17.08.2026
Anlage A
für die Vergabe von
Planungs- und Bauleistungen zum
schlüsselfertigen Neubau einer Werkstatthalle|
Paderborn
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb
17.08.2026
Inhaltsverzeichnis
-
Einführung ............................................................................................................................ 3
-
Hinweise an die Bewerber ................................................................................................... 4
2.1 Vorbemerkung ............................................................................................................ 4
2.2 Ablauf des Vergabeverfahrens .................................................................................... 4
2.3 Fristen für den Teilnahmewettbewerb ......................................................................... 4
2.4 Einzureichender Teilnahmeantrag .............................................................................. 5
2.5 Auswahl der Bewerber / Wertung der Teilnahmeanträge ............................................ 5
2.6 Bewerbergemeinschaften ........................................................................................... 7
2.7 Nachunternehmer ....................................................................................................... 8
- Eignungsformular ................................................................................................................ 9
Bewerbergemeinschaft (Anlage 1)........................................................................................... 22
Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (Anlage 2) ......................................................... 25
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1. Einführung
Der Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn (ASP) ist ein Eigenbetrieb
der Stadt Paderborn. Als moderner und kundenorientierter Dienstleistungsbetrieb erfüllt
er Aufgaben im Bereich Abfallwirtschaft und -entsorgung, Stadtreinigung, Winterdienst
und Parkraumbewirtschaftung.
Aufgrund von mangelnden Raumkapazitäten im Bereich der Schilder- , LSA- und
Holzwerkstätten soll im Bereich der Schüttgüterboxen auf dem zentralen Bau- und
Betriebshof der Stadt Paderborn ein Werkstattneubau errichtet werden.
Das Baufeld liegt in der Straße An der Talle 21 in 33102 Paderborn. Der Zentrale Bau-
und Betriebshof der Stadt Paderborn (ZBB) bzw. des ASP wurde in den neunziger Jahren
errichtet. An dem Standort sind die operativen Bereiche der Stadt Paderborn, mit
Ausnahme des Stadtentwässerungsbetriebs, untergebracht.
Kriterien der Planung sind insbesondere Nutzungsqualität und Wirtschaftlichkeit mit dem
Ziel einer nachhaltigen und wirtschaftlichen baulichen Ausführung und der Sicherstellung
des Betriebes der Gebäude. Insbesondere die Leistungsbeschreibung (Anlage 1) mit
Anlagen definiert dazu die verschiedenen Qualitäten und Anforderungen.
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind die Planungs- und Bauleistungen
als schlüsselfertige Leistungen. Die weiteren Einzelheiten sowie die konkreten Leistungen
sind insbesondere den Vergabeunterlagen mit Anlagen für die Angebotsphase zu
entnehmen.
Mit diesem Vergabeverfahren will der ASP ein zuverlässiges, leistungsfähiges und
qualifiziertes Bauunternehmen auswählen, welches die Bauleistungen fristgemäß und
innerhalb der Kosten erbringt.
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2. Hinweise an die Bewerber
2.1 Vorbemerkung
Für den jetzt stattfindenden Teilnahmewettbewerb müssen die Bewerber nur diese
ausgefüllte und an den vorgesehenen Stellen (nur ggf. in Anlage 1 und/oder 2, siehe
unten) unterzeichnete Anlage A sowie ggf. sich daraus ergebende weitere Unterlagen
einreichen. Erst für die nach dem Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerber sind die
weiteren Vergabeunterlagen für die Angebotsphase besonders zu beachten.
Der ASP weist ausdrücklich darauf hin, dass sich die beigefügten Vergabeunterlagen mit
Anlagen während des Teilnahmewettbewerbs, bis zur Angebotsabgabe und während der
Freihändigen Vergabe innerhalb der vergaberechtlichen Grenzen weiterentwickeln und
ändern können.
2.2 Ablauf des Vergabeverfahrens
Der ASP führt eine Freihändige Vergabe mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach
§ 3a Abs. 3 Nr. 3 VOB/A durch. Der ASP stellt den Bietern eine funktionale
Leistungsbeschreibung zur Verfügung, bei der verschiedene Detailfragen mit den Bietern
zu besprechen sind. Aufgrund der besonderen Lage der Werkstatthalle und des Baufeldes
auf dem Betriebshof sind zudem besondere Herausforderungen zu erfüllen, weshalb der
ASP mit den Bietern verhandeln muss.
