2.1.4 Technische Mängel der Gebäudetechnik - HLS_.pdf

Objektplanung für die Grundinstandsetzung des Landesamts für Denkmalpflege in Hannover

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 14.09.2026, 15:19 (Europe/Berlin)

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Erläuterungsbericht HLS

zur Machbarkeitsstudie

Projekt Nds. Landesamt für Denkmalschutz (NLD) Machbarkeitsstudie Grundinstandsetzung NLD

Gewerke/Kostengruppen 410 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen 420 Wärmeversorgungsanlagen 430 Lufttechnische Anlagen 470 Nutzungsspezifische Anlagen 480 Gebäudeautomation

Auftraggeber Staatliches Baumanagement Hannover Celler Straße 7 30161 Hannover

Inhalt Siehe Inhaltsverzeichnis

Hannover, 31.05.2019 (Zwischenstand) letzter Ergänzungsstand: 04.05.2020 Verfasser:

Dipl.-Ing. Bernd Weiskopf

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Inhaltsverzeichnis Seite

I Erläuterungsbericht

  1. Aufgabenstellung 2

  2. Grundlagen/Vorgaben 2

  3. Bestandserfassung - Zustand Mängel 3

3.1 Allgemeines zum Gebäude/Übersicht 3

3.2 Sanitär 3

3.3 Heizung/Wärmeversorgung 7

3.4 Lüftungsanlagen 9

3.5 Kältetechnik 11

3.6 Nutzungsspezifische Anlagen/Medienversorgungsleitungen 12

3.7 Gebäudeautomation 12

  1. Bedarfsabhängigkeiten 12

  2. Maßnahmen 14

5.1 Abwasswer, Wasser, Gasanlagen (KG 410) 14

5.2 Wärmeversorgungsanlagen (KG 420) 16

5.3 Lufttechnische Anlagen 18

5.4 Nutzungsspezifische Anlagen 20

5.5 Gebäude- und Anlagenautomation 20

II Grobkostenschätzung/Zusammenfassung 1 Seite

III Raumbuch Bestand mit Fotos Stand 11.04.2019

IX Übersichtszeichnungen

  • 5 Grundrisse Technik Bestand

  • Bestandsschema Heizung

  • Entwässerung-Grundleitungen Bestand (farbig markiert)

  • 5 Grundrisse Lüftungskonzept neu

  • Lüftungsschema Konzept neu

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  1. Aufgabenstellung

Ziel der Machbarkeitsstudie ist zunächst die Feststellung des Sanierungsbedarfes für

das Nds. Landesamt für Denkmalpflege in Hannover. Auf Grundlage bestehender

Zeichnungsunterlagen und Ortsbegehungen ist zunächst eine grobe Bestands-

erfassung und Zustandsbewertung für die technischen Anlagen, den Zustand und

vorhandene Mängel zu erstellen. Des Weiteren ist in 5 Bearbeitungsphasen in

Abstimmung mit den beauftragten Architekten, Fachplanern, dem SBH und dem NLD

neben der Zustandsbewertung auch ein Vorschlag für die notwendigen Sanierungs-

schritte und ggf. erforderliche Erweiterung einschließlich einer groben Kostenschätzung

und einem Rahmenterminplan nach Bauabschnitten zu erstellen.

  1. Grundlagen/Vorgaben

Folgende Grundlagen/Vorgaben liegen vor:

  • Grundsatzbesprechungen vom 05.02.2019 mit dem SBH, vom 07.02.2019 mit dem

SBH, dem NLD sowie WWA und T + G

  • Weitere Planungs- und Abstimmungsgespräche, s. Protokolle wwa

  • Bestandszeichnungen für Heizung, Lüftung, Sanitär aus den Jahren 1981-83 bzw.

anteilig auch 1978 (Lüftung)

  • Baubestandspläne/Grundrissübersichten vom SBH/Lange Brandschutz- und

Zeichenservice, Stand 2003

  • Vorgaben der Denkmalpflege für das denkmalgeschützte Gebäude

  • Brandschutzgutachten Ing.-Gesellschaft Stürzl GmbH aus Dez. 2017

  • Schadstoffgutachten vom Ingenieurbüro Focke

  • Raumanforderungen des NLD, alle Abteilungen Stand Nov. 2019

  • Situation der Restaurierungswerkstätten vom NLD vom 19.11.2018

  • Mängelerfassung im Werkstatt- und Bürobereich F4 vom NLD

  • Bestand und Mängel IT-Räume im Haupt- und Nebengebäude des NLD vom

23.03.2018

  • Vermerk über das archäologische Archiv vom NLD vom 02.07.2018

  • Grundrissübersichten Soll von Woelk Wilkens Architekten Februar 2020

  • AMEV Richtlinien

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  1. Bestandserfassung - Zustand - Mängel

3.1 Allgemeines zum Gebäude/Übersicht

Das Dienstgebäude des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege (NLD) in

der Scharnhorststraße 1 gliedert sich in folgende Gebäude:

  • Hauptgebäude mit angegliedertem Kirchwender Flügel

  • Nebengebäude (ehemaliges Ärztehaus)

  • Garagengebäude.

