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Freianlagenplanung für die Erweiterung der Montessori-Grundschule Rußhütte in Saarbrücken

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 15.09.2026, 22:38 (Europe/Berlin)

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Außenanlagen zu Erweiterungsneubau Grundschule

Rußhütte in der Landeshauptstadt Saarbrücken

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß §17 VgV / §74 VgV, ohne Planungswettbewerb

Auftragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

Gegenstand des Vergabeverfahrens

Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Planung der Außenanlagen im Zusammenhang mit dem Neubau zweier Erweiterungsgebäude an der Montessori-Grundschule Rußhütte- Saarbrücken. Die Hochbauerweiterungen umfassen einen Anbau am Gebäude der Grundschule sowie einen Anbau am Gebäude der Nachmittagsbetreuung

Die Planungsaufgabe umfasst die Gestaltung eines neuen Außenspielbereichs sowie die Anpassung der angrenzenden Außenflächen an die neuen Gebäude und die Umsetzung einer zusätzlichen Stellplatzfläche. Ein Gerätehauses für Spiel- und Außengeräte sowie ein Bereich für die Müllentsorgung müssen ebenfalls verortet und in die Außenanlage integriert werden. Auch notwendige Sicherungsmaßnahmen wie Zäune und Tore, sind Bestandteil der Planung.

Angefragt sind Objektplanungsleistungen gemäß § 39 HOAI Freianlagen.

  1. Standort

Adresse: Montessori - Grundschule Rußhütte Am Hof 28 66113 Saarbrücken

  1. Projektbeschreibung und Erläuterung

Die Maria-Montessori-Grundschule befindet sich im Ortskern des Saarbrücker Stadtteils Rußhütte. Zum Schulgelände gehören das um die Jahrhundertwende errichtete Hauptgebäude, eine Mehrzweckhalle sowie Gebäude für die sozialpädagogische Betreuung und die Nachmittagsbetreuung.

Die Schule liegt an einem Hang zwischen dem Tal des Fischbachs und dem höher gelegenen Bahndamm. Das Außengelände ist terrassenförmig angelegt und erstreckt sich über mehrere Ebenen, die durch Treppen miteinander verbunden sind.

Es wird empfohlen, das Projektgebiet sowie die nähere Umgebung vor Abgabe des Angebots zu besichtigen, um sich einen umfassenden Eindruck von den örtlichen Gegebenheiten und den Rahmenbedingungen der Planungsaufgabe zu verschaffen.

Außenanlagen Erweiterungsneubau Grundschule Rußhütte in der LHS Saarbrücken Objektplanung Freianalgen- Auftragsgegenstand und Leistungsbeschreibung Stand: 06.08.2026 Seite 1 von 6

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Außenanlagen zu Erweiterungsneubau Grundschule

Rußhütte in der Landeshauptstadt Saarbrücken

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß §17 VgV / §74 VgV, ohne Planungswettbewerb

Auftragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

Schulstruktur – Schülerzahlen

Die Montessori-Grundschule Rußhütte in Saarbrücken soll bis zum Jahr 2029 zu einer gebundenen Ganztagsgrundschule ausgebaut werden. Derzeit besuchen rund 130 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 die Schule.

Im Zuge der Umwandlung wird der bestehende Schulstandort um ein zusätzliches Schulgebäude sowie ein Gebäude für die Nachmittagsbetreuung erweitert. Nach Abschluss der Bau- und Umbaumaßnahmen ist die Schule auf eine Kapazität von insgesamt 200 Schülerinnen und Schülern ausgelegt.

Die Inbetriebnahme der gebundenen Ganztagsgrundschule ist erst möglich, wenn sowohl die beiden Neubauten als auch die erforderlichen Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude vollständig abgeschlossen sind.

Ausgangssituation

Durch die geplanten Hochbaumaßnahmen entfallen rund 600 m² der bisherigen Außenflächen. Die neuen Gebäude werden Flächen in Anspruch nehmen, die bislang als Spiel- und Bewegungsbereiche genutzt wurden. In diesem Zusammenhang werden unter anderem ein Wasserspielbereich, mehrere Spielgeräte sowie neun Baumstandorte entfallen.

