Allgemeine Baubeschreibung_J_K.pdf

Holz-Innentüren für den Erweiterungsbau des Fraunhofer ITWM in Kaiserslautern

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 17.09.2026, 18:01 (Europe/Berlin)

Herkunft: vergabe.fraunhofer.de

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Baumaßnahme: Fraunhofer ITWM 4.BA, Fraunhofer-Platz 1, 67663 Kaiserslautern 70-00001-2880 ITWM Erweiterung 4.BA – Haus J-K (Fraunhofer-Platz 1)

ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG

Hinweis Kameraeinsatz:

Um den Bauablauf der Massnahme zu dokumentieren, werden von der Baumaßnahme regelmäßig Bildaufnahmen erstellt. Hierbei werden keine personenbezogenen Daten erhoben. Der Detailierungsgrad der Aufnahme entspricht einer Objektüberwachung, nicht aber einer Personenerkennung.

0.1 ANGABEN ZUR BAUSTELLE / DER BAUMASSNAHME NACH DIN18299

0.1.1 Lage der Baustelle

Die Baustelle befindet sich im Bereich der „Trippstadter Straße“ in unmittelbarer Nähe zur Universität Kaiserslautern auf dem Flurstück 1956/79 gemäß Liegenschaftskataster. Das Grundstück befindet sich im Eigentum der Fraunhofer-Gesellschaft und liegt im Geltungsbereich eines rechtsgültigen Bebauungsplans. Das Gebiet ist als „sonstiges Sondergebiet“ mit Zielsetzung „Forschung und Technologie“ ausgewiesen.

Die Höhenlage der Fläche liegt bei ca. 248,20 üNN und entspricht somit der geplanten OKF- Erdgeschosshöhe des Neubaus.

Die äußere Erschließung der Erweiterung erfolgt über die bereits vorhandene Grundstückszufahrt von der Trippstadter Straße, die Zufahrt zur Baustelle erfolgt ebenfalls über die Trippstadter Straße, eine gut ausgebaute, innerörtliche Landesstraße (L 503).

0.1.3 Art u. Lage der baulichen Anlage

Der Erweiterungsbau Haus J+K für das Fraunhofer-Institut ITWM stellt gemeinsam mit dem zu Neubau Technikum TZ1 (nicht Bestandteil dieser Ausschreibung) einen weiteren Bauabschnitt des Fraunhofer Zentrums Kaiserslautern dar.

Das Baufeld grenzt südlich an die vorhandene Bestandsbebauung entlang der Trippstadter Straße auf der aktuell als Parkplatz genutzten Fläche an.

Die Institutsbauten setzen sich aus mehreren Gebäuderiegeln zusammen, die mit zusätzlichen Querverbindungen intern erschlossen werden. Das modulare Bauprinzip erzeugt in jedem Entwicklungsstadium ein einheitliches Erscheinungsbild des gesamten Zentrums und lässt Erweiterungen zu, die sich nahtlos einfügen. Haus J und K bilden gemeinsam mit dem Haus I eine städtebauliche Einheit und runden die Ensemblewirkung zu „Trippstadter Straße“ ab.

Die Kernkompetenzen des Fraunhofer sind Modellierung, Data Science, Simulation, Optimierung unter Verwendung und Weiterentwicklung von klassischen und modernen Methoden. Dafür werden vorwiegend Bildschirmarbeitsplätze benötigt, die durch Kommunikationsbereiche zur Förderung eines wissenschaftlichen Austausches beitragen. Das daraus resultierende Raumkonzept ermöglich sowohl einen offenen Austausch unter den Mitarbeitern, als auch ein ungestörtes Arbeiten, Kooperations- und Projektgespräche mit Kunden und Geschäftspartnern. Dies wird in zwei Gebäudeflügeln, Haus J und K, mit jeweils vier oberirdischen Geschossen und einem fünfgeschossigen „Besprechungsturm“ realisiert. Mit der Teilunterkellerung werden die erforderlichen Technikzentralen, Lager- und Geräteräume sowie das Rechenzentrum untergebracht. Ein Glas überdecktes Atrium fasst beide Gebäudeflügel zusammen und dient witterungsgeschützter Pausen- und Erholungsbereich für die Mitarbeiter.

