VOEK 363-26 FB_Frage-Antwort 1-26, Info der Vergabestelle.pdf

Inbetriebnahmemanagement und technisches Monitoring für einen Ministerialneubau

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 11.09.2026, 15:41 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.evergabe-online.de

Tabellen, Layout und Zeichen können bei der Extraktion abweichen. Maßgeblich ist die Originaldatei.

Originaldatei öffnen

Das Formblatt ist bei Fragen über die e-Vergabe-Plattform des Bundes www.evergabe-online.de einzureichen. Eine aktive Teilnahme am Verfahren ist erforderlich.

Offenes Verfahren zur Vergabe von AMEV-Leistungen „Inbetriebnahmemanagement gem. AMEV Nr. 170 & 178“ für einen Neubau für Ministerielle Nutzung auf dem Postblockareal-Süd, Berlin-Mitte, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin VOEK 363-26

Teilnehmerfragen und Antworten

Ende der Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen:27.08.2026

Lfd. Nr.Bezug / Betroffener Punkt der UnterlagenFrageAntwort
BekanntmachungInformation der Vergabestelle vom 11.08.2026Sehr geehrte Damen und Herren, Aufgrund eines redaktionelles Versehen ist in der Bekanntmachung der falsche Beschaffer angegeben. Der Beschaffer wird von Vergabekammer des Bundes auf Bundesanstalt für Immobilienaufgaben geändert.
1Anlage B-04 (Grundlagen der Angebotskalkulation)Wir bitten um Nachreichung der Anlage B-04 (Grundlagen der Angebotskalkulation).Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für den Hinweis. Die Anlage wird mit der Beantwortung der Bieterfrage zum Download bereitgestellt.
2KalkulationsgrundlagenBesteht die Möglichkeit, dass Sie uns die geplanten Baukosten der jeweiligen Kostengruppen 200, 300, 400, 500 mitteilen?Die Angabe der Gesamtbaukosten ist nicht kalkulationsrelevant. Die Kosten der KG 400 betragen gem. aktuellen Projektstand ger. 93 Mio.
3KalkulationsgrundlagenBesteht die Möglichkeit, dass Sie uns die Gesamt-Bruttogeschossfläche mitteilen?Die BGF Gesamt beträgt 47.723 m² zum Stand der LPH 02.
4TerminplanungBesteht die Möglichkeit, dass Sie uns einen aktuellen Rahmenterminplan zur Verfügung stellen bzw.den Leistungszeitraum konkretisieren?Weiterführende Informationen zum Projekt, wie die Konkretisierung des Leistungszeitraums mit Bezug zum Rahmenterminplan, sind im Dokument 20260903_Projektbeschreibung zusammengefasst, welches mit der Beantwortung der Bieterfragen zur Verfügung gestellt wird.
5VertragBesteht die Möglichkeit, dass Sie uns einen Vertragsentwurf zur Verfügung stellen?Der Vertragsentwurf wird vor Zuschlagserteilung nicht zur Verfügung gestellt.
6KalkulationsgrundlagenBesteht die Möglichkeit, dass Sie uns zum geplanten Bauvorhaben Details wie Größe, Nutzungsarten und Bruttogeschossflächen mitteilen?Weiterführende Informationen zum Bauprojekt wurden im Dokument 20260903_Projektbeschreibung zusammengefasst, der Sie die Nutzungsarten je Etage entnehmen können. Grundsätzlich soll das Neubauvorhaben Büro- und Besprechunggsflächen für die ministerielle Nutzung beherbergen. Die BGF Gesamt beträgt 47.723 m².