In der ersten Stufe der Freihändigen Vergabe, diesem Teilnahmewettbewerb, wählt der
ASP die Bewerber nach ihrer Eignung aus. Der ASP wird voraussichtlich 3 bis 5 Bewerber
zur Abgabe eines indikativen Erstangebotes auffordern.
Die Einzelheiten dazu sowie zum gesamten Ablauf des Vergabeverfahrens ergeben sich
aus den abrufbaren Vergabeunterlagen.
2.3 Fristen für den Teilnahmewettbewerb
Die Teilnahmefrist endet am 10.09.2026, 10:00 Uhr.
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Bewerber müssen ihren Teilnahmeantrag innerhalb der Teilnahmefrist über die
elektronische Vergabeplattform elektronisch einreichen.
Fragen zur Bekanntmachung, den Vergabeunterlagen oder dieser Anlage A dürfen die
Bewerber bis zum 01.09.2026 über die elektronische Vergabeplattform einreichen. Der
ASP wird ergänzende und berichtigende Angaben in einem Fragen- und Antwortenkatalog
zusammenfassen und diesen auf der elektronische Vergabeplattform veröffentlichen.
Die letzte Aktualisierung des Fragen- und Antwortenkatalogs erfolgt im
Teilnahmewettbewerb voraussichtlich bis zum 02.09.2026, 20:00 Uhr. Die Bewerber sind
verpflichtet, den Fragen- und Antwortenkatalog regelmäßig zu prüfen und die sich hieraus
ergebenden Anforderungen zu berücksichtigen.
2.4 Einzureichender Teilnahmeantrag
Die Bewerber müssen für ihren Teilnahmeantrag diese Anlage A ausfüllen sowie ggf. um
weitere Unterlagen ergänzen, diese Anlage A an den vorgesehenen Stellen (nur ggf. in
Anlage 1 und/oder 2, siehe unten) unterzeichnen und ihren gesamten Teilnahmeantrag
eingescannt als PDF-Datei über die elektronische Vergabeplattform bis zum 10.09.2026,
10:00 Uhr, einreichen.
2.5 Auswahl der Bewerber / Wertung der Teilnahmeanträge
Nur die Bewerber, die ihre Eignung durch ihren Teilnahmeantrag belegen und die nach
Auswertung aller Teilnahmeanträge die höchsten Punktzahlen erreichen, werden zur
Abgabe eines indikativen Erstangebotes aufgefordert.
Der ASP wird zunächst die grundsätzliche Eignung der Bewerber anhand ihrer
eingereichten Teilnahmeanträge prüfen. Bewerber, die mit ihrem Teilnahmeantrag nicht
die erforderliche Eignung nachweisen, indem sie insbesondere gegen die nachfolgend
benannten Ausschlusskriterien verstoßen, wird der ASP nicht weiter berücksichtigen.
Ausschlusskriterien sind folgende:
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• Zuverlässigkeit (siehe Eigenerklärungen unter 3.A)
• Finanzielle Leistungsfähigkeit: Betriebshaftpflichtversicherung (siehe
Eigenerklärungen unter 3.B)
• Folgende Mindestreferenzen (siehe Eigenerklärungen unter 3.C):
Mindestens drei Referenzen für Bauleistungen für ein Gebäude mit einem
Auftragswert von mindestens EUR 1,0 Mio. (netto) mit Abnahme im Zeitraum 2022
bis August 2026
Teilnahmeanträge, die die genannten Mindestanforderungen (insbesondere die
Mindestreferenzen) nicht erfüllen, schließt der ASP aus.
Die verbliebenen Teilnahmeanträge wird der ASP nach den Bewertungskriterien aus der
Bewertungsmatrix zur Anlage A werten. Dafür wertet der ASP die drei
Mindestreferenzen.
Der ASP geht für die Wertung der Referenzen grundsätzlich von drei eingereichten
Referenzen aus. Daher sollten die Bewerber nicht mehr als die genannte Anzahl an
Referenzen einreichen. Sollte ein Bewerber mehr als die genannte Anzahl der Referenzen
für erforderlich halten, ist ihm dies jedoch freigestellt.
