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Straßenbauvorhaben „Umgestaltung der Hanauer Landstraße zwischen Grusonstraße und Ferdinand-Happ-Straße“
Grundleistungen der HOAI (STUFE 1)
| Objektplanung für Verkehrsanlagen nach HOAI § 47 Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung | |||
|---|---|---|---|
| Leistungstext | Leistung max. AN Grundleis- Leistungs- tungen bewertung v. H. v. H. | ||
| 1 | 2 | 3 | 4 |
| a) Klären der Aufgabenstellung auf Grund der Vorgaben oder der Bedarfsplanung des Auftraggebers unter Berücksichtigung der „Beschreibung der Planungsaufgaben und Pla- nungsziele“ b) Ermitteln der Planungsrandbedingungen sowie Beraten zum gesamten Leis- tungsbedarf Zusammenstellen der die Aufgabe beeinflussenden Planungsabsichten. Hierzu gehören insbesondere auch örtliche Planungen wie z.B.: - Bauleitplanung - Verkehrsentwicklungsplanung - Regional- und Landschaftsplanung - Lärmaktionspläne - Luftreinhaltepläne - wasserwirtschaftliche Fachplanungen - Planungen Dritter - Aufzeigen des Leistungsumfanges und der erforderlichen Vorarbeiten c) Formulieren von Entscheidungshilfen für die Auswahl anderer an der Planung fachlich Beteiligter Ermitteln des Umfanges der erforderlichen Fachbeiträge (z.B. Vermessungsleis- tungen, Immissionsschutz, städtebaulicher Beitrag, denkmalpflegerischer Bei- trag, verkehrsplanerische Leistungen, Baugrunduntersuchung etc.) d) Ortsbesichtigung Durchführen von Ortsbesichtigungen zum Abschätzen der erforderlichen Leis- tung. Über die Auswertung der beschafften Unterlagen hinaus, sind alle dort nicht erfassten, für die Bearbeitung des Projektes bedeutsamen Gegebenheiten in der Örtlichkeit zu erkunden. e) Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse Beschreibung des Ist-Zustandes Beschreibung des Planungszieles in Abstimmung auf die weitere Bearbeitung Aufzeigen aller Sachverhalte, die die Maßnahme / das Objekt beeinflussen Erarbeiten eines Arbeits- und Terminplanes unter Berücksichtigung der Fachbei- träge | 0,2 0,5 0,3 0,5 0,5 | 0,2 0,5 0,3 0,5 0,5 | |
| Bewertung Leistungsphase 1: | 2 | 2 |
66-2026-00047 Stand: 06/2026 Anlage 1 Leistungsbeschreibung
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| Objektplanung für Verkehrsanlagen nach HOAI § 47 Leistungsphase 2: Vorplanung (Projekt- und Planungsvorbereitung) | |||
|---|---|---|---|
| Leistungstext | Leistung max. AN Grundleis- Leistungs- tungen bewertung v. H. v. H. | ||
| 1 | 2 | 3 | 4 |
| a) Beschaffen und Auswerten amtlicher Karten Beschaffen und Auswerten der zur Lösung der Aufgabenstellung notwendigen Unterlagen nach Abstimmung mit dem Auftraggeber, sowie Durchführen ergän- zender örtlicher Erkundungen (Abgleich mit der Örtlichkeit). - Katasterdaten beschaffen, soweit nicht aus der vorlaufenden planungsbegleiten- den Vermessung vorliegend - Bauleitpläne - Auswerten der Bestandspläne über o Verkehrsanlagen einschl. Ingenieurbauwerke o wassertechnische Anlagen o verkehrstechnische Anlagen o Ver- und Entsorgungsleitungen o Baumbestand o denkmalgeschützte Anlagen o städtebauliche Situation (in Ortslagen) o - Auswerten der Planungen Dritter, welche die Aufgabenstellung beeinflussen, über Verkehrsanlagen einschl. Ingenieurbauwerke wassertechnische Anlagen verkehrstechnische Anlagen Ver- und Entsorgungsleitungen Bauleitplanungen städtebauliche Vorhaben (in Ortslagen) - Auswerten von vorliegenden Verkehrsdaten in Analyse und Prognose Verkehrsmengen (Verkehrszusammensetzung, zeitliche Verteilung) bekannte Störungen im Verkehrsablauf Unfälle Geschwindigkeiten ÖPNV Fußgänger- und Radfahreraufkommen, ruhender Verkehr b) Analysieren der Grundlagen Durchführen von zur Lösung der Aufgabenstellung erforderlichen Erkundungen, z.B. Nutzung angrenzender Flächen (in Ortslagen: vorhandene Anliegernutzun- gen sowie Nutzung und Gestaltung des Straßenraumes), Ver- und Entsorgungs- leitungen. Erfassen der örtlichen Gegebenheiten durch eine Bilddokumentation. Dokumentieren von Mängeln im funktionalen und gestalterischen Bereich; Män- gelanalyse. c) Abstimmen der Zielvorstellungen auf die öffentlich- rechtlichen Randbedingun- gen sowie Planungen Dritter Konkretisieren der Planungsziele unter Berücksichtigung der Randbedingungen und der Fachbeiträge (z.B. UVS bzw. in Ortslagen: städtebaulicher Fachbeitrag). d) Untersuchen von Lösungsmöglichkeiten mit ihren Einflüssen auf bauliche und konstruktive Gestaltung, Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit unter Beachtung der Umweltverträglichkeit In Ortslagen sind weiterhin die städtebaulichen Randbedingungen zu beachten. e) Erarbeiten eines Planungskonzepts einschließlich Untersuchung favorisierten | 0,5 0,5 1 1 8 | 0,5 0,5 1 1 8 |
66-2026-00047 Stand: 06/2026 Anlage 1 Leistungsbeschreibung
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Variante nach gleichen Anforderungen mit zeichnerischer Darstellung und Be- wertung unter Einarbeitung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Betei- ligter Untersuchen der Lösungen in Lage und Höhe. Ausarbeiten maßgebender Straßenquerschnitte. Voruntersuchen der Knotenpunkte im Maßstab 1 : 100 auf Durchführbar- keit, sowie Skizzieren verschiedener Lösungsmöglichkeiten und Erläutern der wesentlichen Vor- und Nachteile. Überschlägige Mengen- und Kostenermittlung der Varianten anhand von Erfah- rungswerten.
