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| Schulart | Fach- und Berufsoberschule | ||||
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| Schulname | Hans-Leipelt-Schule Donauwörth | ||||
| Titel des pädagogischen Konzeptes | HLSvision | ||||
| Zusammenfassung | Unser Konzept HLSvision fördert die Freude am Lernen durch flexible | ||||
| Wochenpläne, die es den Schülerinnen und Schülern (SuS) ermöglichen, | |||||
| ihre Lernzeit individuell zu gestalten. Verbindliche Instruktionsphasen | |||||
| sorgen für gezielte Impulse, während Lehrkräfte in der Selbstlernzeit als | |||||
| Coaches zur Verfügung stehen. Durch differenzierte Aufgabenformate und | |||||
| regelmäßige Lernstands- und Lernbegleitungsgespräche wird die | |||||
| Eigenverantwortung gestärkt und die persönliche Entwicklung | |||||
| systematisch begleitet. | |||||
| Kurzbeschreibung des Konzepts/des Projekts | Unser Konzept HLSvision stellt die Selbststeuerung des Lernprozesses durch die SuS in den Mittelpunkt. Kern des Systems sind flexible Wochenpläne, die den SuS im Sinne eines Meilensteinkonzeptes vorgeben, welche Inhalte und Aufgaben sie in einer Woche bearbeiten sollen. Dabei entscheiden die SuS eigenständig, wann sie welches Fach bearbeiten, wie sie ihre Lernzeit einteilen und wo bzw. mit wem sie lernen (im Einzelarbeitsraum, im Gruppenraum, in der Bibliothek, im Schülercafé, in der Aula, zu Hause, etc.). Nur die Instruktionsphasen sind zeitlich fixiert und verpflichtend. In diesen Phasen von jeweils 15 bis 20 Minuten vermitteln die Lehrkräfte gezielt neue Inhalte und geben Impulse für die Arbeit an den bevorstehenden Themen. In der anschließenden Selbstlernphase ermöglicht die flexible Zeiteinteilung es den SuS, ihren individuellen Lernrhythmus zu finden, in einen Lernflow zu kommen und den Fokus auf die Fächer zu legen, in denen sie sich gerade besonders gefordert oder motiviert fühlen. Parallel stehen die Lehrkräfte an festen Orten zum Coaching zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und bei Bedarf gezielt zu unterstützen. So bleibt die Verantwortung für den Lernprozess bei den SuS, die jederzeit auf Unterstützung zurückgreifen können. |
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| Um individuelles Lernen zu ermöglichen, weisen unsere Aufgaben und Arbeitsinhalte immer verschiedene Schwierigkeitsniveaus aus. Die SuS wählen eigenständig das Niveau, das ihren Fähigkeiten und Zielen entspricht. Dies fördert nicht nur die Selbstständigkeit, sondern auch die intrinsische Motivation. Lernstandsgespräche ergänzen diesen Ansatz, indem sie den SuS ihre persönliche Entwicklung aufzeigen und durch das Setzen konkreter Ziele den Lernfortschritt sichern. In Lernbegleitungsgesprächen haben die SuS zudem die Möglichkeit, ihre persönliche Situation sowie den Fortschritt in der Zielerreichung zu reflektieren und auch hier ggf. Hilfestellungen durch den Lernbegleiter zu erhalten. Mit diesem Ansatz kombiniert HLSvision Flexibilität und Eigenverantwortung, ohne dabei auf Struktur, gezielte Förderung und Unterstützung zu verzichten. | |||
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| Zielsetzung/Ziele | - Innovative Unterrichtsgestaltung mit dem Fokus auf Differenzierung | ||
| und Individualisierung mit Hilfe von flexiblen Wochenplänen, | |||
| mehrstufigen Aufgabenformaten, digitalen Medien und Werkzeugen | |||
| - Förderung der Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler: | |||
| Weg vom Push-Prinzip hin zum Pull-Prinzip durch Schaffung einer | |||
| Coachingkultur | |||
| - Förderung der Zusammenarbeit der Lehrkräfte und | |||
| Weiterentwicklung von Unterricht(smaterial) durch | |||
| systemimmanente kollegiale Hospitation | |||
| - Individualisierte Förderung durch den Einsatz von Lernstands- und | |||
| Lernbegleitungsgesprächen | |||
| - Vorbereitung auf lebenslanges Lernen durch Vermittlung von | |||
| Kompetenzen wie Selbstorganisation, Eigenverantwortung, | |||
| Problemlösen und kritisches Denken |