Anlage II_Gutachtl Stellungnhm 260716.pdf

Objektplanung von Ingenieurbauwerken, Tragwerksplanung, örtliche Bauüberwachung und Verkehrssicherungsplanung

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 14.09.2026, 21:00 (Europe/Berlin)

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BAUWERKSUNTERSUCHUNG

BW40/84 FUßGÄNGERÜBERFÜHRUNG

LANDSHUTER ALLEE

BEI DER HEIDECK-/BRAGANZASTRAßE

GUTACHTERLICHE STELLUNGNAHME

Datum: 15.02.2025

Dieses Gutachten umfasst 110 Seiten. Jede Veröffentlichung, auch auszugsweise, sowie die Verwendung zu Werbezwecken bedarf in jedem Einzelfall der Zustimmung des Gutachters.

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BW40/84 Fußgängerüberführung Landshuter Allee bei der Heideck-/Braganzastraße

INHALTSVERZEICHNIS

1 ALLGEMEINES .................................................................................................. 5

1.1 Veranlassung ............................................................................................................. 5

1.2 Aufgabenstellung ..................................................................................................... 6

1.3 Allgemeine Angaben ............................................................................................... 6

1.4 Ortstermine ................................................................................................................ 7

2 BESCHREIBUNG DES BAUWERKS .................................................................9

2.1 Bauwerk-Stammdaten ............................................................................................. 9

2.2 Konstruktion und Lastabtragung.........................................................................12

2.3 Betondruckfestigkeit und Betonstahlgüten ......................................................13

2.4 Bauteilfugen/Bauteilübergänge .......................................................................... 14

2.5 Schutzmassnahmen gegenüber Clorideinwirkung ..........................................15

3 FESTSTELLUNGEN .......................................................................................... 16

3.1 Umfang ......................................................................................................................16

3.2 Fotodokumentarische Feststellungen zum Brückenbauwerk .......................16

3.3 Cloridionenkonzentration im Beton ...................................................................16

3.3.1 Chloride in den Stützen und Wänden ................................................................19

3.3.2 Chloride in den Auflagerkonsolen ...................................................................... 20

3.3.3 Chloride in den Widerlager-Wänden ................................................................ 20

3.3.4 Chloride in der Plattenbalken-Trägerplatte ...................................................... 21

3.3.5 Chloride im Steg des Plattenbalken-Trägers .................................................... 21

3.3.6 Chlorideinwirkung auf der Stahlbrücke (Überbau) ......................................... 21

3.4 Karbonatisierung .................................................................................................... 22

3.5 Betondeckungen ..................................................................................................... 24

3.5.1 Bauwerks-Stützen und -Wände .......................................................................... 24

3.5.2 Bauwerks-Treppen ................................................................................................. 25

3.5.3 Bauwerks-Träger und Kappen ............................................................................. 25

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BW40/84 Fußgängerüberführung Landshuter Allee bei der Heideck-/Braganzastraße

3.5.4 Bauwerks-Auflagerkonsolen ................................................................................ 26

3.6 Betondruckfestigkeit .............................................................................................. 26

3.7 Oberflächenschutz / Chloridschutz .................................................................... 26

4 BEURTEILUNG ................................................................................................ 27

4.1 Chloridionenkonzentration im Beton ................................................................ 27

4.1.1 Chloride in den Stützen und Wänden ............................................................... 27

4.1.2 Chloride in den Auflagerkonsolen ...................................................................... 27

4.1.3 Chloride in den Widerlager-Wänden ................................................................ 27

4.1.4 Chloride in der Plattenbalken-Trägerplatte ..................................................... 28

4.1.5 Chloride im Steg des Plattenbalken-Trägers ................................................... 28

4.1.6 Chlorideinwirkung auf der Stahlbrücke ............................................................ 28

4.2 Karbonatisierung .................................................................................................... 29

4.3 Betondeckungen ..................................................................................................... 29

4.3.1 Bauwerks-Stützen und -Wände .......................................................................... 29

4.3.2 Bauwerks-Treppen ................................................................................................. 29

4.3.3 Bauwerks-Träger und Kappen ............................................................................. 30

4.3.4 Bauwerks-Auflagerkonsolen ................................................................................ 30

4.4 Betondruckfestigkeit ............................................................................................... 31

4.5 Oberflächenschutz / Chloridschutz ..................................................................... 31

4.6 Schäden an tragenden Bauteilen ........................................................................ 32

4.6.1 Betonabplatzungen und Bewehrungskorrosion ............................................. 32

4.6.2 Schadenswirksame Verunreinigungen an Stahlbetonbauteilen ................. 32

4.6.3 Schadenswirksame Verunreinigungen an Stahlbetonbauteilen ................. 33

4.6.4 Korrosion an Stahlbauteilen ................................................................................ 33

4.6.5 Fugenverguss an Einbauteilen und Bauteilübergängen ............................... 33

4.6.6 Auflagerbereich der Plattenbalken-Träger ...................................................... 33

4.6.7 Geländer und Durchfahrtssperren ...................................................................... 34

4.7 Sonstiges................................................................................................................... 34

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4.8 Standsicherheit ........................................................................................................ 34

4.9 Zusammenfassung und Ergebnis ....................................................................... 35

5 VERWENDETE UNTERLAGEN ...................................................................... 41

5.1 Normen, Richtlinien, Zulassungen ..................................................................... 41

5.2 Relevante Bauwerksunterlagen ........................................................................... 42

5.3 Bestandsunterlagen ............................................................................................... 42

5.3.1 Prüfberichte ............................................................................................................. 42

5.3.2 Bestandsunterlagen ............................................................................................... 43

5.3.3 Bestandspläne ......................................................................................................... 44

6 ANHANG ......................................................................................................... 49

6.1 Feststellungen beim Ortstermin ......................................................................... 49

6.2 Ergebnisse zu Chloridionenkonzentration...................................................... 108

6.3 Ergebnisse der Karbonatisierungstiefenmessung .......................................... 110

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1 ALLGEMEINES

1.1 VERANLASSUNG

Ingenieure wurde von der Landeshauptstadt München (LH München) beauftragt, eine gutachterliche Stellungnahme zu den Auffälligkeiten und Schäden an den tragenden Bauteilen des Brückenbauwerks BW-Nr. 40-84 BW40/84 Fußgängerüberführung Landshuter Allee bei der Heideck-/Braganzastraße zu erstellen.

Die Fußgängerbrücke befindet sich zwischen der Heideckstraße und der Braganzastraße und führt über die Landshuter Allee (Koordinaten: 48.161147, 11.537584).

Das Bauwerk stammt aus dem Baujahr 1973. Die Bauzeit reichte vom 01.03.1973 bis zum 15.09.1973; die Inbetriebnahme erfolgte am 21.09.1973.

Eine Beschreibung des Bauwerks und des Lastabtrags erfolgt in Kapitel 2.

Auf Grundlage der im Rahmen einer Ortsbegehung sowie durch die vorliegenden Unterlagen festgestellten Betonschäden an den Rampenbauwerken wurde eine vertiefende Untersuchung veranlasst. Die Schäden umfassen Abplatzungen und Betonstahlkorrosion. Die Auflagerkonsolen (Bandkonsolen) sowie die Auflagerpunkte der Stahlbetonstege (Plattenbalken) weisen aufgrund wasserführender Übergangskonstruktionen Korrosion, Betonabplatzungen und weitere Betonschädigungen auf.

Im Rahmen der gutachterlichen Stellungnahme werden insbesondere folgende Bauteile untersucht und dokumentiert:

Stahlbetonbauteile:

• Rissbildung im Beton mit Rissbreiten > 0,2 mm (Rissverlauf, Rissbreite, Erscheinung)

• Betonabplatzungen (Abplatzungen, Hohlklang)

• Feuchtigkeit bzw. Nässe in den Fugen und Rissbereichen

• Korrosion und Abrostungen der Betonstahlelemente

Stahlbauteile:

• Korrosion und Abrostungen der Auflagerelemente

• Verformungen

• Rissbildungen an den Schweißnähten

• Verformungen (Beulen)

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1.2 AUFGABENSTELLUNG

Entsprechend dem Angebot vom 05.09.2024 werden die folgenden Punkte bearbeitet:

▪ Sichten von vorhandenen Unterlagen, z. B. Bauwerksbuch, Bauwerksakte

▪ Vorbereitung der Bauwerksprüfung (Gefährdungsanalyse, terminliche Abstimmung, Materialtransport)

▪ Durchführung der Bauwerksprüfung (Handnahe Bauwerksuntersuchung nach DIN 1076) Stahlbeton-Rampenbauwerke Ost und West und des Stahlüberbaues und der Mittelunterstützung

Die Prüfung umfasst die folgenden Bauteile

▪ Unterstützungsbauteile und Gründungsbauteile: Auflagerkonsole, Widerlagerwand, Fundamentbalken und Bohrpfähle (Dabei sind der Fundamentbalken und die Bohrpfähle nicht einsehbar.)

▪ Überbau: Stahlbeton-Plattenbalken, Ortbetonergänzung Kappen, Geländer Übergangskonstruktionen Auflager, der Stahlstruktur und den seitlichen Wangen

Besondere Leistungen:

▪ Dokumentation und Anzeigen von Schäden hinsichtlich einer Instandsetzungsplanung

▪ Probenentnahme: Bohrmehlproben an 12 Stellen (Feststellung Chloridionenkonzentration)

▪ Überprüfung der Karbonatisierung an 16 Stellen

▪ Bewertung

1.3 ALLGEMEINE ANGABEN

Für die vereinfachende Lagebezeichnung der Bauteile nach den Himmelsrichtungen wurde angenommen, dass das Brückenbauwerk nahezu in Ost-West Richtung verläuft.

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1.4 ORTSTERMINE

Am 23.07.2024 fand eine orientierender Ortstermin am Brückenbauwerk BW40-84 statt. Im Rahmen des Termins wurden die zugänglichen Bereiche der Stahlbetonrampen und des Stahlüberbaus stichprobenhaft visuell bzw. handnah überprüft.

Am 21.11.2024 und 28.11.2024 fanden ab 08:00 Uhr Ortstermine an den Rampenbauwerken des Brückenbauwerkes statt. Ziel der Termine war es, die schadhaften Bauteile bzw. die zu sanierenden Bereiche zu erfassen, sowie Untersuchungen und Beprobungen durchzuführen.

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Am 02.12.2024 fand ab 20:00 Uhr ein Ortstermin am Stahl-Überbau des Brückenbauwerkes statt. Ziel des Termins war auch hier, die schadhaften Bauteile bzw. die, zu sanierenden Bereiche zu erfassen, sowie Untersuchungen durchzuführen. Für diesen Orttermin stand ein Hubsteiger zur handnahen Prüfung zur Verfügung. Die einzelnen Fahrspuren wurden für die benötigte Prüfzeit für den Verkehr gesperrt.

Es wurden die in Kapitel 1.2 beschriebenen Untersuchungen durchgeführt.

Die Probenentnahme und betontechnologischen Untersuchungen erfolgte durch ____. Die Laborprüfung wurden von _____________________ und Begutachtung _____________ durchgeführt. Die Ergebnisse befinden sich im Ergebnisbericht in Kapitel 3.3

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2 BESCHREIBUNG DES BAUWERKS

2.1 BAUWERK-STAMMDATEN

Allgemeines
OrtMünchen
Koordinaten48.161147, 11.537584
Nr. Brückenakte40/48
Bez.-BrückeFußgängerüberführung Landshuter Allee an der Heideck - Braganzastraße
BrückentypRampen: je 2x3 Felder aus vorgefertigten Stahlbetonträgern Mittelteil: Stahlträger mit H-Querschnitt

Die Fußgängerbrücke befindet sich im Westen von München zwischen der Heideckstraße und der Braganzastraße. Sie führt über die Landshuter Allee und kreuzt dabei den mittleren Ring (Abbildung 1).

Abbildung 1 Lage des Bauwerks gemäß

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Abbildung 2 Stahlüberbau des Brücken-Bauwerks - Ansicht Osten nach Westen

Abbildung 3 Rampenbauwerk Ostseite - Ansicht von Westen nach Osten

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Abbildung 4 Rampenbauwerk Westseite - Ansicht von Westen nach Osten

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2.2 KONSTRUKTION UND LASTABTRAGUNG

Die Brücke besteht aus zwei Rampen mit je 2x3 Feldern aus vorgefertigten Stahlbeton- trägern (Betonfestigkeit B300 und Stahlfestigkeit St III) mit Ortbetonergänzung. Der Mittelteil besteht aus einem Stahlüberbau (St 37/52-3 und St 42/50) mit H-Querschnitt, welcher im Drittelpunkt (einseitig) auf der westlichen Seite der Braganzastraße durch eine Stütze (Schwingungsdämpfungsglied) unterstützt wird. Die ursprüngliche Spannweite des Überbaues betrug 63 m, wurde aber aufgrund von auffälligem Schwingungsverhaltens im Jahr 1976 durch Anordnung einer zusätzlichen Stütze in einer Spannweite von ca. 44,68 m im Drittelpunkt unterstützt.

Die Stahlbeton- und Stahlüberbauten lagern jeweils auf Stahlbetonpfeilern, die auf einem Fundamentbalken stehen, welcher auf Bohrpfählen (Ø90 cm, Länge ca. 6,7 m) gegründet ist. Die Gründungssohle der Westrampe besteht nach [B 11] aus Trümmerschutt (Bauschutt) und die der Ostrampe aus Grobkies.

Rampen mit Pfeilern Mittelteil Rampe mit Pfeilern

Braganzastraße Landshuter Allee Heideckstraße

Westrampe Ostrampe

Abbildung 5 Übersicht und Bauteil-Definition – Auszug

Die Fertigteil-Träger der West- und Ostrampe sind schlaff bewehrte Bauteile mit einem Plattenbalken-Querschnitt. Zwei dieser II-Träger werden feldweise nebeneinander positi- oniert und durch einen Ortbeton-Schlaufenstoß miteinander verbunden Die West- und Ostrampe besteht aus drei hintereinander angeordneten Einfeldträgern und einem Widerlager (vgl. Abbildung 2). Die Einfeldträger haben jeweils eine Feldlänge von l = 14,0 m und bestehen jeweils aus zwei Plattenbalken-Träger.

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Die Auflagerung der Plattenbalken-Träger erfolgt in den Achsen 0 und 7 sowie 3 und 4 über eine direkte Lagerung.

In den Achsen 0 und 7 lagern die Plattenbalken-Träger direkt auf der Winkelstützwand, welche die Lasten über den Fuß bzw. den Fundamentbalken mit Bohrpfählen in den Baugrund leitet.

In den Achsen 3 und 4 lagern die Plattenbalken-Träger ebenfalls direkt auf einem länglichen Stützpfeiler, der auf einem Fundamentbalken gegründet ist und die Lasten über Bohrpfähle in den Baugrund einleitet.

