170228_Erläuterungen_zum_Vertriebs-_und_Kontrollprozess_WestfalenTarif_v1.0.pdf

Personenverkehrsdienste im Linienverkehr mit Bussen im Kreis Höxter Nord

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 13.09.2026, 12:02 (Europe/Berlin)

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

Erläuterungen zum

Vertriebs- und Kontrollprozess

WestfalenTarif

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis .................................................................................................. 3

Tabellenverzeichnis ....................................................................................................... 3

0 Dokumentenverwaltung ....................................................................................... 4

0.1 Änderungsübersicht................................................................................................. 4

0.2 Definition projektspezifischer Begriffe ........................................................................ 4

0.3 Referenzdokumente ................................................................................................ 5

1 Einleitung ............................................................................................................. 6

2 Vertriebsprozess auf Basis des WT-PKM .............................................................. 6

2.1 Relationsbezogener Vertriebsprozess ......................................................................... 6 2.1.1 Auswahl der Relation ......................................................................................... 6

2.1.1.1 Ermittlung der Start- und Ziel-Flächen .......................................................... 6

2.1.1.2 Ermittlung der Fahrwege für die Relation ....................................................... 7

2.1.1.3 Suche mit übergeordneten Start- und Zielvorgaben ........................................ 8

2.1.1.4 Ermittlung des Geltungsbereiches ................................................................. 9

2.1.2 Von der Relation zum Ticket ............................................................................... 9

2.1.2.1 Ermittlung der Relationsnummer .................................................................. 9

2.1.2.2 Ermittlung der Ortnummern ......................................................................... 9

2.1.2.3 Ermittlung des Ticketsortimentes für den Fahrweg einer Relation ..................... 10

2.1.2.4 Ermittlung der Tickets eines Ticketsortimentes .............................................. 10

2.1.2.5 Ermittlung Geltungsbereich für Tickets mit anderer „PreisstufeNummer“ ........... 11

2.1.2.6 Ermittlung des EAV-Codes .......................................................................... 12

3 Kontrollprozess auf Basis des WT-PKM .............................................................. 13

3.1 Ermittlung der Kontrollregeln ................................................................................... 13

3.2 Ermittlung der räumlichen Gültigkeit ........................................................................ 14

4 Ergänzende Beschreibungen zum technischen Aufbau des WT-PKM .................. 16

4.1 Eindeutiger Schlüssel der Datenelemente .................................................................. 16

1.1 Produkte ............................................................................................................... 16

1.2 Räumliche Struktur ................................................................................................ 17

1.3 Kontrollregeln ........................................................................................................ 17

4.2 Beziehungen zwischen Datenelementen .................................................................... 18

4.3 WT-PKM als ER-Diagramm dargestellt (Auch in DIN-A3 verfügbar) ............................... 20

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Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Ermittlung der Fahrwege einer Relation anhand Start- und Ziel-Flaeche .................. 7

Abbildung 2: Rückfallebenen für Start- und Zielvorgaben ......................................................... 8

Abbildung 3: Ermittlung der Geltungsbereiche für den Fahrweg einer Relation ............................ 9

Abbildung 4: Ermittlung der Ticketdaten eines Ticketsortimentes ............................................. 10

Abbildung 5: Bildung des EAV-Codes aus EAV-Basis-Codes ...................................................... 12

Abbildung 6: Beispiel für die Bildung des EAV-Codes aus EAV-Basis-Codes ................................ 12

Abbildung 7: Ermittlung der Kontroll- und Mitnaheregeln ......................................................... 13

Abbildung 8: „Liste originärer Geltungsbereich“ (TAG 0xDC) .................................................... 14

Abbildung 9: Ermittlung der Ticketdaten eines Ticketsortimentes ............................................. 15

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Änderungsnachweis .............................................................................................. 4

Tabelle 2: Abkürzungen ....................................................................................................... 4

Tabelle 3: Steuerung Datenversorgung Kontrollsysteme über Attribut „Typ_Hinterlegung“ .......... 14

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

0 Dokumentenverwaltung

0.1 Änderungsübersicht

Änderungsnachweis
VersionDatumAutorNeue/geänderteÄnderungen
Seiten/Kapitel
0.206.02.2017SasseAlleDokument neu erstellt
0.923.02.2017SasseAlleEinarbeitung aller Anmerkungen aus Ab- stimmungen mit Projektbüro WestfalenTarif (TG ML/RL) und Dienstleistern items/IT-P
0.9.127.02.2017SasseAlleEinarbeitung Anmerkungen von items/IT-P zur Einleitung. Überarbeitung Zusammen- spiel von Geltungsbereichen mit Start und Ziel-Flächen.
1.028.02.2017HehlAlleFreigabe des Dokumentes als Version 1.0 durch das Projektbüro WestfalenTarif (TG ML/RL)

Tabelle 1: Änderungsnachweis

0.2 Definition projektspezifischer Begriffe

BegriffDefinition
EFSElektronsicher Fahrschein
PKMProdukt- und Kontrollmodul
TLVType-Length-Value-Format (ISO 7816 Part 6) http://de.wikipedia.org/wiki/Type-Length-Value
VDV-KAVDV-Kernapplikation.
WTWestfalenTarif
WTBWestfälische Tarifdatenbank

Tabelle 2: Abkürzungen

Zusätzlich gelten die spezifischen Begriffe aus der Spezifikation der VDV-Kernapplikation.

