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Anlage BIM - LIA zum Vertrag Neubau Finanzamt Staßfurt
LIEGENSCHAFTS-
INFORMATIONS-
ANFORDERUNGEN (LIA)
ZUR INTEGRATION VON BUILDING INFORMA-
TION MODELING IM FACILITY MANAGEMENT
Neubau Finanzamt Staßfurt
Version: 2.0
Datum: 27.03.2026
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Anlage BIM - LIA zum Vertrag Neubau Finanzamt Staßfurt
Dokumenteninformationen
| Titel | LIA – Neubau Finanzamt Staßfurt |
|---|---|
| Kontakt | Sven Berger, 0151 24074932, berger@ips-lsa.de |
REVISIONSHISTORIE:
| Rev. / Vers. | Datum | Änderungsbeschreibung |
|---|---|---|
| 0.1 | 18.06.2025 | albert.ing GmbH |
| 1.0 | 30.07.2025 | albert.ing GmbH |
| 1.1 | 20.10.2025 | BIM GLW: Anpassung an FM-Konzept, Ergänzung Umbau |
| 2.0 | 10.11.2025 | BIM GLW: Anpassung FM-AWF |
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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung und Zweck .................................................................... 5
1.1 Definition und Einordnung ............................................................................ 5
1.2 Ziele und Nutzen der LIA .............................................................................. 5
1.3 FM-relevante BIM-Anwendungsfälle ............................................................ 6
2 Grundlagen und Rahmenbedingungen .......................................... 15
2.1 Rechtliche Grundlagen ............................................................................... 15
2.2 Normen und Standards .............................................................................. 15
2.3 Mitgeltende Dokumente ............................................................................. 15
3 Organisatorische Einbindung ........................................................ 16
3.1 Aufgaben der IPS ....................................................................................... 16
3.2 Verknüpfung mit den AIA ........................................................................... 16
3.3 Rollen und Verantwortlichkeiten ................................................................. 16
4 Informationsanforderungen ......................................................... 17
4.1 Anforderungen an die BIM-Modellierung .................................................... 17
4.2 Anforderungen an Dokumente ................................................................... 17
4.3 Anforderungen an Bewegungsdaten .......................................................... 18
5 Datenstrukturen und -formate ...................................................... 20
5.1 BIM-Modellierung und Datenhaltung .......................................................... 20
5.2 Datenformate und Schnittstellen ................................................................ 20
5.3 Systemintegration und Schnittstellen ......................................................... 20
6 Prozesse des Informationsmanagements ...................................... 22
6.1 Datenerfassung und -pflege ....................................................................... 22
6.2 Datenqualitätssicherung ............................................................................. 22
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7 Implementierung und Umsetzung ................................................. 23
7.1 Gemeinsame Datenumgebung .................................................................. 23
7.2 Schulung und Kommunikation .................................................................... 23
7.3 Controlling und Weiterentwicklung ............................................................. 23
8 Anhänge ..................................................................................... 24
8.1 Modell-Element-Matrix ............................................................................... 24
8.2 Vorlagen und Checklisten .......................................................................... 24
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1 Einleitung und Zweck
1.1 Definition und Einordnung
Die Liegenschafts-Informations-Anforderungen (LIA) definieren sämtliche Daten und Informatio- nen, die für eine durchgängige, effiziente und nachhaltige Bewirtschaftung der Liegenschaften im Portfolio der Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft Sachsen-Anhalt erforderlich sind. Sie stellen sicher, dass alle relevanten Informationen strukturiert, nachvollziehbar und zum rich- tigen Zeitpunkt vorliegen, um die operative und strategische Immobilienbewirtschaftung optimal zu unterstützen.
Die LIA verstehen sich als dynamisches, fortschreibungsfähiges Regelwerk. Sie folgen dem Grundsatz „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“, um eine wirtschaftliche, gepflegte und lang- fristig nutzbare Datenhaltung sicherzustellen. Die konsequente Sicherstellung einer durchgängi- gen Informationskette bildet das Fundament für ein transparentes und effektives Immobilien- und Projektmanagement.
Die vorliegenden LIA richten sich an den Betreiber, Gebäudedienstleister und Nutzer der Liegen- schaften. Die Beteiligten sind dafür verantwortlich, die notwendigen strukturierten Objekt-, Be- triebs- und Bewirtschaftungsinformationen bereitzustellen und über den gesamten Lebenszyklus aktuell zu halten. Dies umfasst insbesondere jene Informationen, die in der Schnittstelle zum BIM- Modell bzw. zu bauteilbezogenen Daten und Eigenschaften für die Betriebsphase erforderlich werden.
Das BIM-Modell und die bauteilbezogenen Daten werden grundsätzlich durch die planenden und ausführenden Projektbeteiligten erstellt und bereitgestellt. Sie tragen die Verantwortung für die modellbasierte Informationslieferung gemäß den jeweils gültigen Auftraggeber-Informationsan- forderungen (AIA) sowie den projektspezifischen Modellierungs- und Datenstandards.
In der Schnittstelle zwischen Planung, Bau und Betrieb wird ein aktiver, transparenter Informati- onsaustausch angestrebt. Der Auftraggeber definiert dabei die notwendige Informationsqualität und -tiefe für die Bewirtschaftung in der MEM, während Planer und Ausführende diese Anforde- rungen modellbasiert umsetzen. Alle Beteiligten wirken gemeinsam daran mit, die Datenkonsis- tenz sicherzustellen, Übergaben zu koordinieren und den Informationsbedarf in der Betriebs- phase nachhaltig abzubilden.
1.2 Ziele und Nutzen der LIA
Die Nutzungskosten von Bestandsimmobilien, Neu- und Umbauten sollen durch eine strukturierte Datenhaltung und effiziente Prozesse optimiert werden. Die Dokumentation aller liegenschafts- relevanten Informationen erfolgt transparent und bildet die Grundlage für ein automatisiertes Kos- tencontrolling und adhoc-Reporting. Durchgängige Prozess- und Verantwortungsketten sichern die Organisationspflichten ab.
Die IPS strebt für den Liegenschaftsbetrieb nachfolgende Kernziele an.