In den Achsen 1 und 6 sowie 2 und 5 erfolgt die Auflagerung über ein abgesetztes Auflager des Plattenbalken-Trägers, das indirekt auf dem Stützenkopfbalken aufliegt. Dieser Balken leitet die Lasten konzentriert in die Stütze ein, die auf einem Fundamentbalken mit Bohrpfählen aufgelagert ist. Die Bohrpfähle leiten die Lasten weiter in den Baugrund.

Jeweils an den Rampenenden zum Überbau sind zweiläufige Treppen mit Zwischenpodesten angeordnet. Die Treppenläufe bilden einen Zweifeldträger und lagern auf Rundstützen, die tief gegründet sind und ihre Lasten über Bohrpfähle in den Baugrund ableiten.

2.3 BETONDRUCKFESTIGKEIT UND BETONSTAHLGÜTEN

Die Betondruckfestigkeiten und die Betonstahlgüten konnte den vorgelegten Bewehrungsplänen [B 5] entnommen werden.

Gemäß der vorliegenden Bestandsunterlagen haben die Bauteilgruppen die folgenden Betondruckfestigkeiten und Betonstahlgüten:

▪ Pfeiler: Beton B300 Betonstahl BSt42/50 RU - S III

▪ Wiederlager Rampe: Beton B300 Betonstahl BSt42/50 RU - S III

▪ Plattenbalken-Träger: Beton B300 Betonstahl BSt42/50 RU - S III

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2.4 BAUTEILFUGEN/BAUTEILÜBERGÄNGE

Bauteilfugen sind jeweils an den Übergängen zwischen Brückenrampe und Überbau vorhanden. Ebenso sind die beiden Zugangstreppen von den Rampenbauwerken abgefugt. Angaben über die konstruktive Ausführung der Bauteilfugen wurden im vorliegenden Bestandsplan nur zu den Bauteilfugen zum Überbau gemacht. Belastbare Aussagen über die weiterhin vorhandene Ausführung gemäß der Darstellung sind auf zerstörungsfreiem Wege nicht möglich.

Abbildung 6 Bauteilfugen Rampenbauwerk Ostseite – Übergang Stahlbetonträger (vertikal) und Übergang Rampe/Treppenturm (horizontal)

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2.5 SCHUTZMASSNAHMEN GEGENÜBER CLORIDEINWIRKUNG

An den tragenden aufgehenden Stahlbetonbauteilen (Rampenplatte, Wände und Stützen) wurden keine zusätzlichen Maßnahmen zum Schutz vor dem Eindringen von Chloriden getroffen (z.B. Beschichtung oder Abdichtung).

Auf den Treppenstufen und dem Zwischenpodest wurde eine Beschichtung aufgebracht. Die Art und das Alter der Beschichtung sind nicht bekannt.

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3 FESTSTELLUNGEN

3.1 UMFANG

Im Folgenden werden die Bauteilprüfungen, dokumentiert und Anzeigen sowie schadhafte Bauteile benannt und anschließend hinsichtlich möglicher Ursachen bewertet.

Abschließend erfolgte eine Bewertung hinsichtlich der Dauerhaftigkeit und in statischer Hinsicht. Die nachfolgenden Beschreibungen und Bewertungen basieren auf den vorliegenden Unterlagen (Kapitel 5.3) und den eigenen Bauteilprüfungen (Kapitel 5).

3.2 FOTODOKUMENTARISCHE FESTSTELLUNGEN ZUM BRÜCKENBAUWERK

Die relevanten Feststellungen zu den Anzeigen und Schäden in den Gebäudeteilen der Fußgängerbrücke Heideck/Braganzastraße ü. Landshuter Allee (BW 40-84) in München der Ortstermine vom 21.11.2024, 28.11.2024 und 02.12.2024 wurden fotodokumentarisch im Kapitel 6.1 zusammengestellt.

3.3 CLORIDIONENKONZENTRATION IM BETON

Zur Messung der Chloridionen-Konzentration im Beton wurden an 16 Messstellen im Bereich der Stahlbeton-Bauteilen der Brückenkonstruktion Bohrmehlproben entnommen. Die Analyse der Proben erfolgte mittels potentiometrischer Titration gemäß DIN EN 14629 [N 6]. Die Analyse aller Proben wurden durch die Firma ________________ durchgeführt.

Die Entnahme der im Folgenden aufgeführten Bohrmehlproben erfolgte mittels Betonbohrer mit erforderlichem Durchmesser. Die Lage der Messstellen und die Prüfergebnisse sind der Anlage 6.2 beigefügt. Bei der Analyse des Betons hinsichtlich Chloridionen wird deren vorhandene Konzentration auf den Zementgehalt bei einem angenommenen Verhältnis Beton/Zement = 7/1 ermittelt. Dabei werden die im Beton vorhandenen Chloridionen Cl- bestimmt.

Im Allgemeinen ist davon auszugehen, dass in Süddeutschland ein Anteil an Chloridionen von ca. 0,1 M.-% bezogen auf den Zementgehalt aus den Ausgangsstoffen vorhanden ist. D.h. bei gemessenen Chloridionenkonzentrationen von deutlich über 0,1 M.-% bezogen auf den Zementgehalt ist davon auszugehen, dass Chloridionen aus der Umgebung in den Beton eingedrungen sind und es unter bestimmten Umgebungsbedingungen bereits zu einer chloridinduzierten Korrosion der Bewehrung im Beton kommen kann.

Die DAfStb-Richtlinie - Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen [N 4] gibt in Teil 1 unter Punkt 6.5.2 für Stahlbeton einen Schwellenwert von 0,5 M.-% Cl- bezogen auf den Zementgehalt an, ab dem ein sachkundiger Planer für die weitere Beurteilung

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hinzugezogen werden sollte. Dieser Schwellenwert bezieht sich auf Flächen von Stahlbetonbauteilen außerhalb von Rissen.

Des Weiteren ist bei der Beurteilung der Untersuchungsergebnisse zu beachten, dass das Verhältnis von Beton zu Zement meist nicht hinreichend bekannt ist, so dass hier in aller Regel Abweichungen von den bestimmten Chloridionenkonzentrationen zu den tatsächlichen vorhanden sind. Ebenfalls sollte bei der Beurteilung der Untersuchungsergebnisse beachtet werden, dass chloridinduzierte Korrosion der Bewehrung im Beton in den meisten Fällen ohne Volumenvergrößerung erfolgt und korrodierte Bereiche der Bewehrung schwer auszumachen bzw. festzustellen sind. Aus diesen Gründen empfiehlt ________ ungerissene Bauteile, bei denen die ermittelte Chloridionenkonzentration den Grenzwert von 0,5 M.-% Cl- bezogen auf den Zementgehalt nach DAfStb. Rili SIB Teil 1 Abschnitt 6.5.2 [N 4] übersteigt, zu sanieren. Bauteile mit Chloridionenkonzentrationen über 0,2 Masse % bezogen auf den Zementgehalt sollten einer intensiven Beobachtung durch einen Sachverständigen oder fortlaufenden Messungen unterzogen werden.

Bei gerissenen Stahlbetonbauteilen können je nach Entnahmemethode der Proben bereits Chloridionenkonzentrationen über dem Eigenchloridgehalt von ca. 0,1 – 0,15 M.-% Cl- kritisch sein, da die tatsächliche Konzentration im Riss direkt am Bewehrungsstahl deutlich höher sein kann. Selbst bei geringer Chloridkonzentration im Riss sind in Abhängigkeit des zusätzlichen Vorhandenseins von Wasser und Sauerstoff große Korrosionsgeschwindigkeiten und Abtragsraten am Bewehrungsstahl möglich (kleine lokale Anode gegenüber großer Kathode des benachbarten Bewehrungseisens).

Unter Beachtung der DAfStb-Richtlinie Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen (Rili SIB) sowie auf Grundlage von Praxiserfahrungen aus vergleichbaren Projekten in Art und Lage des Bauwerks wurden die nachfolgenden Bewertungskriterien festgelegt:

Tabelle 1 Bewertungskriterien für die Bohrmehlproben

Chloridgehalt in M.-%Bewertung
< 0,4Konzentration unbedenklich
≥0,4 und < 0,6Konzentration erhöht
≥0,6Konzentration überschritten

Die daraus folgenden abzuleitenden Maßnahmen hängen von der Zielsetzung des geplanten Instandsetzungskonzeptes und der geplanten Nutzungsdauer des jeweiligen Brückentragwerksbauteile (siehe Kapitel 4.9) ab.

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In Abbildung 7 und Abbildung 8 sind die wesentlichen Messdaten zur Chloridionenkonzentration mit Bewertung nach Tabelle 1 zusammengefasst:

EntnahmestellenAuswertung Labor
BezeichnungEntnahmestelleProben- bezeichnungEntnahmetiefeChloridgehalt M.-% *Bewertung
CL 1Sockelbereich, ca. 30cm über GOK, Stütze 4CL 1.10-1 cm5,69
CL 1.21-2 cm1,05
Konzentration überschritten
CL 1.32-3 cm0,31
CL 1.43-4 cm-
CL 2Sockelbereich, ca. 30cm über GOK, Stütze 5,CL 2.10-1 cm0,21
CL 2.21-2 cm-
Konzentration unbedenklich
CL 2.32-3 cm-
CL 2.43-4 cm-
CL 33. Treppenstufe von unten, Treppe OstCL 3.10-1 cm0,04
CL 3.21-2 cm-
Konzentration unbedenklich
CL 3.32-3 cm-
CL 3.43-4 cm-
CL 4Widerlager/Rampe Ost, ca. 30cm über GOKCL 4.10-1 cm0,04
CL 4.21-2 cm-
Konzentration unbedenklich
CL 4.32-3 cm-
CL 4.43-4 cm-
CL 5Auflagerkonsole , Sanierter Bereich, Stütze 6CL 5.10-1 cm0,55
CL 5.21-2 cm1,09
CL 5.32-3 cm1,80Konzentration überschritten
CL 5.43-4 cm1,66
CL 5.54-5 cm1,54
CL 6Unterseite Treppenlauf, Treppe OstCL 6.10-1 cm0,23
CL 6.21-2 cm-Konzentration unbedenklich
CL 6.32-3 cm-
CL 6.43-4 cm-
CL 7Sockelbereich, ca. 30cm über GOK, Stütze 6Cl 7.10-1 cm0,15
Cl 7.21-2 cm-
Konzentration unbedenklich
Cl 7.32-3 cm-
Cl 7.43-4 cm-
CL 8Fertigteil- Plattenbalkenträger, Aufkantung (Oberseite), Rampe OstCL 8.10-1 cm0,51
CL 8.21-2 cm0,48
Konzentration erhöht
CL 8.32-3 cm0,65
CL 8.43-4 cm0,31
* = Chloridionenkonzentration bezogen auf den Zementgehalt bei angenommenem Verhältnis Beton/Zement = 7/1

Abbildung 7 Ergebnisse der Bohrmehlproben der Entnahmestellen CL1 bis CL8

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EntnahmestellenAuswertung Labor
BezeichnungEntnahmestelleAnzahl ProbenTiefeChloridgehalt M.-% *Bewertung
CL 9Sockelbereich, ca. 30cm über GOK, Stütze 2CL 9.10-1 cm0,29
CL 9.21-2 cm-Konzentration unbedenklich
CL 9.32-3 cm-
CL 9.43-4 cm-
CL 10Sockelbereich, ca. 30cm über GOK, Stütze 1CL 10.10-1 cm0,44
CL 10.21-2 cm0,21
Konzentration unbedenklich
CL 10.32-3 cm-
CL 10.43-4 cm-
CL 11Auflagerkonsole, Stütze 1CL 11.10-1 cm1,11
CL 11.21-2 cm1,36
Konzentration überschritten
CL 11.32-3 cm2,63
CL 11.43-4 cm2,23
CL 12Fertigteil- Plattenbalkenträger, Unterseite, Rampe WestCL 12.10-1 cm0,51
CL 12.21-2 cm0,66
Konzentration überschritten
CL 12.32-3 cm0,87
CL 12.43-4 cm0,83
CL 13Sockelbereich Treppenstütze, Treppe WestCL 13.10-1 cm1,05
CL 13.21-2 cm0,29
Konzentration erhöht
CL 13.32-3 cm-
CL 13.43-4 cm-
CL 14Sockelbereich, ca. 30cm über GOK, Stütze 3CL 14.10-1 cm0,07
CL 14.21-2 cm-Konzentration unbedenklich
CL 14.32-3 cm-
CL 14.43-4 cm-
CL 154. Treppenstufe von unten, Treppe WestCL 15.10-1 cm0,61
CL 15.21-2 cm0,53
Konzentration erhöht
CL 15.32-3 cm0,44
CL 15.43-4 cm0,35
CL 16Widerlager/Rampe West, ca. 30cm über GOKCl 16.10-1 cm0,02
Cl 16.21-2 cm-
Konzentration unbedenklich
Cl 16.32-3 cm-
Cl 16.43-4 cm-
* = Chloridionenkonzentration bezogen auf den Zementgehalt bei angenommenem Verhältnis Beton/Zement = 7/1

Abbildung 8 Ergebnisse der Bohrmehlproben der Entnahmestellen CL9 bis CL16

Die Untersuchungsergebnisse zur Chloridionenkonzentration im Beton zeigen, dass je nach Entnahmestelle Konzentrationen von 0,02 M.-% ≤ Cl ≤ 5,69 M.-% (M.-% = Masseprozent bezogen auf den Zementanteil) in 2 bis 4 cm Tiefe in unmittelbarer Nähe der Bewehrung der Wände vorhanden waren.

3.3.1 Chloride in den Stützen und Wänden

Die Stützen/Wände liegen zum Teil direkt im Einflussbereich der Tausalzbeaufschlagung. Daher wurden im Sockelbereich der untersuchten Stütze 4 (CL1) auf Höhe der Bewehrung durchweg deutlich erhöhte Chloridionenkonzentrationen von bis zu 5,7 M.-% in der Tiefenlage bis in 10 - 20 mm Querschnittstiefe gemessen werden.

Vom Tausalz wenig beeinträchtigte übrigen Stützen und ohne augenschliche Schäden hatten keine erhöhten Chloridionenkonzentrationen.

3 Feststellungen Seite 19 von 110

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3.3.2 Chloride in den Auflagerkonsolen

Bei den Proben CL 5 und CL 11 der Auflagerkonsolen, wurden lokal auf Höhe der Bewehrung deutlich erhöhte Chloridionenkonzentrationen von bis zu 2,63 M.-% Cl- in bewehrten Tiefenlagen festgestellt. In der Tiefe 4 cm wurden noch Werte bis zu 2,23 M.-% Cl- gemessen. Ursächlich hierfür sind die defekten Fugenprofilen oder gerissener Fugenverguss oder der Verschleiß im Bereich der Bauteilübergänge [F 33], [F 80].

