C.1 Glogaustraße_LB_VA.pdf

Planungsleistungen für die Erschließung des Wohngebiets Glogaustraße-Süd in Braunschweig

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 16.09.2026, 17:25 (Europe/Berlin)

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Projekt: Glogaustraße-Süd Leistungsbild Objektplanung Verkehrsanlagen

Projekt Glogaustraße-Süd

Leistungsbild

Objektplanung Verkehrsanlagen

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Gesamtinhaltsverzeichnis

Gesamtinhaltsverzeichnis 2

A Grundsätzliches zur Beschreibung der Planungsaufgabe ........................................................... 3

B Leistungen und Bewertung für Objektplanung Verkehrsanlagen ............................................... 3

B.1 Leistungsanforderungen .............................................................................................................. 3

Allgemeines .......................................................................................................................... 3 Beschreibung der Verkehrsanlagen ..................................................................................... 3 Randbedingungen und Zwangspunkte .............................................................................. 43 Anforderungen an die zu übergebenden Daten und Dokumente ........................................ 4 B.2 Beschreibung der Grundleistungen Objektplanung Verkehrsanlagen ......................................... 5

C Beschreibung der separat abgefragten, besonderen Leistungen Objektplanung

Verkehrsanlagen ...................................................................................................................................... 20

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A Grundsätzliches zur Beschreibung der Planungsaufgabe

Die detaillierte Beschreibung des Projektes und seiner Rahmenbedingungen ist der Projektbeschrei- bung zu entnehmen.

B Leistungen und Bewertung für Objektplanung Verkehrsanlagen

B.1 Leistungsanforderungen

Allgemeines

Projektkoordination Dem Planer der Verkehrsanlagen obliegt die Koordination der Planergewerke Ingenieurbau – Kanal, Freianlagen sowie Ingenieurbau Lärmschutzwand und Tragwerksplanung. Ihm wird zudem die Ober- bauleitung während der Bauausführung übertragen.

Sonstige Festlegungen Für die Ausbaustufen Baustraße und Endausbau sind Markierungs- und Beschilderungspläne zu erstellen.

Beschreibung der Verkehrsanlagen

Die Festsetzungen des B-Plans sind zu berücksichtigen und werden zur Verfügung gestellt. Die für die Straßenplanung einschlägigen Regelwerke sowie die Standards der Stadt Braunschweig sind zu be- achten.

Die Erschließung des Baugebietes erfolgt über die Glogaustraße. Im nördlichen Abschnitt entsteht im Bereich des Geschosswohnungsbaus eine Temp30-Zone mit angrenzenden öffentlichen Stellplatzflä- chen, die dann in einen verkehrsberuhigten Bereich übergeht. Die Planung der Gestaltung des Platzbe- reiches im Übergang obliegt dem Leistungsbild Freianlagen. Fachliche Zuarbeit hinsichtlich der Anfor- derungen zur Befahrung ist einzukalkulieren. Der Verkehrsberuhigte Bereich mündet in einem Wende- hammer. Richtung Sport- und Spielplatz entsteht eine Geh-/Radweganbindung, die gleichzeitig als zweite Feuerwehrzufahrt zu planen ist. Der südöstliche Verbindungsweg schließt den Wendehammer an den Wartungsweg entlang der Schallschutzwand an. Die Vorgaben für Wartungseinsätze sind in der Planung zu berücksichtigen. Der östlich verlaufende Weg parallel zur Lärmschutzwand zwischen zweiter Feuerwehrzufahrt und Ver- bindungsweg zum Wendehammer muss für die Feuerwehr im Einsatzfall befahrbar sein. Die Planung des Weges ist im LB Freianlagen enthalten. Aufgrund der höheren Anforderungen ist eine fachliche Betreuung durch das LB Verkehrsanlagen einzukalkulieren. Die Glogaustraße ist im Bereich des Baugebietes den neuen Gegebenheiten anzupassen. Des Weite- ren sind öffentliche Stellplätze vorgesehen sowie eine Querungsinsel, die mit geplant werden müssen. Die Anbindung Richtung Westen erfolgt über Freizeitwege, die der Freiflächenplanung obliegen.

Im Plangebiet sind zwei Fahrradabstellanlagen vorgesehen sowie die Erweiterung und Erneuerung der Abfallentsorgungsfläche. Die Begrünung des Containerstellplatzes (Unterflur??) ist im LB Freianlagen integriert.

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Randbedingungen und Zwangspunkte

Die planerischen Randbedingungen ergeben sich aus den Grundstücksgrenzen, den Anschlusshöhen an den Endpunkten und aus der Planung des Kanals (in Lage und Höhe). Die Bauvermessung erfolgt durch die Stadt Braunschweig bzw. durch Dritte. Im Zuge der Bearbeitung muss sich der Auftragnehmer die städtischen Festpunkte von der entsprechenden Stelle der Stadt Braunschweig übergeben lassen.

Im Plangebiet sind die Zufahrten zu den Grundstücken nicht festgesetzt, daher muss die Planung nach Vorliegen der genehmigten Zufahrten für den Endausbau angepasst werden.

Anforderungen an die zu übergebenden Daten und Dokumente

Die Planunterlagen, Beschreibungen und Berechnungen sind dem Auftraggeber in digitaler Form (Planunterlagen im dxf-/dwg-Format sowie im pdf-Format; Beschreibungen und Berechnungen als Word- bzw. Excel-Datei im docx- bzw. xlsx-Format; Präsentationen als PowerPoint-Datei im pptx-For- mat) und zusätzlich in analoger Form als kopierfähiger Farbausdruck (1) zu übergeben.

Digitale Bestands- und Objektdaten sind im OKSTRA-, IFC- bzw. SHAPE-Format zu übergeben. Der Auftragnehmer hat die von ihm zu übergebenden Unterlagen im nötigen Umfang zu bearbeiten, u. a. normengerecht farbig und mit Planzeichen und Legende anzulegen sowie DIN-gerecht zu falten. Das Schriftfeld des Auftraggebers ist zu übernehmen. Der Auftragnehmer hat die von ihm angefertigten Unterlagen als „Verfasser" zu unterzeichnen.

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B.2 Beschreibung der Grundleistungen Objektplanung Verkehrsanlagen

[wird bei angekreuzten Grundleistungen keine Bewertung eingetragen, gilt die jeweilige Bewertung der Grundleistung]

Die ggf. ergänzenden Hinweise / Vorgaben / Anmerkungen in der Leistungsbeschreibung sind zu be- rücksichtigen.