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| Nr. | BIM Ziele des FM | Beschreibung |
|---|---|---|
| 01 | Sichere Nutzungskosten | Schaffung der Grundlagen für eine belastbare Kosten- prognose im Betrieb durch präzise Informationen zu Flächen, Anlagen und Wartungsintervallen zur trans- parenten Nachvollziehbarkeit der Lebenszykluskosten und Unterstützung bei der langfristigen Budgetpla- nung und Kostensteuerung. |
| 02 | Verlässliche Datengrund- lage | Aufbau einer konsistenten und qualitätsgesicherten In- formationsbasis für den Betrieb. Gewährleistung einer hohe Datenintegrität und Nachvollziehbarkeit über alle Projektphasen hinweg als belastbare Grundlage für Entscheidungen im Facility Management sowie für zu- künftige Anpassungen oder Umnutzungen. |
| 03 | Praktische Datenverfügbar- keit | Bereitstellung relevanter Betriebsinformationen in ge- eigneter Form und zum richtigen Zeitpunkt. Sicherstel- lung der Datenverfügbarkeit und digitale Übergabefor- mate zur Effizienzsteigerung der Datenverwaltung und Datennutzung. |
1.3 FM-relevante BIM-Anwendungsfälle
Die den definierten Zielen entsprechenden für das FM relevanten BIM-Anwendungsfälle bilden die Basis für die konkret geforderten Informationsanforderungen. Die spezifisch betriebsrelevan- ten BIM-AWF sind in den LIA definiert und stellen eine Detaillierung zum BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhaltung“ dar, welcher in den AIA verankert ist. Somit beschreibt BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhaltung“ (AIA) die grundsätzliche Übergabe eines FM-Modells. Die detaillierten BIM-AWF (LIA) stellen einen detaillierteren Bezug zum Facility Management und den daraus re- sultierenden Informationsbedarfen dar. Die folgenden FM-relevanten BIM-Anwendungsfälle wer- den für alle Liegenschaften umgesetzt.
| Instandhaltung (inkl. Ressourcenmanagement, 12, | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Leistungsphase (HOAI 2021)/Betrieb | ||||||||||
| Außenanlagemanagement Infrakstruktur) | |||||||||||
| Beschreibung für Betreiber, Gebäudedienstleister und Nutzer | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | B | |
| Die Instandhaltung umfasst Wartung, Inspektion und Instandsetzung technischer Anlagen zur Sicherstellung des Soll-Zustands, Betriebssicherheit und Nutzbarkeit gemäß DIN 31051. Ziel ist die Minimierung von Störungen, die Verlängerung der Lebensdauer sowie eine lückenlose Dokumentation und Qualitätssicherung aller Maßnahmen im laufenden Betrieb. Alle für die Instandhaltung, das Ressourcenmanagement (Ersatzteile) und das Außenanlagen- management (technische Anlagen) relevanten Informationen werden im modellbasiert abgebildet. Korrespondierende Mehrwerte: - Optimierter Betrieb durch datenbasierte Wartungs-, Inspektions- und Instandsetzungsprozesse |
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| - Gesteigerte Effizienz bei der Verwaltung von Wartungs-, Inspektions- und Instandsetzungsaufträgen sowie Echtzeit-Überwachung des entsprechenden Status - Vereinfachter Zugang zu relevanten Daten - Optimierte Lebensdauer des Objekts - Bauwerksdokumentation durch strukturierte Datenhaltung | ||
|---|---|---|
| Anforderungen an die digitalen Liefergegenstände der Pla- | ||
| nenden gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- | Dateiformat | Turnus/Datum |
| tung“ aus AIA | ||
| FM-Modell gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- tung“ aus AIA | Nativ und IFC | gem. AIA |
| Auf Basis des As-Built-Modells soll ein Modell nach formalen, geometrischen und alphanumerischen Anforderungen des Betriebs erstellt bzw. weiterentwickelt werden. Darüber hinaus ist eine Attribuierung betriebsrelevanter Daten und Referenzierung von Dokumenten zur Verknüpfung mit einem CAFM-System. Insbesondere / Beispielhaft folgende Attribute gem. MEM sind Inhalt für diesen FM-AWF: - Wartungsrelevanz - Wartungsturnus - Wartungsfirma - Wartungsvertrags-Nr. - etc. |
| 2 | Anlagenverwaltung | Leistungsphase (HOAI 2021)/Betrieb | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Beschreibung für Betreiber, Gebäudedienstleister und Nutzer | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | B | |
| Der Auftragnehmer (externe Gebäudedienstleister für technisches und infrastrukturelles Gebäudemanagement TGM/IGM) nutzt das CAFM-System des Auftraggebers (IPS) zur Pflege und Verwaltung sämtlicher anlagenbezoge- ner Daten, inklusive Anlagenkataster, Leistungsdaten, Wartungsvorgaben und Dokumentation. Dabei ist er ver- pflichtet, die Daten stets aktuell zu halten, regelmäßig zu übergeben und ein umfassendes, EDV-gestütztes Be- richtswesen mit allen betriebsrelevanten Informationen sicherzustellen. Korrespondierende Mehrwerte: - Optimierter Betrieb und reduzierte Betriebskosten durch datenbasiertes Energie- und Ressourcenmanage- ment (Energiemonitoring) - Verbesserung der betrieblichen Effizienz und Rentabilität - Vereinfachtes Controlling aller Medienverbräuche durch digitale Auswertung in der CAFM | |||||||||||
| Anforderungen an die digitalen Liefergegenstände der Pla- | |||||||||||
| nenden gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- | Dateiformat | Turnus/Datum | |||||||||
| tung“ aus AIA | |||||||||||
| FM-Modell gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- tung“ aus AIA | Nativ und IFC | gem. AIA | |||||||||
| Auf Basis des As-Built-Modells soll ein Modell nach formalen, geometrischen und alphanumerischen Anforderungen des Betriebs erstellt bzw. weiterentwickelt werden. Darüber hinaus ist eine Attribuierung betriebsrelevanter Daten und Referenzierung von Dokumenten zur Verknüpfung mit einem CAFM-System. Insbesondere / Beispielhaft folgende Attribute gem. MEM sind Inhalt für diesen FM-AWF: - Kritische Infrastruktur - Quelle Notstromversorgung (BAS) - Bezeichnung BAS - etc. |
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| 3 | Betreiberverantwortung | Leistungsphase (HOAI 2021)/Betrieb | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Beschreibung für Betreiber, Gebäudedienstleister und Nutzer | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | B | |
