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Objektplanung für den Umbau und die Aufstockung eines Ärztehauses

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 14.09.2026, 15:43 (Europe/Berlin)

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Stadt Wendlingen am Neckar

Europaweite Vergabe von Dienstleistungen

Objektplanung Gebäude und Innenräume

Für den Umbau des Ärztehaus in der Weberstraße

im offenen Verfahren nach § 15 VgV

VERFAHRENSLEITFADEN

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Europaweite Vergabe im offenen Verfahren gem. § 15 VgV Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 33 HOAI Umbau und Sanierung Ärztehaus Weberstraße

Verfahrensleitfaden

Inhalt

1 Gegenstand des Verfahrens ................................................................................................... 3

1.1 Leistungsumfang ........................................................................................................................................ 3

1.1.1 Raumprogramm ..................................................................................................................................... 4

1.2 Baukosten ...................................................................................................................................................... 5

1.3 Leistungszeitraum ...................................................................................................................................... 5

2 Projektbeteiligte ..................................................................................................................... 6

3 Formale Angaben zum Verfahren ......................................................................................... 7

3.1 Verfahrensart ................................................................................................................................................ 7

3.2 Vergabeplattform ....................................................................................................................................... 7

3.3 Teilnahmeberechtigung ........................................................................................................................... 7

3.4 Vorbefasste Unternehmen ...................................................................................................................... 7

3.5 Ablauf des Verfahrens ............................................................................................................................... 7

3.6 Terminschiene .............................................................................................................................................. 8

4 Angebote ................................................................................................................................. 9

4.1 Eignungskriterien und -prüfung ........................................................................................................... 9

4.1.1 Eignungskriterien ................................................................................................................................... 9

4.1.2 Eignungsprüfung ................................................................................................................................. 10

4.2 Wertung der Zuschlagskriterien ......................................................................................................... 10

4.2.1 Wertung Honorarangebote ............................................................................................................. 11

4.2.2 Wertung Referenzen .......................................................................................................................... 11

5 Formale Vorgaben zum Verfahren ...................................................................................... 12

5.1 Form und Fristen der Einreichungen ................................................................................................. 12

5.2 Nachforderung von Unterlagen .......................................................................................................... 13

6 Weitere Rahmenbedingungen des Verfahrens .................................................................. 14

6.1 Einverständnis der Bewerber ................................................................................................................ 14

6.2 Fragen zum Verfahren ............................................................................................................................ 14

6.3 Änderung und Aufhebung des Verfahrens ..................................................................................... 14

7 Anlagen auf DTVP ................................................................................................................. 16

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1 Gegenstand des Verfahrens

Das Ärztehaus in der Weberstraße 16 und 18, 73240 Wendlingen am Neckar soll bis Mitte 2029 umgebaut werden. Die derzeit noch in der Immobilie enthaltene Wohnnutzung soll entfallen. Durch den Umbau soll folgendes Nutzungskonzept umgesetzt werden.

Untergeschoss (UG)

• Personalumkleiden • Wäscheraum (Trennung reine/unreine Wäsche) • Lager- und Archivräume • Technikflächen • optional Serverraum

Erdgeschoss (EG)

• Neuropraxis Wendlingen (Mietfläche ca. 280–300 m²) • Erweiterter Innenausbau durch den Vermieter.

  1. Obergeschoss (1. OG)

• Onkologische Schwerpunktpraxis (OSP) (Mietfläche ca. 300 m²) • Mieterausbau durch den Mieter auf Basis eines definierten Grundausbaus.

Dachgeschoss (DG) – Aufstockung

• Allgemeinarztpraxis (Mietfläche ca. 300 m²) • Die endgültige Flächenaufteilung erfolgt im Rahmen der Entwurfsplanung.

Die Vergabe erfolgt im offenen Verfahren gemäß § 15 VgV.

Die Beauftragung erfolgt in Stufen, zunächst bis inklusive der Leistungsphase 4 HOAI.

