Verhandlungsverfahren
des
Bischöflichen Generalvikariats Hildesheim
nach durchgeführtem Teilnahmewettbewerb
zur Vergabe der Leistung
IT-Supportservice für die
St.-Augustinus-Schule in
Trägerschaft des Bistums
Hildesheim
Rahmenvertrag: 48 Monate Betriebsphase
Vergabenummer: BGHi-2026-003
Verfahrensbedingungen
Verhandlungsverfahren: IT-Supportservice für die St.-Augustinus-Schule in Trägerschaft des Bistums Hildesheim
Vorgangsnummer: BGHi-2026-003
Inhaltsverzeichnis
1 Auftragsdaten .................................................................................................................................................. 3
1.1 Auftraggeber ..................................................................................................................................................... 3
1.2 Angaben zu den Leistungen .............................................................................................................................. 4
2 Übersicht über das Verfahren: Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb ....................... 5
2.1 Phase 1: EU-weites Teilnahmeverfahren .......................................................................................................... 5
2.2 Phase 2: Verhandlungsverfahren ...................................................................................................................... 6 2.2.1 Erstangebot .............................................................................................................................................. 6 2.2.2 Verhandlung ............................................................................................................................................. 6 2.2.3 Finales Angebot ........................................................................................................................................ 7
3 Leistungsbeschreibung ..................................................................................................................................... 7
4 Antrags-, Vergabe und Verfahrensbedingungen ................................................................................................ 7
4.1 Versand der Ausschreibungsunterlagen / Vergabestelle .................................................................................. 7
4.2 Fragen zum Vergabeverfahren und zu den Vergabeunterlagen ....................................................................... 7
4.3 Vollständigkeit|Unklarheiten ........................................................................................................................... 8
4.4 Angebotsabgabe ............................................................................................................................................... 8
4.5 Form des Antrags .............................................................................................................................................. 9
4.6 Zuschlagskriterien ............................................................................................................................................. 9
4.7 Bestimmung über nicht berücksichtigte Anträge ............................................................................................ 10
4.8 Aufhebung der Ausschreibung ........................................................................................................................ 11
4.9 Datenschutzklausel ......................................................................................................................................... 11
4.10 Aufklärung mit den Wettbewerbsunternehmen ............................................................................................. 11
4.11 Verschwiegenheit ............................................................................................................................................ 11
4.12 Vergütung ....................................................................................................................................................... 11
4.13 Preisangaben und Nebenangebote ................................................................................................................. 11
4.14 Änderungen, Berichtigungen und Rücknahme des Antrags ............................................................................ 12
4.15 Ausschreibungsfremde Bedingungen .............................................................................................................. 12
4.16 Copyright und Schutzrechte ............................................................................................................................ 13
4.17 Bietergemeinschaften sowie Weitergabe von Leistungen an Nachunternehmen .......................................... 13
4.18 Vertragsbestandteile ...................................................................................................................................... 13
5 Eignung .......................................................................................................................................................... 13
6 Anlagen als Teile dieser Ausschreibungsunterlagen ........................................................................................ 13
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1 Auftragsdaten
1.1 Auftraggeber
Auftraggeber (AG) für die ausgeschriebene Leistung ist:
Bischöfliches Generalvikariat Domhof 18-21 31134 Hildesheim
Das Bistum Hildesheim betreibt als Schulträger an der St.-Augustinus-Schule in Hildesheim (ca. 46 Lehrkräfte,
ca. 380 SuS) eine IT-Infrastruktur, über die der Schule eine Vielzahl an IT-Diensten bereitgestellt wird. Dazu
zählen u. a. der Internet-Zugang, Server- und Speicher-Leistungen, zentrale Anwendungen, E-Mail-Dienste
sowie Hard- und Software-Support. Die Schule verfügt an einem Standort über ein pädagogisches Netz und
ein Schulverwaltungsnetz, die logisch getrennt betrieben werden.