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0.3 Referenzdokumente

Grundsätzlich gelten alle Dokumente der VDV-Kernapplikation (VDV-KA). Die Dokumente der VDV- KA-Spezifikationen können auf der Website der VDV eTicket Service GmbH & Co. KG kostenlos her- unterladen werden:

Link: http://oepnv.eticket-deutschland.de/produkte-und-services/vdv-kernapplikation/

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

1 Einleitung

Im Rahmen der Umsetzung des WestfalenTarifs (WT) wurden von vielen Verkehrsunternehmen und deren Systemlieferanten Fragen an das Projektbüro WestfalenTarif (TG ML/RL) herangetragen, die anhand der bereitgestellten Dokumentation „Abbildung und Kontrolle von eTickets im Westfalen- Tarif“ nicht hinreichend geklärt werden konnten. Daher hat sich Projektbüro WestfalenTarif ent- schieden die gebündelten Antworten auf die zum großen Teil sehr ähnlichen Fragen in einem Doku- ment zusammen zu fassen. Da die Integration dieser Inhalte in das Dokument „Abbildung und Kon- trolle von eTickets im Westfalen-Tarif“ kurzfristig nicht möglich war, wurde entschieden, diese In- halte in dem vorliegenden separaten Dokument darzustellen, um diese zeitnah zur Verfügung zu stellen.

Der WestfalenTarif wird in der „Westfälischen Tarifdatenbank“ (WTB) gepflegt und daraus allen be- teiligten Verkehrsunternehmen als WestfalenTarif-Produkt- und Kontrollmodul (WT-PKM) in Form einer XML-Datei zur Verfügung gestellt. Das WT-PKM dient primär der Versorgung von Vertriebs- und Kontrollsystemen mit tariflichen Daten, macht aber keine Vorgaben zu den eigentlichen Ver- triebs- und Kontrollprozessen. Das WT-PKM aus der WTB basiert auf einem proprietärem Format und entspricht nicht dem mit VDV-KA-Version 1.4 standardisierten Produkt- und Kontrollmodul.

Das vorliegende Dokument beschreibt pragmatisch, wie Vertriebs- und den Kontrollprozesse auf Basis des WestfalenTarif-Produkt- und Kontrollmoduls (WT-PKM) in den entsprechenden Syste- men umgesetzt werden kann.

2 Vertriebsprozess auf Basis des WT-PKM

Der Vertriebsprozess kann mit der Auswahl des Fahrweges (relationsbezogen) oder der Ticketart (produkt- bzw. gattungsbezogen) beginnen.

2.1 Relationsbezogener Vertriebsprozess

Beim relationsbezogenen Vertriebsprozess wird zunächst der Fahrweg ausgewählt und anschlie- ßend die verkaufbaren Tickets aus dem zugehörigen Ticketsortiment ermittelt.

2.1.1 Auswahl der Relation

2.1.1.1 Ermittlung der Start- und Ziel-Flächen

Die Ermittlung der Start- und Ziel-Flächen kann anhand der Flaechen oder anhand von Haltestellen erfolgen.

Das Attribut „FlaechenNummer“ der „Flaeche“-Elemente mit der Zonen-Nummer gefüllt, wobei die Fläche auch ein Tarifgebiet sein kann. Der Gültigkeitszeitraum der „Flaeche“-Elemente ist immer anhand der Attribute „gueltigVon“ und „gueltigBis“ auszuwerten. Das WT-PKM enthält schon jetzt einige „Flaeche“-Elemente, deren Gültigkeit bis zum 01.08.2017 abgelaufen sein wird. Die Bezeich- nungen der abgelaufenen „Flaeche“-Elemente im Attribut „FlaecheBez“ sind zum Teil wenig aussa- gekräftig.

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

Das Attribut „TariffensterCode“ im „Flaeche“-Element ist für den Vertriebsprozess nicht relevant. Es gibt lediglich darüber Auskunft, welcher User (Tariffenster) das „Flaeche“-Element in der WTB ver- waltet. (Zukünftig wird das Attribut „TariffensterCode“ des „Flaeche“-Element immer mit einem Wert gefüllt sein. Die Interpretation eines leeren Attributs „TariffensterCode“ für „westfälische Flä- chen“ entfällt damit. Daten und Dokumentation wurden entsprechend angepasst.)

