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Innentüren und Durchblickfenster für die Grundschule Rosa Luxemburg

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Grundschule Rosa Luxemburg Halle (Saale) | Index A

  1. April 2026

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Projekt: Grundschule Rosa Luxemburg Halle (Saale) Projektnummer: 1831 | Index A

SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

IM RAHMEN DER ENTWURFSPLANUNG

Projekt

Neubau und Sanierung der Grundschule Rosa Luxemburg

Trakehnerstraße 1, 06124 Halle (Saale)

Bauherr / Auftraggeber

Stadt Halle (Saale) – GB III, Fachbereich Immobilien

Am Stadion 5, 06122 Halle (Saale)

Architekten

Däschler Architekten & Ingenieure GmbH

Große Ulrichstraße 23, 06108 Halle (Saale)

Bearbeiter / Projektleiter

Dominik Erler, B.Sc. / Dr. rer. nat. Mathias Krumbiegel

Graner Ingenieure GmbH

Springerstraße 11, 04105 Leipzig

Tel. 0341 │ 98 97 03 49 Bearbeiter

0341 │ 98 97 03 00 Zentrale

E-Mail erler@graner-leipzig.de

buero@graner-leipzig.de

Projektnummer

1831 | Index A

Datum

  1. April 2026

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Projekt: Grundschule Rosa Luxemburg Halle (Saale) Projektnummer: 1831 | Index A

INHALTSVERZEICHNIS

  1. AUFGABENSTELLUNG 5

  2. PLANUNGSGRUNDLAGEN 6

2.1 VERWENDETE UNTERLAGEN 6

2.2 NORMEN UND LITERATUR 6

2.3 VERWENDETE SOFTWARE 7

  1. ANFORDERUNGEN AN DEN SCHALLSCHUTZ VON BAUTEILEN 8

3.1 MINDESTANFORDERUNGEN NACH DIN 4109 9

3.2 EMPFEHLUNGEN NACH DIN 4109, BEIBLATT 2 13

  1. BERECHNUNGSGRUNDLAGEN 14

  2. NACHWEISE / UMZUSETZENDE MASSNAHMEN AN BAUTEILEN 17

5.1 GENERELLE HINWEISE ZUR GEWÄHRLEISTUNG DES

SCHALLSCHUTZES 17

5.2 INNENWÄNDE 20

5.3 DECKEN / FUSSBÖDEN 29

5.4 AUFZUGSSCHACHTWÄNDE 33

5.5 TREPPENLÄUFE UND PODESTE 35

5.6 TÜREN 36

5.7 BAULICHE MASSNAHMEN IN TECHNIKRÄUMEN 40

5.8 AUSSENBAUTEILE 41

5.8.2 BEMESSUNG DER AUSSENBAUTEILE 43

5.8.3 ZUSATZ- UND NEBENEINRICHTUNGEN IN DEN AUSSENFASSADEN 47

  1. SCHALLSCHUTZ HAUSTECHNISCHER ANLAGEN 49

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6.1 ANFORDERUNGEN 49

6.2 HINWEISE ZUR GEWÄHRLEISTUNG DES SCHALLSCHUTZES 52

  1. ZUSAMMENFASSUNG 56

ANLAGEN

ANLAGE 1 Rechnerischer Nachweis zum Schallschutz

ANLAGE 2-3 Berechnung zur Schalldämmung von Fenstern

REVISIONSVERZEICHNIS

IndexDatumbearbeitet vonÄnderungen
-18.06.2024D. ErlerOriginalfassung, Stand zur Erstauslieferung
A01.04.2026D. ErlerAnpassung der Berechnungen wegen veränderter Bo- denaufbauten

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  1. AUFGABENSTELLUNG

Für den Neubau und die Teilsanierung der Grundschule Rosa Luxemburg in Halle (Saale) sind die

Anforderungen hinsichtlich des baulichen Schallschutzes zu formulieren und Maßnahmen für deren

Umsetzung zu erarbeiten. Es werden nachfolgend schalltechnische Schutzziele und Maßnahmen zu

deren Umsetzung aufgezeigt.

BILD 1: Ansicht Nord (Quelle: däschler architekten & ingenieure GmbH)

Das Schallschutzniveau wird gemäß den Anforderungen des Mindestschallschutzes nach

DIN 4109-1:2018-01 angesetzt. Für alle Bauteile, die dadurch nicht abgebildet werden, gelten nach

allgemein anerkannten Regeln der Technik die Empfehlungen der DIN 4109 Beiblatt 2:1989-11.

Das Anforderungsniveau der Außenbauteile sowie zu Geräuschübertragungen aus gebäudetechni-

schen Anlagen wird gemäß DIN 4109-1:2018-01 berücksichtigt.

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  1. PLANUNGSGRUNDLAGEN

2.1 VERWENDETE UNTERLAGEN

Plansatz zur Entwurfsplanung, däschler architekten & ingenieure GmbH:

  • Grundrisse KG, EG, 1. OG, DG M 1:100, Stand 30.05.2024

  • Schnitte A-A, B-B, C-C M 1:100, Stand 30.05.2024

  • Ansichten M 1:100, Stand 30.05.2024

2.2 NORMEN UND LITERATUR

[1] DIN 4109, Schallschutz im Hochbau - Teil 1: Mindestanforderungen, 2018

[2] DIN 4109, Schallschutz im Hochbau - Teil 2: Rechnerische Nachweise der Erfüllung der An-

forderungen, 2018

[3] DIN 4109, Schallschutz im Hochbau - Teil 31 bis Teil 35: Daten für die rechnerischen Nach-

weise des Schallschutzes, 2016

[4] DIN 4109: Schallschutz im Hochbau - Anforderungen und Nachweise, 1989

[5] DIN 4109, Beiblatt 2: Schallschutz im Hochbau - Hinweise für Planung und Ausführung,

Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz, Empfehlungen für den Schallschutz im eigenen

Wohn- und Arbeitsbereich, 1989

[6] DIN 8989, Schallschutz in Gebäuden – Aufzüge, 2019

[7] VDI 2719: Schalldämmung von Fenstern und deren Zusatzeinrichtungen, 1987

[8] DIN EN 14351: Fenster und Türen – Produktnorm, Leistungseigenschaften, Teil 1: Fenster

und Außentüren, 2016

[9] DIN EN 16798: Energetische Bewertung von Gebäuden - Lüftung von Gebäuden - Teil 1:

Eingangsparameter für das Innenraumklima zur Auslegung und Bewertung der

Energieeffizienz von Gebäuden bezüglich Raumluftqualität, Temperatur, Licht und Akustik -

Modul M1-6, 2022

[10] VDI 2081, Blatt 1: Raumlufttechnik - Geräuscherzeugung und Lärmminderung, 2022

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[11] Technische Regeln für Arbeitsstätten – Lärm, ASR A3.7, 2021

[12] Richtlinien für den Verkehrslärmschutz an Bundesfernstraßen in der Baulast des Bundes -

VLärmSchR 97, 1997

[13] TA Lärm, Sechste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz –

Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm, 1998; zuletzt geändert durch Bekanntma-

chung des BMUB vom 01. Juni 2017

[14] 16. BImSchV, Verkehrslärmschutzverordnung vom 12. Juni 1990 (BGBl. I S. 1036), die

zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 4. November 2020 (BGBl. I S. 2334) geändert

worden ist.

[15] RLS-19, Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen, 2019

[16] Schall 03, Berechnung des Beurteilungspegels für Schienenwege, 2012

[17] DIN ISO 9613-2, Dämpfung des Schalls bei der Ausbreitung im Freien, Teil 2: Allgemeines

Berechnungsverfahren, 1999

[18] VDI 2720, Blatt 1, Schallschutz durch Abschirmung im Freien, 1997

2.3 VERWENDETE SOFTWARE

  • Wölfel Engineering GmbH + Co. KG, IMMI 2023 Plus

  • Schallschutzsoftware „DIN4109 Schallschutznachweis im Hochbau“ (Version 12.0),

Dipl.-Ing. M. Hanneforth

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  1. ANFORDERUNGEN AN DEN SCHALLSCHUTZ VON BAUTEILEN

Die Mindest-Schallschutzanforderungen sind der im jeweiligen Bundesland bauaufsichtlich einge-

führten Fassung der DIN 4109-1 (Schallschutz im Hochbau) zu entnehmen. Damit ist die DIN 4109-

1:2018-01 für das vorliegende Bauvorhaben anzuwenden.

Die Schutzziele liegen im Gesundheitsschutz, in der Vertraulichkeit bei normaler Sprechweise sowie

im Schutz vor unzumutbaren Belästigungen.

Über das Anforderungsniveau der DIN 4109-1:2018-01 hinaus können bei bestimmten Gebäudety-

pen zivilrechtlich höhere Anforderungen bestehen. Wenn keine konkreten vertraglichen Festlegun-

gen getroffen wurden, ist man als Planer mindestens einen Schallschutz-Standard entsprechend

den „anerkannten Regel der Technik (a.R.d.T.)“ geschuldet. Bei Schulen ist (für die in der DIN be-

nannten Räume, z.B. Unterrichtsräume etc.) der Mindeststandard der DIN 4109-1:2018-01 üblich,

entspricht damit den a.R.d.T. und bildet die Planungsgrundlage für das vorliegende Bauvorhaben.

Für einige Räume bzw. Bauteile (z.B. Büro- und Arbeitsräume im „eigenen Arbeitsbereich“) gibt es

keine Mindestanforderungen nach der DIN 4109-1:2018-01. Nach den a.R.d.T. erfolgt bei der vorlie-

genden Planung eine Orientierung an den Empfehlungen der DIN 4109 Bbl. 2:1989-11 (Schallschutz

im Hochbau – Hinweise für Planung und Ausführung, Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz,

Empfehlungen für den Schallschutz im eigenen Wohn- und Arbeitsbereich).

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3.1 MINDESTANFORDERUNGEN NACH DIN 4109

Die Mindestanforderungen an den Schallschutz von Bauteilen zu schutzbedürftigen Räumen sind in

der DIN 4109-1:2018-01 (Schallschutz im Hochbau) vorgegeben.

Wenn aufgrund der Nutzung in schutzbedürftigen Räumen ständig Pegel über 40 dB(A) anliegen,

gelten die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01 nicht.

Für Neubauten sind die Mindestanforderungen nach DIN 4109-1:2018-01 auf jeden Fall umzuset-

zen.

Wenn Altbauten saniert werden, muss zwischen neu eingefügten und zu sanierenden Bauteilen un-

terschieden werden. Neue Bauteile (z.B. Türen oder eingefügte Trennwände) müssen den nach DIN

4109-1:2018-01 geforderten Schallschutz ohne Einschränkung erfüllen. Bei Bestands-Bauteilen, die

saniert werden sollen, ist die Rechtslage nicht eindeutig. Eine strikte Umsetzung der Anforderungen

nach DIN 4109-1:2018-01 ist oft nicht möglich, man sollte sich aber zumindest daran orientieren.

Hierbei ist von dem technisch Machbaren unter Abwägung eines Kosten-Nutzen-Verhältnisses aus-

zugehen.

Bauteile, für die keine Sanierungsmaßnahmen vorgesehen sind, unterliegen nach allgemeiner Les-

art dem Bestandsschutz. Zwingende Anforderungen, diese Bauteile schallschutztechnisch zu ver-

bessern, gibt es nicht. Aber gerade bei grundlegenden Sanierungen ist zu überprüfen, ob der vor-

handene Schallschutz eines Bauteils zu stark von den heutigen Ansprüchen an den Schallschutz

abweicht und gegebenenfalls zu ertüchtigen ist.

Da die Rechtslage nicht immer klar ist, sollte der Bauherr den Abweichungen von den Mindestanfor-

derungen der DIN 4109-1:2018-01 ausdrücklich zustimmen.

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a) Bauteile innerhalb des Gebäudes

Die in der DIN 4109-1:2018-01 vorgegebenen Anforderungen an den Luft- und Trittschallschutz von

Bauteilen innerhalb des Gebäudes beziehen sich auf Decken, Wände, Treppen und Türen, die an

schutzbedürftige Räume zum Aufenthalt von Personen grenzen. In der geplanten Grundschule gel-

ten folgende Räume als schutzbedürftig im Sinne der DIN 4109-1:2018-01:

  • Büros

  • Unterrichtsräume

  • Lehrerzimmer

  • Arbeits- und Aufenthaltsräume

Kennzeichnende Größen, auf die sich die Anforderungen beziehen, sind das erforderliche bewertete

Schalldämm-Maß erf. R' für den Luftschallschutz und der zulässige bewertete Norm-Trittschallpegel w

zul. L' für den Trittschallschutz. n,w

Folgende in TABELLE 1 aufgeführten Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01 an Bauteile, die

an schutzbedürftige Räume zum Aufenthalt von Personen grenzen, sind einzuhalten.

TABELLE 1: Erforderliche Luft- und Trittschalldämmung in Bürogebäuden mit nur einem Nutzer nach DIN 4109-1:2018-01, Tab. 2

BauteilAnforderungNorm
Treppenläufe und -podesteTrittschallschutz: L' ≤ 53 dB n,wDIN 4109-1, Tab. 2, Zeile 12
TreppenraumwändeLuftschallschutz: R' ≥ 53 dB wDIN 4109-1, Tab. 2, Zeile 14
Schachtwände von Aufzugsan- lagen an AufenthaltsräumenLuftschallschutz: R' ≥ 57 dB wDIN 4109-1, Tab. 2, Zeile 17
Türen, die von Treppenräumen in geschlossene Flure von Ar- beitsräumen führenLuftschallschutz: R ≥ 27 dB wDIN 4109-1, Tab. 2, Zeile 18
Türen, die von Treppenräumen direkt in Arbeitsräume führenLuftschallschutz: R ≥ 37 dB wDIN 4109-1, Tab. 2, Zeile 19

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TABELLE 2: Erforderliche Luft- und Trittschalldämmung in Schulen und vergleichbaren Einrich- tungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tab. 6

BauteilAnforderungNorm
Decken zwischen Unterrichts- räumen oder ähnlichen Räu- men, Decken unter FlurenLuftschallschutz: R' ≥ 55 dB w Trittschallschutz: L' ≤ 53 dB n,wDIN 4109-1, Tab. 6, Zeile 1
Decken zwischen Unterrichts- räumen und lauten Räumen (z.B. Cafeterien, Musikräume, Technikzentralen)Luftschallschutz: R' ≥ 55 dB w Trittschallschutz: L' ≤ 46 dB n,wDIN 4109-1, Tab. 6, Zeile 2
Decken zwischen Unterrichts- räumen und besonders lauten Räumen (z.B. Sporthallen, Werkräume)Luftschallschutz: R' ≥ 60 dB w Trittschallschutz: L' ≤ 46 dB n,wDIN 4109-1, Tab. 6, Zeile 3
Wände zwischen Unterrichts- räumen oder ähnlichen Räu- men untereinander und zu Flu- renLuftschallschutz: R' ≥ 47 dB wDIN 4109-1, Tab. 6, Zeile 4
Wände zwischen Unterrichts- räumen oder ähnlichen Räu- men und TreppenhäusernLuftschallschutz: R' ≥ 52 dB wDIN 4109-1, Tab.6, Zeile 5
Wände zwischen Unterrichts- räumen ähnlichen Räumen und lauten Räumen (z.B. Cafe- terien, Musikräume, Technik- zentralen)Luftschallschutz: R' ≥ 55 dB wDIN 4109-1, Tab. 6, Zeile 6
Wände zwischen Unterrichts- räumen oder ähnlichen Räu- men und besonders lauten Räumen (z.B. Sporthallen, Werkräume)Luftschallschutz: R' ≥ 60 dB wDIN 4109-1, Tab. 6, Zeile 7
Türen zwischen Unterrichträu- men oder ähnlichen Räumen und FlurenLuftschallschutz: R ≥ 32 dB wDIN 4109-1, Tab. 6, Zeile 8
Türen zwischen Unterrichtsräu- men oder ähnlichen Räumen untereinanderLuftschallschutz: R ≥ 37 dB wDIN 4109-1, Tab. 6, Zeile 9

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Bestimmte Räume sind im Sinne der DIN 4109-1:2018-01 als „besonders laute“ Räume einzustufen.

Wenn diese an schutzbedürftige Räume grenzen, gelten nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 8 hö-

here Anforderungen. In TABELLE 3 sind die Anforderungen an die Bauteile zwischen „besonders

lauten“ und schutzbedürftigen Räumen aufgeführt.

TABELLE 3: Anforderungen die Luft- und Trittschalldämmung von Bauteilen zwischen „beson- ders lauten“ und schutzbedürftigen Räumen nach DIN 4109-1:2018-01, Tab. 8

BauteilAnforderungNorm
Wände und Decke von Räu- men mit besonders lauten haustechnischen Anlagen (In- nenpegel L = 75 bis 80 AF dB(A))Luftschallschutz: R' ≥ 57 dB wDIN 4109-1, Tab. 8, Zeile 1.1
Wände und Decke von Räu- men mit besonders lauten haustechnischen Anlagen (In- nenpegel L = 81 bis 85 AF dB(A))Luftschallschutz: R' ≥ 62 dB wDIN 4109-1, Tab. 8, Zeile 1.1

b) Schallschutz von Außenbauteilen

Für die erforderliche Schalldämmung von Außenbauteilen (gegen Außenlärm) sind die Anforde-run-

gen des Mindestschallschutzes nach DIN 4109-1:2018-01 einzuhalten. Die Anforderungen beziehen

sich auf alle schutzbedürftigen Räume. Die Auslegung der erforderlichen Schalldämmung des Au-

ßenbauteils richtet sich nach dem „maßgeblichen Außenlärmpegel“ an den Fassaden sowie entspre-

chend der jeweiligen Raumnutzung „Unterrichtsräume“ / „Büros“.

