79-LI-97008_R00-01_LH_HPLC FDG_EXTERN.xlsx

Neubau eines Zyklotrongebäudes für die Nuklearmedizin

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 13.09.2026, 16:21 (Europe/Berlin)

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Deckblatt

Unnamed: 00.02Unnamed: 2Unnamed: 3Unnamed: 4Unnamed: 5Unnamed: 6Unnamed: 7Unnamed: 8
0.0
4
2
Medizinische Universität Lausitz - Carl Thiem_x000D_ Thiemstraße 111_x000D_ D-03048 CottbusOTTO Life Science Engineering GmbH_x000D_ Forchheimer Straße 2_x000D_ D-90425 Nürnberg
Lastenheft HPLC FDG
ProjektnameEntwurfs- und Genehmigungsplanung Zyklotron
Projektnummer Kunde--
Dokumentennummer Kunde--
Projektnummer SPIE LSE GmbH1024P026
Dokumentennummer SPIE LSE GmbH79-LI-97008
DokumententypListe
Revision00.01
DRAFT
FunktionDatumUnternehmenNameUnterschrift
ErstellungOTTO LSEL. Neumeier
PrüfungOTTO LSEM. Wehlmann
PrüfungNUK MUL-CT
FreigabeNUK MUL-CT

Revisionsindex

RevisionsindexUnnamed: 1Unnamed: 2Unnamed: 3
RevisionDatumBearbeiterÄnderungen
00.0105.05.2026LNEErstellung
Abkürzungsverzeichnis
AGAuftraggeber
ANAuftragnehmer / Lieferant

Inhaltsverzeichnis

InhaltsverzeichnisUnnamed: 1Unnamed: 2
Kapitelnr.KapitelnameSeite
1.Übersicht4
2.Generelle Anforderungen und Bedingungen4
2.1Aufstellung und Umgebungsbedingungen5
2.2Schnittstellen5
2.2.1Elektro5
2.2.2Medien5
2.3Anforderungen an Arbeitssicherheit und Umweltschutz5
3.Konstruktions- und Ausstattungsanforderungen5
3.1HPLC6
3.2Detektoren6
3.3Software6
3.4Weitere Komponenten / Aspekte6
4.Lieferumfang6
5.Dokumentation6
5.1Qualifizierung6
5.2Weitere Dokumentation6

