E-OP3-Messtechnik-005 # VEGAPULS WL 61 - Betriebsanleitung.PDF

Neubau des Binnenhaupts der Seeschleuse — Stahlwasserbau, Betonbau und EMSR-Technik

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 17.09.2026, 14:01 (Europe/Berlin)

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Betriebsanleitung

Radarsensor zur kontinuierlichen

Füllstandmessung von Wasser und

Abwasser

VEGAPULS WL 61

4 … 20 mA/HART - Zweileiter

Document ID: 38061

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Schnellstart

2 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009

Schnellstart

Der Schnellstart ermöglicht Ihnen eine schnelle Inbetriebnahme bei vielen Anwendungen. Weitere Informationen finden Sie in den jeweili- gen Kapiteln der Betriebsanleitung. Montieren 1. Abstand Antenne zur Behälterwand > 200 mm 2. Ausrichten mit Montagebügel

200 mm (7.87")

Abb. 1: Abstand Antenne zur Behälterwand, Ausrichten mit Montagebügel

Weitere Informationen siehe Kapitel "Montieren". Elektrisch anschließen 1. Stellen Sie sicher, dass die Spannungsversorgung mit den Anga- ben des Typschildes übereinstimmt. 2. Gerät gemäß folgender Abbildung anschließen:

1

2

Abb. 2: Aderbelegung fest angeschlossenes Anschlusskabel 1 Braun (+) und blau (-) zur Spannungsversorgung bzw. zum Auswertsystem 2 Abschirmung

Weitere Informationen siehe Kapitel "An die Spannungsversorgung anschließen". Parameter einstellen 1. Schnittstellenadapter anschließen 2. PACTware starten, dann den "VEGA Projektassistent“ starten. 3. Den Inbetriebnahmeassistenten im DTM-Fenster starten und die dort vorgegebenen Schritte durchführen.

Parametrierbeispiel Der Radarsensor misst die Entfernung vom Sensor bis zur Füllgu- toberfläche. Zur Anzeige der eigentlichen Füllguthöhe muss eine Zuweisung der gemessenen Distanz zur prozentualen Höhe erfolgen.

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Schnellstart

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 3 900121-ED-16083 2

1 m 5,0 )"86.91(

m 5 )"58.691( 100%

0%

Abb. 3: Parametrierbeispiel 1 Min. Füllstand = max. Messdistanz 2 Max. Füllstand = min. Messdistanz

Für diesen Abgleich wird die Distanz bei minimalem und maximalem Füllstand eingegeben. Sind diese Werte nicht bekannt, kann auch mit den Distanzen beispielsweise von 10 % und 90 % abgeglichen werden. Ausgangspunkt für diese Distanzangaben ist immer die Dichtfläche des Flansches. Weitere Schritte 1. Im Menü "Weitere Einstellungen", Menüpunkt "Dämpfung" die gewünschte Dämpfung des Ausgangssignals einstellen. 2. Im Menüpunkt "Stromausgang" die Ausgangskennlinie auswäh- len. Damit ist der Schnellstart abgeschlossen. Weitere Informationen siehe Kapitel "In Betrieb nehmen mit PACTware".

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Inhaltsverzeichnis

4 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009

Inhaltsverzeichnis

1 Zu diesem Dokument 1.1 Funktion .............................................................................6 1.2 Zielgruppe ..........................................................................6 1.3 Verwendete Symbolik .........................................................6

2 Zu Ihrer Sicherheit 2.1 Autorisiertes Personal ........................................................7 2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung ....................................7 2.3 Warnung vor Fehlgebrauch ................................................7 2.4 Allgemeine Sicherheitshinweise .........................................7 2.5 CE-Konformität ...................................................................8 2.6 NAMUR-Empfehlungen ......................................................8 2.7 Funktechnische Zulassung für Europa ...............................8 2.8 Umwelthinweise .................................................................9

3 Produktbeschreibung 3.1 Aufbau ..............................................................................10 3.2 Arbeitsweise .....................................................................11 3.3 Verpackung, Transport und Lagerung ...............................11 3.4 Zubehör und Ersatzteile ...................................................12

4 Montieren 4.1 Allgemeine Hinweise ........................................................13 4.2 Montagevarianten.............................................................13 4.3 Montagevorbereitungen Montagebügel ............................16 4.4 Montagehinweise .............................................................17

5 An die Spannungsversorgung anschließen 5.1 Anschluss vorbereiten ......................................................23 5.2 Anschlussplan ..................................................................23 5.3 Einschaltphase .................................................................24

6 In Betrieb nehmen mit VEGADIS 62 6.1 Anschluss .........................................................................25 6.2 Sensor abgleichen ...........................................................25 6.3 Anzeige skalieren .............................................................26

7 In Betrieb nehmen mit PACTware 7.1 Den PC anschließen ........................................................28 7.2 Parametrierung mit PACTware ..........................................29 7.3 Sicherung der Parametrierdaten .......................................32

8 In Betrieb nehmen mit anderen Systemen 8.1 DD-Bedienprogramme .....................................................33 8.2 Communicator 375, 475 ...................................................33

9 Diagnose, Asset Management und Service 9.1 Wartung ............................................................................34 9.2 Messwert- und Ereignisspeicher ......................................34 9.3 Asset-Management-Funktion ...........................................35 9.4 Störungen beseitigen .......................................................38 9.5 Softwareupdate ................................................................42 9.6 Vorgehen im Reparaturfall ................................................42

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Inhaltsverzeichnis

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 5 900121-ED-16083 10 Ausbauen 10.1 Ausbauschritte .................................................................44 10.2 Entsorgen .........................................................................44

11 Anhang 11.1 Technische Daten .............................................................45 11.2 Radioastronomiestationen ...............................................50 11.3 Maße ................................................................................50

Sicherheitshinweise für Ex-Bereiche Beachten Sie bei Ex-Anwendungen die Ex-spezifischen Sicherheits- hinweise. Diese sind Bestandteil der Betriebsanleitung und liegen jedem Gerät mit Ex-Zulassung bei. Redaktionsstand: 2012-09-27

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6 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009

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1.1 Funktion

Die vorliegende Betriebsanleitung liefert Ihnen die erforderlichen Informationen für Montage, Anschluss und Inbetriebnahme sowie wichtige Hinweise für Wartung und Störungsbeseitigung. Lesen Sie diese deshalb vor der Inbetriebnahme und bewahren Sie sie als Produktbestandteil in unmittelbarer Nähe des Gerätes jederzeit zugänglich auf.

1.2 Zielgruppe

Diese Betriebsanleitung richtet sich an ausgebildetes Fachpersonal. Der Inhalt dieser Anleitung muss dem Fachpersonal zugänglich gemacht und umgesetzt werden.

1.3 Verwendete Symbolik

Information, Tipp, Hinweis Dieses Symbol kennzeichnet hilfreiche Zusatzinformationen. Vorsicht: Bei Nichtbeachten dieses Warnhinweises können Störun- gen oder Fehlfunktionen die Folge sein. Warnung: Bei Nichtbeachten dieses Warnhinweises kann ein Perso- nenschaden und/oder ein schwerer Geräteschaden die Folge sein. Gefahr: Bei Nichtbeachten dieses Warnhinweises kann eine ernst- hafte Verletzung von Personen und/oder eine Zerstörung des Gerätes die Folge sein.

Ex-Anwendungen Dieses Symbol kennzeichnet besondere Hinweise für Ex-Anwendun- gen. • Liste Der vorangestellte Punkt kennzeichnet eine Liste ohne zwingende Reihenfolge. → Handlungsschritt Dieser Pfeil kennzeichnet einen einzelnen Handlungsschritt. 1 Handlungsfolge Vorangestellte Zahlen kennzeichnen aufeinander folgende Hand- lungsschritte.

Batterieentsorgung Dieses Symbol kennzeichnet besondere Hinweise zur Entsorgung von Batterien und Akkus.

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2 Zu Ihrer Sicherheit

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 7 900121-ED-16083

2 Zu Ihrer Sicherheit

2.1 Autorisiertes Personal

Sämtliche in dieser Betriebsanleitung beschriebenen Handhabungen dürfen nur durch ausgebildetes und vom Anlagenbetreiber autorisier- tes Fachpersonal durchgeführt werden. Bei Arbeiten am und mit dem Gerät ist immer die erforderliche per- sönliche Schutzausrüstung zu tragen.

2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung

Der VEGAPULS WL 61 ist ein Sensor zur kontinuierlichen Füllstand- messung. Detaillierte Angaben zum Anwendungsbereich finden Sie im Kapitel "Produktbeschreibung". Die Betriebssicherheit des Gerätes ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung entsprechend den Angaben in der Betriebsanleitung sowie in den evtl. ergänzenden Anleitungen gegeben.

2.3 Warnung vor Fehlgebrauch

Bei nicht sachgerechter oder nicht bestimmungsgemäßer Verwen- dung können von diesem Gerät anwendungsspezifische Gefahren ausgehen, so z. B. ein Überlauf des Behälters oder Schäden an Anlagenteilen durch falsche Montage oder Einstellung.

2.4 Allgemeine Sicherheitshinweise

Das Gerät entspricht dem Stand der Technik unter Beachtung der üb- lichen Vorschriften und Richtlinien. Es darf nur in technisch einwand- freiem und betriebssicherem Zustand betrieben werden. Der Betrei- ber ist für den störungsfreien Betrieb des Gerätes verantwortlich. Der Betreiber ist ferner verpflichtet, während der gesamten Einsatz- dauer die Übereinstimmung der erforderlichen Arbeitssicherheits- maßnahmen mit dem aktuellen Stand der jeweils geltenden Regel- werke festzustellen und neue Vorschriften zu beachten. Durch den Anwender sind die Sicherheitshinweise in dieser Betriebs- anleitung, die landesspezifischen Installationsstandards sowie die geltenden Sicherheitsbestimmungen und Unfallverhütungsvorschrif- ten zu beachten. Eingriffe über die in der Betriebsanleitung beschriebenen Handha- bungen hinaus dürfen aus Sicherheits- und Gewährleistungsgründen nur durch vom Hersteller autorisiertes Personal vorgenommen wer- den. Eigenmächtige Umbauten oder Veränderungen sind ausdrück- lich untersagt. Weiterhin sind die auf dem Gerät angebrachten Sicherheitskennzei- chen und -hinweise zu beachten. Die Sendefrequenzen der Radarsensoren liegen je nach Geräteaus- führung im C- oder K-Bandbereich. Die geringen Sendeleistungen liegen weit unter den international zugelassenen Grenzwerten. Bei

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2 Zu Ihrer Sicherheit

8 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009 bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen zu erwarten.

