne Schallimmissionen etc. • Maßnahmen zur Vermeidung von Schallübertragung zwischen benachbarten, schallsensiblen Innenräumen (Konzept zur Schottung von Leitungsdurchführungen und Bauteildurch- dringungen aller Art)

2.1.10 Bereich Brandschutz Brandschutzkonzept als Vorentwurfskonzept.

2.1.11 Bereich BNB / Nachhaltigkeit Erläuterung Konzeption zur Erreichung der Zielvorgaben nach BNB – in Silber. Das Konzept hat insbesondere folgende Inhalte darzustellen: • Maßnahmen zur Erreichung der angestrebten BNB-Zertifizierung. • Darstellung und Begründung etwaiger Anpassungen der übergebenen BNB-Zielwerttabelle. • Darstellung zum nachhaltigen Ressourceneinsatz, zur Verwendung recyclingfähiger bzw. kreislauffähiger Materialien sowie Werterhalt und Rückbaubarkeit von Bauteilen und Materialien

2.2 Planungs- und Kostendaten Erläuterungsberichte in Bezug auf die Kostengruppen nach DIN 276, Beschreibung bis in die dritte Ebene und auf Gewerke pro Gebäudeteil in Bezug auf die Konstruktion einschließlich Material und Eigenschaften in Ergänzung zu den vorgegebenen Erläuterungsberichten.

2.3 Flächenermittlung • Berechnung der Grundflächen nach DIN 277 je Raum(-Zone) mit Angabe der Raumnummer. • Ermittlung von BGF und BRI je Etage und insgesamt. • Darstellung der Flächenarten in den Grundrissen nach Farbschema des AN

2.4 Berechnungsnachweise – Kosten Die Kostenermittlung ist als Bruttopreis, laut Kostenzusammenstellung in der Anlage (Preisblatt), darzustellen.

2.5 Terminplan (Mindestinhalt) Die Terminplanung ist im Format MS Project (.mpp) als bearbeitbare Version und als PDF zur Verfügung zu stellen, mit folgenden Inhalten:

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• Darstellung der Gesamtabwicklung der Maßnahme einschl. Planung, Errichtung, Inbetriebnahme- Management und Abnahmen. Hieraus müssen die wesentlichen Meilensteine und deren Abhängigkeiten deutlich ablesbar sein. Bauherrnseitige Aufgaben sind deutlich herauszustellen und zu terminieren. • Aufgliederung der Bauarbeiten • Darstellung der Gewerke und deren Abhängigkeiten und Verknüpfungen

2.6 Planungsunterlagen Die geforderte Bearbeitungstiefe entspricht einer Vorentwurfsplanung LPH 2 gemäß HOAI bzw. VDI 6026. Es sind mindestens die nachfolgend aufgeführten Unterlagen in der beschriebenen Qualität vorzulegen. Diese Aufstellung entbindet nicht von den sonstigen in Anlehnung an die HOAI zu erbringenden Grundleistungen, soweit diese zur Erfüllung der Projektziele erforderlich sind.

2.6.1 Planunterlagen Objektplanung Darstellung des Entwurfes in zeichnerischer Form mindestens anhand der folgenden Plandarstellungen: • Grundrisspläne aller Etagen im Maßstab 1:200 oder 1:100 mit Darstellung vom Konstruktionsraster, vereinfachter Darstellung von Bauteilen wie Wänden, Stützen, Treppenhäusern, Differenzierung zwischen offenen und geschlossenen Fassadenbereichen, Bezeichnung sämtlicher Nutzflächen mit Eintragung der Grundfläche im Plan, Eintragung der Grundflächen aller weiteren Technik- und Verkehrsflächen, Hinterlegung von Füllflächen gemäß vorgegebenem Farbcode, Grobmöblierung, soweit für die Lesbarkeit und das Verständnis erforderlich, Vermaßung von Konstruktionsraster und Gebäudehauptabmessungen, Eintragung der wesentlichen Angaben aus dem Brandschutzkonzept, d.h. Brandabschnitte, Nutzungseinheiten, notwendige Flure und Treppenräume, Flucht- und Rettungswege • Alle relevanten Gebäudeansichten im Maßstab 1:200 oder 1:100 in einfacher Darstellung incl. reduzierter Darstellung der direkten Umgebung, der Abständen und Höhen von Nachbarbauten • 2 oder mehr Schnittdarstellungen im Maßstab 1:200 oder 1:100 mit Nachweis der Einhaltung der zulässigen Gebäudehöhen sowie Vermassung der lichten Raumhöhen und Geschosshöhen sowie weitere Angaben, soweit diese zum Verständnis des Entwurfskonzeptes erforderlich sind. • Lageplan M 1:500 • Nachweis relevanter Details wie z.B. Flurbreiten unter Berücksichtigung von Türschlägen in Detailskizzen

2.6.2 Planungsunterlagen TGA - Darstellung der Integrierung der TGA-Planung in das Objekt • Funktionsschema / Prinzip-Schaltbild je Anlage • Darstellung Platzbedarf zentrale Anlagen • Lastangaben für technische Großkomponenten • Topologieschema der Gebäudeautomation

2.6.3 Planungsunterlagen Bereich Labore Planerische Darstellung je eines Laborbereiches inkl. Medienversorgung, Lüftung und Druckhaltung.

Grundriss- und Schnittdarstellung der ausgewählten Räume im Maßstab 1:50 mit Darstellung aller für das Verständnis der Konzeption erforderlichen Angaben wie Möblierung, technische Anlagen, Digestorienschränke mit Nachweis der Anzahl der Arbeitsplätze, Nachweis der Leitungsführungen in Schächten, abgehängten Decken usw. mit Vermassung der Querschnitte.

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2.6.4 Planunterlagen Fassadenplanung Detailplan zur Fassadenkonstruktion in Grundriss, Schnitt und Ansicht im Maßstab 1:50 mit Darstellung relevanter Detailpunkte, gewählter Konstruktionen und Materialien in textlicher Beschreibung und Materialcollage als Plan oder durch Vorlage von Musterstücken, Vermaßung aller für das Verständnis erforderlichen Bauteile.

2.6.5 Planunterlagen Baustellenlogistik und -ablauf Baustelleneinrichtungsplan im Maßstab 1:500 mit Darstellung der benötigten Baustelleneinrichtungsflächen, Verbau, Kranstandorten, Maßnahmen zur Wasserhaltung während der Bauzeit, Einrichtungen und Anschlüsse für die Versorgung der Baustelle mit Baustrom / Bauwasser. Wegbeziehungen sind gut verständlich darzustellen.

2.6.6 Planunterlagen Tragwerksplanung Zeichnerische Darstellung als Positionsplan mit Angabe der Bauteilabmessungen gemäß erfolgter Vordimensionierung im Maßstab 1:100. Mindestens eine Schnittdarstellung als Positionsplan mit Angabe der Bauteilabmessungen gemäß erfolgter Vordimensionierung im Maßstab 1:100.

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