Das überarbeitete Rechenverfahren zur Ermittlung des gesamten bewerteten Bau-Schalldämm-Ma-

ßes R′ nach DIN 4109-1:2018-01, Abschnitt 7.1 ermöglicht eine genauere Abstufung der erfor- w,ges

derlichen Schalldämmungen. Daher ist unter planerischen Gesichtspunkten dieses Verfahren bevor-

zugt anzuwenden.

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3.2 EMPFEHLUNGEN NACH DIN 4109, BEIBLATT 2

Für verschiedene Räume im vorliegenden Objekt (Büros, schutzbedürftige Arbeitsräume) gibt es

keine nach DIN 4109-1:2018-01 bzw. dem Baurecht zwingend einzuhaltenden Anforderungen an

den Luft- und Trittschallschutz der angrenzenden Bauteile (Decken, Wände, Treppen und Türen).

Es handelt sich im Sinne der DIN 4109-1:2018-01 um Räume innerhalb des „eigenen Arbeitsberei-

ches“. Um die üblichen Schallschutzstandards zu wahren, werden die Empfehlungen für den Schall-

schutz nach DIN 4109, Beiblatt 2, Tabelle 3 zugrunde gelegt. Dort werden für Räume mit unter-

schiedlicher Nutzung (übliche Bürotätigkeit, konzentrierte geistige Tätigkeit…) unterschiedliche

Empfehlungen gegeben. Außerdem wird zwischen normalem und erhöhtem Schallschutz unter-

schieden. Für die Festlegung des Schallschutzes gibt es somit einen gewissen Entscheidungsspiel-

raum, wobei man sich an den „allgemein anerkannten Regeln der Technik“ orientieren sollte. Daher

erfolgt bei der vorliegenden Planung eine Orientierung an den in TABELLE 4 benannten Empfeh-

lungen der DIN 4109, Beiblatt 2.

TABELLE 4: Empfehlungen für den Schallschutz in Büros und ähnlichen Räumen nach DIN 4109, Bbl. 2, Tab. 3

BauteilEmpfehlungen für normalen SchallschutzEmpfehlungen für erhöhten Schallschutz
Decken, Treppen, Treppen- hauswändeLuftschallschutz: R' ≥ 52 dB w Trittschallschutz: L' ≤ 53 dB n,wLuftschallschutz: R' ≥ 55 dB w Trittschallschutz: L' ≤ 46 dB n,w
Wände zwischen Räumen mit üblicher Bürotätigkeit (bzw. Flurwände)Luftschallschutz: R' ≥ 37 dB wLuftschallschutz: R' ≥ 42 dB w
Wände von Räumen für kon- zentrierte geistige Tätigkeit oder zur Behandlung vertrauli- cher Angelegenheiten (bzw. Flurwände)Luftschallschutz: R' ≥ 45 dB wLuftschallschutz: R' ≥ 52 dB w
Türen zu Räumen mit üblicher BürotätigkeitLuftschallschutz: R ≥ 27 dB wLuftschallschutz: R ≥ 32 dB w
Türen zu Räumen für kon- zentrierte geistige Tätigkeit oder zur Behandlung vertrauli- cher AngelegenheitenLuftschallschutz: R ≥ 37 dB w-

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  1. BERECHNUNGSGRUNDLAGEN

a) Rechnerischer Nachweis der Schalldämmung von Bauteilen

Die Nachweise der Bauteilaufbauten erfolgen nach dem in DIN 4109-2:2018-01 beschriebenen Re-

chenverfahren unter Anwendung der Bauteilkataloge nach DIN 4109:2016-07 Teile 31 bis 36. Dabei

werden die Direktschalldämmung des Trennbauteils sowie die Übertragung über flankierende Bau-

teile berücksichtigt. Zudem geht auch die Lage der Bauteile zueinander ein. Um sicherzustellen,

dass der Nachweis für alle Bauteile des untersuchten Typs eingehalten wird, erfolgt die Berechnung

für die jeweils ungünstigste Raumsituation. Für die rechnerischen Nachweise wurde die Schall-

schutzsoftware „DIN4109 Schallschutznachweis im Hochbau“ (© Dipl.-Ing. M. Hanneforth, Version

12.0) verwendet.

b) Bestimmung der Außenlärmsituation und erforderliche Schalldämmung der Außenbauteile

Als Grundlage für die Bestimmung der maßgeblichen Außenlärmpegel L wurden die Beurteilungs- a

pegel L mittels Schallausbreitungsberechnungen mit dem Programm IMMI (WÖLFEL Software, r

Höchberg) ermittelt. Dabei sind die Beurteilungszeiträume nach 16. BImSchV (Verkehrslärmschutz-

verordnung) berücksichtigt worden.

Für die Berechnungen wird in der Software ein 3-dimensionales Modell mit dem Gelände, der Be-

bauung und den Emittenten erstellt. Die Berechnungen der Emissionen (Lärmquellen), der Schal-

lausbreitung und der Immissionen (Schalleinwirkungen) erfolgt nach den gültigen Rechenvorschrif-

ten (je nach Emittent z.B. RLS90, Schall 03, DIN ISO 9613, VDI 2720 und allen anderen relevanten

Normen), die in dem Programm implementiert sind. Es wurde mit 2-facher Reflexion an reflektieren-

den Flächen gerechnet.

Für die Berechnung des maßgeblichen Außenlärmpegels L sind für Schienen- und Straßenver- a

kehr die Beurteilungspegel L nach 16. BImSchV zzgl. 3 dB heranzuziehen. Bei Gewerbelärm ist der r

Beurteilungspegel nach TA Lärm zzgl. 3 dB zugrunde zu legen. Wenn die Emittenten umliegender

Gewerbebetriebe nicht genau bestimmbar sind, können die jeweils geltenden Immissionsrichtwerte

zzgl. 3 dB angesetzt werden. Die Beurteilungspegel aller relevanten Emittenten sind energetisch zu

addieren.

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Sofern es sich um Aufenthaltsräume handelt, die nicht zum Schlafen genutzt werden, sind die jewei-

ligen Tagpegel maßgeblich. Bei Räumen, die zum Schlafen genutzt werden, sind die Außenge-

räuschpegel in der Nacht in der Bewertung zu berücksichtigen. Beträgt die Differenz der Beurtei-

lungspegel L für Tag minus Nacht weniger als 10 dB(A), so ergibt sich der maßgebliche Außenlärm- r

pegel zum Schutz des Nachtschlafs von zum Schlafen genutzten Räumen aus einem 3 dB(A) er-

höhten Beurteilungspegel für die Nacht und einem Zuschlag von 10 dB(A).

Das erforderliche gesamte bewertete Bau-Schalldämm-Maß erf. R′ der Fassade (für Fenster, w,ges

Außenwand und gegebenenfalls andere Außenbauteile) eines schutzbedürftigen Raumes ist in der

DIN 4109-1:2018-01, Abschnitt 7.1, Gleichung 6 vorgegeben:

erf. R′ = L - K w,ges a Raumart

Dabei ist

L - maßgeblicher Außenlärmpegel a

K = 30 dB für Unterrichtsräume Raumart

K = 35 dB für Büroräume und Ähnliches Raumart

Mindestens einzuhalten ist bei Unterrichtsräumen sowie Büroräumen und Ähnlichem ein erf. R′ w,ges

von 30 dB.

Das resultierende bewertete Schalldämm-Maß R (entspricht für Fassaden R′ ) errechnet sich w,res w,ges

aus den Schalldämmwerten der einzelnen Außenbauteile (Außenwand, Fenster, evtl. Lüftungsein-

richtungen, usw.) nach:

R w,res = - 10 lg [ 𝑆 1 ∑𝑆 𝑖 ∙10 −𝑅𝑖,𝑤⁄ 10] 𝑠 𝑖

mit

R - bewertetes Schalldämm-Maß des einzelnen Außenbauteiles (Fenster, Wand …) i,w

S - Fläche des i-ten Bauteils i

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Für den Nachweis der Schalldämmung der Außenbauteile ist nach DIN 4109-2:2018-01, Abschnitt

4.4.1 ein Sicherheitsbeiwert und ein Korrekturfaktor K einzubeziehen. Der Korrekturfaktor K be- AL AL

rücksichtigt den Einfluss der geometrischen Eigenschaften des jeweiligen Raumes und der durch-

schnittlichen Schallabsorption auf den Innenpegel mit der Formel:

K = 10 lg (S / 0,8 S ) AL s G

mit

S - die vom Raum aus gesehene Fassadenfläche in m2 S

S - die Grundfläche des Raumes in m2 G

Der rechnerische Nachweis nach DIN 4109-2:2018-01, Abschnitt 4.4.1, Gleichung 32 ist erbracht,

wenn das resultierende Schalldämm-Maß R′ der Außenbauteile eines Raumes folgende Forde- w,ges

rung erfüllt:

R′ - 2 dB ≥ erf. R′ + K w,ges w,ges AL

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  1. NACHWEISE / UMZUSETZENDE MASSNAHMEN AN BAUTEILEN

Aufgeführt sind in erster Linie die schalltechnisch relevanten Bauteilschichten. Statische, abdich-

tungstechnische und andere Erfordernisse müssen den jeweiligen Richtlinien und Vorschriften ent-

sprechend berücksichtigt bzw. geplant werden. Es werden nur Bauteile aufgeführt, die an schutzbe-

dürftige Räume angrenzen bzw. für die Empfehlungen für den Schallschutz bestehen. Die aufge-

führten Konstruktionen können durch gleichwertige oder schalltechnisch höherwertigere Konstrukti-

onen ersetzt werden.

5.1 GENERELLE HINWEISE ZUR GEWÄHRLEISTUNG DES SCHALLSCHUTZES

Nachfolgend werden Ausführungshinweise zu besonderen Schwerpunkten gegeben. Sie gelten für

alle Bereiche in denen Schallschutzanforderungen an trennende Bauteile bestehen. Es kann dabei

nicht auf alle möglichen Ausführungsvarianten und Details eingegangen werden, entsprechende De-

taillösungen sind im Rahmen der Ausführungsplanung zu entwickeln.

Trennwände allgemein

  • Wanddurchführungen von Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär oder Elektroleitungen durch Trenn-

wände mit Schallschutzanforderungen sind nach Möglichkeit auszuschließen oder nach Einbrin-

gen der Leitungen schalldicht zu verschließen, gilt auch für nicht sichtbare Wanddurchbrüche

oberhalb abgehängter Decken

  • Schallübertragung über Lüftungs- oder Klimakanäle ist durch entsprechend dimensionierte

Telefonieschalldämpfer zu unterbinden, schalltechnisch optimal ist, wenn benachbarte Räume

nicht am selben Kanal angeschlossen sind

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Grundschule Rosa Luxemburg Halle (Saale) Projektnummer: 1831 | Index A

Trockenbauwände

  • bei beidseitigem Einbau von Elektrodosen ist die direkt gegenüberliegende Anordnung zu

vermeiden (Verzugslänge von mind. 500 mm empfohlen, möglichst Einbau im nächsten Stän-

derfeld), bei direkt gegenüberliegender Anordnung sind die Einbaudosen geeignet zu kapseln

(z.B. Einhausung aus Gipskartonplatten wie Wandqualität) oder es sind geprüfte Schallschutz-

dosen (dicht abschließende Einbaudosen) einzusetzen

  • gleitende Deckenanschlüsse sind mit einem Plattenstreifenstapel umzusetzen, die dauerelas-

tische Abdichtung muss mit einem geeigneten Dichtmaterial (z.B. Knauf Insulation „LDS So-

limur“ oder gleichwertig) erfolgen, herkömmliche Silikon- oder Acryl-Abdichtungen neigen eher

zum Abreißen

massive Trennwände

  • Schlitzungen und Aussparungen sind bis zu einem gewissen Maß zulässig, maßgeblich ist

dabei der Flächenanteil und der verbleibende Restquerschnitt, Wände mit großflächigen oder

sehr tiefen Aussparungen sind ggf. einzeln zu prüfen

  • direkt gegenüberliegende Anordnung von Elektrodosen auf beiden Wandseiten sollten nach

Möglichkeit vermieden werden, in jedem Fall darf kein kompletter Durchbruch erfolgen, beim

Einbau sollten die Dosen hintermörtelt werden, um möglichst keine Hohlräume entstehen zu

lassen

Decken, Estriche und Bodenbeläge

  • schwimmend gelagerte Estrichplatten sind generell mittels Randdämmstreifen von angrenzen-

den Wänden schalltechnisch zu entkoppeln, der Dämmstreifen ist erst nach Einbringen des Bo-

denbelags zu kürzen

  • Estrichtrennfugen sind mit mineralischer Dämmung auszufüllen, eine Trennung der Estrich-

platte hat, sofern im Nachweis gefordert, auch für Estriche auf Trennlage zu erfolgen

  • im Türbereich ist die Estrichplatte von schwimmenden Estrichen bzw. Estrichen auf Trennlage

inkl. des Oberbelags zu trennen, sobald an die Tür eine Anforderung von erf. R ≥ 32 dB (im w

eingebauten Zustand) gestellt wird

  • für Rohrleitungen in der Trittschalldämmebene sind weiche Dämmhülsen vorzusehen, wel-

che die Qualität der Trittschalldämmplatte nicht mindern

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Grundschule Rosa Luxemburg Halle (Saale) Projektnummer: 1831 | Index A

  • sofern keine gesonderte Trittschalldämmung eingesetzt wird, sind Dämmunterlagen von Fuß-

bodenheizungen in jeweils angegebener Qualität (dynamische Steifigkeit s‘) der Trittschall-

dämmplatte vorzusehen

  • sonstige Einbauten in der Trittschalldämmebene und ein Zusammendrücken der Trittschall-

dämmplatte durch darunter oder darüber liegende Einbauten sind generell zu vermeiden

  • Sockelfliesen sind mit Abstand zur Bodenfliese anzubringen, die entstehende Fuge muss frei

von Fliesenkleber bleiben und ist dauerelastisch zu verschließen

  • Bodeneinläufe und ähnliche die Estrichplatte durchdringende Einbauten dürfen keine starre

Verbindung zwischen Estrichplatte und Rohdecke erzeugen

  • Deckendurchbrüche (auch innerhalb von Schächten) sind nach Einbringen der Leitungen wie-

der dicht zu verschließen

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Projekt: Grundschule Rosa Luxemburg Halle (Saale) Projektnummer: 1831 | Index A

5.2 INNENWÄNDE

a) Neubau: Trennwände als Metallständerwand zu Unterrichtsräumen

Räume:

  • Unterrichtsräume, Gruppenräume, Sachkunde…

Anforderung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1:2018-01, Tab. 6, Zeile 4:

  • Luftschallschutz erf. R' w ≥ 47 dB

Aufbau:

  • Metallständerwand mit Einfachständerwerk (Aufbau beispielhaft):

  • Direkt-Schalldämmung ohne Flankenübertragung: bew. Schalldämm-Maß R w ≥ 55 dB

(Prüfwert nach Herstellerangabe)

  • beidseitig beplankt mit jeweils 2 x 12,5 mm Gipskartonbauplatten

(flächenbezogene Masse m‘ ≥ 8,5 kg/m² je Platte)

  • Profil CW75

  • 60 mm Mineralwolldämmung, längenbezogener Strömungswiderstand r ≥ 5 kNs/m4

  • Gesamtdicke der Wand: mind. 125 mm

  • Flankenausbildung:

  • Trennwand bis Rohdecke führen, dichter Anschluss, Unterhangdecke (falls vorhanden)

gegen Trennwand laufen lassen

  • raumseitige Beplankung flankierender Trockenbauwände im Trennwandbereich unterbre-

chen (Fugenschnitt)

erreichter Schallschutz:

  • Luftschallschutz: R' w = 50,9 dB (Anlage 1, 2.1)

 Die Anforderung nach DIN 4109-1:2018-01 ist erfüllt.

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Grundschule Rosa Luxemburg Halle (Saale) Projektnummer: 1831 | Index A

b) Neubau: Trennwände als Metallständerwand – normaler Schallschutz & erhöhter Schall-

schutz

Räume:

  • Büro-, Arbeits- und Aufenthaltsräume mit normalen Tätigkeiten ohne erhöhten Anspruch an

konzentriertes Arbeiten oder Vertraulichkeit

  • Lehrerzimmer, Sekretariat

  • Räume mit erhöhten Schallschutzanforderungen (konzentrierte, geistige Tätigkeit, Behandlung

vertraulicher Angelegenheiten)

Empfehlung:

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2:1989-11, Tab. 3, Zeile 6, Spalte 4:

  • Luftschallschutz erf. R' w ≥ 42 dB (normaler Schallschutz)

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2:1989-11, Tab. 3, Zeile 8, Spalte 2:

  • Luftschallschutz erf. R' w ≥ 45 dB (erhöhter Schallschutz)

Aufbau:

  • Metallständerwand mit Einfachständerwerk (Aufbau beispielhaft):

  • Direkt-Schalldämmung ohne Flankenübertragung: bew. Schalldämm-Maß R w ≥ 55 dB (Prüfwert nach Herstellerangabe)

  • beidseitig beplankt mit jeweils 2 x 12,5 mm Gipskartonbauplatten

(flächenbezogene Masse m‘ ≥ 8,5 kg/m² je Platte)

  • Profil CW75

  • 60 mm Mineralwolldämmung, längenbezogener Strömungswiderstand r ≥ 5 kNs/m4

  • Gesamtdicke der Wand: mind. 125 mm

  • Flankenausbildung:

  • Trennwand bis Rohdecke führen, dichter Anschluss, Unterhangdecke (falls vorhanden)

gegen Trennwand laufen lassen

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Grundschule Rosa Luxemburg Halle (Saale) Projektnummer: 1831 | Index A

  • raumseitige Beplankung flankierender Trockenbauwände im Trennwandbereich unterbre-

chen (Fugenschnitt)

  • Schalllängsleitung entlang der Fassade darf die Gesamtschalldämmung nicht verschlech-

tern, Fassadenelemente mit bew. Norm-Flankenschallpegeldifferenz D ≥ 50 dB n,f,w (horizontale Übertragung, Prüfwert nach Herstellerangabe)

  • Fassadenanschluss darf die Gesamtschalldämmung nicht verschlechtern, Fassadenan-

schluss-Schwert mit bew. Schalldämm-Maß R ≥ 45 dB, max. 8% Flächenanteil, z.B. w

Knauf Wandverjüngung Aufbau 4, Länge 312,5 mm, (Prüfwert nach Herstellerangabe)

erreichter Schallschutz:

  • Luftschallschutz: R' w = 45,0 dB (Anlage 1, 2.2)

 Die Empfehlungen nach DIN 4109 Bbl. 2:1989-11 sind erfüllt.