2.5 CE-Konformität

Das Gerät erfüllt die gesetzlichen Anforderungen der zutreffenden EG-Richtlinien. Mit dem CE-Zeichen bestätigen wir die erfolgreiche Prüfung. Die CE-Konformitätserklärung finden Sie im Downloadbereich unse- rer Homepage.

2.6 NAMUR-Empfehlungen

Die NAMUR ist die Interessengemeinschaft Automatisierungstech- nik in der Prozessindustrie in Deutschland. Die herausgegebenen NAMUR-Empfehlungen gelten als Standards in der Feldinstrumen- tierung. Das Gerät erfüllt die Anforderungen folgender NAMUR-Empfehlun- gen: • NE 43 – Signalpegel für die Ausfallinformation von Messumfor- mern • NE 53 – Kompatibilität von Feldgeräten und Anzeige-/Bedienkom- ponenten • NE 107 - Selbstüberwachung und Diagnose von Feldgeräten Weitere Informationen siehe www.namur.de.

2.7 Funktechnische Zulassung für Europa

Das Gerät entspricht der LPR (Level Probing Radar)-Funkrichtlinie EN 302729-1/2. Es ist für den uneingeschränkten Einsatz innerhalb und außerhalb geschlossener Behälter in den Ländern der EU und der EFTA zugelassen, die diese Richtlinie umgesetzt haben: Öster- reich, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Dänemark, Estland, Frank- reich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Liechten- stein, Litauen, Lettland, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Sloweni- en, Spanien, Tschechische Republik und Zypern. Ausgenommen sind die in der CE-Konformitätserklärung aufgeführ- ten Länder, die die Funkrichtlinie erst zu einem späteren Zeitpunkt umsetzen: Finnland und Ungarn. Für den Betrieb außerhalb geschlossener Behälter müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: • Die Installation muss durch geschultes Fachpersonal erfolgen • Das Gerät muss ortsfest montiert und die Antenne senkrecht nach unten ausgerichtet sein • Der Montageort muss mindestens 4 km von den im Anhang aufgeführten Radioastronomiestationen entfernt sein, sofern keine spezielle Genehmigung durch die zuständige nationale Zulas- sungsbehörde erteilt wurde • Bei Montage im Umkreis von 4 bis 40 km um eine der im Anhang aufgeführten Radioastronomiestationen darf das Gerät nicht höher als 15 m über dem Boden montiert werden.

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2 Zu Ihrer Sicherheit

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 9 900121-ED-16083

2.8 Umwelthinweise

Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist eine der vordring- lichsten Aufgaben. Deshalb haben wir ein Umweltmanagement- system eingeführt mit dem Ziel, den betrieblichen Umweltschutz kontinuierlich zu verbessern. Das Umweltmanagementsystem ist nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Helfen Sie uns, diesen Anforderungen zu entsprechen und beachten Sie die Umwelthinweise in dieser Betriebsanleitung: • Kapitel "Verpackung, Transport und Lagerung" • Kapitel "Entsorgen"

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3 Produktbeschreibung

10 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009

3 Produktbeschreibung

3.1 Aufbau

Typschild Das Typschild enthält die wichtigsten Daten zur Identifikation und zum Einsatz des Gerätes: 1 16

15 2

3 14 4 5 13 6 7 8 12 9 10 11

Abb. 4: Aufbau des Typschildes (Beispiel) 1 Gerätetyp 2 Produktcode 3 Zulassungen 4 Versorgung und Signalausgang Elektronik 5 Schutzart 6 Messbereich 7 Prozess- und Umgebungstemperatur, Prozessdruck 8 Werkstoff medienberührte Teile 9 Hard- und Softwareversion 10 Auftragsnummer 11 Seriennummer des Gerätes 12 Symbol für Geräteschutzklasse 13 ID-Nummern Gerätedokumentation 14 Hinweis zur Beachtung der Gerätedokumentation 15 Notifizierte Stelle für die CE-Kennzeichnung 16 Zulassungsrichtlinie

Seriennummer Mit der Seriennummer des Gerätes auf dem Typschild haben Sie Zugang zu folgenden Daten auf unserer Homepage: • Artikelnummer des Gerätes (HTML) • Lieferdatum (HTML) • Auftragsspezifische Gerätemerkmale (HTML) • Betriebsanleitung zum Zeitpunkt der Auslieferung (PDF) • Auftragsspezifische Sensordaten für einen Elektroniktausch (XML) • Prüfzertifikat Messgenauigkeit (PDF) Gehen Sie hierzu auf www.vega.com und "VEGA Tools".

Geltungsbereich dieser Die vorliegende Betriebsanleitung gilt für folgende Geräteausführun- Betriebsanleitung gen: • Hardware ab 1.0.0 • Software ab 4.4.0

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3 Produktbeschreibung

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 11 900121-ED-16083 Lieferumfang Der Lieferumfang besteht aus: • Radarsensor • Überwurfflansch (optional) • Montagebügel mit Befestigungsmaterial (optional) • Dokumentation – Dieser Betriebsanleitung – Ex-spezifischen "Sicherheitshinweisen" (bei Ex-Ausführungen) – Ggf. weiteren Bescheinigungen

3.2 Arbeitsweise

Anwendungsbereich Der Radarsensor VEGAPULS WL 61 ist der ideale Sensor für alle Anwendungen im Wasser- und Abwasserbereich. Er eignet sich besonders zur Füllstandmessung in der Wasseraufbereitung, in Pumpstationen sowie Regenüberlaufbecken, zur Durchflussmessung in offenen Gerinnen und zur Pegelüberwachung.

Funktionsprinzip Von der Antenne des Radarsensors werden kurze Radarimpulse mit einer Dauer von ca. 1 ns ausgesendet. Diese werden vom Füllgut re- flektiert und von der Antenne als Echos empfangen. Die Laufzeit der Radarimpulse vom Aussenden bis zum Empfangen ist der Distanz und damit der Füllhöhe proportional. Die so ermittelte Füllhöhe wird in ein entsprechendes Ausgangssignal umgewandelt und als Messwert ausgegeben.

3.3 Verpackung, Transport und Lagerung

Verpackung Ihr Gerät wurde auf dem Weg zum Einsatzort durch eine Verpackung geschützt. Dabei sind die üblichen Transportbeanspruchungen durch eine Prüfung nach DIN EN 24180 abgesichert. Bei Standardgeräten besteht die Verpackung aus Karton, ist um- weltverträglich und wieder verwertbar. Bei Sonderausführungen wird zusätzlich PE-Schaum oder PE-Folie verwendet. Entsorgen Sie das anfallende Verpackungsmaterial über spezialisierte Recyclingbetrie- be.

Transport Der Transport muss unter Berücksichtigung der Hinweise auf der Transportverpackung erfolgen. Nichtbeachtung kann Schäden am Gerät zur Folge haben.

Transportinspektion Die Lieferung ist bei Erhalt unverzüglich auf Vollständigkeit und even- tuelle Transportschäden zu untersuchen. Festgestellte Transportschä- den oder verdeckte Mängel sind entsprechend zu behandeln.

Lagerung Die Packstücke sind bis zur Montage verschlossen und unter Be- achtung der außen angebrachten Aufstell- und Lagermarkierungen aufzubewahren. Packstücke, sofern nicht anders angegeben, nur unter folgenden Bedingungen lagern: • Nicht im Freien aufbewahren • Trocken und staubfrei lagern • Keinen aggressiven Medien aussetzen

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3 Produktbeschreibung

12 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009 • Vor Sonneneinstrahlung schützen • Mechanische Erschütterungen vermeiden Lager- und Transporttem- • Lager- und Transporttemperatur siehe Kapitel "Anhang - Techni- peratur sche Daten - Umgebungsbedingungen" • Relative Luftfeuchte 20 … 85 %

3.4 Zubehör und Ersatzteile

Schnittstellenadapter Der Schnittstellenadapter VEGACONNECT ermöglicht die Anbindung kommunikationsfähiger Geräte an die USB-Schnittstelle eines PCs. Zur Parametrierung dieser Geräte ist eine Bediensoftware wie PACT- ware mit VEGA-DTM erforderlich. Weitere Informationen finden Sie in der Betriebsanleitung "Schnitt- stellenadapter VEGACONNECT" (Document-ID 32628).

Externe Anzeige- und Das VEGADIS 62 ist geeignet zur Messwertanzeige und Bedienung Bedieneinheit mit HART- von Sensoren mit HART-Protokoll. Es wird in die 4 … 20 mA/HART- Protokoll Signalleitung eingeschleift. Weitere Informationen finden Sie in der Betriebsanleitung "VEGADIS 62" (Document-ID 36469).

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4 Montieren

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 13 900121-ED-16083

4 Montieren

4.1 Allgemeine Hinweise

Eignung für die Prozess- Stellen Sie sicher, dass sämtliche, im Prozess befindlichen Teile bedingungen des Gerätes, insbesondere messaktiver Teil, Prozessdichtung und Prozessanschluss für die auftretenden Prozessbedingungen geeignet sind. Dazu zählen insbesondere Prozessdruck, Prozesstemperatur sowie die chemischen Eigenschaften der Medien. Die Angaben dazu finden Sie im Kapitel "Technische Daten" und auf dem Typschild.

4.2 Montagevarianten

Abspannklemme Die einfachste Montage des Gerätes erfolgt über eine Abspannklem- me. Das Anschlusskabel enthält hierzu ein Zugentlastungsseil aus Kevlar. Dabei ist zu beachten, dass der Sensor nicht pendeln darf, um Mess- wertverfälschungen zu vermeiden.

200 mm (7.87")

Abb. 5: Montage über eine Abspannklemme

Montagewinkel Für eine starre Montage empfiehlt sich ein Montagewinkel mit Öffnung für Gewinde G1½, z. B. aus dem VEGA-Lieferprogramm. Die Befestigung des Sensors im Winkel erfolgt über eine G1½- Gegenmutter aus Kunststoff. Für den Abstand zur Wand ist das Kapitel "Montagehinweise" zu beachten.

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4 Montieren

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200 mm (7.87")

Abb. 6: Montage über einen Montagewinkel

Montagebügel Der optionale Montagebügel ermöglicht die Sensormontage, z. B. an Decke, Wand oder einem Ausleger. Er steht in folgenden Ausführun- gen zur Verfügung: • Länge 300 mm für Deckenmontage • Länge 170 mm für Wandmontage Standardmäßig erfolgt die Montage senkrecht an der Decke. Dies ermöglicht das Schwenken des Sensors bis zu 180° zum opti- malen Ausrichten.

Abb. 7: Senkrechte Montage an der Decke über den Montagebügel mit Länge 300 mm

Alternativ erfolgt die Montage waagerecht an der Wand.

