Zweckverband
Bodensee-Wasserversorgung
Entwicklung Areal A Sipplinger Berg
Vergabeverfahren
Projektmanagementleistungen
(Projektleitung einschl. Projektsteuerung
mit BIM)
Vergabeleitfaden
Auftragsbekanntmachungsnummer EU-Amtsblatt:
Vergabestelle:
Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung (BWV) Hauptstraße 163 70563 Stuttgart Ansprechpartner: Herr Marven Auch E-Mail: marven.auch@bodensee-wasserversorgung.de Fax: +49 711 973-2030
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Inhaltsverzeichnis
I. Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung .............................. 4
II. Projekt Entwicklung Areal A Sipplinger Berg ............................... 4
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Entwicklung Areal A Sipplinger Berg .................................... 4
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Umstrukturierung der Gesamtanlage .................................... 6
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Kritische Infrastruktur ............................................................. 6
III. Vertrauliche Unterlagen .................................................................. 7
IV. Zu vergebende Projektmanagementleistungen ............................ 8
V. Projektdauer ..................................................................................... 9
VI. Verfahrensablauf ............................................................................. 9
VII. Zeitplan Vergabeverfahren............................................................ 10
VIII. Verfahrenssprache ........................................................................ 11
IX. Teilnahmewettbewerb ................................................................... 11
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Teilnahmeantrag – Form, Frist und einzureichende Unterlagen ............................................................................. 11
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Andere Unternehmen (Eignungsleihe) ................................ 12
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Unterauftragnehmer .............................................................. 13
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Bewerber / Bewerbergemeinschaft...................................... 13
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Prüfung der Teilnahmeanträge ............................................ 13
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Eigenerklärung zu Ausschlussgründen: ............................. 14
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Mindestbedingungen für die Wertung der Teilnahmeanträge.................................................................. 15
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Auswahlkriterien ................................................................... 19
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Verpflichtungserklärung Mindestentgelt LTMG-BW .......... 23
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Rückfragen / Kommunikation .............................................. 23
X. Verhandlungsverfahren ................................................................ 24
- Erstangebot ........................................................................... 24
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Form und Frist ....................................................................... 24
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Angebotsinhalt ...................................................................... 25
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Verhandlungsgespräche ...................................................... 29
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Rückfragen ............................................................................ 30
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Wertung der endgültigen Angebote .................................... 30
XI. Vergabekammer ............................................................................. 37
XII. Anlagen .......................................................................................... 38
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I. Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung
Der Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung, bestehend aus 183 Ver- bandsmitgliedern (149 Kommunen und 34 Wasserversorgungszweckverbände) wurde am 25. Oktober 1954 gegründet. Seitdem liefert der Zweckverband Bo- densee-Wasserversorgung ohne Unterbrechung Trinkwasser aus dem Boden- see und versorgt derzeit 4 Mio. Bürger sowie Gewerbe und Industrie in 320 Städ- ten und Gemeinden Baden-Württembergs mit Trinkwasser. Die Anlagen zur Trinkwasserentnahme befinden sich am Überlinger See in der Gemeinde Sipp- lingen. Von der Trinkwasserentnahme wird das Wasser zur drei Kilometer ent- fernten Trinkwasseraufbereitungsanlage auf dem Sipplinger Berg gefördert. Im Anschluss an die Aufbereitung wird das Trinkwasser über zwei Hauptleitungen in das über 1.700 km lange Leitungsnetz gespeist.
Bei der Wasserentnahme und -aufbereitung, die ausschließlich der Trinkwasser- versorgung dienen, handelt sich um Sektorentätigkeiten im Bereich Wasser i.S.v. § 102 Abs. 1 GWB. Die BWV ist deshalb Sektorenauftraggeber i.S.v. § 100 Nr. 1 GWB.
II. Projekt Entwicklung Areal A Sipplinger Berg
- Entwicklung Areal A Sipplinger Berg
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind Projektmanagementleistungen (Projektleitung und Projektsteuerung) für das Vorhaben „Entwicklung Areal A – Sipplinger Berg“. Auf dem Areal A sollen ein Labor, ein Parkhaus und eine Pforte so realisiert werden, dass das Gesamtensemble die sicherheits- technischen Anforderungen erfüllt, die zum Schutz der kritischen Infrastruk- tur auf dem Sipplinger Berg erforderlich sind (dazu sogleich unter 3.).
Das Areal A soll zum einen optimale Voraussetzungen für den Betrieb des neuen Labors schaffen, indem die räumliche Trennung der beiden beste- henden Einrichtungen, die sich nachteilig auf die Betriebsorganisation aus- wirkt, durch die Zentralisierung an einem Standort aufgehoben wird. Es ist wünschenswert, hierdurch Synergieeffekte zu erzielen.
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Der Neubau eines Parkhauses mit PKW-/ Fahrradstellplätzen für Mitarbei- ter, Externe und Besucher soll dem erhöhten Stellplatzbedarf Rechnung tra- gen, der aus dem zukünftigen Ausbau von Personalkapazitäten und auf- grund einer fehlenden Anbindung des Sipplinger Bergs an den Personen- nahverkehr folgt.
Das Areal A markiert ferner das zukünftige Entrée zur Gesamtanlage. Da- her soll an diesem exponierten Standort eine neue Pforte geschaffen wer- den.
Die Zugänglichkeit der Gesamtanlage soll von Grund auf neu organisiert werden. Wesentlicher Bestandteil der Entwicklung des Areals A ist die Neu- organisation der Pforten- und Parksituation als zentralem Ankommenspunkt für Mitarbeiter, Besucher und die Anlieferung mittels Kleinfahrzeugen.
Die beschriebenen Teilprojekte sollen voraussichtlich bauabschnittsweise wie folgt umgesetzt werden:
− Bauabschnitt I – Laborgebäude und Pforte − Bauabschnitt II – Parkhaus.
Die Teilprojekte sind jedoch aufgrund der entstehenden Abhängigkeiten und Funktionalitäten als ein Gesamtprojekt zu betrachten. Dabei müssen gesamtheitlich die Sicherheitskonzepte, Zonenübergänge und KRITIS-An- forderungen der BWV besonders berücksichtigt werden. Zudem ist dabei die Eingliederung in die bestehende Campusanlage und die Einbettung in die technische Gesamt-Infrastruktur des Sipplinger Bergs angemessen zu beachten. Die auf dem Areal A befindliche Windkesselanlage ist essenziell für den Prozess der Wasserverteilung und darf im Zuge der Planung nicht angetastet werden.
Es ist eine stufenweise Beauftragung aller fünf Projektstufen nach AHO Heft 9 (Projektvorbereitung, Planung, Ausführungsvorbereitung, Ausführung, Projektabschluss) vorgesehen. Fest beauftragt werden zunächst nur die Projektstufen 1 und 2. Näheres ist im Vertragsentwurf Projektmanagement- leistungen geregelt (Anlage 00).
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Die Planung des Areals A soll in fünf Gewerke aufgeteilt werden, die derzeit im Rahmen eines europaweiten Verhandlungsverfahrens mit Teilnahme- wettbewerb ausgewählt werden. Nähere Informationen zur Funktion der An- lage und damit in Zusammenhang stehenden Leitungen, sind der Anlage 02 – Leistungsbeschreibung inkl. Kostenermittlung (Kostenrahmen aller drei Bauabschnitte) zu entnehmen.
- Umstrukturierung der Gesamtanlage
Die zu vergebenden Projektmanagementleistungen umfassen zwar nur das das Areal A, sie sind jedoch im Kontext zu weiteren Teilprojekten zu erbrin- gen, die für die Gesamtanlage auf dem Sipplinger Berg geplant sind, bei- spielsweise in Bezug auf funktionale Zusammenhänge zwischen Gebäu- den. Hintergrund ist, dass die Entwicklung des Areals A in eine Umstruktu- rierung der Gesamtanlage auf dem Sipplinger Berg eingebunden ist.
Zukünftig sollen innerhalb der Gesamtanlage Sipplinger Berg insbesondere folgende Teilprojekte umgesetzt werden, die zwar nicht Bestandteil der zu vergebenden Projektmanagementleistungen sind, die jedoch bei der Erbrin- gung der Projektmanagementleistungen berücksichtigt werden müssen:
− Neubau eines zusätzlichen Reinwasserbehälters − Neubau eines weiteren Quellbauwerks − optionale Errichtung eines Zwischenbehälters − Erweiterung elektrotechnischer Anlagen und Filterhallen − Anbindung der zukünftigen Förderleitungen des neuen Wasserwerks Pfaffental − Neuerrichtung des Bauhofs.
