11_Stiefelwaschanlage.docx

Projektmanagement, BIM-Management und Objektüberwachung für das Bundeswehr‑Infrastrukturprogramm G‑CAP in NRW

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 17.09.2026, 14:45 (Europe/Berlin)

Herkunft: evergabe.blb.nrw.de

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  1. Anforderungsraumbuch

Sofern in der folgenden Anlage keine speziellen Angaben/Forderungen genannt sind bzw. die Forderung „Standardausführung“ erhoben wird, gelten die allgemein anerkannten Regeln der Technik, die sich auf technische Regelwerke wie Normen des Deutschen Instituts für Normung e. V. (DIN), einheitliche Technische Baubestimmungen des Instituts für Bautechnik (ETB), Verein Deutscher Ingenieure (VDI)-Richtlinien, Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (VDE)-Vorschriften, Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW)-Richtlinien, Hersteller-vorschriften und -richtlinien sowie die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) beziehen.

    1. Stiefelwaschanlage

G-CAP Inland_3.9_Stiefelwaschanlage

Raumart DIN 277+Flächenart NF Nutzungsfläche (NUF)Fläche
[3.9]31 Waschplatz je 30 Personen

Grunddaten

Allgemeine Regelung (AR) Titel, RegNr., VersionGrundsätzliche Infrastrukturforderung Unterkunftsbereiche C1-1810/0-6220, in Überarbeitung
Anlagennummer in ARin Überarbeitung
Bearbeitungsstand Anforderungsraumbuchversion04.09.2025
Erstellung Anforderungsraumbuch (ARBu) durch Organisationselement (eintragen)BAIUDBw Infra II 1
Billigung AR und ARBu durch BMVg IUD I 4/BMFBMVg A III 4xx.xx.xxxx
BMF II D 2xx.xx.xxxx
      1. Raumfunktion
        1. Beschreibung

Stiefelwaschanlagen dienen den Soldatinnen und Soldaten zur Reinigung stark verschmutzten Schuh­werks. Sie sind ausschließlich für Einheiten und Dienststellen zu fordern, deren Personal regelmäßig und überwiegend Außendienst im Gelände leistet.

        1. Tätigkeiten

Reinigen und Pflegen von Schuhwerk.

        1. Anordnung (räumlicher Zusammenhang/Betriebsabläufe)
  • Gebäudeweise: In unmittelbarer Nähe des Außenzugangs von Unterkunftsgebäuden,

ODER

  • Zentrale Stiefelwaschanlage: Zusammenfassung mehrere Unterkunftsgebäude.
        1. Anforderung an Barrierefreiheit

Keine nutzerspezifischen Forderungen.

        1. Hinweise für die zu erstellende Gefährdungsbeurteilung

Die Gefährdungsbeurteilungen für die durchzuführenden Tätigkeiten sind durch die nutzende Dienststelle im Zuge der Nutzung zu erstellen bzw. vorhandene Gefährdungsbeurteilungen der Dienststelle sind anzupassen oder fortzuschreiben. Die Gefährdungsbeurteilungen sind dabei dienststellen- und arbeitsplatzbezogen zu erstellen.

      1. Bauliche Forderungen
        1. Abmessungen

Berechnungsschlüssel: Für je 30 Personen ist ein Waschplatz zu fordern (siehe Stellskizzen).

        1. Oberflächen
  1. Bodenbeschaffenheit
  • Rutschhemmung R10 (ASR A1.5 „Fußböden“),
  • Leicht zu reinigen,
  • Versiegelte Betonfläche.
  1. Wandbeschaffenheit
  • Wasserbeständig,
  • Leicht zu reinigen.
  1. Deckenbeschaffenheit

Keine besonderen Anforderungen, einfache Überdachung als Witterungsschutz mit seitlicher Einhausung.

        1. Elemente
  1. Türen

Keine nutzerspezifischen Forderungen.

  1. Fenster

Keine nutzerspezifischen Forderungen.

