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MAKING MODERN LIVING POSSIBLE
Produkthandbuch
VLT®-Softstarter - MCD 500
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Inhaltsverzeichnis MCD 500 Produkthandbuch
Inhaltsverzeichnis
1 Sicherheit 5
1.1 Sicherheit 5
2 Einführung 6
2.1.1 Merkmalliste 6
2.1.2 Typencode 7
3 Installation 8
3.1 Mechanische Installation 8
3.2 Abmessungen und Gewichte 9
4 Elektrische Installation 10
4.1.1 Steuerverdrahtung 10
4.1.2 Steuerklemmen 10
4.1.3 Fernbedienungseingänge 11
4.1.4 Serielle Kommunikation 11
4.1.5 Erdungsklemmen 11
4.1.6 Leistungsabschlüsse 12
4.1.7 Motoranschluss 13
4.2 Reihenschaltung 13
4.2.1 Reihenschaltung, interner Bypass 13
4.2.2 Reihenschaltung, kein Bypass 13
4.2.3 Reihenschaltung, externer Bypass 14
4.3 Wurzel-3-Schaltung 14
4.3.1 Wurzel-3-Schaltung, interner Bypass 15
4.3.2 Wurzel-3-Schaltung, kein Bypass 15
4.3.3 Wurzel-3-Schaltung, externer Bypass 16
4.4 Stromwerte 16
4.4.1 Reihenschaltung (Bypass) 17
4.4.2 Reihenschaltung (kein Bypass/Dauerbetrieb) 17
4.4.3 Wurzel-3-Schaltung (Bypass) 18
4.4.4 AC-53-Nennwert für Bypass-Betrieb 18
4.4.5 Wurzel-3-Schaltung (kein Bypass, Dauerbetrieb) 19
4.4.6 AC-53-Nennwert für Dauerbetrieb 19
4.5 Einstellungen für Min.- und Max.-Strom 20
4.6 Bypass-Schütz 20
4.7 Hauptschütz 20
4.8 Trennschalter 20
4.9 Blindleistungskompensation (Korrektur Leistungsfaktor) 21
4.10 Sicherungen 21
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 1
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Inhaltsverzeichnis MCD 500 Produkthandbuch
4.10.2 Bussmann-Sicherungen, quadratisch (170) 22
4.10.3 Bussman-Sicherungen – Britische Ausführung (BS88) 23
4.10.4 Ferraz-Sicherungen – HSJ 24
4.10.5 Ferraz-Sicherungen – Nordamerikanische Ausführung (PSC 690) 25
4.10.6 UL-geprüfte Sicherungen - Kurzschlussschaltvermögen 26
4.11 Schaltbilder 27
4.11.1 Modelle mit internem Bypass 27
4.11.2 Modelle ohne Bypass 28
5 Anwendungsbeispiele 29
5.1 Motorüberlastschutz 29
5.2 Adaptive Acceleration Control ACC 29
5.3 Startmodi 30
5.3.1 Dauerstrom 30
5.3.2 Stromrampe 30
5.3.3 Adaptive Acceleration Control ACC 30
5.3.4 Kickstart 31
5.4 Stoppmodi 31
5.4.1 Freilaufstopp 31
5.4.2 TVR-Softstopp 31
5.4.3 Adaptive Acceleration Control ACC 32
5.4.4 Bremse 32
5.5 JOG-Betrieb 33
5.6 Betrieb in Wurzel-3-Schaltung 34
5.7 Typische Anlaufströme 35
5.8 Installation mit Hauptschütz 36
5.9 Installation mit Bypass-Schütz 37
5.10 Notbetrieb 38
5.11 Hilfsschaltkreis für Abschaltung 39
5.12 Softstopp 40
5.13 Motor mit zwei Drehzahlen 41
6 Betrieb 43
6.1 Betrieb und das LCP 43
6.1.1 Betriebsarten 43
6.2 Steuermöglichkeiten 44
6.3 Tasten für die Hand-Steuerung 45
6.4 Anzeigen 45
6.4.1 Temperaturüberwachungsbildschirm (S1) 45
6.4.2 Programmierbarer Bildschirm (S2) 45
6.4.3 Mittelstrom (S3) 45
2 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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Inhaltsverzeichnis MCD 500 Produkthandbuch
6.4.4 Stromüberwachungsbildschirm (S4) 45
6.4.5 Frequenzüberwachungsbildschirm (S5) 45
6.4.6 Motorleistungsbildschirm (S6) 45
6.4.7 Informationen zum letzten Start (S7) 46
6.4.8 Datum und Uhrzeit (S8) 46
6.4.9 SCR-Leitung – Balkendiagramm 46
6.4.10 Leistungskurvenblätter 46
7 Programmierung 47
7.1 Zugriffskontrolle 47
7.2 Quick-Menü 48
7.2.1 Kurzinbetriebnahme 48
7.2.2 Anwendg. Par.sätze 49
7.2.3 Protokolle 50
7.3 Hauptmenü 50
7.3.1 Parameter 50
7.3.2 Parameter-Shortcut 50
7.3.3 Parameterliste 51
7.4 Hauptmotoreinstellungen 52
7.4.1 Bremse 53
7.5 Schutz 53
7.5.1 Stromungleichgewicht 53
7.5.2 Min-Strom 54
7.5.3 Inst. Überstrom 54
7.5.4 Frequenzabhängige Abschaltung 54
7.6 Eingänge 55
7.7 Ausgänge 56
7.7.1 Verzögerung Relais A 56
7.7.2 Relais B und C 56
7.7.3 Anzeige Min. Strom und Anzeige Max. Strom 57
7.7.4 Anzeige Motortemp. 57
7.7.5 Analogausgang A 57
7.8 Start/Stopp-Timer 58
7.9 Auto-Reset 58
7.9.1 Verzögerung Auto-Reset 59
7.10 Sekundärer Motorsatz 59
7.11 Anzeige 60
7.11.1 Benutzerprogrammierbarer Bildschirm 60
7.11.2 Leistungskurvenblätter 61
7.12 Eingeschr. Paramtr. 62
7.13 Schutzmaßnahme 63
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 3
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Inhaltsverzeichnis MCD 500 Produkthandbuch
7.14 Werksparameter 63
8 Werkzeuge 64
8.1 Einst. Dat. u. Uhrz. 64
8.2 Einst. lad./speich. 64
8.3 Reset therm. Modell 64
8.4 Schutzsimulation 65
8.5 Ausgangssignalsimulation 65
8.6 Zustand Digital E/A 65
8.7 Zustand Tempsens. 66
8.8 Fehlerspeicher 66
8.8.1 Fehlerspeicher 66
8.8.2 Ereignisspeicher 66
8.8.3 Zähler 66
9 Fehlersuche und -behebung 67
9.1 Abschaltmeldungen 67
9.2 Allgemeine Fehlermeldungen 71
10 Technische Daten 73
10.1 Zubehör 74
10.1.1 Kommunikationsmodule 74
10.1.2 PC-Software 75
10.1.3 Fingerschutzkit 75
11 Verfahren zur Anpassung der Sammelschiene (MCD5-0360C -
MCD5-1600C) 76
4 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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Sicherheit MCD 500 Produkthandbuch
1 1
1 Sicherheit
1.1 Sicherheit
Wenn Sie dieses Handbuch lesen, werden Sie auf In der Betriebsart „Auto On“ kann der Motor über Digital- verschiedene Symbole stoßen, die Ihre besondere Aufmerk- oder Busbefehle zum Stoppen gebracht werden, während samkeit verlangen. Dabei handelt es sich um folgende der Softstarter an das Stromnetz angeschlossen ist. Symbole:
VORSICHT
HINWEIS
Diese Stoppfunktionen reichen nicht aus, um einen Bezeichnet einen wichtigen Hinweis. unerwarteten Anlauf zu vermeiden. Ein abgeschalteter Motor kann von selbst wieder anlaufen,
VORSICHT
wenn eine Funktionsstörung in der Elektronik oder im Softstarter oder ein vorübergehender Fehler im Stromversor- Bezeichnet eine allgemeine Warnung. gungsnetz auftritt oder wenn die Motorverbindung unterbrochen wird.
WARNUNG
Bezeichnet eine Warnung vor Hochspannung. VORSICHT Verwenden Sie diese Funktion mit Vorsicht, und lesen Sie Die Beispiele und Kurvenblätter in diesem Handbuch dienen vorab alle damit verbundenen Hinweise. lediglich der Veranschaulichung. Die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen können jederzeit ohne Geräte mit elektronischen Bauteilen Vorankündigung geändert werden. Für unmittelbare, dürfen nicht im normalen Hausmüll mittelbare oder Folgeschäden, die aus der Nutzung oder entsorgt werden. Anwendung dieses Geräts entstehen, wird keinerlei Verant- Sie müssen separat mit Elektro- und wortung oder Haftung übernommen. Elektronikaltgeräten gemäß örtlicher und geltender Gesetzgebung
WARNUNG
gesammelt und entsorgt werden. WARNUNG – STROMSCHLAGGEFAHR Die Softstarter MCD 500 stehen bei Netzanschluss unter gefährlicher Spannung. Die elektrische Installation darf nur durch einen entsprechend qualifizierten Elektroinstallateur durchgeführt werden. Eine unsachgemäße Installation des Motors oder des Softstarters kann Funktionsstörungen und Verletzungen oder sogar den Tod von Personen zur Folge haben. Die Anweisungen in diesem Handbuch sowie alle lokalen Vorschriften in Bezug auf die elektrische Sicherheit sind einzuhalten.
WARNUNG
Vor Reparaturarbeiten ist der Softstarter von der Netzspannung zu trennen. Der Benutzer oder die Person, die den Softstarter installiert, muss sicherstellen, dass das Gerät korrekt geerdet ist und über einen entsprechenden Abzweigschutz gemäß den lokalen Vorschriften in Bezug auf die elektrische Sicherheit verfügt. Schließen Sie keine Kondensatoren zur Blindleistungskom- pensation an den Ausgang des Softstarters MCD 500 an. Wenn ein Softstarter mit statischer Blindleistungskompen- sation verwendet wird, muss diese an die Versorgungsseite des Starters angeschlossen werden.
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 5
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Einführung MCD 500 Produkthandbuch
2 Einführung
2 2
Der MCD 500 ist eine moderne digitale Softstarterlösung für Stoppmodi Motoren im Leistungsbereich von 7 bis 800 kW. Der • AAC – Adaptive Acceleration Control Softstarter MCD 500 verfügt über umfassende Motor- und • Softstopp per zeitgesteuerter Spannungsrampe Systemschutzfunktionen und ist für eine zuverlässige Leistung in den anspruchsvollsten Installationen ausgelegt. • DC-Bremse • Softstopp
2.1.1 Merkmalliste
• Not-Aus Weitere Funktionen Modelle für alle Anschlussanforderungen • Zeitgeber für Auto Start/Stopp • 21 A bis 1600 A (Reihenschaltung) • Zweitrangiges thermisches Modell • Reihen- oder Wurzel-3-Schaltung • Batteriepufferung für Uhr und thermisches Modell • Interner Bypass bis 215 A • Optionale Kommunikationsmodule DeviceNet, • Netzspannung: 200 - 525 VAC oder 380 - 690 VAC Modbus oder Profibus • Steuerspannung: 24 VAC/VDC, 110 - 120 VAC oder Umfassender Schutz 220 - 240 VAC • Verdrahtung/Anschluss/Stromversorgung Benutzerfreundliches LCP
- Motoranschluss • Protokolle
- Phasensequenz • Echtzeitkurvenblätter
- Verlustleistung • SCR-Leitung – Balkendiagramm
- Einzelphasenfehler Werkzeuge • Anwendg. Par.sätze - Netzfrequenz • Ereignisspeicher mit 99 Einträgen und Datums- • Strom und Uhrzeitanzeige
- Überstartzeit • Die acht letzten Abschaltungen
- Stromungleichgewicht • Zähler
- Min-Strom • Schutzsimulation
- Inst. Überstrom • Ausgangssignalsimulation • Thermisch Eingänge und Ausgänge
- Motor-Thermistor • Optionale lokale oder fernbediente Steuer-
- Motorüberlastung eingänge (3 x fest 1 x programmierbar) - Bypass-Relais-Überlastung • Relaisausgänge (3x, programmierbar) - Kühlkörpertemperatur • Programmierbarer Analogausgang • Kommunikation • 24-VDC-Versorgungsausgang, 200 mA - Netzwerkkomm. Startmodi und Betriebsarten - Starter/Komm. • AAC – Adaptive Acceleration Control • Extern • Dauerstrom
- Eingangsabschalt. • Stromrampe • Starter • Kickstart
- Kurzschluss einzelner Thyristor • Festdrehzahl JOG
- Batterie/Uhr • Notbetrieb
6 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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Einführung MCD 500 Produkthandbuch
2.1.2 Typencode
- - - - 2 2
Nennstrom
B = Mit Bypass C = Ohne Bypass
Netzspannung T5 = 200 -525 VAC T7 = 380 - 690 VAC Baugröße
Unbenutzt IP-Schutzart
Steuerspannung CV1=24VAC/VDC CV2 = 110-120 VAC or 220-240 VAC
Nicht wählbar
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 7
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Installation MCD 500 Produkthandbuch
3 Installation
3.1 Mechanische Installation
3 3
1 MCD5-0021B - MCD5-0245C: Halten Sie einen Abstand von 100 mm zwischen Softstartern ein. MCD5-0360C - MCD5-1600C: Halten Sie einen Abstand von 200 mm zwischen Softstartern ein. 2 MCD5-0021B - MCD5-0215B: Halten Sie einen Abstand von 50 mm zwischen Softstarter und festen Oberflächen ein. MCD5-0245C: Halten Sie einen Abstand von 100 mm zwischen Softstarter und festen Oberflächen ein. MCD5-0360C - MCD5-1600C: Halten Sie einen Abstand von 200 mm zwischen Softstarter und festen Oberflächen ein. 3 Der Softstarter kann seitlich montiert werden. Reduzierung des Nennstroms des Softstarters um 15 %. 4 Softstarter können seitlich nebeneinander mit einem Abstand von 50 mm (1,07 Zoll) zu beiden Seiten montiert werden.
8 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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3.2 Abmessungen und Gewichte
01.415AH771 Installation MCD 500 Produkthandbuch
3 3
Modell A mm B mm C mm D mm E mm Gewicht kg MCD5-0021B MCD5-0037B 4,2 183 MCD5-0043B MCD5-0053B 295 278 150 124 MCD5-0068B 4,5 MCD5-0084B 213 4,9 MCD5-0089B MCD5-0105B MCD5-0131B MCD5-0141B 438 380 275 248 250 14,9 MCD5-0195B MCD5-0215B MCD5-0245C 460 400 390 320 279 23,9 MCD5-0360C 35 MCD5-0380C MCD5-0428C MCD5-0595C 689 522 430 320 300,2 MCD5-0619C 45 MCD5-0790C MCD5-0927C MCD5-1200C 856 727 585 500 364 120 MCD5-1410C MCD5-1600C
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Elektrische Installation MCD 500 Produkthandbuch
4 Elektrische Installation
4.1 Elektrische Installation
4.1.1 Steuerverdrahtung
4 4
Es gibt drei Möglichkeiten zur Steuerung des Softstarters:
• über die LCP-Tasten • über Fernbedienungseingänge • über serielle Kommunikation
Der MCD 500 reagiert immer auf einen Hand-Start- oder -Stoppbefehl (über die Tasten Hand On und Off auf der LCP). Mit der Taste Auto On wird der Fern-Betrieb aktiviert (der MCD 500 akzeptiert Befehle über die Fernbedienungseingänge). Im Fern- Betrieb leuchtet die LED „Auto On“. Im Hand-Betrieb leuchtet die LED „Hand On“ beim Start oder während des Betriebs des MCD 500 und die LED „Off“ während oder nach dem Stopp des MCD 500.
4.1.2 Steuerklemmen
Die Steuerklemmen sind auf steckbar ausgeführten Klemmenblöcken (2,5 mm2) angeordnet. Je nach Modul muss Steuer- spannung an unterschiedliche Klemmen angelegt werden.
CV1 (24 VAC/VDC) A5, A6 CV2 (110 - 120 VAC) A5, A6 CV2 (220 - 240 VAC) A4, A6
Prog. Prog. Prog. Relais A Relais B Relais C
Analog- Prog. ausgang Eingang
Steuerspannung (modellabhängig) VDCAus
HINWEIS
Wenn Sie keinen Thermistor verwenden, schließen Sie Klemmen 05, 06 nicht kurz.
Alle Steuerklemmen und Relaisklemmen entsprechen SELV (Schutzkleinspannung - Protective Extra Low Voltage). Dieser Schutz gilt nicht bei phasengeerdetem Dreiecksnetz über 400 V.
10 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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Um den SELV-Schutzgrad beizubehalten, müssen alle steuerklemmenseitig angeschlossenen Geräte den PELV-Anforderungen entsprechen (d. h. Thermistoren müssen beispielsweise verstärkt bzw. vom Motor zweifach isoliert sein).
HINWEIS
SELV ist ein Schutz, der gewährleistet, dass keine hohe Netzspannung oder andere hohe Spannung auftritt. Ein Schutz gegen elektrischen Schlag gilt als gewährleistet, wenn die Stromversorgung vom Typ SELV ist und die Installation gemäß den örtlichen bzw. nationalen Vorschriften für SELV-Versorgungen ausgeführt wurde.
HINWEIS
Die galvanische (sichere) Trennung wird erreicht, indem die Anforderungen für höhere Isolierung erfüllt und die entsprechenden Kriech/-Luftabstände beachtet werden. Die Anforderungen sind im Standard IEC 61140 beschrieben. Die Bauteile, die die elektrische Trennung bilden, erfüllen ebenfalls die Anforderungen für höhere Isolierung und der entsprechenden Tests gemäß Beschreibung in IEC 61140.
4.1.3 Fernbedienungseingänge
Der MCD 500 verfügt über drei fest programmierte Fernbedienungseingänge. Diese Eingänge müssen über Kontakte angesteuert werden, die für niedrige Spannungen und Ströme ausgelegt sind (Kontaktmaterial: hauchvergoldet oder ähnliches).
01.405AH771 Elektrische Installation MCD 500 Produkthandbuch
4 4
1 2 3
15 15 15 Start Start 16 16 16 17 17 17 Stop Start/stop 18 18 Stop 18 25 25 25 Reset 18 Reset 18 Reset 18
1 2-Draht-Steuerung 2 3-Draht-Steuerung 3 4-Draht-Steuerung
Bei dem Reset-Eingang kann es sich um einen Öffner oder einen Schließer handeln. Die Konfiguration wird in Par. 3-8 eingestellt.
VORSICHT
Legen Sie keine externe Spannung an die Steuereingangsklemmen an. Diese Eingänge weisen eine aktive 24-VDC-Spannung auf und müssen über potenzialfreie Kontakte angesteuert werden. Die Kabel zu den Steuereingängen müssen getrennt von Netz- und Motorkabeln verlegt werden.
4.1.4 Serielle Kommunikation
In der Hand-Steuerung ist die serielle Kommunikation immer aktiviert. Im Fern-Betrieb kann diese Funktion aktiviert oder deaktiviert werden (siehe Par. 3-2).
4.1.5 Erdungsklemmen
Die Erdungsklemmen befinden sich auf der Rückseite des Softstarters.
• Die Modelle MCD5-0021B - MCD5-0105B verfügen über eine Klemme. Diese befindet sich auf der Eingangsseite. • Die Modelle MCD5-0131B - MCD5-1600C verfügen über zwei Klemmen, eine auf der Eingangs- und eine auf der Ausgangsseite.
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 11
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4.1.6 Leistungsabschlüsse
Nur Kupferlitzen oder feste Leiter verwenden, die für eine Temperatur von 75 °C ausgelegt sind.
HINWEIS
In einigen Geräten sind die verwendeten Sammelschienen aus Aluminium. Bei Anschluss der Leistungsabschlüsse empfehlen wir eine gründliche Reinigung der Kontaktfläche (mit Schmirgelleinen oder einer Edelstahlbürste) und Verwendung eines entsprechenden Abdichtmittels, um Korrosion zu verhindern.
Kabelquerschnitte
Drehmoment ft-lb Schlitz
MCD5-0021B - MCD5-0105B MCD5-0131B MCD5-0141B - MCD5-0215B
MCD5-0245C MCD5-0360C - MCD50927C MCD5-1200C - MCD5-1600C
Die Sammelschienen an den Modellen MCD5-0360C - MCD5-1600C können für Ein- und Ausgangsfunktionen an der Ober- oder Unterseite angeordnet werden. Für eine Schritt-für-Schritt-Anweisung zum Anordnen der Sammelschienen, siehe Beilage im Lieferumfang.
11.245AH771 Elektrische Installation MCD 500 Produkthandbuch
4 4
E/A Eingang/Ausgang E Eingang A Ausgang
12 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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4.1.7 Motoranschluss
Der Softstarter MCD 500 kann in Reihen- oder Wurzel-3-Schaltung an den Motor angeschlossen werden (3- oder 6-Leiter- Anschluss). Der MCD 500 erkennt den Motoranschluss automatisch und führt die erforderlichen internen Berechnungen durch. Es muss lediglich der Motornennstrom (Par. 1-1) programmiert werden.
HINWEIS
Aus Gründen der Arbeitssicherheit sind die Leistungsklemmen der Modelle bis MCD5-0105B durch Abknicknasen gesichert. Bei Verwendung langer Kabel müssen diese Nasen möglicherweise abgebrochen werden. Für Modelle mit internem Bypass ist kein externes Bypass-Schütz erforderlich.
4.2 Reihenschaltung
4.2.1 Reihenschaltung, interner Bypass
11.034AH771 KM1 F1 1/L1 2/T1
3/L2 4/T2 M 3
5/L3 6/T3
E
13
14
KM1
KM1 Hauptschütz (optional) F1 Sicherungen (optional)
4.2.2 Reihenschaltung, kein Bypass
11.924AH771 Elektrische Installation MCD 500 Produkthandbuch
4 4
KM1 F1 1/L1 2/T1
3/L2 4/T2 M 3
5/L3 6/T3
E
13
14
KM1
KM1 Hauptschütz (optional) F1 Sicherungen (optional)
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 13
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Elektrische Installation MCD 500 Produkthandbuch
4.2.3 Reihenschaltung, externer Bypass
Modelle ohne Bypass verfügen über spezielle Bypass-Klemmen, mit denen die Schutz- und Überwachungsfunktionen des Softstarters auch bei Überbrückung durch ein externes Bypass-Schütz aufrechterhalten werden können. Das Bypass-Schütz muss an die Bypass-Klemmen angeschlossen und über einen programmierbaren Ausgang angesteuert werden. Dieser Ausgang muss zuvor auf Start gesetzt werden (siehe Par. 4-1 - 4-9).
KM2
4 4
KM1 F1
M 3
| 1/L1 2/T1 L1B 3/L2 4/T2 | |||
|---|---|---|---|
| L2B |
11.134AH771 E
13
14
33 KM1
34
KM2
KM1 Hauptschütz KM2 Bypass-Schütz F1 Sicherungen (optional)
HINWEIS
Bei dem Modell MCD5-0245C sind T1B, T2B und T3B die Bypass-Klemmen. Bei den Modellen MCD5-0360C - MCD5-1600C sind L1B, L2B und L3B die Bypass-Klemmen. Die Sicherungen können bei Bedarf auf der Eingangsseite angeordnet werden.
4.3 Wurzel-3-Schaltung
VORSICHT
Bei Anschluss des MCD 500 in Wurzel-3-Schaltung muss in jedem Fall ein Hauptschütz oder ein Trennschalter mit Spannungs- auslöser installiert werden.
HINWEIS
Bei Anschluss in Wurzel-3-Schaltung geben Sie den Motornennstrom in Par. 2-1 Phasensequenz ein. Die Software des MCD 500 berechnet hieraus die Ströme für die Wurzel-3-Schaltung. Par. 15-7 Motoranschluss steht in Werkseinstellung auf Autom. Erkennung und kann eingestellt werden, um den Softstarter in Wurzel-3- oder Reihenschaltung zu betreiben.
14 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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Elektrische Installation MCD 500 Produkthandbuch
4.3.1 Wurzel-3-Schaltung, interner Bypass
4 4
KM1 Hauptschütz F1 Sicherungen (optional)
4.3.2 Wurzel-3-Schaltung, kein Bypass
KM1
U1(1) U2(4)
V1(2) M V2(5) 3 W1(3) W2(6)
| L1 2/T1 | ||
|---|---|---|
| L1 3/ | B | |
| L2 5/ | B | |
| B |
11.005AH771 E
13
14
KM1
KM1 Hauptschütz
F1 Sicherungen (optional)
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 15
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Elektrische Installation MCD 500 Produkthandbuch
4.3.3 Wurzel-3-Schaltung, externer Bypass
Modelle ohne Bypass verfügen über spezielle Bypass-Klemmen, mit denen die Schutz- und Überwachungsfunktionen des MCD 500 auch bei Überbrückung durch ein externes Bypass-Schütz aufrechterhalten werden können. Das Bypass-Relais muss an die Bypass-Klemmen angeschlossen und über einen programmierbaren Ausgang angesteuert werden. Dieser Ausgang muss zuvor auf Start gesetzt werden (siehe Par. 4-1 - 4-9).