Die Verwendung der mit dem WT-PKM gelieferten Daten in den „Haltestelle“-Elementen z.B. für die Ermittlung der Start- und Ziel-Zonen anhand von Haltestellen, wird – aufgrund der häufigen Ände- rungen - nicht empfohlen. Welche Haltestellendaten hierfür verwendet werden, liegt in der Verant- wortung der Verkehrsunternehmen. Eine zentrale Stelle, an der die Haltestellendaten im Gebiet des WestfalenTarifs zusammen laufen, ist das EFA-System.

2.1.1.2 Ermittlung der Fahrwege für die Relation

Mit den Start- und Ziel-Zonen werden die „Relation“-Elemente nach geeigneten Fahrwegen gefil- tert.

Abbildung 1: Ermittlung der Fahrwege einer Relation anhand Start- und Ziel-Flaeche

Da die Relationen nur in einer Richtung gespeichert sind, wird primär mit Start-Flaeche = Attribut „ZonenNummerStart“ und Ziel-Flaeche = Attribut „ZonenNummerZiel“ gesucht.

Weiterhin gelten auch Relationen in Gegenrichtung mit Ziel-Flaeche = Attribut „ZonenNummerStart“ und Start-Flaeche = Attribut „ZonennNummerZiel“ für die das Attribut „GiltNichtInGegenrichtung“ nicht gesetzt ist.

Im Vertriebsprozess dürfen nur gültige „Relation“-Elemente berücksichtigt werden, was durch Aus- wertung des Attributes „gueltigBis“ zu überprüfen ist.

Aufgrund von Mehrfachtarifierungen können für eine Start-Ziel-Relation mehrere Fahrwege gefun- den werden. Die Anzeige kann in diesem Fall anhand des Attributs „Anzeigereihenfolge“ sortiert werden.

Das Attribut „PreisstufeNummerHaupt“ gibt die Preisstufe des Fahrweges einer Relation an. Dem Ticketsortiment des Fahrweges einer Relation können aber Produkte zugeordnet sein, deren Gel- tungsbereich über den des Fahrweges hinausgeht und deren Preisstufe so über der Preisstufe der Relation liegt. In diesen Fällen muss für die Ticketausstellung der zum teureren Produkt gehörende

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

größere Geltungsbereich ermittelt und verwendet werden (siehe 2.1.2.5), damit der Fahrgast auch das nutzen kann, wofür er bezahlt hat.

Anhand des Attributs „TariffensterCode“ des „Relation“-Elements kann aus dem Attribut „EavCode“ des zugehörigen „Tariffenster“-Elements die erste Stelle des EAV-Codes ermittelt werden (siehe 2.1.2.6). Weiterhin gibt das Attribut „TariffensterCode“ darüber Auskunft, welcher User (Tariffens- ter) das „Relation“-Element in der WTB verwaltet.

(Zukünftig wird das Attribut „TariffensterCode“ des „Relatoin“-Element immer mit einem Wert ge- füllt sein. Die Interpretation eines leeren Attributs „TariffensterCode“ für „westfälische Relation“ entfällt damit. Daten und Dokumentation wurden entsprechend angepasst.)

Das Attribut „MeldeCode“ der „Relation“-Elemente wird zur Ergänzung der Einnahmemeldung und nicht zur Anzeige oder Ausdruck auf den Vertriebsterminals benötigt. Daher genügt es das Attribut „MeldeCode“ in die Vertriebshintergrundsysteme zu übernehmen und anhand der Relationsnummer des verkauften Fahrweges der Einnahmemeldung hinzuzufügen.

Werden keine Fahrwege für die Relation gefunden, muss mit übergeordneten Start- und Zielvorga- ben gesucht werden (siehe 2.1.1.3). Wird dann auch nichts gefunden, handelt es sich nicht um eine Relation des WestfalenTarifs und kann nicht verkauft werden.

2.1.1.3 Suche mit übergeordneten Start- und Zielvorgaben

Wenn der Vertriebsprozess nicht zum gesuchten Ticket geführt hat, kann dies daran liegen, dass das gesuchte Ticket nicht in der angefragten Relation verfügbar ist. In diesem Fall kann die Suche mit übergeordneten Flächen für Start und Ziel erneut gestartet werden.

Folgenden Kombinationen könnten dabei zielführend sein:

Start
Zone
City-Zone
Tarifgebiet Übergeordnetes Tarifgebiet der Startzone
Netz
Ziel
Zone
City-Zone
Tarifgebiet Übergeordnetes Tarifgebiet der Zielzone
Netz

Abbildung 2: Rückfallebenen für Start- und Zielvorgaben

Durch das WT-PKM wird nicht vorgegeben, mit welcher Granularität die Suche begonnen und mit welchen weiteren „Vergröberungen“ sie fortzuführen ist. Insbesondere die Suche nach Netzrelatio- nen ist regional sehr unterschiedlich und wird nicht durch das WT-PKM gesteuert. Hierzu muss der Verkäufer im Zweifelsfall über die erforderlichen Netzkenntnisse verfügen oder andere Strategien zur Anwendung kommen, die außerhalb des WT-PKM liegen.