Bei der Wertung wird der ASP alle eingereichten Referenzen anhand der in der
Bewertungsmatrix genannten Kriterien bewerten und jeweils eine Punktzahl je Referenz
ermitteln. Soweit ein Bewerber weniger als die geforderten drei Referenzen einreicht (also
nur eine oder nur zwei Referenzen), erfüllt der Teilnahmeantrag nicht die
Mindestanforderungen (Mindestreferenzen) und wird ausgeschlossen.
Soweit ein Bewerber mehr als die geforderten drei Referenzen abgibt, gilt Folgendes: Die
Summe der erreichten Punktzahlen aller bewerteten Referenzen wird durch die Zahl der
eingereichten Referenzen dividiert und so eine durchschnittliche Punktzahl ermittelt. Die
durchschnittliche Punktzahl wird mit dem Faktor drei multipliziert (kaufmännische
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Rundung des jeweiligen Ergebnisses mit zwei Nachkommastellen). Die Bewerber sollten
daher nur die Referenzen einreichen, die ihre Fachkunde besonders gut nachweisen und
gemäß Bewertungsmatrix zur Anlage A hohe Punktzahlen erzielen.
Mit den Bewerbern, die mit ihrem Teilnahmeantrag die höchsten Gesamtpunktzahlen
nach der Bewertungsmatrix zur Anlage A erhalten, wird der ASP das Vergabeverfahren
fortsetzen. Der ASP wird voraussichtlich 3 bis 5 Bewerber zur Abgabe eines indikativen
Erstangebotes auffordern. Sollten nach Auswertung gemäß der Wertungsmatrix mehrere
Bewerber gleich geeignet sein (identische Gesamtpunktzahl), entscheidet das Los.
2.6 Bewerbergemeinschaften
Eine Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der
Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung abzugeben,
• in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
• in der alle Mitglieder mit postalischer Anschrift aufgeführt werden;
• in der ein von allen für die Durchführung des Vertrages gegenüber dem
Auftraggeber bevollmächtigter Vertreter benannt und erklärt wird, dass dieser
Vertreter gegenüber dem Auftraggeber alle Mitglieder rechtsverbindlich vertreten
wird.
Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft haben die in diesem Dokument als Anlage 1
(siehe unten) beigefügte Bewerbergemeinschaftserklärung vollständig auszufüllen und
mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Gibt eine Bewerbergemeinschaft einen
Teilnahmeantrag ab, ist es erforderlich, dass jedes einzelne Mitglied der
Bewerbergemeinschaft die Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit und wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit abgibt. In Bezug auf die technische Leistungsfähigkeit ist
die Eignung für den zu übernehmenden Leistungsteil nachzuweisen.
Alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft haften im Auftragsfall gegenüber dem
Auftraggeber gesamtschuldnerisch für die Erfüllung sämtlicher vertraglicher Pflichten.
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2.7 Nachunternehmer
Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit oder insbesondere seiner Fachkunde (technische Leistungsfähigkeit)
der Fähigkeiten von Nachunternehmern (hierzu zählen auch freie Mitarbeiter,
Konzernunternehmen sowie sonstige Dritte) bedienen, ungeachtet des rechtlichen
Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen. Für
diesen Fall ist eine vom Nachunternehmer unterzeichnete Verpflichtungserklärung
(Anlage 2 in diesem Dokument, siehe unten) sowie ein separates Eignungsformular mit
den Erklärungen gemäß 3.A, 3.B und 3.C dem Teilnahmeantrag beizufügen.
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3. Eignungsformular
| Unternehmensangaben Bewerber | |
|---|---|
| Name | |
| Gesetzlicher Vertreter | |
| Anschrift (Str., Hausnr.; PLZ, Ort) | |
| Rechtsform | |
| Eintragung Handels-/Berufsregister | Handelsregister: __________________ Handelsregisternummer: ___________ alternativ Berufsregister: ____________________ Berufsregisternummer: ______________ alternativ vergleichbare Angabe nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist: _________________________________________ |
| Ggf. Präqualifikationsnummer und PQ-Stelle | _________________________________________ |
| Ansprechpartner einschließlich Angabe der Position | |
| Telefonnr. Ansprechpartner |
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| Informationen Bewerbergemeinschaften | |
|---|---|
| Die Leistungen werden von einer Bewerber-/Bietergemeinschaft erbracht: | ja Falls ja, ist für jedes Mitglied ein separates Eignungsformular mit den Erklärungen gemäß 3.A, 3.B und 3.C einzureichen. |
| Nein |
| Informationen zur Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen | |
|---|---|
| Wir berufen uns zur Erfüllung der Eignungskriterien gemäß lit. 3.B und 3.C auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer): | ja Falls ja, reichen Sie bitte für jeden Nachunternehmer ein separates Eignungsformular mit den Erklärungen gemäß lit. 3.A, 3.B und 3.C sowie die vom Nachunternehmer unterzeichnete Verpflichtungserklärung ein. |
| Nein |
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3.A Zuverlässigkeit
Wir erklären als Unternehmen,
dass für uns kein zwingender Ausschlussgrund gemäß § 123 Abs. 1 GWB vorliegt.