Grund- leistungHOAI – Text gemäß LeistungsbildBewertung [%]Eintrag Bewertung [%]
mit konkretisierter Leistungsbeschreibung (kursiv)

Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung

0,2

aKlären der Aufgabenstellung aufgrund der Vorgaben oder der
Bedarfsplanung des Auftraggebers.

Unter Berücksichtigung der „Beschreibung der Planungsaufga- ben“

0,5

bErmitteln der Planungsrandbedingungen sowie Beraten zum ge-
samten Leistungsbedarf.

0,3

cFormulieren von Entscheidungshilfen für die Auswahl anderer an
der Planung fachlich Beteiligter.

Zusammenstellen der die Aufgabe beeinflussenden Grundlagen- gutachten. Ermitteln des Umfangs der erforderlichen Fachbei- träge (Immissionsschutz, Städtebaulicher Beitrag, verkehrspla- nerische Leistungen, Umweltprüfung, Artenschutzgutachten etc.) d Ortsbesichtigung 0,5 Erkundung aller bedeutsamen Gegebenheiten und verkehrspla- nerischen Abhängigkeiten, die die Planung berühren könnten e Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse 0,5 Beschreibung des Ist-Zustandes. Beschreibung des Planungs- zieles in Abstimmung auf die weitere Bearbeitung. Aufzeigen al- ler Sachverhalte, die die Maßnahme/das Objekt beeinflussen Erarbeiten eines Arbeits- und Terminplanes unter Berücksichti- gung der Fachbeiträge. Bieterseitig ist im Rahmen der Ange- botserstellung zu prüfen und zu bewerten, ob darüber hinaus Leistungen bis zur Vervollständigung der Leistungsphase 1 er- forderlich sind.

Summe Leistungsphase 1 2,0

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Leistungsphase 2: Vorplanung

a Beschaffen und Auswerten amtlicher Karten. 0,5 Als Plangrundlagen können seitens der AG Stadtgrundkarte und Übersichtskarten, B-Plan-Unterlagen, Vermessung sowie Luftbil- der zur Verfügung gestellt werden.

Beschaffen und Auswerten der zur Lösung der Aufgabenstellung notwendigen Unterlagen nach Abstimmung mit dem Auftragge- ber. Auswerten der Bestandspläne über

  • wassertechnische Anlagen
  • verkehrstechnische Anlagen
  • Ver- und Entsorgungsleitungen
  • Baumbestand
  • städtebauliche Situation (in Ortslagen)

Auswerten der Planungen Dritter, welche die Aufgabenstellung beeinflussen, über

  • Verkehrsanlagen einschl. Ingenieurbauwerke
  • wassertechnische Anlagen
  • verkehrstechnische Anlagen
  • Ver- und Entsorgungsleitungen
  • Bauleitplanungen
  • städtebauliche Vorhaben (in Ortslagen), z.B. Erweiterung der Schule

Auswerten von vorliegenden Verkehrsdaten in Analyse und Prognose

  • Verkehrsmengen (Verkehrszusammensetzung, zeitliche Vertei- lung)
  • bekannte Störungen im Verkehrsablauf
  • Unfälle
  • ÖPNV
  • Fußgänger- und Radfahreraufkommen, ruhender Verkehr

b Analysieren der Grundlagen. 0,5 Durchführen von zur Lösung der Aufgabenstellung erforderli- chen Erkundungen, z. B. vorhandene Anliegernutzungen sowie Nutzung und Gestaltung des Straßenraumes, Ver- und Entsor- gungsleitungen. Dokumentieren von Mängeln im funktionalen und gestalteri- schen Bereich; Mängelanalyse.

1,0

cAbstimmen der Zielvorstellungen auf die öffentlich rechtlichen
Randbedingungen sowie Planungen Dritter

Konkretisieren der Planungsziele unter Berücksichtigung der Randbedingungen aus der Örtlichkeit sowie der erforderlichen Fachbeiträge (z. B. Natur- und Artenschutz, hydrologische und

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geologische Untersuchungen, Vermessung, Immissionsschutz, UVS, usw.).

1,0

dUntersuchungen von Lösungsmöglichkeiten mit ihren Einflüssen
auf bauliche und konstruktive Gestaltung, Zweckmäßigkeit, Wirt-
schaftlichkeit unter Beachtung der Umweltverträglichkeit.

8,0

eErarbeiten eines Planungskonzepts einschließlich Untersuchung
von bis zu 3 Varianten nach gleichen Anforderungen mit zeich-
nerischer Darstellung und Bewertung unter Einarbeitung der Bei-
träge anderer an der Planung fachlich Beteiligter.

Gegenstand der zu erbringenden Leistungen ist im Rahmen der Vorplanung die Einarbeitung der bisherigen Untersuchungen und Prüfung der vorliegenden Ergebnisse. Prüfung auf Optimie- rungsmöglichkeit der modifizierten Konzeptvariante als Vorzugs- variante.

Untersuchen der Lösungen in Lage und Höhe. Ausarbeiten maßgebender Straßenquerschnitte. Voruntersuchen der Knotenpunkte im Maßstab 1 : 250 auf Durchführbarkeit, sowie Skizzieren verschiedener Lösungsmög- lichkeiten zur Umsetzung der städtischen Vorzugvariante aus dem B-Plan-Verfahren und Erläutern der wesentlichen Vor- und Nachteile. Überschlägige Mengen- und Kostenermittlung der Varianten an- hand von Erfahrungswerten.

Überschlägige verkehrstechnische Bemessung der Verkehrsan-
lage.

Verkehrstechnische Vorplanung für sämtliche Verkehrsanlagen erarbeiten inkl. einer verkehrlichen Leistungsfähigkeitsbewer- tung für die Erschließungsknotenpunkte.

Ermitteln der Schallimmissionen von der Verkehrsanlage an kriti-
schen Stellen nach Tabellenwerten.
Untersuchen der möglichen Schallschutzmaßnahmen, ausge-
nommen detaillierte schalltechnische Untersuchungen.

Ermitteln der Schallimmissionen an kritischen Stellen anhand der Nomogramme im Anhang der RLS oder eines stark verein- fachten Straßen- und Geländemodells. Untersuchen der möglichen Schallschutzmaßnahmen, ausge- nommen detaillierte schalltechnische Untersuchungen.

