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Antwortenkatalog
Vergabestelle:Bezirk Schwaben Maßnahme:E-Check Vergabe:Prüfung der ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel Vergabe-Nr:BS_2026_026
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Inhaltsverzeichnis
[ID: 220629] --- [ID: 220557] Bieterfrage zur Bewertungsmatrix ? Kriterium 2 ?Geprüfte Betriebsmittel [ID: 220057] Bieterfrage 400V Geräte [ID: 220040] Bieterfrage Qualifikation [ID: 219894] Bieterfragen
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Fragen und Antworten zum Vergabeverfahren
erstellt am 11.09.2026 13:02
Frage: Betreff: »[ID: 220629] ---« Inhalt: ---
Antwort: Betreff: »Bisher unbeantwortete Frage!« Inhalt: ---
lfd. Nummer A-4
Frage: Betreff: »[ID: 220557] Bieterfrage zur Bewertungsmatrix ? Kriterium 2 ?Geprüfte Betriebsmittel« Inhalt: »Sehr geehrte Damen und Herren,
in der Bewertungsmatrix wird das Kriterium 2 ?Geprüfte Betriebsmittel? mit 70 % gewichtet. Dabei wird angegeben, dass die höchste Anzahl der zu prüfenden bzw. die Prüfung aller geschätzt vorhandenen Betriebsmittel mit der maximalen Punktzahl bewertet wird.
Wir bitten Sie hierzu um nähere Erläuterung des Bewertungskriteriums.
Insbesondere bitten wir um Mitteilung, wie die Anzahl der ?geprüften Betriebsmittel? durch den Bieter anzugeben ist und worauf sich diese Anzahl konkret bezieht. Ist vorgesehen, dass die Bieter selbst eine Anzahl der innerhalb des Leistungszeitraums zu prüfenden Betriebsmittel anbieten, oder ist die vollständige Prüfung der in den Vergabeunterlagen geschätzt vorhandenen Betriebsmittel geschuldet?
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen HD Elektrotechnik GmbH i.A. Theresa Demir«
Antwort: Betreff: »AW: Bieterfrage zur Bewertungsmatrix ? Kriterium 2 ?Geprüfte Betriebsmittel« Inhalt: »
Sehr geehrte Damen und Herren, die Mindestanzahl an zu prüfenden ortsveränderlichen Betriebsmitteln beträgt 20.000 Betriebsmittel. Vom Bezirk Schwaben wird jedoch die Prüfung einer möglichst hohen Anzahl bzw. aller geschätzt vorhandenen ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel (= 23.000 Betriebsmittel) angestrebt. In Punkt 1.4. des Angebotsblatts ist die im jeweiligen Endpreis enthaltene Menge an geprüften Betriebsmitteln einzutragen. Dabei muss der
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Endpreis die Prüfung von mindestens 20.000 Betriebsmittel (= Mindest- Anzahl) beinhalten. Sofern keine Angabe zum Prüfungsvolumen gemacht wird, geht der AG von der Mindest-Anzahl von 20.000 Betriebsmittel aus (Ziff. 9 „Abgabe des Preisangebots“ der Leistungsbeschreibung). Im Rahmen des Zuschlagskriterium 2 „Geprüfte Betriebsmittel“ können maximal 70 Wertungspunkte erzielt werden. Das Angebot, das die höchste Anzahl an zu prüfenden bzw. die Prüfung aller geschätzt vorhandenen Betriebsmittel beinhaltet, erfüllt zu 100 % das Kriterium und wird als Referenzwert herangezogen. Die weiteren Angebote zwischen 20.001 und 23.000 geprüften Betriebsmitteln werden im Verhältnis dazu gesetzt und prozentual bewertet (Ziff. 11 „Zuschlagskriterien/Zuschlagskriterium 2“ der Leistungsbeschreibung).
Mit freundlichen Grüßen Stabsstelle Vergabewesen Bezirk Schwaben «
lfd. Nummer A-3
Frage: Betreff: »[ID: 220057] Bieterfrage 400V Geräte« Inhalt: »Sehr geehrte Damen und Herren,
zu der Position ?Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel (400 Volt), wie z. B. Anschluss-/Ladekabel der Elektro-Dienstfahrzeuge? bitten wir um kurze Klarstellung:
Sind mit den genannten Ladekabeln herkömmliche/Standard-Ladekabel für Elektrofahrzeuge gemeint oder spezielle EV-Ladekabel?
Mit freundlichen Grüßen im Auftrag N.W.«
Antwort: Betreff: »AW: Bieterfrage 400V Geräte« Inhalt: »
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit dem „Anschluss-/Ladekabel der E-Dienstfahrzeuge“ gemäß Position 1.3) Angebotsblatt sind herkömmliche/Standard-Ladekabel für Elektrofahrzeuge gemeint.