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Projekt: Grundschule Rosa Luxemburg Halle (Saale) Projektnummer: 1831 | Index A

c) Neubau: Trennwand als Metallständerwand zw. Musik & offenen Lernen

Anforderung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1:2018-01, Tab. 6, Zeile 6:

  • Luftschallschutz erf. R' w ≥ 55 dB

Aufbau:

  • Metallständerwand mit Einfachständerwerk (Aufbau beispielhaft):

  • Direkt-Schalldämmung ohne Flankenübertragung: bew. Schalldämm-Maß R w ≥ 63 dB

(Prüfwert nach Herstellerangabe)

  • beidseitig beplankt mit 2 x 12,5 mm GKFI (flächenbezogene Masse m‘ ≥ 12,8 kg/m² je

Platte, Richtqualität: z.B. Knauf „DIAMANT“ oder gleichwertig)

  • Profil CW100

  • 80 mm Mineralwolldämmung, längenbezogener Strömungswiderstand r ≥ 5 kNs/m4

  • Gesamtdicke der Wand: mind. 150 mm

  • Flankenausbildung:

  • Trennwand bis Rohdecke führen, dichter Anschluss, Unterhangdecke (falls vorhanden)

gegen Trennwand laufen lassen

  • raumseitige Beplankung flankierender Trockenbauwände im Trennwandbereich unterbre-

chen (Fugenschnitt)

erreichter Schallschutz:

  • Luftschallschutz: R' w = 55,2 dB (Anlage 1, 2.3)

 Die Anforderung nach DIN 4109-1:2018-01 ist erfüllt.

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Projekt: Grundschule Rosa Luxemburg Halle (Saale) Projektnummer: 1831 | Index A

d) Neubau: Trennwand, massiv – zw. Unterrichtsräumen und „lauten Räumen“ z.B. Musik

Anforderung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1:2018-01, Tab. 6, Zeile 6:

  • Luftschallschutz erf. R' w ≥ 55 dB

Aufbau:

  • beidseitig Putz oder Spachtelung in beliebiger Ausführung

  • mind. 250 mm Stahlbeton (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³) oder

mind. 250 mm KS-Mauerwerk mit Rohdichteklasse (RDK) ≥ 2,0

erreichter Schallschutz:

  • Luftschallschutz: R' w = 58,7 dB (Anlage 1, 2.4)

 Die Anforderung nach DIN 4109-1:2018-01 ist erfüllt.

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e) Bestand: Trennwand, massiv mit Vorsatzschale – Werkräume

Anforderung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1:2018-01, Tab. 6, Zeile 7:

  • Luftschallschutz erf. R' w ≥ 60 dB

Aufbau:

  • einseitig direkt befestigte Vorsatzschale:

  • bew. Luftschallverbesserungsmaß ΔR w ≥ 12 dB (nach Herstellerangabe)

  • beplankt mit mind. 1 x 12,5 mm GKFI (flächenbezogene Masse m‘ ≥ 12,8 kg/m² je Platte,

Richtqualität: z.B. Knauf „DIAMANT“ oder gleichwertig)

  • Metall-Unterkonstruktion CD 60/27 direkt befestigt mit Direkt(schwing)abhänger,

  • mind. 30 mm Mineralwolldämmung, längenbezogener Strömungswiderstand von

5 kPa∙s/m² ≤ r ≤ 50 kPa∙s/m² nach DIN 4109-33

  • Gesamtdicke der Vorsatzschale: mind. 57,5 mm

  • 180 mm Stahlbetonwand im Bestand (Annahme der Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

  • einseitig Putz oder Spachtelung in beliebiger Ausführung

erreichter Schallschutz:

  • Luftschallschutz: R’ w = 60,4 dB (Anlage 1, 2.5)

 Die Anforderung nach DIN 4109-1:2018-01 ist erfüllt.

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Projekt: Grundschule Rosa Luxemburg Halle (Saale) Projektnummer: 1831 | Index A

f) Bestand: Trennwand, massiv – Unterrichtsräume

Räume:

  • Unterrichtsräume, Gruppenräume, Sachkunde…

Anforderung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1:2018-01, Tab. 6, Zeile 4:

  • Luftschallschutz erf. R' w ≥ 47 dB

Aufbau:

  • beidseitig Putz oder Spachtelung in beliebiger Ausführung

  • 180 mm Stahlbetonwand im Bestand (Annahme der Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

erreichter Schallschutz:

  • Luftschallschutz: R’ w = 55,4 dB (Anlage 1, 2.6)

 Die Anforderung nach DIN 4109-1:2018-01 ist erfüllt.

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g) Treppenraumwand, massiv

Anforderung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1:2018-01, Tab. 6, Zeile 5:

  • Luftschallschutz erf. R' w ≥ 52 dB

Aufbau:

  • beidseitig Putz oder Spachtelung in beliebiger Ausführung

  • Neubau: mind. 250 mm Stahlbeton (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

  • Bestand: mind. 180 mm Stahlbetonwand (Annahme der Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

erreichter Schallschutz:

  • Luftschallschutz: R’ w = 55,8 dB (Anlage 1, 2.7)

 Die Anforderung nach DIN 4109-1:2018-01 ist erfüllt.

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h) Fenster in Innenwänden und verglaste Elemente

Für Fenster und verglaste Elemente in Innenwänden (Trocken- oder Massivbau) von Unterrichtsräu-

men bzw. Büro- und Arbeitsräumen bestehen streng genommen keine Anforderungen an den bauli-

chen Schallschutz bzw. diese Bauteile sind zusammen mit der Grundwand zu betrachten. Um ein

gewisses Schallschutzniveau zu gewährleisten, wird folgende Empfehlung, basierend auf der Anfor-

derung für Türen zwischen Unterrichtsräumen (DIN 4109-1:2018-01, Tab. 6, Zeile 9) vorgeschlagen:

  • Fenster und verglaste Elemente in Trennwänden zu Unterrichtsräumen: R w,Fenster ≥ 39 dB

(Anforderungswert erf. R = 37 dB zzgl. Prognosesicherheitsbeiwert von 2 dB) w

  • Fenster und verglaste Elemente in Trennwänden zu Büro- und Arbeitsräumen: R w,Fenster ≥ 34 dB

(Empfehlungswert erf. R = 32 dB zzgl. Prognosesicherheitsbeiwert von 2 dB) w

i) Vermauerung von Öffnungen in massiven Bestandswänden

Durchbrüche, Türöffnungen u. Ä. in Bestandswänden sind in Stärke der Bestandswand, mindestens

jedoch mit einer Stärke ≥ 175 mm und mit einem Mauerwerksstein mit Rohdichteklasse (RDK) ≥ 1,6

zu verschließen und beidseitig zu verputzen. Das neu einzubringende Mauerwerk ist kraftschlüssig

an das bestehende Mauerwerk anzubinden, verbleibende Fugen sind mit schwindarmem Mörtel zu

verfüllen.

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5.3 DECKEN / FUSSBÖDEN

c) Neubau: Bodenplatte, massiv

Anforderung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1:2018-01, Tab. 6, Zeile 2:

  • Trittschallschutz zul. L' n,w ≤ 46 dB (zu darüber liegenden / seitlich angrenzenden

Räumen)

geplanter Aufbau:

  • Bodenbelag beliebig

  • Estrich mit flächenbezogener Masse m‘ ≥ 130 kg/m², z.B. mind. 65 mm Zementestrich

(Rohdichte ρ ≥ 2.000 kg/m³)

  • Trennlage (z.B. PE-Folie)

  • mind. 30 mm Trittschalldämmplatte, dynamische Steifigkeit s‘ ≤ 50 MN/m³ (alternativ Systeme

mit bew. Trittschallminderung ΔL ≥ 24 dB, Einbaubedingungen müssen Prüfbedingungen w des jeweiligen Elementes entsprechen, s. Prüfzeugnis des Herstellers)

  • 600 mm Stahlbeton-Bodenplatte (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

  • Ausführung der Wärmedämmung gemäß Angabe Wärmeschutz

erreichter Schallschutz:

  • Trittschallschutz: L' n,w = 30,0 dB (Anlage 1, 2.8)

 Die Anforderung nach DIN 4109-1:2018-01 ist erfüllt.

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d) Neubau: Geschossdecke, massiv

Anforderung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1:2018-01, Tab. 6, Zeile 2:

  • Luftschallschutz erf. R' w ≥ 55 dB

  • Trittschallschutz zul. L' n,w ≤ 46 dB

geplanter Aufbau:

  • Bodenbelag beliebig

  • Estrich mit flächenbezogener Masse m‘ ≥ 130 kg/m², z.B. mind. 65 mm Zementestrich

(Rohdichte ρ ≥ 2.000 kg/m³)

  • Trennlage (z.B. PE-Folie)

  • mind. 20 mm Trittschalldämmplatte, dynamische Steifigkeit s‘ ≤ 50 MN/m³ (alternativ Systeme

mit bew. Trittschallminderung ΔL ≥ 24 dB, Einbaubedingungen müssen Prüfbedingungen w

des jeweiligen Elementes entsprechen, s. Prüfzeugnis des Herstellers)

  • mind. 250 mm Stahlbetondecke (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

erreichter Schallschutz:

  • Luftschallschutz: R' w = 59,6 dB (Anlage 1, 2.9)

  • Trittschallschutz: L' n,w = 45,6 dB (Anlage 1, 2.9)

 Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01 sind erfüllt.

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e) Bestand: Geschossdecken, massiv – Werken

Anforderung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1:2018-01, Tab. 6, Zeile 3:

  • Luftschallschutz erf. R' w ≥ 60 dB (Geschossdecke zw. Werken und Unterrichtsraum)

  • Trittschallschutz zul. L' n,w ≤ 46 dB (zu darüber liegenden Unterrichtsräumen)

geplanter Aufbau:

  • Bodenbelag beliebig

  • 35 mm Gußasphaltestrich (Rohdichte ρ ≥ 2.300 kg/m³)

mit flächenbezogener Masse m‘ ≥ 80 kg/m²

  • 25 mm Trittschalldämmplatte, dynamische Steifigkeit s‘ ≤ 40 MN/m³

  • Ausgleichsschüttung

  • 240 mm Stahlbeton-Fertigteildecke im Bestand (Annahme der Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

erreichter Schallschutz:

  • Luftschallschutz: R' w = 60,2 dB (Anlage 1, 2.10)

  • Trittschallschutz: L' n,w = 40,4 dB (Anlage 1, 2.10)

 Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01 sind erfüllt.

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f) Bestand: Geschossdecken, massiv – Unterrichtsräume / Büroräume

Anforderung / Empfehlung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1:2018-01, Tab. 6, Zeile 3:

  • Luftschallschutz erf. R' w ≥ 55 dB

  • Trittschallschutz zul. L' n,w ≤ 53 dB

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2:1989-11, Tab. 3, Zeile 5, Spalte 2+3:

  • Luftschallschutz erf. R' w ≥ 52 dB

  • Trittschallschutz zul. L' n,w ≤ 53 dB

Aufbau:

  • Bodenbelag beliebig

  • 35 mm Gußasphaltestrich (Rohdichte ρ ≥ 2.300 kg/m³)

mit flächenbezogener Masse m‘ ≥ 80 kg/m²

  • 25 mm Trittschalldämmplatte, dynamische Steifigkeit s‘ ≤ 40 MN/m³

  • Ausgleichsschüttung

  • 240 mm Stahlbeton-Fertigteildecke im Bestand (Annahme der Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

erreichter Schallschutz:

  • Luftschallschutz: R' w = 59,9 dB (Anlage 1, 2.11)

  • Trittschallschutz: L' n,w = 46,6 dB (Anlage 1, 2.11)

 Die Anforderung nach DIN 4109-1:2018-01 sowie die Empfehlung nach

DIN 4109 Bbl. 2:1989-11 sind erfüllt.

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5.4 AUFZUGSSCHACHTWÄNDE

a) Anforderungsniveau und allgemeine Hinweise

Bezüglich des zulässigen Schalldruckpegels aus dem Betrieb von Aufzugsanlage in schutzbedürfti-

gen Aufenthaltsräumen gelten folgende Anforderungen:

  • Unterrichtsräume: Mindestschallschutz nach DIN 4109-1:2018-01: L AF,max,n = 35 dB(A)

Um den Anforderungen des Mindestschallschutzes nach DIN 4109-1:2018-01 zu entsprechen wer-

den in DIN 8989:2019-08 Vorgaben zur Ausführung der Aufzugsanlage gemacht. Die Auslegung der

Anlage und ihrer Komponenten hat durch den Aufzugsplaner- bzw. -hersteller zu erfolgen.

Im vorliegenden Schallschutznachweis werden hingegen die baulichen Rahmenbedingungen ge-

mäß DIN 8989:2019-08 definiert und nachgewiesen. Die Anforderung an die Baukonstruktion hängt

dabei vom Raumvolumen des schutzbedürftigen Raumes, sowie der Lage gegenüber dem Aufzug-

schacht ab. Die schalltechnische Vorgabe über die Bauweise gilt jeweils für alle Aufzugsschacht-

wände.

Die DIN 8989:2019-08 stellt generell auf den für Wohnräume geltenden (strengeren) Grenzwert von

L ≤ 30 dB(A) ab. Für den um 5 dB höheren Grenzwert, ergibt sich rechnerisch ein entspre- AF,max,n

chend höheres, zulässiges Raumvolumen bei gleichen Anforderungen an die erforderliche flächen-

bezogene Masse der Bauteile. Für Unterrichts- bzw. Arbeitsräume erfolgt so über die Erhöhung des

maximal zulässigen Raumvolumens eine rechnerische Anpassung der drei Kategorien gemäß

DIN 8989:2019-08, Tabelle 4.

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b) Aufzugsschachtwände die direkt an schutzbedürftige Räume grenzen

ungünstigste Raumsituation:

  • Arbeits- bzw. Unterrichtsraum

  • Raumvolumen: > 197 m3

  • schutzbedürftige Räume grenzen an Schacht oder Triebwerksraum

  • einschalige Schachtwand

Anforderungen:

Einzuhaltende flächenbezogene Massen von Wänden und Decken zur Erreichung der Schallschutz-

ziele nach DIN 8989:2019-08:

  • Schachtwände: m‘ = 740 kg/m2

  • unmittelbar verbundene Decken m‘ = 460 kg/m2

  • unmittelbar verbundene flankierende Wände m‘ = 260 kg/m2

geplanter Aufbau:

  • alle Schachtwände: 300 mm Stahlbeton (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³) + 15 mm Kalk- oder Kalk-

zementputz (Rohdichte ρ = 1.600 kg/m³)

  • flächenbezogene Masse m‘ = 744 kg/m2

  • unmittelbar verbundene Decken: 250 mm Stahlbeton (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

  • flächenbezogene Masse m‘ = 600 kg/m2

  • unmittelbar verbundene flankierende Wände: 250 mm Stahlbeton (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

  • flächenbezogene Masse m‘ = 600 kg/m2

erreichter Schallschutz:

 Die Anforderungen nach DIN 8989:2019-08 sind erfüllt.

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5.5 TREPPENLÄUFE UND PODESTE

An die Treppenläufe und –podeste in Schulen und ähnlichen Bildungsbauten bestehen keine Anfor-

derungen an den Schallschutz gemäß DIN 4109-1:2018-01, da Treppen und Unterrichtsräume i.d.R.

nicht zeitgleich genutzt werden. Es wird jedoch empfohlen den Kennwert nach DIN 4109 Bbl.

2:1989-11 im eigenen Nutzungsbereich heranzuziehen.

a) Treppenlauf, massiv

Anforderung:

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2:1989-11, Tab. 3, Zeile 5, Spalte 3:

  • Trittschallschutz zul. L’ n,w ≤ 53 dB

Aufbau:

  • harter Belag

  • Stahlbeton-Treppenlauf, Rechenansatz: Lauf abgesetzt von Treppenraumwand nach

DIN 4109-32:2016-07, Tab. 6 mit L = 60 dB n,eq,0,w

  • elastische Lagerung mit bew. Lauf-Trittschallpegeldifferenz ΔL* w,Lauf ≥ 10 dB

(z.B. Schöck-Tronsolen oder gleichwertig)

  • keine starre Verbindung zur Treppenhauskonstruktion (Wand oder Decken), durchgehende

Trennfugen (mit Mineralfaserwolle auszufüllen und von oben + unten elastisch abzufugen)

erreichter Schallschutz:

  • Trittschallschutz: L n,eq,0,w - ΔL* w,Lauf + 3 dB = L’ n,w ≤ 53 dB

 Die Empfehlung nach DIN 4109 Bbl. 2:1989-11 ist erfüllt.

b) Haupt- und Nebenpodest, massiv

Die Haupt- und Nebenpodeste sind jeweils in gleicher Weise wie die Geschossdecke mit schwim-

mendem Estrich auf Trittschalldämmung auszubilden. Alternativ können die Nebenpodeste in glei-

cher Form wie die Treppenläufe über Tronsolen schallentkoppelt gelagert werden.

