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Baubeschreibung Hochbau
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Inhalt
KG 210 Herrichten 3
KG 220 Öffentliche Erschließung 3
KG 310 Baugrube / Erdbau 3
KG 320 Gründung, Unterbau 3
KG 325 Abdichtungen und Bekleidungen 3
KG 330 Außenwände / Vertikale Baukonstruktionen außen 4
KG 340 Innenwände / Vertikale Baukonstruktionen innen 5
KG 350 Decken / Horizontale Baukonstruktionen 6
KG 360 Dächer 7
KG 380 Baukonstruktive Einbauten 7
KG 390 Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktionen 8
Aufgestellt 8
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KG 210 Herrichten Das Baugrundstück wird vom AN Rückbau des Küchengebäudes hergerichtet. Nach Rückbau des Küchengebäudes inkl. Untergeschoss wird die Baugrube verfüllt. Das Grundstück wird für die Herstellung der Gründung des AOZ vorbereitend nivelliert. Die Kampfmittelfreiheitsbescheinigung wird vom AN Rückbau des Küchengebäudes bereitgestellt.
KG 220 Öffentliche Erschließung Die Liegenschaft der Ev. Elisabeth Klinik ist mit sämtlichen Medien erschlossen. Durch den AN Rückbau des Küchengebäudes werden sämtliche Medien an definierten Übergabepunkten ca. 2 m vor dem Neubau des AOZ zum späteren Anschluss zur Verfügung gestellt.
KG 310 Baugrube / Erdbau Das AOZ ist ohne Untergeschoss geplant. Die Baugrube ist bis ca. - 70 cm unter die geplante Oberkante des EG-Fußbodens (OKFF EG = 34,47 ü NHN) auszuschachten. Für das Stahlbeton Trägerrost unterhalb der Bodenplatte sind Gräben bis auf ca. – 100 cm unter Oberkante Gelände auszuschachten.
KG 320 Gründung, Unterbau Die Gründung des Neubaus erfolgt als Pfahlgründung gem. Konzept der Tragwerksplanung. Eine Flachgründung wäre nur nach umfangreichem Bodenaustausch möglich, da die Tragfähigkeit aufgrund von Auffüllungen bis in eine Tiefe von 3,10 m nicht gegeben ist.
KG 325 Abdichtungen und Bekleidungen Die Untersuchungen des Baugrundgutachters haben gezeigt, dass der lokale zeHGW bei 32,20 m ü. NHN liegt. Als bauzeitlicher Bemessungswasserstand wird ein Grundwasserstand von 31,50 m ü. NHN angenommen, der somit unter der Konstruktionsunterkante liegt. u Für die oberen Sande wurden kf-Werte von ca. 2,0 bis 7,0 x 10 a b -4 m/s (stark durchlässig) ermittelt. Dem sandigen h c o Geschiebemergel kann ein kf-Wert < 10-8 m/s (schwach H durchlässig) mit Tendenz sehr schwach durchlässig) zugeordnet g n werden. u b Die Abdichtung erfolgt nach DIN 18533 mittels Bitumen- und ie r h Polymerbitumenbahnen. c s e b u a 3/8 B _ 7 . 3
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Für das AOZ sind die folgenden Wassereinwirkungsklassen nach DIN 18533-1 relevant:
• W1.1-E, Bodenfeuchte und nicht drückendes Wasser bei Bodenplatten und erdberührten Wänden. • W4-E, Spritzwasser und Bodenfeuchte am Wandsockel sowie Kapillarwasser in und unter Wänden (Querschnittsabdichtung in und unter Wänden).
Die Nutzung als ambulantes Operationszentrum führt zur Raumnutzungsklasse RN 3-E, mit hohen Anforderungen. Die bituminösen Abdichtungsbahnen werden daher nicht geschweißt, sondern im Einroll-Gießverfahren mit flüssigem Bitumen eingebaut. Der Einbau erfolgt durch ein Unternehmen aus dem Bereich der Bauwerksabdichtung mit entsprechend zertifizierter Qualifikation. Das zusätzliche Hochführen der Abdichtung an aufgehenden Wänden erfolgt innenraumseitig mit einer mineralischen Dichtschlämme. Diese kann übergeputzt werden und ist kompatibel mit der Bitumenbahn. Die Abdichtung auf der Bodenplatte wird gleich nach dem Einbau mit einer 25 mm Gussasphaltschicht geschützt.
