GB-IT Pflichtenheft-Vers-2017-01-17 Index 2.0.pdf

Sanitär-, Heizungs- und Kälteanlagen für den Modulbau Digitale Pathologie

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UNIKLINIK

RWTH

AACHEN

Institute / Gebäudekomplexe

Pflichtenheft

IT – Infrastruktur

- Technische Ausrüstung -

Index – 2.0 -

UNIKLINIK RWTH AACHEN 20.01.2017 Institute /Gebäudekomplexe GF…. Pflichtenheft zur IT - Infrastruktur

INHALTSVERZEICHNIS

  1. Veranlassung und Umfang .................................................................................. 3

  2. Vorgaben zu Angeboten und Ausschreibungen ................................................... 6

  3. Planungsvorgaben .............................................................................................. 7

3.1. Datentechnik ....................................................................................................... 7

3.1.1. Primärverkabelung ............................................................................................. 7

3.1.2. Sekundärverkabelung .......................................................................................11

3.1.3. Tertiärverkabelung ............................................................................................12

3.2. Telefontechnik ................................................................................................... 14

3.2.1. Primärverkabelung ............................................................................................14

3.2.2. Sekundärverkabelung:.......................................................................................14

3.2.3. Tertiärverkabelung: ...........................................................................................15

3.2.4. 19“ Schränke .....................................................................................................16

3.3. Kühlung und Klimatisierung ............................................................................... 17

3.4. Sprechanlagen .................................................................................................. 17

3.5. Lichtrufanlagen .................................................................................................. 18

3.6. Blitzschutz / Potentialausgleich ......................................................................... 19

3.7. Brandschutz ...................................................................................................... 19

  1. Nutzung der vorhandenen Infrastruktur ............................................................. 20

4.1. Bestandsgebäude ............................................................................................. 20

4.2. Altkomponenten ................................................................................................ 20

  1. Messvorgaben ................................................................................................... 21

5.1. Messung Kupfer-Datenkabel je Kabel ............................................................... 21

5.2. LWL-Messung - Einmessung der Glasfaserstrecken - ODTR-Messungen ........ 23

  1. Dokumentation .................................................................................................. 26

  2. Beschriftungsvorgabe ........................................................................................ 27

7.1. Allgemeines....................................................................................................... 27

7.2. Standortdaten .................................................................................................... 28

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1. Veranlassung und Umfang

Durch das UNIKLINIKUM der RWTH Aachen, als Betreiber der IT Technik, wurden ein weit-

läufiges und komplexes IT Netzwerk errichtet.

Zur Sicherstellung der hohen Qualität und Verfügbarkeit ist für den Betrieb der Netze eine

gleichbleibende Ausstattung erforderlich.

Dieses Pflichtenheft beschreibt den Aufbau verschiedener Systeme in Kombination mit den

einzusetzenden Komponenten für Planer und Errichter.

Grundsätzlich ist das Pflichtenheft in Anlehnung bzw. Ergänzung zu den nachfolgend aufge-

führten Normen in der letztgültigen Fassung zu verstehen:

  • DIN/VDE 0100 Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000V (in allen Teilen)

  • DIN/VDE 0165 Errichten elektr. Analgen in explosionsgefährdeten Bereichen

  • DIN EN 62305 Blitzschutz

  • DIN/VDE 0845 Maßnahmen bei Beeinflussung von Telekommunikationsanlagen

durch Starkstromanlagen

  • DIN/VDE 0800 Errichtung und Betrieb von Fernmeldeanlagen

  • DIN EN 50173-1 Informationstechnik "Anwendungsneutrale Kommunikations-

kabelanlage" - Strukturierte Verkabelung

  • DIN EN 50173-2 Informationstechnik "Anwendungsneutrale Kommunikationskabel-

anlage - Bürogebäude".

  • DIN EN 50173-3 Informationstechnik "Anwendungsneutrale Kommunikationskabel-

anlage - Industriell genutzte Gebäude".

  • DIN EN 50173-4 Informationstechnik "Anwendungsneutrale Kommunikationskabel-

anlage - Wohnungen".

  • DIN EN 50173-5 Informationstechnik "Anwendungsneutrale Kommunikationskabel-

anlage - Rechenzentren".

  • DIN EN 50174-1 Installation von Kommunikationsverkabelung, Installationsspezifi-kation und Qualit

  • DIN EN 50174-2 Installation von Kommunikationsverkabelung, Installationsplanung

und Installationspraktiken in Gebäuden, Rechenzentren, Industrie-

räumen und Wohnungen.

  • DIN EN 50174-3 Installation von Kommunikationsverkabelung, Installationsplanung

und Installationspraktiken im Freien.

  • DIN EN 50310 Anwendung von Maßnahmen für Erdung und Potentialausgleich in

Gebäuden mit Einrichtungen der Informationstechnik.

  • DIN EN 50346 Installation von Kommunikationsverkabelung - Prüfen installierter

Verkabelung.

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Das für Europa - insbesondere Deutschland - gültige Rahmenwerk der EN- bzw. der ent-

sprechenden DIN-Normen deckt für jeden Bereich die Minimalanforderungen ab, die zur Si-

cherstellung einer langfristig nutzbaren und hochverfügbaren IT-Verkabelung zu erfüllen

sind. Eine effiziente Planung einer anwendungsneutralen Kommunikationsverkabelung setzt

mindestens die Kenntnis der oben aufgeführten Normen voraus.

Es ist jedoch dringend zu beachten, dass jede dieser Normenwerke in der Regel umfangrei-

che weitere normative Verweise haben, die hier nicht aufgeführt werden.

Normen zur Spezifikation von Materialqualitäten Die zu verwendenden Komponenten werden in Normen spezifiziert, die zum einen die Über-

tragungsqualität sicherstellen und zum anderen eine bestimmte zusätzliche Funktionalität

gewährleisten sollen (z.B. Einbaumaße nach DIN oder Brandverhalten).

Da die primäre Anwendung der Tertiärverkabelung zum Betrieb von „lokalen Netzen“ geplant

ist, müssen in jedem Falle die Normen in Zusammenhang mit der „Verkabelungsnorm“ EN

50173 beachtet werden, hier findet man Anforderungen an die Übertragungseigenschaften

des Übertragungsmediums (Kabel und Steckverbinder). Die dort beschriebenen Anforderun-

gen sind jedoch als absolutes Minimalmaß zu betrachten. Die im nachfolgenden Text be-

schriebenen Spezifikationen gehen zum Teil über die EN 50173 hinaus.

Bei der Spezifikation der Übertragungsqualitäten im Bereich der Kupfertechniken ist zwi-

schen den beiden Komponenten „Kabel“ und „Anschlusssystem“ zu unterscheiden. In der

ISO/IEC 11801 bzw. EN 50173-1 gibt es bei den Kabelmaterialien keine Vorgaben außer der

Einhaltung des Nennwellenwiderstandes 100 Ohm und der Hinweis, welche Kabelgüten bei

welcher Klasse zu verwenden sind. Die Kabelspezifikationen selbst sind in der Normenreihe

EN 50288-x-y zu finden. Eine Einhaltung der Werte ist als Minimalforderung zu verlangen.

Eine Normierung zur Spezifikation der Steckerqualität ist neben den IEC 60603-7 insbeson-

dere in der amerikanischen ANSI in der TIA/EIA zu finden.

Normen zur Planung einer anwendungsneutralen Kommunikationsverkabelung Die internationalen Festlegungen zur Planung einer anwendungsneutralen Kommunikations-

verkabelung sind in der ISO/IEC 11801 beschrieben. Die europäische EN 50173 ist letztend-

lich eine geringfügig veränderte Abschrift dieser internationalen Norm, ergänzt um den Be-

reich der elektromagnetischen Verträglichkeit.

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Normen zur Sicherstellung der elektromagnetischen Verträglichkeit Bei der Bewertung der EMV-Unempfindlichkeit muss beachtet werden, dass die Tertiärver-

kabelung bzw. das daran angeschlossene IT-System sowohl der Verursacher (Störquelle)

wie auch der „Gestörte“ sein kann (Störsenke). Sowohl die Störfähigkeit als auch die Stör-

empfindlichkeit eines Kommunikationssystems werden durch zwei „Kernnormierungen“

beschrieben:

Störaussendung gemäß EN 55022 Störfestigkeit gemäß EN 55024

Grundsätzlich darf nicht der Fehler gemacht werden, eine Forderung zur Einhaltung einer

der beiden Normen auf das Verkabelungssystem alleine zu beziehen. Es muss immer die in

Betrieb genommene Kombination aus aktiven und passiven Elementen zu Grunde gelegt

werden.