Altersbedingter Verschleiss der Fugenfüllung

Altersbedingte Porösität des Fugenbandes

Abbildung 9: Darstellung des Dehnfugenquerschnittes mit den möglichen Defekten [B 66]

3.3.3 Chloride in den Widerlager-Wänden

Bei den untersuchten Wandsockeln der Widerlager-Wände wurden lokal auf Höhe der Bewehrung nur geringe Chloridionenkonzentrationen von bis zu 0,04 M.-% Cl- in geringen Tiefenlagen festgestellt. Aus diesem Grund wurde von weiteren Untersuchungen abgesehen.

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3.3.4 Chloride in der Plattenbalken-Trägerplatte

In der „Fahrbahnplatte“ des Plattenbalken wurden keine Proben entnommen, da hierfür ein Abtrag des Asphaltes auf der Oberseite des Bauteils erforderlich wäre. Die Schädigung des Asphalt-Belages hätte zur Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit geführt, weil kurzfristig eine Reparatur der Öffnungsstelle nicht herzustellen gewesen wäre.

Zudem ist aufgrund des statischen Lastabtrags im Plattenbalken-querschnitt als Einfeldträgers im oberen Querschnittsbereich nur mit Druckkräften zu rechnen ist, sodass von keiner unmittelbaren Rissbildung auszugehen ist.

Weiter ist davon auszugehen, dass der vorhandene Asphalt unabhängig von der vorhandenen Betondeckung der Plattenbalken-Trägerplatte eine gewisse Pufferwirkung gegenüber der Chlorideinwirkung auf die Trägerplatte hatte, sodass im Regelbereich wahrscheinlich in erster Linie von einem erhöhten Chlorideintrag in der äußersten Betonrandzone im Randbereich von Kappen oder Einbauteilen [F 63] zu erwarten, da hier über die Dauer der Jahre nicht mehr von einer absoluten Dichtigkeit des Fugen Vergusses ausgegangen werden kann.

3.3.5 Chloride im Steg des Plattenbalken-Trägers

Im Steg der Plattenbalken-Träger wurden in Abhängigkeit der Schädigung durch Risse im Bereich der Ablaufspuren (undichte Fugenprofil) bis zu 0,87 M.-% gemessen.

3.3.6 Chlorideinwirkung auf der Stahlbrücke (Überbau)

Die Stahlbrücke hatte soweit einsehbar einen Korrosionsschutzanstrich der abgesehen von wenigen begrenzten Bereichen [F 92], [F 94] weitestgehend intakt war.

Zu beachten ist, eine mögliche Hinterläufigkeit [F 93] zwischen Asphalt und Überbauplatte des Stahlträgers. Diese kann zu Schädigungen wie Korrosion führen dann, die nicht in unmittelbarer Nähe der offensichtlich undichten Stelle liegen.

Der Zustand der Abdichtung und Korrosionsschutzschicht unter dem Asphalt ist nicht bekannt. Durchgerostete Stellen auf der Unterseite der Überbauplatte zur Stahlbrücke, die auf Korrosion auf der Überbauplatte schließen ließen, wurden nicht festgestellt.

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3.4 KARBONATISIERUNG

Im Rahmen des Ortstermins wurden Probeöffnungen hergestellt um die Karbonatisierungstiefen und den Zustand der Bewehrung zu untersuchen.

BezeichnungPrüfstelleFoto PrüfstelleBetondeckung SOLL [cm]Betondeckung IST [cm]Karbonatisierungstiefe [ cm]
KA 1Sockelbereich Wandpfeiler, Stütze 422,6
2,2
KA 2Sockelbereich, Stütze 52,52,8
1,5
KA 3Steg, Fertigteil-Plattenbalken-Träger, Rampe Ost2,5k. A.
2,2
KA 4Widerlager, Rampe Ost23
3
KA 5Widerlager, Rampe West23
1,5
KA 6Steg, Fertigteil-Plattenbalken-Träger West2,5k.A.
1,6
KA 7Sockelbereich, Stütze 22,5k.A.
1,4
KA 8Sockelbereich, Stütze 32k.A.
1,6

Abbildung 10: Tabelle der vor Ort gemessenen Karbonatisierungstiefen

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Im nachfolgenden Bild wird die theoretisch zu erwartende Karbonatisierungstiefe näherungsweise nach Meyer für Portlandzement und einem Wasserzementwert des Betons von w/z = 0,5 und einem Bauwerksalter von ca. 50 Jahren geschätzt.

Abbildung 11: Bestimmung der Carbonatisierungstiefe nach Meyer für Portlandzement und einem Wasserzementwert des Betons von w/z = 0,5

Der Erwartungswert der Abschätzung liegt für Bauteile im Freien mit geringer Niederschlagseinwirkung zwischen 8 – 12 mm.

Bei der Einteilung in den Sektor der Umweltbedingungen wurden die Einflüsse von defekten Fugenprofilen, Entwässerungseinrichtungen, Undichtigkeiten mit Feuchteeinwirkung etc. wie vorgefunden [siehe Kapitel 6.1] nicht berücksichtigt.

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3.5 BETONDECKUNGEN

Die Betondeckungen wurden im Zuge der Carbonatisierungsprüfung im Vergleich zu den vorhanden Bewehrungsplänen ermittelt.

Tabelle 2 Betondeckungen gemäß Bestandsunterlagen (siehe Kapitel 6.1)

Bauteilgemäß Bestandsunterlagen
Stützen ohne Sockelschutz~25 mm
Wände ohne Sockelschutz~20 mm
Treppenläufe~20 mm
Kappen~25 mm
Rampenplatte des π-Plattenträger~25 mm
Auflagerkonsolen~25 mm

Im Abgleich mit den Anforderungen nach aktuellen Normen und Regelwerken kann gemäß DBV Merkblatt „Parkhäuser und Tiefgaragen“, Ausgabe Januar 2018 [L 1] eine Einstufung in Expositionsklasse XC3 mit einer Mindestbetondeckung von c = 20 mm min für Sockelbereiche im Falle des Vorhandenseins einer konstruktiven Beschichtung und einer Mindestbetondruckfestigkeit C20/25 erfolgen.

3.5.1 Bauwerks-Stützen und -Wände

Die Betondeckung der tragenden Stahlbeton-Wände und Stützen wurde an den Messstellen für die Karbonatisierung und im Bereich der Bohrmehlprobenentnahmestellen, sofern möglich gemessen. In Abstimmung mit den Bestandsunterlagen für die außenliegende Bügelbewehrung der Wände wurden dabei Betondeckungen von c ≥ 26 – 28 mm festgestellt. Für die außenliegende Bewehrung m der Stützen wurden Betondeckungen von c  30 mm gemessen. m

Im vorliegenden Fall wurde der Pflasterbelag ohne Gefälle verlegt [F 81]. Insbesondere vor den Stützen- bzw. dem westlichen Wandsockel [F 51] liegen aufgrund der Nähe zum Gehweg Chloridexpositionen durch Tausalze vor. Daher liegen diese in Expositionsklasse XD1 gemäß DIN EN 1992-1-1 (derzeit gültigen Normenlage) was mit einer (heute) geforderten Mindestbetondeckung von c = 40 mm einhergeht. min

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Nach Normenlage [N 10] zum Zeitpunkt der Errichtung (1973) betrug die erforderliche Betondeckung für Bauteile im Freien, zu denen die Außenluft ständig Zugang hat, bei allgemein c = 2,0 cm und bei Bauteilen, die durch Einwirkungen angreifender Tausalze min ausgesetzt sind eine Mindestbetondeckung von c = 3,5 cm. min

3.5.2 Bauwerks-Treppen

Die Treppenläufe sind als tragende Bauteile einzustufen. Sie sind bezüglich der Dauerhaftigkeit mindestens in die Expositionsklasse XC4 mit einer (heute) erforderlichen Mindestbetondeckung von c = 25 mm einzustufen. Den Bestandsunterlagen ist zu min entnehmen, dass die Treppenläufe eine resultierende mittlere Betondeckung von c > m,res 20 mm aufweisen.

Aufgrund der statischen Lastabtrags der Treppenläufe als Mehrfeldträger ist im oberen Querschnittsbereich sowohl mit Zug- als auch mit Druck-Kräften zu rechnen. H+P liegen Pläne mit den Angaben zur Betondeckung von ca. 20 mm vor.

Die Betondeckung der oberen Bewehrungslage der Treppen und Kappen wurde aufgrund der vorhandenen Beschichtung nicht zerstörend ermittelt. Unterstützt wurde diese Entscheidung, weil sowohl am westlichen, als auch am östlichen Treppenaufgang keinerlei augenscheinlich erkennbaren Auffälligkeiten wie Abplatzungen von der Beschichtung, die auf Betonkorrosion hingedeutet hätten, festgestellt wurden. Eine nachweisliche höhere Chloridbelastung bestand nur im Setzstufenbereich der Probe CL15.

3.5.3 Bauwerks-Träger und Kappen

Die Plattenbalken sind als tragendes Bauteil einzustufen. Sie sind bezüglich der Dauerhaftigkeit mindestens in die Expositionsklasse XC3 mit einer erforderlichen Mindestbetondeckung von c = 20 mm einzustufen. Die Plattenbalken weisen eine min resultierende mittlere Betondeckung in den Bestandsunterlagen von c = 25 mm auf. m,res

Aufgrund des statischen Lastabtrags als Einfeldträger ist im oberen Querschnittsbereich nur mit Druckkräften zu rechnen. Insofern bestehen bezüglich der Betondeckung der Plattenbalken-Träger lediglich Anforderungen an die Dauerhaftigkeit und keine Anforderungen an den Chloridschutz.

Die Betondeckung der oberen Bewehrungslage der Träger und Kappen wurde an den Messstellen für die Karbonatisierung und im Bereich der Bohrmehlprobenentnahmestellen, sofern möglich gemessen.

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3.5.4 Bauwerks-Auflagerkonsolen

Die Betondeckung der Auflagerkonsolen wurde an den Messstellen für die Karbonatisierung und im Bereich der Bohrmehlprobenentnahmestellen sowie den freiliegenden Bewehrungspositionen im Bereich der Betonabplatzungen, sofern möglich gemessen.

Die Auflagerkonsolen sind tragendes Bauteil einzustufen. Sie sind bezüglich der Dauerhaftigkeit mindestens in die Expositionsklasse XC3 mit einer erforderlichen Mindestbetondeckung von c = 20 mm einzustufen. min

Die Auflagerkonsolen weisen gemäß Planunterlagen eine resultierende mittlere Betondeckung von c =25 mm auf. m,res

3.6 BETONDRUCKFESTIGKEIT

Die Betondruckfestigkeit wurde nicht überprüft, da augenscheinlich keine Auffälligkeiten vor Ort festgestellt wurden, die auf eine, den Angaben der Bestandspläne abweichende Betondruckfestigkeit schließen lassen.

Es ist davon auszugehen, dass die vorhandene Betondruckfestigkeit infolge Nacherhärtung die theoretischen Druckfestigkeiten überschreiten.

3.7 OBERFLÄCHENSCHUTZ / CHLORIDSCHUTZ

An den tragenden Stahlbetonbauteilen (mit Ausnahme der oberseitigen Treppenläufe) des Bauwerks wurde in der Vergangenheit keine Beschichtung bzw. Oberflächenschutzsystem gegen das Eindringen von Chloriden in den Beton aufgebracht.

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4 BEURTEILUNG

4.1 CHLORIDIONENKONZENTRATION IM BETON

4.1.1 Chloride in den Stützen und Wänden

Die vorhandene Chloridbeaufschlagung an Wänden und Stützen erfordert mittelfristig eine Betoninstandsetzung.

4.1.2 Chloride in den Auflagerkonsolen

________ sieht die Ursache für die erhöhte Messwerte zur Chloridionenkonzentration, einhergehend mit dem Umfangreichen Schadensbild durch Betonabplatzungen und Bewehrungskorrosion, in der Undichtigkeit der Übergangsprofile im Bereich der Bauwerksfugen.

Die vorhandene Chlorid Beaufschlagung der Auflagerkonsolen [F 73], [F 75] erfordern eine kurzfristige Betoninstandsetzung. Eine vollflächige Überarbeitung der Auflagerkonsolen ist aufgrund der hohen Chloridbelastung und deutlichen Betonschäden und Betonkorrosion aus Sicht von ___________erforderlich.

In Absprache mit dem AG der LH München wird zunächst auf eine Sanierung der Auflagerkonsolen verzichtet und stattdessen eine statisch wirksame Unterstützung zur Ausführung kommen.

4.1.3 Chloride in den Widerlager-Wänden

Bei den untersuchten Wandsockeln der Widerlager-Wände wurden lokal auf Höhe der Bewehrung nur geringe Chloridionenkonzentrationen von bis zu 0,04 M.-% Cl- in geringen Tiefenlagen festgestellt. Aus diesem Grund wurde von weiteren Untersuchungen abgesehen.

__________ beurteilt, dass aktuell nach derzeitigem Kenntnisstand keine Maßnahmen im Bereiche der Wandsockel aufgrund von Chlorideintrag in den Beton erforderlich ist.

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4.1.4 Chloride in der Plattenbalken-Trägerplatte

Die verkehrsbeanspruchte Überbauplatte wird unter anderem durch den unregelmäßigen Streufahrzeug-Verkehr belastet und wurde nicht auf Chloride untersucht. Wie unter Abschnitt 4.1.3 bereits ausgeführt, ist aufgrund der statischen Lastabtragung der Überbauplatte als Einfeldträger im oberen Querschnittsbereich nur mit Druckkräften zu rechnen.

Insofern bestehen aus Sicht _____in Bezug auf den Chloridschutz der oberen Bewehrung keine besonderen Anforderungen. Risse mit w > 0,3 mm sind aus Sicht ______ zu cal verschließen. Zudem sind die hinterläufigen Fugen zu erneuern.

4.1.5 Chloride im Steg des Plattenbalken-Trägers

_______ beurteilt prinzipiell, dass die durch Chloride beaufschlagten Bereiche der Stahlbetonstege nach dem Instandsetzungsprinzip R-Cl gemäß Rili SIB [N 4] saniert werden müssen. Im Zuge der Sanierungsplanung sind weitere verdichtende Untersuchungen zur Konkretisierung des Betonabtrags am Steg des Plattenbalken- Trägers erforderlich.

In Absprache mit dem AG der LH München wird aber auf eine Sanierung der Plattenbalken-Träger verzichtet und stattdessen eine statisch wirksame Unterstützung zur Ausführung kommen (siehe hierzu Kapitel 4.1.4).

4.1.6 Chlorideinwirkung auf der Stahlbrücke

________ beurteilt, dass die Risse und offenen Fugen [F 93] in, durch Chloride beaufschlagten Bereiche der Überbauplatte des Stahlträgers saniert werden müssten. __________ empfiehlt die Öffnung des Aspahltbelages an 2 bis 3 repräsentativen Stellen im Sommer 2025.

