260121_NKM_Baulogistikhandbuch inkl. Anlagen.pdf

Oberlicht- und Pfosten-Riegel-Konstruktion für die Osthalle des Naturkundemuseums Leipzig

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 14.09.2026, 08:27 (Europe/Berlin)

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Baulogistikhandbuch

Modernisierung und Umbau des Bowlingtreffs

zum neuen Naturkundemuseum Leipzig

Bild vom planenden Architekten

Auftraggeber: Amt für Gebäudemanagement im Auftrag des Kulturamtes der Stadt Leipzig Prager Str. 126-128 04317 Leipzig

  1. Januar 2026

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung ........................................................................................................................ 4

1.1 Erschließung der Baustelle ........................................................................................................... 5

1.2 Zielsetzung ...................................................................................................................................... 6

1.3 Geltungsbereich .............................................................................................................................. 7

1.4 Umsetzung ...................................................................................................................................... 7

1.5 Handbuchfortschreibung .............................................................................................................. 7

1.6 Baustellenphasenpläne ................................................................................................................. 7

2 Baustellenkonzept ............................................................................................................ 8

2.1 Allgemeine Sicherheitsanforderung ........................................................................................... 8

2.2 Aufgaben der Baulogistikfirma .................................................................................................... 8

2.3 Bauzaun ........................................................................................................................................... 9

2.4 Videoüberwachung ..................................................................................................................... 10

3 Flächenmanagement ...................................................................................................... 10

3.1 Grundlagen ................................................................................................................................... 10

3.2 Etagenlogistik ............................................................................................................................... 11

3.3 Raumbelegungen ........................................................................................................................ 12

3.4 Parkplätze ..................................................................................................................................... 12

4 Steuerungskonzept Baustellenverkehr ........................................................................... 13

4.1 Ziele ................................................................................................................................................ 13

4.2 Ein-/Ausfahrten Baustelle .......................................................................................................... 13

4.3 Verkehrsregeln ............................................................................................................................. 14

4.4 Kräne .............................................................................................................................................. 14

4.5 Lieferbedingungen ...................................................................................................................... 15

4.6 Anlieferungen ............................................................................................................................... 15

4.7 Be- und Entladung ....................................................................................................................... 16

4.8 Kleinstlieferungen über Paketdienste ...................................................................................... 17

5 Schallschutz auf der Baustelle ........................................................................................ 17

5.1 Allgemeine Anforderungen an den Betrieb der Baustelle .................................................... 17

5.2 Empfehlungen zur Lärmreduktion ........................................................................................... 17

6 Abfallentsorgungskonzept.............................................................................................. 17

6.1 Ziele ................................................................................................................................................ 17

6.2 Abfallmanagement ..................................................................................................................... 18

6.3 Reinigungspflicht ......................................................................................................................... 19

6.4 Implementierung ......................................................................................................................... 19

7 Winterkonzept ................................................................................................................ 19

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Inhaltsverzeichnis

Anlage

Anlage 01 Baustellenphasenpläne

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in dieses Handbuch das generische Maskulinum verwendet, welches neben dem männlichen Geschlecht auch das weibliche und andere Geschlechteridentitäten einschließt.

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Einführung

1 Einführung

Das Amt für Gebäudemanagement im Auftrag des Kulturamtes der Stadt Leipzig beabsichtigt den Umbau des ehemaligen Bowlingtreffs zum „Naturkundemuseum Leipzig, Museum für Naturkunde und Biodiversität“ am Standort Wilhelm-Leuschner-Platz I, 04107 Leipzig. Es soll damit ein zeitgemäßes Ausstellungsgebäude mit Bereichen für Verwaltung, Dauer- und Sonderausstellung entstehen. Die Sammlung des Naturkundemuseums soll bis auf Weiteres am derzeitigen Standort Lortzingstraße verbleiben.

Das Gebäude besteht aus einem 1924-1925 als Umspannwerk errichteten unterirdischen Bauwerk mit einem 4-geschossigen unterirdischen Bauteil auf der Westseite und einem eingeschossigen unterirdischen Bauteil auf der Ostseite. Das „Unterwerk Mitte“ ging 1965 außer Betrieb. Die 1974-1979 erfolgte Planung zur Umnutzung wurde vorerst nicht umgesetzt. 1985 konnten diese durch das Team um Winfried Sziegoleit wieder aufgenommen werden und mündeten in den Bau des Bowlingtreffs. Dabei wurden die bestehenden unterirdischen Hallen des Umspannwerks umgenutzt und zum Teil überformt sowie durch ein oberirdisches 3- geschossiges Eingangsgebäude ergänzt. Letzteres gilt als eine der bedeutendsten Schöpfungen der DDR-Postmoderne. 1997 wurde das Bowlingtreff geschlossen und steht seitdem leer.

Eigentümerin des bestehenden Gebäudes und der Flurstücke ist die Stadt Leipzig. Gemäß Auskunft Baulastenverzeichnis vom 12.07.2019 liegen für die benannten Flurstücke keine eingetragenen Baulasten vor.

Das Grundstück befindet sich am Roßplatz südlich des Leipziger Zentrums.

Ein Teil des unterirdischen Bestandsgebäudes sowie weitere neu geplante unterirdische Bauteile liegen außerhalb des definierten Grundstücks für das Naturkundemuseum.

Bild: Lageplan des Grundstücks NKM – Darstellung von W&V Architekten

Das bestehende denkmalgeschützte Eingangsgebäude zum Bowlingtreff (Oktagon) steht an der nördlichen Kante des Wilhelm-Leuschner-Platzes. Das Oktagon wird in der Bebauungsplanung weiterhin räumlich freigestellt. Notwendige bauliche Ergänzungen werden in diesem Gebäude weitestgehend unterirdisch erfolgen. Das neue Museum wird erst durch die Anhebung des Daches der Westhalle sichtbar.

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Einführung

Unvermeidliche oberirdische Bauteile im Rahmen der technischen Ausrüstung werden in die Begrünung integriert, um die Wirkung des Bestands zu wahren.

Bild: Schnittdarstellung Endzustand nach Umbau NKM – Darstellung von W&V Architekten

Aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse und der teilweisen Grenzbebauung der Gebäude ist es für diese Maßnahme erforderlich ein Baulogistikhandbuch zu entwickeln und auszuarbeiten. Zum Teil müssen Geh- und Radwege verlegt bzw. umgeleitet werden. Auch müssen im Zuge der Baugruben- und Gerüstarbeiten Straßenteile zum Teil für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden.

Weiterhin sind in der näheren Umgebung weitere Baumaßnahmen geplant, welche das Projekt Naturkundemuseum zum Teil ggf. beeinflussen werden. Sollte das irgendwann der Fall sein, so wird dies entsprechend rechtzeitig mitgeteilt. Grundlagen

1.1 Erschließung der Baustelle

Das Grundstück befindet sich südlich der Leipziger Innenstadt und des Innenstadtringes an der nördlichen Grenze des heutigen Wilhelm-Leuschner-Platzes.

Im unmittelbaren Umfeld befindet sich direkte Anbindung an den öffentliche Personen- und Nahverkehrsnetz (S-Bahn Wilhelm-Leuschner-Platz im Osten und Straßenbahn Roßplatz im Westen).

Anfahrbar ist die Baustelle lediglich über die Brüder- und Markthallenstraße. Die Brüderstraße kann über die Grünewaldstraße und den Wilhelm-Leuschner-Platz erreicht werden. Das Anfahren der Baustelle direkt über den Roßplatz ist nicht möglich.

Hier eine Übersicht, wie die Baustelle entsprechend angefahren werden kann.

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Einführung

Bild: Erschließung der Maßnahme (Darstellung bing maps 2025)

Die Verkehrssicherungspflicht, besonders bei Anlieferungen und Transporten ist durch die ausführenden Firmen jederzeit sicher zu stellen. Es stehen nur die Baustelleneinrichtungsflächen gemäß den Baustellenphasenplänen (Anlage 01) zur Verfügung. Sofern Flächen außerhalb kurzzeitig, z. B. für das Aufstellen von Großgeräten erforderlich werden, ist dies im Rahmen der Bauberatung mindestens 14 Tage im Voraus anzumelden und abzustimmen. Durch die ausführenden Firmen sind hierzu rechtzeitig und eigenverantwortlich eine Beantragung und Genehmigung bei der Stadt Leipzig einzuholen, so es sich um öffentliche Fläche handelt.