Mit freundlichen Grüßen
Stabsstelle Vergabewesen
«
lfd. Nummer A-2
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Anhänge: Typ: »Frage« Info: »Anhänge. Seiten 1 bis 3«
Frage: Betreff: »[ID: 220040] Bieterfrage Qualifikation« Inhalt: »Sehr geehrte Damen und Herren,
in Ihrer Leistungsbeschreibung schreiben Sie "Elektrotechnisch unterwiesene Personen und Elektrofachkräfte für festgelegte Tätigkeiten erfüllen nicht die vorgenannten Anforderungen. Sie dürfen jedoch die Prüfpersonen unter ihrer fachlichen Aufsicht und mit geeigneten Prüfgeräten bei der Durchführung der Prüfungen innerhalb eines Prüfteams unterstützen."
Nach TRBS 1203, Abschnitt 3.1, kann neben einer elektrotechnischen Berufsausbildung auch eine ?andere, für die vorgesehenen Prüfaufgaben ausreichende elektrotechnische Qualifikation? vorliegen.
Wird für die ausgeschriebenen Prüfungen elektrischer Betriebsmittel nach DGUV Vorschrift 3 eine Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EFKffT) mit zusätzlicher IHK-Qualifizierung ?Elektrofachkraft in der Industrie?, einschließlich praktischer VDE-Messungen an elektrischen Anlagen, Industriemaschinen und ortsveränderlichen Betriebsmitteln, bei vorhandener einschlägiger Berufserfahrung und zeitnaher Prüftätigkeit als ausreichend qualifiziert anerkannt?
Die Schulungsinhalte können Sie unserer Anlage entnehmen.
Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag N.W.«
Antwort: Betreff: »AW: Bieterfrage Qualifikation« Inhalt: »
Sehr geehrte Damen und Herren,
eine Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EFKffT) mit zusätzlicher IHK-Qualifizierung „Elektrofachkraft in der Industrie, einschließlich praktischer VDE-Messungen an elektrischen Anlagen, Industriemaschinen und ortsveränderlichen Betriebsmitteln“ (es wird auf die beigefügte Anlage verwiesen) wird als qualifizierter Mitarbeiter anerkannt, der im Sinne von Ziff. 5.1. Leistungsbeschreibung die Prüfungen durchführen kann. Eine mindestens einjährige Berufserfahrung (TRBS 1203, Abschnitt 3.1. Absatz 2) muss in diesem Fall nachgewiesen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Stabsstelle Vergabewesen
Bezirk Schwaben
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lfd. Nummer A-1
Frage: Betreff: »[ID: 219894] Bieterfragen« Inhalt: »Sehr geehrte Damen und Herren, in Bezug auf die vorliegende Ausschreibung möchten wir folgende Fragen stellen:
- Die DIN VDE 0701 (EN 50678) DIN VDE 0702 (EN 50699) kennt keine Verbundmessungen, somit gehen wir davon aus, dass jedes Gerät/Leitung einzeln geprüft werden muss. Ist dies korrekt?
- Sind Funktionsprüfungen gefordert?
- Ist der Einsatz von EuPs (elektrisch unterwiesenen Personen) erlaubt?
- Welche Zertifizierungen wie z. B. ISO 9001:2015, ISO 14001:2015, ISO 45001:2018 sind gefordert?
- Muss vor Abgabe eine Vorortbesichtigung stattfinden?
Mit freundlichen Grüßen HD Elektrotechnik GmbH i. A. Jaqueline Trippel«
Antwort: Betreff: »AW: Bieterfragen« Inhalt: »
Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre eingereichte Frage, die wie folgt beantwortet wird:
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Ihre Annahme ist korrekt. Jedes Gerät/Leitung ist einzeln zu prüfen, Verbundmessungen von Betriebsmitteln sind nicht zugelassen (Zi.. 3.2.2. Leistungsbeschreibung)
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Sofern es der Nachweis der Sicherheit erfordert, sind Funktinosprüfungen vorzunehmen (Ziff. 3.2.3. Leistungsbeschreibung)
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Die Prüfungen dürfen ausschließlich durch qualifizierte Mitarbeiter gemäß DIN VDE 1000-10 durchgeführt werden, die zugleich die Anforderungen an eine befähigte Person nach TRBS 1203 erfüllen. Elektrotechnisch unterwiesene Personen und Elektrofachkräfte für festgelegte Tätigkeiten erfüllen nicht die vorgenannten Anforderungen. Sie dürfen jedoch die Prüfpersonen unter ihrer fachlichen Aufsicht und mit geeigneten Prüfgeräten bei der Durchführung der Prüfungen innerhalb eines Prüfteams unterstützen (Ziff. 5.1. Leistungsbeschreibung)
-
Gefordert wird eine ISO 9001-Zertifizierung (Ziff. 8 Leistungsbeschreibung)
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Eine Vorortbesichtigung ist nicht vorgesehen.