Innerhalb der EN 55022 werden die Einsatzbereiche Industrie (Abstrahlklasse A) und

Wohn/Bürobereich (Abstrahlklasse B) definiert. Bei der Planung – insbesondere der Auswahl

  • eines Verkabelungssystems wird jedoch in den meisten Fällen empfohlen, die „strengere“

Abstrahlklasse B einzuhalten. Analog zur EN 55022 gibt es auch bei der EN 55024 eine ähn-

lich Unterteilung, in der für viele Einsatzzwecke die Einhaltung des strengeren Teil 2 gefor-

dert wird.

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2. Vorgaben zu Angeboten und Ausschreibungen

Zwingend vor Beginn einer Planung UND / ODER einer Ausführung muss der Kontakt mit dem zuständigen IT Fachbereich aufgenommen werden. Hier sind die Maßnahmen anzuzei- gen, darzulegen und die weiteren Schritte abzustimmen.

Zentrale: 0241 80 - 0 Ansprechpartner: Herr Gieltowski Abt.: GB-IT-Infrastruktur (cid:1) - 80 912 Ansprechpartner: Herr Soumagne Abt.: GB-IT-Infrastruktur (cid:1) - 80 334 Ansprechpartner: Herr Jügel Abt.: GB-IT-TK-Systeme (cid:1) - 80 999

(GB = Geschäftsbereich)

Zu jeder Angebotseinholung oder Ausschreibung wird besonderen Wert auf die Einhaltung

der Vorgaben wie z. B.: • Kabelauswahl, • Produktvorgaben, die auf der Basis von vereinbarten langjährigen Produktgarantien

beruhen, wie z. B. Dätwyler Produktgarantie - 25 Jahre, • Dätwyler Installationssysteme, Zertifizierung der ausführenden Firma / Mitarbeiter, • AMP Systeme, Erfahrungsnachweis / Mitarbeiterqualifikation, • Zettler Medicall 800 IP, Zertifizierung der ausführenden Firma für das Lichtrufsystem, • Zettler Medicall 800 IP, Nachweis über den Umgang mit komplexen Datenbanken, da

die Standarddatenbankgröße in der UNIKLINIK überschritten ist.

Die ausführenden Firmen sind ZWINGEND anzuhalten diese Qualifikationsnachweise oder

vergleichbare Referenzen beizufügen. Firmen die dieser Aufforderung nicht nachkommen

sind vom Vergabeverfahren auszuschließen.

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3. Planungsvorgaben

3.1. Datentechnik

3.1.1. Primärverkabelung

Die Primärverkabelung ist auf der Basis von Lichtwellenleitern zu errichten.

Hierbei muss die Verkabelung Wegeredundant erfolgen. Eine Leitungsredundanz ist nicht

ausreichend. Gleiches gilt für Gebäudeeinführungen, diese müssen in zwei voneinander ge-

trennten Räumen erfolgen. Hierbei muss der Raum nicht exklusiv als IT-Raum zur Verfügung

stehen.

Als Materialien kommen zum Einsatz: • Lichtwellenleiter, Singlemode, 9/125µm, OS2, n Fasern, Bündeladeraufbau (Vollade-

raufbau ist nicht erlaubt), • Faseranzahlen sind mit der Abteilung GB-IT abzustimmen. • E2000 Stecker und Kupplungen mit 8° Schrägschliff (APC)

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Ausschreibungsvorgabe:

LWL – Außenkabel:

„Schwere Ausführung“ LWL – Außenkabel FO Outdoor wbGGT HP / A-DQ(ZN)B2Y n x 12 E 9 Robustes, metallfreies Glasfaser-Außenkabel mit verseilten Bündeladern in einer Lage. Hohe Querdruckfestikeit für hohe Übertragungssicherheit. Montagefreundlicher Aufbau dank trockener Verseilhohlräume. Nagetierschutz aus Glasfilamenten. Zwei farbige, leicht identifizierbare Aufreißzwirne sorgen für das sichere Öffnen des Kabel- mantels. HDPE-Mantel für stabiles Liegeverhalten.

Einzug bzw. Einblasen in Kunststoffrohranlagen. Verlegung auf Pritschen und in Kabelschächten bei Nagetiergefährdung. Auch für sehr komplexe Kabeltrassen geeignet. Direkte Erdverlegung.

IUT-T G.652.D-konforme Full-Spectrum-Einmodenfaser mit optimierten Übertragungseigen- schaften. Für alle Betriebswellenlängen von FTTx-Netzen geeignet. Engere Dispersionstoleranz für kostengünstige Upstream-Senderteile. Bessere Biegungseigenschaften erleichtern die Installation. Rückwärts kompatibel mit installierten G.652-Fasern. Ermöglicht die kosteneffektive Bereitstellung von FTTx-Netzen, etwa durch zusätzliche Dis- tanz und Marge, weniger Equipment auf den Strecken und reduzierte Wartungskosten.

mechanische Eigenschaften Kabel: Temperaturbereich: bei Lagerung: -40 / +70°C IEC 60794-1-2 F1 beim Einzug: -10 / +50°C in Betrieb: -40 / +60°C Zugfestigkeit: IEC 60794-1-2 E1 Querdruck: IEC 60794-1-2 E3 Schlag: IEC 60794-1-2 E4 Wiederholte Biegung: IEC 60794-1-2 E6 Torsion: IEC 60794-1-2 E7 Kabelbiegung: IEC 60794-1-2 E11 Längswasserdichtigkeit: IEC 60794-1-2 F5

mechanische Eigenschaften der Faser: Manteldurchmesser [µm]: 125,0 +/- 0,7 Max. Kern/Mantel-Konzentrizitäts-Abweichung [µm]: 0,5 Maximale Mantelundundheit [%]: 0,7 Coating-Durchmesser [µm]: 245 +/-5 Max. Mantel/Coating-Konzentrizitäts-Abweichung [µm]: 12 Minimaler Faser-Krümmungsradius [m]: 4 Betriebstemperaturebereich [Grad °C]: -60 to +85 Prüflast [kpsi]: 100

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optische Eigenschaften: Übertragungseigenschaften Wellenlänge [nm] 1310 1383 1550 1625 Maximale Dämpfung (verkabelt) [dB/km] 0,34 0,34* 0,21 0,23 *Wert nach Wasserstoff-Alterung Maximale chromatische Dispersion [ps/(nm x km)] 3,5 18 23 Nulldispersionswellenlänge λ0 [nm] 1304 ≤ λo ≤ 1324 Nulldispersionssteigung So [ps/(nm2 x km)] 0,092 Modenfelddurchmesser [µm] 9,2 +/- 0,4 10,4 +/- 0,5 Maximale KabelGrenzwellenlänge λcc [nm] 1260 Polarisations-Moden- Dispersion PDM Link Design Value [ps/√km] ≤ 0.04 Max. individual fiber PMD [ps/√km] ≤ 0.1 Max. individual cable PMD [ps/√km] ≤ 0.2 Brechungsindex 1.4676 1.4682

Werte je nach Faseranzahl: Faseranzahl: max. 288 Bündeladern: max. 12 Mantel Ø [mm]: max. 18,8 Gewicht [kg/km]: max. 273 Biegeradius [mm]: max. 285 Zugkraft [N]: 9000 Querdruck dauernd [N]: 3000 Querdruck kurzzeitig [N]: 8000 Brandlast [kWh/km]: max. 2453 Brandlast [MJ/km]: max. 8832

Kabeltype: FO Outdoor wbGGT HP / A-DQ(ZN)B2Y n x 12 E 9

Hinweis: Bei erhöhten mechanischen Risiken muss die Kabelkonstruktion entsprechend angepasst werden. Eventuell ist ein Kabel mit doppeltem Mantel- und/oder erwei- tertem Nagetierschutzaufbau erforderlich.

