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Objektplanung für Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an der Friedrichswerderschen Kirche

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 14.09.2026, 15:20 (Europe/Berlin)

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Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) – Staatliche Museen zu Berlin (SMB); Berlin, den24.07.2026 Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) – Referat KB I 2 Museumsinsel 2, Sonderprogramme SPK

Projekt: Rahmenvereinbarung Friedrichswerdersche Kirche (FWK), Bauunterhalt für die Staatlichen Museen zu Berlin

Leistungsbild: Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §33 ff HOAI für einzelne Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen (Teil-leistungen der LPH 2-3 sowie Leistungen der LPH 5-8)

Maßnahmenbeschreibung

Kenndaten des Objektes

Name Liegenschaft: Friedrichswerdersche Kirche

Standort: 10117 Berlin-Mitte, Werderscher Markt

Bauzeit: 1824 - 1830 Gebäudetyp: Sakralbau

Nutzung: Denkmalgeschütztes Gebäude, dient heute als Museum und Ausstellungsraum

Bauart: Backsteinbau aus einem einzigen Kirchen-Schiff

Größe: Länge 63,30m; Breite 20,00m; Höhe Traufe 28,60m üOGF; Höhe Türme 43,75m üOKF (Spitze)

Die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen geben einen Überblick über die zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Maßnahmen- beschreibung bekannten Bauunterhaltsmaßnahmen; sie sind nicht abschließend, da im weiteren Verlauf zusätzliche Maßnahmen erforderlich werden können.

Die Leistungen zu den einzelnen Maßnahmen werden je nach Bedarf und Umfang abgerufen. Die näheren Erläuterungen zu den Leistungsbildern sind der Leistungsbeschreibung in Anlage 04 zu entnehmen.

Hochbau-Maßnahmen

BAUSTELLENEINRICHTUNG

BE 1 – Gerüst

Am Gebäude sind mehrere Sanierungsarbeiten an Fassade und Dach vorgesehen. Zur effizienten Durchführung der unterschiedlichen Gewerke wird eine gemeinsame Zugangs- und Arbeitsebene benötigt. Durch die Bündelung der Maßnahmen entstehen Synergieeffekte, da wiederholte Auf- und Abbauarbeiten vermieden, Arbeitsabläufe koordiniert und Kosten sowie Zeit reduziert werden können.

Ziel ist es zudem, das Gerüst möglichst ohne Unterbrechung über den gesamten Sanierungszeitraum zu nutzen, um witterungsbedingte Stillstandzeiten (insbesondere in den Wintermonaten) und daraus resultierende unnötige Kosten zu vermeiden.

Vorgesehene Maßnahme: Aufstellen eines Arbeits- und Schutzgerüstes zur Durchführung der Fassaden- und Dachsanierungsarbeiten. Im Vorfeld wird geprüft, ob eine vollständige Einrüstung aller Fassadenseiten erforderlich ist und in welchem Umfang die Kirche eingerüstet werden muss. Die Gerüststellung ist für eine Dauer von ca. 12 Monaten vorgesehen.

 geschätzte Baukosten 650.000, -€ netto

BE 2 – Wetterschutzdach

Für die geplanten Dachsanierungsarbeiten an Dachhaut und Dachkonstruktion ist ein Wetterschutzdach erforderlich. Es stellt einen witterungsunabhängigen Bauablauf sicher und ermöglicht eine geordnete Baustellenlogistik. Dadurch können die Arbeiten kontinuierlich durchgeführt und offene Dachbereiche zuverlässig geschützt werden.

Vorgesehene Maßnahme: Errichtung eines temporären Wetterschutzdachs über dem betroffenen Dachbereich zur Durchführung der Dachsanierungsarbeiten. Das Wetterschutzdach dient sowohl der logistischen Abwicklung der Arbeiten an der Dachhaut als auch der Sanierung der Dachkonstruktion und wird für die Dauer der erforderlichen Maßnahmen vorgehalten. Die Nutzung des Wetterschutzdaches ist für eine Dauer von ca. 6 Monaten vorgesehen.

 geschätzte Baukosten 200.000, -€ netto

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Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) – Staatliche Museen zu Berlin (SMB); Berlin, den24.07.2026 Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) – Referat KB I 2 Museumsinsel 2, Sonderprogramme SPK

Projekt: Rahmenvereinbarung Friedrichswerdersche Kirche (FWK), Bauunterhalt für die Staatlichen Museen zu Berlin