Um diesen Flächenverlust auszugleichen und gleichzeitig den Anforderungen der künftig höheren Schülerzahl gerecht zu werden, wird eine rund 900 m² große Grünfläche zwischen dem Schulgebäude und der Anliegerstraße „Am Hof“ als neuer Spiel- und Bewegungsbereich gestaltet.

Darüber hinaus erfordert die veränderte Anordnung der Gebäude eine umfassende Anpassung und Neuordnung der gesamten Außenanlage der Schule.

Planungsaufgabe und Anforderungen

Im Mittelpunkt der Planungsaufgabe steht die Gestaltung eines neuen Spiel- und Bewegungsbereichs auf der abschüssigen Freifläche zwischen der Straße „Am Hof“ und dem zentralen Schulgebäude.

Ziel ist die Schaffung eines attraktiven Freiraums mit hoher Aufenthaltsqualität und einem vielfältigen Spiel- und Bewegungsangebot für Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren. Vorgesehen sind insbesondere Kletter- und Balancierangebote sowie parcoursähnliche Bewegungsflächen. Für die Gestaltung steht eine rund 900 m² große Fläche zur Verfügung, wobei die vorhandenen Baumstandorte zu berücksichtigen sind. Das Gelände weist ein Gefälle von etwa 8 % auf. Dieses soll bewusst als prägendes Gestaltungselement genutzt und in das Spielkonzept integriert werden. Erforderliche Geländemodellierungen sind möglichst im Massenausgleich auszuführen.

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Außenanlagen zu Erweiterungsneubau Grundschule

Rußhütte in der Landeshauptstadt Saarbrücken

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß §17 VgV / §74 VgV, ohne Planungswettbewerb

Auftragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

Bestandteil der Planung ist außerdem die Einfriedung des Spielgeländes entlang der Straße. Sie übernimmt nicht nur eine sicherheitsrelevante Funktion, sondern prägt auch das Erscheinungsbild der Schule und des Straßenraums. Daher soll sie sich gestalterisch in den begrünten Freiraum einfügen und möglichst durch vegetative Elemente ergänzt werden.

Darüber hinaus sind die Anschlussbereiche zwischen den Neubauten und den bestehenden Außenanlagen neu zu gestalten. Hierzu gehören insbesondere die Anpassung der Wegeführung und der Oberflächenbeläge. Eine neue Stellplatzfläche wird innerhalb des Planungsgebietes ausgewiesen und muss planerisch umgesetzt werden. Die Planung der Stellplätze und der gebäudenahen Bereiche erfolgt in enger Abstimmung mit den Hochbauarchitekten sowie den weiteren beteiligten Fachplanern.

Zum Ausgleich der entfallenden Bäume sind Neupflanzungen von Bäumen sowie blühenden Laubgehölzen vorgesehen. Neue Baumstandorte auf der bestehenden Parkplatzfläche vor der Gebäudefassade des Erweiterungsbaus „Nachmittagsbetreuung“ sind gewünscht.

Die Außenanlage soll durch eine naturnahe Materialwahl geprägt werden. Gleichzeitig müssen alle verwendeten Materialien langlebig, robust und pflegeleicht sein. Eingriffe in die Wurzelbereiche der vorhandenen Bäume sind auf das notwendige Minimum zu beschränken.

Grundsätzlich sind eine barrierefreie Erschließung und Verbindung aller Gebäude und Außenanlagen anzusterben. Bei der Planung sind sämtliche einschlägigen technischen Regelwerke, Normen und Richtlinien zu beachten und einzuhalten.

Zeitplan - Projektablauf

Die Hochbaumaßnahme einschließlich der Freianlagen wird im Rahmen eines Förderprogramms umgesetzt. Dieses schreibt verbindlich vor, dass sämtliche Bestandteile der Gesamtmaßnahme bis spätestens Juni 2029 fertiggestellt und abgerechnet sein müssen.

Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise. In der ersten Stufe werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß HOAI beauftragt. Anschließend ist die Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 8 vorgesehen. Mit der Planung der Freianlagen soll unmittelbar nach Auftragserteilung begonnen werden. Der Planungsbeginn ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen.