1.2 Zielsetzung

Das vorliegende Baulogistikhandbuch soll folgende Zielsetzungen erfüllen:

• Darstellung der Baulogistik in den verschiedenen Bauphasen mithilfe von Übersichtsplänen (Anlage 01) • Beschreibung der Ver- und Entsorgungslogistik inkl. Transportwege, Lagerflächen, Be- und Entladezonen, Zufahrtssituationen • Entwicklung eines Winterdienstkonzeptes • Entwicklung eines Abfallentsorgungskonzeptes • Entwicklung eines Baustellenkonzeptes inkl. Videoüberwachung

Das Logistikhandbuch wird während der gesamten Bauzeit nach Bedarf und Erfordernis fortgeschrieben. Es wird den laufenden Bedürfnissen angepasst und erweitert oder korrigiert. Die Projektbeteiligten werden per E-Mail oder über den Projektserver über Änderungen informiert. Änderungen und Anpassungen gelten jeweils ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung auf dem Projektserver.

Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung des folgenden Handbuchs ist die Einbindung sämtlicher ausführender Unternehmen inkl. Nachunternehmer, Planer und Berater, der

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Einführung

Objektüberwachungen, sowie des Bauherrenteams, ggf. des Nutzers und nach Erfordernis der zuständigen Behörden.

Die Leistungen der Baulogistik werden so strukturiert, dass jederzeit eine Anpassung an den Baufortschritt erfolgen kann.

1.3 Geltungsbereich

Die vorliegenden Bestimmungen gelten ausnahmslos für alle auf der Baustelle befindlichen Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Alle mit dem Bauherrn direkt im Vertragsverhältnis stehenden Unternehmen haben die vorliegenden Bestimmungen wiederum mit ihren Nachunternehmern zu vereinbaren und sind für die Einhaltung der Regeln dieses Handbuchs, auch für ihre Nachunternehmer und deren Nachunternehmer, verantwortlich. Dies gilt bei Angebotsabgabe als vertraglich vereinbart. Der Geltungsbereich bezieht sich auf diese Baumaßnahme und das auf den Phasenplänen dargestellte Baufeld und die umliegenden Straßen und Wege.

Der Leistungsumfang und die Pflichten der einzelnen Objektüberwachung und der einzelnen Fachplaner bleiben unverändert und werden durch dieses Handbuch nicht reduziert oder verändert.

1.4 Umsetzung

Dieses Handbuch wird die essenziellen und erforderlichen Maßnahmen und zu berücksichtigenden Besonderheiten aufführen und für die ausführenden Firmen erläutern. Das Handbuch ist bei allen ausführenden Firmen den Ausschreibungsunterlagen hinzugefügt und somit vertraglich vereinbart.

Die Besonderheiten aus dem Handbuch werden im Zuge der Baustellenstartgespräche nach Beauftragung erläutert.

1.5 Handbuchfortschreibung

Das vorliegende Handbuch beschreibt die zum Zeitpunkt der Erstellung geltenden und planbaren Rahmenbedingungen.

Ergeben sich Änderungen aus dem internen Ablauf oder externen Vorgaben, sind ggf. Teile zu modifizieren oder zu ergänzen. In der Ausführungsphase wird das Baustelleneinrichtungskonzept und die Übersichtspläne je nach Erfordernis fortgeschrieben und angepasst. Dies erfolgt im Zuge der Bauausführung durch eine vom Bauherrn zu beauftragendes Büro oder Firma.

1.6 Baustellenphasenpläne

Die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgt in mehreren Phasen

Phase 01 – „Baustelleneinrichtung“

Phase 02 –„Erstellung Baugrube / Beginn Rohbauarbeiten“

Phase 03 – „Gerüststellung Oktagon“

Phase 04 – „Baugrube Westhalle“

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Baustellenkonzept

Phase 05 – „Zisterne“

Phase 06 – „Fertigstellung Rohbau / Innenausbauarbeiten“

Phase 07 – „Bearbeitung der Freianlagen“

Phase 08 – „Rückbau Baustelleneinrichtung“

Für eine frühzeitige Lösung von logistischen Engpässen für die Ver- und Entsorgung, sowie für eine optimale Kommunikation zwischen allen Beteiligten, wurden entsprechende vorbeschriebene Baustellenphasenpläne erstellt.

Diese Pläne zeigen den voraussichtlichen „Ist-Zustand“ der Baustelle mit sämtlichen Zufahrts-, Eingangs-, Lager- und Versorgungsmöglichkeiten auf.

In diesem Handbuch sind ebenfalls übergeordnete Informationen der Flächenverwendung sowie der Verkehrsführung enthalten. Die Übersichtspläne sind ein wichtiges Kommunikationsmittel zwischen allen Beteiligten. Anhand dieser Pläne können insbesondere die erforderlichen Abstimmungen untereinander sowie die ggf. aufkommenden Störungen besser dargestellt werden, um für diese ggf. im Vorhinein eine Lösung zu finden.

Jedes ausführende Unternehmen muss die Umsetzbarkeit des Baulogistikhandbuchs eigenverantwortlich überprüfen. Ggf. müssen Flächen und Transportwege in Abstimmung mit den Objektüberwachungen (temporär) angepasst werden.

Die detaillierte Darstellung der Phasenpläne ist der Anlage 01 „Baustellenphasenpläne“ aufgeführt.

2 Baustellenkonzept

2.1 Allgemeine Sicherheitsanforderung

Das Baustellenlogistikhandbuch geht nicht von Pandemiebedingungen aus. Aus diesem Grund wurde keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen auf der Baustelle, welche ggf. unter Pandemiebedingungen erforderlich wären, berücksichtigt.

Der Auftraggeber hat dafür zu sorgen das die Baustelle sicher ist. Auf dem Baugelände sind durch Auftragnehmer diverse Leistungen einzuhalten.

• Schutz vor äußeren Einflüssen (Politische Anschläge, neugierige Bürger/innen, etc.) • Sicherung der Baustelle (siehe nachfolgende Kapitel) während und außerhalb der Arbeitszeiten.

2.2 Aufgaben der Baulogistikfirma

Der Auftraggeber wird eine Baulogistikfirma beauftragen, welche für die übergeordnete Baustelleneinrichtung zuständig ist. Dies beinhaltet u.a.

  • die Bauzäune (außer den südwestlichem an den Geh- und Radweg)
  • die übergeordnete Containeranlage
  • die Videoüberwachung außerhalb der Arbeitszeiten
  • das Auf- und Zuschließen der Bauzauntore

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Baustellenkonzept

  • das Herstellen von Baustraßen und Lagerflächen
  • gewisse Bautenschutzmaßnahmen innerhalb des Gebäudes
  • die Baustromversorgung inkl. Baubeleuchtung
  • die Baubeheizung (so erforderlich)
  • die Bauwasserversorgung

Eine ständige Anwesenheit auf der Baustelle durch eine Baulogistikfirma oder einen Sicherheitsdienst ist derzeit nicht vorgesehen.

Mit dem Baustellensicherheitskonzept sollen geeignete Rahmenbedingungen für eine optimierte Baulogistik und einen reibungslosen Ablauf der Baumaßnahme geschaffen und gleichzeitig die notwenigen Sicherheitsanforderungen umgesetzt werden.

Eine Bewachung des Geländes mittels Videotürmen erfolgt außerhalb der „Arbeitszeiten“ in denen auf der Baustelle keine Arbeiten durchgeführt werden. Derzeit sind die „Arbeitszeiten“ in einem Zeitrahmen von Montag bis Freitag zwischen 06:00 und 20:00 Uhr und Samstag von 07:00 – 16:00 Uhr festgelegt. Änderungen sind nach Absprache möglich. Die Videoüberwachung erfolgt in Kooperation mit einem Bereitschafts-Sicherheitsdienst. So können auch außerhalb der Arbeitszeiten die Sicherheitsanforderungen entsprechend erfüllt werden.

2.3 Bauzaun

Aufgrund der innerstädtischen Lage sieht die derzeitige Planung vor, zum Teil den Bauzaun als einen Holzzaun auszuführen. Eine Holzzaunvariante hat mehrerer Vorteile. Der Holzzaun kann z.B. für Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden. Den Zaun für Werbezwecke zu nutzen ist nicht zulässig. Weiterhin gewährleistet ein Holzzaun eine höhere Sicherheit der Baustelle, der umliegenden Straßen und Bereiche sowie einen höheren Schallschutz.