- Kritische Infrastruktur
Bei der Erbringung der Projektmanagementleistungen ist zu beachten, dass die BWV Betreiber kritischer Infrastruktur ist. Zur kritischen Infrastruktur ge- hören nach § 2 Abs. 10 BSIG u.a. Einrichtungen, Anlagen oder Teile davon, die dem Sektor Wasser angehören und von hoher Bedeutung für ein funk- tionierendes Gemeinwesen sind, weil durch ihren Ausfall oder ihre Beein- trächtigung erhebliche Versorgungsengpässe oder Gefährdungen für die öffentliche Sicherheit eintreten würden. Näheres regelt die Verordnung zur
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Bestimmung Kritischer Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz (BSI-Kritisver- ordnung). Die Vorgaben, die sich aus dem BSIG und der BSI-Kritisverord- nung für die BWV zum sicheren Betrieb ihrer Anlagen und Gebäude erge- ben, sind ein sehr wichtiger Orientierungspunkt für alle Planungsleistungen und Projektmanagementleistungen zur Neuordnung des Sipplinger Bergs und damit auch des Areals A. Daher ist das Thema KRITIS nicht nur bei den Planungsleistungen, sondern auch bei den Projektmanagementleistun- gen zu berücksichtigen (siehe hierzu Anlage 05 – Planungsanforderungen im Kontext kritischer Infrastruktur).
Hierauf folgt insbesondere, dass angemessene organisatorische und tech- nische Vorkehrungen getroffen werden müssen, um in Bezug auf die Was- seraufbereitung und -verteilung Störungen aller Art auszuschließen und die kontinuierliche Bereitstellung der Ressource Wasser zu gewährleisten. Ins- besondere für die Planung des neuen Laborgebäudes und sind daher di- verse Vorgaben zu beachten, die in Anlage 05 erläutert werden. Dies gilt nicht nur für die Planung, sondern auch für die Projektmanagementleistun- gen.
III. Vertrauliche Unterlagen
Bei der Gesamtanlage handelt es sich wie bereits dargelegt um eine systemrele- vante kritische Infrastruktur, die dem BIS-Regelwerk (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) unterliegt. Deshalb werden die nachfolgend aufge- zählten Unterlagen ausschließlich Interessenten zur Verfügung gestellt, die die als Anlage 11 zur Verfügung gestellte Vertraulichkeitserklärung abgegeben ha- ben. Die vollständig ausgefüllte Vertraulichkeitserklärung muss elektronisch in Textform über die Vergabeplattform https://www.deutsche-evergabe.de ein- gereicht werden.
Sobald die Vertraulichkeitserklärung (Anlage 11) vollständig ausgefüllt auf der Vergabeplattform eingegangen ist, werden bereits in der Stufe 1, Teilnahme- wettbewerb, folgende Unterlagen ebenfalls auf der Vergabeplattform zur Verfü- gung gestellt:
• Anlage 00: Vertragsentwurf Projektmanagementleistungen
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• Anlage 01: Leistungsbild Projektmanagementleistungen • Anlage 02: Leistungsbeschreibung Planung inkl. Kostenermittlung (Kostenrahmen alle drei Bauabschnitte)
• Anlage 05: Planungsanforderungen im Kontext kritischer Infrastruktur
• Anlage 07: Konzeptstudie Areal A
• Anlage 08: Terminrahmen
• Anlage 09: Vereinbarung Informationssicherheit
• Anlage 10: Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (AVV)
• Anlage 11: Vertraulichkeitsvereinbarung Vertrag
• Anlage 12: Besondere Vertragsbedingungen LTMG • Anlage 13: Verpflichtungserklärung LTMG-BW
• Anlage 14: Formular Teilnahmeantrag
• Anlage 15: Informationsblatt Datenschutz (DSGVO) • Anlage 16: Informationsblatt Teilnehmen Deutsche eVergabe
• Anlage 17: Vorgaben Kostenermittlung
• Anlage 18: BIM-Dokumente
• Anlage 19: Energie- und Nachhaltigkeitspolitik der BWV
Die Bieter/Bietergemeinschaften, die zur 2. Stufe, dem Verhandlungsverfahren zugelassen werden, erhalten – nach Abgabe der Vertraulichkeitserklärung noch zusätzlich folgende Unterlagen:
• Anlage 03: Entwurf Verträge Planerleistungen
• Anlage 04: Leistungsbilder der Planerleistungen
• Anlage 06: Preisblatt Honorarermittlung - Honorarangebot
IV. Zu vergebende Projektmanagementleistungen
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind Projektmanagementleistungen (Projektleitung einschließlich Projektsteuerung) für die Entwicklung des Areals A auf dem Sipplinger Berg. Näheres ist im Leistungsbild Projektleitung (Anlage 01) und im Vertrag (Anlage 00) geregelt.
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V. Projektdauer
Für das Projekt sind die nachfolgend dargestellten Meilensteine geplant. Näheres ist in der Anlage 08, Terminrahmen geregelt, der nach Abgabe der Vertraulich- keitserklärung zur Verfügung gestellt wird.
Start Projektmanagementleistungen (Projektleitung einschließlich Projektsteuerung): Januar 2026 Start Planerleistungen (Planungsphase LPH 1 bis 4): Januar 2026 Einreichung Bauantrag: September 2028 Start Bauausführung: Oktober 2029 Ende Baumaßnahmen: Juni 2032 Ende Projektmanagementleistungen: September 2032
VI. Verfahrensablauf
Zur Vergabe der Projektmanagementleistungen wird ein europaweites Verhand- lungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der Sektorenverord- nung (SektVO) und des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkun- gen (GWB) durchgeführt. Es handelt sich um ein zweistufiges Verfahren:
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Stufe: Teilnahmewettbewerb
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Stufe: Verhandlungsverfahren
Die 1. Stufe (Teilnahmewettbewerb) wurde durch Veröffentlichung der Auf- tragsbekanntmachung im Europäischen Amtsblatt eingeleitet.
Welche Unterlagen zur Abgabe eines Teilnahmeantrags erforderlich sind, ist un- ter IX geregelt. Im Rahmen der 1. Stufe ist noch kein Angebot abzugeben.
Unter den Unternehmen, die einen Teilnahmeantrag abgeben, werden die Bie- ter/Bietergemeinschaften ausgewählt, die zur der 2. Stufe (Verhandlungsver- fahren) zugelassen und zur Abgabe eines Erstangebots aufgefordert werden. Näheres zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens und den Angeboten ist unter X geregelt.
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VII. Zeitplan Vergabeverfahren
Absendung der Bekanntmachung an das EU-Amtsblatt: 02.09.2026
Frist für Rückfragen zum Teilnahmeantrag: 26.09.2026
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge (Ausschlussfrist) 02.10.2026, 11.00 Uhr
Der nachfolgende Zeitplan ist bisher nur beabsichtigt und kann sich noch ändern. Es können insbesondere auch mehrere Verhandlungsrunden durchgeführt wer- den. Dies entscheidet allein der Auftraggeber und informiert dann alle Bieter/Bie- tergemeinschaften. Die Bieter/Bietergemeinschaften haben keinen Anspruch da- rauf, dass mehr als eine Verhandlungsrunde durchgeführt wird.
Die nachfolgenden Termine sind vorläufig und können sich noch ändern.
Einstellung der Aufforderungen zur Abgabe der Erstangebote auf der Vergabeplattform: 14.10.2026
Frist für Rückfragen zum Erstangebot: 04.11.2026
Frist für den Eingang der Erstangebote: 13.11.26, 11.00 Uhr
Verhandlungsgespräche: 23.11. - 24.11.26
Aufforderung endgültige Angebote: 01.12.2026
Frist für den Eingang der endgültigen Angebote: 15.12.2026, 11.00 Uhr
Versand der Absageschreiben (§ 134 GWB): 07.01.2027
Beauftragung der Projektmanagementleistungen/Vertragsschluss: 18.01.2027
Leistungsbeginn: unmittelbar nach Vertragsschluss
Bindefrist: 31.01.2026
Für jeden Bieter / jede Bietergemeinschaft, der / die zum Verhandlungsverfahren zu- gelassen wird/werden, ist jeweils ein Verhandlungsgespräch zur Präsentation der Er- stangebote einschließlich Klärung von Fragen zum Angebot sowie von Vertragsfragen und Honorarfragen am 23. bzw. 24.11.2026 vorgesehen. Je Bieter/Bietergemeinschaft sind 2 Stunden eingeplant. Die Uhrzeit wird in der Aufforderung zur Abgabe des Er- stangebots mitgeteilt. Es wird daher darum gebeten, dass sich jeder Bewerber/jede
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Bewerbergemeinschaft bereits jetzt vorsorglich den 23. bzw. 24.11.2026 ganztägig re- serviert. Derzeit ist beabsichtigt, die Verhandlungsgespräche in Präsenz in der Haupt- verwaltung der Vergabestelle in Stuttgart-Vaihingen durchzuführen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, die Verhandlungsgespräche per Videokonferenz durchzufüh- ren.
VIII. Verfahrenssprache
Die Verfahrenssprache ist ausschließlich deutsch. Die Auftragsabwicklung erfolgt ebenfalls ausschließlich in Deutsch.
IX. Teilnahmewettbewerb
- Teilnahmeantrag – Form, Frist und einzureichende Unterlagen
Um sich an dem Vergabeverfahren zu beteiligen, muss ein Teilnahmean- trag elektronisch über die unter I.3) der Auftragsbekanntmachung angege- bene Vergabeplattform abgegeben werden.
Für die Bewerbung um die Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren wird das Formular Teilnahmeantrag (Anlage 14) zur Verfügung gestellt.
Hinweis: Die weiteren im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs zur Verfü- gung gestellten Dokumente verbleiben beim Bewerber / bei der Bewerber- gemeinschaft und sind entsprechend der Bestimmungen der Vertraulich- keitserklärung zu behandeln, sofern sie von der Vertraulichkeitserklärung umfasst werden.