Überschlägige verkehrstechnische Bemessung der Verkehrsanlage Leistungsnachweis des gewählten (favorisierten) Querschnitts
Ermitteln der Schallimmissionen von der Verkehrsanlage an kritischen Stellen nach Tabellenwerten
Untersuchen der möglichen Schallschutzmaßnahmen, ausgenommen detaillierte schalltechnische Untersuchungen Ermitteln der Schallimmissionen an kritischen Stellen anhand der Nomogramme im Anhang der RLS oder eines stark vereinfachten Straßen- und Geländemo- dells.
f) Klären und Erläutern der wesentlichen fachspezifischen Zusammenhänge, Vor- gänge und Bedingungen Aufzeigen der wesentlichen fachspezifischen Sachverhalte, die die Aufgaben- 1 1 stellung beeinflussen mit Angabe der Konsequenzen für die Aufgabenstellung. Festlegung der Vorzugsvariante
g) Vorabstimmen mit Behörden und anderen an der Planung fachlich Beteiligten über die Genehmigungsfähigkeit, gegebenenfalls Mitwirken bei Verhandlungen über die Bezuschussung und Kostenbeteiligung Vorabstimmen und Erläutern der Vorzugsvariante auf der Grundlage des Pla- 1 1 nungskonzeptes mit Behörden (z. B. Kommunen, Wasserbehörden, Umweltäm- ter) und fachlich Beteiligten (z. B:.SiGeKo, Geologie, UVS, Artenschutz) für die Vorzugsvariante
h) Mitwirken beim Erläutern des Planungskonzepts gegenüber Dritten an bis zu 2 Terminen 1 1 Protokollieren der Besprechungstermine, Vor- und Nachbereitung der Termine inkl. Verschicken von Unterlagen und An- und Abfahrten
i) Überarbeiten des (favorisierten) Planungskonzepts nach Bedenken und Anre- gungen der Gremien (z. B. Koordinierungsgruppe Verkehr - KGV) Erstellung eines groben Rahmenterminplanes für die Planung und Umsetzung der Vorzugsvariante unter Berücksichtigung der Fachbeiträge 2 2 Einarbeiten der vorgebrachten Anregungen und Hinweise sowie des Ergebnis- ses des Sicherheitsaudits in das Planungskonzept in Abstimmung mit dem Auf- traggeber
j) Bereitstellen von Unterlagen als Auszüge aus der Voruntersuchung zur Verwen- 1 1 dung für ein Raumordnungsverfahren
k) Kostenschätzung, Vergleich mit den finanziellen Rahmenbedingungen Ermitteln der überschlägigen Mengen Schätzen der Kosten für jede Variante anhand von Erfahrungswerten in Abstim- mung mit dem Auftraggeber und Vergleich mit den Kosten aus der Bedarfspla- nung Die Kostenschätzung ist gemäß folgender Kostengruppen/Gewerke zu ermitteln: 2 2
- Straßenbau mit Ausstattung -Gliederung auf Basis Stamm-LV des ASE
- Gleisanlagen (ggf.)
- Signalanlagen (ggf.)
- Grünflächen (ggf.)
- Unvorhergesehenes
l) Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren 1 1 Zusammenstellen der Vorplanungsergebnisse in schriftlicher und zeichnerischer 66-2026-00047 Stand: 06/2026 Anlage 1 Leistungsbeschreibung
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Form (Übersichtskarte, Übersichtslageplan, Übersichtshöhenplan, vereinfachter Regelquerschnitt) mit Erläuterung der endgültigen Vorzugsvariante. Es ist dar- zustellen, welche Varianten betrachtet wurden, aus welchem Grund sie unter- sucht wurden und welche Varianten aus welchem Grund wieder fallengelassen wurden.