7GeheimschutzWelche Einstufung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz ist für das Projekt vorgesehen?Das Ministerialgebäude unterliegt den Sicherheitsanforderungen einer Gefährdungsstufe GS1 Liegenschaft. Es werden Informationen im Projekt behandelt, die derzeit im Wesentlichen als VS-NfD eingestuft sind. Für Leistungen des IBM und TMon insbesondere in Zusammenhang mit KG450 ist eine Überprüfung SÜ2 vorgesehen.
8GeheimschutzWird eine VS-IT-Infrastruktur notwendig und wenn ja, wird diese als losgelöstes Netzwerk (inkl. Servern) vom AG zur Verfügung gestellt, oder hat der Bieter diese in seiner Kalkulation zu berücksichtigen?Eine VS-IT-Infrastruktur ist für den Zugang zu VS-NfD-eingestuften Unterlagen erforderlich. Diese wird vom AG nicht zur Verfügung gestellt, sondern muss in der Kalkulation des Bieters berücksichtigt werden. Es gilt Anlage 4 zum Geheimschutzhandbuch der Wirtschaft, das Merkblatt zum Umgang mit VS-NfD in der aktuellen Fassung (aktuell: Stand: 01.09.2023)
9GeheimschutzIst unsere Annahme richtig, dass die Aufwendungen für die Einhaltung der Anforderungen für den Geheimschutz in der Kalkulation zur Angebotsabgabe zu berücksichtigen sind?Ja, die Aufwendungen für die Einhaltung der Anforderungen für den Geheimschutz (VS-NfD) sind in der Kalkulation zu berücksichtigen.
10Präsenz vor OrtIst vor Ort beim AG oder Nutzer die Einrichtung eines VS-V-Planungshauses vorgesehen? Falls ja, mit welcher Vorortpräsenz der Mitarbeiter ist zu rechnen?Nein, derzeit ist keine Einrichtung eines VS-V-Planungshauses vorgesehen.
11VertragWir gehen davon aus, dass eine Verhandlung über das Angebot und den Vertrag im Nachgang zu unserer Abgabe erfolgen wird. Können Sie dies bitte bestätigen?Nein, bei einem offenen Verfahren darf über das Angebot nicht verhandelt werden. Das eingereicht Angebot ist bis zur Bindefrist rechtskräftig und wird nicht verändert.
12Fehlende KalkulationsgrundlagenIm Rahmen der Durchsicht der Vergabeunterlagen für das ministerielle Verwaltungsgebäude auf dem Postblockareal ist uns aufgefallen, dass wesentliche Kalkulationsgrundlagen nicht enthalten sind. Insbesondere fehlen Angaben zu den Gesamtbaukosten, den anrechenbaren TGA-Kosten, der BGF sowie ein zeitlicher Projektplan bzw. eine Darstellung, wie sich die ausgeschriebenen Leistungen über die Projektlaufzeit bis 2035 verteilen. Ohne diese Angaben ist eine belastbare und nachvollziehbare Kalkulation eines Angebots derzeit nicht möglich. Wir bitten daher um kurzfristige Ergänzung bzw. Klarstellung der genannten Angaben im Rahmen einer Bieterinformation, damit eine kalkulatorisch belastbare Angebotsabgabe ermöglicht wird.Die Angabe der Gesamtbaukosten ist nicht kalkulationsrelevant. Die Kosten der KG 400 betragen ger. 93 Mio. Weiterführende Informationen zum Projekt, wie die Konkretisierung des Leistungszeitraums mit Bezug zum Rahmenterminplan, sind im Dokument 20260903_Projektbeschreibung zusammengefasst. Die BGF Gesamt beträgt 47.723 m².