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5.6 TÜREN

a) Allgemeiner Hinweis

Das vom Hersteller angegebene bew. Schalldämm-Maß R der Tür muss laut DIN 4109-2:2018-01 w

um einen Sicherheitsbeiwert (u ) von 5 dB höher als die erforderliche Schalldämmung (erf. R ) im prog w

eingebauten Zustand sein. Damit soll sichergestellt werden, dass die Tür den geforderten Wert auch

im eingebauten Zustand erreicht.

In der alten Normfassung (DIN 4109:1989-11) wurde der vom Hersteller nachzuweisende Kennwert

als Prüfwert des bew. Schalldämm-Maßes R gekennzeichnet. Er ist dem bewerteten Schalldämm- w,P

Maß R der Tür gleichzusetzen. w

Es gilt für die Schalldämmung von Türen:

R ≥ erf. R + u w w prog

Dabei ist:

R - bewertetes Schalldämm-Maß der Tür (ehem. Prüfwert R ) w w,P

erf. R - das geforderte bew. Schalldämm-Maß der Tür im eingebauten Zustand w

u - Sicherheitsbeiwert (für Türen gilt u = 5 dB) prog prog

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

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b) Türen zu Räumen mit normalem Schallschutz / normaler Bürotätigkeit / zu Treppenräumen

Räume:

  • Büro-, Arbeits- und Aufenthaltsräume mit normalen Tätigkeiten ohne erhöhten Anspruch an

konzentriertes Arbeiten oder Vertraulichkeit

  • Treppenräume zu Fluren von Arbeits- und Aufenthaltsräumen

Anforderung / Empfehlung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1:2018-01, Tab. 2, Zeile 18:

  • Luftschallschutz erf. R w ≥ 27 dB im eingebauten Zustand

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2:1989-11, Tab. 3, Zeile 10, Spalte 2:

  • Luftschallschutz erf. R w ≥ 27 dB im eingebauten Zustand

Aufbau:

  • bewertetes Schalldämm-Maß R w ≥ 32 dB nach Herstellerangabe (ehem. Prüfwert R w,P )

  • 1 bis 2 umlaufende Türdichtungsebenen (z.B. ausgeführt als Lippendichtung)

  • normales Türblatt

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

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c) Türen zu Räumen mit normalem Schallschutz / normaler Bürotätigkeit

Räume:

  • Unterrichtsräume, Gruppenräume und ähnliche Räume

  • Büro-, Arbeits- und Aufenthaltsräume mit normalen Tätigkeiten ohne erhöhten Anspruch an

konzentriertes Arbeiten oder Vertraulichkeit

Anforderung / Empfehlung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1:2018-01, Tab. 6, Zeile 8:

  • Luftschallschutz erf. R w ≥ 32 dB im eingebauten Zustand

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2:1989-11, Tab. 3, Zeile 10, Spalte 4:

  • Luftschallschutz erf. R w ≥ 32 dB im eingebauten Zustand

Aufbau:

  • bewertetes Schalldämm-Maß R w ≥ 37 dB nach Herstellerangabe (ehem. Prüfwert R w,P )

  • mechan. absenkbare Bodendichtung, Bodenbelag und Estrich getrennt

  • Metall-Übergangsschiene bei textilen Bodenbelägen

  • 1 bis 2 umlaufende Türdichtungsebenen (z.B. ausgeführt als Lippendichtung)

  • verstärktes Türblatt

  • Zargen entweder vollständig mit Mörtel hinterfüllt und beidseitig angeputzt oder

Fugen vollständig ausgeschäumt / ausgestopft und dauerelastisch abgedichtet

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d) Türen zu Räumen mit erhöhtem Schallschutz / für Vertraulichkeit und konzentriertes Arbeiten

Räume:

  • Unterrichtsräume und ähnliche Räume untereinander

  • Räume mit erhöhten Schallschutzanforderungen (konzentrierte, geistige Tätigkeit, Behandlung

vertraulicher Angelegenheiten, angrenzend an besonders lauten Raum)

Anforderung / Empfehlung:

Mindestanforderung nach DIN 4109-1:2018-01, Tab. 6, Zeile 9:

  • Luftschallschutz erf. R w ≥ 37 dB im eingebauten Zustand

Kennwert nach DIN 4109 Bbl. 2:1989-11, Tab. 3, Zeile 11, Spalte 2:

  • Luftschallschutz erf. R w ≥ 37 dB im eingebauten Zustand

Aufbau:

  • bewertetes Schalldämm-Maß R w ≥ 42 dB nach Herstellerangabe (ehem. Prüfwert R w,P )

  • mechan. absenkbare Bodendichtung, Bodenbelag und Estrich getrennt

  • 2 umlaufende Türdichtungsebenen (z.B. ausgeführt als Lippendichtung)

  • verstärktes Türblatt

  • Zargen entweder vollständig mit Mörtel hinterfüllt und beidseitig angeputzt oder

Fugen vollständig ausgeschäumt / ausgestopft und dauerelastisch abgedichtet

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5.7 BAULICHE MASSNAHMEN IN TECHNIKRÄUMEN

a) Allgemeine Technikräume

Hinsichtlich der baulichen Randbedingungen sind für allgemeine Technikräume folgende Hinweise

zu beachten:

  • gesonderter Fußbodenaufbau (z.B. schwimmender Estrich) nicht erforderlich

  • Anlagen auf körperschallisolierenden Elementen bzw. mit werksseitigen Lagern zur Körper-

schallentkopplung dürfen nicht auf schwimmende Estrichkonstruktionen gestellt werden

  • alle Geräte- und Anlagen in einem Raum dürfen im Betrieb einen maximalen Schalldruckpegel

L = 75 dB(A) nicht überschreiten (bei zu erwartenden höheren Pegeln ist Rücksprache mit AF,max

unserem Büro zu halten)

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

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5.8 AUSSENBAUTEILE

5.8.1 AUSSENLÄRMBELASTUNG UND ERFORDERLICHE SCHALLDÄMMUNG

a) Relevante Emittenten

Bezüglich der Außenlärmsituation sind für das Bauvorhaben die im Folgenden aufgeführten Emit-

tenten relevant.

Für den Straßenverkehr wurden Verkehrszahlen aus folgender Quelle herangezogen:

  • Abfrage „Verkehrsdaten Haflingerstr. / Rennbahnkreuz“, Stadt Halle, Fr. Lange, 05.04.2023

Die Ermittlung der Lärmemission geschieht nach der RLS-19 (Richtlinie für den Lärmschutz an Stra-

ßen), wobei die stündlichen Verkehrsstärken, die Anteile von Lkw über 3,5 t zulässige Gesamtmasse

bzw. Bussen (zusätzlich getrennt nach verschiedenen Fahrzeuggruppen), Höchstgeschwindigkei-

ten, Straßenbreiten und Oberflächen sowie die Steigung eingehen.

Die Umrechnung des SV-Anteils auf die Werte p und p erfolgt (entsprechend der Vorgabe der RLS- 1 2

19, S.13) so, dass die Verhältnisse der Einzelwerte für p und p nach Tabelle 2 der RLS-19 gewahrt 1 2

bleiben, aber die Summe aller Lkw (alle Fahrzeuggruppen Tag und Nacht) dem SV-Anteil entspricht.

Es wird für den üblichen Prognosehorizont 2030 eine jährliche Steigerung von 1 % zum Ansatz ge-

bracht. Folgende Eingangsdaten (abgeleitet aus der zuvor genannten Quelle) liegen der Berechnung

zugrunde:

TABELLE 5: Eingangsdaten Emissionen durch Straßenverkehr

StraßeDTVpp 1,Tp 2,Tp 1,Np 2,NvΔL StrO
Kfz/24h%%%%%km/hdB
B80 Rennbahn- kreuz (Bundesstraße)21.6645,401,503,503,506,50500
B80 Eislebener Chaussee (Bundesstraße)30.7997,72,144,994,999,27500
Rennbahnring Nord1.3220,700,300,400,300,40500
Rennbahnring Ost1.1880,500,210,290,210,29500

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StraßeDTVpp 1,Tp 2,Tp 1,Np 2,NvΔL StrO
Kfz/24h%%%%%km/hdB
Rennbahnring Süd1.8250,500,210,290,210,29500
DTV durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke p Lkw-Anteil für 24h p , p Lkw-Anteil für Lkw-Typ 1 und 2 nach RLS-19 im Tagzeitraum (Umrechnung aus p) 1,T 2,T p , p Lkw-Anteil für Lkw-Typ 1 und 2 nach RLS-19 im Nachtzeitraum (Umrechnung aus p) 1,N 2,N v zulässige Höchstgeschwindigkeit Tag / Nacht L Korrektur für Straßenoberfläche (nicht geriffelter Gussasphalt) StrO

Alle weiteren benachbarten Straßen sind Nebenstraßen mit wenig Verkehr für die keine Verkehrs-

zahlen vorliegen und die nach gutachterlicher Einschätzung für die Lärmbelastung nicht maßgeblich

sind.

Für Immissionen aus Gewerbe- und Industrieanlagen wird der gemäß Gebietskategorie zulässige

Immissionsrichtwert als Beurteilungspegel L angesetzt. Das Bauvorhaben liegt in einem Mischge- r

biet. Die nach TA-Lärm zulässigen Immissionsichtwerte betragen damit tags 55 dB(A) und nachts

40 dB(A). Diese Pegel werden den ermittelten Beurteilungspegeln der zuvor genannten Emittenten

energetisch aufgeschlagen.

b) Berechnungsergebnisse

Aus den Berechnungen ergeben sich die Beurteilungspegel L nach 16. BImSchV der zuvor genann- r

ten Emissionsquellen an den jeweiligen Teilbereichen der Fassade. Die Berechnung erfolgte für

einzelne Immissionspunkte an der Fasssade für verschiedene Geschosshöhen. Die

Beurteilungspegel an den Fassaden des Bauvorhabens sind in BILD 2 dargestellt. Zur Bildung des

maßgeblichen Außenlärmpegels L nach DIN 4109-1:2018-01 sind zum Beurteilungspegel L jeweils a r

3 dB zu addieren.

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Da die Nutzung des Gebäudes ausschließlich tagsüber erfolgt, ist die Differenz der Tag und Nacht-

pegel nicht zu untersuchen. Die Tagpegel sind damit als maßgeblich zu erachten.

BILD 2: Beurteilungspegel L (Straßenverkehr) an den Fassaden des Bauvorhabens r

5.8.2 BEMESSUNG DER AUSSENBAUTEILE

a) Außenwand- und Dachkonstruktionen

Die Außenwand- und Dachkonstruktionen werden jeweils in der unten angeführten Qualität vorge-

sehen. Nach den Angaben in DIN 4109-31:2016-07 bis DIN 4109-35:2016-07 bzw. nach Werten aus

Bauteilkatalogen ergeben sich nachfolgende bew. Direkt-Schalldämm-Maße R . w

Außenwände:

  • Neubau : 250 mm Stahlbeton (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³) mit WDVS

(schalltechn. ungünstigster Ansatz WDVS mit ΔR = - 6 dB) R = 55,6 dB (Anlage 1, 3.1) w w

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  • Bestand : 300 mm Stahlbeton (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³) mit WDVS

(schalltechn. ungünstigster Ansatz WDVS mit ΔR = - 6 dB) R = 58,1 dB (Anlage 1, 3.2) w w

Dächer:

  • Neubau: 250 mm Stahlbeton (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

mit Wärmedämmung und ggf. weiteren Aufbauschichten R = 55,6 dB (Anlage 1, 3.3) w

  • Bestand: 240 mm Stahlbeton (Rohdichte ρ = 2.400 kg/m³)

mit Wärmedämmung und ggf. weiteren Aufbauschichten R = 55,1 dB (Anlage 1, 3.4) w

c) Fenster

Die Anlagen 2 bis 3 dokumentieren die Berechnungen für beispielhafte schutzbedürftige Räume. In

der folgenden TABELLE 6 sind die Ergebnisse über die erforderlichen Schalldämmungen der Fens-

ter dargestellt. Daneben sind die schalltechnischen Kennwerte für eventuell einzubauende Lüftungs-

elemente bzw. Außenluftdurchlässe. Im vorliegenden Fall werden teilweise keine Lüftungselemente

vorgesehen, da die schutzbedürftigen Räume mechanisch belüftet werden.

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TABELLE 6: Erforderliche Schalldämmung der Fenster und Paneele (R ) und von Lüf w,Fenster tungselementen (D ) n,e,w

FassadeGeschossRaumerf. Schall- dämm-Maß der Fenster R w,Fenstererf. Norm-Schall- pegeldifferenz D von Lüf- n,e,w tungselementen2)
Nordfassadealle Ge- schosseUnterrichtsräume31 dB44 dB
Arbeits- und Auf- enthaltsräume29 dB1)42 dB
Ostfassadealle Ge- schosseUnterrichtsräume Arbeits- und Auf- enthaltsräume30 dB1)43 dB
Südfassade1.OG und 2.OGGruppenräume35 dB48 dB
alle Ge- schosseUnterrichtsräume33 dB46 dB
EGArbeits- und Auf- enthaltsräume30 dB1)43 dB
Westfassadealle Ge- schosseUnterrichtsräume Gruppenräume31 dB44 dB
Arbeits- und Auf- enthaltsräume29 dB1)42 dB
Sonstiges
alle FassadenteileTreppenhäuser, Flure und weitere Nebenräume (z.B. Bad / WC, Technik, usw. )ohne Anforderung
1) Für die Fenster dieser Räume ergeben sich für R Werte von 28…30 dB. w,Fenster Herkömmliche Fenster mit Zweischeiben-Isolierverglasung erreichen aber bereits eine Schalldämmung R ≥ 32 dB. Daher wird empfohlen den oben angegebenen Wert w,Fenster als Mindestwert auszuschreiben. 2) Die angegebenen Werte gelten für den Fall, dass in der Fassade ein Lüftungselement pro Raum eingesetzt wird. Pro Verdopplung der Anzahl an Lüftungselement in einem Raum ist der Wert um jeweils 3 dB zu erhöhen.

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Alle in TABELLE 6 und Anlage 2 bis 3 angegebene Werte für die erforderlichen Schalldämm-Maße

der Fenster R beziehen sich auf das Gesamtfenster (inkl. Verglasung, Rahmen, Funktions- w,Fenster

und Einbaufugen und Blindpaneele). Ein eindeutiger Nachweis über die erreichte Schalldämmung

ist vom Fensterhersteller zu erbringen. I.Allg. ist eine Verglasung einzusetzen, deren Schalldäm-

mung ca. 2 bis 6 dB höher als die des Gesamtfensters ist.

Die erforderlichen Schalldämm-Maße der Fenster R werden unter Berücksichtigung eines w,Fenster

sog. Sicherheitsbeiwertes (u ) ermittelt. Damit entsprechen sie dem Wert der vom Hersteller nach- prog

zuweisen ist (z.B. durch Prüfzeugnisse). Es muss sich bei der Ausschreibung auf die konkreten

Werte und nicht auf die bloße Angabe von Schallschutzklassen bezogen werden.

Hinweis zu vom Prüfzeugnis abweichenden Fenstergrößen:

Die Prüfwerte des bew. Schalldämm-Maßes von Fenstern R werden i.d.R. mit einer Prüfkör- w,Fenster

perfläche von 1,82 m² ermittelt. Wird ein Fenster am Bau eingesetzt, dessen Abmessungen deutlich

über den im Prüfzeugnis angegebenen Größen liegen, sind Abschläge auf den Prüfwert zu verge-

ben. Zum Erreichen der Anforderungen ist dann ggf. eine Fensterkonstruktion mit entsprechend hö-

herem bew. Schalldämm-Maß einzusetzen.

Die Korrektur des Prüfwertes kann abhängig von der Fenstergröße nach DIN EN 14351-1:2016-12

Tabelle B.3 wie folgt vorgenommen werden:

  • Fenster um mehr als 50% bis 100% größer als im Prüfzeugnis

(entspricht > 2,7 m² bis 3,6 m²) Prüfwert R um 1 dB verringern w,Fenster

  • Fenster um mehr als 100% bis 150% größer als im Prüfzeugnis

(entspricht > 3,6 m² bis 4,6 m²) Prüfwert R um 2 dB verringern w,Fenster

  • Fenster um mehr als 150% größer als im Prüfzeugnis

(entspricht > 4,6 m²) Prüfwert R um 3 dB verringern w,Fenster

Die in Klammern gesetzten Flächenangaben beziehen sich auf die übliche Prüfkörperfläche von 1,82

m², bei abweichenden Prüfflächen sind die Werte entsprechend der o.g. Prozentangaben anzupas-

sen.

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Hinweis zur Auswahl der Fenster:

Im Rahmen der Harmonisierung der europäischen Normen gibt es neben der Einzahlangabe

(R – Wert) für das bewertete Schalldämm-Maß so genannte Spektrum-Anpassungswerte C und C . w tr

(Schreibweise: R (C;C )). Der Korrekturwert C berücksichtigt den städtischen Straßenverkehr bzw. w tr tr

Schienenverkehr mit geringer Geschwindigkeit mit deutlichen tieffrequenten Geräuschanteilen. Es

wird empfohlen, bei der Wahl der Fenster darauf zu achten, dass der produktspezifische C -Wert tr

nicht geringer als -2 dB ist.

d) Außentüren

Anforderungen an den Schallschutz von Außentüren bestehen nur, wenn diese direkt in schutzbe-

dürftige Aufenthaltsräume führen.

Für Außentüren mit dreiseitiger Verriegelung (z.B. Balkontüren) gelten die gleichen Anforderungen

an den Schallschutz wie für die Fenster im entsprechenden Fassadenabschnitt.

Für Außentüren ohne dreiseitige Verriegelung, ist nicht der Prognosesicherheitsbeiwert u von prog

2 dB für Fenster, sondern von 5 dB für Türen anzuwenden. Demnach ergibt sich die Anforderung an

diese Außentüren aus dem erforderlichen Schalldämm-Maß der Fenster im jeweiligen Fassadenab-

schnitt zzgl. 3 dB.