Die verschiedenen Varianten der Zäune sind dem Baustellenphasenplänen zu entnehmen.

Die Vorhaltung und Instandhaltung wird durch das Gewerk Baustellenlogistik ausgeführt werden. Weiterhin müssen einige Bäume und Sträucher ebenfalls durch einen ortsfesten Zaun geschützt werden. Auch dies erfolgt durch das Gewerk der Baustellenlogistik.

Gem. dem Sachverständigenbericht für den Baumschutz vom 31.10.2022 und Nachtrag vom 31.10.2024 müssen sieben Bäume geschützt werden. Diese Bäume müssen entsprechend geschützt und vor Beschädigungen gesichert werden. Hierfür müssen zum Teil auf der Baustraße auch entspreche lastverteilende Platten als Wurzelschutz ausgelegt werden. Weitere Platten müssen im Bereich der Baustraßen für den Schutz von bereits verlegten Leitungen verlegt werden.

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Flächenmanagement

Bild: Beispiel für einen blickdichten Bauzaun

Dieser Bauzaun wird im Zuge der weiteren Bautätigkeiten bzw. unterschiedlichen Phasen zum Teil umgestellt sowie erweitert. Es muss gewährleistet sein, dass die Außensicherung der Baustelle den geforderten Sicherheitsanforderungen entspricht.

Anpassungen des Baustellenzaunes während der Baumaßnahme sind nur nach Abstimmung mit und Freigabe durch die Objektüberwachung und dem Bauherrn möglich. Dies sollte aber weitestgehend verhindert werden.

Die Ein- und Ausfahrt wird durch ein abschließbares Tor gesichert. Das Tor wird morgens durch die Baulogistikfirma auf- und abends wieder abgeschlossen. Das Tor wird während der Arbeitszeiten entsprechend aufstehen.

2.4 Videoüberwachung

Eine Bewachung des Geländes mittels Videotürmen erfolgt außerhalb der „Arbeitszeiten“ in denen auf der Baustelle keine Tätigkeiten durchgeführt werden. Das Betreten der Baustelle außerhalb der festgelegten Arbeitszeiten ist nicht zulässig.

Die Videoüberwachung erfolgt in Kooperation mit einem Bereitschafts-Sicherheitsdienst. So können auch außerhalb der Arbeitszeiten die Sicherheitsanforderungen entsprechend erfüllt werden.

Erfasst einer der Videotürme eine Bewegung, so wird durch den Bereitschafts-Sicherheitsdienst mit einem akustischen Signals die entsprechende Person, welche sich auf dem Baustellengerlände befindet, darauf aufmerksam gemacht. Sollte die Signalisierung keine Wirkung zeigen, wird unmittelbar die Polizei eingeschaltet. Der Bereitschafts-Sicherheitsdienst wird keine Personen zur Kontrolle oder der Sicherstellung des allgemeinen Friedens auf die Baustelle schicken.

Die derzeit geplanten Aufstellorte der Videotürme sind den Baustellenphasenplänen zu entnehmen.

3 Flächenmanagement

3.1 Grundlagen

Die Flächeneinteilung innerhalb und außerhalb der Gebäude ist jeweils örtlich wie zeitlich an die bauliche Fertigstellung der einzelnen Teilbereiche gekoppelt, da erfahrungsgemäß zeitliche Verschiebungen der Ausführung vorhanden sind. Darüber hinaus können sich weitere übergreifende Abhängigkeiten z. B. aus Fassaden-, Außenanlagenarbeiten oder den möglichen Kraneinsatzmaßnahmen ergeben, denen ebenfalls Folge zu leisten ist.

In den Baustellenphasenplänen sind mögliche Lagerflächen (Kurzzeitlagerflächen) für Materialien aufgeführt. Es besteht jedoch keine Garantie, dass diese Flächen zu den

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Flächenmanagement

gewünschten Zeiträumen während der verschiedenen Bauphasen zur Verfügung stehen. Materialien sind deshalb „just-in-time“ zu liefern und einzubauen.

Werden auf dem Gelände bzw. in dem Gebäude Flächen genutzt, welche nicht als Lagerflächen ausgewiesen sind, müssen diese nach Aufforderung unverzüglich geräumt werden. Wird dieser Aufforderung nicht nachgekommen, werden die gelagerten Materialien durch Dritte entfernt. Die hierbei entstehenden Kosten gehen zu Lasten des Verursachers.

Sollten Durchfahrten durch gelagerte Materialien oder aufgestellte Container etc. blockiert werden, so gehen die hier entstehenden Kosten durch Ausfälle oder Wartezeiten zu Lasten des Verursachers. Straßen und Wege müssen stets freigehalten werden!

Aufgrund der geringen Flächen auf der Baustelle können zusätzlich, zu den Baustellencontainern (Objektüberwachungs- Besprechungs-, und Sanitärcontainer) nur geringfügig zusätzliche Baustellencontainer auf dem Baugelände aufgestellt werden, davon jedoch ab Beginn der Dachabdichtungs- und Fassadenarbeiten maximal ein Materialcontainer je ausführende Firma, so ausreichend Platz zur Verfügung steht. Abweichungen davon sind im Vorfeld mit der zuständigen Objektüberwachung abzustimmen. Die Anmeldung von Containern muss spätestens in dem Baustellenstartgespräch erfolgen. Sobald das jeweilige Gewerk die Arbeiten auf der Baustelle beendet hat, sind die Container umgehend von der Baustelle zu räumen, um die Flächen für andere Firmen freizugeben.

Während der Außenanlagenarbeiten, welche zum Teil parallel zu den anderen Arbeiten durchgeführt werden, besteht die Möglichkeit weiterer Einschränkungen in Bezug auf Lagerflächen und ggf. zum Teil wechselnde Wege zu den Eingangsbereichen. Der Haupteingangsbereich im Oktagon muss zu einem bestimmten Zeitpunkt für einen gewissen Zeitraum gesperrt werden, da hier entsprechende Außenanlagenarbeiten inkl. einer Baugrube durchgeführt werden müssen. In diesem Zeitraum wird ein alternativer Zugang geschaffen.

Einige Arbeiten, wie Schadstoffsanierung und einige Abbrucharbeiten wurden bereits durchgeführt. Hierfür wurden bereits diverse Schutzmaßnahmen im Gebäude vorgenommen, da einige Bereiche und Materialine nicht zurückgebaut und somit geschützt werden müssen. Diese Schutzmaßnahmen und -abdeckungen dürfen nicht zurückgebaut werden. Sollten die Abdeckungen gewisse Arbeiten „stören“ oder nicht möglich machen, so muss eine detaillierte Abstimmung mit der Objektüberwachung durchgeführt werden, bevor Abdeckungen entfernt werden.

3.2 Etagenlogistik

Lagerflächen innerhalb der Gebäude können nur in sehr begrenztem Umfang bereitgestellt werden. Aufgrund der Raumanordnung stehen nach derzeitigem Planungsstand nur wenige Räume / Bereiche zur Verfügung, in denen ggf. Materialien gelagert werden könnten.

Der zur Verfügung stehende Platzbedarf (Lagermöglichkeiten) verlangt zum einen eine just-in- time Versorgung, zum anderen eine durchgängige Planung des Materialflusses der ausführenden Firmen von der Entladezone bis zum Verarbeitungsort in die Etage. Die Lieferungen sind daher quantitativ mit der Terminplanung abzustimmen und ggf. die Obergrenzen für Liefermengen anhand zulässiger Genehmigung oder Wochenleistung vorzugeben.

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Flächenmanagement

Werden Lagerflächen im Gebäude genutzt, sind diese je nach Baufortschritt, nach Vorgabe der Objektüberwachung zu räumen. Die Materialien sind entsprechend zu dem Einbauort zu transportieren.

3.3 Raumbelegungen

Häufig werden von einigen Gewerken Räume im Gebäude als Lagerflächen benötigt, welche mit einer Bautür oder dergleichen verschlossen werden müssen. Zu belegende Räume stehen gem. dem vorherigen Kapitel nur in sehr begrenzter Zahl zur Verfügung. Sollten Räume zur Lagerung benötigt werden, so bedarf es einer Abstimmung und Genehmigung mit der zuständigen Objektüberwachung.

