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Herstellung und Lieferung einer mobilen Netzersatzanlage mit 600 kVA

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 11.09.2026, 22:30 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.meinauftrag.rib.de

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Leistungsbeschreibung:

Herstellung und Lieferung einer mobilen

Netzersatzanlage

Maßnahme: Herstellung und Lieferung einer mobilen Netzersatzanlage mit etwa 600 kVA Leistung auf Tandemanhänger

Auftraggeber: Kreis Pinneberg

Leistungszeitraum: schnellstmöglich nach Zuschlagserteilung

Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeines................................................................................................................ 3

2 Beschreibung und technische Anforderungen ........................................................... 4

2.1 Motor .................................................................................................................... 4

2.2 Generator ............................................................................................................. 5

2.3 Elektrische Motor- und Anlagenausrüstung.......................................................... 5

2.4 Motor-Abgassystem ............................................................................................. 6

2.5 Motor-Kühleinrichtung .......................................................................................... 6

2.6 Fahrgestell ........................................................................................................... 6

2.7 Anlagengehäuse .................................................................................................. 7

2.8 Kraftstoffanlage .................................................................................................... 8

2.9 Schalt-, Bedien- und Überwachungseinrichtung .................................................. 9

2.10 Abgangsfeld ....................................................................................................... 11

2.11 Leitungsrolleranlage und Leistungskabel ........................................................... 12

2.12 Beleuchtung und Beklebung .............................................................................. 12

2.13 Abmessungen .................................................................................................... 12

2.14 Zubehör .............................................................................................................. 13

3 Normen, Bauvorschriften und Richtlinien: ................................................................ 14

4 Dokumentation / Abnahme / Schulung ..................................................................... 15

5 Lieferung .................................................................................................................. 15

6 Preisbildung ............................................................................................................. 16

7 Bewertungskriterien ................................................................................................. 16

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1 Allgemeines

Im weiteren Verlauf der Leistungsbeschreibung befinden sich Felder zu u.a. technischen Angaben, die durch den Bieter auszufüllen sind. Eine vollständig ausgefüllte Version ist dem Angebot beizufügen. Das Nichtvorliegen einer vollständig ausgefüllten Leistungsbeschreibung führt zum Ausschluss des Angebotes.

Der Bieter muss mindestens drei Referenzen für die Herstellung und Lieferung einer gleichwertigen Netzersatzanlage zum Einsatz im Strom-Netzbetrieb benennen. Dazu ist die Unterlage „22_Formblatt_Referenzen-0321“ auszufüllen.

Die Nichterfüllung der unter Punkt 1- 4 aufgeführten Anforderung und Normen (ausgenommen sind optionale Positionen) führt zum Ausschluss des Angebotes. Eine entsprechende Eigenerklärung zur Erfüllung dieser ist dem Angebot beizufügen.

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2 Beschreibung und technische Anforderungen

Der Kreis Pinneberg, nachfolgend Auftraggeber (AG) genannt, ist als untere

Katastrophenschutzbehörde (UKB) für den Katastrophenschutz im gesamten Kreisgebiet

zuständig. Um die Stromversorgung bei Netzausfällen für wichtige Einrichtungen im

Zusammenspiel mit weiteren mobile Netzersatzanlagen (NEA) aufrecht zu halten, soll eine

mobile Netzersatzanlage (NEA) auf einem Tandemanhänger mit einer Leistung zwischen

600 kVA und 650 kVA beschafft und vorgehalten werden. Die NEA speist auf die

Niederspannungsverteilung der jeweiligen Einrichtung. Aktuell steht dem AG eine NEA mit

250 kVA (Hersteller Polyma, Bj. 2022, Betrieb „Netzparallel“ möglich) aus der Beschaffung

des Landes Schleswig-Holstein und diverse NEA mit 200 bis 400 kVA des THW und von

Energieversorgern (Hersteller diverse, div. Baujahre, Betrieb „Netzparallel“ möglich) zur

Verfügung. Die ausgeschriebene NEA muss mit den vorgenannten NEA 250 kVA aus der

Beschaffung des Landes Schleswig-Holstein über eine Datenschnittstelle kommunizieren

können, sodass ein paralleler, automatisch abgestimmter und für alle Anlagen dauerhaft

schadloser Betrieb mehrerer Anlagen an einem gemeinsamen Anschlusspunkt möglich

ist. Die Anlagen führen für den gemeinsamen Betrieb einen automatischen Lastabgleich

und eine entsprechende Lastanpassung vor.

Eine Kommunikation für diesen Einsatzzweck mit anderen Netzersatzanlagen ist

wünschenswert, aber keine Pflicht.