5.8.3 ZUSATZ- UND NEBENEINRICHTUNGEN IN DEN AUSSENFASSADEN

a) Fensterunabhängige Lüftung

Für Büroräume und ähnliche Arbeitsräume soll gemäß „Technische Regeln für Arbeitsstätten –

Lärm“ (ASR A3.7, 2018) für Tätigkeiten mit hoher Konzentration ein Beurteilungspegel L von r

55 dB(A) im Raum nicht überschritten werden. Unter Ansatz einer Schalldämmung von R = 10 dB w

für ein Fenster in Kippstellung ist demzufolge eine Fensterlüftung bis zu einem Beurteilungspegel L r

von 65 dB(A) zulässig. Liegt der Beurteilungspegel höher ist eine fensterunabhängige Lüftung zu

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empfehlen. Damit kann für Büro- und ähnliche Arbeitsräume auf eine fensterunabhängige Lüftung

verzichtet werden.

b) Lüfterelemente und Außenluftdurchlässe

Die Lüftungsöffnungen dezentraler Lüftungseinrichtungen oder Außenluftdurchlässe in der Fassade

dürfen die Durchgangsdämmung nicht verschlechtern. Als schalltechnischer Kennwert für diese wird

eine erf. Norm-Schallpegeldifferenz D vorgegeben oder es ist der Nachweis zusammen mit dem n,e,w

Fenster zu führen. Gegebenenfalls kann eine leicht geringere Schalldämmung der Lüftungseinrich-

tungen durch eine höhere Schalldämmung der Fensterfläche kompensiert werden. Bei Einbau in den

Fensterelementen ist vom Anbieter nachzuweisen, dass die einzubauenden Lüfterelemente bzw.

Außenluftdurchlässe zusammen mit den Fenstern die geforderte Schalldämmung der Fenster min-

destens erreichen.

In TABELLE 6 sind die Kennwerte für Lüfterelemente angegeben. Sobald Lüfterelemente in

einer Fassade eingesetzt werden, müssen diese den jeweils angegebenen Kennwert erfüllen.

c) Rollladen- und Raffstorekästen

Evtl. vorhandene Rollladen- oder Raffstorekästen müssen mindestens über dasselbe bewertete

Schalldämm-Maß R wie die Fenster verfügen oder es ist ein Nachweis zusammen mit dem Fenster w

zu erbringen.

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  1. SCHALLSCHUTZ HAUSTECHNISCHER ANLAGEN

Für den Betrieb haustechnischer Anlagen (Wasserinstallation, Heizung, Lüftung, Aufzüge usw.) sind

die Mindestanforderungen der DIN 4109-1:2018-01 an zulässige Schalldruckpegel in den schutz-

bedürftigen Aufenthaltsräumen einzuhalten. Für das vorliegende Bauvorhaben entspricht der Min-

deststandard der DIN 4109-1:2018-01 den „allgemein anerkannten Regeln der Technik“ und bildet

damit die Planungsgrundlage.

Die jeweiligen Zielwerte für den maximal zulässigen Schalldruckpegel L / L gelten dabei für AF,max,n In

die Gesamtheit aller an der Schallemission beteiligter Anlagen in einem schutzbedürftigen Raum.

Die Umsetzung der jeweiligen Anforderungen an den Schallschutz von haustechnischen Anlagen ist

durch die Fachplanung zur technischen Gebäudeausrüstung und die ausführenden Firmen zu ge-

währleisten. Im vorliegenden Nachweis ist nur die Planung des baulichen Schallschutzes bzw. der

baulichen Voraussetzungen zum Erreichen des erforderlichen Schallschutzes für gebäudetechni-

sche Anlagen abgebildet.

Nachfolgend werden die konkreten Anforderungen an Geräusche aus haustechnischen Anlagen zu-

sammengefasst, sowie Hinweise zu einigen möglichen Schwerpunkten der Ausführung gegeben.

6.1 ANFORDERUNGEN

Die in TABELLE 7 aufgeführten Anforderungen beziehen sich auf schutzbedürftige Aufenthalts-

räume im Sinne der DIN 4109-1:2018-01. Dazu gehören z.B. folgende Räume:

  • Arbeits- und Aufenthaltsräume

  • Büros

  • Unterrichtsräume

  • Lehrerzimmer

Wenn aufgrund der Nutzung im Aufenthaltsraum ständig Pegel über 40 dB(A) anliegen, gelten die

Anforderungen der DIN 4109-1:2018-01 nicht.

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TABELLE 7: Zulässige Schalldruckpegel in schutzbedürftigen Räumen durch Geräusche aus haustechnischen Anlagen (DIN 4109-1:2018-01, Tab. 9)

GeräuschquelleMaximal zulässige A-bewertete Schall- druckpegel in dB(A)
Wohn- und Schlaf- räumeUnterrichts- und Ar- beitsräume
Sanitärtechnik / Wasserinstallationen (Wasser- versorgungs- und Abwasseranlagen gemeinsam)L ≤ 30 AF,max,nL ≤ 35 AF,max,n
Sonstige hausinterne, fest installierte technische Schallquellen der technischen Ausrüstung, Ver- und Entsorgung sowie GaragenanlagenL ≤ 30 AF,max,nL ≤ 35 AF,max,n

Maximale Schalldruckpegel L sind nach DIN 4109-1:2018-01 auf eine Bezugsabsorptionsflä- AF,max,n

che von 10 m² zu normieren.

In weiteren Normen (DIN EN 16798-1:2022-03, VDI 2081-1:2022-04) gibt es spezielle Anforderun-

gen an die Innengeräuschpegel verursacht durch Lüftungsanlagen. Diese beziehen sich auch auf

Räume, die nicht explizit in der DIN 4109-1:2018-01 genannt sind.

Bei etlichen Räumen, für die streng genommen die Anforderungen der DIN 4109-1:2018-01 gelten,

sind in diesen Normen höhere Pegel zulässig. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um größere

Räume (Konferenzräume, Sitzungszimmer…) mit hohen Luftwechselraten, in denen die Einhaltung

der strengen Anforderungen der DIN 4109-1:2018-01 schwierig oder auch nicht sinnvoll ist. Es ist

von Fall zu Fall zu entscheiden, ob eine Abweichung von den Anforderungen der

DIN 4109-1:2018-01 gerechtfertigt ist. Maßgeblich muss dabei immer der Stand der Technik sein. In

TABELLE 8 sind die Richtwerte nach DIN EN 16798-1:2022-03 und VDI 2081-1:2022-04 aufgeführt.

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TABELLE 8: Richtwerte für Lüftungsgeräusche für verschiedene Anforderungsniveaus nach DIN EN 16798-1:2022-03 und VDI 2081-1:2022-04

RaumartL in dB(A) pAL in dB(A) Aeq,nT
VDI 2081-1: 2022-04DIN EN 16798-1:2022-03
RichtwertAuslegungswert nach Kategorie
IIIIII
Einzelbüro35≤ 30≤ 35≤ 40
Großraumbüro45≤ 35≤ 45≤ 45
Pausenraum (Personalaufenthalt)35---
Klassen- und Seminarraum35≤ 30≤ 35≤ 35
Bibliothek, Lesesaal30≤ 30≤ 30≤ 35
Turn- und Sporthallen45≤ 45≤ 45≤ 50
L A-bewerteter Schalldruckpegel im Aufenthaltsbereich pA L A-bewerteter äquivalenter Standard-Dauerschalldruckpegel, Aeq,nT normiert auf eine Nachhallzeit von 0,5 s

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6.2 HINWEISE ZUR GEWÄHRLEISTUNG DES SCHALLSCHUTZES

Im Folgenden werden allgemeine Hinweise zur Gewährleistung des Schallschutzes gegenüber Ge-

räuschen haustechnischer Anlagen gegeben, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Die

konkreten Maßnahmen hängen von den jeweiligen Geräten und Anlagen ab und sind durch

die Fachplanung zur technischen Gebäudeausrüstung bzw. durch die ausführenden Firmen

festzulegen. Im Verantwortungsbereich des Bauphysik-Planers liegt lediglich der bauliche Schall-

schutz bzw. die Planung der baulichen Voraussetzungen zum Erreichen des erforderlichen Schall-

schutzes für gebäudetechnische Anlagen. In Zweifelsfällen und insbesondere bei lauten Anlagen

sollte gegebenenfalls Rücksprache mit unserem Büro geführt werden.

Neben der Verhinderung unzulässiger Schallübertragungen im Gebäude ist bei der Planung von

haustechnischen Anlagen im Freien auch die Schallimmission an den nächstgelegenen Fenstern im

eigenen und in fremden Gebäuden nach den Maßgaben der TA Lärm zu begrenzen.

a) Leitungsführung und -montage

Befestigung von Rohrleitungen (Abwasser und Frischwasser):

  • hat generell über Rohrschellen mit körperschallisolierender Einlage (z.B. Rippengummi

oder Elastomereinlage) zu erfolgen, die Einlagen dürfen bei der Befestigung nicht überkompri-

miert werden

  • ist an massiven Wänden ab einer flächenbezogenen Masse m‘ ≥ 220 kg/m² möglich,

(bei Schlitzungen gilt diese Anforderung für den Restquerschnitt)

  • ist an Trockenbauwänden zu fremden schutzbedürftigen Räumen generell nicht zulässig son-

dern hat an separaten (an Decke und Boden befestigten) Trägerschienen zu erfolgen

  • kann alternativ immer an geprüften Vorwandinstallationen erfolgen (entsprechender Nach-

weis des Herstellers erforderlich)

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Leitungsführung:

  • das gesamte Leitungsnetz ist konsequent vom Baukörper zu trennen

  • Abwasserleitungen / Entwässerungsleitungen sind als Gusseisen- bzw. SML-Rohre auszu-

führen, alternativ sind geprüfte mehrschalige Schallschutzrohre zu verwenden, bei Verzügen

solcher Leitungen aus fremden Nutzungseinheiten in Trockenbauschächten an schutzbedürfti-

gen Räumen sind zusätzlich schalldämmende Rohrummantelungen einzusetzen (z.B.

ALUJET Alufonik PB, Geberit Isol Flex, Missel MSA-KLW)

  • der horizontale Verzug von Abwasser- / Entwässerungsleitungen in schutzbedürftigen Auf-

enthaltsräumen ist nach Möglichkeit zu vermeiden, andernfalls sind folgende Maßnahmen zu

ergreifen: Abkofferung mit 2 x 12,5 mm GKF (flächenbezogene Masse m‘ ≥ 17,5 kg/m² je Platte,

Richtqualität: z.B. Knauf „Silentboard“ oder gleichwertig), Hohlraum vollständig lose mit Mineral- wolle (längenbezogener Strömungswiderstand r ≥ 5 kNs/m4) ausfüllen

  • 90°-Umlenkungen von Abwasserrohren sind als 2 x 45°-Bögen oder als Beruhigungsbogen

auszubilden

  • Leitungsführung in Trockenbauwänden ist zulässig, wenn diese nicht unmittelbar an fremde

schutzbedürftige Räume grenzen, andernfalls sind diese in getrennten Vorwandinstallationen zu

führen

  • in Decken- und Wanddurchbrüchen sind Rohrleitungen körperschalldämmend zu ummanteln

(z.B. körperschalldämmende Rohrmanschette oder Mineralfaserdämmstoff), die Anschlussfu-

gen sind dauerelastisch zu verschließen, wenn Durchbrüche zu schutzbedürftigen Bereichen

führen, Kabeltrassen sind vor dem Durchbruch zu unterbrechen und die Kabel vereinzelt oder

als Bund durchzuführen

  • bei schallschutztechnisch besonders kritischen Situationen können Schächte / Verkoffe-

rungen vollständig mit Mineralfaserdämmstoff ausgefüllt werden um den Schalldruckpegel im

Schacht um bis zu 10 dB zu mindern

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Grundschule Rosa Luxemburg Halle (Saale) Projektnummer: 1831 | Index A

b) Sanitärgegenstände und Armaturen

  • schallschutztechnisch günstige Grundrisslösungen sind vorzuziehen, daher sollten Sanitär-

gegenstände nicht an Wänden zu benachbarten, schutzbedürftigen Räumen angeordnet wer-

den

  • Sanitärgegenstände (Wand- oder Bodenmontage) müssen entkoppelt vom Baukörper befes-

tigt werden, dies kann über flächige elastische Zwischenlagen oder Gummipuffer erfolgen, alter-

nativ sind geprüfte Vorwandsysteme zu verwenden

  • Installationen an einschaligen Massivwänden können erfolgen, wenn diese Wände ein Flä-

chengewicht m‘ ≥ 220 kg/m² (bzw. bezogen auf den Restquerschnitt bei Schlitzungen o.Ä.) auf-

weisen

  • Installationen direkt an Trockenbauwänden zu fremden schutzbedürftigen Räumen sind un-

zulässig, es sind generell geprüfte Vorwandinstallationen einzusetzen

c) Lüftungskanäle

  • in den Kanalsystemen (Lüftung und Klima) sind ausreichend dimensionierte Schalldämpfer

einzusetzen, damit sind Betriebsgeräusche der Anlagen selbst als auch die Schallübertragung

entlang der Kanäle zwischen angrenzenden Räumen ausreichend zu mindern

  • Lüftungskanäle die durch Trennwände mit Schallschutzanforderungen geführt werden

müssen je nach Anforderung ggf. zusätzlich verkoffert und / oder im Wanddurchbruch schall-

technisch getrennt werden

  • Strömungsgeräusche sind durch die Wahl geeigneter Auslässe und entsprechend geringe

Luftgeschwindigkeiten zu reduzieren

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Grundschule Rosa Luxemburg Halle (Saale) Projektnummer: 1831 | Index A

d) Aufzugsanlage

  • die baulichen Rahmenbedingungen bzgl. der Einhaltung der Schallschutzanforderungen

durch die Aufzugsanlage werden in Kap. 5 erläutert

  • die Auslegung sämtlicher Teile der Aufzugsanlage (Lagerung der Antriebsmaschine, Befes-

tigungspunkte, Führungsschienen und Rollen usw.) und sonstige den Aufzug betreffende Anla-

gen hat unter Berücksichtigung der Vorgaben in DIN 8989:2019-08 zu erfolgen, die Planung

und Realisierung liegt in der Verantwortung des Aufzugsbauers

  • es wird empfohlen, die technische Umsetzung mit dem Aufzugsbauer frühzeitig zu klären und

den geforderten Schallschutz mit dem Ersteller der Anlage schriftlich zu vereinbaren

e) Sonstige technische Anlagen, Maschinen und Aggregate

  • Anlagen die Körperschall in den Baukörper einleiten können, müssen körperschallgedämmt

aufgestellt bzw. abgehängt werden (z.B. über Elastomerlager oder Stahlfederkörper)

  • Anlagen mit deutlich erhöhter Körperschallanregung (z.B. Netzersatzanlagen) oder Geräte

mit ungünstiger Lage (z.B. über schutzbedürftigen Räumen) erfordern u.U. eine doppelt-elasti-

sche Lagerung über ein Zwischenfundament

  • eine Reduzierung der Wirksamkeit der schwingungsisolierten Aufstellung über angeschlossene

Rohrleitungen oder Kanalnetze ist durch die Zwischenschaltung von Kompensatoren zu ver-

hindern

  • Anlagen oder Anlagenteile mit hoher Luftschallabstrahlung sind entsprechend mit Kapselun-

gen, Schalldämpfern usw. auszustatten

  • für Geräte in Freiaufstellung sowie von Fort- und Außenluftöffnungen ist die Schallausbrei-

tung zu den Fenstern der nächstgelegenen schutzbedürftigen Räumen im eigenen Gebäude

oder Nachbarbebauung nach TA Lärm zu untersuchen

  • wenn in Technikräumen Schalldruckpegel L AF,max ≥ 75 dB(A) zu erwarten sind und schutzbe-

dürftige Räume angrenzen sind zusätzliche Maßnahmen hinsichtlich des Schallschutzes vorzu-

sehen

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SCHALLSCHUTZNACHWEIS NACH DIN 4109

Projekt: Grundschule Rosa Luxemburg Halle (Saale) Projektnummer: 1831 | Index A

  1. ZUSAMMENFASSUNG

Mit den aufgeführten Bauteilkonstruktionen und Maßnahmen werden die Anforderungen zum Min-

destschallschutz der baurechtlich gültigen DIN 4109-1:2018-01 eingehalten.

Die Hinweise zu den Anforderungen an Geräusche aus Wasser- und Sanitärinstallationen sowie aus

haustechnischen Anlagen sind zu beachten. Änderungen in der fortlaufenden Planung, die sich auf

schallschutzrelevante Aufbauten beziehen, sind mit unserem Büro abzusprechen.

Leipzig, 1. April 2026

Dr. rer. nat. Mathias Krumbiegel Dominik Erler, B.Sc.