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4 Montieren

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 15 900121-ED-16083

200 mm (7.87")

Abb. 8: Senkrechte Montage an der Wand über den Montagebügel mit Länge 170 mm

Manche Messstellen haben nur ein geringes Platzangebot zwischen Decke und Wasseroberfläche. In diesen Fällen, z. B. bei geschlosse- nen Regenüberlaufbecken, empfiehlt sich die waagerechte Montage des Sensors. Die Radarimpulse müssen dabei über einen 45°-Reflek- tor - z. B. ein Edelstahlblech - zur Wasseroberfläche gelenkt werden.

°5 4

50 mm (1.97")

Abb. 9: Waagerechte Montage über einen Montagebügel mit Länge 170 mm mit bauseitigem Reflektor

Information: Bei dieser Montageanordnung gilt die Bezugsebene aus dem Kapitel "Technische Daten" nicht mehr. Es entsteht ein Offset, der beim Abgleich zu berücksichtigen ist. Notieren Sie die Distanz, die bei minimalem Füllstand mit Reflektor gemessen wird, z. B. 2,5 m. Geben Sie diesen Wert als Min.-Abgleich/Messbereichsanfang ein. Ermitteln Sie den Unterschied zwischen dem minimalen und maximalen Füllstand, z. B. 1 m. Die Distanz für den Max.-Abgleich ergibt sich aus 2,5 m - 1 m = 1,5 m. Geben Sie diesen Wert als Max.-Abgleich/Mess- bereichsende ein.

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4 Montieren

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Abb. 10: Waagerechte Montage über den optionalen Montagebügel mit integ- riertem Reflektor 1 Bezugsebene

Information: Bei dieser Kombination ab Werk ist der Offset bereits berücksichtigt. Die Unterseite der Montagedecke ist die Bezugsebene.

Flansch Für die Montage des Gerätes auf einem Stutzen oder einer Schacht- abdeckung steht optional ein loser Kombi-Überwurfflansch für DN 80 (ASME 3" oder JIS 80) auch als Nachrüstteil zur Verfügung. Alternativ kann das Gerät auch ab Werk mit einem dichten, fest montiertem Adapterflansch ab DN 100 (ASME 4" oder JIS 100) geliefert werden. Zeichnungen zu diesen Montageoptionen finden Sie im Kapitel "Maße".

Abb. 11: Montage mittels des Adapterflansches, z. B. auf einer Schachtabde- ckung.

4.3 Montagevorbereitungen Montagebügel

Der optionale Montagebügel wird lose mitgeliefert. Er muss vor der Inbetriebnahme mit den beigefügten Schrauben am Sensor ange- schraubt werden. Max. Anzugsmoment siehe Kapitel "Technische Daten". Erforderliches Werkzeug: Innensechskantschlüssel Größe 4. Zum Anschrauben des Bügels am Sensor sind zwei Ausführungen möglich. Je nach gewählter Ausführung kann der Sensor im Bügel 180° stufenlos oder in drei Stufen 0°, 90° und 180° geschwenkt werden.

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4 Montieren

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 17 900121-ED-16083 Abb. 12: Drehen bei Deckenmontage in der Mitte

Abb. 13: Verstellung des Neigungswinkels bei Wandmontage

4.4 Montagehinweise

Dichter Einbau der Kunst- Zum dichten Einbau der Ausführung mit Kunststoffhornantenne mit stoffhornantenne dem Überwurf- oder Adapterflansch muss folgendes erfüllt sein:

  1. Passende Flachdichtung z. B. aus EPDM mit Shore-Härte 25 oder 50 verwenden
  2. Anzahl der Flanschschrauben entsprechend der Anzahl der Flanschbohrungen
  3. Alle Schrauben mit dem in den technischen Daten angegebenen Anzugsmoment anziehen

Polarisationsebene Die ausgesandten Radarimpulse des Radarsensors sind elektroma- gnetische Wellen. Die Polarisationsebene ist die Richtung des elek- trischen Anteils. Durch Drehen des Gerätes im Verbindungsflansch oder Montagebügel kann die Polarisation genutzt werden, um die Auswirkung von Störechos zu reduzieren. Die Lage der Polarisationsebene ist durch Markierungsstege am Gerät gekennzeichnet.

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4 Montieren

18 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009 1

Abb. 14: Lage der Polarisationsebene 1 Markierungssteg

Montageposition Montieren Sie den Sensor an einer Position, die mindestens 200 mm (7.874 in) von der Behälterwand entfernt ist. Wenn der Sensor in Behältern mit Klöpper- oder Runddecken mittig montiert wird, können Vielfachechos entstehen, die durch einen entsprechenden Abgleich ausgeblendet werden können (siehe Kapitel "Inbetriebnahme"). Wenn Sie diesen Abstand nicht einhalten können, sollten Sie bei der Inbetriebnahme eine Störsignalspeicherung durchführen. Dies gilt vor allem, wenn Anhaftungen an der Behälterwand zu erwarten sind. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Störsignalspeicherung zu einem späteren Zeitpunkt mit vorhandenen Anhaftungen zu wiederholen.

200 mm (7.87")

Abb. 15: Montage des Radarsensors an runden Behälterdecken

Bei Behältern mit konischem Boden kann es vorteilhaft sein, den Sensor in Behältermitte zu montieren, da die Messung dann bis zum Boden möglich ist.

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4 Montieren

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 19 900121-ED-16083 Abb. 16: Montage des Radarsensors an Behältern mit konischem Boden

Einströmendes Füllgut Montieren Sie das Gerät nicht über oder in den Befüllstrom. Stellen Sie sicher, dass Sie die Füllgutoberfläche erfassen und nicht das einströmende Füllgut.

Abb. 17: Montage des Radarsensors bei einströmendem Füllgut

Stutzen Richtwerte der Stutzenhöhen finden Sie in der nachfolgenden Abbil- dung. Das Stutzenende sollte in diesem Fall glatt und gratfrei, wenn möglich sogar abgerundet sein. Nach der Montage muss bei der Parametrierung eine Störsignalspeicherung durchgeführt werden.

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4 Montieren

20 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009 d h d h 80 mm / 3.15" 300 mm / 11.8" 100 mm / 4" 500 mm / 19.69" 125 mm / 5" 600 mm / 23.6" 150 mm / 6" 800 mm / 31.5"

Abb. 18: Abweichende Rohrstutzenmaße

Sensorausrichtung Richten Sie den Sensor möglichst senkrecht auf die Füllgutoberflä- che aus, um optimale Messergebnisse zu erzielen.

Abb. 19: Ausrichtung des Sensors

Behältereinbauten Der Einbauort des Radarsensors sollte so gewählt werden, dass keine Einbauten die Mikrowellensignale kreuzen. Behältereinbauten, wie z. B. Leitern, Grenzschalter, Heizschlangen, Behälterverstrebungen etc. können Störechos verursachen und das Nutzecho beeinträchtigen. Achten Sie bei der Projektierung Ihrer Messstelle auf eine möglichst "freie Sicht" der Radarsignale zum Füllgut. Bei vorhandenen Behältereinbauten sollten Sie bei der Inbetriebnah- me eine Störsignalspeicherung durchführen. Wenn große Behältereinbauten wie Streben und Träger zu Störechos führen, können diese durch zusätzliche Maßnahmen abgeschwächt werden. Kleine, schräg angebaute Blenden aus Blech über den Einbauten "streuen" die Radarsignale und verhindern so wirkungsvoll eine direkte Störechoreflexion.

Abb. 20: Glatte Profile mit Streublenden abdecken

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4 Montieren

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 21 900121-ED-16083 Durch Befüllung, Rührwerke oder andere Prozesse im Behälter, kön- nen sich zum Teil sehr kompakte Schäume auf der Füllgutoberfläche bilden, die das Sendesignal sehr stark dämpfen. Wenn Schäume zu Messfehlern führen, sollten Sie größtmögliche Radarantennen, die Elektronik mit erhöhter Empfindlichkeit oder niederfrequente Radarsensoren (C-Band) einsetzen. Als Alternative kommen Sensoren mit geführter Mikrowelle in Be- tracht. Diese sind unbeeinflusst von Schaumbildung und eignen sich für diese Anwendungen besonders gut.

Die Kurzbeispiele geben Ihnen einführende Hinweise für die Durch- flussmessung. Detaillierte Projektierungsdaten finden Sie bei Gerinn- eherstellern und in der Fachliteratur.

nimd xamhxamh x mm 2 ≥ Schaumbildung

Durchflussmessung bei Rechtecküberfall

3 ... 4 hmax 1 90° 90° ≥ 50 mm

2 3 4

Abb. 21: Durchflussmessung mit Rechtecküberfall: d = Mindestabstand min. des Sensors (siehe Kapitel "Technische Daten"); h = max. Befüllung des max. Rechtecküberfalls 1 Überfallblende (Seitenansicht) 2 Oberwasser 3 Unterwasser 4 Überfallblende (Ansicht vom Unterwasser)

Grundsätzlich sind folgende Gesichtspunkte zu beachten: • Einbau des Sensors auf der Oberwasserseite • Einbau mittig zum Gerinne und senkrecht zur Oberfläche der Flüssigkeit • Abstand zur Überfallblende • Abstand Blendenöffnung über Grund • Mindestabstand der Blendenöffnung zum Unterwasser • Mindestabstand des Sensors zur max. Stauhöhe

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4 Montieren

22 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009 Durchflussmessung bei Khafagi-Venturirinne

3 ... 4 x hmax d 90°

hmax

2 1 B

Abb. 22: Durchflussmessung mit Khafagi-Venturirinne: d = Mindestabstand des Sensors; h = max. Befüllung der Rinne; B = größte Einschnürung der Rinne max. 1 Position Sensor 2 Venturirinne

Grundsätzlich sind folgende Gesichtspunkte zu beachten: • Einbau des Sensors auf der Einlaufseite • Einbau mittig zum Gerinne und senkrecht zur Oberfläche der Flüssigkeit • Abstand zur Venturirinne • Mindestabstand des Sensors zur max. Stauhöhe

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5 An die Spannungsversorgung anschließen

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 23 900121-ED-16083

5 An die Spannungsversorgung anschließen

5.1 Anschluss vorbereiten

Sicherheitshinweise Beachten Sie grundsätzlich folgende Sicherheitshinweise: • Nur in spannungslosem Zustand anschließen • Falls Überspannungen zu erwarten sind, Überspannungsschutz- geräte installieren

Spannungsversorgung Die Spannungsversorgung und das Stromsignal erfolgen über dasselbe zweiadrige Anschlusskabel. Der Spannungsversorgungsbe- reich kann sich je nach Geräteausführung unterscheiden. Die Daten für die Spannungsversorgung finden Sie im Kapitel "Tech- nische Daten". Sorgen Sie für eine sichere Trennung des Versorgungskreises von den Netzstromkreisen nach DIN VDE 0106 Teil 101. Berücksichtigen Sie folgende zusätzliche Einflüsse für die Betriebs- spannung: • Ausgangsspannung des Speisegerätes kann unter Nennlast geringer werden (bei einem Sensorstrom von 20,5 mA oder 22 mA bei Störmeldung) • Einfluss weiterer Geräte im Stromkreis (siehe Bürdenwerte im Kapitel "Technische Daten")

Anschlusskabel Das Gerät wird mit handelsüblichem zweiadrigem Kabel ohne Schirm angeschlossen. Falls elektromagnetische Einstreuungen zu erwarten sind, die über den Prüfwerten der EN 61326-1 für industrielle Berei- che liegen, sollte abgeschirmtes Kabel verwendet werden. Verwenden Sie bei Geräten mit Gehäuse und Kabelverschraubung Kabel mit rundem Querschnitt. Ein Kabelaußendurchmesser von 5 … 9 mm (0.2 … 0.35 in) gewährleistet die Dichtwirkung der Kabel- verschraubung. Wenn Sie Kabel mit anderem Durchmesser einset- zen, wechseln Sie die Dichtung oder verwenden Sie eine passende Kabelverschraubung. Im HART-Multidropbetrieb empfehlen wir, generell geschirmtes Kabel zu verwenden.