| Der Auftragnehmer (AN) übernimmt gemäß GEFMA 190 die Betreiberverantwortung des Eigentümers (IPS) und ist verpflichtet, sämtliche Leistungen gesetzeskonform, wirtschaftlich, störungsfrei und unter Einhaltung aller Sicher- heits- und Dokumentationspflichten zu erbringen. Dabei muss er für den ordnungsgemäßen Gebäudebetrieb sor- gen, den Werterhalt sicherstellen, Mängelmanagement betreiben und alle Nachweise zur Betreiberpflicht kontinuier- lich dem Auftraggeber (IPS) zur Verfügung stellen. | |||||||||||
| Anforderungen an die digitalen Liefergegenstände der Pla- | |||||||||||
| nenden gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- | Dateiformat | Turnus/Datum | |||||||||
| tung“ aus AIA | |||||||||||
| FM-Modell gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- tung“ aus AIA | Nativ und IFC | gem. AIA | |||||||||
| Auf Basis des As-Built-Modells soll ein Modell nach formalen, geometrischen und alphanumerischen Anforderungen des Betriebs erstellt bzw. weiterentwickelt werden. Darüber hinaus ist eine Attribuierung betriebsrelevanter Daten und Referenzierung von Dokumenten zur Verknüpfung mit einem CAFM-System. Insbesondere / Beispielhaft folgende Attribute gem. MEM sind Inhalt für diesen FM-AWF: - Hersteller - Typ - Modellnummer - Wartungsturnus - etc. |
| 4 | Flächenmanagement | Leistungsphase (HOAI 2021)/Betrieb | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Beschreibung für Betreiber, Gebäudedienstleister und Nutzer | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | B | |
| Das Flächenmanagement stellt die effiziente Nutzung von Gebäudeflächen sicher – durch Analyse, Planung, Stan- dards (z. B. DIN 277), Erfassung im CAFM-System sowie Optimierung und Nutzerbeteiligung. Ziel ist die wirtschaft- liche, normgerechte und bedarfsgerechte Flächenbewirtschaftung mit fundierten Entscheidungsgrundlagen. Korrespondierende Mehrwerte: - Vereinfachte Auswertung der Räume und Zusammenstellung einzelner NUF - Einheitlicher Standard für alle Projekte und bessere Vergleichbarkeit - Optimierung der Planungsprozesse durch klare und visuelle Darstellung | |||||||||||
| Anforderungen an die digitalen Liefergegenstände der Pla- | |||||||||||
| nenden gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- | Dateiformat | Turnus/Datum | |||||||||
| tung“ aus AIA | |||||||||||
| FM-Modell gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- tung“ aus AIA | Nativ und IFC | gem. AIA | |||||||||
| Auf Basis des As-Built-Modells soll ein Modell nach formalen, geometrischen und alphanumerischen Anforderungen des Betriebs erstellt bzw. weiterentwickelt werden. Darüber hinaus ist eine Attribuierung betriebsrelevanter Daten und Referenzierung von Dokumenten zur Verknüpfung mit einem CAFM-System. Insbesondere / Beispielhaft folgende Attribute gem. MEM sind Inhalt für diesen FM-AWF: - Raumbezeichnung - Raumcode Nutzer - Raumcode IPS - Raumflächenart nach DIN 277 - etc. |
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| 5 | Reinigungsmanagement | Leistungsphase (HOAI 2021)/Betrieb | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Beschreibung für Betreiber, Gebäudedienstleister und Nutzer | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | B | |
| Der AWF Reinigungsmanagement im Facility Management sorgt für die professionelle Planung, Ausschreibung, Organisation und Durchführung von Reinigungsarbeiten in Gebäuden und Anlagen. Es gewährleistet Sauberkeit, Hygiene und Werterhalt der Immobilien durch effiziente Prozesse und qualifiziertes Personal. Korrespondierende Mehrwerte: - Optimierter Betrieb durch datenbasiertes Reinigungsmanagement - Gesteigerte Effizienz bei der Verwaltung von Dienstleistungsaufträgen - Vereinfachter Zugang zu relevanten Daten - Abrufbare Flächen, Mengen sowie Vorgabe des Turnus für die Ausschreibungen Infrastrukturelle Gebäu- dedienstleistungen | |||||||||||
| Anforderungen an die digitalen Liefergegenstände der Pla- | |||||||||||
| nenden gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- | Dateiformat | Turnus/Datum | |||||||||
| tung“ aus AIA | |||||||||||
| FM-Modell gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- tung“ aus AIA | Nativ und IFC | gem. AIA | |||||||||
| Auf Basis des As-Built-Modells soll ein Modell nach formalen, geometrischen und alphanumerischen Anforderungen des Betriebs erstellt bzw. weiterentwickelt werden. Darüber hinaus ist eine Attribuierung betriebsrelevanter Daten und Referenzierung von Dokumenten zur Verknüpfung mit einem CAFM-System. Insbesondere / Beispielhaft folgende Attribute gem. MEM sind Inhalt für diesen FM-AWF: - Reinigungsrelevant - Reinigungsturnus - Außenpflegerelevant - Außenpflegeturnus - etc. |
| Störungsmanagement im TGM und IGM (inkl. Res- | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 6 | Leistungsphase (HOAI 2021)/Betrieb | ||||||||||
| sourcenmanagement) | |||||||||||
| Beschreibung für Betreiber, Gebäudedienstleister und Nutzer | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | B | |
| Der Auftragnehmer betreibt eine rund um die Uhr erreichbare Störfallstelle, um Störungen prioritär zu erfassen, zu beheben und den störungsfreien Betrieb sicherzustellen. Störungen werden nach Kritikalität mit festen Reaktions- und Lösungszeiten eingeteilt, dokumentiert und jährlich in einem Bericht an den Auftraggeber (IPS) übergeben. Die- ser AWF wird über ein Ticketsystem in der eigens angeschafften CAFM des Auftraggebers (IPS) abgebildet. Korrespondierende Mehrwerte: - Schnellere Fehlerlokalisierung durch visuelle Verortung im BIM-Modell - Effizientere Einsatzplanung durch vollständige Informations- und Datenbasis im BIM-Modell - Unterstützung bei der Ableitung von Störungsprioritäten - Verknüpfung zu Leistungen im Rahmen der Wartung und Instandhaltung | |||||||||||
| Anforderungen an die digitalen Liefergegenstände der Pla- | |||||||||||
