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Neubau einer Kindertagesstätte in Bergheim als Generalunternehmerleistung

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rainbowtrekkers Kinderhäuser GmbH Vergabeverfahren 01/26: Neubau Kita Bergheim - GU-Leistung

Verfahrensbedingungen

für das Vergabeverfahren 01/26:

Schlüsselfertige Erstellung einer sechsgruppigen Kindertagesstätte in Berg-

heim, Wohn- und Entwicklungsgebiet „Am Tonnenberg“ - Generalunternehmer-

leistung

Fristablauf für die Einreichung der Angebote einschließlich aller zugehörigen Unterlagen, Er- klärungen und Nachweise:

  1. September 2026, 20:00 Uhr

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Vergabeverfahren 01/26: Neubau Kita Bergheim - GU-Leistung

Inhaltsverzeichnis

A. Einführung und Gegenstand des Verfahrens .................................................................. 3

B. Hinweise zum Verfahren ................................................................................................. 5

I. Auftraggeber und Vergabestelle .............................................................................. 5

II. Bieter und Bietergemeinschaften............................................................................. 5

III. Verfahrensart und Ablauf des Verfahrens ................................................................ 5

IV. Kommunikation ....................................................................................................... 5

V. Bieterfragen und Hinweise zum Verfahren .............................................................. 6

VI. Entschädigung für die Ausarbeitung von Angeboten ................................................ 6

VII. Wettbewerbsbeschränkungen ................................................................................. 6

VIII. Gender-Hinweis ...................................................................................................... 7

C. Anforderungen an die Angebote ..................................................................................... 8

I. Frist für die Einreichung der Angebote..................................................................... 8

II. Form der Angebote.................................................................................................. 8

III. Haupt- und Nebengebote ........................................................................................ 8

IV. Einzureichende Unterlagen und abzugebende Erklärungen .................................... 8

  1. Angebotsschreiben .................................................................................................. 8

  2. Eignungsnachweise ................................................................................................. 9

  3. Angabe eines Pauschalfestpreises (Formblatt Preisblatt) ....................................... 11

  4. Realisierungskonzept ............................................................................................. 11

  5. Weitere Angebotsunterlagen und Formblätter .........................................................12

D. Prüfung und Wertung der Angebote ..............................................................................13

I. Prüfung der Angebote ............................................................................................13

II. Wertung der Angebote, Zuschlagskriterien .............................................................13

  1. Preis .......................................................................................................................14

  2. Qualität ...................................................................................................................14

  3. Ausführungszeitraum ..............................................................................................15

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Vergabeverfahren 01/26: Neubau Kita Bergheim - GU-Leistung

A. Einführung und Gegenstand des Verfahrens

Die rainbowtrekkers Kinderhäuser GmbH („Auftraggeber“) plant im Wohn- und Entwick- lungsgebiet „Am Tonnenberg“ in Bergheim (Nordrhein-Westfalen) den Neubau einer sechs-

gruppigen Kindertagesstätte. Ziel des Bauherrn ist die Errichtung einer Kindertagesstätte, wel-

che die Raumbedarfe sowie das pädagogische Konzept dauerhaft und wirtschaftlich umsetzt

und termingerecht der rainbowtrekkers Kita gGmbH, einem anerkannten freien Träger der

freien Jugendhilfe, der in Köln und Umgebung bereits verschiedene Kindertageseinrichtungen

betreibt, zur Nutzung übergeben wird. Die Kita „Am Tonnenberg“ soll zum 1. August 2027 er-

öffnet werden, um den erheblich gestiegenen Betreuungsbedarf im Zusammenhang mit dem

neu errichteten Wohnquartier „Am Tonnenberg“ abdecken zu können. Das Baugrundstück Am

Tonnenberg 13, 50129 Bergheim (Oberaußem) ist im Bebauungsplan Nr. 301/Oberaußem „Am

Tonnenberg“ als Fläche für eine Kindertagesstätte festgesetzt und wird dem Auftraggeber im

Rahmen eines Erbbaurechtsvertrags durch die Stadt Bergheim zur Verfügung gestellt.

