2024-03-08_TAB_Gebäude- u. Raumnummern.pdf

Sanitär-, Heizungs- und Kälteanlagen für den Modulbau Digitale Pathologie

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Pauwelsstraße 30

UNIKLINIK

52074 Aachen Tel.: +49 241 80-80100 Fax: +49 241 80-82474 Geschäftsbereich Gebäudetechnik

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Technische Anschlussbedingungen Vergabe

von Gebäude- und Raumnummern

Doc-ID GT-TAB16900.16 Ersetzt Dokument [Ersetzt Dokument)

Erstellt am 08.02.2024 Nächste Revision 06.02.2026

UNIKLINIK

Freigabe letzte 07.03.2024 Version & 1.0

AACHEN

Vollversion am Freigabestatus geneh

Schutzklasse intern Anhänge 1

Dokumentenerstellung/-überarbeitung Lammer, Christoph Funktion: Brandschutzbeau

Funktionale Prüfung

Formale Prüfung

Prozessverantwortung Grell, Peter Funktion: Geschäftsbereichsleitung Gebäudetechnik

Betroffene Organisationseinheiten

GB GT

Zweck

Dieses Dokument beschreibt die Systematik für die Vergabe von Gebäude- und Raumnummern für die Liegenschaften der Uniklinik RWTH Aachen.

Soweit sich aus den örtlichen Gegebenheiten nichts anders ergibt, gilt diese TAB auch für Anmietungen.

Geltungsbereich

Doc-ID GT- Version & 1.0 Schutzklasse intern TAB16900.16 Freigabestatus genehmigt

Vollversion 07.03.2024 Nächste 06.02.2026 Dokumentenerstellung/- Lamnner, gültig ab Revision überarbeitung Christoph

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Relevant und damit zu lesen ist dieses Dokument für die folgenden Gruppen von Mitarbeitenden: Alle Mitarbeitenden des GB GT, Stabsstelle Unternehmenskommunikation, ukafacilities GmbH, Planer, Fachplaner

Inhalt

1 Zweck ........................................................................................................................ 3

2 Geltungsbereich ........................................................................................................ 3

3 Verantwortlichkeiten .................................................................................................. 3

4 Definitionen und Abkürzungen .................................................................................. 4

5 Vergabe von Gebäude- und Raumnummern ............................................................ 5 5.1 Aufbau der Raumnummern ....................................................................................... 5 5.2 Systematik der Gebäudenummern ............................................................................ 6 5.3 Etagen ....................................................................................................................... 7 5.4 Flure und Gänge ....................................................................................................... 8 5.5 Raumnummern ......................................................................................................... 9 5.5.1 Untergeordnete und geteilte Räume ................................................................................................ 9 5.6 Systematik der Treppenkerne ................................................................................. 10 5.7 Installationsschächte ............................................................................................... 11 5.8 Kernreihen ............................................................................................................... 12 5.9 Aufzüge ................................................................................................................... 12

6 Achsen .................................................................................................................... 12

7 Querverweise .......................................................................................................... 13

8 Anhänge .................................................................................................................. 14

9 Dokumentenhistorie ................................................................................................ 15

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1 Zweck

Dieses Dokument beschreibt die Systematik für die Vergabe von Gebäude- und Raumnummern für die Liegenschaften der Uniklinik RWTH Aachen.

Soweit sich aus den örtlichen Gegebenheiten nichts anders ergibt, gilt diese TAB auch für Anmietungen.

2 Geltungsbereich

Relevant und damit zu lesen ist dieses Dokument für die folgenden Gruppe: Alle Mitarbeitenden des GB GT, Stabsstelle Unternehmenskommunikation, ukafacilities GmbH, Planer, Fachplaner

3 Verantwortlichkeiten

Spezielle Verantwortlichkeiten für den in diesem Dokument beschriebenen Prozess/Themenbereich sind wie folgt definiert:

Funktion / RolleAktivität
Alle Mitarbeitenden des GB GT, Stabsstelle Unternehmenskommunikation, ukafacilities GmbH, Planer, Fachplaner
Stabsstelle BrandschutzVergabe der Gebäudenummern
ukafacilities GmbH CAD-BereichPflege der Gebäudenummern und der Plandokumente Vergabe von Raumnummern bei bestehenden Gebäuden
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4 Definitionen und Abkürzungen

AbkürzungErläuterung
UBFTUntersuchung, Behandlung, Forschung, Theorie (Hauptgebäude, außer Etagen 7-9)
PFPflegebereich (Hauptgebäude, Etagen 7-9)
VERVersorgungsgebäude
KKernreihe
Ganghorizontaler Erschließungsweg (in West-Ost-Richtung ausgerichtet)
Flurhorizontaler Erschließungsweg (in Gebäuden mit Gängen in Süd-Nord-Richtung ausgerichtet)
Kernvertikale Erschließung mit Zugang
Treppenraumvertikale Erschließung (Synonym auch für Treppenhaus etc.)
EtageHorizontale Flächen auf gleichem Höhenniveau (Synonym auch für Geschoss, Ebene etc.)
AufzugSynonym für Lift, Fahrstuhl etc.
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5 Vergabe von Gebäude- und Raumnummern

5.1 Aufbau der Raumnummern

Alle Raumnummern der Uniklinik RWTH Aachen sind grundsätzlich mindestens 11 stellig und werden wie folgt zusammengesetzt:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

1 - 3Gebäudenummernumerisch
4 - 5Gebäudeteil (Bauteil)numerisch
6 -7Etagenumerisch, 2-stelligAusnahme: Etage E
8 - 9Flurnumerisch
Gangalphabetisch
10 -11Raumnummernumerisch
12 - 1312 - 13Unterraumnumerischz. B. Nasszelle Patientenzimmer oder bei Teilung von bestehenden Räumen

Nach jeder Gruppe ist ein Punkt zu setzen.

Beispiel 1 (braun rechteckig umrandet) - Standardraum: UBFT / Hauptgebäude / Etage 5 / Flur 48 / Raum 7  100.00.05.48.07

Beispiel 2 (dunkelblau rund umrandet) - Unterraum: UBFT / Hauptgebäude / Etage 5 / Flur 48 / Raum 7 / Unterraum 1 (Schleuse)  100.00.05.48.07.01

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5.2 Systematik der Gebäudenummern

Die Gebäudenummern werden nach folgenden, grundsätzlichen Schema verteilt:

100.00 – 199.99 UBFT/PF sowie dessen Anbauten und Nebengebäude 110.00 – 119.99 Anbauten und Nebengebäude südlich UBFT/PF 120.00 – 129.99 Anbauten und Nebengebäude westlich UBFT /PF 130.00 – 139.99 Anbauten und Nebengebäude nördlich UBFT /PF 140.00 – 149.99 Anbauten und Nebengebäude östlich UBFT /PF 150.00 – 159.99 Neubauten mit Anbindung südlich UBFT/PF 160.00 – 169.99 Neubauten mit Anbindung westlich UBFT/PF 170.00 – 179.99 Neubauten mit Anbindung nördlich UBFT/PF 180.00 – 189.99 Neubauten mit Anbindung östlich UBFT/PF 200.00 – 299.99 VER sowie dessen Anbauten und Nebengebäude 210.00 – 219.99 Anbauten und Nebengebäude südlich VER 220.00 – 229.99 Anbauten und Nebengebäude westlich VER 230.00 – 239.99 Anbauten und Nebengebäude nördlich VER 240.00 – 249.99 Anbauten und Nebengebäude östlich VER 300.00 – 399.99 Gebäude nördlich des UBFT/VER bis zur Straße „Schneebergweg“ 400.00 – 499.99 Gebäude im Bereich des Campus / Erweiterungsgebiet Melaten 500.00 – 599.99 Gebäude südlich der „Kullenhofstraße“ und nördlich der Straße „Hans-Böckler-Allee“ 600.00 – 699.99 Gebäude im Bereich Neuenhof 800.00 – 899.99 Standard Franziskus 900.00 – 999.99 Anmietungen, Provisorien und fliegende Bauten 900.00 – 989.99 Container 990.00 – 998.99 mobile Einrichtungen und Anlagen 999.00 – 999.99 angemietete, externe Flächen

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5.3 Etagen

Die Etage, in der sich der Hauptzugang befindet, wird als „Etage E“ bezeichnet. Die darüberliegenden zweistellig ohne Vorzeichen aufsteigend in ganzen Schritten, die darunterliegenden einstellig mit Vorzeichen absteigend in ganzen Schritten.