5.2 Anschlussplan

Aderbelegung Anschluss- kabel 1

2

Abb. 23: Aderbelegung fest angeschlossenes Anschlusskabel 1 Braun (+) und blau (-) zur Spannungsversorgung bzw. zum Auswertsystem 2 Abschirmung

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5 An die Spannungsversorgung anschließen

24 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009

5.3 Einschaltphase

Nach dem Anschluss des Gerätes an die Spannungsversorgung bzw. nach Spannungswiederkehr führt das Gerät für ca. 30 s einen Selbsttest durch: • Interne Prüfung der Elektronik • Anzeige von Gerätetyp, Hard- und Softwareversion, Messstellen- name auf Display bzw. PC • Anzeige der Statusmeldung "F 105 Ermittle Messwert" auf Display bzw. PC • Ausgangssignal springt auf den eingestellten Störstrom Sobald ein plausibler Messwert gefunden ist, wird der zugehörige Strom auf der Signalleitung ausgegeben. Der Wert entspricht dem aktuellen Füllstand sowie den bereits durchgeführten Einstellungen, z. B. dem Werksabgleich.

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6 In Betrieb nehmen mit VEGADIS 62

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 25 900121-ED-16083

6 In Betrieb nehmen mit VEGADIS 62

6.1 Anschluss

Das VEGADIS 62 ist eine Anzeige- und Bedieneinheit ohne Hilfsener- gie zum Einschleifen in 4 … 20 mA/HART-Stromkreise. Die Parametrierung des Sensors erfolgt über die HART-Kommuni- kation. Während der Parametrierung arbeitet das VEGADIS 62 als Secondary Master gegenüber dem Sensor.

= ~

3 4 2

1

Abb. 24: Anschluss des VEGADIS 62 an den Sensor 1 Sensor 2 VEGADIS 62 3 HART-Widerstand > 150 Ω (bei niederohmiger Versorgung erforderlich) 4 Spannungsversorgung/Auswertung

Folgender Bedienumfang des angeschlossenen HART-Sensors steht zur Verfügung: • Min.-/Max.-Abgleich • zero/span-Einstellung (Liveabgleich) • Dämpfung

6.2 Sensor abgleichen

Für den Min.-/Max.-Abgleich des Sensors gehen Sie wie folgt vor:

  1. "OK" drücken, um in das Bedienmenü zu gelangen.

  2. Das Untermenü "Messung" anwählen und mit "OK" bestätigen.

  3. Zum Menüpunkt "Einheit" gehen. Dort wird die Geräteeinheit des Sensors angezeigt, z. B. "m".

  4. Zum Menüpunkt "MB Anfang" gehen. Dort wird die max. Messdis- tanz angezeigt, z. B. als Werkseinstellung 15 m.

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6 In Betrieb nehmen mit VEGADIS 62

26 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009 5. Wert über "OK" editieren und den gewünschten Wert einstellen, z. B. 5 m. 6. Wert über "OK" speichern, das VEGAPULS WL 61 zeigt kurz "Warten" an, dann ist der Wert in den Sensor übernommen. 7. Zum Menüpunkt "MB Ende" gehen, dort wird die min. Messdis- tanz angezeigt, z. B. die Werkseinstellung 0 m.

  1. Entsprechend für "MB Ende" verfahren, z. B. den Wert 1 m einge- ben und speichern. Der Min.-/Max.-Abgleich ist damit abgeschlossen. Nach "[ESC]" zeigt das Display die aktuell gemessene Distanz als Digitalwert in m und die Füllhöhe auf dem Bargraf an. Dabei ist zu beachten, dass die Anzeigenwerte gegenläufig sind. Bei größer werdender Distanz wird der 4 … 20 mA-Wert kleiner und umgekehrt.

6.3 Anzeige skalieren

Zur Anzeige der Füllhöhe als Digitalwert in % gehen Sie wie folgt vor:

  1. "OK" drücken, um in das Bedienmenü zu gelangen.

  2. Das Untermenü "Messung" anwählen und mit "OK" bestätigen

  3. Den Menüpunkt "Einheit" wählen

  4. Die Einheit "USER" auswählen und mit "OK" bestätigen.

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6 In Betrieb nehmen mit VEGADIS 62

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 27 900121-ED-16083 Information: Das Symbol für HART erlischt, die HART-Kommunikation ist ausge- schaltet. 5. Das Untermenü "Anzeige" anwählen und mit "OK" bestätigen.

  1. Den Menüpunkt "Einheit" wählen und mit "OK" bestätigen.

  2. Die Einheit "%" auswählen und mit "OK" bestätigen. Die Umstellung auf Anzeige Füllhöhe in % ist damit abgeschlossen. Die Einheit im Menü "Messung" muss auf "USER" bleiben. Nach "[ESC]" zeigt das Display die Füllhöhe als Digitalwert in % und auf dem Bargraf an. Die Anzeigenwerte sind nun gleichläufig.

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7 In Betrieb nehmen mit PACTware

28 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009

7 In Betrieb nehmen mit PACTware

7.1 Den PC anschließen

2 4

3 NEPO 1

5 TSIWT BSU Über Schnittstellenadap- ter an die Signalleitung

LOCK

Abb. 25: Anschluss des PCs an die Signalleitung 1 Sensor 2 HART-Widerstand 250 Ω (optional je nach Auswertung) 3 Anschlusskabel mit 2 mm-Steckerstiften und Klemmen 4 Auswertsystem/SPS/Spannungsversorgung 5 Schnittstellenadapter, z. B. VEGACONNECT 4

Hinweis: Bei Speisegeräten mit integriertem HART-Widerstand (Innenwider- stand ca. 250 Ω) ist kein zusätzlicher externer Widerstand notwendig. Dies gilt z. B. für die VEGA-Geräte VEGATRENN 149A, VEGAMET 381 und VEGAMET 391. Auch marktübliche Ex-Speisetrenner sind meist mit einem hinreichend großen Strombegrenzungswiderstand ausgestattet. In diesen Fällen kann der Schnittstellenwandler parallel zur 4 … 20 mA-Leitung angeschlossen werden (in der vorherigen Abbildung gestrichelt dargestellt).

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7 In Betrieb nehmen mit PACTware

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 29 900121-ED-16083 Über Schnittstellenadap- ter an das Auswertgerät 3 VEGAMET 12

1

2

2 on % 1 OPEN TWIST LOCK VEGAMET 381

4 USB

Abb. 26: Anschluss des PCs an das Auswertgerät VEGAMET 1 Sensor 2 Anschlusskabel mit 2 mm-Steckerstiften 3 Auswertgerät z. B. VEGAMET 381 4 Schnittstellenadapter, z. B. VEGACONNECT 4

7.2 Parametrierung mit PACTware

Voraussetzungen Zur Parametrierung des Sensors über einen Windows-PC ist die Konfigurationssoftware PACTware und ein passender Gerätetreiber (DTM) nach dem FDT-Standard erforderlich. Die jeweils aktuelle PACTware-Version sowie alle verfügbaren DTMs sind in einer DTM Collection zusammengefasst. Weiterhin können die DTMs in andere Rahmenapplikationen nach FDT-Standard eingebunden werden.

Hinweis: Um die Unterstützung aller Gerätefunktionen sicherzustellen, sollten Sie stets die neueste DTM Collection verwenden. Weiterhin sind nicht alle beschriebenen Funktionen in älteren Firmwareversionen enthal- ten. Die neueste Gerätesoftware können Sie von unserer Homepage herunterladen. Eine Beschreibung des Updateablaufs ist ebenfalls im Internet verfügbar. Die weitere Inbetriebnahme wird in der Betriebsanleitung "DTM Collection/PACTware" beschrieben, die jeder DTM Collection beiliegt und über das Internet heruntergeladen werden kann. Weiterführen- de Beschreibungen sind in der Online-Hilfe von PACTware und den DTMs enthalten.

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7 In Betrieb nehmen mit PACTware

30 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009 Abb. 27: Beispiel einer DTM-Ansicht

Abgleich Da es sich bei einem Radarsensor um ein Distanzmessgerät handelt, wird die Entfernung vom Sensor bis zur Füllgutoberfläche gemes- sen. Um die eigentliche Füllguthöhe anzeigen zu können, muss eine Zuweisung der gemessenen Distanz zur prozentualen Höhe erfolgen. Zur Durchführung dieses Abgleichs wird die Distanz bei vollem und leerem Behälter eingegeben, siehe folgendes Beispiel:

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7 In Betrieb nehmen mit PACTware

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 31 900121-ED-16083 2

1 m 5,0 )"86.91(

m 5 )"58.691( 100%

0%

Abb. 28: Parametrierbeispiel 1 Min. Füllstand = max. Messdistanz 2 Max. Füllstand = min. Messdistanz

Sind diese Werte nicht bekannt, kann auch mit den Distanzen bei- spielsweise von 10 % und 90 % abgeglichen werden. Ausgangspunkt für diese Distanzangaben ist immer die Dichtfläche des Gewindes oder Flansches. Anhand dieser Eingaben wird dann die eigentliche Füllhöhe errechnet. Der aktuelle Füllstand spielt bei diesem Abgleich keine Rolle, der Min.-/Max.-Abgleich wird immer ohne Veränderung des Füllguts durchgeführt. Somit können diese Einstellungen bereits im Vorfeld durchgeführt werden, ohne dass das Gerät eingebaut sein muss.