In der Machbarkeitsstudie wird vorrangig das Haupthaus betrachtet. Das Neben-

gebäude soll nur als Interimslösung für die Bauzeit in Betracht gezogen werden.

Das Hauptgebäude mit dem Kirchwender Flügel besteht aus einem Sockelgeschoss,

Erdgeschoss und 3 Obergeschossen sowie einem Dachgeschoss/Dachboden, der als

Aufstellräume für Lüftungsanlagen genutzt wird.

Die technischen Anlagen für Sanitär, Heizung und Lüftung wurden im Wesentlichen

zwischen 1980 und 1983 saniert. Bis auf wenige Ausnahmen ist dieser Bestand auch

heute noch vorhanden. Über den Sanierungszeitraum von 10980-83 gibt es

Revisionszeichnungen, die noch den relativ aktuellen Bestand wiedergeben.

3.2 Sanitär

3.2.1 Entwässerung

Das Gebäude wird im Wesentlichen über außenliegende Regenfallrohre entwässert.

Diese münden in bestehende Grund- und Außenentwässerungskanäle.

Es gibt einen Bestands- und Antragsplan aus dem Jahr 1900 und einen 2. Grund-

leitungsplan mit Stand 1983. Soweit erkennbar, wurden zumindest die Entwässerungs-

Grundleitungen im Gebäude, d. h. unter der Sockelgeschoß -Sohle in 1983 erneuert.

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Dabei wurde unterschieden zwischen:

  • Allgemeine Schmutzwasser

  • Laborabwasser

  • Regenwasser.

Entwässerungsgegenstände unter der Rückstauebene werden über die vorhandenen

Hebeanlagen entwässert. Alle anderen Entwässerungsgegenstände entwässern über

die Grundleitungen direkt nach außen. In 1983 wurden die Leitungen weitgehend im

Trennsystem verlegt. Es sind jedoch Mischwassersammelleitungen vorhanden, die

auch in den öffentlichen Mischwasserkanal der Straße entwässern.

Der Zustand der Grundleitungen wurde im Zuge einer Kamerabefahrung untersucht.

Über das Ergebnis liegt von Veolia-Umweltservice eine Dokumentation mit Datum

28./29.08.2019 vor. Die Auswertung und Erstellung eines Liegenschaftskatasters wird

durch das SBH vorgenommen.

Die vorhandenen Regenwasser-Fallleitungen führen lt. Angabe des NLD das

Niederschlagswasser nicht immer vollständig ab. Es ist bereits zum Rückstau und

Überlaufen der Rinnen und Abläufe gekommen. Dies lässt auf verstopfte oder

beschädigte RW-Sammelleitungen schließen.

Im Hauptgebäude und im Kirchwender Flügel gibt es je Geschoss jeweils einen WC-

Kern für Damen und Herren. Ein behindertenfreundliches/-gerechtes WC ist nicht

vorhanden. Des Weiteren befinden sich in jeder Etage 3 Teeküchen. Die Entwässe-

rungsleitungen verlaufen in Vorwänden/Schächten und sind nicht einsehbar. Diese

münden in der Sockelgeschosssohle und schließen an vorhandene Grundleitungen an.

Im Dachbodenbereich befinden sich diverse Entwässerungs-Belüftungsrohre, die über

dem Ziegeldach münden.

Die Entwässerungsgegenstände im Sockelgeschoss werden, soweit nachvollziehbar,

über 2 zentrale Abwasser-Hebeanlagen geführt.

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3.2.2 Trinkwasser

Der Trinkwasser-Hausanschluss erfolgt von der Scharnhorststraße in den Raum 010 im

Sockelgeschoss.

Im Technikraum befinden sich 2 Trinkwasserfilter, Fabrikat Grünbeck sowie aus

verzinkten Rohrleitungen ein Kaltwasserverteiler mit folgenden Anschlüssen:

  • WC-Räume

  • Laborräume

  • Fotolabor

  • Büroräume

  • Trinkwarmwasserbereitung

  • Garage.

Im gleichen Raum befindet sich ein Ausgussbecken. An der Trinkwasserleitung ist eine

Wasserenthärtungsanlage, Fabrikat Judo, angeschlossen. Das enthärtete Wasser wird

über eine Kunststoffleitung (GF-Rohr) verteilt.