4 4
KM1
U1(1)U2(4)
V1(2) M V2(5) 3 W1(3) W2(6)
| 1/L1 2/T1 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| L1B 3/L2 4/T2 | ||||||
| L2B 5/L3 6/T3 | ||||||
| L3B E 13 14 33 34 |
KM1 Hauptschütz KM2 Bypass-Schütz F1 Sicherungen (optional)
HINWEIS
Bei dem Modell MCD5-0245C sind T1B, T2B und T3B die Bypass-Klemmen. Bei den Modellen MCD5-0360C - MCD5-1600C sind L1B, L2B und L3B die Bypass-Klemmen. Die Sicherungen können bei Bedarf auf der Eingangsseite angeordnet werden.
4.4 Stromwerte
Wenden Sie sich für Stromwerte unter Betriebsbedingungen die nicht in den nachstehenden Wertediagrammen aufgeführt sind, an Ihren Lieferanten vor Ort.
Sämtliche Nennwerte sind für eine Aufstellhöhe von 1000 über N.N. und eine Umgebungstemperatur von 40 °C angegeben.
16 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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4.4.1 Reihenschaltung (Bypass)
HINWEIS
Die Modelle MCD5-0021B - MCD5-0215B verfügen über einen internen Bypass. Für die Modelle MCD5-0245C - MCD5-1600C ist ein externes Bypass-Schütz erforderlich.
AC-53b AC-53b AC-53b 3-30:330 4-20:340 4.5-30:330
4 4
MCD5-0021B 21 A 17 A 15 A MCD5-0037B 37 A 31 A 26 A MCD5-0043B 43 A 37 A 30 A MCD5-0053B 53 A 46 A 37 A AC-53b AC-53b AC-53b 3-30:570 4-20:580 4.5-30:570 MCD5-0068B 68 A 55 A 47 A MCD5-0084B 84 A 69 A 58 A MCD5-0089B 89 A 74 A 61 A MCD5-0105B 105 A 95 A 78 A MCD5-0131B 131 A 106 A 90 A MCD5-0141B 141 A 121 A 97 A MCD5-0195B 195 A 160 A 134 A MCD5-0215B 215 A 178 A 148 A MCD5-0245C 255 A 201 A 176 A MCD5-0360C 360 A 310 A 263 A MCD5-0380C 380 A 359 A 299 A MCD5-0428C 430 A 368 A 309 A MCD5-0595C 620 A 540 A 434 A MCD5-0619C 650 A 561 A 455 A MCD5-0790C 790 A 714 A 579 A MCD5-0927C 930 A 829 A 661 A MCD5-1200C 1200 A 1200 A 1071 A MCD5-1410C 1410 A 1319 A 1114 A MCD5-1600C 1600 A 1600 A 1353 A
4.4.2 Reihenschaltung (kein Bypass/Dauerbetrieb)
AC-53a AC-53a AC-53a 3-30:50-6 4-20:50-6 4,5-30:50-6 MCD5-0245C 245 A 195 A 171 A MCD5-0360C 360 A 303 A 259 A MCD5-0380C 380 A 348 A 292 A MCD5-0428C 428 A 355 A 300 A MCD5-0595C 595 A 515 A 419 A MCD5-0619C 619 A 532 A 437 A MCD5-0790C 790 A 694 A 567 A MCD5-0927C 927 A 800 A 644 A MCD5-1200C 1200 A 1135 A 983 A MCD5-1410C 1410 A 1187 A 1023 A MCD5-1600C 1600 A 1433 A 1227 A
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Elektrische Installation MCD 500 Produkthandbuch
4.4.3 Wurzel-3-Schaltung (Bypass)
HINWEIS
Die Modelle MCD5-0021B ~ MCD5-0215B verfügen über einen internen Bypass. Für die Modelle MCD5-0245C ~ MCD5-1600C ist ein externes Bypass-Schütz erforderlich.
AC-53b AC-53b AC-53b 3-30:330 4.20-:340 4.5-30:330
4 4
MCD5-0021B 32 A 26 A 22 A MCD5-0037B 56 A 47 A 39 A MCD5-0043B 65 A 56 A 45 A MCD5-0053B 80 A 69 A 55 A AC-53b AC-53b AC-53b 3-30:570 4-20:580 4.5-30:570 MCD5-0068B 102 A 83 A 71 A MCD5-0084B 126 A 104 A 87 A MCD5-0089B 134 A 112 A 92 A MCD5-0105B 158 A 143 A 117 A MCD5-0131B 197 A 159 A 136 A MCD5-0141B 212 A 181 A 146 A MCD5-0195B 293 A 241 A 201 A MCD5-0215B 323 A 268 A 223 A MCD5-0245C 383 A 302 A 264 A MCD5-0360C 540 A 465 A 395 A MCD5-0380C 570 A 539 A 449 A MCD5-0428C 645 A 552 A 463 A MCD5-0595C 930 A 810 A 651 A MCD5-0619C 975 A 842 A 683 A MCD5-0790C 1185 A 1072 A 869 A MCD5-0927C 1395 A 1244 A 992 A MCD5-1200C 1800 A 1800 A 1607 A MCD5-1410C 2115 A 1979 A 1671 A MCD5-1600C 2400 A 2400 A 2030 A
4.4.4 AC-53-Nennwert für Bypass-Betrieb
145 A: AC-53b 4.5-30 : 570
S S S A ta rts tro m le is tu n g (V iel t f a ac r h t e s s t v r o o n m FL t C a ) rtze it (Sek u u s n z d e e i n t ) (Sekunden) 177HA281.10
Sämtliche Nennwerte sind für eine Aufstellhöhe von 1000 über N.N. und eine Umgebungstemperatur von 40 °C angegeben.
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4.4.5 Wurzel-3-Schaltung (kein Bypass, Dauerbetrieb)
AC-53a AC-53a AC-53a 3-30:50-6 4-20:50-6 4,5-30:50-6 MCD5-0245C 368 A 293 A 257 A MCD5-0360C 540 A 455 A 389 A MCD5-0380C 570 A 522 A 438 A MCD5-0428C 643 A 533 A 451 A MCD5-0595C 893 A 773 A 629 A 4 4 MCD5-0619C 929 A 798 A 656 A MCD5-0790C 1185 A 1042 A 851 A MCD5-0927C 1391 A 1200 A 966 A MCD5-1200C 1800 A 1702 A 1474 A MCD5-1410C 2115 A 1780 A 1535 A MCD5-1600C 2400 A 2149 A 1841 A
4.4.6 AC-53-Nennwert für Dauerbetrieb
S ta rtstro
m
le istu n g
Sämtliche Nennwerte sind für eine Aufstellhöhe von 1000 über N.N. und eine Umgebungstemperatur von 40 °C angegeben.
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4.5 Einstellungen für Min.- und Max.-Strom
Die Einstellungen des MCD 500 für Min.- und Max.-Nennstrom sind vom jeweiligen Modell abhängig:
4 4
| Reihenschaltung | Wurzel-3-Schaltung | |||
|---|---|---|---|---|
| Modell | Minimum | Maximum | Minimum | Maximum |
| MCD5-0021B MCD5-0037B MCD5-0043B MCD5-0053B MCD5-0068B MCD5-0084B MCD5-0089B MCD5-0105B MCD5-0131B MCD5-0141B MCD5-0195B MCD5-0215B MCD5-0245C MCD5-0360C MCD5-0380C MCD5-0428C MCD5-0595C MCD5-0619C MCD5-0790C MCD5-0927C MCD5-1200C MCD5-1410C MCD5-1600C | 5 A 9 A 10 A 11 A 15 A 19 A 20 A 21 A 29 A 34 A 40 A 44 A 51 A 72 A 76 A 86 A 124 A 130 A 158 A 186 A 240 A 282 A 320 A | 23 A 43 A 50 A 53 A 76 A 97 A 100 A 105 A 145 A 170 A 200 A 220 A 255 A 360 A 380 A 430 A 620 A 650 A 790 A 930 A 1200 A 1410 A 1600 A | 7 A 13 A 15 A 16 A 23 A 29 A 30 A 32 A 44 A 51 A 60 A 66 A 77 A 108 A 114 A 129 A 186 A 195 A 237 A 279 A 360 A 423 A 480 A | 34 A 64 A 75 A 79 A 114 A 145 A 150 A 157 A 217 A 255 A 300 A 330 A 382 A 540 A 570 A 645 A 930 A 975 A 1185 A 1395 A 1800 A 2115 A 2400 A |
4.6 Bypass-Schütz
Die Softstarter MCD 500 mit den Modellnummern MCD5-0021B - MCD5-0215B verfügen über einen internen Bypass und benötigen entsprechend kein externes Bypass-Schütz.
Die Softstarter MCD 500 mit den Modellnummern MCD5-0245C - MCD5-1600C verfügen nicht über einen internen Bypass und können mit einem externen Bypass-Schütz installiert werden. Der AC1-Wert des Schützes muss gleich oder größer dem Nennstrom des angeschlossenen Motors sein.
4.7 Hauptschütz
Wenn der MCD 500 in Wurzel-3-Schaltung an den Motor angeschlossen ist, muss ein Hauptschütz installiert werden. Bei Reihen- schaltung ist dieses Schütz optional. Der AC3-Wert des Schützes muss gleich oder größer dem Nennstrom des angeschlossenen Motors sein.
4.8 Trennschalter
Statt eines Hauptschützes kann ein Trennschalter mit Spannungsauslöser eingesetzt werden, um den Motorschaltkreis im Falle der Abschaltung des Motorstarters zu isolieren. Der Spannungsauslöser muss über die Versorgungsseite des Trennschalters oder über eine separate Steuerversorgung gespeist werden.
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4.9 Blindleistungskompensation (Korrektur Leistungsfaktor)
Wenn die Blindleistungskompensation verwendet wird, sollte zum Schalten der Kondensatoren ein spezielles Schütz eingesetzt werden. Die Kondensatoren für die Blindleistungskompensation müssen an der Eingangsseite des Softstarters angeschlossen werden.
VORSICHT
4 4
Die Kondensatoren für die Blindleistungskompensation müssen an der Eingangsseite des Softstarters angeschlossen werden. Das Anschließen von dieser Kondensatoren an der Ausgangsseite des Softstarters führt zur Beschädigung des Softstarters.
4.10 Sicherungen
4.10.1 Netzsicherungen
Die Verwendung von Halbleitersicherungen ermöglicht die Typ-2-Koordination (nach Norm IEC 60947-4-2) und reduziert potenzielle Schäden an den Thyristoren infolge von Überlaststromstößen.
Für die Typ-1-Koordination nach IEC 60947-4-2 können HRC-Sicherungen (z. B. vom Typ Ferraz AJT) verwendet werden.
HINWEIS
Die Adaptive Acceleration Control (AAC) regelt das Motordrehzahlprofil innerhalb des programmierten Zeitraums. Im Vergleich zu herkömmlichen Regelverfahren resultiert diese Regelung möglicherweise in einem höheren Strompegel.
Für Anwendungen, in denen die Adaptive Acceleration Control zum Softstopp von Motoren innerhalb einer Stoppzeit von mehr als 30 Sekunden verwendet wird, ist der Motor-Abzweigschutz wie folgt auszuwählen:
• Standard-HRC-Eingangssicherungen: Min. 150 % des Motornennstroms • Für Motor ausgelegte Eingangssicherungen: Min. Nennwert 100/150 % des Motornennstroms • Min. Langzeiteinstellung des Trennschalters der Motorsteuerung: 150 % des Motornennstroms • Min. Kurzzeiteinstellung des Trennschalters der Motorsteuerung: 400 % des Motornennstroms für 30 Sekunden
Die Sicherungsempfehlungen basieren auf einer Temperatur von 40 °C und einer Aufstellhöhe bis 1000 m über N.N.
HINWEIS
Die Sicherungsauswahl basiert auf einem Anlaufnennstrom von 400 % für 20 Sekunden in Verbindung mit den standardmäßig angegebenen Starts pro Stunde, dem Arbeitszyklus einer Umgebungstemperatur von 40 °C sowie einer Aufstellhöhe bis 1000 m über N.N. Wenden Sie sich für Installationen mit Werten außerhalb dieser Angaben an Ihren Lieferanten vor Ort.
HINWEIS
Diese Sicherungstabellen enthalten nur Empfehlungen. Wenden Sie sich immer an Ihren Lieferanten vor Ort, um die Auswahl für eine bestimmte Anwendung zu bestätigen.
Für mit - gekennzeichnete Modelle ist keine geeignete Sicherung verfügbar.
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4.10.2 Bussmann-Sicherungen, quadratisch (170)
4 4
| Modell | SCR I2t (A2s) | Versorgungsspannung (≤440 VAC) | Versorgungsspannung (≤ 575 VAC) | Versorgungsspannung (≤ 690 VAC) |
|---|---|---|---|---|
| MCD5-0021B MCD5-0037B MCD5-0043B MCD5-0053B MCD5-0068B MCD5-0084B MCD5-0089B MCD5-0105B MCD5-0131B MCD5-0141B MCD5-0195B MCD5-0215B MCD5-0245C MCD5-0360C MCD5-0380C MCD5-0428C MCD5-0595C MCD5-0619C MCD5-0790C MCD5-0927C MCD5-1200C MCD5-1410C MCD5-1600C | 1150 8000 10500 15000 15000 512000 80000 125000 125000 320000 320000 320000 320000 320000 320000 320000 1200000 1200000 2530000 4500000 4500000 6480000 12500000 | 170M1314 170M1316 170M1318 170M1318 170M1319 170M1321 170M1321 170M1321 170M1321 170M2621 170M2621 170M2621 170M2621 170M6010 170M6011 170M6011 170M6015 170M6015 170M6017 170M6019 170M6021 - 170M6019* | 170M1314 170M1316 170M1318 170M1318 170M1319 170M1321 170M1321 170M1321 170M1321 170M2621 170M2621 170M2621 170M2621 170M6010 170M6011 170M6011 170M6015 170M6015 170M6017 170M6019 - - - | 170M1314 170M1316 170M1318 170M1318 170M1318 170M1319 170M1321 170M1321 170M1321 170M2621 170M2621 170M2621 170M2621 170M6010 - - 170M6014 170M6014 170M6016 170M6019 - - - |
- Pro Phase sind zwei parallel geschaltete Sicherungen erforderlich.
22 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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4.10.3 Bussman-Sicherungen – Britische Ausführung (BS88)
4 4
| Modell | SCR I2t (A2s) | Versorgungsspannung (< 440 VAC) | Versorgungsspannung (< 575 VAC) | Versorgungsspannung (< 690 VAC) |
|---|---|---|---|---|
| MCD5-0021B MCD5-0037B MCD5-0043B MCD5-0053B MCD5-0068B MCD5-0084B MCD5-0089B MCD5-0105B MCD5-0131B MCD5-0141B MCD5-0195B MCD5-0215B MCD5-0245C MCD5-0360C MCD5-0380C MCD5-0428C MCD5-0595C MCD5-0619C MCD5-0790C MCD5-0927C MCD5-1200C MCD5-1410C MCD5-1600C | 1150 8000 10500 15000 15000 512000 80000 125000 125000 320000 320000 320000 320000 320000 320000 320000 1200000 1200000 2530000 4500000 4500000 6480000 12500000 | 63FE 120FEE 120FEE 200FEE 200FEE 200FEE 280FM 280FM 280FM 450FMM 450FMM 450FMM 450FMM - 400FMM* - 630FMM* 630FMM* - - - - - | 63FE 120FEE 120FEE 200FEE 200FEE 200FEE 280FM 280FM 280FM 450FMM 450FMM 450FMM 450FMM - 400FMM - 630FMM* 630FMM* - - - - - | 63FE 120FEE 120FEE 200FEE 200FEE 200FEE 280FM 280FM 280FM 450FMM 450FMM 450FMM 450FMM - 400FMM* - - - - - - - - |
- Pro Phase sind zwei parallel geschaltete Sicherungen erforderlich.
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4.10.4 Ferraz-Sicherungen – HSJ
4 4
| Modell | SCR I2t (A2s) | Versorgungsspannung (< 440 VAC) | Versorgungsspannung (< 575 VAC) | Versorgungsspannung (< 690 VAC) |
|---|---|---|---|---|
| MCD5-0021B MCD5-0037B MCD5-0043B MCD5-0053B MCD5-0068B MCD5-0084B MCD5-0089B MCD5-0105B MCD5-0131B MCD5-0141B MCD5-0195B MCD5-0215B MCD5-0245C MCD5-0360C MCD5-0380C MCD5-0428C MCD5-0595C MCD5-0619C MCD5-0790C MCD5-0927C MCD5-1200C MCD5-1410C MCD5-1600C | 1150 8000 10500 15000 15000 51200 80000 125000 125000 320000 320000 320000 320000 320000 320000 320000 1200000 1200000 2530000 4500000 4500000 6480000 12500000 | HSJ40** HSJ80** HSJ90** HSJ110** HSJ125** HSJ175 HSJ175 HSJ225 HSJ250 HSJ300 HSJ350 HSJ400** HSJ450** Nicht geeignet | HSJ40** HSJ80** HSJ90** HSJ110** HSJ125** HSJ175** HSJ175 HSJ225 HSJ250** HSJ300 HSJ350 HSJ400** HSJ450** Nicht geeignet | Nicht geeignet |
** Pro Phase sind zwei in Reihe geschaltete Sicherungen erforderlich.
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4.10.5 Ferraz-Sicherungen – Nordamerikanische Ausführung (PSC 690)
4 4
| Modell | SCR I2t (A2s) | Versorgungsspannung < 440 VAC | Versorgungsspannung < 575 VAC | Versorgungsspannung < 690 VAC |
|---|---|---|---|---|
| MCD5-0021B MCD5-0037B MCD5-0043B MCD5-0053B MCD5-0068B MCD5-0084B MCD5-0089B MCD5-0105B MCD5-0131B MCD5-0141B MCD5-0195B MCD5-0215B MCD5-0245C MCD5-0360C MCD5-0380C MCD5-0428C MCD5-0595C MCD5-0619C MCD5-0790C MCD5-0927C MCD5-1200C MCD5-1410C MCD5-1600C | 1150 8000 10500 15000 15000 51200 80000 125000 125000 320000 320000 320000 320000 320000 320000 320000 1200000 1200000 2530000 4500000 4500000 6480000 12500000 | A070URD30XXX0063 A070URD30XXX0125 A070URD30XXX0125 A070URD30XXX0125 A070URD30XXX0160 A070URD30XXX0200 A070URD30XXX0200 A070URD30XXX0315 A070URD30XXX0315 A070URD30XXX0315 A070URD30XXX0450 A070URD30XXX0450 A070URD30XXX0450 A070URD33XXX0630 A070URD33XXX0700 A070URD33XXX0700 A070URD33XXX1000 A070URD33XXX1000 A070URD33XXX1400 A070URD33XXX1400 A055URD33XXX2250 A055URD33XXX2250 - | A070URD30XXX0063 A070URD30XXX0125 A070URD30XXX0125 A070URD30XXX0125 A070URD30XXX0160 A070URD30XXX0200 A070URD30XXX0200 A070URD30XXX0315 A070URD30XXX0315 A070URD30XXX0315 A070URD30XXX0450 A070URD30XXX0450 A070URD30XXX0450 A070URD33XXX0630 A070URD33XXX0700 A070URD33XXX0700 A070URD33XXX1000 A070URD33XXX1000 A070URD33XXX1400 A070URD33XXX1400 - - - | - A070URD30XXX0125 A070URD30XXX0125 A070URD30XXX0125 A070URD30XXX0160 A070URD30XXX0200 A070URD30XXX0200 A070URD30XXX0315 A070URD30XXX0315 A070URD30XXX0315 A070URD30XXX0450 A070URD30XXX0450 A070URD30XXX0450 A070URD33XXX0630 - - A070URD33XXX1000 A070URD33XXX1000 A070URD33XXX1400 A070URD33XXX1400 - - - |
XXX = Typ der Flachsicherung. Siehe Ferraz-Katalog für weitere Informationen.
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[Seite 27]
Elektrische Installation MCD 500 Produkthandbuch
4.10.6 UL-geprüfte Sicherungen - Kurzschlussschaltvermögen
Modell Nennwert (A) Kurzschlussschaltvermögen 480 V AC Kurzschlussschaltvermögen 600 V AC Ferraz-Sicherung (kA) (kA) MCD5-0021B 23 65 10 AJT50 A070URD30XXX0063 MCD5-0037B 43 65 10 AJT50 A070URD30XXX0125 MCD5-0043B 50 65 10 AJT50 A070URD30XXX0125 MCD5-0053B 53 65 10 AJT60 A070URD30XXX0125 4 4 MCD5-0068B 76 65 10 AJT80 A070URD30XXX0200 MCD5-0084B 97 65 10 AJT100 A070URD30XXX0200 MCD5-0089B 100 65 10 AJT100 A070URD30XXX0200 MCD5-0105B 105 65 10 AJT125 A070URD30XXX0315 MCD5-0131B 145 65 18 AJT150 A070URD30XXX0315 MCD5-0141B 170 65 18 AJT175 A070URD30XXX0315 MCD5-0195B 200 65 18 AJT200 A070URD30XXX0450 MCD5-0215B 220 65 18 AJT250 A070URD30XXX0450 MCD5-0245C 255 85 85 AJT300 A070URD30XXX0450 MCD5-0360C 360 85 85 AJT400 A070URD33XXX0630 MCD5-0380C 380 85 85 AJT450 A070URD33XXX0700 MCD5-0425B 430 85 85 AJT450 A070URD33XXX0700 MCD5-0595C 620 85 85 A4BQ800 A070URD33XXX1000 MCD5-0619C 650 85 85 A4BQ800 A070URD33XXX1000 MCD5-0790C 790 85 85 A4BQ1200 070URD33XXX1400 MCD5-0927C 930 85 85 A4BQ1200 A070URD33XXX1400 MCD5-1200C 1200 100 100 A4BQ1600 A065URD33XXX1800 MCD5-1410C 1410 100 100 A4BQ2000 A055URD33XXX2250 MCD5-1600C 1600 100 100 A4BQ2500 A055URD33XXX2250
26 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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4.11 Schaltbilder
4.11.1 Modelle mit internem Bypass
1/L1 2/T1
3/L2 4/T2
5/L3 6/T3
E
A4 13
A5 14 1 A6 21
07 5 22 + A 24 08 2 24 11 VDC 33
34 16+
15
17 3
18
25
05 4 06 01.524AH771 Elektrische Installation MCD 500 Produkthandbuch
4 4
| 1 | Steuerspannung (modellabhängig) |
|---|---|
| 2 | Ausgänge |
| 07, 08 | Programmierbarer Analogausgang |
| 16, 08 | 24-VDC-Ausgang |
| 3 | Fernbedienungseingänge |
| 11, 16 | Programmierbarer Eingang |
| 15, 16 | Start |
| 17, 18 | Stopp |
| 25, 18 | Reset |
| 4 | Motor-Thermistoreingang (nur PTC) |
| 5 | Relaisausgänge |
| 13, 14 | Relaisausgang A |
| 21, 22, 24 | Relaisausgang B |
| 33, 34 | Relaisausgang C |
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 27
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4.11.2 Modelle ohne Bypass
11.624AH771 Elektrische Installation MCD 500 Produkthandbuch
*
1/L1 2/T1
L1B 3/L2 * 4/T2
L2B 5/L3 * 6/T3
4 4
L3B
E
A4 13
A5 14 1 A6 21
07+ 5 22 A 08 24 2 24 11 VDC 33
34 16+
15
17 3
18
25
05 4 06
| 1 | Steuerspannung (modellabhängig) |
|---|---|
| 2 | Ausgänge |
| 07, 08 | Programmierbarer Analogausgang |
| 16, 08 | 24-VDC-Ausgang |
| 3 | Fernbedienungseingänge |
| 11, 16 | Programmierbarer Eingang |
| 15, 16 | Start |
| 17, 18 | Stopp |
| 25, 18 | Reset |
| 4 | Motor-Thermistoreingang (nur PTC) |
| 5 | Relaisausgänge |
| 13, 14 | Relaisausgang A |
| 21, 22, 24 | Relaisausgang B |
| 33, 34 | Relaisausgang C |
HINWEIS
- Am Ausgang sind Stromwandler des Typs MCD5-0245C angeordnet. Die Bypass-Klemmen sind mit T1B, T2B und T3B gekenn- zeichnet.