        1. Lärmschutzanforderungen

Keine nutzerspezifischen Forderungen.

        1. Brandschutzanforderungen

Keine nutzerspezifischen Forderungen.

        1. Sonstiges
  • Die Stiefelwaschanlage ist frostsicher und entleerbar auszuführen.[1]
  • Ein befestigter Weg zum Unterkunftsgebäude ist vorzusehen.
  • Die Bürsten mit Wasserschlauch müssen für die Einlagerung (bspw. im Winter) leicht zu demontieren sein.
      1. Technische Forderungen
        1. Raumluft
  1. Raumklima

Keine nutzerspezifischen Forderungen.

  1. Heizung

Keine nutzerspezifischen Forderungen.

  1. Lüftung

Keine nutzerspezifischen Forderungen.

        1. Elektroinstallation
  1. Spannungsversorgung

Keine nutzerspezifischen Forderungen.

  1. Beleuchtung

Einfache Beleuchtung, damit auch eine Stiefelreinigung bei Nacht erfolgen kann.

  1. Erdung

Keine nutzerspezifischen Forderungen.

        1. Wasser-/Abwasseranlagen

Für die Stiefelwaschanlage werden folgende Wasser-/Abwasseranlagen gefordert:

  • 1x Kaltwasseranschluss für je 30 Personen,
  • Installationshöhe ca. 1,20 m über der Standfläche,
  • Schlauch mit Wassermengenregulierung und Bürste. Für die Bürste ist ein Wandhaken vorzusehen.
  • Ablaufrinne mit herausnehmbarem Schlammfang.
        1. Sanitärausstattung

Keine nutzerspezifischen Forderungen.

        1. Informationstechnische Forderungen, Anlagen und Anschlüsse

Keine nutzerspezifischen Forderungen.

        1. Sonderanlagen (Gas, Druckluft, Hebe-, Förder- und Transportanlagen usw.)

Keine nutzerspezifischen Forderungen.

        1. Absicherungsmaßnahmen

Keine nutzerspezifischen Forderungen.

      1. Ausstattung
        1. Dienststellengebundenes Gerät

Entfällt.

        1. Liegenschaftsgerät

Entfällt.

        1. Bauseitiges Gerät
Lfd.-Nr.Bezeichnung/BauelementAnzahlBemerkung
300Auslaufventil mit Schlauchanschluss1x je 30 Personen
301Ablauf Durchmesser (DN) 100 mit herausnehmbarem Schlammfang
302Abstellstütze/-fläche1x je Auslaufventil
303Ablaufrinne
304Ablage für militärische Ausrüstung1,40 m x 0,5 m
        1. Informationstechnik-/Fernmeldegerät

Entfällt.

        1. Zusammenfassung

Entfällt.

      1. Stellskizzen (ohne Maßstab)
        1. Stiefelwaschanlage Gebäudeweise

        1. Variante Pavillon als zentrale Stiefelwaschanlage

        1. Bilder/Fotos

Entfällt.

      1. Abkürzungsverzeichnis
AbkürzungBedeutung
ARAllgemeine Regelung
ARBuAnforderungsraumbuch
ASRTechnische Regel für Arbeitsstätten
DINDeutsches Institut für Normung e. V.
DIN ENDeutsche Industrie Norm Europäische Norm
DNDurchmesser
DVGWDeutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.
ETBeinheitliche Technische Baubestimmungen des Instituts für Bautechnik
VDEVerband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.
VDIVerein Deutscher Ingenieure
      1. Bezugsjournal
(Nr.) BezugsdokumenteTitel
1. ASR A1.5Fußböden
1. DIN EN 1717Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen
      1. Änderungsjournal
VersionGültig abGeänderter Inhalt
1.0xx.xx.xxxx* Erstveröffentlichung
  1. Bei einer entleerbaren Außenzapfstelle ist die DIN EN 1717 „Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen“ zu beachten.
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