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Anlage E.1.2
zum Bauleitfaden
Fassadenbegrünung
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Baureferat
Fassadenbegrünung – Grundlagen
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Impressum
Verfasser: Landeshauptstadt München
Prof. Dr.-Ing. Nicole Pfoser (HfWU/stadtnatur.de) Stefan Brandhorst (Cityarc AG) Harald Hoffmann
Baureferat (Hochbau) Friedenstraße 40 81660 München Abteilung HZ3 Mail bauoekologie.hz3.bau@muenchen.de
ohne gesonderte Freigabe ausschließlich zur Verwendung bei Hochbauprojekten des Baureferates der Landeshauptstadt München
München, Juli 2023
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Vorwort
Gerade in urbanen Städten wie München ist der Platz für Grünflächen begrenzt. Neben bepflanzen Dächern spielen begrünte Fassaden eine entscheidende Rolle für Umwelt und Klima. Nebenbei können Sie auch architektonisches Gestaltungselement sein. Begrünte Fassaden sind gut für´s Klima, Menschen und Tiere. Sie verbessern das Mikroklima, kühlen in heißen Sommern und erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Außerdem binden die Pflanzen klimaschädliches CO² sowie Staubteilchen aus der Umgebungsluft und geben Sauerstoff ab.
Zur Verbesserung des Stadtklimas und zur Förderung der Biodiversität am Gebäude sind gemäß Stadtratsbeschluss vom 18.12.2019 „Bayerisches Versöhnungsgesetz II/ Grundsatz- beschluss zur „Klimaneutralen Stadtverwaltung 2030“ und weitere Maßnahmen zur Erreichung der Klimaneutralität München 2050“ bei städtischen Gebäuden neben den Flachdächern auch die Fassaden zu begrünen.
Nachfolgende Grundlage wurde hierfür zur Umsetzung von städtischen Bauprojekten des Baureferates Hochbau erstellt.
München 06/2023
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Haftungsausschluss
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Hinweise
• Namen in Klammern (...) verweisen auf dem Text zugrunde- liegende Literatur, wissenschaftliche Studien und Gutachten. Das Literaturverzeichnis befindet sich auf Seite 54 ff.
• Bei den abgebildeten Schnitt- und Grundrisszeichnungen handelt es sich um schematische Darstellungen ohne Anspruch auf konstruktive Vollständigkeit.
• Allen, die durch Überlassung ihrer Bildvorlagen, durch Erteilung einer Reproduktionserlaubnis und durch Auskünfte am Zustandekommen dieser Broschüre mitgewirkt haben, sagen wir herzlichen Dank. Die überwiegende Anzahl der Zeichnungen für diese Broschüre sind Eigenanfertigungen. Abbildungen und Piktogramme ohne Bezeichnung oder Verfasserinnennachweis stammen von den Autorinnen. Bei abgebildeten Schnitten zu Wandaufbauten handelt es sich um schematische Darstellungen ohne Anspruch auf konstruktive Vollständigkeit.
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Inhaltsverzeichnis
Allgemeine Hinweise zu Fassadenbegrünungen 08 Fassadenbegrünungstypen – Bauweisen 08
Vegetationstechnische Kriterien 10 Wuchsstrategie Kletterpflanzen Planungshinweise Hinweise zu Pflege und Wartung
Versorgungstechnische Kriterien 12 Bodenbeschaffenheit/Substrat Versorgung mit Wasser und Nährstoffen (Regenwasser, Trinkwasser, Wasserqualität, Bewässerungstechnik) Hinweise zu Pflege und Wartung
Pflege und Wartung 18
Anforderungen der Pflanzenauswahl 18
Systemtypische Übersicht, Entscheidungsparameter 20
Begrünung von Wänden und Fassaden, Kategorien 22
Bodengebundene Begrünungen 23
Varianten für nicht versiegelte Bereiche 23 Begrünungen mit Kletterpflanzen 23 Selbstklimmer 23 Gerüstkletterpflanzen 25
Varianten für versiegelte Bereiche mit bodengebundene Begrünungen 29 Wurzelraum im Boden mit Pflanzscheibe 29 Wurzelraum in Rücksprüngen/Nieschen 30 Wurzelraum mit Wurzelsperre/Pflanzcontainer 31
Wandgebundene Begrünungen 32
Begrünung mit Pflanzbehältern 32 Modulare wandgebundene Begrünungen 34 Flächige wandgebunden Begrünungen 35
Strategien für eine schadensfreie Fassadenbegrünung 37 Berücksichtigung der Lebensbereichkriterien 38 von Pflanzen Ausschreibung von Pflege und Wartung 39 Hinweise zum Brandschutz 43 Anwendungshilfe zur Begrünung mit Kletterpflanzen 44
Literatur- und Internetverzeichnis 54 Weitere Hinweise 56
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Allgemeine Hinweise zu Fassadenbegrünungen
Steht die Zielstellungen zur Fassadenbegrünung fest, können die Begrünungsbauweise und Pfl anze gut aufeinander abgestimmt infrage kommenden Bauweisen sondiert und die Standortansprüche sein. Bei Gebäuden mit massiven Wandaufbauten ist das Angebot der fokussierten Pfl anzen geklärt werden. Ohne die fachgerechte an Begrünungslösungen am größten, sofern die Wände schadens- Abstimmung von Gebäude, Kletterhilfe und Pfl anze kann sich eine und fugenfrei sind. In diesem Fall ist grundsätzlich alles möglich, Fassadenbegrünung nicht zufriedenstellend entwickeln, ggf. sind von der Direktbegrünung bis zu wandgebundenen Bauweisen. sogar Schäden an Gebäude oder Vegetation die Folge. Daher Bei geplanten oder bereits durchgeführten Sanierungen muss wird vor der Darstellung der Begrünungsvarianten an dieser Stelle darauf geachtet bzw. geprüft werden, dass keine für die Pfl anzen zunächst auf elementare Planungskriterien eingegangen. schädlichen Stoffe aus der Fassade ausgewaschen oder mit dem Regenwasser von Dachfl ächen an die Pfl anzen gelangen. (Pfoser/ Umgebung und Gebäude Jenner 2014; Pfoser 2016). Bei etwaiger Behandlung der Fassade ist auf die Pfl anzenverträglichkeit zu achten. Insbesondere bei einer Zu den allgemeinen Anforderungen der Pfl anzen an die Direktbegrünung kann es zu Anwuchsproblemen durch fehlende Gebäudeumgebung gehören äußere Einfl ussfaktoren wie Haftung an der Wand bzw. dem Putz kommen. z. B. Besonnung (vollsonnige, absonnige oder schattige Fassadenseite), die Bodenbeschaffenheit sowie die Nährstoff- Fassadenbegrünungstypen – Bauweisen und Wasserversorgung. Insbesondere im Gehwegbereich stellen Salzeinträge (Streusalz) oder Beschädigungen an der Basis Bei den möglichen Bauweisen der Fassadenbegrünung gibt der Pfl anze ein erhebliches Problem dar. Bei der Auswahl der es neben der Sonderform der Spaliergehölze (siehe z. B. Pfl anzen ist zudem auf deren Stadtklimafestigkeit zu achten. Zur Großmann/Wackwitz 2005) zwei übergeordnete Lösungen: Kompensation versiegelter Flächen mit der Folge lang anhaltender die bodengebundenen Bauweisen, bei denen die Pfl anzen im Trockenperioden und zur Förderung kurzer Regenschauer Erdboden wurzeln, und die wandgebundenen Bauweisen, bei ist die Verdunstungsrate zu erhöhen. Trockenheitsresistente denen die Pfl anzen keinen Boden-/Bodenwasseranschluss Pfl anzungen bieten Lösungen für pfl egearme Bereiche, stehen haben (vgl. folgende Seiten). Dazu gibt es Kombinationen beider jedoch einer erhöhten Verdunstungsrate entgegen. Integrierte Bauweisen. Es kann zwischen temporärer und dauerhafter Wasserkonzepte bieten Flächen zur Speicherung des Grau- und Begrünung unterschieden werden. Niederschlagwassers, die das Stadtklima durch sommerliche Die temporäre Fassadenbegrünung bietet eine gestalterische Verdunstungskühlung verbessern, und Wasserreserven für Zwischenlösung, bis die eigentliche, dauerhafte Begrünung ihre Trockenperioden bereitstellen. volle Raumwirkung erreicht hat. Temporäre Begrünungen sind dann Da sich nicht jede Begrünung für jeden Wandaufbau eignet zu empfehlen, wenn eine schnelAleb Wb.i r2k0sa: mDkiee iBt uengdrü Sniuchntgbsatrekcehit - (und umgekehrt), müssen Fassaden- bzw. Wandaufbau, erreicht werden soll. niken und ihre Eignung für bestimmte Wandaufbauten (© Abb. 01: Ausbildungsformen der Fassadenbegrünung (© Nicole Nicole Pfoser, 2016) [22; 23] Pfoser 05/2013)
Bodengebundene Fassadenbegrünungen Wandgebundene Fassadenbegrünungen
Leitbarer Bewuchs Horizontale Vertikale Vertikale Direktbewuchs an separater Vegetationsflächen, Vegetationsflächen, Vegetationsflächen, der Fassade Wuchskonstruktion Pflanzgefäße modular Flächig
Massive Außenwände (gedämmt, ungedämmt), intakt, geschlossene Fugen, pflanzenphysiologisch geeigneter Haftgrund/Wuchskonstruktion Bodengebundene Fassadenbegrünung
Ständer- Fachwerkbauweise (gedämmt, ungedämmt), Verankerung im Traggerüst, durchbindende wärmebrückenreduzierte Halterung, ggf. saisonal (sommergrün) Bei der bodengebundenen Fassadenbegrünung werden zwei Wuchsaufl eitungen. Die weitere Differenzierung ist vor allem bei Systematisch Fugen, daher separate P Anwendungen unterschieden: Die dMireehkrstceh aBligeeg nricühnt huinntger lmüftiett e Wandaufbauten (Ggeedärmüsmttk), ldeutrtcehrbpinfld aenndzee wnä rmvoebnr üBckeendreeduutzuienrtge ,H ualmter udnegn häufi gsten Fehler Systematisch Fugen, daher separate P sch Fugen, dSaheelrb stekplairmatem Peflarnnz eubnende die Begrünung mit Gerüstkletterpfl anzen an zu vermeiden: die Auswahl der falschen Wuchshilfe. Ohne die Mehrschalige hinterlüftete Wandaufbauten (gedämmt), durchbindende wärmebrückenreduzierte Halterung 8 Luftkollektorfassaden, Verankerung im Traggerüst - saisonal (Sommergrüne Pflanzen)
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passende Wuchshilfe können die Pflanzen nicht emporwachsen Andernfalls muss im Zuge der Pflege auf ihre Freihaltung geachtet und verharren am Boden oder bilden dort ganze Matten. werden (regelmäßiger Rückschnitt). Bei Gerüstkletterpflanzen Für die direkte Begrünung mit Selbstklimmern braucht es rissfreie, dienen Sekundärkonstruktionen als Wuchshilfe. Sie können je standfeste Fassadenoberflächen (allgemein Beton, vollverfugtes nach gewünschter Gestaltungsaussage aus Metall, Holz, GFK Mauerwerk oder mineralische Putzflächen). Pflanzenschädliche (Stäbe, Gitter) oder aus Draht- oder Kunstfaserseilen bestehen. Anstriche oder Behandlungen sind zu vermeiden. Auf diesen Die Konstruktionen dürfen nicht korrodieren, pflanzenschädlich Punkt ist besonders im Rahmen geplanter Sanierungen zu achten. beschichtet sein oder sich in der Sonne auf über 60 °C erhitzen. Technische Elemente, wie Zuluftöffnungen, Lüftungsklappen oder Bzgl. Dimension, Spannkraft und Wandabstand müssen sie auf die Aaubch bFal.lr o1hre3 u1nd Feuerleitern müssen bei der Planung beachtet jeweiligen Eigenarten der Pflanzen abgestimmt sein (siehe Abb. und ggf. durch Wuchsbegrenzungsbleche geschützt werden. S.26, S.31 ff.). (Pfoser/Jenner 2014, Pfoser 2016, Pfoser 2018)
Abb. 02: Systematik Bodenge- bundene Begrünung Bodengebundene Begrünung (© Nicole Pfoser 09/2009 - Grundlage: FLL Fassadenbegrünungsrichtlinie 2000)
Selbstklimmer Gerüstkletterpflanzen Die in diesem Kapitel auszugsweise behandelten Kriterien stützen sich auf das Fachbuch „Vertikale Begrünung“, Verlag Wurzelkletterer Haftscheibenranker Schlinger Ranker Spreizklimmer (WK) (WK) Winder (S) (R) (K) Eugen Ulmer sowie die FLL-Fassaden- begrünungsrichtlinien, die insgesamt Abb. 131 Grundlage für die Planung, Ausführung und Blattranker Sprossranker Blattstielranker (RB) (RS) Pflege von Fassadenbegrünungen darstellt.
Abb. 132
WAanbdgbeb.u 1nd3en1e Fassadenbegrünung Bodengebundene Begrünung
Wandgebundene Begrünungen kommen zum Einsatz, wenn die Begrünung, parallel verläuft eine Entwässerungsleitung. (Pfoser örtlichen Verhältnisse keine direkteW Baengdrgüenbuunngd ezunlea Bsseegnrü onduenrg ein et al. 2014, Pfoser 2016, Pfoser 2018) Die „modulare Bauweise“ Selbstklimmer Bodengebundene BegrünuGngerüstkletterpflanzen besonderes Image erzielt werden soll. Es werden drei gängige besteht aus Elementeinheiten, die in Gärtnereien vorkultiviert Bauweisen unterschieden: die lineare, die modulare und die flächige werden können, um direkt nach Fertigstellung der Begrünung das Pflanzen in horizontalen Pflanzen in senkrechten Vegetationsflächen Bauweise. gewünschte Erscheinungsbild sowie die ökologische Leistungsfähigkeit WurzeVlkelegtteetraertionsfläHcahftsecnheibenranker Schlinger „VertikaRlean Gkeärrten“ Spreizklimmer Selbstklimmer Gerüstkletterpflanzen (WK) (WK) Winder (S) (R) zu gewährleis(tKe)n. Zwischen Modulen und Gebäudewand müssen Für die „lineare Bauweise“ werden horizontal verlaufende Linear- Feuchteabdichtung und/oder Durchlüftungsmöglichkeiten vorhanden oder EinzelbReehgäallbteaurw aenis eeiner tragenden SekundäMrkoodnulsatreru Bkautiwoenis eso Fläscehiigne. KInon dsterurk Utionnteenrkonstruktion oder innerhalb der Module verlaufen WurPzflealknlzeettnerreegral als VoHrafaftssscahdeeibenranker Schlinger Blattranker Ranker SprossrankeSrpreizklimmer übereina(nWdKe)r angebracht, d(WasKs) sie die WuchsgröWßined dere B(rSl a)Pttflstaienlrzaennkear u(RsBw)a(Rh)l die (VReS)r- und E(nK)tsorgungsleitungen. (Pfoser et al. 2014, Pfoser 2016, oder den Lichteinfall vor Glasflächen nicht behindern. Für eine Pfoser 2018) Bei der „flächigen Bauweise“ wird die zu begrünende
Abb. 132
BeSgtarüudneunng vKolerin GgelhaöslflzeächGeernüs tskilnetdte sr-ommergSrtüaundee nPflanKzleeinng ezhuö lwzeählenM,o ose SEeblbestnkliem mvoerllflGäecrühstikgle mtteri-t einer verrottungsfreien Trägerplatte an der pflanzen Blattranker Sprossranker pflanzen mit dem Effekt der sommerlichen Verschattung und dBelmatt swtieinlratnekrelirc (RhBe)n Seku(RnS)därkonstruktion befestigt. Die Pflanzen werden in Filztaschen Durchlass von solarer Wärmeenergie. oder Schlitze mit Substrateinlage gepflanzt. (Pfoser et al. 2014, Pfoser
Abb. 132
Diue. aW. aauschs eGrr-ä suenr,d NährsStcohfflinvgeerr,sorgungW vaenrdläguefbtu fnrodsetnseic Bheegr rbüins uznugr 20b1e6di,n Pgftoser 2018) u.a auch Spreiz- Farne, bedingt Ranker, Wurzel- Gräser, Farne klimmer Zwiebelpflanzen Spreizklimmer kletterer
Pflanzen in horizontalen Pflanzen in senkrechten Vegetationsflächen Abb. 03: Systematik Wandgebun- dene Begrünung (© Vegetationsflächen Wandgebundene Begrünun„gVertikale Gärten“ Nicole Pfoser 09/2009)
Abb. 133
PflanzReeng ainlb ahuowreizisoentalen Pflanzen in senkrechten Vegetationsflächen Modulare Bauweise Flächige Konstruktionen PflVanezgeenrteagtaiol anlss Vfloärcfahsesande „Vertikale Gärten“
Mischformen Stauden KRleeginaglbeahuöwlzeeiseGerüstkletter- Stauden Kleingehölze Moose Selbstklimmer Gerüstkletter- Pflanzenregal als Vorfasspafldaenzen Modulare Bauweise Flächige Konstruktipoflnaennzen
+
Bodengebundene Begrünung Wandgebundene Begrünung uS.taa.u aduecnh GräsKelre,ingehölzeScGhelirnügsetkr,letter- Stauud.ean auchKleingehölze Moose Selbbsetdkliinmgmter GerSüpstrkeliezt-ter- Farne, bedingt Ranpkflear,nzen Gräser, Farne Wurzel- pkflliamnmzeenr Zwiebelpflanzen Spreizklimmer kletterer Leitbarer Bewuchs mit Gerüstkletterpflanzen Pflanzen in horizontalen Vegetationsflächen (entsprechend Kletterstrategie) Regalbauweise/Pflanzenregal als Vorfassade u.a. auch Gräser, Schlinger, bedingt u.a auch Spreiz- Farne, bedingt Ranker, Wurzel- Gräser, Farne klimmer AZbwiebbelp.fla n1zen33Spreizklimmer kletterer Schlinger Ranker Spreizklimmer Stauden Kleingehölze Gerüstkletter- Winder (S) (R) (K) pflanzen
Abb. 133
Abb. 04: Systematik Mischformen (© Nicole Pfoser Blattranker Sprossranker Mischformenu.a. auch Gräser, Schlinger, 09/2009) Blattstielranker (S) (RS) Farne, bedingt Ranker, Zwiebelpflanzen Spreizklimmer
+
BBooddeennggeebbuunnddeennee BBeeggrrüünnuunngg Mischformen WWanadngdegbeubnudnednene eB Beeggrürünnuunngg
+ 9
Leitbarer Bewuchs mit Gerüstkletterpflanzen Pflanzen in horizontalen Vegetationsflächen Bod(eenntgsperbeuchnedned nKele tBteergstrrüatneugine)g RegaWlbaaunwdegiseeb/Puflnadnzeennere Bgaelg arlsü Vnourfnasgsade
SchLlienigtbearrer BewuchsR manitk GererüstkletteSrpprfleainzkzleimnmer StaPufldaennzen in horiKzolenintagleehnö VlezegetationGsfleärüchsteknletter- Winder (S)(entsprechend(R K)letterstrategie) (K) Regalbauweise/Pflanzenregal als Vorfapsflsaadnezen
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Richtlinie Fassadenbegrünung 2016
en
| Selbstklimmer Schlinger/Winder Ranker Spreizklimmer Konstruktionen mit vorwiegend Gitter- und Netzförmige Konstruktionen mit vorwiegend waagerechter senkrechter Ausbildung Konstruktionen Ausrichtung o der gitter-/netzförmige Konstruktio Lasteinflüsse (Laub/Frucht/Holz): Lasteinflüsse (Laub/Frucht/Holz): Lasteinflüsse (Laub/Frucht/Holz): Lasteinflüsse (Laub/Frucht/Holz): ca. 170 - 2230 kg/Pflanze (bei ca. 5 - 30 kg/m2 ca. 6 - 21 kg/m2 ca. 7 - 14 kg/m2 ungehemmten Wuchs/tropfnass) (Gewichtsschätzung bei fach- (Gewichtsschätzung bei fach- (Gewichtsschätzung bei gerechtem Schnitt/tropfnass) gerechtem Schnitt/tropfnass) fachgerechtem Schnitt/tropfnass) + Windlast (abhängig von Polster- + Gewichte Kletterhilfen (abhängig von Werkstoff und Materialeinsatz) dicke/Exposition – erhöhte + Windlast (abhängig von Polsterdicke und Exposition – erhöhte Windlast in Gebäuderand-/Eckbereichen) Windlast in Gebäuderand-/Eck- Schwingungsübertragung in die Primärkonstruktion vermeiden ���bereichen) + Gewichte aus Schnee, Eis (Pflanze/Kletterhilfe – abhängig von örtlichen Bedingungen) +Gewichte aus Schnee, Eis + Spannungszustände von Kletterhilfen: Temperaturwechsel / Dickenwuchses der Kletterpflanzen (insbesondere Starkschlinger) ggf. Sicherung ggf. Seilparallele Aufleitung (s. rechte Abb. „Starkschlinger“) Intakte und pflanzenphysiologisch Ø Seil/Stab: 4-50 mm Vorzugsweise horizontale Ausrichtung. geeignete Wandfläche/Mauer Abstand zueinander: 20-80 cm Ø Seil/Stab: 4-30 mm Vertikalabstand untereinander: ca. 40 cm Vertikalabstand Abrutschsicherung Maschen-/Gitterweite: Maschen-/Gitterweite: oder Querstreben: 50 - 200 cm b 10-30 cm b 30-50 cm h 20-50 cm max. h 50 cm max. Feldmaße und Dimensionierung abhängig von natürlicher Feldmaße und Dimensionierung Feldmaße und Dimensionierung Endwuchshöhe, Pflanzenstärke abhängig von natürlicher End- abhängig von natürlicher Endwuchshöhe und Schlingverhalten wuchshöhe und Pflanzenstärke und Pflanzenstärke | Ranker Gitter- und Netzförmige Konstruktionen Lasteinflüsse (Laub/Frucht/Holz): ca. 6 - 21 kg/m2 (Gewichtsschätzung bei fach- gerechtem Schnitt/tropfnass) | Spreizklimmer | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gitter- und Netzförmige Konstruktionen | Konstruktion Ausrichtung o | en mit vorwiegend waagerechter der gitter-/netzförmige Konstruktio | ||||
| Lasteinflüsse (Laub/Frucht/Holz): ca. 5 - 30 kg/m2 (Gewichtsschätzung bei fach- gerechtem Schnitt/tropfnass) | ||||||
| + Gewichte Kletterhilfen (abhängig vo + Windlast (abhängig von Polsterdicke | n un | uderand-/Eckbereichen) ungen) er Kletterpflanzen (insbesondere Starkschlinger | ||||
| Schwingungsübertragung in die Prim + Gewichte aus Schnee, Eis (Pflanze/K + Spannungszustände von Kletterhilf |
Abb. 05: Lasten und Dimensionierungen von Kletterhilfen. 215 (Grundlagen s. Pfoser 2016, S. 215)
Vegetationstechnische Kriterien
Bei der Auswahl von Pfl anzen zur bodengebundenen boden- und die wandgebundene Fassadenbegrünung aufgeführt. Fassadenbegrünung (s. S. 44 ff.) müssen wie beschrieben Ein wichtiges Entscheidungskriterium sind zudem die Kosten. Wuchsvorkonstruktion und Pfl anze zusammenpassen. In der Bei der Fassadenbegrünung ist das Verhältnis von Bau- und Abbildung 05 ist daher aufgeführt, welcher Ranktyp welche Form Pfl egekosten zu berücksichtigen: der Kletterhilfe benötigt. • In der Herstellung günstige Bauweisen, wie z. B. die Direktbegrü- Weitere Planungskriterien bei der bodengebundenen nung mit Selbstklimmern, verursachen aufgrund der Wüchsigkeit Fassadenbegrünung sind u. a.: der Pfl anzen meist höhere Pfl egekosten oder, bei mangelnder Pfl ege, Schäden an Gebäude oder Bauteilen. • die Dimensionierung und Rasterweiten der Wuchsvorkonstruktion • Kostenintensivere Bauweisen mit Gerüstkletterpfl anzen, die eine • der Abstand der Kletterhilfe zur Wand (Durchlüftung/ Wuchskonstruktion benötigen, verursachen durch ihren Abstand Entfeuchtung) zum Gebäude meist geringere Pfl egekosten (sofern Pfl anze und • der Triebdurchmesser am Wurzelhals (Abstand der Pfl anzen zur Kletterhilfe aufeinander abgestimmt sind). Wand) • Wandgebundene Bauweisen sind in Herstellung und Unterhaltung • die Wuchshöhe (maximale Wuchshöhe kleiner als Höhe der gleichermaßen aufwändig. Hier müssen die besondere Wirkung, die Wuchsvorkonstruktion/Rankhilfe) stadtkölogischen Potenziale sowie der Image- bzw. Nutzungsvorteil • die Wuchsbreite der Pfl anze und der daraus resultierende gegen die Kosten abgewogen werden. Pfl anzabstand einzelner Pfl anzen • die Lasteinfl üsse von Laub, Frucht, Holz bzw. Tau, Regen, Keine Begrünung ist kosten- oder pfl egefrei. Ihr gebäudeoptimie- Schnee, Eis und Windlasten sowie Gewicht render sowie umfeldverbessernder Beitrag ist dafür eine dauerhafte aus Spannungszuständen der Wuchsvorkonstruktion Investition ineine lebenswerte und lebendige, urbane Umgebung.