Bewertung Leistungsphase 2: 20 20
Besondere Leistungen der HOAI (STUFE 1)
| Leistungsbild „Bestandstrassenplan (nach Vorgaben des AG)“ | |||
|---|---|---|---|
| Leistungstext | Leistung max. AN Grundleis- Leistungs- tungen bewertung v. H. v. H. | ||
| 1 Bestandstrassenplan Hinweise des Merkblattes für Abläufe bei Gesamtleitungstrassenplänen (verfüg- bar unter www.frankfurt.de) sind grundsätzlich zu beachten. Beschaffen der kostenlosen aktuellen Bestandsunterlagen (in PDF) von allen Ver- und Entsorgungsträgern (der erforderliche "Laufschein" wird vom Amt für Straßenbau und Erschließung, Abteilung 66.13 ausgestellt). Alle Bestandstras- sen sind auf dieser Basis zu erstellen (DWG-Format, M 1:100) Die bestehende Straßenentwässerungsleitung auf Grundlage der Kamerabefah- rung und der Unterlagen (in PDF) der Stadtentwässerung auswerten, bereinigen und graphisch inkl. der Schadstellen in den Bestandstrassenplan in DWG eintra- gen. Aufbereitung der Grundlagenpläne für die Trassenplanung (Entfernung der stö- renden Beschriftung und Darstellungen, evtl. Umsetzen der Beschriftung etc.), Abgleich und ggf. Anpassung mit der Bestandsvermessung Vervielfältigung der erforderlichen Anzahl der Pläne für die Abstimmungen (bis zur 10 Termine). | 2 | 3 | 4 |
| Bewertung: | psch | psch |
66-2026-00047 Stand: 06/2026 Anlage 1 Leistungsbeschreibung
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Grundleistungen der HOAI (OPTIONAL)
| Objektplanung für Verkehrsanlagen nach HOAI § 47 Leistungsphase 3: Entwurfsplanung | |||
|---|---|---|---|
| Leistungstext | Leistung max. AN Grundleis- Leistungs- tungen bewertung v. H. v. H. | ||
| 1 | 2 | 3 | 4 |
a) Erarbeiten des Entwurfs auf Grundlage der Vorplanung durch zeichnerische Darstellung im erforderlichen Umfang und Detaillierungsgrad unter Berücksichti- gung aller fachspezifischen Anforderungen, Bereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die anderen an der Planung fachlich Beteiligten, sowie Integration und Koordination der Fachplanungen Stufenweises Ausarbeiten der Verkehrsanlage in zeichnerischer und rechneri- scher Form unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderungen:
- Überarbeiten des Übersichtslageplanes
- Bearbeiten der Querschnitte der Verkehrsanlage (in Ortslagen: Bearbeiten der Querschnitte des gesamten Straßenraums) im 10 10 Maßstab 1 : 50
- Ausarbeiten des Lageplanes der Verkehrsanlage (in Ortslagen: Mit Darstellung des gesamten Straßenraumes) im Maßstab 1 : 100 einschl. aller Knotenpunkte und etwaiger Folgemaßnahmen
- Ausarbeiten der Höhenpläne im Maßstab 1 : 250/25 für die Ver- kehrsanlage sowie für die kreuzenden und einmündenden Straßen.
- Ausarbeiten der Querprofile im Maßstab 1 : 25 unter Berücksich- tigung von Zwangspunkten wie Zufahrten und Zugänge, vorhandene und ge- plante Ver- und Entsorgungsanlagen. Entwerfen der Straßenentwässerung; Bemessen und Eintragen in den Straßen- entwurf.
b) Erläuterungsbericht unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter 2 2 mit Gliederung entsprechend den „Richtlinien für die Gestaltung von einheitli- chen Entwurfsunterlagen im Straßenbau – RE 2012“
c) Fachspezifische Berechnungen, ausgenommen Berechnungen aus anderen Leistungsbildern Nachweise der Leistungsfähigkeit der Verkehrsanlage, insbesondere der Kno- 1 1 tenpunkte nach HBS (Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanla- gen)
d) Ermitteln der zuwendungsfähigen sowie der nicht zuwendungsfähigen Kosten, Mitwirken beim Aufstellen des Finanzierungsplans sowie Vorbereiten der Anträ- 0,5 0,5 ge auf Finanzierung.