LWL – Verteiler OV-A, bestückt mit „n“ LSH/APC-Compact Kupplungen und „n“ LSH/APC-Pigtails E09/125µm OS2

  • LWL-Verteilfeld ausziehbar mit Frontblende
  • Die Zugentlastung der LWL-Kabel erfolgt über eine universelle gerade Kabeleinfüh- rung mit einer Verschraubung, die austauschbar ist
  • Durchgehend Front mit Durchbrüchen für 24 LSH-Compact Kupplungen zur einfa- chen Kupplungsmontage abnehmbar
  • Befestigung der LSH-Compact Kupplungen über einen hinter der Frontplatte befindli- chen Käfig
  • Gehäuse: 19"-Chassis, Vollmetall
  • Tiefe: 260 mm
  • Montageart: frontbündig montiert, rücksetzbar
  • Farbe der Frontplatte: lichtgrau RAL 7035 (pulverbeschichtet)
  • Beschriftung der Frontplatte: Portnummer von 1-24 in Siebdruck
  • Box bestückt mit: o „n“ LSH/APC-Compact (Duplex)-Kupplungen, o freie Ausstanzungen sind mit Blindstopfen zu verschließen, o Farbe Grün,

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o „n“ LSH/APC-Pigtails E09/125µm, OS2, o Spleißkassetten, o Crimpspleißschutz, o Spleißhalter, o Pigtails eingesteckt, spleißfertig abgesetzt und in Spleißkassette abgelegt o Farbkodierung der Pigtails nach IEC Farbcode 60304

Type: OV-A, bestückt mit „n“ LSH/APC-Compact Kupplungen und „n“ LSH/APC-Pigtails E09/125µm OS2

LWL-Verbindungskabel (Patchkabel) E09/125µm konfektioniert beidseitig mit LSH/APC-Compact-Steckverbindungen

  • FO-Duplexverbindungskabel figure „O“ I-V(ZN)HH
  • 4,8 x 3,2 mm mit Einzelfaserelement 2,0 mm, LSOH gelb
  • Prüflast 100 kpsi
  • beidseitig konfektioniert mit LSH/APC-Compact-Steckverbinder
  • Stecker One-Piece-Design vollumfänglich
  • entsprechend IEC-61754-14 Standard
  • Verbindung gemäß EN 50173 gekreuzt
  • Zirkonia Ferrule, Lochdurchmesser 125,5 µm
  • Einfügedämpfung typ./max. 0,15/0,4dB
  • Meßmethode: EN 61300-3-4:2001 Einfügeverfahren (C)
  • Gehäuse Farbe Grün,
  • Knickschutztülle grün
  • Konvexer APC-Schliff auf Automaten poliert
  • Sichtprüfung der Faserstirnfläche mit 400 fach Videomikroskop
  • Für höchste Qualitätsanforderungen optional Interferometermessung der Steckerend- fläche erhältlich
  • Kennzeichnen mit Fertigungslos oder Datum zur eindeutigen Nachvollziehbarkeit von Fertigungsort und Fertigungsdatum
  • Qualitäts-Managementsystem nach ISO 9001
  • Kabeltype: Dätwyler FO DPX LSH-C E09/125 µm
  • Standardlängen: 0,5m / 1,0m / 1,5m / 2,0m / 2,5m / 3,0m / 3,5m / 4,0m / 4,5m / 5,0m / 10,0m

Type: DPX DPX LSH-C E09/125 µm Länge: ... m Fabrikat:

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Aufbaumuster:

3.1.2. Sekundärverkabelung

Die Sekundärverkabelung ist auf der Basis von Lichtwellenleitern und Kupferleitungen zu

errichten. Hierbei muss die Verkabelung Wegeredundant erfolgen. Eine Leitungsredundanz

ist nicht ausreichend.

Als Materialien kommen zum Einsatz: • Lichtwellenleiter, Singlemode, 9/125µm, OS2, n Fasern, Bündeladeraufbau (Vollade-

raufbau ist nicht erlaubt), • Faseranzahlen sind mit der Abteilung GB-IT abzustimmen. • E2000 Stecker und Kupplungen mit 8° Schrägschliff (APC) • Kupferdatenkabel Cat.7A (Dätwyler 7150) oder gleichwertig • RJ45 Anschlussmodule der Baureihe MS-K Plus 1/8 Cat.6A (Dätwyler) oder gleich-

wertig • Anschuss Variante: EIA/TIA – 568B

Ausschreibungsvorgabe:

LWL – Innen-/Außenkabel „n“ Fasern:

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LWL-Universal Innen- und Außenkabel U-DQ(ZN)BH „n“ x E09/125µm OS1/OS2 - Faser- spezifikation gemäß Vorbemerkung

  • Aufbau nach DIN/VDE 0888
  • Bündeladerkonstruktion
  • Brandlast 430 kWh/km, 1548 MJ/km
  • FR/LSOH-Außenmantel, halogenfrei nach DIN VDE 0482-267
  • metallfreier Nagetierschutz durch gebundene Glasfilamente (kein metallischer Nage- tierschutz),
  • Längs- und Querwasserdicht,
  • max. Kabeldurchmesser 9,5 mm
  • min. Biegeradius 140 mm
  • max. Zugkraft 1000 N
  • max. Querdruck, kurzzeitig 5000 N
  • mechanische Eigenschaften nach EN 60794-1-2
  • abriebfeste Kabelkennzeichnung auf Außenmantel mit Telefonhörer, Faserdimension, Wellenlinie, Herstellerbezeichnung, Metrierung und Fertigungsnummer zur eindeuti- gen Identifizierung und Qualitätskontrolle nach erfolgter Installation
  • Faserspezifikation (biegeoptimiert) und analog zur Faser der Primärverkabelung.

Hinweis: Bei erhöhten mechanischen Risiken muss die Kabelkonstruktion entsprechend angepasst werden. Eventuell ist ein Kabel mit doppeltem Mantel- und/oder Nage- tierschutzaufbau erforderlich.

LWL – Verteiler: Analog zum LWL-Verteiler wie unter Primärverkabelung beschrieben.

LWL – Verbindungskabel: Analog zum LWL-Verteiler wie unter Primärverkabelung beschrieben.

3.1.3. Tertiärverkabelung

Die Tertiärverkabelung ist auf der Basis von halogenfreien Kupferleitungen zu errichten.

Die Portanzahlen sind Beispielhaft aufgelistet und im Einzelfall abzustimmen.

Büro: 3 Ports pro Arbeitsplatz

Bettplatz: 4 Ports (3x Medienkanal, 1 x Multimediaterminal)

Intensivbetten: 6 Ports (5x unmittelbar am Bett und 1x Multimediaterminal)

Hinweis: Sonderarbeitsplätze sowie genauere Portanzahlen müssen in Absprache mit

Abteilung „GB-IT-Infrastruktur“ erfolgen.

Als Materialien kommen zum Einsatz: • Kupferdatenkabel Cat.7A (Dätwyler 7150, Einzelkabel),oder gleichwertig • RJ45 Anschlussmodule der Baureihe MS-K Plus 1/8 Cat.6A (Dätwyler), oder gleich-

wertig

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• Anschussvariante: EIA/TIA – 568B.

Hinweis: Der Einsatz sogenannter Duplex-Leitungen bzw. Kabel sind NICHT gestattet.

Ausschreibungsvorgabe:

Kupferdatenkabel – mit folgenden Merkmalen

Cat.7A AWG 22 bis 1500 MHz S/FTP Kupferdatenkabel für die strukturierte Gebäudeverkabelung nach EN 50173-1