| nenden gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- | Dateiformat | Turnus/Datum | |||||||||
| tung“ aus AIA | |||||||||||
| FM-Modell gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- tung“ aus AIA | Nativ und IFC | gem. AIA | |||||||||
| Auf Basis des As-Built-Modells soll ein Modell nach formalen, geometrischen und alphanumerischen Anforderungen des Betriebs erstellt bzw. weiterentwickelt werden. Darüber hinaus ist eine Attribuierung betriebsrelevanter Daten und Referenzierung von Dokumenten zur Verknüpfung mit einem CAFM-System. Insbesondere / Beispielhaft folgende Attribute gem. MEM sind Inhalt für diesen FM-AWF: - Hersteller - Typ - Raumbezeichnung - etc. |
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| 7 | Gewährleistungsmanagement | Leistungsphase (HOAI 2021)/Betrieb | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Beschreibung für Betreiber, Gebäudedienstleister und Nutzer | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | B | |
| Der Auftragnehmer (externe Gebäudedienstleister) überwacht und verfolgt Gewährleistungsansprüche inklusive Mängelmanagement und Fristenkontrolle. Er koordiniert Nachunternehmer, führt Objektbegehungen durch und er- stellt quartalsweise Berichte für den Auftraggeber (IPS). Korrespondierende Mehrwerte: - Direkte Zuordnung von Mängeln zu Bauteilen und Anlagen(gruppen) und schnellere Lokalisierung durch visuelle Verortung im BIM-Modell - Effizientere Mängelmeldung und -nachverfolgung durch vollständige Informations- und Datenbasis im BIM- Modell - Unterstützung bei lückenloser Dokumentation und Vermeidung von ungeklärten bzw. abgelaufenen Ge- währleistungsansprüchen - Gesteigerte Transparenz für die Gesamtgewährleistung des Gebäudes | |||||||||||
| Anforderungen an die digitalen Liefergegenstände der Pla- | |||||||||||
| nenden gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- | Dateiformat | Turnus/Datum | |||||||||
| tung“ aus AIA | |||||||||||
| FM-Modell gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- tung“ aus AIA | Nativ und IFC | gem. AIA | |||||||||
| Auf Basis des As-Built-Modells soll ein Modell nach formalen, geometrischen und alphanumerischen Anforderungen des Betriebs erstellt bzw. weiterentwickelt werden. Darüber hinaus ist eine Attribuierung betriebsrelevanter Daten und Referenzierung von Dokumenten zur Verknüpfung mit einem CAFM-System. Insbesondere / Beispielhaft folgende Attribute gem. MEM sind Inhalt für diesen FM-AWF: - Gewährleistungsbeginn - Baujahr - Inbetriebnahme - Lebensdauer - etc. |
| 8 | Dokumentation der Inbetriebnahme | Leistungsphase (HOAI 2021)/Betrieb | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Beschreibung für Betreiber, Gebäudedienstleister und Nutzer | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | B | |
| Die Inbetriebnahme umfasst die technische Aktivierung und Prüfung übernommener Anlagen, einschließlich Sicher- heitskontrollen, Energieversorgung, Probelauf und Dokumentation der Betriebsbereitschaft. Sie bildet die Grundlage für die Nutzungsfreigabe und markiert den Beginn möglicher Gewährleistungsfristen. Korrespondierende Mehrwerte: - Direkte Zuordnung von Prüf- und Inbetriebnahmeergebnissen zu Anlagen und Bauteilen - Zentrale Verfügbarkeit der Inbetriebnahmedokumente - Reduzierung von Informationsverlusten zwischen unterschiedlichen Beteiligten | |||||||||||
| Anforderungen an die digitalen Liefergegenstände der Pla- | |||||||||||
| nenden gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- | Dateiformat | Turnus/Datum | |||||||||
| tung“ aus AIA | |||||||||||
| FM-Modell gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- tung“ aus AIA | Nativ und IFC | gem. AIA | |||||||||
| Auf Basis des As-Built-Modells soll ein Modell nach formalen, geometrischen und alphanumerischen Anforderungen des Betriebs erstellt bzw. weiterentwickelt werden. Darüber hinaus ist eine Attribuierung betriebsrelevanter Daten und Referenzierung von Dokumenten zur Verknüpfung mit einem CAFM-System. Insbesondere / Beispielhaft folgende Attribute gem. MEM sind Inhalt für diesen FM-AWF: - Inbetriebnahme - Hersteller - Lieferant |
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- Modellnummer
- etc.
| Gebäudeautomation (Intelligenter Gebäudebetrieb) | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 9 | (inkl. Sicherheitsmanagement mit Gebäudeautoma- | Leistungsphase (HOAI 2021)/Betrieb | |||||||||
| tion) | |||||||||||
| Beschreibung für Betreiber, Gebäudedienstleister und Nutzer | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | B | |
| Der Auftragnehmer (externe Gebäudedienstleister) optimiert die Gebäudeautomation durch Überwachung und An- passung der Komfort-, Umwelt- und Energieparameter sowie der Steuerungs- und Regelungssysteme, um Energie- verbrauch, Ausfallzeiten und Verschleiß zu reduzieren. Er betreibt die Gebäudeleittechnik, überwacht Soll- und Ist- Werte, dokumentiert Störungen und erstellt Optimierungsvorschläge, die der Auftraggeber (IPS) genehmigen muss. Integriert wird der Anwendungsfall - Sicherheitsmanagement mit Gebäudeautomation: Der Auftragnehmer über- nimmt den Betrieb der vorhandenen Gebäudeleittechnik (GLT) inklusive Fernzugriff, überwacht Soll- und Ist-Werte und dokumentiert Störungen im Betriebstagebuch. Optimierungsvorschläge darf er dem Auftraggeber unterbreiten, Änderungen an Betriebsparametern erfolgen jedoch nur mit dessen schriftlicher Zustimmung. Korrespondierende Mehrwerte: - Automatisierte Ableitung von Funktions- und Datenpunktlisten - Verbesserte Qualitätssicherung der GA-Planung - Schnellere Fehlerdiagnose im Betrieb durch die Nutzung der BIM-Modelle und entsprechender Bauteil- und Anlagendaten - Optimierung der Betriebs- und Energiekosten | |||||||||||
| Anforderungen an die digitalen Liefergegenstände der Pla- | |||||||||||
| nenden gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- | Dateiformat | Turnus/Datum | |||||||||
| tung“ aus AIA | |||||||||||
| FM-Modell gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- tung“ aus AIA | Nativ und IFC | gem. AIA | |||||||||