Mit freundlichen Grüßen
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Stabsstelle Vergabewesen
Bezirk Schwaben «
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Anhaenge, Seite: 1
Schulungsinhalte: Elektrofachkraft der
Industrie
IHK-Zertifikatslehrgang – Übersicht für Kunden und Partner
Dieser Zertifikatslehrgang wurde in Zusammenarbeit mit der IHK speziell für industrielle Anforderungen entwickelt. Er vermittelt praxisnahes Wissen und qualifiziert die Teilnehmer zur "Elektrofachkraft der Industrie".
- Grundlagen der Elektrotechnik
• Physikalische Basics: Spannung, Strom, Widerstand, elektrische Leistung und Wirkungsgrad. • Konzepte & Effekte: Spannungsarten, Phasenverschiebung sowie thermische, optische, chemische und magnetische Wirkungen. • Anwendung: Verständnis von Schaltungen, Messmethoden, elektrischen Bauelementen und dem Stromnetz. • Praxisbezug: Starke Betonung der Sicherheit im Umgang mit elektrischen Gefahren durch praxisnahe Modellnutzung.
- Rechtliche Grundlagen & Arbeitssicherheit
• Gesetze & Verordnungen: Arbeitsschutzgesetz, Betriebsverfassungsgesetz und Gefahrstoffverordnung.
• Schutzmaßnahmen: Umsetzung von Vorgaben für Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz im industriellen Umfeld.
• Verantwortung: Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen, Schulungen und Einhaltung technischer Richtlinien.
- Normen und Schutzbestimmungen
• Regelwerke: Tiefgehendes Verständnis der VDE-Standards und des allgemeinen Normenaufbaus.
• Anlagenlebenszyklus: Grundlagen Planung, Errichtung, Prüfung und Betrieb elektrischer Anlagen durch qualifiziertes Personal.
- Elektroinstallation in der Industrie
• Auslegung: Leiterquerschnitte, Verlegearten, Reihenklemmen, Stecker, Kupplungen und industrielle Schaltungen.
lfd. Nummer : A-2, Dokument zu einer Frage, Dateiname: Anlage zu Bieterfrage 4.pdf
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Anhaenge, Seite: 2
• Abgrenzung: Spezifische Unterschiede zwischen Wohn- und Industrieinstallation (Hinsichtlich Optik, Flexibilität und Normen).
• Praxis: Sichere Verdrahtung und normgerechte Komponentenauswahl zur Gefahrenvermeidung und Effizienzsteigerung.
- Steuerungstechnik & Automatisierung (SPS)
• Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS: Zyklusbasierte Signalverarbeitung, Programmierung in FUP, KOP und AWL.
• Netzwerke: Dezentrale Anlagensteuerung über BUS-Systeme (Profibus, ASI, Profinet) üfr geringeren Verkabelungsaufwand und hohe Flexibilität.
• Sicherheit: Implementierung von Verriegelungslogiken und Not-Aus-Funktionen.
- Prüfung elektrischer Anlagen und Geräte
• Normgerechtes Messen: Nach DIN-VDE 0100-600 sowie 0701/0702 unter Einsatz von Installations- und Gerätetestern.
• Prüfablauf: Sichtprüfung, Test des Schutzleiters, Ermittlung des Isolationswiderstands und Überprüfung der Schutzmaßnahmen.
• Qualitätssicherung: Lückenlose Dokumentation und frühzeitige Fehlererkennung.
- Systematische Fehlersuche in Industrieanlagen
• Vorgehen: Systematische Analyse durch Sichtprüfung und gezielte Messungen mit tiefem Verständnis der Anlagenfunktion.
• Fehlerarten: Identifikation von Körperschluss, Leiterschluss, Kurzschluss und Erdschluss in Steuerungs-, Steckdosen- und Beleuchtungsstromkreisen.
- IHK-Abschlussprüfung (Schriftlich & Praktisch)
• Inhalte: Prüfung von Geräten der Schutzklasse I, Anlageninstallation und praktische Fehlersuche nach DIN-VDE.
• Fokus: Funktionale Tests, Arbeitssicherheit, Fehleranalyse und normkonforme Dokumentation.
• Ziel: Nachweis der Befähigung zur eigenverantwortlichen und sicheren Arbeit als Elektrofachkraft.
lfd. Nummer : A-2, Dokument zu einer Frage, Dateiname: Anlage zu Bieterfrage 4.pdf
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Anhaenge, Seite: 3
lfd. Nummer : A-2, Dokument zu einer Frage, Dateiname: Anlage zu Bieterfrage 4.pdf
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