  • CU Datenkabel Cat7A bis 1500 MHz (4 x 2 x 0,64mm) (AWG22 )
  • ISO/IEC 11801, IEC 61156-5, IEC 61156-7, EN 50173-1 und prEN 50288-9-1.
  • Optimiert für die Übertragung von breitbandigen Bildsignalen, z.B. analoge und digita- le TV-Signale
  • Speziell geeignet für alle Anwendungen der Klasse D, EA, F, FA
  • Power over Ethernet tauglich nach IEEE 802.3at
  • S/FTP-Konstruktion
  • Folienverseilung mit den Paaren zum PIMF (Paar in Metallfolie), Folienüberlappung
  • Kompatibel mit allen gängigen Anschlusstechniken gemäß ISO/IEC 11801 und EN 50173
  • Metrierung und Fertigungschargen-Nummer auf Kabelmantel
  • Mantel: FRNC/LSOH, Farbe orange
  • Außendurchmesser 7,8 mm
  • Cu-Zahl 40,2 kg/km
  • Brandlast 0,18 kWh/m
Frequenz[MHZ]Dämpfung [dB/100m]NEXT [dB]Rückflussdämpfung[dB]
10016,210333
2502610328
500389826
600409625
862499224
1000549023
1200588523
1500688020
  • Impedanzmittelwert bei 100 MHz: 100 Ohm ± 5 Ohm
  • Kopplungswiderstand bei 1/10/30MHz < 5/5/8 m_/m
  • Kopplungdämpfung _ 85 dB
  • Laufzeitdifferenzen (Skew) 17 ns/100m
  • NVP 80 %
  • Biegeradius beim Einzug: 64 mm
  • Biegeradius fest installiert: 32 mm
  • Zugfestigkeit: 130 N
  • Querdruckfestigkeit: 1000 N/10cm
  • Temperaturbereich während der Installation 0°C bis +50°C in Betrieb -20°C bis +60°C
  • halogenfrei nach IEC 60754-1/-2, EN 50267-2-1/-2-2 (VDE 0482-267-2-1/-2-2)
  • flammwidrig nach IEC 60332-1-2, EN 60332-1-2, VDE 0482-332-1-2
  • geringe Brandfortleitung nach IEC 60332-3-24, EN 50266-24 Kat. C,
  • VDE 0482-266-2-4 Kat. C
  • minimale Rauchentwicklung nach IEC 61034-1/-2, EN 61034-1/-2 (EN 50268-1/-2),
  • VDE 0482-1034-1/-2 (VDE 0482-268)-1/-2)

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  • Nachweis für die Fertigungsstätte des Kabels über ein zertifiziertres Qualitätsma- nagement nach ISO 9001 und Umweltmanagementsystem nach ISO 14001.

Typ: CU 7150 4P Multimedia Artikelnummer: 182925 Fabrikat: Dätwyler oder gleichwertig

Universelles Buchsenmodul wie z.B. Dätwyler oder gleichwertig RJ45 Modul MS-K Plus 1/8 Cat.6A(IEC) 1/8 zum universellen Einsatz in Dätwyler System Dätwyler - Datendoppeldosen AP/UP Dätwyler - Datendreifachdosen AP/UP Dätwyler - Patch Panel MS-K 24 Dätwyler - Unterflur – Anschlusseinheit 3x-GB2 Dätwyler - Unterflur – Anschlusseinheit 6x-GB2 Dätwyler - Baugruppenträger / Moduleinschübe Dätwyler - AP Verteilergehäuse

Dätwyler Patch Panel MS-K 24x 19"/1HE-Verteilerfeld, geschirmt, zur Aufnahme von maximal 24x RJ45 Buchsenmodulen Dätwyler RJ45 Modul MS-K Cat.6/E (IEC) 1/8 A Modular aufgebaute Anschlusstechnik, Buchsenmodule mühelos in das Verteilerfeld einrastbar, Nicht benötigte Ports müssen mit Blindabdeckungen verschlossen werden, Gehäuse: EDELSTAHL, bedruckt mit Ziffern 1 bis 24, Breite: 19 Zoll, Höhe: 1 HE, Zugentlastung: über Kabelbinder, Anwendbare Normen: ISO/IEC 11801, EN 50173, Anschlussmöglichkeit für Potentialausgleich erforderlich, Verteilerfeld ohne Buchsenmodule! Type: Dätwyler Patchpanel MS-K 24x / 440040 oder gleichwertig

3.2. Telefontechnik

3.2.1. Primärverkabelung

Die Primärverkabelung der Telefontechnik erfolgt über Lichtwellenleiter wie zuvor beschrie-

ben.

3.2.2. Sekundärverkabelung:

Die Sekundärverkabelung der Telefontechnik ist auf der Basis von mehrpaarigen Mantellei-

tungen zu errichten. In der Regel sind dies 25, 50 oder 100 paarige U/UTP Leitungen der

Kategorie 3 mit einem Innenleiter AWG24 gemäß TIA/EIA 568B.

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Die Konfektionierung erfolgt auf RJ45 Cat.3 Panel. Hierbei wird lediglich 1 Adernpaar pro

Port verwendet. Die Belegung erfolgt auf den Kontakten 4/5. Eine ISDN Belegung wird aus-

drücklich NICHT gewünscht.

3.2.3. Tertiärverkabelung:

Die Tertiärverkabelung der Telefontechnik erfolgt über die Tertiärverkabelung wie unter Da-

tentechnik beschrieben. Ein eigenes Telefontertiärnetz wird nicht errichtet.

Als Materialien kommen zum Einsatz: • 25-paariges Cat.3 Telefonkabel • 50-paariges Cat.3 Telefonkabel • 100-paariges Cat.3 Telefonkabel • Patch Panel mit 25 Cat.3 RJ45 Buchsen, 1HE • Patch Panel mit 50 Cat.3 RJ45 Buchsen, 1HE

Ausschreibungsvorgabe:

Telefonkabel „n“-paarig, Cat.3 „n“-paariges (25, 50 oder 100) Cat.3-Telefonkabel. Unterscheidbarkeit mit eindeutiger Adermarkierung und dreilagigem Kabelaufbau. Garantierte Grenzwerte nach Cat.3 gemäß TIA/EIA 568B, ISO/IEC 11801, IEC 61156-4. Daten: Kategorie 3 Frequenz [MHz] 1 4 8 10 16 Dämpfung [dB/100m] 2.6 5.6 8.5 9.7 13.1 NEXT [dB] 41.3 32.3 27.8 26.3 23.3 ACR-N [dB] 38.7 26.7 19.3 16.6 10.2 ACR-F [dB] 39 26. 9 20.9 19.0 14.9 Rückflußdämpfung [dB] 12.0 12.0 12.0 12.0 9.9 Schleifenwiderstand bei 20° C: 95 Ω /km Impedanzmittelwert bei 1-16 MHz: 100 Ω ±15 Ω Skew (Laufzeitdifferenz): 45 ns / 100 m NVP: 80% Mantel: FR/LSOH, grau, RAL 7035 Biegeradien beim Einzug: ≥ 92,8 mm, fest installiert: ≥ 46,4 mm Einzugskraft: ≤ 100 N Temperaturbereich während Installation: 0 °C bis +50 °C, im Betrieb: -20 °C bis + 60 °C Farbe / Code BL/ WS-BL OR/WS-OR GN/WS-GN BR/WS-BR GR/WS-GR Bedruckung: DATWYLER «Kabeltyp» «Zusatztext» «Chargen-Nr.» «Metrierung» Flammwidrigkeit IEC 60332-1/-2, EN 60332-1-2, VDE 0482-332-1-2, AREI-RGIE Art.104-F1

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Patch Panel Cat.3, 19“ Gehäuse, 1 HE, 25 oder 50 x RJ 45 Buchse Beschaltung von Drähten mit 0,4 - 0,65 mm Durchmesser, Stahlblechgehäuse mit Kabelaufnahme incl. Kabelkanal zur Kabelführung Belegung RJ45: 4-5 Farbe: hellgrau (ähnlich RAL 7035) gemäß ISO/IEC 11801, EN 50173- 1. Eigenschaften: RJ45 Buchse: Phosphor Bronze mit ca. 1,0µm Goldauflage Anschlussleiste: LSA-Module Zugentlastung: über Kabelbinder Gehäuse: Stahlblech Betriebstemperatur: -40°C bis +80°C Steckzyklen: ca. 750 Hersteller / Typ: eku OmniFix ISDN Patchpanel Cat.3

3.2.4. 19“ Schränke

Die Vorgabe des Schrankaufbaus erfolgt projektbezogen durch die Abt. GB-IT. Hierbei wer-

den die passiven Schränke grundsätzlich rechts neben aktiven Schränken platziert (frontsei-

tige Betrachtung).

Grundsätzlich sind 19“-Schränke des Herstellers Rittal und des Typ´s „TS-IT“ zu verwenden.

Dabei richtet sich die Schrankgröße nach dem Verwendungszweck:

Passiv-Schränke: 800 x 1200 x 2100 inkl. Sockel 42 HE

Aktiv-Schränke: 800 x 1200 x 2100 inkl. Sockel 42 HE

Jeder Schrank muss mit einer PSM Stromschiene mit je 3 PSM Modulen überwacht und

schaltbar einmal aus dem

USV-Netz mit 400 Volt und 16 Ampere über eine CEE Steckdose

und einmal aus dem

Ersatznetz mit 400 Volt und 16 Ampere über eine CEE Steckdose

spannungsversorgt werden.