Das Formblatt ist bei Fragen über die e-Vergabe-Plattform des Bundes www.evergabe-online.de einzureichen. Eine aktive Teilnahme am Verfahren ist erforderlich.

13BieterfrageSehr geehrte Damen und Herren, zur Angebotserstellung bitten wir um Bereitstellung folgender Unterlagen, da wir diese in den Ausschreibungsunterlagen nicht finden konnten: -(cid:9)Projektbeschreibung, -(cid:9)Rahmenterminplan, -(cid:9)Angaben zur Größe des Bauvorhabens. -(cid:9) Baukosten. Im Voraus vielen DankWeiterführende Informationen zum Projekt sind im Dokument 20260903_Projektbeschreibung zusammengefasst. S. Antwort 12.
14Bitte um Fristverlängerung zur AngebotsabgabeSehr geehrte Damen und Herren, hiermit beantragen wir eine Verlängerung der Frist zur Angebotsabgabe. Trotz fristgerechter Einreichung unserer Bieterfragen liegen bislang keine bzw. nicht alle Antworten auf die für die Kalkulation wesentlichen Fragestellungen vor. Die ausstehenden Rückmeldungen betreffen kalkulationsrelevante Inhalte, die für eine sachgerechte Bewertung des Leistungsumfangs sowie die Erstellung eines belastbaren und wettbewerbsfähigen Angebots erforderlich sind. Um die Auswirkungen der noch offenen Punkte angemessen berücksichtigen und eine ordnungsgemäße Kalkulation vornehmen zu können, bitten wir um eine entsprechende Verlängerung der Angebotsfrist. Dies dient aus unserer Sicht auch der Sicherstellung einer fairen und vergleichbaren Angebotsbasis für alle Bieter. Wir bitten daher um Mitteilung einer angemessenen Fristverlängerung nach Bereitstellung der ausstehenden Antworten auf die Bieterfragen.Sehr geehrte Damen und Herren, Ihre Argumente können wir nachvollziehen. Die Beantwortung der Bieterfragen ist noch nicht final abgeschlossen. Wir bemühen uns Ihnen die Beantwortung schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen. Die Angebotsfrist verlängern wir hiermit bis zum 18.09.2026 09:00 Uhr.
15Sehr geehrte Damen und Herren, zur Angebotserstellung bitten wir um Bereitstellung folgender Unterlagen, da wir diese in den Ausschreibungsunterlagen nicht finden konnten: - Projektbeschreibung, - Rahmenterminplan, - Angaben zur Größe des Bauvorhabens. - Baukosten.Weiterführende Informationen zum Projekt sind im Dokument 20260903_Projektbeschreibung zusammengefasst. Die Angabe der Gesamtbaukosten ist nicht kalkulationsrelevant. Die Kosten der KG 400 betragen ger. 93 Mio.
16Dauer der Leistungsstufe 5 Zu Anlage B-02, Leistungsstufe 5 „Objektbetreuung/Erste Nutzungsphase"Für die Leistungsstufen 1 bis 4 sind Kalkulationsansätze zur Laufzeit angegeben (8, 16, 30 bzw. 6 Monate). Für die Leistungsstufe 5 fehlt eine entsprechende Angabe. Über welchen Zeitraum ist die Leistungsstufe 5 zu kalkulieren, und über welchen Zeitraum sind die Monitoring-Berichte gemäß Position 5 a) zu erstellen?Die Laufzeit der ersten Nutzungphase ergibt sich aus der AMEV 170+178 und ist dort mit einer Laufzeit bis zu 2 Jahre angegeben. Die projektspezifische Dauer wird beginnend mit LS1 im Monitoring-Konzept sowie seinen Fortschreibungen definiert.
17Leistungsstufe 5 b) — Wartung Zu Position 5 b)Der Positionstext lautet „Soll-Ist-Abgleich Durchführung regelmäßiger Wartungsarbeiten gem. Wartungsplan zur Sicherstellung der Gewährleistungsansprüche". Wir gehen davon aus, dass der Auftragnehmer den Soll-Ist-Abgleich der durch Dritte (Betreiber bzw. Errichter) durchgeführten Wartungsarbeiten vornimmt und nicht die Wartungsarbeiten selbst erbringt. Bitte bestätigen Sie diese Auslegung.Die aufgeführte Annahme ist korrekt. Die Wartungsleistungen werden durch den Betreiber erbracht.
18Leistungsstufe 5 c) — Nachregulierung Zu Position 5 c) „Leistungsprüfung und Nachregulierung der Anlagen"Wir gehen davon aus, dass der Auftragnehmer die Leistungsprüfung durchführt sowie den Nachregulierungsbedarf feststellt, dokumentiert und dessen Umsetzung überwacht, während die Nachregulierung selbst durch die Errichterfirmen bzw. den Betreiber erfolgt. Bitte bestätigen Sie.Die aufgeführte Annahme ist korrekt.
19Vergütung wiederholter Probebetriebe Zu Anlage B-02, Leistungsstufen 3 und 5AMEV Nr. 178 sieht vor, dass Wiederholungen der TMon-Leistungen bei zusätzlichen Probebetrieben gesondert nach Aufwand vergütet werden. Anlage B- 02 enthält hierzu keine Regelung, und nach Anlage C-01a Ziff. 4.2 werden zusätzliche Leistungen nur nach gesonderter Beauftragung vergütet. Werden darüber hinausgehende Wiederholungen nach Aufwand auf Basis der Stundensätze gemäß Honorarblatt vergütet?Korrekt.