Eine Raumbelegung wird jedoch nur in Ausnahmefällen genehmigt, für den Fall, dass im Außenbereich ggf. keine Lagerflächen mehr zur Verfügung stehen.

Es wird sich vorbehalten, Raumgenehmigungen nachträglich zu ändern und neue Räume zuzuordnen. Bei einer Zuordnung neuer Räume, wird ein Umzug in einen anderen Raum nicht separat vergütet.

So die Räume nicht mehr benötigt oder diese für andere Zwecke genutzt werden müssen, sind diese Räume unmittelbar zu räumen und zu reinigen. Weiterhin muss der Urzustand des Raumes wieder hergestellt werden.

So bereits Arbeiten in dem Raum getätigt wurden oder keine weiteren Arbeiten mehr stattfinden, sind Böden und oder Wände entsprechend vor Beschädigungen zu schützen.

Die Räume sind keine Aufenthalts- oder Büroräume. In Ihnen dürfen ebenfalls keine Lebensmittel gelagert werden. Die Lagerung von Müll in den entsprechenden Räumen ist ebenfalls nicht zugelassen.

Lageräume dürfen nur in Absprache mit der Objektüberwachung TGA beheizt werden.

Bei widerrechtlicher Nutzung oder Nutzung ohne Genehmigung, werden die Räume zu Lasten des Verursachers ohne ggf. vorherige Mahnung geräumt. Beschädigungen an Wand-, Boden- oder Deckenoberflächen, gehen ebenfalls zu Lasten des Verursachers.

Ersatzvornahmen erfolgen nach fruchtloser, einmaliger schriftlicher Aufforderung durch die Objektüberwachungen ohne weitere Ankündigung.

Die Raumbelegung kann weiterhin für den Verschluss von Räumen genutzt werden, in denen ab einem bestimmten Zeitpunkt der Zutritt für gewisse Personen untersagt werden soll. Die könnte zum Beispiel ein Inbetriebnahme genommener Elektroverteilungsraum sein. Auch in diesem Fall ist es erforderlich, dass der Bauherr und die Objektüberwachungen wissen, wer diesen Raum verschlossen hat, um im Notfall die Tür über diesen Kontakt öffnen zu lassen.

3.4 Parkplätze

Auf dem Baugelände befinden sich keinerlei eingerichtete Parkplätze. Zum Zeitpunkt der Erdbau-, Abbruch- und Rohbauarbeiten wird es nach derzeitigem Stand noch möglich sein mit einer geringfügigen Anzahl an Fahrzeugen auf der Baustelle zu parken. Sobald die Fassaden- und Dachabdichtungsarbeiten beginnen, ist das Parken auf der Baustelle nicht mehr möglich.

Widerrechtlich parkende Fahrzeuge auf der Baustelle werden kostenpflichtig abgeschleppt.

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Steuerungskonzept Baustellenverkehr

Evtl. ist das Parken entlang der Markthallenstraße möglich, da diese Straße relativ breit ist. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass das Parken im öffentlichen Bereich nur an den dafür vorgesehenen Flächen gem. der Straßenverkehrsordnung erlaubt ist.

In unmittelbarer Nähe befinden sich mehrerer Parkhäuser, die fußläufig erreichbar sind. Jedoch sind diese zum Teil „relativ“ teuer.

• Parkhaus Neumarkt (ca. 250m zur Baustelle) https://neoleipzig.de/parken-im-neo/ • Tiefgarage Petersbogen (ca. 450m zur Baustelle) https://petersbogen-leipzig.de/service/parken-in-leipzig/ • Tiefgarage Burgplatz (ca. 300m zur Baustelle) https://www.apcoa.de/parken/leipzig/burgplatz-5/

Hier besteht zum Teil auch die Möglichkeit entsprechende Dauerparkausweise zu beantragen. Die hierdurch entstehenden Kosten sind jeweils durch den AN zu tragen. Nach derzeitigen Informationen sind sämtliche Parkhäuser rund um die Uhr geöffnet.

Die Nutzung von privaten Pkws sollte aus diesen Gründen möglichst gering gehalten und soweit möglich auf Fahrgemeinschaften bzw. öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen werden.

Der Hauptbahnhof von Leipzig ist knapp zwei Kilometer von der Baustelle entfernt und ebenfalls fußläufig erreichbar.

Auch befinden sich Haltestellen von S-Bahn und Straßenbahn in unmittelbarer Nähe zur Baustelle.

4 Steuerungskonzept Baustellenverkehr

4.1 Ziele

Die frühzeitige Planung und Koordination aller Transporte sollen einen gleichmäßigen und durchgängigen Ablauf ermöglichen und Belastungen für die Baustelle, für die Nutzer, die umliegenden Anlieger und den fließenden öffentlichen Verkehr reduzieren.

Die aufgeteilte Nutzung der vorhandenen logistischen Ressourcen wie Verkehrswege, Entladestellen und Lagerflächen reduziert weiterhin gegenseitige Behinderungen und Störungen.

4.2 Ein-/Ausfahrten Baustelle

Die Ein- und Ausfahrt ist den Baustellenphasenplänen zu entnehmen. Es ist im Allgemeinen darauf zu achten, dass es auf der Baustelle keine Umfahrt und auch keine Wendekreise gibt. Es muss somit zum Teil rückwärts gefahren werden, um die Baustelle wieder zu verlassen. Im nord- östlichen Bereich der Baustelle besteht zum Wenden die Möglichkeit einen LKW entsprechend zurückzusetzten, damit man die Baustelle vorwärts wieder verlassen kann.

Zu beachten ist, dass Rückwärtsfahren nur mit einem Einweiser zulässig ist. Da keine Umfahrt möglich ist, handelt sich bei den Straße nicht um geführte Einbahnsysteme. Die Baustraßen sind

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Steuerungskonzept Baustellenverkehr

weitestgehend so dimensioniert, dass ein Entgegenkommen von Fahrzeugen möglich ist. Das Parken auf der Baustraße ist jedoch nicht zulässig.

Die Zufahrt auf die Baustelle erfolgt durch manuell öffenbare bzw. abschließbare Bauzauntore. Die Lagerflächen werden so eingerichtet, dass das Passieren anderer Baustellenfahrzeuge weiterhin möglich bleibt, so die Flächen ordnungsgemäß genutzt werden.

Es ist derzeit geplant, dass das Tor morgens durch die Baulogistikfirma geöffnet und abends wieder geschlossen wird.

4.3 Verkehrsregeln

Auf dem gesamten Gelände gilt grundsätzlich die StVO in Verbindung mit der entsprechenden Beschilderung. Weiterhin gilt eine Höchstgeschwindigkeit auf dem Gelände von 5 km/h.

Zufahrtswege für Feuerwehr, Polizei und sonstige Rettungsfahrzeuge sind dauerhaft freizuhalten.

Zusätzliche Regelungen im Bereich der Baustelle sind:

• Zur Reduzierung der Emissionen sind insbesondere das Hupen, unnötige Motorengeräusche oder vermeidbarer Lärm im Zusammenhang mit Transporten verboten. • Rückwärtsfahrten von LKW, Last- und Sattelzügen sind weitestgehend zu vermeiden. Sollte dieses aus zwingenden Gründen unvermeidlich sein, so ist dies nur mit Einweiserpersonal des jeweiligen AN vorzunehmen. • Ein Halten, Parken oder sonstiges Blockieren der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur ist untersagt • Nach dem Transport ist das Gelände unverzüglich zu verlassen. • Materialien aus Transporten mit losen oder nur leicht gebundenen Materialien (z. B. Erd- und Schüttgüter, Abbruchmaterialien, Abfälle oder sonstigen Ausbaustoffen) sind abzudecken. • Schwerlasttransporte bedürfen der vorherigen Zustimmung.

4.4 Kräne

Übergeordnete Kräne stehen auf dieser Baustelle nicht zur Verfügung. Jedes Gewerk hat für den Transport der Materialien selbst zu sorgen. Stellplätze für Mobilkräne sind möglich aber in den Phasenplänen derzeit nicht dargestellt. Sollte es erforderlich sein einen Mobilkran stellen zu müssen, ist dies rechtzeitig und im Detail mit der Objektüberwachung abzustimmen. Die begrenzten Flächen für das Aufstellen eines Mobilkrans sind im Vorfeld durch die jeweilige Firma zu prüfen. Eine Anmeldung von Kränen muss rechtzeitig (mind. 7 Tage vorher) erfolgen, sollte durch das Stellen von Kräne Zufahrten, Lagerflächen oder dergleichen nicht erreichbar werden. Nur so können sich alle anderen Gewerke auf diesen Einsatz einrichten.