Dabei ist auf den Einsatz von Fehlerstromschutzschaltern zu verzichten.

Die Türen der Vorder- und Rückseite sind als Stahltüren (ganz oder geteilt, je nach Örtlich-

keit) auszulegen und das Dach mit Lüftern inkl. Thermostatsteuerung auszustatten. Die Lüf-

teranzahl bzw. Art der Kühlung / Klimatisierung ist projektbezogen auszulegen. Des Weiteren

sind vorzusehen:

  • geteilte Bodenbleche,

  • vertikale Rangierführungen Beidseitig (min. 5 pro Seite),

  • horizontale Rangierführungen (1HE mit 5 Stahlbügeln) nach jeweils 2 LWL oder TP

Panels.

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Potentialausgleich:

Jeder 19“-Schrank muss sternförmig an den Potentialausgleich des Objektes angeschlossen

werden. Das „Durchschleifen“ der Potentialausgleichleitungen bei mehreren Schränken in

einer Reihe ist nicht gestattet. Der Potentialausgleich muss bezüglich der Schienenanzahl

und Querschnitte den allgemein benannten Vorschriften entsprechen

3.3. Kühlung und Klimatisierung

Für alle EDV/IT-Räume ist eine Klimatisierung vorzusehen. Die Art der Ausführung was Leis-

tung und Technik betrifft, muss im Einzelfall projektbezogen mit der Abt. GB-IT abgestimmt

werden.

3.4. Sprechanlagen

Ohne Video:

Sprechanlagen ohne Video sind als IP-Sprechstellen und ohne Video vorzusehen. Somit

entspricht die Verkabelung dem Standard wie unter Datentechnik beschrieben.

Hierbei gilt es die Regel zu beachten, dass bis zu 3 Tasten Taster und bei mehr als 3 Tasten

ein Displaymodul vorzusehen ist. Angebotene Produkte sollten im Vorfeld mit dem GB-IT

besprochen werden.

Mit Video:

Sprechanlagen mit Video sind als IP-Sprechstellen vorzusehen. Somit entspricht die Verka-

belung dem Standard wie unter Datentechnik beschrieben.

Standardmäßig sind hier Anlagen des Herstellers MOBOTIX Typ T25 verbaut, gleichwertige

Produkte sollten im Vorfeld mit dem GB-IT besprochen werden.

Bestand:

Bei Bestandsobjekten sind zum Teil Philips M100 Anlagen verbaut. Zum Teil befinden sich

dort ebenfalls Anlagen der Firma SCANVEST (Stentofon) im Einsatz. Sollten diese Anlagen

vorgefunden werden, so muss diesbezüglich eine Projekteinzelentscheidung mit der Abt.

GB-IT getroffen werden.

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3.5. Lichtrufanlagen

Lichtrufsysteme sind als Datennetzwerksysteme aufzubauen.

Hierbei sind die Anschlüsse bis zum Zimmerterminal mit Installationskabel, wie unter dem

Kapitel Datentechnik beschrieben, zu installieren.

Vom Zimmerterminal abgehend ist ein LON-Bus in 2-Drahttechnik mit standardmäßigem

Telefonkabel IY(ST)Y 2x2x0,8 mm² vorzusehen. Die LON-Bus Komponenten sind per Fest-

anschluss anzuschließen.

Als Lichtrufanlagen ist das System,

Hersteller: Zettler

Typ: medicall 800 IP

Auf Grund der Komplexität des Kommunikationssystems im Universitätsklinikum Aachen

(UKA) muss

die Inbetriebnahme der Kommunikationsanlage medicall 800 IP immer durch den Hersteller

der Anlage erfolgen und von der auszuführenden Firma beim Hersteller beauftragt werden.

Zur Inbetriebnahme gehört die Erstellung der systemrelevanten und durch den Betreiber

vorgegebenen Daten, das Einspielen dieser

Daten in die entsprechenden IP Gateways und die Datenbank des Lichtrufservers des UKA.

Nicht eingeschlossen in die Inbetriebnahme durch den Hersteller sind sämtliche, sich even-

tuell ergebende Dienstleistungen wie Fehlersuche, Fehlerbeseitigung etc.

Diese müssen, sofern notwendig, gesondert beauftragt werden.

Durch die Inbetriebnahme durch den Hersteller wird in keiner Weise eine Haftung oder Ge-

währleistung der erbrachten Leistung des Facherrichters tangiert bzw. übernommen.

Abnahme und Inbetriebnahme sowie Einweisung des Personals, Erstellung der Dokumenta-

tion und Revisionspläne und Betriebshandbücher.

Als Materialien kommen zum Einsatz:

• Installationskabel CAT 7A, Einzelkabel • Installationskabel IY(ST)Y 2x2x0,8mm² • Kommunikationsterminal Touch LAN - Bestell Nr.: 130.7520 • Tragrahmen mit Klemmplatte zu KT LAN - Bestell Nr.: 130.7610 • Adapter für Installationskasten KT Touch - Sonderanfertigung Aluminium • Set – LED-Zimmer-Signalleuchte ohne Elektronik - Bestell Nr.: 138.0201S • Ruftaster Varioline Flat Sub-D15 pol, Mini DIN - Bestell Nr.: 127.7410S • Patientenhandgerät - Bestell Nr.: 127.5620 • Köcher Varioline Flat mit Magnet - Bestell Nr.: 127.5802

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• Ruf Abstell Taster Varioline Flat - Bestell Nr.: 127.8240S • Zugtaster Varioline Flat - Bestell Nr.: 127.8610S • Ruftaster Varioline Flat - Bestell Nr.: 127.8120S • Abfragestelle NCS Touch - Bestell Nr.: 10.3630 • Tischfuß für NCS Touch - Bestell Nr.: 130.3640 • Systemanschlussdose LON • Lichtruf-TCP/IP-Gateway - Bestell Nr.: 130.8000 • Medicall 800 Switch 24 Ports - Bestell Nr.: 130.7660 • Sternverteiler für Medicall 800 - Bestell Nr.: 130.8100 • Flurdisplay, doppelseitig, weiss - Bestell Nr.: 138.5701S • Deckenpendelsatz, weiß - Bestell Nr.: 130.5750 • USV Stromversorgung 27,6 V 10A - Bestell Nr.: 015.032 • Batterie 12V 26 AH - Bestell Nr.: PS-12260 • Zimmerelektronik Ohne Leuchte - Bestell Nr.: 138.1500S

3.6. Blitzschutz / Potentialausgleich

Die Planung und Errichtung muss gemäß dem

Technischen Pflichtenheft

des Universitätsklinikums Aachen, Abt. GB-Immobilien erfolgen.

3.7. Brandschutz

Die Planung, Errichtung und Dokumentation muss gemäß dem

Brandschutz-Merkblatt

des Universitätsklinikums Aachen, Abt. GB-Immobilien erfolgen.

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4. Nutzung der vorhandenen Infrastruktur

Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten muss bei der Nutzung bzw. Beschaltung von vorhan-

dener Infrastrukturen die Abt. GB-IT-Infrastruktur hinzugezogen werden um eine Projektbe-

zogene Vorgehensweise zu vereinbaren.

4.1. Bestandsgebäude

Neuinstallation im Bestand: Sobald ein neuer Etagenverteiler vorgesehen wird, muss die gesamte Altinstallation demon-

tiert und gemäß der beschriebenen Tertiärverkabelung neu aufgebaut werden.

Erweiterungen & Umbauten: Bei Erweiterungen und Umbauten müssen die vorhandenen Installationen entsprechend den

Nutzeranforderungen verlegt und/oder mit den nachfolgend beschriebenen Altkomponenten

erweitert werden.

Bei diesen Maßnahmen findet kein Wechsel in der Anschlußtechnik statt.

4.2. Altkomponenten

Als Altkomponenten im passiven Netz werden folgende Materialien verstanden: • AMP Tyco ACO-System

o AMP/ ADC Panel 16 Port Art. Nr. 0-2153113-1 o AMP Datendose Schräg. Art. Nr. 2-1711875-1 o AMP Rahmen Art. Nr. 2-964830-1 o Doppeleinsätze KAT6a Art. Nr. 1711801-5 • Kerpen Kabel o Kerpen Megaline F6- 90 S/ F 4P AWG23 Halogenfrei.