1,0

fKlären und Erläutern der wesentlichen fachspezifischen Zusam-
menhänge, Vorgänge und Bedingungen

Aufzeigen der wesentlichen fachspezifischen Sachverhalte, die die Aufgabenstellung beeinflussen mit Angabe der Konsequen- zen für die Aufgabenstellung. Festlegung der Vorzugsvariante

1,0

gVorabstimmen mit Behörden und anderen an der Planung fach-
lich Beteiligten über die Genehmigungsfähigkeit, gegebenenfalls
Mitwirken bei Verhandlungen über die Bezuschussung und Kos-
tenbeteiligung

Vorabstimmen und Erläutern der Vorzugsvariante auf der Grundlage des Planungskonzeptes mit Behörden und fachlich Beteiligten für die Vorzugsvariante

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1,0

hMitwirken beim Erläutern des Planungskonzepts gegenüber Drit-
ten an bis zu 2 Terminen

Protokollieren der Besprechungstermine, Vor- und Nachberei- tung der Termine inkl. Verschicken von Unterlagen i Überarbeiten des Planungskonzepts nach Bedenken und Anre- 2,0 gungen

Erstellung eines groben Rahmenterminplanes für die Planung und Umsetzung der Vorzugsvariante unter Berücksichtigung der Fachbeiträge Einarbeiten der vorgebrachten Anregungen und Hinweise sowie des Ergebnisses des Sicherheitsaudits in das Planungskonzept in Abstimmung mit dem Auftraggeber

1,0

jBereitstellen von Unterlagen als Auszüge aus der Voruntersu-
chung (Vorplanung) zur Verwendung für ein Raumordnungsver-
fahren.

2,0

kKostenschätzung, z.B. nach DIN 276, Vergleich mit den finanzi-
ellen Rahmenbedingungen

Ermitteln der überschlägigen Mengen Schätzen der Kosten für jede Variante anhand von Erfahrungs- werten Die Kosten sind gemäß den Vorgaben der AG (in Anlehnung an die Forderungen des Fördermittelgebers / DIN 276) zu ermitteln / darzustellen sowie getrennt nach den Projektbeteiligten auszu- weisen.

l Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren 1,0

Summe Leistungsphase 2 19,0

Leistungsphase 3: Entwurfsplanung

10,0

aErarbeiten des Entwurfs auf Grundlage der Vorplanung durch
zeichnerische Darstellung im erforderlichen Umfang und Detail-
lierungsgrad unter Berücksichtigung aller fachspezifischen An-
forderungen.
Bereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die ande-
ren an der Planung fachlich Beteiligten, sowie Integration und
Koordination der Fachplanungen.

Stufenweises Ausarbeiten der Verkehrsanlage in zeichnerischer und rechnerischer Form unter Berücksichtigung aller fachspezifi- schen Anforderungen u.a.:

  • Übersichtsplan
  • Bearbeiten der Querschnitte des Verkehrsraums
  • Bearbeiten der Querschnitte des gesamten Straßenraums im Maßstab 1 : 250

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  • Ausarbeiten des Lageplanes der Verkehrsanlage mit Darstel- lung des gesamten Verkehrsraums im Maßstab 1 : 250 ein- schl. aller Knotenpunkte und etwaiger Folgemaßnahmen (inkl. Maststandorte Oberleitung, Beleuchtung, Lichtsignalanlagen, Anlagen des ÖV, etc.)
  • Ausarbeiten der Höhenpläne im Maßstab 1 : 250/25 für die Verkehrsanlage sowie für die kreuzenden und einmündenden Straßen.
  • Ausarbeiten der Querprofile im Maßstab 1 : 100 unter Berück- sichtigung von Zwangspunkten wie Zufahrten und Zugänge, vorhandene und geplante Ver- und Entsorgungsanlagen.
  • Entwerfen der Straßenentwässerung; Bemessen und Eintra- gen in den Entwurf.

2,0

bErläuterungsbericht unter Verwendung der Beiträge anderer an
der Planung fachlich Beteiligter

mit Gliederung entsprechend den „Richtlinien für die Gestaltung von einheitlichen Entwurfsunterlagen im Straßenbau – RE 2012. Im Erläuterungsbericht sind u. a. auch die technischen Lösungs- ansätze und Festlegungen die zu der abschließenden Entwurfs- planung geführt haben, mit darzustellen / zu erläutern.

1,0

cFachspezifische Berechnungen, ausgenommen Berechnungen
aus anderen Leistungsbildern

Nachweise der Leistungsfähigkeit der Verkehrsanlagen durch Verkehrsuntersuchungen gemäß HVA F-StB TVB-Verkehrsun- tersuchungen in jeweils gültiger Fassung. Hierbei ist insbeson- dere die Leistungsfähigkeit der Knotenpunkte nach HBS (Hand- buch für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen) zu be- rücksichtigen.

0,5

dErmitteln der zuwendungsfähigen Kosten, Mitwirken beim Auf-
stellen des Finanzierungsplans sowie Vorbereiten der Anträge
auf Finanzierung

Begründung der zuwendungsfähigen Kosten. Eine Kostenaufteilung / -zuordnung der Gesamtkosten zu den Projektbeteiligten ist hierbei vorzunehmen. Hierbei sind auch die Kostenanteile der weiteren Objekt- und Fachplanungen in einer zusammenfassenden Unterlage zu be- rücksichtigen.

Die Mitwirkung umfasst ebenfalls etwaige Überarbeitungen nach Abstimmung der einzureichenden Anträge mit den jeweiligen Fördermittelgebern bzw. Finanzierungspartnern und ggf. Teil- nahme an diesen Abstimmungen.

1,5

eMitwirken beim Erläutern des vorläufigen Entwurfs gegenüber
Dritten an bis zu 3 Terminen, Überarbeiten des vorläufigen Ent-
wurfs auf Grund von Bedenken und Anregungen

Termin vorbereiten (Vorschlag zum Besprechungsablauf; Erläu- terung des Entwurfs), Protokollführung, Termin nachbereiten Einarbeiten der Ergebnisse der vorgebrachten Anregungen und Hinweise in den Entwurf

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1,0

fVorabstimmen der Genehmigungsfähigkeit mit Behörden und
anderen an der Planung fachlich Beteiligten

Erläutern des Entwurfs und Verhandeln mit Behörden u. a. an der Planung fachlich Beteiligten über die Genehmigungsfähigkeit Einarbeiten der Ergebnisse der Fachbeiträge in den Entwurf z. B.:

  • Verkehrstechnischer Fachbeitrag
  • LSA, Beleuchtung, Markierung und Beschilderung
  • In Ortslagen: städtebaulicher Fachbeitrag
  • Immissionstechnischer Fachbeitrag
  • Geotechnischer Fachbeitrag
  • Naturschutzrechtlicher Fachbeitrag
  • Wassertechnischer Fachbeitrag

2,0

gKostenberechnung einschließlich zugehöriger Mengenermitt-
lung, Vergleich der Kostenberechnung mit der Kostenschätzung