Sollten Sperrungen auf der Baustelle somit erforderlich werden, muss dies genau geplant und alle anderen ausführenden Firmen mitgeteilt werden.

In den Phasenplänen sind mögliche Kranstandorte für feste Kräne für die Abbruch- und Rohbauarbeiten aufgeführt. Sämtliche hierfür erforderlichen Maßnahmen wie Gründung usw. sind durch die ausführende Firma zu prüfen und zu planen.

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Steuerungskonzept Baustellenverkehr

4.5 Lieferbedingungen

Baustellenbelieferungen umfassen alle für das Bauvorhaben bestimmte Lieferungen wie z. B. Baumaterialien, Hilfs- und Verbrauchsstoffe und sonstige Lieferungen.

Der Bereich vor den Baustelleneinfahrt darf nicht als Wartezone genutzt werden. Wird der Bereich vor der Baustelleneinfahrt dennoch widerrechtlich als Wartezone genutzt, sind die hierdurch entstehenden Kosten eigenverantwortlich vom Besteller bzw. er ausführenden Firma, für welchen der Transport angedacht ist, zu tragen.

Sind Bereiche der Markthallenstraße frei, kann hier entsprechend „gewartet“ werden, bis das Einfahren auf die Baustelle möglich ist. Der umliegender Verkehr darf hierdurch jedoch nicht beeinträchtigt werden.

Die hier geregelten Bedingungen gelten für alle Transporte auf die Baustelle oder von der Baustelle. Unerheblich ist dabei, was geliefert oder abgeholt werden soll. Die Nichteinhaltung dieser Bedingungen führt zu Mehrkosten, die sich sowohl aus Störungen des logistischen Ablaufs als auch aus Zusatzgebühren ergeben können. Verantwortlich für die Einhaltung dieser Bedingungen ist immer der Besteller des Transportes.

Die Objektüberwachungen oder der Bauherr übernimmt keinerlei Verantwortung für die Richtigkeit und Unversehrtheit von Lieferungen jeglicher Art. Die Lieferanten bleiben bis zur Annahme der Lieferung durch den Besteller für ihre gelieferten Materialien verantwortlich.

4.6 Anlieferungen

Die Anlieferungszeiten sind auf die derzeitigen Arbeitszeiten begrenzt, da nur zu diesen Zeiten die Baustelle entsprechend „geöffnet“ ist. In Ausnahmefällen kann diese Zeit, mit Zustimmung des Bauherrn und der Objektüberwachung erweitert bzw. ergänzt werden.

Der Besteller oder das jeweilige Gewerk sind eigenverantwortlich für den reibungslosen Transport innerhalb auf dem Gelände und in den Gebäude zuständig sowie verantwortlich für das Entladen der Lieferung oder die Beladung des Fahrzeuges.

Sollten „längere“ Lastzüge verwendet werden, so muss diese im Vorfeld von dem jeweiligen Gewerk (Besteller oder Lieferant) geprüft werden, ob das Einfahren auf die Baustelle möglich ist. Ggf. muss auf kleiner Fahrzeuge zurückgegriffen werden.

Sind Anlieferungen vorgesehen, welche eine Straßensperrung erfordern, sind diese rechtzeitig im Voraus zum Anliefertag, bei der Stadt Leipzig zu beantragen und genehmigen zu lassen. Das entsprechende Verfahren zur Beantragung kann online bei der Stadt Leipzig nachgelesen werden. Nach derzeitigem Stand, dürfte dies jedoch nicht erforderlich werden.

Sollten Sondergenehmigungen aufgrund von Anlieferungen oder mit Übergrößen, -längen oder sonstigem erforderlich sein, so müssen hier ebenfalls rechtzeitig entsprechende Genehmigungen von den zuständigen Behörden eingeholt werden. Für die Abwicklung dieser Verfahren, auch bezogen auf die zeitliche Schiene, ist jedes Gewerk eigenverantwortlich. Die Baulogistikfirma ist in derartige Verfahren jedoch von Beginn an mit einzubinden.

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Steuerungskonzept Baustellenverkehr

4.7 Be- und Entladung

Der Besteller und das verantwortliche Gewerk von Materialien sind grundsätzlich für die Warensicherung verantwortlich und haben dafür Sorge zu tragen, dass die Materialien so gepackt bzw. gesichert sind, dass ein zügiges Entladen möglich ist. Ein Umpacken von Material auf Paletten hat ausnahmslos außerhalb der Baustelle zu erfolgen. Entstehende Schäden infolge nicht fachgerechter Packung z. B. auf Paletten gehen diese zu Lasten des Bestellers oder des Lieferanten.

Um den Entladevorgang so schnell wie möglich realisieren zu können sowie die Entladestellen schnell für die nächste Anlieferung wieder freizugeben, sind von jedem Unternehmer ab dem Ausbau während der allgemeinen Anliefer- und Bauzeiten ausreichende Transportgeräte übergeordnet auch für alle seine Nachunternehmer vorzuhalten. Es wird darauf hingewiesen, dass die vertikale Materialversorgung innerhalb des Gebäudes weitestgehend per Hand erfolgen muss. Nach derzeitiger Planung soll jedoch in der Westhalle ein Bauaufzug mit ca. einer Traglast von 500kg und den Abmessungen von ca. 1,60m x 1,40m aufgestellt werden. Der Aufzug wird jedoch nicht über die gesamte Bauzeit stehen. Genauere Informationen können den allgemeinen Vorbemerkungen der Leistungsverzeichnisse entnommen werden.

Be- und/oder Entladungen von Materialien finden ausschließlich in den Baustellenbereichen statt. Die Materialien sind zu den jeweiligen Einbauorten beispielsweise mittels Handhubwagen zu transportieren.

Der Besteller bzw. das ausführende Gewerk, muss sich eigenverantwortlich ein Bild über die Lieferwege verschaffen und den Transport selbst koordinieren. Zur Verfügung stehende Verkehrswege stehen in Abhängigkeit des jeweiligen Ausbaufortschrittes.

Durch die Lieferungen dürfen keine Beschädigungen im und am Gebäude verursacht werden, ggf. müssen im Vorfeld entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Jeder Besteller hat seine Lieferung unverzüglich von der Entladezone auf die Flächen nahe dem Verarbeitungsort oder einer zugewiesenen Fläche zu bringen, um die weitere oder nächste Entladung nicht zu behindern. Dies gilt ausnahmslos - auch in Pausenzeiten oder außerhalb der Arbeitszeiten. Werden logistische Flächen blockiert, können diese zu Lasten des Bestellers geräumt werden.

Das Personal stellt der AN selbst, die spontane Weitergabe solcher Leistungen an Dritte ist ausgeschlossen (ggf. Ausnahme bei ordentlicher Nachbeauftragung).

Die Be- und/oder Entladezeiten entsprechen den Arbeitszeiten.

Das Befahren der Baustelle zum Be- und Entladen von Werkzeugen und Maschinen ist ebenfalls möglich. Es darf sich bei diesen „Aufenthalten“ der Fahrzeuge lediglich um die Zeit für das Be- und Entladen handeln. Die Fahrzeuge dürfen die Baustraßen nicht blockieren und auch nicht auf der Baustelle parken.

Bei unrechtmäßig und/oder behindernd sowie länger erforderlich abgestellten Fahrzeugen, können diese auf Veranlassung nach Absprache kostenpflichtig zu Lasten des Fahrzeughalters abgeschleppt werden. Eine nochmalige Zufahrt kann bei dem jeweiligen Gewerk ggf. auch verweigert werden.

22-028_NKM_LK_2026-01-21_Baulogistikhandbuch Seite 16 von 20

[Seite 17]

Schallschutz auf der Baustelle

4.8 Kleinstlieferungen über Paketdienste

Kleinstlieferungen über Paketdienste, werden weder von der Objektüberwachung, der Baulogistikfirma oder dem Bauherrn entgegengenommen. Die Anlieferungen müssen in direkter Abstimmung mit dem Besteller erfolgen. Die Verantwortung gegenüber dem Lieferanten und Paketdienst bleibt beim Besteller.