Die Bauherrschaft über die Baumaßnahmen am Ärztehaus in der Weberstraße obliegt der Stadtverwaltung:

Stadt Wendlingen am Neckar Am Marktplatz 2 73240 Wendlingen am Neckar

1.1 Leistungsumfang

Der Leistungsumfang beinhaltet alle Grundleistungen des Leistungsbilds Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 Abs. 3 HOAI. Die Planung umfasst dabei insbesondere die Entwicklung der

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Grundrisse, die Raum und Funktionsplanung, die Integration der mieterspezifischen Ausbauanforderungen und die Schnittstellenkoordination zwischen Vermieterausbau und Mieterausbau.

Es ist zwingend zu berücksichtigen, dass eine barrierefreie Erschließung inkl. Aufzug, ein Brandschutz-, sowie ein Schallschutzkonzept umgesetzt wird.

1.1.1 Raumprogramm

Erdgeschoss - Neuropraxis

• Labor • EEG-Raum • zwei elektrophysiologische Untersuchungsräume • Ultraschallraum • mindestens vier Sprech- und Untersuchungszimmer • zwei bis vier weitere Sprechzimmer • Empfang • Schreib- und Telefonräume • Wartebereich • Personalraum mit Teeküche • Putzraum • Patienten-WC • barrierefreies WC

Obergeschoss – Onkologische Schwerpunktpraxis

• Tagesklinik • Therapievorbereitung • separater Wartebereich für immunsupprimierte Patienten • drei Arztzimmer • zwei Ultraschallräume • Labor • Interventions-/Punktionsraum • Anmeldung • Telefonzentrale • Sekretariat/Studienbüro • Personalraum • Sanitäranlagen • Patienten-WC • barrierefreies WC

Dachgeschoss - Allgemeinarztpraxis

• Empfang • Wartebereich • separater Infektionswartebereich (optional) • Sprech- und Untersuchungszimmer

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• EKG • Ultraschall • Labor • Impf- und Verbandsraum • Personalraum • Büro-/Schreibraum für Ärzte und medizinisches Fachpersonal • Lager • Patienten-WCs • barrierefreies WC

1.2 Baukosten

Eine überschlägige Baukostenermittlung gemäß BKI ergab eine Gesamtbaukostenprognose von 3.483.500,00 € netto für die Kostengruppen 200 bis 600. Die Baukosten gliedern sich wie folgt auf:

• KG 200 50.000,00 € • KG 300 2.171.000,00 € • KG 400 1.169.000,00 € • KG 500/600 93.500,00 € • Baukosten gesamt 3.483.500,00 € netto • Gesamtkosten 4.145.365,00 € brutto

Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, sollte sich im Verfahren abzeichnen, dass die Kostenschätzung um mehr als 30 % überschritten wird.

Die Teilnehmer werden angehalten, den Fertigstellungszeitraum unter Ziffer 1.1 einzuhalten. Weitere Erläuterungen zur beabsichtigten Verfahrensstruktur und den Bewertungskriterien sind diesem Verfahrensleitfaden zu entnehmen.

1.3 Leistungszeitraum

Der Umbau und die Sanierung, die Gegenstand dieses Verfahrens sind, sollen gemäß der für das Gesamtkonzept aufgestellten Terminschiene durchgeführt werden.

Hierzu soll die Genehmigungsplanung voraussichtlich bis zum 30.06.2027 abgeschlossen sein. Der Baubeginn soll voraussichtlich bis zum 01.01.2028 erfolgen.

Die Baumaßnahmen müssen bis spätestens zum 31.07.2029 abgeschlossen sein.

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2 Projektbeteiligte

Vergabestelle und Auftraggeber ist die Stadt Wendlingen am Neckar vertreten durch das Sachgebiet Hochbau, Tiefbau.

Die Stadt Wendlingen am Neckar wird in den Vergabeunterlagen gleichbedeutend auch als „Auftraggeber“ bzw. „AG“ oder „Vergabestelle“ bezeichnet. Die Bieter werden gleichbedeutend auch als „Auftragnehmer“ oder „AN“ bezeichnet. Auftraggeber und Auftragnehmer werden gemeinsam auch als „Vertragspartner“ bezeichnet.