Leistungsbild: Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §33 ff HOAI für einzelne Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen (Teil-leistungen der LPH 2-3 sowie Leistungen der LPH 5-8)

BE 3 – Baustellenbetrieb

Zur ordnungsgemäßen Durchführung der Sanierungsarbeiten ist eine geeignete Baustelleneinrichtung erforderlich. Diese umfasst die Bereitstellung der notwendigen Baustelleninfrastruktur, insbesondere Sanitäranlagen für die Beschäftigten sowie Maßnahmen zur laufenden Baureinigung. Die Baustelleneinrichtung gewährleistet einen sicheren, sauberen und regelkonformen Baustellenbetrieb während der gesamten Bauzeit.

Vorgesehene Maßnahme: Einrichtung und Unterhaltung der Baustelle einschließlich der Bereitstellung von Sanitäranlagen, Bauzaun sowie der erforderlichen Baureinigungsleistungen

 geschätzte Baukosten 3.000, -€ netto

DACHDECKUNGS- / KLEMPNERARBEITEN

D 1 – Sanierung Dachdeckung

Die bestehende Zinkeindeckung weist sichtbare Schäden und Fehlstellen auf, deren Zustand sich ohne geeignete Maßnahmen weiter verschlechtern wird. Hauptursache ist die fehlende Hinterlüftung, wodurch sich Kondensat auf der Unterseite bildet. Dieses kann nicht entweichen, was zu Staunässen und korrosionsbedingten Schäden führt. Die kontinuierliche Feuchtigkeit begünstigt die Bildung von Zinkhydroxid und damit einen fortschreitenden Materialabbau bis hin zur vollständigen Zerstörung der Eindeckung. Bisher durchgeführte punktuelle Instandsetzungsmaßnahmen sind nicht nachhaltig und können den grundlegenden Mangel nicht beheben. Eine umfassende Sanierung der Dachdeckung ist daher zwingend erforderlich (s. Gutachterliche Stellungnahme Zinkdachflächen, Stand 2022, Dipl.-Ing. Heinz-Christian Herzberg); Dachfläche ca. 1.300 m²

Vorgesehene Maßnahme: Geplant ist der vollständige Rückbau des bestehenden Dachaufbaus bis auf die Holzschalung. Anschließend soll ein Wirr-Gelege zur Sicherstellung der erforderlichen Hinterlüftung eingebracht und darauf eine neue Zinkeindeckung fachgerecht und nach dem historischen Vorbild ausgeführt werden. Für die Maßnahme ist die Mitnutzung des Gerüstes als Baustelleneinrichtung zu berücksichtigen.

 geschätzte Baukosten Dachdeckungsarbeiten: 480.000, -€ netto

D 2 – Sanierung Dachentwässerung

Gem. gutachterlicher Stellungnahme entspricht die bestehende Entwässerungsanlage (Rinne und Abläufe) nicht den heutigen anerkannten Regeln der Technik.

Vorgesehene Maßnahme: Vollständige Erneuerung der Entwässerungsanlage einschließlich Notüberläufen und 2. Sicherheitsrinne. Mitnutzung des gestellten Gerüstes für die Sanierungsarbeiten der Dachdeckung ist zu berücksichtigen.

 geschätzte Baukosten: 230.000, - € netto

ZIMMERERARBEITEN

D 3 – Sanierung Dachkonstruktion – Ansatz 1

Die bestehende massive Holzdachkonstruktion wurde in der Vergangenheit aufgrund eines umfangreichen Befalls mit Echtem Hausschwamm saniert. Dabei erfolgten der Ausbau der Schwellen, teilweise die Erneuerung des äußeren Mauerwerks sowie der Einbau gemauerter Sparrenauflager. Zahlreiche Sparrenfüße und Zugbänder wurden durch Füllhölzer mit Laschen ersetzt – teils in mangelhafter Ausführung. Zusätzlich wurde eine Stahlkonstruktion zur Aufnahme statischer Lasten eingebaut; in der Apsis erfolgte der Austausch tragender Holzbauteile durch Stahl. Trotz der bisherigen Maßnahmen liegt laut statischer Nachrechnung (Stand 2025, Axel Seemann) eine Überlastung der Dachkonstruktion von ca. 16 % vor. Diese betrifft lokal begrenzte Lastspitzen, die aktuell als statisch vertretbar gelten. Zur dauerhaften Sicherung der Tragfähigkeit ist dennoch eine weitergehende Sanierung vorgesehen.