§ 123 Abs. 1 bis 3 GWB lautet wie folgt:
(1) Öffentliche Auftraggeber schließen ein Unternehmen zu jedem Zeitpunkt des Vergabeverfahrens von der Teilnahme aus, wenn sie Kenntnis davon haben, dass eine Person, deren Verhalten nach Absatz 3 dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt oder gegen das Unternehmen eine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig festgesetzt worden ist wegen einer Straftat nach:
-
§ 129 des Strafgesetzbuchs (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuchs (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129b des Strafgesetzbuchs (Kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
-
§ 89c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen,
-
§ 261 des Strafgesetzbuchs (Geldwäsche),
-
§ 263 des Strafgesetzbuchs (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
-
§ 264 des Strafgesetzbuchs (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
-
§ 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr), §§ 299a und 299b des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen),
-
§ 108e des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern),
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-
den §§ 333 und 334 des Strafgesetzbuchs (Vorteilsgewährung und Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335a des Strafgesetzbuchs (Ausländische und internationale Bedienstete),
-
Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder
-
den §§ 232, 232a Absatz 1 bis 5, den §§ 232b bis 233a des Strafgesetzbuches (Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Ausbeutung der Arbeitskraft, Ausbeutung unter Ausnutzung einer Freiheitsberaubung).
(2) Einer Verurteilung oder der Festsetzung einer Geldbuße im Sinne des Absatzes 1 stehen eine Verurteilung oder die Festsetzung einer Geldbuße nach den vergleichbaren Vorschriften anderer Staaten gleich.
(3) Das Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn diese Person als für die Leitung des Unternehmens Verantwortlicher gehandelt hat; dazu gehört auch die Überwachung der Geschäftsführung oder die sonstige Ausübung von Kontrollbefugnissen in leitender Stellung.
Eigenerklärung
zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung
des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2024/1745 des Rates
vom 24. Juni 2024
- Ich/Wir erkläre(n), dass ich/wir nicht zu den genannten Personen oder Unternehmen gehören, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen, a) durch die russische Staatsangehörigkeit des Bewerbers/Bieters oder die Niederlassung des Bewerbers/Bieters in Russland, b) durch die Beteiligung einer natürlichen Person oder eines Unternehmens, auf die eines der Kriterien nach Buchstabe a zutrifft, am Bewerber/Bieter über das Halten von Anteilen im Umfang von mehr als 50 %, c) durch das Handeln der Bewerber/Bieter im Namen oder auf Anweisung von Personen oder Unternehmen, auf die die Kriterien der Buchstaben a und/oder b zutrifft.
- Ich/wir erkläre(n), dass die am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, ebenfalls nicht zu dem in der Vorschrift genannten Personenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift gehören.
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- Ich/Wir bestätige(n) und stelle(n) sicher, dass auch während der Vertragslaufzeit keine als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen eingesetzt werden, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt.
Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2024/1745 des Rates vom 24. Juni 2024 lautet wie folgt:
„(1) Es ist verboten, öffentliche Aufträge oder Konzessionen, die in den Anwendungsbereich der Richtlinien über die öffentliche Auftragsvergabe sowie unter Artikel 10 Absatz 1, Absatz 3, Absatz 6 Buchstaben a bis e, Absatz 8, Absatz 9 und Absatz 10 und die Artikel 11, 12, 13 und 14 der Richtlinie 2014/23/EU, unter Artikel 7 Buchstaben a bis d, Artikel 8, Artikel 10 Buchstaben b bis f und h bis j der Richtlinie 2014/24/EU, unter Artikel 18, Artikel 21 Buchstaben b bis e und g bis i, Artikel 29 und Artikel 30 der Richtlinie 2014/25/EU sowie unter Artikel 13 Buchstaben a bis d, f bis h und j der Richtlinie 2009/81/EG fallen, an folgende Personen, Organisationen oder Einrichtungen zu vergeben bzw. Verträge mit solchen Personen, Organisationen oder Einrichtungen weiterhin zu erfüllen:
a) russische Staatsangehörige, in Russland ansässige natürliche Personen oder in Russland niedergelassene juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen,
b) juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, deren Anteile zu über 50 % unmittelbar oder mittelbar von einer der unter Buchstabe a genannten Organisationen gehalten werden, oder
c) natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, die im Namen oder auf Anweisung einer der unter Buchstabe a oder b genannten Organisationen handeln,
einschließlich — wenn auf sie mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt — Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Sinne der Richtlinien über die öffentliche Auftragsvergabe in Anspruch genommen werden.
