Wasserturm Wittenberge
Lichtkonzept / Beleuchtungsskizze
Das Licht das begleitet, veranschaulicht und offenbart!
Die Rolle der Lichtgestaltung für den Wasserturm in Wittenberge erfüllt folgende Anforderungen. Es macht gestalterische Zusammenhänge deutlich, gliedert die Räumlichkeiten, hebt Exponate hervor, unterstütz die Lesbarkeit, ist auch Text, verstärkt das Raumgefühl und führt letztendlich durch die Ausstellung.
Das Lichtkonzept setzt sich aus folgenden 3 Beleuchtungsarten zusammen:
Das sachlich orientierte Ausstellungslicht, das Licht zum Sehen. Hier geht es primär um eine klar und schattenlose Ausleuchtung der Ausstellung sowie die Bestimmung der Farbtemperatur. Eine Basis, ein Grundlicht auf welchem aufgebaut werden kann.
Das Objektlicht, die Akzentbeleuchtung, das Licht zum Hinsehen. Diese Beleuchtungsart hat die Aufgabe, die Aufmerksamkeit auf das jeweilige Objekt zu lenken.
Das Inszenierte Licht, Stimmungslicht, das Licht zum Ansehen. Hierbei geht es einerseits um eine theatralische Gestaltung mit Licht und andererseits auch um die Informationen die das Licht selbst darstellt und übermittelt.
Ebene 0: Ein sachlich orientierte Raumlicht/Grundlicht sowie ein Akzentlicht bzw. inszeniertes Licht in Bereich Rohrleitungen. Objektlicht, Textlicht, Gobo- Projektion.
Ebene 1: Ein sachlich orientierte Raumlicht/Grundlicht. Objektlicht, Textlicht, Gobo-Projektion.
Ebene 2 und Luftraum: Inszeniertes Ausstellungslicht, Akzentbeleuchtung, dimmbare LED Lichtbänder umlaufend auf dem Mauersims und integriert in den Ausstellungsmöbel. Multifunktionale LED-Lichtstreifen an der Fahrstuhlkonstruktion als Arbeitslicht, Notbeleuchtung und auf Wunsch auch für eine Inszenierung.
Ebene 3: Platform-Beleuchtung. Umlaufende LED Lichtbänder die nur den Boden beleuchten um genug Sichtbarkeit und Sicherheit zur Orientierung zu geben.