Trinkwasser wird über verzinkte Rohrleitungen, die nur zum Teil gedämmt sind, im

Gebäude unter der Kellerdecke verteilt. Parallel sind Versorgungsleitungen für Warm-

wasser und Zirkulation vorhanden, die sich in der Heizungsübergabe (Raum 010)

befinden.

Der weitere Verlauf der senkrechten Steigeleitungen ist nicht einsehbar. Die Trink-

wasserleitungen verlaufen hinter Vorwänden bzw. in Steigeschächten zu den jeweiligen

WCs bzw. Laborbereichen. Labor- und Werkstattbecken sind grundsätzlich an Kalt- und

Warmwasser angeschlossen, Waschbecken in WC-Räumen anteilig, Waschbecken in

Büro- und sonstigen Nebenräumen größtenteils als Warm- und Kaltwasseranschluss.

Die WC-Objekte entsprechen größtenteils ebenfalls noch dem Stand Anfang 80er

Jahre.

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Zustand und Mängel

  • Die verzinkten Trinkwasserleitungen weisen Innen-Korrosionen auf, was sich durch

braunes Wasser bei der Entnahme nach längeren Stillstandszeiten, z. B. nach

einem Wochenende, zeigt. Es sind bereits diverse Wasserschäden im Gebäude

durch Undichtigkeiten und Wasseraustritt aufgetreten.

  • Im gesamten Gebäude befinden sich mehrere nicht genutzte Trinkwasser-

anschlüsse/demontierte Objekte mit abgestopften Entnahmestellen.

  • Strangabsperrventile sind für Kalt- und Warmwasserzirkulation zum Teil erheblich

korrodiert.

  • Das Trinkwassernetz entspricht nicht den heutigen Hygieneanforderungen nach

VDEI 6023 hinsichtlich durchgeschliffener ständig zirkulierender Leitungs-

anbindungen. Lt. Untersuchungsbericht der Region Hannover/Abt. Umweltmedizin

vom 16.04.2019 wurden an div. Trinkwasserentnahmestellen erhöhte Blei- und

Nickelbelastungen festgestellt, die nicht der aktuellen Trinkwasserverordnung

entsprechen. Hier wurden Sofortmaßnahmen über das SBH eingeleitet.

  • Die sanitären Objekte inkl. der Armaturen sind nicht mehr zeitgemäß. Es sind

Stand-WCs vorhanden, wassersparende Armaturen an den Waschbecken fehlen.

Urinale haben keine automatische Spüleinrichtung. Zum Teil fehlen auch Warm-

wasseranschlüsse an den Waschbecken.

  • Es ist eine zentrale Trinkwassererwärmung mit großvolumigem Warmwasser-

speicher und Zirkulationsnetz für das gesamte Gebäude vorhanden. Die Dämmung

ist KMF-haltig und teilweise eine PVC-Abdeckung auch in Flur- und Rettungs-

wegen/ Fluren.

  • Die Installationstechnik weist keine Brandschutzmaßnahmen in qualifizierten

Wänden und Decken auf.

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3.3 Heizung/Wärmeversorgung

Das Hauptgebäude ist an die Fernwärmeversorgung der Stadtwerke Hannover

(enercity) angeschlossen. Die Fernwärmeübergabe befindet sich als indirekter

Anschluss im Sockelgeschoss im Raum 010. Lt. Typenschild ist ein Anschlusswert von

400 kW vorhanden.

In der Fernwärmeübergabestation gibt es 2 Heizungsverteiler, und zwar

Verteiler 1:

  • Fernwärme-Hauptvorlauf

  • Unterstation 2. BA (Kirchwender Flügel)

  • Nebengebäude (ehemaliges Arztgebäude)

  • Übergabe 1. BA

Der zweite Verteiler im Raum versorgt das Hauptgebäude mit folgenden Regelgruppen:

  • Gruppe Südwest

  • Gruppe Lüftung

  • Gruppe Nordost

Der Heizungsverteiler befindet sich noch im Ursprungszustand mit Dämmung aus

künstlicher Mineralfaser (KMF), Abdeckung teilweise aus Blech, teilweise aus PVC,

auch in Flucht- und Rettungswegen.

Umwälzpumpen sind unterschiedlicher Bauart aus verschiedenen Baujahren

vorhanden. Einige Pumpen wurden bereits ausgetauscht und sind neuerer Bauart,

jedoch nicht neuester Energiespartechnik.

Die Heizungsverteilleitungen verlaufen unterhalb der Kellerdecke, meist in den Fluren

und verteilen dort zu den senkrechten Steigesträngen. Vor dem Deckendurchtritt sind

Strangabsperrventile, jedoch ohne Einregulierungsmöglichkeiten vorhanden.