e) Mitwirken beim Erläutern des vorläufigen Entwurfs gegenüber Dritten an bis zu 3 Terminen, Überarbeiten des vorläufigen Entwurfs auf Grund von Bedenken und Anregungen Termin vorbereiten (Vorschlag zum Besprechungsablauf; Erläuterung des Ent- 1,5 1,5 wurfs), Protokollführung, Termin nachbereiten Einarbeiten der Ergebnisse der vorgebrachten Anregungen und Hinweise in den Entwurf Erläutern des Entwurfs vor politischen Gremien und Bürgerversammlungen
f) Vorabstimmen der Genehmigungsfähigkeit mit Behörden und anderen an der Planung fachlich Beteiligten 1 1 Erläutern des Entwurfs und Verhandeln mit Behörden u. a. an der Planung fach- lich Beteiligten über die Genehmigungsfähigkeit
66-2026-00047 Stand: 06/2026 Anlage 1 Leistungsbeschreibung
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Einarbeiten der Ergebnisse der Fachbeiträge in den Entwurf z.B.:
- Verkehrstechnischer Fachbeitrag
- In Ortslagen: städtebaulicher Fachbeitrag
- Immissionstechnischer Fachbeitrag
- Geotechnischer Fachbeitrag
- Naturschutzrechtlicher Fachbeitrag Sicherheitsaudit
g) Kostenberechnung*) einschließlich zugehöriger Mengenermittlung, Vergleich der Kostenberechnung mit der Kostenschätzung Detaillierte Ermittlung der Mengen als Grundlage für die Kostenberechnung Berechnen der Kosten
- Erkunden von Einheitspreisen
- Gliedern der Kostenberechnung nach AKVS (Anweisung zur Kosten- 2 2 ermittlung und Veranschlagung von Straßenbaumaßnahmen) oder nach Anga- ben des Auftraggebers
- Übernehmen und Einarbeiten der Ergebnisse der gesonderten Kosten- berechnungen (z.B. LBP, Immissionsschutz, Verkehrstechnik) Kostenkontrolle durch Vergleich der Kostenberechnung mit der Kostenschät- zung aus Leistungsphase 2
h) Überschlägige Festlegung der Abmessungen von Ingenieurbauwerken 0,5 0,5
i) Ermitteln der Schallimmissionen von der Verkehrsanlage nach Tabellenwerten; Festlegen der erforderlichen Schallschutzmaßnahmen an der Verkehrsanlage, gegebenenfalls unter Einarbeitung der Ergebnisse detaillierter schalltechnischer Untersuchungen und Feststellen der Notwendigkeit von Schallschutzmaßnah- 0,5 0,5 men an betroffenen Gebäuden Überschlägige Ermittlung der Schallimmissionen an kritischen Stellen insbeson- dere an betroffenen Gebäuden nach Diagrammen oder vergleichbaren Rechen- verfahren und Aussagen zur Notwendigkeit von Schallschutzmaßnahmen
j) Rechnerische Festlegung des Objekts Berechnen der Achshauptpunkte
- für Achsen der durchgehenden Strecke
- für Achsen der kreuzenden Strecken
- für Achsen der begleitenden Strecken Berechnen der Achskleinpunkte
- für Achsen der durchgehenden Strecke, Intervall : 5 m
- für Achsen der kreuzenden Strecken, Intervall : 2 m
- für Achsen der begleitenden Strecken, Intervall : 5 m Berechnen der lagemäßigen Abhängigkeiten zweier Achsen als
- senkrechte Abstände 3 3
- Schnittpunkte
- Trenninselspitzen
- korrespondierende Querprofile
- eine Verziehung, deren Abstände an den Stationen der Querprofile er- mittelt werden Ermitteln der Sichtverhältnisse
- für durchgehende Strecke
- für kreuzende Strecken
- für begleitende Strecken
- für höhenfreie Knoten
k) Darlegen der Auswirkungen auf Zwangspunkte 0,5 0,5
l) Nachweis der Lichtraumprofile 0,5 0,5
m) Ermitteln der wesentlichen Bauphasen unter Berücksichtigung der Verkehrslenkung und der Aufrechterhaltung des Betriebes während der Bauzeit Überschlägiges Untersuchen und graphisches Darstellen des geplanten Bauab- laufes unter Berücksichtigung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Be- 1 1 teiligter im Hinblick auf
- die Übergänge vom Projekt auf den Bestand
- die Umfahrungen von örtlichen Arbeitsstellen
- die Verkehrsführung für das Projekt während der Bauzeit 66-2026-00047 Stand: 06/2026 Anlage 1 Leistungsbeschreibung
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n) Bauzeiten- und Kostenplan Überschlägiges Ermitteln der Bauzeit und Erstellen eines Bauzeitenplans. Der Bauablauf ist unter Berücksichtigung natur- und umweltschutzfachlicher so- wie anderer Erfordernisse, z.B. arbeitsschutzrechtlicher Regelungen, festzule- 0,5 0,5 gen. Aufstellen eines Finanzierungsplans und Ermittlung des jährlichen Mittelbedarfs. Ermittlung der Verteilung der Gesamtkosten auf die beteiligten Kostenträger gemäß gesetzlicher Regelungen oder sonstigen Vereinbarungen mit Dritten
o) Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse 0,5 0,5 Zusammenstellen des endgültigen Entwurfes mit Ergänzung der zusätzlich erar- beiteten Entwurfsunterlagen
Bewertung Leistungsphase 3: 25 25 *) Zur Erstellung der Kostenberechnung ist Folgendes zu beachten (analog Lph. 6, Leistungsverzeichnis): ➢ als Basis ist das jeweils aktuelle Stamm-LV des ASE zu verwenden; ➢ die Struktur des Stamm-LVs sowie die Nummerierung der Positionen sind generell beizubehalten; ➢ Freitext-Positionen sind in die Struktur des Stamm-LVs einzubinden und über die Nummerierung kennt- lich zu machen (ggf. mit Index); ➢ das LV ist vollständig zu bepreisen und mit Preisen zu exportieren; ➢ mengenabhängige und von den projektspezifischen Rahmenbedingungen abhängige EPs sind mittels der Preisdatenbank zu überprüfen und ggf. anzupassen; ➢ das LV ist durchgängig im XML 3.0 - Format zu exportieren.