2.1 Motor Wassergekühlter Viertakt-Dieselmotor mit Wasserumlaufkühlung

  • Motor gemäß EU-Verordnung 2016/1628 der Abgasstufe Stufe V
  • Kraftstofffilter
  • Ansaugtrockenluftfilter
  • Schmierölkühler und -filter
  • elektronischer Motorregelung
  • elektronische Motorvorwärmung und Kühlwasserheizung, temperaturgeregelt, Versorgung über Netzeinspeisung
  • Öldruck- und Kühlwassertemperaturüberwachung
  • Handpumpe zur Schmierölabsaugung zur Ablaßschraube mit Absperrventil fertig installiert
  • Handpumpe zur Nachfüllung von Kühlmittel mit Absperrventil fertig installiert
  • Der Motor muss für Dieselkraftstoff EN 590 E-Fuel nach EN 15940 (XTL/HVO100) geeignet sein.

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angebotenes Fabrikat:

angebotener Typ:

Liter/h Kraftstoffverbrauch bei 100% Last:

PRP-Leistung (ISO 8528-1): kW

Min-Leistung für Dauerbetrieb: kW

2.2 Generator Bürstenloser Synchrongenerator

  • mit Dreherregerfeld, Wicklung in 2/3 gesehnter Ausführung, Leiter in Isolierklasse H und einem Felderregungssystem
  • Stahlgehäuse, Lager mit Dauerschmierung
  • selbstbelüftete innengekühlte Maschine
  • Motor und Generator sind über SAE-Flansch verschraubt
  • PRP-Leistung: zwischen 550 und 650 kVA
  • Leistungsfaktor: 0,8
  • Spannung: 230 / 400 V
  • Frequenz: 50 Hz bei 1500 U/mi

angebotenes Fabrikat:

angebotener Typ:

PRP-Leistung: kW

2.3 Elektrische Motor- und Anlagenausrüstung

  • Motor- Öldruck- und -Kühlwassertemperaturüberwachung

  • akustischer Summer

  • Not-Aus-Schalter

  • Steuerung für Kühlwasservorwärmung

  • Schaltschrankheizung und Lüftung

  • Batterien für 24 V-System in Kfz-Ausführung einschl. Halterung und Polkappen

  • Nato-Steckdose 24V nach VG 96917, in der Nähe der Batterie gut erreichbar verbaut

  • manueller Haupt-Trennschalter, in der Nähe der Batterie gut erreichbar verbaut

  • Batterie-Ladegerät, inkl. Ladekontrollleuchte und Batteriespannungswächter

  • Fremdeinspeisung über CEE-Steckdose 230V/16 A zur Versorgung der Hilfsantriebe (Batterieladegerät, Kühlwasservorwärmung und Lichtmast)

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2.4 Motor-Abgassystem Abgasreinigungssystem mit

  • SCR (Selective Catalyst Reduction)-Katalysator, DPF (Dieselpartikelfilter) mit DOC (DieselOxidationskatalysator) zur Reduzierung der NOx, CO und Katstrophenschutz-Modus
  • Harnstoff- / Ad-Blue-Tank für mindestens 10 Stunden Volllastbetrieb
  • Betankungsstutzen des Ad-Blue-Tank so angeordnet, dass eine Betankung aus handelsüblichen Kanistern problemlos möglich ist.
  • Abgasaustritt über das Dach der Schallhaube der Anlage, gegen Wassereintritt durch Abgasklappe (Edelstahl) geschützt

angebotener Tankinhalt: Liter

Dauer Volllastbetrieb: Stunden

2.5 Motor-Kühleinrichtung

  • Vorbau-Wabenkühler, Lüfterrad vom Motor angetrieben, Kühler auf dem Trägerrahmen montiert
  • Kühlwasserthermostat und Kurzschlussleitung zum Warmfahren des Motors
  • Kühlwasserleitungen, einschließlich Kühlmittelfüllung, Frostschutz bis -25°C