KG 330 Außenwände / Vertikale Baukonstruktionen außen Die tragenden Außenwände werden überwiegend in Stahlbeton und in Teilbereichen in KS-Mauerwerk ausgeführt. Im Bereich von großformatigen Fensteröffnungen werden die Lasten über Stahlbetonstützen und Stahlbetonunterzüge abgetragen. Die Attikaaufkantungen sind aus Stahlbeton geplant. Alle Außenwände erhalten eine Abdichtung entsprechend Abdichtungskonzept sowie eine Dämmung entsprechend Wärmeschutznachweis. Die Fassade des Erdgeschosses ist mit einem Wärmedämmverbundsystem, WDVS, mit Klinkerriemchen, Planungsfabrikat Feldhaus, geplant. Die vorgehängte und hinterlüftete Fassade des Obergeschosses u aus vertikalen Holzlamellen mit Edelstahl Unterkonstruktion und a b nicht brennbarer Dämmung, wird mit einer Fuge, die sich durch h c o einen Rücksprung der Attikaverblechung ergibt, gestalterisch H abgesetzt. g n Die auf der Dachfläche über EG stehende Kältemaschine wird u b mittels umlaufender Fassade des OG eingehaust. Die tragende ie r h Unterkonstruktion der Einhausung besteht aus HEB-Profilen. c s e b u a 4/8 B _ 7 . 3
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Die Aluminiumfenster der Ost- und Westfassade, entlang der Sterilflure, sind als Fensterbänder gestaltet. Im Bereich der Stahlbetonstützen werden Blindpaneele in die Fensterbänder integriert. Die Fensterbänke und die Attika werden aus pulverbeschichtetem Aluminium ausgeführt. Die südliche Eingangsfassade wird über die gesamte Breite als bodentiefe Aluminium-Pfosten-Riegel-Fassade ausgebildet. Der sommerliche Wärmeschutz der Eingangsfassade wird durch eine Sonnenschutzverglasung und Rahmenelemente mit feststehenden horizontalen Holzlamellen sichergestellt. Zu Reinigungszwecken können die Elemente seitlich verschoben werden. Die übrigen Eingangstüren sind als 1-flügelige Aluminium- Rohrrahmentüren mit feststehendem verglastem Seitenteil und Oberlicht geplant. Die Tür zur Anlieferung ist als 2-flügelige Aluminium Rohrahmentür mit feststehendem Oberlicht geplant. Die Außenwandbekleidung innen ist aus Wandputz mit Beschichtung und in den Treppenhäusern aus Spachtelung mit Beschichtung geplant.
KG 340 Innenwände / Vertikale Baukonstruktionen innen Die aussteifenden Treppenhauswände sind gemäß Konzept des Tragwerksplaners aus Stahlbeton in Ortbeton geplant. Die Ausführungen der nichttragenden Innenwände erfolgen generell unter Berücksichtigung der brandschutz- und schallschutztechnischen Anforderungen. Die nichttragenden Innenwände sind als Trockenbauständerwände mit Metallunterkonstruktion mit beidseitig doppelter GK-Beplankung und Dämmung in der UK- Ebene vorgesehen. Vorwände und Installationswände sind als GK- Trockenbauständerwände mit Metallunterkonstruktion geplant. Die 4 OP-Säle sind mit Systemwänden, Planungsfabrikat HT- Technik, geplant. Die Wände (incl. Der Verglasung) erhalten u zusätzlich Strahlen- und Laserschutz. In den OP-Sälen kommen a b einflügelige, automatische Schiebetüren zum Einsatz. h c o Die Innenstützen werden gespachtelt und beschichtet und im H prä- und postoperativen Bereich mit Trockenbauplatten g n verkleidet. Die Wände der Holdingzone sind in einer Höhe von u b 1,5 m als feste Einbauelemente vorgesehen, die es erlauben, ie r h den gesamten Bereich zu überblicken. c s Exponierte Wand- und Eckbereiche erhalten einen Rammschutz. e b u a 5/8 B _ 7 . 3
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Innentüren Die Ausführungen erfolgen generell unter Berücksichtigung der brandschutz- und schallschutztechnischen Anforderungen. Türen in Fluren und zu Treppenhäusern sind in allen Ebenen als Glas–Rohrrahmenkonstruktionen, beschichtet, vorgesehen. Sie sind als 2-flügelige oder 1-flügelige Tür mit feststehendem verglastem Seitenteil und Oberlicht geplant. Die Türen in nichttragenden Ständerwänden werden als Holzwerkstofftüren mit Schichtstoffbeschichtung und Stahlzargen, grundiert und endbeschichtet, ausgeführt. Die Türen in Räumen mit Duschen werden als Nassraumtür aus Kunststoff und Stahlzarge ausgeführt. Im Obergeschoss werden die Türen zu den Technikräumen den Brandschutzanforderungen und der Funktion entsprechend, größtenteils als 1- und 2-flüglige Stahlblechtüren ausgeführt.
