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RBB KSVA Vermögensgesellschaft mbh & Co. KGMarkterkundung zur Klärschlammlo- gistik – Konzept und Umsetzung Verfahrens-Nr.: 9105-26
Fragenkatalog zur Klärschlammlogistik – Konzept und Umsetzung
| Themen Markterkundung | Fragen: Konzept und Umsetzung Klärschlammlogistik | ||
|---|---|---|---|
| Verfahrensablauf und Projektab- wicklung | • Welche Schritte sind für den Aufbau der Logistiklösung erforderlich und wie lange dauert die | ||
| Implementierung bis zur Inbetriebnahme 2028? | |||
| • Gibt es bereits etablierte Unternehmen für den speziellen Bereich der Klärschlammlogistik? | |||
| • Wie kann sichergestellt werden, dass der ZV kbb weitestgehend unbeteiligt bleiben kann, so- | |||
| bald die Logistik-Lösung angelaufen ist? | |||
| • Wie sollte die Leistung ausgeschrieben werden, damit ausreichend leistungsfähige Anbieter | |||
| teilnehmen können – als Gesamtleistung oder in regionalen bzw. funktionalen Losen? | |||
| • Welche Mindestanforderungen an Fuhrpark, Disposition, Umschlagskapazitäten und Referen- | |||
| zen sind für eine Logistik von rund 120.000 t/a aus 98 Kläranlagen marktgerecht? | |||
| Transportsteuerung und Koor- dination der Abtransporte | • Wie kann die zentrale Steuerung der Transporte von mindestens 98 dezentralen Standorten | ||
| organisiert werden? | |||
| • Welche Software oder Tools können für die Transportsteuerung und Koordination eingesetzt | |||
| werden? | |||
| • Wie werden Abholzeiten mit den unterschiedlichen Verfügbarkeiten der Verbandsmitglieder | |||
| koordiniert? | |||
| • Wie kurzfristig können Änderungen bei Anlieferungsort, Anlieferungszeit und Anlieferungs- | |||
| menge umgesetzt werden? | |||
| • Wie kann eine zentrale Steuerung durch den ZV kbb mit der bedarfsgerechten Abholung bei | |||
| den einzelnen Kläranlagen organisatorisch sinnvoll verbunden werden? | |||
| Transportmittel (Straße, etc.) | • Welche Transportmittel eignen sich für die Transporte sowie die Bündelung dieser? | ||
| • Welche Fahrzeugtypen und Kapazitäten sind für eine möglichst geringe Frequenz bei | |||
| 120.000 t/a Klärschlamm geeignet? |
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Fragenkatalog im Markterkundungsverfahren zur Klärschlammlogistik – Konzept und Umsetzung
| Mengensteuerung und Kapazitäts- management (Inbetriebnahme- phase, Stillstandszeiten) | • Wie können die variierenden Mengen während der Inbetriebnahmephase 2028/2029 berück- | ||
|---|---|---|---|
| sichtigt werden? | |||
| • Welche Umschlagskapazitäten sind erforderlich, um den Abtransport von den Mitgliedern | |||
| auch bei Stillstandszeiten der KSVA sicherzustellen? | |||
| • Wie kann mit speziell verfügbaren Mehr- oder Mindermengen bzw. Lagerkapazitäten einzel- | |||
| ner Mitglieder zum Anfahren der Anlage 2029 umgegangen werden? | |||
| • Welcher Genehmigungen bedarf der Transport von Klärschlamm? | |||
| • Welche Reserve- und Ausweichkapazitäten sind erforderlich, um den Abtransport auch bei | |||
| Hochlauf, Stillständen oder Störungen der KSVA sicherzustellen? | |||
| Berücksichtigung der örtlichen Ge- gebenheiten der Verbandsmitglie- der (Abholzeiten, Container, Silos) | • Wie können die unterschiedlichen örtlichen Situationen der Verbandsmitglieder (Form, Menge | ||
| und Frequenz der Abtransporte) berücksichtigt werden? | |||
| • Wie können die Abholzeiten im Leistungsverzeichnis definiert werden, um den unterschiedli- | |||
| chen Verfügbarkeiten gerecht zu werden? | |||
| • Wie kann die Annahme aus Silos/Bunkern technisch gelöst werden? | |||
| • Welche Anforderungen werden an die Zugänglichkeit der Abholorte bei den Verbandsmitglie- | |||
| dern gestellt? | |||
| Bündelung der Transporte und Ver- meidung der Vermischung der Schlämme (Verwiegemöglichkeit) | • Wie können die Transporte durch geeignete Umschlagplätze gebündelt werden? | ||
| • Wie kann sichergestellt werden, dass die KSVA mit Fahrzeugen möglichst großer Kapazität in | |||
| geringer Frequenz angefahren wird? | |||
| • Welche besonderen Vorschriften zu Hygiene und Arbeitssicherheit müssen beim Transport | |||
| von Klärschlamm beachtet werden? | |||
| • Wie kann die Vermischung der Schlämme auf dem Transportweg vermieden werden, damit | |||
| die Mengen den jeweiligen Verbandspartnern zugeordnet werden können? | |||
| • Welche Verwiegemöglichkeiten am Zwischenlager bieten sich an? | |||