Die Lasteinfl üsse und weitere vegetationstechnische Kriterien sind Die nebenstehende Grafi k zeigt wesentliche Kriterien zu Pfl ege und in der oben- und nebenstehenden Grafi ken (Abb. 05, 06) für die Wartung boden- und wandgebundener Fassadenbegrünungen.
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| Wandgebunden, Einzel-/Linearbehälter Wandgebunden, modular Wandgebunden, flächig Pflanzen in horizontalen Vegetationsflächen Sekundärkonstruktion mit vertikaler Sekundärkonstruktion mit vertikaler Vegetations- an Kragkonsolen oder Vorkonstruktionen Vegetationstragschicht in Pflanzmodulen tragschicht an wartungsfreier Primärkonstruktion Lasteinflüsse (Pflanzgefäß/Substrat, wassergesättigt/ Lasteinflüsse (Sekundärkonstruktion/Substrat, bzw. Lasteinflüsse (Sekundärkonstruktion/Substrat, bzw. Pflanzengewicht: Substratersatz, wassergesättigt/Pflanzengewicht): Substratersatz, wassergesättigt/Pflanzengewicht): V e r s o r g u n g B o d e ngebundene B e g r ü n u n g2 en Wandgebun d e n e B e g r2ü nungen a . 4 50 - 5 50 kg /lfd m (Bsp. Kletterpfl an ze n, c a . 3 0 - 2 20 k g/ m ca . 30 - 3 5 k g/ m Pflanzenhöhe 5 m, inklusive Kletterhil�fe)urzelung in �odenfläche mit �odenwasseranschluss �urzelung in �ubstrats�stemen Abhängig von natürlichen Gegebenheiten, Abhängig von diversen Versorgungstechniken + Gewicht Kragkonsolen oder Vorkonstruktion + Windlast (abhängig von Polsterdicke Pflanzen und + Windlast (abhängig von Polsterdicke Pflanzen und + WindlasWt (aabshsäengrig von Polsterdic e k v e t l P . fl N a a n c z h e v n e / rsorgung Exposition – erhöhte Windlast in Gebäuderand-/ Exposition – erhöhte Windlast in Gebäuderand-/ Exposition – erhöhte Windlast in Gebäuderand-/ Eckbereichen). Schwingungsübertragung in die Eckbereichen). Schwingungsübertragung in die Eckbereichen. Schwingungsübertragung in die Primärkonstruktion vermeiden. Primärkonstruktion vermeiden. Primärkonstruktion vermeiden + Gewichte aus Schnee, Eis (Pflanze/Sekundär- + Gewichte aus Schnee, Eis (Pflanze/Sekundär- Nährstoffe +Gewichte aus Schnee, Eis (Pflanze/Kragkonsolen konstruktion – abhängig von örtlichen Bedingungen) konstruktion – abhängig von örtlichen Bedingungen) oder Vorkonstruktionen/Pflanzbehälter/ Kletterhilfe – abhängig von örtlichen Bedingungen) + Spannu�ngtsrzoumstände von Kletterhilfen: Flächenmaße und Aufbautiefe Modul systemabhängig Flächenmaße und Aufbautiefe systemabhängig Temperaturwechsel / Dickenwuchses der Pflanzen/Kletterpflanzen (insbesondere Starkschlinger) Entsorgung Ggf. Sicherung Windsicherung (Gehölze) Kletterhilfe gem. Gerüstkletterpflanzen Ø Seil/Stab: 4-50 mm Perkolation Abstand zueinander: 20-80 cm Maschen-/Rasterweite: b 10 - 80� cimomasse h 20 - 200 cm • �u�en-�asseranschluss, ggf� �isterne • �ersorgungszentrale in �egr�nungsnähe� �asser- und Feldmaße und Dimensionierung abhä�nf�grig m vaonnuelle�k�nstliche �ewässerung� �ährsto�versorgung ��asserhärte��asserdruck�, natürlicher Endwuchshöhe, Pflanzen• sEtnärtkseo,r gung �aub��r�nschnitt �z� �� �om�ostierung� Entwässerung, ggf� �ilterung �einsto�e, �tromanschluss ggf. Schlingverhalten • �tromanschluss f�r �isterne, ggf� f�r Pflege��artung • �asserkreislauf� Tro�fschlauch, ��r�hschlauch oder | ||||
|---|---|---|---|---|
| Abhängig von na + Gewicht Kragkonsolen oder Vorkonstruktion evtl. Nachversorg + WindlasWt (aabshsäengrig von Polsterdicke Pflanzen/ Exposition – erhöhte Windlast in Gebäuderand-/ Eckbereichen. Schwingungsübertragung in die Primärkonstruktion vermeiden Nährstoffe +Gewichte aus Schnee, Eis (Pflanze/Kragkonsolen oder Vorkonstruktionen/Pflanzbehälter/ Kletterhilfe – abhängig von örtlichen Bedingungen) + Spannu�ngtsrzoumstände von Kletterhilfen: Temperaturwechsel / Dickenwuchses der Pflanzen/Kletterpflanzen (insbesondere Starkschlinger | ||||
| linger | ) | Fläche | ||
| Kletterhilfe gem. Gerüstkletterpflanzen Ø Seil/Stab: 4-50 mm Perkolation Abstand zueinander: 20-80 cm Maschen-/Rasterweite: b 10 - 80� cimomasse h 20 - 200 cm • �u�en-� Feldmaße und Dimensionierung abhä�nf�grig m vaonnu natürlicher Endwuchshöhe, Pflanzen• sEtnärtkseo,r gu ggf. Schlingverhalten • �tromans | ||||
| asseransch elle�k�nst ng �aub�� chluss f�r |
| Wandgebunden, flächig Sekundärkonstruktion mit vertikaler Vegetations- tragschicht an wartungsfreier Primärkonstruktion Lasteinflüsse (Sekundärkonstruktion/Substrat, bzw. Substratersatz, wassergesättigt/Pflanzengewicht): n d e n e B e g r2ü nungen ca . 30 - 3 5 k g/ m ubstrats�stemen | ||
|---|---|---|
| diversen Versorgungstechniken + Windlast (abhängig von Polsterdicke Pflanzen und Exposition – erhöhte Windlast in Gebäuderand-/ Eckbereichen). Schwingungsübertragung in die Primärkonstruktion vermeiden. + Gewichte aus Schnee, Eis (Pflanze/Sekundär- konstruktion – abhängig von örtlichen Bedingungen) | ||
| Flächenmaße und |
ggf. Schlingverhalten • �tromanschluss f�r �isterne, ggf� f�r Pflege��artung �ebelanlage, ggf� �teuerung durch �euchtigkeitssensoren, ggf� �nschluss an Dachentwässerung, �berlaufanschluss Abb. 06: Lasten und Dimensionierungen wandgebundener • EntsorgunAgb�b �. c0h7m: Vuetrzsowrgaussnegrs, t�eachunbi�s�chre� nKrsictehrnieintt (© Nicole Pfoser Begrünungen (Pfoser 2016) • ggf� �ister1n0e/2 �0�1tr2o)mAanbsbch. lu2s5s�:, gLgaf�s Ptheointoflvüosltsaiek �u�nilfdss ttreocmh�- nische Kriterien der Bauweisen –
Pflege Erreichbarkeit Wuchsbild wandgeb�uenwdeäns s(e©r uNnicgo�le Pfoser
2016) Nährstoffversorgung
Abhängig von Gebäudehöhe und �egeh-��nfahrbarkeit
• �chnitt� �chutz • Ersatz��ach�flanzung sensibler Konstruktionen • ggf� �ubstratersatz (Türen, Fenster, Dach- • �chnitt� ��hen-��reiten- anschluss, �litzableiter, etc��, und Dickenwuchs- ��hen-��reiten- und �egrenzung Dickenwuchsbegrenzung, • Entfernen von Totholz Substrat, Bewässerung und Entfernen von Totholz und Wildwuchs Nährstoffversorgung und Wildwuchs nach �edarf
Wartung Konstruktion Instandhaltung
• Pr�fen auf �issfreiheit �usätzliche der Primärkonstruktion Niederschläge beachten, • �ermeidung von �orrosion �bernässung vermeiden� • Pr�fen auf Materialerm�dung • �erhinderung von Durch- Austrocknung • fu�läu�g � bis �,��m feuchtung der Primär- in �and- und �onnen- • �eiter bis �m, ma�� �m konstruktion bereichen beachten� Standhöhe Pflanzengerechte Materialwahl • �erhinderung von • dar�ber �teiger��er�st� und Dimensionierung der Überlastung der Hubbühne Primärkonstruktion, �ekundär- �ekundärkonstruktion und� �or �rost Tro�frohre oder Pflanzen-tragenden entleeren konstruktion und der Pflanzen- Medien durch �unahme tragenden Medien des Pflanzengewichts
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Versorgungstechnische Kriterien
Teil B
Bodenbeschaffenheit, Besonnung und Wasserversorgung sind > auf ausreichende Tiefe und Durchmesser der Pfl anzgrube die drei wesentlichen versorgungstechnischen Kritierien bei der achten bodengebundenen Fassadenbegrünung. Die Punkte ausreichende • Pfl anze zu nah an Gebäudewand Bodenbeschaffenheit und gute Wasserversorgung sind bei > späteren Triebdurchmesser am Wurzelhals beachten Begrünungen im Gehwegbereich in der Regel nicht ausreichend • im Straßenraum überbaute Flächen (Beeinträchtigung des gewährleistet. Auch die Lichtverhältnisse je Fassadenseite Niederschlags) entscheiden über die Pfl anzenauswahl. Die Exposition der Fassade > Sickerfähiges Pfl aster oder ausreichende Größe der sowie die umgebenden Verhältnisse (angrenzende Bebauung und Pfl anzgrube Baumbestand) können zudem zu Problemen bei der Versorgung • handelsübliche organische Substrate mit schneller Verrottung mit Niederschlagswasser führen (Regenschatten). Hier muss in der anstatt strukturstabiler Substrate Anwuchsphase eine bedarfsweise Bewässerung gewährleistet sein, > geeignete Substratwahl (z. B. Baumsubstrat), insbesondere bei der in München immer wieder vorkommenden Standortaufbereitung: Frühjahrs- und Sommertrockenheit. Bei Stadtböden handelt es siehe Abb. 82/ siehe auch „Empfehlungen für Baumpfl anzungen – sich in der Regel um (stark) veränderte Substrate, insbesondere Teil 2“ (FLL) im Gehwegbereich und im Bereich von Kabeltrassen. Hier fi nden sich verdichtete mineralische Substrate, wie Sand und Kies, die für Bei im öffentlichen Raum zu empfehlenden begehbaren einen Bewuchs ungeeignet sind. Pfl anzschutzbodenrosten ist im Fall zunehmender Wurzelhalsdicke eine, dem Wachstum angepasste, schrittweise vergrößerbare Boden/Substrat Wuchsöffnung erforderlich. Grundsätzlich müssen die Pfl anzscheiben (wie Baumscheiben) von Beginn an ausreichend Geeignetes Pfl anzsubstrat muss einerseits ein gutes dimensioniert werden (siehe Abb. S. 29). Wasserhaltevermögen haben, andererseits darf es nicht Bei Teilüberbauung der Pfl anzgrube (befestigte Oberfl ächen) zu Staunässe neigen. Auch die Nährstoffversorgung muss sollten tragfähige strukturstabile Substrate verwendet werden gewährleistet sein. Typische Probleme bei bodengebundener (vgl. FLL-Empfehlung für Baumpfl anzungen – Teil 2). (FLL 2000) Begrünung und mögliche Lösungen sind daher: Oberfl ächenbeläge um Pfl anzstandorte müssen dauerhaft luft- und wasserdurchlässig sein. • ungeeigneter Boden (Bauschutt) oder verdichteter Boden (FLL 2000) (Baumaschinen), darüber oft nur unzureichende Oberbodenqualität in zu geringem Volumen Da Kletterpfl anzen in der Regel einen hohen Wasserbedarf haben
Boden lockern, ggf. Bodenaustausch (geeignetes und entsprechend mit Wasser versorgt werden müssen, sind die Abb. 104: Standortaufbereitung Pfl anzsubstrat wählen) Außenwände von Untergeschossen vor Feuchtigkeit zu schützen. bodengebundener Fassadenbe- • fehlende Volumenabstimmung auf das Wurzelwuchsverhalten der Eine Abdichtungsschicht gegen nichtdrückendes Wasser reicht g rPüfln aunnzge, Prinzipschnitt/Aufsicht in der Regel aus. Der Übergangsbereich Gebäude/anstehender (© Nicole Pfoser, nach Prof. Dr. AYbvbo. 0n8n: eSt aBnadortreta lu/vfbeerrteiiktuon-gg bmobdehn. gdeeb)u ndener Fassadenbegrünung, Aufsicht/Prinzipschnitt (Nicole [22, S. 118] Pfoser, Grundlage: FLL 2018, S. 96)
Pflanzloch
scheibe offene Pflanzscheibe ng oder Unterpflanzung oder Mulch ² Fläche mind. 0,5 m²
Pflanzgrube
Deckschicht
| Rankhilfe Pflanzloch / Substrat Mulch, Unterpflanzung oder offene Pflanzscheibe (erweiterbar) Randeinfassung Deckschicht Unterbau okitreV/letraB Planum Pflanzgrube Volumen mind. 1 m³ hcan Verzahnung ,resofP Rohboden / ungeeigneter Boden | |
|---|---|
| okitreV/letraB hcan ,resofP |
• Bodenarbeiten: DIN 18915 Bei bedingt geeigneten Bodenverhältnissen: Bodenverbesserung • Bodenarbeiten: 12 Bei bedingt geeigneten Bodenverhältnissen: Bodenverbesserung • Bodenarbeiten: DIN 18915 Bodenaustausch im Bereich der gesamten Pflanzgrube • Pflanzarbeiten: DIN 18916 (geeignete Böden/Substrate) • Gehölzartige Kletterpflanzen: Gütebestimmungen für Baumschulpflanzen (FLL) Teilweise Überbauung der Pflanzgrube: Verwendung von • Staudenartige Kletterpflanzen:
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Abb. 09: Bewässerung greenwall.fr (Foto: Nicole Pfoser 2011)
Boden muss zusätzlich gegen mechanische Beanspruchung und priori auf vorhergesehene Wetterereignisse reagieren kann. Beide Wurzeleindringung mit einer geeigneten Grundmauerschutzfolie Funktionen zusammen erübrigen weitere Sensoren, insbesondere (Geo-Drain-Folie) mit Schutzlage und Vlieskaschierung geschützt Feuchtesensoren. Feuchtesensoren sind teuer, empfindlich, werden. Eine Drainage ist gegen Durchwurzelung mit Vlies zu wartungsaufwändig und nicht langlebig. Die Wartung der schützen. (Brandhorst/FLL Übergangsbereiche von Freiflächen zu Bewässerungsanlage erfolgt zwei Mal pro Jahr. Im Herbst ist diese Gebäuden) winterfest zu machen, im Frühjahr wieder in Betrieb zu nehmen. (Brandhorst 2019) Kletterpflanzen benötigen in der Regel frische bis feuchte Böden und eine ausreichende Wasserversorgung. Kann diese nicht über Der Trinkwasserschutz ist nach DIN EN 1717 und DIN 1988, eine Dauerpflege gewährleistet werden, wird eine (automatische) Teil 100, ist einzuhalten. Trinkwasserleitungen sind von Bewässerungsanlage empfohlen. Zu den Planungsleistungen Nichttrinkwasser und gefährdenden Flüssigkeiten zu trennen. gehören das Berechnen der Leitungsgrößen, das Aufteilen der Gemäß DIN EN 1717 entspricht eine Unterflurbewässerung (mit Flächen in Bewässerungskreise, das Erstellen von Schaltplänen Erdkontakt) der Flüssigkeitskategorie 5. Daher ist das Wasser mit sowie die Abstimmung und Schnittstellenkoordination mit anderen freiem Auslauf von der Trinkwasserleitung zu trennen. Dies hat Gewerken (z. B. Leitungsverlegung, Dämmung, erforderlicher zur Folge, dass das Gießwasser für die Kletterpflanzen gepumpt Wanddurchbrüche und deren Abdichtung). werden muss, da der Druck der Trinkwasserleitung nach einem freien Auslauf nicht mehr zur Verfügung steht. Im häuslichen Versorgung mit Wasser und Nährstoffen Bereich ist die DIN EN 1717 (Anwendungen in Wohnhäusern, Schulen, Hotels, Kindergärten etc.) zu berücksichtigen und stellt Eine automatische Bewässerung ist wirtschaftlich, die Risikominimierung für diese Gebäude dar. Entsprechend weil sie Arbeitszeit und Wasser spart. Die zumeist für kann hier eine Unterfluranlage mit einer Sicherungseinrichtung Fassadenbegrünungen eingesetzten Tropfrohre versorgen ausgestattet werden, die für die Flüssigkeitskategorie 4 geeignet die Wurzeln direkt und effektiv. Im Gegensatz zu einer ist. Ein Systemtrenner gewährleistet eine solche zugelassene Überkopfberegnung wird kein Wasser verdunstet. Die Sicherungseinrichtung und ist einer (Garten-) Bewässerungsanlage Taktung der Bewässerungszyklen erfolgt über einen kleinen vorzuschalten. (Brandhorst 2019) Bewässerungscomputer (Zeitsteuerung). Die Beregnung kann bei natürlichen Regenereignissen über einen Regensensor Weiterführende Literatur (vgl. FLL 2000): unterbrochen werden. Die Steuerung erfolgt mit einem • Bodenarbeiten: DIN 18915/Pflanzarbeiten: DIN 18916 kostengünstigen Bewässerungscomputer, der eine Fernwartung • gehölzartige Kletterpflanzen: FLL Gütebestimmungen für ermöglicht. Der wichtigste Sensor ist der daran angeschlossene Baumschul pflanzen Wasserzähler. Der Steuerungscomputer übermittelt umgehend • staudenartige Kletterpflanzen: FLL Gütebestimmungen für Warnmeldungen, wenn die eingestellte Bewässerungsmenge unter- Stauden oder überschritten wird. • FLL Richtlinie Empfehlungen für Planung, Bau und Zusätzlich ist der Bewässerungscomputer mit den nächstgelegenen Instandhaltung der Übergangsbereiche von Freiflächen zu Wetterstationen verbunden, sodass die Bewässerung schon a Gebäuden
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Übergabe Pflanzquartier
Wanddurchbruch Steuergerät Düngedosierpumpe und Abdichtung Übergabe nach Brandschutz- Elektro auflagen (bauseits) Elektro (230V/16A) Festanschluss (bauseits)
@ Elektrorelais Manometer Router
Magnetventile Rückschlagventile
Impulswasserzähler Winterentleerung mittels Druckluft
Bewässerungskabinett Kugelventil (optional: Druckminderer) Filter Druckluftanschluss
Übergabe Frischwasser Schrägsitzventil 3/4" (bauseits)
Nachspeisung Frischwasser Übergabe Notüberlauf Schmutzwasser Anschlussstutzen SW mit Geruchsverschluss HT-Rohr DN 50 (bauseits)
Tauchpumpe
Stammlösungsbehälter Trennstation
Übergabe Living Wall
Übergabe Frischwasser
Übergabe Schmutzwasser Bewässerungskabinett
Trennstation
500 500
14 032
005 ca. 1,50 m
m 08,1 .ac W-LAN oder mobile Daten erforderlich
S S
m 00,1 .ac
Arbeitsraum
Abb. 10: Bewässerung mit Trinkwasser (© CityArc)
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Bewässerungsanlagen für boden- und wandgebundene Wasseroberfl äche gehalten. So werden weder Schwebstoffe noch Begrünungen Sedimente von der Pumpe angesaugt.
Wie bereits beschrieben, ist beim Einsatz von Trinkwasser der Die Wasserstandsmessung erfolgt über Sensoren oder Trinkwasserschutz gemäß DIN EN 1717 bzw. die DIN 1988 zu kalibrierte Datenkabel. Die Anzeige über Display informiert über berücksichtigen. Weiter ist die FLL-Richtlinie „Empfehlungen für die den Zisterneninhalt. Sinkt der Pegel unter den eingestellten Planung, Installation und Instandhaltung von Bewässerungsanlagen Tiefpunkt, öffnet die Zisternentechnik das Magnetventil einer in Vegetationsfl ächen“ zu beachten. Nachspeiseleitung (Ein Hochpunkt schließt das Ventil wieder). So kann garantiert werden, dass die Zisterne immer genügend Wasser Der Königsweg ist jedoch, Regenwasser als Gießwasser für die Bewässerung enthält. Die Nachspeise-Einrichtung muss für Pfl anzen vorzusehen. Für den Betrieb von Zisternen ist immer oberhalb des zu erwartenden Maximalwasserstand liegen Untenstehendes zu beachten. (Höhe Überlaufl eitung). Um Stauwasser in der Nachspeiseleitung zu vermeiden, ermöglicht Jede Versorgungsanlage sollte gut geplant werden. Zunächst die Zisternentechnik eine Spülung in einstellbaren Intervallen durch werden grundlegende Überlegungen angestellt: kurzeitiges Öffnen des Magnetventils.
• Wo steht ein Technikraum zur Verfügung? Bewässern mit Trinkwasser • Ist ein geschlossenes oder offenes System möglich oder erwünscht? Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel des Menschen und das • Welches Wasser steht zur Verfügung? (Qualität, Herkunft) am besten untersuchte und kontrollierte in Deutschland. • Wo und wie kann die Steuerung und Düngung erfolgen? Die Trennung von Wasser mit Erdkontakt zur Trinkwasserleitung Bewässern mit Regenwasser ist zwingend erforderlich. Wasser mit Erdkontakt wird als Flüssigkeitskategorie 5 eingestuft, da hier Mikroben vorhanden Zur Berechnung der Zisternengröße wird die Verbrauchsmenge sein können. Gemäß den genannten Normen ist diese mit den Vorhaltetagen multipliziert. Die Mindestvorhaltezeit beträgt Flüssigkeitskategorie mit freiem Auslauf zu trennen. 21 Tage, in Hinblick auf zunehmende Trockenperioden und Hitzestresstage ist jedoch eine längere Vorhaltezeit sinnvoll. Weiter Flüssigkeitskategorien spielt auch die Einzugsfl äche, welche die Zisterne speist, eine Rolle für die Berechnung. Aus der Einzugsfl äche selbst dürfen keine Kategorie 1 Biozide (z. B. aus Fassadenanstrichen/Dachabdichtungen) oder Wasser für den menschlichen Gebrauch, das direkt aus einer wasserschädliche Bestandteile in die Zisterne transportiert werden. Trinkwasserinstallation entnommen wird.
Die Zisternentechnik besteht aus folgenden Komponenten: Kategorie 2 Flüssigkeit, die keine Gefährdung der menschlichen • Filterung Gesundheit darstellt. Flüssigkeiten, die für den menschlichen • Pumpe Gebrauch geeignet sind, einschließlich Wasser aus einer • Wasserstandsmessung und -anzeige Trinkwasserinstallation, das eine Veränderung in Geschmack, • Automatische Nachspeise-Einrichtung Geruch, Farbe oder Temperatur (Erwärmung oder Abkühlung) aufweisen kann. Die Filterung des Regenwassers ist für die weitere Verwendung insbesondere von Bewässerungssystemen von Bedeutung. In der Kategorie 3 Regel wird das Regenwasser fünf Mal gefi ltert: Flüssigkeit, die eine Gesundheitsgefährdung für Menschen durch die Anwesenheit einer oder mehrerer weniger giftiger Stoffe
- Sieb am Dachablauf für grobe Bestandteile darstellt.