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4.2 KARBONATISIERUNG

Die Carbonatisierungstiefe des Betons ist von seiner Dichtigkeit, dem Wasserzementwert des eingebauten Betons und den Umwelteinflüssen abhängig. Meist liegen hierzu nicht ausreichende genauen Angaben bzw. Aufzeichnungen vor, weshalb die vorhandene Karbonatisierungstiefe nur eine Momentaufnahme dargestellt, die zeigt, ob der vorhandene Bewehrungsstahl noch durch das alkalische Milieu des Betons vor Korrosion geschützt ist. Eine genaue Aussage zur Entwicklung der Carbonatisierungstiefe ist nicht mit hinreichender Genauigkeit möglich.

Aufgrund der zum Teil zu geringen Betondeckungen der Wände und Stützen ist zur Sicherstellung der Dauerhaftigkeit des Bauwerks eine umlaufende Ausführung eines Sockelschutzes erforderlich.

Oberhalb der Stützensockel sind keinerlei Anzeichen auf Korrosionsvorgänge erkennbar. __________ beurteilt, dass der alkalische Schutz der Bewehrung oberhalb der Sockelbereiche noch gegeben ist bzw. dass aufgrund der Umweltbedingungen aktuell noch keine Risiko einer durch Karbonatisierung ausgelösten Korrosion besteht.

4.3 BETONDECKUNGEN

Insgesamt wurde an 8 Stellen die Betonüberdeckung im Bereich der Plattenbalken- Trägerstege, Wand- und der Stützenbereiche des Bauwerks gemessen.

4.3.1 Bauwerks-Stützen und -Wände

Nach Normenlage [N 10] zur Zeit der Errichtung (1973) betrug die erforderliche Betondeckung für Bauteile im Freien, zu denen die Außenluft ständig Zugang hat, bei allgemein c = 2,0 cm und bei Bauteilen, die durch Einwirkungen angreifender Tausalze min ausgesetzt sind eine Mindestbetondeckung von c = 3,5 cm. min

Aus Sicht von _______ war an den Messstellen zumindest im Bereich der mit Tausalz beeinflussten Bereiche, die Betondeckung zur Bauzeit schon unzulässig unterschritten. Ein diesem Bereich, wird bei längeren Nutzungsdauern das Aufbringen einer Sockelbeschichtung (nach einer Betonsanierung) erforderlich werden.

4.3.2 Bauwerks-Treppen

Die Betondeckung der oberen Bewehrungslage der Treppen und Kappen wurde aufgrund der vorhandenen Beschichtung nicht zerstörend ermittelt. Sowohl am westlichen, als auch am östlichen Treppenaufgang wurden keine augenscheinlich

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erkennbaren Auffälligkeiten wie Abplatzungen von der Beschichtung, die auf Betonkorrosion hingedeutet hätten, festgestellt.

Da äußerlich keine Risse festgestellt wurden, besteht keine Veranlassung bezüglich der Betondeckung die Anforderungen an die Dauerhaftigkeit und an den Chloridschutz in Zweifel zu ziehen. Eine nachweisliche höhere Chloridbelastung bestand nur im Setzstufenbereich der Probe CL15.

Daher sollte im Bereich der Setzstufen der Probe CL15 bei zukünftigen Überprüfungen handnah geprüft werden.

Aus Sicht _________ ist die Betondeckung der Treppenläufe in Bezug auf die Dauerhaftigkeit nach derzeitigem Kenntnisstand als ausreichend zu beurteilen. Eine vollflächige Instandsetzung ist aber aufgrund der geringen Chloridbelastung aus Sicht von _______ derzeit nicht erforderlich.

4.3.3 Bauwerks-Träger und Kappen

Aus Sicht ______ ist die Betondeckung der Träger und Plattenunterseite in Bezug auf die Dauerhaftigkeit als ausreichend zu beurteilen.

4.3.4 Bauwerks-Auflagerkonsolen

Aus Sicht __________ ist die Betondeckung der Auflagerkonsolen in Bezug auf die Dauerhaftigkeit als ausreichend zu beurteilen.

Aufgrund der festgestellten Schäden an diesen Bereichen sind dennoch Instandsetzungs- bzw. Unterstützungsmaßnahmen notwendig (s. Kapitel 4.3.2).

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Tabelle 3 Exemplarische Zusammenfassung der Betondeckung

Bauteilgemessenes MaßMindestmaß derMindestmaß der
der BetondeckungBetondeckungBetondeckung c min
c (IST) m,vorhnach aktueller(SOLL) nach
Normengenerationursprünglicher und
c minbauzeitüblicher
Normengeneration
Stützen mit/ohne Sockelschutz~20 bis 26 mm40 mm 20 mm125 mm
Wände mit/ohne Sockelschutz~20 mm40 mm25 mm
tragende Platten- balken - Trägerplatte~25 mm40 mm25 mm
Kappenk. A.40 mm35 mm
Treppenläufek. A.20 mm1)20 mm
Auflagerkonsolenk. A.40 mm25 mm
  1. Erforderliche Betondeckungen unter Berücksichtigung konstruktiver Schutzmaßnahmen nach [L 1]. Im Falle des Vorhandenseins einer konstruktiven Beschichtung der Treppenläufe beträgt die erforderliche Betondeckung c = 20 mm (XC3). min

4.4 BETONDRUCKFESTIGKEIT

Basierend auf den vorliegenden Unterlagen (Kapitel 5.3) und aus Erfahrung von _____wird die vorhandene Betondruckfestigkeit für die Einwirkungen auf das Bauwerk für ausreichend beurteilt.

4.5 OBERFLÄCHENSCHUTZ / CHLORIDSCHUTZ

Das Aufbringen einer Beschichtung erhöht die Dauerhaftigkeit der tragenden Stahlbetonbauteile im Sockelbereich der aufgehenden Bauteile.

Aufgrund der im Vergleich mit den aktuellen normativen Vorgaben zu geringen Betondeckungen (Wände und Stützen) und der Chloridbelastungen der aufgehenden Bauteile ist im Fall einer Betonsanierung im Sockelbereich aller aufgehender Wände und Stützen ein Oberflächenschutz nach Rili SIB anzuordnen.

Alternativ kann eine erhöhte Betondeckung c = 45 mm ausgeführt werden.

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Zur Befahrene Stahlträgerplatte mit Asphaltbelag, siehe hierzu die Ausführungen in Kapitel 4.3.6.

4.6 SCHÄDEN AN TRAGENDEN BAUTEILEN

4.6.1 Betonabplatzungen und Bewehrungskorrosion

Die Vielzahl der im Bereich der Fugenprofile an den Auflagerkonsolen festgestellten Abplatzungen und Bewehrungskorrosion (siehe Kapitel 6.1), korrelieren mit den Messergebnissen der Betonüberdeckung (siehe Kapitel 3.5), Carbonatisierungsmessungen (siehe Kapitel 3.4), der Chloridionenkonzentration (siehe Kapitel 3.3).

Die Auflagerkonsolen weisen freilegende Bewehrung mit z.T. intensive Korrosion auf. Es ist umgehend eine Instandsetzung oder Unterstützung der Auflagerpunkte notwendig.

Aussagen zum oberseitigen Zustand der Plattenbalken-Trägerplatte kann nur erfolgen, wenn zerstörend der Asphaltbelag geöffnet wird.

Vor Ort wurden Anhäufungen von Beton-Schutt, bestehend aus abgeplatzten Betonschollen [F 21], [F 54] vorgefunden. Augenscheinlich stammt diese Beton-Schutt von früheren Sanierungsmaßnahmen.

Um der Unfall- und Verletzungsgefahr herabstürzender Betonschollen entgegenzuwirken, sollten bei der geplanten Baumaßnahme zur Unterstützungskonstruktion, Hohllagen zu verifizieren und gegebenenfalls entfernt werden. Ebenfalls empfiehlt sich, nach Abschluss der Arbeiten zur Unterstützungskonstruktion die Baustelle so zu reinigen, dass fortschreitende Schäden erkannt und zugeordnet werden können.

4.6.2 Schadenswirksame Verunreinigungen an Stahlbetonbauteilen

Auf den Widerlagerbänken im Anschnitt an die Stahlbrückenträger des Überbaues wurden Vogelnester [F 113], [F 116] vorgefunden. Der angehäufte Vogelkot fördert mit seinen, chemisch aggressiven Bestandteile in erheblichem Maß die Korrosion der Stahlbauteile. Undichte Stellen [F 115] in der Vogelschutzkonstruktion sollten geschlossen werden sollten.

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4.6.3 Schadenswirksame Verunreinigungen an Stahlbetonbauteilen

Auf den Flanschen der Stahlbrückenträger des Überbaues wurden Vogelnester [F 107], [F 110] vorgefunden. Der angehäufte Vogelkot fördert mit seinen, chemisch aggressiven Bestandteile in erheblichem Maß die Korrosion der Stahlbetonbauteile. Undichte Stellen in der Vogelschutzkonstruktion [F 115] sollten geschlossen werden.

4.6.4 Korrosion an Stahlbauteilen

Die festgestellte Korrosion am Stahlüberbau war durchweg von untergeordneter Bedeutung (siehe Kapitel 4.1.6). Lokal begrenzte Stellen mit Korrosion der Stahloberfläche des Überbaus [F 92], [F 94] muss flächengroßzügig instand gesetzt werden.

Weitergehende Aussagen zum Zustand der Überbauplatte kann nur erfolgen, wenn zerstörend der Asphaltbelag geöffnet wird.

4.6.5 Fugenverguss an Einbauteilen und Bauteilübergängen

Die Fugenvergussmassen sind generell als Wartungsfugen zu betrachten, die regelmäßig erneuert werden müssen. Vor Ort zeigten sich u.a. Undichtigkeiten der Vergussmassen an Bauteilfugen und Fugenprofilen [F 31], [F 61]. Der Asphalt weist in diesen Bereichen Rissbildungen in Querrichtung des Brückenbauwerks auf. Ebenso war der Verguss an Bauteilrändern rissig und hatte keinen ausreichenden Kontakt zum abzudichtenden Bauteil [F 33], [F 63]. Die Durchlässe der Kabeldurchführungen der Gehwegbeleuchtung [F 112] war ebenfalls undicht, was am Überbau unterseitig zu erkennbaren Ablaufsuren führte.

Zur Vermeidung eines weiteren Wasser- und Chlorideintrags und damit verbunden fortschreitenden Schädigung wird eine Instandsetzung aller Fugenbereiche und Fugenverguß empfohlen.

4.6.6 Auflagerbereich der Plattenbalken-Träger

An den Auflagerbereichen der Plattenbalkenträger war intensive Bewehrungskorrosion mit einhergehenden Bewehrungsabplatzungen vorhanden. Ursächlich ist die Chlorideinwirkung aufgrund undichter Bauteilfugen.

Die indirekten Auflager weisen augenscheinlich und handnah keine Auffälligkeiten oder Schäden auf. Die Elastomere-Lager im Auflagerbereich der Plattenbalkenträger waren nicht einsehbar.

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4.6.7 Geländer und Durchfahrtssperren

Das Brückenbauwerk weist beidseits eine Geländerhöhe von ca. 1,10 m [F 30], [F 59] auf, was der erforderlichen Höhe für die Nutzung als Fußgängerbrücke entspricht. Für den Radfahrer-Verkehr ist eine Geländerhöhe von h = 1,30 m erforderlich.

Um einen Radfahrer-Verkehr auszuschließen wurden Durchfahrtsbehinderungen installiert [F 4]. Dies lässt sich leicht und ohne jegliches Werkzeug entriegeln und für die Durchfahrt von Fahrrädern öffnen.

________ beurteilt, dass die vorhandenen Geländerhöhen in der Verkehrsplanung zu berücksichtigen sind. Um einen Radfahrer-Verkehr [F 89] erlauben zu können, sind entsprechende Anpassungen erforderlich um das erforderliche Sicherheitsniveau zu erreichen.

4.7 SONSTIGES

Zur Unfallvermeidung sind die Zweige bauwerksnaher Bäume [F 32] aus dem Lichtraumprofil des Gehwegbereichs zu entfernen.

4.8 STANDSICHERHEIT

Die Auflagerbereiche (Kapitel 4.6.6) sind instand zu setzen. Dabei ist neben einer Betoninstandsetzung auch ein teilweiser Bewehrungsaustausch notwendig. Alternativ ist umgehend eine sofortige Unterstützung anzuordnen, welche die Auflagerbereiche der Rampenbauwerke ertüchtigt.

________ beurteilt das Brückenbauwerk bei Ausführung der o.g. Maßnahmen aus statischer Sicht für ausreichend tragfähig. Die Standsicherheit ist im Grenzzustand der Tragfähigkeit unter Berücksichtigung einer regelmäßigen Bauwerksprüfung und der genannten Ertüchtigungen gegeben.

Die dokumentierten Anzeigen und Schäden – Betondeckung, Karbonatisierung und Chloridionenkonzentration – führen zu einer Einschränkung der Gebrauchstauglichkeit und können langfristig die Tragfähigkeit einzelner Bauteile beeinträchtigen. Abhängig von der geplanten Nutzungsdauer sind entsprechende Instandhaltungsmaßnahmen zu planen und durchzuführen.

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4.9 ZUSAMMENFASSUNG UND ERGEBNIS

Das Brückenbauwerk mit einer Betriebszeit von ca. 50 Jahren weist die für derartige Konstruktionen typischen Defizite auf. In den folgenden Punkten weicht der Zustand von den Regeln der Technik ab:

• Reduzierte Betonüberdeckung mit fortschreitender Karbonatisierungsfront an tragenden Bauteilen, insbesondere Widerlager und Wandpfeiler.

• Undichte Vergussfugen.

• Defekte und undichte Dehnfugenprofile.

• Schäden in den Auflagerbereichen/Konsolen der Plattenbalken:

o Teilweise Bewehrungskorrosion, insbesondere an den Auflagerkonsolen.

o Teilweise Betonabplatzungen, insbesondere an den Auflagerkonsolen.

• Der Asphaltbelag der Fahrbahnplatten der Plattenbalken-Träger des Stahlüberbaus wurde abstimmungsgemäß nicht geöffnet. Dadurch besteht eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich der Intensität des Chlorideintrags.

Die weitere Planung bietet in Rücksprache mit der LHM vier mögliche Optionen:

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Option 1:Neubau eines eigenständigen architektonischen Entwurfs für eine
Lebenserwartung von ≥ 50 Jahren.

Bis zum Zeitpunkt des Beginns eines Ersatz-Neubaus (geschätzt in 8 bis 10 Jahren) wären für das Bestandsbauwerk folgende Mindest-Maßnahmen für eine vorerst weitere Nutzung erforderlich:

• Es ist eine Instandsetzungsplanung zu erstellen.

• Die Sofortmaßnahme (Unterstützung) ist zu planen:

Sofortige Unterstützung der Auflagerbereiche der Rampenbauwerke.

Regelmäßige Bauwerksprüfung.

• Abdichten der Fahrbahnübergänge und Fugen:

Zur Vermeidung einer fortschreitenden Schädigung wird eine Instandsetzung aller schadhaften Fugen- und Vergussfugenbereiche, sowie der Risse im Asphalt empfohlen.

Wiederherstellen der wasserabweisenden Bleche.