| Objektplanung für Verkehrsanlagen nach HOAI § 47 Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung (Planfeststellungsunterlagen) | |||
|---|---|---|---|
| Leistungstext | Leistung max. AN Grundleis- Leistungs- tungen bewertung v. H. v. H. | ||
| 1 | 2 | 3 | 4 |
a) Erarbeiten und Zusammenstellen der Unterlagen für die erforderlichen öffentlich- rechtlichen Verfahren oder Genehmigungsverfahren einschließlich der Anträge auf Ausnahmen und Befreiungen, Aufstellen des Bauwerkverzeichnisses unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter 2 2 Aufbereiten der Entwurfsunterlagen für das öffentlich-rechtliche Genehmigungs- verfahren Aufstellen des Regelungsverzeichnisses gemäß RE 2012
b) Erstellen des Grunderwerbsplanes und des Grunderwerbsverzeichnisses unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter Aufstellen eines eigenständigen Grunderwerbsplanes; 2 2 Darstellen der zu erwerbenden, vorübergehend in Anspruch zu nehmenden und dauernd beschränkten Flächen im Grunderwerbsplan Aufstellen des Grunderwerbsverzeichnisses gemäß RE 2012
c) Vervollständigen und Anpassen der Planungsunterlagen, Beschreibungen und Berechnungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter Aufbereiten der Entwurfsunterlagen aus der Leistungsphase 3 für das öffentlich- rechtliche Genehmigungsverfahren in Hinblick auf z. B.
- Übersichtslageplan
- Straßenquerschnitte
- Querprofile 1 2
- Lagepläne
- Höhenpläne
- Umwelt- und Naturschutz
- Wasserrechtliche Belange
- Vom Auftraggeber benannte Sonderpläne:
Darstellen der Ver- und Entsorgungsleitungen in den Lageplänen
66-2026-00047 Stand: 06/2026 Anlage 1 Leistungsbeschreibung
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in gesonderten Plänen Überarbeiten des Erläuterungsberichtes für das öffentlich-rechtliche Genehmi- gungsverfahren Vorbereiten der Vervielfältigung Überarbeiten der Unterlagen bei Auflagen / erforderlichen Änderungen im Ge- nehmigungsverfahren
d) Abstimmen mit Behörden Verhandeln mit Behörden und Einholung der Genehmigung (z.B. wasserrechtli- 1 1 che Genehmigung)
e) Mitwirken in Genehmigungsverfahren einschließlich der Teilnahme an bis zu 4 Erläuterungs-, Erörterungsterminen 1 1 Teilnahme an Bürgersprechstunden und Erörterungsterminen Protokollführung; Vor- und Nachbereitung der Termine
f) Mitwirken beim Abfassen von Stellungnahmen zu Bedenken und Anregungen in 1 1 bis zu 10 Kategorien
Bewertung Leistungsphase 4: 8 8
66-2026-00047 Stand: 06/2026 Anlage 1 Leistungsbeschreibung
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| Objektplanung für Verkehrsanlagen nach HOAI § 47 Leistungsphase 5: Ausführungsplanung | |||
|---|---|---|---|
| Leistungstext | Leistung max. AN Grundleis- Leistungs- tungen bewertung v. H. v. H. | ||
| 1 | 2 | 3 | 4 |
a) Erarbeiten der Ausführungsplanung auf Grundlage der Ergebnisse der Leis- tungsphasen 3 und 4 unter Berücksichtigung aller fachspezifischen Anforderun- gen und Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter bis zur ausführungsreifen Lösung Durcharbeiten der Ergebnisse der Leistungsphasen 3 und 4 (stufenweise Erar- beitung und Darstellung der Lösung) unter Berücksichtigung aller fachspezifi- schen Anforderungen und Verwendung der Fachbeiträge bis zur ausführungsrei- fen Lösung. Hierzu gehört auch das Zusammenstellen, Auswerten und Berück- 4 4 sichtigen der umweltrelevanten Vorgaben, die sich aus dem allgemeinen Um- weltrecht ergeben. Zu den auszuwertenden Unterlagen gehören neben dem Planfeststellungsbeschluss mit seinen Anlagen (insbesondere der LBP, das Bauwerksverzeichnis, Grunderwerbsplan und Grunderwerbsverzeichnis) auch die Unterlagen zur FFH-VP sowie Vereinbarungen mit Dritten. Ermitteln des Leistungsumfangs und Festlegen ergänzender Fachleistungen in Abstimmung mit dem Auftraggeber.
b) Zeichnerische Darstellung, Erläuterungen und zur Objektplanung gehörige Be- rechnungen mit allen für die Ausführung notwendigen Einzelangaben einschließ- lich Detailzeichnungen in den erforderlichen Maßstäben Berechnungen:
- Berechnen des Deckenbuches o für durchgehende Strecke, Intervall : 5 m o für kreuzende Strecken, Intervall : 2 m o für begleitende Strecken, Intervall : 5 m o zusätzlich an den Stationen der im Intervall nicht erfassten Querprofile
- Berechnen des Planumsbuches o für durchgehende Strecke o für kreuzende Strecken o für begleitende Strecken
- Nachvollziehbare Ermittlung der Mengen für die geplante Bauleistung anhand der vorliegenden Bestands- und Ausführungsunterlagen einschließlich Massenbilanz für die Kostenfortschreibung.