- Filter in oder am Ende der Einspeiseleitung der Zisterne (wichtigster Filter!) Kategorie 4
- Schwimmende Entnahme Flüssigkeit, die eine Gesundheitsgefährdung für Menschen durch
- Fußventil an der schwimmenden Entnahme die Anwesenheit einer oder mehrerer giftiger oder besonders
- Filter im Bewässerungssystem giftiger Stoffe oder einer oder mehrerer radioaktiver, mutagener oder kanzerogener Substanzen darstellt). Die Pumpe wird entsprechend des zu erwartenden Volumenstroms (größter Verbraucherkreis) und des benötigten Drucks ausgewählt. Kategorie 5 Der Druck am Verbraucher (Tropfrohre oder Regner) sollte Flüssigkeit, die eine Gesundheitsgefährdung für Menschen zwischen 1,5 und 3,5 bar liegen. Der Druckverlust durch die zu durch die Anwesenheit von mikrobiellen oder viralen Erregern überwindende Höhe (1 bar pro 10 m) und der Reibungsverlust übertragbarer Krankheiten darstellt. durch die Rohre (Dimension, Länge, Verengungen und Winkel) ist hinzuzurechnen. Die Pumpe kann durch einen Druckschalter oder Für die Trennung mit freiem Auslauf wird ein Behälter verwendet, durch ein Relais aktiviert werden. Es können sowohl Tauchpumpen bei dem das Wasser – ähnlich wie bei einem Toilettenspülkasten als auch Ansaugpumpen zum Einsatz kommen. – mit einem Nachspeiseventil eingeleitet wird. Ein solches Nachspeiseventil ist mit einem Schwimmer ausgestattet, der es Bei der Schwimmenden Entnahme wird das Ansaugventil stets über dem Wasserspiegel hält. Der steigende Wasserspiegel (Fußventil mit Siebkörper) mittels einer Boje ca. 20 cm unter der schließt das Nachspeiseventil.
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Zugänglichkeit zur Zisterne
Schnittstelle TGA: Filter im Zulauf für Winterautomatik: für saisonale Bewässerung: Schrägsitzventil Magnetventil Überlauf Handrad, Tropfer Schrägsitzventil Schnittstelle TGA: Nachspeiseventil Nachspeisung Frischwasser
Schwimmende Entnahme @ E R l o e u k t t e ro r relais F un u d ß v F e e n in til f i m lte it r Rückschlagventil
Übergabe Frostschutz-Sensorkabel (23 E 0 le V k / t 1 r 6 o A) Z te is c t h e n r i n k en-
Schnittstelle TGA: Zisternensteuerung RelaiskastenDünge- inkl. Strom Steuergerätund Schutz dosierpumpe Magnetventil
Manometer Relais
Impulswasserzähler
Bewässerungskabinett Rückspülfilter
Schlauchanschluss Auffangbecken
Filter Schnittstelle TGA: Ablauflaufstutzen
Beruhigter Einlauf
Zisternenpumpe mit Druckschalter S de a r u P gf u il m te p r e zum Schutz Saugleitung Sensor für Wasserstandsanzeige Stammlösungs- Fußventil Niveauschalter behälter
Abb. 11: Prinzipschnitt/Längsschnitt LZäinstegrsnesncbhewnäistste rZuinsgt (e©r CniteyAnrbc)ewässerung | M 1:50
Der Behälter sollte, falls das Nachspeiseventil versagt, mit einem reicht von 1:3 bis 1,5:1. Das Permeat enthält kaum Mineralien. Notüberlauf ausgestattet sein, der an einen Abwasserstutzen Die Leitfähigkeit beträgt je nach System nur noch 0 bis 30 μs anzuschließen ist. (Microsiemens). Permeat sollte niemals pur zur Pfl anzenbewässerung verwendet Eine Zisterne kann als Trennstation gewertet werden, wenn werden. Es gibt spezielle Osmosewasserdünger oder die Nachspeisung von Trinkwasser keine Berührung mit dem Remineralisierungskartuschen. Zisternenwasser hat. Bei Ionenaustauschern wird das Wasser über ein Harzbett geleitet. Wasserqualität Je langsamer der Durchfl uss, desto besser das Ergebnis. Die Harzbettkartuschen halten je nach Größe und Wasserqualität eine Bei Trinkwasser und bei Brunnenwasser ist die Wasserqualität Zeitlang vor. zu berücksichtigen, insbesondere die Wasserhärte. Die Entsprechend häufi g müssen sie gewechselt werden. Das ist Druckluftanschluss Deutschlandkarte zeigt unterschiedliche Härtegrade. Die relativ teuer und wartungsaufwendig. Andererseits brauchen mit Rückschlagventil Wassergesamthärte wird in °dH angegeben und entspricht meist Ionenaustauscher keinen Abwasseranschluss wie die für das Ausblasen der fast vollständig der Carbonathärte. (= Säurekapazität). Ab 14°dH Osmoseanlagen und haben keinen erhöhten Wasserverbrauch. Es Leitung vor dem Winter spricht man von hartem Wasser. Hartes Wasser ist für viele gibt auch Teilentsalzungsanlagen. Tropenpfl anzen unverträglich. Im Indoor-Bereich empfi ehlt es sich, ab 12°dH das Wasser zu Welche Wasseraufbereitungsanlage im Einzelfall verwendet wird, entkalken. entscheiden die Gegebenheiten. Im Outdoorbereich ist die Wasserhärte der Trinkwasserversorgung Magnetventil Magnetventil zumeist unkritisch. Es ist ein Merkmal der Pfl ege- und Wartungsqualität, die Da es kaum zu thermischen Ausfällungen kommt, sind auch kaum Wasserqualität während der Wartungsgänge regelmäßig zu Ablagerungen in den Leitungen und Tropfrohren zu erwarten. prüfen und zu messen. Die beauftragte Firma sollte mit den entsprechenden Messeinrichtungen ausgerüstet sein. Bei geschlossenen Systemen und Gefäßen kann die Wasserhärte Folgende Messungen werden benötigt: jedoch im Dauerbetrieb problematisch werden. Es ist ein höherer Wartungsaufwand inkl. Überwachung der Wasserqualität zu • Bei jedem Wasser und bei jeder Bewässerungsmethode berücksichtigen. > EC-Gehalt Schrägsitzventil zur Als Wasseraufbereitungsanlagen werden üblicherweise • Bei geschlossenen Systemen undE bnteleie Brurnug ndenre Sntewigalesitusnegr zusätzlich Umkehrosmoseanlagen oder SIochnräegnsiatzuesvetantuil smcither eingesetzt.Die > pH-Wert, Hauptnährstoffe bzw. Nitrat und Phosphat, Härtegrad. Handrad und Tropfer Umkehrosmose trennt das Wasser durch eine semipermeable Membran in geklärtes Wasser, das sogenannte Permeat und Bei einem entsprechenden Anfangsverdacht können darüber „versalzenes“ Wasser. Das Verhältnis von Permeat zu Abwasser hinaus tiefer gehende Messungen extern beauftragt werden. automatisches Entleerungsventil 16 Auffangbecken Auffangbecken
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Schnittstelle TGA: Schnittstelle TGA: Filter im Zulauf Filter im Zulauf für saisonale Bewässerung: Schrägsitzventil für WinterauMtoamgnaetitkv:entil für saisonale Bewässerung: Schrägsitzventil Überlauf Magnetventil Überlauf Schrägsitzventil Schnittstelle TGA: Handrad, Tropfer Schrägsitzventil Nachspeiseventil Schnittstelle TGA: Nachspeiseventil Nachspeisung Frischwasser Nachspeisung Frischwasser Bewässerungstechnik insbesondere teure, empfi ndliche und wartungsaufwändig @ E R l o e u k t t e ro r relais S F un u c d h ß w v F e i e m n in t m il f i e m lt n e i d t r e R ü E c n k t s n c a h h l m ag e ventil Feuchtesensoren. S F un u c d h ß w v F e i e m n in t m il f i e m lt n e i d t r e R ü E c n k t s n c a h h l m ag e ventil Eine automatische Bewässerung ist wirtschaftlich, weil sie Arbeits- Übergabe Frostschutz-Szenseorkaibtel und W(23 E a0 le V k /s t 1 r 6 o As) er spart Z te. is c t h e n r i n Dk en- ie zumeist für Fassadenbegrünungen Z te is c t h e n r i n k en- Die Bewässerung bodengebundener Begrünungen oder die (boden- und wandgebSchnuittstnelle TdGAe: n) eingesetzten Tropfrohre versorgeScnhnittstelle TGA: von Gefäßen mit großem Volumen braucht – insbesondere Zisternensteuerung Zisternensteuerung RelaiskastenDünge- inkl. Strom inkl. Strom Steuedrgeriäteund SWchutz udosrierzpumepeln direkt und effektiv. Im Vergleich zu einer Überkopf- bei sommergrünen Pfl anzen – nur saisonal während der Magnetventil Magnetventil MbanoemetreregnReulaisng wird weniger Wasser verdunstet. Die Taktung der Vegetationsperiode bewässert werden. Vor dem Winter werden die ImBpulsweasswerzähälersserungszyklen erfolgt über einen kleinen Bewässerungs- Leitungen ausgeblasen und die Bewässerung abgestellt. Nach der computer, der eine Fernwartung ermöglicht. Frostperiode wird die Bewässerung wieder in Betrieb genommen. Bewässerungskabinett Rückspülfilter Für horizontale Flächen kann die Beregnung bei natürlichen AuffangbeckenSchlauchanschluss Auffangbecken Regenereignissen über einen Regensensor unterbrochen werden. Wandgebundene Begrünungen enthalten meist immer- oder Der wichtigste Sensor ist jedoch der Impuls-Wasserzähler. Der wintergrüne Pfl anzen, um einen akzeptablen Ganzjahresaspekt zu
Schnittstelle S TGA: t euerungscoFiltemr puter übermittelt umge Sc h hnitt e stell n e TG d A: Warnmeldungen, gewährleisten. Diese Pfl anzen sind frosttrocknisgefährdet, wenn Ablauflaufstutzen Ablauflaufstutzen wenn die eingestellte Bewässerungsmenge unter- oder Beruhigter Einlauf sie unter Sonneneinstrahlung im WBeruhiignter Etinelaufr/Frühjahr transpirieren und überschritten wird. Zusätzlich ist der Bewässerungscomputer aufgrund von Frost dem gefrorenen Boden/Substrat kein Wasser Zisternenpumpe e mp r e zum Schutz mit den nSaäuglecitunhg msit DtrugckscehaltelregenS dee a r u P gnf u il m te p r e zWum Scheutztterstationen veSernsobr füur WansserdstaSneadusagnlneziteuign,eg sodass entnehmen könSennsoer für nWas.se rsFtandüsanzreig ediesen Fall wird eine Winterautomatik S be ta h m äl m te l r ösungs- Fuß d vent i il e B Niv e eau w schal ä ter sserung wie bereits beschrieben schon a priori auf benötigt. vorhergesehene Wetterereignisse reagieren kann. Beide Funktionen zusammen erübrigen so weitere Sensoren, Die Winterautomatik besteht aus zwei Komponenten: Zum einen aus einem Frostsensor, der die Bewässerung bei z. B. + 3° C nMg 1s:s5c0hnitt Zisternenbewässerung | M 1:50 ein- oder abschaltet, zum anderen aus einer automatischen Abb. 12: Prinzipschnitte/Vertikalschnitte Links: Berich Winterautomatik Leitungsentleerung. Wenn die Leitungen zur Entleerungsvorrichtung Rechts: Bereich saisonale Bewässerung (© CityArc) hin Gefälle aufweisen, kann mit automatischen Entleerungsventilen gearbeitet werden. Sie öffnen, wenn der Druck auf 0,5 bar sinkt. Sollte das nicht möglich sein, und Wassersäcke im frostgefährdeten Bereich der Leitungen unvermeidlich sind, werden die Leitungen mit einer stationären Druckluftanlage nach jedem Bewässerungsgang ausgeblasen.
Die Bewässerungstechnik bedarf einer Planung. Zu den Planungsleistungen gehören das Berechnen der Leitungsgrößen, das Aufteilen der Flächen in Bewässerungskreise, das Erstellen von Schaltplänen sowie die Abstimmung und Schnittstellen- koordination mit anderen Gewerken: Für die Leitungsverlegung und Isolierung sowie für Wanddurch- Druckluftanschluss brüche und deren AbDdriucchkltuuftnangs cishltu sesine Koordinationsplanung mit Rückschlagventil mit Rückschlagventil notwendig, denn diese Leistungen werden in der Regel durch für das Ausblasen der für das Ausblasen der andere Gewerke zu anderen Zeiten des Bauablaufs erbracht. Leitung vor dem Winter Leitung vor dem Winter
Technikzentrale
Die Technikzentrale wird mit der Steuerung, der Trennstation und einer Düngedosiereinrichtung ausgerüstet. Sie sollte in einem Magnetventil Magnetventil Magnetventil frostfreien Raum, möglichst im Keller untergebracht werden. Der Technikraum muss mit Strom, Frischwasser und/oder Zisternenwasser und einem Schmutzwasseranschluss ausgestattet werden. Ferner ist auch ein W-LAN-Signal wünschenswert. Falls nicht vorhanden, wird ein Router installiert.
Das Steuergerät wird entsprechend seiner Leistungsfähigkeit und technischen Möglichkeiten ausgesucht. Stand der Technik sind Schrägsitzventil zur WEB-basierte GeräStceh,r ädgiseit zeveinnteil zFure rnsteuerung und -überwachung Entleerung der Steigleitung ermöglichen. Entleerung der Steigleitung mit Schrägsitzeventil mit er Handrad und Tropfer Düngedosiereinrichtungen können elektronisch oder mechanisch durch den Wasserfl uss betrieben werden. In beiden Fällen wird Flüssigdünger aus einem Stammlösungsbehälter dem Gießwasser automatisches Entleerungsventil zugemischt. Elektronische Düngedosierpumpen können in der Auffangbecken Auffangbecken Regel etwas feiner eAiunffganegsbteeclklet nwerden.
Sensoren, Niveauschalter und Relais, sowie sämtliche elektronische und elektrische Komponenten müssen sicher und übersichtlich verbaut und VDE geprüft werden.
17 rkt i|k Mal s1c:2h0nitt Bereich WinteraVuteormtikaatliskc |h Mn i1tt: 2B0ereich Saisonale BeVweärstiskearlusncgh n| iMtt B1:e2r0eich Saisonale Bewässerung | M 1:20
© CityArc © CityArc
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Pflege und Wartung
Jede Fassadenbegrünung benötigt eine dauerhafte Pflege. Eine bodengebunden Begrünungen ist in der Regel ein Pflegegang pro der ersten Klärungen ist die Zugänglichkeit aller Bereiche. Die Jahr ausreichend.bei wandgebundene Begrünungen genügen zwei Erreichbarkeit der begrünten Flächen zur Pflege und Wartung Pflegegänge, wenn benachbarte Pflanzen im Konkurenzverhalten muss dauerhaft sichergestellt sein. Wenn Leitern oder Gerüstböcke verträglich sind. Abgestorbene, verblühte, störende oder zu lang nicht ausreichen, werden entsprechende Einrichtungen gewordene Pflanzenteile werden geschnitten und entfernt. Ebenso wie Anschlagpunkte für die Seilklettertechnik benötigt bzw. Fremdaufwuchs. Der Pflegegang im Herbst sollte nicht zu früh Hubeinrichtungen, Gerüste o. Ä., deren Zufahrt und Aufstellfläche ausgeführt werden, da manche Spätblüher bis zum Frost blühen. vor Ausführung ganzjährig über die Lebensdauer der Begrünung Die Frühjahrspflege sollte erst stattfinden, wenn kein oder kaum sichergestellt sein muss.Verkehrsrechtliche Genehmigungen sind Frost mehr zu erwarten ist. Verjüngungsschnitte sind vorzunehmen, rechtzeitig einzuholen. Zur Pflege wird qualifiziertes Personal damit die Pflanzen kompakt bleiben. Bei allen Immer- und benötigt (Gärtnerausbildung sowie Nachweis des sicheren Umgangs wintergrünen Pflanzen sind verwelkte oder schlaffe Blätter/Triebe mit Hubarbeitsbühnen). des alten Jahres zu beseitigen. (Brandhorst 2014) Unfallverhütungsvorschriften (UVV) sind einzuhalten. (Brandhorst Begrünungen mit Kletterpflanzen an Seilen erfordern ein 2014) Bei Einsatz einer Regenwasserzisterne sind deren Funktion regelmäßiges Lockern oder Nachspannen der Seile. Bei und die vorgeschalteten Grob- und Feinsiebe in angemessenen Starkschlingern sollte in den ersten Jahren eine seilparallele Intervallen zu überprüfen bzw. zu reinigen. Der Zustand von Erziehung des Haupttriebs erfolgen (s. Abb. 16), um Wuchshilfen und Wandmontagesystemen muss auf Schäden Seilverkürzungen durch Dickenwachstum und damit verbundene (Korrosion, Brüche/Risse, Überlastung) überprüft werden. Im Zuge Zugspannungen/Zwängungen zu vermeiden (s. Abb. 15). Dabei der Pflege und Wartung ist auf Nestbau etc. der angesiedelten werden die jungen Triebe jährlich vom Seil abgewickelt und Fauna Rücksicht zu nehmen. seilparallel angebunden.
Die Pflege sowohl von Kletterpflanzen, als auch von Bei Konsolen/Wandhaltern im Seilverlauf wird der Trieb gestaucht wandgebundenen Begrünungen sollte von Fachfirmen durchgeführt und im Abstand (max. Dickenwanstum beachten) bogenförmig werden, die nötige Pflanzen- und Sachkenntnis als auch die herum geführt (s. Abb. 14), sodass es später nicht zum entsprechende Ausrüstung und das Wissen um deren sichere Einwachsen/Abdrücken der Halterung/Konsole kommt (s. Abb. 13). Handhabung haben.
Zur Pflege gehört neben Wässern, Düngen, Jäten, Bodenlockerung Anforderungen der Pflanzenauswahl und Rückschnitt auch die Kontrolle der Sekundärkonstruktion (z. B. Kletterhilfen, Begrünungsträger) auf Verkehrssicherheit, Auf den folgenden Seiten sind die wesentlichen Bauweisen zur Schnittmaßnahmen zum Schutz des Gebäudes und um die Fassadenbegrünung erfasst und jeweils gestalterische, bau- und Vitalität (und ggf. Blühwilligkeit) der Pflanze zu erhalten. Bei vegetationstechnische und wirtschaftliche Kriterien beschrieben
Abb. 13: Dickenwachstum unberücksichtigt, Zerstörung von Putz und Dämmung. Abb.: Sven Taraba, www.fassadengruen.de
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Abb. 14: Bei Wandhaltern im Seilverlauf wird der Abb. 15: Starkschlinger (Wisteria sinensis) an Abb. 16: Seilparallele Aufleitung des noch jungen Triebs. Im Trieb bogenförmig herum geführt, sodass es später Seilkonstruktion. Verkürzung der Seillänge (Foto: Pfoser) Winter abgewickelter und parallel zum Seil geführt. nicht zur Auslenkung kommt. (Foto: Sven Taraba, Der Trieb wird zum Hauptstamm mit kurzen Seitentrieben fassadengruen.de) erzogen (s. Abbildung). (Foto: Pfoser)
sowie die systemtypischen Vorteile einer jeden Begrünungsform Systembreite der Begrünungsmöglichkeiten, zu Gestaltung, erfasst. Für zu begrünende Gebäude sind neben den vorab Leistungsfaktoren sowie konstruktive- und vegetationstechnische genannten Punkten (Bodenverhältnisse, Wasserversorgung, Kriterien, die das Gerüst der tabellarischen Übersicht bilden: Besonnung) vor allem die Wuchshöhe und die Wuchsleistung entscheidend: Eine rasche Begrünung ist gewünscht, eine zu • Art der Begrünungsanwendung (Grundsatzwahl boden- oder hohe Wuchsleistung erhöht allerdings den Pflegeaufwand. Ein wandgebunden, ggf. Mischform) Einwachsen in versorgungstechnische Elemente ist zu verhindern. • bevorzugte Pflanzenverwendung und -wirkung Ausschlusskriterium kann die Giftigkeit von Pflanzen (Beeren, zum • Art der Sekundärkonstruktion Teil auch Blätter) sein. • gestalterische Kriterien in Abstimmung auf Gestaltungsspielraum, Flächenwirkung Systemische Übersicht • Entscheidungs parameter • bautechnische Anforderungen (Versorgung, Statik und Bautenschutz) Um das Pflanzenthema dauerhaft nutzbringend und beherrschbar • Eignung in Bezug auf die Primärkonstruktion in die Bestands- und Neubauarchitektur aufzunehmen, stehen • wirtschaftlich möglicher Rahmen (Investition/Substitution) zahlreiche Grundsatzentscheidungen an. Die Kombination • ökologische Potenziale in Abstimmung mit dem Anspruch an die der zur Erstellung der Fassade und der Fassadenbegrünung energetische Wirkung, die mögliche Artenvielfalt sowie die mikro- nötigen Techniken legt nahe, einen Überblick über die aktuellen klimatische Relevanz Anwendungsmöglichkeiten zu geben. Mit diesen Vorklärungen leiten die Entscheidungsparameter Hierzu stellt die tabellarische Übersicht der folgenden Seiten in die weitere Planungsabfolge und Realisierung über. Hierzu eine weiterführende Grundlage zur Erfassung der jeweiligen tragen die folgenden Kapitel mit umfassenden Erläuterungen zu Planungskriterien und ihrer Lösungswege zur Verfügung. Die den Begrünungslösungen, mit Angaben zu gestalterischen und Abbildung zeigt Informationen zu Bauweise und Anwendungs- vegetations-, bautechnischen und wirtschaftlichen Kriterien sowie bedingungen sowie wirtschaftliche und ökologische Kriterien der Beschreibung systemtypischer Vorteile bei. zu verschiedenen Arten der bodengebundenen und der wand- gebundenen Gebäudebegrünung und zu ihren Mischformen auf. Eine Anwendungshilfe zur Begrünung mit Kletterpflanzen finden Sie Grundlagen hierfür sind Recherchen und Auswertungen zur ab Seite 44.