Der Teilnahmeantrag muss bis zum 02.10.2026, 11.00 Uhr (Ausschluss- frist!) elektronisch in Textform (§ 43 Abs. 1 SektVO, § 126b BGB) auf der Vergabeplattform (siehe I.3) der Auftragsbekanntmachung) eingehen.
Es sind ausschließlich elektronische Teilnahmeanträge in Textform zu- gelassen, die über die oben genannte Vergabeplattform eingereicht werden.
Für den Teilnahmeantrag wird keine Kostenerstattung gewährt.
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Mit „Bewerber“ sind im Folgenden auch „Bewerbergemeinschaften“ ge- meint.
- Andere Unternehmen (Eignungsleihe)
Beabsichtigt ein Bewerber, sich bei der Erfüllung eines Auftrages im Hin- blick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle oder technische und berufliche Leistungsfähigkeit anderer Unternehmen (Eignungsleihe, § 47 SektVO) zu bedienen, so muss er die dafür vorgesehenen Kapazitäten in seinem Teilnahmeantrag benennen. Er hat den Namen, den gesetzlichen Vertreter sowie die Kontaktdaten dieser Unternehmen im Teilnahmeantrag anzugeben. Der Bewerber hat zudem mit dem Teilnahmeantrag nachzu- weisen, dass ihm die erforderlichen Kapazitäten der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, beispielsweise indem er dem Teilnahmeantrag eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen beifügt (§ 47 Abs. 1 Satz 1 SektVO). Hierfür wird kein Formular zur Verfügung gestellt. Zudem dürfen für die anderen Unternehmen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB und der SanktionsVO (siehe hierzu unten unter 6.) vor- liegen. Hierzu sind Eigenerklärungen im Teilnahmeantrag (Anlage 14) ab- zugeben.
Nimmt ein Bewerber in Hinblick auf die Kriterien für die erforderliche wirt- schaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungs- leihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese ent- sprechend des Umfangs der Eignungsleihe gemeinsam für die Auftragsaus- führung haften. Diese Erklärung ist ebenfalls im Teilnahmeantrag abzuge- ben. Hierfür wird kein Formular zur Verfügung gestellt.
Ein Bewerber hat Unternehmen, bei denen zwingende und/oder fakultative Ausschlussgründe oder Ausschlussgründe nach der SanktionsVO vorlie- gen oder die das entsprechende Eignungskriterium nicht erfüllen, innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist zu ersetzen.
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- Unterauftragnehmer
Beabsichtigt der Bewerber, Teile der Leistung von Unterauftragnehmer aus- führen zu lassen, ohne dass ein Fall der Eignungsleihe (siehe hierzu oben unter 2.) vorliegt, so muss er die dafür vorgesehenen Teilleistungen im Teil- nahmeantrag (Anlage 14) angeben.
Die vorgesehen Unterauftragnehmer sind erst im endgültigen Angebot ver- bindlich zu benennen und mit dem endgültigen Angebot für die Unterauf- tragnehmer Verpflichtungserklärungen sowie die Erklärung zum Nichtvor- liegen von Ausschlussgründen und die Verpflichtungserklärung Mindestent- gelt LTMG-BW vorzulegen.
- Bewerber / Bewerbergemeinschaft
Beabsichtigen mehrere Unternehmen, sich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenzuschließen, wird diese Bewerbergemeinschaft wie Einzelbe- werber und -bieter behandelt, wenn die Bildung der Bewerbergemeinschaft zulässig ist. Alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft müssen im Teilnah- meantrag die Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen und zur Eignung ab- geben. Zudem ist die Erklärung Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag (Anlage 14) auszufüllen, in der alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft namentlich zu benennen sind, ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen ist und die gesamtschuldnerische Haftung zu erklären ist. Im Teilnahmean- trag ist zudem die Aufgabenaufteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft anzugeben.
- Prüfung der Teilnahmeanträge
Unter den fristgerecht eingegangen Teilnahmeanträgen werden die Bewer- ber/Bewerbergemeinschaften, die zum Verhandlungsverfahren (2. Stufe) zugelassen werden und dann Bieter/Bietergemeinschaften genannt wer- den, wie folgt ausgewählt:
Zunächst werden die Teilnahmeanträge formal geprüft. Ferner wird geprüft, ob bei den Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften Ausschlussgründe
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(siehe unten unter 6. vorliegen und die Bewerber/Bewerbergemeinschaften die genannten Mindestbedingungen (siehe unten unter 7.) erfüllen. Die Prü- fung erfolgt primär anhand der mit dem Teilnahmeantrag Angaben. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, von den Bewerbern/Bewerbergemein- schaftsmitgliedern/ kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den Ei- generklärungen zu fordern.
- Eigenerklärung zu Ausschlussgründen:
Die nachfolgenden Eigenerklärungen sind vom Bewerber und bei Bewer- bergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft sowie von Nachunternehmern im Falle einer Eignungsleihe mit dem Teilnahme- antrag abzugeben:
• Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i.S.v. § 123 Abs. 1 bis 3 GWB vorliegen.
• Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zah- lung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unter- fällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB)
• Eigenerklärung, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung bean- tragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt oder ein Insolvenzplan rechtskräftig i.S.d. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB bestätigt wurde.
• Eigenerklärung zur Liquidation und Einstellung der Tätigkeit i.S.d. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB.
• Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtun- gen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB)
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• Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB)
• Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarun- gen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wur- den, die eine Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB).
• Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i. S. v. § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohn- gesetzes (MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgeset- zes (SchwarzArbG) vorliegt.
• Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (SanktionsVO).
Die Vergabestelle behält sich vor, zu prüfen, ob weitere fakultative Aus- schlussgründe im Sinne von §§ 124 bis 126 GWB vorliegen, zu denen keine Eigenerklärung gefordert wird, und gegebenenfalls Bewerber/Bewerberge- meinschaften, bei denen fakultative Ausschlussgründe vorliegen, auszu- schließen. Die Vergabestelle behält sich ferner vor, für Bewerber/Mitglieder von Bewerbergemeinschaften/Nachunternehmer selbst beim Gewerbe- zentralregister einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach § 150 a Abs. 1 Nr. 4 GewO und/oder dem Wettbewerbsregister anzufordern.
- Mindestbedingungen für die Wertung der Teilnahmeanträge
a) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle einer Eignungsleihe müssen mit dem
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Teilnahmeantrag die nachfolgend genannten Eigenerklärungen ab- geben:
• Angabe zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister.
• Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht wird, und Erklä- rung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit Dritten, die für die zu vergebenden Projektmanagementleistungen relevant sind.
• Zusicherung, dass die Kommunikation mit der Vergabestelle in deutscher Sprache erfolgt.
Nur von Bewerbergemeinschaften abzugeben:
• Bewerbergemeinschaftserklärung mit gesamtschuldnerischer Haftung und Benennung eines bevollmächtigten Vertreters und Angaben zur Aufgabenverteilung innerhalb der Bewerberge- meinschaft.
b) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle einer Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag die nachfolgend genannten Eigenerklärungen ab- geben:
• Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversi- cherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Mio. € für Personenschäden und mindestens 3 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden, jeweils zweifach maximiert pro Jahr, oder Eigenerklärung, dass eine entsprechende
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Berufshaftpflichtversicherung im Falle der Zuschlagserteilung vor der Zuschlagserteilung abgeschlossen wird
• Eigenerklärung über den jährlichen Gesamtumsatz (netto) in den Jahren 2023 bis 2025.
• Eigenerklärung über den jährlichen Umsatz (netto) in den Jah- ren 2023 bis 2025 mit der Durchführung von Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind.
• Eigenerklärung zur durchschnittlichen jährlichen Anzahl von Ar- chitekten und Ingenieuren (oder vergleichbaren akademischen Abschlüssen) des Büros/Unternehmens in den Jahren 2023 bis 2025. In den genannten Jahren müssen durchschnittlich jähr- lich mindestens 5 Architekten/Ingenieure (oder vergleichbaren akademischen Abschlüssen) beschäftigt worden sein. Bei Be- werbergemeinschaften reicht es aus, wenn die Bewerberge- meinschaft insgesamt die Mindestanzahl erreicht.
c) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Jeder Bewerber / jede Bewerbergemeinschaft muss mit dem Teilnah- meantrag Eigenerklärungen sowie Referenzen abgeben. Dabei müs- sen folgende Mindestbedingungen erfüllt werden:
• Referenz 1 - Projektleitung: Eigenerklärung, dass für ein Hochbauprojekt (Neubau oder Umbau) mit mindestens zwei Nutzungseinheiten und Baukos- ten der KG 200 - 600 in Höhe von mindestens 15 Mio. € (netto) die wesentlichen Leistungen der Projektleitung i.S.v. § 3 AHO Heft 9 (oder vergleichbar) für alle fünf Handlungsbereiche der AHO Heft 9 über die Projektstufen 1 bis 5 erbracht wurden; der Abschluss der Projektstufe 5 muss im Zeitraum 01.01.2016 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge
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liegen. Hierzu sind die im Teilnahmeantrag (Anlage 14) gefor- derten Angaben zu machen.