Detaillierte und nachvollziehbare Ermittlung der Mengen als Grundlage für die Kostenberechnung Die nachvollziehbaren Mengenermittlungen sind den AG in weiterbearbeitbarer Form zu übergeben. Berechnen der Kosten • Erkunden von Einheitspreisen • Gliedern der Kostenberechnung nach AKVS (Anweisung zur Kostenermittlung und Veranschlagung von Straßen- baumaßnahmen) oder nach Angaben des Auftraggebers (in Anlehnung an die Forderungen des Fördermittelgebers / DIN 276) Mitwirkung bei der Abstimmung der von den AG bereitge- stellten vorläufigen Kostenstruktur mit den Fördermittelge- bern und ggf. anschließende Überarbeitung der Struktur (inkl. Berücksichtigung der Anforderungen der Fördermit- telgeber) • Übernehmen und Einarbeiten der Ergebnisse der geson- derten Kostenberechnungen (z. B. Immissionsschutz, Ver- kehrstechnik) • Die Kosten sind getrennt nach den Projektbeteiligten aus- zuweisen • Für die Kostenberechnung ist als Grundlage das MLV der Stadt Braunschweig zu verwenden. • Grundsätzlich sind immer auch die Kostenanteile der wei- teren Objekt- und Fachplanungen in einer zusammenfas- senden Unterlage durch den AN zu implementieren / be- rücksichtigen.

0,5

hÜberschlägige Festlegung der Abmessungen von Ingenieurbau-
werken

i Ermitteln der Schallimmissionen von der Verkehrsanlage nach 0,5 Tabellenwerten; Festlegen der erforderlichen Schallschutzmaß- nahmen an der Verkehrsanlage, gegebenenfalls unter Einarbei-

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tung der Ergebnisse detaillierter schalltechnischer Untersuchun-
gen und Feststellen der Notwendigkeit von Schallschutzmaß-
nahmen an betroffenen Gebäuden.

Überschlägige Ermittlung der Schallimmissionen an kritischen Stellen insbesondere an betroffenen Gebäuden nach Diagram- men oder vergleichbaren Rechenverfahren und Aussagen zur Notwendigkeit von Schallschutzmaßnahmen j Rechnerische Festlegung des Objekts 3,0 Berechnen der Achshauptpunkte • für Achsen der durchgehenden Strecke • für Achsen der kreuzenden Strecken • für Achsen der begleitenden Strecken Berechnen der Achskleinpunkte • für Achsen der durchgehenden Strecke • für Achsen der kreuzenden Strecken • für Achsen der begleitenden Strecken Berechnen der lagemäßigen Abhängigkeiten zweier Achsen als • senkrechte Abstände • Schnittpunkte • Trenninselspitzen • korrespondierende Querprofile • eine Verziehung, deren Abstände an den Stationen der Querprofile ermittelt werden Ermitteln der Sichtverhältnisse • für durchgehende Strecke • für kreuzende Strecken • für begleitende Strecken k Darlegen der Auswirkungen auf Zwangspunkte 0,5

l Nachweis der Lichtraumprofile 0,5 Nachweis von Hüllkurven / Lichtraumprofilen

1,0

mErmitteln der wesentlichen Bauphasen unter Berücksichtigung
der Verkehrslenkung und der Aufrechterhaltung des Betriebes
während der Bauzeit

Überschlägiges Untersuchen und Darstellen des geplanten Bau- ablaufes unter Berücksichtigung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter im Hinblick auf die Übergänge vom Projekt auf den Bestand die Umfahrungen von örtlichen Arbeitsstellen (Kita, Schulen etc.)) die Verkehrsführung für das Projekt während der Bauzeit

n Bauzeiten- und Kostenplan 0,5 Überschlägiges Ermitteln der Bauzeit und Erstellen eines Bau- zeitenplans. Der Bauablauf ist unter Berücksichtigung natur- und umwelt- schutzfachlicher sowie anderer Erfordernisse, z.B. arbeits-

Stand: 24.0205.05.2026 Seite 11

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schutzrechtlicher Regelungen, betrieblicher Notwendigkeiten, er- forderlicher Vorlaufzeiten für Planung, Koordination, Freigabe und Abnahme von Signalprogrammen für Baustellenzustände (geänderte Verkehrsführungen) an LSA-geregelten Knotenpunk- ten festzulegen. Aufstellen eines Finanzierungsplans und Ermittlung des jährli- chen Mittelbedarfs. Ermittlung der Verteilung der Gesamtkosten auf die beteiligten Kostenträger gemäß gesetzlicher Regelungen oder sonstigen Vereinbarungen mit Dritten o Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse 0,5 Zusammenstellen des endgültigen Entwurfes mit Ergänzung der zusätzlich erarbeiteten Entwurfsunterlagen Summe Leistungsphase 3 23,5

Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung

2,0

aErarbeiten und Zusammenstellen der Unterlagen für die erfor-
derlichen öffentlich-rechtlichen Verfahren oder Genehmigungs-
verfahren einschließlich der Anträge auf Ausnahmen und Befrei-
ungen, Aufstellen des Regelungsverzeichnisses / Bauwerksver-
zeichnisses unter Verwendung der Beiträge anderer an der Pla-
nung fachlich Beteiligter

Aufbereiten der Entwurfsunterlagen für das öffentlich-rechtliche Genehmigungsverfahren Aufstellen des Regelungsverzeichnisses gemäß RE 2012 Das Zusammenstellen umfasst auch das Einbinden der weiteren Fachplanungen / Dritter zu einer Gesamtunterlage. Die vollständigen Unterlagen sind 6 - fach in Papierform in Ord- nern inkl. Datenträger zusammengefasst den AG zu übergeben. Ferner ist die koordinierte Übergabe dieser Unterlagen in die Planfeststellungsunterlagen der Streckenverlängerung notwen- dig.

2,0

bErstellen des Grunderwerbsplanes und des Grunderwerbsver-
zeichnisses unter Verwendung der Beiträge anderer an der Pla-
nung fachlich Beteiligter

Aufstellen eines eigenständigen Grunderwerbsplanes; Darstellen der zu erwerbenden, vorübergehend in Anspruch zu nehmenden und dauernd beschränkten Flächen im Grunder- werbsplan. Aufstellen des Grunderwerbsverzeichnisses gemäß RE 2012

1,0

cVervollständigen und Anpassen der Planungsunterlagen, Be-
schreibungen und Berechnungen unter Verwendung der Bei-
träge anderer an der Planung fachlich Beteiligter

Aufbereiten der Entwurfsunterlagen aus der Leistungsphase 3 für das öffentlich-rechtliche Genehmigungsverfahren in Hinblick auf z. B.