• Die vorhandenen Geländerhöhen sind der festgelegten Verkehrsplanung anzupassen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

• Lokal begrenzte Stellen von Korrosion am Überbau oberhalb des Belages muss flächengroßzügig instandgesetzt werden.

• Sicherung der Flächen gegen herabfallende Betonstücke bzw. Entfernen gelöster Betondeckung

• Zur Unfallvermeidung sind die Zweige bauwerksnaher Bäume aus dem Lichtraumprofil des Gehwegbereichs zu entfernen.

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Option 2Vollständige Ertüchtigung und Instandsetzung des Bestandes für eine
weitere Lebenserwartung von ≥ 50 Jahren.

• Es ist eine Sanierungs- und Instandsetzungsplanung zu erstellen.

• Es ist eine Ertüchtigungsstatik für die statisch betroffenen Bauteile zu erstellen.

• Sofortige Unterstützung der Auflagerbereiche der Rampenbauwerke.

• Ertüchtigung der Auflagerkonsolen nach statischen Vorgaben.

• Instandsetzung und Sanierung der Stahlbeton-Stütz- und Trägerbauwerke DIBt TR Instandhaltung, DAfStb RiLi SIB (event. Austausch der Stahlbetonträger günstiger).

• Instandsetzung und Sanierung der Stahlbeton-Trägerbauwerke entsprechend RiLi SIB (event. Austausch der Stahlbetonträger günstiger).

• Erneuerung der Fugenprofile.

• Ausbau und Erneuerung des Asphalt-Belages und des Fugenvergusses.

• Ertüchtigung der korrodierten Stellen am Überbau (Stahlträger).

• Austausch der Elastomer-Lager.

• Die vorhandenen Geländerhöhen sind der festgelegten Verkehrsplanung anzupassen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

• Instandsetzung der Treppenbauwerke nach DIBt TR Instandhaltung, DAfStb RiLi SIB.

• Anpassung der Geländerhöhe auf mind. 1,30 m zur Sicherstellung der Anforderungen an den Radverkehr gemäß ZTV-ING.

• Regelmäßige Bauwerksprüfung.

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wie Option 1 unter Weiterverwendung der bestehenden Gründungs-
Option 3
und Widerlagerwände und Austausch der Stahlbeton-Fertigteilträger

Bis zum Zeitpunkt des Beginns eines Ersatzbaus (geschätzt in 8 bis 10 Jahren) unter Weiterverwendung der bestehenden Gründungs- und Widerlagerwände und Austausch der Stahlbeton-Fertigteilträger wären für das Bestandsbauwerk folgende Mindest-Maßnahmen für eine vorerst weitere Nutzung erforderlich:

• Es ist eine Instandsetzungsplanung zu erstellen.

• Die Sofortmaßnahme (Unterstützung) ist zu planen:

Sofortige Unterstützung der Auflagerbereiche der Rampenbauwerke.

• Abdichten der Fahrbahnübergänge und Fugen:

Zur Vermeidung einer fortschreitenden Schädigung wird eine Instandsetzung aller schadhaften Fugen- und Vergussfugenbereiche, sowie der Risse im Asphalt empfohlen.

Wiederherstellen der wasserabweisenden Bleche.

• Die vorhandenen Geländerhöhen sind der festgelegten Verkehrsplanung anzupassen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

• Lokal begrenzte Stellen von Korrosion am Überbau oberhalb des Belages muss flächengroßzügig instandgesetzt werden.

• Sicherung der Flächen gegen herabfallende Betonstücke bzw. Entfernen gelöster Betondeckung

• Zur Unfallvermeidung sind die Zweige bauwerksnaher Bäume aus dem Lichtraumprofil des Gehwegbereichs zu entfernen.

• Regelmäßige Bauwerksprüfung.

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BW40/84 Fußgängerüberführung Landshuter Allee bei der Heideck-/Braganzastraße

Option 4:Mindest-Maßnahme: Sofortige Unterstützung der Auflagerbereiche der
Rampenbauwerke für die zeitlich begrenzte Nutzung.

Hinweis:

Die Nutzungsdauer ohne ergänzende Sanierungsmaßnahmen ist abhängig von der zukünftigen Entwicklung der Bauteilschäden und lässt sich nicht abschließend ermitteln. Die mögliche Zeitspanne bis zum Auftreten statisch relevanter Schäden lässt sich grob mit 10 bis 15 Jahren prognostizieren.

Die Mindest-Maßnahmen für eine vorerst weitere Nutzung ohne Durchführung von Sanierungsmaßnahmen ergeben sich zu:

• Die Sofortmaßnahme (Unterstützung) ist zu planen:

Sofortige Unterstützung der Auflagerbereiche der Rampenbauwerke.

• Regelmäßige Bauwerksprüfung mind. alle 2 Jahre (Hauptprüfung) einschl. der erneuten Bewertung der Restnutzungsdauer und ggf. erforderlicher Verdichtung der Prüfintervalle.

• Abdichten der Fahrbahnübergänge und Fugen wie bei Option 1 1)

• Lokal begrenzte Stellen von Korrosion am Überbau oberhalb des Belages muss flächengroßzügig instandgesetzt werden. 1)

• Sicherung der Flächen gegen herabfallende Betonstücke bzw. Entfernen gelöster Betondeckung

• Ggf. Anpassung der Geländerhöhe auf mind. 1,30 m zur Sicherstellung der Anforderungen an den Radverkehr gemäß ZTV-ING.

• Zur Unfallvermeidung sind die Zweige bauwerksnaher Bäume aus dem Lichtraumprofil des Gehwegbereichs zu entfernen.

  1. Bei nicht durchführen der Maßnahmen kann das Erscheinungsbild sowie die Gebrauchstauglichkeit der Brücke innerhalb der prognostizierten Zeitspanne erhebliche Defizite (z.B. Korrosionerscheinung, Abtropfspuren etc.) aufweisen.

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München, 15.02.2025

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5 VERWENDETE UNTERLAGEN

5.1 NORMEN, RICHTLINIEN, ZULASSUNGEN

[N 1] DIN 1045; Beton und Stahlbeton, Bemessung und Ausführung, Beuth Verlag GmbH, Berlin, Juli 1988

[N 2] DIN EN 1992-1-1, Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton- und Spannbeton- tragwerken, Beuth Verlag GmbH, Berlin, Januar 2011

[N 3] DIN EN 1992-1-1/NA1/A1, Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton- und Spannbetontragwerken, Beuth Verlag GmbH, Berlin, Änderung A1, Dezember 2015

[N 4] DAfStb-Richtlinie – Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen (Instandsetzungs- Richtlinie), Teil 1 bis Teil 4, Beuth Verlag GmbH, Berlin, Oktober 2001, inkl. 1. Berichtigung 01-2002 und 2. Berichtigung 12-2005, 3. Berichtigung 09-2014

[N 5] DIN EN 1504 Teile 1 – 10, Produkte und Systeme für den Schutz und die Instandsetzung von Betontragwerken, Beuth Verlag GmbH, Berlin: 2005-2017

[N 6] Technische Regel – Instandhaltung von Betonbauwerken (TR- Instandhaltung) Teil1 bis 2, DIBt, Mai 2020

[N 7] DIN EN 14629, „Produkte und Systeme für den Schutz und die Instandsetzung von Betontragwerken - Prüfverfahren - Bestimmung des Chloridgehaltes in Festbeton“; Deutsche Fassung EN 14629: 2007

[N 8] DIN EN 13791, “Bewertung der Druckfestigkeit von Beton in Bauwerken oder Bauwerksteilen“, deutsche Fassung EN 13791: 2007

[N 9] DIN EN 12504-2, „Prüfung von Beton in Bauwerken - Teil 2: Zerstörungsfreie Prüfung; Bestimmung der Rückprallzahl“; Deutsche Fassung EN 12504-2: 2012

[N 10] DIN 1045; Beton und Stahlbeton, Bemessung und Ausführung, Beuth Verlag GmbH, Berlin, Januar 1972

[N 11] Positionspapier des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton zum aktuellen Stand der Technik – Kritischer korrosionsauslösender Chloridgehalt. In Beton- und Stahlbetonbau 110, 2015, Heft 11, Seiten 784 bis 786.

5 Verwendete Unterlagen Seite 41 von 110

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5.2 RELEVANTE BAUWERKSUNTERLAGEN

[U 1] Bauwerksprüfbericht zur einfachen Prüfung gem. DIN 1076/Abs. 5 zu Bauwerks-Nr. 40/48, Prüfbezirk 17 des Baureferates LHM, Ingenieurbau vom 05.03.2010.

[U 2] Bauwerksprüfbericht zur einfachen Prüfung gem. DIN 1076/Abs. 5 zu Bauwerks-Nr. 40/48, Prüfbezirk 17 des Baureferates LHM, Ingenieurbau vom 26.08.2015.

[U 3] Bauwerksprüfbericht zur Hauptprüfung gem. DIN 1076/Abs. 5 zu Bauwerks-Nr. 40/48, Prüfbezirk 17 des Baureferates LHM, Ingenieurbau vom 14.05.2018.

[U 4] Bauwerksprüfbericht zur einfachen Prüfung gem. DIN 1076/Abs. 5 zu Bauwerks-Nr. 40/48, Prüfbezirk 17 des Baureferates LHM, Ingenieurbau vom 21.09.2021.

[U 5] Bauwerksprüfbericht zur Hauptprüfung gem. DIN 1076/Abs. 5 zu Bauwerks-Nr. 40/48, Prüfbezirk 17 des Baureferates LHM, Ingenieurbau vom 09.07.2024.

[U 6] Bestandsplan zur Fußgängerüberführung Landshuter Allee an der Heideck – Braganzastraße der LHM vom 27.09.1973.

5.3 BESTANDSUNTERLAGEN

5.3.1 Prüfberichte

[B 1] 1. Prüfbericht zur Errichtung einer Fußgängerüberführung in München 19, aufge-stellt am 27.03.1973 durch Dr.-Ing OTTO HÖLLERER

[B 2] 2. Prüfbericht zur Errichtung einer Fußgängerüberführung in München 19, aufge-stellt am 06.04.1973 durch Dr.-Ing OTTO HÖLLERER

[B 3] 3. Prüfbericht zur Errichtung einer Fußgängerüberführung in München 19, aufge-stellt am 06.04.1973 durch Dr.-Ing OTTO HÖLLERER

[B 4] 4. Prüfbericht zur Errichtung einer Fußgängerüberführung in München 19, aufge-stellt am 22.08.1973 durch Dr.-Ing OTTO HÖLLERER

5 Verwendete Unterlagen Seite 42 von 110

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BW40/84 Fußgängerüberführung Landshuter Allee bei der Heideck-/Braganzastraße

5.3.2 Bestandsunterlagen

[B 5] Statischen Berechnung für die Fußgängerüberführung über die Landshuter Allee, Nachweis des Dämpfungsgliedes, aufgestellt am 09.02.1973 durch Friedrich Maurer Söhne.

[B 6] Statische Berechnung der Stahlkonstruktion für die Fußgängerüberführung Landshuter Allee 2. Prüfstück, aufgestellt am 07.12.1972 durch Friedrich Maurer Söhne.

[B 7] Nachtrag zur Statischen Berechnung für die Pfahlgründung der Fußgängerbrü-cke, Landshuter Allee, München; Nachweis des vom Kanal abgelegenen Pfahles unter Trennpfeiler 6, aufgestellt am 13.08.1973 durch Johann Keller GmbH

[B 8] Nachtrag zur Berechnung der Trennpfeiler, aufgestellt am 20.08.1973 durch Friedrich Maurer Söhne.

[B 9] Nachtrag zur Statischen Berechnung für die Pfahlgründung der Fußgängerbrücke über die Landshuter Allee; Stellungnahme zum 2. Prüfbericht -Punkt 2- vom 06.04.1973; aufgestellt am 12.05.1973 durch Friedrich Maurer Söhne Stahlbau

[B 10] Fußgängerbrücke Landshuter Allee Fundament für Dämpfungsstütze, aufgestellt am 08.08.1973 durch Friedrich Maurer Söhne.

[B 11] Statische Berechnung Fußgängerbrücke Landshuter Allee Pfahlgründung, aufge-stellt am 08.03.1973 durch Johann Keller GmbH

[B 12] Fußgängerüberführung Landshuter Allee Pfahlgründung, Plan Nr. 21 36 577 / 1, erstellt am 19.03.1973 durch Johann Keller GmbH

[B 13] Statische Berechnung der Stahlkonstruktion für die Fußgängerüberführung Landshuter Allee 3. Prüfstück, aufgestellt am 07.12.1972 durch Friedrich Maurer Söhne

[B 14] Nachtrag: Überhöhung der Fertigteilträger 2. Prüfstück, aufgestellt im 10.1973 durch Siemens Bauunion GmbH

[B 15] Statische Berechnung für die Fußgängerüberführung über die Landshuter Allee, aufgestellt im 01.10.1972 durch Siemens Bauunion GmbH

[B 16] Bemessung des Pfeilerschaftes, aufgestellt am 07.11.1972 durch Siemens Bau-union GmbH

[B 17] Fußgängerüberführung über die Landshuter Allee, Statische Berechnung (Beton-bauteile) Teil N: Nachträge und Ergänzungen, aufgestellt am 07.12.1972 durch Siemens Bauunion GmbH

[B 18] Fußgängerüberführung über die Landshuter Allee, Teil N: Nachträge und Ergän-zungen, Pos. N3: Pfeiler und Fundamente Rampe Ost -4,5,6-, aufgestellt am 05.03.1973 durch Dyckerhoff & Widmann

5 Verwendete Unterlagen Seite 43 von 110

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BW40/84 Fußgängerüberführung Landshuter Allee bei der Heideck-/Braganzastraße

[B 19] Fußgängerüberführung über die Landshuter Allee, Teil N: Nachträge und Ergän-zungen, Pos. N7: Nachtrag zur Gründung der Westrampe, aufgestellt am 10.05.1973 durch Dyckerhoff & Widmann

5.3.3 Bestandspläne

[B 20] Brückenhälfte bei Stütze 3, Auftrag-Nr. 102015, Blatt Nr. 1, erstellt am 14.02.1973 durch Friedrich Maurer Söhne.

[B 21] Brückenhälfte bei Stütze 4, Auftrag-Nr. 102015, Blatt Nr. 2, erstellt am 16.02.1973 durch Friedrich Maurer Söhne.

[B 22] Lager - Achse 3 u. 4, Auftrag-Nr. 102015, Blatt Nr. 3, erstellt am 16.02.1973 durch Friedrich Maurer Söhne.

[B 23] Dämpfungsglied, Auftrag-Nr. 102015, Blatt Nr. 4, erstellt am 14.02.1973 durch Friedrich Maurer Söhne.