Die IT-Unterstützung erfolgt bislang fragmentiert über schulische Einzelregelungen: Für das Netzwerk ist ein
externer Dienstleister beauftragt, für die iPads und das Mobile Device Management (MDM) ein weiterer –
jeweils ohne klar definierte Service-Level-Agreements (SLAs) und ohne einheitliche Supportprozesse. Alle üb-
rigen Themen – insbesondere Endgeräte und Medientechnik, der 1st-Level-Support für die Anwenderinnen
und Anwender sowie die Koordination der beteiligten Dienstleister – liegen bislang bei der Schule selbst und
werden im Wesentlichen durch die IT-Beauftragten neben ihrer Unterrichtstätigkeit geleistet. Mit der vorlie-
genden Ausschreibung soll diese Betreuung vereinheitlicht und in eine Hand gegeben werden, ergänzt um
weitere Servicebereiche (u. a. Server & Storage, Endgeräte & Medientechnik, Plattformbetrieb). Ziel des
neuen Rahmenvertrags ist der Aufbau und die Professionalisierung eines zuverlässigen und effizienten IT-
Betriebs nach einem Managed-Services-Ansatz gemäß etablierter Best Practices (ITIL), insbesondere durch:
– kontinuierliche Betreuung, Betrieb und Weiterentwicklung der gesamten IT-Infrastruktur der Schule aus
einer Hand,
– klare Betriebs- und Pflegeverantwortung des Auftragnehmers (AN) mit verbindlich vereinbarter Ser-
vicequalität sowie proaktivem statt rein reaktivem Betrieb,
– Professionalisierung der Betriebsprozesse und spürbare Entlastung der Schule & der IT-Beauftragten,
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– Sicherstellung von Flexibilität für künftige Anforderungen (Skalierung, neue Anwendungen, Ausbau der
Infrastruktur).
1.2 Angaben zu den Leistungen
Bezeichnung der Ausschreibung:
IT-Supportservice für die St.-Augustinus-Schule in Trägerschaft des Bistums Hildesheim
Der Leistungsort ist
Hildesheim
Der Vertrag beginnt am
01.02.2027
und endet am
30.01.2031
Die Vereinbarung endet am 30.01.2031 ohne, dass es einer separaten Kündigung bedarf. Die Rahmenverein-
barung kann – sofern dazu innerhalb der Vertragslaufzeit eine Begründung gegeben ist - einmal um 12 Mo-
nate verlängert werden. Sofern der Auftraggeber das Optionsrecht in Anspruch nimmt, endet der Vertrag am
30.01.2032, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Es besteht keine Verpflichtung zur Inanspruchnahme der
Verlängerungsoption durch den Auftraggeber.
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Die ausschreibende Stelle verfährt nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) – Teil 4 bzw.
der Vergaberechtsmodernisierungsverordnung (VergRModVO), Artikel 1 Vergabeverordnung (VgV) vom
12.04.2016.
Die Vergabe erfolgt im Wege eines Verhandlungsverfahrens gemäß § 14 Abs. 3 sowie § 17 Abs. 1 VgV. Diese
wird durchgeführt als integriertes Verfahren mit dem vor der eigentlichen Verhandlungsphase realisierten
Teilnahmewettbewerb. Ergänzend zu den Verdingungsunterlagen gelten die deutschen Rechtsvorschriften.
2 Übersicht über das Verfahren: Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teil-
nahmewettbewerb
2.1 Phase 1: EU-weites Teilnahmeverfahren
Das Bieterunternehmen hat mit der Abgabe eines Wettbewerbsantrags die Absicht, am Verfahren teilzuneh-
men, erklärt.
Es wurde in diesem Schritt die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit, technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieterunternehmens geprüft. Diese be-
zieht sich i. S. d. § 122 GWB auf die Leistungsfähigkeit und Fachkunde des Unternehmens sowie das Nicht-
vorliegen von Ausschlussgründen nach den §§ 123 oder 124 GWB. Die teilnehmenden Unternehmen wurden
nicht aufgefordert, die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gem. § 50 VgV ausgefüllt mit den An-
tragsunterlagen vorzulegen, eine Verwendungspflicht für Unternehmen bestand insoweit nicht. Soweit ein
teilnehmendes Unternehmen als vorläufigen Beleg seiner Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschluss-
gründen freiwillig eine EEE verwendete, erforderte der Ausschreibungsgegenstand über die Erklärungen der
EEE hinaus fachliche Eignungsnachweise wie mit Anlage 1 gefordert. Für alle Unternehmen war die Vorlage
des Formblattes L 124 Eigenerklärung zur Eignung jedoch verpflichtend.
Diese Verfahrensphase ist mit dem Versand dieses Dokumentes nach dem Teilnahmewettbewerb abge-
schlossen.