Stand: 24.0205.05.2026 Seite 12

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Projekt: Glogaustraße-Süd Leistungsbild Objektplanung Verkehrsanlagen

Übersichtslageplan Querschnitte Querprofile Lagepläne Höhenpläne Umwelt- und Naturschutz Wasserrechtliche Belange vom Auftraggeber benannte Sonderpläne: für LSA-geregelte Knotenpunkte, erforderliche Pläne gemäß RiLSA in der je- weils gültigen Fassung, Beleuchtungspläne, Markierungs- und Beschilderungspläne

Darstellen der Ver- und Entsorgungsleitungen in den Lageplänen in gesonderten Plänen Überarbeiten des Erläuterungsberichtes für das öffentlich-rechtli- che Genehmigungsverfahren Vorbereiten der Vervielfältigung Überarbeiten der Unterlagen bei Auflagen / erforderlichen Ände- rungen im Genehmigungsverfahren und Übergabe der komplet- ten Unterlagen in analoger und digital weiterbearbeitbarer Form als Grundlage für die Ausführungsplanung. d Abstimmen mit Behörden 1,0 Verhandeln mit Behörden und Einholung der Genehmigungen

1,0

eMitwirken in Genehmigungsverfahren einschließlich der Teil-
nahme an bis zu 4 Erläuterungs-, Erörterungsterminen

Teilnahme an Bürgersprechstunden und Erörterungsterminen Protokollführung; Vor- und Nachbereitung der Termine

1,0

fMitwirken beim Abfassen von Stellungnahmen zu Bedenken und
Anregungen in bis zu 10 Kategorien

Summe Leistungsphase 4 00

Leistungsphase 5: Ausführungsplanung

4,0

aErarbeiten der Ausführungsplanung auf Grundlage der Ergeb-
nisse der Leistungsphasen 3 und 4 unter Berücksichtigung aller
fachspezifischen Anforderungen und Verwendung der Beiträge
anderer an der Planung fachlich Beteiligter bis zur ausführungs-
reifen Lösung

Durcharbeiten der Ergebnisse der Leistungsphasen 3 und 4 (stufenweise Erarbeitung und Darstellung der Lösung) unter Be- rücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen und Ver- wendung der Fachbeiträge bis zur ausführungsreifen Lösung. Hierzu gehört auch das Zusammenstellen, Auswerten und Be- rücksichtigen der umweltrelevanten Vorgaben, die sich aus dem allgemeinen Umweltrecht ergeben. Zu den auszuwertenden Un- terlagen gehören neben dem B-Plan mit seinen Festsetzungen

Stand: 24.0205.05.2026 Seite 13

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Projekt: Glogaustraße-Süd Leistungsbild Objektplanung Verkehrsanlagen

weiteren Anlagen (z. B. Grunderwerbsplan und Grunderwerbs- verzeichnis) sowie die Unterlagen zur FFH-VP, Ergebnisse der technisch - wirtschaftlichen Prüfung sowie Vereinbarungen mit Dritten. Ermitteln des Leistungsumfangs und Festlegen ergänzender Fachleistungen in Abstimmung mit dem Auftraggeber.

8,0

bZeichnerische Darstellung, Erläuterungen und zur Objektpla-
nung gehörige Berechnungen mit allen für die Ausführung not-
wendigen Einzelangaben einschließlich Detailzeichnungen in
den erforderlichen Maßstäben

Berechnungen z. B.:

Berechnen des Deckenbuches • für durchgehende Strecke • für kreuzende Strecken • für begleitende Strecken • zusätzlich an den Stationen der im Intervall nicht erfassten Querprofile Berechnen des Planumsbuches • für durchgehende Strecke • für kreuzende Strecken • für begleitende Strecken Nachvollziehbare Ermittlung der Mengen für die geplante Bauleistung anhand der vorliegenden Bestands- und Ausfüh- rungsunterlagen einschließlich Massenbilanz für die Kosten- fortschreibung. Aufbereiten der Entwurfsunterlagen für die Ausführung u.a. • Übersichtslageplan • Querschnitte, M 1 : 50 • Lagepläne, M 1 : 250 • Höhenpläne, M 1 : 250/25 • Deckenhöhenpläne im M 1:250 Aufbereiten der Querprofile für die Ausführung Herstellen sonstiger Pläne u.a. • Knotendetailpläne (inkl. Maststandorte Oberleitung, Be- leuchtung, Lichtsignalanlagen, etc.) • Schutz- und Leiteinrichtungen

2,0

cBereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die ande-
ren an der Planung fachlich Beteiligten und Integrieren ihrer Bei-
träge bis zur ausführungsreifen Lösung

Abstimmen aller Unterlagen mit dem Auftraggeber und anderen an der Planung fachlich Beteiligten (z.B. Planer des LAP, Schall- gutachter, Baugrundgutachter, Ver- und Entsorgungsunterneh- men, LSA, Beleuchtung, Markierung und Beschilderung)

1,0

dVervollständigen der Ausführungsplanung während der Objekt-
ausführung

einschließlich des Verkehrsführungskonzeptes

Summe Leistungsphase 5 15,0

Stand: 24.0205.05.2026 Seite 14

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Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe

5,0

aErmitteln von Mengen nach Einzelpositionen unter Verwendung
der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter

Genaue und nachvollziehbare Mengenermittlung für die ge- plante Bauleistung einschließlich Massenbilanz und Zuordnung entsprechend der Gliederung des Leistungsverzeichnisses (LV) sowie nach Einzelpositionen als Grundlage für das Aufstellen der Leistungsbeschreibung Abstimmung mit den AG zur grundsätzlichen Gliederung der Vergabeunterlagen in Abschnitte (Lose) und wesentliche Aus- führungsphasen Berücksichtigung der Festlegungen / Vorgaben zu der Kostentei- lungsgrenzen in der LV Struktur, dass eine getrennte Beauftra- gung der Leistungen durch den Auftraggeber erfolgen kann

2,0

bAufstellen der Vergabeunterlagen, insbesondere Anfertigen der
Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen sowie
der Besonderen Vertragsbedingungen

Aufstellen der Vergabeunterlagen auf der Grundlage der Ergeb- nisse der vorausgehenden Leistungsphasen, der zum Zeitpunkt der Erstellung gültigen Rechtsvorschriften sowie unter Berück- sichtigung der Auflagen aus einem Genehmigungsverfahren und Vereinbarungen mit Dritten Erstellen des Vergabevermerkes Aufstellen der Leistungsbeschreibung mit Baubeschreibung und Leistungsverzeichnis und Übergabe an die AG als Gaeb-Datei (Leistungsverzeichnis) und Word-Datei. Die für die Ausschreibung erforderlichen Vordrucke sind zu er- gänzen und sämtliche Vergabeunterlagen nach HVA B-StB zu- sammenzustellen.

