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Anlage 2 – Förderstrang 1 Mindestanforderungen Energiekonzept
Das hier vorliegende Muster für ein Energiekonzept ist nicht bindend, zeigt aber die Mindestangaben auf, die i.R. der Erstellung des Energiekonzepts aufzuzeigen sind.
Kursive Texte sind Hinweistexte und sind an den entsprechenden Stellen individuell durch die Antragsteller anzupassen.
1 - Projektbeteiligte 1.1 - Antragsteller Antragsteller: Gemeinde Nörvenich Abteilung/Fachbereich/OE: Planen & Bauen Anschrift (Straße, Hausnr., Bahnhofstraße 25, 52388 Nörvenich PLZ, Ort): Ansprechpartner, Kontaktdaten (Name, Telefon, E-Mail):
1.2 - Ersteller des Energiekonzepts Firma: Anschrift (Straße, Hausnr., PLZ, Ort):
1.3 - Projektkurzbeschreibung Projekttitel: Energetische Sanierung Gemeinschaftsgrundschule in Eschweiler ü. Feld Die in die Jahre gekommene Grundschule soll aufgrund ihres energetisch ungünstigen Zustands umfassend saniert werden. Der Schwerpunkt liegt auf der energetischen Ertüchtigung der Gebäudehülle sowie der Kurzbeschreibung zukunftsfähigen Ausgestaltung der Wärmeversorgung. Besonderes (max. 200 Wörter): Augenmerk gilt dabei der Schaffung eines hohen Maßes an Behaglichkeit und Komfort, um optimale Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Geplante Angedachte 5.257.627,00 5.257.627,00 Gesamtausgaben (€): Gesamtförderung (€): Geplanter Geplante Projektbeginn ca. Februar 2026 Fertigstellung Oktober 2029 (Monat/Jahr): (Monat/Jahr):
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2 - Projektkennzahlen 2.1 - Gebäudedaten Gebäudebezeichnung: Gesamtgrundschule Eschweiler ü. Feld Gebäudekategorie1: 4110 Baujahr(e): 1965, Erweiterungen in 1994 und 2008 Nutzfläche (m²): 3.807 m²
2.2 - Energetische Kennwerte des Gebäudes Endenergiebedarf Geplanter Ist-Zustand: 157 32 (kWh/m²a): Zustand:
Primärenergiebedarf 57 (kWh/m²a): CO -Emissionen 2 18 (kg/m²a)
| Ist-Zustand: | 161 | Geplanter Zustand: |
|---|---|---|
| Ist-Zustand: | 36 | Geplanter Zustand: |
Geplanter CO -Emissionen (kg/a) Ist-Zustand: 138.657 67.781 2 Zustand:
1 Gebäudekategorie gemäß Bauwerkszuordnungskatalog (BWZK).
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2.3 - U-Werte der Gebäudehülle nach Umsetzung2 Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten Umax in W/(m2K) bzw. der maximalen Wärmeleitfähigkeit λ in W/(mK) Bauteil Zonen von Zonen von Nichtwohngebäuden T ≥ 19 °C Nichtwohngebäuden mit 12 °C < T < 19 °C Bauteilgruppe Außenwände Außenwand „Altbau 1965“ 0,15 Außenwand „Erweiterung 0,25 1994“ Außenwand „Erweiterung 0,45 2008“ Außenwand „Turnhalle“ 0,48 Bauteilgruppe Fenster/Türen Fenster „Altbau 1965“ 1,40 Fenster „Erweiterung 1994“ 0,90 Fenster „Erweiterung 2008“ 1,40 Fenster „Turnhalle“ 0,90 Fenster „Lehrerzimmer“ 1,60 Türen „Altbau 1965“ 1,40 Türen „Erweiterung 1994“ 1,10 Türen „Erweiterung 2008“ 1,40 Türen „Turnhalle“ 1,10 Türen „Haupteingang / 1,60 Lehrerzimmer“ Tür „Nebeneingang Lager KG“ 1,10 Dächer und Bauteile gegen unbeheizte Räume oder Erdreich Dach „Altbau“ 0,14 Dach „Erweiterung 1994“ 0,13 Dach „Turnhalle“ 0,13 Dach „Erweiterung 2008“ 0,14 Bodenplatte „Altbau“ 1,20 Bodenplatte „Erweiterung 0,44 1994“ Bodenplatte „Turnhalle“ 0,44 Bodenplatte „Erweiterung 0,50 2008“