2.6 Fahrgestell 2-Achs-Fahrgestell (Tandem) in stabiler, verwindungsarmer Ausführung, nach StVZO, für 80 km/h

  • Fahrgestell aus Stahl geschweißt und feuerverzinkt oder aus Aluminium gefertigt (inkl. Traversen und Außenrahmen)
  • Das Fahrgestell muss für die dauerhafte Außenaufstellung (Korrosionsschutz / Witterungs-, und UV-Schutz) geeignet sein
  • höhenverstellbare Auflaufeinrichtung, Ankuppelhöhe ca.: 600 - 1000 mm, mit DIN- Zugöse 40mm
  • Stauboxen in passender Anzahl für Zubehörteile (siehe 2.14), mindestens 2 Stück (1 Stück je Anhängerseite), Kunststoff oder Aluminium oder Edelstahl, abschließbar (gleichschließend wie Anlagengehäuse), unterhalb des Anlagengehäuses auf Höhe der Traversen verbaut. Die Boxen sollen so groß wie konstruktiv möglich sein. Die Anzahl der Boxen und Aufteilung der Zubehörteile in die Boxen und den Aufbau in diese ist anzugeben.
  • Beblechung als Ölauffangwanne nach WHG fugendicht aufgebracht, inkl. kapazitiver Leckageüberprüfung Iso 3452-01;2022
  • Bereifung mit 4 Reifen 285/70 R 19,5 (oder gleichwertig), nicht älter als 1 Jahr

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  • Bremsanlage nach EG Richtlinien 71/320/EWG ff, Federspeicher-Feststellbremse und EBS-Anlage, 4S/3M, 4 Sensoren an 2 Achse, inkl. 4 Unterlegkeile (LKW- Größe, Kunststoff, gelb) mit Halter, am Rahmen / Aufbau montiert
  • LED-KFZ-Beleuchtung am Fahrgestell nach StVZO mit o LED-Mehrkammerleuchten, o LED-Nummerntafelbeleuchtung, o LED-Begrenzungsleuchten, an allen vier oberen Ecken (vorne weiß / hinten rot) o Verbindungskabel zum Zugfahrzeug mit 24 V / 15-poligem Stecker nach StVZO o Parkbeleuchtung zuschaltbar
  • inkl. TÜV-Abnahme
  • Druckluftanschluss System Duomatic
  • Parkdosen für alle Steckverbindungen zum Zugfahrzeug
  • Am Fahrgestell sind front-und heckseitig jeweils eine Erdungsschraube M10 im Werkstoff Messing mit unverlierbarer Flügelmutter anzubringen. Diese sind als Potentialausgleich gemäß VDE 0100 Teil 540 oder gleichwertig auszuführen.

2.7 Anlagengehäuse Für den Witterungsschutz und die Schalldämmung der Anlage

  • Gehäuse aus Stahl oder Aluminium, mit abriebfester, nicht brennbarer und schalldämmender Auskleidung
  • Das Gehäuse muss für die dauerhafte Außenaufstellung (Korrosionsschutz / Witterungs-, und UV-Schutz) geeignet sein
  • Fahrgestell und Aufbau konstruktiv separate Bauteile
  • Zur Wartung und Inspektion sind an den Längsseiten sowie am Heck ausreichend dimensionierte Türen / Klappen vorzusehen, die im geöffneten Zustand über Gasdruckfedern gesichert sind. Die Türen / Klappen sind mit wasserdichten Gummi-Dichtprofilen vorzusehen. Am Heck/Seite ist eine Sichtscheibe vor dem Schaltschrank so anzuordnen, dass die Betriebsmeldungen und der Anlagenzustand bei geschlossener Heckklappe einzusehen sind.
  • Etwaige Öffnungen im Gehäuse müssen mit Wetterschutz- und Kleintiergitter versehen sein
  • Scharniere und Beschläge sind aus nichtrostendem Material herzustellen, Türschlösser als Treibriegel mit gleichschließenden Sicherheitsschlössern
  • Zur Schalldämmung ist der Schaltschrank in einer vom Aggregateraum abgeschotteten Kammer unterzubringen
  • Luftschalldämpfer für die Anlagen-Zu- und Abluft (Verbrennungs- und Kühlluft), müssen im Aufbau integriert sein
  • Die Endlautstärke soll 70 dB(A) in 7 m Abstand als arithmetischer Mittelwert einer Rundummessung bei 75% Last nicht übersteigen.
  • Lackierung im RAL-Ton: RAL 9010 Reinweiß oder RAL 9016 Verkehrsweiß oder vergleichbar. Die Lackierung muss für die dauerhafte Außenaufstellung geeignet sein
  • Halterungen für Zubehör, wie Feuerlöscher und Verkehrsleitkegel unter Punkt 2.13, müssen mit am Anlagengehäuse montiert sein.

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  • Die Befahrbarkeit und der Betrieb in Trinkwasser- und Umweltschutzgebieten muss möglich sein.
  • Optional: Es ist ein Lichtmast (pneumatisch) mit mindestens 8 bis maximal 10 m Lichtpunkthöhe und LED-Scheinwerfern zu verbauen. Die Ansteuerung erfolgt über eine Handsteuerung, die am Schaltschrank (Punkt 2.9) angebracht ist (Fabrikat Fireco oder vergleichbar).