Geplant ist ein zweigeschossiger Neubau in modularer Holzbauweise mit einer Nettoraumflä-

che von 934,27 m² und einer der vorgesehenen Nutzung entsprechenden Dauerhaftigkeit so- wie einer ressourcenschonenden, wirtschaftlichen und nachhaltigen Konstruktion. Gegen- stand des hiesigen Vergabeverfahrens ist die Entwicklung, Planung und schlüsselfertige Errichtung der sechsgruppigen Kindertagesstätte in Holzbauweise einschließlich sämtlicher

Gründungs-, Hochbau-, Ausbau- und TGA-Leistungen durch einen Generalunternehmer („Ge-

neralunternehmer“ oder „Auftragnehmer“) zu einem definierten Pauschalfestpreis auf Basis

der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Genehmigungs-, Planungs- und Ausschrei-

bungsunterlagen. Der Auftragnehmer hat das Objekt uneingeschränkt funktionsgerecht und

funktionsfähig sowie vollständig betriebsbereit zu erstellen. Die Einzelheiten sind der teilfunk-

tionalen Leistungsbeschreibung sowie den beigefügten Planungsunterlagen zu entnehmen.

Das Vergabeverfahren wird als öffentliche Ausschreibung nach § 3 VOB/A durchgeführt. Der vorgesehene Verfahrensablauf ist in Kapitel B näher beschrieben. Die Anforderungen an

das Angebot und die mit diesem einzureichenden Nachweise, Erklärungen und weiteren Un-

terlagen sind in Kapitel C.IV dargestellt. Kapitel D enthält die Zuschlagskriterien und die Be-

schreibung der vorgesehenen Vorgehensweise bei der Prüfung und Wertung der Angebote.

Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, die Vergabeunterlagen einschließlich der Infor-

mationen zum weiteren Verfahrensablauf und der Anforderungen an die Angebote zu präzisie-

ren, zu ergänzen oder abzuändern.

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Vergabeverfahren 01/26: Neubau Kita Bergheim - GU-Leistung

Mit der Bekanntgabe von Informationen in diesen Unterlagen sind keine Garantien, Zusiche-

rungen oder sonst rechtsverbindliche Erklärungen der Vergabestelle verbunden. Rechtlich ver-

bindlich werden ausschließlich die vertraglichen Regelungen. Die Bieter sind daher aufgefor-

dert, sich selbst ein Bild von den tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten zu machen und

etwaige Unsicherheiten bei der Erstellung und Kalkulation der Angebote zu berücksichtigen.

Alle interessierten Unternehmen sind aufgefordert, die Auftragsbekanntmachung, die vorlie-

genden Verfahrensbedingungen sowie die weiteren Vergabeunterlagen eingehend zu prüfen.

Enthalten diese Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen sie nach Auffassung eines inte-

ressierten Unternehmens gegen geltendes Recht, so hat dieses die Vergabestelle unverzüg-

lich darauf hinzuweisen.

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Vergabeverfahren 01/26: Neubau Kita Bergheim - GU-Leistung

B. Hinweise zum Verfahren

I. Auftraggeber und Vergabestelle

Auftraggeber und ausschreibende Stelle ist die rainbowtrekkers Kinderhäuser GmbH, Alter

Militärring 19, 50933 Köln.

Der Auftraggeber wird im Rahmen des Vergabeverfahrens unterstützt durch Eichler Kern Klein Rechtsanwälte PartG mbB (Vergabestelle).

II. Bieter und Bietergemeinschaften

Am Vergabeverfahren teilnehmen und Angebote einreichen können natürliche und juristische

Personen als Einzelunternehmen (Bieter) oder als Zusammenschluss von natürlichen

und/oder juristischen Personen (Bietergemeinschaft).

III. Verfahrensart und Ablauf des Verfahrens

Das vorliegende Vergabeverfahren wird als nationale öffentliche Ausschreibung gemäß § 3

Nr. 1 VOB/A durchgeführt. Der Auftraggeber ist kein öffentlicher Auftraggeber, aber als Zuwen-

dungsempfänger zur Anwendung der VOB/A verpflichtet.