Beispiel - Etagen:

-3Etage -3einstellig mit Vorzeichenabsteigend in ganzen Schritten
-2Etage -2einstellig mit Vorzeichenabsteigend in ganzen Schritten
-1Etage -1einstellig mit Vorzeichenabsteigend in ganzen Schritten
EEtage Eeinstellig
01Etage 1zweistellig ohne Vorzeichenaufsteigend in ganzen Schritten
02Etage 2zweistellig ohne Vorzeichenaufsteigend in ganzen Schritten
03Etage 3zweistellig ohne Vorzeichenaufsteigend in ganzen Schritten

Die Bezeichnung „Etage“ ist nicht zwangsweise mit dem bauordnungsrechtlichen Begriff „Geschoss“ gleichzusetzen.

Soweit es sich um Anbauten an bestehende Gebäude handelt, sind die höhengleichen Etagenbezeichnungen zu übernehmen. Dachflächen werden wie Etagen behandelt.

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5.4 Flure und Gänge

Sind zur Erschließung der Etagen Flure vorhanden, werden zwei Fälle unterschieden:

  1. Sind die Flure im Wesentlichen in einer Richtung ausgerichtet, werden Sie als „Flure“ bezeichnet und nummeriert. Beginnend am Haupteingang mit der Nummer „01“ werden die Flure im Uhrzeigersinn aufsteigend bezeichnet.
  2. Sind die Flure sowohl in (grob) West-Ost- und Süd-Nord-Richtung ausgerichtet, werden die Flure
  • in West-Ost-Richtung als „Gänge“ bezeichnet und alphabetisch bezeichnet,
  • in Süd-Nord-Richtung als „Flure“ bezeichnet und nummeriert. Beginnend am Haupteingang werden die Gänge von Nord nach Süd, beginnend mit „A“, aufsteigend bezeichnet. Ausgenommen hiervon sind Anbauten an Bestandsgebäude, deren Systematik fortzuführen ist. Beginnend in der süd-westlichen Ecke werden die Flure von West nach Ost, beginnend mit „01“, aufsteigend bezeichnet. Ausgenommen hiervon sind Anbauten an Bestandsgebäude, deren Systematik fortzuführen ist.

Die Bezeichnung „Flur“ ist nicht zwangsweise mit dem bauordnungsrechtlichen Begriff „notwendiger Flur“ gleichzusetzen.

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5.5 Raumnummern

Die Räume werden ausgehend vom Haupteingang und vom Beginn des Flures links im Uhrzeigersinn bezeichnet. Sind den Fluren Gänge vorgelagert, beginnt die Raumnummerierung der Flure im Süden beim ersten Raum links bei „01“ und wird im Uhrzeigersinn aufsteigend bezeichnet. Räume, die an Gängen liegen, werden, beginnend im Westen, im Uhrzeigersinn aufsteigend bezeichnet.

Sind entlang von Gängen oder Fluren mehrere Treppenräume, Zugänge oder andere bauliche Trennungen, sind die Raumnummern in Blöcke aufzuteilen. Beispiel: Die Räume zwischen den Treppenräumen A und B bekommen die Nummern 01 bis 19, die zwischen den Treppenräumen B und C bekommen die Nummern 20 bis 29.

Die alte, sechsstellige Raumnummer wird nicht mehr gepflegt und wird nur noch auf den Türschildern angegeben.