Im Gebäude sind überwiegend sichtbare Steigestränge aus Stahlrohr vorhanden, ohne

sichtbare Mängel. In den einzelnen Räumen werden Heizkörper versorgt und ange-

schlossen. Es handelt sich um Plattenheizkörper ohne Konvektorschächte. Die

Thermostatventile sind überwiegend noch im Erstzustand vorhanden, einige wurden

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zwischenzeitlich ausgetauscht. Jeder Heizkörper ist mit einer absperrbaren Rücklauf-

verschraubung ausgestattet.

Über die Regelgruppe Lüftung werden Zuluftregister versorgt. Diese befinden sich an

unterschiedlichen Stellen im Gebäude. Meist handelt es sich um einfache Zuluftregister,

um nachströmende Luft von außen zu erwärmen.

Eine gute Übersicht bietet das vorhandene Heizungsverteilschema (Anlage).

Zustand und Mängel

  • Das gesamte Gebäude wird nach Feststellung bei der Ortsbesichtigung mit

überhöhten Vorlauftemperaturen betrieben. Zum Teil bestehen Unterversorgungen

im Bereich des weit entfernten Kirchwender Flügels.

  • Es sind überwiegend noch ungeregelte Heizungs-Umwälzpumpen mit hoher

Leistungsaufnahme vorhanden.

  • Die Dämmung an Armaturen ist unvollständig. Die bestehende Dämmung an

Rohrleitungen ist KMF-haltig und weist teilweise brennbare nicht zulässige

Abdeckungen in Flucht- und Rettungswegen auf.

  • Strangabsperrventile weisen Korrosionen und teilweise Undichtigkeiten an den

Spindeln auf.

  • Heizkörperanschlüsse weisen an vielen Stellen Korrosionen auf.

  • Thermostatventile sind überwiegend noch im Erstzustand vorhanden, nicht vor-

einstellbar und hydraulisch einzuregulieren.

  • Die Zuluft-Heizregister sind teilweise verschmutzt und stellen keine ausreichende

Wärmeversorgung bei Betrieb der Abluftanlagen sicher.

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  • Die Heizkörper im Ausstellungsbereich 028 A/029 A wurden erneuert. Es sind

relativ neuwertige Röhrenradiatoren unter den Holzsitzbänken an den Außen-

wänden vorhanden. Die Heizkörper sind weiter verwendbar.

Fazit

Bis auf wenige Ausnahmen, wie z. B. die Stahlrohrleitungen, ist die Heizungs- und

Wärmeversorgungsanlage technisch abgängig. Die Stahlrohrleitungen sollten an 2 - 3

exemplarischen Stellen im Gebäude überprüft werden, um den Zustand möglicher

Innen-Korrosionen im Hinblick auf Weiterverwendung zu überprüfen.

Trinkwasser-Erwärmungsanlage

Die vorhandene Speichertechnik entspricht hygienisch nicht mehr dem heutigen Stand

der Technik. Zentrale Warmwasserspeicher mit Warmwasser- und Zirkulationsleitungen

weisen hohe Wärmeverluste auf, des Weiteren besteht die Gefahr von Legionellen-

bildung, weil das vorhandene Netz nicht durchgängig mit Temperaturen von über 60 °C

betrieben wird.

3.4 Lüftungsanlagen

Folgende Räume sind mit maschinellen Lüftungsanlagen ausgestattet:

  • Innenliegende Flure mit Abluftanlagen und Außenluftnachströmung

  • Abluftanlagen für Digestorien der Werkstätten im Sockelgeschoss und den

Laborraum im 3. OG. Die nachströmende Zuluft wird meist direkt von außen

angesaugt und hat ein Heizregister zur Erwärmung der Zuluft in der kälteren

Jahreszeit.

  • Der Ausstellungsbereich 029 A und 028 A im Sockelgeschoss ist an eine Zu- und

Abluftanlage angeschlossen.

  • Für Gefahrstoffschränke gibt es einen zentralen Abluftventilator im Dachgeschoss.

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  • Der Laborraum im 3. OG ist mit einer Be- und Entlüftungsanlage ausgestattet, die

Anlage ist jedoch stillgelegt.

  • Die archäologischen Werkstätten/Präparationsräume im Sockelgeschoss 011 - 022

sind mit 2 Abluftanlagen, welche sich im Raum 015 befinden, ausgestattet. Die

Zuluft wird über Wetterschutzgitter in den Außenwänden nachgeführt. Diese sind

mit Heizregistern ausgestattet.

  • Die Holzbearbeitung Werkstatt im Raum 07 ist mit einer Abluft- und Filteranlage

ausgestattet.