Standard-/Vollversion Alle Geräte-DTMs gibt es als kostenfreie Standardversion und als kostenpflichtige Vollversion. In der Standardversion sind alle Funktionen für eine komplette Inbetriebnahme bereits enthalten. Ein Assistent zum einfachen Projektaufbau vereinfacht die Bedienung erheblich. Auch das Speichern/Drucken des Projektes sowie eine Import-/Exportfunktion sind Bestandteil der Standardversion. In der Vollversion ist zusätzlich eine erweiterte Druckfunktion zur vollständigen Projektdokumentation sowie die Speichermöglichkeit von Messwert- und Echokurven enthalten. Weiterhin ist hier ein Tank- kalkulationsprogramm sowie ein Multiviewer zur Anzeige und Analyse der gespeicherten Messwert- und Echokurven verfügbar. Die Standardversion kann auf www.vega.com/downloads und "Soft- ware" heruntergeladen werden. Die Vollversion erhalten Sie auf einer CD über Ihre zuständige Vertretung.

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7 In Betrieb nehmen mit PACTware

32 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009

7.3 Sicherung der Parametrierdaten

Es wird empfohlen, die Parametrierdaten über PACTware zu dokumentieren bzw. zu speichern. Sie stehen damit für mehrfache Nutzung bzw. für Servicezwecke zur Verfügung.

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8 In Betrieb nehmen mit anderen Systemen

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 33 900121-ED-16083

8 In Betrieb nehmen mit anderen Systemen

8.1 DD-Bedienprogramme

Für das Gerät stehen Gerätebeschreibungen als Enhanced Device Description (EDD) für DD-Bedienprogramme wie z. B. AMS™ und PDM zur Verfügung. Die Dateien können auf www.vega.com/downloads und "Software" heruntergeladen werden.

8.2 Communicator 375, 475

Für das Gerät stehen Gerätebeschreibungen als DD bzw. EDD zur Parametrierung mit dem Field Communicator 375 bzw. 475 zur Verfügung. Die Dateien können auf www.vega.com/downloads und "Software" heruntergeladen werden.

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9 Diagnose, Asset Management und Service

34 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009

9 Diagnose, Asset Management und Service

9.1 Wartung

Bei bestimmungsgemäßer Verwendung ist im Normalbetrieb keine Wartung erforderlich.

9.2 Messwert- und Ereignisspeicher

Das Gerät verfügt über mehrere Speicher, die zu Diagnosezwecken zur Verfügung stehen. Die Daten bleiben auch bei Spannungsunter- brechung erhalten.

Messwertspeicher Bis zu 60.000 Messwerte können im Sensor in einem Ringspeicher gespeichert werden. Jeder Eintrag enthält Datum/Uhrzeit sowie den jeweiligen Messwert. Speicherbare Werte sind z. B.: • Distanz • Füllhöhe • Prozentwert • Lin.-Prozent • Skaliert • Stromwert • Messsicherheit • Elektroniktemperatur Der Messwertspeicher ist im Auslieferungszustand aktiv und spei- chert alle 3 Minuten Distanz, Messsicherheit und Elektroniktempera- tur. Die gewünschten Werte und Aufzeichnungsbedingungen werden über einen PC mit PACTware/DTM bzw. das Leitsystem mit EDD festgelegt. Auf diesem Wege werden die Daten ausgelesen bzw. auch zurückgesetzt.

Ereignisspeicher Bis zu 500 Ereignisse werden mit Zeitstempel automatisch im Sensor nicht löschbar gespeichert. Jeder Eintrag enthält Datum/Uhrzeit, Ereignistyp, Ereignisbeschreibung und Wert. Ereignistypen sind z. B.: • Änderung eines Parameters • Ein- und Ausschaltzeitpunkte • Statusmeldungen (nach NE 107) • Fehlermeldungen (nach NE 107) Über einen PC mit PACTware/DTM bzw. das Leitsystem mit EDD werden die Daten ausgelesen.

Echokurvenspeicher Die Echokurven werden hierbei mit Datum und Uhrzeit und den dazu- gehörigen Echodaten gespeichert. Der Speicher ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Echokurve der Inbetriebnahme: Diese dient als Referenz-Echokur- ve für die Messbedingungen bei der Inbetriebnahme. Veränderungen der Messbedingungen im Betrieb oder Anhaftungen am Sensor lassen sich so erkennen. Die Echokurve der Inbetriebnahme wird gespeichert über: • PC mit PACTware/DTM

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9 Diagnose, Asset Management und Service

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 35 900121-ED-16083 • Leitsystem mit EDD • Anzeige- und Bedienmodul Weitere Echokurven: In diesem Speicherbereich können bis zu 10 Echokurven im Sensor in einem Ringspeicher gespeichert werden. Die weiteren Echokurve werden gespeichert über: • PC mit PACTware/DTM • Leitsystem mit EDD

9.3 Asset-Management-Funktion

Das Gerät verfügt über eine Selbstüberwachung und Diagnose nach NE 107 und VDI/VDE 2650. Zu den in den folgenden Tabellen angegebenen Statusmeldungen sind detailliertere Fehlermeldungen unter dem Menüpunkt "Diagnose" via Anzeige- und Bedienmodul, PACTware/DTM und EDD ersichtlich.

Statusmeldungen Die Statusmeldungen sind in folgende Kategorien unterteilt: • Ausfall • Funktionskontrolle • Außerhalb der Spezifikation • Wartungsbedarf und durch Piktogramme verdeutlicht:

1 2 3 4

Abb. 29: Piktogramme der Statusmeldungen 1 Ausfall (Failure) - rot 2 Funktionskontrolle (Function check) - orange 3 Außerhalb der Spezifikation (Out of specification) - gelb 4 Wartungsbedarf (Maintenance) - blau

Ausfall (Failure): Aufgrund einer erkannten Funktionsstörung im Gerät gibt das Gerät eine Störmeldung aus. Diese Statusmeldung ist immer aktiv. Eine Deaktivierung durch den Anwender ist nicht möglich. Funktionskontrolle (Function check): Am Gerät wird gearbeitet, der Messwert ist vorübergehend ungültig (z. B. während der Simula- tion). Diese Statusmeldung ist per Default inaktiv. Eine Aktivierung durch den Anwender über PACTware/DTM oder EDD ist möglich. Außerhalb der Spezifikation (Out of specification): Der Messwert ist unsicher, da die Gerätespezifikation überschritten ist (z. B. Elektro- niktemperatur). Diese Statusmeldung ist per Default inaktiv. Eine Aktivierung durch den Anwender über PACTware/DTM oder EDD ist möglich. Wartungsbedarf (Maintenance): Durch externe Einflüsse ist die Gerätefunktion eingeschränkt. Die Messung wird beeinflusst, der

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9 Diagnose, Asset Management und Service

Messwert ist noch gültig. Gerät zur Wartung einplanen, da Ausfall in absehbarer Zeit zu erwarten ist (z. B. durch Anhaftungen). Diese Statusmeldung ist per Default inaktiv. Eine Aktivierung durch den Anwender über PACTware/DTM oder EDD ist möglich.

Failure Die folgende Tabelle zeigt die Fehlercodes und Textmeldungen in der Statusmeldung "Failure" und gibt Hinweise zur Ursache und Beseiti- gung. Dabei ist zu beachten, dass einige Angaben nur bei Vierleiter- geräten gelten und die Elektronik beim VEGAPULS WL 61 durch den Anwender nicht getauscht werden kann.

38061-DE-12

Code TextmeldungUrsacheBeseitigung
F013 Kein Messwert vor- handen– Sensor detektiert während des Betriebes kein Echo – Antennensystem ver- schmutzt oder defekt– Einbau und/oder Para- metrierung prüfen bzw. korrigieren – Prozessbaugruppe bzw. Antenne reinigen oder tauschen
F017 Abgleichspan- ne zu klein– Abgleich nicht innerhalb der Spezifikation– Abgleich entsprechend der Grenzwerte ändern (Differenz zwischen Min. und Max. ≥ 10 mm)
F025 Fehler in der Linearisie- rungstabelle– Stützstellen sind nicht stetig steigend, z. B. unlogische Wertepaare– Linearisierungstabelle prüfen – Tabelle löschen/neu anlegen
F036 Keine lauffähi- ge Software– Fehlgeschlagenes oder abgebrochenes Softwareu- pdate– Softwareupdate wieder- holen – Elektronikausführung prüfen – Elektronik austauschen – Gerät zur Reparatur ein- senden
F040 Fehler in der Elektronik– Hardwaredefekt– Elektronik austauschen – Gerät zur Reparatur ein- senden
F080– Allgemeiner Softwarefehler– Betriebsspannung kurzzei- tig trennen
F105 Ermittle Mess- wert– Gerät befindet sich noch in der Startphase, der Messwert konnte noch nicht ermittelt werden– Einlaufphase abwarten – Dauer je nach Ausführung und Parametrierung bis ca. 3 min.
F113 Kommunikati- onsfehler– EMV-Störungen – Übertragungsfehler bei der internen Kommunikation mit dem 4-Leiter-Netzteil– EMV-Einflüsse beseitigen – 4-Leiter-Netzteil oder Elekt- ronik austauschen
F125 Unzulässige Elektroniktem- peratur– Temperatur der Elektronik im nicht spezifizierten Bereich– Umgebungstemperatur prüfen – Elektronik isolieren – Gerät mit höherem Tempe- raturbereich einsetzen

36 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 21009 raturbereich einsetzen

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9 Diagnose, Asset Management und Service

Code TextmeldungUrsacheBeseitigung
F260 Fehler in der Kalibrierung– Fehler in der im Werk durch- geführten Kalibrierung – Fehler im EEPROM– Elektronik austauschen – Gerät zur Reparatur ein- senden
F261 Fehler in der Konfiguration– Fehler bei der Inbetrieb- nahme – Störsignalausblendung fehlerhaft – Fehler beim Ausführen eines Resets– Inbetriebnahme wieder- holen – Reset wiederholen
F264 Einbau-/ Inbetriebnah- mefehler– Abgleich liegt nicht inner- halb der Behälterhöhe/des Messbereichs – Maximaler Messbereich des Gerätes nicht ausrei- chend– Einbau und/oder Para- metrierung prüfen bzw. korrigieren – Gerät mit größerem Mess- bereich einsetzen
F265 Messfunktion gestört– Sensor führt keine Messung mehr durch – Betriebsspannung zu niedrig– Betriebsspannung prüfen – Reset durchführen – Betriebsspannung kurzzei- tig trennen

niedrig tig trennen

Function check Die folgende Tabelle zeigt die Fehlercodes und Textmeldungen in der Statusmeldung "Function check" und gibt Hinweise zu Ursache und Beseitigung.