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2.2 Phase 2: Verhandlungsverfahren
2.2.1 Erstangebot
Es erfolgt eine formelle Angebotsaufforderung. Nach vergaberechtskonformer Angebotsphase werden ein-
gehende Angebote nach der Prüfung der formalen Vollständigkeit dreistufig bewertet. Wie in der Bekannt-
machung veröffentlicht, gehen der Angebotspreis und das Dienstleistungskonzept in der Relation 50:50 in
die Zuschlagswertung ein.
Auf der Basis dieser Bewertung der Erstangebote werden maximal 3 Bieterangebote ausgewählt für ein ei-
gentliches Verhandlungsgespräch.
Die ausschreibende Stelle behält sich eine Vergabeentscheidung und Zuschlagserteilung gemäß § 17 Abs.
11 VgV auf der Basis der Erstangebote ohne eigentliches Verhandlungsgespräch vor.
2.2.2 Verhandlung
Die Bieterunternehmen präsentieren ihre Gesamtleistung sowie ihr Gesamtangebot und erläutern diese in
der Diskussion. Es werden Fragen und Änderungswünsche seitens des Auftraggebers besprochen. Aus der
fachlichen und Leistungsverhandlung mit den beteiligten Bieterunternehmen werden erweiterte und präzi-
sierte Anforderungen an die benannten Leistungspunkte seitens der ausschreibenden Stelle erarbeitet und
den beteiligten Bieterunternehmen als finale Angebotsaufforderung mit einem ggf. optimierten Leistungs-
verzeichnis übermittelt.
Es ist geplant, dass die Verhandlungsgespräche pro Bieterunternehmen in einer Phase mit nachfolgendem
finalem Angebot stattfinden.
Die Verhandlungstermine sind terminiert gem. Projektplan für den 19.11 – 20.11.2026.
Die Bieterunternehmen werden gebeten, den Verhandlungstermin rechtzeitig einzuplanen und freizuhal-
ten.
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2.2.3 Finales Angebot
Die Bieterunternehmen werden formell aufgefordert, mit den Ergebnissen des Verhandlungsgesprächs ein
verbindliches Angebot abzugeben, das alle zur Ausführung des Projekts erforderlichen Einzelheiten enthalten
muss. Das ggf. angepasste Leistungsverzeichnis wird entsprechend seitens der ausschreibenden Stelle vor-
gelegt bei der Aufforderung zur finalen Angebotsabgabe.
Aufgrund der dann abgegebenen endgültigen Angebote wird eine Vergabeentscheidung getroffen. Die Zu-
schlagskriterien zur Bewertung der finalen Angebote sind folgende:
• Angebotspreis: 50 %
• Bewertung Dienstleistungskonzept: 50 %
Während des gesamten Verfahrens werden die Bieterunternehmen frühzeitig über den Zeitplan informiert,
insbesondere über die Präsentations- und Abgabetermine für die Angebote.
3 Leistungsbeschreibung
Die Leistungsbeschreibung entnehmen Sie bitte dem Dokument Anlage 1 Supportservice für die St.-Augustinus-Schule in Trägerschaft des Bistums Hildesheim.
4 Antrags-, Vergabe und Verfahrensbedingungen
4.1 Versand der Ausschreibungsunterlagen / Vergabestelle
Das Vergabeverfahren wird fachlich, vergabestrategisch und operativ von dem Beratungsunternehmen Loe-
sungenfinden.org unterstützt und operativ durchgeführt. Die Veröffentlichung des Teilnahmewettbewerbs,
die Bieterkommunikation, der digitale Antragseingang, die Aufforderung zur Angebotsabgabe in der Phase 2
sowie der digitale Angebotseingang werden über das Vergabeportal www.dtvp.de realisiert.
4.2 Fragen zum Vergabeverfahren und zu den Vergabeunterlagen
Bieteranfragen zu den Vergabeunterlagen oder zum Vergabeverfahren sind ausschließlich in deutscher Spra-
che über das Vergabetool www.dtvp.de zu stellen.
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Fragen, die der oben genannten Stelle nicht bis zum 19.10.2026, 11.00 Uhr vorliegen, können nicht beant-
wortet werden. Es wird zuvor eine weitere Frist zum 13.10.2026, 11:00 Uhr angeboten.
Die Antworten auf Bieterfragen werden allen Wettbewerbsunternehmen auf dem Vergabeportal
www.dtvp.de bereitgestellt. Eine gesonderte Benachrichtigung der Wettbewerbsunternehmen hierzu er-
folgt nicht.