28 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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5 Anwendungsbeispiele
abgelegt. Der Starter kann konfiguriert werden, automatisch zu bestimmen, ob der Motor
5.1 Motorüberlastschutz
ausreichend verbleibende Wärmekapazität hat, um erfolgreich erneut zu starten. Der Motorüberlastschutz im MCD 500 nutzt ein thermisches Modell, das zwei Bauteile berücksichtigt: • Durch die Speicherfunktion des Modells ist der Motor in „Warmstart“-Situationen vollständig • Motorwicklungen: Die Wicklungen haben eine geschützt. Das Modell verwendet Daten von der geringe Wärmekapazität und beeinflussen das Echtzeituhr, um Abkühlung zu berücksichtigen, die kurzfristige Wärmeverhalten des Motors. Die auch dann stattfindet, wenn die Steuerspannung Wärme wird hier vom durch sie fließenden Strom entfernt worden ist. erzeugt. Dieses Modell stellt eine Überlastschutzfunktion zur • Motorgehäuse: Das Gehäuse hat eine hohe Verfügung, die einer thermischen Auslösekennlinie nach Wärmekapazität und beeinflusst das langfristige NEMA 10 folgt, durch die Trennung des thermischen Modells Wärmeverhalten des Motors. Das thermische für die Wicklungen bietet sie jedoch auch hervorragenden Modell berücksichtigt zudem: Schutz bei geringen Überlastwerten. • Motorstrom, Eisenverluste, Wicklungswi- derstandverluste, Motorgehäuse und 10000 Wärmekapazitäten der Wicklungen sowie Kühlung im Betrieb und Kühlung im Stillstand. • Den Prozentsatz der Nennkapazität des 1000 Motors. Dies stellt den angezeigten Wert als Wert für das Wicklungsmodell ein und wird u. a. von der Nennstromeinstellung des Motors beeinflusst. 100
HINWEIS
Par. 1-1 Motornennstrom muss auf den Nennstrom des Motors eingestellt sein. Ergänzen Sie diesen Wert nicht um 10 den Überlastwert, da dieser vom MCD 500 berechnet wird.
Der beim MCD 500 verwendete thermische Überlastschutz hat eine Reihe von Vorteilen gegenüber Thermoauslösern. 1 100 200 300
• Der Einfluss der Lüfterkühlung wird beim Betrieb des Motors berücksichtigt. • Mithilfe des tatsächlichen Nennstroms und der Zeit, in der der Rotor statisch ist, kann das Modell präziser eingestellt werden. Die thermischen Eigenschaften der Wicklungen werden gesondert vom Rest des Motors behandelt (d. h., das Modell erkennt, dass die Wicklungen geringe thermische Masse und hohen Wärmewiderstand haben). • Der Wicklungsteil des thermischen Modells spricht im Vergleich zum Gehäuseteil sehr schnell an. Damit kann der Motor näher an seiner sicheren, maximalen Betriebstemperatur laufen und ist gleichzeitig weiterhin vor thermischer Beschä- digung geschützt. • Der Prozentsatz der bei jedem Start verbrauchten Wärmekapazität des Motors wird im Speicher ledom lamreht fo %001 hcaer ot sdnoces ni emiT 01.695AH771 Anwendungsbeispiele MCD 500 Produkthandbuch
5 5
3
2
1
400 500 600 700 800 900 1000
Current (%motor full load current)
-
MSTC1 = 5
-
MSTC1 = 10
-
MSTC1 = 20
1 MSTC ist die Motorstartzeitkonstante und ist als die statische Rotorzeit (Par. 1-2) definiert, wenn der statische Rotorstrom 600 % des Nennstroms beträgt.
5.2 Adaptive Acceleration Control ACC
Bei der Adaptive Acceleration Control (AAC) handelt es sich um eine neue Form der Motorsteuerung basierend auf den motoreigenen Leistungsmerkmalen. Der Benutzer wählt lediglich das Start- oder Stoppprofil aus, das der Last am
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Anwendungsbeispiele MCD 500 Produkthandbuch
besten entspricht, und der Starter regelt den Motor 5.3.2 Stromrampe automatisch entsprechend dem Profil. Der MCD 500 verfügt über folgende drei Profile: Frühbeschleunigung/- Beim Softstart mit Stromrampe wird der Strom von einem verzögerung, Konstante Beschleun./Verzög. und festgelegten Startwert (1) über einen bestimmten Zeitraum Spätbeschleunigung/-verzögerung. (2) auf einen Höchstwert (3) erhöht.
Die AAC arbeitet mit zwei Algorithmen, einem für die Ein Stromrampenstart kann für Anwendungen mit folgenden Bestimmung der Motormerkmale und einem für die Merkmalen in Erwägung gezogen werden: Regelung des Motors. Beim ersten Start ermittelt der MCD 500 die Motormerkmale bei Nulldrehzahl und bei Max.- • Die Last variiert zwischen den Starts (z. B. eine Drehzahl. Bei den nachfolgenden Starts und Stopps passt der Fördereinrichtung, die beladen oder unbeladen Starter die Regelung dynamisch an, damit die Istleistung des 5 5 anlaufen kann). Stellen Sie den Startstrom (Par. 1-5) Motors während dem Start dem ausgewählten Profil auf einen Wert, mit dem ein leicht belasteter Motor entspricht. Der Starter erhöht die Speiseleistung des Motors, gestartet wird, und die Stromgrenze (Par. 1-4) auf wenn die Istdrehzahl für das Profil zu niedrig ist und einen Wert, mit dem ein schwer belasteter Motor umgekehrt. gestartet wird. • Die Last läuft leicht an, die Startzeit muss jedoch
5.3 Startmodi
verlängert werden (z. B. Zentrifugalpumpe, bei der der Rohrdruck langsam aufgebaut werden muss).
5.3.1 Dauerstrom
• Die Stromversorgung ist begrenzt (z. B. Genera- torsatz), und durch eine langsame Belastung steht Das Anlegen von Dauerstrom ist die herkömmliche Form des der Stromversorgung eine längere Reaktionszeit Softstarts. Dabei wird der Strom von 0 auf einen festgelegten zur Verfügung. Wert erhöht und auf diesem Wert stabil gehalten, bis der Motor beschleunigt hat.
Das Starten mit Dauerstrom ist ideal geeignet für Anwendungen, in denen der Startstrom einen bestimmten Pegel nicht überschreiten darf.
5.3.3 Adaptive Acceleration Control ACC
So regeln Sie die Startleistung mit der Adaptive Acceleration Control (AAC):
-
Wählen Sie im Menü Startmodus (Par. 1-3) 1: Startstrom (Par. 1-5) Adaptive Regelung aus. 2: Stromgrenze (Par. 1-4)
-
Legen Sie die gewünschte Startrampenzeit fest 3: Volllaststrom (Par. 1-6).
-
Wählen Sie das gewünschte Adapt. Startprofil aus (Par. 1-13).
-
Setzen Sie die Startstromgrenze (Par. 1-4) so hoch, dass ein erfolgreicher Start möglich ist. Der erste AAC-Start erfolgt mit Dauerstrom. So kann der MCD 500 die Merkmale des angeschlossenen
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Motors ermitteln. Bei nachfolgenden Starts mit Adaptive Acceleration Control greift der MCD 500 auf diese Motordaten zurück.
4
1
2 lhazherD
Zeit
- Frühbeschleunigung
- Konstante Beschleun.
- Spätbeschleunigung
- Startrampenzeit (Par. 1-6)
Tabelle 5.1 Adapt. Startprofil (Par. 1-13)
HINWEIS
AAC (Adaptive Acceleration Control) regelt die Last entsprechend dem programmierten Profil. Der Startstrom ist abhängig von dem ausgewählten Beschleunigungsprofil und der programmierten Startzeit. Wenn der MCD 500 für Start oder Stopp über die adaptive Regelung AAC programmiert wurde oder der Starter vor der endgültigen Installation mit einem anderen Motor getestet wurde, muss der Starter die Kennwerte des neuen Motors ermitteln. Der MCD 500 ermittelt die Kennwerte des angeschlossenen Motors automatisch neu, wenn Par. 1-1 Motornennstrom oder Par. 1-12 Adapt. Regelverst. geändert wird.
5.3.4 Kickstart
Beim Kickstart wird zu Beginn der Startsequenz kurzzeitig eine Drehmomentverstärkung erzeugt. Diese Funktion kann in Verbindung mit einem Stromrampen- oder einem Dauerstromstart eingesetzt werden.
Die Kickstart-Funktion ist nützlich für den Start von Lasten, die ein hohes Anlaufmoment erfordern, dann aber leicht beschleunigen (z. B. Schwungräder, wie Pressen). )smortssbeirtebnneN sed %( mortS Anwendungsbeispiele MCD 500 Produkthandbuch
Rotordrehzahl (% volle Drehzahl)
5 5
1: Kickstart-Stufe (Par. 1-7) 2: Kickstart-Zeit (Par. 1-8) 3: Startstrom (Par. 1-5) 4: Startrampenzeit (Par. 1-6) 5: Stromgrenze (Par. 1-4) 6: Volllaststrom
5.4 Stoppmodi
5.4.1 Freilaufstopp
Beim Freilaufstopp erfolgt eine natürliche Verlangsamung des Motors ohne Regelungseingriffe des Softstarters. Die erforderliche Stoppzeit ist lastabhängig.
5.4.2 TVR-Softstopp
Durch eine zeitgesteuerte Spannungsrampe wird die Motorspannung über einen festgelegten Zeitraum schrittweise reduziert. Nach Abschluss der Stopprampe läuft die Last möglicherweise weiter.
Ein Stopp per zeitgesteuerter Spannungsrampe ist nützlich für Anwendungen, in denen eine verlängerte Stoppzeit erforderlich ist oder Transienten in der Stromversorgung von Generatorsätzen vermieden werden müssen.
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 31
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)gnunnapS nellov red %( gnunnapS
Zeit
1: Stoppzeit (Par. 1-11)
5.4.3 Adaptive Acceleration Control ACC
So regeln Sie die Stoppleistung anhand der Adaptive Accele- ration Control (AAC):
-
Wählen Sie im Menü Stoppmodus (Par. 1-10) den Eintrag Adaptive Regelung aus.
-
Stellen Sie die gewünschte Stoppzeit ein (Par. 1-11).
-
Wählen Sie das erforderliche Adaptive Stoppprofil aus (Par. 1-14).
lhazherD Der erste Stopp der adaptiven Verzögerungsregelung unter AAC ist ein normaler Softstopp. So kann der MCD 500 die Merkmale des angeschlossenen Motors ermitteln. Bei nachfolgenden Stopps mit adaptiver Regelung greift der MCD 500 auf diese Motordaten zurück.
HINWEIS
Adaptive Regelung regelt die Last entsprechend dem programmierten Profil. Der Stoppstrom ist abhängig von dem ausgewählten Verzögerungsprofil und der Stoppzeit. Wenn der MCD 500 für Start oder Stopp über die adaptive Regelung AAC programmiert wurde oder der Starter vor der endgültigen Installation mit einem anderen Motor getestet wurde, muss der Starter die Kennwerte des neuen Motors ermitteln. Der MCD 500 ermittelt die Kennwerte des angeschlossenen Motors automatisch neu, wenn Par. 1-1 Motornennstrom oder Par. 1-12 Adapt. Regelverst. geändert wird.
5.4.4 Bremse
HINWEIS
Wenn das Bremsmoment zu hoch eingestellt ist, stoppt der Motor vor dem Ende der Bremszeit und erwärmt sich unnöti- gerweise. Daraus können Motorschäden resultieren.
Bremsen mit dem MCD 500:
• Kein DC-Bremsschütz erforderlich • Durch Steuerung aller drei Phasen werden die Bremsströme und die damit verbundene Erwärmung gleichmäßig im Motor verteilt.
Zeit
- Frühverzögerung
- Konstante Verzög.
- Spätverzögerung
- Stoppzeit (Par. 1-10)
Tabelle 5.2 Adaptives Stoppprofil AAC (Par. 1-14)
HINWEIS
Adaptive Regelung verlangsamt den Motor nicht aktiv und stoppt den Motor auch nicht schneller als ein Freilaufstopp. Verwenden Sie zum Verkürzen der Stoppzeit von Lasten mit hohem Trägheitsmoment eine Bremse. lhazherD Anwendungsbeispiele MCD 500 Produkthandbuch
5 5
Zeit
1: Stoppzeit (Par. 1-11) 2: Bremszeit (Par. 1-16) 3: Freilaufstoppzeit
Das Bremsen verläuft in zwei Stufen:
- Vorbremsen: Es wird ein vorübergehendes Bremsmoment ausgeübt, um die Motordrehzahl
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Anwendungsbeispiele MCD 500 Produkthandbuch
bis zu einem Punkt zu reduzieren, an dem eine 100% vollständige Bremsung eingeleitet werden kann (bei ungefähr 70 % der Nenndrehzahl). 90% 80% 2. Vollständiges Bremsen: Das maximale 70% Bremsmoment wird ausgeübt. Bei Drehzahlen über 3 3 70 % Nenndrehzahl ist dies jedoch nicht effektiv. 60% 50% So konfigurieren Sie die Bremsfunktion des MCD 500: 40%
- Stellen Sie in Par. 1-11 die gewünschte Stoppzeit 30% 1 ein (1). Dabei handelt es sich um die Gesamt- 20% bremszeit. Diese Zeit muss länger als die Bremszeit 10%
5 5
(Par. 1-16) eingestellt werden, damit im Rahmen 0% 177HA512.11 der Vorbremsung die Motordrehzahl auf rund 70 % 10% reduziert werden kann. Wenn die Stoppzeit zu kurz 20% 2 eingestellt ist, schlägt der Bremsvorgang fehl, und 30% der Motor trudelt im Freilauf aus. 40% 2. Setzen Sie die Bremszeit (Par. 1-16) auf ca. 1/4 der 50% programmierten Stoppzeit. Dabei handelt es sich um die Zeit, die für die vollständige Bremsung (2) zur Verfügung steht.
- JOG vorwärts
- Stellen Sie das Bremsmoment (Par. 1-15) 2. JOG Reversierung entsprechend der gewünschten Stoppleistung ein. 3. Normal Betrieb Wenn ein zu niedriger Wert eingestellt wird, stoppt der Motor nicht komplett und trudelt am Ende des Die Aktivierung des JOG-Betriebs muss über einen program- Bremszeitraums im Freilauf aus. mierbaren Eingang erfolgen (Par. 3-3 Funktion Eingang A). Wenden Sie sich für Installationen mit einem externen Nulldrehzahlgeber (z. B. Anwendungen mit variabler Last Wählen Sie zum Stoppen des JOG-Betriebs eine der während des Bremszyklus) an Ihren Lieferanten vor Ort. folgenden Optionen:
5.5 JOG-Betrieb • Entfernen Sie den JOG-Befehl • Drücken Sie die Taste OFF auf dem LCP Im JOG-Betrieb läuft der Motor zur Ausrichtung der Last oder • Aktivieren Sie das Not-Aus über die program- zu Wartungszwecken mit reduzierter Drehzahl. Der JOG- mierbaren Eingänge am LCP Betrieb des Motors ist in Links- und Rechtslauf möglich. Der JOG-Betrieb beginnt wieder am Ende einer Wiederan- Das maximal verfügbare Drehmoment für den JOG-Betrieb laufverzögerung, wenn der JOG-Befehl weiter vorliegt. Alle ist je nach Motor ca. 50-75 % des Nenndrehmoments. Das anderen Befehle außer dem oben genannten werden im verfügbare Drehmoment für den JOG-Betrieb im JOG-Betrieb ignoriert. Rückwärtslauf ist ca. 50-75 % des Drehmoments in Vorwärts- richtung. Passen Sie die Höhe des JOG-Drehmoments über HINWEIS Par. 15-8 an. JOG arbeitet im 2-Draht-Modus unabhängig vom Zustand der fernbedienten Start-, Stopp- und Reset-Eingänge.
HINWEIS
Einstellung von Par. 15-8 über 50 % kann verstärkte Wellen- HINWEIS vibrationen hervorrufen. Der JOG-Betrieb ist nur für den Hauptmotor verfügbar (weitere Informationen zum primären und sekundären Motorsatz finden Sie unter „Sekundärer Motorsatz“). Softstart und Softstopp sind während des JOG-Betriebs nicht möglich.
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 33
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Anwendungsbeispiele MCD 500 Produkthandbuch
VORSICHT
Betrieb mit langsamer Drehzahl ist aufgrund reduzierter Motorkühlung nicht für Dauerbetrieb bestimmt. JOG-Betrieb ändert das Heizprofil des Motors und reduziert die Genauigkeit des thermischen Motormodells. Der Motorüber- lastungsschutz reicht zum Schutz des Motors während des JOG-Betriebs nicht aus!
5.6 Betrieb in Wurzel-3-Schaltung
Bei Betrieb in Wurzel-3-Schaltung werden die AAC-, JOG-
5 5
und Bremsfunktionen (6-Leiter-Anschluss) nicht unterstützt. Wenn diese Funktionen bei Anschluss des Starters in Wurzel-3-Schaltung programmiert sind, weist der Starter folgendes Verhalten auf:
AAC-Start Der Starter führt einen Start mit Dauerstrom aus. AAC- Der Starter führt einen TVR-Softstopp aus, wenn die Stopp Stoppzeit >0 s ist. Wenn die Stoppzeit auf 9 s gesetzt ist, führt der Starter einen Freilaufstopp aus. Festdrehz Der Starter gibt eine Warnung mit der Fehlermeldung ahl JOG Nicht unterst. Option aus. Bremse Der Starter führt einen Freilaufstopp aus.
HINWEIS
Bei Betrieb in Wurzel-3-Schaltung ist die Funktion Stromung- leichgewicht der einzige aktive Phasenfehlerschutz. Während dieses Betriebs darf dieser Schutz nicht deaktiviert werden.
HINWEIS
Betrieb in Wurzel-3-Schaltung ist nur bei einer Netzspannung ≤ 600 VAC möglich.
34 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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Anwendungsbeispiele MCD 500 Produkthandbuch
5.7 Typische Anlaufströme
Anhand dieser Informationen können Sie den erforderlichen Anlaufstrom für Ihre Anwendung bestimmen.
HINWEIS
Diese Anlaufstromanforderungen sind typische Werte und für die meisten Anwendungen zutreffend. Jedoch können die Anlauf- moment- und Leistungsanforderungen von Motoren und Maschinen variieren. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Lieferanten vor Ort.
5 5
| Anwendung | Typischer Anlaufstrom |
|---|---|
| Allgemein & Wasser Agitator 4,0 x Nennstrom Zentrifugalpumpe 3,5 x Nennstrom Kompressor (Schraube, unbeladen) 3,0 x Nennstrom Kompressor (Hubkolben, unbeladen) 4,0 x Nennstrom Förderband 4,0 x Nennstrom Lüfter (gedämpft) 3,5 x Nennstrom Lüfter (ungedämpft) 4,5 x Nennstrom Mischer 4,5 x Nennstrom Verdrängerpumpe 4,0 x Nennstrom Unterwasserpumpe 3,0 x Nennstrom | |
| Metalle & Bergbau Förderband 4,5 x Nennstrom Staubfang 3,5 x Nennstrom Zerkleinerer 3,0 x Nennstrom Hammermühle 4,5 x Nennstrom Steinbrecher 4,0 x Nennstrom Rollenförderer 3,5 x Nennstrom Wälzmühle 4,5 x Nennstrom Kettenstern 4,0 x Nennstrom Drahtziehmaschine 5,0 x Nennstrom | |
| Nahrungsmittelverarbeitung Flaschenspülmaschine 3,0 x Nennstrom Zentrifugen 4,0 x Nennstrom Trockner 4,5 x Nennstrom Mühlen 4,5 x Nennstrom Palletierer 4,5 x Nennstrom Abscheider 4,5 x Nennstrom Schneidemaschine 3,0 x Nennstrom | |
| Zellstoff und Papier Trockner 4,5 x Nennstrom Einstampfmaschine 4,5 x Nennstrom Schredder 4,5 x Nennstrom | |
| Petrochemie Kugelmühle 4,5 x Nennstrom Zentrifugen 4,0 x Nennstrom Extruder 5,0 x Nennstrom Förderschnecke 4,0 x Nennstrom | |
| Transport und Werkzeugmaschinen Kugelmühle 4,5 x Nennstrom Zerkleinerer 3,5 x Nennstrom Materialtransportband 4,0 x Nennstrom Palletierer 4,5 x Nennstrom Presse 3,5 x Nennstrom Wälzmühle 4,5 x Nennstrom Drehteller 4,0 x Nennstrom | |
| Bauholz und Holzprodukte Bandsäge 4,5 x Nennstrom Spanmaschine 4,5 x Nennstrom Kreissäge 3,5 x Nennstrom Rindenentferner 3,5 x Nennstrom Blechkantenhobelmaschine 3,5 x Nennstrom Hydrokrafteinheit 3,5 x Nennstrom Hobelmaschine 3,5 x Nennstrom Schleifmaschine 4,0 x Nennstrom |
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5.8 Installation mit Hauptschütz
Der MCD 500 wird mit einem Hauptschütz (Betriebsart AC3) installiert. Die Steuerspannung muss über die Eingangsseite des Schützes angelegt werden.
Das Hauptschütz wird durch den Hauptschützausgang des MCD 500 angesteuert. Dieser ist standardmäßig Ausgangsrelais A (Klemme 13 und 14) zugewiesen.
KM1 F1 1/L1 2/T1
3/L2 4/T2 6 7
5/L3 6/T3
E
A4 13
A5 14 1 A6 21 KM1
07+ 5 22 A 24 08 2 11 33
34 16+
15
S1 17 3
18
S2 25
05 4 06 01.225AH771 Anwendungsbeispiele MCD 500 Produkthandbuch
5 5
24 VDC
| 1 | Steuerspannung (modellabhängig) | KM1 | Hauptschütz |
|---|---|---|---|
| 2 | 24-VDC-Ausgang | F1 | Halbleitersicherungen (optional) |
| 3 | Fernbedienungseingänge | S1 | Start/Stopp |
| 4 | Motor-Thermistoreingang (nur PTC) | S2 | Reset-Schütz |
| 5 | Relaisausgänge | 13, 14 | Relaisausgang A |
| 6 | Dreiphasige Versorgungsspannung | 21, 22, 24 | Relaisausgang B |
| 7 | Motorklemmen | 33, 34 | Relaisausgang C |
Parametereinstellungen: • Par. 4-1 Funktion Relais A • Auswahl von Hauptschütz: Weist Relaisausgang A die Hauptschützfunktion zu (Standardwert).
36 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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5.9 Installation mit Bypass-Schütz
Der MCD 500 wird mit einem Bypass-Schütz (Betriebsart AC1) installiert. Das Bypass-Schütz wird durch den Betriebsausgang des MCD 500 angesteuert. Dieser ist standardmäßig Ausgangsrelais B (Klemme 21, 22 und 24) zugewiesen.
KM1
F1 1/L1 2/T1
L1B
6 3/L2 4/T2 7
L2B
5/L3 6/T3
L3B
E
A4 13
A5 14 1 A6 21
07+ 5 22 A 08 24 2 11 2 V 4 D C 33 KM1
34 16+
S1 15 S2 17 3
18
S3 25
05 4 06 01.325AH771 Anwendungsbeispiele MCD 500 Produkthandbuch
5 5
| 1 | Steuerspannung (modellabhängig) | KM1 | Bypass-Schütz |
|---|---|---|---|
| 2 | 24-VDC-Ausgang | F1 | Halbleitersicherungen (optional) |
| 3 | Fernbedienungseingänge | S1 | Start-Schütz |
| 4 | Motor-Thermistoreingang (nur PTC) | S2 | Stopp-Schütz |
| 5 | Relaisausgänge | S3 | Reset-Schütz |
| 6 | Dreiphasige Versorgungsspannung | 13, 14 | Relaisausgang A |
| 7 | Motorklemmen | 21, 22, 24 | Relaisausgang B |
| 33, 34 | Relaisausgang C |
Parametereinstellungen: • Parameter 4-4 Funktion Relais B • Auswahl von Start: Weist Relaisausgang B die Startfunktion zu (Standardwert).
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 37
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5.10 Notbetrieb
Im normalen Betrieb erfolgt die Steuerung des MCD 500 über ein externes 2-Draht-Signal (Klemme 17 und 18).
Im Notbetrieb erfolgt die Steuerung über eine an Eingang A angeschlossene 2-Draht-Schaltung (Klemme 11 und 16). Wenn Eingang A geschlossen ist, steuert der MCD 500 den Motor und ignoriert sämtliche Abschaltzustände.
KM1 F1 1/L1 2/T1
3/L2 4/T2 6 7
5/L3 6/T3
E
A4 13
A5 14 1 A6 21
07+ 5 22 A 08 24 2 24 S3 11 VDC 33
34 16+
15
S1 17 3
18
S2 25
05 4 06 01.425AH771 Anwendungsbeispiele MCD 500 Produkthandbuch
5 5
| 1 | Steuerspannung (modellabhängig) | S1 | Start-/Stopp-Schütz |
|---|---|---|---|
| 2 | 24-VDC-Ausgang | S2 | Reset-Schütz |
| 3 | Fernbedienungseingänge | S3 | Notbetrieb-Schütz |
| 4 | Motor-Thermistoreingang (nur PTC) | 13, 14 | Relaisausgang A |
| 5 | Relaisausgänge | 21, 22, 24 | Relaisausgang B |
| 6 | Dreiphasige Versorgungsspannung | 33, 34 | Relaisausgang C |
| 7 | Motorklemmen |
Parametereinstellungen: • Par. 3-3 Funktion Eingang A • Auswahl von Notbetrieb: Weist Eingang A die Funktion Notbetrieb zu. • Par. 15-3 (Notbetrieb) • Auswahl von Aktivieren: Aktiviert den Notbetrieb.
38 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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5.11 Hilfsschaltkreis für Abschaltung
Im normalen Betrieb erfolgt die Steuerung des MCD 500 über ein externes 2-Draht-Signal (Klemme 17 und 18).