Code TextmeldungUrsacheBeseitigung
C700 Simulation aktiv– Eine Simulation ist aktiv– Simulation beenden – Automatisches Ende nach 60 Minuten abwarten

aktiv

Out of specification Die folgende Tabelle zeigt die Fehlercodes und Textmeldungen in der Statusmeldung "Out of specification" und gibt Hinweise zu Ursache und Beseitigung.

90

Code TextmeldungUrsacheBeseitigung
S600 Unzulässige Elektroniktem- peratur– Temperatur der Elektronik im nicht spezifizierten Bereich– Umgebungstemperatur prüfen – Elektronik isolieren – Gerät mit höherem Tempe- raturbereich einsetzen
S601 Überfüllung– Gefahr der Überfüllung des Behälters– Sicherstellen, dass keine weitere Befüllung mehr stattfindet – Füllstand im Behälter prüfen

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 37 00121-ED-16083 – Füllstand im Behälter prüfen Maintenance Die folgende Tabelle zeigt die Fehlercodes und Textmeldungen in der Statusmeldung "Maintenance" und gibt Hinweise zu Ursache und Beseitigung.

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9 Diagnose, Asset Management und Service

Code TextmeldungUrsacheBeseitigung
M500 Fehler bei Reset Auslieferungs- zustand– Beim Reset auf Ausliefe- rungszustand konnten die Daten nicht wiederherge- stellt werden– Reset wiederholen – XML-Datei mit Sensordaten in Sensor laden
M501 Fehler in der nicht aktiven Linearisie- rungstabelle– Hardwarefehler EEPROM– Elektronik austauschen – Gerät zur Reparatur ein- senden
M502 Fehler im Diagnose- speicher– Hardwarefehler EEPROM– Elektronik austauschen – Gerät zur Reparatur ein- senden
M503 Messsicher- heit zu gering– Das Echo-/Rauschver- hältnis ist zu klein für eine sichere Messung– Einbau- und Prozessbedin- gungen überprüfen – Antenne reinigen – Polarisationsrichtung ändern – Gerät mit höherer Empfind- lichkeit einsetzen
M504 Fehler an einer Geräte- schnittstelle– Hardwaredefekt– Anschlüsse prüfen – Elektronik austauschen – Gerät zur Reparatur ein- senden
M505 Kein Echo vorhanden– Füllstandecho kann nicht mehr detektiert werden– Antenne reinigen – Besser geeignete Antenne/ Sensor verwenden – Evt. vorhandene Störechos beseitigen – Sensorposition und Aus- richtung optimieren

38 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009 richtung optimieren

9.4 Störungen beseitigen

Verhalten bei Störungen Es liegt in der Verantwortung des Anlagenbetreibers, geeignete Maß- nahmen zur Beseitigung aufgetretener Störungen zu ergreifen.

Vorgehensweise zur Stö- Die ersten Maßnahmen sind: rungsbeseitigung • Auswertung von Fehlermeldungen, z. B. über das Anzeige- und Bedienmodul • Überprüfung des Ausgangssignals bei 4 … 20 mA-Geräten • Behandlung von Messfehlern Weitere umfassende Diagnosemöglichkeiten bietet Ihnen ein PC mit der Software PACTware und dem passenden DTM. In vielen Fällen lassen sich die Ursachen auf diesem Wege feststellen und die Stö- rungen so beseitigen.

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9 Diagnose, Asset Management und Service

4 … 20 mA-Signal über- Schließen Sie gemäß Anschlussplan ein Handmultimeter im passen- prüfen den Messbereich an. Die folgende Tabelle beschreibt mögliche Fehler im Stromsignal und hilft bei der Beseitigung:

FehlerUrsacheBeseitigung
4 … 20 mA-Signal nicht stabil– Füllstand- schwankungen– Dämpfung je nach Gerät über das Anzeige- und Bedienmodul bzw. PACTware/DTM einstellen
4 … 20 mA-Sig- nal fehlt– Elektrischer Anschluss fehlerhaft– Anschluss nach Kapitel Anschluss- schritte prüfen und ggf. nach Kapitel Anschlussplan korrigieren
– Spannungsver- sorgung fehlt– Leitungen auf Unterbrechung prüfen, ggf. reparieren
– Betriebsspan- nung zu niedrig bzw. Bürden- widerstand zu hoch– Prüfen, ggf. anpassen
Stromsignal grö- ßer 22 mA oder kleiner 3,6 mA– Elektronikein- satz im Sensor defekt– Gerät austauschen bzw. zur Repa- ratur einsenden

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 39 900121-ED-16083 kleiner 3,6 mA defekt

Die unten stehenden Tabellen geben typische Beispiele für anwen- dungsbedingte Messfehler bei Flüssigkeiten an. Dabei wird unter- schieden zwischen Messfehlern bei: • Konstantem Füllstand • Befüllung • Entleerung Die Bilder in der Spalte "Fehlerbild" zeigen jeweils den tatsächlichen Füllstand gestrichelt und den vom Sensor angezeigten Füllstand als durchgezogene Linie.

1 2 leveL Behandlung von Mess- fehlern bei Flüssigkeiten

0 time

1 Tatsächlicher Füllstand 2 Vom Sensor angezeigter Füllstand

Hinweise: • Überall, wo der Sensor einen konstanten Wert zeigt, könnte die Ursache auch in der Störungseinstellung des Stromausganges auf "Wert halten" sein • Bei zu geringer Füllstandanzeige könnte die Ursache auch ein zu hoher Leitungswiderstand sein

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9 Diagnose, Asset Management und Service

9.4 Messfehler bei konstantem Füllstand

FehlerbeschreibungFehlerbildUrsacheBeseitigung
1. Messwert zeigt zu geringen bzw. zu ho- hen FüllstandleveL 0 time– Min.-/Max.-Abgleich nicht korrekt– Min.-/Max.-Abgleich anpassen
– Linearisierungskurve falsch– Linearisierungskurve anpassen
– Einbau in Bypass- oder Standrohr, dadurch Laufzeit- fehler (kleiner Messfehler nahe 100 %/großer Fehler nahe 0 %)– Parameter Anwendung prüfen bzgl. Behälterform, ggf. anpassen (Bypass, Standrohr, Durchmesser)
2. Messwert springt Richtung 0 %leveL 0 time– Vielfachecho (Behälterdecke, Produktoberfläche) mit Ampli- tude größer als Füllstandecho– Parameter Anwendung prüfen, speziell Behälterdecke, Mediumtyp, Klöpperboden, hohe Dielektrizitätszahl, ggf. anpassen
3. Messwert springt Richtung 100 %leveL 0 time– Prozessbedingt sinkt die Ampli- tude des Produktechos – Störsignalausblendung wurde nicht durchgeführt– Störsignalausblendung durch- führen
– Amplitude oder Ort eines Stö- rechos hat sich geändert (z. B. Kondensat, Produktablagerun- gen); Störsignalausblendung passt nicht mehr– Ursache der veränderten Stö- rechos ermitteln, Störsignalaus- blendung mit z. B. Kondensat durchführen

passt nicht mehr

9.4 Messfehler bei Befüllung

38061

FehlerbeschreibungFehlerbildUrsacheBeseitigung
4. Messwert bleibt bei der Befüllung stehenleveL 0 time– Störechos im Nahbereich zu groß bzw. Produktecho zu klein – Starke Schaum- oder Tromben- bildung – Max.-Abgleich nicht korrekt– Störechos im Nahbereich beseitigen – Messsituation prüfen: Antenne muss aus dem Stutzen ragen, Einbauten – Verschmutzungen an der Antenne beseitigen – Störende Einbauten im Nahbe- reich durch Ändern der Polari- sationsrichtung minimieren – Störsignalausblendung neu anlegen – Max.-Abgleich anpassen
5. Messwert bleibt bei der Befüllung im Bo- denbereich stehenleveL 0 time– Tankbodenecho größer als Produktecho, z. B. bei Produk- ten mit ε < 2,5 ölbasierend, r Lösungsmittel– Anwendungsparameter Medium, Behälterhöhe und Bodenform prüfen, ggf. anpassen
6. Messwert bleibt bei der Befüllung vorüber- gehend stehen und springt auf den richti- gen FüllstandleveL 0 time– Turbulenzen der Füllgutoberflä- che, schnelle Befüllung– Anwendungsparameter prüfen, ggf. ändern, z. B. in Dosierbe- hälter, Reaktor

40 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 1-DE-121009 gen Füllstand

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9 Diagnose, Asset Management und Service

FehlerbeschreibungFehlerbildUrsacheBeseitigung
7. Messwert springt bei der Befüllung in Rich- tung 0 %leveL 0 time– Amplitude eines Vielfachechos (Behälterdecke - Produkto- berfläche) ist größer als das Füllstandecho– Parameter Anwendung prüfen, speziell Behälterdecke, Mediumtyp, Klöpperboden, hohe Dielektrizitätszahl, ggf. anpassen
– Füllstandecho kann an einer Störechostelle nicht vom Stö- recho unterschieden werden (springt auf Vielfachecho)– Störecho beseitigen/reduzie- ren: störende Einbauten durch Ändern der Polarisationsrich- tung minimieren – Günstigere Einbauposition wählen
8. Messwert springt bei Befüllung Richtung 100 %leveL 0 time– Durch starke Turbulenzen und Schaumbildung beim Befüllen sinkt die Amplitude des Produk- techos. Messwert springt auf Störecho– Störsignalausblendung durch- führen
9. Messwert springt bei Befüllung sporadisch auf 100 %leveL 0 time– Variierendes Kondensat oder Verschmutzungen an der Antenne– Störsignalausblendung durchführen oder Störsignal- ausblendung mit Kondensat/ Verschmutzung im Nahbereich durch Editieren erhöhen
10. Messwert springt auf ≥ 100 % bzw. 0 m DistanzleveL 0 time– Füllstandecho wird im Nahbe- reich wegen Schaumbildung oder Störechos im Nahbereich nicht mehr detektiert. Sensor geht in die Überfüllsicherheit. Es wird der max. Füllstand (0 m Distanz) sowie die Status- meldung "Überfüllsicherheit" ausgegeben.– Messstelle prüfen: Antenne muss aus dem Stutzen ragen – Verschmutzungen an der Antenne beseitigen – Sensor mit besser geeigneter Antenne verwenden

ausgegeben.

