02a_Anhang_A_Kriterienkatalog.pdf

Neuentwicklung der webbasierten EUginius-Datenbankanwendung mit Datenmigration und Pflegeleistungen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 17.09.2026, 09:06 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.evergabe-online.de

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Anhang A der Teilnahmebedingungen:

Kriterienkatalog

EUginius 2.0

Version: 1.0

Projektnummer-
Name des ProjektsEUginius 2.0
Projektleiter(Hinweis: Wird nach Zuschlagserteilung mitgeteilt)
Verantwortlich(Hinweis: Wird nach Zuschlagserteilung mitgeteilt)
Erstellt am26.06.2025
Zuletzt geändert29.07.2026
BearbeitungszustandXin Bearbeitung vorgelegt fertig gestellt
DokumentablageO:\EUginius 2.0\Ausschreibung\Dokumente Ausschreibung\Fertig
V-Modell-VersionVersion 1.2.1

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung ...................................................................................................................... 2

2 Bewertungskriterien ....................................................................................................... 3

K-1 Projektarbeit und Service ..................................................................................... 3

K-2 Funktionale Anforderungen an die Konzeption und Umsetzung ........................... 5

K-3 Technische Anforderungen an Konzeption und Umsetzung ................................. 8

K-4 Technische Qualitätssicherung und sonstige technische Anforderungen an

Projektdurchführung ........................................................................................... 11

1 Einleitung

Nachfolgend sind die Bewertungskriterien des Auftraggebers bezüglich der Umsetzung des

IT-Projektes EUginius 2.0 aufgeführt. Der Kriterienkatalog enthält die Liste aller Kriterien, an-

hand derer die Angebotsbewertung erfolgt. Die Kriterien sind in der Regel als Fragen an den

Bieter formuliert. Wenn diese nicht als Frage formuliert wurden, beschreiben Sie bitte auf ge-

sonderter Anlage zum Angebot Ihr Vorgehen bei der Umsetzung möglichst mit benötigter De-

tailtiefe, jedoch kurz und prägnant entsprechend der Beschränkung der Gesamtlänge (siehe

Anlage Teilnahmebedingungen), sodass daraus eine fundierte Bewertung Ihres Angebotes

möglich ist. Bewertet werden alle in Kapitel 2 aufgeführten Bewertungskriterien. Die Bewertung

erfolgt allgemein unter dem Gesichtspunkt der Qualität und der Vollständigkeit der Angaben,

siehe Wertungsmatrix, Anhang B der Teilnahmebedingungen.

Zur eindeutigen Wertung Ihres Angebotes ist es erforderlich, dass Sie vorgegebene Numme-

rierungen übernehmen und auf jedes Bewertungskriterium eingehen.

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Anhang: Kriterienkatalog — EUginius 2.0

2 Bewertungskriterien

K-1 Projektarbeit und Service
K-1.1V-Modell XT & Scrum Im Rahmen des Projektes wird die hybride Water-Scrum-Fall-Methodik einge- setzt, um die Stärken von Scrum und dem V-Modell-XT miteinander zu verbin- den. Ziel ist es, sowohl Flexibilität und iterative Entwicklung als auch struktu- rierte Planung und Kontrolle zu gewährleisten. Bitte erläutern Sie unter Berücksichtigung der entsprechenden Vorgaben im Lastenheft, in welchen Phasen des Projektes das V-Modell-XT zum Einsatz kommt, wie es angewendet wird und wie Scrum in den jeweiligen Phasen inte- griert ist.
K-1.2Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber Die agile Entwicklung der Anwendung setzt eine enge Zusammenarbeit zwi- schen Auftragnehmer und dem Projektteam des Auftraggebers voraus. Bitte beschreiben Sie die vorgesehene Zusammenarbeit. Stellen Sie hierbei beson- ders dar, mit welchen Maßnahmen Sie gewährleisten, dass der Auftraggeber die Software später selber weiterentwickeln und pflegen kann und inwieweit Sie den Auftraggeber bei fachlichen Entscheidungen einbeziehen werden. Stellen Sie auch dar, wie Sie Ihre Erreichbarkeit während des Projektes sicherstellen. Bitte beschreiben Sie, wie das Projektteam aus Ihrer Sicht auf Seiten des Auf- tragnehmers und des Auftraggebers zusammengesetzt sein sollte. Bitte benen- nen Sie dabei, welche Kompetenzen die Teammitglieder des Auftraggebers mit- bringen und welche Funktion sie jeweils ausüben sollten.