Eine gute Übersicht der bestehenden Anlagen ist aus dem Übersichtsschema Lüftung

ersichtlich (siehe Anlage).

Zustand und Mängel

  • In der kühleren Jahreszeit wird insbesondere im Sockelgeschoss, Werkstätten, über

Zugerscheinungen geklagt. Um die hohe Unterdruckbildung auszugleichen, wurde

eine Überströmöffnung vom Flur 035 zum Treppenhaus 036 geschaffen. In dieser

Überströmöffnung fehlen jedoch Brandschutzvorkehrungen.

  • Brandschutzklappen sind an den Kanälen weder beim Austritt aus Technik-

bereichen, noch in den Geschossdecken vorhanden.

  • Die Zuluftanlagen entsprechen nicht heute gültigen Hygieneanforderungen und

Richtlinien. Es fehlen u. a. Reinigungs- und Revisionsöffnungen, Außenluftfilter

fehlen teilweise ganz, bzw. sind nur als Grobfilter (Klasse G) vorhanden.

  • Die Fortluft der Digestorien wird abweichend von den Vorschriften von den im

Dachboden aufgestellten Geräten und Ventilatoren nicht senkrecht über Dach

ausgeblasen. Die Fortluftauslässe über Dach sind erheblich korrodiert.

  • Diverse Ventilatoren im Dachboden machen Lagergeräusche.

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  • Gefahrstoffschränke sind nicht konsequent an einen eigenen Abluftstrang

angebunden.

  • Die Lüftungsanlagen entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die

seitens des Nutzers geforderten Maßnahmen zur Befeuchtung und Kühlung in den

Restaurierungswerkstätten, angepasst an unterschiedliche Bearbeitungsbereiche,

fehlen. Eine objektgerechte Lagerung und Bearbeitung ist lt. Nutzerangaben in den

archäologischen Werkstätten nicht möglich. Gefordert werden in den

Restaurierungs- und Fundbearbeitungsbereichen konstante Raumkonditionen.

  • Im Wesentlichen ist der Bestand an lufttechnischen Anlagen aus dem Jahr 1983.

Die theoretische Lebensdauer nach VDI 2067 beträgt 15 - 20 Jahre und ist seit

Längerem überschritten. Die vorhandenen Anlagen entsprechen weder den

heutigen Hygienevorschriften nach VDI 6022, noch den heutigen Brandschutz-

anforderungen.

  • Ein energiesparender Lüftungsbetrieb ist mit den vorhandenen Ventilatoren,

Antrieben und der bestehenden Regelung nicht möglich.

  • Wärmerückgewinnungseinrichtungen fehlen vollständig. Da keine Brandschutz-

klappen in senkrechten Kanälen/Geschossdecken vorhanden sind, besteht die

Gefahr der Rauchverschleppung und Rauchausbreitung im Brandfall.

Fazit

Die lufttechnischen Anlagen sind altersbedingt technisch abgängig, erfüllen nicht mehr

die Anforderungen und sind bis auf einzelne neuere Ventilatoren bei einer

Grundsanierung nicht weiter verwendbar.

3.5 Kältetechnik

Kältetechnische Anlagen sind nur in geringem Umfang im Gebäude vorhanden, und

zwar

  • Splitgerät für den EDV-Raum im Sockelgeschoss Kirchwender Flügel

  • Kälte-Splitanlage für die Restaurierungswerkstatt 018 im Sockelgeschoss.

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Die Anlagen sind betriebsbereit, erfüllen jedoch nicht die Anforderungen für die

Räumlichkeiten. Eine Redundanz für die Kühlung des Serverraums fehlt.

3.6 Nutzungsspezifische Anlagen/Medienversorgungsleitungen

In den Werkstätten sind teilweise Gas-Entnahmestellen vorhanden. In einigen

Bereichen stehen Patronen zur Wasserbehandlung und Demineralisierung.

3.7 Gebäudeautomation

Schaltschränke mit Regelungs- und Steuerungskomponenten/Einbauteilen sind den

unterschiedlichen Technikräumen, z. B. Heizung im Sockelgeschoss und Lüftung im

Dachgeschoss, zugeordnet. Eine neuere Schaltanlage befindet sich in der Fernwärme-

übergabestation. Hier wurden vor ein paar Jahren auch die dazugehörigen Regelventile

und Sensoren der Heizungsregelgruppen ausgetauscht. Grundsätzlich ist dieser

Schaltschrank weiter verwendbar.

Alle weiteren Schaltschränke stammen aus 1983 und haben die Lebensdauer von 15 -

20 Jahren bereits seit Längerem überschritten. Verkabelungen weisen keine

Brandschottungen in qualifizierten Wänden und Geschossdecken auf. Letztgenannte

Anlagen sind technisch abgängig.