Sollte der Besteller nicht zugegen sein, wird die Annahme des Paketes verweigert.

5 Schallschutz auf der Baustelle

5.1 Allgemeine Anforderungen an den Betrieb der Baustelle

Bei dem Betreiben der Baustelle, gelten die Anforderungen der AVV Baulärm mit den dort genannten Hinweisen. Jedes auf der Baustelle eingesetzte Baugerät muss die Anforderungen der Richtlinie 2000/14/EG und ebenso den Stand der Technik einhalten. Des Weiteren müssen auf der Baustelle eingesetzte Baumaschinen den Anforderungen der 32. Bundes- Immissionsschutzverordnung entsprechen. Ebenso sind die Baumaschinen regelmäßig zu warten, sowie ggf. instand zu setzen.

Unnötige Lärmbelästigungen, welche nach dem Stand der Technik vermeidbar sind, sind bei dem betreiben einer Baustelle möglichst zu verhindern, z. B. kein unnötiges Laufenlassen von Motoren etc..

Allgemein sind schalltechnisch günstigere Bauverfahren den konventionellen Verfahren vorzuziehen. Der Auftragnehmer hat sich bei der Erwählung schalltechnisch optimierter Verfahren zu beteiligen.

5.2 Empfehlungen zur Lärmreduktion

Im Allgemeinen sind Bautätigkeiten mit einer sehr hohen Schallemission, nicht in den Tageszeiten vor 6:00 Uhr und nach 20:00 Uhr auszuführen.

Die Inbetriebnahme von lärmintensiven Baugeräten ist nach Möglichkeit auf ein Minimum zu senken.

Während der Nachtruhe sind keine Bauarbeiten durchzuführen. Werden dennoch Nachtarbeiten erforderlich, müssen diese im Vorfeld mit der Objektüberwachung abgestimmt und bis spätestens 22:00 Uhr beendet sein.

Die Mindestruhezeiten und die höchstzulässige tägliche Arbeitszeit gem. Arbeitszeitgesetz sind einzuhalten.

6 Abfallentsorgungskonzept

6.1 Ziele

Aufgrund der beengten Platzverhältnisse auf der Baustelle, muss dem Thema Abfallmanagement ebenfalls eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

22-028_NKM_LK_2026-01-21_Baulogistikhandbuch Seite 17 von 20

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Abfallentsorgungskonzept

Das Abfallmanagement betrifft alle ausführenden Firmen auf der Baustelle. Das folgende Kapitel beschreibt die Strategie und die Abläufe mit dem Umgang von Abfall, welcher auf der Baustelle anfällt, sowie dessen Entsorgung.

Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung des Abfallmanagements ist die Einbindung sämtlicher tätigen Unternehmen inkl. Nachunternehmer, sowie der Objektüberwachungen.

6.2 Abfallmanagement

In erster Linie sind Abfälle gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz zu vermeiden. Ist keine Möglichkeit gegeben Abfälle zu vermeiden, sollten jene möglichst wiederverwertet werden. Nichtverwertbare Abfälle sind entsprechend den Abfallwirtschaftsgesetzen und Regeln zu entsorgen.

Auf der Baustelle sind Flächen für das Stellen von Abfallcontainer ausgewiesen. Diese sind entsprechend zu nutzen. Für das Entsorgen und Abfahren der Container ist jede ausführende Firma eigens verantwortlich.

Das zu entsorgende Material ist umgehend seitens der ausführenden Firmen in die dafür vorgesehenen, aufgestellten Abfallcontainern zu entsorgen. Eine Erfassung anfallender Baustellenabfälle sollte so erfolgen, dass eine sortenreine Erfassung gegeben ist.

Jedes Unternehmen trägt die Verantwortung für den in seinem Arbeitsbereich entstandenen Baustellenabfälle. Volle Abfallcontainer müssen umgehend je Gewerk abgefahren bzw. gegen leere Container ausgetauscht werden. Es sind Container mit Deckel zu nutzen, um das Entsorgen in Fremdcontainer zu verhindern. Zwischenlagerungen von Abfall ist ebenfalls nicht zulässig. Entweder muss der Abfall direkt in einem Fahrzeug verladen und in entsprechende Container verbracht werden.

Das Verbrennen von Abfall auf der Baustelle ist verboten!

Für anfallendes Abwassers auf der Baustelle ist ebenfalls jedes Gewerk eigenverantwortlich. Bei „Baustellenwasser“ mit z.B. Gipsresten, muss ein entsprechendes Absetzbecken durch die jeweiligen Firmen gestellt werden. Sonstiges anfallendes Abwasser kann in den WC Bereichen entsorgt werden.

Das Essen ist auf der Baustelle grundsätzlich untersagt. Essensreste dürfen nicht auf der Baustelle entsorgt werden.

Eine Entsorgung von Batterien, Säuren und Laugen, sowie entsorgungspflichtiger Flüssigkeiten und Farben ist auf der Baustelle nicht vorgesehen.

Orte für das Reinigen von Werkzeugen, Pinseln und ähnlichen Gerätschaften werden von der Objektüberwachung zugeordnet. Wassergefährdende Flüssigkeiten sind anzuzeigen, sofern diese zwingend für den Baufortschritt erforderlich sind, andernfalls dürfen diese nicht auf die Baustelle verbracht werden.

Bei einigen Materialien und den daraus entstehenden Resten muss eine Gefährdungsanalyse durch den AN vorgelegt werden. Das betrifft Beschichtungen, Lösungsmittel, Klebstoffe, Brennstoffe, Treibstoffe etc..

Besondere Entsorgungsvorgaben der Hersteller sind der Objektüberwachung und dem Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator entsprechend vorzulegen.

22-028_NKM_LK_2026-01-21_Baulogistikhandbuch Seite 18 von 20

[Seite 19]

Winterkonzept

6.3 Reinigungspflicht

Es besteht für alle am Bau beteiligten Unternehmen eine permanente Reinigungspflicht. Dies bedeutet, dass entstehender Bauabfall täglich in die entsprechenden Container zu entsorgen ist. Der Arbeitsplatz ist ebenso täglich besenrein zu hinterlassen.

Der Bauabfall ist von den Arbeitskräften möglichst direkt nach der Entstehung in die Abfallcontainer zu füllen.

Bei Nichteinhaltung der Reinigungspflicht wird einmalig eine Aufforderung zur Reinigung mit Fristsetzung erstellt, der entsprechende Istzustand wird hierbei entsprechend dokumentieren. Wird einer gesetzten Frist nicht nachgekommen, wird der Bereich durch ein Reinigungsunternehmen gereinigt. Die hierbei entstehenden Kosten werden zu Lasten des Verursachers gelegt.

6.4 Implementierung

Zur erfolgreichen Einführung und Umsetzung ist es notwendig, die Mitarbeiter auf der Baustelle in das Konzept einzuweisen und den Mitarbeitern die Inhalte und konkreten Auswirkungen des Entsorgungskonzeptes zu vermitteln.

Weiterhin wird dieses Handbuch über die Vorbemerkungen des Leistungsverzeichnisses vertraglich vereinbart.

Die Auftragnehmer haben eine vor Ort im Unternehmen tätige, fest angestellte Person als verantwortlichen Ansprechpartner für die Abfallentsorgung auf der Baustelle schriftlich zu benennen, z. B. Polier oder Bauleiter.

7 Winterkonzept

Damit die Bauarbeiten auch im Winter bei „Schlechtwetter“ weitergeführt werden können, bedarf es einiger Maßnahmen zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit. Denn Glätte, Schnee, nasskalte Witterung und die langanhaltende Dunkelheit bringen einige nicht zu unterschätzende Gefahren mit sich.

Auf Maßnahmen, die die persönliche Schutzausrüstung der Beschäftigten betrifft (z. B. Winterkleidung und -schuhe), wird in diesem Handbuch nicht näher eingegangen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass besonders in den dunklen Morgen- und Abendstunden das Tragen reflektierender Kleidung zur Vermeidung von Unfällen empfohlen wird. Hierfür ist jeder Auftragnehmer eigenverantwortlich.

Damit die Arbeiten in den im Bau befindlichen Gebäuden pausenlos fortgesetzt werden können, müssen die Arbeitsplätze in den Innenräumen so beheizt werden, dass alle notwendigen Produkte verarbeitet werden können. Diesbezüglich wird eine Baubeheizung, die entsprechend geplant und ausgeschrieben wurde. Weiterhin werden je nach Anforderungen die Innenräume bei Dunkelheit mit einer Sicherheitsbeleuchtung von mindestens 1 lx Beleuchtungsstärke ausgestattet sein.