• Referenz 2 - Projektsteuerung: Eigenerklärung, dass für ein Hochbauprojekt (Neubau oder Umbau) mit mindestens zwei Nutzungseinheiten und Baukos- ten der KG 200 - 600 in Höhe von mindestens 15 Mio. € (netto) die wesentlichen Grundleistungen der Projektsteuerung i.S.d. AHO Heft 9 (oder vergleichbar) für alle fünf Handlungsbereiche über die Projektstufen 1 bis 5 der AHO Heft 9 erbracht wurden; der Abschluss der Projektstufe 5 muss im Zeitraum 01.01.2016 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge liegen. Hierzu sind die im Teilnahmeantrag (Anlage 14) gefor- derten Angaben zu machen.
• Eine der beiden Referenzen muss zusätzlich die Aufgabenstel- lung „Bauen im Bestand“ erfüllen. Dies ist auch erfüllt bei einem Neubau in unmittelbarer Nähe eines Bestandsprojekts.
• Eine der beiden Referenzen muss zusätzlich die Aufgabenstel- lung „eigenständige Nutzungseinheit“ erfüllen. Eine eigenstän- dige Nutzungseinheit im Sinne der Referenzanforderungen ist eine betriebliche oder organisatorisch selbstständige Einheit innerhalb eines Gebäudes. Diese jeweilige Einheit muss brand- schutztechnisch voneinander getrennt sein und eigene direkte Flucht- und Rettungswege aufweisen. Die Anzahl und Größe der jeweiligen Nutzungseinheiten wird durch die Einordnung in die jeweilige Gebäudeklasse und damit zusammenhängenden Brandschutzanforderungen definiert.
Wenn ein Bewerber/Bewerbergemeinschaft mehr Referenzen ange- ben möchte, als im Teilnahmeantrag eingetragen werden können, sind die Angaben in einer gesonderten Datei zu machen, die als Anlage zum Teilnahmeantrag auf der Vergabeplattform einzureichen ist.
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- Auswahlkriterien
Zum Verhandlungsverfahren werden maximal drei Bewerber /Bewerber- gemeinschaften zugelassen, die dann Bieter/Bietergemeinschaften ge- nannt werden. Gibt es nur drei oder weniger Bewerber/Bewerbergemein- schaften, bei denen keine Ausschlussgründe (siehe unter 6.) vorliegen und bei denen ein formal ordnungsgemäßer und den unter 7. dargestellten Min- destbedingungen entsprechender Teilnahmeantrag vorliegt, werden nur diese zur Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren zugelassen. Bei feh- lerhaften Teilnahmeanträgen behält sich die Vergabestelle vor, von § 51 Abs. 2 SektVO Gebrauch zu machen. Die Bewerber/ Bewerberge- meinschaften haben keinen Anspruch darauf, dass die Vergabestelle hier- von Gebrauch macht.
Sollten die genannten Voraussetzungen bei mehr als drei Bewerbern/Be- werbergemeinschaften vorliegen, werden die drei Bewerber/Bewerberge- meinschaften zum Verhandlungsverfahren zugelassen, die die höchste Punktzahl gemäß den nachfolgenden Auswahlkriterien erzielen.
Dabei gilt für das Auswahlkriterium Referenzprojekte, dass nur Punkte für Referenzen erzielt werden können, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
Hochbauprojekt (Neubau oder Umbau) mit Baukosten der KG 200 - 600 in Höhe von mindestens 15 Mio. € (netto), für das die wesentlichen Grundleistungen der Projektsteuerung i.S.d. der AHO Heft 9 (oder ver- gleichbar) für alle fünf Handlungsbereiche über die Projektstufen 1 bis 5 der AHO Heft 9 erbracht wurden; der Abschluss der Projektstufe 5 muss im Zeitraum 01.01.2016 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge liegen. Hierzu sind die im Teilnahmeantrag ge- forderten Angaben zu machen.
Die Referenzprojekte für die Auswahlkriterien sind im Teilnahmeantrag an- zugeben. Die Referenzprojekte, die zum Nachweis der Mindestbedingun- gen (siehe oben 7. c) angegeben werden, können auch bei den Auswahl- kriterien angegeben werden. Es werden maximal drei Referenzprojekte
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bewertet. Wenn in einem Teilnahmeantrag mehr als drei Referenzprojekte benannt werden, werden nur die drei gewertet, die die höchste Punktzahl erzielen. Maximal können daher für Referenzprojekte 900 Punkte erzielt werden.
Auswahlkriterien:
| A - Umsatz | max. Punktzahl | Wichtung in % | max. Punktzahl | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Durchschnittlicher jährlicher Umsatz (netto) mit Leistungen, | 10 | 10 | 100 | ||||
| die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, in | |||||||
| den Jahren 2023 bis 2025 | |||||||
| Bewert ungssystematik: | |||||||
| 1,0 Mio. bis 1,5 Mio. €: 2 Punkt | 2 | 10 | 20 | ||||
| > 1,5 Mio. bis 2,0 Mio. €: 6 Punkte | 6 | 10 | 60 | ||||
| > 2,0 Mio. €: 10 Punkte | 10 | 10 | 100 | ||||
| Bewertung Umsatz insgesamt | 10 | max. | 100 | ||||
| Punktezahl: |
| B – Referenzprojekt 1 | max. Punktzahl | Wichtung in % | max. Punktzahl | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 60 | 5 | 300 | |||||||||
| Aufgaben der Projektleitung gem. §3 AHO Heft 9 über alle | 14 | 5 | 70 | ||||||||
| fünf Projektstufen und allen Handlungsbereichen im Refe- | |||||||||||
| renzprojekt | |||||||||||
| Laborprojekt: (Punkte können nur alternativ für a) oder b) | 12 | 5 | 60 | ||||||||
| und nicht für a) und b) kumulativ erzielt werden.) | |||||||||||
| a) Laborprojekt oder | 9 | 5 | 45 | ||||||||
| b) Laborprojekt mit Einstufung einer Sicherheitsklas- sen (GenTG ab Stufe 2 bzw. einer Schutzstufe ab 2 nach BioStoffV o. vergleichbaren Regelwerken) | 12 | 5 | 60 | ||||||||
| BIM und BIM-Management | 10 | 5 | 50 | ||||||||
| BIM-Level 1 | 5 | 5 | 25 | ||||||||
| BIM-Level 2 oder höher | 10 | 5 | 50 | ||||||||
| Projekt mit Einstufung nach KRITIS oder vergleichbarem Re- | 8 | 5 | 40 | ||||||||
| gelwerk | |||||||||||
| Baukosten KG 200 - 600, netto | 8 | 5 | 40 | ||||||||
| > 15,0 - 20,0 Mio. € | 4 | 5 | 20 | ||||||||
| > 20,0 - 25,0 Mio. € | 6 | 5 | 30 | ||||||||
| > 25,0 Mio. € | 8 | 5 | 40 | ||||||||
| Bauen im laufenden Betrieb / besondere betriebliche Rand- | 8 | 5 | 40 | ||||||||
| bedingungen |
- 21 -
| Bewertung insgesamt Referenz 1 | max. | 300 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Punktezahl: |
| B – Referenzprojekt 2 | max. Punktzahl | Wichtung in % | max. Punktzahl | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 60 | 5 | 300 | |||||||||
| Aufgaben der Projektleitung gem. §3 AHO Heft 9 über alle | 14 | 5 | 70 | ||||||||
| fünf Projektstufen und allen Handlungsbereichen im Refe- | |||||||||||
| renzprojekt | |||||||||||
| Laborprojekt: (Punkte können nur alternativ für a) oder b) | 12 | 5 | 60 | ||||||||
| und nicht für a) und b) kumulativ erzielt werden.) | |||||||||||
| a) Laborprojekt oder | 9 | 5 | 45 | ||||||||
| b) Laborprojekt mit Einstufung einer Sicherheitsklas- sen (GenTG ab Stufe 2 bzw. einer Schutzstufe ab 2 nach BioStoffV o. vergleichbaren Regelwerken) | 12 | 5 | 60 | ||||||||
| BIM und BIM-Management | 10 | 5 | 50 | ||||||||
| BIM-Level 1 | 5 | 5 | 25 | ||||||||
| BIM-Level 2 oder höher | 10 | 5 | 50 | ||||||||
| Projekt mit Einstufung nach KRITIS oder vergleichbarem Re- | 8 | 5 | 40 | ||||||||
| gelwerk | |||||||||||
| Baukosten KG 200 - 600, netto | 8 | 5 | 40 | ||||||||
| > 15,0 - 20,0 Mio. € | 4 | 5 | 20 | ||||||||
| > 20,0 - 25,0 Mio. € | 6 | 5 | 30 | ||||||||
| > 25,0 Mio. € | 8 | 5 | 40 | ||||||||
| Bauen im laufenden Betrieb / besondere betriebliche Rand- | 8 | 5 | 40 | ||||||||
| bedingungen | |||||||||||
| Bewertung insgesamt Referenz 2 | max. | 300 | |||||||||
| Punktezahl: |
| B - Referenzprojekt 3 | max. Punktzahl | Wichtung in % | max. Punktzahl | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 60 | 5 | 300 | |||||||||
| Aufgaben der Projektleitung gem. §3 AHO Heft 9 über alle | 14 | 5 | 70 | ||||||||
| fünf Projektstufen und allen Handlungsbereichen im Refe- | |||||||||||
| renzprojekt | |||||||||||
| Laborprojekt: (Punkte können nur alternativ für a) oder b) | 12 | 5 | 60 | ||||||||
| und nicht für a) und b) kumulativ erzielt werden.) | |||||||||||
| a) Laborprojekt oder | 9 | 5 | 45 | ||||||||
| b) Laborprojekt mit Einstufung einer Sicherheitsklas- sen (GenTG ab Stufe 2 bzw. einer Schutzstufe ab 2 nach BioStoffV o. vergleichbaren Regelwerken) | 12 | 5 | 60 | ||||||||
| BIM und BIM-Management | 10 | 5 | 50 |
- 22 -
BIM-Level 1 5 5 25
| BIM-Level 2 oder höher | 10 | 5 | 50 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projekt mit Einstufung nach KRITIS oder vergleichbarem Re- | 8 | 5 | 40 | ||||||||
| gelwerk | |||||||||||
| Baukosten KG 200 - 600, netto | 8 | 5 | 40 | ||||||||
| > 15,0 - 20,0 Mio. € | 4 | 5 | 20 | ||||||||
| > 20,0 - 25,0 Mio. € | 6 | 5 | 30 | ||||||||
| > 25,0 Mio. € | 8 | 5 | 40 | ||||||||
| Bauen im laufenden Betrieb / besondere betriebliche Rand- | 8 | 5 | 40 | ||||||||
| bedingungen | |||||||||||
| Bewertung insgesamt Referenz 3 | max. | 300 | |||||||||
| Punktezahl: |
Maximal erreichbare Punktzahl Auswahlkriterien 1000
Danach können bei der Bewertung der Teilnahmeanträge anhand der Aus- wahlkriterien maximal 1.000 Punkte erzielt werden.