2.8 Kraftstoffanlage Kraftstofftank mit Schwallblechen; Fassungsvermögen min. 950, jedoch max. 999 Liter.

  • für mindestens 10 Stunden Volllastbetrieb des Aggregates
  • temperiertes Kompaktgehäuse im Grundrahmen eingebaut
  • mit 2 Stück abschließbaren Füllstutzen, innenliegend, für Betankung im Wasserschutzgebiet zugelassen
  • Anschlüsse für Vor- und Rücklaufleitung,
  • Tauchrohrgeber für elektrische Tankinhaltsanzeige
  • thermostatisch geregelte Tankheizung
  • inkl. Reinigungsdom und Reserveanschlüsse
  • mit Anzeige „Tankfüllstand“ am Tank mit Leuchtmelder für "Tank voll", mit Taster für Spannungsaktivierung, in der Nähe des Tankstutzens angebracht
  • mit Pumpe für automatische Nachförderung aus externem Treibstofftank. Aktivierung der Funktion mit Schalter am Schaltschrank oder über Touch- Farbdisplay. Anschluss mittels Hydraulikkupplung BG3, angebracht an gut erreichbarer Stelle an Fahrzeugseite oder –Heck.
  • Es ist sichtbar in unmittelbarer Nähe zum Einfüllstutzen ein Hinweis zu erbringen über das Gesamtvolumen des Kraftstofftanks und die Angabe "Dieselkraftstoff nach DIN EN 590 oder EN 15940“

angebotener Tankinhalt: Liter

Dauer Volllastbetrieb: Stunden

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2.9 Schalt-, Bedien- und Überwachungseinrichtung Zum Betrieb und der Überwachung aller wesentlichen elektrischen Einrichtungen der Netzersatzanlage

  • Montiert in einem allseitig geschlossenen, beleuchteten und elastisch gelagerten Schaltschrank
  • Der Schaltschrank ist in einer schalldicht abgeschotteten Nische am Anhänger- Heck oder Anhängerseite in einer bedienerfreundlichen Höhe angeordnet
  • Alle analogen Schalter und Anzeigen sind mit Bezeichnungsschilder in Resopalbeschriftung – Sprache: Deutsch ausgestattet
  • Die Steuerung der NEA und die Anzeige der Betriebswerte findet über ein min. 10“ Touch-Farbdisplay statt.
  • Die Steuerung ist mit einem Historienspeicher für die wesentlichen Betriebswerte ausgestattet.
  • Das IMD ist so in der Front des Schaltschrankes anzubringen, dass der Isolationswert problemlos abgelesen werden kann
  • Die Steuerung besitzt eine Datenschnittstelle (z.B. USB) zum Datenaustausch
  • Zwei einfache USB-C Einbaubuchsen, mit unverlierbarem Deckel am Band, zur
  • Aufladung von mobilen Endgeräten über ein entsprechendes Netzgerät inkl.
  • nach Herstellervorgaben dimensionierten LS-Schalter abgesichert.
  • Über ein internes Kommunikationsmodul kann die NEA mittels Mobilfunk bzw. einer mobilen Internetverbindung überwacht werden, inkl. dauerhafter kostenfreien Nutzung der für das mobile Endgerät (Tablet, Smartphone, Webportal usw.) notwendigen Anwendungssoftware und Lizenzen.
  • Über die Steuerung sind die für den Betrieb relevanten Anzeigen und Meldungen zu realisieren. Digitale Anzeigenuhren sind mit festem Messbereich darzustellen, sodass dem Bediener eine schnelle und unkomplizierte Betriebsüberwachung „auf einen Blick“ ermöglicht wird.

o Anzeigen: ▪ 1-mal Voltmeter Netz ▪ 1-mal Voltmeter Generator ▪ 1-mal Frequenzmesser Generator ▪ 1-mal Frequenzmesser Netz ▪ 3-mal Amperemeter ▪ 1-mal Wirkleistungsmesser ▪ 1-mal Leistungsfaktormesser ▪ 1-mal Betriebsstundenzähler ▪ 1-mal Tankinhaltsanzeige mit Laufzeitangaben ▪ 1-mal Ladevoltmeter ▪ Jeweils Anzeigen für Öldruck und Kühlwassertemperatur

o Betriebs-, Warn-, Alarm-, und Störmeldungen als Klartextanzeige im Touch-Display und akustisches Signal über Hupe (min. 100 dB, z.B. KFZ- Hupe). Die Hupe ist so am/unter dem Fahrgestell zu montieren, dass sie in alle Richtungen zu hören ist. Ein Einbau hinter den Klappen/Türen ist nicht zulässig, da die Hupe bei geschlossener Tür nicht angemessen zu hören ist.