Eingang A (Klemme 11 und 16) ist an einen externen Abschaltschaltkreis angeschlossen (z. B. Niederdruck-Alarmschalter für eine Pumpenanlage). Wenn dieser externe Schaltkreis geschlossen wird, schaltet der Softstarter ab, und der Motor wird angehalten.
KM1 F1 1/L1 2/T1
3/L2 4/T2 6 7
5/L3 6/T3
E
A4 13
A5 14 1 A6 21
07+ 5 22 A 08 24 2 24 S3 11 VDC 33 34 16+
15
S1 17 3
18
S2 25
05 4 06 01.525AH771 Anwendungsbeispiele MCD 500 Produkthandbuch
5 5
| 1 | Steuerspannung (modellabhängig) | S1 | Start-/Stopp-Schütz |
|---|---|---|---|
| 2 | 24-VDC-Ausgang | S2 | Reset-Schütz |
| 3 | Fernbedienungseingänge | S3 | Hilfsabschalt-Schütz |
| 4 | Motor-Thermistoreingang (nur PTC) | 13, 14 | Relaisausgang A |
| 5 | Relaisausgänge | 21, 22, 24 | Relaisausgang B |
| 6 | Dreiphasige Versorgungsspannung | 33, 34 | Relaisausgang C |
| 7 | Motorklemmen |
Parametereinstellungen: • Par. 3-3 Funktion Eingang A • Auswahl von Eingangsabsch. (N/O): Eingang A wird die Hilfsabschaltungsfunktion (N/O) zugewiesen. • Par. 3-4 Name Eingang A • Auswahl eines Namens, z. B. Geringer Druck: Eingang A wird ein Name zugewiesen. • Par. 3-8 Remote Reset Logik • Auswahl nach Bedarf, z. B. Normal geschl. (N/C): Der Eingang reagiert wie ein Öffner.
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 39
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Anwendungsbeispiele MCD 500 Produkthandbuch
5.12 Softstopp
Bei Lasten mit hohem Trägheitsmoment kann der MCD 500 für einen Softstopp konfiguriert werden.
In dieser Anwendung wird der MCD 500 im Vorwärtslauf mit Bremsschützen eingesetzt. Wenn der MCD 500 ein Startsignal empfängt (Taste S1), schließt er das Vorwärtslauf-Schütz (KM1) und steuert den Motor gemäß den programmierten Hauptmo- toreinstellungen.
Wenn der MCD 500 ein Stoppsignal empfängt (Taste S2), öffnet er das Vorwärtslauf-Schütz (KM1) und schließt nach einer Verzögerungszeit von ca. 2-3 Sekunden das Bremsschütz (KT1). KA3 wird ebenfalls geschlossen, um die Sekundärmotoreinstel- 5 5 lungen zu aktivieren (diese müssen vom Benutzer für das gewünschte Stoppverhalten programmiert werden).
Wenn sich die Motordrehzahl dem Wert 0 nähert, stopp der externe Wellendrehgeber (A2) den Softstarter und öffnet das Bremsschütz (KM2).
5
F1
1/L13/L25/L3 A4 A5 A6 05 06 33 1 3 6 2 3 64
2/T14/T26/T3E 11 15 16 17 18 25 34 KA3 KA2 S3
KA1 KA3 S2 KA4 A2
KM2
KT2 KT1 S1 KA1KM1KM2KA1 KM1 Y1 KT1KM2 Y1 KT2
Y2 Y2
| KM1 | |||
|---|---|---|---|
| KM1 |
01.625AH771 KM1 KM2 KA1 KA2 KA3 KA4 M1
| 1 | Steuerspannung (modellabhängig) | KA3 | Bremsrelais |
|---|---|---|---|
| 2 | Fernbedienungseingänge | KA4 | Drehgeberrelais |
| 3 | Motor-Thermistoreingang (nur PTC) | KM1 | Netzschütz (Betrieb) |
| 4 | Relaisausgänge | KM2 | Netzschütz (Bremsen) |
| 5 | Dreiphasige Versorgungsspannung | KT1 | Betriebszeitverzögerung |
| 6 A2 | Motorklemmen Wellendrehgeber | KT2 | Bremszeitverzögerung |
| S1 | Start-Schütz | ||
| KA1 | Betriebsrelais | S2 | Stopp-Schütz |
| KA2 | Startrelais | S3 | Reset-Schütz |
Parametereinstellungen: • Par. 3-3 Funktion Eingang A • Auswahl von Auswahl Motorsatz: Weist Eingang A die Motorsatzauswahl zu. • Das Startverhalten wird in Primärer Motorsatz (Parametergruppe 1) eingestellt. • Das Bremsverhalten wird in den Sekundärmotoreinstellungen (Parametergruppe 7) eingestellt. • Par. 4-7 Funktion Relais C • Auswahl von Abschaltung: Weist Relaisausgang C die Abschaltfunktion zu.
HINWEIS
Wenn der MCD-500 bei Netzfrequenz (Par. 16-5 Frequenz) abschaltet, wenn das Bremsschütz KM2 öffnet, passen Sie die Einstel- lungen in Par. 2-8 - 2-10 an.
40 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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5.13 Motor mit zwei Drehzahlen
Der MCD 500 kann für die Steuerung von Dahlandermotoren mit zwei Drehzahlen über ein Hochdrehzahl-Schütz (KM1), ein Niederdrehzahl-Schütz (KM2) sowie ein Sternschütz (KM3) konfiguriert werden.
HINWEIS
PAM-Motoren (Pole Amplitude Modulation) ändern ihre Drehzahl durch eine Umschaltung der Statorfrequenz über eine externe Wicklungskonfiguration. Für diese Motoren mit zwei Drehzahlen sind Softstarter nicht geeignet.
Wenn der Softstarter ein Hochdrehzahl-Startsignal empfängt, schließt er das Hochdrehzahl-Schütz (KM1) sowie das Sternschütz (KM3) und steuert den Motor gemäß den Hauptmotoreinstellungen (Par. 1-1 - 1-16).
Wenn der Softstarter ein Niederdrehzahl-Startsignal empfängt, schließt er das Niederdrehzahl-Schütz (KM2). Dadurch wird Eingang A geschlossen, und der MCD 500 steuert den Motor gemäß den Sekundärmotoreinstellungen (Par. 7-1 - 7-16).
01.725AH771 Anwendungsbeispiele MCD 500 Produkthandbuch
5 5
KM3
T4
T5
T6 5 KM2 F1 T1 1/L1 2/T1 4 T2 3/L2 4/T2 T3 5/L3 6/T3 KM1 E A4
A5 1 KM3 KM1 A6
KA1 11 21 KA2 KM2 KM3 16 3 24 KA1 KM3 KM1 15 22 KM1 KM2 KM2 17 2
18 KA2 S1 25 6 KA1
KA1
7 KA2
| 1 | Steuerspg. | KA1 | Fernstart-Relais (Niederdrehzahl) |
|---|---|---|---|
| 2 | Fernbedienungseingänge | KA2 | Fernstart-Relais (Hochdrehzahl) |
| 3 | Relaisausgänge | KM1 | Netzschütz (Hochdrehzahl) |
| 4 | Dreiphasige Versorgungsspannung | KM2 | Netzschütz (Niederdrehzahl) |
| 5 | Motorklemmen | KM3 | Sternschütz (Hochdrehzahl) |
| 6 | Niederdrehzahl-Fernstarteingang | S1 | Reset-Schütz |
| 7 | Hochdrehzahl-Fernstarteingang | 21, 22, 24 | Relaisausgang B |
HINWEIS
Die Schütze KM2 und KM3 müssen mechanisch verriegelt werden.
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Anwendungsbeispiele MCD 500 Produkthandbuch
Parametereinstellungen: • Par. 3-3 Funktion Eingang A • Auswahl von Auswahl Motorsatz: Weist Eingang A die Motorsatzauswahl zu. • Das Hochdrehzahlverhalten wird in Par. 1-1 - 2-9 eingestellt. • Das Niederdrehzahlverhalten wird in Par. 7-1 - 7-16 eingestellt. • Par. 4-4 Funktion Relais B • Auswahl von Abschaltung: Weist Relaisausgang B die Abschaltfunktion zu.
HINWEIS
5 5 Wenn der MCD-500 bei Netzfrequenz (Par. 16-5 Frequenz) abschaltet, wenn das Hochdrehzahl-Startsignal (7) nicht mehr vorhanden ist, passen Sie die Einstellungen in Par. 2-8 - 2-10 an
42 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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Betrieb MCD 500 Produkthandbuch
6 Betrieb
6.1 Betrieb und das LCP
6.1.1 Betriebsarten
In Betriebsart „Hand On“:
• Drücken Sie zum Softstart (Sanftanlauf) des Motors 1 [HAND ON] auf dem LCP. • Drücken Sie [OFF] auf dem LCP, um den Motor zu stoppen. 6 6 • Drücken Sie [RESET] auf dem LCP, um eine Abschaltung des Starters zu quittieren. 2 • Drücken Sie für ein Not-Aus des Motors die Taste [OFF] und [RESET] des LCP gleichzeitig. Der Softstarter trennt die Leistungsversorgung des Motors und öffnet das Hauptschütz. Der Motor trudelt im Freilauf aus. Ein Not-Aus ist auch über 3 einen programmierbaren Eingang möglich.
In Betriebsart „Auto On“:
• Zum Softstart des Motors aktivieren Sie den Fernstarteingang. • Zum Stoppen des Motors aktivieren Sie den 4 Fernstoppeingang. • Zum Quittieren einer Abschaltung des Starters aktivieren Sie den Fernquittierungseingang. ®
HINWEIS
Die Brems- und JOG-Funktionen stehen nur bei in Reihe geschalteten Motoren zur Verfügung (siehe Betrieb in 0 1 Wurzel-3-Schaltung). 3. 8 3 5 A H 7 7 1
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Betrieb MCD 500 Produkthandbuch
1 Vierzeilige Anzeige für Status- und Programmier- • Die Steuerung über serielle Netzwerkkommuni- angaben. kation ist in der Betriebsart „Hand On“ immer 2 Tasten zur Anzeigesteuerung: deaktiviert und Start/Stopp-Befehle über das Status: Zurück zu den Zustandsanzeigen. serielle Netzwerk können in der Betriebsart „Auto Quick Menu: Öffnen des Quick-Menüs. On“ in Par. 3-2 Fernkommunikation aktiviert oder Main Menu: Öffnen des Hauptmenüs. deaktiviert werden. Alarm Log: Öffnen des Fehlerspeichers. Der MCD 500 kann zudem für einen Auto Start/Stopp 3 Tasten zur Menünavigation: konfiguriert werden. Diese Funktion ist nur in der Betriebsart BACK: Verlassen des Menüs oder Parameters oder „Auto On“ verfügbar und muss in Par. 5-1 - 5-4 konfiguriert Abbrechen einer Parameteränderung. werden. In der Betriebsart „Hand On“ ignoriert der Starter die OK: Aufrufen eines Menüs oder Parameters oder Einstellung für Auto Start/Stopp. Speichern einer Parameteränderung. ▲ ▼: Navigieren zum nächsten oder vorherigen Menü Der Wechsel zwischen Hand On und Auto On ist über die oder Parameter, Ändern der aktuellen Parameterein- Tasten zur Hand-Steuerung auf dem LCP möglich. 6 6 stellung oder Blättern durch die Statusbildschirme. 4 Tasten zur Hand-Steuerung des Softstarters: HAND ON: Start des Motors und Wechsel auf Betriebsart Hand on: Start des Motors und Wechsel auf Hand- „Hand On“. Steuerung. OFF: Stoppen des Motors und Wechsel auf Betriebsart „Hand Off: Stoppen des Motors (nur in der Betriebsart „Hand On“. On“ aktiv). AUTO ON: Einstellung des Starters auf Betriebsart „Auto On“. Auto on: Einstellung des Starters auf Betriebsart „Auto RESET: Quittieren einer Abschaltung (nur in Betriebsart On“. „Hand On“). RESET: Quittieren einer Abschaltung (nur in Betriebsart „Hand On“). Der MCD 500 kann in Par. 3-1 vor Ort/Fern zudem so 5 Status-LEDs der Fernbedienungseingänge eingestellt werden, dass nur eine Hand-Steuerung oder ein Fern-Betrieb möglich ist.
Wenn Par. 3-1 auf Nur Fernbedienung gesetzt ist, ist die Taste
6.2 Steuermöglichkeiten
OFF deaktiviert, und der Motor muss über Fern-Betrieb oder über serielle Netzwerkkommunikation gestoppt werden. Der MCD 500 kann über die Steuertasten auf dem LCP (Hand-Steuerung), über die Fernbedienungseingänge (Fern- Betrieb) oder über serielle Netzwerkkommunikation gesteuert werden.
• Die Hand-Steuerung ist nur in der Betriebsart „Hand On“ möglich. • Der Fern-Betrieb ist nur in der Betriebsart „Auto On“ möglich.
| Betriebsart „Hand On“ | Betriebsart „Auto On“ | |
|---|---|---|
| Für einen Softstart des Motors | drücken Sie die Taste HAND ON auf dem LCP | aktivieren Sie den Fernstarteingang |
| Um den Motor zu stoppen | drücken Sie die Taste OFF auf dem LCP | aktivieren Sie den Fernstoppeingang |
| Um eine Abschaltung des Starters zu quittieren | drücken Sie die Taste RESET auf dem LCP | aktivieren Sie den Fernquittierungseingang |
| AutoStart/Stopp-Betrieb | Deaktiviert | Aktiviert |
Drücken Sie für ein Not-Aus des Motors die Taste OFF und RESET gleichzeitig. Der Softstarter trennt die Leistungsversorgung des Motors und öffnet das Hauptschütz. Der Motor trudelt im Freilauf aus. Ein Not-Aus ist auch über einen programmierbaren Eingang möglich.
HINWEIS
Die Brems- und JOG-Funktionen stehen nur bei in Reihe geschalteten Motoren zur Verfügung (siehe Betrieb in Wurzel-3- Schaltung).
44 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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Betrieb MCD 500 Produkthandbuch
6.3 Tasten für die Hand-Steuerung
Wenn Par. 3-1 auf LCL/RMT beliebig oder LCL/RMT wenn Aus 6.4.2 Programmierbarer Bildschirm (S2) gesetzt ist, sind die Tasten Hand On und Auto On immer aktiv. Wenn sich der MCD-500 in der Betriebsart Auto On Auf dem programmierbaren Bildschirm des MCD 500 können befindet, wird durch Drücken der Taste Hand On die die wichtigsten Informationen zu der jeweiligen Anwendung Betriebsart Hand On aufgerufen und der Motor gestartet. angezeigt werden. Die Konfiguration dieses Bildschirms wird in den Parametern 8-2 bis 8-5 vorgenommen. Wenn Par. 3-1 auf Nur Fernbedienung gesetzt ist, ist die Taste Off deaktiviert, und der Motor muss über Fern-Betrieb oder Bereit S2 über serielle Netzwerkkommunikation gestoppt werden. MS1 000,0 A 000,0 kW -.-- pf
6.4 Anzeigen 00000 h
6 6
Auf dem LCP werden zahlreiche Informationen zur Leistung 6.4.3 Mittelstrom (S3) des Softstarters angezeigt. Über die Taste STATUS rufen Sie die Statusanzeigebildschirme auf. Mit der Taste ▲ und ▼ Auf diesem Bildschirm wird der Mittelstrom aller drei Phasen wählen Sie dann die anzuzeigenden Informationen aus. Um angezeigt. aus einem Menü auf die Statusbildschirme zu wechseln, drücken Sie mehrmals die Taste BACK, oder drücken Sie die Bereit S3 Taste STATUS. MS1 000,0 A 000,0 kW 0,0 A • Temperaturüberwachung • Programmierbarer Bildschirm (siehe Par. 8-2 - 8-5) 6.4.4 Stromüberwachungsbildschirm (S4) • Strom • Frequenz Auf diesem Bildschirm wird der Strom in den einzelnen Phasen in Echtzeit angezeigt. • Motorleistung • Informationen zu letztem Start Bereit S4 • Datum und Uhrzeit MS1 000,0 A 000,0 kW Phasenströme • SCR-Leitung – Balkendiagramm 000,0 A 000,0 A 000,0 A • Leistungskurvenblätter
HINWEIS 6.4.5 Frequenzüberwachungsbildschirm
(S5)
Auf den hier abgebildeten Bildschirmen sind die Standard- einstellungen zu sehen. Auf diesem Bildschirm wird die vom Softstarter gemessene
6.4.1 Temperaturüberwachungsbildschirm Netzfrequenz angezeigt.
(S1)
Bereit S5 Auf diesem Bildschirm werden die Motortemperatur in MS1 000,0 A 000,0 kW Prozent der gesamten Wärmekapazität sowie der 00,0 Hz verwendete Motordatensatz angezeigt.
6.4.6 Motorleistungsbildschirm (S6)
Der Temperaturüberwachungsbildschirm ist der Standard- Statusbildschirm. Auf diesem Bildschirm werden Motorleistung (kW, HP und kVA) und Leistungsfaktor angezeigt.
Bereit S1 MS1 000,0 A 000,0 kW Bereit S6 Primärer Motorsatz MS1 000,0 A 000,0 kW M1 000% 000,0 kW 0000 HP 0000 kVA -. - - pf
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 45
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Betrieb MCD 500 Produkthandbuch
6.4.7 Informationen zum letzten Start (S7) werden, um die Leistung zu analysieren. Um das Kurvenblatt anzuhalten oder wieder zu starten, drücken und halten Sie OK länger als 0,5 Sekunden gedrückt. Auf diesem Bildschirm werden Detailinformationen zum letzten erfolgreichen Start angezeigt: HINWEIS Der MCD 500 erfasst keine Daten, während das Kurvenblatt • Startdauer (s) angehalten ist. Wenn die Kurvenblattanzeige fortgesetzt • Max. Startstromaufnahme (in % des wird, ist eine kleine Lücke zwischen den alten Daten und den neuen Daten zu sehen. Motornennstroms) • Berechneter Anstieg der Motortemperatur Bereit S7 MS1 000,0 A 000,0 kW Letzter Start 000 s 000 % ΔTemp. 0 %
6 6
Motornennstrom
6.4.8 Datum und Uhrzeit (S8)
Auf diesem Bildschirm werden das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit des Systems im 24-h-Format angezeigt. Für weitere Informationen siehe Einst. Dat. u. Uhrz.
Bereit S8 MS1 000,0 A 000,0 kW JJJJ MMM TT HH:MM:SS
6.4.9 SCR-Leitung – Balkendiagramm
Dieses Balkendiagramm zeigt den Leitwert der einzelnen Phasen.
L1 Zustand
L2 Zustand
L3 Zustand
6.4.10 Leistungskurvenblätter
Der MCD 500 kann Echtzeit-Leistungsdaten für folgende Parameter anzeigen:
• Strom • Motortemperatur • Motor kW • Motor kVA • Motorleistungsfaktor Die neuesten Informationen werden am rechten Rand des Bildschirms angezeigt. Ältere Daten werden nicht gespeichert. Das Kurvenblatt kann ebenfalls angehalten
46 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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Programmierung MCD 500 Produkthandbuch
7 Programmierung
Der Zugriff auf die Programmiermenüs ist jederzeit, auch Wenn ein Benutzer bei aktivierter Anpassblockierung während des Betriebs des Softstarters, möglich. Änderungen versucht, einen Parameterwert zu ändern oder auf das werden unmittelbar wirksam. Hauptmenü zuzugreifen, wird folgende Fehlermeldung angezeigt:
7.1 Zugriffskontrolle
Zugriff verweigert Wichtige Parameter (ab Parametergruppe 15 aufwärts) sind Anpassblock. ein durch einen vierstelligen Sicherheitszugriffscode geschützt. So wird vermieden, dass unbefugte Benutzer Parameterein- stellungen einsehen oder ändern können.
Wenn ein Benutzer auf eine geschützte Parametergruppe zugreifen möchte, wird er über das LCP zur Eingabe des Zugriffscodes aufgefordert. Der Zugriffscode wird einmal für
7 7
die Programmierungssitzung abgefragt. Die Autorisierung ist bis zum Verlassen des Menüs gültig.
Um den Zugriffscode einzugeben, wählen Sie anhand der Tasten BACK und OK eine Ziffer aus, und ändern Sie mit den Tasten ▲ und ▼ den Wert. Wenn die eingegebenen Ziffern dem Zugriffscode entsprechen, drücken Sie OK. Bevor Sie fortfahren können, wird auf dem LCP eine Bestätigungs- meldung angezeigt.
Den Zugriffscode können Sie in Par. 15-1 ändern.
| Zugriffscode eingeb. #### | |
|---|---|
| OK | |
| Zugriff erteilt WERKSLEITER |
HINWEIS
Die Schutzsimulation und die Ausgangssimulation sind ebenfalls durch den Sicherheitszugriffscode geschützt. Die Rückstellung der Zähler und des thermischen Modells kann ohne Eingabe eines Zugriffscodes angezeigt werden, ein Zugriffscode muss jedoch zur Rückstellung eingegeben werden. Der Standard-Zugriffscode lautet 0000.
Sie können die Menüs sperren, damit die Benutzer keine Parametereinstellungen ändern können. Die Anpassblo- ckierung kann in Par. 15-2 auf Lesen & Schreiben, Nur Lesen oder Kein Zugriff eingestellt werden.
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 47
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Programmierung MCD 500 Produkthandbuch
7.2 Quick-Menü
7.2.1 Kurzinbetriebnahme
Über die Kurzinbetriebnahme haben Sie Zugriff auf häufig verwendete Parameter und können die Konfiguration des MCD 500 genau auf die jeweilige Anwendung abstimmen. Genaue Angaben zu einzelnen Parametern finden Sie im Abschnitt Parameter- beschreibungen.
7 7
| 1 1-1 1-3 1-4 1-5 1-6 1-9 1-10 1-11 | Hauptmotorsatz Motornennstrom Startmodus Stromgrenze Startstrom Startrampenzeit Überstartzeit Stoppmodus Stoppzeit |
|---|---|
| 2 2-1 2-4 2-5 2-6 2-7 | Schutz Phasensequenz Min-Strom Verz. Min-Strom Inst. Überstrom Verz. Inst. Überstr. |
| 3 3-3 3-4 3-5 3-6 3-7 | Eingänge Funktion Eingang A Name Eingang A Eingang A Abschalt. Ein. A Abschaltverz. Ein. A Startverz. |
| 4 4-1 4-2 4-3 4-4 4-5 4-6 4-7 4-8 4-9 4-10 4-11 4-12 | Ausgänge Funktion Relais A Relais A, Ein.-Verz. Relais A, Ab.-Verz. Funktion Relais B Relais B, Ein.-Verz. Relais B, Ab.-Verz. Funktion Relais C Relais C, Ein.-Verz. Relais C, Ab.-Verz. Anzeige Min. Strom Anzeige Max. Strom Anzeige Motortemp. |
| 5 5-1 5-2 5-3 5-4 | Start/Stopp-Timer Typ Auto-Start Zeit Auto-Start Typ Auto-Stopp Zeit Auto-Stopp |
| 8 8-1 8-2 8-3 8-4 8-5 | Anzeige Sprache Ben.Bildsch. oben l Ben.Bildsch. oben r Ben.Bildsch. unten l Ben.Bildsch. unten r |
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Programmierung MCD 500 Produkthandbuch
7.2.2 Anwendg. Par.sätze
Im Menü „Anwendg. Par.sätze“ kann der MCD 500 ganz unkompliziert für gängige Anwendungen konfiguriert werden. Der MCD 500 wählt die anwendungsrelevanten Parameter aus und schlägt eine typische Einstellung vor. Sie können die einzelnen Parameter präzise auf Ihre Anforderungen abstimmen.
Bei den markierten Werten in der Anzeige handelt es sich um vorgeschlagene Werte, die mit ▶ gekennzeichneten Werte sind die geladenen Werte.
Stellen Sie in Par. 1-1 Motornennstrom immer den Nennstrom gemäß Motortypenschild ein. Bei dem vorgeschlagenen Motornennstrom handelt es sich um den Min.-Nennstrom des Starters.