| • Wie wird die Mengenzuordnung für die Umlageberechnung dokumentiert? | |||
| Containerstellung | • Welche Containergrößen und -typen eignen sich für den Transport des entwässerten Klär- | ||
| schlamms? | |||
| • Wie wird die Containerstellung organisiert, um Schnittstellen bei Verfügbarkeit, Versicherung | |||
| und Haftung zu vermeiden? | |||
| • Wie werden Container gewechselt und gehandhabt? | |||
| • Welche Container-Wartungs- und Reinigungsleistungen sind erforderlich? |
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Fragenkatalog im Markterkundungsverfahren zur Klärschlammlogistik – Konzept und Umsetzung
| Verkehrsbeschränkungen und An- lieferzeiten an der KSVA | • Wie können die Verkehrsbeschränkungen auf dem Gelände des Restmüllheizkraftwerks Böb- | ||
|---|---|---|---|
| lingen berücksichtigt werden (z.B. Panzerstraße nicht zu Zeiten mit hoher Verkehrslast)? | |||
| • Wie werden die Anlieferungen an der KSVA organisiert, die grundsätzlich 24/7 möglich sind? | |||
| • Wie kann sichergestellt werden, dass nur wenige zusätzliche Fahrten stattfinden, wie zuge- | |||
| sagt? | |||
| • Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um die Verkehrsbelastung zu minimieren? | |||
| • Wie werden die Anlieferzeiten an die Kapazitäten der KSVA angepasst? | |||
| Abrechnungsmodalitäten gegen- über den Verbandsmitgliedern | • Wie wird die Abrechnung der Transportleistungen unmittelbar gegenüber den mindestens 83 | ||
| Verbandsmitgliedern organisiert? | |||
| • Welche Software oder Tools werden für die Abrechnung verwendet? | |||
| • Wie kann die Kostentransparenz über die gesamte Laufzeit der Kooperation sichergestellt | |||
| werden? | |||
| • Welche Abrechnungsmodelle (z.B. pro Tonne, pro Fahrt, Pauschale) eignen sich? | |||
| • Wie werden die Abrechnungsdaten dokumentiert und den Verbandsmitgliedern zur Verfügung | |||
| gestellt? | |||
| • Wie lässt sich eine zentrale Beauftragung und Steuerung durch den ZV kbb mit einer unmittel- | |||
| baren Abrechnung gegenüber den jeweils betroffenen Mitgliedern praktikabel abbilden? | |||
| Terminplanung für die Umsetzung und Lieferzeiten | • Welche Lieferzeiten sind für die Bereitstellung der Container und Transportmittel erforderlich? | ||
| • Wie lange dauert der Aufbau der Logistiklösung bis zur Inbetriebnahme 2028? | |||
| • Welche Meilensteine sind für die Projektabwicklung vorgesehen? | |||
| • Welche Fristen sind für die Aufnahme des Betriebs zu berücksichtigen? | |||
| • Wie kann auf Verzögerungen bei der Inbetriebnahme der KSVA reagiert werden? | |||
| Kostenstruktur | • Wie ist die Kostenstruktur aufgebaut (fixe/kostenvariable Kosten, Kostentreiber)? | ||
| • Welche Kosteneinsparungspotenziale ergeben sich durch die Bündelung der Transporte? | |||
| • Wie können die Kosten gesenkt werden (z.B. durch Optimierung der Touren, größere Fahr- | |||
| zeuge)? | |||
| • Welche Preiskomponenten sind in der Kalkulation enthalten (Container, Transport, Verwal- | |||
| tung, etc.)? | |||
| • Wie entwickeln sich die Kosten über die Laufzeit der Kooperation? |
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Fragenkatalog im Markterkundungsverfahren zur Klärschlammlogistik – Konzept und Umsetzung
| • Welche Vertragslaufzeit und welche Preisgleitungsmechanismen sind für eine solche langfris- tige Logistiklösung marktüblich und wirtschaftlich sinnvoll? | |||
|---|---|---|---|
| Gewährleistung, Haftung, Versiche- rung und höhere Gewalt | • Welche Gewährleistungen sind für die Transportdienstleistungen erforderlich? | ||
| • Wie sind die Haftungsfragen geregelt (z.B. bei Beschädigung von Containern, Verlust von | |||
| Schlamm)? | |||
| • Welche Versicherungen sind erforderlich und welche Deckungssummen werden empfohlen? | |||
| • Wie kann mit Fällen höherer Gewalt (z.B. Wetterereignisse, Streiks) umgegangen werden? | |||
| • Welche Vertragsstrafen oder Sanktionen sind bei Nichterfüllung vorgesehen? | |||
| Nachhaltigkeit der Transportmittel | • Welche nachhaltigen Transportlösungen bieten sich an (z.B. alternative Antriebe, CO2-Re- | ||
| duktion)? | |||
| • Wie kann der CO2-Fußabdruck der Transporte minimiert werden? | |||
| • Welche Zertifikate oder Nachweise für nachhaltige Logistik sind verfügbar? | |||
| • Wie kann die Energieeffizienz der Transporte verbessert werden? | |||
| • Welche Maßnahmen können zur Reduktion von Lärm- und Emissionen ergriffen werden? |
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