0,5

cAbstimmen und Koordinieren der Schnittstellen zu den Leis-
tungsbeschreibungen der anderen an der Planung fachlich Be-
teiligten

Für die hier zu erstellenden Vergabeunterlagen werden noch fol- gende Bautätigkeiten durch den AG beauftragt bzw. die Beauf- tragung vorbereitet: Ver- und Entsorgungsleitungen. Die entsprechenden Leistungs- beschreibungen und Leistungsverzeichnisse werden z.B. von der Bellis GmbH (LSA, Markierung und Beschilderung), SE|BS (Kanalbau), BS-Energy (Strom, Gas, Wasser) und der Braun- schweiger Versorgungs-AG (Beleuchtung, Fernwärme) erstellt und als Anlage für das Gesamt-Leistungsverzeichnis bereitge- stellt und sind durch den AN nach Angabe der AG in die Verdin- gungsunterlagen einzupflegen. Diese Bautätigkeiten sind mit den zu beschreibenden Leistun- gen abzugleichen. Auswirkungen auf den Bauablauf sind zu er- fassen und zu optimieren. Änderungsmöglichkeiten in den ande- ren Bauausschreibungen sind den AG aufzuzeigen (z. B. zum Vermeiden von Mehrfachbeauftragungen).

Stand: 24.0205.05.2026 Seite 15

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Projekt: Glogaustraße-Süd Leistungsbild Objektplanung Verkehrsanlagen

Aufnahme der Ergebnisse aus Abstimmung und Koordination der anderen Leistungsbeschreibungen in die zu erstellende Leis- tungsbeschreibung. d Festlegen der wesentlichen Ausführungsphasen 0,5

Festlegen der wesentlichen Ausführungsphasen unter Berück- sichtigung des laufenden IV in Abstimmung mit den AG.

1,0

eErmitteln der Kosten auf Grundlage der vom Planer (Entwurfs-
verfasser) bepreisten Leistungsverzeichnisse

Bepreisen des erstellten Leistungsverzeichnisses anhand von ortsüblichen Preisen. Es ist eine prüfbares bepreistes LV auf Grundlage des MLV´s der Stadt Braunschweig zu erstellen.

0,5

fKostenkontrolle durch Vergleich der vom Planer (Entwurfsver-
fasser) bepreisten Leistungsverzeichnisse mit der Kostenbe-
rechnung

In der Kostenkontrolle festgestellte Abweichungen sind getrennt nach den einzelnen Projektbeteiligten zu dokumentieren und zu begründen. Die Kosten sind ggf. fortzuschreiben. g Zusammenstellen der Vergabeunterlagen 0,5 Aufstellen der übrigen Unterlagen für die Vergabe von Bauleis- tungen Zusammenstellen der Vertragsunterlagen für alle Leistungsbe- reiche. Dies umfasst die Erstellung eines kopier- und versandfer- tigen Vergabeunterlagen-Exemplars inkl. Anlagen, GAEB-Datei auf Datenträger. Die Zuarbeiten der fachlich Beteiligten / Dritten (z.B. Kanal- und Leitungsträger) sind in das Gesamt-LV einzuarbeiten.

Summe Leistungsphase 6 9,5

Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe

a Einholen von Angeboten 0,5 Aufstellen der Bekanntmachung der Bauleistung b Prüfen und Werten der Angebote 0,5 Erarbeiten eines Prüfungs- und Wertungsvorschlages der Ange- bote Fortschreibung des Vergabevermerkes. Erstellung des Preisspiegels erfolgt durch die Vergabestelle

0,5

cAbstimmen und Zusammenstellen der Leistungen der fachlich
Beteiligten, die an der Vergabe mitwirken

Einholen von Stellungnahmen zu Nebenangeboten oder sonsti- gen fachspezifischen Leistungsinhalten der Angebote

d Führen von Bietergesprächen 0,5

Stand: 24.0205.05.2026 Seite 16

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Projekt: Glogaustraße-Süd Leistungsbild Objektplanung Verkehrsanlagen

Vorbereiten von Aufklärungsgesprächen inklusive Erstellen der erforderlichen Schriftstücke Protokollieren des Aufklärungsgespräches, Vor- und Nachberei- tung des Gesprächs. Die Gespräche finden grundsätzlich unter Beteiligung des AGs statt.

0,5

eErstellen der Vergabevorschläge, Dokumentation des Vergabe-
verfahrens

Fertigstellung des Vergabevermerkes f Zusammenstellen der Vertragsunterlagen 0,5 Zusammenstellen der Vertragsunterlagen für alle Leistungsbe- reiche

0,5

gVergleichen der Ausschreibungsergebnisse mit den vom Planer
bepreisten Leistungsverzeichnissen und der Kostenberechnung

In der Kostenkontrolle festgestellte Abweichungen (Kosten ge- mäß Preisspiegel / Lph.6 e) sind zu dokumentieren und zu be- gründen. Die Kosten sind ggf. fortzuschreiben. h Mitwirken bei der Auftragserteilung 0,5

Summe Leistungsphase 7 2,0

Leistungsphase 8: Bauoberleitung

3,0

aAufsicht über die örtliche Bauüberwachung, Koordinierung der
an der Objektüberwachung fachlich Beteiligten, mehrmaliges
Prüfen von Plänen auf Übereinstimmung mit dem auszuführen-
den Objekt und Mitwirken bei deren Freigabe

Einweisung der örtlichen Bauüberwachung in die Baumaß- nahme (Bauanlaufbesprechung) Aufsicht über die örtliche Bauüberwachung Bauanlaufbesprechung, Koordinierung aller am Projekt zu Betei- ligenden (Schnittstellenkoordination) auch unter Berücksichti- gung umweltfachlicher Aspekte Formale Prüfung der Bauausführungsunterlagen des AN auf Übereinstimmung mit dem auszuführenden Projekt, sowie auf Einhaltung von Auflagen (z. B. umweltfachliche und verkehrliche Aspekte, Verbringungskonzepte, Arbeitsanweisungen)

1,0

bAufstellen, Fortschreiben und Überwachen des AN sowie eines
Terminplans (Balkendiagramm)

Überwachen der vertraglich vereinbarten Termine und Fristen

1,0

cVeranlassen und Mitwirken daran, die ausführenden Unterneh-
men in Verzug zu setzen

Veranlassen und Mitwirken daran, die ausführenden Unterneh- men in Verzug zu setzen einschließlich Entwurf des Verzugs- schreibens.

d 1,0

Stand: 24.0205.05.2026 Seite 17

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Projekt: Glogaustraße-Süd Leistungsbild Objektplanung Verkehrsanlagen

Kostenfeststellung, Vergleich der Kostenfeststellung mit der Auf-
tragssumme

Laufende Kontrolle über die zu erwartende Abrechnungssumme und Information der AG. Abweichungen der Kosten sind zu dokumentieren und zu be- gründen.