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Anhang: Kriterienkatalog — EUginius 2.0

K-1.3Projektplanung Im Rahmen der hybriden Water-Scrum-Fall-Methodik sind Meilensteine festge- legt worden. Bitte stellen Sie in einem Workflow Ihre Projektplanung mit diesen Meilensteinen, verantwortlichen Teilnehmern, Aufwand und ihren Zeitplan vor. Weisen Sie insbesondere auf die Punkte hin, wo Ihr Zeitplan von dem des Auf- traggebers abweicht (siehe Nr. 8 des EVB-IT Erstellungsvertrages (Anlage)).
K-1.4Pflege der Systeme nach Projektende Bitte stellen Sie dar, wie Sie beabsichtigen, unter Berücksichtigung der Vorga- ben des Vertrages und insbesondere des Anhangs C mit der Pflege der Sys- teme nach Projektende umzugehen und welchen Zeitraum der Softwarelebens- zyklus der Individualsoftware voraussichtlich umfasst.
K-1.5Nutzung des eingesetzten Ticketsystems Ein formelles Ticket-System wird durch den Auftragnehmer zur Verfügung ge- stellt für die gesamte Kommunikation zwischen den Vertragsparteien. Bitte er- läutern Sie, wie Sie ein Ticketsystem zur Erfassung von Fehlern, Feature-An- fragen und Support während der Implementierungs- und Betriebsphase einset- zen wollen. Gehen Sie dabei auf die Zugänglichkeit des Systems, Kategorisie- rung und Priorisierung der Tickets, Reaktionszeiten sowie Reporting-Funktio- nalitäten ein.

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Anhang: Kriterienkatalog — EUginius 2.0

K-2 Funktionale Anforderungen an die Konzeption und Umset- zung
K-2.1Nutzerverwaltung Das System muss sichere Nutzerregistrierungs-, Anmelde- und Passwortwie- derherstellungsfunktionen unterstützen, um den autorisierten Zugang zur We- banwendung zu gewährleisten. Bitte beschreiben Sie, wie Sie sich das Anlegen, Verwalten und Löschen von Nutzenden des Systems vorstellen. Wie wird die Akzeptierung der Nutzungs- bedingungen umgesetzt? Bitte stellen Sie dar, wie die Berechtigung Partner (Rolle: Authorised) in das vorgeschriebene Rollen- Rechtekonzept eingebunden werden kann.
K-2.2Darstellung der Programmfunktionen Bitte geben Sie die Abläufe der wichtigsten Programmfunktionen als Ablaufplan (z. B. Sequenzdiagramm oder Zustandsdiagramm) an. Berücksichtigen Sie da- bei alle funktionalen Anforderungen, die für Ihre Darstellung relevant sind.
K-2.3Review Workflow Die von registrierten Nutzenden eingegebenen Daten müssen für deren Frei- gabe im Rahmen eines review-workflows geprüft werden. Bitte beschreiben Sie die Umsetzung der Funktion „Review in der Dateneingabe“ (siehe Abschnitt 4.2.4 des Anhangs B „Anforderungen Lastenheft“) insbesondere im Hinblick auf den Review-Prozess nach dem 6-Augen-Prinzip, die Implementierung und den Statuswechsel. Erläutern Sie insbesondere, wie die Software: - die Zuweisung und die Rollen der Prüfer im zweistufigen Überprüfungs- prozess verwaltet, - die Überprüfungsmaßnahmen für Audit- und Rückverfolgbarkeitszwe- cke verfolgt und protokolliert, - Statusänderungen während der gesamten Überprüfungsphasen behan- delt, - die Gleichzeitigkeit verwaltet, insbesondere wenn zwei Nutzende gleich- zeitig versuchen, eine Überprüfung derselben Daten zu starten oder durchzuführen.

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Anhang: Kriterienkatalog — EUginius 2.0