Da die Freianlagenplanung integraler Bestandteil des Förderantrags ist, muss die Entwurfsplanung einschließlich Kostenberechnung (Leistungsphase 3) zeitnah als Haushaltsunterlage Bau (HU-Bau) beim Fördermittelgeber eingereicht werden. Die Entwurfsplanung für die beiden Neubauten liegt bereits vor und ist den Vergabeunterlagen beigefügt. Die enge Abstimmung mit der Hochbauplanung sowie die Koordination sämtlicher Schnittstellen während der Planungs- und Ausführungsphase sind Bestandteil des Auftrags.

Außenanlagen Erweiterungsneubau Grundschule Rußhütte in der LHS Saarbrücken Objektplanung Freianalgen- Auftragsgegenstand und Leistungsbeschreibung Stand: 06.08.2026 Seite 3 von 6

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Außenanlagen zu Erweiterungsneubau Grundschule

Rußhütte in der Landeshauptstadt Saarbrücken

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß §17 VgV / §74 VgV, ohne Planungswettbewerb

Auftragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

Die Bauausführung der Freianlagen erfolgt abschnittsweise. Die Außenflächen im unmittelbaren Umfeld der Gebäude können erst nach Abschluss der Hochbauarbeiten hergestellt werden. Der neue Spiel- und Bewegungsbereich auf der Grünfläche entlang der Straße kann dagegen unabhängig vom Baufortschritt der Gebäude umgesetzt werden.

Für die Gesamtmaßnahme ist ein belastbarer Terminplan zu erstellen, der alle Planungs- und Bauabschnitte bis zur fristgerechten Fertigstellung im Juni 2029 berücksichtigt.

Leistungsumfang – anrechenbare Kosten

Die gesamte zu überplanende Freifläche umfasst rund 2000 m²; sie teilt sich überschlägig auf in 900 m² „Neues Spielgelände“, 200 m² und 900 m² Umfeld der neuen Gebäude. Für die Baumaßnahme zur Neu- und Umgestaltung der Freianlagen stehen insgesamt anrechenbare Mittel in Höhe von netto rund 336.000 € brutto = 400.000 € zur Verfügung. Die Baukosten teilen sich auf in 65 % für den Teilbereich „Neues Spielgelände“ und 35 % für den Teilbereich „Umfeld der neuen Gebäude“. Die Maßnahme fällt unter das Leistungsbild „Freianlagen“ nach § 39 HOAI 2021 mit einer Einstufung in Honorarzone IV.

Im Angebot sind die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 - 8 zu erfassen. Ein Umbau- Zuschlag wird für die Anpassungen im Umfeld der Neubauten gewährt; dieser ist im Angebot anzugeben. Die Grünfläche kann unabhängig von der bestehenden Schulanlage überplant werden und erhält in der Honorarkalkulation keinen Umbauzuschlag. Das Angebot ist somit in die zwei Teile „Spielgelände“ und „Umfeld neue Gebäude“ aufzugliedern; die Teilbereiche werden gemeinsam beauftragt.

Für die Leistungsphasen 6 und 7 ist zu berücksichtigen, dass größere Spielanlagen in einem gesonderten Vergabeverfahren direkt bei Herstellerfirmen angefragt und anhand einer Bewertungsmatrix vergeben werden. Die Vergabe dieser Spielanlagen erfolgt unabhängig vom Vergabeverfahren für die Landschaftsbauarbeiten.

Kleinere Einzelspielgeräte, wie beispielsweise Nestkorbschaukeln oder Balancierbalken, können hingegen im Rahmen der Ausschreibung der Landschaftsbauarbeiten mit ausgeschrieben und über den Landschaftsbauvertrag ausgeführt werden.

Nebenkosten sind anzugeben.

Für eventuell anfallende besondere Leistungen sind Stundensätze oder Pauschalbeträge anzugeben; diese werden nicht in der Angebotssumme miteinkalkuliert.

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Auftragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

  1. Termine:

Die Beauftragung ist für das 4.Quartal 2026 vorgesehen. Mit der Planung der Freianlagen soll unmittelbar ab Auftragserteilung begonnen werden.

Die gesamte Maßnahme muss im 2. Quartal 2029 abgeschlossen und abgerechnet sein. Die Inbetriebnahme der Gebundenen Ganztagsschule einschließlich der Außenanlagen ist für den Sommer 2029 festgelegt.