Entwurfsunterlagen 8 8
- Aufbereiten der Entwurfsunterlagen für die Ausführung o Übersichtslageplan, M 1 : 500 o Straßenquerschnitte, M 1 : 50 o Lagepläne, M 1 : 100 o Höhenpläne, M 1 : 250/25 o vom Auftraggeber genannte Sonderpläne: o Detailpläne nach technischer Erfordernis, o Deckenhöhenplan M 1 : 100 o Absteckplan M 1 : 100 o Bestandsvermessung M 1: 100, o
- Aufbereiten der Querprofile für die Ausführung
- Herstellen sonstiger Pläne o Knotendetailpläne o Schutz- und Leiteinrichtungen o Markierungs- und Beschilderungspläne Sonstige vom Auftraggeber benannte Planunterlagen:
66-2026-00047 Stand: 06/2026 Anlage 1 Leistungsbeschreibung
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Abrechnungspläne auf Basis den aktuellen Förderregeln des Landes Hessen (M 1 : 100)
c) Bereitstellen der Arbeitsergebnisse als Grundlage für die anderen an der Pla- nung fachlich Beteiligten und Integrieren ihrer Beiträge bis zur ausführungsreifen Lösung 2 2 Abstimmen aller Unterlagen mit dem Auftraggeber und anderen an der Planung fachlich Beteiligten (z.B. Planer des LAP, Baugrundgutachter, Ver- und Entsorgungsunternehmen)
d) Vervollständigen der Ausführungsplanung während der Objektausführung 1 1 einschließlich des Verkehrsführungskonzeptes
Bewertung Leistungsphase 5: 15 15
| Objektplanung für Verkehrsanlagen nach HOAI § 47 Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe | |||
|---|---|---|---|
| Leistungstext | Leistung max. AN Grundleis- Leistungs- tungen bewertung v. H. v. H. | ||
| 1 | 2 | 3 | 4 |
a) Ermitteln von Mengen nach Einzelpositionen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter Genaue und nachvollziehbare Mengenermittlung für die geplante Bauleistung einschließlich Massenbilanz und Zuordnung entsprechend der Gliederung des 5 5 Leistungsverzeichnisses (LV) sowie nach Einzelpositionen als Grundlage für das Aufstellen der Leistungsbeschreibung Abstimmung mit dem AG zur grundsätzlichen Gliederung der Vergabeunterlagen in Abschnitte (Lose) und wesentliche Ausführungsphasen
b) Aufstellen der Vergabeunterlagen, insbesondere Anfertigen der Leistungsbe- schreibungen mit Leistungsverzeichnissen*) sowie der Besonderen Vertragsbe- dingungen Aufstellen der Vergabeunterlagen auf der Grundlage der Ergebnisse der voraus- gehenden Leistungsphasen sowie unter Berücksichtigung der Auflagen aus ei- nem Genehmigungsverfahren und Vereinbarungen mit Dritten 2 2 Erstellen des Vergabevermerkes Aufstellen der Leistungsbeschreibung mit Baubeschreibung (Gliederung nach HVA-B StB) und Leistungsverzeichnis sowie Erstellen von Ausschreibungsplä- nen (jeweils neutralisiert ohne Hinweis auf Planungsbüro) Die für die Ausschreibung erforderlichen Vordrucke sind zu ergänzen und sämt- liche Vergabeunterlagen zusammenzustellen.
c) Abstimmen und Koordinieren der Schnittstellen zu den Leistungsbeschreibun- gen der anderen an der Planung fachlich Beteiligten Werden für die hier zu erstellenden Vergabeunterlagen noch weitere Bautätig- keiten durch den AG beauftragt bzw. die Beauftragung vorbereitet, sind diese Bautätigkeiten mit den zu beschreibenden Leistungen abzugleichen. 0,5 0,5 Auswirkungen auf den Bauablauf sind zu erfassen und zu optimieren. Ände- rungsmöglichkeiten in den anderen Bauausschreibungen sind dem AG aufzu- zeigen (z.B. zum Vermeiden von Mehrfachbeauftragungen). Aufnahme der Ergebnisse aus Abstimmung und Koordination der anderen Leis- tungsbeschreibungen in die zu erstellende Leistungsbeschreibung.
d) Festlegen der wesentlichen Ausführungsphasen Festlegen der grundsätzlichen Gliederung der Vergabeunterlagen in Abschnitte 0,5 0,5 (Lose) und der wesentlichen Ausführungsphasen in Abstimmung mit dem AG.
e) Ermitteln der Kosten auf Grundlage der vom Planer (Entwurfsverfasser) bepreis- 1 1
66-2026-00047 Stand: 06/2026 Anlage 1 Leistungsbeschreibung
[Seite 11]
ten Leistungsverzeichnisse. Bepreisen des erstellten Leistungsverzeichnisses anhand ortsüblicher Preise
f) Kostenkontrolle durch Vergleich der vom Planer (Entwurfsverfasser) bepreisten Leistungsverzeichnisse mit der Kostenberechnung In der Kostenkontrolle festgestellte Abweichungen sind zu dokumentieren und zu 0,5 0,5 begründen. Die Kosten sind ggf. fortzuschreiben.
g) Zusammenstellen der Vergabeunterlagen Aufstellen der übrigen Unterlagen für die Vergabe von Bauleistungen Zusammenstellen der Verdingungsunterlagen für alle Leistungsbereiche 0,5 0,5 (für die eVergabe sind sämtliche Unterlagen digital zur Verfügung zu stellen).