K-2.4Exportformate Die Software soll den Benutzern flexible Optionen zum Exportieren von Daten für die weitere Verarbeitung und Analyse bieten. Bitte beschreiben Sie die ver- fügbaren Optionen für den Export von Daten aus der Software. Der Auftragge- ber interessiert sich insbesondere dafür, welche Exportformate über Excel hin- aus unterstützt werden (z. B. CSV, PDF, JSON). Bitte erläutern Sie, wie gefil- terte oder selektierte Datensätze exportiert werden und ob Nutzende daraus bestimmte Spalten oder Felder für den Export auswählen können. Beschreiben Sie außerdem, wie die Software mit großen Datenmengen umgeht, beispiels- weise dem Export von mehreren Tausend Einträgen, ohne dass dabei Perfor- mance-Probleme auftreten (unter Berücksichtigung der Vorgaben zur Reakti- onszeit in NFA-14) .
K-2.5Thesaurus Die Anwendung muss eine klare Visualisierung des Thesaurus bieten. Bitte be- schreiben Sie, wie die Anwendung den Thesaurus für Merkmale und genetische Elemente als hierarchische Baumstruktur darstellt. Der Baum muss vier Ebenen tief sein und die Beziehungen zwischen Merkmalen und genetischen Elemen- ten klar visualisieren. Erläutern Sie, wie die Baumstruktur die Navigation und Auswahl von Thesaurus Elementen für die Nutzenden erleichtert, einschließlich Funktionen wie Ein- und Ausklappen, Suche innerhalb des Baumes sowie Mechanismen, die Verwirrung bei komplexen Hierarchien vermeiden. Bitte geben Sie außerdem an, welche Technologien zur Umsetzung dieser Funktion verwendet werden und wie diese die Performance und Nutzerfreund- lichkeit unterstützen.

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Anhang: Kriterienkatalog — EUginius 2.0

K-2.6Newsletter-Anmeldung Innerhalb der Anwendung können Benutzer über die Startseite die Möglichkeit erhalten, sich für einen Newsletter anzumelden, um regelmäßig über neue Da- teneinträge informiert zu werden. Bitte erläutern Sie, wie Benutzer sich für einen Newsletter anmelden können und beschreiben Sie den Anmeldeprozess. Erläutern Sie bitte auch die Vorbereitung der Inhalte zu neuen Dateneinträgen, die Häufigkeit und die Zeitplanungsoptionen (z. B. monatlich) sowie den Grad der Automatisierung. Beschreiben Sie außerdem, wie die Inhalte des Newsletters verwaltet und ak- tualisiert werden können, wie Abonnements verwaltet werden können und wie die Einhaltung der Datenschutz- und Einwilligungsanforderungen sichergestellt wird.
K-2.7Weitere Bereiche für die Hilfeseite Als Teil der Anwendung wird eine integrierte Hilfeseite bereitgestellt, die den Benutzern strukturierte Unterstützung bietet. Diese Seite soll die Möglichkeit bieten, den Inhalt als PDF-Datei herunterzuladen und dazu einen FAQ-Bereich und die Integration von Erklärvideos umfassen. Bitte beschreiben Sie Ihr vorge- schlagenes Umsetzungskonzept.
K-2.8Sequenzen Die Anwendung soll sicherstellen, dass vertrauliche Sequenzen ausschließlich autorisierten Benutzern (Partnern) zugänglich sind. Bitte erläutern Sie, wie diese Zugriffsbeschränkung umgesetzt wird und beschreiben Sie die Mechanis- men, die zur Authentifizierung von Benutzern und zur Zugriffskontrolle auf der Ebene einzelner Sequenzen verwendet werden. Bitte erläutern Sie auch, wie autorisierten Benutzern Zugriff auf bestimmte ein- geschränkte Bereiche innerhalb der Anwendung gewährt werden kann, ein- schließlich der Verwaltung, Aktualisierung und Aufhebung von Zugriffsberechti- gungen.

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Anhang: Kriterienkatalog — EUginius 2.0

K-3 Technische Anforderungen an Konzeption und Umsetzung
K-3.1IT-Infrastruktur und Architektur der Webanwendung Wie in den Standards der Softwareentwicklung vorgesehen, erfolgt die Imple- mentierung von EUginius 2.0 mit Jakarta EE. Bitte beschreiben Sie detailliert die IT-Infrastruktur und Architektur der EUginius 2.0 Webanwendung unter Be- rücksichtigung der TR- und NFA-Anforderungen, insbesondere in Bezug auf verwendete Frameworks und Technologien.
K-3.2Konzeption der Anwendungsarchitektur Für die Entwicklung einer Webanwendung wird eine Vier-Schicht-Architektur nach den Anhang D „Standards zur Softwareentwicklung im BVL“ des EVB-IT Erstellungsvertrages (Anlage) gefordert. Bitte skizzieren Sie die von Ihnen an- visierte Architektur für die EUginius 2.0 Anwendung und die zur Umsetzung an- gedachten Komponenten, Frameworks und Bibliotheken. Hinweis: Beantworten Sie dies auch im Zusammenhang mit der Frage K-3.4.
K-3.3Konzept zur verwendeten Frontend-Technologie Die Software muss eine reine web-basierte Anwendung sein, die keine zusätz- lichen technischen Voraussetzungen auf Seiten der Nutzenden stellt. Um den Umfang des Transfervolumens der Seitenaufrufe zu minimieren, muss ein leichtgewichtiger Ansatz auf Basis von Jakarta Server Faces (die aktuelle Ver- sion, siehe Anhang D) verwendet werden. Skizzieren Sie ihren Lösungsansatz und die von Ihnen favorisierten Frameworks. Als Markupsprache muss dabei HTML 5 unter Einsatz von CSS 3.x verwendet werden. Hinweis: Beantworten Sie dies auch im Zusammenhang mit der Frage K-3.4.