| Auf Basis des As-Built-Modells soll ein Modell nach formalen, geometrischen und alphanumerischen Anforderungen des Betriebs erstellt bzw. weiterentwickelt werden. Darüber hinaus ist eine Attribuierung betriebsrelevanter Daten und Referenzierung von Dokumenten zur Verknüpfung mit einem CAFM-System. Insbesondere / Beispielhaft folgende Attribute gem. MEM sind Inhalt für diesen FM-AWF: - Hersteller - Typ - Modellnummer - Lieferant - Bezeichnung BAS - etc. |
| Rückbaumanagement (Bauphasenplanung mit Um- | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 10 | zugsmanagement und Rückbau als 4D-Modell; spe- | Leistungsphase (HOAI 2021)/Betrieb | |||||||||
| zifisch für Uniklinikum) | |||||||||||
| Beschreibung für Betreiber, Gebäudedienstleister und Nutzer | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | B | |
| Der AN (externe Gebäudedienstleister) ist verantwortlich für die rechtssichere, nachhaltige und dokumentierte Durchführung aller Rückbaumaßnahmen an vertraglich definierten Liegenschaften, inklusive Planung, Schadstoff- management, Koordination von Nachunternehmern und Einhaltung gesetzlicher Vorgaben. Ziel ist die sichere Frei- machung der Flächen bei Wahrung von Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit und Betreiberpflichten sowie die vollstän- dige Dokumentation und Übergabe der Rückbauzustände an den AG (IPS). Korrespondierende Mehrwerte: |
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| - Frühe Visualisierung und bessere Kommunikation der Rückbauoptionen - Transparenz über Restriktionen und Potenziale im Bestand - Schnellere Variantenbildung durch digitale Methoden - Grundlage für belastbare Folgeprozesse (Kosten, Termine, Genehmigungen) - Fortführung des digitalen Lebenszyklus der Immobilie - Übergabe der digitalen Historie an den Projektbetrieb und nach Fertigstellung an das FM | ||
|---|---|---|
| Anforderungen an die digitalen Liefergegenstände der Pla- | ||
| nenden gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- | Dateiformat | Turnus/Datum |
| tung“ aus AIA | ||
| FM-Modell gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- tung“ aus AIA | Nativ und IFC | gem. AIA |
| Auf Basis des As-Built-Modells soll ein Modell nach formalen, geometrischen und alphanumerischen Anforderungen des Betriebs erstellt bzw. weiterentwickelt werden. Darüber hinaus ist eine Attribuierung betriebsrelevanter Daten und Referenzierung von Dokumenten zur Verknüpfung mit einem CAFM-System. Insbesondere / Beispielhaft folgende Attribute gem. MEM sind Inhalt für diesen FM-AWF: - Bauteilstatus - etc. Für die tatsächliche Umbaumaßnahme werden weitere digitale Liefergegenstände vertraglich mit den beauftragten Planenden vereinbart |
| Umbaumanagement | Fortschreibung des FM-Mo- | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 11 | Leistungsphase (HOAI 2021)/Betrieb | ||||||||||
| dells | |||||||||||
| Beschreibung für Betreiber, Gebäudedienstleister und Nutzer | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | B | |
| Der AN (externe Gebäudedienstleister) ist für die kontinuierliche Pflege und Aktualisierung der Bestandsdokumenta- tion sowie der CAD-/CAFM-Daten verantwortlich, inklusive Flächenmanagement nach DIN 277. Änderungen, Um- bauten und Erweiterungen sind systematisch zu erfassen, zu dokumentieren und dem AG (IPS) regelmäßig in ver- einbarter Form zur Verfügung zu stellen. Korrespondierende Mehrwerte: - Frühe Visualisierung und bessere Kommunikation der Umbauoptionen - Transparenz über Restriktionen und Potenziale im Bestand - Schnellere Variantenbildung durch digitale Methoden - Grundlage für belastbare Folgeprozesse (Kosten, Termine, Genehmigungen) - Fortführung des digitalen Lebenszyklus der Immobilie - Übergabe der digitalen Historie an den Projektbetrieb und nach Fertigstellung an das FM | |||||||||||
| Anforderungen an die digitalen Liefergegenstände der Pla- | |||||||||||
| nenden gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- | Dateiformat | Turnus/Datum | |||||||||
| tung“ aus AIA | |||||||||||
| FM-Modell gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- tung“ aus AIA | Nativ und IFC | gem. AIA | |||||||||
| Auf Basis des As-Built-Modells soll ein Modell nach formalen, geometrischen und alphanumerischen Anforderungen des Betriebs erstellt bzw. weiterentwickelt werden. Darüber hinaus ist eine Attribuierung betriebsrelevanter Daten und Referenzierung von Dokumenten zur Verknüpfung mit einem CAFM-System. Insbesondere / Beispielhaft folgende Attribute gem. MEM sind Inhalt für diesen FM-AWF: - Bauteilstatus - etc. Für die tatsächliche Umbaumaßnahme werden weitere digitale Liefergegenstände vertraglich mit den beauftragten Planenden vereinbart |
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| 12 | Außenanlagenmanagement (grün, grau, weiß) | Leistungsphase (HOAI 2021)/Betrieb | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Beschreibung für Betreiber, Gebäudedienstleister und Nutzer | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | B | |
| Das Außenanlagenmanagement umfasst die Reinigung und Pflege von Verkehrsflächen, Bodenabläufen, Dächern sowie die Vegetationspflege nach DIN 18919 unter Beachtung gesetzlicher Vorgaben und städtischer Satzungen. Ziel ist ein gepflegtes Erscheinungsbild, die Verkehrssicherheit und der nachhaltige Erhalt der Außenanlagen – do- kumentiert durch strukturierte Attributführung im CAFM-System. Schwerpunkt liegt hier auf den Stichworten grün, grau, weiß, also Vegetation, Verkehrsflächen und Winterdienst. Korrespondierende Mehrwerte: - Optimierter Betrieb durch datenbasiertes Flächenmanagement - Gesteigerte Effizienz bei der Verwaltung von Dienstleistungsaufträgen - Vereinfachter Zugang zu relevanten Daten - Abrufbare Flächen, Mengen sowie Vorgabe des Turnus für die Ausschreibungen Infrastrukturelle Gebäu- dedienstleistungen | |||||||||||
| Anforderungen an die digitalen Liefergegenstände der Pla- | |||||||||||