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5. Messvorgaben

Nachfolgend wird das anzuwendende Messverfahren beschrieben.

Kupfermessung: Kupfermessungen sind grundsätzlich mit FLUKE Messgeräten und demzufolge mit entspre-

chender FLUKE Software durchzuführen. Es ist nicht erforderlich die Messung in Papierform

an das Uniklinikum zu übergeben. Erforderlich ist jedoch, die Messdateien auf Datenträger

als Dokumentation im Originalformat mit allen Inhalten zu übergeben. Hierbei ist das Ziel, die

Daten in das vom Uniklinikum eingesetzte FNT Managementsystem übernehmen zu können.

Messgeräte: Fluke DTX-1800 Cable-Analysator oder besser (z.Bsp. DSX-5000)

für TP (Permanent-Link)

Lichtwellenleiter (LWL):

Die Installierten Lichtwellenleiter (Fasern) sind mit einem OTDR (optical time domain reflec-

tometry) Messgerät zu messen.

5.1. Messung Kupfer-Datenkabel je Kabel

Einmessung der Twisted-Pair-Strecken Es ist ausschließlich die Einhaltung von übertragungstechnischen Parametern der fest ver- legten Übertragungsstrecke (engl. Permanent-Link) zu überprüfen. Die einzuhaltenden Messwerte orientieren sich dabei an Werten, die für Übertragungen mit Frequenzen bis 500 MHz notwendig sind. Es sind die Vorgaben der aktuellen Klasse-EA der EN 50173-1 einzuhalten.

Messverfahren: Messverfahren 2-Connector-Strecken Die zu prüfende Strecke besteht aus:

  • Rangierfeldbuchse in Qualität Kategorie 6A
  • Installationskabel zwischen Rangierfeld und Dose in Qualität Kategorie 7
  • Buchse am Ende des Installationskabels in Qualität der Kategorie 6A

Sie entspricht damit der Konfiguration B der DIN EN 50173-1 Bild A1. Diese Strecke muss eine Qualität der Klasse E erfüllen. A

Grundsätzlich zu beachten: Zur Sicherstellung einer reproduzierbaren Messung sind die Messrichtlinien des Messgerä- teherstellers strikt einzuhalten. Folgende Ergänzungen bzw. Veränderungen zu diesen Vor- gaben sind zu beachten:

  • Die zulässigen Methoden zur Ermittlung der im nachfolgenden Kapitel aufgeführten Werte sind in der EN 61935-1 Spezifikation für die Prüfung der symmetrischen

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Kommunikationsverkabelung der EN 0173-1 beschrieben und zu beachten.

  • Die Permanent-Link-Adapter müssen auf das festverdrahtete System abgestimmt sein und dem AG zur Bemusterung vorgelegt werden.
  • Auswahl eines Messverfahrens am Messgerät, welches die Grenzwerte der aktuellen Normierung für Permanent Link-Werte der Klasse E berücksichtigt. A
  • Das Handgerät und das Endgerät sind nach den Vorschriften des Geräteherstellers zu kalibrieren. Alle Längenangaben sind auf Meter einzustellen.
  • Vor Beginn der Messreihe ist gegebenenfalls abzuwarten, bis die herstellerabhängige Betriebstemperatur erreicht ist. Grundsätzlich ist mit der neuesten verfügbaren Mess- gerätefirm- und Software zu arbeiten. Die entsprechenden Release-Versionen sind zu dokumentieren.
  • Um bei der Längenmessung richtige Werte zu erhalten, ist der tatsächliche Verkür- zungsfaktor der Kabel-Charge mittels Referenzmessung zu bestimmen. Dies erfolgt durch Vermessen eines konfektionierten Kabelstückes bekannter Länge von mehr als 30 m und anschließendem Einstellen des Verkürzungsfaktors. Das für die Ermittlung des
  • Verkürzungsfaktors verwendete Kabelstück ist mit der Netzwerkdokumentation zu übergeben.
  • Die Steckzyklenzahlen der Steckverbinder an den Messkabel / -adapter dürfen nicht überschritten werden. Sind die Steckzyklenzahlen erreicht, sind vom AN neue Mess- kabel / -adapter zu beschaffen und zu verwenden. Die Steckzyklen der Messkabel / - adapter sind zu dokumentieren. Eine genügend große Anzahl Messkabel / -adapter ist daher seitens des Auftragnehmers bereitzuhalten, um einen reibungslosen Ablauf der Messungen zu gewährleisten.

Zu ermittelnde Parameter und Dokumentation In Anlehnung an die EN 61935-1 sind folgende Werte sind im Rahmen der Messungen zu ermitteln:

  • Verdrahtungsplan,
  • Laufzeit,
  • Laufzeitunterschied,
  • Länge,
  • Dämpfung,
  • Nahnebensprechdämpfung (NEXT) von Paar zu Paar,
  • Leistungssummierte Nahnebensprechdämpfung,
  • Ausgangsseitig Fernnebensprechdämpfung (ELFEXT) von Paar zu Paar,
  • Leistungssummierte ausgangsseitige Fernnebensprechdämpfung,
  • Rückflussdämpfung,
  • Gleichstrom-Schleifenwiderstand.

Die zulässigen Methoden zur Ermittlung dieser Werte sind in der EN 61935-1 beschrieben und zu beachten. Die Dokumentation der Messung wird dem AG in digitaler Form je Strecke auf Datenträger im herstellerspezifischen Format übergeben. Aus der elektronischen Dokumentation aller Messwerte je Strecke auf Datenträger im her- stellerspezifischen Format müssen hervorgehen:

  • Typ der verwendeten Anschlussschnur an jedem Adapter,
  • Verdrahtungsplan,
  • Laufzeit,
  • Laufzeitunterschied,
  • Länge in Metern für jedes Paar,
  • Dämpfung*,
  • Nahnebensprechdämpfung (NEXT) von Paar zu Paar*,
  • Leistungssummierte Nahnebensprechdämpfung*,

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  • Ausgangsseitig Fernnebensprechdämpfung (ELFEXT) von Paar zu Paar*,
  • Leistungssummierte ausgangsseitige Fernnebensprechdämpfung*,
  • Rückflussdämpfung*,
  • Gleichstrom-Schleifenwiderstand,
  • die Aussage "bestanden" oder "nicht bestanden" bezüglich der geforderten Grenz- werte,
  • eindeutige Bezeichnung der gemessenen Kabelstrecke gemäß Nummerierungs- schema,
  • Prüfer, Datum und Uhrzeit.

*:Die mit Stern gekennzeichneten Werte müssen mindestens in einer grafischen Form (fre- quenzabhängige Darstellung der Messwerte) abgegeben werden.

Die Messprotokolle der Übertragungsstrecken / Installations- strecken (auf Datenträger) sind zusammen mit den Messleitungen und den Messprotokollen der Messleitungen zu überge- ben. Diese sind auf Datenträger (CD-Rom im Originalformat, als PDF u. Exceldatei) abzulie- fern.

5.2. LWL-Messung - Einmessung der Glasfaserstrecken - ODTR-Messungen

Ziel der Messung ist eine Darlegung der ausgeführten Material- und Montagequalität für je- des einzelne Element einer Strecke. Deshalb ist eine OTDR-Messung durchzuführen, die neben den Einfügedämpfungen der Fasern, Stecker, Kupplungen und Spleiße auch die Re- flexionsdämpfung und die Längen ermittelt. Es gilt:

  • Eine Singlemode-Faser wird für die Wellenlänge 1310nm in beide Richtungen ge- messen.
  • Eine Mulitmode-Faser wird für die Wellenlänge 850nm in beide Richtungen gemes- sen.
  • Das Messergebnis jeder gemessenen Faser wird dokumentiert.
  • Alle Dämpfungsmessungen müssen auf eine Dezimalstell genau aufgezeichnet wer- den.

In der Messung wird die Qualität der "festverdrahteten" Anteile des Verkabelungssystems bestimmt. Die Ergebnisse jeder Messung sind ausführlich zu dokumentieren - als Messplots auf Papier und als Messwerte auf Datenträger.