Weitere Einzelheiten zum Bestand und den festgestellten Mängeln sind dem technischen

Raumbuch mit den beigefügten Fotos zu entnehmen.

  1. Bedarfsabhängigkeiten

Aus dem Raumbedarfsplan des NLD und den geführten Abstimmungsgesprächen

haben sich folgende Bedarfsabhängigkeiten im Hinblick auf eine mögliche Sanierung

an technischen Anlagen ergeben:

  • Hohe Anforderungen an Be- und Entlüftung für die archäologische Restaurierung

(Referat F3). Hier bestehen zum Teil hohe zusätzliche Anforderungen an Tempe-

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ratur und relative Feuchte

  • Hohe raumlufttechnische Anforderungen auch an die Be- und Entlüftung im Bereich

der Restaurierung für Bau- und Kunst-Denkmalpflege (Referat F4)

  • Hohe Anforderungen an die Be- und Entlüftung bzw. Absaugung in den Werkstatt-

bereichen (Referat F3 und F4)

  • Be- und Entlüftungsmaßnahmen im Bereich der Technikräume/Kompressoren

  • Hohe Anforderungen an Raumlufttechnik in Sammlungsräumen

  • Notwendige Be- und Entlüftung im Bereich der Gefahrstoff- und Chemikalienlager-

räume sowie Labore und Präparationen

  • Ausfallsichere und redundante Kühlung für die Serverräume

Für eine mögliche Sanierung muss der Weiterbetrieb des Gebäudes bzw. von Teil-

bereichen weiter gewährleistet sein. Dies betrifft sowohl die Trinkwasserversorgung,

als auch die Heizungs- und Lüftungsversorgung.

Aufgrund der eingeschränkten Geschosshöhen, insbesondere im Sockelgeschoss,

können lüftungstechnische Zentralräume nur im Dachbereich angeordnet werden,

so dass eine Erschließung lüftungstechnischer Art immer von oben erfolgt.

Eine Sanierung der Trinkwasserversorgung sollte aufgrund der bereits vorhandenen

Korrosionen im verzinkten Rohrnetz aufgrund der hygienischen Abhängigkeiten immer

vom zentralen Trinkwasser-Hausanschluss erfolgen und nicht als Anschlussleitung an

eine bestehende alte Verteilleitung.

Sämtliche Entwässerungsleitungen münden unterhalb der Kellersohle in einem

zusammenhängenden Netz. Dies muss bei einer Teilsanierung der Entwässerungs-

leitung berücksichtigt werden.

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  1. Maßnahmen nach Kostengruppen mit Grobkostenschätzung

Die vorgeschlagenen Maßnahmen basieren auf den vorgenannten Abhängigkeiten,

Nutzervorgaben und den neuen Grundrissen der Architekten Woelk Wilkens sowie

den zwischenzeitlich erfolgten Abstimmungsgesprächen.

Zu der Auflistung von Maßnahmen ist die Summe der Grobkostenschätzung mit

aufgeführt.

5.1 Abwasser, Wasser, Gasanlagen (KG 410)

  • Grundsätzlich kann der Trinkwasser-Hausanschluss im

Technikraum im Sockelgeschoss T2 weiter verwendet

werden. Sollte eine Sanierung mit dem Erweiterungsbau

beginnen (siehe beigefügte Zeichnungsübersicht), wäre es

vorteilhafter, einen neuen Trinkwasser-Hausanschluss im

Sockelgeschoss des Erweiterungsbaus anzuordnen, um von

dort die Gebäude nach und nach mit neuen Leitungen zu

erschließen und die vorhandenen Leitungen abzulösen. Neubau 3.000

  • Neue Trinkwasser-Verteilleitungen im Sockelgeschoss mit

Schwitzwasser- und Kältedämm-Maßnahmen Altbau 50.000

Neubau 20.000

  • Neue Trinkwasser-Steigeleitungen in einem separaten

Schacht abseits von warmgehenden Rohrleitungen im

Bereich der Technikschächte bzw. Vorwandinstallationen

der neuen Sanitärräume/WCs und Teeküchen (in Kosten-

schätzung Objekte enthalten)

  • Sämtliche Anschlüsse werden durchgeschliffen, so dass

möglichst keine Stichleitungen mit stehendem Wasser

verbleiben. An den Endpunkten werden je Geschoss

Spüleinrichtungen vorgesehen Altbau 12.000

Neubau 12.000

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  • Neue sanitäre Objekte mit Vorwandinstallationen in den WC-