7 7
| Pumpe (zentrifugal) Vorgeschlagener Wert Motornennstrom Startmodus Adaptive Regelung Adaptives Startprofil Frühbeschleunigung Startrampenzeit 10 Sekunden Stoppmodus Adaptive Regelung Adaptives Stoppprofil Spätverzögerung Stoppzeit 15 Sekunden | Kompressor (rezip.) Vorgeschlagener Wert Motornennstrom Startmodus Dauerstrom Startrampenzeit 10 Sekunden Stromgrenze 450 % |
|---|---|
| Pumpe (unterwasser) Motornennstrom Startmodus Adaptive Regelung Adaptives Startprofil Frühbeschleunigung Startrampenzeit 5 Sekunden Stoppmodus Adaptive Regelung Adaptives Stoppprofil Spätverzögerung Stoppzeit 5 Sekunden | Förderband Motornennstrom Startmodus Dauerstrom Startrampenzeit 5 Sekunden Stromgrenze 400 % Stoppmodus Adaptive Regelung Adaptives Stoppprofil Konstante Verzög. Stoppzeit 10 Sekunden |
| Lüfter (gedämpft) Motornennstrom Startmodus Dauerstrom Stromgrenze 350 % | Brecher (rotierend) Motornennstrom Startmodus Dauerstrom Startrampenzeit 10 Sekunden Stromgrenze 400 % Überstartzeit 30 Sekunden Statisch. Rotorzeit 20 Sekunden |
| Lüfter (ungedämpft) Motornennstrom Startmodus Adaptive Regelung Adaptives Startprofil Konstante Beschleun. Startrampenzeit 20 Sekunden Überstartzeit 30 Sekunden Statisch. Rotorzeit 20 Sekunden | Brecherbacke Motornennstrom Startmodus Dauerstrom Startrampenzeit 10 Sekunden Stromgrenze 450 % Überstartzeit 40 Sekunden Statisch. Rotorzeit 30 Sekunden |
| Kompressorschraube Motornennstrom Startmodus Dauerstrom Startrampenzeit 5 Sekunden Stromgrenze 400 % |
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 49
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Programmierung MCD 500 Produkthandbuch
7.2.3 Protokolle • Ebenfalls mit der Taste Back schließen Sie das Parametermenü. Im Menü „Protokolle“ können Echtzeit-Leistungsdaten in So ändern Sie einen Parameterwert: Kurvenblättern angezeigt werden. • Blättern Sie auf den entsprechenden Parameter, • Strom (%FLC) und rufen Sie mit der Taste OK den Bearbei- • Motortemp. (%) tungsmodus auf. • Motor kW (%) • Mit der Taste ▲ und ▼ können Sie die Parameter- einstellung ändern. • Motor kVA (%) • Um die Änderungen zu speichern, drücken Sie OK. • Motor pf Die angezeigte Einstellung wird gespeichert, und Die neuesten Informationen werden am rechten Rand des die LCP-Anzeige wechselt zurück zur Parame- Bildschirms angezeigt. Das Kurvenblatt kann zur Analyse von terliste. Daten angehalten werden, indem die Taste OK gedrückt und • Um Änderungen zu verwerfen, drücken Sie die gehalten wird. Um das Kurvenblatt wieder zu starten, Taste Back. Die LCP-Anzeige wechselt zurück zur drücken und halten Sie OK. Parameterliste, ohne dass die Änderungen 7 7 gespeichert werden.
7.3 Hauptmenü
7.3.2 Parameter-Shortcut
Über die Taste „Main Menu“ haben Sie Zugriff auf Menüs zur Einrichtung des MCD 500 für komplexe Anwendungen sowie Der MCD 500 verfügt auch über einen Parameter-Shortcut, zur Leistungsüberwachung. mit dem der direkte Zugriff auf einen Parameter im Parame- termenü möglich ist.
7.3.1 Parameter
• Um den Parameter-Shortcut aufzurufen, halten Sie Im Menü „Parameter“ können Sie sämtliche Betriebspa- die Taste MAIN MENU drei Sekunden lang rameter des MCD 500 anzeigen und ändern. gedrückt. • Wählen Sie mit den Tasten ▲ und ▼ die Parameter- Um das Menü „Parameter“ zu öffnen, drücken Sie die Taste gruppe aus. Main Menu, und wählen Sie „Parameter“ aus. • Um den Cursor zu bewegen, drücken Sie OK oder So navigieren Sie durch die Parameter: BACK. • Wählen Sie mit den Tasten ▲ und ▼ die Parame- • Drücken Sie die Taste ▲ oder ▼, um durch die ternummer aus. Parametergruppen zu blättern. Parameter-Shortcut • Drücken Sie die Taste OK, um die Parameter in Bitte geben Sie eine einer Gruppe anzuzeigen. Parameternummer • Drücken Sie die Taste Back, um wieder auf die 01-01 vorherige Ebene zu wechseln.
50 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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Programmierung MCD 500 Produkthandbuch
7.3.3 Parameterliste
1 Hauptmotorsatz 4 Ausgänge 7-11 Stoppzeit-2 1-1 Motornennstrom 4-1 Funktion Relais A 7-12 Adapt. Regelverst.-2 1-2 Statisch. Rotorzeit 4-2 Relais A, Ein.-Verz. 7-13 Adapt. Startprofil-2 1-3 Startmodus 4-3 Relais A, Ab.-Verz. 7-14 Adapt. Stoppprofil-2 1-4 Stromgrenze 4-4 Funktion Relais B 7-15 Bremsmoment-2 1-5 Startstrom 4-5 Relais B, Ein.-Verz. 7-16 Bremszeit-2 1-6 Startrampenzeit 4-6 Relais B, Ab.-Verz. 8 Anzeige 1-7 Kickstart-Stufe 4-7 Funktion Relais C 8-1 Sprache 1-8 Kickstart-Zeit 4-8 Relais C, Ein.-Verz. 8-2 Ben.Bildsch. oben l 1-9 Überstartzeit 4-9 Relais C, Ab.-Verz. 8-3 Ben.Bildsch. oben r 1-10 Stoppmodus 4-10 Anzeige Min. Strom 8-4 Ben.Bildsch. unten l 1-11 Stoppzeit 4-11 Anzeige Max. Strom 8-5 Ben.Bildsch. unten r 1-12 Adapt. Regelverst. 4-12 Anzeige Motortemp. 8-6 Grafik-Taktgeber 1-13 Adapt. Startprofil 4-13 Analogausgang A 8-7 Max. Anp. Grafik 1-14 Adapt. Stoppprofil 4-14 Skal. Analog A 8-8 Min. Anp. Grafik 1-15 Bremsmoment 4-15 Max. Anp. Analog A 8-9 Netz-Ref.Spannung
7 7
1-16 Bremszeit 4-16 Min. Anp. Analog A 15 Eingeschr. Parameter 2 Schutz 5 Start/Stopp-Timer 15-1 Zugriffscode 2-1 Phasensequenz 5-1 Typ Auto-Start 15-2 Anpassblock. 2-2 Stromungleichgewicht 5-2 Zeit Auto-Start 15-3 Notbetrieb 2-3 Verz. Stromungl. 5-3 Typ Auto-Stopp 15-4 Stromkalibrierung 2-4 Min-Strom 5-4 Zeit Auto-Stopp 15-5 Hauptschützzeit 2-5 Verz. Min-Strom 6 Auto-Reset 15-6 Bypass-Schützzeit 2-6 Inst. Überstrom 6-1 Konfig. Auto-Reset 15-7 Motoranschluss 2-7 Verz. Inst. Überstrom 6-2 Max. Resets 15-8 JOG-Moment 2-8 Frequenzprüfung 6-3 Reset-Verz. Gr. A&B 16 Schutzmaßnahme 2-9 Frequenzschwankung 6-4 Resetverz. Gr. C 16-1 Motorüberlastung 2-10 Frequenzverz. 7 Sekundärer Motorsatz 16-2 Stromungleichgewicht 2-11 Wiederanlaufverzög. 7-1 Motornennstrom-2 16-3 Min-Strom 2-12 Prüfung Motortemp. 7-2 Stat. Rotorzeit-2 16-4 Inst. Überstrom 3 Eingänge 7-3 Startmodus-2 16-5 Frequenz 3-1 Ort/Fern 7-4 Stromgrenze-2 16-6 Kühlkörper Übertemp. 3-2 Fernkommunikation 7-5 Startstrom-2 16-7 Überstartzeit 3-3 Funktion Eingang A 7-6 Startrampe-2 16-8 Eingang A Abschalt. 3-4 Name Eingang A 7-7 Kickstart-Stufe-2 16-9 Motorthermistor 3-5 Eingang A Abschalt. 7-8 Kickstart-Zeit-2 16-10 Starterkomm. 3-6 Ein. A Abschaltverz. 7-9 Überstartzeit-2 16-11 Netzwerkkomm. 3-7 Ein. A Startverz. 7-10 Stoppmodus-2 16-12 Batterie/Uhr 3-8 Remote-Reset Logik
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Programmierung MCD 500 Produkthandbuch
7.4 Hauptmotoreinstellungen 1-5 Startstrom
Range: Funktion:
HINWEIS
Für weitere Informationen siehe Standardeinstellungen sind mit * gekennzeichnet. Startmodi im Kapitel Anwendungsbei- spiele. Über die Parameter in den Hauptmotoreinstellungen wird der Softstarter auf den angeschlossenen Motor abgestimmt. 1-6 Startrampenzeit Diese Parameter beschreiben die Betriebsmerkmale des Range: Funktion: Motors und ermöglichen eine Modellierung der Motortem- 10 s* [1 - 180 s] Legt die Gesamtzeit für einen AAC-Start oder peratur durch den Softstarter. die Rampenzeit für einen Stromrampenstart (vom Startstrom bis zur Stromgrenze) fest. Für 1-1 Motornennstrom weitere Informationen siehe Startmodi im Option: Funktion: Kapitel Anwendungsbeispiele. Modellab- Stimmt den Starter auf den Nennstrom des hängig angeschlossenen Motors ab. Der Wert ist gemäß 1-7 Kickstart-Stufe Nennstromangabe auf dem Motortypenschild Range: Funktion: einzustellen. 500%* [100 % - 700 % Legt die Stufe des Kickstart-Stroms 7 7 1-2 Statisch. Rotorzeit Motornennstrom] fest.
VORSICHT
Range: Funktion: 10 s* [0:01 - 2:00 Legt die max. Zeit fest, die der Motor mit Beim Kickstart wirkt ein (min:s)] statischem Rotorstrom laufen kann, bis er aus höheres Moment auf die kaltem Zustand seine Höchsttemperatur mechanischen Komponenten. erreicht. Stellen Sie den Wert gemäß den Vor Verwendung dieser Angaben auf dem Motordatenblatt ein. Funktion muss sichergestellt Wenn diese Informationen nicht verfügbar sein, dass Motor, Last und sind, wird ein Wert von unter 20 s empfohlen. Kupplung für dieses zusätzliche Moment ausgelegt 1-3 Startmodus sind. Option: Funktion:
1-8 Kickstart-Zeit Range: Funktion: 0000 [0 - Legt die Kickstart-Dauer fest. Durch eine ms* 2000 ms] Einstellung von 0 wird der Kickstart deaktiviert. Für weitere Informationen siehe Startmodi im
| Wählt den Softstartmodus aus. Für weitere Informationen siehe Startmodi im Kapitel Anwendungsbeispiele. | ||
|---|---|---|
| Dauerstrom* | ||
| Adaptive Regelung |
Kapitel Anwendungsbeispiele. 1-4 Stromgrenze
VORSICHT
Range: Funktion: Beim Kickstart wirkt ein höheres Moment 350%* [100 % - 600 % Legt die Stromgrenze für auf die mechanischen Komponenten. Vor Motornennstrom] Softstarts mit Dauerstrom und Verwendung dieser Funktion muss sicher- Stromrampe in Prozent des gestellt sein, dass Motor, Last und Motornennstroms fest. Für Kupplung für dieses zusätzliche Moment weitere Informationen siehe ausgelegt sind. Startmodi im Kapitel Anwendungs- beispiele. 1-9 Überstartzeit 1-5 Startstrom Range: Funktion: Range: Funktion: Bei der Überstartzeit handelt es sich um die 350%* [100 % - 600 % Legt den Startstrom für einen maximale Zeit, in der der MCD 500 versucht, den Motornennstrom] Stromrampenstart in % des Motor zu starten. Wenn der Motor innerhalb des Motornennstroms fest. Der Wert ist programmierten Zeitraums nicht die volle so einzustellen, dass der Motor Drehzahl erreicht, schaltet der Starter ab. Stellen unmittelbar nach Beginn des Starts Sie für diesen Parameter eine etwas längere Zeit zu beschleunigen beginnt. als die normale Startzeit ein. Durch Einstellung Wenn ein Stromrampenstart nicht von 0 wird der Überstartzeitschutz deaktiviert. erforderlich ist, setzen Sie den Startstrom gleich der Stromgrenze.
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Programmierung MCD 500 Produkthandbuch
1-9 Überstartzeit 1-14 Adapt. Stoppprofil Range: Funktion: Option: Funktion:
20 [0:00 - Stellen Sie den Wert wie erforderlich ein. s* 4:00 (min:s)]
1-10 Stoppmodus Option: Funktion:
7.4.1 Bremse
Der Motor wird durch eine Gleichstrombremsung aktiv verlangsamt. Für weitere Informationen siehe Stoppmodi im Kapitel Anwendungsbeispiele.
| Wählt den Stoppmodus aus. Für weitere Informationen siehe Stoppmodi im Kapitel Anwendungsbeispiele. | ||
|---|---|---|
| Freilaufstopp* | ||
| TVR-Softstopp | ||
| Adaptive Regelung | ||
| Bremse |
| Legt fest, welches Profil der MCD 500 für einen AAC-Softstopp verwendet. Für weitere Informationen siehe Stoppmodi im Kapitel Anwendungsbeispiele. | ||
|---|---|---|
| Frühverzögerung | ||
| Konstante Verzög.* | ||
| Spätbeschleunigung |
Kapitel Anwendungsbeispiele. 1-11 Stoppzeit 1-15 Bremsmoment Range: Funktion: Range: Funktion: 7 7 0 s* [0:00 - Legt die Stoppzeit des Motors bei einem 20%* [20 - 100%] Legt das Bremsmoment fest, dass der MCD 4:00 Softstopp mit zeitgesteuerter Spannungsrampe 500 zum Bremsen des Motors erzeugt. (min:s)] oder AAC fest. Wenn ein Hauptschütz installiert ist, muss dieses bis zum Ablauf der Stoppzeit 1-16 Bremszeit geschlossen bleiben. Zur Ansteuerung des Range: Funktion: Hauptschützes ist ein programmierbarer und auf 1 sec* [1 - 30 s] Legt die Dauer der Gleichstrombremsung Betrieb gesetzter Ausgang zu verwenden. Legt während eines Bremsstopps fest. die Gesamtstoppzeit beim Bremsen fest. Für HINWEIS weitere Informationen siehe Stoppmodi im Par. 1-16 wird in Verbindung mit Par. 1-11 Kapitel Anwendungsbeispiele. verwendet. Siehe Bremse für weitere 1-12 Adapt. Regelverst. Angaben. Range: Funktion: 75%* [1% - Passt die Leistung der Adaptive Acceleration 7.5 Schutz 200%] Control (AAC) an. Diese Einstellung betrifft sowohl Start- als auch Stoppregelung. 2-1 Phasensequenz
HINWEIS
Option: Funktion:
Es wird empfohlen, die Verstärkungsein-
Es wird empfohlen, die Verstärkungsein- stellung auf dem Standardwert zu belassen, sofern die AAC-Leistung zufriedenstellend ist. Wenn der Motor am Ende eines Starts oder Stopps schnell beschleunigt bzw. verzögert, erhöhen Sie die Verstärkung um 5 - 10 %. Wenn die Motordrehzahl während des Starts oder Stopps schwankt, reduzieren Sie die Verstärkung geringfügig.
| Legt fest, welche Phasensequenzen der Softstarter bei einem Start zulässt. Im Rahmen der Vorstartprüfungen prüft der Starter die Sequenz der Phasen an den Eingangsklemmen und schaltet ab, wenn die Istsequenz nicht der ausgewählten Option entspricht. | ||
|---|---|---|
| Belieb. Sequenz* | ||
| Nur positiv | ||
| Nur negativ |
1-13 Adaptives Startprofil
7.5.1 Stromungleichgewicht
Option: Funktion:
Der MCD 500 kann abschalten, wenn die Ströme der drei Phasen stärker als zulässig voneinander abweichen. Das Ungleichgewicht wird als Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Strom in allen drei Phasen als Prozent des höchsten Stroms berechnet.
Die Empfindlichkeit des Stromungleichgewichtsschutzes
wird beim Start und Softstopp um 50 % reduziert.
| Legt fest, welches Profil der MCD 500 für einen AAC-Softstart verwendet. Für weitere Informationen siehe Startmodi im Kapitel Anwendungsbeispiele. | ||
|---|---|---|
| Frühbeschleunigung | ||
| Konstante Beschleun.* | ||
| Spätbeschleunigung |
wird beim Start und Softstopp um 50 % reduziert.
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Programmierung MCD 500 Produkthandbuch
2-2 Stromungleichgewicht 7.5.4 Frequenzabhängige Abschaltung
Range: Funktion: Der MCD 500 prüft die Netzfrequenz während des gesamten 30%* [10% - 50%] Legt den Abschaltpunkt für den Stromung- Betriebs und kann so konfiguriert werden, dass bei einer leichgewichtsschutz fest. Frequenzschwankung über einen festgelegten Toleranzwert 2-3 Verz. Stromungl. hinaus eine Abschaltung erfolgt. Range: Funktion: 2-8 Frequenzprüfung 3 s* [0:00 - 4:00 Verzögert die Reaktion des MCD 500 auf Option: Funktion: (min:s)] ein Stromungleichgewicht. So werden
(min:s)] ein Stromungleichgewicht. So werden Abschaltungen aufgrund von kurzfristigen Schwankungen vermieden.
7.5.2 Min-Strom
Der MCD 500 kann abschalten, wenn der Mittelstrom aller
| Nicht prüfen | ||
|---|---|---|
| Nur Start | ||
| Start/Betrieb* | ||
| Nur Betrieb | ||
| Legt fest, wann der Starter eine Frequenzprüfung durchführt. |
Der MCD 500 kann abschalten, wenn der Mittelstrom aller drei Phasen bei laufendem Motor unter einen bestimmten 2-9 Frequenzschwankung Wert fällt. Option: Funktion:
7 7
7 7
2-4 Min-Strom Range: Funktion: 20%* [0% - Legt den Abschaltpunkt für den Min-Strom- 100%] Schutz in Prozent des Motornennstroms fest. Der Abschaltpunkt sollte auf einen Wert zwischen dem normalen Arbeitsbereich und dem Magnet- isierungsstrom (Nulllast) des Motors eingestellt werden (in der Regel 25 bis 35 % des Nennstroms). Durch Einstellung von 0 % wird der Min-Strom-Schutz deaktiviert.
| Legt die Toleranz des Softstarters gegenüber Bremsschwankungen fest. Wenn ein Motor für einen längeren Zeitraum außerhalb seiner festgelegten Frequenz betrieben wird, können daraus Schäden oder vorzeitige Ausfälle resultieren. | ||
|---|---|---|
| ± 2 Hz | ||
| ± 5 Hz* | ||
| ± 10 Hz | ||
| ± 15 Hz |
2-5 Verz. Min-Strom 2-10 Frequenzverz. Range: Funktion: Range: Funktion: 5 s* [0:00 - 4:00 Verzögert die Reaktion des MCD 500 auf 1 sec* [0:01 - 4:00 Verzögert die Reaktion des MCD 500 auf (min:s)] einen Min-Strom. So werden Abschal- (min:s)] Frequenzstörungen. So werden Abschal- tungen aufgrund von kurzfristigen tungen aufgrund von kurzfristigen Schwankungen vermieden. Schwankungen vermieden.
HINWEIS
7.5.3 Inst. Überstrom
Wenn die Netzfrequenz unter 35 Hz fällt oder 75 Hz übersteigt, schaltet der Der MCD 500 kann abschalten, wenn der Mittelstrom aller Starter unverzüglich ab. drei Phasen bei laufendem Motor einen festgelegten Wert überschreitet. 2-11 Wiederanlaufverzög. Range: Funktion: 2-6 Inst. Überstrom 10 s* [00:01 - Der MCD 500 kann für eine Zwangsverzögerung Range: Funktion: 60:00 zwischen dem Ende eines Stopps und dem 400%* [80 % - 600 % Legt den Abschaltpunkt für (min:s)] Beginn des nächsten Starts konfiguriert werden. Motornennstrom] den Inst.-Überstromschutz in Während der Wiederanlaufverzögerung wird auf Prozent des Motornennstroms der Anzeige die verbleibende Zeit bis zum fest. nächsten zulässigen Start angezeigt.
HINWEIS
2-7 Verz. Inst. Überstr. Die Wiederanlaufverzögerung beginnt am Range: Funktion: Ende des jeweiligen Stopps. Änderungen 0 s* [0:00 - 1:00 Verzögert die Reaktion des MCD 500 auf der Wiederanlaufverzögerungen werden (min:s)] Überströme. So werden Abschaltungen sofort wirksam. aufgrund von kurzfristigen Überströmen vermieden.
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Programmierung MCD 500 Produkthandbuch
2-12 Prüfung Motortemp. 3-3 Funktion Eingang A Option: Funktion: Option: Funktion:
7.6 Eingänge
3-1 Ort/Fern Option: Funktion:
7 7
3-2 Fernkommunikation Option: Funktion:
3-3 Funktion Eingang A Option: Funktion:
3-4 Name Eingang A Option: Funktion:
| Legt fest, ob der MCD 500 die ausreichende Wärmekapazität des Motors für einen erfolgreichen Start prüft. Der Softstarter vergleicht die berechnete Motortemperatur mit dem Temperaturanstieg beim letzten Motorstart und fährt nur dann mit der Startsequenz fort, wenn der Motor kühl genug ist, um erfolgreich zu starten. | ||
|---|---|---|
| Nicht prüfen* | ||
| Prüfen |
| Legt fest, wann mit den Tasten AUTO ON und HAND ON der Wechsel in die Betriebsart Auto On bzw. Hand On möglich ist. | ||
|---|---|---|
| LCL/RMT beliebig* | Der Benutzer kann jederzeit zwischen Hand- Steuerung und Fern-Betrieb umschalten. | |
| Nur Bedien. vor Ort | Sämtliche Fernbedienungseingänge sind deaktiviert. | |
| Nur Fernbe- dienung | Legt fest, ob der Starter in der Betriebsart Hand On oder Auto On verwendet werden kann. |
| Legt fest, ob der Starter im Fern-Betrieb Start- und Stopp-Befehle über das serielle Kommunikationsnetzwerk akzeptiert. Die Befehle Kommunikationsabschaltung erzwingen, Hand-/Fern-Betrieb und Prüfstart sowie Reset sind immer aktiviert. | ||
|---|---|---|
| Fernbedien. inaktiv. | ||
| Fernbedien. aktiv.* |
| Legt die Funktion von Eingang A fest. | ||
|---|---|---|
| Auswahl Motorsatz* | Der MCD 500 kann mit zwei verschiedenen Motordatensätzen konfiguriert werden. Die Hauptmotordaten werden in Par. 1-1 bis 1-16 programmiert. Die sekundären Motordaten werden in Par. 7-1 bis 7-16 programmiert. Zur Verwendung der sekundären Motordaten muss in Par. 3.3 Auswahl Motorsatz eingestellt werden. Bei Ausgabe eines Startbefehls müssen Klemme 11 und 16 zudem geschlossen sein. Der MCD 500 prüft, welche Motordaten für einen Start verwendet werden sollen und verwendet diese für den gesamten Start-/ Stoppzyklus. |
| Eingangsabsch. (N/O) | Eingang A kann zum Abschalten des Softstarters verwendet werden. Wenn in Par. 3-3 Eingangsabsch. (N/O)eingestellt ist, wird der Softstarter durch einen geschlossenen Stromkreis zwischen Klemme 11 und 16 abgeschaltet (Par. 3-5, 3-6, 3-7). | |
|---|---|---|
| Eingangsabsch. (N/C) | Wenn in Par. 3-3 Eingangsabsch. (N/C) eingestellt ist, wird der Softstarter durch einen offenen Stromkreis zwischen Klemme 11 und 16 abgeschaltet (Par. 3-5, 3-6, 3-7). | |
| Auswahl Ort/ Fern | Eingang A kann alternativ zu den LCP-Tasten zur Umschaltung zwischen Hand- und Fern- Betrieb verwendet werden. Wenn der Eingang offen ist, befindet sich der Starter im Ort- Betrieb und kann über das LCP bedient werden. Wenn der Eingang geschlossen ist, befindet sich der Starter im Fernbetrieb. Die Tasten HAND ON und AUTO ON sind deaktiviert, und der Softstarter ignoriert sämtliche Ort- oder Fern-Befehle über das serielle Kommunikationsnetzwerk. Damit Eingang A für die Umschaltung zwischen Hand-Steuerung und Fern-Betrieb genutzt werden kann, muss in Par. 3-1 LCL/ RMT beliebig eingestellt werden. | |
| Notbetrieb | Im Notbetrieb läuft der Softstarter bis zu einem Stopp weiter und ignoriert in dieser Zeit sämtliche Alarme und Warnungen (siehe Par. 15-3 für weitere Angaben). Durch Schließen des Stromkreises zwischen den Klemmen 11 und 16 wird der Notbetrieb aktiviert. Durch Öffnen des Stromkreises wird der Notbetrieb deaktiviert, und der MCD 500 stoppt den Motor. | |
| Not-Aus | Dem MCD 500 kann ein Not-Aus des Motors befohlen werden. Dabei wird der in Par. 1-10 eingestellte Softstoppmodus ignoriert. Wenn der Stromkreis zwischen den Klemmen 11 und 16 geöffnet wird, lässt der Softstarter einen Freilaufstopp des Motors zu. | |
| JOG vorwärts | Aktiviert den JOG-Betrieb in Vorwärtsrichtung (funktioniert nur im Fern-Betrieb). | |
| JOG Reversierung | Aktiviert den JOG-Betrieb in Rückwärtsrichtung (funktioniert nur im Fern-Betrieb). |
| Legt fest, welche Meldung bei aktiviertem Eingang A auf dem LCP angezeigt wird. | ||
|---|---|---|
| Eingangsabschalt.* | ||
| Geringer Druck | ||
| Hoher Druck | ||
| Pumpenfehler |
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Programmierung MCD 500 Produkthandbuch
3-4 Name Eingang A 4-1 Funktion Relais A Option: Funktion: Option: Funktion:
3-5 Eingang A Abschalt. Option: Funktion:
7.7.1 Verzögerung Relais A
7 7
Der MCD 500 kann das Öffnen oder Schließen von Relais A verzögern.
| Niedriger Pegel | ||
|---|---|---|
| Hoher Pegel | ||
| K. Durchfluss | ||
| Not-Aus | ||
| Controller | ||
| PLC | ||
| Vibrationsalarm |
| Legt fest, wann eine Eingangsabschaltung möglich ist. | ||
|---|---|---|
| Immer aktiv* | Eine Abschaltung kann jederzeit bei gespeistem Softstarter erfolgen. | |
| Nur Betrieb | Eine Abschaltung kann während des Betriebs, Stopps oder Starts erfolgen. | |
| Nur Betrieb | Eine Abschaltung kann nur während des Softstar- terbetriebs erfolgen. |
| Start | Das Relais schließt, wenn der Umrichter in den Betriebszustand wechselt. | |
|---|---|---|
| Abschaltung | Das Relais schließt, wenn der Starter abschaltet. | |
| Warnung | Das Relais schließt, wenn der Starter eine Warnung ausgibt. | |
| Anzeige Min. Strom | Das Relais schließt, wenn Anzeige Min. Strom aktiviert wird (Par. 4-10 Anzeige Min. Strom). | |
| Anzeige Max. Strom | Das Relais schließt, wenn Anzeige Max. Strom aktiviert wird (Par. 4-11 Anzeige Max. Strom). | |
| Anzeige Motortemp. | Das Relais schließt, wenn Anzeige Motortemp. aktiviert wird (Par. 4-12 Anzeige Motortemp.). |
verzögern.