Ein automatischer Ansatz wird dadurch erschwert, dass die „Flaeche“-Elemente zwar ein Attribut „FlaechenNummerUebergeordnet“ haben, sich damit aber keine vollständige Flaechen-Hierarchie aufbauen lässt, da nicht jede Flaeche einer anderen eindeutig untergeordnet ist.

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

2.1.1.4 Ermittlung des Geltungsbereiches

Die „Geltungsbereich“-Elemente werden mit dem Attribut „RelationsBez“ des Fahrweges einer Rela- tion ermittelt. Für die Geltungsbereiche, die anzuzeigen sind, ist das Attribut „Druckkennzeichen“ gesetzt. Die anzuzeigenden Geltungsbereiche sind über das Attribut „Priorität“ zu sortieren. Die Be- zeichnungen für die Geltungsbereiche sind den zugeordneten „Flaeche“-Elementen zu entnehmen.

Abbildung 3: Ermittlung der Geltungsbereiche für den Fahrweg einer Relation

2.1.2 Von der Relation zum Ticket

2.1.2.1 Ermittlung der Relationsnummer

Für die Einnahmemeldung und die Erstellung elektronsicher Tickets (TLV-EFS) nach dem VDV-KA- Standard (Chipkarte und Barcode) ist die Relationsnummer des Fahrweges einer Relation erforder- lich. Die Relationsnummer steht im Attribut „Relationsnummer“ der „Relation“-Elemente und ent- spricht im VDV-KA-Standard der Raumnummer.

2.1.2.2 Ermittlung der Ortnummern

Die für die Erstellung elektronischer Tickets (TLF-EFS) erforderlichen Ortnummern werden mit den Attributen „Relationsnummer“ und „OrganisationID“ des „Relationsnummer“-Elements eines Fahr- weges aus den „Ortnummer“-Elementen ermittelt.

Da bei der Abbildung im Tag „0xDC – Liste originärer Geltungsbereich“ eines elektronischen Tickets die Relationsnummer und die Ortnummern zur gleichen OrganisationID gehören müssen, haben auch die Attribute „OrganisationIDRelNr“ und „OrganisationID“ aller „Ortnummer“-Elemente immer den gleichen Wert.

Die alternative Ermittlung der Ortnummern nebst OrganisationID für den Fahrweg einer Relation aus den „Flaeche“-Elementen die über die Attribute „ZonenNummerStart“ und „ZonenNummerZiel“ mit dem „Relation“-Element sowie über das Attribut „ZonenNummer“ mit den zum „Relation“-Ele- ment gehörenden „Geltungsbereich“-Elementen verbunden sind, führt zum gleichen Ergebnis wie aus den „Ortnummer“-Elementen.

Für den Vertriebsprozess sind die „Ortnummer“-Elemente (Ortnummern je Relationsnummer) da- mit redundant.

Die Anzahl der „Ortnummer“-Elemente (Ortnummern je Relationsnummer) ist immer größer als die die Anzahl der „Geltungsbereich“-Elemente (Flächen zwischen Start und Ziel einer Relation), da in den Ortnummern auch die „Flaeche“-Elemente von Start bzw. Ziel und (später) auch historische

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

Konstellationen stecken, die nicht mehr aktiv verkauft werden, aber noch auf Chipkarten unterwegs sein können.

Da die Ortnummern nur bei Relationen, die aus maximal 8 verschiedenen Tarifgebieten oder Flä- chen (Start-, Ziel- und Zonen des Geltungsbereiches) bestehen, in das elektronische Ticket (TLF- EFS) geschrieben werden, muss nicht das komplette WT-PKM auf die (mobile) Vertriebsinfrastruk- tur übertragen werden:

  • Für den Verkauf von Papierfahrschienen und elektronischer Tickets ist nur der Teil der Gel- tungsbereiche erforderlich, der für den Aufdruck gebraucht wird. Dieser lässt sich je Rela- tion vorberechnen.
  • Für den Verkauf von elektronischen Tickets ist zusätzlich die Geltungsbereiche (oder Ort- nummern) für die kurzen Relationen mit bis zu 8 Flächen erforderlich.

2.1.2.3 Ermittlung des Ticketsortimentes für den Fahrweg einer Relation

Mit dem Attribut „RelationsBez“ des Fahrweges einer Relation werden die für den Fahrweg verfüg- baren „Ticketsortiment“-Elemente ermittelt, die auf die verkaufbaren Tickets verweisen.

2.1.2.4 Ermittlung der Tickets eines Ticketsortimentes

Mit den Attributen „TicketartCode“ und „PreisstufeCode“ aus den „Ticketsortiment“-Elementen wer- den die für den Fahrweg zugelassenen „Ticket“-Elemente ermittelt.

Abbildung 4: Ermittlung der Ticketdaten eines Ticketsortimentes

Bei den referenzierten „Ticket“-Elementen ist auf deren Gültigkeitszeitraum (Attribute „gueltigVon“ / „gueltigBis“) zu achten. Der Gültigkeitszeitraum erstreckt sich immer über ganze Kalendertage.