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Anhang: Kriterienkatalog — EUginius 2.0

K-3.4Nutzung von Frameworks und Bibliotheken von Drittanbietern Im Rahmen dieses Projekts sollen geprüfte Frameworks und Bibliotheken von Drittanbietern (Anhang D „Standards zur Softwareentwicklung im BVL“) genutzt werden, um die Entwicklungszeit zu verkürzen, die Funktionalität zu erweitern und eine robuste, wartbare Lösung sicherzustellen. Welche Frameworks und Bibliotheken von Drittanbietern planen Sie für die Re- alisierung der EUginius 2.0 Anwendung zu nutzen? Welche Lizenzen sind für die Nutzung der Software erforderlich? Falls Funktionalitäten nur mit kommer- ziellen Bibliotheken erreichbar sein sollten, welche Lizenzkosten fallen hierfür an?
K-3.5SAGA-Grundanforderungen an Software-Architektur Die SAGA-Grundanforderungen an Software-Architektur schreiben bundesweit die Barrierefreiheit verbindlich vor. Beschreiben Sie bitte, wie Sie die grafische Nutzeroberfläche unter Berücksich- tigung der Barrierefreiheit umsetzen werden und mit welchen Maßnahmen Sie die Grundanforderungen an die Software-Architektur (siehe SAGA 5.0, Wirt- schaftlichkeit, Agilität, Offenheit, Sicherheit, Interoperabilität, Wiederverwend- barkeit und Skalierbarkeit) gewährleisten. Erläutern Sie bitte auch, in welchem Umfang Sie JavaScript einsetzen möchten.
K-3.6Transaktionsmanagement Transaktionsmanagement sorgt dafür, dass mehrere Operationen als eine Ein- heit ablaufen, konsistent bleiben und entweder vollständig abgeschlossen oder bei Fehlern vollständig rückgängig gemacht werden. Durch die erwartete Anzahl gleichzeitig aktiver Nutzenden (siehe Abschnitte 5.3 und 5.5 des Anhangs B „Anforderungen Lastenheft“), die mit der Software ar- beiten, muss ein zuverlässiges Transaktionsmanagement zur Anwendung kom- men. Beschreiben Sie die von Ihnen geplante Lösungsstrategie zur Sicherstel- lung der ACID-Anforderungen auf der Applikationsebene.

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Anhang: Kriterienkatalog — EUginius 2.0

K-3.7Standardkonformität der Persistenzschicht Skizzieren sie Ihre Lösungsansätze und Ideen (Vorstellungen) zur Sicherstel- lung der Herstellerunabhängigkeit beim eingesetzten DBMS. Berücksichtigen Sie insbesondere, dass keine herstellerspezifischen Besonderheiten verwendet werden dürfen und die gesamte fachliche Logik auf Anwendungsebene zu im- plementieren ist. SQL-Ergänzungen wie Stored Procedures, Stored Function und Trigger etc. sollen nicht verwendet werden. Beachten Sie ferner, dass ein Wechsel auf neuere Versionen des DBMS oder ein anderes DBMS ohne großen Portierungsaufwand möglich sein muss.
K-3.8Eingabevalidierung und Verhinderung von SQL-Injections Die Eingabevalidierung und die sorgfältige Verhinderung von SQL-Injections sind essenziell, um Anwendungen sicher, zuverlässig und vertrauenswürdig zu gestalten. Alle Eingabefelder müssen validiert werden, und bei der Implementierung der Webanwendung müssen Schutzmaßnahmen gegen SQL-Injektion getroffen werden. Beschreiben Sie bitte, welche Schutzmaßnahmen Sie ergreifen wer- den.
K-3.9Verfahren zur Authentifizierung Ein auf Red Hat Single Sign-On (RH-SSO) bzw. Red Hat build of Keycloak (RHBK) basierendes Authentifizierungsverfahren wird zur Verwaltung der Nut- zerkonten und der für die Authentifizierung erforderlichen Anmeldeinformatio- nen verwendet. Die Anbindung der Webanwendung an das vorhandene RHBK (Version 26) muss ermöglicht werden. Können Sie Erfahrungen in diesem Bereich aufweisen? Skizzieren Sie grob wie Ihre Herangehensweise sein wird.
K-3.10Protokollierung und Ereignisverfolgung Für die Protokollierung des Systemverhaltens muss ein standardisiertes Log- ging-Framework verwendet werden, das es erlaubt, den Umfang der zu proto- kollierenden Informationen gezielt über die Protokollierungsebene zu steuern. Welches standardisierte Logging-Framework werden Sie einsetzen? Warum explizit dieses?