  1. Unterlagen:

Die Unterlagen (diese Leistungsbeschreibung, Planunterlagen, etc.) sind über das Vergabeportal GMS abrufbar.

  1. Eignungs- und Zuschlagskriterien:

Neben den allgemeinen Eignungskriterien gemäß den Formularen der Vergabeplattform gelten die in den Anlagen 1 bis 3 beschriebenen weiteren Eignungs- und Zuschlagskriterien. Jeder Bewerber ist verpflichtet, den Bewerbungsbogen (Anlage 1) vollständig auszufüllen und die geforderten Nachweise und Anlagen in der vorgegebenen Reihenfolge einzureichen. 1.Stufe Eignung Die im Bewerbungsbogen aufgeführten Referenzprojekte sowie das Unternehmensprofil werden anhand einer Bewertungsmatrix beurteilt. Die angegebenen Punktzahlen stellen jeweils die maximal erreichbare Bewertung dar. Auf Grundlage der eingereichten Unterlagen nimmt die Vergabestelle für jedes Eignungskriterium eine Gesamtbewertung vor. Erreichen mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl und überschreitet die Anzahl der geeigneten Bewerber weiterhin die vorgesehene Teilnehmerzahl, erfolgt die Auswahl gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Losentscheid. 2.Stufe Verhandlungsverfahren In der zweiten Stufe des Verfahrens werden anschließend maximal fünf Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert und zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen. Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung sind Anlage 3 „Tabelle Zuschlagskriterien“ zu entnehmen.

Angebot - Honorarberechnung:

Die Planungsaufgabe ist dem Leistungsbild „Freianlagen“ gemäß § 39 HOAI 2021 zuzuordnen. Die Honorierung erfolgt auf Grundlage der Honorarzone IV.

Das Angebot hat die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 8 zu umfassen. Für die Anpassungen der Freianlagen im Umfeld der Neubauten kann ein Umbauzuschlag angesetzt werden; dieser ist im Angebot gesondert auszuweisen. Für den neu anzulegenden Spiel- und Bewegungsbereich ist kein Umbauzuschlag anzusetzen, da dieser unabhängig vom Bestand geplant werden kann.

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Rußhütte in der Landeshauptstadt Saarbrücken

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß §17 VgV / §74 VgV, ohne Planungswettbewerb

Auftragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

Die Honorarkalkulation ist daher in die beiden Teilbereiche „Spielgelände“ und „Umfeld neue Gebäude“ zu gliedern. Beide Teilbereiche werden gemeinsam beauftragt. Bei der Kalkulation der Leistungsphasen 6 und 7 ist zu berücksichtigen, dass größere Spielanlagen in einem separaten Vergabeverfahren direkt bei Herstellerfirmen ausgeschrieben und anhand einer Bewertungsmatrix vergeben werden. Diese Vergabe erfolgt unabhängig vom Vergabeverfahren für die Landschaftsbauarbeiten. Kleinere Einzelspielgeräte, wie beispielsweise Nestkorbschaukeln oder Balancierbalken, können hingegen gemeinsam mit den Landschaftsbauleistungen ausgeschrieben und über den Landschaftsbauvertrag ausgeführt werden. Nebenkosten sind gesondert anzugeben.

Das Honorar ist getrennt in den beiden Honorartabellen „Neues Spielgelände“ und „Umfeld der Erweiterungsneubauten“ darzustellen.

  1. Dokumente

01: Leistungsbeschreibung

01 Anlagen: Lageplan: Bestandsfotos 1 - 3

02: Bewerbungsbogen_Aufforderung zur Teilnahme_Stufe 1

03: Zuschlagskriterien_Stufe 2

04.1: Honorarangebotsblatt Teilbereich Neues Spielgelände

04.2: Honorarangebotsblatt Teilbereich Umfeld Neubauten

04.1 + 2 Anlage: Information zur Interpolation der Punkteberechnung der Honorarangebote

05: Formular für Eigenerklärung zur Eignung

06: Formular für Tariftreueerklärung

07: Vertrag

Hinweis: Die Nutzung der Unterlagen beschränkt sich ausschließlich auf die beschriebene Aufgabe. Die Übergabe der Materialien an Dritte ist nicht gestattet.

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