Lastenheft

Pos-Nr.Pos-Nr. Eingefroren0neuAnforderungErfüllt y/n/pKommentar LieferantAnmerkung AGGMP RelevanzDesignverifizierung
1.1.xEndyÜbersicht
101Systematik der Angebotsabgabe Der Lieferant ist angehalten, in der Spalte "Erfüllt y/n/p" dieses Lastenheftes jeden Punkt wie folgt zu kommentieren: y = erfüllt n = nicht erfüllt p = teilweise erfüllt (mindestens in dem Fall bitte einen Kommentar in Spalte "G" setzen) [schraffiert] = Zelle für Bearbeitung gesperrt (über Button steuerbar) Ausgegraute Spalten erfordern keinen Eintrag in Spalte "G".
102Die Medizinische Universität Lausitz - Carl Thiem erweitert in der dritten Bauphase die Radiopharmazie-Herstellung um ein Zyklotrongebäude zur Nuklidproduktion. In diesem Zug wird ein weiteres HPLC Messsystem für die Qualitätskontrolle beschafft. Dieses Dokument beschreibt die technischen und funktionalen Anforderungen an ein Flüssigchromatographie-System. Informationen über das Gesamtprojekt sind der Projektbeschreibung gemäß Entwurfsplanung zu entnehmen.
103Die Terminplanung ist im Zuge der Ausführungsplanung zu detaillieren.
2.2.xEndYGenerelle Anforderungen und Bedingungen
201Folgende Radiopharmaka sollen mittels des HPLC Systems analysiert werden (keine Garantie auf Vollständigkeit):
202Radiopharmaka: F-18 FDG
203Die konkreten Lieferzeiten sind anzugeben.
204Verbrauchsmaterialien und Erzatzteile sind nicht Teil des Lieferumfangs. Anfragen bezüglich Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen sind rein informativ in diesem Dokument enthalten und vom Lieferanten im Zuge der Angebotserstellung mitzuteilen.
205Ein separates Angebot für Verbrauchsmaterialien und Ersatzteile ausgestellt auf das Klinikum ist zu erstellen.
206Durch den Lieferanten sind folgende Angaben für die Geräte, Komponenten sowie Ersatzteile und wichtige Bauteile zu liefern: - Lebensdauer (LD) - End-of-Life (EOL) - End-of-Service (EOS)
2.12.1yEndZAufstellung und Umgebungsbedingungen
207Das QK-Equipment wird im Erdgeschoss auf einer Arbeitsfläche im QK-Labor außerhalb von Reinraumflächen aufgestellt. Die Positionierung erfolgt gemäß PLA-Plan der Ausführungsplanung Bauabschnitt 2.
208Die Raumtemperatur liegt zwischen 18 °C und 25 °C.
209Die relative Luftfeuchte liegt in einem Bereich von 30 bis 70%.
2.22.2yEndZSchnittstellen
210Die genauen Positionen und Ausführungen werden in der weiteren Montageplanung festgelegt.
2.2.12.2.1zElektro
211Bauseits sind für das HPLC Gerät inkl. Detektoren und PC-Terminal 4 Schuko-Steckdosen mit 230 V und 2 Datenanschlüsse (LAN RJ45) vorgesehen.   Abweichende Anforderungen an bauseitig bereitzustellende Anschlüsse sind durch den Lieferanten anzugeben.
212Die Kommunikation und Datenübertragung zwischen den einzelnen Komponenten (PC, Injektor, Pumpe, Detektor) ist durch den Lieferanten darzulegen.
2.2.22.2.2zMedien
213Bauseits wird ein Helium-Gasanschluss 4.5 für das HPLC-System bereitgestellt. Abweichende Anforderungen sind vom Lieferanten mitzuteilen.
214Der zulässige Anschlussdruck für die Gase ist anzugeben.
2.32.3yEndZAnforderungen an Arbeitssicherheit und Umweltschutz
215CE-Konforme Anlage mit CE-Kennzeichnung und Dokumentation nach aktueller Maschinenrichtlinie.
3.3.xEndYKonstruktions- und Ausstattungsanforderungen
301Mit dem Angebot ist eine Wartungsempfehlung, Kalibriervorgabe  (inkl. Entsprechender Intervalle) sowie eine Übersicht des Technischen Supports (z.B. Erreichbarkeit) und Informationen zu Updates für alle Geräte und Softwaren mit abzugeben. Die Kosten dafür sind mit anzugeben.
302Der Lieferumfang umfasst eine vollständig funktionsfähige Komplettlösung des Messsystems. Die zur Bedienung notwendige Software ist ebenfalls mitzuliefern bzw. mitanzubieten. Der Ausdruck von Messergebnissen zu Dokumentationszwecken soll vorzugsweise digital an einem angeschlossenen PC erfolgen.
303Die Software der HPLC muss mit Windows 11 kompatibel sein und auf einen bestehenden PC des Klinikums aufspielbar sein. Die Mindestsystemanforderungen der Software sind anzugeben.
304Zusätzlich soll ein Anschluss / Schnittstelle der Messgeräte zum LIMS-System PETra vorgesehen werden. Ergebnisse, Chromatogramme und/oder ein Ergebnis-Report müssen in das PETra System übertragbar sein. Durch den Lieferanten ist die Eignung der Datenübertragung anzugeben.
305Vom Lieferanten sind die notwendigen Umgebungsbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit) für den Betrieb des Gerätes anzugeben sollten diese von den in Kapitel 2.1 genannten Bedingungen abweichen.
3.13.1yEndZHPLC
306Es ist ein analytisches HPLC System mit folgenden Ausstattungen anzubieten:
307▪ Isokratische Pumpe Maximal Betriebsdruck: 400 bar Metallfrei, 10 ml keramischer Pumpenkopf
308▪ Pulsationsdämpfer
309▪ Einstellbare Flussrate ca. zwischen 0,001 ml/min und 10 ml/min. Der Flussratenbereich, die Grenzwerte der Flussstabilität und die Schrittgröße ist vom Hersteller anzugeben.
310▪ LCD oder LED Touch Display mit einfacher Bedienung
311▪ Autosampler