Änderungen oder Ergänzungen an den Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb werden ebenfalls über die
genannte Vergabeplattform bekannt gemacht. Alle Informationen (Fragen, Antworten, Änderungen oder Er-
gänzungen) die über den Downloadlink bekannt gemacht werden, sind für das Vergabeverfahren und die zu
erbringenden Leistungen bindend.
Sofern die Vergabeunterlagen ohne vorherige Registrierung (Anmeldung) heruntergeladen wurden, erhält
das Unternehmen keine E-Mailbenachrichtigung. Das Unternehmen ist dann in der Pflicht, sich selbstständig
über Änderungen und Antworten auf Bieterfragen auf dem Vergabeportal zu informieren.
4.3 Vollständigkeit|Unklarheiten
Die Vergabeunterlagen sind kapitelweise mit fortlaufenden Seitenzahlen versehen. Das Wettbewerbsunter-
nehmen hat sich von der Vollständigkeit der ihm überlassenen Unterlagen zu überzeugen. Das Wettbewerbs-
unternehmen hat bei Unvollständigkeit der Vergabeunterlagen unverzüglich die Vergabestelle über das Bie-
tertool der Vergabeplattform www.dtvp.de hierüber zu unterrichten.
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens Unklarheiten, so hat das Unter-neh-
men den Auftraggeber vor Abgabe des Angebotes darauf hinzuweisen.
4.4 Angebotsabgabe
Das Erstangebot ist bis zum 29.10.2025, 11.00 Uhr digital einzureichen.
Die Angebotsabgabe muss elektronisch über das Portal www.dtvp.de erfolgen. Über die vorgenannte Verga-
beplattform kann das Angebot elektronisch in Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuches über-
mittelt werden, d.h. das Angebotsformblatt ist mindestens unter Angabe des Klarnamens des/der Einrei-
chenden zu bearbeiten. Eine digitale Signatur ist für die Angebotsabgabe nicht erforderlich. Bitte beachten
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Sie bei der Angebotsabgabe die Anweisungen und Hinweise im Angebotsassistenten. Anlagen zu Ihrem An-
gebot können Sie als „Eigene Anlage“ zu Ihrem elektronischen Angebot im Angebotsassistenten hochladen.
Bei Fragen zur elektronischen Angebotsabgabe wenden Sie sich gerne an die ausschreibende Stelle.
Angebote, die per Fax oder E-Mail oder in Papierform eingehen, werden nicht gewertet.
4.5 Form des Antrags
Die Angebote sind in allen ihren Bestandteilen in deutscher Sprache zu verfassen. Erforderlichenfalls ist ne-
ben dem Original auch eine deutsche Übersetzung der Nachweise und Erklärungen vorzulegen. Hierfür ent-
stehende Kosten sind vom Bieterunternehmen zu tragen. Das Wettbewerbsunternehmen trägt die Verant-
wortung für die korrekte Übersetzung der eingereichten Nachweise und Erklärungen.
Die in den Verdingungsunterlagen zwingend formulierten („ist“, „muss“, „sind“, „hat zu“ etc.) Leistungs- und
Qualitätsstandards sind Mindestanforderungen und für das Bieterunternehmen bindend. Anträge und spä-
tere Angebote, die diese Vorgaben nicht einhalten, werden von der Wertung ausgeschlossen.
Für das Angebot sind die vom Bistum Hildesheim vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Unterlagen, die von der Vergabestelle nach Antragsabgabe verlangt werden, sind zu dem von der Vergabe-
stelle bestimmten Zeitpunkt einzureichen. Werden die Unterlagen nicht vollständig fristgerecht vorgelegt,
wird der Antrag ausgeschlossen.
4.6 Zuschlagskriterien
Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot. Zur Bestimmung der Wirtschaftlichkeit wird eine Form
der gewichteten Richtwertmethode nach UfAB VI angewandt.
| Angebotspreis | 50% |
|---|---|
| Fachliche Bewertung der angebotenen Dienstleistung | 50% |
A. Angebotspreis
Das Angebot mit den niedrigsten Gesamtkosten erhält als Punktewert den Wert 10, die doppelte Summe
erhält als Punktewert den Wert 0. Alle anderen Angebote werden interpoliert nach der Formel:
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Punktewert = -10 / (niedrigste Kosten) * Kosten + 20
Angebote mit negativem Ergebnis (mehr als die doppelte Summe) erhalten den Punktewert 0.
Der erreichte Punktwert wird mit 50 % gewichtet.