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o Meldungen Alle für den Betrieb relevanten Meldungen, u.a.: ▪ Motorstörung / Notaus Abstellung ▪ Öldruckmangel Abstellung ▪ Kühlwassermangel Abstellung ▪ Motorübertemperatur Abstellung ▪ Über- und Unterspannung Abstellung ▪ Über- und Unterfrequenz Abstellung ▪ Generator-Überlast Schalterabwurf ▪ Netzstörung Schalterabwurf ▪ Batterieunterspannung Warnung ▪ Kraftstoffmangel Warnung ▪ Drehfeld falsch Warnung ▪ Rückleistung Abstellung ▪ Steuerung gestört Warnung ▪ Leckmeldung Auffangwanne Warnung ▪ Betriebsstundenzähler der Netzersatzanlage

  • Neben den Anzeigen auf dem Touch-Farbdisplay sind die folgenden Anzeigen als analoge Anzeigeelemente (in sinnvoller Position in der Nähe des Touch- Farbdisplays angebracht) zu realisieren: o Gesamtleistung o Spannung vor GHS o Spannung hinter GHS (netzseitig) o Strom pro Phase o Tankfüllstand
  • Zum Quittieren einer Störung inkl. des Sicherheitsrelais, des IMD und des Touchdisplays ist ein dedizierter Taster zu verbauen.
  • Die Steuerung ist mit den Funktionen für einen üblichen Betrieb wie in einem Energieversorgungsunternehmen vorzusehen, mindestens sind die folgenden Betriebsarten gefordert. o (Einzel-) Inselbetrieb ▪ Inselbetrieb zur Versorgung von Verbrauchern, die nicht netzparallel angeschlossen sind ▪ Hierbei Schutztrennung mit abschaltender Isolationsüberwachungs- einrichtung (IMD) gemäß DIN VDE 0100 551 oder gleichwertig. ▪ Überwachung durch einen zweistufigen Isolationswächter. Vorwarnschwelle: ≤50kΩ Abschalt-/ Auslöseschwelle: ≤ 23kΩ <1 Sek. Werte gemäß DIN VDE 0413-2 und -8 oder gleichwertig ▪ Aggregat wird frequenzgeführt geregelt ▪ Die Frequenz ist frei einstellbar o Netz-Parallelbetrieb ▪ Die NEA synchronisiert automatisch auf das Netz und speist eine vordefinierte Leistung ein o Stationsfreischaltungsbetrieb

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▪ Ermöglicht ein unterbrechungsfreies Freischalten einer Ortsnetztrafostation und erneutes Zuschalten mit Hilfe eines mobilen Rücksynchronisiergeräts ▪ Die NEA synchronisiert automatisch auf das Netz, speist eine vordefinierte Leistung ein, erkennt das Trennen des Netzschalters durch den Bediener und geht automatisch auf den Inselbetrieb über ▪ Durch das mobile Rücksynchronisiergerät wird die NEA unterbrechungsfrei in das öffentliche Netz zurück synchronisiert o Frequenzanhebung ▪ Durch eine Frequenzanhebung im Inselbetrieb wird der Ausfall der NEA durch fremde Einspeiser verhindert. Die NEA erkennt die Fremdeinspeisung und hebt automatisch die Frequenz an. o Inselparallelbetrieb mit Wirklastabgleich ▪ Parallelbetrieb von mehreren Netzersatzanlagen im Inselbetrieb, mit einem Wirklastabgleich unter den Anlagen.

  • Die ausgeschriebene NEA muss mit den vom Land Schleswig-Holstein für den Katastrophenschutz beschafften NEA250 über eine Datenschnittstelle kommunizieren können, sodass ein paralleler Betrieb mehrerer Anlagen an einem gemeinsamen Anschlusspunkt möglich ist. Weitere Informationen zu diesen Anlagen können angefordert werden.

  • Alle elektrischen Einbauten sind gemäß der geltenden DIN und VDE-Richtlinien sowie den DGUV-Vorschriften auszuführen.