| nenden gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- | Dateiformat | Turnus/Datum | |||||||||
| tung“ aus AIA | |||||||||||
| FM-Modell gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- tung“ aus AIA | Nativ und IFC | gem. AIA | |||||||||
| Auf Basis des As-Built-Modells soll ein Modell nach formalen, geometrischen und alphanumerischen Anforderungen des Betriebs erstellt bzw. weiterentwickelt werden. Darüber hinaus ist eine Attribuierung betriebsrelevanter Daten und Referenzierung von Dokumenten zur Verknüpfung mit einem CAFM-System. Insbesondere / Beispielhaft folgende Attribute gem. MEM sind Inhalt für diesen FM-AWF: - Raumflächenart nach DIN 277 - Außenpflegerelevant - Außenpflegeturnus - etc. |
| Ausschreibung infrastrukturelles und technisches | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 13 | Leistungsphase (HOAI 2021)/Betrieb | ||||||||||
| Gebäudemanagement | |||||||||||
| Beschreibung für Betreiber, Gebäudedienstleister und Nutzer | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | B | |
| Der Anwendungsfall umfasst die Nutzung der Daten und Informationen aus BIM-Modellen , um Leistungen des inf- rastrukturellen und technischen Gebäudemanagements strukturiert, vergleichbar und rechtssicher ausschreiben zu können. Auf Basis der im BIM-Modell enthaltenen Raum-, Flächen-, Anlagen- und Ausstattungsdaten werden Leis- tungsumfänge, Mengengerüste, Wartungs- und Reinigungsfrequenzen sowie objektspezifische Anforderungen au- tomatisiert oder halbautomatisiert abgeleitet. Dadurch entstehen konsistente, vollständige und objektbezogene Aus- schreibungsunterlagen. Korrespondierende Mehrwerte: - Gesteigerte Effizienz bei der Verwaltung von Dienstleistungsaufträgen - Vereinfachter Zugang zu relevanten Daten - Abrufbare Flächen, Mengen sowie Vorgabe des Turnus für die Ausschreibungen Infrastrukturelle Gebäu- dedienstleistungen | |||||||||||
| Anforderungen an die digitalen Liefergegenstände der Pla- | |||||||||||
| nenden gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- | Dateiformat | Turnus/Datum | |||||||||
| tung“ aus AIA | |||||||||||
| FM-Modell gem. BIM-AWF „Nutzung für Betrieb und Erhal- tung“ aus AIA | Nativ und IFC | gem. AIA | |||||||||
| Auf Basis des As-Built-Modells soll ein Modell nach formalen, geometrischen und alphanumerischen Anforderungen des Betriebs erstellt bzw. weiterentwickelt werden. Darüber hinaus ist eine Attribuierung betriebsrelevanter Daten und Referenzierung von Dokumenten zur Verknüpfung mit einem CAFM-System. Insbesondere / Beispielhaft folgende Attribute gem. MEM sind Inhalt für diesen FM-AWF: - Raumflächenart nach DIN 277 - Wartungsturnus |
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- Prüfungsturnus
- Modellnummer
- Bezeichnung BAS
- etc.
Die zusammengefassten BIM-Anwendungsfälle des FM sind in der folgenden Übersicht den übergeordneten BIM-Zielen des FM zugeordnet und stehen damit in direktem Verhältnis sowohl zum Projekterfolg als auch zur Sicherstellung des Übergangs in den Gebäudebetrieb.
| BIM-Anwendungsfälle des FM | BIM-Ziele des FM | |||
|---|---|---|---|---|
| Nr. | Name | Sichere Nutzungs- kosten | verlässliche Datengrund- lage | praktische Datenverfüg- barkeit |
| 201 | Instandhaltung (inkl. Ressourcenmanagement, 212 Außenanlagenmanagement Infrastruktur) | x | x | |
| 202 | Anlagenverwaltung | x | ||
| 203 | Betreiberverantwortung | x | ||
| 204 | Flächenmanagement | x | ||
| 205 | Reinigungsmanagement | x | ||
| 206 | Störungsmanagement im TGM und IGM (inkl. Ressourcenmanagement) | x | ||
| 207 | Gewährleistungsmanagement | x | ||
| 208 | Dokumentation der Inbetriebnahme | x | ||
| 209 | Gebäudeautomation (Intelligenter Gebäudebetrieb) (inkl. Sicherheitsmanagement mit Gebäudeautomation) | x | ||
| 210 | Rückbaumanagement (Bauphasenplanung mit Umzugsmanagement und Rückbau als 4D-Modell) | x | ||
| 211 | Umbaumanagement | Fortschreibung des FM-Modells | x | ||
| 212 | Außenanlagemanagement (grün, grau, weiß) | x | ||
| 213 | Ausschreibung infrastrukturelles und technisches Gebäudemanagement | x | x | x |
Abbildung 1: Matrix Zuordnung Ziele und Anwendungsfälle
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2 Grundlagen und Rahmenbedingungen
2.1 Rechtliche Grundlagen
Die LIA basieren unter anderem auf den aktuellen gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien im Be- reich des öffentlichen Immobilienmanagements des Landes Sachsen-Anhalt. Hierzu zählen ins- besondere:
• Landesbauordnung Sachsen-Anhalt • Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) • Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) • Landesspezifische Vorgaben zum Gebäudemanagement und zur Immobilienbewirt- schaftung • Verschlusssachenanweisung Land Sachsen-Anhalt (VSA-LSA) • BSI-Grundschutz
2.2 Normen und Standards
Die LIA orientieren sich insbesondere an folgenden Normen und Standards, bzw. sind diese bei der Umsetzung der LIA-Vorgaben zu berücksichtigen:
• DIN EN ISO 19650 (Informationsmanagement mit BIM) • DIN 276 (Kosten im Bauwesen) • DIN 277 (Grundflächen und Rauminhalte) • DIN 18960 (Nutzungskosten im Hochbau) • DIN 32736 (Gebäudemanagement) • VDI 3813 (Gebäudeautomation) • VDI 3814 (Gebäudeautomation) • VDI 3805 (Technische Gebäudeausrüstung) • VDI 3966 (Datenerfassung) • VDMA 24186 (Wartung TGA) • GEFMA-Richtlinie 198-1 (Dokumentation) • GEFMA 900 • GEFMA 912 • GEFMA 922 • buildingSMART Standards • ITN-XT • AMEV Richtlinien
2.3 Mitgeltende Dokumente
Die LIA sind unter Berücksichtigung und Wechselwirkung der nachfolgenden Dokumente zu verstehen.
• Auftraggeber-Informations-Anforderungen (projektspezifisch) • Dokumentationsmatrix • Modell-Element-Matrix
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3 Organisatorische Einbindung
3.1 Aufgaben der IPS
Die IPS ist eine landeseigene Gesellschaft mit Sitz in Magdeburg. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Umsetzung von Hochbauprojekten sowie in der Entwicklung und Verwal- tung landeseigener Immobilien im Auftrag des Landes Sachsen-Anhalt.