5.5.1 Untergeordnete und geteilte Räume

Räume, die dem eigentlichen Nutzraum untergeordnet sind, bekommen zusätzlich zu Raumnummer einen Appendix. Sind mehrere solche Räume vorhanden, werden die Appendixe im Uhrzeigersinn aufsteigend bezeichnet; beginnend am Hauptzugang des Raumes. Beispiele für untergeordnete Räume sind zum Beispiel Schleusen oder Nasszellen und Umkleidekabinen innerhalb anderer Räume. Müssen bestehende Räume in mehrere Räume geteilt werden und ist eine neue Nummerierung des übrigen Bestandes nicht möglich, wird analog zu den untergeordnete Räumen verfahren.

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5.6 Systematik der Treppenkerne

Treppenräume werden alphabetisch bzw. alphanummerisch wie folgt bezeichnet:

  1. Wenn die Treppenräume vom Haupteingang gesehen in Längsrichtung angelegt sind, werden sie vom Haupteingang aus aufsteigend bezeichnet.
  2. Wenn die Treppenräume vom Haupteingang gesehen in Querrichtung angelegt sind, werden sie von links nach rechts aufsteigend bezeichnet; bezogen auf die Blickrichtung vom Haupteingang in Richtung Gebäude.
  3. Sind die Treppenräume sowohl in Längs- als auch in Querrichtung angelegt, werden sie
  • von Süd nach Nord (siehe oben „Flure“) alphabetisch und
  • von West nach Ost (siehe oben „Gänge“) nummerisch bezeichnet.

Beispiel:

Der kreisförmig blau umrandete Treppenraum würde dann mit „A1“ bezeichnet, der rechteckig rot umrandete dann „D6“.

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5.7 Installationsschächte

Ist das Gebäude in Flure und Gänge gegliedert, setzt sich die Schachtbezeichnung wie folgt zusammen:

K 1 2 3 4

KKfester Buchstabeursprünglich für „Kernreihe“
1GangnumerischA = 1, aufsteigend
2Nordnumerischnur, wenn es in Nord-Süd-Richtung mehrere Schächte gibt; ansonsten immer „1“
Südnumerisch
3 – 4Nummernumerischlaufende Nummer in West-Ost-Richtung

Nach jeder Gruppe ist ein Punkt zu setzen; ausgenommen nach dem „K“.

Beispiel – Schachtbezeichnung:

Schacht / Gang C / Süd / Schacht 4  K3.2.04

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5.8 Kernreihen

Ein Folge von Treppenräumen und/oder Installationsschächten in einer Richtung wird auch als Kernreihe bezeichnet. Bei Erweiterung oder Anbau werden die Kernreihen übernommen bzw. weitergeführt. Bisher sind folgende Kernreihen vorhanden:

KernreiheGebäudeAnmerkung
AUBFT/PF
BUBFT/PF
CUBFT/PF
DUBFT/PF
EVER
FVER
GVERreicht bis ins Gebäude UBFT/PF (OIP/PNZ)
HVERreicht bis ins Gebäude UBFT/PF (OIP/PNZ)
KZOPNeubau Zentral-OP
LZOPNeubau Zentral-OP

5.9 Aufzüge

Aufzüge, die in oder unmittelbar an den Treppenräumen liegen, bekommen die gleiche Bezeichnung. Sind an dieser Stelle mehrere Aufzüge vorhanden, werden sie von Süd nach Nord bzw. West nach Ost zusätzlich mit kleinen Bauchstaben bezeichnet. Beispiele:

 Aufzug am Treppenkern B Aufzug B  Aufzug am Treppenkern E5 Aufzug E5  zwei Aufzüge am Treppenkern D Aufzüge Da und Db  zwei Aufzüge am Treppenkern A1 Aufzüge A1a und A1b

6 Achsen

Wird an bestehende Gebäude angebaut oder diese erweitert und sie für den Bestand Achsbezeichnungen vorhanden, so sind diese zu übernehmen bzw. fortzuführen.

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Beispiel:

7 Querverweise

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8 Anhänge

1 Gebäudenummerflächen

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9 Dokumentenhistorie

VersionVeränderungenGenehmigungs- datumDokumenten-
erstellung/-
überarbeitung
1Erstellung07.03.2024Lammer, Christoph
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