2.10 Abgangsfeld

  • 1-mal vierpoliger, motorbetriebener, synchronisationsfähiger Generatorleistungsschalter, inkl. Speicherfederaufzug, mit 24 V Arbeitsstromauslöser und 230 V Unterspannungsspule
  • 1-mal magnetischer Kurzschlussschnellauslöser über Sekundärrelais
  • 1-mal thermischer Überstromauslöser über Sekundärrelais
  • 3-mal Stromwandler 5VA, Klasse 1
  • Abgangssystem System 16BL, Je zwei Anschlüsse für L1/L2/L3/N/PE
  • Mindestens 2-mal Schuko-Steckdose 16 A mit FI/LS-Schalter B-Charakteristik
  • Mindestens 2-mal CEE-Steckdose 16A, 5-polig 6h 16A mit LSS C-Charakteristik + FI-Schalter 25/0,03A 4p/Typ B
  • Mindestens 2-mal CEE-Steckdose 32A, 5-polig 6h 32A mit LSS C-Charakteristik
  • FI-Schalter 40/0,03A 4p/Typ B
  • Mindestens 2-mal CEE-Steckdose 63A, 5-polig 6h 63A mit LSS C-Charakteristik + FI-Schalter 63/0,03A 4p/Typ B
  • Mindestens 2-mal CEE-Steckdose 125A, 5-polig 6h 125A LSS C-Charakteristik
  • FI-Schalter 125/0,3A 4p/Typ B

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2.11 Leitungsrolleranlage und Leistungskabel Leitungsrollereinheit sowie die dazugehörigen Leistungskabel sind auf einer zusammenhängenden Anlage aufgebaut und im Fahrzeugheck oder an der Fahrzeugseite anzuordnen.

  • Leitungsrollereinheiten für die Aufnahme von insgesamt 10 Stück 25 m NSSHÖU 1 x 185 mm².
  • Antrieb mittels 24V Getriebemotor über Rutschnabe und Kettenräder. Der Betrieb des Antriebes muss ohne den gleichzeitigen Betrieb des Aggregates möglich sein
  • Bedienung über Fußtaster für Auf- und Abrollen der Lastkabel
  • Leistungskabel NSSHÖU 185 mm², 10 Stück je 25m, mit MC-Stecker gefertigt, inkl. 10 Stück Schutzkappen für MC-Stecker und Fixierband an der Leitungsrolleranlage
  • Erster Adapterkabel-Satz NSSHÖU 185mm², 10 Stück (L1, L2, L3, N, PE) je 2m, mit MC Stecker und Kabelschuhen gefertigt
  • Zweiter Adapterkabel-Satz NSSHÖU 185 mm², 10 Stück (L1, L2, L3, N, PE) je 2m, mit MC Stecker und Pressanschlussbolzen gefertigt o Ausführung MultiContact-Stecker: Hersteller Stäubli (oder gleichwertig), einpolig, runde Steckverbinder, isoliert, mit Bajonettverschluss und entsprechender Farbcodierung passend zu o.g. Steckern
  • Alle Teile sind sinnvoll geordnet und gut erreichbar im Gehäuse oder in Stauboxen am Fahrgestell unterzubringen. Hierzu gehören auch Aluminium- oder Kunststoffboxen inkl. passenden Halterungen zur Unterbringung der Teile

2.12 Beleuchtung und Beklebung

  • LED-Klappenleuchte, 24V, zur Ausleuchtung des Arbeitsraumes vor den Leitungsrollern, der Schaltanlage und dem Abgangsfeld bei geöffneter Klappe
  • LED-Umfeldbeleuchtung, 24 V, 3 Stück je Anhängerseite (6 Stück insgesamt), oben am Aufbaugehäuse montiert, für Ausleuchtung des Arbeitsraumes links und rechts der NEA
  • LED-Innenbeleuchtung, 24 V, zur Ausleuchtung des Dieselmotors
  • Anhänger-Warnblinkanlage, Konturbeleuchtung und Kennleuchten vom Schaltschrank aus zuschaltbar
  • Blaue Rundumleuchten, 2 Stück (vorne rechts und hinten links). An Pin 15 der 15Pol Steckdose angeschlossen, sodass ein Betrieb zusammen mit der Sondersignalanlage des Zugfahrzeuges erfolgt.
  • Konturmarkierung, Heck- und Längsseitig umlaufende retroreflektierende Anhänger-Markierung, gemäß StVZO

2.13 Abmessungen Maximale Abmessungen der Netzersatzanlage, Tandemanhänger inklusive Anlagengehäuse

  • Max. Länge: 8.000 mm
  • Max. Breite: 2.450 mm
  • Max. Höhe: 3.500 mm
  • Max. Betriebs- / Gesamtgewicht: 12.000 kg

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2.14 Zubehör Alle Teile sind sinnvoll geordnet und gut erreichbar im Gehäuse oder in Stauboxen am Fahrgestell unterzubringen. Die Aufteilung der Zubehörteile in die Boxen am Fahrgestell und den Aufbau ist anzugeben. Zu diesem Punkt gehören auch Aluminium- oder Kunststoffboxen inkl. passenden Halterungen zur Unterbringung der Teile.