Projektleiter Projektingenieur Bau- & Raumakustik

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ANLAGE 1

Rechnerischer Nachweis zum Schallschutz

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ANLAGE 1

Rechnerischer Nachweis zum Schallschutz

nach DIN 4109-1:2018-01

Bezeichnung des Gebäudes oder des Gebäudeteils : Neubau und Sanierung der Grundschule Rosa Luxemburg Straße und Hausnummer : Trakehnerstraße 1

Ort : 06124 Halle (Saale) Bauherr : Stadt Halle (Saale) – GB III, Fachbereich Immobilien Am Stadion 5, 06122 Halle (Saale)

Name und Anschrift des AufstellersDatum und Unterschrift
Bearbeiter: Dominik Erler, B.Sc. Graner Ingenieure GmbH Springerstraße 11 04105 Leipzig Tel.: 0341 - 98 97 03-00 Fax: 0341 - 98 97 03-99 E-Mail: buero@graner-leipzig.deLeipzig, den 1. April 2026 Unterschrift

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Inhaltsverzeichnis

Seite

  1. Übersicht 3

1.1. Tabellarische Zusammenfassung der Bauteilergebnisse 3 2. Trennende Innenbauteile 4

2.1. WAND 1: 4 Neubau: Trennwände als Metallständerwand zu Unterrichtsräumen 2.2. WAND 2: 6 Neubau: Trennwände als Metallständerwand - normaler & erhöhter Schallschutz 2.3. WAND 3: 9 Neubau: Trennwände als Metallständerwand zw. Musik und offenen Lernen 2.4. WAND 4: 11 Neubau: Trennwände, massiv, zw. Unterrichtsraum und "lauten Räumen" 2.5. WAND 5: 13 Bestand: Trennwand mit Vorsatzschale - Werkräume 2.6. WAND 6: 15 Bestand: Trennwand, massiv - Unterrichtsräume 2.7. WAND 7: 17 Neubau: Treppenraumwand, massiv 2.8. DECKE 1: 19 Neubau: Bodenplatte 2.9. DECKE 2: 21 Neubau: Geschossdecke zu Unterrichtsraum 2.10. DECKE 3: 23 Bestand: 240 mm Stahlbeton Geschossdecken mit Gussasphalt (Werken / Unterricht) 2.11. DECKE 4: 25 Bestand: 240 mm Stahlbeton Geschossdecken mit Gussasphalt 3. Außenbauteile 27 3.1. AUSSENWAND 1: 27 Neubau: Außenwand - 250 mm Stahlbeton 3.2. AUSSENWAND 2: 28 Bestand: Außenwand - 300 mm Stahlbeton 3.3. DACH 1: 29 Neubau: Flachdach 3.4. DACH 2: 30 Bestand: Flachdach

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1. Übersicht

1.1 Tabellarische Zusammenfassung der Bauteilergebnisse

Bauteile1) erf. D /R' n,w w2) vorh. D /R' n,w wzul. L' n,wvorh. L' n,w>ÖR<>ZR<
WAND 1: " Neubau: Trennwände als Metallständerwand zu Unterrichtsräumen"47,0/- -- -/50,9- -/- -- -- -
WAND 2: " Neubau: Trennwände als Metallständerwand - normaler & erhöhter Schallschutz "42,0/45,0- -/45,0- -/- -- -
WAND 3: " Neubau: Trennwände als Metallständerwand zw. Musik und offenen Lernen"55,0/- -- -/55,2- -/- -- -- -
WAND 4: " Neubau: Trennwände, massiv, zw. Unterrichtsraum und "lauten Räumen""55,0/- -- -/58,7- -/- -- -- -
WAND 5: " Bestand: Trennwand mit Vorsatzschale - Werkräume"60,0/- -- -/60,4- -/- -- -- -
WAND 6: " Bestand: Trennwand, massiv - Unterrichtsräume"47,0/- -- -/55,4- -/- -- -- -
WAND 7: " Neubau: Treppenraumwand, massiv"52,0/- -- -/55,8- -/- -- -- -
DECKE 1: " Neubau: Bodenplatte"- -/- -- -/64,646,0/- -30,0- -
DECKE 2: " Neubau: Geschossdecke zu Unterrichtsraum"55,0/- -- -/59,646,0/- -45,6- -
DECKE 3: " Bestand: 240 mm Stahlbeton Geschossdecken mit Gussasphalt (Werken / Unterricht)"60,0/- -- -/60,246,0/- -40,4- -
DECKE 4: " Bestand: 240 mm Stahlbeton Geschossdecken mit Gussasphalt "55,0/- -- -/59,953,0/- -46,6- -
AUSSENWAND 1: " Neubau: Außenwand - 250 mm Stahlbeton"- -/- -- -/55,6- -/- -- -- -- -
AUSSENWAND 2: " Bestand: Außenwand - 300 mm Stahlbeton"- -/- -- -/58,1- -/- -- -- -- -
DACH 1: "Neubau: Flachdach"- -/- -- -/55,6- -/- -- -- -- -
DACH 2: "Bestand: Flachdach "- -/- -- -/55,1- -/- -- -- -- -

ÖR: Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz ZR: Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz : Trennbauteil mit Fläche < 10 m²

  1. : Notation "Mindestschallschutz / Erhöhter Schallschutz" (als D oder R' ) n,w w
  2. : Notation "D / R' (D und R' bzw. R' ) n,w w n,w w w,ges.

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2. Trennende Innenbauteile

2.1 WAND 1: Neubau: Trennwände als Metallständerwand zu Unterrichtsräumen 2.1.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6 ("Schule oder vergleichbare Einrichtung (z.B. Kindertagesstätte)" ), Zeile 4: "Wände zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räumen untereinander und zu Fluren" . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' w ³ 47,0 dB

2.1.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen. 2.1.3 Bauteilgrafik

2.1.4 Bauteildefinition KNAUF-Metallständerwand W112, Gesamtdicke: 125 mm, Ständerachsabstand <= 625 mm, Ständerquerschnitt: CW75, Flächengewicht: ca. 40 kg/m², Feuerwiderstandsklasse: F30, beidseitig mit 2 x 12,5 mm KNAUF-Bauplatte beplankt, mindestens 60 mm Dämmstoffeinlage.

TRENNBAUTEIL: S = 14,25 m² ("5*2,85"), m' = 0,0 kg/m², R = 55,0 dB. S Dd,w

2.1.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Einzeltherapie" Empfangsraum: "Gruppenraum" FLANKE 1: "Geschossdecke" Typ: "Massivbau", l = 5,000 m. f,1 a.) Sendeseite (F): m' F = 576,0 kg/m², S F = 13,50 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 576,0 kg/m², S f = 25,00 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. FLANKE 2: "Innenwand" Typ: "Skelettbau", l = 2,850 m, D = 60,0 dB. f,2 n,f,2

FLANKE 3: "Außenwand" Typ: "Massivbau", l = 2,850 m. f,3 a.) Sendeseite (F): m' F = 720,0 kg/m², S F = 7,70 m², R w = 66,1 dB, DR w = -6,0 dB.

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b.) Empfangsseite (f): m' f = 720,0 kg/m², S f = 14,25 m², R w = 66,1 dB, DR w = -6,0 dB. FLANKE 4: "Boden" Typ: "Massivbau", l = 5,000 m. f,4 a.) Sendeseite (F): m' F = 576,0 kg/m², S F = 13,50 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 576,0 kg/m², S f = 25,00 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. 2.1.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log 10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Neubau: Trennwände als Metallständerwand zu Unterrichtsräumen"R Dd55,0/255,0/20,055,0
F1: "Geschossdecke"R Df,1 R Fd,1 R Ff,163,1/263,1/2-2,44,50,0Æ Æ 65,2
F3: "Außenwand"R Df,3 R Fd,3 R Ff,366,1/266,1/2-2,47,0-9,0Æ Æ 61,7
F4: "Boden"R Df,4 R Fd,4 R Ff,463,1/263,1/2-2,44,50,0Æ Æ 65,2
Skelettbau:D n,f,w dB10log 10 (S /A ) S 0 dB10log 10 (l /l) lab f dBR Ff,w dB
F2: "Innenwand"R Ff,260,01,5-0,161,4

2.1.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' w = -10log 10 [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-55,0/10 + 10-65,2/10 + 10-61,4/10 + 10-61,7/10 + 10-65,2/10] dB, w 10 R' = 52,9 dB. w u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog

Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 50,9 dB prog w

2.1.8 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6, Zeile 4 sind erfüllt.

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2.2 WAND 2: Neubau: Trennwände als Metallständerwand - normaler & erhöhter Schallschutz

2.2.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11 (Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gegen Schallübertragung aus dem EIGENEN Wohn- oder Arbeitsbereich), Tabelle 3, Zeile 6, Spalte 4+5 (erhöhter Schallschutz): Gebäudetyp: "Büro- und Verwaltungsgebäude". Bauteil: "Wände zwischen Räumen mit üblicher Bürotätigkeit." Bemerkungen: "Es ist darauf zu achten, dass diese Werte nicht durch Nebenwegsübertragung über Flur und Tür verschlechtert werden.". Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' w ³ 42,0 dB

2.2.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11 (Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz gegen Schallübertragung aus dem EIGENEN Wohn- oder Arbeitsbereich), Tabelle 3, Zeile 8, Spalte 2+3 (normaler Schallschutz): Gebäudetyp: "Büro- und Verwaltungsgebäude" . Bauteil: "Wände von Räumen für konzentrierte geistige Tätigkeit oder zur Behandlung vertraulicher Angelegenheiten, z.B. zwischen Direktions- und Vorzimmer." Bemerkungen: "Es ist darauf zu achten, dass diese Werte nicht durch Nebenwegsübertragung über Flur und Tür verschlechtert werden." . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' w ³ 45,0 dB

2.2.3 Bauteilgrafik

2.2.4 Bauteildefinition KNAUF-Metallständerwand W112, mit Wandverjüngung (Länge 312,5 mm) gemäß Knauf Aufbau 4 (mit Schalldämm-Maß Rw,R = 45 dB) Gesamtdicke: 125 mm, Ständerachsabstand <= 625 mm, Ständerquerschnitt: CW75, Flächengewicht: ca. 40 kg/m², Feuerwiderstandsklasse: F30, beidseitig mit 2 x 12,5 mm KNAUF-Bauplatte beplankt, mindestens 60 mm Dämmstoffeinlage. TRENNBAUTEIL: S = 17,10 m² ("6*2,85"), m' = 0,0 kg/m², R = 49,0 dB. S Dd,w 2.2.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Stellvertr. Schulleitung" Empfangsraum: "Sekretariat" FLANKE 1: "Geschossdecke"

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Typ: "Massivbau", l = 6,000 m. f,1 a.) Sendeseite (F): m' F = 576,0 kg/m², S F = 20,40 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 576,0 kg/m², S f = 20,40 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. FLANKE 2: "Innenwand" Typ: "Skelettbau", l = 2,850 m, D = 50,0 dB. f,2 n,f,2

FLANKE 3: "Außenwand massiv" Typ: "Massivbau", l = 2,850 m. f,3 a.) Sendeseite (F): m' F = 600,0 kg/m², S F = 9,69 m², R w = 63,6 dB, DR w = -6,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 600,0 kg/m², S f = 9,69 m², R w = 63,6 dB, DR w = -6,0 dB. FLANKE 4: "Geschossdecke" Typ: "Massivbau", l = 6,000 m. f,4 a.) Sendeseite (F): m' F = 576,0 kg/m², S F = 20,40 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 576,0 kg/m², S f = 20,40 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. 2.2.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log 10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Neubau: Trennwände als Metallständerwand - normaler & erhöhter Schallschutz "R Dd49,0/249,0/20,049,0
F1: "Geschossdecke"R Df,1 R Fd,1 R Ff,163,1/263,1/2-2,34,50,0Æ Æ 65,3
F3: "Außenwand massiv"R Df,3 R Fd,3 R Ff,363,6/263,6/2-2,37,8-9,0Æ Æ 60,1
F4: "Geschossdecke"R Df,4 R Fd,4 R Ff,463,1/263,1/2-2,34,50,0Æ Æ 65,3
Skelettbau:D n,f,w dB10log 10 (S /A ) S 0 dB10log 10 (l /l) lab f dBR Ff,w dB
F2: "Innenwand"R Ff,250,02,3-0,152,2

2.2.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' w = -10log 10 [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-49,0/10 + 10-65,3/10 + 10-52,2/10 + 10-60,1/10 + 10-65,3/10] dB, w 10 R' = 47,0 dB. w u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog

Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 45,0 dB prog w

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2.2.8 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach Abschnitt 2.2.1 sind erfüllt. Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz: Die Anforderungen nach Beiblatt 2 zu DIN 4109:1989-11, Tabelle 3 sind erfüllt.

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2.3 WAND 3: Neubau: Trennwände als Metallständerwand zw. Musik und offenen Lernen

2.3.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6 ("Schule oder vergleichbare Einrichtung (z.B. Kindertagesstätte)" ), Zeile 6: "Wände zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räumen und "lauten" Räumen (z.B. Speiseräume, Cafeterien, Musikräume, Spielräume, Technikzentralen)" . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' w ³ 55,0 dB

2.3.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen. 2.3.3 Bauteilgrafik

2.3.4 Bauteildefinition KNAUF-Metallständerwand W112, Gesamtdicke: 150 mm, Ständerachsabstand <= 625 mm, Ständerquerschnitt: CW100, Flächengewicht: ca. 55 kg/m², Feuerwiderstandsklasse: F90, beidseitig mit 2 x 12,5 mm DIAMANT beplankt, mindestens 80 mm Dämmstoffeinlage. TRENNBAUTEIL: S = 40,19 m² ("14,1*2,85"), m' = 0,0 kg/m², R = 63,0 dB. S Dd,w 2.3.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Decke" Typ: "Massivbau", l = 14,000 m. f,1 a.) Sendeseite (F): m' F = 600,0 kg/m², S F = 70,00 m², R w = 63,6 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 600,0 kg/m², S f = 140,00 m², R w = 63,6 dB, DR w = 0,0 dB. FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Außenwand massiv" Typ: "Massivbau", l = 2,850 m. f,3 a.) Sendeseite (F): m' F = 600,0 kg/m², S F = 14,25 m², R w = 63,6 dB, DR w = -4,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 600,0 kg/m², S f = 28,50 m², R w = 63,6 dB, DR w = -4,0 dB.

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FLANKE 4: "Geschossdecke" Typ: "Massivbau", l = 14,000 m. f,4 a.) Sendeseite (F): m' F = 600,0 kg/m², S F = 70,00 m², R w = 63,6 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 600,0 kg/m², S f = 140,00 m², R w = 63,6 dB, DR w = 0,0 dB. 2.3.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log 10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Neubau: Trennwände als Metallständerwand zw. Musik und offenen Lernen "R Dd63,0/263,0/20,063,0
F1: "Decke"R Df,1 R Fd,1 R Ff,163,6/263,6/2-5,24,60,0Æ Æ 63,0
F3: "Außenwand massiv"R Df,3 R Fd,3 R Ff,363,6/263,6/2-5,211,5-6,0Æ Æ 63,9
F4: "Geschossdecke"R Df,4 R Fd,4 R Ff,463,6/263,6/2-5,24,60,0Æ Æ 63,0

2.3.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' w = -10log 10 [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-63,0/10 + 10-63,0/10 + 10-63,9/10 + 10-63,0/10] dB, w 10 R' = 57,2 dB. w u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog

Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 55,2 dB prog w

2.3.8 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6, Zeile 6 sind erfüllt.

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2.4 WAND 4: Neubau: Trennwände, massiv, zw. Unterrichtsraum und "lauten Räumen"

2.4.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6 ("Schule oder vergleichbare Einrichtung (z.B. Kindertagesstätte)" ), Zeile 6: "Wände zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räumen und "lauten" Räumen (z.B. Speiseräume, Cafeterien, Musikräume, Spielräume, Technikzentralen)" . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' w ³ 55,0 dB

2.4.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen. 2.4.3 Bauteilquerschnitt

2.4.4 Bauteildefinition Trennbauteil nach DIN 4109 : 2016, mit horizontaler Schallübertragung. Aufbau des Massivbauteils:

  • 250 MM Bewehrter Beton (2.400 kg/m³). TRENNBAUTEIL: S = 30,50 m² ("10,7*2,85"), m' = 600,0 kg/m², R = 63,6 dB. S Dd,w

2.4.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Musik" Empfangsraum: "Unterrichtsraum" FLANKE 1: "Geschossdecke" Typ: "Massivbau", l = 10,700 m. f,1 a.) Sendeseite (F): m' F = 600,0 kg/m², S F = 150,87 m², R w = 63,6 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 600,0 kg/m², S f = 74,90 m², R w = 63,6 dB, DR w = 0,0 dB. FLANKE 2: "Außenwand massiv" Typ: "Massivbau", l = 2,850 m. f,2 a.) Sendeseite (F): m' F = 600,0 kg/m², S F = 40,19 m², R w = 63,6 dB, DR w = -6,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 600,0 kg/m², S f = 19,95 m², R w = 63,6 dB, DR w = -6,0 dB. FLANKE 3: "Innenwand" Typ: "Skelettbau", l = 2,850 m, D = 76,0 dB. f,3 n,f,3

FLANKE 4: "Geschossdecke" Typ: "Massivbau", l = 10,700 m. f,4 a.) Sendeseite (F): m' F = 600,0 kg/m², S F = 150,87 m², R w = 63,6 dB, DR w = 0,0 dB.

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b.) Empfangsseite (f): m' f = 600,0 kg/m², S f = 74,90 m², R w = 63,6 dB, DR w = 0,0 dB. 2.4.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log 10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Neubau: Trennwände, massiv, zw. Unterrichtsraum und "lauten Räumen""R Dd63,6/263,6/20,063,6
F1: "Geschossdecke"R Df,1 R Fd,1 R Ff,163,6/2 63,6/2 63,6/263,6/2 63,6/2 63,6/25,7 5,7 8,74,5 4,5 4,50,0 0,0 0,073,8 73,8 76,8
F2: "Außenwand massiv"R Df,2 R Fd,2 R Ff,263,6/2 63,6/2 63,6/263,6/2 63,6/2 63,6/24,7 4,7 5,710,3 10,3 10,3-6,0 -6,0 -9,072,6 72,6 70,6
F4: "Geschossdecke"R Df,4 R Fd,4 R Ff,463,6/2 63,6/2 63,6/263,6/2 63,6/2 63,6/25,7 5,7 8,74,5 4,5 4,50,0 0,0 0,073,8 73,8 76,8
Skelettbau:D n,f,w dB10log 10 (S /A ) S 0 dB10log 10 (l /l) lab f dBR Ff,w dB
F3: "Innenwand"R Ff,376,04,8-0,180,7

2.4.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' w = -10log 10 [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-63,6/10 + 10-76,8/10 + 10-70,6/10 + 10-80,7/10 + 10-76,8/10 + 10-73,8/10 + 10-72,6/10 + w 10 10-73,8/10 + 10-73,8/10 + 10-72,6/10 + 10-73,8/10] dB, R' = 60,7 dB. w u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: vorh. R' = 58,7 dB w

2.4.8 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6, Zeile 6 sind erfüllt.