Die Vergabestelle wird in diesem Verfahren begleitet durch:

CPM GmbH Gesellschaft für Projektmanagement Sigmaringer Straße 111 70567 Stuttgart

Hauptansprechpartner bei der CPM GmbH ist Herr Noah Lehmann.

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3 Formale Angaben zum Verfahren

3.1 Verfahrensart

Aufgrund des geschätzten Auftragswerts der zu vergebenden Leistungen erfolgt die Vergabe europaweit in einem offenen Verfahren nach den Regelungen des GWB sowie der VgV.

Das Verfahren wurde dem Amt für amtliche Veröffentlichungen der EU zur europaweiten Bekanntmachung übersandt und im Supplement des Amtsblatts der EU veröffentlicht. Die Vergabebekanntmachung ist auf der Homepage http://ted.europa.eu abrufbar.

3.2 Vergabeplattform

Das Vergabeverfahren wird über das deutsche Vergabeportal (DTVP) abgewickelt. Jegliche Kommunikation verläuft ausschließlich über DTVP, es sei denn der Auftraggeber oder seine Vertreter geben explizit einen anderen Kommunikationsweg vor.

3.3 Teilnahmeberechtigung

Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen, die die in der EU-Auftrags- bekanntmachung geforderte Eignung aufweisen, sowie Bietergemeinschaften, die die Eignungs- anforderungen erfüllen.

Die gemeinsame Beteiligung mit weiteren Unternehmen ist als Bietergemeinschaft oder unter Einbindung von Nachunternehmen nach Maßgabe der Vorgaben im Dokument „EU-Teilnahmebedingungen offenes Verfahren“ möglich.

Beteiligt sich ein Unternehmen mehrfach ‒ sei es als Bieter, Mitglied einer Bietergemeinschaft oder Unterauftragnehmer ‒ an diesem Vergabeverfahren, so führt dies zum Verfahrensausschluss aller Bieter/Bietergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. als Unterauftragnehmer vorgesehen ist.

3.4 Vorbefasste Unternehmen

Die Vergabestelle hat im Zusammenhang mit dem Umbau und der Sanierung des Ärztehaus in der Weberstraße zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Ausschreibung nicht auf die Unterstützung dritter Unternehmen im Bereich der Objektplanung Gebäude und Innenräume zurückgegriffen.

3.5 Ablauf des Verfahrens

Das Verfahren wird als offenes Verfahren gem. § 15 VgV durchgeführt.

Interessierte Unternehmen sind aufgefordert ihre Angebote über DTVP einzureichen. Auf der Grundlage, der unter Ziffer 4.1 dargestellten Vorgehensweise werden ausschließlich gemäß den Verfahrensrichtlinien grundsätzlich geeignete Bieter einer Angebotswertung unterzogen.

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Die Vergabeunterlagen stehen mit Veröffentlichung der Ausschreibung über DTVP allen interessierten Unternehmen zeitgleich zur Verfügung.

Das Angebot inkl. formaler Eignungsnachweise, sowie die geforderten Referenzen gelten mit Einreichung als verbindlich. Der geforderte Inhalt der Einreichungen ist in den Vergabeunterlagen dargestellt. Die Einreichungen sind im Gesamten bis zur festgelegten Angebotsfrist einzureichen.

Die Bieter werden Anhand der eingereichten Unterlagen auf Eignung geprüft und gemäß der in den Vergabeunterlagen definierten Zuschlagskriterien bewertet. Auf dieser Grundlage wird eine Bieterrangfolge erstellt.

3.6 Terminschiene

Für die Durchführung des Vergabeverfahren sind die folgenden Termine vorgesehen:

  • 28.08.2026: Veröffentlichung der Ausschreibung
  • 22.09.2026: Frist zur Einreichung von Aufklärungsfragen
  • 29.09.2026: Frist zur Einreichung der Angebote
  • 20.10.2026: Versand Vorinformation gem. § 134 GWB
  • 31.10.2026: Ende der Halte- und Wartefrist
  • 02.11.2026: Frühester Beginn der Leistungserbringung
  • 28.12.2026: Ende der Bindefrist

Alle vorgenannten Termine sind unverbindlich. Änderungen der Terminschiene werden den Bietern über den Kommunikationskanal der Vergabeplattform mitgeteilt.