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

Aus den „Ticket“-Elementen lassen sich Angaben zur Gültigkeitsdauer (z.B. für Einzel- und 4er-Ti- ckets) und den Kontrollregeln ermitteln (über die Elemente „Kontrollgruppe“ und „Kontroll- gruppe_Kontrollregeln“ – siehe 3.1). Auch die Auswertung der Kontrollregeln kann im Vertrieb rele- vant sein, wenn z.B. ein 9-Uhr-Ticket wochentags nicht für Fahrten vor 9 Uhr angeboten werden soll.

Jedem Ticket ist über das Attribut „TicketartCode“ ein „Ticketarten“-Element und über das Attribut „PreisstufenCode“ ein „Preisstufe“-Elemente zugeordnet. Das „Preis“-Element wird über die Kombi- nation aus den Attributen „TicketartCode“ und „TicketartCode“ des „Ticket“-Elemente sowie dem Attribut „Waehrungscode“ aus dem „Waehrung“-Element und dem Attribut „TarifCode“ aus dem „Tarif“-Element für die gesuchte Tarifperiode und Tarifversion des WT-PKM ermittelt .

Auch die für die Einnahmemeldung erforderlichen Attribute „gueltigVon“ [Tarifstand - Erster Gültig- keitstag eines Tarifes] und „TarifCode“ [Tarifversion - Differenzierung unterschiedlicher Tarifversio- nen eines Tarifstandes] sind im „Tarif“-Element enthalten.

Jedes WT-PKM enthält immer nur einen Tarif.

Das Attribut „TariffensterCode“ in den Elementen „Ticket“, „Ticketart“, „Preis“ und „Kontrollregel“ sind für den Vertriebsprozess nicht relevant. Sie geben lediglich darüber Auskunft, welcher User (Tariffenster) diese Elemente in der WTB verwaltet.

Die Gültigkeitszeiträume (Attribute „gueltigVon“ / „gueltigBis“) der „Ticketart“-, „Preisstufe“- und „Tarif“-Elemente müssen nicht überprüft werden, da der Gültigkeitszeitraum des „Ticket“-Elemen- tes aus diesen von der WTB automatisch abgeleitet wurde.

Besonderheit bei alternativen Zonenwegen: Wenn im Attribut „ZonenwegAlternativ“ des „Ti- cketart“-Elements der Wert „P“ steht, musst bei elektronischen Tickets (TLV-EFS) ein alternativer Geltungsbereich (siehe Dokument „Abbildung und Kontrolle von eTickets im Westfalen-Tarif“ Ab- schnitt 2.1.3 „Belegung der TAGs“) eingetragen werden. Da in Abhängigkeit vom Ticket ggf. meh- rere alternative Geltungsbereiche zur Auswahl stehen, müssen diese vom vertreibenden Verkehrs- unternehmen bei den Kunden erfragt werden.

Ist eine gewünschte Ticketart für die ausgewählte Relation nicht verfügbar, so muss in einer „über- geordneten“ Relation auf Tarifgebiets- oder Netzebene gesucht werden (siehe 2.1.1.3).

2.1.2.5 Ermittlung Geltungsbereich für Tickets mit anderer „PreisstufeNummer“

Für Tickets deren Preisstufe („Preisstufe“-Element, Attribut „PreisstufeNummer“) von der Preisstufe der Relation (Attribut „PreisstufeNummerHaupt“ im „Relation“-Element) abweicht, muss für die Ti- cketausstellung der zum Produkt gehörende Geltungsbereich ermittelt werden.

Wenn beim „Ticketsortiment“-Element das Attribut „RelationsnummerProduktsuche“ gefüllt ist, kann die darin gesetzte Relationsnummer verwendet werden, um damit

  • den Geltungsbereich für den Ticketaufdruck aus den Elementen „Relation“, „Geltungsbe- reich“ und „Flaeche“ sowie
  • die Ortnummern zu bestimmen, die in ein elektronisches Ticket (TLV-EFS) zu schreiben sind (siehe Dokument „Abbildung und Kontrolle von eTickets im Westfalen-Tarif“ Abschnitt 2.1.3 „Belegung der TAGs“).

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

Optional kann das Attribut „RelationsnummerProduktsuche“ im Vertriebsprozess auch zum Sprung in die verknüpfte (Netz-)Relation und dem zugehörigen Ticketsortiment verwendet werden.

Wenn das Attribut „RelationsnummerProduktsuche“ bei anderer „PreisstufeNummer“ nicht gefüllt ist, muss im Vertriebsprozess auf eine (Netz-)Relation zurückgegangen werden (siehe 2.1.1.3), um den zum Produkt gehörende Geltungsbereich zu ermitteln.

2.1.2.6 Ermittlung des EAV-Codes

Die „Ticketsortiment“-Elemente enthalten im Attribut „EavCode“ den vollständigen fünfstelligen EAV-Code, der für die Einnahmemeldung erforderlich ist.