Vorgesehene Maßnahme: Die Bestandskonstruktion wird beibehalten und punktuell gezielte Sanierungsmaßnahmen an identifizierten Schwachstellen werden vorgesehen, insbesondere die Überarbeitung der Fußpunkte sowie die Ergänzung einzelner Stahlteile an kritischen Bereichen (Ansatz 1, Statik von Axel Seemann). Die Beauftragung des Statikers für die Erstellung von Arbeitsanweisungen erfolgt durch den Auftraggeber. Der Statiker wird für die Ausführung beratend zur Seite stehen. Die Mitnutzung des Gerüstes und Notwendigkeit des Wetterschutzdaches sind zu berücksichtigen.

 geschätzte Baukosten Sanierung Dachkonstruktion: 200.000, - € netto

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Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) – Staatliche Museen zu Berlin (SMB); Berlin, den24.07.2026 Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) – Referat KB I 2 Museumsinsel 2, Sonderprogramme SPK

Projekt: Rahmenvereinbarung Friedrichswerdersche Kirche (FWK), Bauunterhalt für die Staatlichen Museen zu Berlin

Leistungsbild: Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §33 ff HOAI für einzelne Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen (Teil-leistungen der LPH 2-3 sowie Leistungen der LPH 5-8)

FEUCHTESANIERUNG

F 1 – Kellersanierung

Die Kelleraußenwände zeigen oberhalb des Sockels Feuchtigkeitsschäden, die auf eine mangelhafte Abdichtung hinweisen. Auch an der Kellerdecke sowie an Wänden und Boden sind Putzschäden wie abblätternde Deckenfarbe erkennbar. An verschiedenen Stellen auf dem Boden und an Wänden sind feuchte Stellen zu erkennen. Ursache ist vermutlich ein undichter Lichtschacht. Darüber hinaus wird vermutet, dass das Wasser durch die Schachtabdeckung eintritt. Das Kellergeschoss umfasst drei Räume mit Flächen von ca. 18 m², 13 m² und 4 m². Die Geschosshöhe beträgt ca. 2,05 m (s. RÜV-Gutachten – Teil Kellerraum).

Vorgesehene Maßnahme: Die Altbeschichtung und der Altputz an den Wänden und Decken sind zurückzubauen und das Mauerwerk freizulegen. Vorhandene Risse sind mit geeignetem Dichtungsmittel zu reparieren. Die Wände und Decken sind zu reinigen und ggf. zu trocknen. Vorhandene Schimmelbildungen sind zu entfernen. Die Flächen werden mit einer neuen Abdichtung versehen, neu verputzt und gestrichen. Die Dichtigkeit des Lichtschachtes und der Schachtabdeckung ist zu prüfen und entsprechend zu sanieren, so dass kein Wasser mehr eindringen kann.

 geschätzte Baukosten 60.000, -€ netto

MAUERWERKSARBEITEN

MW 1 – Fassaden- und Mauerwerkssanierung

An mehreren Fassadenteilen im Außenbereich sind unvollständige oder ausgespülte Mauerwerksfugen erkennbar. Im Bereich des inneren Dachzwischenraums sowie an der Trennwand zwischen Kirchendach und Dachzwischenraum sind Setzungsrisse sichtbar. In den Ost- und Westtürmen ist das Fugenbild des Mauerwerks in weiten Teilen lückenhaft. Es zeigen sich Risse verschiedener Ausprägung, insbesondere im Bereich der Scheitel über den Fenstern, wo die Bauschäden am stärksten ausgeprägt sind. Auch in anderen Wandbereichen treten vereinzelt Risse und Fugenverluste auf (s. RÜV-Gutachten – Teil Fassade, Ost-, Westturm, Fassade).

Vorgesehene Maßnahme: Ausgespülte Fugen sind auszukratzen, zu reinigen und kraftschlüssig mit geeignetem Mörtel zu schließen. An den Türmen sind umfangreiche Nachverfugungen sowie horizontale Vernagelungen zur Stabilisierung des Mauerwerks vorgesehen. Risse werden von losem Material befreit und mit geeignetem Material kraftschlüssig geschlossen. Fehlende oder beschädigte Mauersteine sind durch passende Ersatzsteine zu ergänzen und fachgerecht einzubinden. Die Mitnutzung des Gerüstes ist zu berücksichtigen.

 geschätzte Baukosten 60.000, -€ netto

MW 2 – Restmauerwerk Sakristei

An der Westseite der Kirche sind Mauerwerksreste der ehemaligen Sakristei erhalten. Es handelt sich um fragmentarische Wandabschnitte ohne seitlichen Abschluss und ohne oberen Schutz. Aufgrund der offenen Ausführung ist das Mauerwerk witterungsbedingtem Feuchteeintrag ausgesetzt und es kann zu Frostschäden führen (s. RÜV-Gutachten – Teil Fassade).