Hinweis: Wenn sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft auf die Re- ferenzen eines Nachunternehmers beruft (Eignungsleihe, § 47 SektVO), ist dieser zwingend im Teilnahmeantrag (Eignungsleihe) zu benennen.
Es werden die drei Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die die höchste Punktzahl erzielt haben, zum Verhandlungsverfahren zugelassen. Bei Punktegleichstand wird zwischen den Bewerbern mit derselben Punktzahl gelost.
Beispiel (mit fiktiven Zahlen): Bewerber A: 10 Punkte Bewerber B: 9 Punkte Bewerber C: 8 Punkte Bewerber D: 8 Punkte Bewerber E: 8 Punkte Bewerber F: 4 Punkte
Zugelassen werden die Bewerber A und B. Aus den Bewerbern C, D und F wird ein Bewerber ausgelost, die zusätzlich zu den Bewerbern A und B zu- gelassen wird.
Nach der Entscheidung der Vergabestelle über die Auswahl der Bewer- ber/Bewerbergemeinschaften, die zum Verhandlungsverfahren zugelassen
- 23 -
werden, erhalten die nicht zum Verhandlungsverfahren zugelassenen Be- werber/Bewerbergemeinschaften ein Absageschreiben.
Die zum Verhandlungsverfahren zugelassenen Bewerber/Bewerberge- meinschaften werden aufgefordert, zunächst ein erstes, noch unverbindli- ches (indikatives) Erstangebot abzugeben (siehe hierzu unter XI.).
- Verpflichtungserklärung Mindestentgelt LTMG-BW
Für jeden Bewerber bzw. jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeden Nachunternehmer muss ferner die Verpflichtungserklärung zum Min- destentgelt nach LTMG-BW entweder im dem Teilnahmeantrag (Anlage 14) oder spätestens mit dem ersten, noch unverbindlichen Erstangebot ab- gegeben werden.
- Rückfragen / Kommunikation
Die Kommunikation erfolgt elektronisch über der Vergabeplattform (siehe I.3) der Auftragsbekanntmachung). Rückfragen sind ausschließlich über die dort benannte Vergabeplattform zu stellen.
Mündliche Rückfragen werden nicht beantwortet.
Eine rechtzeitige Beantwortung der Rückfragen vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge kann nur erfolgen, wenn die Rückfragen bis spätestens 26.09.2026 auf der Vergabeplattform eingehen. Später einge- hende Rückfragen werden nur beantwortet, sofern dies aus Sicht der Vergabestelle noch rechtzeitig vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teil- nahmeanträge möglich ist.
Die Antworten zu den eingegangenen Rückfragen werden in anonymisierter Form auf der oben angegebenen Vergabeplattform zur Verfügung gestellt. Alle Unternehmen, die sich an dem Teilnahmewettbewerb beteiligen möch- ten, müssen sich in regelmäßigen Abständen selbst informieren, ob auf der Vergabeplattform Rückfragenbeantwortungen oder ergänzende Unterlagen
- 24 -
zur Verfügung gestellt wurden, die bei der Erstellung des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
X. Verhandlungsverfahren
- Erstangebot
Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften (dann Bieter/Bietergemeinschaf- ten genannt), die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählt und zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden, werden aufgefordert, zu- nächst ein erstes, noch unverbindliches (indikatives) Erstangebot auf der Grundlage dieses Vergabeleitfadens einschließlich der Anlagen abzuge- ben.
Derzeit ist geplant, dass die Erstangebote bis spätestens 13.11.2026 11.00 Uhr elektronisch in Textform (§ 41 Abs. 1 SektVO, § 126b BGB) auf der in I.3) der Auftragsbekanntmachung dieser Vergabeunterlagen genann- ten Vergabeplattform eingehen müssen.
- Form und Frist
Für die Angebotserstellung (Erstangebot und alle weiteren Angebote ein- schließlich des endgültigen Angebots) und die Teilnahme an dem Verhand- lungsverfahren wird keine Kostenerstattung gewährt. Vergütungsansprüche und sonstige Ansprüche der Bieter sind ausgeschlossen.
Es sind ausschließlich Angebote (Erstangebot und alle weiteren Angebote einschließlich des endgültigen Angebots) in Textform i.S.v. § 43 Abs. 1 SektVO, § 126b BGB zugelassen, die elektronisch über die oben angege- bene Vergabeplattform eingehen.
Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Sofern das Erstangebot unvollständig ist oder von den Vorgaben des Vergabeleitfadens einschließlich der Anlagen abweicht, führt dies nicht zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren.
- 25 -
Sofern das endgültige Angebot unvollständig ist oder von den Vorgaben des Vergabeleitfadens einschließlich der Anlagen abweicht, wird das end- gültige Angebot ausgeschlossen, sofern nicht die Voraussetzungen des § 51 Abs. 2 bis 4 SektVO vorliegen und die Vergabestelle entscheidet, hier- von Gebrauch zu machen. Die Bieter/Bietergemeinschaften haben keinen Anspruch darauf, dass die Vergabestelle von § 51 Abs. 2 bis 4 SektVO Ge- brauch macht.
- Angebotsinhalt
Sowohl das Erstangebot als auch das endgültige Angebot müssen fol- gende Bestandteile umfassen:
a) Honorarangebot
Hierfür ist das ausgefüllte Preisblatt Honorarermittlung – Honoraran- gebot (Anlage 06) zu verwenden.
In alle Pauschalen und in alle Verrechnungssätze sind jeweils alle Ne- benkosten, insbesondere auch alle Reisekosten, miteinzurechnen.
b) Konzept Projektorganisation
Dem Angebot ist eine Darstellung der Projektorganisation beizufügen, die folgendes umfassen muss:
Darstellung des Projektteams. Namentlich zu benennen sind mindes- tens der Projektverantwortliche Projektleitung und der Projektverant- wortliche Projektsteuerung, der zugleich der Vertreter des Projektver- antwortlichen der Projektleitung sein muss. Die für diese beiden Posi- tionen im endgültigen Angebot benannten Personen werden in den Vertrag aufgenommen (siehe § 12 des Vertragsentwurfs, Anlage 00).
Darzustellen sind ferner der Informationsaustausch, die Schnittstellen sowie die Absicherung des Schlüsselpersonals.
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c) Konzept örtliche Präsenz
Dem Angebot ist ferner ein Konzept beizufügen, indem die örtliche Präsenz und die Erreichbarkeit des Projektverantwortlichen der Pro- jektleitung sowie des Verantwortlichen der Projektsteuerung darzu- stellen sind. Das Konzept ist auf maximal 1 DIN A4-Seite, im Ausdruck lesbar, darzustellen.
d) Konzept Projektbearbeitung
Dem Angebot ist ferner ein Konzept beizufügen, indem die Projektbe- arbeitung/Herangehensweise bei der Umsetzung der Projektleitungs- und Projektsteuerungsaufgaben bezogen auf das konkret zu betreu- ende Bauvorhaben (Areal A, Sipplinger Berg) unter besonderer Be- rücksichtigung der Rahmenbedingungen einschließlich möglicher Probleme und deren Lösungen darzustellen sind. Das Konzept ist auf maximal 2 DIN A4-Seiten, im Ausdruck lesbar, darzustellen.
e) Persönliche Referenzprojekte des Projektverantwortlichen der Projektleitung und der Projektverantwortlichen der Projektsteue- rung
Im Angebot sind ferner persönliche Referenzprojekte des Projektver- antwortlichen für die Projektleitung und des Projektverantwortlichen für die Projektsteuerung anzugeben. Sowohl für den Projektverant- wortlichen der Projektleitung als auch für den Projektverantwortlichen der Projektsteuerung werden jeweils maximal zwei Referenzprojekte gewertet. Werden für eine Person mehr als zwei Referenzprojekte an- gegeben, werden bei der betreffenden Person nur die zwei Referenz- projekte mit der höchsten Punktzahl gewertet.