2 Tabelle bei Bedarf um weitere Zeilen ergänzen.
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2.4 - Mittlere Ü-Werte der Gebäudehülle nach Umsetzung Höchstwerte der mittleren Wärmedurchgangskoeffizienten Ü in W/(m2K) max Bauteilgruppe Zonen von Zonen von Nichtwohngebäuden T ≥ 19 °C Nichtwohngebäuden mit 12 °C < T < 19 °C Ü 0,30 opak Ü Vorhang Ü 1,20 transparent Ü Licht
2.5 - Energetische Kennwerte der Bühnen- und Veranstaltungstechnik Endenergiebedarf Geplanter Ist-Zustand: (kWh/m²a): Zustand:
Primärenergiebedarf (kWh/m²a): CO -Emissionen 2 (kg/m²a)
| Ist-Zustand: | Geplanter Zustand: | |
|---|---|---|
| Ist-Zustand: | Geplanter Zustand: |
Geplanter CO -Emissionen (kg/a) Ist-Zustand: 2 Zustand:
3 - Ausgangslage 3.1 - Beschreibung der Ausgangssituation Das heutige Gebäude besteht aus einem Ursprungsgebäude aus 1965. In 1994 wurde dieses Gebäude vergrößert und in dessen Anschluss um eine Turnhalle erweitert. Das Hauptgebäude wurde in 2008 seitlich um einen Anbau erweitert, dem sogenannten OGS. Hierin befinden sich heute der Speisesaal und die Bücherei. Die Steildächer bestehen aus Holzkonstruktionen mit folgenden Eindeckungen: • Hauptgebäude (Bestandsbau 1965 und Erweiterung 1994) = Dachziegel • Turnhalle (1994) und OGS (2008) = Well-Faserplatten (Berliner Welle) Das Dach der Turnhalle und des Hauptgebäudes sind teilweise mit PV-Modulen belegt.
Die Wände sind baujahrestypisch mit verschiedenen Mauerwerken versehen: • Hauptgebäude (Bestandsbau 1965) = Hohlblocksteine mit nachträglichem WDVS in 20 cm. • Hauptgebäude (Erweiterung 1994) = Kalksandsteine mit gedämmter und vorgesetzter Klinkerwand und nachträglichem WDVS in 10 cm. • Anbau OGS (2008) = Kalksandsteine mit gedämmter und vorgesetzter Klinkerwand. • Turnhalle (1994) = Kalksandsteine mit gedämmter und vorgesetzter Klinkerwand.
Die Bodenplatten sind jeweils baujahresspezifisch massiv ausgeführt.
Die Fenster bestehen aus verschiedenen Epochen, wobei diejenigen im Bestandsbau aus 1965 durch einen Fenstertausch in 2011 die neuesten sind. Die anderen sind aus 1994, 2002 und 2008.
Das Hauptgebäude besteht aus Kellergeschoss (nur teilweise), Erdgeschoss, 1. Obergeschoss, sowie einem unbeheizten Dachgeschoss. Die Turnhalle hat im Bereich des Spielfelds ein überhöhtes EG.
Das Gebäude hat eine Nettogrundfläche von 3.807 m², ein beheiztes Gebäudevolumen von 9.738 m³, die Hüllfläche beträgt 4.995 m². Die Grundschule ist an das Erdgasnetz und das Stromnetz angeschlossen. Die vorhandene PV-Anlage wird extern betrieben.
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Aktuell wird das Gebäude als Grundschule genutzt. Diese Nutzung ist auch für die Zukunft vorgesehen. Künftig ist eine Erweiterung zwischen der Turnhalle und dem Hauptgebäude von 1994 geplant. Bühnen- und Anlagentechnik ist nicht vorhanden.
3.2 - Planungsleistungen Sind bereits Ausgaben für Planungsleistungen für das zu fördernde Gebäude erfolgt?
Nein Ja Wenn ja: Für eine Förderung der Ausgaben für bereits erfolgte Planungsleistungen sind diese bei Antragstellung vollständig anzugeben.
3.3 - Nutzungsvereinbarung für angemietete Objekte Wenn angemietete Objekte saniert werden sollen, ist die zweckentsprechende Nutzungsdauer nach Sanierung von mindestens fünfzehn Jahren mit einer schriftlichen Vereinbarung der Antragstellenden mit den Eigentümerinnen und Eigentümern des Objektes über die weitere Nutzung nachzuweisen.
Der Antragsteller versichert, dass eine entsprechende schriftliche Nutzungsvereinbarung mit den Eigentümerinnen und Eigentümern des Objektes vorliegt.
☐ Ja ☐ Nein
3.4 - Lageplan mit Kennzeichnung des Gebäudes
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4 - Energiekonzept Das Energiekonzept muss die Potenziale der Energieeffizienzmaßnahmen beschreiben sowie die Ziele aufzeigen, die dazu beitragen, die jeweils vorhandenen Potenziale wirksam zu heben. Die Energiekonzepte müssen jeweils Energieeffizienzmaßnahmen enthalten, die sowohl eine energetische Verbesserung der Gebäudehülle und der Gebäudetechnik als auch die Nutzung erneuerbarer Energien und intelligenter Energiesysteme sowie die Sichtbarmachung verschiedener Verbrauchsstellen im Gebäude berücksichtigen.