20Anzahl der Ortstermine Zu Anlage B-02Für die Besprechungsteilnahmen sind Kalkulationsansätze angegeben. Für die Begleitung der Probebetriebe sowie der gewerkeübergreifenden Funktions- und Leistungstests und des Vollprobetests vor Ort (Positionen 3 f), 3 i) und 3 j)) fehlen entsprechende Angaben. Da die erforderliche Anzahl der Vor-Ort-Termine wesentlich vom Umfang der technischen Anlagen abhängt, bitten wir um entsprechende Angaben zu den technischen Anlagen oder alternativ um die Festlegung der für die Kalkulation anzusetzenden Anzahl an Vor-Ort-Terminen.Der Umfang der technischen Anlagen kann auf Grund der frühen Planungsphase nur kostentechnisch benannt werden. Die Kosten der KG 400 betragen gem. aktuellen Projektstand ger. 93 Mio.
21Projektgröße und Anlagenumfang Zu den Vergabeunterlagen insgesamtZur Bemessung des Leistungsumfangs des IBM und des TMon bitten wir um Angabe der Brutto-Grundfläche, der Kosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 sowie — soweit vorhanden — einer Übersicht der zu betrachtenden technischen Anlagen bzw. Gewerke.Weiterführende Informationen zum Projekt, wie die Konkretisierung des Leistungszeitraums mit Bezug zum Rahmenterminplan, sind im Dokument 20260903_Projektbeschreibung zusammengefasst. Die Angabe der KG 300 ist nicht kalkulationsrelevant. Die Kosten der KG 400 betragen gem. aktuellen Projektstand ger. 93 Mio.
22ProjektterminplanBitte teilen Sie die vorgesehenen Eckterminen mit: Beginn der Leistungserbringung, Ende der Entwurfs- und Ausführungsplanung, Baubeginn, geplanter Beginn der Inbetriebnahmephase sowie geplante Übergabe an den Nutzer.Weiterführende Informationen zum Rahmenterminplan sind im Dokument 20260903_Projektbeschreibung zusammengefasst.
23Leistungsstufe 3 i) — Koordination der Bauüberwachung Zu Position 3 i) „Übergreifende Koordination der Bauüberwachung"Bitte konkretisieren Sie die Abgrenzung der Leistungen des Auftragnehmers gegenüber den Leistungen der Objektüberwachung nach HOAI LPH 8 und der Projektsteuerung. Insbesondere bitten wir um Klarstellung, dass der Auftragnehmer im Rahmen dieser Position koordinierend und überwachend tätig wird, jedoch keine Weisungsbefugnis gegenüber den ausführenden Firmen und keine Leistungen der Objektüberwachung nach HOAI übernimmt.Wie in 3 i) formuliert, hat der Auftragnehmer die Bauüberwachung insbesondere im Zwischenbetrieb zur Sicherstellung der fristgerechten Inbetriebnahme zu koordinieren. Er hat in diesem Sinne Terminverzüge oder Abweichungen vom Inbetriebnahmeprozess zu dokumentieren und die Auftraggeberin darüber in Kenntnis zu setzen. Die durch die Auftraggeberin eingesetzte Objektüberwachung ist im Rahmen des Inbetriebnahmeprozesses, wie von Fragensteller formuliert, zu koordinieren und zu überwachen. Bei Abweichungen der Beteiligten (Errichter, Objektüberwacher) vom aufgestellten Inbetriebnahmeprozess oder dessen zeitlicher Gefährung sind diese Abweichungen an die Auftraggeberin zu eskalieren.
24Leistungsstufe 3 f) — „Veranlassen" Zu Position 3 f)Der Auftragnehmer soll die Durchführung aller gewerkeübergreifenden Funktionsprüfungen sowie des Vollprobetests „veranlassen". AMEV Nr. 170 sieht insoweit die Mitwirkung und Überprüfung vor. Wir gehen davon aus, dass „Veranlassen" die Anforderung, Terminierung, Koordination und Dokumentation umfasst, die Durchführung selbst jedoch durch die ausführenden Firmen erfolgt. Bitte bestätigen Sie.Wird bestätigt.
25Vollprobetest nach VDI 6010 / Schwarzschaltung Zu Position 1 a)Vollprobetest nach VDI 6010 einschließlich Schwarzschaltung (Black-Building-Test ab Netzversorger). Wir gehen davon aus, dass der Auftragnehmer den Vollprobetest konzipiert, koordiniert und auswertet, während die Durchführung selbst durch die Errichterfirmen erfolgt. Bitte bestätigen Sie.Wird bestätigt.
26Mängelmanagement Zu Positionen 3 m) und 4 f)AMEV Nr. 170 sieht die Mitwirkung bei der Feststellung von Restleistungen und Gewährleistungsmängeln vor. Anlage B-02 verlangt darüber hinaus die fortlaufende Führung einer Mängelliste einschließlich gewerkebezogener Verantwortungszuordnung. Bitte bestätigen Sie, dass die Mängelverfolgung gegenüber den ausführenden Firmen sowie die rechtsgeschäftliche Mängelgeltendmachung nicht Gegenstand dieser Positionen sind, und teilen Sie mit, ob eine bauherrenseitig vorgegebene Mängelmanagement-Software zu nutzen ist.Die in 3 m) aufgeführte Führung einer Mängelliste sowie die in 4 f) formulierte Fortschreibung ergibt sich aus der AMEV Nr.170. Die Mängelübersicht und deren Bearbeitungsstände inkl. Bestätigung von Beseitigung sind Teil des Abschlussberichts des Auftragnehmers, der der Auftraggeberin zu übergeben ist. Dies beinhaltet insbesondere auch die Meldung festgesteller Mängel im Zuge des Zwischenbetriebes an die Auftraggeberin und Ihrer Vertreter. Die Nutzung eines Mängelmanagements wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.
Alle Unterlagen dieser Ausschreibung