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2.5 WAND 5: Bestand: Trennwand mit Vorsatzschale - Werkräume 2.5.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6 ("Schule oder vergleichbare Einrichtung (z.B. Kindertagesstätte)" ), Zeile 7: "Wände zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räumen und z.B. Sporthallen, Werkräumen" . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' w ³ 60,0 dB

2.5.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen. 2.5.3 Bauteilquerschnitt

2.5.4 Bauteildefinition Trennbauteil nach DIN 4109 : 2016, mit horizontaler Schallübertragung. Vorsatzschale Sendeseite: KNAUF w623.de, direkt befestigt, 12,5 mm KNAUF Diamant, Metallunterkonstruktion CD 60/27, 40 mm Hohlraum, 30 mm Dämmschicht Aufbau des Massivbauteils:

  • 180 MM Bewehrter Beton (2.400 kg/m³). TRENNBAUTEIL: VSS: DR D,w = 8,6 dB, DR d,w = 0,0 dB, DR Dd,w = 8,6 dB, S = 30,50 m² ("10,7*2,85"), m' = 432,0 kg/m², R = 67,8 dB. S Dd,w 2.5.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Geschossdecke" Typ: "Massivbau", l = 10,700 m. f,1 a.) Sendeseite (F): m' F = 576,0 kg/m², S F = 74,90 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 576,0 kg/m², S f = 74,90 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. FLANKE 2: "Außenwand" Typ: "Massivbau", l = 2,850 m. f,2 a.) Sendeseite (F): m' F = 720,0 kg/m², S F = 19,95 m², R w = 66,1 dB, DR w = -6,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 720,0 kg/m², S f = 19,95 m², R w = 66,1 dB, DR w = -6,0 dB. FLANKE 3: "Innenwand, massiv" Typ: "Massivbau", l = 2,850 m. f,3 a.) Sendeseite (F): m' F = 432,0 kg/m², S F = 19,95 m², R w = 59,2 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 432,0 kg/m², S f = 19,95 m², R w = 59,2 dB, DR w = 0,0 dB.

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FLANKE 4: "Geschossdecke" Typ: "Massivbau", l = 10,700 m. f,4 a.) Sendeseite (F): m' F = 576,0 kg/m², S F = 74,90 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 576,0 kg/m², S f = 74,90 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. 2.5.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log 10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Bestand: Trennwand mit Vorsatzschale - Werkräume"R Dd59,2/259,2/28,667,8
F1: "Geschossdecke"R Df,1 R Fd,1 R Ff,159,2/2 63,1/2 63,1/263,1/2 59,2/2 63,1/25,9 5,9 6,74,5 4,5 4,58,6 0,0 0,080,2 71,6 74,3
F2: "Außenwand"R Df,2 R Fd,2 R Ff,259,2/2 66,1/2 66,1/266,1/2 59,2/2 66,1/26,5 6,5 5,210,3 10,3 10,35,6 -6,0 -9,085,1 73,5 72,6
F3: "Innenwand, massiv"R Df,3 R Fd,3 R Ff,359,2/2 59,2/2 59,2/259,2/2 59,2/2 59,2/24,7 4,7 5,710,3 10,3 10,38,6 0,0 0,082,8 74,2 75,2
F4: "Geschossdecke"R Df,4 R Fd,4 R Ff,459,2/2 63,1/2 63,1/263,1/2 59,2/2 63,1/25,9 5,9 6,74,5 4,5 4,58,6 0,0 0,080,2 71,6 74,3

2.5.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' w = -10log 10 [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-67,8/10 + 10-74,3/10 + 10-72,6/10 + 10-75,2/10 + 10-74,3/10 + 10-80,2/10 + 10-85,1/10 + w 10 10-82,8/10 + 10-80,2/10 + 10-71,6/10 + 10-73,5/10 + 10-74,2/10 + 10-71,6/10] dB, R' = 62,4 dB. w u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog

Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: vorh. R' = 60,4 dB w

2.5.8 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6, Zeile 7 sind erfüllt.

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2.6 WAND 6: Bestand: Trennwand, massiv - Unterrichtsräume 2.6.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6 ("Schule oder vergleichbare Einrichtung (z.B. Kindertagesstätte)" ), Zeile 4: "Wände zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räumen untereinander und zu Fluren" . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' w ³ 47,0 dB

2.6.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen. 2.6.3 Bauteilquerschnitt

2.6.4 Bauteildefinition Trennbauteil nach DIN 4109 : 2016, mit horizontaler Schallübertragung. Aufbau des Massivbauteils:

  • 180 MM Bewehrter Beton (2.400 kg/m³). TRENNBAUTEIL: S = 30,50 m² ("10,7*2,85"), m' = 432,0 kg/m², R = 59,2 dB. S Dd,w

2.6.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Geschossdecke" Typ: "Massivbau", l = 10,700 m. f,1 a.) Sendeseite (F): m' F = 576,0 kg/m², S F = 74,90 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 576,0 kg/m², S f = 74,90 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. FLANKE 2: "Außenwand" Typ: "Massivbau", l = 2,850 m. f,2 a.) Sendeseite (F): m' F = 720,0 kg/m², S F = 19,95 m², R w = 66,1 dB, DR w = -6,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 720,0 kg/m², S f = 19,95 m², R w = 66,1 dB, DR w = -6,0 dB. FLANKE 3: "Innenwand, massiv" Typ: "Massivbau", l = 2,850 m. f,3 a.) Sendeseite (F): m' F = 432,0 kg/m², S F = 19,95 m², R w = 59,2 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 432,0 kg/m², S f = 19,95 m², R w = 59,2 dB, DR w = 0,0 dB.

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FLANKE 4: "Geschossdecke" Typ: "Massivbau", l = 10,700 m. f,4 a.) Sendeseite (F): m' F = 576,0 kg/m², S F = 74,90 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 576,0 kg/m², S f = 74,90 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. 2.6.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log 10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Bestand: Trennwand, massiv - Unterrichtsräume"R Dd59,2/259,2/20,059,2
F1: "Geschossdecke"R Df,1 R Fd,1 R Ff,159,2/2 63,1/2 63,1/263,1/2 59,2/2 63,1/25,9 5,9 6,74,5 4,5 4,50,0 0,0 0,071,6 71,6 74,3
F2: "Außenwand"R Df,2 R Fd,2 R Ff,259,2/2 66,1/2 66,1/266,1/2 59,2/2 66,1/26,5 6,5 5,210,3 10,3 10,3-6,0 -6,0 -9,073,5 73,5 72,6
F3: "Innenwand, massiv"R Df,3 R Fd,3 R Ff,359,2/2 59,2/2 59,2/259,2/2 59,2/2 59,2/24,7 4,7 5,710,3 10,3 10,30,0 0,0 0,074,2 74,2 75,2
F4: "Geschossdecke"R Df,4 R Fd,4 R Ff,459,2/2 63,1/2 63,1/263,1/2 59,2/2 63,1/25,9 5,9 6,74,5 4,5 4,50,0 0,0 0,071,6 71,6 74,3

2.6.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' w = -10log 10 [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-59,2/10 + 10-74,3/10 + 10-72,6/10 + 10-75,2/10 + 10-74,3/10 + 10-71,6/10 + 10-73,5/10 + w 10 10-74,2/10 + 10-71,6/10 + 10-71,6/10 + 10-73,5/10 + 10-74,2/10 + 10-71,6/10] dB, R' = 57,4 dB. w u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog

Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: vorh. R' = 55,4 dB w

2.6.8 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6, Zeile 4 sind erfüllt.

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2.7 WAND 7: Neubau: Treppenraumwand, massiv 2.7.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6 ("Schule oder vergleichbare Einrichtung (z.B. Kindertagesstätte)" ), Zeile 5: "Wände zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räumen und Treppenhäusern" . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' w ³ 52,0 dB

2.7.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen. 2.7.3 Bauteilquerschnitt

2.7.4 Bauteildefinition Trennbauteil nach DIN 4109 : 2016, mit horizontaler Schallübertragung. Aufbau des Massivbauteils:

  • 180 MM Bewehrter Beton (2.400 kg/m³). TRENNBAUTEIL: S = 18,00 m² ("6*3"), m' = 432,0 kg/m², R = 59,2 dB. S Dd,w

2.7.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Treppenraum" Empfangsraum: "Unterrichtsraum" FLANKE 1: "Geschossdecke" Typ: "Massivbau", l = 6,000 m. f,1 a.) Sendeseite (F): m' F = 576,0 kg/m², S F = 16,20 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 576,0 kg/m², S f = 64,20 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. FLANKE 2: "Wand, massiv" Typ: "Massivbau", l = 2,850 m. f,2 a.) Sendeseite (F): m' F = 432,0 kg/m², S F = 7,70 m², R w = 59,2 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 432,0 kg/m², S f = 30,50 m², R w = 59,2 dB, DR w = 0,0 dB. FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Geschossdecke" Typ: "Massivbau", l = 6,000 m. f,4 a.) Sendeseite (F): m' F = 576,0 kg/m², S F = 16,20 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 576,0 kg/m², S f = 64,20 m², R w = 63,1 dB, DR w = 0,0 dB.

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2.7.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log 10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Neubau: Treppenraumwand, massiv"R Dd59,2/259,2/20,059,2
F1: "Geschossdecke"R Df,1 R Fd,1 R Ff,159,2/2 63,1/2 63,1/263,1/2 59,2/2 63,1/25,9 5,9 6,74,8 4,8 4,80,0 0,0 0,071,9 71,9 74,6
F2: "Wand, massiv"R Df,2 R Fd,2 R Ff,259,2/2 59,2/2 59,2/259,2/2 59,2/2 59,2/25,7 5,7 8,78,0 8,0 8,00,0 0,0 0,072,9 72,9 75,9
F4: "Geschossdecke"R Df,4 R Fd,4 R Ff,459,2/2 63,1/2 63,1/263,1/2 59,2/2 63,1/25,9 5,9 6,74,8 4,8 4,80,0 0,0 0,071,9 71,9 74,6

2.7.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' w = -10log 10 [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-59,2/10 + 10-74,6/10 + 10-75,9/10 + 10-74,6/10 + 10-71,9/10 + 10-72,9/10 + 10-71,9/10 + w 10 10-71,9/10 + 10-72,9/10 + 10-71,9/10] dB, R' = 57,8 dB. w u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog

Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: vorh. R' = 55,8 dB w

2.7.8 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6, Zeile 5 sind erfüllt.

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2.8 DECKE 1: Neubau: Bodenplatte 2.8.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6 ("Schule oder vergleichbare Einrichtung (z.B. Kindertagesstätte)"), Zeile 2: "Decken zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räumen und "lauten" Räumen (z.B. Speiseräume, Cafeterien, Musikräume, Spielräume, Technikzentralen)" . Zulässiger bewerteter Norm-Trittschallpegel: zul. L' n,w £ 46,0 dB

2.8.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen. 2.8.3 Bauteilquerschnitt

2.8.4 Bauteildefinition Einschalige Massivdecke mit schwimmendem Estrich, als Stahlbeton-Vollplatte aus Normalbeton nach DIN 1045-2, Ausführung nach DIN 4109-32:2016-07, Tabelle 5, Zeile 1a). Auflage/Anbindung: Schwimmender Zementestrich (2.000 kg/m³), d= 65 MM, flächenbezogene Masse m'= 130,0 kg/m², verlegt auf einlagiger Trittschalldämmung, d=30 MM, dynamische Steifigkeit s'= 50 MN/m³. Tragende Platte einschl. Verbundschichten:

  • 500 MM Stahlbetondecke (2.400 kg/m³). TRENNBAUTEIL: VSS: DR D,w = 0,0 dB, DR d,w = 0,0 dB, DR Dd,w = 0,0 dB, S = 74,90 m² ("10,7*7"), m' = 1.200,0 kg/m², R = 72,9 dB, L = 56,2 dB. S Dd,w n,w

2.8.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Speiseraum" Empfangsraum: "Unterricht" FLANKE 1: "Außenwand massiv" Typ: "Massivbau", l = 17,700 m. f,1 a.) Sendeseite (F): m' F = 600,0 kg/m², S F = 56,11 m², R w = 63,6 dB, DR w = -6,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 600,0 kg/m², S f = 50,45 m², R w = 63,6 dB, DR w = -6,0 dB. FLANKE 2: "": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

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2.8.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log 10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Neubau: Bodenplatte"R Dd72,9/272,9/20,072,9
F1: "Außenwand massiv"R Df,1 R Fd,1 R Ff,172,9/2 63,6/2 63,6/263,6/2 72,9/2 63,6/25,2 5,2 10,06,3 6,3 6,3-6,0 -6,0 -9,073,8 73,8 70,9

2.8.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: Luftschall: R' w = -10log 10 [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-72,9/10 + 10-70,9/10 + 10-73,8/10 + 10-73,8/10] dB, w 10 R' = 66,6 dB. w u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog Trittschall: Korrekturwert K nach Teil 2, Gleichung 29: K = 0 dB (unterschiedliche Raumzuordnung mit K > 0). T K = 5,0 dB (Empfangsraum befindet sich neben oder schräg unter dem Senderaum), T L' n,w = L n,eq,0,w

  • DL w
  • K - K T = 56,2 - 24,2 + 0,0 - 5,0 = 27,0 dB. u = 3,0 dB (Sicherheitszuschlag: Oberboden/Estrich OHNE Einbauten). prog Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 64,6 dB prog w Vorhandener bewerteter Norm-Trittschallpegel (zzgl. u ) vorh. L' = 30,0 dB prog n,w

2.8.8 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach Abschnitt 2.8.1 sind erfüllt.

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2.9 DECKE 2: Neubau: Geschossdecke zu Unterrichtsraum 2.9.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6 ("Schule oder vergleichbare Einrichtung (z.B. Kindertagesstätte)" ), Zeile 2: "Decken zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räumen und "lauten" Räumen (z.B. Speiseräume, Cafeterien, Musikräume, Spielräume, Technikzentralen)" . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' w ³ 55,0 dB Zulässiger bewerteter Norm-Trittschallpegel: zul. L' n,w £ 46,0 dB

2.9.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen. 2.9.3 Bauteilquerschnitt

2.9.4 Bauteildefinition Einschalige Massivdecke mit schwimmendem Estrich, als Stahlbeton-Vollplatte aus Normalbeton nach DIN 1045-2, Ausführung nach DIN 4109-32:2016-07, Tabelle 5, Zeile 1a). Auflage/Anbindung: Schwimmender Zementestrich (2.000 kg/m³), d= 65 MM, flächenbezogene Masse m'= 130,0 kg/m², verlegt auf einlagiger Trittschalldämmung, d=30 MM, dynamische Steifigkeit s'= 50 MN/m³. Tragende Platte einschl. Verbundschichten:

  • 250 MM Stahlbetondecke (2.400 kg/m³). TRENNBAUTEIL: VSS: DR D,w = 1,8 dB, DR d,w = 0,0 dB, DR Dd,w = 1,8 dB, S = 74,90 m², m' = 600,0 kg/m², R = 65,4 dB, L = 66,8 dB. S Dd,w n,w 2.9.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Musikraum" Empfangsraum: "Unterrichtsraum" FLANKE 1: "Außenwand" Typ: "Massivbau", l = 17,700 m. f,1 a.) Sendeseite (F): m' F = 600,0 kg/m², S F = 50,45 m², R w = 63,6 dB, DR w = -6,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 600,0 kg/m², S f = 50,45 m², R w = 63,6 dB, DR w = -6,0 dB. FLANKE 2: "Trockenbauwand" Typ: "Skelettbau", l = 7,000 m, D = 76,0 dB. f,2 n,f,2

FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

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2.9.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log 10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Neubau: Geschossdecke zu Unterrichtsraum"R Dd63,6/263,6/21,865,4
F1: "Außenwand"R Df,1 R Fd,1 R Ff,163,6/2 63,6/2 63,6/263,6/2 63,6/2 63,6/24,7 4,7 5,76,3 6,3 6,3-1,2 -6,0 -9,073,4 68,6 66,6
Skelettbau:D n,f,w dB10log 10 (S /A ) S 0 dB10log 10 (l /l) lab f dBR Ff,w dB
F2: "Trockenbauwand"R Ff,276,08,7-1,982,8

2.9.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: Luftschall: R' w = -10log 10 [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-65,4/10 + 10-66,6/10 + 10-82,8/10 + 10-73,4/10 + 10-68,6/10] dB, w 10 R' = 61,6 dB. w u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog Trittschall: Korrekturwert K=0 dB (m' = 0 kg/m², Flanken unberücksichtigt). f,m K = 0,0 dB (Empfangsraum befindet sich unter dem Senderaum), T L' n,w = L n,eq,0,w

  • DL w
  • K - K T = 66,8 - 24,2 + 0,0 - 0,0 = 42,6 dB. u = 3,0 dB (Sicherheitszuschlag: Oberboden/Estrich OHNE Einbauten). prog

Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 59,6 dB prog w Vorhandener bewerteter Norm-Trittschallpegel (zzgl. u ) vorh. L' = 45,6 dB prog n,w

2.9.8 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6, Zeile 2 sind erfüllt.