Alle interessierten Unternehmen sind aufgefordert, auf der Grundlage der vorliegenden Verga-

beunterlagen ein Angebot einzureichen. Die Einreichung mehrerer Hauptangebote ist zuge-

lassen. Alle form- und fristgerecht eingereichten Angebote werden geprüft und anhand der in

Kapitel D.II festgelegten Zuschlagskriterien gewertet. Der Zuschlag wird auf das wirtschaft-

lichste Angebot erteilt. Mit dem Zuschlag kommt der Vertrag zustande.

IV. Kommunikation

Die Kommunikation zwischen den interessierten Unternehmen bzw. Bietern und der Vergabe-

stelle erfolgt ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform Deutsches Vergabeportal

DTVP („Vergabeplattform“). Auf der Vergabeplattform werden die Vergabeunterlagen und alle

weiteren verfahrensrelevanten Unterlagen zur Verfügung gestellt. Die Vergabeplattform ist

über folgenden Link abrufbar:

https://dtvp.de/

Allen Interessenten wird empfohlen, sich möglichst frühzeitig auf der Vergabeplattform zu re-

gistrieren. Sofern neue oder überarbeitete Unterlagen auf der Vergabeplattform eingestellt

werden, werden die registrierten Interessenten grundsätzlich per E-Mail informiert. Die Bieter

dürfen sich darauf jedoch nicht verlassen und müssen sich fortlaufend und eigeninitiativ über

neue Informationen durch Besuch der Vergabeplattform unterrichten. Sofern Schwierigkeiten

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Vergabeverfahren 01/26: Neubau Kita Bergheim - GU-Leistung

beim Öffnen von Dateien oder sonstige Probleme im Rahmen des Zugangs zur Vergabeplatt-

form auftreten, ist die Vergabestelle unverzüglich zu informieren.

Die Verfahrenssprache ist Deutsch. Angebote und sonstige Unterlagen sind in deutscher Spra-

che einzureichen; fremdsprachige Unterlagen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen. Im

Übrigen sind die in Kapitel C festgelegten Anforderungen an die Angebote zu beachten.

V. Bieterfragen und Hinweise zum Verfahren

Fragen und Hinweise zum Verfahren und zu den Vergabeunterlagen sind bis spätestens zum

  1. September 2026

über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform einzureichen. Später eingehende Fra-

gen werden nur beantwortet, wenn dadurch der vorgesehene Ablauf des Verfahrens nicht ge-

fährdet wird.

Die Vergabestelle wird die Fragen und Antworten aus Gründen der Transparenz und Gleich-

behandlung allen interessierten Unternehmen anonymisiert und einheitlich über die Vergabe-

plattform zur Verfügung stellen. Fragen bzw. Antworten, die sachlich nur einen einzelnen Bieter

und/oder dessen Geschäftsgeheimnisse betreffen, werden ggf. nur diesem Bieter gegenüber

beantwortet.

Die auf der Vergabeplattform veröffentlichten Fragen und Antworten werden Bestandteil der

Vergabeunterlagen.

Darüber hinaus wird um entsprechende Mitteilung gebeten, falls die Vergabeunterlagen Un-

klarheiten oder Widersprüche enthalten oder nach Auffassung eines interessierten Unterneh-

mens gegen geltendes Recht verstoßen.

VI. Entschädigung für die Ausarbeitung von Angeboten

Für die Ausarbeitung und Einreichung von Angeboten wird keine Entschädigung geleistet.

VII. Wettbewerbsbeschränkungen

Die Bieter dürfen sich an keiner unzulässigen oder gegen die Interessen des Auftraggebers

gerichteten Wettbewerbsbeschränkung beteiligen. Sie haften dem Auftraggeber für sämtliche

Schäden, die durch eine unzulässige oder gegen die Interessen des Auftraggebers gerichtete

Wettbewerbsabsprache, an der sie beteiligt sind oder waren, verursacht wird oder wurde. Die

Grundsätze des Geheimwettbewerbs sind zu beachten.