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4 Angebote

Der Bieter hat ein verbindliches Honorarangebot, alle Eignungsnachweise, sowie die geforderten Referenzen einzureichen. Es werden lediglich vollständige Einreichungen bewertet. Nachforderungen zur Herstellung der Vollständigkeit werden gestellt, wenn diese mit den Bestimmungen nach § 56 VgV konform sind und die erreichte Bewertung für eine Zuschlagserteilung ausreichend ist.

4.1 Eignungskriterien und -prüfung

4.1.1 Eignungskriterien

Nicht vorliegen von Ausschlussgründen

Die Einreichung hat folgende Erklärungen in Bezug auf Ausschlussgründe zu enthalten:

Die Angaben über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und 124 GWB müssen als Eigenerklärung erfolgen. Gleiches gilt für die Eigenerklärung gemäß § 19 Mindestlohngesetz (MiLoG). Die Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen ist mit dem Formblatt 07_Eigenerklärung zur Russland-Sanktion einzureichen.

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

  • Durchschnittlicher Leistungsspezifischer Umsatz im Bereich Objektplanung Gebäude und Innenräume der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre von mind. 100.000,00 €
  • Deckungssumme der Berufshaftpflicht für Sach- und Vermögensschäden von mind. 1.000.000,00 € pro Schadensfall bei mindestens 2-facher Maximierung je Versicherungsjahr
  • Deckungssumme der Berufshaftpflicht für Personenschäden von mind. 2.000.000,00 € pro Schadensfall bei mindestens 2-facher Maximierung je Versicherungsjahr

Technische und Berufliche Leistungsfähigkeit

  • Eintragung des Projektleiters bei der zuständigen Architektenkammer oder eine gleichwertige Qualifikation
  • Berufserfahrung des Projektleiters von mind. 5 Jahren
  • Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters von mind. 3 Jahren

Unternehmensreferenzen

Es sind 2 Referenzen einzureichen, die mindestens den unten aufgeführten Kriterien entsprechen.

Die Vorlage von mehr als zwei Referenzen ist nicht zulässig. Bei Abgabe von mehr als 2 Referenzen wird der Bieter zur Aufklärung aufgefordert, welche der eingereichten Referenzen zu werten sind. Kommt der Bieter dieser Aufforderung nicht nach, führt dies zum Ausschluss vom Verfahren.

Die abgefragten Angaben zu den Referenzen sind in die Formblätter 09.1_Eigenerklärung Unternehmensreferenz 1 und 09.2_Eigenerklärung Unternehmensreferenz 2 einzutragen.

Es müssen für beide Referenzen die Grundleistungen des Leistungsbilds Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 Abs. 3 HOAI zu mindestens 40 % abschließend durch den Bieter erfolgt sein. Die

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Endabnahme der durch den Bieter erbrachten Leistungen für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume darf für beide Referenzen nicht früher als am 01.09.2023 erfolgt sein.

Folgende Kriterien sind in mindestens einer der eingereichten Referenzen nachzuweisen:

  • Bauen im Bestand (Sanierung, Erweiterung oder Aufstockung)
  • Honorarzone III oder höher
  • 80 % der Grundleistungen des Leistungsbilds Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 Abs. 3 HOAI wurden durch den Bieter abschließend erbracht.
  • Die anrechenbaren Kosten für die Objektplanung Gebäude und Innenräume betragen mind. 1.000.000,00 € brutto.

4.1.2 Eignungsprüfung

Die Prüfung der Eignungskriterien und somit die Entscheidung zur Zulassung zur Bewertung der Zuschlagskriterien erfolgt auf Grundlage der unter 4.1.1 definierten Eignungskriterien in 2 Stufen.

Stufe 1:

Zunächst wird geprüft, ob die Einreichungen den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Einreichungen, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, werden vom Verfahren ausgeschlossen.

Stufe 2:

Anschließend wird beurteilt, ob der Bieter nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.

Die formale Eignung ist für jeden Bieter bzw. – bei Bietergemeinschaften – jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft vorzulegen.