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Baumaßnahme: Fraunhofer ITWM 4.BA, Fraunhofer-Platz 1, 67663 Kaiserslautern 70-00001-2880 ITWM Erweiterung 4.BA – Haus J-K (Fraunhofer-Platz 1)

ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG

a) Baukonstruktion:

Die Erweiterung soll in Massivbauweise als Stahlbeton-Skelettkonstruktion in Kombination mit tragendem Kalksandstein-Mauerwerkswände errichtet werden. Geschoss- und Dachdecken sind in Ortbetonbauweise vorgesehen. Die Westfassade wird als gedämmte hinterlüftete Fassade mit großformatigen Faserzementplatten hergestellt.

b) Fassade / Außenwandbekleidung:

Erscheinungsbild lehnt sich in Materialwahl und Farbgestaltung eng an das Prinzip der Bestandsgebäude an, geprägt durch Wechsel von geschlossenen und transparenten Fassadenbereichen. Die Fassade soll als helle Kalksandstein-Sichtmauerwerksfassade als Lochfassade mit dunkelgrauen Aluminium-Einzelfensteranlagen. Zusätzlich wird an die Südfassade horizontal verschiebliche Sonnenschutzelemente mit gebäudeintegrierten Photovoltaikmodulen angebracht. Ostfassade wird als Pfosten-Riegel-Konstruktion ausgebildet, die Westfassade muss als Brandwand ausgebildet werden, als geschlossene Wandscheibe mit einer hinterlüfteten Vorsatzschale aus Faserzement-Fassadenplatten. Die Verbindungsgänge zum Bestandsgebäude werden als Stahlkonstruktion mit großformatigen Pfosten-Riegel-Fassaden ausgeführt.

Die Dachflächen werden extensiv begrünt und teilweise als Dachterrasse gestaltet. Das Atrium wird mit einem Glasdach als filigrane Stahlsatteldachkonstruktion ausgebildet. Die durchtrittsichere Glasflächen werden mit integrierten Photovoltaik-Modulen ausgerüstet. Die Flachdächer werden als Null-Grad-Warmdächer mit einer Schaumglasdämmung und einer zweilagigen bitumösen Dachabdichtung im Heiß-Giessverfahren geplant.

c) Technische Erschließung

Es wird ein Energiekonzept angestrebt, welches erlaubt, das Gebäude möglichst ohne zusätzliche CO2-Emissionen zu betreiben. Beispielsweise durch die Nutzung von Geothermie zum Kühlen und Heizen in Verbindung mit Dach- und Fassaden-Fotovoltaik. Der eigenerzeugte Strom wird in Batterien zwischengespeichert und selbst verbraucht. Die Trinkwasserversorgung erfolgt mit Anschluss an die öffentliche Wasserleitung. Die Abwasserbeseitigung erfolgt über einen öffentlichen Schmutzwasserkanal sowie Regenwasserkanal.

d) Freianlagen

Zwischen Haus I und Haus J soll eine Zufahrt (inkl. FW-Zufahrt) mit PKW-Stellplätzen geben. Ebenfalls soll südlich des Haus K die Stellplatzflächen wiederhergestellt werden.

e) Brandschutz

Gemäß LBauO RLP §2(2) handelt es sich um ein Gebäude der Gebäudeklasse 4 (GK4). Aufgrund der geplanten Nutzung als Büro und Versammlungsstätte, liegt eine Sonderbaueigenschaft vor (LBauO RLP §50 (2). Es handelt sich demnach um einen ungeregelten Sonderbau. Baulicher, Anlagentechnischer und Organisatorischer Brandschutz siehe Brandschutzkonzept.

0.1.4 Verkehrsverhältnisse auf der Baustelle / Verkehrsbeschränkungen

Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Trippstadter Straße. Parkmöglichkeiten auf dem Gelände stehen nur in begrenztem Umfang zur Verfügung. Eine Benutzung dieser Parkplätze ist mit der Bauleitung abzustimmen.

Eine Behinderung dieses Verkehrs ist unter allen Umständen zu minimieren.

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Baumaßnahme: Fraunhofer ITWM 4.BA, Fraunhofer-Platz 1, 67663 Kaiserslautern 70-00001-2880 ITWM Erweiterung 4.BA – Haus J-K (Fraunhofer-Platz 1)

ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG

0.1.5 Für den Verkehr freizuhaltende Flächen

Die Zufahrten zu öffentlichen Straßen, sowie zu den benachbarten Gebäuden des Fraunhofer Zentrums müssen ständig freigehalten werden.

0.1.9 Bodenverhältnisse, Baugrund und seine Tragfähigkeit

Aufstellung der Container auf bauseitiger Pflasterfläche.

0.1.10 Hydrologische Werte von Grundwasser und Gewässern

Das Baufeld befindet sich nicht im Bereich einer geplanten oder ausgewiesenen Wasserschutzzone.

0.1.11 Besondere umweltrechtliche Vorschriften

  • siehe WBVB Punkt 10.11

0.1.16 Im Baugelände vorhandene Leitungen und vermutete Hindernisse

(Ver- u. Entsorgungsleitungen inkl. deren Eigentümer, Gebäudereste, etc.)

Bestandspläne werden nach Auftragsvergabe übergeben.

0.1.17 Vermutete Kampfmittel

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0.1.20 Art u. Umfang von Schadstoffbelastungen (des Bodens, der Gewässer, der Luft, etc.)

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0.1.21 Vom Auftraggeber veranlasste Vorarbeiten

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ENDE

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