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n Wandgebundene Begrünung
d fassaden- Pflanzen in horizontalen Vegetationsflächen Pflanzen in senkrechten Vegetationsflächen/“Vertikale Gärten“ s steigender Pflanzgefäße an Tragkonstruktionen Modulare Systeme Flächige Konstruktionen g
S. 32 >> S. 34 >> S. 35
, spalierbare Stauden (u.a. auch Gräser, Farne, bedingt Stauden (u.a. auch Gräser, Farne), Stauden (u.a. auch Gräser, Farne), er, Farne, bedingt Zwiebel– und Knollengewächse), Kleingehölze; Kleingehölze, Moose; bedingt Kleingehölze, Moose; bedingt Kleingehölze Schlinger, Ranker, bedingt Spreizklimmer Wurzelkletterer, Spreizklimmer Wurzelkletterer, Spreizklimmer
e)
Jahren*, rt
bekleidet
g bekleidet
ade (VHF)
(WDVS)
Investitionsaufwand:
Wartungs- und haltungsaufwand:
babwerfenden Pflanzen
Mögliche Artenvielfalt am Standort:
| • Substrat in Gefäßen (Einzel– oder Linearbehälter) Flächenwirkung | |
|---|---|
| Gestaltungss | |
| Wurzelung in Substrat-Systemen/k | |
| Bauaufsichtlich relevant, statischer Nachweis erforderlich. | |
| Schutz der Fassade gegen Feuchte und Durchwurzelung erforderlich | |
| • Massive Wandaufbauten • Holzkonstruktionen vollflächig bekleidet oder ausgefacht (bedingt*) • Metallkonstruktionen vollflächig bekleidet oder ausgefacht (bedingt*) • Vorsatzschalen (bedingt*) • Vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) (bedingt*) • Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) • Luftkollektor-Fassaden mittel bis hoch Pflegeaufwand: mit Instand- mittel bis hoch* (Flora/Fauna) mittel* | |
| Sofortige mikroklimatisc |
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Abb. 18: Begrünung mit Kletterpflanzen, Zürich (Foto: Pfoser 2022)
Begrünung von Wänden und Fassaden geeignete Pflanzsubstrate zu verwenden. Bei der Pflege der Gärten ist, insbesondere in der Anwuchsphase, Fassadenbegrünungen kommt wegen ihres gestalterischen und darauf zu achten, dass die Fassadenbegrünung nicht beschädigt wird. ökologischen Potenzials eine wachsende Beachtung zu. Mögliche Werden Gerüstkletterpflanzen gewählt, muss ggf. die vorhandene Varianten werden nachfolgend beschrieben. Bepflanzung im Rahmen der Bauarbeiten (z. B. Bodenaustausch, Anbringen der Wuchsvorkonstruktion) geschützt werden. Vorhandene Bodengebunden Balkone/Loggien können bei der Wahl von Gerüstkletterpflanzen in • Selbstklimmer, immergrün die Gestaltung einbezogen werden. Begrünte Außenwände, die nicht • Selbstklimmer, sommergrün der Straße zugewandt sind, können die Aufenthaltsquälität positiv • Gerüstkletterpflanzen an vertikalen Seilen oder Stäben beeinflussen. • Gerüstkletterpflanzen an horizontalen Seilen oder Stäben • Gerüstkletterpflanzen an Netzstrukturen oder Gittern Varianten für versiegelte Bereiche (z. B. Gehwege und Zufahrten) • einjährige Gerüstkletterpflanzen Wand- und Fassadenbegrünungen in Bereichen von Gehwegen oder Zufahrten sind sehr anspruchsvoll in der Planung und Bodengebunden Ausführung. Dafür haben sie funktional und gestalterisch eine • Wurzelraum im Boden mit Pflanzscheibe größere Außenwirkung. Vorgelagerte Freiflächen (Pflanzstreifen) • Wurzelraum im Boden mit Wurzelsperre zu angrenzenden sind meist nicht gegeben. Es ist davon auszugehen, dass im Bereich Bauteilen/Infrastrukturen oder in Containern des Gehwegs unterirdisch Kabeltrassen und die Hausanschlüsse • Wurzelraum in Rücksprüngen/Nieschen für Gas, Wasser, Abwasser, Strom oder Kommunikationstechnik verlaufen. Der Boden im Bereich von Gehwegen ist zudem stark Wandgebunden verändert. Für bodengebundene Begrünungen erfolgt daher in • in Pflanzgefäßen der Regel ein Bodenaustausch, ein geeignetes, überbaubares • modulare, vertikal ausgerichteten Einheiten Pflanzsubstrat wird eingebracht. • flächigen Begrünungsträger Es ist zu prüfen, inwieweit Dachüberstände oder bestehende Gehölze die Wasserversorgung behindern/verändern Varianten für nicht versiegelte Bereiche (z. B. Vorgärten und (Regenschatten). Gartenhöfe) Alternativ bieten sich die Lösungen der wandgebundenen Die einfachste, ökologischte und pflegeleichteste Lösung ist es, Begrünung an, die keinen Anspruch an einen Boden- und Pflanzen im Boden wurzeln und sich eigenständig mit Bodenwasser Bodenwasseranschluss haben, da sie künstlich mit Wasser und und Nährstoffen versorgen zu lassen. So ist eine Begrünung von Nährstoffen versorgt werden. Fassaden in Gärten oder Gartenhöfen meist unproblematisch. Bei engen Straßenqueschnitten gewährleisten Dennoch sind auch bei Begrünungen in Gartenbereichen oder Fassadenbegrünungen im Gegensatz zu großkronigen Bäumen eine unversiegelten Bodenflächen Verläufe von Bauwerksdrainagen bessere Durchlüftung der Straße und wirken somit dem Ansammeln und Hausanschlüssen zu klären und je nach Bodenbeschaffenheit von Luftschadstoffen im Straßenraum (Tunneleffekt) entgegen.
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Abb. 19: Efeu, Selbstklimmer, immergrün (Foto: Pfoser)
Abb. 20 und 21: Wilder Wein, Selbsklimmer, sommergrün Herbst und Winter (Fotos: Pfoser)
Begrünung mit Kletterpflanzen
Varianten für unversiegelte Bereiche, bodengebunden immergrüner Pflanzen betont. Die Fassadenbegrünung bildet sowohl im Sommer als auch im Winter eine homogene Fläche. Sie Begrünungslösungen mit Boden-/Bodenwasseranschluss zeichnet betont damit den monolithischen Charakter des Gebäudes. Diese in der Regel ein geringer Investitions- und Erhaltungsaufwand aus. Begrünungsform hat den höchsten Biotopwert aller Lösungen. Selbstklimmer haben den Vorteil, dass sie Fassadenflächen ohne Durch die Auswahl eines sommergrünen Selbstklimmers wird die Hilfe von Rankgerüsten und daher kostengünstig bewachsen die Begrünungswirkung zweitweise aufgehoben. Die Fassade können. erlebt einen jahreszeitlichen Wandel. Durch Blüte und Fruchtbildung Sie bilden im Laufe der Jahre einen dichten Bewuchs (in der wichtiges Bienen- und Vogelnährgehölz, allerdings geringere Altersform Sicherung gegen Abrutschen ggf. erforderlich) und Habitatwirkung als Efeu. stellen daher ein wichtiges Habitat und Trittsteinbiotop für Vögel und andere Tiere dar. Andererseits bedürfen Selbstklimmer aber Die Begrünung mit Selbstklimmern ist eine Entscheidung auf Dauer auch einer kontinuierlichen Pflege (Rückschnitt), um bautechnisch (sichtbare Haftorgane und ggf. Verfärbung der Fassadenfläche sensible Bereiche nicht zu gefährden. Mit ihnen lassen sich vor nach Entfernung des Bewuchses). allem flächig wirkende Begrünungseffekte erzielen. Vegetationstechnische Kriterien Selbstklimmer, immergrün/sommergrün Hedera Helix (Efeu) ist eine immergrüne Pflanze, die für diesen Einsatzzweck geeignet ist, entsprechende Pflege (Rückschnitt) Systemtypische Vorteile vorausgesetzt. Wuchsbegrenzungen schützen vor Einwuchs in • geringer Investitionsaufwand konstruktiv sensible Bereiche. Standort: Absonnig bis vollschattig, • keine Sekundärkonstruktion erforderlich anpassungsfähig an den Boden. Wuchsgeschwindigkeit ca. • je nach Bodenbeschaffenheit keine künstliche Ver- ein Meter pro Jahr (Wuchshöhe ca. 25 m in ca. 25 Jahren – in sorgung mit Wasser und Nährstoffen (Boden- und den ersten Jahren kaum, nach ca. 10 Jahren aufholend). Blüte Bodenwasseranschluss erforderlich) erst nach ca. 10 Jahren, dann sehr wertvolles Nährgehölz für • Immergrüne Pflanzen: ganzjähriger Witterungs-, UV-Schutz Bienen etc. im Herbst (Herbstblüher, IX–X)! Die Früchte reifen im der Fassade sowie Wärmehaltung durch Luftpolsterbildung, darauffolgenden Schutz vor Auskühlung der Fassade und Substitution einer Parthenocissus tricuspidata ‘Veitchii‘ (Dreispitz-Jungfernrebe farblichen bzw. strukturellen Gestaltung der Fassade oder Wilder Wein) ist für diesen Einsatzzweck sommergrüner • Lebensraum und Nahrung für Insekten und Vögel Selbstklimmer geeignet (Pflege/Rückschnitt vorausgesetzt). • Sommergrün: Wandelnde Fassade Standort: Sonnig bis halbschattig, anpassungsfähig an den Boden. Wuchsgeschwindigkeit ca. 1,3 m pro Jahr (erwartete Wuchshöhe ca. Gestalterische Kriterien 12–15 m (bis 20 m), stark horizontal wachsend (Breite bis 40 m). Die flächige Wirkung der Selbstklimmer wird durch die Auswahl Blüte VI–VII, Traubenausbildung im Herbst.
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Efeu und Wilder Wein sind Nährgehölze für Vögel, daher ggf. Problem Vorleistungen für Pflege und Wartung: Wasserversorgung in der der Fleckenbildung und Selbstaussaat. Anwuchsphase und in extremen Trockenphasen, Stromanschluss. Mit zunehmender Wuchshöhe Hubsteiger etc. unumgänglich. Alle Pflanzen in der Kategorie der Selbstklimmer sind negativ Eine einfache Zugänglichkeit (Pflege, Wartung) und Krafteinleitung phototrop (Einwuchs lichtfliehender Triebe in Fugen/Risse), daher ergeben eine kostengünstige Realisierung. fugenloser Untergrund und Schutz bautechnisch sensibler Bereiche Diese Art der Begrünung ist besonders preiswert (Pflanzenkosten durch jährlichen Pflegeschnitt zwingend erforderlich. Infrastruktur und Installation). Die Pflege ist 1 x jährlich durchzuführen. Die zur Pflege: Steiger oder Hubbühne. Kosten hierfür, wie auch der ökologische Wert, steigen mit dem Alter der Begrünung und dem Höhenwachstum. Bautechnische Kriterien
Rissfreier und fugenloser Untergrund (Massivwand, Beton oder Pflanzeneignung Mauerwerk) erforderlich. Das Gesamtgewicht wird Wurzelkletterer, Haftscheibenranker in die Primärkonstruktion eingeleitet (maximale Belastbarkeit Aufbau der Wand prüfen). Ggf. unterstützende Lastabtragung über Direktbegrünung, keine Sekundärkonstruktion erforderlich wärmebrückenreduzierte Halterungen. Anstriche oder Putze, die ein Haften der Selbstklimmer verhindern (z. B. Gestaltung kunststoffvergütete Anstriche und dünne Spachtelputze), Flächenwirkung nach Pflanzenwahl (in 5–20 Jahren) sind für eine Begrünung mit Selbstklimmern ungeeignet. Ein Pflanzenauswahl nach Art, Textur, Farbgebung, Belaubungsphase pflanzenphysiologisch geeigneter Untergrund ist erforderlich). (sommergrün/immergrün) Die Bewässerung in Trockenperioden muss in der Anwuchsphase gewährleistet sein (kein kalkreiches Wasser). Anforderungen an die Versorgung Pflanzgrube und mögliche Kabeltrassen sind zu berücksichtigen. Erdboden/Bodenfeuchte, Wasser-, und Nährstoffversorgung stand- Wuchsbegrenzung durch Metallrandwinkel oder Rücksprünge in der ortbezogen bei Bedarf. Pflanzenauswahl nach Exposition (Licht- und Windverhältnisse). Pflege- und Wartungszugänglichkeit Fassade erleichtern die Pflege und bilden eine klare Begrenzung (s. Abbildung 22 und 23) Kostenrichtwert Investition ca. 0,40 €/m2 Wirtschaftliche Kriterien Pflege/Wartung ca. 15 €/m2/a zunehmend (höhenabhängig)
Die Begrünung mit Selbstklimmern ist eine Entscheidung auf Dauer (sichtbare Haftorgane und ggf. Verfärbung der Fassadenfläche, Abb. 22: Aluminium profil mit elektrischer Spannung als Wuchs begrenzung (© GG Green, Peter Boogaerts) sichtbar nach Entfernung des Bewuchses). Die Pflanzen sind negativ phototrop (Einwuchs lichtfliehender Pflanzentriebe), daher Abb. 23: Fassadenbegrünung Darmstadt (Foto: Nicole Pfoser 2020) ist ein riss-/fugenfreier Untergrund und der Schutz bautechnisch sensibler Bereiche durch einen jährlichen Pflegeschnitt erforderlich. Abb. 24, rechts: MFO-Park Neu Oerlikon Zürich 2022
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Gerüstkletterpflanzen Gerüstkletterpflanzen an vertikalen Seilen oder Stäben
Gerüstkletterpflanzen bieten vielfältige Möglichkeiten, um die Gestalterische Kriterien architektonische Aussage des Entwurfs zu unterstreichen oder zu brechen. Als Entscheidungshilfe zur Auswahl geeigneter Vertikale Wuchshilfen betonen die Höhe des Gebäudes und lassen Gerüstkletterpflanzen nutzen Sie bitte die Kletterpflanzentafeln es bei punktueller Verteilung gleichzeitig leichter erscheinen ab Seite 44 dieser Broschüre. Es sind vertikale, horizontale oder (Anmutung eines Säulenbauwerks, vgl. Stadthaus M1, Freiburg (partiell) flächenhafte Lösungen realisierbar. Durch die separate / Parkhaus Sihlcity, Zürich). Es stehen immergrüne (permanent Wuchsebene (Wuchshilfe) können Gerüstkletterpflanzen besser begrünt) und sommergrüne Pflanzen (jahreszeitliche Dynamik) gelenkt werden als Selbstklimmer und sind daher in Bereichen zur Auswahl. Die Strenge der architektonischen Aussage kann mit bautechnisch sensiblen Bauteilen weniger problematisch. durch die vertikalen Strukturen gesteigert werden, wird aber von Wichtig ist die Abstimmung von Pflanze und Wuchshilfe. Hier Passanten und Anwohnern durch das vegetative Moment als passieren durch fehlende Informationen oder fehlendes Fachwissen angenehm empfunden. vermeidbare Fehler. Die Varianten können in den ersten Jahren durch temporäre, einjährige Pflanzen (s. Abb. S. 52, 53) unterstützt Vegetationstechnische Kriterien werden, bis die gewünschte Wirkung der dauerhaften Pflanzen erreicht ist. Die oft verwendete Wisteria sinensis (Glycine) ist als Starkschlinger aufgrund ihrer extremen Wüchsigkeit und ihrer negativ phototropen Systemtypische Vorteile Eigenschaft nicht die erste Wahl, auch die Blütenbildung wäre • leitbare Begrünung, separate Ebenen Fassade/Begrünung aufgrund der Exposition bzw. Verschattung nicht zufriedenstellend. vereinfachen die Instandhaltung Aristolochia macrophylla (Pfeifenwinde) ist als Schlinger/Winder • wirtschaftlich sinnvolle Lösung, vergleichsweise geringer bei regelmäßiger Pflege für den Einsatzzweck besser geeignet. Investitionsaufwand Wuchsgeschwindigkeit ca. 1,80 m pro Jahr (die Endhöhe beträgt • größere Pflanzenauswahl als bei Selbstklimmern ca. 10–12 m). • bei sinnvoller Planung geringe Auswirkung auf die Gebäudestatik Standort: Halbschattig bis schattig, bevorzugt nahrhafte und • Witterungs-, UV-Schutz der Fassade möglich genügend feuchte Böden. Blüte VII–VIII, kapselförmige Früchte, • je nach Bodenbeschaffenheit keine künstliche Versorgung der große herzförmige Blätter (30 cm) und auffallend grüne Rinde. Pflanzen erforderlich Alternativ könnten auch Actinidia arguta oder Actinidia chinensis • Substitution einer farblichen bzw. strukturellen Gestaltung der (Kiwi, Höhe bis 7 m) zum Einsatz kommen, beide sind aber etwas Fassadenoberfläche frostempfindlich und bevorzugen einen sonnigen Standort. Bei • Lebensraum und Nahrung für Insekten und Vögel Actinidia chinensis auffallend roter Jungaustrieb. • Blüh- und Farbaspekte, bei sommergrünen Pflanzen zudem Das Rankgerüst muss auf die Wuchskraft der Pflanze und wechselndes Erscheinungsbild, Blickschutz, Verschattungs- das Fruchtgewicht abgestimmt sein. Der Schutz bautechnisch wirkung möglich sensibler Bereiche durch jährlichen Pflegeschnitt ist erforderlich. Gerüstkletterpflanzen an vertikalen Wuchsaufleitungen (nicht
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Abb. 25: Begrünung mit Kletterpflanzen, Stadthaus M1, Freiburg i. Br. (Foto: Nicole Pfoser 2022)
Abb. 26: Waagerechte Begrünung mit Weinreben (Foto: © fassadengruen.de) rostende Stahlseile, Stäbe, Rohre) sind besonders einfach zu pflegen, da der Pflegeschnitt nicht durch konstruktive horizontale Elemente, wie beispielsweise bei engen Rastern/Rauten erschwert wird. Infrastruktur zur Pflege: Steiger oder Hubbühne.
Bautechnische Kriterien
Stabile Aufleitungen auf Distanz zur Fassade, dahinter punktweise Pflanzeneignung Einleitung des Gesamtgewichts über die Tragkonsolen in Gerüstkletterpflanzen (je nach Wuchsaufleitung Schlinger/ die Primärkonstruktion des Gerüsts. Die Bewässerung in Winder, Ranker, Spreizklimmer oder spalierbare Gehölze). Trockenperioden muss gewährleistet sein. Anforderungen an Aufbau die Pflanzgrube und mögliche Kabeltrassen sind auch in dieser Kletterhilfe/Spalier als separate Ebene (Stäbe, Seile, Gitter, Netze) Variante zu berücksichtigen. Lastabtragung: Wand, ggf. Boden
Wirtschaftliche Kriterien Gestaltung Flächenwirkung nach Pflanzenwahl (in 3–12 Jahren) Pflanzenaus- Zu den notwendigen Vorleistungen zählen ein Wasseranschluss wahl nach Art, Textur, Farbgebung, Belaubungsphase für extreme Trockenphasen sowie ein Stromanschluss. Mit (sommergrün/immergrün) zunehmender Wuchshöhe werden Hubsteiger etc. unumgänglich. Die Kosten für Begrünungen mit Gerüstkletterpflanzen resultieren Versorgung aus der Pflanzenwahl und der Größe und Bauweise der Erdboden/Bodenfeuchte, Wasser-, und Nährstoffversorgung stand- ort- bezogen/bei Bedarf. Pflanzenauswahl nach Exposition (Licht- Wuchsvorkonstruktion. und Windverhältnisse). Pflege- und Wartungszugänglichkeit
Die Pflege/Wartung sollte 1–2 x jährlich erfolgen. Anfallende Kostenrichtwert Kosten für Pflege und Wartung steigen mit der Höhe der Investition ca. 36–120 €/m2 Pflege/Wartung ca. 10–20 €/m2/a Wuchsvorkonstruktion/dem maximalen Wuchshöhe der Pflanzen. zunehmend mit der Höhe der Begrünung Ggf. ist eine Baugenehmigung erforderlich.
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Gerüstkletterpflanzen an horizontalen Seilen oder Stäben
Gestalterische Kriterien muss auf die Wuchskraft der Pflanze abgestimmt sein. Schutz
bautechnisch sensibler Bereiche durch jährlichen Pflegeschnitt
Horizontale Rankhilfen betonen die Länge des Gebäudes, es wirkt erforderlich. Infrastruktur zur Pflege: Steiger oder Hubbühne.
niedriger und weniger monolithisch. Je nach Positionierung kann die
Basis oder der obere Abschluss optisch hervorgehoben werden. Bautechnische Kriterien
Durch regelmäßigen Rückschnitt wird das horizontale Moment
betont, bei fehlendem Rückschnitt verkahlt die Basis und der obere Stabiles Wuchsgerüst auf Distanz zur Fassade. Abstand
Abschluss zeigt ein wolkenartiges Bild. zur Fassade (s. Abb. S. 44–53). Punktweise Einleitung
Für niedrigere Gebäude sind nur Kletterpflanzen mit entsprechend Gesamtgewicht über die Tragkonsolen in die Primärkonstruktion.
geringem Höhenwachstum geeignet (s. Abb. S. 44–53). Es stehen Eine Bewässerung in Trockenperioden muss gewährleistet sein.
fakultativ wintergrüne Pflanzen (Kletterrosen) sowie die Bandbreite Anforderungen an die Pflanzgrube und mögliche Kabeltrassen
der Ranker als sommergrüne Pflanzen (jahreszeitliche Dynamik) sind zu prüfen.
zur Auswahl.
Wirtschaftliche Kriterien
Vegetationstechnische Kriterien
Als Vorleistungen für die Pflege und Wartung sind ein
Aristolochia macrophylla (Pfeifenwinde) ist als Schlinger/Winder bei Wasseranschluss für extreme Trockenphasen sowie
regelmäßiger Pflege für den Einsatzzweck geeignet. Ggf. müsste Stromanschluss vorzusehen.
die Pfeifenwinde im Rahmen der Pflegearbeiten an die horizontale Mit zunehmender Wuchshöhe werden ein Hubsteiger o. ä.
Kletterhilfe geleitet werden. Wuchsgeschwindigkeit ca. 1,80 m pro unumgänglich. Die Kosten entstehen durch die Pflanzenauswahl,
Jahr (die Endhöhe beträgt ca. 10–12 m). durch konstruktive Entscheidungen zur Wuchs-/Rankstruktur,
durch deren Installation sowie ggf. durch eine Versorgung mit
Standort: halbschattig bis schattig, bevorzugt nahrhafte und Wasser und Nährstoffen (zumindest in der Anwuchsphase).
genügend feuchte Böden. Blüte VII–VIII, kapselförmige Früchte, Die Pflege-/Wartungskosten sind abhängig von der Lage und
große herzförmige Blätter (30 cm) und auffallend grüne Rinde. Erreichbarkeit der Begrünung und steigen je nach Höhe der
Alternativen könnten sein: Actinidia arguta oder Actinidia chinensis Wuchsvorkonstruktion/dem maximalen Höhenwachstum der
(Kiwi, siehe 1B). Campsis radicans und Campsis x tagliabuana Pflanzen. Die Pflege und Wartung sollte 1–2 x jährlich erfolgen.
Mme. Galen (Klettertrompete). Eigentlich ein Selbstklimmer, Ggf. ist eine Baugenehmigung erforderlich.
der aber auch leicht schlingt, wobei letztere weniger Haftwurzeln
ausbildet.
Ein konsequenter Pflegeeinsatz ist erforderlich, um das gewünschte
Wuchsbild zu erreichen. Gleiches gilt für die zahlreichen Lonicere
(Geißblatt) und die sehr attraktive Akebia (Akebia). Das Rankgerüst
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Gerüstkletterpflanzen an Netzstrukturen oder Gittern
Gestalterische Kriterien Trockenperioden muss sichergestellt werden. Anforderungen an die Pflanzgrube und mögliche Kabeltrassen sind zu berücksichtigen. Durch netz- oder gitterartige Kletterhilfen kann der Eindruck eines grünen Vorhangs erzeugt werden. Je filigraner die Ausführung, Wirtschaftliche Kriterien desto stärker die schwebende Wirkung der Fassade als separate Ebene. Diese Lösung vermittelt eine große Leichtigkeit, mit der sie Auch bei dieser Lösung liegen die Vorleistungen für Pflege und das Gebäude vollständig „umhüllt“ (vgl. Studentenwohnheim TUM Wartung in der Errichtung eines Wasseranschlusses für extreme in Garching / PTH St. Georgen Frankfurt). Hier kann die Wirkung Trockenphasen und eines Stromanschlusses. Zur Pflege/Wartung von selbstklimmenden Pflanzen ohne deren Nachteile erreicht werden ggf. mit zunehmender Wuchshöhe Hubsteiger o. ä. werden. Die Fülle der Gestaltungsoptionen ist umfangreich (Raster/ erforderlich. Kosten resultieren zudem aus der Pflanzen- Rauten unterschiedlicher Feldweiten/Pflanzenauswahl s. Abb. 05, auswahl, der gestalterischen und konstruktiven Entscheidung Abb. S. 44–53). der Rankstruktur sowie aus der Bewässerung in Anwuchs- und Trockenphasen. Eine Pflege und Wartung sollte 2 x jährlich erfolgen. Vegetationstechnische Kriterien Die Kosten steigen mit dem Breiten- und Höhenwachstum der Pflanzen. Ggf. ist eine Baugenehmigung erforderlich. Neben Kletterrosen eignen sich hier vor allem Ranker (Abb. 58), wie z. B. Vitis-Arten (echter Wein), einige Clematis- Arten (Waldrebe) oder Ampelopsis glandulosa (Scheinrebe). Ein konsequenter Pflegeeinsatz ist auch bei dieser Variante erforderlich, um das gewünschte Wuchsbild zu erreichen. Durch die netzartige Struktur wird die Pflege (und damit der Schutz bautechnisch sensibler Bereiche) erschwert. Das Rankgerüst muss auf die Wuchskraft der Pflanze abgestimmt sein. Infrastruktur zur Pflege: Steiger oder Hubbühne.