312Vom Lieferanten sind geeignete Trennsäulen mit Spezifikationen (Länge, Innendurchmesser, Partikelröße, Porengröße etc.) inkl. Eignung für die genannten Radiopharmaka zu benennen.
3.23.2yEndZDetektoren
313Das HPLC Gerät muss mit 2 Detektortypen ausgestattet sein: ▪  Radioaktivitätsdetektor (Gammadetektor) ▪  Elektro-Chemischer Detektor (EDC)
314Der Radio-Detektor ist als Standard-Rodiaktivitätsdetektor NaI(Tl)-Szintillationsdetektor mit austauschbarer Messzelle und Bleischirmung auszuführen.
315Die Zeitskala/Retentionszeiten der Detektoren müssen zueinander synchronisiert sein. Die Zeichachsen der Chromatogramme der einzelnen Detektoren müssen übereinstimmen.
316Vom Lieferanten ist sind geeignete Testzellen/Standardzellen für die Detektoren für periodischen Systemleistungstests anzugeben.
317Durch den Lieferanten ist der Geräteeigene Systemleistungstest darzulegen.
3.33.3yEndZSoftware
318Die Detektoren sollen wie auch die HPLC über eine Schnittstelle zu einem PC/Steuermodul aufweisen und an das LIMS System PETra anbindbar sein. Ein Steuermodul ist vom Lieferanten, wenn benötigt, anzubieten.
319Vom Lieferanten sind benötigte Auswerte- und Steuersoftware zu benennen und anzubieten.
320Die Software muss FDA 21 CFR part 11 (Eudralex Vol. 4 Annex 11) konform sein und ein Audit-Trail aufweisen.
321Testergebnisse einschließlich Proben ID sollen intern gespeichert und verwaltet werden können.
322Die Software soll eine Isotopenbibliothek zur erleichterten Auswertung der Radiodetektion aufweisen. Die in Pos. 203 genannten Nuklide sollen mindestens in der Bibliothek enthalten sein.
323Eine passwortbasierte Zugriffskontrolle mit Rechte-Management zum Schutz der Geräte vor unbefugter Nutzung muss gegeben sein.
324Es sollen Geräteeigene-Systemleistungstests mit gerätebasierter Protokollierungsfunktion möglich sein.
325Analysemethoden sollen in der Software einfach zu erstellen und mittels Audit-Trail Änderungen an den Methoden nachverfolgbar sein.
3.43.4yEndZWeitere Komponenten / Aspekte
326Es ist ein geeigneter Abfall/Abwurfbehälter mitanzubieten.
327Für den Abfallbehälter soll optional mind. eine 4 mm Bleiabschirmung angeboten werden.
328Weitere Abschirmungen am Analyseequipment sollen mit angeboten werden, wenn diese seitens des Lieferanten im Sinne des Strahlenschutzes empfohlen werden.
329Die Dosisleistung im Arbeitsbereich bei typischen Aktivitäten ist durch den Lieferanten anzugeben.
330Eine eingebaute Leckageerkennung, um das Messsystem vor Schäden durch aggressive Flüssigkeiten zu schützen soll vorhanden sein. Bei einer Zellleckage soll sich das System automatisch abschalten.
331Druch den Lieferanten ist das Konzept für Leckage und Kontaminationsmanagement inkl. Reinigung vorzustellen. Zudem ist anzugeben, ob eine Trennung von radioaktiven und nicht radioaktiven Abfällen möglich ist inkl. einer isotopenspezifischer Trennung der Abfälle (z.B. durch Abfallbehälterwechsel).
332Der gesamte Platzbedarf der angebotenen Analysegeräte auf einem Labortisch ist durch den Lieferanten anzugeben.
4.4.xEndYLieferumfang
401Im Lieferumfang enthalten sind: • Geräte, wie beschrieben • Lieferung frei Verwendungsstelle • Aufstellung, Inbetriebnahme und Nutzerschulung mit Nachweis • Durchführung Qualifizierung • Grundschulung für Routine-QK • Vertiefende Schulung für Methodenentwicklung • Dokumentation und Schulungsunterlagen
5.5.xEndYDokumentation
501Die Bedienungsanleitung / Dokumentation ist in deutscher Sprache zu übergeben.
502Ein Typenschild muss vorhanden sein.
503Eine vollständige Dokumentation zu IQ/OQ Qualifizierung ist durch den Lieferanten anzubieten und deren Kosten der Qualifizierung und Dokumentation sind separat auszuweisen.
504Für die Detektoren sind entsprechende Kalibrierzertifikate abzugeben.
505Dem Angebot ist eine Musterdokumentation beizulegen.
5.15.1yEndZQualifizierung
506Es soll eine Designqualifizierung (DQ) in Berichtform beispielsweise durch Abgleich von Lastenheft und Pflichtenheft durchgeführt werden. Dies wird durch SPIE LSE (OTTO LSE) durchgeführt.
507Durchführung einer Installationsqualifizierung (IQ) und Funktionsqualifizierung (OQ). Zuvor soll ein Beispieldokument vorgelegt werden und das Qualifizierungskonzept erläutert werden. Die Kosten sind als Option auszuweisen.
508Die Dokumente der Qualifizierung sind spätestens 4 Wochen vor Durchführung der Qualifizierung zur Sichtung vorzulegen.
5.25.2yEndZWeitere Dokumentation
509Pflichtenheft
510CE-Konformität
511Benutzerhandbuch und Wartungsanleitung
512Inbetriebnahme- und Schulungsprotokolle
513Auflistung Verschleiß- und Verbrauchsmaterial
514Kalibrierzertifikat
EndX
GMP RelevanzDesignverifizierung

LeereZeile

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Hauptkapitel

Unnamed: 0Unnamed: 1xEndYHauptkapitel (Beispiel 1. Gliederungsebene)

AuswahlYNP

y
n
p

Unterkapitel

Unnamed: 0Unnamed: 1yEndZUnterkapitel (Beispiel 2. Gliederungsebene)

UnterUnterkapitel

Unnamed: 0Unnamed: 1zUnnamed: 3Unterkapitel (Beispiel 3. Gliederungsebene)
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