4.1 - Geplante bauliche Maßnahmen Die Dächer sollen energetisch saniert werden. Zunächst ist die bestehende Photovoltaikanlage fachgerecht zu demontieren und einzulagern, sodass sie nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wieder ordnungsgemäß montiert und in Betrieb genommen werden kann. Anschließend sollen die Dächer mit 16 cm WLS 024 Hauptgebäude (Bestandsbau 1965), mit 14 cm WLS 024 Hauptgebäude (Erweiterung 1994) und Turnhalle (1994), sowie mit 8 cm WLS 024 Anbau OGS (2008) gedämmt werden. Bezüglich der Dämmung und Dämmstärke können gleichwertige Dämmungen verwendet werden, also beispielsweise eine dünnere Dämmung, aber dafür mit einer besseren Wärmeleitfähigkeit. Die Planung des genauen Dachaufbaus findet in Abstimmung mit Architekten, Statiker, Energieberater und Dachdecker statt. Nach der Dachsanierung wird die PV-Anlage wieder aufgebaut und angeschlossen.
Da die Fassaden bereits teilweise gedämmt sind, soll hier keine weitere Sanierung erfolgen. Das gilt auch für die Außenwände mit sichtbarer Verklinkerung, insbesondere diejenigen der Turnhalle.
Die auszutauschenden Fenster sollen gegen 3-fach verglaste Fenster mit einem Uw-Wert von 0,90 oder besser ausgetauscht werden. In den Bereichen, in denen ein Fensteraustausch vorgesehen ist, sind ebenfalls die zugehörigen Türen auszutauschen, um ein gutes energetisches Niveau sicherzustellen. Diese sollen einen Ud-Wert von 1,10 oder besser aufweisen.
4.2 - Geplante technische Maßnahmen Die beiden vorhandenen Gas-NT-Kessel (105 kW für die Turnhalle, 250 kW für das Schulgebäude) werden fachgerecht demontiert und entsorgt. Ersetzt werden die Heizkessel durch drei Luft-Wasser- Wärmepumpen. Die Wärmepumpen sollen nur zur Beheizung und nicht zur Warmwassererzeugung dienen. Fast alle HK (außer im KG, dort werden sie gegen Niedertemperatur-HK getauscht) werden entfernt. Stattdessen kommen hier Fußbodenheizungen zum Einsatz.
Das benötigte Warmwasser in der Turnhalle und in den Sanitärräumen soll über dezentrale elektronisch geregelte Durchlauferhitzer erzeugt werden. Dies hat den Vorteil, dass immer nur genau die Menge an Warmwasser erzeugt wird, die auch benötigt wird. Es entfallen somit Leitungs-/Zirkulations- und Speicherverluste.
Die Beleuchtung wurde bereits teilweise auf effiziente LED-Beleuchtung umgestellt. Das soll in den anderen Räumen auch geschehen. Weitere Potenziale wären durch Präsenzmelder oder tageslicht- abhängige (und ggf. dimmbare) Ein-/Ausschalter möglich. Dies reduziert die Betriebsstunden der Beleuchtung, indem unbeabsichtigtes Nicht-Ausschalten bei Verlassen verhindert wird.
Lüftungstechnik ist für die Klassenräume in KG, EG und 1. OG und auch in der Turnhalle geplant.
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4.3 - Geplante technische Maßnahmen im Bereich der Bühnen- und Veranstaltungstechnik Es ist keine Bühnen- und Veranstaltungstechnik vorhanden und ist auch nicht geplant.
4.4 - Einsatz erneuerbarer Energien
Durch die geplante Beheizung der Grundschule mit drei Luft-Wasser-Wärmepumpen werden künftig mehr als 73 % erneuerbare Energien aus Umweltwärme (Luft) verwendet. Hierfür sollte die elektrische Anlage auf Einspeisung von Strom zum Sondertarif umgebaut werden.
4.5 - Sonstige geplante Maßnahmen Künftig ist eine Erweiterung zwischen der Turnhalle und dem Hauptgebäude von 1994 geplant. Diese soll die Möglichkeit von weiteren Aktivitäten wie z.B. Veranstaltungen ermöglichen.
5 - Zeitplan Der Zeitplan sollte sich sowohl auf die Planungs- als auch auf die Ausführungsphasen bis zur Fertigstellung des Vorhabens beziehen.
6 - Investitionskosten Die Investitionskosten müssen gemäß Kostenberechnung nach DIN 276 mindestens bis zur Ebene 2 angegeben werden. Es wird empfohlen, die Kostenberechnung nach DIN 276 bis Ebene 3 anzugeben.
7- Projektpartner Angaben zu den beteiligten Projektpartnern für Planung und Umsetzung.