[B 24] Absteckplan, Plan Nr. 40/84-1, erstellt am 14.02.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 25] Fugendetails I & II, Plan Nr. 40/84-2, erstellt am 12.1972 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 26] Entwässerung, Plan Nr. 40/84-3, erstellt am 17.05.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 27] Geländeraussparungen, Plan Nr. 40/84-4, erstellt am 07.05.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 28] Brückenhälfte bei Stütze 3, Plan Nr. 40/84-5, erstellt am 15.06.1976 durch Fried-rich Maurer Söhne.

[B 29] Brückenhälfte bei Stütze 4, Plan Nr. 40/84-6, erstellt am 16.02.1973 durch Fried-rich Maurer Söhne.

[B 30] Lager-Achse 3 u. 4, Plan Nr. 40/84-7, erstellt am 16.02.1973 durch Friedrich Maurer Söhne.

[B 31] Versetzung der Stütze Dämpfungsglied um 13.18m, Plan Nr. 40/84-8, erstellt am 14.02.1976 durch Friedrich Maurer Söhne.

[B 32] Schikane, Plan Nr. 40/84-9, erstellt am 02.07.1973 durch Friedrich Maurer Söhne.

[B 33] Gehwegquerschnitt D75 mit einseitigem Stahlanschluß, Plan Nr. 40/84-10, erstellt am 08.02.1973 durch Friedrich Maurer Söhne.

[B 34] Übergangskonstruktion D75G, Plan Nr. 40/84-11, erstellt am 09.02.1973 durch Friedrich Maurer Söhne.

[B 35] Übergangskonstruktion D75, Plan Nr. 40/84-12, erstellt am 15.02.1973 durch Friedrich Maurer Söhne.

5 Verwendete Unterlagen Seite 44 von 110

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[B 36] Gesimsabdeckung D75 mit einseitigem Stahlanschluß (Blatt Nr 4a), Plan Nr. 40/84-13, erstellt am 13.04.1973 durch Friedrich Maurer Söhne.

[B 37] Gesimsabdeckung D75 mit einseitigem Stahlanschluß (Blatt Nr 5a), Plan Nr. 40/84-14, erstellt am 12.04.1973 durch Friedrich Maurer Söhne.

[B 38] Gesimsabdeckung D75 mit einseitigem Stahlanschluß (Blatt Nr 6a), Plan Nr. 40/84-15, erstellt am 13.04.1973 durch Friedrich Maurer Söhne.

[B 39] Pfahlgründung, Plan Nr. 40/84-16, erstellt am 19.03.1973 durch Johann Keller GmbH

[B 40] Pfahlgründung Rampe West, Plan Nr. 40/84-17, erstellt am 17.05.1973 durch Jo-hann Keller GmbH

[B 41] Schalplan Zugangstreppe, Plan Nr. 40/84-18, erstellt am 12.02.1973 durch Sie-mens Bauunion GmbH

[B 42] Schalplan Widerlager West, Plan Nr. 40/84-19, erstellt am 03.01.1973 durch Sie-mens Bauunion GmbH

[B 43] Schalplan Stützen 1-3, Plan Nr. 40/84-20, erstellt am 24.11.1972 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 44] Fertigteilträger Typ I, II, VII, VIII, Plan Nr. 40/84-21, erstellt am 18.01.1973 durch Siemens- Bauunion GmbH

[B 45] Fertigteilträger Typ III, X, Plan Nr. 40/84-22, erstellt am 18.01.1973 durch Sie-mens- Bauunion GmbH

[B 46] Fertigteilträger Typ IV, IX, Plan Nr. 40/84-23, erstellt am 27.02.1973 durch Sie-mens- Bauunion GmbH

[B 47] Fertigteilträger Typ V, XII, Plan Nr. 40/84-24, erstellt am 27.02.1973 durch Sie-mens- Bauunion GmbH

[B 48] Fertigteilträger Typ VI, XI, Plan Nr. 40/84-25, erstellt am 27.02.1973 durch Sie-mens- Bauunion GmbH

[B 49] Schalplan Rampe Ost Pfahlkopfplatten, Plan Nr. 40/84-26, erstellt am 09.03.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 50] Fundamente Rampe West, Plan Nr. 40/84-27, erstellt am 06.05.1973 durch Sie-mens- Bauunion GmbH

[B 51] Bewehrung Fundamente Westrampe, Plan Nr. 40/84-28, erstellt am 28.02.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 52] Bewehrungsplan Widerlager West, Plan Nr. 40/84-29, erstellt am 05.03.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

5 Verwendete Unterlagen Seite 45 von 110

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[B 53] Bewehrung Riegel Stütze 1, 2, 5, 6, Plan Nr. 40/84-30, erstellt am 22.02.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 54] Bewehrung Fertigteilträger I, II, VII, VIII, Plan Nr. 40/84-31, erstellt am 27.03.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 55] Bewehrung Fertigteilträger III, X, Plan Nr. 40/84-32, erstellt am 29.03.1973 durch Siemens- Bauunion GmbH

[B 56] Bewehrung Fertigteilträger IV, IX, Plan Nr. 40/84-33, erstellt am 27.02.1973 durch Siemens- Bauunion GmbH

[B 57] Bewehrung Fertigteilträger V + XII, Plan Nr. 40/84-34, erstellt am 04.04.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 58] Bewehrung Fertigteilträger VI + XI, Plan Nr. 40/84-35, erstellt am 03.04.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 59] Bewehrungsplan Pfeiler 1, 2 + 5, 6 Treppenpfeiler, Plan Nr. 40/84-36, erstellt am 08.03.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 60] Bewehrung Fundamente Rampe Ost, Plan Nr. 40/84-37, erstellt am 20.03.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 61] Bewehrungsplan Widerlager Ost, Plan Nr. 40/84-38, erstellt am 05.03.1973 durch Siemens- Bauunion GmbH

[B 62] Bewehrungsplan Stützen 3+4 (Trennpfeiler), Plan Nr. 40/84-39, erstellt am 08.03.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 63] Bewehrungsplan Zugangstreppen, Plan Nr. 40/84-40, erstellt am 22.03.1972 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 64] Bewehrungsplan Zulagen Rampe West, Plan Nr. 40/84-41, erstellt am 11.05.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 65] Fundament - Dämpfungsglied, Plan Nr. 40/84-42, erstellt am 08.08.1973 durch Dyckerhoff & Widmann

[B 66] Verschiebung der Mittelstütze, Plan Nr. 40/84-43, erstellt am 19.07.1976 durch Landeshauptstadt München Baureferat, ° Tiefbau Wasser- und Brückenbau

[B 67] Fundament für seitlich verschobene Dämpfungsstütze des Stahlbaus, Plan Nr. 40/84-44, erstellt am 21.07.1976 durch Dyckerhoff & Widmann

[B 68] Bestandsplan, Plan Nr. 40/84-45, erstellt am 02.11.1973 durch Landeshauptstadt München Baureferat ° Tiefbau Verkehrsbau-Brücken

[B 69] Detailplan zur Ausschreibung, Plan Nr. 40/84-46, erstellt am 23.01.1985 durch Landeshauptstadt München Baureferat ° Tiefbau Wasser- und Brückenbau

5 Verwendete Unterlagen Seite 46 von 110

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[B 70] Ausschreibungsplan für die Sanierung -Bestand-, Plan Nr. 40/84-47, erstellt am 31.10.1984 durch Landeshauptstadt München Baureferat ° Tiefbau Wasser- und Brückenbau

[B 71] Absteckplan, Plan Nr. 40/84-A1, erstellt am 14.02.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 72] Fugendetails, Plan Nr. 40/84-A2, erstellt am 19.03.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 73] Entwässerung, Plan Nr. 40/84-A3, erstellt am 17.05.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 74] Geländeraussparungen, Plan Nr. 40/84-A4, erstellt am 07.05.1973 durch Sie-mens- Bauunion GmbH

[B 75] Bewehrung Riegel Stütze 1, 2, 5, 6, Plan Nr. 40/84-B3, erstellt am 22.02.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 76] Bewehrung Fertigteilträger I, II, VII, VIII, Plan Nr. 40/84-B4, erstellt am 27.03.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 77] Bewehrung Fertigteilträger III, X, Plan Nr. 40/84-B5, erstellt am 29.03.1973 durch Siemens- Bauunion GmbH

[B 78] Bewehrung Fertigteilträger IV, IX, Plan Nr. 40/84-B6, erstellt am 27.02.1973 durch Siemens- Bauunion GmbH

[B 79] Bewehrung Fertigteilträger V + XII, Plan Nr. 40/84-B7, erstellt am 04.04.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 80] Bewehrung Fertigteilträger VI, XI, Plan Nr. 40/84-B8, erstellt am 03.04.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 81] Bewehrungsplan Pfeiler 1, 2 + 5, 6 Treppenpfeiler, Plan Nr. 40/84-B9, erstellt am 09.03.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 82] Bewehrung Fundamente, Plan Nr. 40/84-B10, erstellt am 20.03.1973 durch Sie-mens- Bauunion GmbH

[B 83] Bewehrungsplan Widerlager Ost+West, Plan Nr. 40/84-B11, erstellt am 05.03.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 84] Bewehrungsplan Stützen 3+4 (Trennpfeiler), Plan Nr. 40/84-B12, erstellt am 23.03.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 85] Bewehrungsplan Zugangstreppen, Plan Nr. 40/84-B13, erstellt am 22.03.1972 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 86] Bewehrungsplan Zulagen Rampe West, Plan Nr. 40/84-B14, erstellt am 11.05.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 87] Fundament - Dämpfungsglied, Plan Nr. 40/84-B15, erstellt am 08.08.1973 durch Dyckerhoff & Widmann

5 Verwendete Unterlagen Seite 47 von 110

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[B 88] Schalplan Zugangstreppen, Plan Nr. 40/84-S1, erstellt am 12.02.1973 durch Sie-mens- Bauunion GmbH

[B 89] Schalplan Widerlager West, Plan Nr. 40/84-S2, erstellt am 03.01.1973 durch Sie-mens- Bauunion GmbH

[B 90] Schalplan Stützen 1-6, Plan Nr. 40/84-S3, erstellt am 24.11.1972 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 91] Fertigteilträger Typ I, II, VII, VIII, Plan Nr. 40/84-S4, erstellt am 18.01.1973 durch Siemens- Bauunion GmbH

[B 92] Fertigteilträger Typ III, X, Plan Nr. 40/84-S5, erstellt am 18.01.1973 durch Sie-mens- Bauunion GmbH

[B 93] Fertigteilträger IV, IX, Plan Nr. 40/84-S6, erstellt am 27.02.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 94] Fertigteilträger V, XII, Plan Nr. 40/84-S7, erstellt am 27.02.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 95] Fertigteilträger VI, XI, Plan Nr. 40/84-S8, erstellt am 27.02.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 96] Schalplan Pfahlkopfplatten, Plan Nr. 40/84-S9, erstellt am 09.03.1973 durch Sie-mens- Bauunion GmbH

[B 97] Schalplan Fundamente Rampe West, Plan Nr. 40/84-S10, erstellt am 06.05.1973 durch Siemens-Bauunion GmbH

[B 98] Projektplan, Plan Nr. 40/84-1, erstellt am 19.08.1971 durch Landeshauptstadt München Baureferat Tiefbau Abt. Wasser- und Brückenbau

5 Verwendete Unterlagen Seite 48 von 110

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6 ANHANG

6.1 FESTSTELLUNGEN BEIM ORTSTERMIN

Nachfolgend werden die für die Gebrauchstauglichkeit und Tragfähigkeit relevanten Anzeigen und Schäden in den Bauteilen der Fußgängerbrücke Heideck-/Braganzastraße über die Landshuter Allee (BW 40-84) in München zusammengestellt.

Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
ÜBERSICHT Brückenbauwerk
[F 1]Ansicht des Brückenbauwerks in Richtung Süden
[F 2]Ansicht des Brückenbauwerks in Richtung Norden

6 Anhang Seite 49 von 110

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 3]Ansicht der Rampe Ost Richtung Westen
[F 4]Ansicht der Rampe West Richtung Osten
Rampenbauwerk und Widerlager auf der Westseite
[F 5]Betonabplatzungen an der südlichen Rampenwand vor der ersten Trennfuge. Oberhalb der Abplatzung krakelleartige Risse

6 Anhang Seite 50 von 110

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 6]Auf der Brüstung sind Risse mit einer Rissbreite von bis zu 2 mm erkennbar. Die Dehnfugenmasse war porös und hinterläufig.
[F 7]Abplatzungen am südlichen Brüstungsbeginn.
[F 8]Betonabplatzungen mit freiliegender und korrodierter Bewehrung an der nördlichen Rampenwand vor der ersten Trennfuge. Oberhalb der Abplatzung krakelleartige Risse Dehnfugenmasse war gerissen und hinterläufig.

6 Anhang Seite 51 von 110

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BW40/84 Fußgängerüberführung Landshuter Allee bei der Heideck-/Braganzastraße

Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 9]Betonabplatzungen und korrodierte Bewehrung am Widerlagerende auf der Nordseite. Betonüberdeckung < 1 cm. Die Karbonatisierung hat hier schon vor langer Zeit die Bewehrung erreicht.
[F 10]Betonabplatzungen und korrodierte Bewehrung am Widerlagerende auf der Nordseite Betonüberdeckung < 1 cm in unmittelbarer Nähe von [F 9]
[F 11]Intensive und tiefe Betonabplatzungen an der Auflagerbank zu den Plattenbalken- Träger. Bewehrung vollständig ab korrodiert Rechte äußere Sicke.

6 Anhang Seite 52 von 110

[Seite 53]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 12]Intensive und tiefe Betonabplatzungen in der Sicke des Plattenbalken-Trägers am Auflager
[F 13]Flächige Betonabplatzungen mit Hohllagigkeit am nordöstlichen Widerlager
[F 14]Linker Steg des Plattenbalken- Trägers zeigt Abplatzung

6 Anhang Seite 53 von 110

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 15]Riss im Zugzonenbereich der Plattenbalken-Trägerstege (exemplarisch). Risse waren in allen vier Stegen erkennbar.
[F 16]Am südlichen Widerlager waren horizontale Risse erkennbar. Die Rissbreite betrug ca. 0,2 mm. Die Verschmutzung an den Rändern deutet auf ältere Rissbildungen hin.
[F 17]Östliches Zwischenauflager. Am Querträger in den Sicken der Plattenbalken-Träger waren Betonabplatzungen mit freiliegender Bewehrung erkennbar. Hier die mittlere Sicke.

6 Anhang Seite 54 von 110

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 18]Östliches Zwischenauflager. Massive Betonabplatzungen an der nördlichen Auflagerbank. Am unteren Steg wurden Hohllagigkeit festgestellt. Die Hohlagen waren durch Abklopfen auch an sanierten Stellen feststellbar.
[F 19]Vorhandene Sanierungen waren mit netzartigen Rissen durchzogen. Zum Teil sind Hohllagen vorhanden.
[F 20]An bereits sanierten Stellen wurde erneut Bewehrungskorrosion festgestellt.