Für das Räumen von Schnee und Eis sowie das Streuen bei Glätte auf dem Baustellengerlände ist die Baulogistikfirma zuständig und verantwortlich. Auch dies erfolgt je nach Anforderungen und Notwendigkeit.

22-028_NKM_LK_2026-01-21_Baulogistikhandbuch Seite 19 von 20

[Seite 20]

Winterkonzept

Gerüst sollten bei Schnee und Glätte aus Sicherheitsgründen möglichst nicht betreten werden. So dies dennoch erforderlich ist muss eine Abstimmung mit der Gerüstbaufirma durchgeführt werden welche Maßnahmen und Möglichkeiten zum Betreten erforderlich werden.

22-028_NKM_LK_2026-01-21_Baulogistikhandbuch Seite 20 von 20

[Seite 21]

Anlage 01

Phase 01 - " Baustelleneinrichtung"

Legende

Holzzaun

Metallgitterzaun

Bestandszaun

Schutzzaun für Bäume

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Videotürme R = 60m

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Anschluss an MW- Schacht (oberirdisch) Dachwelle Baustrom Endverteiler Oktagon

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g n a g u Z le n Projekt: Modernisierung Naturkundemuseum n u T -y tiC Bauherr: Naturkundemuseum 2 ,5 0 Plan: 01 Baustelleneinrichtung

Stand: Plan Format: Maßstab: Plan Nr.: 13.01.2026 DIN A2 1:500 -01-

[Seite 22]

Phase 02 - " Erstellung Baugrube / Beginn Rohbau"

Legende

Holzzaun

Metallgitterzaun

Bestandszaun

Schutzzaun für Bäume

Videotürme R = 60m

Kranradius

Roßplatz

mögliche Lagerfläche

60,00

Containerburg AG

58 3 ,9 GG uunn ee tt bb ee ää rrii uu rrdd dd ii ee sscchheess RRooßßppllaattzz (teilweise 2-stöckig) 00

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oberhalb Erdreich Osthalle m u a rtfu

L Be- und Entladezone

Anschluss an MW- Schacht (oberirdisch) Dachwelle B O a k u ta s g tr o o n m Endverteiler 9 6 ,2

0 69 Baustraße

0 Kran-Verteilerschrank ,0 6 Westhalle B E a n u d s v t e r r o t m eil - er u T n e t c e h ri n rd ik is b c a h u e w s erk West Nr.5 Bodenschutzplatten

Containerburg AL (Wurzelschutz, Schutz Medien)

Baustrom-Endverteiler A N K Containerfläche F T U

Firmen N An r.13 O R TL Bodenschutzplatten

Nr.11952 F

(Stahlplatten auf

191 Nr.14 68 A2 Ap

Holz Hackschnitzel)

A1 Nr.7 Nr.4 Nr.6

Aufstellfläche Kran (ca.8,0x8,0m)

Umstellung Schutzzaun wegen Baugrube erforderlich. Baugruben 65 66

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Nr.3 Rad-/Gehweg

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Naturkundemuseum, Wilhelm-Leuschner-Platz 1, 04107 Leipzig

g n a g u Z le n Projekt: Modernisierung Naturkundemuseum n u T -y tiC Bauherr: Naturkundemuseum 2 ,5 0 Plan: 02 Erstellung Baugrube / Beginn Rohbau

Stand: Plan Format: Maßstab: Plan Nr.: 13.01.2026 DIN A2 1:500 -02-

[Seite 23]

Phase 03 - " Gerüststellung Oktagon"

Legende

Holzzaun

Metallgitterzaun

Bestandszaun

Schutzzaun für Bäume

Videotürme R = 60m

Kranradius

mögliche Lagerfläche

Roßplatz

Containerburg AG

60,00 (teilweise 2-stöckig)

50m uunntteerriirrddiisscchheess RRooßßppllaattzz Containerfläche GGeebbääuuddee

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Mobile WC

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Schnittstelle zur bestehenden Bauwasserverteiler 638,16 m2 Kran- Anschlusschrank mit Bauwasserleitung mit 2 Zapfstellen Verteilerschrank Wandlermessung Be- und Entladezone oberhalb Erdreich Osthalle m u a rtfu

L Baustraße

Anschluss an MW- Schacht (oberirdisch) Dachwelle Baustrom Endverteiler Oktagon

0 69 Bodenschutzplatten

0 Kran-Verteilerschrank ,0

6 (Wurzelschutz, Schutz Medien)

Westhalle B E a n u d s v t e r r o t m eil - er u T n e t c e h ri n rd ik is b c a h u e w s erk West Nr.5

Containerburg AL Bodenschutzplatten

Baustrom-Endverteiler A N K Containerfläche F T (Stahlplatten auf U Firmen Nr.13 TL

Nr.11952 An F O R Holz Hackschnitzel)

191 Nr.14 68 A2 Ap

Aufstellfläche Kran (ca.8,0x8,0m)

A1 Nr.7 Nr.4 Nr.6

Baugruben

Rad-/Gehweg

65 66

Nr.2 Nr.3

64 Gerüststellung Oktagon

e Nr.1 Gruppenverteiler

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a Außenstrahler

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Naturkundemuseum, Wilhelm-Leuschner-Platz 1, 04107 Leipzig

g n a g u Z le n Projekt: Modernisierung Naturkundemuseum n u T -y tiC Bauherr: Naturkundemuseum 2 ,5 0 Plan: 03 Gerüststellung Oktagon

Stand: Plan Format: Maßstab: Plan Nr.: 13.01.2026 DIN A2 1:500 -03-

[Seite 24]

Legende

Phase 04 - " Baugrube Westhalle"

Holzzaun

Metallgitterzaun

Bestandszaun

Schutzzaun für Bäume

Videotürme R = 60m

Kranradius

mögliche Lagerfläche

Roßplatz

Containerburg AG

(teilweise 2-stöckig)

60,00

Containerfläche

50m uunntteerriirrddiisscchheess RRooßßppllaattzz GGeebbääuuddee

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Mobile WC

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Containerburg Sicherheitsa B C F bs i a t o r a m n u n d s t e e a t r n r f i . o n m er - f E lä n c d h v e erteiler Sicherheitsabstand erf. OK 11 B 5 a , u 8 g 8 ru ü b N e H ns N ohle Nr.13 OK O U B N 1 K K a e 1 u u B R 2 g a - , o 1 u 1 h ru 5 g 0 b r o b u c T d e m b L e e n n U s = F o T hl K e A N AL OK 11 R B 2 a , I 1 u G 5 gr O ub L en E sohle (Stahlplatten auf

An O R Holz Hackschnitzel)

A2 Nr.11952

Nr. 1

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p 1 4 1 O 1 K 5 , B 88 augruben F sohle 7,82 68

Aufstellfläche Kran (ca.8,0x8,0m)

A1 Nr.7 Nr.4 Nr.6

Baugruben

Rad-/Gehweg

65 66

Nr.2

Nr.3 Gerüststellung Oktagon

64 e Nr.1 Gruppenverteiler

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a Außenstrahler

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e Baustromkabel

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r Kabelbrücke überfahrbar

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5,00

0 0 ,0 6

Naturkundemuseum, Wilhelm-Leuschner-Platz 1, 04107 Leipzig

g n a g u Z le n Projekt: Modernisierung Naturkundemuseum n u T -y tiC Bauherr: Naturkundemuseum 2 ,5 0 Plan: 04 Baugrube Westhalle

Stand: Plan Format: Maßstab: Plan Nr.: 13.01.2026 DIN A2 1:500 -04-

[Seite 25]

Phase 05 - " Zisterne" Legende

Holzzaun

Metallgitterzaun

Bestandszaun

Schutzzaun für Bäume

Videotürme R = 60m

Kranradius

mögliche Lagerfläche

Roßplatz

Containerburg AG

60,00 (teilweise 2-stöckig)

50m uunntteerriirrddiisscchheess RRooßßppllaattzz

Containerfläche

GGeebbääuuddee

00 00 ausführende Firmen

00,, 66

Mobile WC

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Roßplatz

Oberlicht Austiegsbauwerk Ost K A N A L

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oberhalb Erdreich Osthalle m u a rtfu