Vorgesehene Maßnahme: Zur Sicherung der Bausubstanz ist vorgesehen, die Wandkrone mit einer geeigneten Abdeckung dauerhaft gegen Witterungseinflüsse zu schützen. Zusätzlich sind vorhandene Fehlstellen und Risse fachgerecht zu schließen, um das Mauerwerk statisch und konstruktiv zu stabilisieren.

 geschätzte Baukosten für Abdeckung: 30.000, -€ netto

ZIMMERER- / HOLZBAUARBEITEN

Z 1 – Turmtreppen / Glockenstuhl

Im oberen Bereich des hölzernen Treppenlaufs im Ostturm sind Schäden an der Treppenwange vorhanden, die durch Einschnitte und Kerben in das tragende Holz entstanden sind. Diese Beeinträchtigungen wirken sich negativ auf die Tragsicherheit der Treppe aus. Zudem sind im Bereich eines Zwischenpodests die Dielen durch ein Loch beschädigt, was die Nutzung einschränkt und eine Schwächung der Konstruktion darstellt. Darüber hinaus wurden an einem Holzbalken im Glockenturm Brandschäden festgestellt Aufgrund der Auswirkungen auf die Tragfähigkeit ist eine Abstimmung mit dem Tragwerksplaner erforderlich (s. RÜV-Gutachten – Teil Ostturm, Westturm).

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Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) – Staatliche Museen zu Berlin (SMB); Berlin, den24.07.2026 Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) – Referat KB I 2 Museumsinsel 2, Sonderprogramme SPK

Projekt: Rahmenvereinbarung Friedrichswerdersche Kirche (FWK), Bauunterhalt für die Staatlichen Museen zu Berlin

Leistungsbild: Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §33 ff HOAI für einzelne Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen (Teil-leistungen der LPH 2-3 sowie Leistungen der LPH 5-8)

Vorgesehene Maßnahme: Zur Wiederherstellung der Tragsicherheit ist die beschädigte Treppenwange fachgerecht instand zu setzen. Dies kann durch statisch wirksame Reparaturmaßnahmen wie den passgenauen Einbau von Ergänzungshölzern oder andere geeignete Verstärkungstechniken erfolgen. Der geschädigte Bereich des Zwischenpodests ist zu reparieren, z. B. durch den Austausch einzelner Dielen. Die Tragfähigkeit des Holzbalkens mit Brandschäden ist mit dem Statiker abzustimmen und entsprechend saniert werden. Die Beauftragung des Statikers für die Erstellung von Arbeitsanweisungen erfolgt durch den Auftraggeber. Der Statiker wird für die Ausführung beratend zur Seite stehen.

 geschätzte Baukosten: 30.000, -€ netto

METALLBAUARBEITEN

ME 1 – Kellertreppe

Die Zugangstreppe zum Kellergeschoss weist deutliche Zeichen von Korrosion auf. Sowohl die Stufen, Läufe als auch das Geländer sind davon betroffen. An den oberen Auflagern gibt es Rissbildungen im Mauerwerk und an den unteren ist zu erkennen, dass das Wasser sich auf der Treppe und dem Boden ansammelt (s. RÜV-Gutachten – Teil Kellerraum). Die Bestandskellertreppe ist ca. 90cm breit und überbrückt eine Höhe von ca. 2,05m.

Vorgesehene Maßnahme: Die Bestandstreppe ist zu demontieren und zu entsorgen. Eine neue Treppe aus verzinktem Stahl inkl. Geländer mit einfacher Boden- und Wandverankerung eingebaut werden – Die vorgesehene Kellerfeuchtesanierung ist terminlich mitzuberücksichtigen.

 geschätzte Baukosten 10.000, -€ netto

ME 2 – Gitterrosteinfassung Pumpensumpf

Die vorhandene Gitterrosteinfassung des Pumpensumpfes weist erhebliche Korrosionsschäden auf und ist in ihrer Funktion und Tragfähigkeit beeinträchtigt. Eine Rinne im Boden läuft derzeit gegen die Einfassung (s. RÜV-Gutachten – Teil Kellerraum). Der Bestandspumpensumpf hat eine Abmessung von ca. 50 cm × 50 cm.