Beim Projektverantwortlichen für die Projektleitung können nur Punkte für Referenzen erzielt werden, die folgende Anforderungen er- füllen:
- 27 -
Es muss sich um persönliche Referenzen des Projektverantwort- lichen für die Projektleitung handeln, die dieser in der Funktion als Projektverantwortlicher für die Projektleitung erbracht hat. Es können nur Punkte erzielt werden, wenn es sich um ein Hoch- bauprojekt (Neubau oder Umbau) mit Baukosten der KG 200 - 600 von mindestens 15 Mio. € (netto) handelt und der Projekt- verantwortliche die wesentlichen Grundleistungen aller fünf Handlungsbereiche der AHO Heft 9 oder vergleichbar über die Projektstufen 1-5 erbracht hat und der Abschluss der Projekt- stufe 5 im Zeitraum 01.01.2016 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge liegt.
Beim Projektverantwortlichen für die Projektsteuerung können nur Punkte für Referenzen erzielt werden, die folgende Anforderungen er- füllen:
Es muss sich um persönliche Referenzen des Projektverantwort- lichen für die Projektsteuerung handeln, die dieser in der Funk- tion als Projektverantwortlicher für die Projektsteuerung erbracht hat. Es können nur Punkte erzielt werden, wenn es sich um ein Hochbauprojekt (Neubau oder Umbau) mit Baukosten der KG 200 - 600 von mindestens 15 Mio. € (netto) handelt und der Pro- jektverantwortliche die wesentlichen Grundleistungen aller fünf Handlungsbereiche der AHO Heft 9 oder vergleichbar über die Projektstufen 1-5 erbracht hat und der Abschluss der Projekt- stufe 5 im Zeitraum 01.01.2016 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge liegt.
• f) Vertragsentwurf
Dem Erstangebot ist ferner der als Anlage zur Verfügung gestellte Ver- tragsentwurf beizufügen. Die Bieter/ Bietergemeinschaften können im Verhandlungsgespräch etwaigen aus ihrer Sicht bestehenden Klä- rung-/Anpassungsbedarf ansprechen. Die Vergabestelle wird dies mit den betreffenden Bietern in dem Verhandlungsgespräch erörtern und
- 28 -
nach Durchführung aller Verhandlungsgespräche entscheiden, ob und gegebenenfalls, wie der Vertragsentwurf angepasst wird. Dies ent- scheidet allein die Vergabestelle. Sofern die Vergabestelle entschei- den sollte, Anpassungen vorzunehmen, wird sie diese allen Bietern mitteilen, damit alle Bieter diese bei der Ausarbeitung ihres endgülti- gen Angebots berücksichtigen können.
• g) Auftragsverarbeitungsvertrag und Vereinbarung Informationssicherheit
In dem Angebot sind zudem der Auftragsvereinbarungsvertrag (An- lage 10) und die Vereinbarung Informationssicherheit (Anlage 09) an- zuerkennen und die vom Bieter selbst zu erstellenden TOMs (techni- schen und organisatorischen Maßnahmen) beizufügen. Wenn aus Sicht des Bieters insofern Unklarheiten oder Klärungsbedarf besteht, müssen diese vom Bieter im Verhandlungsgespräch angesprochen werden. Der Abschluss der Auftragsdatenvereinbarung (einschließlich der TOMs) sowie der Vereinbarung Informationssicherheit sind für die Vergabestelle als Betreiber einer kritischen Infrastruktur unabdingbar. Änderungswünsche können zwar im Verhandlungsgespräch geäußert werden. Die Bieter müssen jedoch damit rechnen, dass diese allen- falls in begründeten Ausnahmefällen berücksichtigt werden können. Dies entscheidet allein die Vergabestelle.
• h) Bindefrist
Mit dem endgültigen Angebot, d.h. noch nicht mit dem Erstangebot, ist voraussichtlich eine Bindefrist bis 31.01.2026 zu erklären.
• i) Form
Alle unter a) bis h) genannten Unterlagen/Angaben müssen elektro- nisch in Textform i.S.v. § 43 Abs. 1 SektVO, § 126b BGB über die unter I.3 der Auftragsbekanntmachung angegebene Vergabeplattform eingereicht werden.
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- Verhandlungsgespräche
Mit jedem Bieter/jeder Bietergemeinschaft, der/die fristgemäß ein Erstan- gebot abgegeben hat/haben, wird im Rahmen einer Verhandlungsrunde je- weils ein Verhandlungsgespräch bei der BWV in Stuttgart voraussichtlich am 23. bzw. 24.11.2026 geführt. Je Bieter/Bietergemeinschaft sind 2 Stun- den eingeplant. Die Uhrzeit wird in der Aufforderung zur Abgabe des Er- stangebots mitgeteilt. Es wird daher darum gebeten, dass sich jeder Bewer- ber/jede Bewerbergemeinschaft bereits jetzt vorsorglich den 23. bzw. 24.11.2026 ganztägig reserviert. Derzeit ist beabsichtigt, die Verhandlungs- gespräche in Präsenz in der Hauptverwaltung der Vergabestelle in Stutt- gart-Vaihingen durchzuführen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, die Verhandlungsgespräche per Videokonferenz durchzuführen.
Gegenstand des Verhandlungsgesprächs sind die Präsentation der Erstan- gebote und die Klärung von Fragen zum Angebot sowie von Vertrags- und Honorarfragen.
Sofern die Vergabestelle nach den Verhandlungsgesprächen beschließen sollte, eine Anpassung bzw. Änderung des Vertragsentwurfs oder sonstiger Unterlagen/Vorgaben vorzunehmen, werden diese allen Bietern/Bieterge- meinschaften zeitgleich zusammen mit der Aufforderung mitgeteilt, auf die- ser Grundlage ein endgültiges Angebot einzureichen. Die Bieter/Bieterge- meinschaften werden auch dann aufgefordert, ein endgültiges Angebot ein- zureichen, wenn keine Anpassungen/Änderungen beschlossen werden.
BWV beabsichtigt, die Vergabeentscheidung auf der Grundlage der endgül- tigen Angebote zu treffen und keine weiteren Verhandlungsrunden durch- zuführen. Hierzu werden die endgültigen Angebote anhand der unten unter 6. genannten Zuschlagskriterien bewertet. Es ist beabsichtigt, den Bie- ter/die Bietergemeinschaft, dessen/deren Angebot die höchste Gesamt- punktzahl erzielt hat, mit den im Rahmen dieses Vergabeverfahrens zu ver- gebenden Leistungen zu beauftragen.
- 30 -
Obwohl beabsichtigt ist, nur eine Verhandlungsrunde durchzuführen, behält sich die BWV vor, nach Auswertung der endgültigen Angebote eine oder mehrere weitere Verhandlungsrunden durchzuführen. Die Bieter/Bieterge- meinschaften haben jedoch keinen Anspruch darauf, dass nach der ersten Verhandlungsrunde weitere Verhandlungsrunden durchgeführt werden. Sollte die BWV entscheiden, dass weitere Verhandlungsrunden durchge- führt werden, werden hierüber alle rechtzeitig informiert. An den weiteren Verhandlungsrunden werden alle Bieter/Bietergemeinschaften beteiligt, die ein ordnungsgemäßes Angebot abgegeben haben.
- Rückfragen
Rückfragen zum Verhandlungsverfahren sind ausschließlich über die Vergabeplattform (siehe I.3 der Auftragsbekanntmachung) zu stellen.
Mündliche Rückfragen werden nicht beantwortet.
Eine rechtzeitige Beantwortung der Rückfragen vor Ablauf der Frist für den Eingang der Erstangebote kann nur erfolgen, wenn die Rückfragen bis spä- testens 04.11.2026 auf der Vergabeplattform eingehen. Später eingehende Rückfragen werden nur beantwortet, sofern dies aus Sicht der Vergabe- stelle noch rechtzeitig vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahme- anträge möglich ist.