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VIII. Gender-Hinweis

Die in diesem Dokument verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich – sofern nicht

anders kenntlich gemacht – auf alle Geschlechter.

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Vergabeverfahren 01/26: Neubau Kita Bergheim - GU-Leistung

C. Anforderungen an die Angebote

I. Frist für die Einreichung der Angebote

Die Angebote einschließlich aller geforderten Unterlagen sind bis zum

  1. September 2026, 20:00 Uhr (Ausschlussfrist)

in der in den nachfolgenden Abschnitten vorgesehenen Form einzureichen. Maßgeblich für die

Fristwahrung ist der Eingang auf der Vergabeplattform.

II. Form der Angebote

Das Angebot ist in elektronischer Form auf der Vergabeplattform Deutsches Vergabeportal

(DTVP) einzureichen.

Die Angebote müssen jeweils vollständig sein und alle geforderten Unterlagen, Nachweise und

Erklärungen enthalten (vgl. Verzeichnis der einzureichenden Unterlagen im Formblatt Ange- botsschreiben). Soweit Formblätter vorgesehen sind, müssen diese zwingend verwendet

und an den dafür vorgesehenen Stellen (soweit einschlägig) vollständig ausgefüllt wer- den. Sonstige Eintragungen oder Änderungen an den Formblättern sind nicht zulässig und können zum Ausschluss führen.

Die Angebote und alle beigefügten Unterlagen sind in deutscher Sprache in Textform (§ 126b

BGB) vorzulegen. Anderssprachige Schriftstücke sind mit deutscher Übersetzung einzu-

reichen. Unterschriften sind nicht erforderlich. Soweit in den Formblättern der Name der na-

türlichen Person, die die Erklärung abgibt, anzugeben ist, muss die Person zur Abgabe ent-

sprechender Erklärungen berechtigt sein. Geldbeträge sind in EUR anzugeben.

III. Haupt- und Nebengebote

Es können mehrere (jeweils vollständige) Hauptangebote eingereicht werden. Nebenangebote

sind nicht zugelassen.

IV. Einzureichende Unterlagen und abzugebende Erklärungen

Mit dem Angebot sind jeweils die nachfolgend genannten Unterlagen einzureichen:

  1. Angebotsschreiben

Das Angebot ist unter Verwendung des Formblatts Angebotsschreiben einzureichen.

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Vergabeverfahren 01/26: Neubau Kita Bergheim - GU-Leistung

Das Angebot und dessen Bestandteile sind wie im Formblatt Angebotsschreiben vorgegeben

einzureichen. Eine Unterschrift ist nicht erforderlich, aber es ist zwingend der Name der natür-

lichen Person anzugeben, die die Erklärungen für den Bieter bzw. die Bietergemeinschaft ab-

gibt. Fehlt die Angabe des Erklärenden, kann dies zum Ausschluss des Angebots führen.

  1. Eignungsnachweise

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass für die Vertragsausführung eine Versicherung gem. § 13 Generalunternehmervertrag erforderlich sein wird. Der Nachweis der Versicherung wird nicht

Gegenstand der Eignungsprüfung sein, dennoch muss diese bei Vertragsausführung vorhan-

den sein.

Zum Nachweis der Eignung und der Zuverlässigkeit ist das Formblatt Eigenerklärung zur Eignung und Zuverlässigkeit (kurz „Formblatt Eignung“) auszufüllen. Bei Bietergemein- schaften hat jedes Mitglied ein eigenes Formblatt Eignung auszufüllen.

Neben den Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Eignung hat sich der Bieter im Form- blatt Eignung auch zu möglichen Ausschlussgründen zu erklären (Abschnitt Zuverlässigkeit).