Bautechnische Kriterien
Für die Tragstruktur zwischen Begrünungsebene und Gebäudefassade sind Montagevoraussetzungen bereit zu stellen. Die Aussteifung wird u. a. über Konsolen erreicht, diese unterliegen einem statischen Nachweis. Die Konstruktion muss auf die Wuchskräfte und das Gesamtgewicht (Gerüst, Pflanze, Frucht, Abb. 27: PTH St. Georgen Frankfurt (Foto: Nicole Pfoser Schnee-, Eis- und Windlast) abgestimmt sein. Die Bewässerung in 2013)
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Versiegelte Bereiche und Bodengebundene Begrünung
Untervarianten zur Begrünung mit Kletterpflanzen Vegetationstechnische Kriterien
Die Begrünung der Fassaden in versiegelten Bereichen ist Eine Begrünung mit Selbstklimmern ist aufgrund anspruchsvoll. Im Erdreich kann es zu Konflikten mit Kabeltrassen der Platzverhältnisse vorzuziehen. Auf ausladende und Hausanschlüssen kommen, der Boden ist für eine Bepflanzung Gerüstkletterpflanzenlösungen sollte bei engen Platzverhältnissen meist ungeeignet und weder dürfen die Pflanzen zum Hindernis verzichtet werden. Der Einsatz temporärer Begrünungseffekte ist für Passanten werden, noch sollen die Pflanzen durch Fahrzeuge möglich. oder Fußgänger beschädigt werden. In den Varianten für Gebäude, Die Pflanzen sollten bei dieser Lösung auch oberhalb des die dieser Bauweise zugeordnet sind, wird verstärkt auf diese Wurzelhalses vor mechanischer Beschädigung durch Passanten, Problematik eingegangen. Kehrfahrzeuge etc. geschützt werden. Unterirdisch bestehen Die Varianten eignen sich grundsätzlich sowohl für öffentliche, für ggf. Konflikte mit Hausanschlüssen, da hier nur ein geringer genossenschaftliche Liegenschaften wie für private Immobilien. Wurzelraum zur Verfügung steht. Je nach Pflanzenauswahl ist Eine Begrünung privater Immobilen im öffentlichen Raum kann auf den Schutz bautechnisch sensibler Bereiche (Fensterläden, allerdings nur dann empfohlen werden, wenn seitens der Stadt Balkongeländer, Lüftungsklappen etc.) zu achten. Infrastruktur eine Unterstützung möglich und gewährleistet ist (z. B. Klärung zur Pflanzenversorgung: Steiger, Hubbühne oder hohe Leiter für Leitungsinfrastruktur, rechtliche Aspekte). Wartung/Pflege.
Wurzelraum im Boden mit Pflanzscheibe
Gestalterische Kriterien
Bau- und Fluchtlinie werden nicht angetastet. Die Pflanzen werden mit ihren Pflanzgruben im Bereich des Gehwegs platziert (min. 50 cm Tiefe, exklusive Einfassung), die Pflanzscheiben ggf. durch Pflanzgitter vor dem Betreten durch Passanten etc. gesichert. Auch hier bleibt die homogene Erscheinung der Fassade erhalten. Durch eine flächige Begrünung mit Selbstklimmern kann die homogene Abb. 28: Bekieste Pflanzgrube für einen alten Efeu-Solitär Wirkung verstärkt werden. Gerüstkletterpflanzen stellen mit ihrer (Foto: © fassadengruen.de) Rankhilfe einen Eingriff in den öffentlichen Raum dar (Fuß- und Abb. 29: Pflanzring mit Schnitt in Granitkrustenplatten, Radweg). Eine Genehmigung der Bauaufsicht ist einzuholen. Stabgitter zum Schutz des Haupttriebs (Foto: © fassadengruen.de)
Abb. 30: Einschnitt in Verbundpflaster, Distanzgitter aus Gusseisen. (Foto: © fassadengruen.de) 29
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Bautechnische Kriterien Wuchsaufleitung kann bündig mit dem Gebäude abschließen oder hervorspringen (in den Gehwegbereich), um so einen spannungs- Bei dieser Lösung sind Konflikte mit den unterirdischen vollen Kontrast von Gebäude und Begrünung zu erzeugen. Kabeltrassen (Verlegetiefe ca. 80 cm) zu vermeiden, deren Überbauen mit Kletterpflanzen ist nicht möglich. Befinden sich Vegetationstechnische Kriterien die Pflanzgruben im Gehwegbereich, dürfen sie kein Hindernis für Fußgänger darstellen (Sicherheitsaspekt, Barrierefreiheit). Gestalterisch sind hier Gerüstkletterpflanzen, die an Seilen/Stäben Es muss auf ein ausreichendes Volumen der Pflanzgrube geachtet aufgeleitet werden, eine gute Option (vgl. S. 25 ff.). werden, ebenso auf ein geeignetes Pflanzsubstrat. Der Einsatz temporärer Begrünungen ist möglich, sollte Die Bewässerung bei anhaltenden Trockenperioden muss aber die eigentliche, dauerhafte Begrünung nicht behindern insbesondere in den ersten Jahren gewährleistet sein. (Konkurrenzsituation). Die Pflanzgrube kann sowohl mit einer Wuchsbegrenzungen durch Metallrandwinkel sind ggf. erforderlich. Pflanzscheibe als auch mit einer Wurzelsperre gesichert werden. Durch die Nische haben die Pflanzen mehr Wurzelraum, was Wirtschaftliche Kriterien Anwuchsprobleme entschärft. Der Schutz vor mechanischer/ chemischer Beschädigung bleibt erforderlich, ebenso der Schutz Vorleistungen für Pflege und Wartung: Wasseranschluss für bautechnisch sensibler Bereiche und der Einsatz von Hubbühne extreme Trockenphasen, Stromanschluss. Mit zunehmender etc. für Wartung/Pflege. Wuchshöhe Hubsteiger oder ähnliches erforderlich. Pflanzgruben und Wuchshilfen im öffentlichen Raum bedürfen der Zustimmung Bautechnische Kriterien der Stadtverwaltung. Die Lösung entschärft den Konflikt mit den Kabeltrassen im Gehwegbereich, verschärft aber ggf. den Konflikt mit den Kabeln, Wurzelraum in Rücksprüngen/Nischen die unterirdisch in die Gebäude führen. Passanten dürfen durch Rankhilfen nicht gefährdet werden. „Nischen“ und „Rücksprünge“ sind weitere Option, den Pflanzen mehr Auch hier muss auf ein ausreichendes Volumen der Pflanzgrube (Wurzel-) Raum zu gewähren. Sie sind genehmigungstechnisch geachtet werden, ebenso auf ein geeignetes Pflanzsubstrat. Die einfacher zu realisieren. Für die Aufnahme des Wurzelbereichs Bewässerung in Trockenperioden muss gewährleistet sein. in baulichen Nischen/Rücksprüngen gelten für den Schutz der Kabeltrassen, wenn erforderlich, die auf S. 30 beschriebenen Wirtschaftliche Kriterien Lösungen analog. Vorleistungen für Pflege und Wartung: Wasseranschluss für Gestalterische Kriterien extreme Trockenphasen, Stromanschluss. Mit zunehmender Wuchshöhe Hubsteiger oder ähnliches erforderlich. Bei der Aus gestalterischer Sicht eignen sich Nischen besonders zur Realisierung könnte es zu Mehrkosten gegenüber einer nicht Betonung vertikaler Strukturen durch Gerüstkletterpflanzen. Die unterbrochenen Fassade kommen.
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Wurzelraum im Boden mit Wurzelsperre/in Pflanzgefäßen
Gestalterische Kriterien Bautechnische Kriterien
Die Pflanzen werden in versiegelten Bereichen platziert (Pflanzgrube Diese Lösungen entschärfen den Konflikt zwischen Pflanze min. 50 cm Tiefe, exklusive Einfassung). und möglichen Kabeltrassen. Die Unterkante der Wurzelsperre Bau- und Fluchtlinien werden nicht angetastet. Die Erscheinung von muss deutlich unterhalb Unterkante Kabeltrasse liegen. Die Fassaden bleibt erhalten, sie können Wasserversorgung wird durch die Wurzelsperre bzw. Behälter flächig begrünt werden. Ausladende Gerüstkletterpflanzen würden eingeschränkt, sodass dauerhaft auf eine Bewässerung in auch hier einen Eingriff in den öffentlichen Raum darstellen. Trockenperioden geachtet werden muss (ggf. Feuchtefühler). Alternativ zur Pflanzgrube mit Wurzelsperre können bodengleich Auch ein übermäßiger Wassereintrag (z. B. Übernässung durch eingesenkte Pflanzcontainer mit begehbaren Gitterrosten Starkregen/Niederschlagwasser von Dachflächen) ist zu vermeiden verwendet werden. (Wurzelfäule, Absterben der Pflanze). Soweit die Platzverhältnisse es zulassen, können auch mobile Die Pflanzgruben und die Wurzelsperre sowie bodengleich oberirdische Wuchsbehälter aufgestellt werden (Abb. 36). eingesenkte Pflanzcontainer dürfen kein Hindernis im öffentlichen Raum darstellen. Sie bedürfen, wie auch mobile oberirdische Vegetationstechnische Kriterien Wuchsbehälter, einer bauaufsichtlichen Genehmigung.
Eine Begrünung mit Selbstklimmern ist aufgrund der Wirtschaftliche Kriterien Platzverhältnisse vorzuziehen. Der Einsatz temporärer Begrünungen ist möglich. Kabeltrassen werden bei dieser Lösung Vorleistungen für Pflege und Wartung: Wasseranschluss für extreme mit einer Wurzelsperre vor Einwurzelungen geschützt. Wurzeln und Trockenphasen, Stromanschluss. Mit zunehmender Wuchshöhe Substrat werden im Falle von Kabelarbeiten (Reparatur, Austausch sind Hubsteiger oder ähnliches erforderlich. Ggf. Nachgenehmigung etc.) nicht beschädigt. Die Pflanzgrube bleibt nach unten offen. Die der Pflanzgruben/Container im öffentlichen Raum. Wurzelsperre leitet die Pflanzenwurzeln bis in eine Tiefe unterhalb der Kabeltrassen. Der Schutz der Pflanzen vor mechanischer Beschädigung über Oberkante Boden bleibt erforderlich, ebenso Abb. 31, S. 30: Wurzelhals Efeupflanze (Foto: Nicole Pfoser 2022) der Schutz bautechnisch sensibler Bereiche und der Einsatz von Steiger, Hubbühne oder hoher Leiter für Wartung/Pflege. Abb. 32, S. 30: Einjährige Prunkwinde an vertikalen Drahtseilen (© fassadengruen.de) Bodengleich eingesenkte Pflanzcontainer benötigen für die Pflanzenwahl geeignetes strukturstabiles Substrat, ggf. eine Abb. 33, S. 30: Aristolochia tomentosa (Foto: © künstliche Wasser- und Nährstoffversorgung, eine Entwässerung, fassadengruen.de) Drainage/ggf. eine Wasseranstauebene. Gleiches gilt für mobile Abb. 34–35, unten:: Pflanzgrube mit wurzelfester oberirdische Wuchsbehälter. Betonumrandung, Ortliebgasse 17, Wien (Fotos: Jürgen Preiss)
Abb. 36, unten: Mobile Pflanzcontainer, Bezirksamt St. Margareten, Wien (Fotos: © Jürgen Preiss)
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Wandgebundene Begrünungen
Wandgebunden, horizontal, Pflanzbehälter/Regalbauweise als saisonale Verschattung gelingt mit sommergrünen, laubabwerfenden Pflanzen. Bei einer Vorkultivierung der Pflanzen Systemtypische Vorteile ist die sofortige Flächenwirkung mit Baufertigstellung möglich. Wesentlicher Teil der Gestaltung sind die Form- und Materialwahl • variable Bepflanzung, bodenfrei, große Pflanzenauswahl der stark in Erscheinung tretenden Pflanzgefäße. Pflanzen sind • keine Anforderungen an Boden- und Bodenwasseranschluss in geeigneter Endgröße zu wählen. Andernfalls werden je nach • Vorkultivierung der Pflanzen möglich (gestalterische und Wuchshöhe/-breite/-geschwindigkeit Rückschnitte erforderlich. ökologische Sofortwirkung) • Flächenwirkung und Gestaltwechsel im Jahresverlauf über Vegetationstechnische Kriterien Pflanzenauswahl steuerbar (Textur, Blattfärbung, Wuchsbild, Pflanzabstand, Dimension) Die Pflanzenbandbreite reicht von Stauden, Gräsern, Farnen, • Anpassungsfähigkeit an Maßvorgaben der Fassadengeometrie Zwiebel- und Knollengewächsen sowie Kleingehölzen bis hin • Ein- und Ausblickschutz (abhängig von der Bauweise) zu Kletterpflanzen. Die Wuchsrichtung (steigend, kragend oder • ggf. Substitution Gebäudeaußenhaut, Brüstungsfunktion, hängend) ist ebenso wie die Blattfärbung und Belaubungsphase im „vertical farming“ Planungsprozess zu bedenken. • leichter Ersatz von Teilbereichen bei Pflanzenausfall (systemabhängig) Als Substrat kommen bodenähnliche Mischungen mit luft- und • durch Modularität Weiterbau oder Ergänzung nach Bedarf wasserspeichernden Stoffen zum Einsatz. Bewässerungsanlagen möglich (automatisch oder manuell gesteuert) benötigen eine Drainage, • Niederschlags- und UV-Schutz der Gebäudeaußenwand um Substratübernässung bzw. dem Überlaufen der Pflanzgefäße (abhängig von Pflanzendichte und -dimension) vorzubeugen. Die Versorgungsdaten (Wassermenge, Nährstoffart und -Menge, Lichtverhältnisse, Höhenlage usw.) haben Einfluss auf die Auswahl der Pflanzen und Pflanzengesellschaften. Gestalterische Kriterien Die Beschränkung der Pflanzenwahl auf winterharte, sommergrüne Begrünte Pflanzbehäter sind die technische und gestalterische Pflanzen erspart eine künstliche Bewässerung im Winter. Die Weiterentwicklung des klassischen Blumenkastens zu einer Pflanzbehälter begrenzen den Wurzelraum der Pflanzen, daher ist architekturbestimmenden Pflanzenintegration in die Fassade. die Pflanzenauswahl je nach Anforderungen an Winterhärte und Wurzelraum eingeschränkt. Die steuerbare Wuchsdichte kann als Sonnenschutz, Ein- und Ausblickschutz oder als Gartenersatz (Terrassenumgrenzung, Die Mindestgröße von Pflanzgefäßen beträgt 60 x 60 cm (H x B) im „vertical farming“) genutzt werden. Eine gleichzeitige Nutzung Querschnitt – je breiter desto besser. Die Breite ist entscheidender
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Abb. 37: Linearbehälter, Bepflanzung mit Gehölzen für kontrollierten Pflanzenwuchs und somit Einhaltung des Brandschutzes (Foto: Nicole Pfoser, Zürich 2022)
Abb. 38: Linearbehälter MFO-Park Zürich Neu Oerlikon. Ausreichende Dimensionierung und Anstaubewässerung als wirtschaftliche Lösung. (Foto: Nicole Pfoser 2022) als die Höhe. Eine Anstaubewässerung wird empfohlen. Andernfalls muss eine Überwässerung mit Ablauf erfolgen, ein Vielfaches an Wasser wird verbraucht und die Kanalisation belastet. Ist die Begrünung nicht gut erreichbar (z. B. über Wartungs-/ Pflanzeneignung Laubengänge, Loggien), wird die Pflege mit Hilfe eines Hubsteigers Stauden, Kleingehölze, bedingt Kletterpflanzen (abhängig vom o. ä. ausgeführt. Brandschutzkonzept und von der Kletterstrategie der Pflanze)
Bautechnische Kriterien Aufbau
Kragkonsolen oder Vorkonstruktion zur Aufnahme von Einzel- oder Die Einleitung des Gesamtgewichts erfolgt in die Primärkonstruktion Linearbehältern oder wird über Loggien oder über eine Vorkonstruktion mit separaten Fundamenten abgetragen. Auf eine ausreichende Gestaltung Hinterlüftung der Begrünung und den Einsatz reflexionsarmer Sofortige Flächenwirkung bei Vorkultivierung. Gläser ist zu achten, um gutes Pflanzenwachstum zu ermöglichen Pflanzenauswahl nach Art, Textur, Farbgebung, Belaubungsphase und Vogelschlag zu vermeiden (Pichler 2017). (sommergrün/immergrün)
Wirtschaftliche Kriterien Versorgung Substrat, Wasser-, Nährstoffbedarf und Exposition nach Pflanzen- Kosten resultieren aus der Pflanzenauswahl, den gestalterischen gesellschaft. Drainage, ggf. Feuchteregelung. Pflege- und Wartungszugänglichkeit. und konstruktiven Entscheidungen sowie aus der künstlichen Wasser- und Nährstoffversorgung. Kostenrichtwert Zur Pflege/Wartung werden je nach Konstruktion ggf. mit Investition ca. 230–1.000 €/lfdm (abhängig von Material Pflanzgefäß) zunehmender Wuchshöhe Hubsteiger o. ä. erforderlich. Die Pflege Pflege/Wartung ca. 10 €/lfdm/a (abhängig von Erreichbarkeit) und Wartung sollte je nach Pflanzenauswahl 1–2 x jährlich erfolgen. Die Kosten steigen mit der Wüchsigkeit der Pflanzen. Ggf. ist eine Baugenehmigung erforderlich.
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Abb. 39: Q7 Mannheim (Foto: © Nicole Pfoser 2017)
Abb. 40: Wohnhaus Berlin, Vertiko skygardens (Foto: Diebold-Zgraggen) Wandgebunden, modulare Bauweise
Systemtypische Vorteile und Nährstoffversorgung soll kein Kompromiss gemacht werden – Hochwertigkeit zahlt sich aus. Versorgungsdaten • bodenfreie, variable Bepflanzung (Substratdicke, Wasserspeicherfähigkeit, Nährstoff-Art und • umfangreiche Pflanzenauswahl -Menge, Lichtverhältnisse, Höhenlage usw.) haben Einfluss • Anpassungsfähigkeit an Maßvorgaben der Fassadengeometrie auf die Auswahl der Pflanzen und Pflanzengesellschaften. Das • gute Hinterlüftung des Fassadenzwischenraums senkrecht gehaltene Substratvolumen besteht in der Regel aus • Transport, Zwischenlager und Montage ohne großen strukturstabilen feuchtespeichernden Materialien mit ausreichender Platzbedarf Luftkapazität. Die Substratdicke bestimmt das Wurzelvolumen, • Witterungs- und UV-Schutz der Gebäudeaußenwand die Wasseraufnahme und die Pflanzenentwicklung. Be- und • gestalterische, klimatische und stadtökologische Sofortwirkung Entwässerungsleitungen, sowie ggf. elektrische Leitungen für nach Vorkultivierung der Module Temperatur- und Feuchtefühler sind erforderlich. • Gestaltwechsel möglich Rinnensysteme zur Aufnahme von Schüttstoffsubstrat • Substitution der Gebäudesichtverkleidung möglich können ohne Begrünung ein fertiges Fassadenbild liefern, • hohe Kühlwirkung durch künstliche Bewässerung (Verdunstung) weshalb hier sommergrüne Pflanzen einsetzbar sind und eine • abhängig von der Bauweise Erhöhung der Dämmwirkung Winterbewässerung ggf. eingespart werden kann. • Montagegeschwindigkeit wie bei einer Wandbekleidung • Untergrund je nach Bauweise revisionierbar Bautechnische Kriterien
Gestalterische Kriterien Durch handliche Montagevorgänge, leichten Geräteeinsatz und preis- günstige Vorkultivierung im Gartenbaubetrieb werden Das Kennzeichen modularer Begrünungssysteme ist die Gliederung die Ergebnisse (besonders in Innenstädten) mit relativ kleiner der Sichtebene in ein Flächenraster. Neben dem Vorteil der und schneller Baustel- leneinrichtung ermöglicht. Module sind Sofortwirkung (mögliche Vorkultivierung) und leichter Änderbarkeit vertikale, quadratische oder rechteckige Substratkästen mit können Oberflächentextur, Aufbaustärke, Farbgebung und Bautiefen von ca. 8–25 cm. Sie werden aus Recyclingkunststoffen Blühphase frei gestaltet werden. oder korrosionsfreien Metallen angeboten. Die Module werden vorkultiviert auf die abgestimmte Unterkonstruktion montiert und Vegetationstechnische Kriterien durch ein Rohrsystem mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Die Modulgröße wird bei händischer Montage durch das Eigengewicht Für wandgebundene modulare Bauweisen steht eine umfängliche begrenzt. Größere Module erfordern ein geeignetes Hebegerät zur Pflanzenvielfalt, wie Stauden (u.a. auch Gräser und Farne), Montage. Gegen Durchfeuchtung der Primärkonstruktion sind eine Kleingehölze, Moosen und Kletterpflanzen, zur Verfügung. Abdichtungsebene oder eine ausreichende Hinterlüftung erforderlich. Bezüglich Bauweise, Substrattechnik und zuverlässiger Wasser- Der bauseitige Untergrund muss die Montagebedingungen der
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Begrünungskonstruktion aufnehmen können, die Einleitung des Wandgebunden, flächige Bauweise Gesamtgewichts erfolgt in der Regel in die Primärkonstruktion (Prinzip vorgehängte hinterlüftete Fassade, wärmebrückenreduzierte Systemtypische Vorteile Halterungen). Wuchsbegrenzung an Leibungen von Fenstern und Türen (Brandschutz) und zu anderen sensiblen Bereichen in Form • Freihaltung der Bodenfläche (z. B. Schaufenster, Garagen- von Metallrandwinkeln sind erforderlich. zufahrten, Gebäudeeingänge) • kurzfristige Flächenwirkung (2–3 Monate) sowie gestalterische, Wirtschaftliche Kriterien klimatische und stadtökologische Wirkung • leichte Bauweise, bester Wert Fläche/Zeit Eine versorgungstechnische Anlage (Stromversorgung, • zusätzliche Kühlwirkung durch künstliche Bewässerung, erhöhte Wasseranschluss, Steuerung und Dosierung der Wasser-/ (temperaturabhängige) Verdunstungsleistung Nährstoffverteilung, ggf. Regenwasserbevorratung) wird benötigt. • Erhöhung der Dämmwirkung (abhängig von der Bauweise) Ebenso zur Instandhaltung (Pflege und Wartung, 2–4 x pro Jahr) • ganzjähriger Witterungs- und UV-Schutz der Gebäudeaußenwand bedarf es eines Wasseranschlusses und einer Stromversorgung. • spätere Erweiterung nach Bedarf möglich Bei größeren Anlagen ist ein Hubsteiger erforderlich. • Substitution der Gebäudesichtverkleidung
Pflanzeneignung Gestalterische Kriterien Stauden, Kleingehölze, Moose, bedingt Kletterpflanzen Wandgebundene Flächensysteme bieten Lösungen für eine Aufbau teil- oder ganzflächig homogene Fassadenbegrünung, wo ein Sekundärkonstruktion mit vertikalen Pflanzmodulen Boden- bzw. Bodenwasseranschluss nicht verfügbar ist. Das Begrünungsbild erfolgt in der Regel nach dem Entwurf des Gestaltung Sofortige Flächenwirkung bei Vorkultivierung (austauschbar) Pflanzplans. Pflanzenauswahl nach Art, Textur, Farbgebung, Belaubungsphase (sommergrün, immergrün) Vegetationstechnische Kriterien
Versorgung Die Pflanzenauswahl erfolgt nach den Kriterien „Geselligkeit“, Substrat/Substratersatz, Wasser-, Nährstoffbedarf und Exposition „Ausmaß der Wuchsdynamik“, „Färbungen“ und „Licht-, Wasser- (Licht- und Windverhältniss) nach Pflanzengesellschaft, Pflege- bzw. Nährstoffbedarf“. Es steht eine umfängliche Pflanzenvielfalt, und Wartungszugänglichkeit wie Stauden (u.a. auch Gräser und Farne), Kleingehölze, Kostenrichtwert Moosen und Kletterpflanzen, zur Verfügung. Die Pflanzen Investition ca. 400–800 €/m2 (vorkultivierte Pflanzmodule) werden einzeln mit ihren Wurzeln in Einschlitzungen des Geotextils Pflege/Wartung ca. 20–40,- € pro m²/Jahr (höhenabhängig), eingesetzt und überwachsen es vollständig. Eine dauerhafte zzgl. Wasser- und Nährstoffversorgung technische Versorgung mit Wasser und
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Abb. 41: Flächige wandgebundene Begrünung, Osterrath, Abb. 42: Magistratsabteilung 48, Wien (Foto: © Nicole Pfoser) Bad-Laasphe, Vertiko (Foto: BuGG, Gunter Mann)
Nährstoffen ist unumgänglich. Die Bewässerung, die Nährstoffart Wirtschaftliche Kriterien und -Menge, die Lichtverhältnisse, die Exposition usw. haben Einfluss auf die Auswahl der Pflanzengesellschaften. Eine versorgungstechnische Anlage (Stromversorgung, Wasseranschluss, Steuerung und Dosierung der Wasser-/ Während die Hauptverteilung der Wasser- und Nährstoff- Nährstoffverteilung, ggf. Regenwasserbevorratung) ist auch hier versorgung in der tragenden Sekundärkonstruktion liegt, sind die das Herz der Anlage. Zur Instandhaltung (Pflege und Wartung, dünneren Tropfschläuche in der Regel direkt hinter dem Vlies 2–4 x pro Jah) werden ein Wasseranschluss und eine verlegt. Stromversorgung benötigt. Be- und Entwässerungsleitungen, sowie ggf. elektrische Leitungen für Temperatur- und Feuchtefühler sind erforderlich. Je weniger Pflanzeneignung Substrat verwendet wird, umso häufiger sind die Intervalle der Stauden, Kleingehölze, Moose, bedingt Kletterpflanzen Wasser- und Närstoffversorgung. Bei größeren Anlagen ist auch Aufbau hier der Einsatz von Hubsteigern o. ä. erforderlich und eine Sekundärkonstruktion mit vertikalen Substratersatzflächen an geeignete Aufstellfläche vorzusehen. wartungsfreier Primärkonstruktion
Bautechnische Kriterien Gestaltung Kurzfristige Flächenwirkung bei Vorkultivierung der Pflanzen. Die Montage erfolgt an einer systemeigenen, hinterlüfteten, Pflanzenauswahl nach Art, Textur, Farbgebung, Belaubungsphase ganzflächigen, verrottungsfreien Trägerplatte bzw. Unterkonstruk- (sommergrün/immergrün) tion. Horizontal- und Vertikalkräfte werden über die Hinterlüf- Versorgung tungsfuge hinweg in die tragende Außenwand eingeleitet (Eigen- Substrat/Substratersatz, Nährstoffhaltige Bewässerung. Pflanzen- gewicht feucht, Pflanzen- und Niederschlagsgewicht, Wind- auswahl nach Exposition (Licht-, Windverhältniss) und Pflanzen- kräfte). Die Lastabtragung erfolgt in die Gebäudewand. Der gesellschaft. Pflege- und Wartungszugänglichkeit bauseitige Untergrund muss die Montagebedingungen der Begrünungskonstruktion aufnehmen können (Prinzip vorgehängte Kostenrichtwert hinterlüftete Fassade, wärmebrückenreduzierte Halterungen). Der Investition ca. 400–1.200 €/m2 Zwischenraum muss gut hinterlüftet sein. Be- und Entwässe- Pflege/Wartung ca. 20–40 €/m2/a (höhenabhängig), rungsleitungen, sowie ggf. elektrische Leitungen für Temperatur- zzgl. Wasser- und Nährstoffversorgung und Feuchtefühler sind erforderlich.