L Baustraße

Anschluss an MW- Schacht (ob

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116,64 üNHN Westhalle B E a n u d s v t e r r o t m eil - er u T n e t c e h ri n rd ik is b c a h u e w s erk West Sicherheitsabstand erf. Sicherheitsabstand erf. Nr.5

Bodenschutzplatten

Containerburg Baustrom-Endverteiler A N AL D Ba u u rc g h r f u a b h e r t e b i r n e g it e e s a c u h f r g ä r n u k n t d Containerfläche F T K (Stahlplatten auf U Firmen Nr.13 TL

An O R Holz Hackschnitzel)

Nr.11952 F

191 Nr.14 68 A2 Ap

Aufstellfläche Kran (ca.8,0x8,0m)

A1 Nr.7 Nr.4 Nr.6

Baugruben

Rad-/Gehweg

65 66

Nr.2

Nr.3 Gerüststellung Oktagon

64 e Nr.1 Gruppenverteiler

ß

a Außenstrahler

r t

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n

e Baustromkabel

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r Kabelbrücke überfahrbar

a

M

5,00

0 0 ,0 6

Naturkundemuseum, Wilhelm-Leuschner-Platz 1, 04107 Leipzig

g n a g u Z le n Projekt: Modernisierung Naturkundemuseum n u T -y tiC Bauherr: Naturkundemuseum 2 ,5 0 Plan: 05 Zisterne

Stand: Plan Format: Maßstab: Plan Nr.: 13.01.2026 DIN A2 1:500 -05-

[Seite 26]

Phase 06 - " Fertigstellung Rohbau / Innenausbauarbeiten" Legende

Holzzaun

Metallgitterzaun

Bestandszaun

Schutzzaun für Bäume

Videotürme R = 60m

Kranradius

Roßplatz

mögliche Lagerfläche

Containerburg AG

60,00

(teilweise 2-stöckig)

50m uunntteerriirrddiisscchheess RRooßßppllaattzz GGeebbääuuddee

Containerfläche

00 00

66 00,,

ausführende Firmen

0 0 ,0 Roßplatz Oberlicht Austiegsbauwerk Ost K A N A L Mobile WC 6 T F

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6 0 5 u T n e t c e h r n ir i d k i b s a c u h w es erk Ost F O R T L U AUSSENLUFTKANAL T N r e a t f z o s L t e a i t p io z n ig Museumscontainer

mögliche Stellplätze

Standort

Schnittstelle zur für Abfallcontainer

bestehenden Bauwasserverteiler 638,16 m2 Kran- Anschlusschrank mit Bauwasserleitung mit 2 Zapfstellen Verteilerschrank Wandlermessung oberhalb Erdreich Osthalle Be- und Entladezone m u a rtfu L Anschluss an MW- Baustraße Schacht (oberirdisch) Dachwelle Baustrom Endverteiler Oktagon

0 0 69 Bodenschutzplatten

Kran-Verteilerschrank ,0 6

Westhalle (Wurzelschutz, Schutz Medien)

B E a n u d s v t e r r o t m eil - er u T n e t c e h ri n rd ik is b c a h u e w s erk West Nr.5 Containerburg Baustrom-Endverteiler A N AL

Bodenschutzplatten

K Containerfläche F T

Firmen Nr.13 TL U (Stahlplatten auf

An O R Nr.11952 F

Holz Hackschnitzel)

191 Nr.14 68 A2 Ap

Aufstellfläche Kran (ca.8,0x8,0m)

A1 Nr.7 Nr.4 Nr.6

Rad-/Gehweg

65 66

Außenstrahler

Nr.2 Nr.3 64 e Nr.1 Gruppenverteiler Baustromkabel

ß

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n Kabelbrücke überfahrbar

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M

5,00

0 0 ,0 6 Naturkundemuseum, Wilhelm-Leuschner-Platz 1, 04107 Leipzig

Projekt: Modernisierung Naturkundemuseum g n Bauherr: Naturkundemuseum a g u Z le n Plan: 06 Fertigastellung Rohbau / Innenausbauarbeiten n u T -y tiC 2 Stand: Plan Format: Maßstab: Plan Nr.: ,5 0 13.01.2026 DIN A2 1:500 -06-

[Seite 27]

Phase 07 - " Bearbeitung der Freianlagen"

Legende

Holzzaun

Metallgitterzaun

Bestandszaun

Schutzzaun für Bäume

Videotürme R = 60m

Kranradius

Roßplatz

mögliche Lagerfläche

60,00 Containerburg AG

(teilweise 2-stöckig)

50m uunntteerriirrddiisscchheess RRooßßppllaattzz GGeebbääuuddee

00

00 Containerfläche

6 ,0 66 00,, 9 5 Baugrube Freianlagen ausführende Firmen

  • Erneuerung Bord/ 6 0 S - ü b T tü e ie t r z f e R m B o a h o u d d e e e r c n k a e u s O ta s u th s a c l h le in 0 0 ,0 Roßplatz Abstimmung bbz Oberlicht Austiegsbauwerk Ost K A N A L

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6 0 5 u T n e t c e h r n ir i d k i b s a c u h w es erk Ost F O R T L U AUSSENLUFTKANAL T N r e a t f z o s L t e a i t p io z n ig

Museumscontainer

mögliche Stellplätze

Standort Schnittstelle zur b B e a s u t w eh a e ss n e d r e le n itung B m a it u 2 w Z a a ss p e fs r t v e e ll r e te n iler 638,16 m2 K Ve ra rt n e - ilerschrank A W n a s n c d h l l e u r s m s e ch ss ra u n n k g mit für Abfallcontainer oberhalb Erdreich Osthalle m

u a Be- und Entladezone

rtfu L Anschluss an MW- Schacht (oberirdisch) Dachwelle Baustrom Endverteiler Baustraße Oktagon 0 69 0 Kran-Verteilerschrank ,0 6 Bodenschutzplatten Westhalle B E a n u d s v t e r r o t m eil - er u T n e t c e h ri n rd ik is b c a h u e w s erk West Nr.5 (Wurzelschutz, Schutz Medien) Containerburg AL Baustrom-Endverteiler A N Containerfläche F T K Bodenschutzplatten U Firmen Nr.13 TL

An O R (Stahlplatten auf

Nr.11952 F

191 Holz Hackschnitzel)

Nr.14 68 A2 Ap

A1 Nr.7 Nr.4

Aufstellfläche Kran (ca.8,0x8,0m)

Nr.6

Baugruben

65 66

Nr.2 Rad-/Gehweg

Nr.3 64 e Nr.1 Gruppenverteiler

ß

a Außenstrahler

r t

s

n

e Baustromkabel

all

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k

r Kabelbrücke überfahrbar

a

M

5,00

0 0 ,0 6

Naturkundemuseum, Wilhelm-Leuschner-Platz 1, 04107 Leipzig

g n a g u Z le n Projekt: Modernisierung Naturkundemuseum n u T -y tiC Bauherr: Naturkundemuseum 2 ,5 0 Plan: 07 Bearbeitung der Freianlagen

Stand: Plan Format: Maßstab: Plan Nr.: 13.01.2026 DIN A2 1:500 -07-

[Seite 28]

Phase 08 - "Rückbau Baustelleneinrichtung"

Legende

Holzzaun

Metallgitterzaun

Bestandszaun

Schutzzaun für Bäume

Roßplatz

Kranradius

Museumscontainer

uunntteerriirrddiisscchheess RRooßßppllaattzz GGeebbääuuddee

Rad-/Gehweg

Roßplatz Austiegsbauwerk Ost N A L

A Oberlicht K T F U L T

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Dachwelle

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u T n e t c e h ri n rd ik is b c a h u e w s erk West Nr.5 AL N A K T F U Nr.13 TL An O R Nr.11952 F

191 Nr.14 68 A2 Ap

A1 Nr.7 Nr.4 Nr.6

65 66

Nr.2 Nr.3 64 e Nr.1

ß

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Naturkundemuseum, Wilhelm-Leuschner-Platz 1, 04107 Leipzig

g n a g u Z le n Projekt: Modernisierung Naturkundemuseum n u T -y tiC Bauherr: Naturkundemuseum 2 ,5 0 Plan: 08 Rückbau Baustelleneinrichtung

Stand: Plan Format: Maßstab: Plan Nr.: 13.01.2026 DIN A2 1:500 -08-

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