Soll der Nachweis der Eignung über eine von dem Auftraggeber direkt abrufbare Eintragung

in der allgemein zugänglichen Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) erfolgen, so ist dies ebenfalls im oben genannten Form- blatt anzugeben. Zu beachten ist, dass dies den Auftraggeber nicht davon entbindet, die Er-

füllung etwaiger Mindestanforderungen zu prüfen. Im Hinblick auf die nachzuweisenden Refe-

renzen (dazu sogleich) steht es dem Bieter aber frei, ergänzend zu den Angaben im Präqua-

lifikationsverzeichnis im Formblatt Eignung zusätzliche Referenzen anzugeben oder ergän-

zende Angaben zu Referenzen zu machen, um die Erfüllung der Mindestanforderungen pass-

genau sicherzustellen.

Im Einzelnen bestehen folgende Anforderungen an die Eignung der Bieter:

2.1. Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind im Formblatt Eignung Angaben zur Eintragung ins Handelsregister, Berufsregister oder Vergleichbarem gefordert.

Dem Formblatt Eignung ist ein Auszug (Kopie) aus dem Handelsregister bzw. Berufsre- gister des Staates, in dem das Unternehmen niedergelassen ist, soweit das Unternehmen dort eingetragen ist, oder ein vergleichbarer Nachweis der erlaubten Berufsausübung (soweit erforderlich) beizufügen. Der beigefügte Auszug ist (gerechnet vom Schlusstermin für die Ein- reichung des Angebots) nicht älter als sechs Monate.

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Vergabeverfahren 01/26: Neubau Kita Bergheim - GU-Leistung

Bei Angeboten einer Bietergemeinschaft ist der Auszug aus dem Handelsregister bzw. Berufs- register für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizufügen.

2.2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit werden im Formblatt Eignung Angaben zum Umsatz (netto) des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mit vergleichbaren Leistungen gefordert.

Vergleichbare Leistungen sind solche, bei denen der Bieter als Generalunternehmer Gebäude

in Holzbauweise errichtet hat.

Mindestanforderung: Der Umsatz (netto) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mit vergleichbaren Leistungen muss jeweils mind. 3,5 Mio. EUR betragen.

2.3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind die im Formblatt Eig-

nung geforderten Angaben

• zu Referenzprojekten betreffend die Ausführung von Leistungen in den letzten bis zu

fünf abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung ver-

gleichbar sind, und

• zur Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnitt-

lich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausge-

wiesenem technischem Leitungspersonal,

zu machen.

Mindestanforderung: Der Bieter hat mindestens zwei Referenzprojekte nachzuweisen, die die folgenden Voraussetzungen kumulativ erfüllen:

• Die Ausführung der betreffenden Leistungen darf zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe

nicht länger als fünf Jahre zurückliegen und

• es muss sich um vergleichbare Leistungen, somit

um die schlüsselfertige Errichtung eines öffentlichen Gebäudes in modularer o Holzbauweise

mit einem Auftragsvolumen von mindestens 1,5 Mio. EUR, o

handeln.

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  1. Angabe eines Pauschalfestpreises (Formblatt Preisblatt)

Im Preisblatt ist ein Pauschalfestpreis für die schlüsselfertige Errichtung der Kita gemäß Leis-

tungsbeschreibung und Realisierungskonzept des Bieters anzugeben. Der Preis ist um eine

Kostenaufschlüsselung zu ergänzen.

Alle Preise sind in EUR (netto) gerundet auf zwei Nachkommastellen anzugeben. Der Pau-

schalfestpreis gesamt ist sowohl in EUR (netto) als auch in EUR (brutto) anzugeben. Allein der

Pauschalfestpreis in EUR (netto) ist wertungsrelevant.

  1. Realisierungskonzept

Der Bieter hat ein Realisierungskonzept einzureichen, das die folgenden Inhalte umfasst:

  1. Termin- und Projektabwicklungskonzept

• Projektorganisation (inkl. Kommunikation und personeller Kapazitäten, insb. unter An-

gabe des Gesamtprojektleiters und dessen Qualifikationen)

• Rahmenterminplan – Bei der Erstellung des Rahmenterminplans sind die Vorgaben

aus § 9 des Generalunternehmervertrags zu beachten. Im Rahmenterminplan ist vom Bieter ein maximaler Ausführungszeitraum von höchstens 280 und mindestens 250 Kalendertagen anzugeben. Dieser vom Bieter angegebene Ausführungszeitraum wird

Vertragsbestandteil (vgl. § 9.1 Generalunternehmervertrag) und ist wertungsrelevant

(vgl. Kapitel D.II.3.).