  • 1 Stück Buskabel, 25m, mit beidseitigem Busstecker in witterungsgeschütztem Gehäuse, zur internen Kommunikation von zwei Netzersatzanlagen (z.B. zur Master-Slave-Steuerung), inkl. passender Kabeltrommel
  • 1 Stück Erdungskabel 25mm², 20m, zur Verlängerung des Erdungskabels am Einschrauberder, inkl. (Stecker-) Verbindungssystem, inkl. passender Kabeltrommel, inkl. Halterung im Anlagengehäuse
  • 1 Stück Einhängeleiter zum sicheren Einstieg in den Aggregateraum, inkl. Halterung im Anlagengehäuse
  • 1 Stück Feuerlöscher 5kg CO2 oder ABC-Pulver, gemäß DIN EN 3, inkl. LKW- Feuerlöscherkasten (z.B. GLORIA oder gleichwertig) und Halterung an der Anhängerfront
  • 6 Stück Verkehrsleitkegel, rot/weiß, 50cm, nach BAST / DIN 13422 / StVO / Reflexionsklasse RA2 / TL-Leitkegel, Gewichtsklasse 3, inkl. Halterung an der Anhängerfront
  • Erdungsmessung
  • 2 Stück wetterfeste Transportboxen mit Deckel, für je einen Adapterkabel-Satz, in Kunststoff oder Aluminium, inkl. Halterung im Anlagengehäuse
  • Passender Schlauch zur Nachförderpumpe, ca. 5m lang
  • Mobiles Rücksynchronisiergerät, für Fernbedienung mit Schwebehaltung, inkl. Synchronoskop, Drehfeldkontrollrelais, optisches und akustisches Signal bei Synchronität, Schalter R-Gerät Ein, Rücksynchronisation, 25 m Kabel auf Kabeltrommel, inkl. Halterung im Anlagengehäuse o Kabel mit mehrpoligem Stecker und entsprechender Steckdose im Schaltschrank / Abgangsfeld o Messspannungsabgriffe 3 m Kabel mit Multi-Contact CAT 4 Leitungen abgesichert mit Sicherung 50 kA o Krokodilklemmen welche auf die MC-Abgriffe aufgesteckt werden können
  • Erdungs-Satz Der Satz besteht aus: Zwei Erdungsleitungen 10m hochflexibel, Querschnitt 16mm², ähnlich DIN 72551 oder gleichwertig, mit grün-gelber Ummantelung, je Kabelende bestückt mit einem offenen Erdungskabelschuh M8/M10, -9 Schrauberder inkl. je 5 Meter Erdungsleitung vorgenannten Typs Vielfachmessgerät Messgerätesatz bestehend aus: Ein Vielfachmessgerät für alle Messungen gem. VDE-Bestimmungen DIN VDE 0100 Teil 600, DIN VDE 105 Teil 100 einschließlich Erdungsmessungen gemäß EN 61557 – 5 oder gleichwertig mit:
  • Spannungsmessung,
  • Fehlerstromschutzschalterprüfung (das Prüfen des PRCD-S soll damit ebenfalls möglich sein, ggf. ist ein Adapter mitzuliefern),

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  • Isolationswiderstandsmessung,

  • Schleifenwiderstandsmessung,

  • Erderspannungsmessung,

  • Drehfeldrichtungsbestimmung,

  • Widerstandsmessung,

  • Frequenzmessung,

  • Schutzleiterkontrolle,

  • Außenleiteranschlusskontrolle, Adapter(n) zur Drehfeldmessung an 16A-/32A-/63A-CEE-Steckdosen 400V,

  • 2 Leitungen mit 50m und

  • 1 Leitung mit 30m, jeweils auf Haspel und

  • ggf. notwendige Adapter (abhängig vom Messgerät und für mögliche Norm- Messmethoden)

  • Transportkoffer für Messgerät und Zubehör Zu verorten im Anlagengehäuse.

  • Zangenamperemeter Zangenamperemeter (Strommesszange) zur Bestimmung des Stromflusses in Einzeladern bei Wechselspannung

  • Strommessbereich 0,1A bis 1000A AC, zusätzliche Messung von Spannung DC/AC, Widerstand und

  • Frequenz, mit MIN/MAX-Anzeige und echter Effektivwertmessung.