Bewertung Leistungsphase 6: 10 10 *) Zur Erstellung der Leistungsverzeichnisse ist Folgendes zu beachten (analog Lph. 3, Kostenberechnung): ➢ als Basis ist das jeweils aktuelle Stamm-LV des ASE zu verwenden; ➢ die Struktur des Stamm-LVs sowie die Nummerierung der Positionen sind generell beizubehalten; ➢ Freitext-Positionen sind in die Struktur des Stamm-LVs einzubinden und über die Nummerierung kennt- lich zu machen (ggf. mit Index); ➢ das LV ist vollständig zu bepreisen und mit Preisen zu exportieren; ➢ mengenabhängige und von den projektspezifischen Rahmenbedingungen abhängige EPs sind mittels der Preisdatenbank zu überprüfen und ggf. anzupassen; ➢ das LV ist durchgängig im XML 3.0 - Format zu exportieren.
Besondere Leistungen der HOAI (Optional)
| Leistungsbild „Vermessungstechnische Leistungen (Planungsbegleitende Vermes- sung) Leistungsphase 4: Digitales Geländemodell“ | |||
|---|---|---|---|
| Leistungstext | Leistung max. AN Grundleis- Leistungs- tungen bewertung v. H. v. H. | ||
| 1 | 2 | 3 | 4 |
| a) Selektion der die Geländeoberfläche beschreibenden Höhenpunkte und Bruch- kanten aus der Geländeaufnahme b) Berechnung eines digitalen Geländemodells c) Ableitung von Geländeschnitten d) Darstellen der Höhen in Punkt-, Raster- oder Schichtlinienform e) Liefern der Pläne und Daten in analoger und digitaler Form | 5 1 2 1 1 | ||
| Bewertung: | 10 | (psch) |
66-2026-00047 Stand: 06/2026 Anlage 1 Leistungsbeschreibung
[Seite 12]
| Leistungsbild „Koordinierte Gesamttrassenplanung (nach Vorgaben des AG)“ | |||
|---|---|---|---|
| Leistungstext | Leistung max. AN Grundleis- Leistungs- tungen bewertung v. H. v. H. | ||
| 1 1. Trassenplanung Hinweise des Merkblattes für Abläufe bei Gesamtleitungstrassenplänen (verfüg- bar unter www.frankfurt.de) sind grundsätzlich zu beachten. Beschaffen der kostenlosen aktuellen Bestandsunterlagen (in PDF) von allen Ver- und Entsorgungsträgern (der erforderliche "Laufschein" wird vom Amt für Straßenbau und Erschließung, Abteilung 66.13 ausgestellt) zur Prüfung des vor- liegenden Bestandstrassenplanes. Alle Bestandstrassen sind auf dieser Basis zu aktualisieren. (DWG-Format, M 1:100) Auswertung der Werksmitteilung. Zeichnerische Darstellung der Planungen der Dritten (PDF) im Gesamtleitungstrassenplan im Maßstab (DWG, 1:100). Prüfen auf Konflikte/Kollisionen der geplanten und vorhandenen Trassen unter- einander sowie mit der Verkehrsanlage, Erstellen einer Konfliktmatrix, Lösen der Konflikte, Detailzeichnungen erstellen. Festlegung und Verortung von Suchschlitzerkundungen, Aufmaßerstellung und Dokumentation der Ergebnisse aus Suchschlitzerkundungen, Ergebnisse aus der Suchschlitzerkundung in Trassenplanung einarbeiten. Teilnahme am Abstimmungsverfahren (bis zu 10 Terminen) mit den Beteiligten. Ergebnisse aus den Koordinierungsbesprechungen grafisch einarbeiten und als Besprechungsgrundlage kontinuierlich zur Verfügung stellen. Erstellung der endgültigen Trassenpläne mit Eintragung der Straßenplanung und der Trassen-um- bzw. -neuverlegungen nach den Angaben der Ver- und Entsor- gungsträger sowie bis zu zehn Querschnitte (M 1:50) nach Information der Ver- und Entsorgungsträgern. Erstellung von Detailplänen der Straßenentwässerung bis Anschluss Hauptkanal. Antragstellung und Vervielfältigung der erforderlichen Anzahl der Pläne für die Freigabe der GLTP, Verteilung des freigegebenen GLTP. Vervollständigen und Fortschreiben der Planungsunterlagen inkl. Bestandstras- senplan während der gesamten Planung und Objektausführung. | 2 | 3 | 4 |
| Bewertung: | psch | psch |
| Leistungsbild „Koordinierung beteiligter Dritter* während der Planung“ | |||
|---|---|---|---|
| Leistungstext | Leistung max. AN Grundleis- Leistungs- tungen bewertung v. H. v. H. | ||
| 1 | 2 | 3 | 4 |
| a) Koordinierung beteiligter Dritter während der Planung/Vorbereitung Koordinierung der Ver- und Entsorgungsträger im Rahmen des koordinierten Gesamtleitungstrassenplanes. Koordinierung projektbeteiligter Dritter im Kontext der Gesamtbaumaßnahme. Koordinierung der Suchschlitzerkundung. Durchführung und Protokollierung der Koordinierungsbesprechungen und Projektbesprechungen. Untersuchung der Maßnahmen beteiligter Dritter auf | 5 | 5 |
66-2026-00047 Stand: 06/2026 Anlage 1 Leistungsbeschreibung
[Seite 13]
Machbarkeit im Kontext der Gesamtmaßnahme. Koordinierung zur Abstimmung der Bauphasenplanung. Erstellung eines Bauzeitenrahmenplanes für die Ausschreibung der Baumaßnahme (unter Berücksichtigung der Belange beteiligter Dritter).