(2) Abweichend von Absatz 1 können die zuständigen Behörden die Vergabe oder die Fortsetzung der Erfüllung von Verträgen genehmigen, die bestimmt sind für
a) den Betrieb ziviler nuklearer Kapazitäten, ihre Instandhaltung, ihre Stilllegung, die Entsorgung ihrer radioaktiven Abfälle, ihre Versorgung mit und die Wiederaufbereitung von Brennelementen und ihre Sicherheit sowie die Weiterführung der Planung, des Baus und der Abnahmetests für die Indienststellung ziviler Atomanlagen, die Lieferung von Ausgangsstoffen zur Herstellung medizinischer Radioisotope und ähnlicher medizinischer Anwendungen oder kritischer Technologien zur radiologischen Umweltüberwachung sowie für die zivile nukleare Zusammenarbeit, insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung,
b) die zwischenstaatliche Zusammenarbeit bei Raumfahrtprogrammen,
c) die Bereitstellung unbedingt notwendiger Güter oder Dienstleistungen, wenn sie ausschließlich oder nur in ausreichender Menge von den in Absatz 1 genannten Personen bereitgestellt werden können,
d) die Tätigkeit der diplomatischen und konsularischen Vertretungen der Union und der Mitgliedstaaten in Russland, einschließlich Delegationen, Botschaften und Missionen, oder internationaler Organisationen in Russland, die nach dem Völkerrecht Immunität genießen, oder
e) soweit nicht nach Artikel 3m oder 3n verboten – den Kauf, die Einfuhr oder die Beförderung von Erdgas und Erdöl, einschließlich raffinierter Erdölerzeugnisse, sowie von Titan, Aluminium, Kupfer, Nickel, Palladium und Eisenerz aus oder durch Russland in die Union.
(3) Der betreffende Mitgliedstaat unterrichtet die anderen Mitgliedstaaten und die Kommission über jede nach diesem Artikel erteilte Genehmigung innerhalb von zwei Wochen nach deren Erteilung.
(4) Die Verbote gemäß Absatz 1 gelten nicht für die Erfüllung — bis zum 10. Oktober 2022 — von Verträgen, die vor dem 9. April 2022 geschlossen wurden.
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Wir erklären ferner als Unternehmen,
dass wir unseren Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen sind,
dass wir bei der Ausführung öffentlicher Aufträge gegen keine geltenden umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtlichen Verpflichtungen verstoßen haben,
dass wir nicht zahlungsunfähig sind, über unser Vermögen nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist. Ferner erklären wir, dass sich unser Unternehmen nicht in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat,
dass wir im Rahmen unserer beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen haben, durch die unsere Integrität infrage gestellt wird,
dass wir keine Vereinbarungen mit einem anderen Unternehmen getroffen haben, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken,
dass die bei uns beschäftigten Mitarbeiter/-innen nicht unterhalb der Mindestentgelt- regelungen des Mindestlohngesetzes entlohnt werden.
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3.B Finanzielle Leistungsfähigkeit
Ausschlusskriterium:
Unser Unternehmen verfügt über eine Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens den folgenden Deckungssummen:
EUR 5 Mio. für Personen-, Sach- und Vermögensschäden
alternativ zu vorstehender Erklärung
Unser Unternehmen wird im Auftragsfall die bestehende Betriebshaftpflichtversicherung gemäß der vorstehenden Vorgaben zu den Versicherungssummen aufstocken.