Die Antworten zu den eingegangenen Rückfragen werden in anonymisierter Form auf der oben angegebenen Vergabeplattform zur Verfügung gestellt. Alle Bieter/Bietergemeinschaften müssen sich in regelmäßigen Abständen selbst informieren, ob auf der Vergabeplattform Rückfragenbeantwortungen oder ergänzende Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, die bei der Er- stellung des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
- Wertung der endgültigen Angebote
Die Vergabeentscheidung wird anhand folgender Zuschlagskriterien getrof- fen:
- 31 -
| 1. Konzepte | max. | Wich- | max. | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Punkt- | tung | Punkt- | |||||||||
| zahl | in % | zahl | |||||||||
| 1.1 Konzept Projektorganisation | 5 | 10 | 50 | ||||||||
| Darstellung des Projektteams. Namentlich zu benennen sind | |||||||||||
| mindestens der Projektverantwortliche Projektleitung und der | |||||||||||
| Projektverantwortliche Projektsteuerung, der zugleich der Ver- | |||||||||||
| treter des Projektverantwortlichen der Projektleitung sein muss. | |||||||||||
| Die für diese beiden Positionen im endgültigen Angebot benann- | |||||||||||
| ten Personen werden in den Vertrag aufgenommen (siehe § 12 | |||||||||||
| des Vertragsentwurfs, Anlage 00). | |||||||||||
| Darzustellen sind ferner der Informationsaustausch, die Schnitt- | |||||||||||
| stellen sowie die Absicherung des Schlüsselpersonals. | |||||||||||
| 1.2 Konzept örtliche Präsenz | 5 | 10 | 50 | ||||||||
| Darstellung der örtlichen Präsenz und die Erreichbarkeit des Pro- | |||||||||||
| jektverantwortlichen der Projektleitung sowie des Verantwortli- | |||||||||||
| chen der Projektsteuerung. Das Konzept ist auf maximal 1 DIN | |||||||||||
| A4-Seit e (im Ausdruck lesbar) darzustellen. | |||||||||||
| 1.3 Konzept Projektbearbeitung Darstellung der Projektbearbeitung/Herangehensweise bei der Umsetzung der Projektleitungs- und Projektsteuerungsaufga- ben bezogen auf das konkret zu betreuende Bauvorhaben (Areal A, Sipplinger Berg) unter besonderer Berücksichtigung der Rah- menbedingungen einschließlich möglicher Probleme und deren Lösungen. Das Konzept ist auf maximal 2 DIN A4-Seiten (im Aus- druck lesbar) darzustellen. | 10 | 30 | 300 | ||||||||
| Max. erzielbare Punktzahl Konzepte | 20 | max. | 400 | ||||||||
| Punkte- | |||||||||||
| zahl: |
| 2. Persönliche Referenzprojekte des Projektverantwortlichen | max. | Wich- | max. | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| der Projektleitung und des Projektverantwortlichen der Pro- | Punkt- | tung | Punkt- | ||||||||
| jektsteuerung | zahl | in % | zahl | ||||||||
| 2.1 Referenz 1 des Projektverantwortlichen für die Projektlei- | 35 | 2 | 70 | ||||||||
| tung | |||||||||||
| Es können nur Punkte für persönliche Referenzen des Projektverantwortlichen für die Projekt- leitung erzielt werden, die dieser in der Funktion als Projektverantwortlicher für die Projektlei- tung erbracht hat. Es können nur Punkte erzielt werden, wenn es sich um ein Hochbauprojekt (Neubau oder Umbau) mit Baukosten der KG 200 - 600 von mindestens 15 Mio. € (netto) handelt und der Projektverantwortliche die wesentlichen Grundleistungen aller fünf Handlungsbereiche der AHO Heft 9 oder vergleichbar über die Projektstufen 1-5 erbracht hat und der Abschluss der Projektstufe 5 im Zeitraum 01.01.2016 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahme- anträge liegt. | |||||||||||
| Aufgaben der Projektleitung gem. §3 AHO Heft 9 über alle fünf | 8 | 2 | 16 | ||||||||
| Projektstufen und alle Handlungsbereichen im Referenzprojekt | |||||||||||
| Laborprojekt (Punkte können nur alternativ für a) oder b) und | 7 | 2 | 14 | ||||||||
| nicht für a) und b) kumulativ erzielt werden): |
- 32 -
| a) Laborprojekt oder | 4 | 2 | 8 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| b) Laborprojekt mit Einstufung einer Sicherheitsklassen | 7 | 2 | 14 | ||||||||
| GenTG ab Stufe 2 bzw. einer Schutzstufe ab 2 nach | |||||||||||
| BioStoffV o. vergleichbaren Regelwerken) | |||||||||||
| BIM und BIM-Management | 6 | 2 | 12 | ||||||||
| BIM-Level 1 | 3 | 2 | 6 | ||||||||
| BIM-Level 2 oder höher | 6 | 2 | 12 | ||||||||
| Projekt mit Einstufung nach KRITIS- oder ve gleichbarem Regel- | 5 | 2 | 10 | ||||||||
| werk | |||||||||||
| Baukosten KG 200 - 600, netto | 5 | 2 | 10 | ||||||||
| > 15,0 - 20,0 Mio. € | 1 | 2 | 2 | ||||||||
| > 20,0 - 25,0 Mio. € | 3 | 2 | 6 | ||||||||
| > 25,0 Mio. € | 5 | 2 | 10 | ||||||||
| Bauen im laufenden Betrieb / besondere betriebliche Randbe- | 3 | 2 | 6 | ||||||||
| dingungen | |||||||||||
| mehr als eine Nutzungseinheit | 1 | 2 | 2 | ||||||||
| Max. erzielbare Punktzahl für Referenz 1 des Projektverant- | 35 | max. | 70 | ||||||||
| Punkte- | |||||||||||
| wortlichen der Projektleitung | |||||||||||
| zahl: | |||||||||||
| 2.2 Referenz 2 des Projektverantwortlichen für die Projektlei- | 35 | 2 | 70 | ||||||||
| tung | |||||||||||
| Es können nur Punkte für persönliche Referenzen des Projektverantwortlichen für die Projekt- | |||||||||||
| leitung erzielt werden, die dieser in der Funktion als Projektverantwortlicher für die Projektlei- | |||||||||||
| tung erbracht hat. Es können nur Punkte erzielt werden, wenn es sich um ein Hochbauprojekt | |||||||||||
| (Neubau oder Umbau) mit Baukosten der KG 300 und 400 von mindestens 5 Mio. € (netto) han- | |||||||||||
| delt und der Projektverantwortliche die wesentlichen Grundleistungen aller fünf Handlungsbe- | |||||||||||
| reiche der AHO Heft 9 oder vergleichbar über die Projektstufen 1-5 erbracht hat und der Ab- | |||||||||||
| schluss der Projektstufe 5 im Zeitraum 01.01.2012 bis zum Ablauf der Frist für den Eingang der | |||||||||||
| Teilnahmeanträge liegt. | |||||||||||
| Aufgaben der Projektleitung gem. §3 AHO Heft 9 über alle fünf | 8 | 2 | 16 | ||||||||
| Projektstufen und alle Handlungsbereichen im Referenzprojekt | |||||||||||
| Laborprojekt (Punkte können nur alternativ für a) oder b) und | 7 | 2 | 14 | ||||||||
| nicht für a) und b) kumulativ erzielt werden): | |||||||||||
| a) Laborprojekt oder | 4 | 2 | 8 | ||||||||
| b) Laborprojekt mit Einstufung einer Sicherheitsklassen | 7 | 2 | 14 | ||||||||
| GenTG ab Stufe 2 bzw. einer Schutzstufe ab 2 nach | |||||||||||
| BioStoffV o. vergleichbaren Regelwerken) | |||||||||||
| BIM und BIM-Management | 6 | 2 | 12 | ||||||||
| BIM-Level 1 | 3 | 2 | 6 | ||||||||
| BIM-Level 2 oder höher | 6 | 2 | 12 | ||||||||
| Projekt mit Einstufung nach KRITIS- oder vergleichbarem Regel- | 5 | 2 | 10 | ||||||||
| werk | |||||||||||
| Baukosten KG 200 - 600, netto | 5 | 2 | 10 | ||||||||
| > 15,0 - 20,0 Mio. € | 1 | 2 | 2 |
- 33 -
| > 20,0 - 25,0 Mio. € | 3 | 2 | 6 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| > 25,0 Mio. € | 5 | 2 | 10 | ||||||||
| Bauen im laufenden Betrieb / besondere betriebliche Randbe- | 3 | 2 | 6 | ||||||||
| dingungen | |||||||||||
| mehr als eine Nutzungseinheit | 1 | 2 | 2 | ||||||||
| Max. erzielbare Punktzahl für Referenz 2 des Projektverant- | 35 | max. | 70 | ||||||||
| Punkte- | |||||||||||
| wortlichen der Projektleitung | |||||||||||
| zahl: |
| 2.3 Referenz 1 des Projektverantwortlichen für die Projekt- | 35 | 2 | 70 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| steuerung | |||||||||||
| Es können nur Punkte für persönliche Referenzen des Projektverantwortlichen für die Projekt- | |||||||||||
| steuerung erzielt werden, die dieser in der Funktion als Projektverantwortlicher für die Projekt- | |||||||||||
| leitung oder für die Projektsteuerung erbracht hat. Es können nur Punkte erzielt werden, wenn | |||||||||||
| es sich um ein Hochbauprojekt (Neubau oder Umbau) mit Baukosten der KG 300 und 400 von | |||||||||||
| mindestens 5 Mio. € (netto) handelt und der Projektverantwortliche die wesentlichen Grund- | |||||||||||