Beim WT-PKM mit EAV-Basis-Codes sind zusätzlich zum Attribut „EavCode“ in den „Ticketsorti- ment“-Elementen auch die Attribute „EavCode“ in den Elementen „Ticketart“ und „Preisstufe“ mit den EAV-Basis-Codes gefüllt. Zusammen mit dem Attribute „EavCode“ des „Tariffenster“-Elements der Relation (siehe 2.1.1.2) kann der 5-stellige EAV-Code wie folgt zusammengesetzt werden:

Abbildung 5: Bildung des EAV-Codes aus EAV-Basis-Codes

Beispiel:

EAV-Basis-Code des Tariffensters der RelationTrennzeichenEAV-Basis-Code der TicketartEAV-Basis-Code der Preisstufe
überregionaler Be- reichBindestrich (immer)EinzelTicketW10
W-BAL

Abbildung 6: Beispiel für die Bildung des EAV-Codes aus EAV-Basis-Codes

Bei Verwendung der EAV-Basis-Codes kann der vorgenerierte EAV-Code im Attribute „EavCode“ der „Ticketsortiment“-Elemente ignoriert werden.

Damit sollten alle für den Vertrieb erforderlichen Informationen zu den verfügbaren Tickets einer Relation vorliegen und sowohl die Ticketausstellung als auch die Einnahmemeldung möglich sein.

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

3 Kontrollprozess auf Basis des WT-PKM

3.1 Ermittlung der Kontrollregeln

Mit der Produktnummer aus dem „Verzeichniseintrag – Berechtigung – Statischer Teil“ eines elekt- ronischen Tickets (TLV-EFS) wird das „Ticketart“-Element ermittelt. Mit dem Attribut „Ticketart- Code“ des „Ticketart“-Elements lassen sich die zugehörigen „Ticket“-Elemente für die verschiede- nen Preisstufen bestimmen.

Das Attribut „KontrollgruppeName“ des „Ticket“-Elements führt zum zugehörigen „Kontrollgruppe“- Element und den zugehörigen „Kontrollgruppe_Kontrollregel“-Elementen, die wiederum über das Attribut „KontrollregelName“ auf die „Kontrollregel“-Elemente verweisen.

Abbildung 7: Ermittlung der Kontroll- und Mitnaheregeln

Der zeitliche Gültigkeitszeitraum an einem Tag ist durch die Attribute „UhrzeitVon“ und „UhrzeitBis“ im „Kontrollregel“-Element angegeben. An welchen Tagen die Kontrollregel gilt bzw. nicht ange- wendet werden darf, ist dem zugehörigen Element „TagTyp“ zu entnehmen, dass über die Attribute „TagTypName“ bzw. „TagTypNameAusschluss“ der Kontrollregel referenziert ist.

Am „TagTyp“-Element sind über das Attribut „TagTypName“ ein oder mehre „TagTyp_Tag“-Ele- mente gebunden, die wiederum über das Attribut „TagNummer“ auf „Tagnummer“-Elemente und „Kalendertag“-Elemente (Abschnitt „Feiertage_Ferien“) verweisen.

Das Attribut „MitnahmeregelName“ des „Kontrollregel“-Elements verweist auf das „Mitnahmeregel“- Element.

Weitere Informationen zu den Kontrollregeln des WT-PKM liefert das Dokument „Abbildung und Kontrolle von eTickets im Westfalen-Tarif“ im Abschnitt 5.1.3.

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

3.2 Ermittlung der räumlichen Gültigkeit

In der „Liste originärer Geltungsbereich“ (TAG 0xDC) eines elektronischen Tickets (TLV-EFS) ste- hen die Organisations_ID und die Liste-Flaeche_IDs:

Quelle: Technische Spezifikation der VDV-KA „Anlage 1 BOM_TLV_EFS“

Abbildung 8: „Liste originärer Geltungsbereich“ (TAG 0xDC)

Die Organisations_ID in der „Liste originärer Geltungsbereich“ von Berechtigungen des Westfalen- Tarifs ist immer 77.

Im WestfalenTarif enthält der erste Eintrag der Liste-Flaeche_IDs die Relationsnummer, die im VDV-KA-Standard der Raumnummer entspricht. Wenn die Liste-Flaeche_IDs nur die Relationsnum- mer enthält, lassen sich die Ortnummern aus der Datenversorgung des Kontrollsystems ermitteln. Auf das Kontrollsystem müssen aber nur die Ortnummern für Relationsnummern übertragen wer- den, deren Geltungsbereich sich nach der Ausgabe von Berechtigungen geändert hat oder für Rela- tionsnummer, deren Ortnummern aufgrund des Umfangs nicht in der Liste-Fläche_IDs im elektroni- schen Ticket gespeichert werden.

Die Datenversorgung der Kontrollsysteme wird über das Attribut „Typ_Hinterlegung“ im „Relations- nummer“-Element gesteuert. Die möglichen Ausprägungen sind in der folgenden Tabelle darge- stellt.