Vorgesehene Maßnahme: Die Einfassung ist vollständig auszubauen und fachgerecht zu entsorgen. Anschließen ist eine neue Gitterrosteinfassung aus verzinktem Stahl / Edelstahl, passend zur vorhandenen Öffnungsgröße, herzustellen und einzubauen. Die neue Einfassung ist so auszubilden, dass sie eine sichere Begehbarkeit gewährleistet und gleichzeitig die Funktion des Pumpensumpfs nicht beeinträchtigt. Die zum Pumpensumpf laufende Rinne ist zu berücksichtigen.

 geschätzte Baukosten 6.000, -€ netto

ME 3 – Leiter zum Dach Westturm

Die Befestigung des Leiterkopfes am Mauerwerk ist lose und die Verkehrssicherheit ist nicht gegeben (s. RÜV-Gutachten – Teil Westturm).

Vorgesehene Maßnahme: Die volle Tragfähigkeit der Befestigung soll wiederhergestellt und die losen Verankerungen kraftschlüssig ausgeführt werden. Anschließend ist ein Korrosionsschutz aufzubringen.

 geschätzte Baukosten 4.000, -€ netto

ME 4 – Glockenaufhängung

Im Bereich der Glockenaufhängung sind an mehreren Stahlbauteilen deutliche Korrosionsschäden festzustellen. Betroffen sind unter anderem seitlich montierte U-Profile, Bleche sowie weitere konstruktive Verbindungselemente aus Stahl. Die Korrosion ist fortgeschritten und beeinträchtigt die Schutzfunktion der Bauteile. Ohne Behandlung besteht die Gefahr weiterer Substanzverluste und möglicher Funktionseinschränkungen (s. RÜV-Gutachten – Teil Ostturm).

Vorgesehene Maßnahme: Die betroffenen Metallbauteile sind mechanisch zu entrosten und anschließend mit einem Korrosions- schutzsystem neu zu beschichten.

 geschätzte Baukosten: 5.000, -€ netto

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Projekt: Rahmenvereinbarung Friedrichswerdersche Kirche (FWK), Bauunterhalt für die Staatlichen Museen zu Berlin

Leistungsbild: Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §33 ff HOAI für einzelne Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen (Teil-leistungen der LPH 2-3 sowie Leistungen der LPH 5-8)

MALERARBEITEN

MA 1 – Beschichtung Metallbrüstung

Die Metallbrüstungen weisen großflächig abblätternde Farbschichten auf. Die Farbe ist gem. Schadstoffgutachten bleihaltig. Insbesondere an den Langlöchern und Verbindungsstellen sind die Farbschichten verschmiert und verhärtet, so dass die Metallteile in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind. Diese alten Farbschichten beeinträchtigen die Funktion und den Korrosionsschutz der Brüstung. Gesamtlänge der Metallbrüstungen beträgt schätzungsweise ca. 200m.

Vorgesehene Maßnahme: Die beschädigten Farbschichten sind fachgerecht komplett zu entfernen, auch an den Langlöchern und Verbindungsstellen, um die Beweglichkeit der Metallteile wiederherzustellen. Anschließend sind die Metallbrüstungen einer gründlichen Vorbehandlung und einem geeigneten Korrosionsschutz zu unterziehen. Abschließend erfolgt eine denkmalgerechte Neulackierung mit geeigneten, bleifreien Beschichtungsmaterialien. Die Mitnutzung des Gerüstes ist zu berücksichtigen.

 geschätzte Baukosten 29.000, -€ netto

RESTAURIERUNGSARBEITEN

RE 1 – Risse im Innenraum

Gem. RÜV-Gutachten sind Innenraum der Kirche an mehreren Stellen Rissbildungen zu beobachten (s. RÜV-Gutachten – Teil Innenraum). Die Gesamtlänge der festgestellten Risse wird auf ca. 10m geschätzt.