Flächenausschnitte können wie bei Modulbauweisen auf die Die Planung, Ausführung und dauerhafte Pflege wandgebundener Fenster bzw. die Verglasung der Gebäudeaußenwand reagieren. Begrünungen müssen nach anerkannten Regeln der Technik Dem Brandschutz (s. S. 43) ist Rechnung zu tragen (z. B. erfolgen und sind von Fachfirmen der Gebäudebegrünung Mindestabstand zum Dachrand, Brandriegel zwischen den auszuführen, um ein fehlerfreies und dauerhaftes Ergebnis sicher Geschossen, Metall-Randwinkel an Fenstern und Türen). zu stellen.
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Strategien für eine schadensfreie Fassadenbegrünung von Funktionsverglasungen (Luftkollektoren, transparente Wärmedämmung etc.) oder von Loggien. Fassadenbegrünungen sind gestalterisch, technisch und botanisch anspruchsvolle Bestandteile von Bauvorhaben. Sie erfordern Stufe 2 – Klärung des funktionalen und gestalterischen eine Kosten-/Nutzen-Klärung der Erwartungen (Gestaltung, Anspruchs (Zieldefi nition) Ökologie, Energie), der Bautechnik (Gebäudesubstanz, Begrünungssystem, Statik), der rechtlichen Einbindung (Baurecht, In der zweiten Stufe ist der funktionale und gestalterische Anspruch Brandlast, Nachbarrecht, Zugänglichkeit) und der Versorgung der des Bauvorhabens bzw. Sanierungsvorhabens zu klären, um die künftigen Begrünung mit Nährstoffen und Wasser (Jahresturnus, Planungsziele defi nieren zu können. Lebenszyklus). Misserfolge sind bei nachlässiger Planung Die Gruppe passender Begrünungsformen kann nur in einer bau- der Fassadenbegrünung vorprogrammiert. Interdisziplinäres technischen und bauphysikalischen Zusammensicht mit der Außen- Fachwissen und eine sorgfältige Berücks3ic.h2tigung Palllear nKuritnergiesn kritehraiuetenignung des Gebäudes festgelegt werden. auf dem Weg zur Realisierung und während der Lebensdauer der Begrünung sind die Voraussetzung fü B r e e i i n d e e rf r o l P gr l e a i n ch u e n s g von FaSstsuafed 3e n– bVeogrbreürneiutunngge znu r sUinmds eitmzu nVgo rfeld diverse Fak- Ergebnis. Die nachstehend zusammengefassten Arbeitsstufen zur
toren zu beachten:
Schadensvermeidung mögen einen Beitrag hierzu leisten. Die dritte Stufe klärt die bauamtliche Genehmigung (Aufl agen, Abstandsfl ächen, Brandlast, Eingriffs- und Ausgleichsregelung) und
• Die Planungskriterien beziehen Standortbedingungen, Fragen der
Stufe 1 – Grundlagenanalyse verweist auf interdisziplinäre Arbeitsschritte für eine vollständige Genehmigung, der tPeflchanniszcehnea buzsww. baohtal niuscnhde Pdlaenru nGg eunbdä ufüdr edbiee Asucshsachffreenibhunegit der Zur Schadensvermeidung bei Bestandsbegrümnuint geeinn, bei Bestands- Leistungen, die auch die Terminierung, den Umfang und die Daten sanierungen mit Begrünung und bei zur Begrünung vorgesehenen der Gewährleistung sowie der Pfl ege- und Wartungsleistungen Neubauten steht eine umfassende Grundla•geEnsa nmalyusses imz wischen Bfeessttlaegnedns gsoellb. äuden, Gebäudesanierungen und Neu- Vordergrund, die zunächst die planungsrelevanten Klärungen
bauten unterschieden werden
zum Standort (Exposition, Klimadaten, Bodeneigenschaften, Die unten stehende grafi sche Zusammenfassung der drei planungsrechtliche und nachbarrechtliche Umfeldbedingungen) Handlungsstufen gliedert das Vorgehen in die Anwendungsbereiche
• Fragen der Zielstellung und Gestaltung müssen geklärt, und die nach-
sowie die Klärung des verfügbaren Budgets ermitteln soll. Bei der Bestand, Sanierung und Neubau.
folgende Pflege und Wartung sichergestellt werden.
Bestandssanierung und beim Neubau sind die Chancen zu prüfen, inwieweit die Begrünung zugleich synergetisch in das ökologische Um die Gesamtheit aller Einfl ussfaktoren, der funktionalen und bzwA.b ebn. e1r9g:e Stiscchhriett eK oznuzr eSpct hdaedse Bnas-uvorhaAbuenf s diniteesgerie rPt unkte wirdg enstaacltherfiosclgheenn Zdie ldeeinfi ngiteiognaenn gsoewnie. dDiea esr fourndetrelinchsetne hHeannddluen gs- we v rd e e rm n e k i a d n u n n . g M ( ö © g N lic ic h o e l e Z i P el f e o s s e in r d ) die saiDsoinaagler aRmegmuli evruenrgd eutlichts cdhriiett e Pzulasnamumngenszsucfhasrsitetne, wbeerdie nd ienr d eKno Fnozlgeepkatipoitnel n eAinnweern - de [ r 2 V 2 e ;S r 2 s c3 c h h ] a r t i t t u t n e g v z o u n r R S a c um h v a e d rg e la n s s u v ng e e r nFm a(zse . sB iad .d u Wen inn g tbereggärrtüenn)u, ng: dungs- und Ausschreibungshilfen für Begrünungen aufgezeigt.
| Bestand Sanierung Additives Vorgehen Additives ggf. integratives Vorgehen Stufe 1 - Grundlagen-Analyse Standortbezogene Klärungen (Lage, Klimadaten, Bodeneigenschaften, planungsrechtliche un Chancenklärung eines energetisc Budget-Klärung Stufe 2 - Klärung des funktionalen und gestalterischen Anspruchs (Zieldefinition) Vorklärung der geeigneten Begrünungsform entsprechend der Außenwandeignung Entscheidung Begrünungssystem je nach Außenwand (mit/ohne Bodenanschluss, Art der Klette Pflanzenvorauswahl nach Anspruch und Lebensbereich (Klima, Exposition, Boden/Su Pflanzenfestlegung nach Habitus (z.B. Wuchsverhalten, Belaubungsphas Klärung der Versorgungs- und Instandhaltungsanforderungen (Platzbed Stufe 3 - Vorbereitungen zur Umsetzung Festlegung aller technischen Details (z.B. Position, Konstruktion, Material, Funktion, Ausschreibung (Vertragliche Vereinbarung von Bauleistung, Gewährleistu | Neubau Integratives Vorgehen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Additives Vorgehen | Additives ggf. integratives Vorgehen | Integratives Vorgehen | ||||
| Stufe 1 - Grundlagen-Analyse | ||||||
| Standortbezogene Klärungen (Lage, K | hbarrechtliche Umfeld-Bedingungen) kologischen Begrünungseinsatzes | |||||
| limad | aten, Bodeneigenschaften, planungsrechtliche un | d nac | ||||
| Chancenklärung eines energetisc | hen/ö | |||||
| Budget-Klärung | ||||||
| Stufe 2 - Klärung des funktionalen und g | estal | terischen Anspruchs (Zieldefinition) | ||||
| Vorklärung der geeigneten Begrünungsf Entscheidung Begrünungssystem je nac Pflanzenvorauswahl nach An Pflanzenfestleg Klärung der Ver | bzw. des wandgebundenen Systems) /Wurzelraum, Geselligkeit) tur, Färbung) ugänglichkeit) | |||||
| orm e | ntsprechend der Außenwandeignung | |||||
| h Au | ßenwand (mit/ohne Bodenanschluss, Art der Klette | rhilfe | ||||
| spruc | h und Lebensbereich (Klima, Exposition, Boden/Su | bstrat | ||||
| ung n | ach Habitus (z.B. Wuchsverhalten, Belaubungsphas | e, Tex | ||||
| sorgu | ngs- und Instandhaltungsanforderungen (Platzbed | arf, Z | ||||
| Stufe 3 - Vorbereitungen zur Umsetzung | ||||||
| Festlegung aller technisch Ausschreibung (Ve | er- und Nährstoffversorgung) ege und Wartung) | |||||
| en De | tails (z.B. Position, Konstruktion, Material, Funktion, | Wass | ||||
| rtrag | liche Vereinbarung von Bauleistung, Gewährleistu | ng, Pfl |
Abb. 43: Diagramm Planungsschritte für eine pfl anzengerechte und schadensfreie Fassadenbegrünung (© Nicole Pfoser 12/2012) 24 2/42 Nicole Pfoser, Dipl.-Ing. Architektin, IMLA - Technische Universität Darmstadt FB Architektur FG Entwerfen und Freiraumplanung 12.12.2012 37
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Klima
Abhängigkeit von Tiefst- Abhängigkeit von Abhängigkeit von Abhängigkeit von
temperaturen Höchsttemperaturen Wärmeentwicklung Windanströmung
nach Heinze/Schreiber 1984 nach DWD 2012
• Lage • Dimension Gebäude • Richtung • Umgebung 8b • Material (Topografie, Vegetation) –9,4 bis –6,7 11115500––11220000 • Farbe 8a –12,2 bis –9,5 11110000––11115500 7b A –14,9 bis –12,3 11005500––11110000 lb e d 7a o –17,7 bis –15,0 11000000––11005500 6b –20,5 bis –17,8 995500––11000000 6a –23,3 bis –20,6 990000––995500 5b –26,0 bis –23,4 Winterhärtezonen/ Kälteverträglichkeit (°C) Globalstrahlung (kWh/[m2 ·a]) Wärmeverträglichkeit Windfestigkeit
Lichtverhältnisse
Abhängigkeit vom Himmelsrichtung Verschattung Reflexion
Breitengrad
Einfluss der Lichtverhält- Einfluss der umgebenden Bebauung nisse durch Exposition und auf die Lichtverhältnisse 1400–1500 Jahreszeiten
1500–1600
1600–1700 Reflexion 1700–1800 1800–1900 N O W S N N (N) N S (S) S S
Süden: Sonne Verschattung Reflektierende Fassade nach Jocher 2010 Osten/Westen: Sonne (unterschiedlicher Intensi- Umkehrwirkung Durchschnittliche vität)-Halbschatten Sonnenscheindauer (h/a) Norden: absonnig
Pflanzenbedürfnisse
Licht/Wärme Wasser Nährstoffe Bodeneigenschaften
Licht-/Temperaturzahl Feuchtezahl, pH-Wert anorganische und Durchlässigkeit, pH-Wert nach Hansen & Stahl 1997 nach Hansen & Stahl 1997 organische Verbindungen nach Hansen & Stahl 1997 (s. Bund deutscher Staudengärtner)
Einfluss auf Pflanzenwachs- Permeabilität: Kies, Sand, Sonne, Halbschatten, trocken, frisch, tum, Überfluss = Fehlernäh- Schluff, Ton, Anteil organi- Schatten (absonnig) feucht, nass rung/Wasserverunreinigung scher Bestandteile
Ca Fe K Mg Wasserhärte (°dH) P S N Zn sauer neutral alkalisch Reaktionszahl nach lexikon.wasser.de Calcium, Eisen, Kalium, Einfluss auf Standort, Wuchs- 0–7 7–14 14–21 >21 Magnesium, Phosphor, richtung, Bedeckungsgrad weich mittel hart sehr hart Schwefel, Stickstoff, Zink
Abb. 44: Lebensbereich-Kriterien von Pfl anzengesellschaften (© Nicole Pfoser 10/2012)
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Berücksichtigung der Lebensbereichkriterien von Pflanzen unterschiedlich angepassten Pflanzenwahl führt. Besonderen Einfluss auf die Pflanzenwahl nimmt auch die Himmelsrichtung Zuordnung der Begrünungsfläche. Hierbei ist eine mögliche Umkehrwirkung zu berücksichtigen. Südfassadenbegrünungen können durch Zur Erleichterung der Pflanzenwahl werden Pflanzen unterschied- Nachbargebäude teil- oder vollverschattet sein, was zur Auswahl lichen Lebensbereichen zugeordnet (Hansen & Stahl 1997). Diese absonniger Pflanzen führt. Nordflächenbegrünungen können richten sich nach den jeweiligen Standortansprüchen der Pflanzen. dagegen durch Sonnenlichtreflexion an gegenüberliegenden Es gibt für alle europäischen Standortbedingungen – abgesehen ausgedehnten Glas- oder Spiegelfassaden zu hell belichteten von zu großen Höhenlagen über Null – botanisch und gestalterisch Flächen werden, was eine Auswahl sonnenverträglicher Pflanzen geeignete Pflanzen. erfordert.
Klima Pflanzenbedürfnisse
Pflanzengesellschaften müssen hinsichtlich ihrer klimatischen Gemeinsame Anforderungen der Pflanzen und Eignung, ihrer Versorgungsbedingungen (Wasser- und Pflanzengesellschaften sind zu berücksichtigen bezüglich Nährstoffbedarf) und ihrer Wachstumseigenarten zusammenpassen Besonnung oder Schattenbedarf (Exposition), Wasserbedarf und und gestalterisch gezielt ange-ordnet werden (Farben, Wüchsigkeit, Wasserqualität (pH-Wert, Härte), Zusammensetzung und Menge Höhe und Breite). Bezüglich der Tiefst- und Höchsttemperaturen der Nährstoffe sowie Bodeneigenschaften (Bestandteile, Acidität, sind nationale Karten zu den Winterhärtezonen (Heinze & Wasserspeicherfähigkeit, Durchlässigkeit und Durchlüftung). Der Schreiber 1984) und zur Globalstrahlung (DWD 2012) verfügbar. Sonnenverlauf bestimmt mit seinem mittleren Einstrahlwinkel die Die Fassadenexposition beeinflusst diese Werte, wie auch die für Wuchsrichtung sonnenbedürftiger Pflanzen, was bei der Wahl Pflanzen jeweils verträgliche maximale Windanströmung. des Pflanzenstandorts und bei der Planung von Wuchshilfen zu beachten ist. Lichtverhältnisse Die Erfüllung dieser Kriterien vorausgesetzt, kann die Pflanzen- auswahl nach gestalterischen Zielen (Farbe, Belaubungsphase, Auch bezüglich der Lichtexposition sind aufeinander abgestimmte Blühphase, Textur) erfolgen. Die Abb. links fasst in einer Lageanforderungen nötig (Hansen & Stahl 1997). Die Übersicht für Deutschland die Standortbedingungen bezüglich europäische Sonnenscheindauer (Jocher 2010) verläuft von Klima, Lichtverhältnissen und Pflanzenbedürfnissen sowie deren Süden nach Norden abnehmend, was zu einer entsprechend Abhängigkeiten zusammen.
Ausschreibung Pflege und Wartung
Vorbemerkungen
Grundsätzlich wird unterschieden in die Pflege von Lebewesen Über sämtliche Pflege- und Wartungsarbeiten ist Buch zu führen. (hier den Pflanzen) und die Wartung der technischen Anlagen. Das Pflege- und Wartungsbuch bzw. einzelne Blätter daraus sind dem Auftraggeber oder dem Betreiber auf Wunsch vorzulegen. Das Der Bieter muss garantieren, dass er die Kompetenz hat, die Pflege- und Wartungsbuch muss eine lückenlose Dokumentation Vitalität der Pflanzen beurteilen zu können. Er muss erkennen aller Pflege- und Wartungsmaßnahmen beinhalten. können, ob und welche Mangelerscheinungen vorliegen und wie Bei Verwendung einer webbasierten Steuerung ist zusätzlich eine diese beseitigt werden können. Ein Schädlingsbefall muss von ihm lückenlose digitale Dokumentation nachzuweisen. bestimmt und die geeigneten Maßnahmen im Sinne des integrierten Pflanzenschutzes vorgeschlagen und durchgeführt werden können Die nachfolgenden Ausschreibungstexte beziehen sich jeweils (Hinweis: Chemische Pflanzenschutzmaßnahmen dürfen nur im auf die Jahreskosten. Alle Abrechnungseinheiten sind für ein äußersten Notfall eingesetzt werden. Der Auftraggeber oder der Jahr einzutragen. Die Preise dienen als Grundlage für einen Betreiber ist in Kenntnis zu setzen bzw. sein Einverständnis ist im Anschluss an die Herstellung der Vertikalbegrünung zu einzuholen). schließenden Pflege- und Wartungsvertrag.
Darüber hinaus muss der Bieter garantieren, nur in Hinblick Ausschreibungstexte für Hilfsmittel und Genehmigungen auf Gefährdungsbeurteilung und Höhenarbeit geschultes und entsprechend ausgerüstetes Personal bei den Pflegemaßnahmen Hubarbeitsbühne einzusetzen. Hubarbeitsbühne, Größe nach Anforderung für Pflege an der Weiter muss der Bieter garantieren, dass er die technischen Grünfassade liefern, aufstellen, vorhalten und räumen inkl. aller Kenntnisse für die Wartung sämtlicher Komponenten der Nebenkosten wie Kraft- und Schmierstoffe, Versicherung, An- und Bewässerungsanlage besitzt und in der Lage ist, unter Abfahrt und ggf. Fachpersonal der Verleihfirma. Beanspruchung stehende Teile im Turnus der Betriebsmodi zu tauschen oder zu reparieren. Abrechnungseinheit: Anzahl Pflegegänge
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Verkehrsrechtliche Anordnung (VAO) Entwicklungs- und Unterhaltungspflege bei Kletterpflanzen
Verkehrsrechtliche Anordnung (VAO) zur Sondernutzung der Entwicklungs- und Unterhaltungspflege nach DIN 18919 bis zum Straße/Gehweg/Platz im öffentlichen Bereich beantragen inkl. abnahmefähigen Zustand über 4 Jahre nach der Abnahme der Erstellen eines Verkehrszeichenplanes. Genehmigung einholen, Pflanzen mit mindestens einem Pflegegang pro Jahr. Überwachen inkl. aller anfallenden Gebühren. der Pflanzflächen und Pflanzen hinsichtlich Krankheits- und Schädlingsbefall. Überprüfen der Funktionsfähigkeit der Pflanz- Abrechnungseinheit: pauschal tröge, Verankerungen, Rankhilfen und der Bewässerungs- und Entwässerungseinrichtungen. Boden lockern und unerwünschten Verantwortlicher Mitarbeiter Aufwuchs beseitigen. Schneiden der Kletterpflanzen und Abtransportieren des Schnittgutes. Triebe einbinden. Inkl. anliefern, Verantwortlicher Mitarbeiter gemäß MVAS 99 und ZTV-SA 97 mit vorhalten und räumen eines Hubsteigers. Insgesamt ca. XX qm Nachweis, Eignung und Qualifikation für Arbeitsstellensicherung für Pflanzfläche und XX qm Fassadenfläche. die gesamte Bauzeit stellen. Verantwortlich für die Richtigkeit der Beschilderung und der Durchführung der Verkehrsumlegung über Abrechnungseinheit: pauschal die gesamte Bauzeit. Fertigstellungspflege bodendeckender Stauden, Gräser und Abrechnungseinheit: pauschal Kleingehölze
Kontrolle nach ZTV-SA Fertigstellungspflege nach DIN 18916 bis zum abnahmefähigen Zustand über ein Jahr. Bodendeckende Pflanzen entsprechend Preis pro Begehung / Kontrollfahrt. Abrechnung nach ihrer Anforderungen im angepassten Rhythmus schneiden.Einziehende durchgeführten Kontrollen. Stauden im Herbst zurückschneiden; Halbsträucher und Gräser im Frühjahr. Entfernen von abgeblühten Blütenständen über das Jahr. Abrechnungseinheit: Stück Welke und tote Triebe sind zu vermeiden. Über den Rand der Pflanz- gefäße überhängende Stauden sind erwünscht, sofern allzu aus- Absperrmaßnahmen kragende Triebe vermieden werden. Schnittgut und Unkraut abtrans- portieren und entsorgen des Schnittgutes an dafür vorgesehenen Absperrmaßnahmen gemäß genehmigten Verkehrszeichenplan liefern, Schnittgutsammelstellen. Insgesamt ca. XX qm Pflanzfläche. aufstellen und räumen inkl. Abnahme durch die Polizei und inkl. Mietgebühren. Abrechnungseinheit: pauschal Abrechnungseinheit: Stück /Pflegegang Entwicklungs- und Unterhaltungspflege bodendeckender Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten der Stauden, Gräser und Kleingehölze Verkehrszeichenanlage Entwicklungs- und Unterhaltungspflege nach DIN 18919 bis Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten der Verkehrszeichenanlagen zum abnahmefähigen Zustand über 4 Jahre nach der Abnahme wie Blinklichter oder Ampeln während der Sondernutzung der Straße/ der Pflanzen mit mindestens vier Pflegegängen pro Jahr. Gehweg/Platz im öffentlichen Bereich durchführen inkl. Verbrauchskosten. Bodendeckende Pflanzen entsprechend ihrer Anforderungen im angepassten Rhythmus schneiden. Einziehende Stauden im Herbst Abrechnungseinheit: Stück /Pflegegang zurückschneiden; Halbsträucher und Gräser im Frühjahr. Entfernen von abgeblühten Blütenständen über das Jahr. Welke und tote Triebe sind zu vermeiden. Über den Rand der Pflanzgefäße überhängende Stauden sind erwünscht, sofern allzu auskragende Ausschreibungstexte für Pflege von Kletterpflanzen Triebe vermieden werden. Schnittgut und Unkraut abtransportieren und entsorgen des Schnittgutes an dafür vorgesehenen Vorratsdüngung bei Kletterpflanzen Schnittgutsammelstellen. Insgesamt ca. XX qm Pflanzfläche.