3-6 Ein. A Abschaltverz. 4-2 Relais A, Ein.-Verz. Range: Funktion: Range: Funktion: 0 s* [0:00 - 4:00 (min:s)] Legt eine Verzögerung zwischen der 0 s* [0:00 - 5:00 (min:s)] Legt die Verzögerung für das Schließen Eingangsaktivierung und der von Relais A fest. Abschaltung des Softstarters fest. 4-3 Relais A, Ab.-Verz. 3-7 Ein. A Startverz. Range: Funktion: Range: Funktion: 0 s* [0:00 - 5:00 (min:s)] Legt die Verzögerung für das erneute 0 s* [00:00 - 30:00 Legt eine Verzögerung für eine Eingangsab- Öffnen von Relais A fest. (min:s)] schaltung fest. Die Verzögerung beginnt zu dem Zeitpunkt, an dem ein Startsignal 7.7.2 Relais B und C empfangen wird. Der Zustand des Eingangs wird ignoriert, bis die Verzögerungszeit In Par. 4-4 bis 4-9 wird die Funktion von Relais B und C abgelaufen ist. konfiguriert (vergleiche Konfiguration von Relais A in Par. 4-1 3-8 Remote-Reset Logik bis 4-3). Option: Funktion: 4-4 Funktion Relais B
Option: Funktion:
7.7 Ausgänge
4-1 Funktion Relais A Option: Funktion:
| Legt fest, ob der Remote-Reset-Eingang des MCD 500 (Klemme 18 und 25) als Schließer (normal offen) oder Öffner (normal geschlossen) funktioniert. | ||
|---|---|---|
| Normal geschl. (N/ C)* | ||
| Normal offen (N/O) |
| Legt die Funktion von Relais A (Schließer) fest. | ||
|---|---|---|
| Deaktiviert | Relais A wird nicht verwendet. | |
| Hauptschütz* | Das Relais schließt, wenn der MCD 500 einen Startbefehl erhält und bleibt geschlossen, solange am Motor Spannung anliegt. |
| Legt die Funktion von Relais B (Wechsler) fest. | ||
|---|---|---|
| Deaktiviert | Relais B wird nicht verwendet. | |
| Hauptschütz | Das Relais schließt, wenn der MCD 500 einen Startbefehl erhält und bleibt geschlossen, solange am Motor Spannung anliegt. | |
| Start* | Das Relais schließt, wenn der Umrichter in den Betriebszustand wechselt. | |
| Abschaltung | Das Relais schließt, wenn der Starter abschaltet. | |
| Warnung | Das Relais schließt, wenn der Starter eine Warnung ausgibt. | |
| Anzeige Min. Strom | Das Relais schließt, wenn Anzeige Min. Strom aktiviert wird (Par. 4-10 Anzeige Min. Strom). | |
| Anzeige Max. Strom | Das Relais schließt, wenn Anzeige Max. Strom aktiviert wird (Par. 4-11 Anzeige Max. Strom). | |
| Anzeige Motortemp. | Das Relais schließt, wenn Anzeige Motortemp. aktiviert wird (Par. 4-12 Anzeige Motortemp.). |
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Programmierung MCD 500 Produkthandbuch
4-5 Relais B, Ein.-Verz. 4-10 Anzeige Min. Strom Range: Funktion: Range: Funktion: 0 s* [0:00 - 5:00 (min:s)] Legt die Verzögerung für das Schließen 50%* [1 % - 100 % Legt den Auslösewert der von Relais B ein. Motornennstrom] Anzeige Min. Strom in Prozent des Motornennstroms fest. 4-6 Relais B, Ab.-Verz. Range: Funktion: 4-11 Anzeige Max. Strom 0 s* [0:00 - 5:00 (min:s)] Legt die Verzögerung für das erneute Range: Funktion: Öffnen von Relais B fest. 100%* [50 % - 600 % Legt den Auslösewert der Motornennstrom] Anzeige Max. Strom in Prozent 4-7 Funktion Relais C des Motornennstroms fest. Option: Funktion:
7.7.4 Anzeige Motortemp.
Der MCD 500 verfügt über eine Anzeigefunktion der Motortemperatur. So wird ein unnormaler Betriebszustand frühzeitig angezeigt. Die Anzeige ist möglicherweise ein
7 7
Hinweis darauf, dass der Motor über seiner normalen Betriebstemperatur, aber unter seiner Überlastgrenze läuft. Die Anzeige kann die Situation über einen der program- mierbaren Ausgänge an externe Geräte signalisieren.
4-12 Anzeige Motortemp. Range: Funktion: 80%* [0% - 160%] Legt den Auslösewert der Motortemperatur- anzeige (Anzeige Motortemp.) in Prozent der Wärmekapazität des Motors fest.
7.7.5 Analogausgang A
Der MCD 500 verfügt über einen Analogausgang, der zur
| Legt die Funktion von Relais C (Schließer) fest. | ||
|---|---|---|
| Deaktiviert | Relais C wird nicht verwendet. | |
| Hauptschütz | Das Relais schließt, wenn der MCD 500 einen Startbefehl erhält und bleibt geschlossen, solange am Motor Spannung anliegt. | |
| Start | Das Relais schließt, wenn der Umrichter in den Betriebszustand wechselt. | |
| Abschaltung* | Das Relais schließt, wenn der Starter abschaltet. | |
| Warnung | Das Relais schließt, wenn der Starter eine Warnung ausgibt. | |
| Anzeige Min. Strom | Das Relais schließt, wenn Anzeige Min. Strom aktiviert wird (Par. 4-10 Anzeige Min. Strom). | |
| Anzeige Max. Strom | Das Relais schließt, wenn Anzeige Max. Strom aktiviert wird (Par. 4-11 Anzeige Max. Strom). | |
| Anzeige Motortemp. | Das Relais schließt, wenn Anzeige Motortemp. aktiviert wird (Par. 4-12 Anzeige Motortemp.). |
Der MCD 500 verfügt über einen Analogausgang, der zur Überwachung der Motorleistung an entsprechende Geräte 4-8 Relais C, Ein.-Verz. angeschlossen werden kann. Range: Funktion: 4-13 Analogausgang A 0 s* [0:00 - 5:00 (min:s)] Legt die Verzögerung für das Schließen von Relais C fest. Option: Funktion:
4-9 Relais C, Ab.-Verz. Range: Funktion: 0 s* [0:00 - 5:00 (min:s)] Legt die Verzögerung für das erneute Öffnen von Relais C fest.
7.7.3 Anzeige Min. Strom und Anzeige Max.
Strom
Der MCD 500 verfügt über eine Anzeige Min. Strom und eine Anzeige Max. Strom zur frühzeitigen Signalisierung eines unnormalen Betriebs. Die Stromanzeigen können so konfiguriert werden, dass ein unnormaler Strompegel während des Betriebs zwischen dem normalen Betriebspegel und dem Abschaltpegel für Min-Strom oder Inst. Überstrom signalisiert wird. Die Anzeigen können die Situation über einen der programmierbaren Ausgänge an externe Geräte signalisieren. Die Anzeigen werden gelöscht, wenn der Strom wieder innerhalb des normalen Betriebsbereichs (± 10
% des programmierten Motornennstroms) liegt.
| Legt fest, welche Informationen über Analogausgang A gemeldet werden. | ||
|---|---|---|
| Strom (% Motornennstrom)* | Strom in Prozent des Motornennstroms. | |
| Motortemp. (%) | Motortemperatur in Prozent des Motorser- vicefaktors (Berechnung durch das thermische Modell des Softstarters). | |
| Motor kW (%) | Motorleistung in Kilowatt. 100 % ist der Motornennstrom (Par. 1-1) multipliziert mit der Netz-Ref.Spannung (Par. 8-9). Es wird von einem Leistungsfaktor von 1,0 ausgegangen. 3 × V × E × pf FLC 1000 | |
| Motor kVA (%) | Motorleistung in Kilovoltampere. 100 % ist der Motornennstrom (Par. 1-1) multipliziert mit der Netz-Ref.Spannung (Par. 8-9). 3 × V × E FLC 1000 |
% des programmierten Motornennstroms) liegt.
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4-13 Analogausgang A 5-3 Typ Auto-Stopp Option: Funktion: Option: Funktion:
Motor pf Der vom Softstarter gemessene Motorleis- tungsfaktor.
4-14 Skal. Analog A Option: Funktion:
| Timer | Der Softstarter führt nach dem nächsten Start nach einer Verzögerung (Einstellung in Par. 5-4) einen Auto-Stopp durch. | |
|---|---|---|
| Uhr | Der Softstarter führt zu der in Par. 5-4 eingestellten Uhrzeit einen Auto-Stopp durch. |
5-4 Zeit Auto-Stopp Range: Funktion:
| Legt den Bereich des Ausgangs fest. | ||
|---|---|---|
| 0-20 mA | ||
| 4-20 mA* |
1 min* [00:01 - Legt die Zeit für den Auto-Stopp des 4-15 Max. Anp. Analog A 24:00 Softstarters im 24-h-Format fest. Range: Funktion: (h:min)] VORSICHT 100%* [0% - 600%] Passt die Obergrenze des Analogausgangs Diese Funktion sollte nicht in A dem Signal eines externen Strommess- Verbindung mit fernbedienter 2-Draht- geräts an. Fernsteuerung verwendet werden. Der 4-16 Min. Anp. Analog A Softstarter akzeptiert weiter Start- und
7 7
Stopp-Befehle von den Ferneingängen Range: Funktion: oder über das serielle Kommunikations- 0%* [0% - 600%] Passt die Untergrenze des Analogausgangs A netzwerk. Verwenden Sie Par. 3-1 vor Ort/ dem Signal eines externen Strommessgeräts Fern, um Ort-Betrieb oder Fern-Betrieb an. zu deaktivieren. Wenn Auto-Start aktiviert ist und der Benutzer sich im 7.8 Start/Stopp-Timer Menüsystem befindet, wird Auto-Start aktiv, sobald sich das Menü automatisch
VORSICHT
schließt (nach fünf Minuten ohne Betätigung des Tastenfelds). Der Auto-Start-Timer setzt sämtliche anderen Steuer- ungsarten außer Kraft. Der Motor kann ohne Vorwarnung
anlaufen! 7.9 Auto-Reset
5-1 Typ Auto-Start Der MCD kann bestimmte Abschaltungen automatisch zurücksetzen. So werden Ausfallzeiten reduziert. Für das Option: Funktion: Auto-Reset werden Abschaltungen in drei Kategorien
Auto-Reset werden Abschaltungen in drei Kategorien unterteilt (abhängig von dem Risiko für den Softstarter):
Gruppe Stromungleichgewicht Phasenfehler A Verlustleistung Netzfrequenz Min-Strom
B Inst. Überstrom
| Legt fest, ob der Softstarter nach einer festgelegten Verzögerung oder zu einer bestimmten Tageszeit einen Auto-Start durchführt. | ||
|---|---|---|
| Deaktiviert* | Der Softstarter führt keinen Auto-Start durch. | |
| Timer | Der Softstarter führt nach dem nächsten Stopp nach einer Verzögerung (Einstellung in Par. 5-2) einen Auto-Start durch. | |
| Uhr | Der Softstarter führt zu der in Par- 5-2 eingestellten Uhrzeit einen Auto-Start durch. |
B Inst. Überstrom 5-2 Zeit Auto-Start Eingang A Abschalt. Range: Funktion: Motorüberlastung C Motorthermistor 1 min* [00:01 - 24:00 Legt die Zeit für den Auto-Start des Starter-Übertemperatur (h:min)] Softstarters im 24-h-Format fest.
5-3 Typ Auto-Stopp Andere Abschaltungen können nicht automatisch zurück- Option: Funktion: gesetzt werden.
Diese Funktion ist ideal geeignet für Ferninstallationen mit einer 2-Draht-Steuerung in der Betriebsart Auto On. Wenn nach einem Auto-Reset das 2-Draht-Startsignal vorliegt,
| Legt fest, ob der Softstarter nach einer festgelegten Verzögerung oder zu einer bestimmten Tageszeit einen Auto-Stopp durchführt. | ||
|---|---|---|
| Deaktiviert* | Der Softstarter führt keinen Auto-Stopp durch. |
startet der MCD 500 wieder.
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Programmierung MCD 500 Produkthandbuch
6-1 Konfig. Auto-Reset 7-2 Statisch. Rotorzeit-2 Option: Funktion: Range: Funktion:
Wenn diese Informationen nicht verfügbar sind, wird ein Wert von unter 20 s empfohlen.
7-3 Startmodus-2 Option: Funktion:
6-2 Max. Resets Range: Funktion:
| Legt fest, für welche Abschaltungen ein Auto-Reset möglich ist. | ||
|---|---|---|
| Kein Auto-Reset* | ||
| Reset Gruppe A | ||
| Reset Gruppe A & B | ||
| Reset Gruppe A, B & C |
| Legt den Startmodus für den zweiten Motor fest. | ||
|---|---|---|
| Dauerstrom* | ||
| Adaptive Regelung |
1* [1 - 5] Legt fest, wie oft der Softstarter bei wiederholten 7-4 Stromgrenze-2 Abschaltungen ein Auto-Reset durchführt. Der Reset- Range: Funktion: Zähler wird bei jedem Auto-Reset des Softstarters um 1 erhöht und nach jedem erfolgreichen Start-/Stopp- 350%* [100 % - 600 % Legt die Stromgrenze für Zyklus um 1 reduziert. Motornennstrom] Softstarts mit Dauerstrom und Stromrampe in Prozent des
HINWEIS
Motornennstroms fest. 7 7 Der Reset-Zähler kehrt auf 0 zurück, wenn der Starter manuell quittiert wird. 7-5 Startstrom-2 Range: Funktion: 7.9.1 Verzögerung Auto-Reset 350%* [100 % - 600 % Legt den Startstrom für einen Motornennstrom] Stromrampenstart in % des Der MCD 500 kann das Auto-Reset einer Abschaltung Motornennstroms fest. Der Wert ist verzögern. Für Abschaltungen in Gruppe A und B oder in so einzustellen, dass der Motor Gruppe C können unterschiedliche Verzögerungen unmittelbar nach Beginn des Starts eingestellt werden. zu beschleunigen beginnt. Wenn ein Stromrampenstart nicht 6-3 Reset-Verz. Gr. A&B erforderlich ist, setzen Sie den Range: Funktion: Startstrom gleich der Stromgrenze. 5 s* [00:05 - 15:00 Stellt die Verzögerung vor automa- 7-6 Startrampenzeit-2 (min:s)] tischem Reset bei Fehlergruppen A Range: Funktion: und B ein. 10 s* [1 - 180 s] Legt die Gesamtzeit für einen AAC-Start oder 6-4 Resetverz. Gr. C die Rampenzeit für einen Stromrampenstart Range: Funktion: (vom Startstrom bis zur Stromgrenze) fest. 5 min* [5 - 60 (min)] Stellt die Verzögerung vor automatischem 7-7 Kickstart-Stufe-2 Reset bei Fehlergruppe C ein. Range: Funktion: 500%* [100 % - 700 % Legt die Stufe des
7.10 Sekundärer Motorsatz
Motornennstrom] Kickstart-Stroms fest.
7-1 Motornennstrom-2 7-8 Kickstart-Zeit-2 Range: Funktion: Range: Funktion: [Motorab- Stimmt den Starter auf den Nennstrom des 0000 ms* [0 - 2000 ms] Legt die Kickstart-Dauer fest. Durch hängig] zweiten Motors ab. Der Wert ist gemäß eine Einstellung von 0 wird der Nennstromangabe auf dem Motortypenschild Kickstart deaktiviert. einzustellen. 7-9 Überstartzeit-2 7-2 Statisch. Rotorzeit-2 Range: Funktion: Range: Funktion: Bei der Überstartzeit handelt es sich um die 10 s* [0:01 - 2:00 Legt die max. Zeit fest, die der Motor mit maximale Zeit, in der der MCD 500 versucht, den (min:s)] statischem Rotorstrom laufen kann, bis er aus Motor zu starten. Wenn der Motor innerhalb des kaltem Zustand seine Höchsttemperatur programmierten Zeitraums nicht die volle erreicht. Stellen Sie den Wert gemäß den Drehzahl erreicht, schaltet der Starter ab. Stellen Angaben auf dem Motordatenblatt ein. Sie für diesen Parameter eine etwas längere Zeit
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 59
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Programmierung MCD 500 Produkthandbuch
7-9 Überstartzeit-2 7-14 Adapt. Stoppprofil-2 Range: Funktion: Option: Funktion:
als die normale Startzeit ein. Durch Einstellung von 0 wird der Überstartzeitschutz deaktiviert. 20 [0:00 - Legt die Überstartzeit für den zweiten Motor s* 4:00 fest. (min:s)]
| Legt fest, welches Profil der MCD 500 für einen AAC-Softstopp verwendet. | ||
|---|---|---|
| Frühverzögerung | ||
| Konstante Verzög.* | ||
| Spätbeschleunigung |
7-10 Stoppmodus-2 7-15 Bremsmoment-2 Option: Funktion: Range: Funktion:
20%* [20 - 100%] Legt das Bremsmoment fest, dass der MCD 500 zum Bremsen des Motors erzeugt.
7-16 Bremszeit-2 Range: Funktion: 1 sec* [1 - 30 s] Legt die Dauer der Gleichstrombremsung
| Legt den Stoppmodus für den zweiten Motor fest. | ||
|---|---|---|
| Freilaufstopp* | ||
| TVR-Softstopp | ||
| Adaptive Regelung | ||
| Bremse |
während eines Bremsstopps fest. 7 7 7-11 Stoppzeit-2 HINWEIS Range: Funktion: Par. 7-16 wird in Verbindung mit Par. 7-11 0 s* [0:00 - Legt die Stoppzeit des Motors bei einem verwendet. 4:00 Softstopp mit zeitgesteuerter Spannungsrampe (min:s)] oder AAC fest. Wenn ein Hauptschütz installiert ist, muss dieses bis zum Ablauf der Stoppzeit 7.11 Anzeige geschlossen bleiben. Zur Ansteuerung des Hauptschützes ist ein programmierbarer und auf 8-1 Sprache Betrieb gesetzter Ausgang zu verwenden. Legt Option: Funktion:
die Gesamtstoppzeit beim Bremsen fest.
die Gesamtstoppzeit beim Bremsen fest.
7-12 Adapt. Regelverst.-2 Range: Funktion: 75%* [1% - Passt die Leistung der Adaptive Acceleration 200%] Control (AAC) an.
HINWEIS
Es wird empfohlen, die Verstärkungsein- stellung auf dem Standardwert zu belassen, sofern die AAC-Leistung zufrie- denstellend ist. Wenn der Motor am Ende eines Starts oder
| Legt fest, in welcher Sprache Meldungen und Rückführungen auf dem LCP angezeigt werden. | ||
|---|---|---|
| Englisch* (English) | ||
| Chinesisch (中丈) | ||
| Spanisch (Español) | ||
| Deutsch | ||
| Portugiesisch (Português) | ||
| Französisch (Français) | ||
| Italienisch (Italiano) | ||
| Russisch (Русский) |
Wenn der Motor am Ende eines Starts oder Stopps schnell beschleunigt bzw.
7.11.1 Benutzerprogrammierbarer
verzögert, erhöhen Sie die Verstärkung um
Bildschirm
5 - 10 %. Wenn die Motordrehzahl während des Starts oder Stopps schwankt, reduzieren Sie die Verstärkung Legt fest, welche vier Elemente auf dem programmierbaren geringfügig. Überwachungsbildschirm angezeigt werden.
8-2 Ben.Bildsch. oben l 7-13 Adapt. Startprofil-2 Option: Funktion: Option: Funktion:
Option: Funktion:
| Legt fest, welches Profil der MCD 500 für einen AAC-Softstart verwendet. | ||
|---|---|---|
| Frühbeschleunigung | ||
| Konstante Beschleun.* | ||
| Spätbeschleunigung |
| Legt fest, welches Element im oberen linken Bildschirmbereich angezeigt wird. | ||
|---|---|---|
| Leer | Im ausgewählten Bereich werden keine Daten angezeigt. So können lange Meldungen ohne Überlappung angezeigt werden. | |
| Starterzustand | Der Betriebszustand des Starters (Start, Motor ein, Stopp oder Abgeschaltet). Nur für Ben.Bildsch. oben l und Ben.Bildsch. oben l verfügbar. |
60 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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Programmierung MCD 500 Produkthandbuch
8-2 Ben.Bildsch. oben l 8-4 Ben.Bildsch. unten l Option: Funktion: Option: Funktion:
8-5 Ben.Bildsch. unten r
Option: Funktion:
| Motorstrom | Der in den drei Phasen gemessene Mittelstrom. | |
|---|---|---|
| Motor pf* | Der vom Softstarter gemessene Motorleis- tungsfaktor. | |
| Netzfrequenz | Die in den drei Phasen gemessene Mittel- frequenz. | |
| Motor kW | Die Motorleistung in Kilowatt. | |
| Motor HP | Die Motorleistung in PS. | |
| Motortemp. | Die anhand des thermischen Modells berechnete Motortemperatur. | |
| kWh | Die Anzahl der Kilowattstunden, die der Motor über den Softstarter gelaufen ist. | |
| Motorlaufstunden | Die Anzahl der Stunden, die der Motor über den Softstarter gelaufen ist. |
| Motor pf | Der vom Softstarter gemessene Motorleis- tungsfaktor. | |
|---|---|---|
| Netzfrequenz | Die in den drei Phasen gemessene Mittel- frequenz. | |
| Motor kW | Die Motorleistung in Kilowatt. | |
| Motor HP | Die Motorleistung in PS. | |
| Motortemp. | Die anhand des thermischen Modells berechnete Motortemperatur. | |
| kWh | Die Anzahl der Kilowattstunden, die der Motor über den Softstarter gelaufen ist. | |
| Motorlauf- stunden* | Die Anzahl der Stunden, die der Motor über den Softstarter gelaufen ist. |
Option: Funktion: 8-3 Ben.Bildsch. oben r 7 7
8-3 Ben.Bildsch. oben r 7 7 Option: Funktion:
7.11.2 Leistungskurvenblätter
| Legt das im oberen rechten Bildschirmbereich anzuzeigende Element fest. | ||
|---|---|---|
| Leer* | Im ausgewählten Bereich werden keine Daten angezeigt. So können lange Meldungen ohne Überlappung angezeigt werden. | |
| Starterzustand | Der Betriebszustand des Starters (Start, Motor ein, Stopp oder Abgeschaltet). Nur für Ben.Bildsch. oben l und Ben.Bildsch. oben l verfügbar. | |
| Motorstrom | Der in den drei Phasen gemessene Mittelstrom. | |
| Motor pf | Der vom Softstarter gemessene Motorleis- tungsfaktor. | |
| Netzfrequenz | Die in den drei Phasen gemessene Mittel- frequenz. | |
| Motor kW | Die Motorleistung in Kilowatt. | |
| Motor HP | Die Motorleistung in PS. | |
| Motortemp. | Die anhand des thermischen Modells berechnete Motortemperatur. | |
| kWh | Die Anzahl der Kilowattstunden, die der Motor über den Softstarter gelaufen ist. | |
| Motorlaufstunden | Die Anzahl der Stunden, die der Motor über den Softstarter gelaufen ist. |
| Legt fest, welches Element im unteren rechten Bildschirmbereich angezeigt wird. | ||
|---|---|---|
| Leer* | Im ausgewählten Bereich werden keine Daten angezeigt. So können lange Meldungen ohne Überlappung angezeigt werden. | |
| Starterzustand | Der Betriebszustand des Starters (Start, Motor ein, Stopp oder Abgeschaltet). Nur für Ben.Bildsch. oben l und Ben.Bildsch. oben l verfügbar. | |
| Motorstrom | Der in den drei Phasen gemessene Mittelstrom. | |
| Motor pf | Der vom Softstarter gemessene Motorleis- tungsfaktor. | |
| Netzfrequenz | Die in den drei Phasen gemessene Mittel- frequenz. | |
| Motor kW | Die Motorleistung in Kilowatt. | |
| Motor HP | Die Motorleistung in PS. | |
| Motortemp. | Die anhand des thermischen Modells berechnete Motortemperatur. | |
| kWh | Die Anzahl der Kilowattstunden, die der Motor über den Softstarter gelaufen ist. | |
| Motorlaufstunden | Die Anzahl der Stunden, die der Motor über den Softstarter gelaufen ist. |
7.11.2 Leistungskurvenblätter
8-4 Ben.Bildsch. unten l Im Menü Protokolle können Echtzeit-Leistungsdaten in Option: Funktion: Kurvenblättern angezeigt werden.