Bewertung: 5 5
*) z.B. beteiligte Planungsbüros, Ver- oder Entsorgungsträger, Telekommunikationsträger, VGF, Traffic, Amt 16, Amt 36, Amt 67, Vermessung/Stadtvermessungsamt, SRM, Branddirektion und Beteiligte im Auftrag der Vorgenannten, sowie beteiligte Dritte zur Verkehrssicherung, Beweissicherung, Boden-, Umwelt-, Asphalt-, Materialprüfung, SiGeKo, Kampfmittelsondierung, -räumung, etc.
| Leistungsbild „Detaillierte Bauphasenplanung/Verkehrskonzept“ | |||
|---|---|---|---|
| Leistungstext | Leistung max. AN/ Grundleist Leistungsb AG ungen ewertung v. H. v. H. | ||
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| Planung von Bauphasen unter Berücksichtigung der Verkehrslenkung, insbesondere des ÖPNV, Trassenum- bzw. –neuverlegungen, Umfahrungen von örtlichen Arbeitsstellen, Baustellenein- und ausfahrten und der Aufrechterhaltung des Betriebes während der Bauzeit. Beschaffung der erforderlichen Unterlagen (z. B. Signalpläne). Abstimmung des Bauablaufes mit dem AG, Straßenverkehrsamt, Branddirektion und beteiligten Dritten. Erstellung eines Bauphasenkonzeptes zur Abstimmung bestehend aus Bauphasenplänen (bis M 1:250) und Verkehrslenkungsplänen (bis M 1:1000). Weiterentwicklung und Abstimmung eines Verkehrskonzeptes, Vervollständigen und Fortschreiben der Planunterlagen. Vervielfältigung der erforderlichen Anzahl der Pläne. | psch |
66-2026-00047 Stand: 06/2026 Anlage 1 Leistungsbeschreibung
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| Leistungsbild „Erstellung Markierungs- und Beschilderungspläne (Endzustand)“ | |||
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| Leistungstext | Leistung max. AN/ Grundleist Leistungsb AG ungen ewertung v. H. v. H. | ||
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| Erstellung der Markierungs- und Beschilderungspläne, die über die Grundanforderungen der Straßenfunktion und Verkehrssicherheit hinausgehen (z. B. Wegweisung, Halteverbot etc.), inkl. Bestandspläne, unter Einhaltung der geltenden Normen und Vorschriften (StVO) in Abstimmung mit dem Straßenverkehrsamt (Maßstab 1:250). Vervollständigen und Fortschreiben der Planungsunterlagen während der gesamten Planung und Objektausführung. Vervielfältigung der erforderlichen Anzahl der Pläne. Vervollständigen und Fortschreiben der Planungsunterlagen während der gesamten Planung und Objektausführung. | psch | ||
| Leistungsbild „Antrag auf Anschlussgenehmigung“ | |||
| Für die Neuanschlüsse am städtischen Kanal ist ein Antrag auf Anschlussgenehmigung erforderlich. Einholen der Kanalbestandsdaten sowie Plangrundlagen bei der SEF / ASE. Ausführungsreife Planung der Anschlussleitungen in DN 150 vom Straßenablauf bis zum städtischen Kanal unter Beachtung der Vorgaben des Stadtentwässerungsamtes sowie der Amtes für Straßenbau und Erschließung der Stadt Frankfurt am Main (www.stadtentwaesserung-frankfurt.de). Abgabeformat als Längsschnitt der neu geplanten Leitung in DWG und PDF (M 1:50, s. Musterplan). Zusammenstellen der Antragsunterlagen: • Längsschnitt der neuen Anschlussleitung • Lageplan Entwässerungsanlagen • Lageplan Einzugsgebiete • Fachspezifische Berechnungen • Antragsformular (wird vom AG bereit gestellt) Vervielfältigung der erforderlichen Anzahl der Pläne. Vervollständigen und Fortschreiben der Planungsunterlagen während der gesamten Planung und Objektausführung. | pro Antrag |
66-2026-00047 Stand: 06/2026 Anlage 1 Leistungsbeschreibung