Messgeräte Es muss ein OTDR-Messgerät verwendet werden, das die für Messungen im LAN-Bereich erforderlichen Wellenlängen unterstützt. Folgende weitere Eigenschaften sind vom Messge- rät sicherzustellen:

  • Das OTDR-Messgerät muss in der Lage sein, die Messung bei 850nm (Monomode) und 1310nm (Monomode) durchzuführen und das Ergebnis in einem formatfüllenden OTDR-Diagramm darzustellen.
  • Ereignisabhängige Darstellung von Länge und Dämpfung in der Messkurve oder Ta- belle, insbesondere: o Darstellung von Länge und Dämpfung für jedes vom Messgeräte erfasste Er- eignis (Spleiß, Steckverbinderdämpfung, extreme Biegeradiusunterschreitung etc.) o Manuelle Dämpfungsmessung mit mindestens zwei Markern, (cid:2) Dämpfungsangabe pro Marker,

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(cid:2) Längenangabe pro Marker, (cid:2) Dämpfungsangabe zwischen den Marker,

  • Das OTDR-Messgerät muss in der Lage sein, Reflektionsdämpfungswerte von Steckverbindern bis max. 14dB zu ermitteln.
  • Verwendung einer Pulsbreite von maximal 10ns.
  • Ereignistotzone maximal 1 Meter 850nm (gemessen nach Telcordia-Verfahren),
  • Dämpfungstotzone maximal 15 Meter (gemessen nach Telcordia-Verfahren),
  • Dynamikbereich mindestens 20dB (bei 10ns),
  • Ausgabe der Messergebnisse in einem digitalen, mit Hilfe einer PC-Software lesba- ren Format sowie als PDF-Datei.

Jeder Gerätetyp muss vor dem Einsatz vom AG genehmigt werden.

Messverfahren und zu ermittelnde Parameter Jede Faser wird einschließlich der durch Spleißungen und Konfektionierung der Stecker ver- ursachten Einfügedämpfungen gemessen. Dies bedeutet, dass die Prüfstrecke an der Ran- gierkupplung des ersten Rangierfeldes beginnt und hinter der Rangierkupplung des nachfol- genden Rangierfeldes aufhört. Durch Auswahl einer Vorlauffaser ist zu gewährleisten, dass am Beginn der Prüfstrecke Modengleichgewicht bzw. eine stationäre Modenverteilung (E.M.D. = Equilibrium Mode Distribution) vorliegt. Eine nachgeschaltete Nachlauffaser er- möglicht die Bestimmung der Spleiß- und Steckerqualität am Faserende. Die Mindestlängen der Vor- und Nachlauffasern betragen:

  • 100m Länge für Gradientenfasern (bei Impulslänge 10ns bis 100ns),
  • 1000m Länge für Monomodefasern (bei Impulslänge 10ns bis 100ns),

Eventuell notwendige Adapterkabel und Vor- und Nachlauffasern müssen mit den gleichen Steckern wie die zu prüfenden Fasern konfektioniert sein. Es ist darauf zu achten, dass bei den verwendeten Anschlusskabeln die maximal erlaubte Anzahl der Steckvorgänge nicht überschritten wird. Nach der erlaubten Anzahl der Steckvorgänge sind neue Stecker zu kon- fektionieren oder neue Anschlusskabel zu verwenden.

Für die Messung einer zu prüfenden Faser sind die Vorlauffaser, die zu prüfende Faser und die Nachlauffaser gemäß beiliegendem Schema mit dem Messgerät zu verbinden.

Abbildung: Messaufbau OTDR-Messung

Die grafische Darstellung der OTDR-Messung muss insbesondere folgende Messwerte be-

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inhalten:

  • Länge der Strecke zwischen den beiden Rangierfeldern,
  • Einfügedämpfung und Abstandsangabe jedes Rangierfeldes (eine Auflösung der dämpfungswerte für Spleiße und Steckverbindungen ist nicht notwendig),
  • Rückflussdämpfung jedes Rangierfeldes (eine Auflösung der Dämpfungswerte für Spleiße und Steckverbindungen ist nicht notwendig),
  • Falls eingesetzt: Einfügedämpfung jeder Muffe.

Dokumentation der Messung Die OTDR-Protokolle sind auf Datenträger im Originalformat als Grafik und mit Ereignistabel- le incl. der Auswertesoftware des verwendeten Messgerätes sowie als PDF-Datei abzulie- fern.

Neben den eigentlichen zu überprüfenden Messwerten müssen in der Darstellung folgende Zusatzdaten enthalten sein:

  • Kabelhersteller/type,
  • Fasertype,
  • Fasernummer,
  • Brechungsindex,
  • Messwellenlänge,
  • Pulsbreite,
  • Beschreibung des Messobjektes (z. Bsp. Anfang- und Endpunkt des LWL-Links),
  • Installateur/Operator,
  • Hersteller, Typ und Hardware/Software-Version des Messgerätes,
  • Den Daten ist der Lageplan des Objektes mitzuliefern, mit dem alle gemessenen Strecken zuzuordnen sind.

Ein Kalibrierungsnachweis der letzten 6 Monate inklusive dazugehörendem Software-Stand und Seriennummer des verwendeten Gerätes ist den Protokollen beizulegen.

Einzuhaltende Grenzwerte Ziel der Messung ist eine Darlegung der ausgeführten Material- und Montagequalität für je- des einzelne Element einer Strecke. Dabei stellen die zugesicherten Qualitäten der angebo- tenen Materialien den einzuhaltenden Wert dar.

Maximale Dämpfungsbudget´s:

Multimodefaser:

  • max. Dämpfung bei 850nm < 2,55 dB
  • max. Dämpfung bei 1300nm < 1,95 dB

Singlemodefaser:

  • max. Dämpfung bei 1310nm < 1,8 dB
  • max. Dämpfung bei 1550nm < 1,8 dB

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6. Dokumentation

Die Dokumentation muss den Grundsätzen des

„Pflichtenheftes für das rechnergestützte Erstellen von CAD Dokumentationen“

des Universitätsklinikums Aachen, Abt. GT (Gebäudetechnik) entsprechen und ist für alle

zuvor beschriebenen Techniken anzuwenden.

Zum Teil wurden die Belange der Dokumentation bereits in den einzelnen Kapiteln behan-

delt.

Dateien sind, wenn nicht anders beschrieben oder gefordert, mindestens im entsprechenden

Softwareoriginalformat und als PDF-Datei zu übergeben.

Einer Anlagendokumentation muss zzgl. zu den Grundrissen eine entsprechend aussage-

kräftige Schemadarstellung/en beigefügt sein.

Grundrissmuster:

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7. Beschriftungsvorgabe

7.1. Allgemeines

Für alle geplanten bzw. installierten LAN-Komponenten wird ein einheitliches Nummerie-

rungsschema vorgesehen, das sowohl die Nummerierung vor Ort als auch die Nummerie-

rung für die Dokumentation berücksichtigt.

Basis des Nummerierungsschemas für die Dokumentation sind die Standortdaten der jeweils

betroffenen Bauvorhaben. Das Konzept ist so ausgelegt, dass darüber hinaus auch weitere

Standorte dokumentiert werden können, ohne dass es zu doppelten Komponentenidentitäten

kommen kann.

Die am häufigsten eingesetzten Netzwerk Komponenten werden nachfolgend im Einzelnen

berücksichtigt. Für alle anderen Komponenten kann dieses Schema analog verwendet wer-

den. Im ersten Schritt werden hier nur ortsfeste Komponenten berücksichtigt also keine End-

geräte.

Die Beschriftung am Rangierfeld und an der Dose ist wechselseitig zielorientiert aufgebaut.

Es gilt zu berücksichtigen, dass Leerzeichen, Punkte und Bindestriche Bestandteil der Be-

schriftung sind und demzufolge berücksichtigt sein müssen.

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7.2. Standortdaten

Standortdaten sind in der Regel nicht mehr veränderliche Angaben zu den nachfolgend auf-

geführten Ortsangaben.

Sollte eine feststehende Nummerierung der Räume nicht möglich sein, sei es durch ver-

schiebbare Trennwände in Bürogebäuden oder durch den Umstand dass es sich um Produk-

tionshallen handelt, sollten anstelle von Raumnummern Achsbezeichnungen verwendet wer-

den. Ist dieses auch nicht möglich sollten die Komponenten je Etage hochgezählt werden.