4.2 Wertung der Zuschlagskriterien

Die Bewertung der Zuschlagskriterien erfolgt auf der Grundlage der nachfolgenden Bewertungsgewichtung:

Honorarangebot 80% = 80 Wertungspunkte Referenzen 20% = 20 Wertungspunkte

Die Wertung setzt sich aus insgesamt 100 Wertungspunkten zusammen. 80 Wertungspunkte werden für das Honorarangebot vergeben. Die Referenzen werden entsprechend den vorgegebenen Wertungskriterien mit 20 Punkten gewichtet.

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4.2.1 Wertung Honorarangebote

Der günstigste Bieter erhält in der Wertung der Kosten die volle Punktzahl. Das doppelte der günstigsten Kosten entspricht 0 Punkten. Zwischen diesen beiden Werten wird interpoliert.

BieterABCD
Gesamtsumme gemäß
10.000 €11.000 €20.000 €25.000 €
Angebotsformular
Erreichte Punkte80 Punkte72 Punkte0 Punkte0 Punkte

Abbildung: Beispielrechnung der Bepunktung

Bieter, deren Honorarangebot bei weniger als 75% des durchschnittlichen Preises liegt, werden gem. § 60 Abs. Abs. 1 VgV zur Vorlage einer Aufklärung aufgefordert. Anschließend wird gem. § 60 Abs. 3-4 VgV entschieden, ob der Bieter vom Verfahren ausgeschlossen wird.

4.2.2 Wertung Referenzen

Die eingereichten Referenzen werden je Referenz gemäß folgenden Kriterien in der Bewertung berücksichtigt. Die Kriterien werden gemäß der in der Tabelle dargestellten mit maximal 2 Punkten bewertet. Daraus ergibt sich eine Gesamtpunktzahl von 10 Punkten je Referenz. Die Bewertung beider Referenzen wird addiert. In Summe können durch beide Referenzen zusammen maximal 20 Punkte erreicht werden, die 20 % der Gesamtwertung des Angebots entsprechen.

Wertungskriterium1 Punkte2 Punkt
Anrechenbare Kosten1.500.000 € bis 2.500.000 €>2.500.000 €
HonorarzoneIIIII oder höher
MaßnahmeNeubauUmbau/Sanierung
Auftraggeberprivatöffentlich
NutzungBildung/VerwaltungGesundheitswesen
Gesamtmaximal 10 Punkte

Abbildung: Bewertungsgliederung Referenzen

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5 Formale Vorgaben zum Verfahren

5.1 Form und Fristen der Einreichungen

Für die Einreichung der Teilnahmeanträge sind die in der Anlage beigefügten Formulare auszufüllen.

Wichtiger Hinweis:

Die Einreichungen sind ausschließlich mithilfe elektronischer Mittel über das Online-Vergabeportal unter folgendem Link

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DMZMQ1D

bis spätestens

29.09.2026, 12:00 Uhr

im Dateiformat „pdf.“ zu übermitteln.

Es wird empfohlen, rechtzeitig vor Ende der Teilnahmefrist die Übermittlung der Einreichungen zu testen.

Die Übermittlung der Einreichungen hat mithilfe elektronischer Mittel über das Online-Vergabeportal

„dtvp.de“ zu erfolgen. Diese erfolgt über den Menüpunkt „Angebote“. Dort wird das kostenlose „Bietertool“

bereitgestellt, welches eine separate Installation erfordert. Voraussetzung für die Nutzung des Bietertools ist

eine entsprechende Java-Laufzeitumgebung (JRE), welche kostenfrei unter http://www.java.com/ bezogen

werden kann, sofern diese nicht bereits auf dem Rechner installiert ist. Je nach Betriebsumgebung sind für

die Installation der Laufzeitumgebung bzw. des Bietertools u.U. administrative Rechte erforderlich.

Die Vergabestelle kann zu technischen Fragen im Zusammenhang mit der Einreichung grundsätzlich keine Auskünfte erteilen.

Informationen zur Nutzung des Portals sowie Antworten zu technischen Fragen, insbesondere zu Systemvoraussetzungen, finden Sie unter https://support.cosinex.de/.