1,0

eAbnahme von Bauleistungen, Leistungen und Lieferungen unter
Mitwirkung der örtlichen Bauüberwachung und anderer an der
Planung und Objektüberwachung fachlich Beteiligter, Feststellen
von Mängeln, Fertigung einer Niederschrift über das Ergebnis
der Abnahme

Zustandsfeststellung und Durchführung aller vorbereitenden Maßnahmen für die Abnahme der Bauleistungen unter Beteili- gung der örtlichen Bauüberwachung und anderer an der Pla- nung und Objektüberwachung fachlich Beteiligter gemäß HVA B-StB. Feststellen von Mängeln und Dokumentation Vorbereitung und Fertigung der Abnahmeniederschrift nach HVA B-StB. Die Unterzeichnung erfolgt durch die AG. f Antrag auf behördliche Abnahmen und Teilnahme daran 1,0 Vorbereitung und Teilnahme an behördlichen Abnahmen (z.B. Verkehrsbehörde, Feuerwehr) einschließlich Fertigung der Nie- derschriften über die Ergebnisse.

2,0

gÜberwachen der Prüfungen der Funktionsfähigkeit der Anlagen-
teile und der Gesamtanlage

Überwachen der Prüfungen der Funktionsfähigkeit der Anlagen- teile und der Gesamtanlage in Abstimmung mit anderen an der Ausführung fachlich Beteiligten h Übergabe des Objekts 1,0 Mitwirkung bei der Übergabe des Objektes durch die AG an den/die Baulastträger einschließlich Zusammenstellung und Übergabe der erforderlichen Unterlagen gemäß HVA B-StB Teil 3, Abschnitt 3.7 „Rechnungen und Zahlungen“ in Abstimmungen mit den AG i Auflisten der Verjährungsfristen der Mängelansprüche 1,0 Aufstellung und Bearbeitung von Daten zur Verfolgung von Män- gelansprüche (z.B. Fristenblatt gemäß HVA B-StB)

2,0

jZusammenstellen und Übergeben der Dokumentation des Bau-
ablaufs, der Bestandsunterlagen und der Wartungsvorschriften

Zusammenstellen und Übergabe von Unterlagen für die Rech- nungslegung gemäß HVA B-StB für das Objekt. Hierzu gehören u. a. Unterlagen zur Baustoff- und Bauteilprüfung, Wartungsvor- schriften, Bautagebuch und Bautagesberichte und sonstige ob- jektspezifische Unterlagen.

Summe Leistungsphase 8 14,0

Stand: 24.0205.05.2026 Seite 18

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Projekt: Glogaustraße-Süd Leistungsbild Objektplanung Verkehrsanlagen

Leistungsphase 9: Objektbetreuung

0,3

aFachliche Bewertung der innerhalb der Verjährungsfristen für
Gewährleistungsansprüche festgestellten Mängel, längstens je-
doch bis zum Ablauf von fünf Jahren seit Abnahme der Leistung,
einschließlich notwendiger Begehungen

Fachliche Bewertung der festgestellten Mängel auf der Grund- lage der Schadensfeststellungen während der Verjährungsfris- ten. Die maßgebenden Verjährungsfristen ergeben sich aus den Verträgen.

0,5

bObjektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjäh-
rungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den ausführenden
Unternehmen

Begehen des Objektes mit den ausführenden Unternehmen und den AG zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen für Mängelansprüche. c Mitwirken bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen 0,2 Bewertung, ob die Sicherheitsbürgschaft zurückgegeben werden kann oder eine erneute Bürgschaft gemäß HVA B-StB zu hinter- legen ist. Summe Leistungsphase 9 1,0

Summe Leistungsphasen 86,0

Stand: 24.0205.05.2026 Seite 19

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Projekt: Glogaustraße-Süd Leistungsbild Objektplanung Verkehrsanlagen

C Beschreibung der separat abgefragten, besonderen Leistungen Objekt-

planung Verkehrsanlagen

Die jeweilige Ausweisung des Betrages ist in der Preisbildungstabelle vorzunehmen. Die ggf. ergänzenden Hinweise / Vorgaben / Anmerkungen in der Leistungsbeschreibung sind zu berücksichtigen.

TitelMEin- heitEP in €GP in €
e
Leistungstextn
g
e

1.01 Zusätzliche Gesprächstermine vor Ort

Zusätzliche Gesprächstermine vor Ort zu den 5 Stk. ganztätig Grundleistungspunkten 2 h, 3 e und 4 e, einschl. An-/ Abreise

dies umfasst auch: 5 Stk. ½ tägig Termin vorbereiten (Vorschlag zum Bespre- chungsablauf) Erläuterung der Planung Protokollführung Termin nachbereiten Reisekosten

1.02 Koordination des Gesamtprojekts 203 Wo.

Leistungsbildübergreifende Koordination des Projektes über alle Leistungsphasen für alle Beteiligten einschließlich Bauoberleitung.

Abgerechnet werden nur Wochen, in denen nachweislich mehr als 3 h Koordinie- rungsleistungen notwendig wurden.

1.03 Objektübergreifende, integrierte Bauablaufplanung 1 psch.

Die gesamte detaillierte Bauablaufplanung beinhaltet die Abstimmung mit den Be- hörden (Stadt Braunschweig, Ordnungsamt, ggf. Polizei und Feuerwehr, Verkehrs- betriebe zur Festlegung von Ersatzhaltestellen etc.).

• Das verkehrslenkende / verkehrssichernde Konzept für die Bauzeit wird durch den AN ausgearbeitet und im Bedarfsfall angepasst. Die entsprechenden Zuar- beiten und Vorgaben zum Beispiel aus dem Bauablauf, Anforderungen im Bau- feld sind eigenständig zu erarbeiten und abzustimmen. • Verkehrsumleitungs- und Beschilderungspläne für großräumige und kleinräu- mige Umleitungen sind zu erstellen und im Bedarfsfall dem Baufortschritt anzu- passen. Die entsprechenden Zuarbeiten und Vorgaben zum Beispiel aus dem Bauablauf, Anforderungen im Baufeld sind durch den AN eigenständig zu erar- beiten und abzustimmen. • Es sind zeichnerische Darstellungen von Bauzuständen (Befahrbarkeit, Schlepp- kurvennachweis) zu erstellen, abzustimmen und entsprechend dem Baufort- schritt zu aktualisieren.