Räumen Altbau 240.000

Neubau 120.000

  • Teeküchen mit Standard-Einrichtung/Möblierung Altbau 50.000

Neubau 20.000

  • Alle Waschbecken mit elektrischen Durchlauferhitzern zur

Wassererwärmung (dezentrale Anordnung) Kosten in

Objektanzahl enthalten

  • Einbindung von Notduschen in Laborbereichen in das

zirkulierende Trinkwassernetz Altbau 12.000

Neubau 16.000

  • Neue Schmutzwasser-Fallstränge in Vorwandinstallationen

der WC-Räume oder Technikschächten (in Objektpauschale

enthalten)

  • Schmutzwasser-Sammelleitungen im Sockelgeschoss mit

zentralen Anschlusspunkten an neue Grundleitungen Altbau 48.000

Neubau 16.000

  • Entwässerungsgegenstände im Sockelgeschoss werden

über eine separate neue Grundleitung angeschlossen und

über eine Hebeanlage an die Entwässerungsleitungen im

Außenbereich angeschlossen Altbau 65.000

Neubau 25.000

  • Innenliegende Regenwasser-Fallstränge werden - soweit

vorhanden - grundsätzlich erneuert, so weit wie möglich

sollen die Gebäude weiter über außenliegende Fallrohre

entwässert werden Altbau 15.000

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  • Getrenntes Schmutzwassernetz für Laborbereiche bzw.

Werkstätten, in denen mit Konservierungsstoffen gearbeitet

wird. Altbau 42.000

Neubau 21.000

  • Weiterverwendung des Gas-Hausanschlusses mit

Neuverrohrung und Anschluss der Werkstattbereiche, in

denen Gas benötigt wird.

Gas-Notaus-Taster vor dem jeweiligen Raumbereich bzw.

zusammengefassten Raumbereichen. Altbau 32.000

Neubau 15.000

  • Demontagen und Schadstoffsanierung nach Baufortschritt Altbau 45.000

Summe Abwasser, Wasser, Gasanlagen (KG 410) Altbau 611.000

Neubau 268.000

Bauablauf

Aufgrund der Bestandsabhängigkeiten, des weiterlaufenden Betriebes und der

Hygieneabhängigkeiten wird empfohlen, den Umbau bzw. die Sanierung mit einem

Erweiterungsbau oder im südlichsten Gebäudeflügel der Scharnhorststraße zu

beginnen. Ein Sanierungsbeginn im Bereich des Kammerflügels wird aufgrund der

Hygiene- und Bestandsabhängigkeiten nicht empfohlen.

5.2 Wärmeversorgungsanlagen (KG 420)

  • Weiterverwendung des vorhandenen Fernwärme-

Gebäudeanschlusses, entweder im Technikraum des

Sockelgeschosses T2, oder im Erweiterungsbau T1 Altbau 15.000

  • Neue Heizungsverteilung mit folgenden Regelgruppen:

Statische Heizung Erweiterungsbau Neubau 3.000

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Statische Heizung vorhandene Gebäude

Scharnhorststraße

Statische Heizung Gebäudeteil Kammerflügel

(wie bisher)

Dynamische Heizung zur Versorgung der

Nacherhitzer in Raumlufttechnischen Anlagen

Altbau 18.000

  • Neue Heizungs-Verteilleitungen im Sockelgeschoss Altbau 65.000

Neubau 24.000

  • Senkrechte Steigestränge durch alle Geschosse mit

sichtbaren Anschlussleitungen an neue Heizkörper

(in Heizkörperpauschale enthalten)

  • Auslegung der Heizflächen auf Raumtemperaturen mit

Personenbelegung gemäß AMEV, d. h. unter anderem

Büroräume bis 21 °C

  • Heizflächen als Niedertemperatursystem mit voreinstellbaren

Thermostatventilen zum hydraulischen Abgleich

(280 x 1.000)

(110 x 1.000) Altbau 280.000

Neubau 110.000

  • Dezentrale Regelgruppen an den

Lüftungsanlagen/Nacherhitzern als Mengenregelung Altbau 12.000

Neubau 6.000

  • Neue zentrale Trinkwasser-Erwärmungsanlage im

Durchlaufprinzip Altbau 32.000

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  • Einsatz von hocheffizienten Energiesparpumpen an den

Heizungshauptverteilern bzw. Nacherhitzer-Regelgruppen

(i. O. genannten Kosten enthalten)

  • Dämmung der Heizungsverteilleitung nach EnEV

(in Verrohrung enthalten)

  • Demontagen und Schadstoffsanierung/Entsorgung nach

Baufortschritt in Teilabschnitten Altbau 40.000

Summe Wärmeversorgungsanlagen (KG 420) Altbau 462.000

Neubau 143.000

Abhängigkeiten Bauabschnitte

Es ist sinnvoll, eine Sanierung im Bereich der Fernwärme-Übergabestation zu

beginnen, d. h. die Fernwärme-Übergabestation mit den Verteilgruppen als Erstes zu

erneuern. Die besten Voraussetzungen bietet hierfür der Beginn in einem Erweiterungs-

bau mit Schaffung eines neuen Technikraumes T1 für den Fernwärme-Hausanschluss

mit Heizungsverteilung.