Vorratsdüngung der Pflanzflächen mit 50 g/m² hochwertigem Abrechnungseinheit: pro Pflegegang oder pauschal pro Jahr umhülltem Langzeitdünger mit 6 Monaten Vorhaltezeit (6M) im Frühjahr (entweder bei Pflanzung oder bei Fertigstellungspflege). Insgesamt ca. XX qm Pflanzfläche. Ausschreibungstexte für Pflege von wandgebundenen Abrechnungseinheit: pauschal Begrünungen
Fertigstellungspflege bei Kletterpflanzen Visuelle Kontrolle der Begrünung
Fertigstellungspflege nach DIN 18916 bis zum abnahmefähigen Zustand Visuelle Kontrolle der Begrünung auf Vitalität sowie eventuellen über ein Jahr. Unkraut entfernen, Pflanzflächen lockern, Schnittmaßnahmen, Befall mit Krankheiten und Schädlingen; einschl. erstellen der Triebe einbinden. Inkl. anliefern, vorhalten und räumen eines Hub- Kontrollberichte.Die Kontrollberichte sind dem AG innerhalb von 3 steigers. Insgesamt ca. XX qm Pflanzfläche und XX qm Fassadenfläche. Werktagen vorzulegen und ggf. gegenzeichnen zu lassen.
Abrechnungseinheit: pauschal Abrechnungseinheit: Je Kontrollgang
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Rückschnitt der Vegetation • der Jahreszeit, (stickstoffbetont im Frühjahr, kaliumbetont im Sommer und verwässert im Herbst) Abgestorbene, verblühte, störende oder zu lang gewordene • der verfügbaren Wasserqualität Pflanzenteile zurückschneiden; Die pflanzenphysiologischen • dem Nährstoffbedarf der Pflanzen und Besonderheiten sind beim Schnittzeitpunkt zu berücksichtigen • dem Bodengefüge zu wählen
Fremdaufwuchs entfernen. Abrechnungseinheit: pauschal pro Jahr
Anfallendes Material aufnehmen und geordnet entsorgen; inkl. Wartung einer Bewässerungsanlage Deponiegebühren Wartung (allgemein) Anzahl pro Jahr, Abrechnung je Arbeitsgang Wartung und Inspektion der Bewässerungsanlage Nachpflanzung – Pflanzenlieferung nach Wartungsbuch turnusmäßig 2 x Jahr durch einen Bewässerungstechniker. Prüfung aller Bauteile wie Magnetventile Nachpflanzung für ausgefallene oder kümmerliche Pflanzen / und Pumpen auf einwandfreie Funktion. Säuberung der Pflanzenlieferung Filter, Reinigung des Vorlaufbehälters/Beckens. Führen eines Wartungsbuchs mit Log-Daten. Austauschen von Verbrauchsgütern Ermitteln des Ausfalls und Pflanzen gemäß Pflanzplan und wie Osmosefilter und Verschleißteilen wie Pumpen, Pumpenköpfe, ursprünglichen Pflanzbild liefern. Dichtungen und Magnetventile. Regelmäßige Verschleißteile (außer Pumpe) und Verbrauchsgüter inbegriffen. Abrechnung nach Anzahl Pflanzen Leistungszeitraum 1 Jahr Nachpflanzung – Pflanzarbeit Abrechnungseinheit: pauschal Nachpflanzung für ausgefallene oder kümmerliche Pflanzen / Pflanzarbeit Wartung einer Bewässerungsanlage
Pflanzen wurzelnackt in den Pflanzträger einpflanzen und Wartung einer Bewässerungsanlage (im Speziellen): befestigen. Sofern die Pflanzen im mineralischen Substrat angezogen wurden, dürfen sie auch mit dem Ballen eingepflanzt Wartung der elektronischen Düngedosieranlage werden. Zu den Leistungen gehört: Abrechnung nach Anzahl Pflanzen • Ausspülen, reinigen des Stammlösungsbehälters einmal jährlich (Herbst) • Reinigen des Fußventils bei Ansetzen einer neuen Stammlösung Ausschreibungstexte für Wartungsarbeiten bei jedem Neuansetzen • Kontrollieren des Niveauschalters Entwässerungsrinne reinigen • Austauschen des Niveauschalters alle drei Jahre • Anlage entlüften bei jedem Neuansetzen Entwässerungsrinne reinigen, entfernen von Laub und Unrat. • Kontrolle der Funktion der gesamten Anlage (Impuls von Kontrolle auf Dichtigkeit und evtl. Korrosion. Wasserzähler muss den Injektionsschlag auslösen und die Sieb über Fallrohranschluss reinigen und spülen. Leistung bei Stammlösung eingespritzt werden) bei jedem Neuansetzen jedem Pflege- und Wartungsgang. • Kontrollieren und spülen der Ansaug- und Injektionsschläuche drei mal jährlich Abrechnungseinheit: pro Pflegegang oder pauschal pro Jahr • Austauschen der Ansaug- und Injektionsschläuche bei Bedarf (alle 3 Jahre) Pflanzgefäße säubern • Austausch des Düngedosierkopfes bei Bedarf (alle 3 Jahre)
Pflanzgefäße säubern und Entwässerungsanschluss kontrollieren Leistungszeitraum 1 Jahr.
Pflanzgefäße von außen säubern und Entwässerungsanschluss Abrechnungseinheit: pauschal kontrollieren. Leistung bei jedem Pflege- und Wartungsgang. Wartung des Vorlaufbehälters Abrechnungseinheit: pro Pflegegang oder pauschal pro Jahr Wartung des Vorlaufbehälters/der Trennstation Düngen über automatische Düngedosieranlage Zu den Leistungen gehört: Ansetzen der Stammlösung mit für Flüssigdünger geeigneten gut löslichen Nährsalzen. Beim Ansetzen ist darauf zu achten, dass der • Ausspülen und reinigen des Behälters zwei mal jährlich Dünger komplett aufgelöst wird; ein entsprechendes Rührwerk ist • Kontrollieren der Nachspeise-Einrichtung auf einzusetzen. Der Dünger ist entsprechend bei jedem Wartungsgang
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o Funktion des Ventils • Anlage wieder in Betrieb nehmen im Frühjahr o Richtige Position des Schwimmers dazu gehört: o Festen Sitz o Filter reinigen und Dichtungen ersetzen • Austauschen der Nachspeise-Einrichtung (Schwimmer) o Ansteuern jedes einzelnen Kreises, dabei < alle fünf Jahre o Magnetventile auf Funktion prüfen • Kontrollieren des Niveauschalters bei jedem Wartungsgang o Austausch der Magnetventile • Austauschen des Niveauschalters alle drei Jahre nach Bedarf (alle 3 Jahre) • Hauptpumpe tauschen alle fünf Jahre o Alle Fittings/Verbindungen auf Dichtigkeit prüfen o Verbraucher (Tropfer, Regner) auf Funktion prüfen Leistungszeitraum 1 Jahr. Leistungszeitraum 1 Jahr. Abrechnungseinheit: pauschal Abrechnungseinheit: pauschal Wartung einer Osmoseanlage Wartung weiterer technischer Einrichtungen der Zu den Leistungen gehört: Bewässerungsanlage
• Filterset nach Herstellerangaben und entsprechend der Zu den Leistungen gehört: Wasserqualität tauschen mindestens alle 6 Monate • Nachkohlefilter tauschen mindestens 1 mal jährl. • Reinigen der Filter* bei jedem Wartungsgang • Membran tauschen inkl. Dichtringe mindestens alle 2 Jahre • Kontrollieren der Filter auf Dichtigkeit bei jedem Wartungsgang • Kontrollieren der Pumpe bei jedem Wartungsgang • Austauschen der Dichtungen von den Filtern • Austausch der Pumpe bei Bedarf (alle 3 Jahre) nach Bedarf (alle 3 Jahre) • Kontrollieren auf Dichtigkeit der gesamten Anlage • Kontrollieren der Magnetventile, speziell der el. Anschlüsse bei jedem Wartungsgang bei jedem Wartungsgang • Kontrollieren auf Funktion der Anlage (Wassermessung) • Austausch der Magnetventile nach Bedarf (alle 3 Jahre) bei jedem Wartungsgang Leistungszeitraum 1 Jahr. Leistungszeitraum 1 Jahr. Abrechnungseinheit: pauschal Abrechnungseinheit: pauschal Prüfen der elektrischen Komponenten nach VDE Wartung der Winterautomatik Prüfen der elektrischen Komponenten nach VDE durch einen Zu den Leistungen gehört: Elektriker inkl. erstellen des Prüfberichts. Der Prüfbericht ist bei der Anlage zu hinterlegen und mit einem Stempel zu nachzuweisen. • Aktivieren der Winterautomatik durch Öffnen der entsprechenden Ventile im Herbst, vor Frost Leistungszeitraum 1 Jahr. • Deaktivieren der Winterautomatik durch Schließen der Ventile nach Frostperiode Abrechnungseinheit: pauschal • Kontrollieren der automatischen Entleerungsventile auf Funktion bei Frühjahrswartung Fernwartung einer Bewässerungsanlage • Austausch der automatischen Entleerungsventile bei Bedarf (alle 3 Jahre) Umgehende Bearbeitung von Störmeldungen an Werktagen. • Prüfen des Tropfröhrchens und des Tropfers auf Funktion Fehler an elektrischen Leitungen oder Netzverlust werden dem nach Frostperiode AG nach deren Auftreten mitgeteilt. Wöchentliche Überprüfung • Austausch des Tropfröhrchens und des Tropfers der Programmeinstellungen und Sensorik. Speichern und/ bei Bedarf (alle 2 Jahre) oder Ausdrucken aller wichtigen Werte für eine lückenlose Dokumentation. Leistungszeitraum 1 Jahr. Leistungszeitraum 1 Jahr. Abrechnungseinheit: pauschal Abrechnungseinheit: pauschal Wartung einer Bewässerungsanlage ohne Winterautomatik Netzwerkkosten für Router Bewässerungsanlage Zu den Leistungen gehört: Netzwerkkosten für einen installierten Router. Dauerhafte • Anlage einwintern im Herbst Aufrechterhaltung des Netzwerkvertrages durch pünktliche dazu gehört: Vorauszahlung. o Leitungen ausblasen o Kontrolle, dass an keiner frostgefährdeten Leistungszeitraum 1 Jahr. Stelle Wasser verblieben ist o Steuerung abschalten Abrechnungseinheit: pauschal
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Hinweise zum Brandschutz
Eine begrünte Fassade bedarf aus Sicht des Brandschutzes einer • Gebäuden mit einer Höhe über 22 m (Gebäudeklasse 5) Genehmigung im Einzelfall. Größe Höhe und Art der Nutzung eines Zur Verhinderung einer Brandentstehung ist eine Pfl egeordnung zu Gebäudes sind dabei entscheidend. erstellen. Brandabschnitte dürfen nicht überwachsen werden, ein Um eine Brandausbreitung zu verhindern, ist laut Empfehlungen Übergriff von Feuer auf die Dachkonstruktion ist zu verhindern. der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Beruftsfeuerwehren und des Trägersysteme sind mindestens in B1 auszuführen. Deutschen Feuerwehrverbands folgendes zu beachten: Begrünte Außenwände müssen raumabschließend feuerbeständig ausgeführt sein. • Gebäuden mit einer Höhe bis zu 7 m (Gebäudeklasse 1 bis 3) Zur Sicherstellung der Rettung von Mensch und Tier dürfen sich Brandabschnitte dürfen nicht überwachsen werden, ein Übergriff von Fenster eines notwendigen Treppenraumes nicht im Bereich begrünter Feuer auf die Dachkonstruktion ist zu verhindern Fassaden befi nden. Feuerwehrzufahrten und Aufstellfl ächen von Hubrettungsgeräten sind zur Sicherstellung wirksamer Löscharbeiten • Gebäuden mit einer Höhe bis zu13 m (Gebäudeklasse 4) zu realisieren. Es ist zu prüfen, ob Löschmaßnahmen durch Brandabschnitte dürfen nicht überwachsen werden, ein Übergriff von handgeführte Rohre über Balkone/Terrassen möglich sind. Feuer auf die Dachkonstruktion ist zu verhindern. Trägersysteme sind mindestens in B1 auszuführen. In jedem Fall muss ein Mindestabstand der Bepfl anzung von • Gebäuden mit einer Höhe bis zu 22 m (Gebäudeklasse 5) einem Meter zum Dachrandanschluss eingehalten werden. Für Zur Verhinderung einer Brandentstehung ist eine Pfl egeordnung zu wandgebundene Bauweisen sind durchgängige Brandriegel zwischen erstellen. Brandabschnitte dürfen nicht überwachsen werden, ein den Geschossen zu realisieren oder jeweils ein Geschoss (mind. Übergriff von Feuer auf die Dachkonstruktion ist zu verhindern. 3 m Höhe) begrünungsfrei zu halten. Alternativ zu durchgängigen Trägersysteme sind mindestens in B1 auszuführen. Brandriegeln werden unbepfl anzte Bereiche um Öff nungen in den Zur Sicherstellung der Rettung von Mensch und Tier dürfen sich Fassaden von Mind. 0,5 m zu jeder Seite und 1,0 m oberhalb der Rettungswegefenster nicht im Bereich begrünter Fassaden befi nden. Öff nung akzeptiert. Für den Einsatz von Kletterpfl anzen kann die Feuerwehrzufahrten und Aufstellfl ächen von Hubrettungsgeräten sind Anbringung von Brandriegeln auf fensterstürze beschränkt werden. zur Sicherstellung wirksamer Löscharbeiten zu realisieren.
Abb. 45: aus: Brandschutz großfl ächig begrünter Fassaden, Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren und des Deutschen Feuerwehrverbandes, 2020, unter: https://www.agbf. de/downloads-fachausschuss-vorbeugender-brand- und-gefahrenschutz/category/28-fa-vbg-oeff entlich- empfehlungen?download=335:2020-03-fachempfehlung- fassadenbegruenung BrandsBcrhauntdzsmBcrhaaßunntdzasmhchmaußetnnzam,h Eammßepnnfae,h Ehmmluepnnfg,e EhDmleuupntfgse chDhleueunr tFgse cDuheeeurrw tFseechuhree Vrrw eFreebuhaern rVwdeerbhar nVderband
Brandriegel zwischen den Geschossen Streifenbepflanzung
Unterpflanzte Geschosse n Kassettenartige Bepflanzung | m 0,1
|
| m 0,1
| | m 0,1
|
| m 0,1
| | m 0,1
|
| m 0,1
| Brandriegel zwischen den Geschossen Streifenbepflanzung
Unterpflanzte Geschosse Kassettenartige Bepflanzung | m 0,1
|
| m 0,1
| Brandriegel zwischen den Geschossen Streifenbepflanzung
Unterpflanzte Geschosse Kassettenartige Bepflanzung | m 0,1
|
| m 0,1
|
| | | | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| m 0,1 > | m 0,1 > | 0, 5 | | > 0, 5 | | | |||||
| > 0, 5 | | | > 0, 5 | | | | | > 0, 5 > 0, 5 > | | | | | |||||
| Brandriegel aBnr aFnendsriteegrsetlü arnze Fnensterstürzen randriegel an Fensterstürzen | | | |||||||
| m 0,1 > | m 0,1 > | 0, 5 | | | > 0, 5 | | m 0,1 > | | |||||
| > 0, 5 | | | > 0, 5 | > > 0, 5 | | | | m 0,1 > | | | > 0, 5 > 0, 5 | | | | | m 0,1 > | | ||||
| > 0, 5 | |||||||
| nterpflanzteU Bnetreeripcflhaen uzmteU ÖBnetffernerpuicnflhagene uzntme BÖeffrneiucnhgee unm Öff |
| > 0, 5 | | | > 0, 5 > | | | | m 0,1 > | 0, 5 > 0, 5 > 0, | | | | | m 0,1 > | 5 > 0, 5 | | | | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| | |
| Begrünte Fläch max 3 x 3 m | e Begrünt max 3 Be | e Fläc x 3 m | m 0,1 > | Fläche 3 m rünte Fläche Begrü ax 3 x 3 m ma | m 0,1 > | nte Fläche x 3 x 3 m | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| he Begrünte max 3 x | Fläche 3 m | |||||||
| äc m | he | äche m | ||||||
| Fläche Beg x 3 m m | ||||||||
| grünte max 3 |
43 19/212 ©19 N/ic2o1l2e Pfo©1s9 eNr/i,2 cD1or2l.e-I nPgfo©. sA Nerrci,c hDoirtle.e- IkPntfgion.s ,A eMrrc,L DhAirt . e- I k•n t g i nA. ,An MrwcLheAint e d ku• tn i n gA, nMwLeAn d •u n Ag nw en dung 0 7 . 0 9. 2 0 2 1 07.09. 2 0 2 1 07.09.2021
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Gerüstkletterpflanzen - Ranker sommergrün
Sonne
| Sonne bis Halbschatten | Halbschatten bis Schatten | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Halbschatten | Schatten |
Sonne Halbschatten Halbschatten bis Schatten Schatten
30 m
25 m
20 m
15 m 4
15 m
12 m
10 m
8 m
6 m
4 m
2 m
| † Clematis vital Gemeine Waldre | ba be (RB) | 4 8 | ||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 3-4 | 20•30 15 | V | I+IX | 15 | 1(cid:43) | |||||||||||||||||||||||
| Vitis vinifer Wein-Rebe (R • | a 1,5 S) 6 VI | |||||||||||||||||||||||||||
| 3-4 3040 15 Vitis riparia Ufer-Rebe (R • | X 1(cid:44)1(cid:48) 1,5 S) 6 | |||||||||||||||||||||||||||
| V VIII(cid:40)(cid:47)1(cid:46) flora 1,5 e(RB) 4 X (cid:46)1(cid:41) | ana var. 3 ebe (RB) 4 V (cid:47)1(cid:41) nsis 0,3 (RS) 6 V IX 81(cid:43) inserta, 2,8 S/RH) 10 VII VIII20(cid:194) kmanii ebe (RB) 2 VI-VIII 3 (cid:194) ba 3-5 rübe 2 VIX-VIIVIII-IX(cid:194) (cid:194) ica 2-4 unrübe 2 VIX-IXVIII-IX(cid:194) (cid:194) | (cid:31)(cid:57)(cid:32) (cid:31)(cid:57)(cid:38)(cid:74)(cid:32) | ||||||||||||||||||||||||||
| Clematis terni †Oktober-Waldreb 2 20•30 15 | flora 1,5 e(RB) 4 X (cid:46)1(cid:41) | 1,5 4 | ||||||||||||||||||||||||||
| Vitis coigneti Scharlach-Wein 30•40 15 | ae (RS) V IX | 1,5 6 30(cid:41)(cid:40) | Clematis mont †rubens, Waldr | ana var. ebe (RB) | 3 4 | |||||||||||||||||||||||
| 3-4 20•30 15 | ||||||||||||||||||||||||||||
| Vitis montico Berg-Rebe (R 2-3 15 | la S) VI IX | 1,3 4 – – | Vitis amure Amur-Rebe | nsis (RS) | 0,3 6 | |||||||||||||||||||||||
| 3-4 30•30 15 | V IX 81(cid:43) inserta, 2,8 S/RH) 10 VII VIII20(cid:194) | |||||||||||||||||||||||||||
| Ampelopsis brev †culata, Doldenre • | ipedun- be (RB) | 1,8 6 | Parthenocissus †Wilder Wein (R 1,5-2,5 15 | |||||||||||||||||||||||||
| 3030 15V Clematis orientalis ‘ †Peel‘ Waldrebe | II-VIIIX-XI 51(cid:42) Orange 1,4 (RB) 4 | † Clematis x jac Hybriden, Waldr 1,5-2 5 | ||||||||||||||||||||||||||
| I-I | 1,5-2 | 5 | VI-VIII | 3 (cid:194) | ||||||||||||||||||||||||
| Clematis tangu † Waldrebe (R | tica B) | 1,2 3 | †† Bryonia al Weiße Zaun | ba rübe | 3-5 2 | |||||||||||||||||||||||
| 2-3 20•30 15V | 5 | VIX-VII | VIII-IX | (cid:194) (cid:194) | ||||||||||||||||||||||||
| Ampelopsis acon † Doldenrebe ( | itifolia RB) | 0,9 3 | †† Bryonia dio Rotbeerige Za | ica unrübe | 2-4 2 | |||||||||||||||||||||||
| 15 | V | -VIII | IX-X | 4 | (cid:194) | VIX-IX | VIII-IX | (cid:194) (cid:194) | ||||||||||||||||||||
| 5 | ||||||||||||||||||||||||||||
| ella 3,2 (cid:31)(cid:63) be (RB) 3 | ||||||||||||||||||||||||||||
| la 3,2 (cid:31)(cid:63) e (RB) 3 | (cid:32) | Clematis macrop † Waldrebe (R 1-2 20•20 5 | etala B) V VIII | 1,1 1 5 (cid:47) | ||||||||||||||||||||||||
| † Clematis vitic Italienische Waldre | el b | la 3,2 e (RB) 3 | ||||||||||||||||||||||||||
| 20•20 5 V | I-IX 3 (cid:47) | †Clematis lanugi Hybriden, Waldre 5 | nosa be (RB) 1,5 V VIII 3 (cid:194) | |||||||||||||||||||||||||
| † Clematis vitic Hybriden, Waldre | ella be (RB) 0,9 | |||||||||||||||||||||||||||
| Clematis alpi † Waldrebe (R | na 0,2 B) 2 | (cid:31)(cid:74)(cid:32) | ||||||||||||||||||||||||||
| 20•20 | 5 | V | VIII | 3 | (cid:45) | |||||||||||||||||||||||
| (cid:61)(cid:90)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:86)(cid:87)(cid:68)(cid:81)(cid:71)(cid:29)(cid:3)(cid:50)(cid:75)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:42)(cid:72)(cid:90)(cid:108)(cid:75)(cid:85)(cid:3)(cid:73)(cid:129)(cid:85)(cid:3)(cid:53)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:76)(cid:74)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:57)(cid:82)(cid:79)(cid:79)(cid:86)(cid:87)(cid:108)(cid:81)(cid:71)(cid:76)(cid:74)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87) |
Abb. 48: System- und Pflanzenauswahl zur Begrünung mit Kletterpflanzen: Pflanztafel 1 „Gerüstkletterpflanzen – Ranker sommergrün“ © Nicole Pfoser, Grundlage: Althaus et al. 1991, Ludwig 1994, FLL 2000, Kiermeier 2005, Haeupler & Muer 2007, Brandwein 2012, LWG 2012, Taraba 2012, Brandwein 2016, BfN 2017, GNF 2017.
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Gerüstkletterpflanzen - Spreizklimmer sommergrün
Sonne
| Sonne bis Halbschatten | Halbschatten bis Schatten | |||
|---|---|---|---|---|
| Halbschatten | Schatten |
Sonne Halbschatten Halbschatten bis Schatten Schatten
30 m
25 m
20 m
15 m Rosa
15 m
(cid:31)(cid:57)(cid:38)(cid:77)(cid:32)
12 m
10 m
8 m
(cid:31)(cid:57)(cid:38)(cid:77)(cid:32)
6 m
| Rosa Kletterrose ( | K) 5 | 5 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2 | 40•40 | 20 | V | I-X | (cid:40)(cid:44) | (cid:40)(cid:43) | ||||
| Rosa Kletterrose ( | K) (cid:41) | (cid:41) | ||||||||
| 1 40•40 20V | ||||||||||
| Jasminum nudifl Winter-Jasmin • | orum (K) | 0,6 3 |
1 40•40 15 XII-IV 3 (cid:46) 4 m
2 m
Maximale Wuchshöhe (cid:61)(cid:90)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:86)(cid:87)(cid:68)(cid:81)(cid:71)(cid:29)(cid:3)(cid:50)(cid:75)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:42)(cid:72)(cid:90)(cid:108)(cid:75)(cid:85)(cid:3)(cid:73)(cid:129)(cid:85)(cid:3)(cid:53)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:76)(cid:74)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:57)(cid:82)(cid:79)(cid:79)(cid:86)(cid:87)(cid:108)(cid:81)(cid:71)(cid:76)(cid:74)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87)
Abb. 49: System- und Pflanzenauswahl zur Begrünung mit Kletterpflanzen: Pflanztafel 2 „Gerüstkletterpflanzen – Spreizklimmer sommergrün“ © Nicole Pfoser, Grundlage: Althaus et al. 1991, Ludwig 1994, FLL 2000, Kiermeier 2005, Haeupler & Muer 2007, Brandwein 2012, LWG 2012, Taraba 2012, Brandwein 2016, BfN 2017, GNF 2017.