• Bauablauf- und Logistikkonzept (inkl. Vorfertigungsgrad)

• Baustelleneinrichtungsplan

• Maßnahmen zur Terminsicherung

  1. Technisches Ausführungskonzept mit Angaben insb. zu:

• Konstruktions- und Materialkonzept

• Qualität, Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit der Konstruktionen

• Qualität der Detailausbildung und Schnittstellenkoordination

• Wartungsfreundlichkeit und Erfüllung der funktionalen Anforderungen

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Vergabeverfahren 01/26: Neubau Kita Bergheim - GU-Leistung

Die Ausführungen des Bieters müssen erkennen lassen, wie der Bieter die in der Leistungs-

beschreibung vorgegebenen Ziele optimal umsetzen möchte. Zu berücksichtigen sind dabei

insbesondere die folgenden Ziele und Aspekte: Erstellung einer betriebsbereiten und schlüs-

selfertigen Kita in hoher architektonischer sowie handwerklicher Qualität; Besonderheiten der

modularen Holzbauweise und Auswirkungen auf Projektabwicklung; Errichtung einer der vor-

gesehenen Nutzung entsprechenden dauerhaften, ressourcenschonenden, wirtschaftlichen

und nachhaltigen Konstruktion; von herausgehobener Bedeutung ist die termingerechte Be-

reitstellung des Gebäudes, aus den Ausführungen muss schlüssig und überzeugend hervor-

gehen, wie der Bieter die Einhaltung des von ihm angegebenen Ausführungszeitraums sicher-

stellen möchte.

  1. Weitere Angebotsunterlagen und Formblätter

Der Bieter hat das Formblatt Angabe zu angebotenen Produkten (kurz „Formblatt Angabe Produkte“) ausgefüllt einzureichen.

Beabsichtigt der Bieter, bei der Auftragsausführung Nachunternehmer einzusetzen, so ist das Formblatt Verzeichnis Nachunternehmereinsatz entsprechend ausgefüllt einzureichen.

Sofern eine Beteiligung als Bietergemeinschaft erfolgen soll, ist zusätzlich das Formblatt Er- klärung Arbeits-/Bietergemeinschaft auszufüllen und einzureichen. Es ist das vertretungs- berechtigte Mitglied der Bietergemeinschaft anzugeben.

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D. Prüfung und Wertung der Angebote

Die Prüfung und Wertung der Angebote erfolgen nach §§ 16 ff. VOB/A.

I. Prüfung der Angebote

Die Angebote werden zunächst in formaler Hinsicht geprüft. Angebote, die nicht fristgerecht

eingegangen sind, unvollständig sind oder die formalen Anforderungen nicht erfüllen, werden

nicht zur Wertung zugelassen. Angebote, die die gestellten Mindestanforderungen nicht erfül-

len oder den Vorgaben der Vergabeunterlagen (einschließlich Funktionaler Leistungsbeschrei-

bung und Vertragsunterlagen) widersprechen, werden ausgeschlossen.

Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angebotsbestandteile fordert der Auftraggeber

nach, wenn die Voraussetzungen des § 16a VOB/A jeweils gegeben sind.

Der Auftraggeber prüft die Angemessenheit des im Preisblatt angegebenen Preises (vgl. § 16d

VOB/A). Erscheinen die Preise oder die Kosten eines Angebotes im Verhältnis zu den zu er-

bringenden Leistungen ungewöhnlich niedrig, verlangt der Auftraggeber vom Bieter Aufklä-

rung. Kann der Auftraggeber nach Prüfung die geringe Höhe des angebotenen Preises oder

der angebotenen Kosten nicht zufriedenstellend aufklären, darf er den Zuschlag auf dieses

Angebot nicht erteilen. Ebenso wenig darf der Auftraggeber den Zuschlag auf einen unange-

messen hohen Preis erteilen.