Im Rahmen der Planung erfolgt die Umsetzung der Projekte unter Einsatz der Building Information Modeling (BIM)-Methodik in digitaler Form. Für den Betrieb wird ein FM-Mo- dell konzipiert, welches in einer CAFM-Umgebung eingebunden wird.
Gemäß den geltenden Rechtsgrundlagen, wie sie in Gesetzen, Verordnungen, Normen und Richtlinien definiert sind, obliegt der IPS als Eigentümer der Immobilien die Betrei- berverantwortung.
3.2 Verknüpfung mit den AIA
Die LIA übersetzen diese strategischen Rahmenbedingungen in konkrete, operative Informati- onsanforderungen, die für den Betrieb, die Instandhaltung, das Gewährleistungsmanagement, Energie- und Ressourcenmanagement, Flächenmanagement, Sicherheitsmanagement und wei- tere für das FM relevante BIM-Anwendungsfälle relevant sind.
Die AIA bündeln diese Anforderungen und konkretisieren sie projektbezogen für die digitale Pla- nung, Ausführung und den Betrieb mit BIM. Dabei berücksichtigen sie die erforderlichen Daten- formate, Prozesse und IT-Systeme, die für die Umsetzung der BIM-Anwendungsfälle notwendig sind. Sie legen fest, wie die Daten und Informationen im BIM-Projekt bereitgestellt und genutzt werden.
3.3 Rollen und Verantwortlichkeiten
Die Verantwortlichkeiten für die Erstellung, Übernahme und Pflege der Modelle und Informationen für den Betrieb wird für das Projekt in den AIA definiert. Die Regelungen für die Betriebsphase obliegen dem Facility Management der IPS.
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4 Informationsanforderungen
Die Informationsanforderungen der IPS umfassen verschiedene Arten von Daten und Informati- onen, die für den gesamten Lebenszyklus der Liegenschaften benötigt werden und beziehen sich auf Dokumente, Prozessdaten und BIM-Modelle. Die Daten gliedern sich gemäß GEFMA 470/480 in:
Stammdaten
• Alphanumerische Stammdaten (z.B. Kennwerte, Attribute) • Grafische Daten (z.B. 2D-Pläne, 3D-Modelle) • Dokumentationen (z.B. Nachweise, Zertifikate, Anleitungen) und Bewegungsdaten
• Betriebsdaten (z.B. Verbrauchswerte, Zählerstände) • Prozessdaten (z.B. Störmeldungen, Aufträge, Termine) • Kostenrelevante Daten (z.B. Verträge, Abrechnungen)
Die nachfolgenden Abschnitte definieren die konkreten Anforderungen an diese Informationen, ihre Strukturierung, Qualitätssicherung und Austauschformate.
4.1 Anforderungen an die BIM-Modellierung
Die konkreten Informationsanforderungen an die BIM-Modellierung werden in der Modell-Ele- ment-Matrix als gültige Vorlage für alle Liegenschaften definiert. Eine projektspezifische Ergän- zung von Property Sets (PSet) ist möglich. Die Bedarfstiefe erfordert neben allgemeinen und technischen Objektstammdaten bauteilbezogene Informationen sowie betriebswirtschaftliche Da- ten zu Kosten und Verträgen sowie Betriebs- und Nachhaltigkeitsdaten.
4.2 Anforderungen an Dokumente
Einheitlich strukturierte Dokumente stellen eine zentrale Informationsquelle für den Gebäudebe- trieb dar. Folgende Dokumente sind als Teil der Liegenschaftsinformationen zu erfassen und zu verwalten: Technische Dokumentation
• Entspr. Dokumatrix: Bedienungs- und Wartungsanleitungen, Prüfprotokolle, Pläne, Bautagebücher, Brandschutzkonzepte, etc. Rechtliche Dokumentation
• Entspr. Dokumatrix: Genehmigungen und behördliche Bescheide, Gutachten, Nach- weise, Protokolle, etc. Kaufmännische Dokumentation
• Entspr. Dokumatrix: Wartungsverträge, Kostennachweise, Rechnungen und Belege, Finanzpläne, Reports, Bestellungen, etc.
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Die Dokumente sind in strukturierter Form unter Berücksichtigung eines einheitlichen Ablage- systems zu erfassen und mit den zugehörigen Gebäudeteilen, Anlagen oder Prozessen zu ver- knüpfen. Die Metadaten zu Dokumenten müssen mindestens folgende Informationen umfassen:
• Leistungsprozess • Bezeichnung • Regelwerke • Gesetzlich gefordert • Bezug zu Immobilien/ TGA/ Organisation • Relevanz • Gewerk 1. & 2. Ebene • Zeitraum der Dokumentenerstellung & -einforderung • Übergabezeitpunkt • Dokumentname • Seite (falls erforderlich) • Datenhaltung • Ablageort • Hyperlink • Erstellung, Beschaffung, Pflege durch... • Schnittstellen • Dokumentenkategorie • Erstelldatum • Versionsnummer • Gültigkeit/Ablaufdatum • Verantwortlicher • Verweis auf verknüpfte Anlagen/Bauteile • Relevanz für Betreiberverantwortung (ja/nein)
4.3 Anforderungen an Bewegungsdaten
Für die effiziente Bewirtschaftung der Liegenschaften sind neben statischen Informationen auch prozessbezogene und dynamische Daten zu erfassen und zu verwalten. Diese umfassen:
Betriebsdaten
• Zählerstände und Verbrauchsdaten (Strom, Wasser, Wärme) • Betriebsstunden technischer Anlagen • Füllstände • Temperatur-, Feuchte- und sonstige Messwerte • weitere Daten
Instandhaltungsdaten
• Störmeldungen und Ausfallzeiten • Wartungstermine und -protokolle • Inspektionsberichte
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• Austausch- und Reparaturmaßnahmen • weitere Daten
Nutzungsbezogene Daten
• Belegungsdaten • Zutrittskontrolle • Nutzungszeiten • weitere Daten Die Prozessdaten sind so zu strukturieren, dass eine nachvollziehbare Historie aufgebaut wird und Auswertungen nach definierten Kriterien möglich sind. Für jedes Prozessdatum sind mindes- tens folgende Metainformationen zu erfassen:
• Zeitstempel • Quelle/Messpunkt • Verantwortliche Person/System • Bezug zum betreffenden Objekt/Anlage • Maßnahmentyp (bei Instandhaltungsdaten)
Für Zustandsdaten erfolgt bei Einbindung von Meldungen und Alarmen sowie Ansteuerung von Aktoren aus dem CAFM-System der Datenaustausch ereignisbasiert. Die Integration von Ver- brauchsdaten erfolgt durch eine manuelle und/oder automatische Zählerablesungen mittels eines Gebäudeautomations- oder Energieerfassungssystems.