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Anhang: Kriterienkatalog — EUginius 2.0

K-4 Technische Qualitätssicherung und sonstige technische Anforderungen an Projektdurchführung
K-4.1Automatisierte Testdurchführung (GUI und Webservice) Zur Verbesserung der Softwarequalität wird der Quellcode im Rahmen der Qua- litätssicherung einer statischen Quellcode- und Schwachstellenanalyse unter- zogen. Die Testdurchführung soll so weit wie möglich automatisiert erfolgen. Bitte skizzieren Sie die Methodik und das Verfahren, das durch Sie im Projekt zur Durchführung der automatisierten Tests angewendet wird.
K-4.2Durchführung statischer Quellcode-Analysen Zur Verbesserung der Softwarequalität erwartet der Auftraggeber, dass der Quellcode im Rahmen der Qualitätssicherung vom Auftragnehmer einer stati- schen Quellcode-Analyse und Schwachstellenanalyse unterzogen wird. Wie sieht ihr vorgesehener automatisierter Verfahrensablauf zur Qualitätssi- cherung des Quellcodes aus, der auf Quellcode-Analysen setzt, um Sicher- heitsrisiken und Schwachstellen direkt im Quellcode frühzeitig zu identifizieren?
K-4.3Pflege- und Serviceleistungen der Software (Änderung, Anpassung) Welche softwaretechnischen Ansätze verfolgen Sie und welche Vorkehrungen treffen Sie, damit die Pflege- und Serviceleistungen nach dem Projektende möglichst flexibel und kosteneffizient umsetzbar sind?
K-4.4Pflege- und Serviceleistungen der Software (Infrastruktur) Die technische Infrastruktur von EUginius 2.0 ist fortlaufend weiterzuentwickeln und an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Wie werden Sie mögliche Änderungen an der Infrastruktur von EUginius 2.0 (z. B. Versionswechsel bei Betriebssystem, Anwendungsserver, Datenbank, Anpassung der Laufzeitumgebung) berücksichtigen? Skizzieren Sie bitte Ihr geplantes Szenario.

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Anhang: Kriterienkatalog — EUginius 2.0

K-4.5Daten- und Prozessmodellierung in UML Der Auftraggeber setzt voraus, dass die Daten- und Prozessmodellierung mit- tels UML (Unified Modeling Language) erfolgt. Bitte benennen Sie die vorgesehenen UML-Diagramme und die zu den ver- schiedenen Projektphasen vorgesehenen Inhalte, die mit den Diagrammen do- kumentiert werden.
K-4.6Maßnahmen zur Minimierung des CO -Fußabdrucks der Softwareentwick- 2 lung und -bereitstellung Die Programmierarbeiten sowie die kontinuierliche Bereitstellung der benötig- ten Software beeinflussen den Stromverbrauch. Welche Maßnahmen werden bei Ihnen getroffen, um den daraus resultierenden CO -Fußabdruck niedrig zu 2 halten (z. B. Verwendung von 100 % Strom aus erneuerbaren Energiequellen für die Erbringung der vertraglichen Leistungen, stromsparende Prozesse, energieeffiziente Softwareprogrammierung)? Hinweis: Als Nachweis können Sie auch Verträge oder Zertifikate Ihrer Darstellung bei- fügen
K-4.7Skalierbarkeit Eine skalierbare Webanwendung bleibt auch bei steigender Nutzerzahl und wachsender Datenmenge leistungsfähig, flexibel erweiterbar und ressourcen- schonend. Das System soll so konzipiert sein, dass es effizient skaliert werden kann. Bitte erläutern Sie die für die Webanwendung vorgeschlagene Caching-Strategie und beschreiben Sie, wie Caching eingesetzt wird, um die Datenbankauslas- tung zu reduzieren und die Antwortzeiten zu verbessern. Gehen Sie dabei auf die verwendeten Caching-Mechanismen ein und beschreiben Sie, wie die Da- tenkonsistenz sichergestellt wird. Beschreiben Sie insbesondere, wie Datenbankabfragen im Hinblick auf Leis- tung und Skalierbarkeit optimiert werden, wie der gleichzeitige Zugriff verwaltet wird und wie die Lösung Leistungseinbußen bei Spitzenauslastung vermeidet.

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