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Organisation von Energie-Geschäftsreisen zur internationalen Geschäftsanbahnung

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 17.09.2026, 10:24 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.evergabe-online.de

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Leitfaden für das Format

Workshop

im Rahmen der Exportinitiative Energie 2027

Stand: Mai 2026

1 Zielsetzung

Ziel des Formats ist die Förderung des Wissensaustauschs zwischen deutschen und lokalen Fachkräften aus der Branche der klimafreundlichen Energielösungen, um auf Arbeitsebene gemeinsam passende technologische Lösungen für spezifische lokale Bedürfnisse zu entwickeln bzw. insbesondere bei den lokalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern (TN) das Wissen zu den angebotenen Lösungen aufzubauen und zu festigen. Gleichzeitig sollen kollegiale Bindungen und Vertrauen zwischen den TN gestärkt wer- den.

2 Konzept

Ein Workshop ist eine interaktive Veranstaltung, die darauf abzielt, eine Gruppe von TN aktiv in eine Diskussion, Problemlösung, einen kreativen Prozess oder eine Schulung einzubeziehen. Die TN arbeiten zusammen, teilen Ideen und entwickeln so gemeinsam Lösungen.

Der Workshop sollte auf einen halben Tag ausgerichtet sein, um hohe Interaktion und Konzentration zu gewährleisten. In der Regel nehmen zwischen 20 und 30 Personen inklusive der deutschen Delegation am Workshop teil.

3 Bestandteile des Workshops

3.1 Workshopleitung

Die fachliche Leitung des Workshops wird von ein bis zwei Branchenexpertinnen oder -experten aus Deutschland und/oder dem Zielland übernommen. Sie erfordert umfassende und fundierte Fachkennt- nisse zum Themenschwerpunkt – sowohl zu gängigen Technologielösungen, Anwendungsbeispielen und dem aktuellen Stand der Innovation, als auch zu rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen im Zielland und in Deutschland.

Der Input der Branchenexpertinnen und -experten geht dabei über einen Fachvortrag hinaus und sollte sich intensiv mit lokalen Herausforderungen, wie beispielsweise spezifischen Technologien, Geschäfts- modellen, Finanzierungsmöglichkeiten und/oder Importbedingungen im Zielland auseinandersetzen. Diese vertiefte Expertise ist entscheidend, um gemeinsam mit der Zielgruppe konkrete Lösungen zu er- arbeiten bzw. der Zielgruppe konkrete Lösungsansätze praxisnah zu vermitteln.

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Die fachliche Workshopleitung sollte eine Sensibilität für verschiedene kulturelle Hintergründe besitzen und die Fähigkeit haben, eine positive und inklusive Atmosphäre zu schaffen.

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Branchenexpertinnen und -experten und Durchführungsgesell- schaft (DFG) ist für die zielgerichtete Vorbereitung des Workshops erforderlich.

3.2 Materialien

In Abstimmung mit der Workshopleitung stellt die DFG den TN Materialien bereit, die den Input und die Diskussionen unterstützen.

3.3 Anforderungen an den Workshop

 Die didaktische Ausgestaltung obliegt der fachlichen Workshopleitung unterstützt durch die DFG.  Der Workshop soll praxisnahes Wissen vermitteln.  Er sollte verschiedene interaktive Elemente enthalten, damit lokale TN und deutsche Unternehmen in den Austausch treten können.  Es sollte ein Bezug zu den angebotenen Lösungen der deutschen Unternehmen hergestellt werden.  Das vermittelte Know-how soll den lokalen TN ermöglichen, die deutschen Systemlösungen besser im lokalen Kontext einordnen zu können.

4 Formale Anforderungen

 Der DFG steht es frei, einen geeigneten Titel zu wählen, der für die Zielgruppe attraktiv ist und klar Inhalt und Ziel der Veranstaltung erkennen lässt.  Die Veranstaltung ist durchgängig unter der Dachmarke „Mittelstand Global – energy solutions made in Germany“ zu gestalten. Sponsoring durch externe Partner ist bei Veranstaltungen der EIE nicht zu- lässig.  Die Workshopsprache sollte an die lokalen Gepflogenheiten im Zielland angepasst werden, z. B. Eng- lisch oder mit Simultanverdolmetschung in die Landessprache bzw. in Landesprache mit Simultanver- dolmetschung ins Deutsche. In diesem Fall hat die DFG für die notwendige Simultanübersetzung zu sorgen.  Die DFG ist für die Teilnehmerregistrierung und das Aushändigen von Namenschildern an die TN zu- ständig.  Dieses Format kann nur als Präsenzveranstaltung angeboten werden.

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5 Follow-up

Den TN des Workshops sollte eine Möglichkeit angeboten werden, sich vor und nach der Veranstaltung auszutauschen und in Kontakt zu treten. Die Ergebnisse des Workshops werden von der DFG dokumen- tiert und den TN im Anschluss zur Verfügung gestellt, sowie im Ergebnisbericht* an die Geschäftsstelle aufgeführt.

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Alle Unterlagen dieser Ausschreibung