TypDefinition
Hinterlegung
KKurze Relation - Geltungsbereich enthält bis zu 8 Flächen: Alle Ortnummer werden im elektronischen Ticket (TLV-EFS) gespeichert und müssen daher nicht auf die Kontrollsysteme übertragen werden.
RReine Relationsnummer - Geltungsbereich enthält mehr als 8 Flächen: Im elektronischen Ticket (TLV-EFS) wird nur die Relationsnummer gespei- chert, daher müssen Relationsnummer und die dazugehörigen Ortnummern auf die Kontrollsysteme übertragen werden.
AAnderer Geltungsbereich – Der räumliche Geltungsbereich der Relation wurde geändert: Relationsnummer und die dazugehörigen Ortnummern müssen auf die Kontrollsysteme übertragen werden, um bei elektronischen Ticket (TLV- EFS) mit dem originären Geltungsbereich bei der Kontrolle den aktuellen Stand berücksichtigen zu können.

Tabelle 3: Steuerung Datenversorgung Kontrollsysteme über Attribut „Typ_Hinterlegung“

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

Für die Kontrolle von elektronischen Tickets müssen also nur die Ortnummern für die langen (Attri- but „Typ_Hinterlegung“ = R) und die geänderten Relationsnummer (Attribut „Typ_Hinterlegung“ = A) auf die Kontrollsysteme übertragen werden.

Abbildung 9: Ermittlung der Ticketdaten eines Ticketsortimentes

Für eine sprechende Darstellung der Ortnummern kann das Attribut „FlaecheBez“ aus dem Element „Flaeche“ über die Ortnummer zusammen mit der OrganisationID ermittelt werden.

Wenn in das Attribut „KontrollregelTyp“ des „Kontrollregel“-Element den „R“ für „Änderung der räumlichen Gültigkeit“ enthält, ist die räumliche Gültigkeit am TAG 0xD9 „Liste alternativer Gel- tungsbereich“ (statt am TAG 0xDC „Liste originärer Geltungsbereich“) zu überprüfen, dessen Auf- bau grundsätzlich dem Tag 0xDC entspricht.

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

4 Ergänzende Beschreibungen zum technischen Aufbau des WT-PKM

Ergänzend zur Beschreibung der Abschnitte und Elemente des WT-PKM im Kapitel 5 des Doku- ments „Abbildung und Kontrolle von eTickets im Westfalen-Tarif“ liefert dieses Kapitel eine kom- pakte und übersichtliche Darstellung der eindeutigen Schlüssel und der Beziehungen zwischen den Datenelementen. Die Darstellung soll ein schnelles Verständnis für den Aufbau und die Funktions- weise des WT-PKM fördern.

4.1 Eindeutiger Schlüssel der Datenelemente

Die Benennung der Abschnitte und Elemente in der XML-Struktur basiert primär auf Einzahl und Mehrzahl. Teilweise musste aufgrund den Besonderheiten der deutschen Sprache von diesem An- satz abgewichen werden. Betreffende Stellen sind in der folgenden Darstellung gelb hervorgeho- ben. In einer Zeile sind die Attribute eines Elemetes aufgeführt, die zusammen einen einen eindeu- tigen Schlüssel bilden. Aus fachlichen Gründen können für ein Element auch mehrere Schlüssel (E1, E2, …) existieren.

1.1 Produkte

Templates > Template E1: TemplateBez

Tariffensterliste > Tariffenster: E1: TariffensterCode

Ticketarten > Ticketart: E1: TicketartCode E2: ProduktNummer - OrganisationID - Abrechnungsvariante

Preisstufen > Preisstufe: E1: PreisstufeCode E2: PreisstufeNummer

Tarife > Tarif: E1: TarifCode

Waehrungen > Waehrung: E1: WaehrungCode E2: WaehrungNr

Ticketliste > Ticket: E1: TicketartCode - PreisstufeCode

Preise > Preis: E1: TicketartCode - PreisstufeCode -TarifCode - WaehrungCode

Zeitfensterliste > Zeitfenster: E1: TicketartCode - ZeitpunktVon - ZeitpunktBis - OderGruppe - TagTypName

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

1.2 Räumliche Struktur

Kooperationsraeume > Kooperationsraum: E1: KooperationsraumCode

Kreise > Kreis: E1: KooperationsraumCode - KreisCode

Flaechentypen > Flaechentyp: E1: FlaechentypCode E2: FlaechentypNummer

Flaechen > Flaeche: E1: FlaechenNummer E2: OrtNummer - OrganisationID

Relationen > Relation: E1: RelationBez E2: Relationsnummer

Ticketsortimente > Ticketsortiment: E1: RelationBez - TicketartCode

Geltungsbereiche > Geltungsbereich: E1: RelationBez - GeltungsbereichFlaecheLfnr

1.3 Kontrollregeln

TagNummern > TagNummer: E1: TagNummer E2: TagNummerBez

TagTypen > TagTyp: E1: TagTypName

TagTypen_Tage > TagTyp_Tage: E1: TagTypName - TagNummer

Feiertage_Ferien > Kalendertag: E1: OrganisationID - TagVon – TagBis - TagNummer

Mitnahmeregeln > Mitnahmeregel: E1: MitnahmeregelName

Relationsnummern > Relationsnummer: E1: Relationsnummer - OrganisationID

Ortnummern > Ortnummer: E1: Relationsnummer - OrganisationIDRelNr - Ortnummer - OrganisationID