  • Klasse CAT IV

  • Backenöffnung von mindestens 44mm.

  • Einschließlich Transporttasche und Messleitungen

  • PRCD-S+ Einspeiseleitung Einspeiseleitung mit integriertem Personenschutzschalter zur sicheren Einspeisung aus fremden 230V-Versorgungsnetzen mit folgenden Mindestanforderungen: Leitungstyp: H07RN-F, H07BQ-F oder gleichwertig Leitungsausführung: 3-adrig 2,5mm² Schutzart: IP68 (Stecker/ Kupplung) IP55 (PRCD) Ausführung: PRCD-S Plus (bedienbar mit Handschuhen) Auslösestrom (Typ A): 30mA

  • Optional: Lastbank 200kw, mit Anschlüssen Multi-Contakt sowie 2x 125A CEE. Durch Rollen/Fahrgestell transportabel.

3 Normen, Bauvorschriften und Richtlinien

  • Das Fahrzeug wird im Geltungsbereich der StVZO zugelassen.
  • Die Zulassungsunterlagen müssen in deutscher Sprache abgefasst sein.
  • Für das Fahrzeug muss entweder eine EG-Typgenehmigung, eine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) nach der StVZO oder eine Einzelabnahme durch TÜV/TÜA vorliegen.

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  • Sollten für die Zulassung des angebotenen Fahrzeugs bzw. der Anlage Ausnahmegenehmigungen erforderlich sein, so sind diese vom Hersteller oder dessen Beauftragten bei der zuständigen Behörde einzuholen und dem Auftraggeber zu überlassen!
  • Diese Ausnahmegenehmigungen sind durch den Anlagenhersteller in das Gutachten zur Erlangung einer Einzelbetriebsgenehmigung oder in die Zulassungsbescheinigung Teil II vor Auslieferung des Anhängerfahrzeugs eintragen zu lassen.

4 Dokumentation / Abnahme / Schulung

  • Vor Beginn der Anlagen-Fertigung hat eine Freigabe der Werkplanung durch den AG zu erfolgen

  • Anlagendokumentation von Dieselmotor, Generator, Steuerung und Anhänger- Fahrgestell bzw. - Aufbau, 2-fach in Papier und 1-fach digital auf Speichermedium (USB-Stick)

  • Werksprobelauf beim Hersteller, mit Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 und Protokoll der Leistungsfahrt über die verschiedenen Laststufen und Funktionen

  • Abnahme der NEA durch den AG am Standort des Herstellers

  • Durchführung einer Schulung / Inbetriebnahme in den Grundfunktionen der Anlage, welche für die Bedienung durch Einsatzkräfte vor und nach Benutzung der Anlage erforderlich sind. Die Schulung soll am Standort des AG in Elmshorn, für ca. 20 Personen, inkl. Fahrt- und Übernachtungskosten des Technikers durchgeführt werden. Folgende Inhalte sind mindestens praktisch und theoretisch zu vermitteln:

  • Technischer Aufbau der Anlage

  • Bedienung und Steuerung

  • Anschluss und Einspeisung

  • Wartung und Kontrolle (Einsatzkräfte)

  • Probelauf und Funktionsprüfung

  • Sicherheitsunterweisung

5 Lieferung

  • Lieferung der NEA durch den Hersteller per Spedition oder vergleichbar.
  • Lieferadresse: Feuerwehrtechnische Zentrale des Kreises Pinneberg Alte Bundesstraße 10, 25436 Tornesch-Ahrenlohe
  • Die Lieferung der Anlage erfolgt betriebsfertig, jedoch ohne Kraftstoff und Ad-Blue
  • Der genaue Liefertermin ist rechtzeitig - min. jedoch zwei Wochen im Voraus – mit dem AG abzustimmen.

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Verbindliche Lieferdauer nach Zuschlagserteilung: Monate

6 Preisbildung

In den Angebotspreisen sind alle notwendigen Gemeinschafts-, Betriebs- und Reisekosten

zu inkludieren. Die vom AN angebotenen Preise sind bindend. Etwaige Nachträge oder

notwendige Mehrarbeit sind dem Auftraggeber im Vorfeld anzuzeigen und bedürfen der

vorherigen Beauftragung. Optionale Positionen sind kein Bestandteil des

Wertungspreises. Die Kosten der optionalen Positionen sind separat anzugeben.

7 Bewertungskriterien

Die Bewertung der Angebote erfolgt anhand der folgenden Kriterien:

Preis: 100 %

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