5.3 Raumlufttechnische Anlagen (KG 430)

Grundsätzlich wird empfohlen, die allgemeinen Büro- und Arbeitsräume so weit wie

möglich über zu öffnende Fenster natürlich zu be- und entlüften.

Maschinell zu be- und entlüften bzw. lufttechnisch zu behandeln sind folgende Raum-

bereiche:

  • Innenliegende Räume

  • WC-Räume mit mehr als 2 WCs, auch wenn die Räume Fenster haben

  • Innenliegende Flure

  • Räume mit besonderen Anforderungen an Temperatur und Raumfeuchte, u. a.

Aufbereitungsräume und Werkstätten

  • Laborräum/Digestorien

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  • Lagerräume, z. B. für Chemikalien

  • Sammlungsräume bzw. Ausstellungsbereiche, die aufgrund der auzustellenden

Gegenstände eine besondere Anforderung an Raumtemperatur und Feuchte-

konstanz haben.

Die Anordnung von Technikräumen kann in Abhängigkeit der vorhandenen Gebäude-

höhen nur im Dachgeschoss empfohlen werden, auch auf dem Dachbereich des

geplanten Erweiterungsbaus. Zentrale Be- und Entlüftungsgeräte sind den jeweiligen

Versorgungsbereichen zugeordnet. Einzelheiten siehe beigefügtes Übersichtsschema

Lüftung.

Folgende zentrale Anlagen sind geplant:

  • Be- und Entlüftungsanlage Kirchwender Straße Altbau 120.000

  • Be- und Entlüftungsanlage Scharnhorstraße Bauteil I Altbau 210.000

  • Be- und Entlüftungsanlage Scharnhorstraße Bauteil II Altbau 230.000

  • Be- und Entlüftungsanlage mit Zonennachbehandlung zur

Teilklimatisierung im Neubaubereich Neubau 450.000

Kühlbedarf ergibt sich für folgende Raumbereiche/Nutzungsbereiche:

  • Kühlräume (Kühlraum-Umfassungswände bauseits) Neubau 50.000

  • 2 EDV-Räume mit Umluft-Kühlgeräten ausstatten,

redundante Ausführung Altbau 40.000

  • Räume mit höherer Temperaturkonstanz-Anforderung mit

Umluft-Kühlgeräten ausstatten Altbau 60.000

  • Für die Kühlung wird der Einsatz einer zentralen

luftgekühlten Kältemaschine auf dem Dach/Dachboden

vorgeschlagen Altbau 130.000

  • Die Erschließung mit Kaltwasserversorgungsleitung

erfolgt in den zentralen Schächten T1 bis T4 Altbau 55.000

Neubau 65.000

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  • Alle raumlufttechnischen Zentralanlagen werden mit einer

effizienten Wärme- und Kälterückgewinnungsanlage

ausgestattet sowie drehzahlregelbaren Ventilatoren

  • Die Außen- und Fortluftführung erfolgt über Dach auf der

von der Straße abgewandten Gebäudeseite Altbau 40.000

Neubau 20.000

Summe Raumlufttechnische Anlagen (KG 430) Altbau 885.000

Neubau 585.000

5.4 Nutzungsspezifische Anlagen (KG 470)

  • Nach derzeitigem Stand der Abstimmung werden trockene

Feuerlöschleitungen in den Haupt-Treppenhäusern

vorgesehen mit Einspeisung von außen und

Entnahmestellen/ Hydrantenschränken je Geschoss Altbau 65.000

Neubau 25.000

Summe Nutzungsspezifische Anlagen (KG 470) Altbau 65.000

Neubau 25.000

5.5 Gebäude- und Automationsanlagen (KG 480)

  • Geplant ist der Einsatz von Automationsschwerpunkten

(ASP), die in den jeweiligen Technikzentralen für Heizung

und Lüftung untergebracht werden. Die Schränke werden

entsprechend der Bauabschnitte bzw. Gebäudebereiche

angeordnet. Sie erhalten eine BACnet-fähige DDC-

Unterstation sowie die Möglichkeit der Datenkontrolle

(Temperatur, Feuchte und Laufzeiten sowie Trends) über

einen Arbeitsplatzrechner mittels WEB-Browser anzuzeigen Altbau 225.000

Neubau 150.000

Summe Gebäude- und Automationsanlagen (KG 480) Altbau 225.000

Neubau 150.000

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