Kurvenblättern angezeigt werden.
Die neuesten Informationen werden am rechten Rand des Bildschirms angezeigt. Das Kurvenblatt kann zur Analyse von Daten angehalten werden, indem die Taste OK gedrückt und gehalten wird. Um das Kurvenblatt wieder zu starten, drücken und halten Sie OK.
| Legt fest, welches Element im unteren linken Bildschirmbereich angezeigt wird. | ||
|---|---|---|
| Leer | Im ausgewählten Bereich werden keine Daten angezeigt. So können lange Meldungen ohne Überlappung angezeigt werden. | |
| Starterzustand | Der Betriebszustand des Starters (Start, Motor ein, Stopp oder Abgeschaltet). Nur für Ben.Bildsch. oben l und Ben.Bildsch. oben l verfügbar. | |
| Motorstrom | Der in den drei Phasen gemessene Mittelstrom. |
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Programmierung MCD 500 Produkthandbuch
8-6 Grafik-Taktgeber 15-2 Anpassblock. Option: Funktion: Option: Funktion:
8-7 Max. Anp. Grafik Range: Funktion: 400%* [0% - 600%] Passt die Obergrenze des Leistungskur-
venblatts an.
| Legt die Zeitskala des Kurvenblatts fest. Die alten Daten werden stufenweise durch neue Daten ersetzt. | ||
|---|---|---|
| 10 s* | ||
| 30 | ||
| 1 min | ||
| 5 Minuten | ||
| 10 Minuten | ||
| 30 Minuten | ||
| 1 Stunde |
| Legt fest, ob im Programmiermenü Parameter über das LCP geändert werden können. | ||
|---|---|---|
| Lesen & Schreiben* | Der Benutzer kann Parameterwerte im Program- miermenü ändern. | |
| Nur lesen | Der Benutzer kann im Programmiermenü keine Parameterwerte ändern. Die Werte können jedoch angezeigt werden. | |
| Kein Zugriff | Der Benutzer kann im Programmiermenü Anpassparameter nur anzeigen, wenn ein Zugangscode eingegeben wird. | |
| HINWEIS Änderungen der Anpassblockierung werden nach dem Schließen des Program- miermenüs wirksam. |
venblatts an. 7 7 15-3 Notbetrieb 8-8 Min. Anp. Grafik Option: Funktion: Range: Funktion: Legt fest, ob der Softstarter einen Notbetrieb zulässt. Im 0%* [0% - 600%] Passt die Untergrenze des Leistungskur- Notbetrieb startet der Softstarter (sofern er nicht bereits venblatts an. läuft), läuft bis zum Ende des Notbetriebs und ignoriert während dieser Zeit sämtliche Stoppbefehle und Abschal- 8-9 Netz-Ref.Spannung tungen. Range: Funktion: Der Notbetrieb wird über einen programmierbaren 400 V* [100 - Legt die Nennspannung für die Überwachungs- Eingang gesteuert. 690 V] funktionen des LCP fest. Diese Funktion dient Wenn Notbetrieb bei Modellen mit internem Bypass, die zur Berechnung der kW- und kVA-Werte des nicht in Betrieb sind, aktiviert wird, versucht der Starter Motors, beeinträchtigt jedoch nicht den einen normalen Start und ignoriert dabei alle Abschal- Motorsteuerungsschutz des MCD 500. tungen. Falls ein normaler Start nicht möglich ist, wird ein Geben Sie die gemessene Netzspannung ein. Direktstart über die internen Bypass-Relais versucht. Bei Modellen ohne Bypass kann ein externes Bypass-Schütz 7.12 Eingeschr. Paramtr. für Notbetrieb verwendet werden. 15-4 Stromkalibrierung 15-1 Zugriffscode Range: Funktion: Range: Funktion: 100%* [85% Passt die Stromüberwachungsschaltkreise des 0000* [0000 - Legt den Zugriffscode für die Simulations-
- Softstarters an ein externes Strommessgerät an. 9999] werkzeuge und Zählerrückstellungen oder den 115%] Die erforderliche Anpassung wird anhand folgender zugriffsbeschränkten Bereich des Program- Formel ermittelt: miermenüs (ab Parametergruppe 15 aufwärts) Strom in Anzeige des 500 MCD fest. Kalibrierung (%) = Strom gemessen durch externes Gerät Mit den Tasten BACK und OK wählen Sie die zu z..B.. 102% = 66 A 65 A ändernde Ziffer aus. Mit den Tasten ▲ und ▼ HINWEIS ändern Sie dann den Wert. Diese Einstellung beeinflusst alle stromba-
HINWEIS
sierten Funktionen. Wenn der Zugriffscode verloren geht, fragen Sie Ihren Lieferanten nach dem Master- Zugriffscode, mit den Sie einen neuen Zugriffscode programmieren können.
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Programmierung MCD 500 Produkthandbuch
15-5 Hauptschützzeit 16-1 - 16-12 Schutzmaßnahme Range: Funktion: Option: Funktion: 150 [100 - Legt die Verzögerung zwischen dem Schalten • 16-11 Netzwerkkomm. ms* 2000 ms] des Hauptschützausgangs (Klemme 13 und 14) • 16-12 Batterie/Uhr durch den Starter und dem Beginn der Vorstart-
durch den Starter und dem Beginn der Vorstart- prüfungen (vor dem Start) oder dem Wechsel in den Modus Nicht bereit (nach einem Stopp) fest. Der Wert ist gemäß den Spezifikationen des verwendeten Hauptschützes einzustellen.
15-6 Bypass-Schützzeit
| Abschalt. Starter* | ||
|---|---|---|
| Warnung & Protokoll | ||
| Nur Protokoll |
15-6 Bypass-Schützzeit Range: Funktion:
7.14 Werksparameter
150 ms* [100 - Stellt den Starter passend auf die 2000 ms] Schließzeit des Bypass-Schützes ein. Der Diese Parameter sind ausschließlich für die werkseitige Wert ist gemäß den Spezifikationen des Nutzung vorgesehen und stehen dem Benutzer nicht zur verwendeten Bypass-Schützes einzustellen. Verfügung. Ist die Zeit zu kurz, schaltet der Starter ab.
7 7
15-7 Motoranschluss Option: Funktion:
| Bei Auswahl dieser Option erfasst der Softstarter automatisch des Format des Motoranschlusses. | ||
|---|---|---|
| Autom. Erkennung* | ||
| Reihe | ||
| Wurzel-3 |
15-8 JOG-Moment Range: Funktion: 50%* [20% - 100%] Definiert den Drehmomentwert für JOG- Betrieb. Näheres siehe der Abschnitt JOG- Betrieb.
HINWEIS
Einstellung von Par. 15-8 über 50 % kann verstärkte Wellen- vibrationen hervorrufen.
7.13 Schutzmaßnahme
16-1 - 16-12 Schutzmaßnahme Option: Funktion: Legt die Reaktion des Softstarters auf die einzelnen Schutzfunktionen fest. • 16-1 Motorüberlastung • 16-2 Stromungleichgewicht • 16-3 Min-Strom • 16-4 Inst. Überstrom • 16-5 Frequenz • 16-6 Kühlkörper Übertemp. • 16-7 Überstartzeit • 16-8 Eingang A Abschalt. • 16-9 Motor-Thermistor • 16-10 Starter/Komm.
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Werkzeuge MCD 500 Produkthandbuch
8 Werkzeuge
Um das Menü „Werkzeuge“ aufzurufen, öffnen Sie das Standards laden Hauptmenü, blättern Sie auf „Werkzeuge“, und drücken Sie Nein OK. Ja
8.1 Einst. Dat. u. Uhrz. Wenn der Vorgang abgeschlossen wurde, wird kurz eine Bestätigungsmeldung und dann wieder der Statusbildschirm So stellen Sie Datum und Uhrzeit ein: angezeigt.
- Öffnen Sie das Menü Werkzeuge. 8.3 Reset therm. Modell
- Blättern Sie zu Datum & Uhrzeit einstellen.
HINWEIS
- Drücken Sie OK, um den Bearbeitungsmodus Diese Funktion ist durch den Sicherheitszugriffscode aufzurufen. geschützt.
- Wählen Sie mit OK den zu bearbeitenden Teil des Datums oder der Uhrzeit aus. Die erweiterte Software des MCD 500 zur thermischen
- Ändern Sie mit den Tasten ▲ und ▼ den Wert. Modellierung überwacht laufend die Motorleistung. So kann 8 8 der MCD 500 die Motortemperatur berechnen und jederzeit Um die Änderungen zu speichern, drücken Sie wiederholt einen erfolgreichen Start durchführen. die Taste OK. Der MCD 500 bestätigt die Änderungen. Um die Änderungen zu verwerfen, drücken Sie wiederholt die Das thermische Modell kann bei Bedarf zurückgesetzt Taste BACK. werden.
8.2 Einst. lad./speich.
- Öffnen Sie das Menü Werkzeuge.
Der MCD 500 verfügt über folgende Optionen: 2. Blättern Sie auf Reset therm. Modell, und drücken Sie OK. • Standards laden: Lädt die Parameter des MCD 500 3. Wenn der Bestätigungsbildschirm angezeigt wird, mit den Standardwerten. drücken Sie OK, und geben Sie den Zugriffscode • Laden Ben.-Einst. 1: Lädt die zuvor gespeicherten ein, oder drücken Sie Back, um den Vorgang Parametereinstellungen aus einer internen Datei. abzubrechen. • Speich. Ben.-Einst. 1: Speichert die aktuellen 4. Wählen Sie Reset oder Kein Reset aus, und drücken Parametereinstellungen in einer internen Datei. Sie OK. Wenn das thermische Modell zurückgesetzt wurde, ruft der MCD 500 den vorherigen Bildschirm Neben der Datei mit den werkseitigen Standardwerten kann wieder auf. der MCD 500 auch eine Datei mit benutzerdefinierten Parametereinstellungen speichern. Diese Datei enthält die Reset therm. Modell Standardwerte, sofern keine Benutzerdatei gespeichert ist. M1 X% OK für Reset So laden oder speichern Sie Parametereinstellungen:
-
Öffnen Sie das Menü Werkzeuge. Reset therm. Modell
-
Wählen Sie mit der Taste ▼ die gewünschte Kein Reset Funktion aus, und bestätigen Sie mit OK. Reset
-
Wählen Sie auf dem Bestätigungsbildschirm zum Bestätigen Ja oder zum Abbrechen Nein aus, und VORSICHT drücken Sie dann OK, um die Auswahl zu laden/ Das thermische Modell darf nur in Notfällen geändert speichern oder den Bildschirm zu verlassen. werden, da dies die Motorlebensdauer beeinträchtigen kann. Werkzeuge Standards laden Laden Ben.-Einst. 1 Speich. Ben.-Einst. 1
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Werkzeuge MCD 500 Produkthandbuch
8.4 Schutzsimulation
HINWEIS
Diese Funktion ist durch den Sicherheitszugriffscode 8.5 Ausgangssignalsimulation geschützt.
HINWEIS
Anhand der Simulationsfunktionen der Software können Sie Diese Funktion ist durch den Sicherheitszugriffscode den Betrieb sowie die Steuerkreise des Softstarters prüfen, geschützt. ohne dass der Starter an die Netzspannung angeschlossen werden muss. Über das LCP kann der Benutzer Ausgangssignale simulieren und so die ordnungsgemäße Funktion der Ausgangsrelais Der MCD 500 kann sämtliche Schutzmaßnahmen simulieren. prüfen. So kann geprüft werden, ob der Softstarter korrekt reagiert und die Situation auf der Anzeige und über das Kommunika- HINWEIS tionsnetzwerk meldet. Zur Prüfung der Anzeigen (Anzeige Motortemp. sowie Anzeige Min. u. Max. Strom) stellen Sie ein Ausgangsrelais So verwenden Sie die Schutzsimulation: auf die gewünschte Funktion ein, und überwachen Sie das
- Öffnen Sie das Hauptmenü. Relaisverhalten.
- Blättern Sie auf „Schutzsim.“, und drücken Sie OK.
8 8
- Wählen Sie mit der Taste ▲ und ▼ die zu So verwenden Sie die Ausgangssignalsimulation:
- Öffnen Sie das Hauptmenü. simulierende Schutzmaßnahme aus.
- Blättern Sie auf „Sim. Ausgangssignal“, und
- Drücken Sie OK, um die ausgewählte Schutz- drücken Sie OK. Geben Sie dann den Zugriffscode maßnahme zu simulieren. ein.
- Während OK gedrückt wird, wird die Schutz- meldung angezeigt. Die Reaktion des Softstarters 3. Wählen Sie mit den Tasten ▲ und ▼ eine Simulation ist abhängig von der eingestellten Schutz- aus, und bestätigen Sie mit OK. maßnahme (Parametergruppe 16). 4. Schalten Sie mit den Tasten ▲ und ▼ das Signal ein
- Drücken Sie Back, um die Simulationsliste wieder bzw. aus. Um die ordnungsgemäße Funktion zu aufzurufen. prüfen, überwachen Sie den Ausgangszustand.
- Mit ▲ oder ▼ wählen Sie eine andere Simulation 5. Drücken Sie Back, um die Simulationsliste wieder aus, mit BACK wechseln Sie zurück zum aufzurufen. Hauptmenü. Prog. Relais A MS1 000,0 A 0000,0 kW Aus Abgeschaltet Ein Ausgewählte Schutzmaßnahme
8.6 Zustand Digital E/A
HINWEIS
Auf diesem Bildschirm wird der Zustand der Digital-E/A in Wenn die Schutzmaßnahme den Softstarter abschaltet, der entsprechenden Reihenfolge angezeigt. setzen Sie diesen vor einer weiteren Simulation zurück. Wenn die Schutzmaßnahme auf „Warnung oder Protokoll“ gesetzt ist, ist kein Reset erforderlich. Die obere Zeile des Bildschirms zeigt die Eingänge Start, Wenn die Schutzmaßnahme auf „Warnung & Protokoll“ Stopp, Reset und den programmierbaren Eingang an. gesetzt ist, kann die Warnmeldung nur angezeigt werden, während die Taste OK gedrückt wird. Die untere Zeile des Bildschirms zeigt die programmierbaren Wenn die Schutzmaßnahme auf „Nur Protokoll“ gesetzt ist, Ausgänge A, B und C. erscheint keine Meldung auf der Anzeige, es erfolgt jedoch ein Protokolleintrag. In nebenstehendem Beispiel wird der Eingang Stopp (17) als geschlossen (1) und die Eingänge Start, Reset und A (15, 25, 11) als offen (0) angezeigt. Relais A (13, 14) ist geschlossen, und Relais B und C (21, 22, 24 und 33, 34) sind offen.
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Werkzeuge MCD 500 Produkthandbuch
Zustand Digital E/A So öffnen Sie den Ereignisspeicher: Eingänge: 0100 1. Öffnen Sie den Fehlerspeicher. Ausgänge: 100 2. Blättern Sie zum Ereignisspeicher, und drücken Sie OK. 8.7 Zustand Tempsens. 3. Wählen Sie mit den Tasten ▲ und ▼ das anzuzeigende Ereignis aus, und drücken Sie OK. Auf diesem Bildschirm wird der Status des Motor- Thermistors angezeigt. Um den Speicher zu schließen und auf die Hauptanzeige Der Thermistorzustand wird in diesem Beispiel als O zurückzukehren, drücken Sie BACK. (geöffnet) angezeigt.
8.8.3 Zähler
Zustand Tempsens.
HINWEIS
Thermistor: O S = Kurz H=Heiß C=Kalt O= Geöffnet Diese Funktion ist durch den Sicherheitszugriffscode geschützt.
8.8 Fehlerspeicher
Die Leistungszähler speichern Statistiken zum Betrieb des Über die Taste Alarm Log wird der Fehlerspeicher geöffnet. Starters: Dieser enthält einen Fehlerspeicher, einen Ereignisspeicher sowie Zähler, in denen Informationen zur Betriebshistorie • Motorlaufstunden (Gesamt und Zeit seit letztem
8 8
des MCD 500 gespeichert werden. Zähler-Reset) • Anzahl Starts (Gesamt und seit letztem Zähler-
8.8.1 Fehlerspeicher
Reset) • Motor-kWh (Gesamt und seit letztem Zähler-Reset) Im Fehlerspeicher sind Informationen zu den acht letzten Abschaltungen einschließlich Datum und Uhrzeit • Anzahl der Resets des thermischen Modells gespeichert. Die letzte Abschaltung hat die Nummer 1, die Die rücksetzbaren Zähler (Motorlaufstunden, Starts und älteste Abschaltung die Nummer 8. Motor-kWh) können nur bei Eingabe des richtigen Zugriffscodes zurückgesetzt werden. So öffnen Sie den Fehlerspeicher:
- Öffnen Sie den Fehlerspeicher. So zeigen Sie die Zähler an:
- Blättern Sie auf Fehlerspeicher, und drücken Sie OK. 1. Öffnen Sie den Fehlerspeicher.
- Wählen Sie mit den Tasten ▲ und ▼ eine 2. Blättern Sie auf Zähler, und drücken Sie OK. Abschaltung aus, und drücken Sie OK, um Detailin-
- Blättern Sie mit den Tasten ▲ und ▼ durch die formationen anzuzeigen. Zähler. Drücken Sie OK, um Details anzuzeigen. Um den Speicher zu schließen und auf die Hauptanzeige
- Um einen Zähler zurückzusetzen, drücken Sie OK, zurückzukehren, drücken Sie BACK. und geben Sie dann den Zugriffscode ein. Wählen Sie Reset aus, und bestätigen Sie mit OK.
8.8.2 Ereignisspeicher
Um den Zähler zu schließen und wieder den Fehlerspeicher anzuzeigen, drücken Sie BACK. Im Ereignisspeicher werden Detailangaben zu den letzten 99 Ereignissen des Starters (Aktionen, Warnungen und Abschal- tungen) jeweils mit Datum und Uhrzeit des Ereignisses abgelegt. Das letzte Ereignis hat die Nummer 1, das älteste Ereignis die Nummer 99.
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Fehlersuche und -behebung MCD 500 Produkthandbuch
9 Fehlersuche und -behebung
Wenn eine Schutzbedingung erkannt wird, schreibt der MCD 500 diese in den Ereignisspeicher und schaltet möglicherweise ab oder gibt eine Warnung aus. Die Reaktion des Softstarters auf verschiedene Schutzbedingungen ist mitunter abhängig von der eingestellten Schutzmaßnahme (Parametergruppe 16).
Wenn der MCD 500 abschaltet, ist vor dem Neustart ein Reset des Softstarters erforderlich. Wenn der MCD 500 eine Warnung ausgegeben hat, führt der Softstarter automatisch ein Reset durch, wenn die Ursache der Warnung behoben wurde.
Einige Schutzbedingungen resultieren in einer schwerwiegenden Abschaltung. Diese Reaktion ist vordefiniert und kann nicht geändert werden. Durch diese Schutzmechanismen soll der Softstarter geschützt werden. Eine Auslösung durch einen internen Softstarterfehler ist möglich.
9.1 Abschaltmeldungen
In dieser Tabelle sind die Schutzmechanismen des Softstarters sowie die mögliche Abschaltursache aufgeführt. Einige dieser Mechanismen können in Parametergruppe 2 Schutz und in Parametergruppe 16 Schutzmaßnahme geändert werden. Bei anderen Einstellungen handelt es sich um integrierte Systemschutzmaßnahmen, die nicht geändert werden können.