Stand: 24.0205.05.2026 Seite 20

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TitelMEin- heitEP in €GP in €
e
Leistungstextn
g
e

• Detaillierte Bauablaufpläne sind unter Berücksichtigung weiterer städtischer Bau- maßnahmen zu erstellen und fortzuschreiben (z.B. Erweiterung der Schulen).

Die verkehrslenkenden / verkehrssichernden Maßnahmen sind durch den AN auszu- schreiben und die diesbezüglichen Angebote auszuwerten.

1.04 Prüfen von Nachträgen 30 h

Bearbeiten von Nachträgen gemäß HVA B-StB, u. a.

  • Beurteilung, ob und ggf. welche Änderungen oder Ergänzungen des Bauvertrages (Nachtrag) erforderlich sind. Dabei sind auch technische und wirtschaftliche Ge- sichtspunkte zu berücksichtigen.
  • Entwurf des Nachtrags (u. a. Erstellen des Nachtrags-LVs in GAEB-Format (DA 83))
  • Prüfung des Nachtragsangebotes
  • Einholen von Nachweisen und ggf. erforderlicher Aufklärungen des Bau-AN
  • Vorbereitung und Protokollierung von Nachtragsverhandlungen
  • Entwurf des Nachtragsauftragsschreibens einschließlich Erstellen des Auftrags- LVs in GAEB-Format (DA 86)
  • Dokumentation des Nachtragsvorgangs

Die Leistungserbringung umfasst eine Prüfung dem Grunde und der Höhe nach.

Neben der Prüfung geänderter oder zusätzlicher Leistungen umfasst diese Position auch die Prüfung von Ausgleichsrechnungen und Stoffpreisgleitklauseln gem. EFB 225.

1.05 Örtliche Bauüberwachung % anrechen- bare Kosten

Erstellen eines Personaleinsatzplanes für die örtliche Bauüberwachung und Über- gabe an die AG spätestens zu Baubeginn. Regelmäßige Fortschreibung des Perso- naleinsatzplanes.

Plausibilitätsprüfung der Absteckung Überwachung der Ausführung der Bauleistung gemäß HVA B-StB

  • Mitwirken beim Einweisen des Bauauftragnehmers in die Baumaßnahme (Bau- anlaufbesprechung)
  • Überwachen der Ausführung des Objektes auf Übereinstimmung mit den zur Ausführung freigegebenen Unterlagen, dem Bauvertrag und den Vorgaben des Auftraggebers
  • Gemeinsames Aufmaß mit den ausführenden Unternehmen
  • Prüfung der Leistungsnachweise (Aufmaß, Wiegescheine, Lieferscheine, Stun- denlohnzettel usw.)
  • Auswertung der Eignungs-, Eigenüberwachungs- und ggf. Fremdüberwa- chungsprüfung
  • Durchführung oder Veranlassen von Kontrollprüfungen
  • Dokumentation des Bauablaufs (z.B. Bautagebuch, Fotodokumentation)
  • Protokoll aller fachlich Beteiligter

Stand: 24.0205.05.2026 Seite 21

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MEin- heitEP in €GP in €
e
TitelLeistungstextn
g
e
  • Überwachen der vertraglich vereinbarten Termine und Fristen einschließlich der Überwachung der angemessenen Förderung der Ausführung (z. B. durch ausreichende Arbeitskräfte, Geräte, Gerüste, Stoffe oder Bauteile)
  • Überwachung Kampfmittelüberwachung

Zustandsfeststellung von Teilen der Leistung, die durch die weitere Ausführung einer Prüfung und Feststellung entzogen werden (z. B. Bewehrung, Planum). Prüfen und Bewerten von Behinderungs- und Bedenkenanzeigen Prüfen und Bewerten der Berechtigung von Nachträgen (Sachverhaltsdarstellung, Prüfung auf Vollständigkeit der Nachtragsangebote) Unverzügliche Information an die AG über erkennbare Änderungen der vertraglich zwischen dem Bauauftragnehmer und dem Auftraggeber vereinbarten Bauleistung, über Behinderungen und Unterbrechung der Ausführung, über geändertem Einsatz von Nachunternehmern / anderen Unternehmen sowie über Mengenänderungen und möglichen Kostenerhöhungen. Mitwirken bei der Abnahme von Leistungen und Lieferungen Mitwirken bei behördlichen Abnahmen (z. B. Verkehrsbehörde, Feuerwehr) Überwachen der Beseitigung der bei der Abnahme der Leistung festgestellten Män- gel Prüfung gemäß HVA B-StB der Rechnungen einschließlich der Mengenberechnun- gen unter Nutzung einer qualifizierten AVA-Software. (Rechnungen der Braunschweiger Verkehrs-GmbH sind immer mit dem ausgefüllten Anweisungs- und Buchungsformular zu versehen) Laufende Beurteilung und Information an den Auftraggeber über die zu erwartenden Abrechnungssumme.

Überwachung der bauvertragsgemäßen Entsorgung gefährlicher Abfälle i.S.d. KrWG. Anwendung des elektronischen Nachweisverfahrens gemäß NachwV unter Nutzung eigener Signaturkarte und Lesegerät. Mitwirken beim Überwachen der Prüfung der Funktionsfähigkeit der Anlagenteile und der Gesamtanlage. Siehe auch Leistungsbeschreibung „1. Allgemeines“ Im Auftragsfall ist die Urkalkulation für diese Position bei den AG in einem verschlos- senen Umschlag zu hinterlegen. Diese wird bei Bedarf und wesentlichen Änderun- gen der Fristen (siehe Planervertrag) gemeinsam geöffnet.

In % anrechenbare Kosten

1.06 20 h

Stand: 24.0205.05.2026 Seite 22

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TitelMEin- heitEP in €GP in €
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Leistungstextn
g
e
Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der
Verjährungsfristen

Überwachung der Mängelbeseitigungen im Rahmen der Verjährungsfrist für Ansprü- che wegen Mängeln. Die Beseitigung von Mängeln aus Abnahmen sind im Rahmen der Objektüberwachung / Bauoberleitung zu erbringen und über dieses Honorar ab- gegolten.

Summe Besondere Leistungen

Stand: 24.0205.05.2026 Seite 23

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