6 Anhang Seite 55 von 110

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 21]Bauschutt: Der vorhandene Bauschutt stammt augenscheinlich von früheren Sanierungsmaßnahmen.
[F 22]Aktuelle aktive Ablaufspuren aufgrund der undichten Bauteilfugen. Hier: Beginnend an der Fuge am zweiten Querträger.
[F 23]Bohrmehlentnahme für die Chlorid- Messung (hier: CL 5) Auflagerbereich Achse 6

6 Anhang Seite 56 von 110

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 24]Abblätternde Beschichtung wurde auf der Unterseite des Gesimses festgestellt.
[F 25]Es wurden Risse an den Seitenflächen des Kappen von Rissbreiten bis ca. 0,3 mm festgestellt.
[F 26]Am ersten Querträger in Achse 2 der nordwestlichen Sicke wurden Hohllagen festgestellt.

6 Anhang Seite 57 von 110

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 27]Bemooste Risse auf der Südseite des Gesimses deuten auf das Alter hin.
[F 28]Hier, Hohllagen mit flächigen Abplatzung aufgrund von korrodierter Bewehrung.
[F 29]Massive Betonabplatzungen aufgrund korrodierter Bewehrung. Sanierte Stellen an der oberen Podestplatte sind durch die Volumensvergrösserung des korrierenden Stahls aufgebrochen. Gleiches gilt für den Eckbereich des Querträgers und des Außenflügels des Plattenbalken-Trägers an der Nord-Ostecke. Die Entwässerungsrohre waren korrodiert.

6 Anhang Seite 58 von 110

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 30]Die Geländerhöhe betrug ca. 110 cm.
[F 31]Exemplarisch ist hier die verwitterte Fugenmassse in der Bauwerksfuge erkennbar. Der Bewuchs in der Vergussfuge deutet auf die erreichte Lebenserwartung der Fugenmasse hin. Im Gesims war ein Riss mit einer Rissbreite von ca. 1,5 bis 2,5 mm erkennbar.
[F 32]Ein bauwerksnaher Baum reicht in das Lichtraumprofil der Rampe gewachsen.

6 Anhang Seite 59 von 110

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 33]Ein Riss/Spalt befand sich parallel zur Bauteilfuge im Belag. Riss- /Spaltbreite ca. 3 -5 mm. Eine Fuge öffnete sich im Verguss am Bauteilfugenprofil. Die Fugenprofile waren oberflächlich korrodiert.
[F 34]Auflager der Plattenbalken-Trägers mit Vergitterung. Messung der Auflagertiefe.

6 Anhang Seite 60 von 110

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
Treppenbauwerke auf der Ostseite
[F 35]An der Seitenwange am Treppenlauf waren Betonabplatzungen durch starke Bewehrungskorrosion vorhanden.
[F 36]Im Zugzonenbereich des unteren Treppenlaufes war ein Riss mit aktiver Feuchte.

6 Anhang Seite 61 von 110

[Seite 62]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 37]Betonabplatzungen waren an sanierten Stellen des Geländersockels bzw. der Treppenwange erkennbar.
[F 38]Freiliegende und korrodierte Bewehrung im Bereich der Bauteilfuge zum oberen Treppenpodest.
[F 39]Das Ablaufrohr zur Entwässerung war oberflächlich korrodiert.

6 Anhang Seite 62 von 110

[Seite 63]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 40]Die Risse an den sanierten Stellen deuten auf eine erneute Bewehrungskorrosion hin. Zum Teil sind Hohllagen vorhanden.
[F 41]Flächige aufgeplatzte Stellen deuten auf eine verfehlte Sanierung hin. Die zu geringe Betonüberdeckung ist auch hier augenscheinlich.
[F 42]Farbabblätterung am Gesims zur Podestplatte der Treppe.

6 Anhang Seite 63 von 110

[Seite 64]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 43]Betonabplatzung am Geländergesims zur Podestplatte. Krakeleartige Risse in der Beschichtung auf dem Treppenpodest.
[F 44]Fuge Treppe-Bauwerk Ost Am oberen Podest waren flächige Abplatzungen vorhanden. Ebenso verschmutzte Bauteilfugen.
Stützen und Querträger am
Rampenbauwerk auf der Ostseite
[F 45]Ein oberflächliches Abplatzen der Betondeckung am Querträger war vorhanden.

6 Anhang Seite 64 von 110

[Seite 65]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 46]
[F 47]Beidseits des ersten Querträgers Südseite waren intensive Betonabplatzungen vorhanden. Die unmittelbare Nähe zur Dehnfuge, lässt auch hier schließen, dass chloridhaltiges Wasser zu den Betonschädigungen bzw. der Bewehrungskorrosion geführt hat.

6 Anhang Seite 65 von 110

[Seite 66]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 48]Betonabplatzungen waren mit freiliegender Bewehrung an der Stirnfläche des Querträger im Bereich des Treppenpodest-Anschlusses erkennbar. Auch hier: Unzureichende Betonüberdeckung
[F 49]Abplatzungen waren auch im Bereich des Querträgers an der bauteilfuge erkennbar.
[F 50]Intensive Betonabplatzungen durch korrodierte Bewehrung am ersten Querträger auf der Nordost-Seite der westlichen Brückenrampe.

6 Anhang Seite 66 von 110

[Seite 67]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 51]An der Stütze (Wandpfeiler) in Achse 4 wurde eine der Bauteilöffnungen zur Messung der Karbonatisierungstiefe vorgenommen. Die Karbonatisierungsfront liegt auf Höhe der Bewehrung.
Rampenbauwerk und Widerlager auf der Westseite
[F 52]Intensive z. T. versinterte Risse waren auf der Nordseite des westlichen Rampenbauwerks erkennbar.
[F 53]Graffiti an allen regengeschützten Bauteilen.

6 Anhang Seite 67 von 110

[Seite 68]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 54]Schutt von heruntergefallenen Betonstücken lagen am Widerlagerende. Diese stammen augenscheinlich von bisherigen Betonsinstandsetzungen.
[F 55]Frostschäden (Frost Tauwechsel) an der Rückseite des Rampenbauwerks
[F 56]Die seitlichen Gesims-Flächen waren auf der Nord- und Südseite vermoost.

6 Anhang Seite 68 von 110

[Seite 69]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 57]Farbabblätterung der Beschichtung an der Unterseite der Plattenbalken- Träger (exemplarisch).
[F 58]Risse in den Stegen der Plattenbalken-Träger (exemplarisch).
[F 59]Anfahrschaden am Geländer der Rampe West.

6 Anhang Seite 69 von 110

[Seite 70]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 60]Betonabplatzungen an den südlichen Widerlagerwänden
[F 61]Die dauerelastische Verfügung hat vor Langem ihre Lebenserwartung erreicht. Exemplarisch an jeder Bauteilfuge.
[F 62]Starke Vermoosung an den Oberseiten der Gesimse und Rampenbauwerkswànden.

6 Anhang Seite 70 von 110

[Seite 71]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 63]Rampe West: Ein Fugenverguss war augenscheinlich nicht erkennbar.

6 Anhang Seite 71 von 110

[Seite 72]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 64]Gesinterter Längsriss und Moos- Bewuchs auf der nördlichen Gesimsinnenseite. Exemplarisch auch auf der Gesimsoberseite.
[F 65]Betonabplatzungen auf der nördlichen Gesimsinnenseite. Exemplarisch auch an Gesimsecken

6 Anhang Seite 72 von 110

[Seite 73]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 66]Rampe West: Betonabplatzungen auf der nördlichen Gesimsinnenseite an den Gesimsecken. Risse im Aspahlt.
[F 67]Korrodierte Bewehrung an der Unterseite der Plattenbalken- Trägers-Platte (exemplarisch).
[F 68]Korrodierte Bewehrung an der Unterseite der Plattenbalken-Träger- Platte (exemplarisch).

6 Anhang Seite 73 von 110

[Seite 74]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 69]Massive Betonabplatzungen an den Untergurten der Plattenbalken- Trägerstege im Bereich Achse 1 und 2.
[F 70]Massive Betonabplatzungen an der Seiten des Steges vom Plattenbalken-Träger. Hier auf der nordwestlichen Seite.
[F 71]Betonabplatzungen am unteren Eck der Stirnseite des Plattenbalken- Träger Steges.

6 Anhang Seite 74 von 110

[Seite 75]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 72]Intensive Betonabplatzungen am südlichen Flügel des Plattenbalken- Trägers.
Stützen und Querträger am Rampenbauwerk auf der
Westseite
[F 73]Achse 1 Intensive Betonabplatzungen am ersten Querträger auf der Westseite.

6 Anhang Seite 75 von 110

[Seite 76]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 74]Achse 2 An sanierten Stellen löst der aufgebrachte Beton mit vorheriger Rissbildung wieder ab.
[F 75]Achse 2 Gleiches Erscheinungsbild am Querträger. Auch hier Massive Betonabplatzungen im ehemals sanierten Bereich.
[F 76]Die festgestellten Hohllagen im Bereich der Querträger lassen auf eine Korrosion der Bewehrung schließen. Mehrfach festgestellt.

6 Anhang Seite 76 von 110

[Seite 77]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 77]Achse 1: Betonabplatzungen im Einflussbereich von Tausalz an der östlichen ersten Stütze. Entnahmestelle CL10
[F 78]Leichte Frostschäden (Frost Tauwechsel) entlang der Plattenbalken-Träger.
[F 79]Achse 3 Massive Betonabplatzungen an der nordwestlichen Wand. Die fehlende Entwässerung hat auch hier zu erheblichen Betonabplatzungen aufgrund von Chloriden geführt. Das Tropfblech ist funktions- untüchtig, wie die Ablaufspuren zeigen.

6 Anhang Seite 77 von 110

[Seite 78]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 80]Achse 3 Auch die Stirnseite der Auflagerbank an der nordwestlichen Wand am dritten Stützbereich hatte Abplatzungen mit freiliegender Bewehrung.
[F 81]Achse 2 Bohrung zur Bohrmehl Entnahme (Chlorid Prüfung).
Treppenbauwerk zur Rampen auf der Westseite
[F 82]Die intensive Betonabplatzungen mit Bewehrungskorrosion einhergehend, lassen auf erhöhte Chlorideinwirkungen im Bauteifugenbereich schließen. Undichte Bauteilübergänge am Ablaufrohr aufgrund von alterndem, rissigem Fugenverguss ist hier die Ursache für das augenscheinlich erkennbare Schadensbild.

6 Anhang Seite 78 von 110

[Seite 79]

BW40/84 Fußgängerüberführung Landshuter Allee bei der Heideck-/Braganzastraße

Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 83]Achse 2: Gleiches Bauteil wie vor, von der Vorderseite.
[F 84]Das Abschlussrohr der Bauteilentwässerung fehlt.
[F 85]Aktive Feuchte mit Ablaufspuren aufgrund eines Risses auf der Unterseite des Treppenlaufs.

6 Anhang Seite 79 von 110

[Seite 80]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 86]Massive Betonabplatzungen an der Kappe im Bereich des Zwischpodestes auf der Südspitze.
[F 87]Die oberseitige Beschichtung des Treppenbauwerks zeigt im Kappenbereich Risse.
[F 88]An der Treppenstufe erfolgt eine Bohrung für die Bohrmehlentnahme.

6 Anhang Seite 80 von 110

[Seite 81]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
Oberseite Überbau (Stahl) Achse 3-4
[F 89]Die Geländerhöhe beträgt ca. 110 cm. Die Brücke wird trotz Absperrung durch Radfahrer befahren. Das Rampenbauwerk mit seinem Gefälle verleitet zum Fahren mit höheren Geschwindigkeiten.
[F 90]Die Sitzbehinderung ist stark mit Flechten bewachsen.
[F 91]Graffiti auch auf den Träger-Stegen des Stahlüberbaus.

6 Anhang Seite 81 von 110

[Seite 82]

BW40/84 Fußgängerüberführung Landshuter Allee bei der Heideck-/Braganzastraße

Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 92]Im Bereich von beschädigter Beschichtung war die Korrosion der Stahl-Trägerstege erkennbar. Mehrfach exemplarisch.
[F 93]Im Randbereich zum nördlichen Stahl-Trägerstege war auf der nordöstlichen Brückenhälfte der Fahrbahnbelag im Abstand von ca. 40 cm gerissen.

6 Anhang Seite 82 von 110

[Seite 83]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 94]Oberhalb des Fugenvergusses war oberflächliche Korrosion der Stahlwangen erkennbar.
Stütze des Schwingungsdämpfers
[F 95]Fußplatte des Schwingungsdämpfers ohne wesentliche Auffälligkeiten.

6 Anhang Seite 83 von 110

[Seite 84]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 96]Partielle Abblätterung des Korrosionsschutzanstriches.
Unterseitige Prüfung des Überbaues
[F 97]Überbau Östliches Brückenteil über dem Grünstreifen, hier Kammer 3. Zwischen den Längsträgern sind insgesamt 5 Pfetten. (liegenden U- Profile) unterhalb der Gehwegplatte. Die Pfetten liegen über Stegnähten auf den Querträgern (T-Profile) auf.
[F 98]Überbau Leichter Flugrost am 4. Querträger.

6 Anhang Seite 84 von 110

[Seite 85]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 99]Der nördliche Längsträger ist stark verschmutzt ebenso der Südliche.
[F 100]An den Schweißnähten der Pfetten sind keine Auffälligkeiten wie Risse oder Verformungen erkennbar
[F 101]Korrosionsschutzsystem des nördlichen Längsträger ist abgeblättert und Flugrost ist erkennbar

6 Anhang Seite 85 von 110

[Seite 86]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 102]Vogel-Kadaver, -Nester und starke Verschmutzung auf den Flanschen der Längsträger.
[F 103]Korrosion, Korrosionspickel und - narben an der Bodenplatte.
[F 104]Weitere Korrosionspickel und - narben exemplarisch

6 Anhang Seite 86 von 110

[Seite 87]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 105]Die Versorgungsleitung und deren Befestigung zeigte keine Auffälligkeiten.
[F 106]Südlicher Knotenpunkt am 4. Querträger. Die Beschichtung am Untergurt ist großflächig abgeblättert und die Verzinkung liegt frei.

6 Anhang Seite 87 von 110

[Seite 88]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 107]Die Vogel Abwehrgitter erfüllen in diesem Bereich weitgehend ihren Zweck zu Verhinderung des Vogeleinflugs.
[F 108]Da unterseitig keine Auffälligkeiten erkennbar sind, ist die Ursache für den Längsriss im Belag an der Oberseite unklar.

6 Anhang Seite 88 von 110

[Seite 89]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 109]In der zweiten Kammer wurde gleiches Erscheinungsbild an Auffälligkeiten festgestellt, wie vor.
[F 110]Vereinzelt wurden Vogelnester vorgefunden.