Nur informativ (kein Ausschlusskriterium):
Den Bruttogesamtumsatz unseres Unternehmens, bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre1 (2022 – 2024 oder 2023 – 2025), beziffern wir wie folgt:
| 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | |
|---|---|---|---|---|
| Bruttogesamtumsatz Unternehmen in EUR |
1 Newcomer sind zugelassen, insoweit ist eine dreijährige Geschäftstätigkeit keine Mindestanforderung.
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3.C Technische Leistungsfähigkeit / Fachkunde
Nur informativ (kein Ausschlusskriterium):
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter/-innen unseres Unternehmens, bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre2 (2022 – 2024 oder 2023 – 2025), beziffern wir wie folgt:
| 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | |
|---|---|---|---|---|
| Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter/-innen |
2 Newcomer sind zugelassen, insoweit ist eine dreijährige Geschäftstätigkeit keine Mindestanforderung.
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| Referenz 1 (Bauleistungen Gebäude) – Mindestanforderung sowie wertungsrelevante Referenz Referenz für Bauleistungen für ein Gebäude mit einem Auftragswert von mindestens EUR 1,0 Mio. (netto) mit Abnahme im Zeitraum 2022 bis August 2026 (Mindestanforderung) | |
|---|---|
| Auftraggeber (Name einzutragen) | ___________________________________ Öffentlicher Auftraggeber Privater Auftraggeber |
| Auftragsgegenstand | ________________________________ ________________________________ ________________________________ ________________________________ |
Auftragsgegenstand war Ja Werkstattgebäude oder Industriebau Nein
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| Auftragsgegenstand umfasste die Ausstattung des Gebäudes | Ja Nein |
|---|---|
| Auftragsgegenstand umfasste eine Photovoltaikanlage mit Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge | Ja Nein |
| Erbrachter Leistungsumfang | ________________________________ ________________________________ |
| Auftragswert | _____________ EUR (netto) |
| Abnahmezeitpunkt | ______________ |
| Referenz 2 (Bauleistungen Gebäude) – Mindestanforderung sowie wertungsrelevante Referenz Referenz für Bauleistungen für ein Gebäude mit einem Auftragswert von mindestens EUR 1,0 Mio. (netto) mit Abnahme im Zeitraum 2022 bis August 2026 (Mindestanforderung) | |
|---|---|
| Auftraggeber (Name einzutragen) | ___________________________________ Öffentlicher Auftraggeber Privater Auftraggeber |
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| Auftragsgegenstand | ________________________________ ________________________________ ________________________________ ________________________________ |
|---|---|
| Auftragsgegenstand war Werkstattgebäude oder Industriebau | Ja Nein |
| Auftragsgegenstand umfasste die Ausstattung des Gebäudes | Ja Nein |
| Auftragsgegenstand umfasste eine Photovoltaikanlage mit Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge | Ja Nein |
| Erbrachter Leistungsumfang | ________________________________ ________________________________ |
Auftragswert _____________ EUR (netto)
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Abnahmezeitpunkt
| Referenz 3 (Bauleistungen Gebäude) – Mindestanforderung sowie wertungsrelevante Referenz Referenz für Bauleistungen für ein Gebäude mit einem Auftragswert von mindestens EUR 1,0 Mio. (netto) mit Abnahme im Zeitraum 2022 bis August 2026 (Mindestanforderung) | |
|---|---|
| Auftraggeber (Name einzutragen) | ___________________________________ Öffentlicher Auftraggeber Privater Auftraggeber |
| Auftragsgegenstand | ________________________________ ________________________________ ________________________________ ________________________________ |
Auftragsgegenstand war Ja Werkstattgebäude oder Industriebau Nein
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| Auftragsgegenstand umfasste die Ausstattung des Gebäudes | Ja Nein |
|---|---|
| Auftragsgegenstand umfasste eine Photovoltaikanlage mit Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge | Ja Nein |
| Erbrachter Leistungsumfang | ________________________________ ________________________________ |
| Auftragswert | _____________ EUR (netto) |
| Abnahmezeitpunkt | ______________ |
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Bewerbergemeinschaft (Anlage 1)
Name der Bewerbergemeinschaft: ………………………………………………………
Namen/Anschriften der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft unter Bezugnahme auf ihre Vertretungsverhältnisse:
-
……………………………………………………. ……………………………………………………. ……………………………………………………. ……………………………………………………. ……………………………………………………. …………………………………………………….