9.4 Messfehler bei Entleerung

900121-ED-

FehlerbeschreibungFehlerbildUrsacheBeseitigung
11. Messwert bleibt beim Entleeren im Nahbereich stehenleveL 0 time– Störsignal größer als Füllstan- decho – Füllstandecho zu klein– Störechos im Nahbereich beseitigen. Dabei prüfen: Antenne muss aus dem Stutzen ragen – Verschmutzungen an der Antenne beseitigen – Störende Einbauten im Nahbe- reich durch Ändern der Polari- sationsrichtung minimieren – Nach Beseitigung der Stö- rechos muss Störsignalaus- blendung gelöscht werden. Neue Störsignalausblendung durchführen
12. Messwert springt beim Entleeren Rich- tung 0 %leveL 0 time– Tankbodenecho größer als Produktecho, z. B. bei Produk- ten mit ε < 2,5 ölbasierend, r Lösungsmittel– Anwendungsparameter Mediumtyp, Behälterhöhe und Bodenform prüfen, ggf. anpassen

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 41 -16083

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9 Diagnose, Asset Management und Service

FehlerbeschreibungFehlerbildUrsacheBeseitigung
13. Messwert springt beim Entleeren spora- disch Richtung 100 %leveL 0 time– Variierendes Kondensat oder Verschmutzungen an der Antenne– Störsignalausblendung durch- führen oder Störsignalaus- blendung im Nahbereich durch Editieren erhöhen – Bei Schüttgütern Radarsen- sor mit Luftspülanschluss verwenden

42 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009 verwenden

Verhalten nach Störungs- Je nach Störungsursache und getroffenen Maßnahmen sind ggf. die beseitigung im Kapitel "In Betrieb nehmen" beschriebenen Handlungsschritte erneut zu durchlaufen bzw. auf Plausibilität und Vollständigkeit zu überprüfen.

24 Stunden Service- Sollten diese Maßnahmen dennoch zu keinem Ergebnis führen, Hotline rufen Sie in dringenden Fällen die VEGA Service-Hotline an unter Tel. +49 1805 858550. Die Hotline steht Ihnen auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten an 7 Tagen in der Woche rund um die Uhr zur Verfügung. Da wir diesen Service weltweit anbieten, erfolgt die Unterstützung in englischer Sprache. Der Service ist kostenfrei, es fallen lediglich die üblichen Telefongebühren an.

9.5 Softwareupdate

Zum Update der Sensorsoftware sind folgende Komponenten erfor- derlich: • Sensor • Spannungsversorgung • Schnittstellenadapter VEGACONNECT 4 • PC mit PACTware • Aktuelle Sensorsoftware als Datei Die aktuelle Sensorsoftware sowie detallierte Informationen zur Vorgehensweise finden Sie auf www.vega.com/downloads und "Software".

Vorsicht: Geräte mit Zulassungen können an bestimmte Softwarestände ge- bunden sein. Stellen Sie deshalb sicher, dass bei einem Softwareup- date die Zulassung wirksam bleibt. Detallierte Informationen finden Sie auf www.vega.com/downloads und "Zulassungen".

9.6 Vorgehen im Reparaturfall

Ein Reparaturformular sowie detallierte Informationen zur Vorgehens- weise finden Sie auf www.vega.com/downloads und "Formulare und Zertifikate". Sie helfen uns damit, die Reparatur schnell und ohne Rückfragen durchzuführen. Sollte eine Reparatur erforderlich sein, gehen Sie folgendermaßen vor:

[Seite 43]

9 Diagnose, Asset Management und Service

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 43 900121-ED-16083 • Für jedes Gerät ein Formular ausdrucken und ausfüllen • Das Gerät reinigen und bruchsicher verpacken • Das ausgefüllte Formular und eventuell ein Sicherheitsdatenblatt außen auf der Verpackung anbringen • Bitte erfragen Sie die Adresse für die Rücksendung bei der für Sie zuständigen Vertretung. Sie finden diese auf unserer Homepage www.vega.com.

[Seite 44]

10 Ausbauen

44 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009

10 Ausbauen

10.1 Ausbauschritte

Warnung: Achten Sie vor dem Ausbauen auf gefährliche Prozessbedingungen wie z. B. Druck im Behälter, hohe Temperaturen, aggressive oder toxische Füllgüter etc. Beachten Sie die Kapitel "Montage" und "An die Spannungsversor- gung anschließen" und führen Sie die dort angegebenen Schritte sinngemäß umgekehrt durch.

10.2 Entsorgen

Das Gerät besteht aus Werkstoffen, die von darauf spezialisierten Re- cyclingbetrieben wieder verwertet werden können. Wir haben hierzu die Elektronik leicht trennbar gestaltet und verwenden recyclebare Werkstoffe. Eine fachgerechte Entsorgung vermeidet negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt und ermöglicht eine Wiederverwendung von wertvollen Rohstoffen. Werkstoffe: siehe Kapitel "Technische Daten" Sollten Sie keine Möglichkeit haben, das Altgerät fachgerecht zu ent- sorgen, so sprechen Sie mit uns über Rücknahme und Entsorgung.

WEEE-Richtlinie 2002/96/EG Das vorliegende Gerät unterliegt nicht der WEEE-Richtlinie 2002/96/ EG und den entsprechenden nationalen Gesetzen. Führen Sie das Gerät direkt einem spezialisierten Recyclingbetrieb zu und nutzen Sie dafür nicht die kommunalen Sammelstellen. Diese dürfen nur für privat genutzte Produkte gemäß WEEE-Richtlinie genutzt werden.

[Seite 45]

11 Anhang

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 45 900121-ED-16083

11 Anhang

11.1 Technische Daten

Allgemeine Daten Werkstoffe, medienberührt Ʋ Adapterflansch PP Ʋ Dichtung Adapterflansch FKM (COG VI500), EPDM (COG AP310) Ʋ Antenne PBT-GF 30 Ʋ Fokussierlinse PP Werkstoffe, nicht medienberührt Ʋ Überwurfflansch PP Ʋ Montagebügel 316L Ʋ Befestigungsschrauben Montagebü- 316L gel Ʋ Befestigungsschrauben Adapter- 304 flansch Ʋ Gehäuse Kunststoff PBT (Polyester) Ʋ Typschildträger auf Kabel PE-hart Prozessanschluss, Montagegewinde am Gehäuse Ʋ Flansch DIN ab DN 80, ANSI ab 3", JIS ab DN 100 10K Ʋ Rohrgewinde, zylindrisch G1½ (ISO 228 T1) Gewicht Gerät, je nach Prozessan- 0,7 … 3,4 kg (1.543 … 7.496 lbs) schluss Gewicht Tragkabel 0,1 kg/m (0.07 lbs/ft) Max. Anzugsmoment für Montagebügel 4 Nm am Sensorgehäuse Max. Anzugsmoment Flanschschrauben Ʋ Überwurfflansch DN 80 5 Nm (3.689 lbf ft) Ʋ Adapterflansch DN 100 7 Nm (5.163 lbf ft)

Eingangsgröße Messgröße Die Messgröße ist der Abstand zwischen dem Prozess- anschluss des Sensors und der Füllgutoberfläche. Die Bezugsebene ist die Unterseite des Flansches.

[Seite 46]

11 Anhang

46 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009 3 1

2 4

Abb. 44: Daten zur Eingangsgröße 1 Bezugsebene 2 Messgröße, max. Messbereich 3 Antennenlänge 4 Nutzbarer Messbereich

Max. Messbereich 15 m (49.21 ft)

Ausgangsgröße Ausgangssignal 4 … 20 mA/HART Erfüllte HART-Spezifikation 7.0 Signalauflösung 0,3 µA Ausfallsignal Stromausgang (einstellbar) mA-Wert unverändert, 20,5 mA, 22 mA, < 3,6 mA Max. Ausgangsstrom 22 mA Anlaufstrom ≤ 3,6 mA; ≤ 10 mA für 5 ms nach Einschalten Bürde Siehe Bürdendiagramm unter Spannungsversorgung Dämpfung (63 % der Eingangsgröße), 0 … 999 s einstellbar HART-Ausgangswerte gem. HART 7.01) Ʋ PV (Primary Value) Distanz zum Füllstand Ʋ SV (Secondary Value) Füllhöhe als Prozentwert Ʋ TV (Third Value) Linearisierter Prozentwert Ʋ QV (Fourth Value) Skalierter Messwert Messauflösung digital < 1 mm (0.039 in)

Messgenauigkeit (nach DIN EN 60770-1) Prozess-Referenzbedingungen nach DIN EN 61298-1 Ʋ Temperatur +18 … +30 °C (+64 … +86 °F) Ʋ Relative Luftfeuchte 45 … 75 % Ʋ Luftdruck 860 … 1060 mbar/86 … 106 kPa (12.5 … 15.4 psig)

  1. Defaultwerte, können beliebig zugeordnet werden

[Seite 47]

11 Anhang

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 47 900121-ED-16083 Einbau-Referenzbedingungen Ʋ Mindestabstand zu Einbauten > 200 mm (7.874 in) Ʋ Reflektor Ebener Plattenreflektor Ʋ Störreflexionen größtes Störsignal 20 dB kleiner als Nutzecho Messabweichung bei Flüssigkeiten Siehe folgende Diagramme

10 mm (0.394 in)

2 mm (0.079 in) 0

  • 2 mm (- 0.079 in)

0,5 m (1.6 ft)

  • 10 mm (- 0.394 in)

1 2 3

Abb. 45: Messabweichung unter Referenzbedingungen 1 Bezugsebene 2 Antennenrand 3 Empfohlener Messbereich

Reproduzierbarkeit ≤ ±1 mm

Einflussgrößen auf die Messgenauigkeit Angaben gelten für das HART-Signal und den Stromausgang Temperaturdrift - Digitalausgang ±3 mm/10 K bezogen auf den max. Messbereich bzw. max. 10 mm Zusätzliche Messabweichung durch star- < ±50 mm ke, hochfrequente elektromagnetische Felder im Rahmen der EN 61326 Angaben gelten zusätzlich für den Stromausgang Temperaturdrift - Stromausgang ±0,03 %/10 K bezogen auf die 16 mA-Spanne bzw. max. ±0,3 % Abweichung am Stromausgang durch < ±15 µA Analog-Digital-Wandlung Abweichung am Stromausgang durch < ±150 µA starke, hochfrequente elektromagneti- sche Felder im Rahmen der EN 61326

Messcharakteristiken und Leistungsdaten Messfrequenz K-Band (26 GHz-Technologie) Messzykluszeit ca. 450 ms Sprungantwortzeit2) ≤ 3 s

  1. Zeitspanne nach sprunghafter Änderung der Messdistanz um max. 0,5 m, bis das Ausgangssignal zum ersten Mal 90% seines Beharrungswertes angenommen hat (IEC61298-2).