B. Bewertung Dienstleistungskonzept
Mit dem Angebot ist eine Dienstleistungskonzeption zu den gemäß Leistungsverzeichnis geforderten Einzel-
positionen vorzulegen. Diese kann textlich als gesonderte Anlage erstellt werden oder innerhalb der dafür
vorgesehen Anlage 2. Es ist jeweils darzustellen, wie die Aufgabenstellung angegangen wird. Im Preisblatt
(Anlage 3) ist auf dieser Basis der Aufwand dafür anzugeben. Wird die Konzeption als gesonderte textliche
Darstellung oder einer Präsentation vorgetragen, ist in der Excelübersicht der Anlage 2 eindeutig auf Kapitel
der textlichen bzw. Präsentationsdarstellung zu verweisen.
Die Konzeptionen werden einzeln bewertet wie folgt:
| Anforderungen des Leistungsverzeichnisses werden erfüllt ohne weitere Begründung | 1 Punkt |
|---|---|
| Anforderungen des Leistungsverzeichnisses werden erfüllt und dafür wer- den konkrete Abläufe, Strukturen, Zeitplanungen und Ressourcen vorge- stellt | 5 Punkte |
| Anforderungen des Leistungsverzeichnisses werden erfüllt und dafür wer- den konkrete Abläufe, Strukturen, Zeitplanungen und Ressourcen vorge- stellt. Sie werden gesichert durch vorgestellte Referenzen, Zertifikate usw. | 7 Punkte |
Das Angebot mit der höchsten Summe der Leistungspunktzahlen erhält als Bewertungspunktewert den
Wert 10, die Hälfte der Summe erhält als Bewertungspunktewert den Wert 0. Alle anderen Angebote wer-
den interpoliert nach der Formel:
Bewertungspunktewert = 20 / (höchste Summe der Leistungspunkte) * (Leistungspunkte des Angebots) –
- Negative Faktoren werden als 0 angegeben. Der erreichte Punktwert wird mit 50 % gewichtet.
4.7 Bestimmung über nicht berücksichtigte Anträge
Es erfolgt gemäß § 62 VgV eine Unterrichtung der Bewerber.
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4.8 Aufhebung der Ausschreibung
Eine etwaige Aufhebung der Ausschreibung gem. § 63 VgV (ganz oder in Teilen) wird den Wettbewerbsun-
ternehmen elektronisch mitgeteilt.
4.9 Datenschutzklausel
Die vom Bieterunternehmen erbetenen personenbezogenen Angaben werden nur im Rahmen des Vergabe-
verfahrens verarbeitet und gespeichert. Eine anderweitige Weitergabe an unbeteiligte Dritte findet nicht
statt. Die Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung des Antrags.
4.10 Aufklärung mit den Wettbewerbsunternehmen
Per Teilnahmewettbewerb geklärt.
4.11 Verschwiegenheit
Das Bieterunternehmen hat – auch nach Beendigung des Verfahrens – über die ihm im Zusammenhang mit
der Ausschreibung bekannt gewordenen Angelegenheiten Verschwiegenheit zu bewahren.
Es hat außerdem Unterlagen und Informationen nur zur Durchführung dieses Vertrages zu verwenden sowie
die Datenschutzbestimmungen des Bundes (BDSG) zu beachten. Insbesondere hat das Wettbewerbsunter-
nehmen zur Kenntnis kommende personenbezogene Daten sowie Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse ver-
traulich zu behandeln, d.h. Dritten nicht zugänglich zu machen.
4.12 Vergütung
Für die Erstellung des Wettbewerbsantrages sowie des Angebotes und der möglichen Beteiligung am Ver-
handlungsverfahren inkl. der Verhandlungsgespräche wird keine Vergütung gewährt. Die Antragsunterlagen
und die späteren Angebote gehen ohne Anspruch auf Vergütung in das Eigentum des Auftraggebers über.
4.13 Preisangaben und Nebenangebote
Die vom Bieterunternehmen anzubietenden Entgelte sind in dem zur Verfügung gestellten Preisblatt sowie
im VHB-Angebotsformblatt entsprechend einzutragen. Hierbei handelt es sich gemäß VgV und der Verord-
nung PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen vom 21. November 1953 (BAnz. 1953 Nr244),
zuletzt geändert durch Art. 70 G v. 8.12.2010 I 1864 um Festpreise.
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• Preisgleitklauseln finden automatisiert keine Anwendung.