Vorgesehene Maßnahme: Zur Beobachtung der weiteren Entwicklung der Risse sind Rissplomben zu setzen und restauratorische Behandlung der Risse sind durchzuführen.

 geschätzte Baukosten 10.000, -€ netto

RE 2 – Undichtigkeit Fenster / Tore

An 5 Fenstern im Bereich des Langschiffes Undichtigkeiten festzustellen und an den historischen Eingangstoren sind defekte Dichtungsbänder vorhanden.

Vorgesehene Maßnahme: Die schadhaften Stellen sind durch einen Restaurator zu überprüfen und die Mängel fachgerecht zu sanieren und eine partielle Restaurierung der betroffenen Fenster und Rahmen durchzuführen. Abschließend erfolgt eine vollständige Dokumentation der durchgeführten Arbeiten gemäß den Anforderungen des Denkmalschutzes. Die Dichtungsbänder an den Eingangstoren sind auszutauschen. Die Mitnutzung des Gerüstes ist zu berücksichtigen.

 geschätzte Baukosten 13.000, - € netto

AUSSENANLAGEN

AU 1 – Pflasterarbeiten

Die erdverlegten Leitungen zwischen der Kirche und der Unterverteilung werden aufgrund vorhandener Beschädigungen erneuert. Zudem wird geprüft, ob die Zuleitungen zu den Bodenstrahlern und zur Stufenbeleuchtung noch funktionsfähig und unbeschädigt sind; falls erforderlich, erfolgt deren Erneuerung. Die Bodenstrahler und die Stufenbeleuchtung werden auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft und bei Bedarf instandgesetzt. Ziel ist die Wiederherstellung einer voll funktionsfähigen Außenbeleuchtung (geschätzte Baukosten 100.000, - € netto)

Vorgesehene Maßnahme: Für die Durchführung der Elektroarbeiten ist der bestehende Pflasterbelag im betroffenen Bereich aufzunehmen und nach Abschluss der Arbeiten fachgerecht wiederherzustellen.

 geschätzte Baukosten 8.000, - € netto

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Projekt: Rahmenvereinbarung Friedrichswerdersche Kirche (FWK), Bauunterhalt für die Staatlichen Museen zu Berlin

Leistungsbild: Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §33 ff HOAI für einzelne Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen (Teil-leistungen der LPH 2-3 sowie Leistungen der LPH 5-8)

Zu koordinierende TGA-Maßnahmen

ELEKTROARBEITEN

ELT 1 – Elektro – UV

Die Unterteilungen der elektrischen Anlagen entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik. Zur Aufrechterhaltung des Betriebes und Verhinderung von Schäden durch verschlissene Bauteile und Materialien sind die UV zu erneuern.

 geschätzte Baukosten 20.000, - € netto

ELT 2 – Standleuchten Empore

Alle vorhandenen Standleuchten im Bereich der Emporen werden auf moderne LED-Technik umgerüstet

 geschätzte Baukosten 8.000, - € netto

ELT 3 – Außenbeleuchtung

Die erdverlegten Leitungen zwischen der Kirche und der Unterverteilung werden aufgrund vorhandener Beschädigungen erneuert. Zudem wird geprüft, ob die Zuleitungen zu den Bodenstrahlern und zur Stufenbeleuchtung noch funktionsfähig und unbeschädigt sind; falls erforderlich, erfolgt deren Erneuerung. Die Bodenstrahler und die Stufenbeleuchtung werden auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft und bei Bedarf instandgesetzt. Ziel ist die Wiederherstellung einer voll funktionsfähigen Außenbeleuchtung.

 geschätzte Baukosten 100.000, - € netto

ELT 4 – Stecksockelleuchten WC

Die bestehenden Stecksockelleuchten im WC-Bereich werden vollständig demontiert und durch neue Leuchten ersetzt.

 geschätzte Baukosten 4.000, - € netto

F / M

FM 1 – Einbruchmeldeanlage

Die bestehende Einbruchmeldeanlage wird vollständig demontiert und durch eine neue, den aktuellen technischen Anforderungen entsprechende Anlage ersetzt. Grund hierfür sind der veraltete Zustand des vorhandenen Systems sowie die fehlende Ersatzteilverfügbarkeit bei bestehenden Störungen.

 geschätzte Baukosten 35.000, - € netto

FM 2 – Brandmeldeanlage

Die bestehende Brandmeldeanlage wird um den Bereich des Kellergeschosses erweitert, um auch diesen Gebäudeteil in das bestehende Brandmeldesystem einzubinden.

 geschätzte Baukosten 5.000, - € netto

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