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5 Datenstrukturen und -formate
5.1 BIM-Modellierung und Datenhaltung
In BIM-Modellen werden für das Facility Managementrelevante Daten in geometrischer sowie alphanumerischer Form festgehalten. Diese BIM-Modelle begleiten die Liegenschaft über ihren Lebenszyklus hinweg als digitales Abbild.
Die abgebildeten Daten umfassen je Immobilie die Bereiche
• Objekt-Stammdaten • Objekt-Betriebsdaten • Vorhersage • Interpretation • Analyse • Personen- und Nutzungsdaten • Daten und Kennzahlen
5.2 Datenformate und Schnittstellen
Die Schnittstellen zwischen den Systemen sind so zu gestalten, dass ein verlustfreier Datenaus- tausch gewährleistet ist. Bei jeder Datenübergabe ist eine Validierung der übertragenen Daten gemäß den definierten Qualitätskriterien durchzuführen.
Die Daten werden in folgenden Formaten erfasst und bereitgestellt:
• IFC2x3 sowie IFC4 (Industry Foundation Classes) für BIM-Modelle • COBie (Construction Operations Building Information Exchange) für Übergabe von Anlagedaten an FM-Systeme • Gif-IDA für kaufmännische Immobiliendaten • CSV oder XML für Daten der Gebäudeautomation • GAEB für Austausch von Auftragsdaten • PDF für Dokumente und Nachweise • Excel/CSV für tabellarische Daten • XML/JSON für Datenaustausch zwischen Systemen ohne spezifisches Fachformat
5.3 Systemintegration und Schnittstellen
Die in den LIA sowie AIA definierten Vorgaben zu Prozessen und Informationsmanagement sind im Zusammenhang der Gesamt-System-Landschaft zu betrachten, die bei der Bearbeitung und Betreuung von IPS-Liegenschaften zum Einsatz kommt. In diesem Zusammenhang wird insbe- sondere auf die Gebäudeautomation sowie das CAFM-System verwiesen, welche derzeit be- schafft werden.
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6 Prozesse des Informationsmanagements
6.1 Datenerfassung und -pflege
Datenerhebung für Bestandsobjekte
• Scan2BIM für geometrische Erfassung • Bestandsaufnahme der technischen Gebäudeausrüstung • Dokumentation vorhandener Bauteile und Anlagen • Erhebung relevanter Betriebsdaten
Datenerhebung für Neubauprojekte
• Übergabe der As-built Dokumentation • Digitale Bauabnahme und Dokumentation • Übergabe technischer Unterlagen und Handbücher • Integration in vorhandene Datenbestände
Datenpflege und -aktualisierung
• Definierte Aktualisierungszyklen für verschiedene Datenarten • Verantwortlichkeiten für die Datenpflege • Nachverfolgung von Änderungen (Change Management) • Versionierung wichtiger Dokumente
6.2 Datenqualitätssicherung
Qualitätskriterien
• Vollständigkeit der Daten • Richtigkeit und Plausibilität • Aktualität • Eindeutigkeit und Konsistenz • Zugänglichkeit und Verfügbarkeit
Prüfmechanismen
• Automatisierte Prüfroutinen • Stichprobenartige manuelle Prüfungen • Validierung durch Fachexperten • Regelmäßige Datenreviews
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Die Qualitätssicherung der Daten erfolgt kontinuierlich während des Gebäudebetriebs. Der FM- Dienstleister sichert die Qualität der Modelle und Dokumente sowie der Daten im CAFM-Sys- tem. Während der Ausführungsvorbereitung, der Bauausführung und des Projektabschlusses sind zudem die Auftragnehmer Planung und Bau für die Qualitätsgewährleistung verantwortlich.
7 Implementierung und Umsetzung
7.1 Gemeinsame Datenumgebung
Die Umsetzung der LIA erfolgt für die Liegenschaften der IPS in den folgenden Phasen:
- Analysephase:
Ist-Analyse des Datenbestands und Dokumentation
• Neubau + Umbau: in HOAI Leistungsphase 1, spätesten in HOAI Leistungsphase 3 • Bestand: vor Bestandsaufnahme 2. Implementierungsphase:
Technische Umsetzung und Systemanpassungen
• Neubau + Umbau: in HOAI Leistungsphase 5 und 6 sowie ggf. 8 • Bestand: während und nach Bestandsaufnahme 3. Ausrollphase:
Schrittweise Ausweitung
• Neubau + Umbau: in HOAI Leistungsphase 8 • Bestand: während Bestandsmodellierung 4. Betriebsphase:
Regelmäßiges Monitoring und kontinuierliche Verbesserung
• Neubau + Umbau: ab HOAI Leistungsphase 9 • Bestand: nach abgeschlossener Abbildung des Bestands
7.2 Schulung und Kommunikation
• Schulungskonzept für alle Beteiligten • Dokumentation und Handreichungen • Support- und Helpdesk-Struktur • Regelmäßige Informationsveranstaltungen Eine ausreichende Schulung und Kommunikation für die jeweiligen eigenen Mitarbeitenden liegt in der Verantwortlichkeit des jeweiligen Vertragspartners
7.3 Controlling und Weiterentwicklung
• KPIs zur Messung der Umsetzung und Datenqualität • Regelmäßige Bewertung des Nutzens und der Wirtschaftlichkeit • Kontinuierliche Anpassung der Anforderungen an neue Entwicklungen
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• Integration neuer Technologien (KI, IoT, etc.) Die Modellautoren haben eine Eigenverantwortung hinsichtlich dieser aufgeführten Aspekte, wobei IPS FM das Recht auf (stichprobenartige) Prüfung hat, woraus sich eine Pflicht zur Zu- sammenarbeit und eventuelle Behebung durch die Vertragspartner ergibt.
8 Anhänge
8.1 Modell-Element-Matrix
Für das Facility Management bei der IPS existiert eine allgemeingültige MEM. Projektspezifische Konkretisierungen gemäß AIA haben Gültigkeit und der Um-gang mit eventuellen Abweichungen wird durch IPS FM je Liegenschaft definiert.
8.2 Vorlagen und Checklisten
• Checklisten für die Datenerfassung • Abnahmeprotokolle für die Datenübergabe • Checklisten zur Datenprüfung • Vorlagen für Berichte und Auswertungen • Prozessdiagramme für typische Abläufe
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