[Seite 48]

11 Anhang

48 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009 Nachführgeschwindigkeit des Messfens- 1 m/min ters max. Abstrahlwinkel3) 10° Abgestrahlte HF-Leistung4) Ʋ Mittlere spektrale Sendeleistungs- -34 dBm/MHz EIRP dichte Ʋ Maximale spektrale Sendeleistungs- +6 dBm/50 MHz EIRP dichte Ʋ Max. Leistungsdichte in 1 m Abstand < 1 µW/cm²

Umgebungsbedingungen Umgebungs-, Lager- und Transporttem- -40 … +80 °C (-40 … +176 °F) peratur

Prozessbedingungen Für die Prozessbedingungen sind zusätzlich die Angaben auf dem Typschild zu beachten. Es gilt der jeweils niedrigere Wert. Behälterdruck -1 … 2 bar (-100 … 200 kPa/-14.5 … 29.0 psig) Prozesstemperatur (gemessen am Pro- -40 … +80 °C (-40 … +176 °F) zessanschluss) Vibrationsfestigkeit Ʋ Mit Adapterflansch 2 g bei 5 … 200 Hz nach EN 60068-2-6 (Vibration bei Resonanz) Ʋ Mit Montagebügel 1 g bei 5 … 200 Hz nach EN 60068-2-6 (Vibration bei Resonanz) Schockfestigkeit 100 g, 6 ms nach EN 60068-2-27 (mechanischer Schock)

Elektromechanische Daten - Ausführung IP 66/IP 68 (2 bar) Kabeleinführung IP 68-Kabelverschraubung Anschlusskabel Ʋ Aufbau zwei Adern, ein Kevlar-Seil, Schirmgeflecht, Mantel Ʋ Leitungsquerschnitt 0,5 mm² (AWG 20) Ʋ Standardlänge 6 m (19.69 ft) Ʋ Max. Länge 550 m (1804 ft) Ʋ Min. Biegeradius 25 mm (0.984 in) bei 25 °C (77 °F) Ʋ Durchmesser ca. 8 mm (0.315 in) Ʋ Aderisolierung und Kabelmantel PUR Ʋ Farbe - Standard Schwarz Ʋ Farbe - Ex-Ausführung Blau Ʋ Brandschutzklasse UL94-V0

  1. Außerhalb des angegebenen Abstrahlwinkels hat die Energie des Radarsignals einen um 50% (-3dB) abge- senkten Pegel
  2. EIRP: Equivalent Isotropic Radiated Power

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11 Anhang

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 49 900121-ED-16083 Integrierte Uhr Datumsformat Tag.Monat.Jahr Zeitformat 12 h/24 h Zeitzone ab Werk CET

Messung Elektroniktemperatur Auflösung 1 °C (1.8 °F) Genauigkeit ±1 °C (1.8 °F)

Spannungsversorgung Betriebsspannung Ʋ Nicht-Ex-Gerät 9,6 … 36 V DC Ʋ Ex-ia-Gerät 9,6 … 30 V DC Verpolungsschutz Integriert Zulässige Restwelligkeit - Nicht-Ex-, Ex-ia-Gerät Ʋ für 9,6 V< U < 14 V ≤ 0,7 V (16 … 400 Hz) N eff Ʋ für 18 V< U < 36 V ≤ 1,0 V (16 … 400 Hz) N eff Bürde siehe Diagramm

1200

927

750 3 500 2 1 250 4

9,6 12 1415,116 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36 V

Abb. 46: Spannungsdiagramm 1 HART-Bürde 2 Spannungsgrenze Ex-ia-Gerät 3 Spannungsgrenze Nicht-Ex-/Ex-d-Gerät 4 Betriebsspannung

Elektrische Schutzmaßnahmen Schutzart IP 66/IP 68 (2 bar) Überspannungskategorie III Schutzklasse III

Zulassungen Geräte mit Zulassungen können je nach Ausführung abweichende technische Daten haben. Bei diesen Geräten sind deshalb die zugehörigen Zulassungsdokumente zu beachten. Diese sind im Gerätelieferumfang enthalten oder können auf www.vega.com und "VEGA Tools" sowie auf www.vega.com/downloads und "Zulassungen" heruntergeladen werden.

[Seite 50]

11 Anhang

11.2 Radioastronomiestationen

Die folgende Tabelle gibt die geographische Lage der Radioastronomiestationen in Europa an:

CountryName of the StationGeographic LatitudeGeographic Longitude
FinlandMetsähovi60°13'04'' N24°23'37'' E
Tuorla60°24'56'' N24°26'31'' E
FrancePlateau de Bure44°38'01'' N05°54'26'' E
Floirac44°50'10'' N00°31'37'' W
GermanyEffelsberg50°31'32'' N06°53'00'' E
HungaryPenc47°47'22'' N19°16'53'' E
ItalyMedicina44°31'14" N11°38'49" E
Noto36°52'34" N14°59'21" E
Sardinia39°29'50" N09°14'40" E
PolandKrakow- Fort Skala50°03'18" N19°49'36" E
RussiaDmitrov56°26'00" N37°27'00" E
Kalyazin57°13'22" N37°54'01" E
Pushchino54°49'00" N37°40'00" E
Zelenchukskaya43°49'53" N41°35'32" E
SpainYebes40°31'27" N03°05'22" W
Robledo40°25'38" N04°14'57" W
SwitzerlandBleien47°20’26" N08°06’44" E
SwedenOnsala57°23’45" N11°55’35" E
UKCambridge52°09'59" N00°02'20" E
Darnhall53°09'22" N02°32'03" W
Jodrell Bank53°14'10" N02°18'26" W
Knockin52°47'24" N02°59'45" W
Pickmere53°17'18" N02°26'38" W

50 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009 Pickmere 53°17'18" N 02°26'38" W

11.3 Maße

Die folgenden Maßzeichnungen stellen nur einen Ausschnitt der möglichen Ausführungen dar. Detaillierte Maßzeichnungen können auf www.vega.com/downloads und "Zeichnungen" herunter- geladen werden.

[Seite 51]

11 Anhang

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 51 900121-ED-16083 VEGAPULS WL 61, Grundausführung

mm 5,81 )"37.0( mm 5,24 )"76.1(

mm 91 )"57.0(

mm 51 )"95.0( mm 003 )"18.11( G1 1/2

ø 8 mm (0.32")

ø 72 mm (2.84")

ø 75 mm (2.95") ø 115 mm (4.53")

Abb. 47: VEGAPULS WL 61, Grundausführung

[Seite 52]

11 Anhang

52 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009 VEGAPULS WL 61, Ausführung mit Montagebügel

125 mm (4.92") 2,5 mm (0.10")

170 mm (6.69")

75 mm (2.95")

107 mm (4.21") 115 mm (4.53") mm 5,8 )"43.0( mm 91 )"57.0( mm 003

mm 89

mm 51 )"18.11(

)"68.3(

)"95.0(

9 mm (0.35") mm 21

mm 9 )"74.0(

)"53.0( mm 58 )"53.3(

12 mm (0.47")

Abb. 48: VEGAPULS WL 61, Ausführung mit Montagebügel in 170 oder 300 mm Länge

[Seite 53]

11 Anhang

VEGAPULS WL 61, Ausführung mit Montagebügel und Reflektor

60 mm

mm 5,71

mm 17 )"96.0(

)"8.2( mm 471

ø 9 mm (0.35")

110 mm (4.33")

160 mm

(2.36")
)"34.51( mm )"55.4( 293 mm 5,511 )"85.8( mm 812
)"55.4( mm 5,511
45° 107,5 mm (4.23") 117,5 mm
107,5 mm

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 53 900121-ED-16083 1(660.3 m0"m) 11(47.,653 m")m

Abb. 49: VEGAPULS WL 61, Ausführung mit Montagebügel und Reflektor

[Seite 54]

11 Anhang

54 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009 VEGAPULS WL 61, Ausführung mit Überwurfflansch

mm 91 )"57.0( mm 5,01 )"14.0( mm 621 )"69.4(

ø 21 mm (0.83")

ø 156 mm (6.14")

ø 200 mm (7.87")

Abb. 50: VEGAPULS WL 61, Überwurfflansch DN 80/3"/JIS80

[Seite 55]

11 Anhang

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 55 900121-ED-16083 VEGAPULS WL 61, Ausführung mit Adapterflansch

1

2 )"34.5( mm 831 mm 13 )"22.1(

mm 02 )"97.0( mm 8 )"23.0( mm 51 )"95.0(

ø 98 mm (3.86")

Abb. 51: VEGAPULS WL 61, Adapterflansch DN 100/4"/JIS 100 sowie DN 150/6"/JIS 150 1 Adapterflansch 2 Dichtung

[Seite 56]

11 Anhang

56 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 38061-DE-121009

11.4 Gewerbliche Schutzrechte

Линии продукции фирмы ВЕГА защищаются по всему миру правами на интеллектуальную собственность. Дальнейшую информацию смотрите на сайте

VEGA系列产品在全球享有知识产权保护。 进一步信息请参见网站< >。

11.5 Warenzeichen

Alle verwendeten Marken sowie Handels- und Firmennamen sind Eigentum ihrer rechtmäßigen Eigentümer/Urheber.

[Seite 57]

INDEX

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 57 900121-ED-16083

INDEX

A R

Anschlusskabel 23 Reparatur 42 Anwendungsbereich 11

S

B Schaumbildung 21 Behältereinbauten 20 Sensorausrichtung 20 Service-Hotline 42 D Signal überprüfen 39 DD (Device Description) 33 Spannungsversorgung 23 Durchflussmessung Statusmeldungen 35 – Khafagi-Venturirinne 22 Störungsbeseitigung 38 – Rechtecküberfall 21 Stutzen 19

E T

Echokurvenspeicher 34 Typschild 10 EDD (Enhanced Device Description) 33 Einströmendes Füllgut 19 V Ereignisspeicher 34 Verpackung 11

F Z

Fehlermeldungen 35 Zubehör Funktionsprinzip 11 – Externe Anzeige- und Bedieneinheit 12 – Schnittstellenadapter 12

H

HART-Widerstand 28

L

Lagerung 11

M

Messfehler 39 Messwertspeicher 34 Montage – Abspannklemme 13 – Bügel 14 – Flansch 16 – Winkel 13 Montageposition 18

N

NAMUR NE 107 – Failure 36 – Function check 37 – Maintenance 37 – Out of specification 37

P

Polarisationsebene 17

[Seite 58]

Notizen

38
061
-DE-
121

58 VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 009

[Seite 59]

Notizen

VEGAPULS WL 61 • 4 … 20 mA/HART - Zweileiter 59 900121-ED-16083

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Druckdatum:

VEGA Grieshaber KG Am Hohenstein 113 77761 Schiltach Deutschland 900121-ED-16083 Die Angaben über Lieferumfang, Anwendung, Einsatz und Betriebsbedingungen der Sensoren und Auswertsysteme entsprechen den zum Zeitpunkt der Drucklegung vorhandenen Kenntnissen. Änderungen vorbehalten

© VEGA Grieshaber KG, Schiltach/Germany 2012

Telefon +49 7836 50-0 Fax +49 7836 50-201 E-Mail: info.de@vega.com www.vega.com

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