9 9
| Anzeige | Mögliche Ursache/Lösungsvorschlag |
|---|---|
| Batterie/Uhr | In der Echtzeituhr ist ein Verifizierungsfehler aufgetreten, oder die Stützbatteriespannung ist niedrig. Wenn der Batterieladestand niedrig und die Leistungsversorgung abgeschaltet ist, gehen die Einstel- lungen für Datum und Uhrzeit verloren. Programmieren Sie das Datum und die Uhrzeit neu. Relevante Par.: 16-12 |
| Stromungleichgewicht | Ein Stromungleichgewicht kann durch Motor-, Umgebungs- oder Installationsprobleme verursacht werden. Beispiel: - Unsymmetrie der Eingangsnetzspannung - Problem mit den Motorwicklungen - Leichte Motorbelastung Ein Stromungleichgewicht kann auch durch eine falsche Verkabelung zwischen externem Bypass- Schütz und Softstarter oder durch ein Problem im Softstarter (insbesondere Nichtöffnen einer Schaltung durch einen Thyristor) verursacht werden. Die Fehlfunktion eines Thyristors kann nur eindeutig bestimmt werden, indem der Thyristor ausgetauscht und danach die Leistung des Softstarters überprüft wird. Relevante Par.: 2-2, 2-3, 16-2 |
| Überstartzeit | Eine Abschaltung aufgrund einer Überschuss-Startzeit kann unter folgenden Bedingungen erfolgen: • 1-1 Motornennstrom ist für den Motor nicht geeignet • 1-4 Stromgrenze • Die Einstellung der Startrampenzeit 1-6 ist größer als die Einstellung der Überstartzeit 1-9. • Bei adaptiver Beschleunigungsregelung ist die Startrampenzeit 1-6 zu kurz für eine hohe Masseträgheit eingestellt. Relevante Par.: 1-1, 1-6, 1-4, 1-9, 7-9, 7-1, 7-6, 7-4, 16-7 |
| Nennstrom zu hoch | Bei Anschluss an den Motor in Wurzel-3-Schaltung kann der MCD 500 mit einem höheren Nennstrom arbeiten als bei einem Anschluss in Reihenschaltung. Wenn der Softstarter in Reihe zum Motor geschaltet ist, die programmierte Einstellung für 1-1 Motornennstrom jedoch über dem Maximalwert für Reihenschaltung liegt, schaltet der Softstarter beim Start ab. Relevante Par.: 1-1, 7-1 |
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Fehlersuche und -behebung MCD 500 Produkthandbuch
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| Anzeige | Mögliche Ursache/Lösungsvorschlag |
|---|---|
| Frequenz | Die Netzfrequenz liegt unterhalb des festgestellten Bereichs. Prüfen Sie, ob andere Geräte in der Umgebung möglicherweise die Netzspannung beeinträchtigen (insbesondere Frequenzumrichter). Wenn der MCD 500 über eine Generatorspannung gespeist wird, ist der Generator möglicherweise zu klein oder weist ein Drehzahlregelungsproblem auf. Relevante Par.: 2-8, 2-9, 2-10, 16-5 |
| Kühlkörper Übertemp. | Prüfen Sie, ob die Kühllüfter in Betrieb sind. Prüfen Sie bei einem Gehäuseeinbau, ob die Lüftung angemessen ist. Lüfter arbeiten beim Start, im Betrieb und 10 Minuten lang, nachdem der Starter den Stoppzustand verlassen hat. HINWEIS Modelle MCD5-0021B bis MCD4-0053B und MCD5-0141B haben keinen Kühllüfter. Bei Modellen ohne internen Bypass laufen die Kühllüfter ab dem Start bis zehn Minuten nach einem Stopp. Relevante Par.: 16-6 |
| Eingang A Abschalt. | Stellen Sie fest, weshalb Eingang A aktiviert wurde, und beheben Sie die Ursache. Relevante Par.: 3-3, 3-4, 3-5, 3-6, 3-7, 16-8 |
| Inst. Überstrom | Während des Betriebs ist im Motor ein starker Anstieg des Motorstroms zu verzeichnen. Dieser Anstieg wird möglicherweise durch einen blockierten Rotor (Scherstift) verursacht. Die Last ist möglicherweise blockiert. Relevante Par.: 2-6, 2-7, 16-4 |
| Interner Fehler X | Der MCD 500 hat aufgrund eines internen Fehlers abgeschaltet. Wenden Sie sich unter Angabe des Fehlercodes (X) an Ihren Lieferanten vor Ort. Relevante Par.: Keine |
| Phasenfehler L1 Phasenfehler L2 Phasenfehler L3 | Im Rahmen der Vorstartprüfungen hat der Starter einen Fehler in der angezeigten Phase erkannt. Im Betriebszustand hat der Starter erkannt, dass der Strom in der betroffenen Phase länger als eine Sekunden unter 3,3 % des programmierten Motornennstroms gefallen ist. Dies lässt darauf schließen, dass entweder die Eingangsphase oder der Motoranschluss fehlerhaft ist. Prüfen sie die Versorgungsspannung sowie die Eingangs- und Ausgangsanschlüsse von Starter und Motor. Ein Phasenfehler kann ebenfalls durch einen defekten Thyristor hervorgerufen werden, insbesondere wenn dieser eine Schaltung nicht geöffnet hat. Die Fehlfunktion eines Thyristors kann nur eindeutig bestimmt werden, indem der Thyristor ausgetauscht und danach die Leistung des Softstarters überprüft wird. Relevante Par.: Keine |
| Kurzschluss L1-T1 Kurzschluss L2-T2 Kurzschluss L3-T3 | Im Rahmen der Vorstartprüfung hat der Starter einen kurzgeschlossenen Thyristor oder einen Kurzschluss innerhalb des Bypass-Schützes (wie angegeben) festgestellt. Relevante Par.: Keine |
| Niedrige Steuerspannung | Die interne 24-VDC-Stromschiene ist unter 19 V abgefallen. Dies kann durch eine Schwankung der Steuerversorgung verursacht worden sein. Quittieren Sie die Abschaltung. Wenn das Problem weiterhin besteht: • Die 24-V-Versorgung der Hauptsteuerplatine ist möglicherweise defekt, oder • die Bypass-Ansteuerungsplatine ist möglicherweise defekt (nur Modelle mit interner Überbrückung). Diese Abschaltungen können nicht quittiert werden. Wenden Sie sich für Hilfe an Ihren Lieferanten vor Ort. Relevante Par.: Keine |
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Fehlersuche und -behebung MCD 500 Produkthandbuch
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| Anzeige | Mögliche Ursache/Lösungsvorschlag |
|---|---|
| Motorüberlastung/ Überlast Motor 2 | Der Motor hat seine maximale Wärmekapazität erreicht. Die Überlast kann folgende Ursachen haben: - Die Schutzeinstellungen des Softstarters sind nicht auf die Motorwärmekapazität abgestimmt. - Zu viele Starts pro Stunde - Übermäßiger Durchsatz - Schäden an den Motorwicklungen Beheben Sie die Überlastursache, und lassen Sie den Motor abkühlen. Relevante Par.: 1-1, 1-2, 1-3, 1-4, 7-1, 7-2, 7-3, 7-4, 16-1 |
| Motoranschluss | Der Motor ist nicht korrekt in Dreieck- oder Wurzel-3-Schaltung an den Softstarter angeschlossen. - Prüfen Sie die einzelnen Anschlüsse des Motors an den Softstarter auf Durchgängigkeit. - Prüfen Sie die Anschlüsse am Klemmenschutzkasten des Motors. Relevante Par.: 15-7 |
| Motor-Thermistor | Der Motor-Thermistoreingang wurde aktiviert, und: - Der Widerstand am Thermistoreingang hat länger als eine Sekunde den Wert 3,6 kΩ überschritten. - Die Motorwicklung ist überhitzt. Identifizieren Sie die Überhitzungsursache, und lassen Sie den Motor vor einem Neustart abkühlen. - Der Motor-Thermistoreingang ist offen. HINWEIS Wenn kein zulässiger Motor-Thermistor mehr verwendet wird, muss zwischen Klemme 05 und 06 ein 1,2-kΩ-Widerstand angebracht werden. Relevante Par.: 16-9 |
| Netzwerkkomm. | Der Netzwerk-Master hat einen Abschaltbefehl an den Starter gesendet, oder es liegt möglicherweise ein Problem mit der Netzwerkkommunikation vor. Überprüfen Sie das Netzwerk auf mögliche Ursachen für einen Kommunikationsausfall. Relevante Par.: 16-11 |
| Par. außerh. Ber. | - Ein Parameterwert liegt außerhalb des zulässigen Bereichs. Der Starter lädt den Standardwert für alle betroffenen Parameter. Drücken Sie MAIN MENU, um den ersten ungültigen Parameter aufzurufen und die Einstellung zu ändern. Relevante Par.: Keine |
| Phasensequenz | Die Phasensequenz an den Eingangsklemmen (L1, L2, L3) des Softstarters ist unzulässig. Prüfen Sie die Phasensequenz an den Klemmen L1, L2 und L3. Zudem muss die Einstellung in Par. 2-1 für die Installation geeignet sein. Relevante Par.: 2-1 |
| Verlustleistung | Wenn ein Startbefehl erteilt wird, liegt über eine oder mehrere Phasen keine Netzspannung am Starter an. Prüfen Sie, ob das Hauptschütz bei Erhalt eines Startbefehls schließt und bis zum Abschluss eines Softstopps geschlossen bleibt. Relevante Par.: 15-5 |
| Starterkomm. | - Die Verbindung zwischen Softstarter und optionalem Kommunikationsmodul ist fehlerhaft. Nehmen Sie das Modul heraus, und setzen Sie es wieder ein. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich an Ihren Lieferanten vor Ort. - Der Softstarter weist einen internen Kommunikationsfehler auf. Wenden Sie sich an Ihren Lieferanten vor Ort. Relevante Par.: 16-10 |
| Thermistorschütz | Der Thermistoreingang wurde aktiviert, und: - Der Widerstand am Eingang ist unter 20 Ω gefallen (der Kaltwiderstand der meisten Thermistoren liegt über diesem Wert), oder - Ein Kurzschluss ist aufgetreten. Prüfen und beheben Sie diesen Zustand. An 05 oder 06 darf kein Pt100 (RTD) angeschlossen sein. Relevante Par.: Keine |
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Fehlersuche und -behebung MCD 500 Produkthandbuch
| Anzeige | Mögliche Ursache/Lösungsvorschlag |
|---|---|
| Zeit-Überstrom | Der MCD 500 wird intern überbrückt und nimmt im Betrieb einen hohen Strom auf. (Der Abschaltwert der Schutzkurve (10 A) wurde erreicht, oder der Motorstrom ist auf 600 % des Motornennstroms gestiegen.) Relevante Par.: Keine |
| Min-Strom | Der Motorstrom ist aufgrund eines Lastverlusts stark abgefallen. Mögliche Ursachen sind gebrochene Bauteile (Wellen, Riemen oder Kupplungen) oder der Trockenlauf einer Pumpe. Relevante Par.: 2-4, 2-5, 16-3 |
| Nicht unterst. Option | Die ausgewählte Funktion ist nicht verfügbar (z. B. wird bei Wurzel-3-Schaltung die Funktion „Festdrehzahl JOG“ nicht unterstützt). Relevante Par.: Keine |
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9.2 Allgemeine Fehlermeldungen
In dieser Tabelle sind Situationen aufgeführt, in denen der Softstarter nicht wie erwartet funktioniert, jedoch nicht abschaltet oder eine Warnung ausgibt.
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| Symptom | Mögliche Ursache |
|---|---|
| Der Softstarter reagiert nicht auf Befehle. | - Wenn der Softstarter nicht auf die Taste RESET auf dem LCP reagiert: Der Softstarter befindet sich möglicherweise in der Betriebsart „Auto On“ und akzeptiert nur Befehle über die Fernbedienungseingänge. In der Betriebsart „Auto On“ leuchtet die entsprechende LED auf dem LCP. Über die Taste Hand On oder Off aktivieren Sie die Steuerung über das LCP (damit wird zudem ein Start-/Stopp-Befehl an den MCD 500 gesendet). - Wenn der Softstarter nicht auf Befehle über die Steuereingänge reagiert: Der Softstarter befindet sich möglicherweise in der Betriebsart „Hand On“ und akzeptiert nur Befehle über das LCP. Wenn sich der Softstarter in der Betriebsart „Hand On“ befindet, ist die Off- oder Hand On-LED auf dem LCP aktiv. Um in die Betriebsart „Auto On“ zu wechseln, drücken Sie einmal die Taste Auto On. Die Steuerverdrahtung ist möglicherweise falsch ausgeführt. Prüfen Sie, ob die Eingänge für Fernstart, -stopp und -Reset ordnungsgemäß konfiguriert sind (zu weiteren Angaben siehe Steuerverdrahtung). Das Signal an die Fernbedienungseingänge ist möglicherweise falsch. Prüfen Sie die Signali- sierung, indem Sie die einzelnen Eingangssignale nacheinander aktivieren. Auf dem LCP sollte die jeweilige LED aktiviert werden. Der Softstarter führt nur dann einen Startbefehl über die Fernbedienungseingänge aus, wenn der Fern-Stopp-Eingang inaktiv und der Fern-Reset-Eingang aktiviert ist (die Reset-LED am Starter leuchtet). - Wenn der Softstarter nicht auf einen Startbefehl bei Hand-Steuerung oder Fern-Betrieb reagiert: Der Softstarter wartet möglicherweise, bis die Wiederanlaufverzögerung verstrichen ist. Die Dauer dieser Verzögerung wird in 2-11 Wiederanlaufverzögerung eingestellt. Der Motor ist möglicherweise zu heiß für einen Start. Wenn Par. 2-12 Prüfung Motortemp. auf Prüf. gesetzt ist, lässt der Softstarter nur dann einen Start zu, wenn laut seiner Berechnung der Motor unter thermischen Gesichtspunkten den Start erfolgreich vollziehen kann. Lassen Sie den Motor abkühlen, bevor Sie einen weiteren Start versuchen. Die Not-Aus-Funktion ist möglicherweise aktiviert. Wenn in Par. 3-3 Not-Aus eingestellt ist und am entsprechenden Eingang eine offene Schaltung vorliegt, startet der MCD 500 nicht. Wenn die Not-Aus-Situation behoben wurde, schließen Sie die Schaltung am Eingang. |
| Während dem Start regelt der Softstarter den Motor nicht ordnungsgemäß. | - Wenn in Par. 1-1 ein niedriger Motornennstrom eingestellt ist, hat dies möglicherweise eine instabile Startleistung zur Folge. Dadurch kann die Regelung eines kleinen Testmotors mit einem Nennstrom zwischen 5 und 50 A beeinträchtigt werden. - Auf der Versorgungsseite des Softstarters müssen Kondensatoren für die Blindleistungs- kompensation angeschlossen werden. Zur Steuerung eines Kondensatorschützes schließen Sie dieses an die Betriebsrelaisklemmen an. |
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Fehlersuche und -behebung MCD 500 Produkthandbuch
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| Symptom | Mögliche Ursache |
|---|---|
| Motor erreicht nicht die volle Drehzahl. | - Wenn der Anlaufstrom zu niedrig ist, erzeugt der Motor kein ausreichendes Drehmoment für die Beschleunigung auf die volle Drehzahl. Bei einer übermäßigen Startzeit schaltet der Softstarter möglicherweise ab. HINWEIS Die Motorstartparameter müssen auf die jeweilige Anwendung abgestimmt sein und das gewünschte Motorstartprofil verwendet werden. Wenn in Par. 3-3 Auswahl Motorsatz eingestellt ist, prüfen Sie, ob sich der entsprechende Eingang in dem erwarteten Zustand befindet. - Die Last ist möglicherweise blockiert. Prüfen Sie, ob eine deutliche Überlastung oder ein blockierter Rotor vorliegen. |
| Unregelmäßiger Motorbetrieb. | - Die Thyristoren des MCD 500 für ihre Selbsthaltefunktion einen Strom von mindestens 5 A. Wenn Sie den Softstarter an einem Motor mit einem Nennstrom unter 5 A testen, funktioniert die Selbsthaltung der Thyristoren möglicherweise nicht ordnungsgemäß. |
| Der Softstopp ist zu schnell abgeschlossen. | - Möglicherweise sind die Softstopp-Einstellungen nicht auf Motor und Last abgestimmt. Prüfen Sie die Einstellungen in Par. 1-10, 1-11, 7-10 und 7-11. - Wenn der Motor nur sehr leicht belastet ist, hat ein Softstopp nur begrenzte Auswir- kungen. |
| Adaptive Beschleunigungsregelung (Adaptive Acceleration Control, AAC), DC-Bremse und Festdrehzahl JOG funktionieren nicht. | - Diese Funktionen sind nur bei Reihenschaltung verfügbar. Wenn der MCD 500 mit Wurzel-3-Schaltung angeschlossen ist, sind diese Funktionen nicht verfügbar. |
| Nach einem Auto-Reset über 2-Draht- Fernsteuerung erfolgt kein Reset. | - Für einen Neustart muss das 2-Draht-Startsignal entfernt und dann wieder angelegt werden. |
| Bei einer 2-Draht-Fernsteuerung werden die Einstellungen für Auto Start/Sopp durch einen Start-/Stopp-Fernbefehl überschrieben. | - Die Funktion Auto Start/Stopp sollte nur in der Betriebsart HAND ON oder bei einer 3- und 4-Draht-Steuerung in der Betriebsart HAND OFF verwendet werden. |
| Nach Auswahl von AAC wurde der Motor normal gestartet, oder der erste und zweite Start fielen unterschiedlich aus. | - Der erste AAC-Start ist strombegrenzt, damit der Starter von den Motorkenndaten „lernen“ kann. Bei den nachfolgenden Starts wird AAC verwendet. |
| Bei einem gebrückten Thermistoreingang 05, 06 oder einem dauerhaften Entfernen des Motor-Thermistors zwischen 05, 06 erfolgt eine nicht quittierbare Abschaltung aufgrund eines Thermistor CCT-Fehlers. | - Nachdem eine Brücke angebracht und der Kurzschlussschutz aktiviert wurde, wird der Thermistoreingang aktiviert. Entfernen Sie die Brücke, und laden Sie den Standard-Parametersatz. Dadurch wird der Thermistoreingang deaktiviert und die Abschaltung gelöscht. Versehen Sie den Thermistoreingang mit einem 1k2-Ω-Widerstand. Setzen Sie den Thermistorschutz auf „Nur Protokoll“ (Par. 16-9). |
| Parametereinstellungen können nicht gespeichert werden. | - Nachdem Sie eine Parametereinstellung geändert haben, müssen Sie den neuen Wert mit der Taste OK speichern. Wenn Sie die Taste BACK drücken, wird die Änderung nicht gespeichert. - Anpassblock. (Par. 15-2) muss auf Lesen & Schreiben gesetzt sein. Wenn die Anpassblo- ckierung aktiviert ist, können die Einstellungen nur angezeigt und nicht geändert werden. Um die Einstellung der Anpassblockierung zu ändern, ist der Sicherheitszu- griffscode erforderlich. - Der EEPROM der Hauptsteuerplatine ist möglicherweise defekt. In diesem Fall wird der Softstarter ebenfalls abgeschaltet, und auf dem LCP wird die folgende Meldung angezeigt: Par. außerh. Bereich. Wenden Sie sich für Hilfe an Ihren Lieferanten vor Ort. |
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Technische Daten MCD 500 Produkthandbuch
10 Technische Daten
Versorgungsspannung
Netzspannung (L1, L2, L3)
MCD5-xxxx-T5 200 VAC - 525 VAC (± 10 %)
MCD5-xxxx-T7 380 VAC - 600 VAC (± 10 %) (Wurzel-3-Schaltung)
MCD5-xxxx-T7 380 VAC - 690 VAC (± 10 %) (nur Versorgungssystem mit Sternpunkterdung)
Steuerspannung (A4, A5, A6)
CV1 (A5, A6) 24 VAC/VDC (± 20 %)
CV2 (A5, A6) 110120 VAC (+ 10 % / - 15 %)
CV2 (A4, A6) 220240 VAC (+ 10 % / - 15 %)
Stromaufnahme (max.)
CV1 2,8 A
CV2 (110 - 120 VAC) 1 A
CV2 (220 - 240 VAC) 500 mA
Netzfrequenz 50/60 Hz (± 10%)
Nennisolationsspannung gegenüber Erde 600 VAC
Nennstoßwiderstandsspannung 4 kV
Formbezeichnung Bypass oder konstant, Halbleiter-Motorstarter Form 1
Kurzschlussleistung Koordinierung mit Halbleitersicherungen Typ 2 Koordinierung mit HRC-Sicherungen NEMA 1 MCD5-0021B bis MCD5-0215B Potenzieller Strom 65 kA MCD5-0245C bis MCD5-0927B Potenzieller Strom 85 kA
10 10
MCD5-1200C bis MCD5-1600C Potenzieller Strom 100 kA
Elektromagnetische Verträglichkeit (in Übereinstimmung mit EU-Richtlinie 89/336/EWG) EMV-Störaussendung IEC 60947-4-2 Klasse B und Lloyds-Marinespezifikation Nr. 1 EMV-Störfestigkeit IEC 60947-4-2
Eingänge Eingangsnennleistung Aktive 24 VDC, ca. 8 mA Start (15, 16) Schließer Stopp (17, 18) Öffner Reset (25, 18) Öffner Programmierbarer Eingang (11, 16) Schließer Motor-Thermistor (05, 06) Abschaltung >3,6 kΩ, Reset <1,6kΩ
Ausgänge Relaisausgänge 10 A bei 250 VAC Widerstand, 5 A bei 250 VAC AC 15 pF 0,3 Programmierbare Ausgänge Relais A (13, 14) Schließer Relais B (21, 22, 24) Umschalter Relais C (33, 34) Schließer Analogausgang (07, 08) 0-20 mA oder 4-20 mA (auswählbar) Maximale Last 600 Ω (12 VDC bei 20 mA) Genauigkeit ± 5% 24 V-DC-Ausgang (16, 08) Max. Last 200 mA Genauigkeit ± 10%
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Technische Daten MCD 500 Produkthandbuch
Umgebung Schutz MCD5-0021B - MCD5-0105B IP20 u. NEMA, UL-Typ 1 für Innenanwendungen MCD5-0131B - MCD5-1600C IP00, UL-Typ für Innen- und Außenanwendungen Betriebstemperatur -10 °C bis 60 °C, über 40 °C ohne Leistungsreduzierung Lagertemperatur - 25 °C bis + 60 °C Aufstellhöhe 0 - 1000 m über N.N., über 1000 m mit Leistungsreduzierung Luftfeuchtigkeit 5 bis 95 % relative Luftfeuchtigkeit Verschmutzungsgrad Verschmutzungsgrad 3
Wärmeabfuhr Beim Start 4,5 Watt/Ampere Bei Betrieb MCD5-0021B - MCD5-0053B = ca. 39 Watt MCD5-0068B - MCD5-0105B = ca. 51 Watt MCD5-0131B - MCD5-0215B = ca. 120 Watt MCD5-0245C - MCD5-0927C ca. 4,5 Watt/Ampere MCD5-1200C - MCD5-1600C ca. 4,5 Watt/Ampere
Zertifizierung C✓ IEC 60947-4-2 UL/ C-UL UL 508 CE IEC 60947-4-2 CCC GB 14048-6 Marine (nur MCD5-0021B - MCD5-0215B) Lloyds-Marinespezifikation Nr. 1 RoHS In Übereinstimmung mit EU-Richtlinie 2002/95/EG
10 10
10.1 Zubehör
10.1.1 Kommunikationsmodule
Der Softstarter MCD 500 unterstützt die Netzwerkkommunikation mit den Protokollen Profibus, DeviceNet und Modbus RTU über ein leicht zu installierendes Kommunikationsmodul. Das Kommunikationsmodul wird direkt in die Seite des Starters eingesteckt.
• 175G9000 Modbus-Modul • 175G9001 Profibus-Modul • 175G9002 DeviceNet-Modul • 175G9009 MCD USB-Modul
74 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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Technische Daten MCD 500 Produkthandbuch
10.1.2 PC-Software
Mit der MCD PC-Software können in Kombination mit einem Kommunikationsmodul folgende Funktionen für Netzwerke mit bis zu 99 Softstartern bereitgestellt werden:
| Merkmal | MCD-201 | MCD-202 | MCD-3000 | MCD500 |
|---|---|---|---|---|
| Betriebssteuerung (Start, Stopp, Reset, Schnellstopp) | ● | ● | ● | ● |
| Überwachung des Starter- zustands (Bereit, Start, Motor ein, Stopp, Abgeschaltet) | ● | ● | ● | ● |
| Leistungsüberwachung (Motorstrom, Motortem- peratur) | ● | ● | ● | |
| Parametereinstellungen heraufladen | ● | ● | ||
| Parametereinstellungen herunterladen | ● | ● |
Die auf der Website von Danfoss erhältliche PC-Software ist:
• WinMaster: VLT® Softstarter-Software für Steuerung, Konfiguration und Verwaltung • MCT10: VLT®-Software für Konfiguration und Verwaltung
10.1.3 Fingerschutzkit 10 10
Im Rahmen der Arbeitssicherheit kann ein Fingerschutz festgelegt werden. Dieser kann für die Modelle 0131B - 1600C des Softstarters MCD 500 verwendet werden. Der Fingerschutz wird auf die Klemmen des Softstarters gesetzt, um einen unbeabsich- tigten Kontakt mit spannungsführenden Klemmen zu vermeiden. Der Fingerschutz entspricht Schutzart IP 20.
• MCD5-0131B ~MCD5-0215B: 175G5662 • MCD5-245C: 175G5663 • MCD5-0360C ~MCD5-0927C: 175G5664 • MCD5-1200C ~MCD5-1600C: 175G5665
MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss. 75
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Verfahren zur Anpassung der... MCD 500 Produkthandbuch
11 Verfahren zur Anpassung der Sammelschiene (MCD5-0360C -
MCD5-1600C)
HINWEIS
Viele Elektronikbauteile sind statischer Elektrizität gegenüber empfindlich. Spannungen, die so niedrig sind, dass man sie nicht fühlen, sehen oder hören kann, können die Lebensdauer empfindlicher elektronischer Komponenten verkürzen, ihre Leistung beeinträchtigen oder sie sogar zerstören. Bei Wartungsarbeiten sollten geeignete Geräte verwendet werden, um mögliche Schäden zu vermeiden.
Alle Geräte werden serienmäßig mit Ein- und Ausgangssammelschienen an der Unterseite des Geräts gefertigt. Die Ein- und/ oder Ausgangssammelschienen können bei Bedarf zur Oberseite des Geräts verlegt werden.
11 11
76 MG.17.K3.03 - VLT® ist eine eingetragene Marke von Danfoss.
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Verfahren zur Anpassung der... MCD 500 Produkthandbuch
-
Vor Zerlegen des Softstarters alle Kabel und Verbindungen vom Gerät entfernen.
-
Die Abdeckung des Geräts entfernen (4 Schrauben).
-
Das Hauptplastikteil abschrauben und vom Starter abklappen (4 Schrauben).
-
Den Tastaturkabelstrang von CON 1 abziehen (siehe Hinweis).
-
Jeden SCR-Zündkabelstrang mit der Nummer der entsprechenden Klemme an der Hauptsteuerplatine markieren, dann den Kabelstrang abziehen.
-
Die Kabel von Thermistor, Lüfter und Stromwandler an der Hauptsteuerplatine abziehen.
HINWEIS
Das Hauptplastikteil langsam entfernen, um Beschädigungen am Tastaturkabelstrang zu vermeiden, der zwischen Hauptplas- tikteil und Rückwandplatine verläuft.
-
Die magnetischen Überbrückungsbleche (NUR Modelle MCD5-0620C bis MCD5-1600C) abschrauben und entfernen.
-
Die Stromwandlerbaugruppe ausbauen (drei Schrauben).
-
Die Sammelschienen finden, die verlegt werden sollen. Die Halteschrauben dieser Sammelschienen herausdrehen, dann die Sammelschienen durch die Unterseite des Starters herausschieben (vier Schrauben pro Sammelschiene).
11 11
-
Die Sammelschienen durch die Oberseite des Starters einschieben. Bei Eingangs- sammelschienen muss das kurze gebogene Ende außerhalb des Starters liegen. Bei Ausgangssammelschienen muss das Loch ohne Gewinde außerhalb des Starters sein.
-
Die Scheiben mit der flachen Seite zur Sammelschiene wieder einsetzen, dann die Halteschrauben der Sammelschienen auf 20 Nm anziehen.
-
Die Stromwandlerbaugruppe auf die Eingangssammelschienen setzen, und die Baugruppe an das Gehäuse des Starters schrauben (siehe Hinweis).
-
Alle Kabel an der Seite des Starters verlegen und mit Kabelbindestreifen fixieren.
HINWEIS
Beim Verlegen der Eingangssammelschienen müssen auch die Stromwandler neu konfiguriert werden.
-
Die Stromwandler mit L1, L2 und L3 markieren (L1 liegt beim Arbeiten von der Vorderseite des Starters ganz links). Die Kabelbindestreifen entfernen und die Stromwandler von der Konsole abschrauben.
-
Die Stromwandlerkonsole an die Oberseite des Starters verlegen. Die Stromwandler für die richtigen Phasen platzieren, dann die Stromwandler an die Konsole schrauben. Bei Modellen MCD5-0360C - MCD5-0930 müssen die Stromwandler im Winkel platziert werden (die linken Schenkel jedes Stromwandlers befinden sich in der oberen Zeile der Löcher und die rechten Schenkel befinden sich an den unteren Fahnen).
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www.danfoss.com/drives
175R0549 MG17K303 Rev. 2010–11–30