| leistungen aller fünf Handlungsbereiche der AHO Heft 9 oder vergleichbar über die Projektstu- | |||||||||||
| fen 1-5 erbracht hat und der Abschluss der Projektstufe 5 im Zeitraum 01.01.2012 bis zum Ab- | |||||||||||
| lauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge liegt. | |||||||||||
| Aufgaben der Projektsteuerung gem. §3 AHO Heft 9 über alle | 8 | 2 | 16 | ||||||||
| fünf Projektstufen und alle Handlungsbereichen im Referenz- | |||||||||||
| projekt | |||||||||||
| Laborprojekt (Punkte können nur alternativ für a) oder b) und | 7 | 2 | 14 | ||||||||
| nicht für a) und b) kumulativ erzielt werden): | |||||||||||
| a) Laborprojekt oder | 4 | 2 | 8 | ||||||||
| b) Laborprojekt mit Einstufung einer Sicherheitsklassen | 7 | 2 | 14 | ||||||||
| GenTG ab Stufe 2 bzw. einer Schutzstufe ab 2 nach | |||||||||||
| BioStoffV o. vergleichbaren Regelwerken) | |||||||||||
| BIM und BIM-Management | 6 | 2 | 12 | ||||||||
| BIM-Level 1 | 3 | 2 | 6 | ||||||||
| BIM-Level 2 oder höher | 6 | 2 | 12 | ||||||||
| Projekt mit Einstufung nach KRITIS- oder vergleichbarem Regel- | 5 | 2 | 10 | ||||||||
| werk | |||||||||||
| Baukosten KG 200 - 600, netto | 5 | 2 | 10 | ||||||||
| > 15,0 - 20,0 Mio. € | 1 | 2 | 2 | ||||||||
| > 20,0 - 25,0 Mio. € | 3 | 2 | 6 | ||||||||
| > 25,0 Mio. € | 5 | 2 | 10 | ||||||||
| Bauen im laufenden Betrieb / besondere betriebliche Randbe- | 3 | 2 | 6 | ||||||||
| dingungen | |||||||||||
| mehr als eine Nutzungseinheit | 1 | 2 | 2 | ||||||||
| Max. erzielbare Punktzahl für Referenz 1 des Projektverant- wortlichen für die Projektsteuerung | 35 | max. | 70 | ||||||||
| Punk- | |||||||||||
| tezahl: |
- 34 -
| 2.4 Referenz 2 des Projektverantwortlichen für die Projekt- | 35 | 2 | 70 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| steuerung | |||||||||||
| Es können nur Punkte für persönliche Referenzen des Projektverantwortlichen für die Projekt- | |||||||||||
| steuerung erzielt werden, die dieser in der Funktion als Projektverantwortlicher für die Projekt- | |||||||||||
| leitung oder für die Projektsteuerung erbracht hat. Es können nur Punkte erzielt werden, wenn | |||||||||||
| es sich um ein Hochbauprojekt (Neubau oder Umbau) mit Baukosten der KG 300 und 400 von | |||||||||||
| mindestens 5 Mio. € (netto) handelt und der Projektverantwortliche die wesentlichen Grund- | |||||||||||
| leistungen aller fünf Handlungsbereiche der AHO Heft 9 oder vergleichbar über die Projektstu- | |||||||||||
| fen 1-5 erbracht hat und der Abschluss der Projektstufe 5 im Zeitraum 01.01.2012 bis zum Ab- | |||||||||||
| lauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge liegt. | |||||||||||
| Aufgaben der Projektsteuerung gem. §3 AHO Heft 9 über alle | 8 | 2 | 16 | ||||||||
| fünf Projektstufen und alle Handlungsbereichen im Referenz- | |||||||||||
| projekt | |||||||||||
| Laborprojekt (Punkte können nur alternativ für a) oder b) und | 7 | 2 | 14 | ||||||||
| nicht für a) und b) kumulativ erzielt werden): | |||||||||||
| a) Laborprojekt oder | 4 | 2 | 8 | ||||||||
| b) Laborprojekt mit Einstufung einer Sicherheitsklassen | 7 | 2 | 14 | ||||||||
| GenTG ab Stufe 2 bzw. einer Schutzstufe ab 2 nach | |||||||||||
| BioStoffV o. vergleichbaren Regelwerken) | |||||||||||
| BIM und BIM-Management | 6 | 2 | 12 | ||||||||
| BIM-Level 1 | 3 | 2 | 6 | ||||||||
| BIM-Level 2 oder höher | 6 | 2 | 12 | ||||||||
| Projekt mit Einstufung nach KRITIS- oder vergleichbarem Regel- | 5 | 2 | 10 | ||||||||
| werk | |||||||||||
| Baukosten KG 200 - 600, netto | 5 | 2 | 10 | ||||||||
| > 15,0 - 20,0 Mio. € | 1 | 2 | 2 | ||||||||
| > 20,0 - 25,0 Mio. € | 3 | 2 | 6 | ||||||||
| > 25,0 Mio. € | 5 | 2 | 10 | ||||||||
| Bauen im laufenden Betrieb / besondere betriebliche Randbe- | 3 | 2 | 6 | ||||||||
| dingungen | |||||||||||
| mehr als eine Nutzungseinheit | 1 | 2 | 2 | ||||||||
| Max. erzielbare Punktzahl für Referenz 2 des Projektverant- wortlichen der Projektsteuerung | 35 | max. | 70 | ||||||||
| Punk- | |||||||||||
| tezahl: | |||||||||||
| 3. Honorarangebot | |||||||||||
| Honorar Projektstufen 1+2 und Stufen 3-5 | max. | Wich- | max. | ||||||||
| Punkt- | tung | Punkt- | |||||||||
| zahl | in % | zahl | |||||||||
| Gesamtwertungshonorar, das durch Addition der Pauschalen für | 320 | 1 | 320 | ||||||||
| alle Grundleistungen und besonderen Leistung, der Monatspau- | |||||||||||
| schale multipliziert mit dem Gewichtungsfaktor, und der Ver- | |||||||||||
| rechnungssätze, jeweils multipliziert mit dem Gewichtungsfak- | |||||||||||
| tor, errechnet wird (siehe Anlage 06 – Preisblatt Honorarermitt- | |||||||||||
| lung – Honorarangebot). |
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| Bewertung Honorarangebot insgesamt | 320 | max. | 320 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Punkte- | |||||||||
| zahl: | |||||||||
| Maximal erreichbare Punktzahl | 1000 |
Bewertungsschema für die Konzepte 1.1 und 1.2:
Besonders gelungene Darstellung, die besonders gute Projektbearbei- 5 Punkte tung erwarten lässt:
Gelungene Darstellung, die gute Projektbearbeitung erwarten lässt: 3 Punkte
Durchschnittliche Darstellung, die durchschnittliche Projektbearbei- 2 Punkte tung erwarten lässt:
Weniger gelungene Darstellung, die weniger gute Projektbearbeitung 1 Punkte erwarten lässt:
Keine oder ungenügende Darstellung, die ungenügende Projektbear- 0 Punkte beitung erwarten lässt:
Bewertungsschema für Konzept 1.3:
Besonders gelungene Darstellung, die besonders gute Projektbearbei- 10 Punkte tung erwarten lässt:
Gelungene Darstellung, die gute Projektbearbeitung erwarten lässt: 8 Punkte
Durchschnittliche Darstellung, die durchschnittliche Projektbearbeitung 5 Punkte erwarten lässt:
Weniger gelungene Darstellung, die weniger gute Projektbearbeitung er- 2 Punkte warten lässt:
Keine oder ungenügende Darstellung, die ungenügende Projektbearbei- 0 Punkte tung erwarten lässt:
Bewertungsschema für das Honorarangebot:
Für die Angebotswertung wird die wie oben beschriebene Wertungssumme (in €, netto) wie folgt gewertet:
- 36 -
Das niedrigste Angebot erhält die höchste Punktzahl (320); alle weiteren Angebote werden in der Weise linear interpoliert, dass das Verhältnis zwischen dem niedrigsten Honorar und dem angebotenen Honorar mit der maximalen Punktzahl (320) multipliziert wird. Dabei wird eine Rundung auf die zweite Nachkommastelle erfolgen.
- 37 -
XI. Vergabekammer
Zuständig für ein Nachprüfungsverfahren ist die
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe Durchlacher Allee 100 76137 Karlsruhe Fax: 0049 (0) 721 9263985 Tel: 0049 (0) 721 9268730 E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
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XII. Anlagen
• Anlage 00: Vertragsentwurf Projektmanagementleistungen • Anlage 01: Leistungsbild Projektmanagementleistungen
• Anlage 02: Leistungsbeschreibung Planung inkl. Kostenermittlung (Kostenrahmen alle drei Bauabschnitte)
• Anlage 03: Entwurf Verträge Planerleistungen
• Anlage 04: Leistungsbilder der Planerleistungen • Anlage 05: Planungsanforderungen im Kontext kritischer Infrastruktur
• Anlage 06: Preisblatt Honorarermittlung - Honorarangebot
• Anlage 07: Konzeptstudie Areal A
• Anlage 08: Terminrahmen • Anlage 09: Vereinbarung Informationssicherheit
• Anlage 10: Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (AVV)
• Anlage 11: Vertraulichkeitsvereinbarung Vertrag
• Anlage 12: Besondere Vertragsbedingungen LTMG
• Anlage 13: Verpflichtungserklärung LTMG-BW
• Anlage 14: Formular Teilnahmeantrag
• Anlage 15: Informationsblatt Datenschutz (DSGVO) • Anlage 16: Informationsblatt Teilnehmen Deutsche eVergabe
• Anlage 17: Vorgaben Kostenermittlung
• Anlage 18: BIM-Dokumente
• Anlage 19: Energie- und Nachhaltigkeitspolitik der BWV