6 Anhang Seite 89 von 110

[Seite 90]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 111]Oberflächenrost an der Längsschweißnaht zw. Gehwegplatte und Längsträger. Es sind Ablaufspuren erkennbar, vermutlich aus Kondensatbildung.
[F 112]An der ersten Kammer sind intensive Ablaufspuren am Untergurt des Längsträgers mit partieller Flugrostbildung. Exemplarisch auf der gesamter Längsträgerlänger sowohl am Nord- als auch am Südträger. Ursächlichkeit ist augenscheinlich das defekte Dehnfugenprofil. Die Kabeldurchführung des Gehwegbeleuchtung war undicht, vermutlich aus schadhafter Vergussfuge.

6 Anhang Seite 90 von 110

[Seite 91]

BW40/84 Fußgängerüberführung Landshuter Allee bei der Heideck-/Braganzastraße

Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 113]Vogel-Kadaver, -Nester und starke Verschmutzung auf der Widerlagerbank.
[F 114]Östliches Auflager Südseite: Widerlager längsverschieblich, quer fest. Flugrost unterseitig an den Festhaltungen. Auch an den Elastomere-Lagern waren augenscheinlich ohne erkennbare Auffälligkeiten.Ohne Abblildung
[F 115]Am östlichen Auflager der Längsträger war auf der Südseite die Einflugmöglichkeit für Vögel festzustellen.

6 Anhang Seite 91 von 110

[Seite 92]

BW40/84 Fußgängerüberführung Landshuter Allee bei der Heideck-/Braganzastraße

Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 116]Ein Vogelkadaver und Auflagerbank mit starker Verschmutzung. Hohe Infektionsgefahr.
[F 117]Korrosion sowie Korrosionspickel und -narben an den Flanschen Querträger. exemplarisch

6 Anhang Seite 92 von 110

[Seite 93]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 118]Östliches Auflager auf der Nordseite: Die Beschichtung war abgeblättert. Das Auflager ist längsverschieblich und quer fest. Die Elastomer-Lager waren ohne erkennbare Auffälligkeiten.
[F 119]Das Erscheinungsbild der ersten Kammer ist ähnlich wie in 2 und 3 Kammer. Ablaufspuren an dem ersten Querträger, vermutlich Kondensat
[F 120]Das Wiederlager West am nördlicher Längsträger war ohne erkennbare Auffälligkeiten.

6 Anhang Seite 93 von 110

[Seite 94]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 121]Das Widerlager ist längsverschieblich und quer gehalten ausgebildet. Die Elastomere-Lager waren ohne augenscheinlich erkennbare Auffälligkeiten. Unwesentlicher Flugrost an den Stahl- Auflagerplatten. Gleiches gilt für das Widerlager auf der Südseite. Hier ohne Darstellung.
[F 122]Erste Kammer auf der Westseite. Feststellungen analog der übrigen Kammern bezüglich Verschmutzung, Korrosion. Roststippen und Belagabblätterung.
[F 123]An den Schweißnähten der Rippen der Fahrbahnplatte waren keine augenscheinlichen Auffälligkeiten wie Risse oder Verformungen erkennbare.

6 Anhang Seite 94 von 110

[Seite 95]

BW40/84 Fußgängerüberführung Landshuter Allee bei der Heideck-/Braganzastraße

Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 124]Zweite Kammer auf der Westseite. Die Feststellungen waren analog der übrigen Kammern bezüglich Verschmutzung, Korrosion, Roststippen und Belag- Abblätterung.
[F 125]Abblätterung Beschichtung mit leichtem Flugroststippen wie vorher Sonst augenscheinlich keine weiteren Auffälligkeiten.
[F 126]Feststellung analog zu F 125 Hier südliches, zweites Auflager auf der Westseite

6 Anhang Seite 95 von 110

[Seite 96]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 127]An den Schweißnähten waren augenscheinlich keine Auffälligkeiten in Form von Rissen oder Verformungen erkennbar
[F 128]Der südliche Untergurt vom Längsträger hatte Ablaufspuren und partielle Oberflächenkorrosion. Bereichsweise war Abblätterung der Beschichtung auf ganzer Trägerlänge erkennbar.
[F 129]Graffiti auf den äußeren Seitenflächen.

6 Anhang Seite 96 von 110

[Seite 97]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 130]Verschmutzung wie Laub- ansammlungen hinter den Verblendungen.
[F 131]Seitlich und auf den waagerechten Flächen war oberflächlicher Flugrost. Gleiches bei den Halteklammern.
[F 132]Am südwestlichen Längsträger ist der Obergurt stark verwittert.

6 Anhang Seite 97 von 110

[Seite 98]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 133]Schwingungsdämpfer: Leichter Flugrost, intensive Abblätterung an der Beschichtung am Untergurt des Querträgers.
[F 134]Hier. vierte Kammer, westliches Auflager Durchbruch wg. Beleuchtung in der Gehwegplatte im Bereich des Querträgers. Massive Ablaufspuren deuten auf die Undichtigkeiten der Vergussfugen hin. Abblätterung der Beschichtung, sowie Korrosion an der Verschraubung erkennbar.
[F 135]Auflager vom Querträger des Schwingsdämpfers. Die Verschraubung war ohne Auffälligkeiten.

6 Anhang Seite 98 von 110

[Seite 99]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 136]Nordseite wie F135
[F 137]Kammer 4 Westen im analog zu 1 und 2
[F 138]5 Kammer westliche Seite: Die Queraussteifung des Schwingsdämpfer das liegende U- Profil 400 weist oberflächlichen Flugrost auf.
[F 139]Querträger des Schwingsdämpfer mit großflächiger Abblätterung der Beschichtung. Keine wesentliche Korrosion erkennbar.

6 Anhang Seite 99 von 110

[Seite 100]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 140]Westliche 5. Kammer 5 zeigte ein ähnliches Erscheinungsbild wie in den restlichen Kammern.
[F 141]Anschluss Queraussteifung des Schwingsdämpfer: Verschraubung im Wesentlichen in Ordnung. Leichter Flugrost
[F 142]Westliche Kammer 6 Erscheinungsbild ähnlich zu den restlichen Kammern. Partielle Korrosion der Bodenplatte auf nördlicher Seite.

6 Anhang Seite 100 von 110

[Seite 101]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 143]Untergurt Querträger 6. Kammer Leichter Flugrost mit Ablaufspuren
[F 144]Messung der Blechdicke: Ultraschall-Messgerät Die Stegdicke betrug ca. t  13 mm. (exemplarisch)
[F 145]Die Dicke des Obergurtes betrug ca. 50 mm.

6 Anhang Seite 101 von 110

[Seite 102]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 146]Die dicke des Untergurtes betrug ca. 30 mm.
[F 147]Mittlerer Querträger am Montagestoß: Die Beschichtung war partiell abgeblättert. Die Schweissnähte waren oberflächlich korrodiert. An der Pfettenunterseite waren lokale Korrosionsstellen aufgrund abgeblätterter Beschichtung.

6 Anhang Seite 102 von 110

[Seite 103]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 148]Mittelteil des südwestlichen Längsträgers mit oberflächliche Korrosion am Untergurt.
[F 149]Westliche Kammer neben mittlerem Querträgers mit analogem Erscheinungsbild der vorgefunden Mängel.

6 Anhang Seite 103 von 110

[Seite 104]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 150]Die beiden mittleren Querträger hatten Schraublöcher. Vermutlich aus ursprünglicher Position des Schwingunsdämpfers.
[F 151]Kammer 5 6. Querträger hat im Bereich der Straßenbeleuchtung im Durchbruch der Gehwegplatte zeigte aktive Feuchte. Die Verkalkung deutet auf lang andauerende Feuchteeinwirkung hin. Die Schraubverbindung der Straßenbeleuchtung weisen Oberflächenrost auf.

6 Anhang Seite 104 von 110

[Seite 105]

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Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 152]Die Ablaufspuren sind vom Obergurt bis zum Untergurt erkennbar.
[F 153]Querträger nordöstlich Es waren massive Abblätterung vom Korrosionsschutzanstrich im Bereich des Untergurtes erkennbar.

6 Anhang Seite 105 von 110

[Seite 106]

BW40/84 Fußgängerüberführung Landshuter Allee bei der Heideck-/Braganzastraße

Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
[F 154]Messung der Blechdicke: Ultraschall-Messgerät Die Stegdicke betrug ca. t  12,8 mm. (exemplarisch)
[F 155]Messung der Flanschdicke ergab ca 31 mm.

6 Anhang Seite 106 von 110

[Seite 107]

BW40/84 Fußgängerüberführung Landshuter Allee bei der Heideck-/Braganzastraße

Nr.Bauteil / FeststellungFoto / Bemerkung
Schilderaufnahme
[F 156]Schilderaufnahme nordöstlich Fahrspur Oberflächen Korrosion am U-160 Profil.
[F 157]Anschlusskonstruktion der Schilder- aufnahme ohne augenscheinlich erkennbare Auffälligkeiten. Unwesentlicher Flugrost.

6 Anhang Seite 107 von 110

[Seite 108]

6 6 B

6 6 B A .2 W n 4 h 0 a / 8 n 4 g F u E ß R g G ä E n g B e N r ü I S b S e E r f Z ü h U r u C n H g L L a O n R d I D s h u I O t e N r E A N lle K e O b N e Z d i

E e N H r

T e R A id e T c I k O - N / B r a g a n z a S s t e r a it ß e e 1 0 8 v o n 1 1 0

EntnahmestellenAuswertung Labor
BezeichnungEntnahmestelleProben- bezeichnungEntnahmetiefeChloridgehalt M.-% *Bewertung
CL 1Sockelbereich, ca. 30cm über GOK, Stütze 4CL 1.10-1 cm5,69
CL 1.21-2 cm1,05
Konzentration überschritten
CL 1.32-3 cm0,31
CL 1.43-4 cm-
CL 2Sockelbereich, ca. 30cm über GOK, Stütze 5,CL 2.10-1 cm0,21
CL 2.21-2 cm-
Konzentration unbedenklich
CL 2.32-3 cm-
CL 2.43-4 cm-
CL 33. Treppenstufe von unten, Treppe OstCL 3.10-1 cm0,04
CL 3.21-2 cm-
Konzentration unbedenklich
CL 3.32-3 cm-
CL 3.43-4 cm-
CL 4Widerlager/Rampe Ost, ca. 30cm über GOKCL 4.10-1 cm0,04
CL 4.21-2 cm-
Konzentration unbedenklich
CL 4.32-3 cm-
CL 4.43-4 cm-
CL 5Auflagerkonsole , Sanierter Bereich, Stütze 6CL 5.10-1 cm0,55
CL 5.21-2 cm1,09
CL 5.32-3 cm1,80Konzentration überschritten
CL 5.43-4 cm1,66
CL 5.54-5 cm1,54
CL 6Unterseite Treppenlauf, Treppe OstCL 6.10-1 cm0,23
CL 6.21-2 cm-Konzentration unbedenklich
CL 6.32-3 cm-
CL 6.43-4 cm-
CL 7Sockelbereich, ca. 30cm über GOK, Stütze 6Cl 7.10-1 cm0,15
Cl 7.21-2 cm-
Konzentration unbedenklich
Cl 7.32-3 cm-
Cl 7.43-4 cm-
CL 8Fertigteil- Plattenbalkenträger, Aufkantung (Oberseite), Rampe OstCL 8.10-1 cm0,51
CL 8.21-2 cm0,48
Konzentration erhöht
CL 8.32-3 cm0,65
CL 8.43-4 cm0,31
* = Chloridionenkonzentration bezogen auf den Zementgehalt bei angenommenem Verhältnis Beton/Zement = 7/1

0

[Seite 109]

6 B

6 B W A n 4 h 0 a / 8 n 4 g F u ß g ä n g e r ü b e r f ü h r u n g L a n d s h u t e r A lle e b e

d i

e r H e id e c k

/ B r a g a n z a S s t e r a it ß e e 1 0 9 v o n 1 1 0

EntnahmestellenAuswertung Labor
BezeichnungEntnahmestelleAnzahl ProbenTiefeChloridgehalt M.-% *Bewertung
CL 9Sockelbereich, ca. 30cm über GOK, Stütze 2CL 9.10-1 cm0,29
CL 9.21-2 cm-Konzentration unbedenklich
CL 9.32-3 cm-
CL 9.43-4 cm-
CL 10Sockelbereich, ca. 30cm über GOK, Stütze 1CL 10.10-1 cm0,44
CL 10.21-2 cm0,21
Konzentration unbedenklich
CL 10.32-3 cm-
CL 10.43-4 cm-
CL 11Auflagerkonsole, Stütze 1CL 11.10-1 cm1,11
CL 11.21-2 cm1,36
Konzentration überschritten
CL 11.32-3 cm2,63
CL 11.43-4 cm2,23
CL 12Fertigteil- Plattenbalkenträger, Unterseite, Rampe WestCL 12.10-1 cm0,51
CL 12.21-2 cm0,66
Konzentration überschritten
CL 12.32-3 cm0,87
CL 12.43-4 cm0,83
CL 13Sockelbereich Treppenstütze, Treppe WestCL 13.10-1 cm1,05
CL 13.21-2 cm0,29
Konzentration erhöht
CL 13.32-3 cm-
CL 13.43-4 cm-
CL 14Sockelbereich, ca. 30cm über GOK, Stütze 3CL 14.10-1 cm0,07
CL 14.21-2 cm-Konzentration unbedenklich
CL 14.32-3 cm-
CL 14.43-4 cm-
CL 154. Treppenstufe von unten, Treppe WestCL 15.10-1 cm0,61
CL 15.21-2 cm0,53
Konzentration erhöht
CL 15.32-3 cm0,44
CL 15.43-4 cm0,35
CL 16Widerlager/Rampe West, ca. 30cm über GOKCl 16.10-1 cm0,02
Cl 16.21-2 cm-
Konzentration unbedenklich
Cl 16.32-3 cm-
Cl 16.43-4 cm-
* = Chloridionenkonzentration bezogen auf den Zementgehalt bei angenommenem Verhältnis Beton/Zement = 7/1

0

[Seite 110]

6 6 B

6 6 B A .3 W n 4 h 0 a / 8 n 4 g F u E ß R g G ä E n g B e N r ü I S b S e E r f ü D h E r u R n K g A L a R n B d O s h N u A t e T r I A S I E lle R e U b e N G d i

e S r T H I E e F id E e N c M - k / E B S r S a g U a N n z G a S s t e r a it ß e e

1 1 0 v o n 1 1 0

BezeichnungPrüfstelleFoto PrüfstelleBetondeckung SOLL [cm]Betondeckung IST [cm]Karbonatisierungstiefe [ cm]
KA 1Sockelbereich Wandpfeiler, Stütze 422,6
2,2
KA 2Sockelbereich, Stütze 52,52,8
1,5
KA 3Steg, Fertigteil-Plattenbalken-Träger, Rampe Ost2,5k. A.
2,2
KA 4Widerlager, Rampe Ost23
3
KA 5Widerlager, Rampe West23
1,5
KA 6Steg, Fertigteil-Plattenbalken-Träger West2,5k.A.
1,6
KA 7Sockelbereich, Stütze 22,5k.A.
1,4
KA 8Sockelbereich, Stütze 32k.A.
1,6

0

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