Kontrollgruppen > Kontrollgruppe: E1: KontrollgruppeName

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

Kontrollgruppen_Kontrollregeln > Kontrollgruppe_Kontrollregel: E1: KontrollgruppeName - KontrollregelName

Kontrollregeln > Kontrollregel: E1: KontrollregelName

4.2 Beziehungen zwischen Datenelementen

Aufgrund der Attributnamen von Fremd- und Primärschlüssel sind nicht alle Beziehungen zwischen den Datenelemente auf den ersten Blick erkennbar. Die folgenden Anmerkungen sollten für ein besseres Verständnis des als ER-Diagramm dargestellten WT-PKM sorgen und auch auf – aus Grün- den der Übersicht – nicht dargestellte Beziehungen hinweisen:

Relation  Relationsnummer: Da das Relation-Element nur das Attribut Relationsnummer als Fremdschlüssel zum Verweis auf das Relationsnummer-Element hat und nicht über ein Attribut OrganisationsID verfügt, wurde im ER-Diagramm des WT-PKM der eindeutige Schlüssel des Relationsnummer-Elements „nur“ aus dem Attribut Relationsnummer gebildet. Das Attribut OrganisationsID der Relationsnummer –Elemente sollte ohnehin immer auf 77 ste- hen. Da das Attribut Relationsnummer für das Relation-Element den zweiten eindeutigen Schlüssel (E2) bildet, muss das Attribut Relationsnummer auch ohne Attribut OrganisationsID für das Re- lationsnummer-Element eindeutig sein.

Aktuell ist im WestfalenTarif die OrganisationsID für Relationsnummern immer die 77.

Relation  Preisstufe: Ein Relation-Element verweist über das Attribut PreisstufeNummerHaupt auf den zweiten eindeu- tigen Schlüssel (E2) über das Attribut PreisstufeNummer eines Preissufe-Elements. Diese Bezie- hung ist aus Gründen der Übersicht nicht im Diagramm dargestellt.

Haltestelle  Zonen: Ein Haltestelle-Element kann mehreren Zone-Elementen zugeordnet sein. Daher besteht zwi- schen Haltestelle-Elementen und Zonen-Elementen eine n-m–Beziehung, die in einer Datenbank als Verbindungstabelle über die Attribute HaltestelleID und ZonenNummer abgebildet werden kann und im ER-Diagramm des WT-PKM entsprechend dargestellt ist. Zu beachten ist, dass das Zonen-Element mit dem Attribut ZonenNummer auf das Attribut Flaeche- Nummer des Flaeche-Elements verweist. Allerdings ist nicht sichergestellt, dass für jedes Zonen- Element ein Flaeche-Element und für jedes Flaeche-Element eine Zonen-Element vorhanden ist. Diese Beziehung ist aus Gründen der Übersicht nicht im Diagramm dargestellt.

Ticketart  Medientyp: Einem Ticketart-Element können mehrere Medientyp-Elemente zugeordnet sein. Daher besteht zwischen Ticketart-Elementen und Medientyp-Elementen eine n-m–Beziehung, die in einer Da- tenbank als Verbindungstabelle über die Attribute MedientypNummer und TickartartCode abgebil- det werden kann.

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

Ticketart  Ticketart: Ein Ticketart-Element verweist über die Attribute KontrollTicketartCode, EinzelfahrtTicke- tartCode, TagesmaxTicketartCode, MonatsGrundTicketartCode, MonatsMaxTicketartCode und VorgaengerTicketartCode auf sich selbst. Diese Beziehung ist aus Gründen der Übersicht nicht im Diagramm abgebildet.

Ticketart  Preisstufe: Ein Ticketart-Element verweist über das Attribut KontrollPreisstufeCode auf ein Preisstufe- Element. Diese Beziehung ist aus Gründen der Übersicht nicht im Diagramm dargestellt.

Flaeche, Kalendertag, Ortnummer, Relationsnummer, Tarif, Ticketart  Organisation Die Elemente Flaeche, Kalendertag, Ortnummer, Relationsnummer, Tarif, Ticketart können mit ihrem Attribut OrganisationID nicht auf das Element Organisation verweisen, da das Attribut OrganisationID für das Element Organisation keinen eindeutigen Schlüssel bildet. Daher ist das Element Organisation ohne Beziehungen dargestellt.

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Erläuterungen zum Vertriebs- und Kontrollprozess

4.3 WT-PKM als ER-Diagramm dargestellt (Auch in DIN-A3 verfügbar)

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