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2.10 DECKE 3: Bestand: 240 mm Stahlbeton Geschossdecken mit Gussasphalt (Werken / Unterricht)

2.10.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6 ("Schule oder vergleichbare Einrichtung (z.B. Kindertagesstätte)" ), Zeile 3: "Decken zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räumen und z.B. Sporthallen, Werkräumen" . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' w ³ 60,0 dB Zulässiger bewerteter Norm-Trittschallpegel: zul. L' n,w £ 46,0 dB

2.10.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen. 2.10.3 Bauteilquerschnitt

2.10.4 Bauteildefinition Einschalige Massivdecke mit schwimmendem Estrich, als Fertigteilplatte mit Ortbetonergänzung nach DIN EN 13744, Ausführung nach DIN 4109-32:2016-07, Tabelle 5, Zeile 1b). Auflage/Anbindung: Schwimmender Gussasphaltestrich (2.300 kg/m³), d= 35 MM, flächenbezogene Masse m'= 80,5 kg/m², verlegt auf einlagiger Trittschalldämmung, d=25 MM, dynamische Steifigkeit s'= 40 MN/m³. Tragende Platte einschl. Verbundschichten:

  • 240 MM Stahlbetondecke (2.400 kg/m³). TRENNBAUTEIL: VSS: DR D,w = 1,2 dB, DR d,w = 0,0 dB, DR Dd,w = 1,2 dB, S = 74,90 m², m' = 576,0 kg/m², R = 64,3 dB, L = 67,4 dB. S Dd,w n,w

2.10.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Innenwand" Typ: "Massivbau", l = 11,000 m. f,1 a.) Sendeseite (F): m' F = 456,0 kg/m², S F = 33,00 m², R w = 60,0 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 456,0 kg/m², S f = 33,00 m², R w = 60,0 dB, DR w = 0,0 dB. FLANKE 2: "Außenwand" Typ: "Massivbau", l = 7,000 m. f,2 a.) Sendeseite (F): m' F = 600,0 kg/m², S F = 21,00 m², R w = 63,6 dB, DR w = -5,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 600,0 kg/m², S f = 21,00 m², R w = 63,6 dB, DR w = -5,0 dB.

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FLANKE 3: "Innenwand 2" Typ: "Massivbau", l = 8,000 m. f,3 a.) Sendeseite (F): m' F = 456,0 kg/m², S F = 24,00 m², R w = 60,0 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 456,0 kg/m², S f = 24,00 m², R w = 60,0 dB, DR w = 0,0 dB. FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g 2.10.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log 10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Bestand: 240 mm Stahlbeton Geschossdecken mit Gussasphalt (Werken / Unterricht)"R Dd63,1/263,1/21,264,3
F1: "Innenwand"R Df,1 R Fd,1 R Ff,163,1/2 60,0/2 60,0/260,0/2 63,1/2 60,0/25,9 5,9 10,58,3 8,3 8,31,2 0,0 0,077,0 75,8 78,8
F2: "Außenwand"R Df,2 R Fd,2 R Ff,263,1/2 63,6/2 63,6/263,6/2 63,1/2 63,6/24,7 4,7 5,510,3 10,3 10,3-1,3 -5,0 -7,577,1 73,4 71,9
F3: "Innenwand 2"R Df,3 R Fd,3 R Ff,363,1/2 60,0/2 60,0/260,0/2 63,1/2 60,0/25,9 5,9 10,59,7 9,7 9,71,2 0,0 0,078,4 77,2 80,2

2.10.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: Luftschall: R' w = -10log 10 [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-64,3/10 + 10-78,8/10 + 10-71,9/10 + 10-80,2/10 + 10-77,0/10 + 10-77,1/10 + 10-78,4/10 + w 10 10-75,8/10 + 10-73,4/10 + 10-77,2/10] dB, R' = 62,2 dB. w u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog Trittschall: Korrekturwert K nach Teil 2, Gleichung 29: K = 0 dB (unterschiedliche Raumzuordnung mit K > 0). T K = 5,0 dB (Empfangsraum befindet sich neben oder schräg unter dem Senderaum), T L' n,w = L n,eq,0,w

  • DL w
  • K - K T = 67,4 - 25,0 + 0,0 - 5,0 = 37,4 dB. u = 3,0 dB (Sicherheitszuschlag: Oberboden/Estrich OHNE Einbauten). prog

Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 60,2 dB prog w Vorhandener bewerteter Norm-Trittschallpegel (zzgl. u ) vorh. L' = 40,4 dB prog n,w

2.10.8 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6, Zeile 3 sind erfüllt.

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2.11 DECKE 4: Bestand: 240 mm Stahlbeton Geschossdecken mit Gussasphalt 2.11.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6 ("Schule oder vergleichbare Einrichtung (z.B. Kindertagesstätte)" ), Zeile 1: "Decken zwischen Unterrichtsräumen oder ähnlichen Räumen sowie Decken unter Fluren" . Erforderliches bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: erf. R' w ³ 55,0 dB Zulässiger bewerteter Norm-Trittschallpegel: zul. L' n,w £ 53,0 dB

2.11.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen. 2.11.3 Bauteilquerschnitt

2.11.4 Bauteildefinition Einschalige Massivdecke mit schwimmendem Estrich, als Fertigteilplatte mit Ortbetonergänzung nach DIN EN 13744, Ausführung nach DIN 4109-32:2016-07, Tabelle 5, Zeile 1b). Auflage/Anbindung: Schwimmender Gussasphaltestrich (2.300 kg/m³), d= 35 MM, flächenbezogene Masse m'= 80,5 kg/m², verlegt auf einlagiger Trittschalldämmung, d=25 MM, dynamische Steifigkeit s'= 40 MN/m³. Tragende Platte einschl. Verbundschichten:

  • 240 MM Stahlbetondecke (2.400 kg/m³). TRENNBAUTEIL: VSS: DR D,w = 1,2 dB, DR d,w = 0,0 dB, DR Dd,w = 1,2 dB, S = 74,90 m², m' = 576,0 kg/m², R = 64,3 dB, L = 67,4 dB. S Dd,w n,w 2.11.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Raum 1" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Innenwand" Typ: "Massivbau", l = 11,000 m. f,1 a.) Sendeseite (F): m' F = 456,0 kg/m², S F = 33,00 m², R w = 60,0 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 456,0 kg/m², S f = 33,00 m², R w = 60,0 dB, DR w = 0,0 dB. FLANKE 2: "Außenwand" Typ: "Massivbau", l = 7,000 m. f,2 a.) Sendeseite (F): m' F = 600,0 kg/m², S F = 21,00 m², R w = 63,6 dB, DR w = -6,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 600,0 kg/m², S f = 21,00 m², R w = 63,6 dB, DR w = -6,0 dB.

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FLANKE 3: "Innenwand 2" Typ: "Massivbau", l = 8,000 m. f,3 a.) Sendeseite (F): m' F = 456,0 kg/m², S F = 24,00 m², R w = 60,0 dB, DR w = 0,0 dB. b.) Empfangsseite (f): m' f = 456,0 kg/m², S f = 24,00 m², R w = 60,0 dB, DR w = 0,0 dB. FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g 2.11.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log 10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Bestand: 240 mm Stahlbeton Geschossdecken mit Gussasphalt"R Dd63,1/263,1/21,264,3
F1: "Innenwand"R Df,1 R Fd,1 R Ff,163,1/2 60,0/2 60,0/260,0/2 63,1/2 60,0/25,9 5,9 10,58,3 8,3 8,31,2 0,0 0,077,0 75,8 78,8
F2: "Außenwand"R Df,2 R Fd,2 R Ff,263,1/2 63,6/2 63,6/263,6/2 63,1/2 63,6/24,7 4,7 5,510,3 10,3 10,3-1,8 -6,0 -9,076,6 72,4 70,4
F3: "Innenwand 2"R Df,3 R Fd,3 R Ff,363,1/2 60,0/2 60,0/260,0/2 63,1/2 60,0/25,9 5,9 10,59,7 9,7 9,71,2 0,0 0,078,4 77,2 80,2

2.11.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: Luftschall: R' w = -10log 10 [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-64,3/10 + 10-78,8/10 + 10-70,4/10 + 10-80,2/10 + 10-77,0/10 + 10-76,6/10 + 10-78,4/10 + w 10 10-75,8/10 + 10-72,4/10 + 10-77,2/10] dB, R' = 61,9 dB. w u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog Trittschall: Korrekturwert K nach Teil 2, Gleichung 26: m' = 576,0 kg/m², m' = 456,0 kg/m², s f,m K = 0,6 + 5,5 * log (m' / m' ) = 1,2 dB. 10 s f,m K = 0,0 dB (Empfangsraum befindet sich unter dem Senderaum), T L' n,w = L n,eq,0,w

  • DL w
  • K - K T = 67,4 - 25,0 + 1,2 - 0,0 = 43,6 dB. u = 3,0 dB (Sicherheitszuschlag: Oberboden/Estrich OHNE Einbauten). prog

Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß (abzgl. u ): vorh. R' = 59,9 dB prog w Vorhandener bewerteter Norm-Trittschallpegel (zzgl. u ) vorh. L' = 46,6 dB prog n,w

2.11.8 Bauteilbewertung Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz: Die Anforderungen nach DIN 4109-1:2018-01, Tabelle 6, Zeile 1 sind erfüllt.

Projekt: 1831 Seite: 26/30

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3. Außenbauteile

3.1 AUSSENWAND 1: Neubau: Außenwand - 250 mm Stahlbeton 3.1.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Keine Anforderungen. 3.1.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen. 3.1.3 Bauteilquerschnitt

3.1.4 Bauteildefinition Trennbauteil nach DIN 4109 : 2016, mit horizontaler Schallübertragung. Aufbau des Massivbauteils:

  • 250 MM Bewehrter Beton (2.400 kg/m³). TRENNBAUTEIL: VSS: DR D,w = -6,0 dB, DR d,w = 0,0 dB, DR Dd,w = -6,0 dB, S = 10,00 m², m' = 600,0 kg/m², R = 57,6 dB. S Dd,w 3.1.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Außenluft (Lärmpegel)" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g

3.1.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log 10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Neubau: Außenwand - 250 mm Stahlbeton"R Dd63,6/263,6/2-6,057,6

3.1.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' w = -10log 10 [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-57,6/10] dB, w 10 R' = 57,6 dB. w u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog

Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: vorh. R' = 55,6 dB w

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3.2 AUSSENWAND 2: Bestand: Außenwand - 300 mm Stahlbeton 3.2.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Keine Anforderungen. 3.2.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen. 3.2.3 Bauteilquerschnitt

3.2.4 Bauteildefinition Trennbauteil nach DIN 4109 : 2016, mit horizontaler Schallübertragung. Aufbau des Massivbauteils:

  • 300 MM Bewehrter Beton (2.400 kg/m³). TRENNBAUTEIL: VSS: DR D,w = -6,0 dB, DR d,w = 0,0 dB, DR Dd,w = -6,0 dB, S = 10,00 m², m' = 720,0 kg/m², R = 60,1 dB. S Dd,w

3.2.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Außenluft (Lärmpegel)" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g 3.2.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log 10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Bestand: Außenwand - 300 mm Stahlbeton"R Dd66,1/266,1/2-6,060,1

3.2.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' w = -10log 10 [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-60,1/10] dB, w 10 R' = 60,1 dB. w u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog

Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: vorh. R' = 58,1 dB w

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3.3 DACH 1: Neubau: Flachdach 3.3.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Keine Anforderungen. 3.3.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen. 3.3.3 Bauteilquerschnitt

3.3.4 Bauteildefinition Trennbauteil nach DIN 4109 : 2016, mit vertikaler Schallübertragung. Aufbau des Massivbauteils:

  • 250 MM Bewehrter Beton (2.400 kg/m³). TRENNBAUTEIL: VSS: DR D,w = -6,0 dB, DR d,w = 0,0 dB, DR Dd,w = -6,0 dB, S = 10,00 m², m' = 600,0 kg/m², R = 57,6 dB, L = 0,0 dB. S Dd,w n,w

3.3.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Außenluft (Lärmpegel)" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g 3.3.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log 10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Neubau: Flachdach"R Dd63,6/263,6/2-6,057,6

3.3.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' w = -10log 10 [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-57,6/10] dB, w 10 R' = 57,6 dB. w u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog

Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: vorh. R' = 55,6 dB w

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3.4 DACH 2: Bestand: Flachdach 3.4.1 Öffentlich-rechtlich verlangter Schallschutz Keine Anforderungen. 3.4.2 Zivilrechtlich verlangter oder freiwillig vereinbarter Schallschutz Keine Anforderungen. 3.4.3 Bauteilquerschnitt

3.4.4 Bauteildefinition Trennbauteil nach DIN 4109 : 2016, mit vertikaler Schallübertragung. Aufbau des Massivbauteils:

  • 240 MM Bewehrter Beton (2.400 kg/m³). TRENNBAUTEIL: VSS: DR D,w = -6,0 dB, DR d,w = 0,0 dB, DR Dd,w = -6,0 dB, S = 10,00 m², m' = 576,0 kg/m², R = 57,1 dB, L = 0,0 dB. S Dd,w n,w

3.4.5 Angeschlossene Flanken Senderaum: "Außenluft (Lärmpegel)" Empfangsraum: "Raum 2" FLANKE 1: "Flanke 1 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 2: "Flanke 2 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 3: "Flanke 3 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g FLANKE 4: "Flanke 4 ": Nicht berücksichtigt (l = 0). g 3.4.6 Übersicht der Rechengrößen:

BauteilÜber- tragungs- wegR /2 i,w dBR /2 j,w dBK i,j dB10log 10 (S/l) dBDR w dBR ij,w dB
TBT: "Bestand: Flachdach "R Dd63,1/263,1/2-6,057,1

3.4.7 Berechnung der Vergleichsgrößen: R' w = -10log 10 [10-RDd,w/10 + S 10-RFf,w/10 + S 10-RDf,w/10 + S 10-RFd,w/10] dB, R' = -10log [10-57,1/10] dB, w 10 R' = 57,1 dB. w u = 2,0 dB (Sicherheitsabschlag). prog

Vorhandenes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß: vorh. R' = 55,1 dB w

Projekt: 1831 Seite: 30/30

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ANLAGE 2 - 3

Berechnung zur Schalldämmung von Fenstern

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ANLAGE 2: Schalldämmung von Fenstern nach DIN 4109-1:2018-01

Projekt: GS Rosa Luxemnburg Halle (Saale) Projektnummer: 1831

Nutzungsart: Wohnräume, Übernachtungsräume in Beherbergungsstätten, Unterrichtsräume
Raume d e a ps ps ua rd f G ü Sd ü S t h c ri r e t n Ud r o N t h c ri r e t n Ud r o N o r ü B
g n u r e d r o nf AMaßgeblicher Außenlärmpegel L [dB] a66666464
Korrektur nach Raumart K [dB] Raumart30303035
erforderliches gesamtes bew. Bau-Schalldämm-Maß erf. R' = L - K (DIN 4109-1:2018-01, Gl. 6) w,ges a Raumart36363430
e ri et m o e g m u a Rgesamte Fassadenfläche S [m²] S20,520,620,620,5
Gesamtfläche Fenster S [m²] F13,213,213,213,2
Fläche Wand S [m²] W7,37,37,37,3
Grundfläche des Raumes S [m²] G35,057,157,141,0
Korrekturfaktor K (DIN 4109-2:2018-01, Gl. 33) AL-1,3-3,5-3,5-2,0
g n u m m ä d all h c Sbewertetes Schalldämm-Maß der Wand R [dB] w,Wand50555555
bewertetes Schalldämm-Maß des Fensters R [dB] w,Fenster35333129
bewertete Norm-Schallpegeldifferenz eines Lüfterelements D [dB] n,e,w48464442
Anzahl an Lüfterelementen pro Raum n e1111
s ei w h c a N r e h c s ri e n h c e rgesamtes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß der Fassade R' (Wand + Fenster + Lüfter) [dB] w,ges36,734,732,730,7
R' - 2 dB (Sicherheitsbeiwert u ) w,ges prog34,732,730,728,7
erf. R' + K w,ges AL34,732,530,528,0
R' - 2 dB ≥ erf. R' + K w,ges w,ges AL (DIN 4109-2:2018-01, Gl. 32)e rfüllterfüllterfüllterfüllt

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ANLAGE 3: Schalldämmung von Fenstern nach DIN 4109-1:2018-01

Projekt: GS Rosa Luxemburg Halle (Saale) Projektnummer: 1831

Nutzungsart: Wohnräume, Übernachtungsräume in Beherbergungsstätten, Unterrichtsräume
Musikeil e s ut mt a b an se eß gu Ae d a s s a df ü Se d a s s a stf e W
g n u r e d r o nf AMaßgeblicher Außenlärmpegel L [dB] a6564
Korrektur nach Raumart K [dB] Raumart3030
erforderliches gesamtes bew. Bau-Schalldämm-Maß erf. R' = L - K (DIN 4109-1:2018-01, Gl. 6) w,ges a Raumart3534
e ri et m o e g m u a Rgesamte Fassadenfläche S [m²] S71,541,030,5
Gesamtfläche Fenster S [m²] F32,313,918,5
Fläche Wand S [m²] W39,227,212,0
Grundfläche des Raumes S [m²] G150,0
Korrekturfaktor K (DIN 4109-2:2018-01, Gl. 33) AL-2,2
n e g n u m m ä d all h c Sbewertetes Schalldämm-Maß der Wand R [dB] w,Wand (+ Korrekturfaktor K ) LPB555556
bewertetes Schalldämm-Maß des Fensters R [dB] w,Fenster3331
Korrekturfaktor K (DIN 4109-2:2018-01, 4.4.1) LPB1
bewertete Norm-Schallpegeldifferenz eines Lüfterelements D [dB] n,e,w4644
Anzahl an Lüfterelementen pro Fassadenfläche n e11
s ei w h c a N r e h c s ri e n h c e rgesamtes bewertetes Bau-Schalldämm-Maß der Fassade R' (Wand + Fenster + Lüfter) [dB] w,ges35,737,534,0
R' - 2 dB (Sicherheitsbeiwert u ) w,ges prog33,7
R' + K w,ges AL32,8
R' - 2 dB ≥ erf. R' + K w,ges w,ges AL (DIN 4109-2:2018-01, Gl. 32)e r füllt !
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