Anderweitig auf elektronischem Wege übermittelte Einreichungen, wie z.B. per Telefax oder E-Mail, sowie

schriftlich per Post, sind nicht zugelassen.

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5.2 Nachforderung von Unterlagen

Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bewerbern die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zu verlangen.

Nachreichung sind innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen nach Zustellung der Nachforderung abzugeben.

Werden Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, vervollständigt oder korrigiert, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.

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6 Weitere Rahmenbedingungen des Verfahrens

6.1 Einverständnis der Bewerber

Jeder am Verfahren beteiligte Bewerber erklärt sich durch seine Beteiligung und Mitwirkung mit den vorliegenden Verfahrensbedingungen einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf des Verfahrens vor und während der Laufzeit des Verfahrens einschließlich der Veröffentlichung aller Ergebnisse dürfen nur durch die Vergabestelle und ihre Bevollmächtigten abgegeben werden.

Jeder Bewerber willigt durch seine Beteiligung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit dem o.g. Verfahren in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Eingetragen werden Name, Vertreter, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Nach Abschluss des Verfahrens werden diese Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht.

Jeder Bewerber hat mit Übersendung von Unterlagen im Verfahren diejenigen Unterlagen deutlich kenntlich zu machen, die Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse enthalten und in welche nach Auffassung des Bieters daher im Falle eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens die Akteneinsicht durch Dritte zu versagen ist

6.2 Fragen zum Verfahren

Bis zum 22.09.2026 besteht die Möglichkeit Rückfragen zum Verfahren mittels Vergabeplattform

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DMZMQ1D

zu stellen.

Bitte beachten Sie:

Antworten zu rechtzeitig eingehenden Bieterfragen sowie aktualisierte oder weitere Unterlagen, welche sämtliche Interessenten und Bieter im Verfahren betreffen, werden unter vorstehend genanntem Link zur Verfügung gestellt.

Bieter müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihrer Einreichung prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe zu beachten sind.

Verbindlicher Bestandteil der Unterlagen für das Verfahren werden die unter vorstehendem Link veröffentlichten Antworten und Informationen. Mündliche Auskünfte und Erklärungen haben keine Gültigkeit.

6.3 Änderung und Aufhebung des Verfahrens

Die Vergabestelle behält sich vor, das Verfahr zu jedem Zeitpunkt zu modifizieren oder durch einfache Mitteilung zu beenden, insbesondere dann, wenn nicht genügend qualifizierte Bewerbungen eingehen. Im

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Falle der Beendigung des Verfahrens sind Ansprüche gegen die Vergabestelle ausgeschlossen. Bieter, die ihre Angebotsunterlagen im Verlauf des Verfahrens ganz oder teilweise publizieren oder Dritten ohne Einverständnis der Vergabestelle aushändigen, können vom Verfahren ausgeschlossen werden.

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7 Anlagen auf DTVP

Leistungsbeschreibungen

  • Verfahrensleitfaden

Pläne und Gutachten

  • Bestandspläne (Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Treppenabwicklung)
  • Revisionsunterlage

Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente

  • 01_633_ohne Lose_Angebotsschreiben
  • 02_EU Angebotsformular
  • 03_124_LD Eigenerklärung Eignung
  • 04_234_Erklärung der Bieter- und Arbeitsgemeinschaft
  • 05_235_Verzeichnis der Leistungen-Kapazitäten anderer Unternehmen
  • 06_236_Verpflichtungserklärung andere Unternehmen
  • 07_Formblatt Bieterangaben
  • 08_Eigenerklärung zur SanktionsVO
  • 09.1_Formblatt Referenz 1
  • 09.2_Formblatt Referenz 2

Vertragsbedingungen

  • Allgemeine Vertragsbestimmungen für Ingenieurleistungen
  • Verpflichtungserklärung LTMG Mindestentgelt
  • Verpflichtungserklärung LTMG AEntG

Sonstiges

  • Datenschutzhinweis CPM Vergabeverfahren

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Alle Unterlagen dieser Ausschreibung