§ Preisanpassungen können im gegenseitigen Einvernehmen der Vertragspartner erfolgen im %-Satz
möglicher statistischer Preisveränderungen nach den jährlichen Angaben des Statistischen Bundes-
amtes (Destatis) bezogen auf vergleichbare Leistungen /Branchenmarkt (Branchen-Marketing) Diese
Preisanpassung greift erst ab einer Abweichung von mehr als 5 % von dem mit dem Angebot abge-
geben Preis bezogen auf die finale Angebotsfrist 16.12.2026. Anhand der Preisindices festzustellende
Kostenänderung führen zu einer Anpassung der zu zahlenden Preise.
• Mit den angebotenen Preisen sind alle für die sachgemäße Ausführung der Leistungen erforderlichen
Aufwendungen abgegolten.
• Die Abgaben von Nebenangeboten und ihre Bewertung ist in diesem Ausschreibungsverfahren nicht
vorgesehen.
4.14 Änderungen, Berichtigungen und Rücknahme des Antrags
Änderungen und Ergänzungen an den Wettbewerbs- und Verdingungsunterlagen sind nicht zulässig und füh-
ren zwangsläufig zum Ausschluss vom Vergabeverfahren. Soweit Ergänzungen zur besseren Beurteilung des
Antrags und späteren Angebotes erforderlich erscheinen, können sie dem Antrag/Angebot auf besonderer
Anlage beigefügt werden.
Bis zum Ablauf der oben genannten Antragsfrist können die bereits eingereichten Anträge über die Vergabe-
plattform zurückgezogen werden. Sofern bei bereits eingereichten Anträgen Berichtigungen und/oder Ergän-
zungen erfolgen müssen, kann dies bis zum Ablauf der o. g. Antragsfrist erfolgen.
Berichtigungen/Ergänzungen per E-Mail oder Fax sind nicht zugelassen.
4.15 Ausschreibungsfremde Bedingungen
Beiliegende AGBs des Wettbewerbsunternehmens und/oder der Hinweis des Unternehmens auf die Gültig-
keit seiner AGBs stellen eine Änderung der Vergabeunterlagen dar und führen zwingend zum Ausschluss. Es
wird zudem darauf hingewiesen, dass inhaltliche Änderungen an den Vergabeunterlagen durch die Wettbe-
werbsunternehmen ebenfalls zum Ausschluss führen.
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4.16 Copyright und Schutzrechte
Die vorliegenden Ausschreibungsunterlagen aller Verfahrensstufen sind urheberrechtlich geschützt und dür-
fen nur zur Angebotserstellung verwendet werden. Eine Weitergabe und/oder Vervielfältigung ist ohne aus-
drückliche schriftliche Einwilligung von Loesungenfinden.org und des Auftraggebers nicht gestattet.
Das Bieterunternehmen hat im Rahmen der Angebotsabgabe anzugeben, ob für den Gegenstand des Ange-
botes gewerbliche Schutzrechte bestehen oder von ihm oder einem anderen beantragt sind. Es hat weiterhin
anzugeben, ob es erwägt, Angaben aus seinem Angebot für die Anmeldung eines gewerblichen Schutzrechtes
zu verwerten.
4.17 Bietergemeinschaften sowie Weitergabe von Leistungen an Nachunternehmen
Per Teilnahmewettbewerb geklärt.
4.18 Vertragsbestandteile
Siehe hierzu auch die beigefügten Formblätter VHB 631ff.
Die ausschreibende Stelle verfährt nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) – Teil 4 bzw.
die Vergaberechtsmodernisierungsverordnung (VergRModVO). Bei Widersprüchen gelten die Vertragsbe-
standteile in dieser Reihenfolge. Unter folgender Internet-Adresse können die gesetzlichen Grundlagen nach-
gelesen werden: http://www.bmwi.de/DE/Service/gesetze,did=191324.html
Gerichtsstand ist Hildesheim.
5 Eignung
Mit dem Teilnahmewettbewerb abgeschlossen
6 Anlagen als Teile dieser Ausschreibungsunterlagen
• Anlage 1 Leistungsbeschreibung IT-Supportservice St-Augustinus v1.0
• Anlage 2 Dienstleistungskonzept v1.0
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• Anlage 3 Preisblatt v1.0
• Anlage 4 IT Infrastruktur St-Augustinus v1.0
• Anlage 5 IT-Warenkorb Los1-4 v1.0
• Anlage 6 IT-Warenkorb Mengengerüst St-Augustinus v1.0
• Anlage 7 Projektplan Bieterversion
• 630_EU_ohne_Lose
• 235 und 236
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