-
……………………………………………………. ……………………………………………………. ……………………………………………………. ……………………………………………………. ……………………………………………………. …………………………………………………….
-
……………………………………………………. ……………………………………………………. ……………………………………………………. ……………………………………………………. ……………………………………………………. …………………………………………………….
Erklärung der Bewerbergemeinschaft
- Wir benennen die im Folgenden genannte Person als bevollmächtigten Vertreter der Bewerbergemeinschaft für das vorliegende Vergabeverfahren.
Wir erklären, dass diese Person im vorliegenden Vergabeverfahren alleinvertretungsberechtigt ist. Sie ist insbesondere befugt, rechtsgeschäftliche und/oder gesetzliche Erklärungen entgegenzunehmen und abzugeben sowie Verhandlungen mit dem Auftraggeber zu führen und Vereinbarungen zu der Leistung zu treffen. Wir bestätigen, dass diese Person die Bewerbergemeinschaft insoweit gegenüber der Vergabestelle rechtverbindlich vertritt.
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Bevollmächtigter Vertreter:
Name: …………………………………………………………………………………...
Unternehmen: …………………………………………………………………………..
Unternehmensadresse: ……………………………………………………………….. …………………………………………………………………………………………….
E-Mail: ……………………………………………………………………………………
Telefon: …………………………………
Telefax: …………………………………
Wir verpflichten uns, jede Änderung in der Person des bevollmächtigten Vertreters schriftlich, rechtzeitig und unverzüglich der Vergabestelle mitzuteilen. Wir erkennen an, dass Änderungen in der Person eines bevollmächtigten Vertreters erst nach Zugang einer schriftlichen Erklärung der Bewerbergemeinschaft wirksam werden. Wir verpflichten uns, schriftlich, rechtzeitig und unverzüglich der Vergabestelle einen neuen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und dessen Vertretungsmacht nachzuweisen, soweit in dieser Anlage nur ein bevollmächtigter Vertreter benannt wurde und Änderungen in dieser Person des bevollmächtigten Vertreters eintreten.
-
Wir erklären, dass wir im Auftragsfalle eine Rechtsform bilden werden, die eine gesamtschuldnerische Haftung beinhaltet.
-
Wir erklären, dass die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft folgende Leistungen erbringen:
Mitglied 1: ……………………………..
Mitglied 2: ……………………………..
Mitglied 3: ……………………………..
(Hinweis: Bei Bewerbergemeinschaften ist die Unterzeichnung durch jeweils eine vertretungsberechtigte Person des jeweiligen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft erforderlich.)
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…………………………….. …………………………………………………… Ort, Datum Firmenstempel und Unterschrift
- Mitglied der Bewerbergemeinschaft
…………………………….. …………………………………………………… Ort, Datum Firmenstempel und Unterschrift 2. Mitglied der Bewerbergemeinschaft
…………………………….. …………………………………………………… Ort, Datum Firmenstempel und Unterschrift 3. Mitglied der Bewerbergemeinschaft
…………………………….. …………………………………………………… Ort, Datum Firmenstempel und Unterschrift 4. Mitglied der Bewerbergemeinschaft
(für weitere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bitte ergänzende Blätter verwenden, Nummerierung fortführen)
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Verpflichtungserklärung Nachunternehmer
(Anlage 2)
Das Unternehmen ……………………………………………………… [Name des Bewerbers zu ergänzen] beabsichtigt, sich bei der Erfüllung der Aufträge
Vergabe Planungs- und Bauleistungen zum Neubau einer Werkstatthalle
der Fähigkeiten unseres Unternehmens
Name: …………………………………………………………………………….................
Unternehmen: ……………………………………………………………………………….
Unternehmensadresse: …………………………………………………………...............
…………………………………………………………………………………………………
hinsichtlich folgender Leistungen
……………………………………………………………………………………………………...………… ………………………………………………………………………………… ……………………………………………………………………………………………………...………… ………………………………………………………………………………… ……………………………………………………………………………………………………...………… …………………………………………………………………………………
zu bedienen.
Hiermit verpflichten wir uns, im Falle einer Auftragserteilung auf das Angebot des oben genannten Hauptauftragnehmers die zur Auftragserfüllung erforderlichen Leistungen zu erbringen.
…………………………….. …………………………………………………… Ort, Datum Firmenstempel und Unterschrift des Nachunternehmers
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