Bereits vergebene Verteilerbezeichnungen:

lfd Nr.Namelfd Nr.Namelfd Nr.Namelfd Nr.Name
12K5228E01C355E05B582LKE
2BLB-IC29E01C556E05C483MBH1
3CAN30E01C5-257E05C584MTI1
4CIR131E01D458E05C685MTI1-3-1
5E00B1E32E01D4-259E05F4886MTI2
6E00B1U33E02A560E07-01-0187MTIZV
7E00B1U-234E02B161E07-01-0288MTZ
8E00B2E35E02B362E07-02-0189PCSE
9E00B2U36E02B463E08-01-0190PWH1
10E00B537E02B564E08-01-0291SPZ
11E00C1E38E02C165E08-02-0192STB-1
12E00C1U39E02C266E09-01-0193SWERKS
13E00C3E40E02C467E09-01-0294SWH1
14E00C3U41E02C568E09-02-0195SWH2
15E00C4E42E02D469E-1B696SWH2-E5
16E00C4U43E03B370EUGD397VOF1
17E00C5E44E03B471FH-E498VOF2
18E00C5E-IC45E03B572FH-E4-299VOF3
19E00C5U46E03C373GNH1100VOG1
20E00EDVE47E03C574GNH2101VOG1-2
21E00EDVU48E03C675GRBE102VOH3
22E00EDVU-249E04B376HAL1103VTK
23E01B150E04B577HAL2104VUG1
24E01B251E04C378HELMHOLTZ105WUEVT1
25E01B352E04C579Helmholtz-Container106WUEVT2
26E01B553E04C680HLP107ZBMT
27E01C154E05B381HVT108ZBMT-EG

Tabelle: Standortnamen

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7.3. Altsystembeschriftung

19“-Schrankbeschriftung:

Die Beschriftung der 19“-Schränke richtet sich nach dem Aufstellort.

Beispiel Schrankbeschriftung: E01.B1.01

Die ersten drei Stellen geben die Etage an.

E = Etage, oder z. Bsp.

01 = 1.Untergeschoss, oder z. Bsp.

00 = Erdgeschoss, oder z. Bsp.

10 = 1.Obergeschoss, oder z. Bsp.

20 = 2.Obergeschoss

Die Weiteren zwei Stellen geben den Gebäudeteil an.

B1 = Gebäudeteil „B1“ oder z. Bsp.

F48 = Flur 48

Die letzten beiden Stellen (01) geben Aufschluss über die 19“-Schrankanzahl im entspre-

chenden Verteilerraum. Hierbei erfolgt die Nummerierung der Schränke in einem Raum von

links nach rechts, bei frontaler Ansicht.

19“-Schränke sind in der Regel vertikal in maximal 42 Rangier-/ Patchfeldeinheiten (HE´s)

unterteilt. Die Rangierfelder sind mit Zahlen von oben nach unten fortlaufend nummeriert.

Horizontal sind die Rangierfelder in 8 Ports unterteilt (AMP ACO). Die Ports sind je Rangier-

feld von links nach rechts alphabetisch fortlaufend gekennzeichnet.

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19" Schrank

Portbeschriftung

E01.FA.005 dlefhctaP/-reignaR

E01.B1.01
01ABCDEFGH01
02APortsH02
03AH03
04AH04
0505
0606
0707
0808
0909
1010
1111
1212
1313
4242

Kabel (lfd. Nummerierung)

Raumnummer E01.FA.005 E01.B1.01.E01 Anschlussbeschriftung

Abbildung: Beispiel einer Altsystembeschriftung

Rangierfeldbeschriftung:

Die Beschriftung der einzelnen Ports richtet sich nach dem auf den Port aufgelegten An-

schluss.

Beispiel Rangierfeldbeschriftung: E01.FA.005

Die ersten drei Stellen geben die Etage an.

E01 = Etage 1. Untergeschoss

Die Weiteren zwei Stellen geben den Gebäudeteil an.

FA = Flur A

Die letzten drei Stellen geben die Raumnummer an.

005 = Raum „005“

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Anschlussbeschriftung:

Die Beschriftung des Anschlusses verweist auf den jeweiligen Port auf dem der Anschluss

aufgelegt ist.

Beispiel Anschlussbeschriftung: E01.B1.01.E01

Die ersten fünf Stellen verweisen auf den zugehörigen Schrank.

E01 B1 = Etage 1. Untergeschoss, Gebäudeteil B1

01 = Schranknummer im Raum

Die letzten drei Stellen geben den Port sowie das Rangierfeld im Schrank an.

E01 = Port E, Rangierfeld 01

Kabelbeschriftung:

Die Verbindungskabel zwischen den einzelnen Ports und zugehörigem Anschluss sind fort-

laufend und eindeutig zu nummerieren. Dies hat in der Kombination Verteilerraumbezeich-

nung und fortlaufender Kabelnummer zu geschehen, wobei die Reihenfolge zu den An-

schlüssen und die Stellen der fortlaufenden Nummer nicht zwingend ist. Zwingend ist jedoch,

dass keine Doppelbezeichnungen verwendet werden.

Beispiel Kabelbeschriftung: E01C3-1001

E01C3 = Verteilerraumbezeichnung

1001 = fortlaufende Nummer (kann auch 001, 099, 1349 sein)

7.4. Beschriftung bei neuen Standortverteilern :

19“-Schrankbeschriftung:

Die Beschriftung der Verteilerschränke erfolgt wieder standortbezogen.

Beispiel Schrankbeschriftung: E01 B1.01

Die ersten drei Stellen geben die Etage an.

E = Etage

01 = 1.Untergeschoss

Die Weiteren zwei Stellen geben den Gebäudeteil an.

B1 = Gebäudeteil „B1“

Die letzte Ziffer gibt die Schranknummer im Verteilerraum an.

01 = Schrank Nr. 1

Die Nummerierung der Schränke in einem Raum erfolgt von links nach rechts, bei frontaler

Ansicht.

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19“-Schränke sind in der Regel vertikal in maximal 42 Rangier-/ Patchfeldeinheiten (HE´s)

unterteilt. Die Rangierfelder sind mit Zahlen von oben nach unten fortlaufend nummeriert.

Horizontal sind die Rangierfelder in 8 Ports unterteilt (AMP ACO). Die Ports sind je Rangier-

feld von links nach rechts alphabetisch fortlaufend gekennzeichnet.

19" Schrank

dlefhctaP/-reignaR Portbeschriftung

E01.FA.005

E01 B1.01
P010124P01
P0201Ports24P02
P03010203040506070809101112131415161718192021222324P03
P04P04
P05P05
P06P06
P07P07
P08P08
P09P09
P10P10
P11P11
P12P12
P13P13
P48P48

Kabel (lfd. Nummerierung)

RaumnummerE01.FA.005 E01 F48.01.P03.14 Anschlussbeschriftung

Abbildung: Beispiel Beschriftung bei neuen Standortverteilern

Rangierfeldbeschriftung:

Die Beschriftung der einzelnen Ports richtet sich nach dem auf den Port aufgelegten An-

schluss.

Beispiel Rangierfeldbeschriftung: E01.FA.005

Die ersten drei Stellen geben die Etage an.

E01 = Etage 1. Untergeschoss

Die Weiteren zwei Stellen geben den Gebäudeteil an.

FA = Flur A

Die letzten drei Stellen geben die Raumnummer an.

005 = Raum „005“

Anschlussbeschriftung:

Die Beschriftung des Anschlusses verweist auf den jeweiligen Port auf den der Anschluss

aufgelegt ist.

Beispiel Anschlussbeschriftung: E01 F48.01.P03.14

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Die ersten sieben Stellen verweisen auf den zugehörigen Schrank.

E01 F48.1 = Etage 1. Untergeschoss, Gebäudeteil Flur 48, Schrank Nummer 1

Die nachfolgenden Ziffern geben das Rangierfeld und den Port an.

P03.14 = Rangierfeld P03, Port 14

Kabelbeschriftung:

Die Verbindungskabel zwischen den einzelnen Ports und zugehörigem Anschluss sind fort-

laufend und eindeutig zu nummerieren. Dies hat in der Kombination Verteilerraumbezeich-

nung und fortlaufender Kabelnummer zu geschehen, wobei die Reihenfolge zu den An-

schlüssen und die Stellen der fortlaufenden Nummer nicht zwingend ist. Zwingend ist jedoch,

dass keine Doppelbezeichnungen verwendet werden.

Beispiel Kabelbeschriftung: E01C3-1001

E01C3 = Verteilerraumbezeichnung

1001 = fortlaufende Nummer (kann auch 001, 099, 1349 sein)

Aachen, 04.04.2016

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