II. Wertung der Angebote, Zuschlagskriterien

Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot. Die Wertung der Angebote erfolgt anhand der folgenden Zuschlagskriterien:

KriteriumGewichtungMax. erreichbare Wer- tungspunkte
Preis70%70
Qualität20%20
Ausführungsfrist10%10
100%Gesamtpunktzahl: 100

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Vergabeverfahren 01/26: Neubau Kita Bergheim - GU-Leistung

Das zuschlagsfähige Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl erhält den Zuschlag.

Die Wertungspunkte werden jeweils wie folgt ermittelt:

  1. Preis

Die volle Punktzahl (70 Punkte) erhält das Angebot des Bieters mit dem niedrigsten Pauschal-

festpreis in EUR (netto) gemäß Preisblatt. Weisen die Angebote von mehr als einem Bieter

den niedrigsten Pauschalfestpreis auf, so erhalten alle diese Angebote die volle Punktzahl.

0 Punkte erhalten diejenigen Angebote, bei denen der angegebene Preis das 2-fache des

Preises (netto) des günstigsten Angebotes (nachfolgend „Preis Min“) erreicht oder übersteigt.

Die Punkte für die übrigen Angebote werden nach folgender Preisformel berechnet:

Wertungspunkte = 70 - (Preis Bieter - Preis Min) / Preis Min x 70

  1. Qualität

Der Auftraggeber bewertet das vom Bieter eingereichte Realisierungskonzept im Rahmen ei-

ner Gesamtschau anhand der in Kapitel C.IV.4. formulierten Inhalte und Erwartungen an das

Konzept, einschließlich der dort hervorgehobenen Ziele der Leistungsbeschreibung. In diesem

Rahmen fließt in die Bewertung auch ein, wie vollständig, strukturiert, nachvollziehbar und

konkret auftragsbezogen die Ausführungen der Bieter sind.

Die Bewertung erfolgt nach einem Punktesystem, bei welchem 5 Punkte die beste Bewertung

und 0 Punkte die schlechteste Bewertung darstellen:

5 Punkte: Die Ausführungen lassen in fachlicher und technischer Hinsicht eine hervorragende Auftragsausführung erwarten, welche die in der Leistungsbeschreibung vorgegebenen Ziele

optimal berücksichtigt.

4 Punkte: Die Ausführungen lassen in fachlicher und technischer Hinsicht eine sehr gute Auf- tragsausführung erwarten, welche die in der Leistungsbeschreibung vorgegebenen Ziele weit

überdurchschnittlich berücksichtigt.

3 Punkte: Die Ausführungen lassen in fachlicher und technischer Hinsicht eine gute Auftrags- ausführung erwarten, welche die in der Leistungsbeschreibung vorgegebenen Ziele über-

durchschnittlich gut berücksichtigt.

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2 Punkte: Die Ausführungen lassen in fachlicher und technischer Hinsicht eine befriedigende Auftragsausführung erwarten, welche die in der Leistungsbeschreibung vorgegebenen Ziele

in zufriedenstellender Weise berücksichtigt.

1 Punkt: Die Ausführungen lassen in fachlicher und technischer Hinsicht eine ausreichende Auftragsausführung erwarten, welche die in der Leistungsbeschreibung vorgegebenen Ziele

noch hinreichend berücksichtigt.

0 Punkte: Die Ausführungen lassen in fachlicher und technischer Hinsicht eine mangelhafte Auftragsausführung erwarten, welche die in der Leistungsbeschreibung vorgegebenen Ziele

nur punktuell berücksichtigt.

Die erzielten Punkte werden mit dem Faktor 4 multipliziert. Insgesamt können maximal

5 Punkte ungewichtet und 20 Wertungspunkte (gewichtet) erreicht werden.

  1. Ausführungszeitraum

Der vom Bieter im Rahmen des Realisierungskonzepts angegebene Ausführungszeitraum

wird wie folgt bewertet:

Ausführungszeitraum in KalendertagenWertungspunkte
250-25210
253-2559
256-2588
259-2617
262-2646
265-2675
268-2704

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271-2733
274-2762
277-2791
2800

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