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[Seite 47]
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Gerüstkletterpflanzen - Schlinger/Winder sommergrün
Sonne
| Sonne bis Halbschatten | Halbschatten bis Schatten | |||
|---|---|---|---|---|
| Halbschatten | Schatten |
Sonne Halbschatten Halbschatten bis Schatten Schatten
30 m
30 m
25 m
20 m
15 m
12 m
10 m
8 m
6 m
4 m
2 m
| !! Wisteria sine † Blauregen | nsis (S) | 1,9 10 | (cid:31)(cid:57)(cid:32) | |||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| V VII50(cid:42)0 | ||||||||||||||||||||||||
| !Celastrus orbic Baumwürger | ulatus (S) | 2 6 | !Hydrangea pet Kletterhortensie | iolaris 15 (cid:31)(cid:57) (WK/S) | (cid:38)(cid:63)(cid:38)(cid:74)(cid:32) | |||||||||||||||||||
| !Hydrangea pet Kletterhortensie | iolaris (WK/S) | 15 | ||||||||||||||||||||||
| 3 50•9(cid:1)0 20 | V(cid:1) I IX 16(cid:1)(cid:40)(cid:44) | VII | VIII1 | 0– | ||||||||||||||||||||
| ! Wisteria florib † Blauregen ( 2-3 40•8(cid:1)0 20 | und(cid:1)a 3 S) 3 V VII2(cid:39)(cid:40)(cid:45) | |||||||||||||||||||||||
| cans 1,4 (WK/S) 10 VIII 20– | ||||||||||||||||||||||||
| 2(cid:1)(cid:1)-3 | VIII | 20 | – | |||||||||||||||||||||
| ! Periploca gra Baumschlinge 40•70 15 | eca 1 (S) VII(cid:1) | |||||||||||||||||||||||
| IX(cid:1) 5(cid:1)1(cid:41) !Aristolochia macr Pfeifenwinde 3-4 40•80 15 | ophylla 1,8 (S) 4 V 10(cid:1)1(cid:42) | |||||||||||||||||||||||
| 3-4 | 40•80 15 | V | 10(cid:1) | 1(cid:42) | ||||||||||||||||||||
| ! Celastrus scan Baumwürger • | dens (S) | 1,8 | (cid:31)(cid:57)(cid:38)(cid:77)(cid:32) | |||||||||||||||||||||
| 4070 15 | VI IX 10(cid:1)1(cid:42) Humulus lupu Hopfen (S) 40•8(cid:1)0 (cid:1)5(cid:1)V | lus 5,5 3 IVIII 2(cid:1)(cid:46) | (cid:31)(cid:74)(cid:32) | |||||||||||||||||||||
| nniana 1,2 ) 4 | Schisandra chin Beerentraube 2-3 30•60 15 V | - ensis 1,3 (S) 3 -VII IX 81(cid:41) | ||||||||||||||||||||||
| I+X (cid:43) (cid:48) liabuana e (WK/S) | Aristolochia tom Pfeifenwinde 30•60 10 | ent (S) VI | osa 4 5(cid:1)(cid:1)(cid:48) | |||||||||||||||||||||
| III IX 10– Lonicera caprifo † Geißblatt (S 30•60 5 | lium 0,8 (cid:31)(cid:74)(cid:38)(cid:63) ) 4 V VIII(cid:1)(cid:42)(cid:1)(cid:47) Lonicera japo † Geißblatt (S 30•60 5V | Lonicera periclym † Geißblatt (S (cid:32) 2(cid:1)-3 30•60 5(cid:1) nica 0,8 (cid:31)(cid:63)(cid:32) ) 3 I-IX (cid:42)(cid:1)(cid:47) krottii(cid:1) 0,3 S) 3 VI 2 (cid:45) | enum ) 3 VII VIII(cid:1)(cid:42)(cid:1)(cid:47) Lonicera (cid:111)(cid:1)bro † Geißblatt (S | |||||||||||||||||||||
| Lonicera japo † Geißblatt (S 30•60 5V | nica ) I-IX | 0,8 3 (cid:42)(cid:1)(cid:47) | ||||||||||||||||||||||
| adense 2 (S) 2 VI X (cid:42) (cid:47) | Lonicera (cid:111)(cid:1)hec † Geißblatt ( 30•60 5 | krottii(cid:1) 0,3 S) 3 VI 2 (cid:45) | ||||||||||||||||||||||
| 25•50 5V |
Maximale Wuchshöhe (cid:61)(cid:90)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:86)(cid:87)(cid:68)(cid:81)(cid:71)(cid:29)(cid:3)(cid:50)(cid:75)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:42)(cid:72)(cid:90)(cid:108)(cid:75)(cid:85)(cid:3)(cid:73)(cid:129)(cid:85)(cid:3)(cid:53)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:76)(cid:74)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:57)(cid:82)(cid:79)(cid:79)(cid:86)(cid:87)(cid:108)(cid:81)(cid:71)(cid:76)(cid:74)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87)
Abb. 51: System- und Pflanzenauswahl zur Begrünung mit Kletterpflanzen: Pflanztafel 4 „Gerüstkletterpflanzen – Schlinger/Winder sommergrün“ © Nicole Pfoser, Grundlage: Althaus et al. 1991, Ludwig 1994, FLL 2000, Kiermeier 2005, Haeupler & Muer 2007, Brandwein 2012, LWG 2012, Taraba 2012, Brandwein 2016, BfN 2017, GNF 2017.
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Gerüstkletterpflanzen - Schlinger/Winder immergrün/fakultativ wintergrün
Sonne
| Sonne bis Halbschatten | Halbschatten bis Schatten | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Halbschatten | Schatten |
Sonne Halbschatten Halbschatten bis Schatten Schatten
30 m
25 m
20 m !!Fallopia baldschuani(cid:1)ca 8
20 m
15 m
12 m
10 m
8 m
6 m
4 m
2 m
| !!Fallopia baldsch Knöterich (S) • | uani(cid:1)ca 8 03-1(cid:1)1 4 | 8 4 | |||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 3070 15(cid:1) V | II-IX 5(cid:1)1(cid:42) , Strah- 2,6 ) 4-1(cid:40) V XXII(cid:1)(cid:1)20(cid:1)(cid:41)(cid:41)(cid:1) trahlen-1,8 (S) 4-1(cid:1)1 6 V(cid:1) I XI 1(cid:41)15 | ||||||||||||||||||||
| Actinidia (cid:91)(cid:92)(cid:99)(cid:96)(cid:90)(cid:96)(cid:102)(cid:106)(cid:88) lengriffel, Kiwi (S | , Strah- ) 4-1(cid:40) | 2,6 | |||||||||||||||||||
| 40•8(cid:1)0 20 | V | XXII(cid:1)(cid:1) | 20 | (cid:1)(cid:41)(cid:41) | |||||||||||||||||
| Actinidia arguta, S griffel, Kleine Kiwi | trahlen- (S) 4-1(cid:1)1 | 1,8 6 | |||||||||||||||||||
| 2(cid:1)-3 | 40•70 15(cid:1) | V(cid:1) I | XI | 1(cid:41) | 15 | ||||||||||||||||
| Akebia quina Akebie (S) 3- | ta 1,6 12 4 | ||||||||||||||||||||
| 1,(cid:1)5-2,5 | 40•70 10 | V | X | 5 | 10 | ||||||||||||||||
| Akebia trifoli Akebie (S) 3- | ata 12 | 1,5 | Rubus hen Brombeere ( | ||||||||||||||||||
| Rubus hen Brombeere ( | r K | yi /S) | 2,5 2 | (cid:31)(cid:57)(cid:38)(cid:77)(cid:32) | |||||||||||||||||
| 30•60 10 | IV | IX | 5 | 10 | |||||||||||||||||
| 2-3 30•50 1(cid:1)5(cid:1)(cid:1)V | 2-3 | 30•50 1(cid:1)5(cid:1) | (cid:1)V | -VI | (cid:1)V(cid:64)(cid:64)(cid:64) | (cid:44) | 1(cid:40) | ||||||||||||||
| Actinidia polygama, † griffel, Zierkiwi (S | Strahlen- 0,5 ) 4-11 3 | 0,5 3 | |||||||||||||||||||
| VII | XI | 3 | 10 | ||||||||||||||||||
| Actinidia kolomikta, † griffel, Zierkiwi (S | Strahlen- 0,9 ) 4-11 5 | ||||||||||||||||||||
| (cid:61) | (cid:90)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:86)(cid:87)(cid:68)(cid:81)(cid:71)(cid:29)(cid:3)(cid:50)(cid:75)(cid:81)(cid:72) | (cid:3)(cid:42)(cid:72)(cid:90)(cid:108)(cid:75)(cid:85)(cid:3)(cid:73)(cid:129)(cid:85)(cid:3)(cid:53)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:76)(cid:74)(cid:78) | (cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:57)(cid:82)(cid:79)(cid:79)(cid:86)(cid:87)(cid:108)(cid:81)(cid:71)(cid:76)(cid:74)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87) |
| ! Lonicera he † Geißblatt ( | nryi 1,8 S) 3 | 1,8 3 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 30•70 5 | VII | IX | (cid:44) | 1(cid:40) |
Abb. 52: System- und Pflanzenauswahl zur Begrünung mit Kletterpflanzen: Pflanztafel 5 „Gerüstkletterpflanzen – Schlinger/Winder immergrün“ © Nicole Pfoser, Grundlage: Althaus et al. 1991, Ludwig 1994, FLL 2000, Kiermeier 2005, Haeupler & Muer 2007, Brandwein 2012, LWG 2012, Taraba 2012, Brandwein 2016, BfN 2017, GNF 2017.
49
[Seite 50]
Selbstklimmer sommergrün
Sonne
| Sonne bis Halbschatten | Halbschatten bis Schatten | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Halbschatten | Schatten |
Sonne Halbschatten Halbschatten bis Schatten Schatten
30 m
25 m
20 m
20 m
15 m
12 m
10 m
8 m
6 m
4 m
2 m
| ! Parthenocissus †data,WilderWe | tricuspi- in(RH) | 1,3 40 | ||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1,5-2 | V | III | IX | 30 | – | |||||||||||||||||
| ! Parthenocissus q †folia,WilderWe | uinque- 2,5 in(RH) 4 | (cid:31)(cid:57)(cid:38)(cid:77)(cid:32) | !Hydrangea pet Kletterhortensie | iolaris 15 (WK/S) | ||||||||||||||||||
| !Hydrangea pet Kletterhortensie | iolaris (WK/S) | 15 | ||||||||||||||||||||
| 1,5-2 | VII | IX | 20 | – | ||||||||||||||||||
| 1-2 | 1-2 | VII | VIII | 10 | – | |||||||||||||||||
| ! Schizophragm geoidesSpalthor | a hydran- tensie(WK) | |||||||||||||||||||||
| ! Campsis radi †Trompetenblume | cans (WK/S) | 1,4 10 | ||||||||||||||||||||
| VII | 5 | – | ||||||||||||||||||||
| V | III | 20 | – | |||||||||||||||||||
| !!Schizophragma in um Spalthortensi | tegrifoli- 3 e (WK) | 3 | ||||||||||||||||||||
| VII | 5 | – | ||||||||||||||||||||
| ! Campsis x tag †Trompetenblum | liabuana e (WK/S) | |||||||||||||||||||||
| V | III | IX | 10 | – |
Maximale Wuchshöhe (cid:61)(cid:90)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:86)(cid:87)(cid:68)(cid:81)(cid:71)(cid:29)(cid:3)(cid:50)(cid:75)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:42)(cid:72)(cid:90)(cid:108)(cid:75)(cid:85)(cid:3)(cid:73)(cid:129)(cid:85)(cid:3)(cid:53)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:76)(cid:74)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:57)(cid:82)(cid:79)(cid:79)(cid:86)(cid:87)(cid:108)(cid:81)(cid:71)(cid:76)(cid:74)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87)
Abb. 53: System- und Pflanzenauswahl zur Begrünung mit Kletterpflanzen: Pflanztafel 6 „Kletterpflanzen – Selbstklimmer sommergrün“ © Nicole Pfoser, Grundlage: Althaus et al. 1991, Ludwig 1994, FLL 2000, Kiermeier 2005, Haeupler & Muer 2007, Brandwein 2012, LWG 2012, Taraba 2012, Brandwein 2016, BfN 2017.
50
[Seite 51]
Selbstklimmer immergrün
Sonne
| Sonne bis Halbschatten | Halbschatten bis Schatten | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Halbschatten | Schatten |
Sonne Halbschatten Halbschatten bis Schatten Schatten
30 m
25 m ! Hedera helix 1
25 m
20 m
15 m
12 m
10 m
8 m
6 m
4 m
2 m
| ! Hedera hel Efeu (WK | ix 1 ) 15 | 1 15 | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0,8-1,5 | IX | III | 30 | – | ||||||||||
| !Hedera helix ‘W Efeu (WK | oerner‘ ) | 1,(cid:41) 5 | ||||||||||||
| IX | III | – | ||||||||||||
| ! Hedera colchi Efeu (WK) | ca | 1 | ||||||||||||
| 1,5-2,5 | VII | III | 15 | – | ||||||||||
| !Euonymus fortun † Spindelstrauc | ei-Sort. h (WK) | 0,3 | ||||||||||||
| 0,5-2 | V | III | I | 10 | – |
Maximale Wuchshöhe (cid:61)(cid:90)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:86)(cid:87)(cid:68)(cid:81)(cid:71)(cid:29)(cid:3)(cid:50)(cid:75)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:42)(cid:72)(cid:90)(cid:108)(cid:75)(cid:85)(cid:3)(cid:73)(cid:129)(cid:85)(cid:3)(cid:53)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:76)(cid:74)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:57)(cid:82)(cid:79)(cid:79)(cid:86)(cid:87)(cid:108)(cid:81)(cid:71)(cid:76)(cid:74)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87)
Abb. 54: System- und Pflanzenauswahl zur Begrünung mit Kletterpflanzen: Pflanztafel 7 „Kletterpflanzen – Selbstklimmer immergrün“ © Nicole Pfoser, Grundlage: Althaus et al. 1991, Ludwig 1994, FLL 2000, Kiermeier 2005, Haeupler & Muer 2007, Brandwein 2012, LWG 2012, Taraba 2012, Brandwein 2016, BfN 2017, GNF 2017.
51
[Seite 52]
Gerüstkletterpflanzen - einjährige Ranker
Sonne
| Sonne bis Halbschatten | Halbschatten bis Schatten | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Halbschatten | Schatten |
Sonne Halbschatten Halbschatten bis Schatten Schatten
8 m
6 m
4 m
| Cobaea scand Glockenrebe (R | ens B/S) | 3-6 3 | (cid:31)(cid:57)(cid:32) | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 10 | V | II-X | X | (cid:194) | (cid:194) | |||
| Lagenaria Flaschenkür | 3-6 bis | |||||||
| 10 | V | I-IX | X | (cid:194) | (cid:1)(cid:194) | |||
| Cucurbita pe † Zierkürbis | po 3-5 | |||||||
| 10 | V | I-VIII | VIII | (cid:194) | (cid:194) | |||
| Cyclanthera pe Explodiergur | data 3-5 ke | |||||||
| 10 | X | (cid:194) | (cid:194) | |||||
| Sicyos angula Haargurke | tus 3-5 | |||||||
| 5 | V | III-IX | IX | (cid:194) | (cid:194) | |||
| Cyclanthera bra tachya, Explodie | chys- 3-4 rgurke | |||||||
| 10 | X | (cid:194) | (cid:194) | |||||
| Passiflora Passionsblum | 3-4 e | |||||||
| 5 | V | -IX | VIII | (cid:194) | (cid:194) | |||
| Echinocysti † Stachelgurk | s 3-4 e 1 | |||||||
| 5 | V | II-IX | X | (cid:194) | (cid:194) |
5VII-IX X (cid:194) (cid:194)
3 m
2 m
| Rhodochiton atro neus, Rosenke | sangui- lch | 3 0,5 | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 5 | V-X | X | (cid:194) | (cid:194) | |||||||||||
| †Cardiospermum cacabum, Ballo | hali- 2-3 nwein 0,5 | ||||||||||||||
| 5 | V | II-IX | X | (cid:194) | (cid:194) | ||||||||||
| Eccremocarpus s Schönrank | caber 2-3 e 1 | ||||||||||||||
| 5 | V | I-X | X | (cid:194) | (cid:194) | ||||||||||
| Asarina barclai † Gloxinienwin | ana 2-3 de 1 | ||||||||||||||
| 5 | V | I-X | IX | (cid:194) | (cid:194) | ||||||||||
| Tropaeolum pere Kapuzinerkre | grinum 2-3 sse 1 | ||||||||||||||
| 5 | V | I-X | X | (cid:194) | (cid:194) | ||||||||||
| Tropaeolum-Hyb Kapuzinerkre | riden 1-3 sse 1 | (cid:31)(cid:57)(cid:32) | |||||||||||||
| 5 | V | I-XI | X | (cid:194) | (cid:194) | ||||||||||
| Asarina scand † Gloxinienwin | ens de | 2 1 | Adlumia fung † Adlumie | osa | 2 1,5 | ||||||||||
| 5 | V | -X(cid:64) | IX | (cid:194) | (cid:194) | 5 | V | II-X | IX | (cid:194) | (cid:194) | ||||
| Lathyrus † Duftwicke | 1-2 1 | ||||||||||||||
| 5 | V | II-X | X | (cid:194) | (cid:194) |
5VII-X X (cid:194) (cid:194)
Maximale Wuchshöhe (cid:61)(cid:90)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:86)(cid:87)(cid:68)(cid:81)(cid:71)(cid:29)(cid:3)(cid:50)(cid:75)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:42)(cid:72)(cid:90)(cid:108)(cid:75)(cid:85)(cid:3)(cid:73)(cid:129)(cid:85)(cid:3)(cid:53)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:76)(cid:74)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:57)(cid:82)(cid:79)(cid:79)(cid:86)(cid:87)(cid:108)(cid:81)(cid:71)(cid:76)(cid:74)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87)
Abb. 65: System- und Pflanzenauswahl zur Begrünung mit Kletterpflanzen: Pflanztafel 8 Abb. 55: System- System- und Pflanzenauswahl zur Begrünung mit Kletterpflanzen: Pflanztafel 8 „Gerüstkletterpflanzen – einjährige Ranker“ © Nicole Pfoser, Grundlage: Althaus et al. 1991, Ludwig 1994, FLL 2000, Kiermeier „Gerüstkletterpflanzen – einjährige Ranker“ © Nicole Pfoser, Grundlage: Althaus et al. 1991, Ludwig 1994, FLL 2000, Kiermeier 2005, Haeupler & Muer 2007, B2r0an0d5w, eHina e20u1p2le, LrW &G M20u1e2r, T2a0ra0b7a, 2 B01ra2n, Bdrwanedinw e2in0 12201, 6L, WBfGN 22001172, G, NTFa r2a0b1a7. 2012, Brandwein 2016, BfN 2017, GNF 2017.
4502
[Seite 53]
Gerüstkletterpflanzen - einjährige Schlinger/Winder
Sonne
| Sonne bis Halbschatten | Halbschatten bis Schatten | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Halbschatten | Schatten |
Sonne Halbschatten Halbschatten bis Schatten Schatten
8 m
6 m
| Quamoclit lob Sternwind | ata e | 5 1 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 5 | V | II-IX | X | (cid:194) | (cid:194) |
5VII-IX X (cid:194) (cid:194)
4 m
3 m
2 m
| Humulus scan Japanischer Ho | dens pfen | 4 3 | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 5 | V | III-IX | 2(cid:1) | (cid:194) | |||||||
| Phaseolus cocc †† Feuerbohn | ineus 3-4 e 1 | (cid:31)(cid:57)(cid:32) | |||||||||
| 5 | V | II-IX | X | (cid:194) | (cid:194) |
| Dolichos labl † Helmbohn | ab e | 2-4 1 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 5 | V | II-IX | X | (cid:194) | (cid:194) | |
| Pharbitis purp †† Trichterwin | urea 2-4 de 1 | |||||
| 5 | V | I-IV | X | (cid:194) | (cid:194) | |
| Impomoea tric †† Prunkwind | olor 2-3 e 1 | |||||
| 5 | V | I-X | X | (cid:194) | (cid:194) |
| Pharbitis n †† Trichterwin | il de | 2-3 1 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 5 | V | I-IX | X | (cid:194) | (cid:194) |
| Quamoclit coc † Sternwind | cinea e | 2 0,5 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 5 | V | II-X | X | (cid:194) | (cid:194) |
| Thunbergia a Schwarzäugige S | lata usanne | 1-2 1 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 5 | V | II-X | X | (cid:194) | (cid:194) |
Maximale Wuchshöhe (cid:61)(cid:90)(cid:76)(cid:86)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:86)(cid:87)(cid:68)(cid:81)(cid:71)(cid:29)(cid:3)(cid:50)(cid:75)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:42)(cid:72)(cid:90)(cid:108)(cid:75)(cid:85)(cid:3)(cid:73)(cid:129)(cid:85)(cid:3)(cid:53)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:87)(cid:76)(cid:74)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:57)(cid:82)(cid:79)(cid:79)(cid:86)(cid:87)(cid:108)(cid:81)(cid:71)(cid:76)(cid:74)(cid:78)(cid:72)(cid:76)(cid:87)
Abb. 66: System- und Pflanzenauswahl zur Begrünung mit Kletterpflanzen: Pflanztafel 9 A„Gbbe.r 5ü6s:t Skylesttetmer-p ufnladn Pzfleann z–e neainujsäwharhigl zeu Sr Bcheglirnügneurn/gW minitd Keler“tt e©rp Nflaicnozelen :P Pffloasnezrt,a Gferl u9n dlage: Althaus et al. 1991, Ludwig 1994, FLL 2000, „Gerüstkletterpflanzen – einjährige Schlinger/Winder“ © Nicole Pfoser, Grundlage: Althaus et al. 1991, Ludwig 1994, FLL 2000, Kiermeier 2005, Haeupler & MKiueerrm 20e0ie7r, B2r0an0d5w, eHina 2e0u1p2l,e LrW &G M20u1e2r, T2a0ra0b7a, 2 B01ra2,n Bdrwanedinw e2in0 12021, 6L, WBfGN 22001172, G, NTFa r2a0b1a7. 2012, Brandwein 2016, BfN 2017, GNF 2017. 5431
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Weitere Hinweise
Fassadenbegrünungen werden von Architekten und Weitere Inhalte zur Verdeutlichung der Bedeutung des Grüns bei Landschaftsarchitekten geplant und von Spezialisten des Garten- den energiepolitischen Diskussionen im Bauwesen finden Sie und Landschaftsbaus sowie durch Fassadenbegrünungsbetriebe im Leiffaden „Gebäude Begrünung Energie“, der im Rahmen der ausgeführt. Entsprechende Adressen erhalten Sie bei den „Forschungsinitiative Zukunft Bau“ gefördert wurde und online Verbänden und den nachfolgenden Einrichtungen. kostenfrei zur Verfügung steht. (www.baufachinformation.de/ gebaeude-begruenung-energie/bu/2014129014941) Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla Landesverband Bayern e. V. Die Fachbücher „Vertikale Begrünung“ (Eugen Ulmer) und Oberer Graben 3a, 85354 Freising „Grüne Fassaden“ (DETAIL) bieten neben Argumenten pro E-Mail: bayern@bdla.de Fassadenbegrünung, übersichtliche Systematisierungen hinsichtlich https://bdla.de/de/landesverbaende/bayern Pflanzenauswahl, Leistungsfaktoren, Versorgungskriterien und baurechtlichen Aspekten. Es gibt Hinweise zur Planung, Ausführung Bayerische Architektenkammer und Instandhaltung sowie Anleitungen zur Schadensvermeidung Waisenhausstr. 4, 80637 München und Umsetzung (www.ulmer.de/usd-5764102/vertikale-begruenung-. https://www.byak.de html) / (https://www.detail.de/de/de_de/gruene-fassaden)
Verbindliche Anforderungen enthalten die Quantifizierungen wandgebundener Begrünungen: „Fassadebegrünungsrichtlinien – Richtlinien für die Planung, Wandgebundene Begrünungen – Quantifizierungen einer neuen Bau und Instandhaltungen von Fassadenbegrünungen“ der Bauweise in der Klima-Architektur Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau https://www.baufachinformation.de/wandgebundene-begruenungen- e. V. (FLL) quantifizierungen-einer-neuen-bauweise-in-der-klima-architektur/ www.fll.de fb/248597
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