KG 350 Decken / Horizontale Baukonstruktionen Die Decken sind als Stahlbeton Flachdecken in Ortbeton vorgesehen. Die Treppenläufe sind als Fertigteile geplant, die ohne schalltechnische Entkoppelung auf den massiven Haupt- und Zwischenpodesten auflagern. Die Hauptpodeste sind in Ortbeton vorgesehen. Die Treppengeländer sind mit vertikalen Metallstäben, beschichtet, vorgesehen. Die Treppenhäuser erhalten Öffnungen zur Rauchableitung (Dachoberlichter) mit freien Lüftungsquerschnitt von jeweils mind. 1,00 m² gemäß BauO Bln. Abgehängte Decken sind zur Verkleidung der in den Fluren geführten Medientrassen und in Räumen mit mechanischer Be- und Entlüftung sowie mit Akustikanforderungen vorgesehen. In allen Ebenen ist ein schwimmender Zementestrich auf Trittschalldämmung vorgesehen. Die größtenteils elastischen Oberbeläge sind entsprechend der Raumnutzung vorgesehen und werden mit dem Bauherrn anhand des Materialkonzeptes abgestimmt. u Die Anforderungen an die Rutschhemmung werden gemäß a b DGUV-R 108-003 „Fußböden in Arbeitsbereichen mit h c o Rutschgefahr“ berücksichtigt: H R9: Foyer, Treppen, OPs, Untersuchung g n R10: Sanitärräume (Toiletten, Umkleiden, Waschräume) u b Räume mit Duschen erhalten eine Streichdichtung unterhalb des ie r h Fliesenbelages. Technikräume mit Flüssigkeiten führenden c s e b u a 6/8 B _ 7 . 3
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haustechnischen Anlagen erhalten ebenfalls eine Abdichtung nach DIN 18534.
KG 360 Dächer Die Deckenplatte über dem Erd- und Obergeschoss ist aus Stahlbeton geplant. Die Dachflächen erhalten eine im Einroll-Gießverfahren mit flüssigem Bitumen eingebaute Abdichtung aus Polymerbitumenbahnen. Die Dachflächen des AOZ erhalten ein Warmdach mit Retentionsdachaufbau, Dacheinläufe mit Ablaufdrosseln und eine extensive Begrünung. Für die erforderliche Regenwasserrückhaltung und zur optimalen Verdunstung des Regenwassers, wird das Dach als gefälleloses Dach ausgeführt. Eine Notentwässerung ist über Speier durch die Attika aufs Gelände geplant. Auf der Dachfläche über dem Obergeschoss wird eine PV-Anlage montiert. Entlang der Attika und technischer Einbauten sowie der Dachhauben zum Rauchabzug sind Kiesstreifen vorgesehen. Das Flachdach wird mit einem auflastgelagertem Seilsicherungssystem und Anschlagpunkten für persönliche Schutzausrüstung entsprechend DGUV-Information 201-056 versehen.
KG 380 Baukonstruktive Einbauten Feste Einbauten sind wie folgt vorgesehen:
• Teeküche für Aufenthaltsraum medizinische Mitarbeiter, Länge 4,70 m (7 Elemente a = 0,60 m), ausgestattet mit Spüle, Kühlschrank, Geschirrspüler, Herd • Schrankelement mit Schließfächern für medizinische Mitarbeiter • Teeküche Personal Empfang, Länge = 3 m (5 Elemente a = 0,60 m), ausgestattet mit Spüle, Kühlschrank, u Geschirrspüler, Herd a b • Schrankelement mit Garderobe h c o • Empfangstresen Anmeldung, PC-Arbeitsplatz H • Einbauschrankelement im Bereich des Empfangs g n • Sitzbänke in den Patientenumkleiden u b • Spinde für die Bekleidung der Patienten ie r h • Tresen Stützpunkt, PC-Arbeitsplätze c s • Einbauschrankelemente im Bereich des Stützpunktes e b u a 7/8 B _ 7 . 3
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• Einbauschränke als Lagerfläche neben der Händedesinfektion • 5 Stück PC-Arbeitsplätze zur Dokumentation • Personalumkleidesysteme im Obergeschoss, Hersteller Zippsafe • Einbauschrankelemente im Obergeschoss für die Ausgabe der OP-Kleidung und Abwurf
Die Konstruktion der Einbauten ist aus Holzwerkstoff, die Ausführung der Oberflächen ist mit Schichtstoff (entsprechend dem übergeordnetem Farbkonzept) vorgesehen. Die Fensterbänke innen werden aus Holzwerkstoff mit Schichtstoff ausgeführt.
KG 390 Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktionen Es sind Kosten für die Baustelleneinrichtung inkl. Bürocontainer berücksichtigt. Fassadengerüste sowie ein Turmdrehkran sind vorgesehen. Während der Bauausführung ist die Erschließung des AOZ von der südlich gelegenen Lützowstraße vorgesehen. Die bestehende Zuwegung wird hierzu mit einem Schutzbelag ertüchtigt.
Es ist eine Schließanlage als elektrische Schließanlage mit Transpondersystem für alle abschließbaren Räume geplant.
Zur Beschilderung und Orientierung sind Übersichts-, Bereichs- und Türschilder geplant.
Aufgestellt heinlewischer GmbH Berlin, den 30. April 2026
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